Fa-Erkl�rung auf der Fa-Konferenz der Betreuer in Changchun

(26. Juli 1998 in Changchun, China)

Ich habe euch lange nicht mehr gesehen. Viele unserer Anwesenden haben mich noch nie pers�nlich gesehen, dieser Anteil ist sogar sehr gro�. Aber ihr kultiviert euch alle sehr gut, es kann gesagt werden, dass alle diejenigen, die sich wirklich kultivieren, Schritt gehalten haben. Es ist das Gleiche, ob du mich gesehen hast oder nicht. Auf dem Weg der Kultivierung gibt es, solange du dich kultivierst, keinesfalls zwei Arten Behandlungen. (Beifall.)

Die meisten unserer Anwesenden sind Betreuer und haben viele Beitr�ge f�r das Dafa geleistet. Ihr denkt, dass das, was ihr macht, relativ einfach zu sein scheint, es gibt auch keine Belohnung wie bei den F�hrungskr�ften unter den gew�hnlichen Menschen. Ihr macht das voll und ganz aus eigenem Engagement und den Erkenntnissen �ber das Dafa, es scheint sehr einfach und keine den Himmel und die Erde ersch�tternde Sache zu sein. Jedoch sage ich euch, je gew�hnlicher sich die Dinge unter den gew�hnlichen Menschen zeigen, so kann es aber sein, dass die Erscheinungen auf den Ebenen, die ihr nicht seht und auf denen ihr euch kultiviert, wirklich gewaltig sind. (Beifall.) Das hei�t, ihr sollt eure Arbeit nicht f�r zu einfach halten. Da ihr diese Arbeit nun schon einmal macht, sollt ihr sie auch gut machen. Auch die hohen Lebewesen sagen mir oft, sie finden, dass ihr ein sehr gutes Fundament f�r euer zuk�nftiges Leben in einer sehr langen geschichtlichen Periode dadurch gelegt habt, dass ihr hier einen Beitrag f�r das Dafa leisten konntet. Das hei�t, auch sie beneiden euch, auch sie haben keine solche Chance, hierherzukommen und diese Sachen zu tun. Wenn alle kommen w�rden, k�nnte sie die Erde auch nicht aufnehmen, deshalb ist diese Arbeit nicht so einfach. Jetzt werden sich nicht viele Dinge in der Gesellschaft der gew�hnlichen Menschen zeigen, die sehr auffallend sind und weit �ber die gew�hnlichen Menschen hinausgehen, sie sind eben ganz unauff�llig und gew�hnlich. Normalerweise gibt es bei unserer Kultivierung auch nichts                   Aufsehenerregendes, wir st�hlen unsere Xinxing in allerlei Konflikten der gew�hnlichen Menschen.

In Wirklichkeit wissen viele unserer langj�hrig Lernenden aus Changchun, dass es gar nicht einfach war, diese Sache zu tun, als damals das Fa und der Kultivierungsweg gerade verbreitet wurden; wir haben allerlei schwierige Zeiten durchlebt und erst sp�ter wurde dieses Fa weit verbreitet, sodass es mehr Menschen erkennen konnten, deshalb war es am Anfang wirklich nicht einfach. Aber wir haben es durchgestanden, au�erdem war der erste Schritt der Verbreitung dieses Fa bei uns in Changchun. Damals wurde es nicht so hoch und tiefgr�ndig erkl�rt wie heute, das, was erkl�rt wurde, war nur etwas in der �bergangsperiode zwischen Qigong und der Verbreitung des wahren Fa. Erst sp�ter wurde dieses Fa wirklich allm�hlich offenbart, damit es mehr Menschen erkennen konnten, diese Sache wurde sehr systematisch getan. Aber sie zeigt sich wiederum nicht in der Form, in der die gew�hnlichen Menschen sie in der Gesellschaft der gew�hnlichen Menschen arrangieren, wir haben keine Organisationsmethoden wie bei der Verwaltung der Gesellschaft der gew�hnlichen Menschen oder Formen aus anderen Bereichen verwendet. All dies scheint sehr nat�rlich zu sein, wird jedoch von der Oberfl�che bis in die Tiefe hinein getan, weil es eine sehr ernsthafte Sache ist, so ein gro�es Fa zu verbreiten.

Viele unserer Anwesenden sind langj�hrig Lernende, �berlegt einmal, von Anfang der Verbreitung dieses Fa bis heute habt ihr euch schon so lange kultiviert und habt tiefe Erkenntnisse �ber das Fa erworben. Au�erdem gibt es viele Menschen, die sich kultivieren, darunter gibt es Menschen aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Schichten; je h�her das Bildungsniveau ist, desto schneller verstehen sie es, so etwas wird bei den normalen Qigong nicht vorkommen. Warum ist es so? Eben weil unser Fa ein wirklich orthodoxes Fa ist. Durch solch eine lange Zeit der Kultivierung haben wir auch erkannt, dass dieses Fa keinesfalls irgendeine Theorie der Gesellschaft der gew�hnlichen Menschen ist. Selbst wenn du alles menschliche Wissen von fr�her bis heute und vom Inland bis zum Ausland durchbl�tterst, kannst du so etwas nicht finden. Jedoch erkl�ren wir es in Verbindung mit dem Denken und den Anschauungen der heutigen Menschen, damit ihr es so weit wie m�glich verstehen k�nnt. Denn jeder hat eine feste Anschauung, die im Verlauf einer langen Zeit in der Gesellschaft gebildet worden ist, sie hat auch mit seiner eigenen Arbeit oder dem Fachgebiet zu tun, mit dem er sich besch�ftigt. Zum Beispiel betreiben manche wissenschaftliche Forschungen, manche sind beim Milit�r besch�ftigt, manche besch�ftigen sich mit Politik, manche mit Gesch�ften und so weiter. Jeder hat eine feste Anschauung in Bezug auf seinen eigenen Erfolg oder seine eigenen Erkenntnisse �ber die Welt und so weiter gebildet. Du glaubst, dass die Wahrheit eben so sein soll, w�hrend er glaubt, dass die Wahrheit eben so sein soll, jeder hat eine eigene feste Anschauung.

Viele von uns wurden von dieser festen Anschauung behindert, als sie gerade das Fa erhielten, deshalb gab es bei allen einen Erkennungsprozess. Nat�rlich ging es bei den Menschen, die in der sp�teren Zeit das Fa gelernt haben, relativ schnell, es schien, als ob es beim Erkennen keine Hindernisse g�be. In der Anfangszeit, also bis vor ein oder zwei Jahren, wurden viele von euch beim Erhalten des Fa von ihren eigenen erworbenen Anschauungen aufgehalten. Manche beurteilten dieses Fa mit der experimentellen Wissenschaft, manche benutzten die materialistische Dialektik, um zu beurteilen, ob dieses Fa der materialistischen Dialektik entspricht oder nicht; und manche andere beurteilten das Fa mit den Weltanschauungen, die sie in Gesch�ftskreisen gebildet haben. Das hei�t, Menschen aus unterschiedlichen Schichten haben ihr jeweiliges Hindernis. Um dieses Hindernis zu beseitigen, erkl�re ich dieses Fa so weit wie m�glich dem Denken, den Anschauungen und der Denkweise der heutigen Menschen entsprechend. Gleichzeitig beseitige ich bei der Erkl�rung des Fa alle Faktoren, die dich am Erhalten des Fa hindern. Ihr wisst, wenn viele Menschen mein Buch zum ersten Mal lesen, haben sie den Eindruck, dass ich von Wissenschaft spreche. In Wirklichkeit ist es nicht so. Wir benutzen die Denkweise der heutigen Menschen, um deine Anschauungen zu beseitigen, damit du es erkennen kannst. Ich habe den Zustand der heutigen Menschheit gesehen, und so habe ich es auf diese Weise arrangiert. Nur um es zu erm�glichen, dass du bei der Verbreitung des Fa profitieren und das Fa erhalten kannst und nicht von den verschiedenen Anschauungen beeinflusst wirst, mache ich es so, deshalb konnten mehr Menschen das Fa w�hrend seiner Verbreitung in diesen Jahren erhalten.

Ihr, die anwesenden Betreuer und langj�hrig Lernenden, habt viel, viel gro�artige Arbeit gemacht, die ihr noch nicht erkennen k�nnt, es ist wirklich eine gro�artige Arbeit. In der Gesellschaft der gew�hnlichen Menschen zeigt sie sich jedoch ganz unscheinbar. Dieses Fa wird verbreitet und kann von noch mehr Menschen, von den Menschen aller gesellschaftlichen Schichten erkannt werden. Wenn es niemand lernen und sich niemand kultivieren w�rde, dann w�re es umsonst. Dieses unser Fa spricht die kosmische Wahrheit aus, die seit der Erschaffung des Himmels und der Erde niemand erkl�rt hat. Wir erkl�ren es in der Form, indem wir die Grunds�tze erkl�ren und deine Hindernisse mit Hilfe der Anschauungen, die die Menschen verstehen k�nnen, beseitigen, damit du die kosmischen Grunds�tze wirklich erkennen kannst. Deshalb wusste ich schon damals, als dieses Fa gerade verbreitet wurde, dass es f�r die Menschen kein Problem sein wird, es zu lernen. Aber ob die Menschen sich wirklich und tats�chlich weiter kultivieren k�nnen, dabei gibt es noch eine andere Frage, n�mlich, ob wir wirklich ein Umfeld f�r die tats�chliche Kultivierung haben k�nnen, sodass die Lernenden sich w�hrend des Erhaltens des Fa und der Kultivierung im Fa stetig erh�hen k�nnen. Das ist das Allerwichtigste.

Gestern sagte ich noch zu den Zust�ndigen der Changchun Betreuungsstelle: Eure                                   allerallerwichtigste Sache ist, ein stabiles Umfeld zur Kultivierung, das nicht gest�rt wird, f�r unsere Lernenden zu schaffen; das ist eure gr��te Verantwortung. Bei euch hier Anwesenden ist es genauso. Dass eure Betreuungsstellen und Betreuungsorte nicht gest�rt werden und ihr die Menschen zur Kultivierung anleitet, ist eure gr��te Verantwortung. Nat�rlich habe ich am Anfang diese Sachen getan, jetzt macht ihr sie, weil ihr schon ein Element des Dafa geworden seid. Ich kann auch nicht pers�nlich f�r so viele Menschen �berall hinfahren. Im ganzen Land gibt es �ber 2000 Kreisst�dte, in jeder Kreisstadt und in jeder Stadt gibt es wer wei� wie viele �bungsgruppen, es ist unm�glich, dass mein fleischlicher K�rper �berall hingeht. Das Fa ist schon verbreitet, wir haben das Fa, ihr wisst alle, wie ihr das machen sollt, ihr macht das auch sehr gut. Wir haben keinerlei Regeln oder Vorschriften.

Ihr wisst, als Shakyamuni sein Fa verbreitete, legte er �ber hundert Gebote fest, um zu vermeiden, dass bei den Sch�lern w�hrend der Kultivierung Probleme auftauchen. Das Ziel war, dass sie sich nach diesen Geboten kultivieren konnten und keine Probleme auftauchen w�rden und um sicherzustellen, dass sie zur Vollendung kommen konnten. Wir aber haben heute keinerlei Regeln oder Vorschriften. Warum? Weil ich die Menschen nicht durch irgendeine �u�erliche Form unter Kontrolle halten will. Denn keine einzige �u�erliche Form, kein einziger Befehl und keinerlei Mittel k�nnen das Menschenherz ver�ndern, das Menschenherz muss man selbst ver�ndern. Wenn man es selbst nicht ver�ndern will, kann es niemand ver�ndern, alle Gesetze und Verordnungen k�nnen nur die Oberfl�che heilen, nicht aber die Wurzel. Denn wenn sich das Menschenherz nicht von Grund auf bewegt und ver�ndert, handelt er, wenn du ihn nicht siehst, immer noch nach seinen eigenen Anschauungen, soviel ist sicher. Also, nur die Ver�nderungen des Menschenherzens und die Wiedererh�hung des Menschenherzens sind am allerwichtigsten, nur so k�nnen die Menschen von der Wurzel her ver�ndert werden, die Menschheit wieder aufsteigen und die Kultivierenden zur Vollendung kommen. Au�er dieser gibt es keine andere Methode.

Ihr habt f�r diese Sache viel, hart und m�hsam gearbeitet. Ich kann euch nicht wie bei den gew�hnlichen Menschen daf�r danken, weil ihr Kultivierende seid. Ihr verbindet all eure Arbeit mit eurer eigenen Erh�hung, deine Arbeit und deine Kultivierung k�nnen keinesfalls getrennt werden. Die Probleme, die unterschiedlichen Meinungen, die dir bei der Arbeit begegnen, sowie das Versch�rfen der Konflikte sind alle die besten Chancen f�r die Erh�hung deiner Xinxing. Wenn solche Chancen nicht f�r dich geschaffen w�rden, k�nnten sich unsere Betreuer nicht erh�hen. Wenn alle auf dich h�ren und das tun w�rden, was du sagst, dann denke ich, dass du es nicht einmal bemerken k�nntest, wenn du die anderen auf einen h�retischen Weg f�hrst, nicht wahr? Nat�rlich wird niemand von uns das tun. Doch wirst du dich bei deiner Kultivierung und bei deiner Arbeit erh�hen, das hei�t, dass deine Arbeit mit deiner Kultivierung verbunden sein soll. Ich werde auch keine Dankesworte sagen, denn ihr alle seid meine Sch�ler; so etwas gibt es nicht, dass der Meister den Sch�lern Dankesworte sagt, deshalb sage ich sie auch nicht. (Beifall.)

Ich freue mich sehr, euch zu sehen. Ich habe mit manchen Lernenden von Zeit zu Zeit Kontakte gehabt, ich habe gesehen, dass ihr euch stark ver�ndert habt, auch diejenigen, die erst seit kurzer Zeit dabei sind, haben sich stark ver�ndert, manche haben sich sehr stark ver�ndert. Im Nu war �ber ein Jahr vorbei; seit dem letzten Mal, als ich in Changchun das Fa erkl�rte, bis heute sind schon einige Jahre vergangen, zwischendurch kam es nie vor, dass ich so viele von Euch sehen konnte. Dieses Mal bin ich in die Heimat zur�ckgekommen, denn ich wollte euch wirklich einmal sehen. Fr�her machten wir uns immer um ein Problem Sorgen, n�mlich, sobald ich irgendwo erscheine, wollen viele Lernende zu jenem Ort kommen. Dann wurde in vielerlei Hinsicht Druck auf die Gesellschaft verursacht, vor allem gibt es einfach sehr viele Menschen, die dieses Dafa lernen; wenn sowohl das Inland als auch das Ausland mitgerechnet werden, gibt es um die 100 Millionen Menschen. Au�erdem lernen es die Menschen eifrig und solide, sobald sie damit in Ber�hrung kommen. Es ist nicht so wie bei dem �ben von anderen Sachen, heute �bt er, morgen aber nicht mehr.

Bei uns hier ist es aber anders. Ihr seid hereingekommen, wir tragen die Verantwortung f�r euch und lassen euch kultivieren, erh�hen, wieder aufsteigen und zur Vollendung kommen. Dies k�nnt ihr auch sehen. Au�erdem tragen wir die Verantwortung f�r die Gesellschaft; ganz gleich in welcher Situation, wir verhalten uns aufrichtig. Das ist vorteilhaft f�r die Gesellschaft, f�r dich selbst, und auch f�r deine Familie oder unterschiedliche Lebensumgebungen. Dar�ber brauche ich nicht weiter zu erz�hlen, das wisst ihr selbst. Deshalb kann dieses Fa in der Gesellschaft so einen gro�en Einfluss und so eine gro�e Wirkung haben, und erst so lernen es so viele Menschen. Sobald ich irgendwo erscheine, wollen viele Menschen kommen und der Druck in vielerlei Hinsicht w�rde sehr gro� sein. Manche Lernende fragten mich: Lehrer, k�nnten Sie zu uns kommen? Ich kann ihm nicht so leicht eine Antwort geben. Wenn ich ihm zusage, dann muss ich hingehen, deshalb kann ich ihm nicht so leicht antworten. Sobald ich zusage, also gut, dann werden es alle Lernenden dort weitererz�hlen, und so werden viele Menschen dorthin gegangen sein, bevor ich dort bin, das ist m�glich. Vor allem, wenn die Anzahl der Menschen gro� ist und manche Beh�rden der Gesellschaft uns noch nicht kennen k�nnen oder uns noch nicht verstehen, werden wir manchen Schaden erleiden, sodass das Umfeld der Kultivierung f�r die Lernenden sabotiert wird, deshalb will ich so etwas nicht machen.

Heute jedoch komme ich aus zwei Gr�nden: Der eine ist, dass wir uns �ber ein Jahr nicht gesehen haben, au�erdem ist hier meine Heimat, das kann ja als ein Sonderfall gelten, au�erdem treffen wir uns mit den Betreuern; zuvor konnte nur gesagt werden, dass die Betreuer sich treffen, weil es keinen Platz gibt, dessen Gr��e f�r ein Treffen der Lernenden geeignet w�re; in Changchun gibt es keinen Platz f�r mehrere Zehntausend Menschen, es kann nur so sein. Der andere ist: Ich wohne �berwiegend im Ausland, und so werden in dieser Hinsicht vielleicht Probleme vermieden. Das sind nun einmal die zwei Gr�nde daf�r. Aber ganz gleich wo ich bin, ich wei� von deinem Kultivierungszustand, ich wei�, wie sich jeder kultiviert. Solange du es lernst und dich kultivierst, werde ich mich um dich k�mmern.

Es ist kein Problem, dass ihr die raubgedruckten B�cher gekauft habt, das ist sicher. B�cher haben nun einmal wei�e Bl�tter und schwarze Schriftzeichen, sie haben an sich keine Wirkung. Sei es unser "Zhuan Falun" oder auch andere B�cher von uns, was wirklich Wirkung hat, sind der innere Sinn und die wahren wesentlichen Faktoren dahinter. So etwas gibt es in anderen B�chern nicht. Au�erdem, ganz gleich, ob sie von Hand abgeschrieben oder raubgedruckt wurden, solange du sie lernst und dich kultivierst, ist ihr innerer Sinn schon von selbst da, denn der Fofa ist grenzenlos, die Macht, die er zeigt, ist sehr gro�. Au�erdem geht es dabei nicht um die Begriffe von Zeit und Raum der gew�hnlichen Menschen, es ist v�llig anders. Aber die raubgedruckten B�cher, deren Schriftzeichen neu gesetzt wurden, solltet ihr keinesfalls kaufen, au�erdem sollt ihr, nachdem ihr sie entdeckt habt, den entsprechenden Beh�rden helfen, der Sache auf den Grund zu gehen. Bei den B�chern, die mit Hilfe von Fotokopien aus dem originalen Buch gedruckt wurden, gibt es kein Problem, deren Inhalt wird nicht fehlerhaft sein.

Heute will ich mich haupts�chlich mit euch treffen, viele wollen mich auch sehen, deshalb setzte ich mich heute ein bisschen h�her. (Beifall.) Da ich nun einmal gekommen bin, erkl�re ich euch nebenbei noch einige Fragen. Es ist auch nicht leicht, uns einmal zu treffen; wenn es unsere Anwesenden f�r notwendig halten, Fragen zu stellen, k�nnt ihr Zettel schreiben und sie mir hochreichen, ich beantworte sie dann f�r euch. Aber es soll kurz und b�ndig sein, du sollst nicht sagen: Oh Lehrer, wie ich dich doch vermisse, oder wie gut das Fa doch ist; und danach stellst du erst die Fragen. So nicht. Du sollst es nur so schreiben: Ich habe diese oder jene Frage. Du sollst gleich zur Sache kommen, so kann ich schneller lesen und brauche weniger Zeit beim Antworten.

Zuerst spreche ich zwei Fragen an. Manche Fragen habe ich unter verschiedenen Umst�nden schon erkl�rt, manchmal zeigen sie sich jedoch in einigen wenigen Regionen oder unter einigen wenigen Umst�nden relativ auffallend, deshalb w�re das nichts anderes als ein Wiederholen. Ich kann jedoch f�r euch noch einmal genauer darauf eingehen.

Die erste Frage ist, warum die Grammatik unseres Dafa nicht den Normen entspricht. Diese Frage scheint unter den Intellektuellen, unter denjenigen mit einem relativ hohen Bildungsniveau, vor allem bei denjenigen, die sich mit Literatur besch�ftigen oder Chinesisch studieren und so weiter - also bei Menschen dieser Bereiche gibt es sehr gro�e Hindernisse. Warum k�nnen wir nicht mit der standardisierten Sprache der gew�hnlichen Menschen das Fa erkl�ren? Ihr wisst, dass die standardisierten Ausdr�cke definiert werden, "dieses Wort hat genau diese Bedeutung"; au�erdem hat die standardisierte Sprache Grenzen und kann das riesengro�e Fa nicht ausdr�cken. In diesem gigantischen Kosmos ist der Erdball der Menschheit noch nicht einmal ein Staubkorn im Staubkorn eines Staubkornes, so klein ist er. Wie kann er so ein gro�es Fa aufnehmen? Wie kann es sein, dass das kosmische Fa durch die Sprache der Menschheit eingeschr�nkt wird? Wie kann es der standardisierten Sprache der Menschheit entsprechen? Das ist absolut unm�glich.

Dieses unser Fa verwendet nur die menschliche Sprache. Was das angeht, wie ich es mit dieser Sprache erkl�re, so gen�gt es schon, wenn du es verstehen kannst; so ist der Zweck, deshalb ist diese Sprache nicht standardisiert. F�r die heutige Verbreitung des Fa gibt es in meinem Kopf keinerlei Dinge, die von festen Anschauungen gebildet sind.

Ich erkl�re noch eine Frage, n�mlich warum gibt es in unserem Dafa Ausdr�cke aus dem daoistischen System? Einige wenige Menschen aus den Religionen greifen uns an und sagen: Er redet gemischt �ber die Dinge des buddhistischen und auch des daoistischen Systems, er redet auch noch �ber Wissenschaft. In Wirklichkeit, wie k�nnen sie das verstehen? Ganz gleich, ob es Wissenschaft, buddhistisch oder daoistisch ist, es ist nur ein kleines bisschen von einem winzigen bisschen auf der niedrigsten Ebene dieses Dafa. Nat�rlich muss ich das Fa, wenn ich es den modernen Menschen erkl�re, in Verbindung mit den Anschauungen der heutigen Menschen erkl�ren; wenn ich es mit der Sprache und den Ausdr�cken im Himmel erkl�ren w�rde, w�rdest du es nicht verstehen; oder wenn wir viele moderne, neue Ausdr�cke erschaffen w�rden, k�nntest du es auch nicht verstehen, deshalb muss das Fa auf diese Weise erkl�rt werden. Also warum gibt es nun Ausdr�cke aus dem daoistischen System? Eigentlich habe ich diese Frage schon unter verschiedenen Umst�nden erkl�rt. Dieser unser Dafa geht sehr, sehr weit �ber den Bereich des buddhistischen Systems hinaus, ich erkl�re das kosmische Fa auf dem Standpunkt des buddhistischen Systems. Ganz gleich wie gro� dieses Fa auch sein mag, ich befinde mich nicht darin; all ihr Lebewesen befindet euch darin. Das hei�t also, alle Lebewesen sind vom Fa erschaffen worden, eure Lebensumgebung und eure Lebensart sind auch vom Fa erschaffen worden. In dem umfassenden Bereich dieses Dafa, also im ganzen Kosmos gibt es nat�rlich nicht nur das buddhistische System, dieses eine System. Es gibt nat�rlich Buddhas, Daos und auch noch allerlei Arten von Gottheiten, allerlei verschiedene Gottheiten, von denen ihr noch nicht wissen k�nnt.

So ein gro�er Kosmos, ich erkl�re so ein gro�es Fa, nat�rlich gibt es darin Dinge des daoistischen Systems und auch Dinge von Gottheiten. In Wirklichkeit habt ihr nicht erkannt, dass es darin auch noch Dinge der westlichen Religionen gibt. Denn heute stehe ich nicht nur vor den Chinesen, nicht nur vor einem Volk, sondern vor vielen, vielen V�lkern. Au�erdem muss ich alle Substanzen und alle Lebewesen, die abgewichen sind, zu dem urspr�nglichsten, anf�nglichsten und besten Zustand zur�ckf�hren, deshalb habe ich es so getan. Das hei�t, obwohl ich sage, dass ich den Fofa erkl�re, erkl�re ich dem Wesen nach vom Standpunkt des Buddhas her das kosmische Fa. Ich erscheine in der Gestalt eines Buddhas, dann ist es auch nicht falsch, dass ich sage, dass es Fofa ist.

Ich muss Verantwortung f�r euch tragen, ich kann euch nicht alle zu der Falun-Welt des buddhistischen Systems oder zu den anderen Buddha-Welten bringen. Denn ihr macht euch alle �ber eins Gedanken: Lehrer ich will nun mal in Ihre Welt kommen. Eure Gedanken sind nicht falsch, aber ich sage euch, ich schaue nur auf euer Herz. Wenn du mit den Anschauungen der gew�hnlichen Menschen �ber die Gottheiten nachdenkst oder versuchst, mit dem Denken der gew�hnlichen Menschen die Gottheiten zu verstehen, wirst du dir nie klar dar�ber werden. Wenn du heute schon g�ttliche Gedanken h�ttest, w�rde sich deine ganze Anschauung �ndern. Wenn du fr�her deine Welt hattest, wenn du von unterschiedlichen Ebenen gekommen bist, um das Fa zu erhalten, wenn du ein Dao oder eine Gottheit warst, musst du zu deinem urspr�nglichen Ort zur�ckkehren. Ich sage euch oft, dass ihr nicht einmal wisst, was eure Vergangenheit war und wie es war. Du brauchst dich nur zu kultivieren, du brauchst dich nur diesem Dafa anzugleichen, das hei�t, ganz gleich, ob du ein Buddha, ein Dao oder eine Gottheit warst, du musst dich diesem kosmischen Dafa angleichen, erst dann kannst du zur�ckkehren, mit den Dingen der Zukunft wirst du garantiert sehr zufrieden sein. Nicht nur, dass du sehr zufrieden damit sein wirst, sondern du wirst auch etwas bekommen, was du dir noch nicht einmal vorstellen kannst, ich gebe dir etwas noch Besseres und eine noch bessere Umgebung als die von fr�her, das alles k�nnt ihr euch nicht vorstellen. (Beifall.) Ich sage, das ist eben der Grund daf�r, warum es bei uns auch Ausdr�cke aus anderen Religionen gibt.

