Ein Dialog mit der Zeit

Meister: Welche Probleme hast du bei meinen Schülern gesehen?

Gottheit: Deine Schüler lassen sich in zwei Gruppen einteilen.

Meister: Welche zwei Gruppen?

Gottheit: Eine der Gruppen ist jene, die fleißig nach Deinen Anforderungen im Fa vorankommen kann. Das ist die bessere Gruppe. Die andere Gruppe ist jene, die die menschlichen Dinge festhält und nicht durch Fleiß vorankommen kann.

Meister: Ja, das habe ich gesehen.

Gottheit: Du hast ihnen einen Prozess gegeben, damit sie das Fa verstehen. Deshalb sind manche Menschen mit den unterschiedlichsten Absichten hierher gekommen. Nachdem sie das Fa gelernt haben, können die meisten von ihnen ihre Absichten für das Lernen des Fa ändern.

Meister: Einige haben sich noch nicht geändert.

Gottheit: Sie haben schon zu viel Zeit gebraucht.

Meister: Ja, eben!

Gottheit: Meiner Ansicht nach sollte für diejenigen, die keine Götter werden können, keine Zeit mehr verschwendet werden. Sie können eigentlich nur Menschen bleiben.

Meister [spricht mit sich selbst]: Sie haben sich in die Menschenwelt zu tief verirrt. Letztendlich können sie nur so bleiben. Ich fürchte nur, dass sie schließlich nicht einmal Menschen bleiben können!

Gottheit: Es ist eigentlich auch nicht schlecht, wenn man in der neuen Welt ein Mensch werden kann. Im Vergleich zu den unzähligen höheren Wesen im Kosmos, die in der Vergangenheit ausgeschieden worden sind, haben diese Menschen unheimlich viel Glück.

Meister: Ich möchte noch ein bisschen abwarten. Nachdem ich die noch mikroskopischeren Substanzen, die die Menschheit verderben, beseitigt habe, werde ich noch einmal sehen, wie es ist. Dann werde ich entscheiden. Immerhin sind sie gekommen, um das Fa zu erhalten.

Gottheit: Wenn wir von dieser Gruppe sprechen, sind manche von ihnen gekommen und lernen das Fa, weil sie kein Lebensziel finden. Sie halten an dieser Einstellung fest und wollen sie nicht ändern.

Meister: Viele neue Schüler gehören zu diesen Leuten.

Gottheit: Manche von ihnen sind gekommen, um die Aspekte in dem Fa, die sie für gut halten, zu finden. Aber sie können die Aspekte, die sie dazu führen, dass sie das Fa nicht ganz verstehen können, nicht aufgeben.

Meister: Solche Leute gibt es auch unter den langjährigen Schülern. Das erkennbarste Phänomen ist, dass sie sich immer mit Menschen oder mit ihrer Vergangenheit vergleichen und nicht die Forderungen der verschiedenen Ebenen des Fa als Maßstab für sich selbst anwenden können.

Gottheit: Das sind schon außerordentlich ernsthafte Probleme. Es wäre gut, wenn sie das, was sie bei anderen gesehen haben, umdrehen, um in sich selbst nachzusehen.

Meister: Jetzt ist die Zeit gekommen, einen klaren Kopf zu haben, damit ihre Umgebung eine Umgebung für die wahre Kultivierung wird und damit sie selbst wahre Gottheiten werden.

Li Hongzhi
03.07.1997