Wenn von Religion die Rede ist, so ist sie meiner Ansicht nach die Erkenntnis der Menschen und ein Name, den die Menschen erfunden haben. Der BegriffReligion" ist sehr undeutlich, sie hat keine feste Definition. Als Shakyamuni sein Fa verbreitete, hat er nicht gesagt, dass er eine Religion sei; Jesus hat auch nicht gesagt, dass er das Christentum sei; die heilige Maria hat auch nicht gesagt, dass sie der Katholizismus sei. In Wirklichkeit haben sie ihre eigene Benennung, sie haben ihre eigene Benennung f�r die Sch�ler, sie ist keinesfalls jener Begriff, von dem die Menschen reden. Die Gottheiten erkennen die Religionen nicht an, deshalb k�nnen sich viele Menschen in den heutigen Religionen nicht erfolgreich kultivieren. In Wirklichkeit wollen sie sich nicht unbedingt wirklich kultivieren, sie haben nur ein solches Herz und finden es gut; was sie bewahren, sind die Religionen an sich und nicht Buddha. Der Buddha schaut nur auf das Menschenherz, die Gottheiten schauen nur auf das Menschenherz. Wenn du dich in den Religionen nicht wirklich kultivieren kannst, bedeutet das alles nichts. Es kann nur gesagt werden, dass du dich zur Religion bekehrt hast oder ein M�nch oder eine Nonne geworden bist, aber das bedeutet nicht, dass du ein Sch�ler des Buddhas bist. Der Buddha schaut nur auf das Menschenherz, M�nch oder Nonne zu werden ist nur eine Formsache und zeigt das Herz, das sich dem Buddha zuwendet. Nur die wesentliche Ver�nderung bedeutet die wirkliche Bekehrung zum Buddha. Wenn dein Herz kein M�nch oder keine Nonne geworden ist, wenn dein Herz sich nicht bekehrt hat, dann nutzt das alles nichts. Nat�rlich, du sagst: Mein Herz ist doch sehr fromm. Dass du fromm bist, bezieht sich nur auf die Religionen und ist eine Erscheinungsform deines tatenvollen Handelns, jedoch keine Kultivierung, das bedeutet, dass es keine Unterschiede dazwischen gibt. Mit dieser Frage will ich haupts�chlich sagen, dass dieses Fa einfach zu gro� ist und alle Kultivierungsmethoden und alle Lebewesen im Kosmos umfasst. Ich habe eigentlich nur wenige daoistische Ausdr�cke verwendet; weil auf der Erde nicht viele orthodoxe Religionen �berliefert worden sind, kann ich auch nur �ber diese wenigen Arten sprechen. In Wirklichkeit gibt es viel zu viele Kultivierungsmethoden im Kosmos, in der Gesellschaft der Menschheit jedoch gibt es nur einige davon.

Ich wollte mich nur mal mit euch treffen und nicht zu viel reden. Was die Sachen bei der Kultivierung angeht: Ganz gleich, ob du mich siehst oder nicht, du kannst dich gleichfalls kultivieren, das ist kein Problem. Aber ihr wolltet mich immer sehen, deshalb benutze ich diese Gelegenheit, um euch zu treffen. Denn mehr habe ich f�r euch nicht vorbereitet, was ich euch erkl�ren wollte, ich denke, es ist auch nicht so einfach, dass wir uns mal treffen. Vorhin habe ich gesagt, dass ihr mir Zettel zureichen k�nnt. Jetzt k�nnt ihr die Zettel abgeben; ich werde die Fragen beantworten, die zu beantworten notwendig sind.

 

Frage: F�r die zwei Jingwen "Entwurzeln " und "F�r wen existieren" gibt es bei unserer �bungsgruppe zwei Arten von Verst�ndnis: Eins ist, dass das richtig ist, was man tut, um das Fa zu bewahren; das andere ist, in Bezug auf die Kultivierung: wenn man sich nach oben kultiviert hat, ist das, das beste Bewahren vom Fa.

Meister: Ich sage euch, nachdem ich die zwei Artikel geschrieben habe, k�nnen sie manche mit dem Herzen des Kultivierenden lesen, manche jedoch mit dem Herzen der gew�hnlichen Menschen. Manche haben Fehler gemacht, geben es aber nicht zu. Auch wenn er meine Artikel sieht, will er es nicht zugeben und versucht sogar noch, sich mit dem Herzen des gew�hnlichen Menschen zu rechtfertigen. Wenn manche unter uns streiten, suchen sich die beiden meine Worte im Fa aus, um sich auseinander zu setzen. Ihr habt alle mit dem Herzen des gew�hnlichen Menschen das Dafa aus dem Zusammenhang gerissen. Ihr habt es alle nicht vom Standpunkt des Fa her erkannt. Wenn ihr versuchen k�nntet, es von einem anderen Standpunkt her zu erkennen, w�rdet ihr nicht so handeln. Jeder Konflikt, der euch begegnet, hat etwas mit eurem eigenen Herzen zu tun. "Entwurzeln" ist wegen eines Ereignisses in Beijing geschrieben worden, viele von uns wissen vielleicht davon, ich will nicht davon reden, wie diese Sache an sich zu betrachten ist.

 

Frage: Shakyamuni ist von der sechsten Schicht des Kosmos gekommen, aber warum hat er den Rand des kleinen Kosmos nicht gesehen?

Meister: Das ist nicht mit eurem logischen Denken der gew�hnlichen Menschen zu begreifen. In Wirklichkeit ist Shakyamuni nicht nur von der sechsten Schicht des Kosmos gekommen, sondern von einer sehr hohen Ebene. Es war unm�glich, dass er mit so hohen Dingen in die Menschenwelt kommt, die damaligen Menschen konnten nur begrenzte Fa-Grunds�tze akzeptieren, deshalb hat Shakyamuni das Fa des Arhats �berliefert; was heutzutage hinterlassen worden ist, ist nichts weiter als das. Jedoch hat er damals tats�chlich auch viele noch h�here Fa-Grunds�tze erkl�rt, aber alle diese sind nicht hinterlassen worden. In den �ber 40 Jahren der Fa-Erkl�rung hat er auch tats�chlich das Fa innerhalb des "Vier Gro�en" erkl�rt. All dies hat nichts mit eurer Kultivierung zu tun. Ich sage dir, ganz gleich, wer von wo kommt, unter unseren Anwesenden gibt es auch manche, die von sehr hohen Ebenen gekommen sind, aber du kannst dennoch nichts sehen, noch nicht einmal die Dinge au�erhalb der Menschheit kannst du sehen. Die Menschen w�hrend der Kultivierung oder bei der Verbreitung des Fa m�ssen eben so handeln und eingeschr�nkt sein, damit sie auf der Erde bleiben k�nnen. Ich sage euch, wenn ich nicht die Gedanken eines gew�hnlichen Menschen h�tte, k�nnte auch ich nicht hier bleiben. Ich habe mir die Gedanken eines Menschen zusammengebastelt, bevor ich diese Sache tat, deshalb kann ich unter den Menschen bleiben und euch das Fa auf diese Weise erkl�ren. Viele Dinge k�nnt ihr nicht verstehen.

 

Frage: Beeinflussen sprachliche Hindernisse die Arbeit als Betreuer?

Meister: Manche sprachlichen Hindernisse sind gro�, manche klein; wenn wir nur ein bisschen stammeln oder nur ein bisschen Probleme mit der Zunge haben oder das Ausdrucksverm�gen ein bisschen schwach ist, dann hat das alles keinen Einfluss. Aber w�hrend heute die Anzahl der Menschen, die unseren Dafa lernen, immer gr��er und die gesellschaftliche Schicht, mit der wir Kontakte haben, immer h�her wird, so denke ich, dass es nicht passend ist, wenn wir alle so ziellos daherplappern. Viele Menschen mit hohem Wissensniveau w�rden in der anf�nglichen Zeit des Lernens des Fa tats�chlich beeinflusst werden.. Deshalb schlage ich vor: Den Betreuern, die Sprachhindernisse haben, kann ein Assistent zur Verf�gung gestellt werden, der hohe Erkenntnisse vom Fa hat und dessen Bildungsniveau hoch ist (hohes Bildungsniveau bedeutet nicht unbedingt hohe Erkenntnisse vom Fa), er muss sehr hohe Erkenntnisse vom Fa haben, er muss das Fa zumindest schon einige Zeit gelernt und manche P�sse �berwunden haben und nicht mehr hin und her schwanken, solch ein Mensch kann dir als ein Assistent zur Verf�gung gestellt werden; oder man wechselt die Betreuer aus. Denn ihr macht die Arbeit des Betreuers nicht um der Sache wegen, sondern um euch zu kultivieren. Wenn jemand sagt: "Ich will eben Betreuer bleiben und darf nicht ausgewechselt werden", dann muss dieses Herz meiner Ansicht nach fr�her oder sp�ter beseitigt werden, dies muss fr�her oder sp�ter einmal vorkommen. Du bist nicht gekommen, um Betreuer zu werden, sondern um dich zu kultivieren, das sollst du dir merken. Ich denke, es ist kein Problem, wenn man ein wenig sprachliche Hindernisse hat.

 

Frage: K�nnen wir die fr�heren Ebenen durchbrechen, wenn wir durch Kultivierung zur�ckkehren?

Meister: Du denkst immer noch mit den menschlichen Gedanken an die Sachen der Gottheiten. Wenn du dir in Zukunft dar�ber im Klaren bist, wirst du wegen dieser Frage rot werden. K�mmere dich nicht um solche Sachen. Dafa hat f�r euch das Beste erschaffen, ihr braucht euch nur zu kultivieren. In Wirklichkeit ist das, was vielen von uns am Herzen liegt, das Heimkehren, und nicht, wie weit sie von Zuhause entfernt sind. Die Begriffe der Gottheiten daf�r sind ganz anders als eure, es ist nicht so, wie ihr es euch vorstellt.

 

Frage: Wie viele Welten gibt es noch au�er der Falun- Welt auf noch h�heren Ebenen?

Meister: Deine Gedanken sollen sich der Kultivierung hingeben! Ich sage dir, es gibt unz�hlig viele. Kannst du herausfinden, wie viele Molek�le dein K�rper hat? Die K�rper innerhalb der Drei-Weltkreise werden alle menschliche K�rper genannt. Im K�rper eines Menschen ist es folgenderma�en: Die mikroskopischen Teilchen bilden die Schicht der gr��eren Teilchen, dann bildet die Schicht der gr��eren Teilchen wiederum die Schicht der noch gr��eren Teilchen; der sogenannte menschliche K�rper ist ein zusammengefasster Name innerhalb der Drei-Weltkreise. Du wei�t noch nicht einmal, wie viele Teilchen es allein innerhalb der Drei-Weltkreise gibt! Unz�hlige. Ganz gleich, wie weit ihr euch kultiviert, keiner von euch Anwesenden kann erfahren, wie viele Welten es im Kosmos gibt, und das ist absolut so.

 

Frage: Ich praktiziere schon einige Jahre und schlafe bei der Meditation oft ein, das verwirrt mich schon die ganze Zeit.

Meister: Ihr wisst alle, dass ihr Leiden ertragen sollt; aber hast du nicht mal daran gedacht, dass dein Einschlafen dich auch d�monisch qu�lt und dich nicht kultivieren l�sst?! Soll nicht etwa dein Wille in diesem Moment wirken? Ich glaube nicht, dass du mit ge�ffneten Augen unbedingt schlafen wirst?! Wenn es nicht geht, dann praktiziere halt mit ge�ffneten Augen, du musst diesen Pass unbedingt �berwinden.

 

 

Frage: Ich erziehe mein Kind, aber es h�rt nicht auf mich; wenn es weiter nicht auf mich h�rt, dann lasse ich es, ist das richtig?

Meister: Es ist nicht ganz so, die Z�gellosigkeit gegen�ber den Kindern ist ein Verbrechen der Eltern. Man kann nicht sagen, dass das nichts mit euch, Generation f�r Generation, zu tun hat, dass die heutige menschliche Gesellschaft schon derma�en ver�ndert ist. Ich sage euch, die Kinder m�ssen unbedingt gez�gelt werden. Ich habe bemerkt, dass die Gesetze in der amerikanischen Gesellschaft dazu gef�hrt haben, dass man die Kinder nicht mehr z�geln darf. Kinder zu z�geln w�rde wie ein Versto� gegen die Gesetze sein, deshalb l�sst man ihnen freien Lauf. Wir brauchen nicht von der H�flichkeit zu sprechen, die Kinder kennen noch nicht einmal die elementarsten menschlichen Dinge; was f�r eine Menschheit wird in der Zukunft gebildet?! Jedoch sage ich euch, wir haben in China die Tradition, dass du deine Kinder z�geln und sie erziehen musst, du darfst ihnen nicht freien Lauf lassen. Du darfst sie sowohl schlagen als auch beschimpfen, von was wir hier reden ist, dass die Kultivierenden sich nicht �rgern sollen. Das Kind darf gez�gelt werden; wenn du guter Laune bist und es schl�gst, wenn du es l�chelnd schl�gst, tut es ihm auch weh, der Zweck ist, dem Kind eine Lektion zu erteilen, so dass es nichts Schlechtes tut. Es ist nicht falsch, das Kind zu erziehen, denke einmal so: Dabei geht es nicht um mich, sondern das ist eine gute Sache sowohl f�r die Gesellschaft als auch f�r die zuk�nftige Menschheit. Wenn du jedoch zu eigensinnig bist, dann bist du wiederum ins andere Extrem gegangen. Das hei�t, es ist kein Problem, das Kind zu z�geln, aber es sollte mit Vernunft erzogen werden.

 

Frage: Ist das so, dass wir f�r den Fofa und die Wahrheit existieren?

Meister: Dieses Thema ist sehr hoch, manche Gedanken bei der Kultivierung sind richtig; genau gesagt, hat Fofa f�r die Lebewesen die Lebensumgebung erschaffen und den Menschen das Leben gegeben, so ist das Verh�ltnis. Das Leben kann nur f�r die Lebensart auf jener Ebene existieren. Wenn du ein gro�er Erleuchteter bist und dich um vieles da unten k�mmern kannst, dann existierst du vielleicht f�r mehr Lebewesen, so ist das Verh�ltnis.

 

Frage: Sobald ich "Zhuan Falun" lese, will ich schlafen......

Meister: Wenn ein Betreuer von uns diese Frage stellt, dann denke ich, dass du damit aufh�ren und zuerst die anderen die Arbeit machen l�sst, du sollst zuerst lernen, es w�re besser, dass du sie dann weiter machst, nachdem du dich erh�ht hast. Denn du willst schlafen, sobald du "Zhuan Falun" liest, vielleicht hast du "Zhuan Falun" noch nicht einmal durchgelesen, wie kannst du dann die Arbeit des Betreuers machen? Betreuen, betreuen, wie betreuen wir? Hier wird das Fa verbreitet, die �bungsbewegungen sind nur Hilfsmittel zur Vollendung; ganz gleich wie gut deine Bewegungen auch dem Standard entsprechen, du kannst dich ohne Fa nicht erfolgreich kultivieren. Das Fa ist am allerwichtigsten; dass man beim Lesen schlafen will, dabei geht es um den gleichen Grundsatz, wie wenn man bei der Meditation schlafen will, wovon ich eben gesprochen habe.

 

Frage: Warum haben manche immer gro�es Gedankenkarma und warum taucht es nach jeder Phase noch mal auf?

Meister: Das ist ein verbreitetes Ph�nomen. Ich sage euch, ich habe gesehen, dass ihr euch wirklich sehr gut kultiviert, vor allem die langj�hrig Lernenden; ich freue mich wirklich, wenn ich euch sehe. Aber ihr werdet das gleiche Problem haben, n�mlich dass sich die schlechten Dinge ab und zu in den Gedanken zeigen, gelegentlich tauchen sogar ziemlich schlechte Dinge auf, au�erdem werden die schlechten Dinge, die auftauchen, immer schlechter. Nun erkl�re ich euch einmal den Grundsatz daf�r. Ihr wisst, dass ihr bei der Kultivierung vom Mikroskopischen her, von der Zusammensetzung eures Lebens her ver�ndert werdet. Also, der Teil von dir, der ver�ndert ist, entspricht schon dem Ma�stab, dann kann man nicht mehr sagen, dass dieser Teil noch Mensch ist. Wenn dein menschlicher Teil etwas machen will, darf jener Teil nicht mitmachen, sonst w�rde das bedeuten, dass die Gottheit Schlechtes tut, dann bedeutet das, dass sie heruntergefallen ist, das ist absolut nicht erlaubt. Deshalb wird der Teil, der dem Fa entspricht, bei deiner ununterbrochenen Kultivierung st�ndig abgetrennt. Wie Jahresringe eines Baumes weitet es sich bei der Kultivierung Ring f�r Ring nach au�en, die Baumrinde ist deine Oberfl�che. Also er kultiviert sich auf die Art und Weise, dass der fertig kultivierte Teil sich von innen nach au�en ausbreitet, bis er zum Schluss die Oberfl�che erreicht. Dein fertig kultivierter Teil ist eine Gottheit, der nicht fertig kultivierte Teil ist ein Mensch.

Was ich mache, ist, dich vom Mikroskopischen deines Lebens her, also vom Inneren deines Lebens her zu ver�ndern, dann gibt es dementsprechend wenig Ver�nderungen im Au�en. Aber bei der Kultivierung soll man sich eben selbst z�geln, und das bis zum Ende. Bevor die Rinde nicht ge�ndert wurde, werden Gedanken der gew�hnlichen Menschen in deinen Gedanken auftauchen, manchmal sind sie ziemlich schlecht, aber du kannst sie dennoch z�geln. Das kommt eben daher, dass du jenen Teil z�gelst. Fr�her konntest du sie jedoch nicht kontrollieren, weil sie auch auf sehr tiefen Ebenen existierten; deshalb konntest du sie nicht kontrollieren. Heute kannst du zwar bemerken, dass sich die schlechten Gedanken im Kopf zeigen, aber du kannst sie z�geln, und so kannst du bei der Kultivierung dein eigenes Verhalten und deine Gedanken unter Kontrolle halten. Diesen Zustand gibt es nur bei der Kultivierung im Dafa.

Um sicherzustellen, dass ihr euch kultivieren k�nnt und nicht von so etwas gest�rt werdet, muss der fertig kultivierte Teil abgetrennt werden. Um jedoch sicherzustellen, dass du dich unter den gew�hnlichen Menschen kultivieren kannst, k�nnen die Dinge an der Oberfl�che immer nur noch schw�cher, immer schw�cher werden. Zum Beispiel sind schon hundert Schichten fertig kultiviert worden, an deiner Oberfl�che kann jedoch nur eine Schicht ver�ndert werden. Damit ist gemeint, dass die Proportion sehr klein ist, der Zweck ist, dass du dich unter den gew�hnlichen Menschen kultivieren kannst. Wenn alles beseitigt w�rde, wenn du keine einzige Anschauung und keine Gedanken der gew�hnlichen Menschen mehr h�ttest, dann w�rst du auch an der Oberfl�che kein gew�hnlicher Mensch mehr, und somit k�nntest du dich nicht mehr unter den gew�hnlichen Menschen kultivieren.

Ich sage euch, wenn du das Herz des gew�hnlichen Menschen nicht h�ttest, k�nntest du wissen, was die anderen im Herzen denken, du w�rdest von allen Seiten gest�rt. Das, woran ein Mensch denkt, eine Bewegung, eine Mimik, ein sehr subtiles Verhalten, alles tr�gt ein Ziel in sich. Au�erdem haben manche sehr starke schlechte Gedanken und denken daran, wie sie anderen schaden k�nnen; manche denken an alles M�gliche wie z.B. Banditentum und Hurerei, du k�nntest �berhaupt nicht in dieser Welt bleiben, sie ist derma�en chaotisch geworden. Damit ihr euch hier kultivieren k�nnt, verwenden wir diese Kultivierungsform, sie ist am schnellsten, dein fertig kultivierter Teil bleibt unbewegt und wird abgetrennt. Wenn du dich st�ndig kultivierst, die B�cher st�ndig liest, es st�ndig erkennst und verstehst, vergr��ert sich dein Bereich auch st�ndig, das hei�t, dass er immer n�her an deine Oberfl�che herankommt. Wenn die Oberfl�che auch ver�ndert ist, bedeutet das die Vollendung. Deshalb sollt ihr euch nicht von euren schlechten Gedanken im Kopf abschrecken lassen. Aber eins noch: Der Lehrer hat es gesagt und ich habe das verstanden, es ist, um sicherzustellen, dass wir uns unter den gew�hnlichen Menschen kultivieren k�nnen, gut, dann k�mmere ich mich nicht mehr darum. Deine Z�gellosigkeit w�rde bedeuten, dass du dich nicht kultivierst, so ist das Verh�ltnis.

 

Frage: Lehrer, bitte erkl�ren Sie einmal, was "Techniken" sind.

Meister: Was die Techniken angeht: Unterschiedliche Religionen haben unterschiedliche Techniken, unterschiedliche Kultivierungsformen haben unterschiedliche Techniken, unterschiedliche Ebenen haben auch unterschiedliche Techniken. Zusammenfassend gesagt, sie sind die unterschiedlichen Handtechniken, die verwendet werden, um sich zu kultivieren oder um etwas darzustellen, so etwas sind sie. Dazu geh�ren z.B. die Krankheitsheilung, das Bezwingen der D�monen und so weiter, wozu lernst du das? In den Dingen, die du gelernt hast, ist alles enthalten, nur kann dir das nicht gesagt werden, das Wichtigste im Moment f�r dich ist, schnell wieder aufzusteigen.

 

Frage: Kann man unter den Drei-Weltkreisen den Kreis der Gottheiten, den Kreis der Menschen und den Kreis der Gespenster verstehen?

Meister: �ber die Drei-Weltkreise habe ich schon in verschiedenen Situationen gesprochen, in unseren B�chern gibt es auch Erkl�rungen daf�r. Die Drei-Weltkreise sind ein Bereich, der von den drei gro�en Teilen "Weltkreis der Begierden", "Weltkreis der Form" und "Weltkreis des Formlosen" gebildet wird. Die Lebewesen innerhalb der Drei-Weltkreise d�rfen nicht beliebig hinausgehen; die Lebewesen au�erhalb der Drei-Weltkreise d�rfen auch nicht beliebig hereinkommen, ganz gleich, wie f�hig sie auch sind. Hier, wo alle Substanzen der Menschen existieren, gibt es nat�rlich auch die weltlichen Menschen, Gottheiten und Gespenster. Zwar gibt es so etwas, aber es ist nicht so, wie du dir das vorstellst. Drei-Weltkreise ist ein vom Himmel bestimmter Bereich, die Lebewesen, die in die Drei-Weltkreise hineingefallen sind, k�nnen nicht wieder in den Himmel zur�ckkehren, sie k�nnen nicht mehr aus den Drei-Weitkreisen hinausgehen, nat�rlich, es sei denn, dass man sich kultiviert. Nicht durch jede Art Kultivierung kann man hinausgehen, durch viele Arten von Kultivierung kann man nicht hinausgehen. Sie k�nnen nur auf der Erde oder auf unterschiedlichen Ebenen innerhalb der Drei-Weltkreise bleiben. Die Lebewesen au�erhalb der Drei-Weltkreise d�rfen auch nicht beliebig hineinkommen, ein solcher Ort ist das, ein besonderer Ort, mit den Begriffen der Gottheiten betrachtet, ist hier der schmutzigste Ort.

 

Frage: Beim Lernen des Fa wollen manche immer schlafen.

Meister: Beim Lernen des Fa schl�fst du, beim Lesen schl�fst du, beim Praktizieren schl�fst du auch, du hast also auf alle F�lle dieses anf�nglichste Ding noch nicht �berwunden, das ist doch eine Willenssache! Ihr wisst, nicht nur alle Faktoren, die das Menschliche bilden, lassen dich bei der Kultivierung nicht von den Menschen loskommen, sondern auch die Dinge, die alle menschlichen Umgebungen bilden, erlauben dir nicht, diesen Ort zu verlassen; du musst das alles durchbrechen und alle d�monischen Schwierigkeiten �berwinden. Sie zeigen sich meistens in der Form, dass sie dir Leiden erzeugen. Doch Leiden hat unterschiedliche Formen, das Schlafen ist auch eine davon. Diejenigen, die sich nicht kultivieren k�nnen oder nicht stetig vorankommen, wissen jedoch nicht, dass das Leiden ist. Du kannst das Fa nicht erhalten, sie lassen dich das Fa nicht lernen, dennoch bemerkst du nicht, dass das d�monische Schwierigkeiten sind. Es sei denn, dass sich dein Herz nicht dem Fa hingibt und du dich nicht kultivieren willst. Aber warum unterdr�ckst du sie nicht? St�rke deinen Willen. Wenn die Menschen schon allein durch das Unterdr�cken ihres Schlafens zu Buddha werden k�nnten, dann sage ich, dass das zu einfach w�re. Wenn du noch nicht einmal so eine kleine H�rde �berwinden kannst, wie kannst du dich dann noch kultivieren?

 

Frage: Die Zeit der Kultivierung ist sehr begrenzt, kann ich noch mit Ihnen nach Hause gehen, wenn ich ab jetzt entschlossen vorankomme?

Meister: Du brauchst dir keine Sorgen darum zu machen, und brauchst auch nicht daran zu denken; kultiviere dich, solange du noch Zeit zur Kultivierung hast, komme mutig und best�ndig voran. Was das angeht, ob du nach Hause kommen kannst oder nicht: Die Schicksalsgelegenheit ist schon da, zumindest sitzt du ja heute hier und hast mich gesehen. Nicht wahr? Es gibt also noch Chancen. (Starker Beifall.) Solange diese Sache im Ganzen noch nicht zu Ende gebracht ist, hast du noch Chancen. Nutz die Zeit aus; wie ihr die Zeit ausnutzt, ist das, wor�ber ihr euch Gedanken machen sollt.

 

Frage: Gibt es unter den Sch�lern, die den Benti nicht mitnehmen, welche, die zur Vollendung kommen?

Meister: Unter denjenigen, die den Benti nicht mitnehmen, gibt es nat�rlich welche, die zur Vollendung kommen. Ich habe vorhin gesagt, dass nicht alle zur Falun-Welt gehen werden, diejenigen, die zur Falun-Welt gehen, nehmen den K�rper mit. In diesem Kosmos gab es fr�her viele, viele Kultivierungsformen und Himmelreiche in unterschiedlichen Himmelssystemen, 99,9 % davon wollen den K�rper nicht haben. Es ist nicht so, dass alle den fleischlichen K�rper f�r so gut halten, in vielen Himmelreichen ist es �berhaupt nicht erlaubt, dass du mit dem K�rper zur�ckkehrst. Wenn ihr ihn zur�ckbringen w�rdet, so w�rde das bedeuten, dass ihr das Fa dort, also das Fa auf euren Ebenen, das ihr dort im kosmischen Dafa verstanden und erkannt habt, sabotiert. Wie zum Beispiel "Gebot, Meditation und Weisheit", von denen Shakyamuni gesprochen hat, sie sind auch eine Verk�rperung im kosmischen Dafa und sind auch ein selbst gebildetes System von "Gebot, Meditation und Weisheit", das er erkannt hat. Nicht alle wollen den fleischlichen K�rper mitnehmen, nur diejenigen, die zur Falun-Welt gehen, nehmen ihn mit.

Noch eins: Mancher sagt, dass er den fleischlichen K�rper mitnehmen will. In Wirklichkeit ist das nur ein Gedanke eines gew�hnlichen Menschen, er hat die Anschauung der gew�hnlichen Menschen, n�mlich, die Angst vor dem Tod; er denkt: Wie gut w�re es, wenn ich alles mitnehmen k�nnte und nicht sterben m�sste! Ganz gleich, ob du den K�rper mitnimmst oder nicht, wir werden letztendlich alle die herrliche Erscheinung deiner Vollendung sehen lassen. (Starker Beifall,) Wenn unser Dafa diese Sache zu Ende gebracht hat, kann sich keine Bl�tezeit jeglicher Religionen damit vergleichen. Aber wiege dich nicht nur in Freude, du musst dich zur Vollendung kultivieren.

 

Frage: Hat das etwas mit der Ebene des Xinxing zu tun, wenn einer den Doppellotus bei der Meditation nicht schaffen kann? Kann er zur Vollendung kommen?

Meister: Ich wei�, dass viele Menschen noch nicht einmal den Halblotus machen konnten und zum Schluss doch den Doppellotus geschafft haben. Aber das hei�t wiederum nicht, dass du heute sofort den Doppellotus schaffen musst. Es reicht schon, mit ganzem Herzen zu praktizieren. Es kann jedoch auch sein, dass das Karma in diesem Bereich ein bisschen gr��er ist, jedoch kann das auch alles beseitigt werden. Auf dieser Welt gibt es keine andere Sache, die noch ernsthafter als die Kultivierung ist. Um Geld zu verdienen, kannst du so viele Leiden ertragen, f�r andere Sachen kannst du auch so viele Leiden ertragen, kannst du nicht f�r deine Kultivierung auch ein bisschen Leiden ertragen? Du als ein Mensch voller Karma willst Buddha werden und dich zur Vollendung kultivieren, gibt es noch etwas Ernsthafteres? Mit welchem Herzen stehst du dieser Sache gegen�ber? Ist es nicht genau diese Frage? Was das angeht, wie es bei der Kultivierung zu erreichen ist: Wir verlangen von dir auch nicht, dass du es gleich am Anfang unbedingt erreichen musst. Du kannst es langsam �ben, das ist kein Problem.

 

Frage: �ber das Jingwen "Entwurzeln" sagen die Lernenden, es bedeute, Anschauungen zu entwurzeln; zum "F�r wen existieren" sagen sie, dass man f�r das Fa existiert, ist das richtig?

Meister: Ihr sollt keine Wortklauberei betreiben, das, was ich euch verstehen lasse, sind der innere Sinn und die Dinge, die ihr bei der Kultivierung erkennen k�nnt; ihr sollt keine Wortklauberei betreiben, indem ihr die w�rtliche Bedeutung an der Oberfl�che erforscht. Vorhin habe ich noch gesagt, dass es keine Unterschiede zwischen diesem unserem Buch und anderen B�chern gibt, wenn es nicht den inneren Sinn dahinter g�be; es w�ren nur wei�e Bl�tter und schwarze Schriftzeichen. Denn das Fa steht dahinter; wenn du das Herz ablegst und es ohne irgendeine Anschauung liest, sind deine Erkenntnisse garantiert richtig, ganz gleich, wie viel du auch erkennen kannst. Wenn du es mit irgendeiner Anschauung, die du nicht ablegen kannst, oder wenn du nach Ausreden und Argumenten suchst, um deine Fehler zu vertuschen, wenn du es mit diesen Vors�tzen liest, kannst du nichts herauslesen. Wenn du alle absichtlichen Gesinnungen ablegst und es liest, kannst du alles verstehen, es wird nicht schief gehen, ganz gleich, wie viel du auch verstehst. Wenn du es mit irgendeinem Herz, das du nicht ablegen kannst, liest, kannst du kein bisschen sehen, du kannst nur Wortklauberei an der Oberfl�che betreiben und dich mit anderen auseinandersetzen. Lies es einfach mit einem ruhigen Herzen, dann kannst du garantiert alles wissen, was du wissen sollst.

Was ich in der letzten Zeit geschrieben habe, habe ich eben undeutlich geschrieben, ich habe es mit Absicht undeutlich geschrieben, weil ich keine gr��eren Hindernisse f�r eure Kultivierung verursachen will. Je deutlicher ich es erkl�re, desto gro�er m�ssen die Schwierigkeiten und Hindernisse sein, die euch begegnen, deshalb sind manche Dinge f�r euch zum Erkennen da. Es wird absolut nicht so sein, dass der Weg eurer Kultivierung eben sein wird, nur weil ich es deutlich erkl�re. Wenn die Schwierigkeiten im Bereich deines Erkennens kleiner geworden sind, ist der Pass jedoch gr��er geworden, dem du begegnest und nicht �berwinden kannst. Ihr sollt nicht glauben, dass es eine gute Sache ist, wenn ihr viel h�rt, in Wirklichkeit ist das Fa euch schon vollst�ndig hinterlassen worden, es kommt allein darauf an, mit welcher Gesinnung ihr euch kultiviert.

 

Frage: Was soll ich machen, damit die Betreuerstelle ein Umfeld der wahren Kultivierung wird?

Meister: Daf�r gibt es keine speziellen Vorschriften. Wir haben keinerlei Regeln und Vorschriften. Aber f�r die Betreuerstellen habe ich in meinen kurzen Artikeln (ihr nennt sie Jingwen) manche Meinungen �ber die Qualit�t der Betreuer ge�u�ert, ihr k�nnt sie also lesen und zu Rate ziehen. Wenn ihr das Umfeld eurer Betreuerstelle verbessern und einen bestimmten Stand erreichen wollt, aber die Lernenden dabei nicht Schritt halten k�nnen, dann geht das auch nicht, au�erdem darf es keinerlei Regeln und Vorschriften geben, ihre Taten einzuschr�nken, die �u�erliche Kontrolle kann das Menschenherz nicht z�geln, all dies w�re T�uschung. Jeden Tag gibt es neue Lernende, die einsteigen, deshalb kann das gesamte Niveau nie den Zustand der Gottheiten erreichen. An eurer Betreuerstelle kultivieren sich f�r immer Menschen, aber sie sind den Menschen wiederum nicht gleich. Denn euer fertig kultivierter Teil, also der Teil, der zur Gottheit werden kann, ist schon abgetrennt worden. Deshalb ist eure Arbeit sehr hart, und das Menschenherz, dem ihr gegen�ber steht, ist kompliziert; es ist garantiert so, erst so k�nnt ihr euch kultivieren. Handelt nach dem Fa; wenn Probleme auftauchen, sucht zuerst bei euch selbst, danach schaut nach den Ursachen der Probleme, so denke ich, dass die Sachen gut erledigt werden k�nnen.

 

Frage: Wie steigert man sich von der sinnlichen zur rationalen Erkenntnis?

Meister: Dabei gibt es keinerlei Erscheinungsformen unter den gew�hnlichen Menschen, es ist nicht so, wie wenn du irgendeine Theorie lernst. Sobald sie sich zur rationalen Erkenntnis erh�ht hat, wirst du feststellen, dass es dir unbemerkt klar geworden ist. Aber sehr schnell bist du dir wieder nicht mehr im Klaren, weil der Teil von dir, der es verstanden hat, den Ma�stab bereits erreicht hat; nachdem du es klar verstanden hast, wird er abgetrennt, gleich danach bist du dir wieder nicht mehr im Klaren. Deshalb musst du dieses Fa �fters lernen, immer wieder lernen. Manche von uns k�nnen das Fa auswendig, warum vergessen sie es nach einiger Zeit wieder, obwohl sie es sehr gut auswendig konnten? Weil der Teil, der es sehr gut auswendig konnte, schon fertig kultiviert ist; was �brig bleibt, ist der Teil, der sich noch nicht im Klaren ist, daher musst du es noch weiter lesen.

 

Frage: M�ssen die Lernenden, die nicht so gut in Chinesisch sind, unbedingt "Zhuan Falun" auf Chinesisch lernen, damit sie sich erh�hen k�nnen?

Meister: Das ist kein Problem mehr, wir haben jetzt schon viele Versionen in verschiedenen Sprachen. Wenn es sich nur darauf beschr�nken w�rde, dass man sich nur durchs Chinesisch-Lernen erh�hen k�nnte, dann h�tten wir es nicht ins Englische, Italienische, Russische oder Koreanische �bersetzen m�ssen. Das hei�t, dass man sich mit anderen Sprachen auch erh�hen und gleichfalls zur Vollendung kommen kann. Au�erdem, wenn du dir die gleiche M�he gibst, dann wird es an nichts fehlen, es gibt keinen Unterschied. Was �bersetzt wird, sind nur die Worte an der Oberfl�che, was aber wirkt, ist der innere Sinn dahinter.

 

Frage: Ich will mich von ganzem Herzen erfolgreich kultivieren; z�hlt das als Eigensinn?

Meister: Wenn du meinst: "Ich will mich zur Vollendung kultivieren", z�hlt das nicht als Eigensinn, sondern bedeutet, dass deine beste Ursprungsnatur zum Vorschein gekommen ist. Wenn du aber jeden Tag daran denkst: Ich will zur Vollendung kommen; ganz gleich, was du machst, denkst du daran, zur Vollendung zu kommen - dann sage ich, dass das Eigensinn ist. Es gen�gt schon, wenn du diesen Wunsch hast, was �brig bleibt ist, sich zu kultivieren! Wenn du immer nur die Vollendung im Kopf hast, wie viel wird dann von deiner Kultivierung dadurch in Anspruch genommen? Ist das dann etwa kein Eigensinn?

 

Frage: In Bezug auf Ihr Jingwen "Ein Dialog mit der Zeit" halten manche Lernenden sehr eigensinnig an der Zeit fest, wie soll diese Tendenz betrachtet werden?

Meister: Aus den vorhin gestellten Fragen ist zu ersehen, dass manche unserer Lernenden wirklich mitgehen w�rden, wenn sie wirklich jemanden sehen, der wie eine Gottheit aussieht und sie zur Kultivierung f�hrt. Ist das dann nicht gef�hrlich? Ist das ein kleines Problem? Ich sage dir, dass jede gigantische Substanz in den Himmelssystemen eine Gottheit ist. Die Menschheit h�lt sie f�r eine Art Begriff. Die Sonne geht auf, es wird hell, es wird dunkel, denn die Zeiger der Uhr drehen sich, die Substanzen ver�ndern sich, das Obst verfault an hei�en Tagen sehr schnell, das Essen verdirbt, wenn es nicht gegessen wird, das Getreide reift, ein Jahr hat vier Jahreszeiten, all dies scheinen Zeiterscheinungen zu sein. Das wird f�r eine Art Begriff gehalten. Ich sage euch, dass in Wirklichkeit das Zustandekommen von all diesem unter der Kontrolle der Zeit selbst liegt, sie ist eine Gottheit. Selbst der Sonnenauf- und untergang sowie die Umlaufgeschwindigkeit der Erde um die Sonne werden auch alle von der Zeit verursacht. Jedoch ist die Zeit �u�erst kompliziert. Unterschiedliche R�ume haben unterschiedliche Zeiten, die gr��eren Umgebungen haben die Zeiten der gr��eren Umgebungen, in den noch gr��eren Umgebungen gibt es auch noch verschiedene selbst�ndige kleine Zeiten, es gibt also �u�erst komplizierte Faktoren. Wir nennen sie normalerweise Zeit-R�ume, in unterschiedlichen R�umen gibt es verschiedene Zeitbegriffe.

Die heutige Menschheit und die heutigen Wissenschaftler sprechen von einer Entfernung von     150 000 Lichtjahren zwischen uns und jenem Gestirn, dabei habe ich nur diese menschliche Denkweise und den menschlichen Begriff verwendet, um euch eine Sache zu erkl�ren. In Wirklichkeit ist diese Aussage auch falsch. Unterschiedliche Gestirne haben ihre eigenen Felder um sich herum, sie haben ihre eigenen Zeiten. Bei unterschiedlichen Gestirnen, bei der Entfernung zu unserer Erde und zu dem Raum unserer Erde existieren auch unterschiedliche Umgebungen, es gibt auch Unterschiede zwischen den Zeiten in unterschiedlichen Umgebungen. Wenn mit der heutigen Geschwindigkeit in dem Raum, in dem die Erde und die anderen sichtbaren Gestirne existieren, gerechnet wird, ist dies �berhaupt nicht korrekt. Die Geschwindigkeit von einem Gestirn zu einem anderen ist nicht dieselbe, sondern in unterschiedlichen Bereichen gibt es unterschiedliche Zeitfelder, die auch als Zeit-R�ume bezeichnet werden k�nnen. Die Geschwindigkeit der Strahlung ist am Anfang ziemlich gro�, "Schhhh--"; wenn sie zur Erde kommt, wird sie immer kleiner, so ist das. Wenn sie in unterschiedliche Raumfelder eindringt, wird sie auch noch manchmal schnell, manchmal langsam, mal schnell und mal langsam. Die heutige Wissenschaft kann viele Dinge nicht erkennen. Die Zeit beherrscht viele Dinge, ist sie nicht eine Gottheit?

 

Frage: Wenn manche Gruppen das Fa lernen, sagen manche Betreuer oder Lernende etwas, was anscheinend vom Thema abweicht.

Meister: Beim Lernen des Fa sollen wir eben das Fa lernen, du sollst nicht auf dieses Fa gerichtet dieses Fa erkl�ren, ansonsten w�rde es bedeuten, dass du die Lernenden das Fa definieren l�sst. Wir k�nnen in bezug auf dieses Fa �ber unsere eigenen Schw�chen sprechen; oder: Oh, ich habe begriffen, was ich hier oder da gut oder schlecht getan habe. Das ist in Ordnung. Aber noch eins: Ich bin nicht daf�r, dass ihr so etwas zu oft und zu viel macht. Meine gr��te Hoffnung liegt darin, dass ihr "Zhuan Falun" oder irgendein anderes Dafa-Buch �fters durchlest. Lies sie durch; wenn es unbekannte W�rter gibt, kannst du deren Bedeutung an der Oberfl�che erkl�ren. Den inneren Sinn dahinter kannst du jedoch nicht erkl�ren. Jeder hat seine eigenen Erkenntnisse, du erkennst es so, und ich so, dann geratet ihr in Konflikte. So etwas sollt ihr auf keinen Fall machen.

Was ich geschrieben habe, enth�lt normalerweise den inneren Sinn auf sehr vielen und gro�en Ebenen und in einem sehr gro�en Bereich, deshalb kannst du ihn �berhaupt nicht deutlich erkl�ren. Du kannst das klar erkl�ren, was du erkannt hast, aber ein anderer muss nicht unbedingt damit einverstanden sein. Er kann das klar erkl�ren, was er auf seiner Ebene erkannt hat, aber du musst auch nicht unbedingt damit einverstanden sein. Jeder hat seine eigenen Erkenntnisse, die sich von denen der anderen unterscheiden; das kommt daher, dass die Ebenen unterschiedlich sind. Wenn du es mit einem ruhigen Herzen und ohne irgendeine Anschauung liest und lernst, wirst du es garantiert nicht missverstehen, auch wenn es so scheint, als ob du es nicht verstanden hast. Wie viel man versteht, wie viel man begreift - in Wirklichkeit sollte das vielleicht auch so sein. Dass ein neuer Sch�ler gleich am Anfang schon alles im Dafa verstehen soll, ist auch nicht realistisch.

 

Frage: Ist mit Ihrem Jingwen " F�r wen existieren" gemeint, dass man f�r die kosmische Wahrheit existiert, oder f�r die urspr�ngliche Reinheit? . .

Meister: Du betreibst schon wieder Wortklauberei. Ich sage dir: Du sollst f�r dich selbst existieren! (Beifall.) Wenn du dich nicht kultivieren und nicht zur Vollendung kommen willst, was nutzt es dann, f�r wen du auch existieren magst? Dienen deine Kultivierung und deine Vollendung nicht dazu, dich selbst zu erl�sen? In Wirklichkeit will ich dir mit diesen Worten sagen: Wenn du bei der Kultivierung standhaft bleibst und dich nicht von irgendetwas ablenken l�sst, bedeutet es dann nicht, dass du die Verantwortung f�r dich selbst tr�gst? Du sollst die Verantwortung f�r dich selbst tragen! Ihr sollt euch nicht von denjenigen, die euch st�ren, aus der Ruhe bringen lassen oder f�r sie existieren. So ist das gemeint.

 

Frage: Mancher macht die f�nfte �bung, w�hrend wir am �bungsplatz die ersten vier �bungen machen und dabei die Kassette der ersten vier �bungen vom Lehrer abspielen, ist das in Ordnung?

Meister: Ich denke, dass es am besten ist, wenn wir die �bungen einheitlich praktizieren. Da ihr schon mal zusammen �bt, ist es am besten, dass ihr gemeinsam �bt. Wenn jemand meint: "Ich will eben allein �ben, ich habe die ersten vier �bungen schon gemacht und will eben jetzt die f�nfte �bung machen", dann d�rfte das auch gehen. Wir schreiben es auch nicht streng vor, es unbedingt auf diese Weise zu tun. Aber, da ihr gemeinsam praktiziert, denke ich, dass es am besten ist, zusammen zu praktizieren. Schau mal, je einheitlicher die Bewegungen sind, desto gr��er ist das Feld und desto st�rker ist die Kraft, deine H�nde werden mitgef�hrt, sodass sie schweben.

 

Frage: Sind die Effekte beim Lernen des Fa gleich, wenn man vorliest oder schweigend liest?

Meister: Es gibt keinen gro�en Unterschied, nur gibt es einen Unterschied zwischen den Gewohnheiten unterschiedlicher Menschen. Es scheint manchen, als ob sie sich nichts merken k�nnen, wenn sie vorlesen; manche sagen: ich muss es vorlesen, erst dann kann ich es mir gut merken. Das ist der Unterschied zwischen den Gewohnheiten. Handle nach deiner eigenen Situation, wie auch immer, es ist in Ordnung.

 

Frage: Manche meinen, Durchlesen bedeute eben, zusammen laut vorzulesen, ist dieses Verst�ndnis hinreichend?

Meister: Durchlesen oder nicht durchlesen bedeutet nicht, laut vorzulesen. Durchlesen bedeutet auch nicht, leise vorzulesen. Durchlesen bedeutet auch nicht, schweigend zu lesen. Ganz gleich, welche Methode du nach deiner Gewohnheit auch verwenden willst, sie ist in Ordnung. Lest nach eurer Gewohnheit.

 

Frage: Die gr�bsten oberfl�chlichen Teilchen des Buddhas sind Atome?

Meister: Ich habe den Wortschatz der Menschheit genommen, um das Fa zu erkl�ren. Sind es also absolut die Atome bei uns? Nein. Was er haben m�chte, sind nicht die oberfl�chlichen Substanzen der Gegenst�nde von irgendeiner Substanz aus diesem unserem Raum, sondern die entsprechenden Substanzen aus anderen R�umen, deren Kraft noch st�rker ist.

 

Frage: Nach dem Tod eines Menschen wird diese Schicht der gr��ten molekularen Bestandteile abgesch�ttelt, sind also die K�rper in anderen R�umen auch aus Molek�len, aber nicht den gr��ten?

Meister: Die Menschen reinkarnieren und werden innerhalb der Drei-Weltkreise wiedergeboren. Alle K�rper innerhalb der Drei-Weltkreise werden als menschliche K�rper bezeichnet; alle Molek�le innerhalb der Drei-Weltkreise werden als Molek�le bezeichnet. Nur ist ihre Gr��e unterschiedlich, so werden unterschiedliche R�ume gebildet. Aber das ist auch nicht ganz so.

 

Frage: Wenn es Buddhas gibt, so gibt es auch D�monen; gibt es sie auch noch auf �u�erst hohen Ebenen?

Meister: Auf �u�erst hohen Ebenen gibt es keine D�monen mehr, aber bei unterschiedlichen Lebewesen existiert Relativit�t. Dieser Kosmos ist so gro�, dass ihr es euch nicht vorstellen k�nnt; er l�sst sich nicht von euch mit dem menschlichen Denken erfassen.

 

Frage: Muss man die introvertierte Mentalit�t ver�ndern, um den Neid zu beseitigen?

Meister: Die introvertierte Mentalit�t ist eine Sache des menschlichen Charakters. Was den Neid angeht, so steht er nicht im direkten Zusammenhang mit dem Charakter. "Ich bin eben introvertiert, ich mag nicht reden, ich beneide andere auch nicht." Gibt es nicht viele solcher Menschen?

 

Frage: Unter der Voraussetzung, dass die Kultivierung der Lernenden, die Verbreitung des Fa und das Lernen des Fa nicht gest�rt werden, veranstaltet man keine Aktivit�t - ist das dann Angst?

Meister: Es w�re am besten, wenn sich alle unsere Lernenden solide und tats�chlich kultivieren k�nnten. Allerdings organisieren wir manchmal zusammen einige Aktivit�ten, oder wir machen gemeinsame �bungen beziehungsweise veranstalten Fa-Konferenzen, das alles ist auch ein Teil, der bei eurer Kultivierung arrangiert wird. Es ist nicht falsch, wenn diese Sache vom Grund her gesehen dazu dient, dass dem Kultivierungsumfeld des Dafa nicht geschadet wird; wenn das, woran man denkt, wirklich Angst ist, dann ist das eine Sache der Xinxing.

 

Frage: Wird das Dafa beeinflusst, wenn ein Mensch mit nur einem Arm am �bungsplatz praktiziert?

Meister: Es hat keinen Einfluss. Das macht nichts.

 

Frage: Meine Kollegen streben alle nach einem akademischen Titel, das verschwendet zu viel Zeit, ich will keinen Doktor machen.

Meister: Ich denke, dass diese Gedanken ein bisschen zu radikal sind. Denn ich sage euch, dass ihr euch so weit wie m�glich den gew�hnlichen Menschen entsprechend kultivieren sollt. Dein akademischer Titel und auch die M�he, die du dir gibst, sind sehr wahrscheinlich vorteilhafter f�r dich beim Erkennen des Fa; auch f�r deine Verbreitung des Fa und dein Erkennen des Fa in der Zukunft sind sie vielleicht vorteilhaft, das hat auch etwas mit deinem eigenen zuk�nftigen Leben zu tun. Solange unsere Kultivierung noch nicht zu Ende ist, sollst du dich so weit wie m�glich den gew�hnlichen Menschen entsprechend kultivieren, das ist nicht dein Fehler. In Wirklichkeit wird die Arbeit an deiner Promotion und dein Studieren f�r den akademischen Titel auf keinen Fall durch das Lernen des Fa beeinflusst. Das Lernen des Fa wird auf keinen Fall durch dein Studieren f�r den akademischen Titel beeinflusst. Es kommt allein darauf an, wie du die Verh�ltnisse richtig stellst; es ist kein Problem. Viele von uns handeln so, viele Sch�ler und Studenten handeln auch so. In Wirklichkeit verstehen diejenigen von uns mit hohem Wissensniveau das Fa sehr schnell, ihr Denken ist relativ offen und weit, denn ich erkl�re es in Verbindung mit dem Denken der modernen Menschen. Bei den Menschen mit ein wenig niedrigerem Bildungsniveau habe ich tats�chlich Unterschiede gesehen. Wenn wir alle keinen Doktor machen w�rden, w�rden andere sagen, dass dieses Falun Dafa die Talente in der Gesellschaft der gew�hnlichen Menschen nicht zur Geltung kommen l�sst. Du willst auch nicht, dass unserem Fa geschadet wird, oder? Keiner m�chte das, es gibt vielerlei Gr�nde daf�r. Tu das, was ich dir sage; solange du noch nicht zur Vollendung gekommen bist, machst du das, was du machen sollst.

 

Frage: Was ist mit der noch mikroskopischeren Substanz gemeint, von der Sie im Jingwen "Ein Dialog mit der Zeit" gesprochen haben?

Meister: Was ich meine, sind die Dinge, die du jetzt noch nicht wissen kannst, sie sind unterschiedliche noch gr��ere Gottheiten. Dieser Kosmos ist einfach zu gigantisch. Die gigantischen Substanzen k�nnen nicht mit den Begriffen und dem Denken der Menschen beschrieben werden. Auch wenn die menschliche Sprache voll ausgesch�pft wird, kann sie diese  nicht beschreiben; auch wenn du dich zur Vollendung kultiviert hast, kannst du von dem nichts wissen, was �ber deine Ebene hinausgeht. Wie hoch die Fruchtposition ist, die du bezeugt hast, so gro� ist deine Weisheit. Das ist das, was du durch Kultivierung bekommen hast und was von der Ebene bestimmt wird.

 

 

Frage: Wie wird es mit einem Menschen in Zukunft aussehen, der kein Falun Fofa kultiviert, aber dessen Xinxing normalerweise sehr gut ist?

Meister: Er wird in Zukunft in der Sechs-Wege-Reinkarnation weiter reinkarnieren und wiedergeboren werden; was denkst du, wie es f�r ihn wird? Ganz gleich wie gut seine Xinxing ist, ist das nicht ein Vergleich mit dem Ma�stab der gew�hnlichen Menschen? Wenn man ihn mit dem Ma�stab des Fa misst, dann ist er nicht unbedingt gut.

 

Frage: Das Himmelsauge sieht manchmal etwas Gutes oder etwas Schlechtes, ich kann nicht an dem Lernen des Fa und dem Praktizieren teilnehmen, ich kann diesen Pass nicht �berwinden und leide sehr stark darunter.

Meister: Mach dir keine Gedanken dar�ber, wenn du etwas siehst; du sollst dich nicht darum k�mmern, ob es gut oder schlecht ist - du hast dir doch Gedanken dar�ber gemacht. Wenn du etwas gesehen hast, dann hast du�s halt gesehen, du sollst an nichts denken und dem auch nicht folgen. Es ist so, wie wenn du dir einen Film anschaust, kann dich das beim Praktizieren beeinflussen? Das glaube ich nicht. Dein Praktizieren wird beeinflusst, weil sich dein Herz bewegt und du unterscheidest, welche gut und welche schlecht sind, damit du dem Guten und nicht dem Schlechten folgst. Wem auch immer du folgst, es ist nicht gut; ganz gleich, wie gut er ist, es ist nicht gut, dass du ihm folgst, niemand kann dich zur Vollendung bringen. Ich sage euch, es gibt keine einzige Gottheit in der Welt, die hier Menschen erl�st. So ein gro�es Fa wird hier verbreitet; wer es st�rt, der muss herunterfallen. Das w�rde bedeuten, dass er das kosmische Dafa st�rt; wie gro�artig diese Gottheit, dieser Buddha oder Dao auch sein mag, er muss herunterfallen.

Die Menschheit ist schon l�ngst entfremdet, das Verhalten der Menschheit, die Wissenschaft der Menschheit und alles bei der Menschheit von heute sollte bei den Menschen nicht sein. Wenn dieses Fa nicht verbreitet werden w�rde, w�ren die heutigen Menschen vielleicht schon l�ngst nicht mehr da. Im Kosmos gibt es eben "Entstehen, Bestehen und Verderben". Du erkennst nicht an, dass es Katastrophen gibt; aber die Gestirne im Kosmos - jeder hat es gesehen, die heutigen Wissenschaftler haben gesehen, dass sehr viele Gestirne im Kosmos gesprengt wurden - die Erde etwa nicht? M�ssten etwa nur die anderen Gestirne gesprengt werden? Nat�rlich wird es so etwas auf unserer Erde auf keinen Fall mehr geben. Damit erkl�re ich nur diesen Grundsatz.

 

 

Frage: Bei der "Fa-Erkl�rung in den USA" und der Fa-Erkl�rung in Sydney" wurde von der Anordnung der Atome bis zur Anordnung der Molek�len gesprochen, was ist richtig, zweihunderttausend oder zwei Millionen?

Meister: Beides ist richtig, zwanzig Millionen ist auch nicht falsch. Das Denken des Menschen betrachtet gerne Dinge auf eine fixierte Art und Weise. Die Molek�le haben viele Schichten. Denn die Erkenntnisse der modernen Wissenschaft sind ja sehr ungenau, ich habe ihre Worte genommen, um es zu erkl�ren. Wenn du der Sache unbedingt auf den Grund gehen willst, sagen wir also mal zweihunderttausend, aber das ist nicht genau; allein die Molek�le haben schon viele Schichten, die gro�en und die kleinen Teilchen sind unterschiedlich.

 

 

Frage: Ich habe eine Frage zur Verehrung der Buddha-Statue. Manche sagen, dass es der Fashen des Meisters sei, und manch andere sagen, dass es der Fashen der Buddha-Statue selbst sei.

Meister: Eben habe ich gesagt, dass kein einziger Buddha hier Menschen erl�st. Was gibt es hier? An manchen Buddha-Statuen hat man tats�chlich gesehen, dass es auf ihnen die urspr�nglichen Buddhas gibt, aber das ist sehr selten, und es m�ssen noch die alten Tempel sein, auf den Buddha-Statuen gibt es sie. Denn ich habe zuerst mit denen da oben angefangen, diese Sache zu tun, danach zur�ck in den Raum der Menschheit, zur�ck in die Drei-Weltkreise. Wenn ich also diese Sache tue, k�nnen diejenigen, die hier eingesperrt sind, nicht mehr hinausgehen, und diejenigen, die nicht eingesperrt wurden, gibt es hier nicht mehr. Aber diejenigen, die hier eingesperrt sind, k�mmern sich um nichts, sie tun auch nichts. Wenn sie sehen, dass du dich gut kultiviert hast, werden sie dir vielleicht etwas sagen, aber sie werden sich keinesfalls um irgendeine deiner Angelegenheiten k�mmern.

 

 

Frage: Manche sagen, dass an der gro�en Buddha-Statue des Himmlischen Tempels der Fashen des Meisters, also der Meister sei.

Meister: Als ich zum ersten Mal in Hongkong war, habe ich festgestellt, dass es an der Buddha-Statue keinen Buddha gab, der Zweck des Licht-�ffnens wurde nicht erf�llt. Jedoch haben sich manche chaotische Dinge daran geheftet, die habe ich wegger�umt. Dass ich sie wegger�umt habe bedeutet, dass sich mein Fashen darum gek�mmert hat, so ist das. So viele Menschen beten davor, wie kann es sein, dass sie solche chaotischen Dinge anbeten?! Au�erdem ist es die Gestalt des Buddhas, deshalb habe ich mich darum gek�mmert.

 

 

Frage: Gibt es am K�rper im �berweltlichen Fa Erscheinungen des Krankheitskarmas?

Meister: Nein. Aber das Innere der K�rper unserer heutigen Kultivierenden ist sehr chaotisch, alles wird jedoch in Ordnung gebracht. Nachdem man bei irgendeiner Kultivierungsmethode des orthodoxen Fa �ber die Drei-Weltkreise hinausgegangen ist, taucht der Zustand des Krankheitskarmas an seinem K�rper nicht mehr auf und das ist absolut so. Wenn er aber seine Fruchtposition noch nicht erreicht  hat, hat er immer noch zwischenmenschliche Konflikte und Reibereien in bezug auf die Xinxing in der Gesellschaft der gew�hnlichen Menschen, so etwas gibt es immer noch bis hin zur Vollendung.

 

Frage: Wie ist es mit denjenigen, die bei den Ereignissen in Beijing und �hnlichen Ereignissen standhaft geblieben sind und sich solide kultiviert haben?

Meister: Wie ist es mit denjenigen, die standhaft geblieben sind und sich solide kultiviert haben", was meinst du damit? Es scheint, dass ihr das nicht verstanden habt, oder? Das hei�t, dass du nicht daran teilgenommen hast, sondern "standhaft geblieben bist und solide kultiviert hast", meinst du das etwa damit? Mit diesen Worten suchst du nach einer Rechtfertigung daf�r, dass du die Chance zur Vollendung verloren hast; du bringst solche Gedanken sogar noch zu mir her. Die Grunds�tze habe ich schon sehr deutlich erkl�rt. Jedes gro�e Ereignis, das auftaucht, ist die beste Pr�fung f�r die Lernenden, den besten Schritt zur Vollendung machen zu k�nnen, das ist die beste Gelegenheit. Manche von uns k�nnen eben herauskommen, manche denken auch noch, dass sie wegen der soliden Kultivierung unbewegt bleiben sollen. Selbst zur Vollendung willst du dich nicht einmal bewegen, dann schaue ich mal, was mit dir wird - du willst auch nicht zur Vollendung kommen. Nur dich kultivieren - wozu kultivierst du dich? Nicht etwa f�r die Vollendung? In der Tat suchst du dir eine Ausrede, eine Ausrede f�r eine andere Gesinnung. Es ist nicht so, dass du dich solide kultivierst und unbewegt bleibst - zeigst du dich im Alltag wirklich so, dass du dich solide kultivierst und unbewegt bleibst?

 

 

Frage: Ich habe Sie im Park einmal gesehen. Sie waren sehr ernst. Jetzt kann ich das im Herzen immer noch nicht loslassen, ich habe Angst, Sie zu sehen, aber ich will Sie auch sehr gerne sehen.

Meister: Es scheint, dass ich selten so ernst aussehe. Vor allem habe ich in Deutschland, in Frankreich, also bei den europ�ischen Fa-Veranstaltungen so einen Satz gesagt: Solange du lernen      und dich kultivieren kannst - ganz gleich, was f�r Fehler du begangen hast -werde ich dich erl�sen. Ich sagte, dass ich ein gro�es Tor ge�ffnet habe, in Wirklichkeit habe ich es so weit ge�ffnet, dass es schon kein Tor mehr gibt; ich schaue nur auf das Menschenherz. Macht euch nicht so viele Gedanken dar�ber, bei mir gibt es keinesfalls Dank und Groll mit den Menschen. Du meinst ich sei gut, du meinst ich sei schlecht, dies kann mein Herz nicht ber�hren, deshalb kann ich �ber euer Herz Bescheid wissen. Wenn du dich kultivieren willst, wenn du dich wirklich kultivieren kannst, werde ich die Verantwortung f�r dich tragen.

 

 

Frage: Welche neuen Lernenden geh�ren zu denjenigen, die eine Geisteskrankheit gehabt haben oder bei denen Erbgeisteskrankheit in der Familie vorkam?

Meister: Wurde das nicht schon im Krankenhaus beurteilt? Solche Menschen verhalten sich anormal, sind nicht klar im Kopf und k�nnen sich selbst nicht finden. Dieses unser Fa wird eben dem Menschen gegeben und erl�st den Haupt-Urgeist des Menschen. Wenn der Mensch sich selbst nicht mehr finden kann, wem gebe ich dann das Fa? Das ist eben der Grund, deshalb k�nnen sie nicht erl�st werden.

 

Frage: Beim Lernen des Fa und Praktizieren der �bungen gibt es in den Gedanken Dinge, die im Widerspruch zum Fa stehen; es sind die erworbenen Anschauungen. Welche Einfl�sse werden sie in Zukunft haben?

Meister: "Welche Einfl�sse werden sie in Zukunft haben" beeinflussen sie dich nicht jetzt schon? Du wei�t schon, dass sie  erworbene Anschauungen und nicht du sind. Du selbst findest das Fa gut; warum hast du in Gedanken keine Abneigungen ihnen gegen�ber? Du selbst willst die �bungen praktizieren und meditieren, sie aber lassen dich einfach nicht zur Ruhe kommen, sie lassen dich einfach nicht praktizieren, wie kannst du sie noch annehmen? Jeder Teil des menschlichen K�rpers ist dein Selbst, weil er du ist. Dein Mund �ffnet sich nach deinem Willen, er gibt T�ne nach deinem Willen ab, dieser Mund ist deiner. Deine H�nde bewegen sich nach deinem Willen, sie sind du. Bei deinen Gliedern ist es genauso. Warum kommen also deine Gedanken bei der Meditation nicht zur Ruhe, wenn du sie zur Ruhe kommen lassen willst? Weil sie nicht du sind. Wenn du solche Dinge nicht unterscheiden kannst und sie f�r dich selbst h�ltst, dann erl�sen wir dich nicht, nicht wahr? Wenn du diese schlechten Dinge als dich selbst anerkennst, dann k�nnen wir dich nicht mehr erl�sen. Was wir erl�sen, sind Menschen, nicht D�monen und nicht solche Dinge; sie sind noch nicht einmal D�monen, sie sind nur Wirrwarr und bilden kein einziges selbst�ndiges Lebewesen. Sie heften sich an deine Gedanken und wirken. K�nnen wir sie als irgendetwas betrachten und zum Buddha erl�sen? Das ist ja unm�glich. Beseitige sie w�hrend der Kultivierung, danach hat es dann keine Wirkung mehr.

 

 

Frage: Im Jingwen des Meisters "Himmelsgew�lbe" gibt es kein einziges Satzzeichen, was ist der innere Sinn?

Meister: Wenn ich etwas auf Altchinesisch schreibe, gibt es normalerweise keine Satzzeichen. Himmelsgew�lbe, also das "unermessliche Himmelsgew�lbe" bedeutet eben der Kosmos. Wenn dieser Kosmos nach eurem Begriff schon ein Bereich geworden ist, dann ver�ndere ich den Ausdruck, um euren Bereich zu erweitern. Ich habe auch den Ausdruck "Himmelssystem" benutzt, die Sprache der Menschheit ist nur so etwas, mehr gibt es nicht. F�r etwas noch Gr��eres gibt es keine Ausdr�cke mehr, es kann nicht mehr beschrieben werden.

 

Frage: Ich habe Angst bei der Kultivierung; auf welcher Ebene werde ich gelassen und unbewegt sein?

Meister: Wie ich sehe, gibt es mit deiner Angst ein gro�es Problem. Wenn du dich wirklich so hoch kultiviert hast, wirst du keine Angst mehr haben. Wie kann das sein, du kultivierst dich immer besser und hast immer mehr Angst? Manche von uns, die gerade angefangen haben, den Kultivierungsweg zu lernen, hatten fr�her Angst, auf n�chtlichen Stra�en unterwegs zu sein; sie waren �ngstlich. Sobald sie aber den Kultivierungsweg gelernt hatten, waren sie mutig. Wenn du aber durch das Lernen Angst bekommst, dann such nach deinen Problemen; das ist keinesfalls eine Frage der Ebene. Das, was Angst bekommt, ist nicht du; nicht einmal du selbst wei�t, wie du Angst bekommen hast. Manche kultivieren sich schon lange im Dafa; es geht nicht, dass sich das Herz dem Fa nicht hingibt. Wenn er sich nicht wirklich kultiviert, bleibt das Wesentliche unver�ndert; wenn das Wesentliche des Menschen unver�ndert bleibt, hat er nichts bekommen, und alle m�glichen Probleme k�nnen auftauchen. Die Kultivierung zeigt sich durch die Erh�hung der Xinxing, nicht aber durch die L�nge der Kultivierungszeit.  

 

Frage: Im Buch "Der Weg zur Vollendung" sind manche Stellen nicht identisch mit denen im �bungslehrfilm des Meisters; nach welchem soll man sich richten?

Meister: "Im Buch "Der Weg zur Vollendung" ist es nicht identisch mit dem �bungslehrfilm". Die �bungsbewegungen sind alle von mir gemacht worden, sie sind alle identisch. Bei dem Geschriebenen gibt es Ver�nderungen; hast du auf Kleinigkeiten geachtet? Beim Praktizieren soll man auf Gro�es achten, schau nicht so auf die Kleinigkeiten.

 

Frage: Die langj�hrig Lernenden und die neuen Lernenden finden keine gemeinsamen Worte und kein gemeinsames Tun, sie k�nnen jedoch alle stetig vorankommen. K�nnen die neuen und die langj�hrig Lernenden unterschiedliche �bungsgruppen bilden?

Meister: Nein. Die Worte der langj�hrig Lernenden helfen den neuen Lernenden vorw�rts zu kommen. Das bleibt f�r immer so. Wenn sich ein langj�hrig Lernender wirklich sehr gut kultiviert hat, kann er die Worte der neuen Lernenden wirklich nicht aushalten. Denn viel davon, was die neuen Lernenden am Anfang sagen, sind Worte gew�hnlicher Menschen. Sie verstehen das Fa mit den Erkenntnissen der gew�hnlichen Menschen, all dies kann er nicht mit anh�ren. Er soll jedoch deswegen nicht kritisiert werden. Deshalb bin ich auch nicht dagegen, dass manche langj�hrig Lernende zu Hause praktizieren oder allein praktizieren. Wenn aber deine Erkenntnisse noch nicht so hoch sind - du kannst es nicht erzwingen. Manchen geht es nicht so, offensichtlich k�nnen sie so etwas mit anh�ren, trotzdem behaupten sie, dass sie es nicht anh�ren k�nnen und so wollen sie einfach nicht mehr mit den anderen zusammen sein. Ich sage, das ist Geltungssucht; denn das hat sich eben so ergeben.

 

Frage: "Die Substanzen auf jener Seite sind alle von dieser Seite hin�bergegangen ", das verstehe ich nicht ganz,

Meister: Du kannst es eben nicht gut verstehen; es ist auch nicht die Vorstellung, wie du sie verstanden hast. Ihr wisst: Wenn du zu den Welten im Himmel kommen willst, musst du dich kultivieren und die schlechten Dinge an deinem K�rper beseitigen. Wenn du diesen K�rper mitnehmen willst, musst du ihn zu den Substanzen auf jener Seite, also zum Buddha-K�rper hin angleichen, erst dann kannst du ihn mitnehmen. Dabei handelt es sich um einen Prozess der Veredlung. Wie kann es sein, dass solche schmutzigen Substanzen in die Buddha-Welten hineingestellt werden? Das ist absolut nicht erlaubt. - Es sind veredelte Substanzen. Alle Substanzen m�ssen einen Veredelungsprozess durchmachen, erst dann k�nnen sie zu jener Seite hin�bergehen.

 

Frage: Was bedeutet "die Geistlichen?"

Meister: Die Geistlichen sind so etwas wie Pfarrer, religi�se Oberh�upter, M�nche und so weiter in den westlichen Religionen; sie werden alle als Geistliche bezeichnet. Bei den Menschen im Osten gibt es diesen Begriff nicht, es gibt auch keinen Ausdruck daf�r.

 

Frage: Beim Lernen des Fa �ben manche Lernende den Lotussitz, wird das Lernen des Fa dadurch beeinflusst?

Meister: Praktiziere den Lotussitz, wenn du im Lotussitz meditierst. Du wei�t, dass du den Lotussitz nicht lange machen kannst; wenn du das Gesicht vor Schmerz verziehst, kannst du das Fa nicht gut lernen. Das Lernen des Fa ist am allerwichtigsten; du sollst nichts machen, was das Lernen des Fa beeintr�chtigt. Wenn du sagst: Ich kann einfach lange sitzen. Dann ist das nat�rlich gut! Dann h�re es halt im Sitzen an, es ist besser, im Sitzen das Fa zu lernen. Manche k�nnen nicht lange sitzen; wenn du wirklich nicht mehr sitzen kannst, dann nimm deine Beine halt auseinander. Mach es nicht so, dass du sie erst dann auseinander nimmst, wenn sie eingeschlafen sind; so kannst du das Fa auch nicht mehr richtig anh�ren, du denkst nur noch daran, dass dich blo� keiner ber�hrt. Beim Lernen des Fa soll man aufmerksam sein.

 

Frage: Haben sich die Anschauungen in den Gef�hlen aufgel�st?

Meister: Es geht nicht um deinen Begriff. Jedes Lebewesen ist von Gef�hlen erf�llt, solange es in der Umgebung der Drei-Weltkreise lebt. Diese Art erf�llt sein, ist nicht so, wie wenn ein Mensch ins Wasser eintaucht, wobei nur die Haut Kontakt mit dem Wasser hat. Alles in den Zellen deines ganzen K�rpers - solange etwas zur Schicht der Molek�le geh�rt, ist es davon erf�llt.

 

Frage: Gab es unter den gew�hnlichen Menschen zuerst Gef�hle oder Anschauungen?

Meister: Sobald du geboren wirst, bist du in den Gef�hlen; auch als du noch nicht geboren warst, warst du schon in den Gef�hlen. Denn du warst schon in den Gef�hlen, als du noch im Mutterleib warst; nur du wusstest das nicht, aber du wusstest, dass dir die Mutter vertraut ist. Die Anschauungen sind nach der Geburt entstanden, sie sind mit dem Alter nach und nach entstanden. Die vier- oder f�nfj�hrigen Kinder haben keine Anschauungen, sie haben keinerlei Anschauungen gebildet.

 

Frage: Die Arbeiten der Betreuungsstellen sollen den Anforderungen entsprechend gemacht werden. Aber manche sagen, dass sie auch Menschen bei der Kultivierung sind, und dass man das Fa als Meister betrachten und so handeln soll, wie man es selbst erkannt hat.

Meister: Ich sage euch, ganz gleich, was wir machen, wir sollen uns mit den Betreuungsstellen koordinieren, wir d�rfen nicht etwas nach dem eigenen Willen machen, das ist ein Punkt; der Zweite: Ich sage euch auch, dass den Dingen, die die Betreuungsstellen gemacht haben, vom Forschungsverein in Beijing unter meiner Abwesenheit zugestimmt wurde. Viele unserer Betreuungsstellen haben vieles getan, und sie haben es auch relativ gut getan. Fehler sind unvermeidbar, sie sind auch Menschen bei der Kultivierung. In dieser Hinsicht habt ihr nichts Falsches gesagt. Die Aktivit�ten, die sie organisieren, k�nnen auch nicht von ihrer eigenen Kultivierung getrennt werden. Dieser Sache schenke ich meine Aufmerksamkeit; es darf nicht so sein, dass jeder etwas nach seinem eigenen Willen tut. Deshalb sollt ihr eure Aufmerksamkeit nicht auf so etwas richten. Wenn sie wirklich Fehler machen, k�nnt ihr ihnen dies mit guter Absicht sagen. Ich denke, wenn ihr wirklich Recht habt, werden sie es akzeptieren.

Ihr seid alle Kultivierende. Ich habe oft gesagt: Wenn du Barmherzigkeit verwendest und keinerlei Egoismen dabei hast, wenn du kein bisschen an dich selbst denkst und es voll und ganz gut mit dem anderen meinst, wird er durch deine Worte zu Tr�nen ger�hrt. Wenn aber der Ausgangspunkt und das Ziel deiner Worte bei dir selbst liegen - du bei jedem Wort noch hin und her �berlegen musst: Oje, hoffentlich versteht er dieses nicht falsch, hoffentlich versteht er jenes nicht falsch; die anderen sollen doch keinen Anlass zur Kritik in meinen Worten finden k�nnen. Bei dir gibt es alles M�gliche, so sind die Informationen der Worte die von deinem Gehirn ausgesendet werden, sehr schlecht. Wenn du dabei wirklich Barmherzigkeit und nichts von dir selbst hast, dann sind deine Worte rein und barmherzig.

Fr�her gingen die Menschen sehr schnell, sie gingen 50 km pro Tag; die Pferde schafften 500 km pro Tag, das ist keine L�ge. Das Denken des Menschen war relativ einf�ltig, er konzentrierte sich relativ gut, beim Tun ging er nur einen Weg entlang, er machte es auf alle F�lle gut. Er hielt sein Wort; wenn er sagte, dass er etwas machen werde, dann machte er es bestimmt f�r dich, so ist ein Mensch. Die heutigen Menschen halten ihr Wort nicht und wollen sich beim Tun allerlei Vorteile verschaffen. Fr�her war das Denken des Menschen, wenn es aus dem Gehirn herauskam, wie ein Weg; fr�her war es eine gerade Linie und ging sehr schnell. Heute denkt der Mensch hin und her, er hat diese oder jene Besorgnis; wenn das Denken herauskommt, geht es kreuz und quer hin und her. Deshalb reagieren die Gedanken sehr schnell aber er ist beim Tun sehr langsam. Manche �ffnen den Mund und k�nnen erst nach einer halben Ewigkeit etwas aussprechen. Deshalb gehen die heutigen Menschen langsam; es wird schon dunkel, nachdem sie nur 10 km an einem Tag gegangen sind. Es geht nicht mehr wenn sich die Menschen weiter auf diese Weise entwickeln; je komplizierter, desto schlechter, das wei� jeder.

Jedoch sagt mancher: Wenn ich nicht ein bisschen kompliziert bin, werden mich die anderen doch schikanieren. Aber ich sage dir noch: Wer nicht gut ist, der soll f�r alles gerade stehen, was er getan hat. Eben weil die Menschen so sind - ihr Menschen wollt euch so alle selbst besch�tzen. Erst so ist die menschliche Gesellschaft bis zu diesem Schritt hin getrieben worden, erst so rutscht sie ab. Daf�r ist jeder mitverantwortlich. Du hast nichts Schlechtes in diesem einen Leben getan, aber in deinen Vorleben; in Wirklichkeit entsprechen deine Worte und dein Verhalten der modernen Str�mung, und das bedeutet schon, dass du dich von der Str�mung treiben l�sst.

 

Frage: Ich finde, dass die Zeit sehr knapp ist und ich mich nicht gut genug kultiviert habe. Ich habe Angst, dass die Zeit f�r mich nicht ausreicht.

Meister: Es gibt allerlei Eigensinn, sogar diese Art Eigensinn. Wenn du an dem Tag, an dem du aus den Drei-Weltkreisen herauskommen sollst, Angst bekommst, musst du auch herunterfallen; deshalb sollst du keine Angst haben. Was soll denn das f�r eine Angst sein, dass du dich nicht gut kultivieren kannst? Allein schon diese Angst kann dazu f�hren, dass du dich nicht erfolgreich kultivierst. Leg dieses Herz ab und kultiviere dich nur, sorge dich um nichts anderes mehr. Du hast das Fa doch schon erhalten, wovor hast du dann noch Angst? Fr�her wurde gesagt: Am Morgen das Dao geh�rt, am Abend kann man sterben. Niemand versteht die wahre Bedeutung darin. Was bedeutet: "Am Morgen das Dao geh�rt, am Abend kann man sterben"? Bedeutet es wohl, dass ich am Morgen das Dao geh�rt habe und dann am Abend sterbe? Nein, es hat nicht diese Bedeutung. Es bedeutet: Wenn ich am Morgen das Dao geh�rt habe, dann habe ich keine Angst mehr, auch wenn ich am Abend sterbe. Das ist die wahre Bedeutung. �berlegt mal: "Das Dao geh�rt" - wer hat das Dao geh�rt? Du selbst hast das Dao geh�rt. Ist das, was in deinem Kopf aufgenommen wird, Fa oder nicht? Das, was in deinem Kopf aufgenommen wird, ist Fa! Das Fa, das in deinen Kopf eingef�llt ist, hat sich in dein Denken aufgel�st, dies ist sicher, ansonsten k�nntest du es dir nicht merken. Du hast einen Teil, der das Fa erhalten hat -kannst du in die H�lle fahren, wenn du wirklich stirbst? Kannst du der Sechs-Wege-Reinkarnation unterliegen? Dieser Teil hat das Fa erhalten und ist dem Fa angeglichen. Du hast heute schon so ein gro�es Fa gelernt und liest die B�cher wiederholt, wozu denkst du noch an jene Fragen? Du brauchst dich nur zu kultivieren, jede Angst ist Eigensinn, jeder Eigensinn ein Hindernis.

 

Frage: Nachdem wir das Jingwen "Ein Dialog mit der Zeit" gelernt haben, ist das Verst�ndnis der Lernenden f�r die Zeit verschieden.  

Meister: Verschieden ist halt verschieden. Wenn ihr etwas Neuartiges h�ren werdet, wird wieder ein Eigensinn entstehen. Ich sage euch, viele, viele Dinge, auf die ihr nicht einmal in Gedanken kommen k�nnt, sind Gottheiten; manche davon befinden sich sogar oft am Mund, aber ihr k�nnt nicht darauf kommen. Dieser Kosmos ist einfach zu gigantisch, viele Dinge d�rfen die Menschen nicht wissen. Hast du nicht gemeint, dass du schlummerst? Sobald du das Buch liest, willst du schlafen; sobald du das Fa lernst, bist du d�sig? Ich sage dir, es ist eben eine Gottheit in der Schicht des Raumes der Menschheit. Wenn du sie nicht durchbrechen kannst, dann bist du eben ein Mensch. Sie tut jedoch nicht absichtlich etwas gegen dich, sie ist zu allen so, deshalb wird der Mensch m�de und schl�frig. Wenn du dich von den Menschen trennen willst, musst du alles durchbrechen, erst dann kannst du es schaffen. Wenn du ihr nachgibst, dann denkt sie, dass du eben ein Mensch bist.

 

Frage: Der Lehrer hat im Buch " Fa-Erkl�rung in Sydney" und " Fa-Erkl�rung in den USA" �ber die Zusammensetzung der kosmischen R�ume und den Ursprung des Lebens gesprochen; was hat das mit unserer Kultivierung zu tun?

Meister: Die Zusammensetzung des Kosmos und der Ursprung des Lebens stehen in engem Zusammenhang mit eurer Kultivierung, au�erdem habe ich es zielgerichtet erkl�rt. Wenn du noch nicht bis dahin gelernt und jene Ebene noch nicht erreicht hast, wirst du denken, dass das mit dir nichts zu tun hat. Aber bei der "Fa-Erkl�rung in den USA" habe ich es auf �ber 3000 Hochintellektuelle gerichtet erkl�rt. Die H�lfte dieser Lernenden haben akademische Titel, manche sind Doktor, manche Master. Manche haben schon drei oder f�nf akademische Titel bekommen, sie sind die Elite unter den Chinesen, die dorthin gegangen sind; ich habe es auf sie gerichtet erkl�rt. Diese Lernenden besch�ftigen sich mit allen m�glichen Fachrichtungen, ihr Denken ist sehr offen. Beim Lernen des Fa hat jeder einen Knoten; wenn der Knoten nicht gel�st werden kann, ist er ein Hindernis. Ich musste es ihrer Situation entsprechend erkl�ren, um ihren Knoten zu beseitigen. Das ist ein Zweck. Nat�rlich gibt es auch noch einen tieferen Sinn.

 

Frage: Kann man bei der �bung "Falun-Pfahlstellung" auch nur eine Einzelstellung �ben? Bei der �bung "die beiden kosmischen Pole verbinden" f�hrt der Oberarm den Unterarm, oder der Unterarm den Oberarm?

Meister: Bei unseren �bungen ist es sehr frei, du kannst auch irgendeine einzelne �bungsbewegung machen. Damit sie zu den Menschen, die Arbeit haben, passen k�nnen und du dich bei den vielbesch�ftigten sozialen Aktivit�ten kultivieren kannst, ist es eben so praktisch; wir haben so ein praktisches Tor ge�ffnet. Du kannst dich unter allen Umst�nden kultivieren; wenn du viel Zeit hast, kannst du mehr praktizieren; wenn du weniger Zeit hast, kannst du weniger praktizieren (wenn du wieder Zeit hast, kannst du aufholen). Aber es ist am besten, alles zu praktizieren. So ist das Verh�ltnis. Bei der �bung "die beiden kosmischen Pole verbinden" ist es nicht so, das der Unterarm den Oberarm f�hrt, und auch nicht so, dass der Oberarm den Unterarm f�hrt; meiner Meinung nach ist der ganze Arm in Bewegung. Aber bei der f�nften �bung f�hrt der Unterarm den Oberarm. Wenn du die Kraft bei der �bung "die beiden kosmischen Pole verbinden" in den Unterarm lenkst, sieht es wohl ein bisschen sch�ner aus. Mit dieser Frage will ich euch sagen, dass ihr euch nicht in Kleinigkeiten vergraben sollt; ihr sollt auf Gro�es achten, lernt das Fa!

 

Frage: Ich habe jemanden daran gehindert, raubgedruckte B�cher zu verkaufen, deshalb habe ich mir seine Feindschaft zugezogen; er hat manche Lernende zu sich gezogen und eine neue �bungsgruppe aufgebaut, wie soll ich mich ihm gegen�ber verhalten?

Meister: Wenn er raubgedruckte B�cher verkauft, um Geld zu verdienen, dann sage ich dir hier eindeutig: Er ist nicht mein Sch�ler: wenn er raubgedruckte B�cher gekauft hat und zum Selbstkostenpreis an die Lernenden weiterverkauft, dann bedeutet das, dass er sie f�r die anderen gekauft hat; und man kann nicht sagen, dass er das Fa sabotiert. Wenn der Inhalt in den B�chern ge�ndert ist und er nichts davon wei�, dann sollen wir ihm sagen, dass er so etwas nicht mehr machen soll. So ist es mit dieser Frage. Die Konflikte sollten nicht derart versch�rft werden. Wenn er aber sp�ter eine Clique um sich bildet, dann ist dies auf keinen Fall ein Verhalten unserer Dafa-Sch�ler.

 

Frage: Ich sto�e im Traum oft auf etwas, was Gespenstern �hnelt und meinen K�rper kontrolliert, ich denke sofort daran, dass ich ein Sch�ler der Kultivierung des orthodoxen Fa bin.

Meister: Hab keine Angst, wenn du etwas Schlechtes siehst. Diejenigen, die gerade mit der Kultivierung anfangen oder diejenigen die schon einige Zeit dabei sind, aber nicht stetig vorankommen und sich nur sehr langsam kultivieren, so  dass sie f�r eine lange Zeit in diesem Zustand verweilen, diese Menschen werden also auch oft solche schrecklichen Erscheinungen sehen. Warum? Weil die Lebewesen im anderen Raum, den die gew�hnlichen Menschen als Unterwelt bezeichnen, genauso zahlreich sind wie die Lebewesen auf dieser unserer Seite. In der Nacht schlafen wir, aber auf jener Seite ist es Tag; bei uns auf dieser Seite ist es Nacht, und bei ihnen ist es Tag; bei uns Tag, und bei ihnen auf jener Seite Nacht. W�hrend du in der Nacht schl�fst, kommen sie gerade in dieser Zeit heraus und bewegen sich. Fr�her sagten die �lteren Menschen: Geh nicht aus in der Nacht! Das macht auch Sinn. Also, in der Nacht gibt es relativ viele, am Tag ruhen sie sich aus.

Wenn du gerade mit der Kultivierung anf�ngst (du fingst als ein gew�hnlicher Mensch an), wenn du dich auf dieser Ebene befindest und dein Himmelsauge ge�ffnet ist, dann wirst du sie sehen. Denn du f�ngst auf einer sehr niedrigen Ebene unter den gew�hnlichen Menschen an, sie wissen, dass du sie sehen kannst, so haben sie Kontakte mit dir; oder es tauchen manche Erscheinungen auf, die dich beim Praktizieren st�ren, das alles ist m�glich. Aber du sollst dich gut beherrschen, k�mmere dich nicht darum, lerne und kultiviere dich nur, und so wirst du diese Ebene sehr schnell durchbrechen; wenn du dich erh�ht hast, wirst du sie nicht mehr sehen. Denn deine Ebene ist erh�ht, und sie k�nnen dich nicht mehr erreichen. Du kultivierst dich zwar noch immer unter den Menschen, aber das Feld, das du au�erhalb des K�rpers tr�gst, hat schon Unterschiede in bezug auf Raum und Zeit. Sie sind schon sehr klein geworden, deshalb kannst du sie nicht mehr sehen, und sie k�nnen dich auch nicht mehr st�ren. Solche Sachen habe ich sowohl im Buch "Fa-Erl�uterung des Zhuan Falun" als auch im Buch "Erl�uterung von Bedeutungen des Falun Dafa" schon erkl�rt.

 

Frage: Ist mit dem Jingwen "F�r wen existieren" gemeint, dass wir die menschliche Seite vollst�ndig beseitigen und die menschliche H�lle abwerfen sollen?

Meister: So ist das. Viele von uns fanden das Fa am Anfang gut, weil sie meinten, dass das Fa vorteilhaft f�r die Menschheit sei. "Die Kultivierenden st�ren nicht die Gesellschaft der gew�hnlichen Menschen und sind doch recht vorteilhaft f�r sie, ich soll es lernen." Sein Ausgangspunkt liegt bei den Menschen. Mancher beurteilt alles von unserem Dafa f�r eine l�ngere Zeit mit dem Ma�stab der Menschen; wenn es seiner Meinung nach von den Anschauungen der heutigen Menschen und der Art und Weise der menschlichen Gesellschaft ein kleines bisschen abweicht, dann macht er nicht mit und kann es nicht mehr akzeptieren. In Wirklichkeit bewahrt er das Menschliche, er will sich nicht von den Menschen trennen. So ist das. Das Endziel f�r euch Kultivierende ist die Vollendung und das Menschliche hinter sich zu lassen; es ist keinesfalls erlaubt, dass du an den menschlichen Anschauungen festh�ltst und sie nicht losl�sst.

 

Frage: Normale emotionale Sachen kann ich verkraften, aber wenn ich h�re, dass jemand schlecht �ber mich redet, kann ich keine Nachsicht mehr �ben.

Meister: In Wirklichkeit hast du noch nicht einmal die normale Nachsicht erreicht. Wenn du da sitzt und denkst, dass du Nachsicht �ben kannst, dann ist das nichts und nur leere Tr�umerei. Nur wenn du in wirklichen Konflikten Nachsicht �ben kannst, bedeutet das erst, dass du wirklich Nachsicht �ben kannst. Ich denke, wenn du das Fa durchs Lesen verstanden hast, kannst du das schon erreichen. Wenn du auf Konflikte st��t oder die Konflikte pl�tzlich auftauchen, dann ist es am allerwichtigsten, wie viel du in diesem Augenblick umsetzen kannst. Wenn jemand �berhaupt keine Nachsicht �ben kann - auch wenn er sich dar�ber im Klaren ist, kann er keine Nachsicht �ben -, dann kann das nicht als Nachsicht gelten. Manche meinen, dass sie Nachsicht �ben k�nnten; wenn aber die Konflikte pl�tzlich auftauchen, k�nnen sie sich doch nicht gut beherrschen, und das bedeutet, dass sie noch nicht ganz so weit sind; wenn die Konflikte pl�tzlich auftauchen und du trotzdem Nachsicht �ben kannst, dich sogar im Traum beherrschen kannst, dann ist das solide. Der Traum ist an sich keine Kultivierung, aber er kann tats�chlich �berpr�fen, ob deine Xinxing solide ist oder nicht. Diejenigen, die schlecht �ber dich reden, sind gew�hnliche Menschen, keine Buddhas oder Gottheiten. Wie kann das Herz eines Kultivierenden bewegt werden?

 

Frage: Wenn ich manchmal versuche, die Fa-Grunds�tze zu erkennen oder die P�sse der Xinxing zu �berwinden, spreche ich im Herzen zum Meister. Ist das Eigensinn?

Meister: Das ist kein Eigensinn, man kann nicht sagen, dass das ein Eigensinn ist. Du sprichst zwar, sollst aber nicht daran denken, dass du irgendeine Antwort bekommen k�nntest; denk auch nicht daran, dass du irgendeine Belohnung bekommen k�nntest; oder dass ich dir ein paar Vorteile geben und dir verzeihen w�rde, nachdem du zu mir gesprochen hast. Das alles geht nicht. Wenn du gesprochen hast, dann hast du halt gesprochen. Es ist dir schon erlaubt, zu mir zu sprechen. Der Sprechende redet mit Absicht, ich als Zuh�rer mache mir aber dabei keine Gedanken; ohne Trachten kommt es von selbst: jegliche absichtsvolle Tat bringt nichts. Du darfst mit keinerlei Absicht zu mir sprechen. Mancher sagt: "Ich will nun mal den Lehrer anschauen. Der Lehrer hat gesagt: Durch die Miene des Meisters kann man wissen, ob etwas gut oder schlecht ist. Dann schaue ich jeden Tag nach dem Aufstehen, ob es mir heute gut oder schlecht gehen wird; ich muss halt das Bild des Lehrers anschauen, egal was ich mache, ich schaue es jeden Tag an." Schon h�ltst du an deinem Eigensinn fest. Manche Kultivierende sind sich wirklich nicht sicher; nachdem sie etwas gemacht haben, wissen sie wirklich nicht, ob es richtig oder falsch war, so schauen sie einmal und k�nnen somit wirklich Andeutungen bekommen. Bei der Kultivierung wird das Herz des Menschen kultiviert; ihr beseitigt jenes Herz nicht und wendet euch damit auch noch an mich.

Ich sage euch - warum kann man sich im heutigen Buddhismus nicht mehr kultivieren? Der allerschwerwiegendste Punkt ist, dass sie sich nicht kultivieren sondern trachten. Jedoch ist f�r sie diese Art Trachten unbewusst. An was denken sie, wenn sie zu Buddha beten? "Jemand in meiner Familie ist krank, bitte, bitte, ehrw�rdiger Buddha, segnen Sie ihn, denn ich glaube doch an Buddha." Er meint: Ich glaube doch an Buddha, ich verbrenne doch R�ucherst�bchen. Er feilscht mit dem Buddha. Mancher andere betet zu Buddha und denkt - er hat kein klares Ziel im Herzen oder in den Gedanken, w�hrend er zu Buddha betet und R�ucherst�bchen verbrennt -, wenn er das jedoch jeden Tag so macht, meint er: So verehre ich schon Buddha, somit kultiviere ich mich schon zum Buddha. Buddha, schau doch mal, wie fromm ich dir gegen�ber bin. Er denkt bei sich: Wie fromm ich doch gegen�ber dem Buddha bin, der Buddha wird das bestimmt sehen. Wenn dieser Gedanke dem Buddha gegen�ber vorgebracht wird, kann ihn der Buddha auch nicht annehmen; er meint, dieser Mensch sei zu schlecht.

Ich sage oft, dass die Menschen im Buddhismus nicht mehr wissen wie sie sich kultivieren sollen. Das eben ist die Bedeutung. Er kann das gar nicht mehr bemerken, seine Gedanken sind sehr tief versteckt. Die heutigen Menschen sind sehr hinterlistig geworden. Das Herz der heutigen Menschen: Sie verbergen sich; sie k�nnen sogar mit diesem Verbergen ihr Herz verbergen. Ich sehe das und finde, dass diese Art Mensch wirklich sehr schwer zu erl�sen ist. Selbst wenn du ihm einen Hinweis gibst, kann er nicht einmal das vor ihm verborgene Verdeckte und jene verborgenen Dinge bemerken. Au�erdem, wenn du ihn genau auf die Sache hinweist, wenn mein Fashen ihn genau auf die Sache hinweist, betr�gt er meinen Fashen, genau in der Art, wie er die gew�hnlichen Menschen behandelt; er t�uscht etwas vor: Ah, ich habe was falsch gemacht. Dann verwendet er ein anderes Verh�llen, um sein Verh�llen an sich zu verschleiern, er verwendet ein anderes Verh�llen. Wie k�nnten die Menschen noch erl�st werden, wenn es mit ihnen schon so weit ist! Jetzt unterrichtet noch der Meister, der die Sch�ler anleitet was denkst du, wie kultiviert man sich in einem Tempel, in dem sich niemand mehr darum k�mmert? Die Menschen sind schon so weit gegangen, was denkt ihr, was kann man noch tun?!

 

Frage: Ich habe gesehen, dass sich viele Lernende Notizen machen; K�nnten Sie etwas dazu sagen?

Meister: Alle, die ihr euch Notizen macht, tut dies am besten nicht. Warum? Ich sage dir, du kannst meine Worte nicht vollst�ndig aufnehmen, deine Aufmerksamkeit richtet sich darauf, soviel wie m�glich mitzuschreiben; deshalb kannst du nicht alles mitschreiben, egal wie du auch mitschreibst. Wenn du nicht alles mitgeschrieben hast und es herausgibst, dann bedeutet das, den Inhalt aus dem Zusammenhang gerissen zu haben; au�erdem hast du selbst auch nicht gut zugeh�rt, so gro� ist die St�rung. Obwohl du dir es nicht merken kannst, erh�hst und gleichst du dich schon an, wenn du nur ein bisschen von meinen Worten verstanden hast; das ist wahre Erh�hung. Wenn ihr von hier hinausgegangen seid, wird jeder Ver�nderungen erfahren haben. Aber diejenigen, die sich Notizen gemacht haben, werden vielleicht keinerlei Ver�nderungen erfahren; so gro� ist die St�rung. Fr�her haben wir bereits �ber diese Sache gesprochen. Man soll sich keine Notizen machen.

 

Frage: Bitte erkl�ren Sie den inneren Sinn des Jingwen "Fa erl�utern " noch ein wenig deutlicher.

Meister: Wenn ich es euch deutlicher h�tte erkl�ren wollen, dann h�tte ich es euch direkt deutlicher aufgeschrieben; das sollst du eben selbst erkennen. Wie viel du erkennen kannst, soviel erkennst du; erkenne es ohne jegliche Anschauungen; egal wie wenig du auch erkennst, es wird nicht schief gehen; nur erkennst du wenig und wei�t wenig, aber es wird auf keinen Fall schief gehen. Wenn ich es dir sehr deutlich h�tte sagen k�nnen, dann h�tte ich nicht so geschrieben.

 

Frage: Wie ist die Beziehung zwischen Anschauungen und Eigensinn?

Meister: Das, was du f�r gut h�ltst, woran du immer festh�ltst und nicht loslassen willst, ist Eigensinn. Ganz klar gesagt ist alles Eigensinn, was du nicht loslassen kannst, das ist sehr einfach. Viele von euch haben das Fa nicht genug gelernt. Der Grund, warum ihr das Fa nicht genug gelernt habt, liegt nicht darin, dass ihr das Fa nicht oder wenig lernt, sondern darin, dass ihr es mit den Anschauungen der gew�hnlichen Menschen lernt. Du w�hlst das aus, was den W�nschen deiner Gesinnung entspricht; du findest einen Abschnitt gut, dann w�hlst du ihn aus und liest ihn. Wenn du denkst, dass es deinen W�nschen nicht entspr�che, mit dir nichts zu tun h�tte oder sogar nicht deinen Anschauungen entspr�che, dann liest du es nicht und springst beim Lesen, so kannst du dich nie nach oben kultivieren. Obwohl die Dinge, die ich im "Zhuan Falun" erkl�rt habe, anscheinend nichts mit deiner Kultivierung und der Xinxing zu tun hat, enthalten sie doch Dinge unterschiedlicher Ebenen und unterschiedlicher Formen. Ich erkl�re zwar die Kultivierungsenergie, aber ich sage dir, dass es darin auch die Dinge der Xinxing gibt. Es ist systematisch. Es geht nicht, ganz gleich, welchen Abschnitt du auch wegl�sst. Wenn ihr diese Einstellung nicht �ndern k�nnt, wird eure Kultivierung und Vollendung wirklich beeintr�chtigt.

 

Frage: Jedes Mal nach einer gewissen Zeit scheint es, als ob etwas auf meinem Scheitel nach unten dr�ckt, ich wei� aber nicht, woher das kommt.

Meister: Dann k�mmere dich nicht darum, k�mmere dich um nichts. Solange du ein Sch�ler bei der Kultivierung bist, sollst du alle Zust�nde, die bei dir auftauchen, f�r gut halten. Ich habe von "Drei Blumen versammeln sich auf dem Kopf" gesprochen. "Drei Blumen versammeln sich auf dem Kopf" ist nur eine kleine, kleine Ebene, es ist eine Erscheinung im weltlichen Fa; wenn die Ebene erh�ht ist, gibt es h�here Erscheinungen, viele Formen der Ver�nderung zeigen sich auf dem Kopf. Dann sp�rt man, dass der Druck auf dem Scheitel sehr gro� ist. Sobald ich die konkreten Erscheinungen aussprechen w�rde, w�rden leicht Eigensinn und Frohsinn bei dir entstehen. Ihr habt ja gesehen, dass jene Buddhafigur ver�nderte K�rper hat, manche haben vier K�pfe, manche haben Kopf �ber Kopf, Kopf �ber Kopf, Kopf �ber Kopf, all dies muss bei eurer Kultivierung auftauchen. Das ist die Ehrw�rdigkeit des Fofa, das ist ein Teil der Verk�rperung der Ehrw�rdigkeit des Fofa, au�erdem ist das nur eine Erscheinung. Tausend, Zehntausend und hundert Millionen Zust�nde der Kultivierungsenergie und des Fa werden auftauchen, kannst du da das Gef�hl haben, dass es nichts auf dem Kopf gibt? Wenn die S�ule der Kultivierungsenergie hoch gewachsen ist, dr�ckt sie auch nach unten, du wirst das Gef�hl haben, dass sie den Kopf nach unten dr�ckt, all dies wird auftauchen. Wenn du so eine gute Sache f�r nicht gut h�ltst, was denkst du, wo ist denn dann deine Xinxing? Kann es zu deiner Ebene passen? Deshalb sage ich dir oft, dass es kein Problem ist, dass du es nicht sehen kannst, halte es auf jeden Fall f�r eine gute Sache. Es ist unm�glich, dass ich jedem die Erscheinungen auf allen Ebenen komplett erkl�re; du w�rdest dich furchtbar freuen. Wenn du jeden Tag das Augenmerk auf solche Ver�nderungen richtest, dann kannst du dich nicht mehr kultivieren. Deshalb erkl�re ich euch so etwas nicht, legt nur Wert auf das Herz, die wahre Erh�hung h�ngt voll und ganz von diesem Herzen ab. Wenn das Menschenherz nicht veredelt wird, nutzt alles nichts.

 

Frage: Wenn ich irgendeinen Pass nicht �berwunden habe, spreche ich vor dem Bild des Lehrers Reueworte, geht das?

Meister: Ausgesprochen ist halt ausgesprochen, das ist auch kein Fehler. Aber du sollst dich ver�ndern, nachdem du sie gesagt hast. Heute hast du dies gesagt; nachdem du aus der T�r herausgekommen bist, verh�ltst du dich so wie fr�her, danach sagst du es abermals - was bringt das? Wenn du dem Lehrer die Reueworte gesagt hast, sollst du dich mit Entschlossenheit ver�ndern.

 

Frage: Bitte erkl�ren Sie die Bedeutung von den Worten "die gro�e Bedrohung" im Jingwen "Kultivieren innen, friedvoll au�en ".

Meister: Der Grund, warum ich dieses Jingwen geschrieben habe, liegt darin, dass manche Lernende solche Fragen gestellt haben. Sie meinten: Wir kultivieren jetzt Falun Gong, es ist freilich gut und kann die menschliche Moral in der Gesellschaft wieder steigen lassen; - aber, wenn wir alle so gutherzig sind - wenn also die Ausl�nder uns angreifen, was sollen wir dann tun? Was ist zu tun, wenn es Kriege gibt? Auf diese Fragen gerichtet, habe ich es geschrieben. Es ist nicht so, dass die Kriege schon ausgel�st werden k�nnen, wenn die Menschen sie ausl�sen wollen, alles taucht unter der Wirkung des Himmels auf, unter der Wirkung der himmlischen Erscheinungen auf. Ganz gleich, wie die Menschen planen, sich dar�ber Gedanken machen und was sie tun, sie k�nnen es manchmal einfach nicht umsetzen. Manchmal k�nnen sie es umsetzen, dann denken sie, das sei das Ergebnis ihrer Bem�hungen. In Wirklichkeit sind ihre Bem�hungen und die Aktivit�ten ihres Lebens auch Zwangsl�ufigkeiten, so ist das. Deshalb, wenn die Menschen sich nicht bewegen, wird auch kein Pfannkuchen vom Himmel herabfallen, denn die Menschen leben eben auf diese Weise, sie werden auf keinen Fall wie die Gottheiten sein. Auch wenn du es ihm sagst, glaubt er das nicht, er k�mpft und streitet nach wie vor, so ist nun mal der Mensch. Deshalb sind Kampf und Streit zur Zwangsl�ufigkeit der Taten geworden, des menschlichen Verhaltens geworden, und so sind die Menschen! Also ist der Zustand, der in der menschlichen Gesellschaft auftaucht, eben der Zustand der Menschen.

 

Frage: W�hrend wir die Xinxing erh�hen, wird unser Karma beseitigt. Wird es umgewandelt und zu demjenigen �bergehen, der uns geholfen hat, die Xinxing zu erh�hen?

Meister: Nein, so ist es nicht. Es scheint, dass du ziemlich eigensinnig bist und Angst hast, dieses Ding zu verlieren. (Lachen.) Ich sage euch, es ist �berhaupt nicht so, wie ihr es euch vorstellt. Viele, viele eurer Dinge habe ich f�r euch beseitigt, in Wirklichkeit ertrage ich sie f�r euch. Es ist niemandem erlaubt, dass er S�nden oder Fehler begangen hat und dies nicht zur�ckzahlt; das ist absolut nicht erlaubt, dies ist ein himmlischer Grundsatz. Dass die Dinge f�r euch beseitigt werden, dient gerade dazu, dass ihr euch kultivieren k�nnt; was �brig bleibt, entspricht eurer Xinxing, ihr k�nnt es ertragen; ein bisschen zu viel und ihr w�rdet herunterfallen, k�nntet euch nicht mehr kultivieren. Es ist auch nicht so, dass ich eure Sachen haben will, weil ich etwas f�r euch ertragen habe; alles geh�rt mir, und ich brauche auch nichts. Manche schlechten Dinge werden direkt vernichtet, das kann sonst niemand tun, ich jedoch kann das tun.

Wisst ihr, warum Jesus gekreuzigt wurde? Wisst ihr, warum Shakyamuni unbedingt ins Nirwana gehen musste? Viele Menschen gingen zum Famen-Tempel, um die Fingerknochen des Shakyamuni anzuschauen es sind wirklich die Fingerknochen des Shakyamuni. Selbst die Fingerknochen sind noch so gut erhalten, wie k�nnte sein K�rper verfaulen? Konnte sein K�rper denn nicht mitgenommen werden? Er war vollst�ndig in hochenergetische Substanz umgewandelt worden und war schon nicht mehr aus Fleisch, warum dann noch Nirwana? Ihr wisst nicht, dass ihr w�hrend der Kultivierung nicht nur bei den Menschen S�nden verschuldet habt, sondern auch in unterschiedlichen Himmelssystemen, auf verschiedenen Ebenen und unter verschiedenen Umgebungen - ihr habt viel zu viel verschuldet. So etwas k�nnen die Menschen �berhaupt nicht l�sen, auch die Gottheiten auf niedrigen Ebenen k�nnen das nicht l�sen. Wenn jemand diesen Menschen erl�sen will - er will sich doch kultivieren, kannst du ihm gegen�ber dann etwa nicht barmherzig sein? Der Buddha ist eben barmherzig, er erl�st ihn, aber was ist mit den Dingen, die er schuldet? Du hast sie f�r ihn gel�st - in Wirklichkeit bedeutet das, dass dieser Knoten an den Buddha gekn�pft wird. Denn der Buddha muss einen fleischlichen K�rper haben, wenn er kommt, um Menschen zu erl�sen - woran wird der Knoten dann gekn�pft? Alles wird an seinen fleischlichen K�rper gekn�pft. Zum Schluss konnten sowohl der Buddha als auch Jesus den fleischlichen K�rper nicht mehr befreien; die Karma-Schuld, die die Sch�ler, die erl�st wurden, verschuldet haben, ist Karma-Schuld unterschiedlicher Ebenen, unterschiedlicher Zeiten und unterschiedlicher Arten; au�erdem handelt es sich dabei um viele, viele Dinge verschiedener Bereiche des Kosmos. Sie konnten sich �berhaupt nicht mehr davon befreien, deshalb haben sie so einen Weg ausgew�hlt - den K�rper zu verbrennen, zu beseitigen; ein f�r alle Mal, alles war gel�st. Das gilt auch als Zur�ckzahlung ihrer Schulden.

Um so viel Schulden wie m�glich zur�ckzuzahlen, und um den Groll unterschiedlicher Ebenen ihm gegen�ber zu beseitigen, war Jesus damit einverstanden, dass er gekreuzigt wurde und solche Leiden ertrug. Ihr Menschen - mancher schreibt mir sogar noch solche Zettel: Lehrer, du sollst mich auf diese Weise erl�sen, du sollst mich auf jene Weise erl�sen. Ich sage: Meinst du, dass dich der Buddha unbedingt erl�sen muss? Hat er etwa nichts zu tun? Muss er dich unbedingt erl�sen? Kommen bei ihm etwa Suchtgef�hle auf, wenn er dich nicht erl�st? Shakyamuni hat gesagt, dass die Buddhas, die Tathagatas so zahlreich sind wie die Sandk�rner des Ganges. Wie viele Sandk�rner gibt es dann zu beiden Ufern des Ganges? Er sagte, dass die Tathagatas so zahlreich sind wie die Sandk�rner des Ganges; es gibt so viele Tathagatas. Das hat Shakyamuni auf seiner damaligen Ebene gesagt. Warum kommen nicht so viele Buddhas, um sich um die Sachen der Menschen zu k�mmern? In Wirklichkeit braucht ein Buddha da oben nicht herunterzukommen; wenn er nur einmal die Hand schwenken w�rde, w�ren die Krankheiten der ganzen Menschheit weg; wenn er beim Menschenerl�sen und beim Karmabeseitigen einmal die Hand schwenken w�rde, dann w�re das Karma der ganzen Menschheit weg. Aber niemand darf das machen.

Alles, was der Mensch selbst verschuldet hat, muss er zur�ckzahlen; au�erdem hat er nicht nur etwas auf der Ebene der Menschheit verschuldet. Wenn man ihn erl�sen will, muss man sein Herz von innen �ndern, erst das bedeutet wirkliche Erl�sung. Du hast f�r ihn die Schuld zur�ckgezahlt und ihn rein gemacht, aber seine geistige Ebene hat sich nicht erh�ht, er gl�nzt an der Oberfl�che, das ist nur eine T�uschung! Warum sage ich, dass die Tiefe eures Denkens ge�ndert werden muss? Manche sagen: Weil ich krank war, bin ich erst gekommen, um das Fa zu lernen. Am Anfang hatte er es nicht erkannt, sp�ter hat er es so verstanden: "Der Lehrer hat gesagt, dass er keine Krankheiten heilt." So wollte er sich auch nicht mehr behandeln lassen. "Na gut, dann lasse ich mich nicht mehr behandeln." Er denkt bei sich: "Ich verlange nicht mehr danach, meine Krankheiten heilen zu lassen, ich lese nur die B�cher und mache die �bungen. Zum Schluss wird der Lehrer bestimmt meine Krankheiten beseitigen." Er denkt noch immer daran. Er gl�nzt an der Oberfl�che, sein Wesen jedoch hat sich nicht ge�ndert. Das bedeutet, Menschen zu betr�gen, er will selbst den Meister betr�gen. Wie kann das gehen? In Wirklichkeit ist der, den er betr�gt, er selbst.

Damit ist gemeint, dass ihr euch von der Tiefe des Wesens her �ndern m�sst, wenn ihr euch �ndern wollt, das erst ist wahre Veredelung und wahre Ver�nderung. Wenn das Wesen der Xinxing nicht ver�ndert ist, wird es bei Konflikten zum Ausbruch kommen, sich ausdehnen und zum Vorschein kommen. Wie k�nnte es sein, dass der Buddha so ist? Das alles sind wesentliche Ver�nderungen, deshalb sage ich, dass die Kultivierung eine ernsthafte Sache ist; wenn ihr euch nicht wirklich vom Wesen her �ndert, nutzt alles nichts. Ein guter Mensch unter den gew�hnlichen Menschen zu sein - ein Vorbild oder ein Held -, ganz gleich, was f�r eine Gesinnung ihn dazu veranlasst - vielleicht eine gute Gesinnung -, jedoch hat er immer noch einen Gedanken, er hat immer noch ein Ziel, deshalb kann er nicht lange so bleiben und er wird sp�ter wieder Fehler machen. Wurde fr�her nicht gesagt, dass die Verstorbenen zum Vorbild gemacht werden sollen, nicht aber die Lebenden? Eben weil die Menschen dies auch selbst gesehen haben. Gut m�glich, dass er eines Tages wieder Fehler macht - was dann? S�mtliche Gesetze oder Verordnungen, ja sogar die Kampagnen k�nnen das Wesen des Menschen und das Menschenherz nie �ndern, das Herz des Menschen muss wirklich ber�hrt werden, dann erst kann der Mensch ge�ndert werden.

Gerade wurde gesagt, dass Shakyamuni ins Nirwana gegangen ist und Jesus gekreuzigt wurde, sie haben f�r die Menschen so viele Leiden ertragen, sie haben f�r die Menschen so viel Bitternis erlitten! Wie sollen sich die Menschen zu sich selbst verhalten, f�r wen tragen sie die Verantwortung, f�r wen leben sie? Du tr�gst f�r dich selbst Verantwortung, bedeutet das nicht, dass du mit klarem Kopf f�r dich selbst lebst? Wenn jeder seine eigenen Fehler in seinem Herzen suchen kann, kann die Zivilisation der menschlichen Gesellschaft wirklich Erh�hung erfahren. Unser Dafa kann dies erreichen, aber das Dafa wird auf keinen Fall f�r solche Sachen der Gesellschaft der gew�hnlichen Menschen verbreitet, wir tun das, damit sich die Kultivierenden erh�hen k�nnen. Wenn es jedoch mehr Menschen lernen, wird sich ein Umfeld bilden und dazu f�hren, dass sich die gesamte menschliche Gesellschaft erh�ht, so verh�lt sich's damit. Allerdings sage ich euch, es ist absolut nicht so, dass ich f�r die Gesellschaft, f�r irgendjemanden oder f�r die menschliche Gesellschaft irgendetwas tun will, ich tue es f�r eure Vollendung.

 

Frage: Wenn ich irgendwo Fehler gemacht habe und zu jener Zeit Karma am K�rper beseitigt wird, ist das dann die Vergeltung im gleichen Leben, von der, der Lehrer gesprochen hat?

Meister: Dinge der Vergeltung im gleichen Leben gab es fr�her schon, in Zukunft wird es sie auch geben. Bei Kleinigkeiten wird man Vergeltung im gleichen Leben erfahren. Mancher hat etwas Schlechtes getan, gerade aus der T�r heraus f�llt er mit einem "Rums" direkt auf die Nase, oder er wird von irgendetwas angesto�en; obwohl es unterschiedlich stark war, ist er jedoch bestraft worden. Normalerweise glauben die Menschen nicht, dass in anderen R�umen hohe Lebewesen existieren, dann meinen sie, dass diese Sachen zuf�llig seien; sie erkennen nur an, dass Menschen die einzigen Lebewesen mit Intelligenz seien, wie l�cherlich sind die Menschen schon geworden! In diesem Kosmos gibt es �berall Lebewesen. Er tut nach wie vor Schlechtes und macht, was er will. Wenn der Mensch schon so geworden ist, gibt es weniger Vergeltung im gleichen Leben. Was ist dann zu tun? Er wird Karma ansammeln, und das immer mehr. Wenn das Karma zu viel wird, wird sein Leben verk�rzt; je mehr, desto k�rzer wird das Leben; je mehr, desto k�rzer wird das Leben. So wie jemand, der zuviel Schlechtes getan hat und derma�en s�ndhaft ist, dass er keine Gnade mehr verdient; obwohl er auf dieser Seite schon gestorben ist, wird er auf jener Seite weiter vernichtet. Er wird so lange vernichtet, bis er alles Karma zur�ckgezahlt hat. - Nun, es gibt sehr viele Methoden zur Vernichtung. Das hei�t also, dass er alles zur�ckzahlen muss, das ist sehr furchtbar. Bei unseren Kultivierenden ist es nicht so wie bei den gew�hnlichen Menschen, meistens wird das Karma bei der Erh�hung beseitigt und ihr werdet darauf hingewiesen.

 

Frage: Wenn man Zuhause �bt, ist dann die Umwandlung der Kultivierungsenergie durch den Meister schlechter als auf dem �bungsplatz?

Meister: Wenn du dich zu Hause kultivierst, dich selbst wirklich als Praktizierenden betrachtest und dich solide kultivierst, dann ist das nicht schlechter als sich drau�en zu kultivieren. Aber die Menschen haben normalerweise Tr�gheit, es geht nicht, wenn du dir das nicht eingestehst. Der Grund ist, dass sich dein Denken noch nicht so hoch erh�ht hat. Wenn du das Umfeld des gemeinsamen Praktizierens verl�sst, scheint es so, als ob es nichts mehr g�be, was dich dazu bringt; es g�be keine �u�erliche Bedingung mehr, dich zur Kultivierung zu veranlassen. Zum Beispiel praktizieren wir im Lotussitz, alle haben gro�e Schmerzen, aber niemand nimmt die Beine herunter, und so ist es dir auch peinlich, die Beine herunterzunehmen; das f�hrt dazu, dass du die Zeit des Praktizierens verl�ngerst. Es gibt also in vielerlei Hinsicht so ein Umfeld, das dich anspornt. Wenn du dieses Umfeld verl�sst und dich nicht gut beherrschen kannst, wenn dieser �u�erliche Faktor nicht mehr da ist, der dich anspornt, wirst du vielleicht nachl�ssig und kannst nicht stetig vorankommen. Du kultivierst dich zwar auch, aber die Geschwindigkeit wird viel langsamer sein, so verh�lt es sich damit. Wenn du dich wirklich beherrschen kannst, ist es egal, wo du dich auch kultivierst. Es ist nur zu bef�rchten, dass du dich nicht gut beherrschen kannst. Manche sagen: Ich kann mich gut beherrschen. Bei manchen glaube ich das, bei manchen jedoch nicht. Denn ich sehe klar und deutlich, dass du jene Ebene noch nicht durchbrochen hast.

 

Frage: Jemand, der das Fa sabotiert, hat viele Verleumdungsworte in das "Zhuan Falun Band II" geschrieben, was sollen wir mit diesem Buch machen?

Meister: Ihr k�nnt es verbrennen. Dieser Mensch ist schon derart schlecht geworden, es gibt alle m�glichen Typen von Menschen, sie wagen sogar den Buddha zu beschimpfen. Wenn er schimpft, ist sein Urgeist schon heruntergefallen. Nur lebt dieser Mensch, der halb tot, halb lebendig ist, mit diesem K�rper noch unter den Menschen und ist aktiv. An so einen Menschen heftet sich das Futi am leichtesten, das Futi heftet sich sofort an. Sein Urgeist ist nicht mehr da, nur eine leere H�lle ist �brig geblieben, so heftet es sich an. Solche F�lle kommen besonders oft vor, sehr oft gibt es sie unter den falschen Qigong-Meistern. In Wirklichkeit sind sie �u�erst schlechte Menschen.

 

Frage: Die meisten der gutherzigen Russen lernen das Christentum, wie k�nnen wir es erm�glichen, dass diese Menschen das Fa erhalten?

Meister: Wenn du g�nstige Umst�nde hast und sie kennst, kannst du mit ihnen dar�ber sprechen. Wenn sie es lernen wollen, dann lernen sie es; wenn nicht, dann lass es. Dafa ist auch eine ernsthafte Sache, wir zwingen niemanden, es zu lernen, ganz gleich, aus welchem Land man kommt. Unsere Verbreitung dient nur dazu, dass diejenigen, die nichts vom Fa wissen, vom Fa erfahren k�nnen, sodass sie nicht zur�ckgelassen werden. Ob sie es lernen wollen oder nicht, ist ihre eigene Sache. Es ist ganz gleich, ob sie Ausl�nder oder Chinesen sind. Ob man gutherzig ist oder nicht, wird nun vom Ma�stab der heutigen Menschen beurteilt. Menschen haben alle eine barmherzige und eine b�se Seite, au�erdem rutscht die gesamte menschliche Gesellschaft ab. Verh�ltnism��ig gesehen gibt es manche gute Menschen, diese haben noch den guten Gedanken, sich wieder erh�hen zu wollen, genau dies ist am wertvollsten. Was das angeht, dass jemand unter den gew�hnlichen Menschen ein guter Mensch ist, so denke ich, dass das nichts Besonders ist. Nur der Gedanke, zur�cksteigen zu wollen, ist am wertvollsten; wenn er diesen Gedanken nicht hat, ist er nur sehr schwer zu retten.

 

Frage: Mancher gew�hnliche Mensch wollte Dafa-B�cher zerst�ren; um diese Dafa-B�cher zu besch�tzen, hat ein Lernender mit ihm gek�mpft; ist das dann so, dass er nicht genug Nachsicht ge�bt hat? Hat er Karma erzeugt?

Meister: Es kann nicht gesagt werden, dass dieser unser Lernender falsch gehandelt hat. Aber, wenn wir auf Probleme sto�en, sollen wir auch �berlegen, warum er dieses Buch vor deinem Gesicht zerst�ren wollte. Haben wir irgendeinen Eigensinn oder haben wir irgendwo etwas falsch gemacht? Wenn wir zu jenem Zeitpunkt den Gedanken einmal ge�ndert h�tten, h�tte er vielleicht sofort damit aufgeh�rt, dieses Buch zu zerst�ren, es w�re sehr wahrscheinlich so gewesen. Ich sage oft, dass du, wenn du auf irgendein Problem st��t, dir �ber dich selbst Gedanken machen sollst; auch wenn dieses Problem nichts mit dir zu tun hat, sollst du, wenn du es siehst, dir �ber dich selbst Gedanken machen; ich sage, so kann dich nichts auf dem Weg des Fortschritts hindern.

 

Frage: Ich lerne Falun Dafa, mein Ehepartner erforscht I-Ging, ich verbrenne im Geheimen seine B�cher, bedeutet das Schlechtes zu tun?

Meister: Das bedeutet nicht, Schlechtes getan zu haben. Hinter unserem Fa gibt es einen inneren Sinn. Jedoch haben auch die B�cher der falschen Qigong-Meister etwas dahinter, sie haben keinen gro�en inneren Sinn, sondern das bisschen, das sehr oberfl�chlich ist und nicht �ber die Drei-Weltkreise hinausgehen kann, doch ist das sehr h�retisch und b�se. Es hat die Gestalt von solchem Wirrwarr wie Tiere, F�chse, D�monen und Gespenstern, sie alle sind schwarze Dinge und schaden den Menschen, sie sind Dinge des Yin, dann ist es wirklich nicht gut, sie ins Zimmer zu stellen. Dein Ehepartner hat solche Dinge akzeptiert, ohne davon zu wissen, damit wird er auch gesch�digt, du hast sie f�r ihn verbrannt, dann hast du sie halt verbrannt. Wenn er nicht mitmacht und unbedingt mit dir streitet, k�mpft und zetert, dann sollst du dich nicht mehr darum k�mmern. Wenn er sich nicht darum k�mmert und du sie verbrannt hast, dann hast du sie halt verbrannt. Such mal bei dir selbst, ob du irgendeinen Eigensinn hast. Ich denke, dass viele Dinge vielleicht auch ihre Gr�nde haben. Er kann dich jedoch nicht st�ren, weil du bei der Kultivierung bist und es au�erhalb des K�rpers einen Schutzschirm gibt, ein Schutzschirm ist eingesetzt worden. Ansonsten w�rden dich nicht nur die anderen st�ren, sondern du st�rtest auch die anderen.

 

Frage: Was ist die Umwandlung des Kosmos?

Meister: Ihr wisst, dass der Kosmos von den Menschen selbst definiert worden ist. Wie gro� ist er eigentlich? Die Menschen k�nnen das auch nicht deutlich erkl�ren. Der Kosmos, den wir gew�hnlich meinen, bezieht sich auf den Bereich der Himmelssysteme, die wir sehen. Der gr��te Bereich, den die heutigen Wissenschaftler mit dem Fernrohr erkannt haben, geht nicht �ber diesen unseren kleinen Kosmos hinaus; also eigentlich meinen sie das. Dieser unser kleine Kosmos befindet sich auf einem kleinen winzigen Horizont, der noch kleiner ist als eintausend Milliardstel, eintausend Milliarden Milliardstel des gro�en Kosmos, er ist ein Staubkorn der Staubk�rner, ein Staubkorn der Staubk�rner, so klein ist er. Der gesamte gro�e Kosmos bewegt sich, die Himmelssysteme im gro�en Bereich bewegen sich; was denkst du, bedeutet das, dass sich der Kosmos bewegt, oder nicht? Diese Art Bewegung bringt Vitalit�t und erzeugt Spezies. Die Kultivierenden nennen diese Art Bewegung Umwandlung. Das Gehirn des Menschen kann es auch nicht so hoch erkennen. Dieser Kosmos ist viel zu gigantisch; er ist so gigantisch, dass du, auch wenn du dich zur h�chsten Ebene, zur Vollendung kultiviert hast, ihn immer noch unbeschreiblich gigantisch finden wirst, und du wirst sehr erstaunt �ber ihn sein.

 

Frage: Der Meister sagte: " Ruhm ist das gro�e Hindernis auf dem Weg zur Vollendung." Manche halten nicht mehr am Ruhm unter den gew�hnlichen Menschen fest, aber bei der Arbeit f�r das Dafa streben sie immer noch nach dem Wachsen der Kultivierungsenergie oder nach Ber�hmtheit.

Meister: Das bedeutet, dass der Eigensinn zum Vorschein gekommen ist, dann muss er beseitigt werden. Jenes Herz, das manche Lernende unter uns, einschlie�lich der langj�hrig Lernenden, manchmal aufzeigen, ist sehr schlecht, es ist ganz und gar kein Verhalten eines Kultivierenden. Aber man kann nicht sagen, dass dieser Mensch nicht gut sei. Denn den Eigensinn, den er beseitigt hat, kannst du nicht mehr sehen, nur der Eigensinn, den er noch nicht beseitigt hat, kann sich zeigen. Das hei�t, viele Gesinnungen zeigen sich nicht mehr bei ihm, und das liegt daran, dass er sich schon sehr gut kultiviert hat. Nur die Gesinnungen, die er noch nicht beseitigt hat, k�nnen erscheinen; vielleicht zeigt sich jene Gesinnung, die noch nicht beseitigt wurde. Ihr k�nnt nicht sagen, dass dieser Mensch nicht gut ist, sondern nur, dass diese Gesinnung nicht gut ist.

Ganz gleich, wie er sich auch kultiviert, er kann die Gesinnungen, die er noch nicht beseitigt hat, nicht verh�llen; ganz gleich, wie er sich auch kultiviert, ich werde allerlei Methoden verwenden - auch wenn er denkt, dass er die heiligste Arbeit macht -, sodass jene Gesinnung von ihm zum Vorschein kommt, die er am schwersten loslassen kann. Selbst wenn ihr f�r Dafa arbeitet, werde ich sie auftauchen lassen. Es geht nicht, dass er sich durch die Arbeit nicht erh�hen kann; die Erh�hung seiner Xinxing steht an altererster Stelle, seine Veredlung steht an erster Stelle. Nur wenn sein Herz rein ist, wenn er die Probleme erkennen kann und dann die Arbeit macht, erst dann ist die Arbeit noch heiliger. Deshalb k�nnen manche von uns die Arbeit nicht schaffen, gerade weil sie viele, viele Gesinnungen beim Tun haben und dieses oder jenes Herz nicht loslassen k�nnen. Ganz gleich, ob er an seinen eigenen Sachen festh�lt oder Eigensinn wegen der Sachen des Dafa entstanden ist, solange er diesen Eigensinn hat, wird er auf alle F�lle dazu gebracht, dass dieser sich bei der Arbeit zeigt. Besonders, wenn diese Gesinnung nicht gut ist, werden ihm noch weniger Chancen gegeben, die Sachen zu schaffen; deshalb hat er gro�e Hindernisse, weil es nicht erlaubt ist, dass er die heiligen Sachen mit einem unreinen Herzen tut. Nur wenn die heiligen Sachen mit reinem Herzen getan werden k�nnen, erst dann ist das wirklich heilig.

 

Frage: Manchem zittern die Beine im Lotussitz und er erbricht, er kann das auch nicht unter Kontrolle bringen, bitte erkl�ren Sie das.

Meister: Bei jedem ist die Situation anders. Da ich es unter diesen Umst�nden erkl�re, muss ich es allgemeing�ltig erkl�ren. Wenn man nicht sauber praktizieren kann, andere Dinge gleichzeitig praktiziert oder er sich nicht auf eine Schule konzentrieren kann, oder wenn er in den Gedanken Dinge anderer Kultivierungswege hat, dann werden allerlei Zust�nde, die diesem �hneln, auftauchen. Noch eins: Wenn das Karma gro� ist, ist die Reaktion bei der Karma-Beseitigung relativ stark, so kann dieser Zustand auch entstehen.

 

Frage: Wenn man etwas erkannt hat, so muss man es auch umsetzen, oder?

Meister: So soll es sein. Man kann sich nicht voll und ganz gut beherrschen; es ist schwierig, alles gut zu beherrschen und umzusetzen. Aber die Kultivierenden sollen sich nun mal auf diese Weise fordern.

 

Frage: Ist es so, dass man sich umso h�her kultiviert hat, je mehr abgetrennt ist?

Meister: Es ist nicht so, dass man sich umso h�her kultiviert hat, je mehr abgetrennt ist. Nur der Teil, der dem Ma�stab entspricht, kann erst abgetrennt werden.

 

Frage: Der Meister spricht vom "trennen", hei�t das, dass wir alle mit Ihnen mitgehen k�nnen? Also es ist umso besser, je mehr man mitbringt?

Meister: In Wirklichkeit wisst ihr nicht: Das Fa schon erhalten; solange euer Herz standhaft bleibt, werdet ihr zur Vollendung kommen, dies ist sicher.

 

Frage: Ist es so, dass man um so mehr ertragen kann, je gr��er die Barmherzigkeit ist?

Meister: So ist das nicht. Die Barmherzigkeit entsteht, wenn ein Teil der Gef�hle schon beseitigt ist. Das Verm�gen zu ertragen wird aus Kombinationen mehrerer Ursachen gebildet.

 

Frage: Bitte vergr��ern Sie ein wenig die Schwierigkelten, damit wir fr�her das Karma zur�ckzahlen und fr�her zum Ursprung und zum Wahren zur�ckkehren k�nnen, geht das?

Meister: Nein. Egal was ihr mit Absicht machen wollt, das geht alles nicht. Ihr sollt noch weniger selbst mit Absicht nach Leiden suchen, das alles ist falsch. In Wirklichkeit ist alles planm��ig arrangiert, in dieser Hinsicht braucht ihr euch keine Sorgen zu machen.

 

Frage: Ich denke, dass ich eben nach "Zhen, Shan, Ren" handeln soll; ist dieser Gedanke richtig?

Meister: Ja. Solange das Herz standhaft ist, tue es auf diese Weise, tue es nach den Anforderungen. Aber du sollst das Fa mehr lernen, ansonsten kennst du den inneren Sinn von Zhen, Shan, Ren auf unterschiedlichen Ebenen nicht, du kannst dann Zhen, Shan und Ren nicht wirklich umsetzen.

 

Frage: Manche Stellen kann ich nicht verstehen; warum scheint es so, dass ich es nicht ganz verstehen kann?

Meister: Es macht nichts, wenn du es nicht verstehst. Es hei�t auch nicht, dass ihr alles, was ich geschrieben habe, nach einer kurzen Zeit verstehen m�sst. Mit dem Vertiefen des Lernens des Fa wirst du es verstehen k�nnen.

 

Frage: Manchmal habe ich Angst, sobald ich Ihr Bild betrachte; ich wei� nicht, was los ist.

Meister: Es bist nicht du, der Angst hat, sondern das Gedankenkarma.

 

Frage: Unsere Lerngruppe will einen Raum mieten und dort gemeinsam das Fa lernen, geht das?

Meister: Wenn die Bedingungen also gut sind und es zu bequem ist, dann denke ich, dass man sich zu bequem kultiviert; das ist nicht so gut. Wenn es diese Voraussetzung gibt, also wenn es uns kein Geld kostet und es einen Raum gibt - wenn jemand uns einen Raum anbietet, dann bin ich nicht dagegen. Zumindest k�nnen wir bei Regen oder Schnee im Winter dorthin gehen. Wenn wir Geld verwenden, um uns eine bessere Umgebung zu schaffen, dann ist das nicht gut; es kommt nicht darauf an, ob es sich um viel oder wenig Geld handelt.

 

Frage: Die Sch�ler auf dem Land verstehen die Ausdr�cke der modernen Wissenschaft in Ihren B�chern nicht.

Meister: Das kann man erkl�ren; erkl�re sie nach der urspr�nglichen Bedeutung der Ausdr�cke. Erkl�re also die urspr�nglichen Worte, den Sinn an der Oberfl�che der Worte. Wenn du aber das Fa liest, sollst du es kontinuierlich lesen.

 

Frage: Von der Oberfl�che her versteht man manche Worte nicht, kann man sie im W�rterbuch nachschlagen?

Meister: Ja, das ist kein Problem. Nach dem W�rterbuch kann man nur den Sinn an der Oberfl�che der Worte erkl�ren. Jedoch benutze ich h�ufig Ausdr�cke, die nicht im W�rterbuch zu finden sind.

 

Frage: Neben uns wohnt ein Christ, er l�sst mich immer f�r ihn Kalligraphien zeichnen. Mir f�llt es schwer, es nicht f�r ihn zu zeichnen; wenn ich aber f�r ihn dies tue, habe ich Angst, davon gest�rt zu werden.

Meister: Getan ist halt getan. Wir k�nnen f�r die anderen nur vorteilhaft sein, jedenfalls k�nnen sie uns nicht st�ren. In Wirklichkeit betrachte ich sowohl den Protestantismus als auch den Katholizismus als eine Arbeit, ich betrachte sie nicht als Kultivierung, sie sind eigentlich nur eine Arbeit.

 

Frage: Manche Dinge will ich loslassen, warum kann ich sie nicht loslassen?

Meister: Das bedeutet, dass sie schon zu Anschauungen geworden sind. Auch wenn du solche Dinge nicht vergessen kannst, musst du dir Methoden ausdenken, um sie zur Seite zu schieben; sie werden immer schw�cher, zum Schluss werden sie beseitigt.

 

Frage: Ist es so, dass es relativ gut ist, wenn alle die �bungsbewegung der vierten �bung "dem Mechanismus folgend nach unten " einheitlich machen? Denn manchmal sind die Bewegungen zu unterschiedlich.

Meister: Richtig, je einheitlicher die Bewegungen sind, desto besser ist das Gef�hl. Denn w�hrend wir die �bungen praktizieren, verst�rken wir die Mechanismen, die au�erhalb des K�rpers sind. Dein Praktizieren besteht darin, dass sich diese Mechanismen allt�glich drehen; das Gong wird automatisch veredelt, und zwar zu jeder Zeit; wenn du die �bungen praktizierst, verst�rkst du die Mechanismen. Deshalb, wenn es alle sehr einheitlich machen und zusammen praktizieren, ist die Energie gro� und es ist f�r das Verst�rken der Mechanismen relativ gut.

 

Frage: Wenn wir im Winter bei ca. -30 Grad die �bungen im Zimmer praktizieren wollen - geht das?

Meister: Jedenfalls sollt ihr soweit wie m�glich drau�en praktizieren. Denn wir haben doch seit vielen Jahren praktiziert, die Lernenden in Changchun und Haerbin praktizieren alle drau�en. Es macht nichts, ein bisschen mehr anzuziehen. Wenn es aber wirklich zu kalt ist, dann praktiziert halt drinnen; wenn es nicht mehr so kalt ist, dann geht wieder raus zum Praktizieren.

 

Frage: Bedeutet es mit Geld in Ber�hrung gekommen zu sein, wenn ein Lernender mit Geld einen Unterrichtsraum mietet?

Meister: Das bedeutet nicht, dass eure Betreuungsstelle das macht, das bedeutet auch nicht, dass eure �bungsgruppe das macht, sondern dieser Lernende will das machen, das ist seine pers�nliche Handlung. "Ich tue etwas Gutes, um euch zu unterst�tzen", so verh�lt sich�s damit. Das bedeutet nur, dass er etwas Gutes tut. Aber wir sollen dabei auch noch eins ber�cksichtigen: Wie viel kann dieser Sch�ler verkraften? Hat er solch einen finanziellen Spielraum? Das ist Punkt eins; zum Zweiten, hat sich dieser Lernende schon lange kultiviert? Wenn er in Gedanken schwankt, wird er denken, dass es sich nicht gelohnt hat, dann werden Probleme auftauchen, all dies muss ber�cksichtigt werden. Aber ich denke, dass es am besten ist, wenn wir nach M�glichkeit drau�en praktizieren.

 

Frage: Um unseren �bungsplatz herum gibt es viele Menschen, die andere Arten Qigong praktizieren. Manche Lernende haben Angst, gest�rt und beeinflusst zu werden.

Meister: Das hat keinen Einfluss, sie k�nnen uns keinesfalls st�ren. Aber du sollst dir keine Gedanken dar�ber machen, ob sie dich st�ren k�nnten oder nicht. Du selbst sollst unbewegt bleiben und darfst dich im Herzen nicht daran klammern.

 

Frage: In der letzten Zeit ist mein Gedankenkarma besonders stark, ich habe sogar Angst, dass ich ein D�mon bin, der gezielt geschickt wurde. Ist das nicht etwa das Gedankenkarma und nicht ich selbst?

Meister: Das macht nichts, es bist nicht du selbst, sondern das Karma. Jedoch sage ich dir, dass die Menge, die jeder bei sich tr�gt, unterschiedlich gro� ist; wenn sie vielleicht ein wenig gr��er ist, dann zeigt es sich etwas st�rker. Wenn es also ein wenig gr��er ist, sollen wir vielleicht ein bisschen mehr ertragen. Vielleicht hast du fr�her in diesem Bereich mehr Falsches getan, dann unterdr�cken wir es und widerstehen ihm. Solange du klar unterscheiden kannst, dass es nicht du selbst bist, dann ist alles einfach zu erledigen.

 

Frage: Ich habe das Gef�hl, dass ich mich nicht gut kultiviert und zu viele schmutzige Dinge habe, zu Hause wage ich noch nicht einmal mehr, den Meister anzuschauen.

Meister: Das macht nichts, der Meister wei�, was los ist. Ich wei�, dass du fr�her etwas falsch gemacht hast und jetzt erneut anf�ngst, kultiviere dich also ruhig weiter.

 

Frage: Die Auffassungsgabe meiner Tochter ist begrenzt, seit drei Jahren schon lernt sie das Fa und praktiziert, kann jedoch das Dafa nicht gut verstehen, kann sie zur Vollendung kommen?

Meister: Ich denke, dass die begrenzte Auffassungsgabe beim Lernen des Fa kein Problem ist. Sie lernt schon seit drei Jahren, und hat es auf keinen Fall umsonst gelernt, machst du dir etwa zu viele Sorgen dar�ber? Sie ist nicht unbedingt so begrenzt. Oft haben manche Kinder unter uns eine besondere Herkunft. Denn wann sie in ihrem Leben das Fa erhalten kann, wann und was sie macht, kann sie da oben (die da oben sind hohe Lebewesen) sehr klar sehen. Wenn sie sieht, dass diese Familie in Zukunft das Fa erhalten kann, dann wird sie in dieser Familie wiedergeboren. Solche F�lle gibt es sehr oft, deshalb sind manche Kinder unter uns wirklich g�ttliche Kinder. Bei manchen fehlt vielleicht ein bisschen; du sollst dir nicht zu viele Gedanken dar�ber machen.

 

Frage: Wie sollen die Unterschiede zwischen den Ebenen in bezug auf das Lernen des Fa und die Kultivierung in unterschiedlichen Regionen betrachtet werden?

Meister: Dabei gibt es doch keine Unterschiede; in jeder Region gibt es welche, die stetig vorankommen, und in jeder Region gibt es auch welche, die nicht stetig vorankommen; die edlen, durchschnittlichen und unedlen Menschen - es gibt sie alle. Die Geschwindigkeit in manchen Regionen, die das Fa sp�ter erhalten haben, ist vielleicht langsamer, dies ist sicher, aber es gibt auch manche, die sp�ter gekommen sind und doch die fr�her Gekommenen �bertreffen. Viele Menschen unter uns, die das Fa sp�ter erhalten haben, haben mich nie gesehen, ihr Verst�ndnis und ihre Erkenntnis vom Fa sind sehr hoch, au�erdem erkennen sie es sehr schnell, dabei gibt es keine Hindernisse. Fr�her gab es einen Erkennensprozess bei den neuen Lernenden. Als ich damals in Guangzhou die ersten zwei Kurse gab, wussten die Lernenden anscheinend nicht, wovon ich sprach, die Lernenden wussten nur, dass es gut ist, wussten aber nicht, wovon ich sprach. Denn die Anschauungen der Menschen, vor allem die Gedanken der Menschen in Guangzhou nach der Reform und �ffnung konzentrierten sich alle aufs Geldverdienen. Erst beim dritten und vierten Kurs fiel der Groschen und es war den Menschen pl�tzlich klar, wovon ich eigentlich geredet habe, zu dieser Zeit kam dann erst eine gro�e Menge Lernende dazu. Diejenigen, die das Fa sp�ter erhalten haben, erh�hen sich jetzt oft sehr schnell, vielleicht ist dieses Umfeld schon gebildet, und die Gelegenheiten in allerlei Bereichen sind schon herangereift. Es gibt nun mal �u�erliche Bedingungen.

 

Frage: Beim gemeinsamen Lernen des Fa meinen manche, dass das Durchlesen wiederholtes Lesen bedeute, man br�uchte nicht zu diskutieren und solle es selbst erkennen. Ist es vorteilhaft f�r das Lernen des Fa, wenn man jeden Tag eine Lektion liest?

Meister: Durchlesen ist eben Durchlesen, da gibt es nichts weiter zu sagen, das bedeutet eben wiederholtes Lesen und Durchlesen. Immerhin lernen wir doch das Fa zusammen, nach dem Lesen diskutiert ihr miteinander und sprecht dar�ber. "Ich habe pl�tzlich erkannt, dass es in den Worten des Meisters diese Bedeutung gibt, in dieser Hinsicht habe ich es noch nicht gut genug gemacht." Beim Lesen zu Hause gibt es vielleicht in dieser Hinsicht diesen Mangel, das sollen wir in Zukunft korrigieren. Miteinander diskutieren ist also notwendig. Aber Durchlesen ist die Hauptsache. Wir sollen es nicht so machen, dass wir, nachdem wir einen Absatz gelesen haben, anhalten, und dann dar�ber diskutieren, danach lesen wir noch einen Absatz und diskutieren noch mal, das ist nicht gut. Ihr sollt viel durchlesen. Die Zeit, in der ihr �ber euch selbst und �ber eure Erkenntnisse redet, soll nicht l�nger sein als die Zeit zum Lernen des Fa, das Lernen des Fa ist am wichtigsten.

 

Frage: K�nnen Sie uns den Ursprung des kosmischen Dafa einmal erkl�ren, n�mlich "Zhen, Shan, Ren"?

Meister: Ich sage euch, ihr werdet nie wissen, wie gro� dieser Kosmos ist, dann kann jener Ursprung noch weniger erkl�rt werden. Au�erdem gibt es auch keine solche Sprache. In diesem Kosmos kann das Grundlegendste des Kosmos nicht einmal mit der Sprache der Gottheiten auf sehr hohen Ebenen erkl�rt werden, geschweige denn mit der menschlichen Sprache. Der Kosmos bleibt f�r immer ein unl�sbares R�tsel f�r die Menschen, die Menschen werden es nie erfahren. Verwendet euren Eigensinn lieber f�r das Lernen des Fa!

 

Frage: Sind die Anschauungen die grundlegendsten Dinge der Menschen? Wie ist der Zustand, wenn ein Mensch keinerlei Anschauungen hat?

Meister: Wenn ein Mensch keinerlei Anschauungen hat, ist er sehr rein und gutherzig, aber das gleicht auf keinen Fall dem Zustand eines Kindes. Du bist ein Erwachsener und vern�nftig. Die Kinder haben keine Anschauungen, sie sind unbefangen und gutherzig, sie verfolgen beim Tun kein Ziel. Aber die Erwachsenen sind nicht so. Selbst wenn diese Anschauungen nicht mehr vorhanden sind, werdet ihr auch nicht so sein. Denn wenn du gar keine solcher Anschauungen hast, bist du schon bei der Veredlung, du hast dich schon l�ngst erh�ht. Deshalb werden die Anschauungen bei der Kultivierung allm�hlich weniger und schw�cher, so ist der Zustand, zum Schluss sind sie gar nicht mehr da.

 

Frage: Beim gemeinsamen Lernen des Fa ist der Effekt manchmal gut, manchmal schlecht, wie soll ich diesen wechselhaften Herzenszustand verstehen?

Meister: All dies ist dein eigener Kultivierungszustand. Niemand kann es erreichen, dass er bei der Kultivierung unter unterschiedlichen Umst�nden gut durchhalten kann, ohne von verschiedenen Gedanken gest�rt zu werden, und dass er es sofort gut lernen kann. Aber ich sage euch auch noch: Ob ihr jeden Pass gut oder nicht so gut �berwunden habt, beziehungsweise den Pass �berwinden konntet oder nicht - das eben ist Kultivierung. Wenn du jeden Pass �berwinden k�nntest, dann w�rest du eine Gottheit! Du br�uchtest dich nicht mehr zu kultivieren, nicht wahr? Aber, du darfst nicht nachl�ssig gegen�ber dir selbst sein, bei der Kultivierung muss man stetig vorankommen.

 

Frage: Nachdem der Leiter einer Betreuungsstelle ausgewechselt wurde, hat er einige Lernende zusammengezogen und eine Gruppe zum Lernen des Fa gebildet.

Meister: Wenn es bei diesem Leiter wirklich Probleme gibt und er daher ausgewechselt wurde, so denke ich, dass das so sein soll. Diejenigen, die damit Geld verdienen, oder die Lernenden zu Unsinn anleiten, oder sich nicht gut beherrschen k�nnen, oder bei denen Probleme auftauchen..., ich denke, das hat nicht nur einen negativen Einfluss auf unser Fa, sondern schadet auch der Gesellschaft. Solche sollen ausgewechselt werden, sie sollen schon ausgewechselt werden.

Sowohl die Lernenden als auch jener Leiter selbst werden langsam ihre Fehler erkennen. Jedoch darf man den betroffenen Leiter in diesem Zeitraum keinesfalls als einen gew�hnlichen Menschen betrachten, das geht nicht. Es gibt bei ihm Dinge, die er nicht �berwinden kann, aber er ist vielleicht immer noch ein Kultivierender. Wenn er aber von der Form her wirklich das Fa sabotiert, dann ist das etwas anderes. Wenn er das Fa attackiert, sabotiert oder sein Verhalten dem Fa �berhaupt nicht mehr entspricht, dann bedeutet das, dass sein eigenes Herz D�monen erzeugt. Er l�uft schon voll und ganz diesem Fa zuwider und treibt Unsinn, dann erkennen wir ihn keinesfalls mehr an. So ist das nun mal, wenn dieses Problem auftaucht; ich erkenne ihn nicht mehr an. Was die Leute angeht, die ihm gefolgt sind - �berlegt einmal, das ist auch nicht zuf�llig. Die Kultivierung ist wie wenn gro�e Wellen Sand waschen; manche lernen das Dafa nicht wirklich vom Herzen her, es kann sein, dass sie auf diese Weise weggegangen sind. Hier wollen wir jedoch keine haben, die alle m�glichen Absichten verfolgen und nur Mitl�ufer sind. Es kann auch aus diesem Grund sein. Die Lernenden haben es nur vor�bergehend falsch erkannt und sind zeitweilig wirrk�pfig gewesen; wenn sie sich wieder im Klaren sind, werden sie zur�ckkommen. Manche sind jedoch einfach wirrk�pfig; warum denkst du nicht einmal dar�ber nach: Bist du gekommen, um das Fa zu lernen oder um irgend jemandem zu folgen?

 

Frage: Der Meister sagte: Jetzt ist die Zeit gekommen, einen klaren Kopf zu haben, damit sie selbst wahre Gottheiten werden. viele Lernende finden, dass das schwer verst�ndlich ist.

Meister: Jetzt wird diese Sache gerade allm�hlich getan. Dazu dient auch das, was ich heute erkl�rt habe; vieles erkl�re ich auf diese Sache bezogen, damit ihr allm�hlich einen klaren Kopf haben k�nnt.

 

Frage: Gibt es die Pr�fungen, mit den Menschen zu brechen, sehr oft, oder nur einmal?

Meister: Solche Chancen wird es keinesfalls oft geben. Vielleicht wird es sp�ter andere Formen geben, vielleicht wird es sie geben, vielleicht auch nicht. Alles ist unbestimmt. Wenn man sich jedoch nicht von Grund auf �ndert, kann man es nie schaffen, egal wie viele Male es sie auch geben mag. Bei der Kultivierung ist es eben so. Es wird keinesfalls passieren, dass dir gesagt wird, was dir noch in den Weg gestellt wird. Entweder es gibt sie oder auch nicht. Wenn dir alles gesagt w�rde, w�rdest du auch alles �berwinden k�nnen, dann ist das alles nur eine T�uschung. Es ist eben genau im kritischen Moment, in dem du von nichts wei�t, zu sehen, ob du dich solide kultiviert hast und ob du jenen Schritt machen kannst; oder wie du es beurteilst und was du machst. So ist das halt.

 

Frage: Wenn wir einen Abschnitt aus "Zhuan Falun" lernen, lernen wir den entsprechenden Inhalt in "Zhuan Falun Band II" oder in anderen Dafa-B�chern gleichzeitig; ist diese Methode gut?

Meister: Nein. Lerne es einfach weiter. Wenn du ein Buch liest, dann liest du eben dieses Buch. Lies es einfach weiter, der Reihe nach. Du sollst nicht absichtlich nach etwas suchen oder absichtlich etwas machen wollen, das geht alles nicht. Ich sag's dir schon so weit: Wenn du dich erh�hen sollst, wird es dir erm�glicht dich zu erh�hen.  Wenn du die Fa-Grunds�tze auf irgendeiner Ebene verstehen sollst, wird dir erm�glicht, die Fa-Grunds�tze auf dieser Ebene zu verstehen. Zum Beispiel hast du heute etwas getan, wei�t aber nicht, ob es richtig oder falsch war. So nimm das "Zhuan Falun", schlag es einfach auf, ohne dabei irgendeinen Gedanken zu haben, eine bestimmte Stelle finden zu wollen, schlag es einfach auf, garantiert ist der Inhalt auf das gerichtet, was du heute gemacht hast. (Beifall.) Nat�rlich, wenn du es sp�ter mal probieren willst und dieses Herz hegst, kannst du nichts finden. Kultivierung ist eine ernsthafte Sache. Es ist keinesfalls erlaubt, dass du es gleich einem Kinderspiel mal ausprobierst; das geht nicht. Das hei�t, du sollst nicht absichtlich etwas machen.

Dieses Buch des Dafa, das Buch "Zhuan Falun" ist etwas zur systematischen Kultivierung, lies es einfach. Was die anderen B�cher wie "Erl�uterung von Bedeutungen des Falun Dafa" und "Zhuan Falun Band II" angeht, so sind sie nur Hilfsmittel, die du zu Rate ziehst. Der Zweck des "Essenziellen f�r weitere Fortschritte" liegt darin, die im ganzen Verlauf unserer Kultivierung allgemein auftauchenden Probleme und unrichtigen Zust�nde zu korrigieren.

 

Frage: Manche sagen, die Kraft des Dafa sei grenzenlos, und die Dafa-Sch�ler m�ssten das Fa nicht besch�tzen. Ist das richtig?

Meister: Nein. Die Kraft des Dafa ist grenzenlos. Wir kultivieren uns heute alle in der Umgebung der Gesellschaft der gew�hnlichen Menschen. Wenn die verdorbenen Lebewesen von hohen Ebenen kommen, um etwas Schlechtes zu tun, wird das Fa von selbst unsere Gottheiten, die W�chter des Fa sind, oder andere hohe Lebewesen einsetzen, um sie zu vernichten. Wenn aber unsere Sch�ler etwas Schlechtes tun w�rden und die Gottheiten k�men und t�teten die Menschen, dann w�rde jeder zugeben, dass die Macht dieses Fa wirklich gro� ist; niemand w�rde es mehr wagen, dem Fa Probleme zu bereiten, dann k�nntet ihr euch auch nicht mehr kultivieren. Die Gottheiten d�rfen auch nicht so leichtfertig kommen und die gew�hnlichen Menschen t�ten, sie d�rfen eure jetzige Kultivierungsumgebung auch nicht sabotieren. W�hrend unserer Kultivierung werden uns Probleme in vielerlei Bereichen von der Gesellschaft und von verschiedenen Menschen bereitet, wenn wir das Dafa unter verschiedenen Umst�nden gut bewahren k�nnen, bedeutet das dann nicht das Fa zu besch�tzen?

Was diese schlechten Menschen sowie die Menschen, die Schlechtes tun, angeht: Wenn sie noch zu retten sind, reden wir ihnen zu; vielleicht k�nnen sie sogar noch erl�st werden. Wenn sie hartn�ckig ihren Weg weitergehen und einfach so hysterisch weitermachen, werden wir sie zu einem bestimmten Zeitpunkt erledigen. Es kann auch sein, dass wir sie nur vor�bergehend mal ausnutzen, um die Lernenden zu pr�fen. Wenn unsere Kultivierung zu Ende gegangen sein wird, m�ssen sie alles zur�ckzahlen, was sie auch getan haben. Das ist sicher.

 

Frage: Warum k�nnen diejenigen, die keine Gottheiten werden k�nnen, schlie�lich nicht einmal mehr Menschen bleiben?

Meister: Der ganze Kosmos wird erneuert. Bei den Menschen ist also diese Umgebung dann nicht mehr n�tig, wenn die Kultivierung zu Ende gegangen ist. Dann sind die �briggebliebenen der Abschaum der Menschheit, die noch verdorbener und noch schlechter sind. Wenn die Menschen verdorben sind, werden sie aussortiert. �berlegt mal, d�rften sie auf diese Weise weiter existieren? Menschen wurden wirklich von Gottheiten erschaffen. Diese Frage habe ich letztes Mal schon erkl�rt, nun erkl�re ich sie noch einmal etwas genauer. Ihr wisst, dass wir Menschen in dem Raum leben, der aus Molek�len zusammengesetzt ist. Aber wisst ihr, dass jeder Gegenstand um uns herum, selbst die Luft, aus Molek�len zusammengesetzt ist? Alles, was du isst, was du trinkst, womit du in Ber�hrung kommst, alles um dich herum und alles, was du nicht sehen kannst, ist aus Molek�len zusammengesetzt. Wenn es also von au�en her betrachtet wird, wenn die Drei-Weltkreise von der Umgebung unseres Kosmos her betrachtet werden - befinden sich dann die Menschen im Molek�lhaufen, oder nicht? Du lebst eben in diesem Molek�lhaufen, selbst die Luft, die du einatmest, besteht auch aus Molek�len. Wenn also die hohen Lebewesen au�erhalb der Drei-Weltkreise den menschlichen Raum betrachten - was sind dann die Molek�le? Die Gottheiten bezeichnen die Molek�le allgemein als "Erde", als "Schlamm". Du bist eben im Schlamm, die Menschen kriechen eben im Schlamm hin und her, so sehen es die Gottheiten. Die Gottheiten sehen es eben so, alles ist so. Au�erdem gibt es auf unterschiedlichen Ebenen noch h�here Substanzen. Wenn ich es so erkl�re, sind die Worte von Jesus wohl nicht mehr so schwer zu verstehen, dass Jehova die Menschen aus Erde erschaffen hat! Es sind nicht die "Erde" oder der "Schlamm", die du siehst; alles hier ist Erde. Auch dein Fleisch betrachten sie als Erde, als Schlamm. Denn die Gottheiten halten die Schicht der Molek�le, vor allem die Schicht der gr�bsten Molek�le, f�r die schmutzigste und schlechteste Erde, so sehen sie das.

 

Frage: Bei den �bungen sind bei manchen beide Seiten des K�rpers nicht ausbalanciert, die anderen sehen, dass es ein wenig schr�g ist.

Meister: Jeder hat seine eigene Beschaffenheit, bei manchen hat der K�rper auf dieser Seite mehr Substanzen, auf jener jedoch weniger, so etwas gibt es. Das hast du selbst in der Geschichte in unterschiedlichen Situationen und unter unterschiedlichen Umst�nden verursacht. Allerdings brauchst du nur zu praktizieren, all dies werde ich f�r dich in Ordnung bringen, du selbst, kannst das nicht schaffen. Deshalb brauchst du nur zu praktizieren; es nutzt auch nichts, wenn du nur einen Gedanken daran verschwendest. Wenn du immer nur daran denkst, ist das eine Belastung, ein Hindernis und ein Eigensinn. Habe ich nicht vorhin gesagt, ich habe das Tor schon so weit ge�ffnet, dass es kein Tor mehr gibt; ich schaue nur auf das Menschenherz. Wenn du dich nicht mal kultivierst und ich noch nicht einmal mehr auf das Herz schauen w�rde, wie k�nnte ich dich dann noch erl�sen? Nicht wahr?

 

Frage: Wie k�nnen wir alle erworbenen Anschauungen so schnell wie m�glich beseitigen?

Meister: Du kannst nur standhaft das Dafa lernen; wenn die schlechten Gedanken und Gesinnungen auftauchen, sollst du darauf kommen, dass du ein Kultivierender bist; und du sollst sie mit orthodoxen Gedanken unterdr�cken. Mein Fashen sieht ganz deutlich deine Gedankenaktivit�ten. Wenn du sie erkennen kannst und nicht f�r dich selbst h�ltst, sind sie nat�rlich nicht du, dann werden sie beseitigt. Aber sie werden nicht auf einmal f�r dich beseitigt, sie werden in Stufen aufgeteilt und allm�hlich verkleinert, denn es muss noch etwas �brigbleiben, damit du das Fa erkennst und dich kultivierst. Einzelne sehr schlechte Gedanken werden also auf einmal beseitigt. So ist das.

 

Frage: Beim Lernen des Fa schlafen manche Lernende. Wenn ihm das aufgezeigt wird, ist er beleidigt und kommt nicht mehr zum Lernen.

Meister: Dann bitte ihn halt nicht mehr zum Lernen zu kommen. Er ist nicht zum Lernen des Fa gekommen, sondern zum Schlafen. Wozu lassen wir ihn noch kommen, nicht wahr? Er kommt um zu schlafen. Wir vermissen auch keinen, der schlafen will. Mach dir keine Sorgen, dass es zu wenige Leute gibt. Auch wenn es an unserem �bungsort nur einen wahren Kultivierenden gibt, so sage ich, dass das gut ist. Du sollst dir keine Sorgen machen, dass es zu wenige Leute gibt. Wenn ein Haufen Leute gekommen w�re, eintausend Menschen, es aber dabei keinen einzigen wahren Kultivierenden g�be - was nutzt das dann? Sie w�rden sogar noch das Fa sabotieren.

 

Frage: Manchmal trifft unsere Betreuung nicht den richtigen Punkt, weil wir bef�rchten, den Fehler zu machen, Fa zu interpretieren.

Meister: Ich habe schon mehrmals �ber die Frage der Betreuung gesprochen. Wir k�nnen es zum Beispiel so sagen: Ich habe auf dieser meiner Ebene erkannt, dass das Fa einen solchen inneren Sinn hat; das habe ich auf dieser meiner Ebene erkannt, nat�rlich hat das Fa noch einen tieferen Sinn! In welcher Hinsicht bin ich vom Fa abgewichen, oder ich denke, dass dieses Fa auf irgendeiner Ebene von irgendetwas gesprochen hat. Das alles ist in Ordnung. Jedoch hat das Fa auch noch anderen Sinn, das wird sehr klar gesagt. Das hei�t, dass du dich nicht selbst einschr�nken sollst.

 

Frage: Praktizierende haben auch noch gesellschaftliche Arbeiten, sollen sie Probleme mit den Grunds�tzen der Gesellschaft der gew�hnlichen Menschen behandeln?

Meister: Arbeit ist Arbeit, Kultivierung ist Kultivierung. Jedoch wird sich die Erh�hung der Xinxing w�hrend der Kultivierung bei konkreten Dingen der Arbeit zeigen. Au�erdem kannst du ein bisschen nachgiebig sein, wenn der Vorgesetzte darauf besteht, dass du etwas machen sollst. Denn es bist nicht du, der das machen will; wenn du das nicht machst, wird er dich nicht verstehen; jedoch wirst du keine gro�en Fehler machen. Wenn es Fehler gibt, kannst du sie durch deine Handlungsweise berichtigen. Es h�ngt allein davon ab, wie du sie behandelst. Ich denke, dass du alles gut machen kannst; ich denke, es ist kein Problem. Es gibt noch eins: Manche von uns wollen ihr Gesicht wahren, sie lassen die anderen nicht wissen, dass sie Dafa praktizieren, sie lassen die anderen nicht wissen, dass sie so gut sind. Ich denke, dass viele solcher F�lle auf eigene Ursachen zur�ckzuf�hren sind. Ich sage dir, es gibt zurzeit 100 Millionen Menschen, die Dafa lernen; es ist nicht so, dass es zu wenige Leute gibt; du bist kein Einzelfall, du wirst nicht verspottet. Vor allem in Changchun, in dieser Umgebung, wenn von den Falun Dafa Praktizierenden die Rede ist, wissen alle, dass sie gute Menschen sind.

In vielen Regionen ist so etwas passiert: Als die, die ihre Arbeitspl�tze verloren hatten, wieder Arbeit suchten, sagten die anderen: Die Falun Dafa Praktizierenden nehmen wir. Denk nicht, dass du alleine bist, dass du auff�llig bist. Das ist nicht so. Wir haben schon dieses Umfeld, au�erdem hat sich dieses Umfeld schon im ganzen Land gebildet.

 

Frage: Neben uns praktizieren welche zur gleichen Zeit andere Arten von Qigong, sie spielen dabei laut ihre Kassetten ab, sollen wir......

Meister: Das macht nichts. Ist das nicht auch eine Pr�fung, ob sich unser Herz bewegt oder nicht? Wird euer Herz nicht gerade ber�hrt, wenn sie das abspielen? In diesem Moment ist zu sehen, ob du dich davon st�ren l�sst oder nicht, ob du dich �rgerst oder nicht. Deshalb m�ssen wir die Ursachen unbedingt bei uns selbst suchen, wir sollen unersch�ttert bleiben, "Spiele es nur ab" - wenn du wirklich unersch�ttert bleibst, werden sie nat�rlich sang- und klanglos verschwinden; garantiert ist es so. Wenn sie das aber absichtlich machen, oder wenn du es tats�chlich nicht gut in den Griff kriegen kannst und es relativ viele neue Lernende gibt, dann k�nnen wir den Ort wechseln. Wenn sie finden, dass es hier gut ist, dann lassen wir sie hier. Ganz gleich, wo wir Falun Gong praktizieren, es wird dort besser; wir gestalten die Umgebung, und es ist nicht so, dass wir die Umgebung ausw�hlen.

 

Frage: Wie sollen Kultivierende gute F�hrungskr�fte sein?

Meister: Nun gibt es bei der Arbeit der F�hrungskr�fte zu viele umst�ndliche Dinge. Wenn alle Menschen in der Gesellschaft Falun Gong praktizieren w�rden, so denke ich, dass du dich nicht so viel darum zu k�mmern br�uchtest, und sie es schon gut machen w�rden. Alle sind f�r �ffentliche Interessen, keiner f�r die pers�nlichen, niemand strebt nach eigenen Interessen und jeder meint es gut mit anderen - was denkst du, wie w�rde dann diese Gesellschaft aussehen? Nat�rlich meinen wir nicht, dass ihr gew�hnliche Menschen werden solltet, nachdem ihr das Fa gelernt habt. Ich meine es nur so. Was die Handlungsweise angeht, so ist das deine eigene konkrete Sache; du sollst selbst abw�gen, wie du einem Praktizierenden entsprechen kannst. Bei manchen Dingen sollte man ein bisschen nachgiebig und tolerant sein. Sich selbst gegen�ber sollte man ein bisschen strenger sein.

 

Frage: Wie sollen wir uns bei der Arbeit gegen�ber der schlechten Moral der Gesellschaft verhalten?

Meister: �ber Dinge, die du nicht �ndern kannst, sollst du dir nicht so viele Gedanken machen. Wenn du eine F�hrungskraft bist und die Moral in deiner Firma nicht gut ist, dann bist du daf�r verantwortlich. Wenn die Dinge nichts mit deiner Firma zu tun haben, oder wenn du nicht zust�ndig bist, dann sollst du dich nicht darum k�mmern; k�mmere dich nur darum, wie du dich selbst gut verh�ltst. Wir sprechen eben davon, dass man bei sich selbst anfangen soll, seine Sachen gut zu machen; wenn sich jeder selbst z�gelt, dann wird die Gesellschaft auch gut. Wenn sich aber jeder in die Dinge anderer einmischen w�rde, w�rde es umso schlimmer werden; und die Konflikte werden immer mehr. Wenn man sich selbst nicht gut verh�lt und jeder auf die anderen schaut - zwischen den Menschen gibt es so etwas wie: Du bist nicht gut, ich bin nicht gut, er ist nicht gut -, so werden die Konflikte immer sch�rfer. Das ist garantiert so.

 

Frage: Warum gibt es Menschen, deren Erkenntnisse immer abweichen oder ins Extrem gehen?

Meister: In Wirklichkeit ist das sehr einfach, es handelt sich um kein anderes Problem, als dass er eine gedankliche Basis hat. Das hei�t, wo ist dein gedanklicher Ausgangspunkt und auf welchem Standpunkt stehst du, wenn du es zu erkennen versuchst. Wenn du Eigensinn hast und ihn nicht losl�sst, wenn du nach einer Antwort suchen willst und nach dem suchst, was das Ding bewahrt, das du nicht loslassen kannst, dann werden deine Erkenntnisse nat�rlich abweichen. Du sollst an nichts denken, lies das Fa, was das Fa sagt, ist richtig. Such nicht im Fa nach dem, was du f�r richtig h�ltst; such nicht im Fa nach dem, mit dem du dich rechtfertigen kannst und rei� es nicht aus dem Zusammenhang, um deine eigenen Dinge zu besch�tzen. Das geht nicht; je mehr du es liest, desto verwirrter wirst du. Es h�ngt also allein davon ab, wo dein Ausgangspunkt ist.

 

Frage: Was ist jetzt der schnellste Weg zur Vollendung?

Meister: Ich habe f�r die Menschen die schnellste und beste Kultivierungsform erschaffen. Wir befinden uns unter den kompliziertesten Menschenmassen, und diese komplizierte Umgebung erm�glicht den Menschen auch, sich schnell zu erh�hen. Zugleich verbreiten wir heute so ein gro�es Fa, dieses Fa l�sst die Menschen sich auch schnell erh�hen. Was willst du noch Schnelleres haben? Bei der Erl�sung der Menschen kann es nichts Schnelleres als Dafa geben. Menschen voller Karma sollen zuerst daran denken, wie sie das Karma zur�ckzahlen; es bleibt dir keine andere Wahl.

 

Frage: Ich bin immer der Meinung, es sei Zeitverschwendung, das Buch abzuschreiben.

Meister: Dann bist du ein bisschen zu extrem.

 

Frage: Gibt es noch andere gute Methoden, um das Gedankenkarma zu besiegen, au�er der Methode, es mit sehr starkem Bewusstsein zu verdr�ngen?

Meister: Nein. Auch wenn du es mit deinen H�nden greifen willst, kannst du es doch nicht wegnehmen. Es gibt keine anderen Methoden. Deine Erh�hung, die Beseitigung deines Gedankenkarmas - es wird mit der Erh�hung deiner Ebene weniger. Kultivierung ist eine ernsthafte Sache, es ist nicht so, dass es so wird, wie du es dir vorstellst und wie du es willst. In allen Aspekten wird es wohl durchdacht f�r dich eingerichtet. Es geht nicht, sich Fantastereien hinzugeben.

 

Frage: Wie ist die Existenzform der K�rper in anderen R�umen, nachdem die Schicht der gr��ten Zellen des K�rpers abgestreift wurde?

Meister: Ich habe gesagt, dass der Mensch nicht sterben wird, wenn sein Leben zu Ende geht. Ich habe �ber diese Frage schon im Fa gesprochen und das sehr deutlich. Beim Sterben ist nur die Schicht der gr��ten Molek�le von dir, also die H�lle des Menschen, die Schicht der Molek�le an der Oberfl�che in diesem Raum gestorben und wird abgestreift; wie k�nnten deine wahren K�rper, die aus mikroskopischen Substanzen zusammengesetzt sind, sterben? Das Feuer des Krematoriums kann deine noch mikroskopischeren Substanzen doch nicht verbrennen, es kann sie doch nicht erreichen. Ich sage euch, es ist nicht so, dass das Feuer der Menschen sie nicht verbrennen kann, es ist nicht so, dass das Feuer der Menschen die Atomkerne nicht bewegen k�nnte, also es nicht hei� genug w�re, sondern es ist so, weil das Feuer auf dieser Seite einen r�umlichen Abstand zu ihnen hat, so kann es sie nicht verbrennen.

 

Frage: Im Abschnitt "H�retisches Fa �ben" wird davon gesprochen, dass die gro�en Erleuchteten nach ihren eigenen Eigenschaften den neuen Kosmos aufbauen, also die fr�heren Eigenschaften und der neue Kosmos...

Meister: Der Kosmos ist einfach zu gigantisch. In den Kosmen auf unterschiedlichen Ebenen hat es dieses Problem gegeben. Jedoch bezieht sich das, von dem im Buch die Rede war, nicht auf die Gegebenheiten von so gro�en Himmelssystemen; so ist das nicht gemeint.

Innerhalb der Himmelssysteme gibt es viele Kosmen, von den gigantischen Himmelssystemen her betrachtet, sind sie alle wie Staubk�rner. Auf unterschiedlichen Ebenen des Fa da drinnen -unterschiedliche Kosmen haben unterschiedliche Ebenen vom Verst�ndnis des Fa. Das wahre Fa des Fa auf einer Ebene l�sst sich zum Beispiel nicht von den Lebewesen erfahren. Aber die Eigenschaften, die dieses Fa zeigt, k�nnen von den Lebewesen erfahren werden. Einschlie�lich dem, was ich euch heute erkl�rt habe, dabei wird auch nur zusammenfassend �ber die Erkenntnisse gesprochen, die der Ebene eurer Erh�hung entspricht. Niemand wird von den wahren Verk�rperungen auf jener Ebene wissen. Wenn ein Lebewesen auf dieser Ebene durch Kultivierung von unten nach oben gekommen ist (au�er den Dafa-Kultivierenden), wird es dem Fa dieser Ebene entsprechen, w�hrend es sich bei der Kultivierung immer weiter erh�ht; es hat seine eigenen Dinge der Kultivierung. Shakyamuni hat zum Beispiel "Gebot, Meditation und Weisheit". Seine "Gebot, Meditation und Weisheit" entsprechen auch den Fa-Grunds�tzen auf seiner Ebene und dem kosmischen Fa auf jener Ebene, so hat er sich bis dorthin erh�ht. Das Gebilde des ganzen Kosmos ist sein Fa-Grundsatz, es ist von "Gebot, Meditation und Weisheit" gebildet, gleichzeitig sind es auch die Umwandlungsprinzipien seiner richtigen Frucht; die Materie und die Form, das alles �ndert sich mit diesen seinen Dingen. Das hei�t, er wei� nichts von den wahren Verk�rperungen des grundlegenden Fa darin. Jedoch kann er von seinen Erscheinungen wissen; er hat die Dinge auf dieser Ebene erkannt, so kann er auf dieser Ebene leben, und so hat er sein eigenes Ding - die Fruchtposition der orthodoxen Erleuchtung.

Auf dieser Ebene gibt es also andere Buddhas und andere Gottheiten, sie haben wiederum andere Erkenntnisse �ber die Fa-Grunds�tze dieser Ebene gewonnen und diese entsprechen auch den Fa-Grunds�tzen auf dieser Ebene, und so haben auch sie ihre eigene Fruchtposition durch die orthodoxe Erleuchtung erhalten. Bei den anderen Buddhas ist es genauso, auch sie haben hier Welten aufgebaut, auch sie haben im kosmischen Dafa dieser Ebene ihre eigene Frucht der orthodoxen Erleuchtung erkannt, jedoch sind sie alle unterschiedlich, und doch entsprechen sie alle wiederum dem Ma�stab dieser Ebene. Ihr habt doch meine Worte verstanden, oder? Also, in den gigantischen Kosmen gibt es solche Erscheinungen, solche Erscheinungen auf unterschiedlichen Ebenen sehr viele. In solchen Kosmen gibt es also oft den Wechsel von "Entstehen, Bestehen und Verfallen". Aber dieses Fa in unseren ganzen Himmelssystemen wird sich niemals �ndern, es bleibt f�r immer dieses Fa, es wird sich nie �ndern und es hat sich auch nie ge�ndert.

 

Frage: Gibt es au�er dem Unterschied der Schicksalsverbindung mit dem Meister noch andere Unterschiede zwischen denjenigen Lernenden, die an den Kursen des Meisters teilgenommen haben, und den Lernenden, die nicht an den Kursen des Meisters teilgenommen haben?

Meister: Ich sage euch, bei eurer Kultivierung gibt es in Wirklichkeit �berhaupt keinen Unterschied. Viele Menschen, die sehr starke Schicksalsverbindung mit mir haben, haben damals nicht an den Kursen teilgenommen, das wurde durch ihre eigenen Umst�nde, Zust�nde und viele andere Faktoren verursacht.

Die Fragen sind nun alle beantwortet; die Fragen, die aussortiert wurden, sind die sich wiederholenden. Auch die Fragen, die gew�hnliche Menschen gestellt haben und nicht beantwortet zu werden brauchen, wurden aussortiert. Ich habe schon f�nf Stunden lang geredet. Da ihr das Fa h�rt, h�rt ihr es gerne; auch wenn noch weitere f�nf Stunden dazu k�men, w�rdest du vielleicht nicht merken, dass es lange gedauert hat. Wie viel ich auch immer geredet habe, es dient nur dazu, dass du dich so schnell wie m�glich erh�hen und so schnell wie m�glich nach oben kultivieren kannst. Die meisten unserer hier Anwesenden sind Betreuer; macht eure Arbeit gut, das ist der Zweck. Was das angeht, dass ihr viele Fragen habt: Wenn alle Umst�nde bei eurer Kultivierung von mir beantwortet w�rden, dann k�nntet ihr euch nicht mehr kultivieren. Auch wenn ihr es kultiviert h�ttet, gelte es sehr wahrscheinlich nichts. Deshalb sollt ihr viele Fragen selbst erkennen und selbst kultivieren, das erst ist Kultivierung. Ich sage oft dieses Beispiel: Wenn du zur Vollendung kommst, siehst du da oben, dass der ehrw�rdige Buddha da sitzt - der Aufbau der m�chtigen Tugend jedes Buddhas ist gro�artig. Wie bist du denn nach oben gekommen? Du wirst merken, dass du dich unsicher und zaghaft f�hlst; du wei�t selbst schon, dass du nicht hier bleiben sollst; du gehst von selbst schon hinunter. Du merkst, dass du nicht w�rdig bist! Deshalb muss jeder von euch bei der Kultivierung die eigene Ebene erreichen k�nnen, jede Ebene muss solide kultiviert werden, denn die Kultivierung ist eben eine ernsthafte Sache! Wenn ihr heute heimgeht, sollt ihr meine Worte nicht an andere richten, denn ich habe es auf eure Situationen gerichtet gesagt. Ihr sollt meine Worte auch nicht aus dem Zusammenhang rei�en, ihr sollt auch nicht mit Frohsinn den anderen erz�hlen: Ich habe den Lehrer Li dieses oder jenes sagen h�ren. Sobald sich dein Herz bewegt, bist du schon ein gew�hnlicher Mensch. Damit ihr euch ruhig und ungest�rt kultivieren k�nnt, will ich nicht zulassen, dass die Probleme, die fr�her aufgetaucht sind, nochmals auftauchen. Dieses Umfeld von heute - mit seinen vielen St�rungen - ich habe das gesamte Kultivierungsumfeld berichtigen k�nnen, damit keine Probleme auftauchten und es so aufrichtig verlaufen konnte - das war wirklich nicht einfach. In Wirklichkeit kann ich das machen, wir haben keinerlei feste Organisationsform und bewahren weder Geld noch Gegenst�nde auf. Das Gute, das ihr seht, ist, dass wir uns keinen Machtbereich in der Gesellschaft der gew�hnlichen Menschen angeeignet haben, wir st�ren weder die Gesellschaft noch die Regierung. Was ihr seht, ist solches. Ich sage euch: Die Ursache liegt in Wirklichkeit darin, dass wir das Fa haben; wir haben so ein gro�es Fa, erst somit kann ich der Sache freien Lauf lassen. Ob du es lernst oder nicht, ist deine eigene Sache. Wir haben keinerlei Namenslisten und f�hren auch keine pers�nlichen Daten von irgendeinem M�ller oder Mayer. Solange du dich kultivierst, kann ich die Verantwortung f�r dich tragen, jedoch zeigt sich diese Art Verantwortung nicht in der Gesellschaft der gew�hnlichen Menschen. Solange du dich kultivierst, kannst du dich erh�hen; solange du dich weiter kultivierst, kannst du zur Vollendung kommen; all dies zeigt sich nicht in der Gesellschaft der gew�hnlichen Menschen.

Wir tun es deshalb so, weil es mit diesem Fa �bereinstimmt. Dieses Fa ist so gro�, es stellt auch eine hohe Anforderung an die Verbreitungsform in der Gesellschaft der gew�hnlichen Menschen. Das hei�t, die Form unter den gew�hnlichen Menschen muss auch den Anforderungen dieses Dafas entsprechen. Welche Form kann dann bei seiner Verbreitung in der Gesellschaft der gew�hnlichen Menschen den Anforderungen von so einem gro�en Fa entsprechen und es gleichzeitig nicht beschmutzen? Es gibt nur eine, n�mlich "der gro�e Weg ohne Form"; wir haben dies also wirklich erreicht. Ohne Form, wir haben keinerlei Formen der Gesellschaft der gew�hnlichen Menschen. Jedoch k�nnen wir es erm�glichen, dass sich die Menschen wirklich kultivieren und wirklich erh�hen k�nnen. Wir gehen eben diesen Weg und tun es eben auf diese Weise, das ist auch am besten. Niemand kann Fehler bei uns finden. Auch wenn mancher in einem Ei Knochen finden will, kann er doch nichts finden, denn wir haben das Fa. Ich lege auch keinerlei Regelungen oder Vorschriften fest, ihr wisst von selbst, was zu tun ist.

Was euch Betreuer angeht, ihr seid die sogenannten Betreuer und wir arbeiten nur aus dem eigenen Engagement heraus. Wir selbst wollen dabei keinen Ruhm keine Vorteile, also nichts haben, sondern man bringt aus Engagement den Kassettenrecorder dorthin und betreut die anderen. Ihr alle macht es so, das ist engagiertes und pers�nliches Verhalten. Die Praxis beweist, dass dieses Umfeld f�r unsere Kultivierung am besten ist. Keiner von denjenigen, die fr�her Menschen erl�sten, wagte es so zu tun, weil sie kein so gro�es Fa hatten. Sie mussten alle ihre Sch�ler zusammenziehen, damit sie sich nach den Vorschriften und Geboten kultivierten. Wir haben heute so ein gro�es Fa, deshalb lassen wir der Sache freien Lauf; wir brauchen so etwas nicht vorzuschreiben. Keine Dinge mit Form sind diesem Dafa w�rdig, keine Regelung und Vorschrift kann das Menschenherz �ndern, nur das Fa kann dies. Deshalb haben wir so einen Weg eingeschlagen.

Die Form unserer Betreuungsstellen ist auch notwendig. Diese Art der Betreuungsstellen hat keinerlei Form gleich der eines Unternehmens. Ich bin nun mal zu Hause, im Alltag schaue ich, welche Fragen die Lernenden haben, wir diskutieren zusammen dar�ber, das ist voll und ganz eine Form unter den Massen. Ich finde das sehr gut. "Was wollen wir tun?" Ihr diskutiert dar�ber, verbreitet das Fa oder macht irgendetwas, das alles ist sehr gut.

Die Fa-Konferenzen sind auch etwas Besonderes in unserem Dafa; wenn es einen gewissen Stand erreicht hat, versammeln wir uns. Manche haben es gut gelernt, dann veranstalten wir eine Fa-Konferenz und man redet von seinen Erfahrungen, das kann andere anspornen, sich zu erh�hen, das ist sehr gut. Das ist auch etwas Besonderes bei uns.

Im Gro�en und Ganzen habt ihr alle viel zu diesem Fa beigetragen. Nat�rlich werde ich auch keine H�flichkeitsfloskeln reden, um euch zu loben; was ihr wollt, ist auch nicht so etwas. Was ihr haben wollt, ist Kultivierungsenergie und De, die Erh�hung des Horizontes und die Erh�hung der Ebene, deshalb brauche ich so etwas auch nicht zu sagen. Dass du etwas f�r Dafa machst, bedeutet auch, dass du es f�r dich selbst machst, denn du bist ein Element im Dafa. Ob du die Verantwortung f�r das Dafa tr�gst bedeutet eben, ob du die Verantwortung f�r dich selbst tr�gst. Deshalb brauche ich auch nicht so viel zu reden. Nur bei der Kultivierung und bei der Erh�hung eurer Ebene k�mmere ich mich um euch.

Was das angeht, wie ihr euch unter den gew�hnlichen Menschen verhalten sollt, so denke ich, dass ihr das schon wisst. Ich hoffe auch, dass ihr von nun an einen noch besseren Start haben werdet und eure Arbeit noch besser machen k�nnt. Gleichzeitig k�nnt ihr durch die heutige - es darf ja als eine Fa-Konferenz gelten - gro�e Erh�hung bekommen und stark angespornt werden. Ich habe dich vielleicht nach vorne geschoben, aber du selbst sollst schnell das Fa lernen, die Zeit voll ausnutzen, um das Fa zu lernen, damit ihr Schritt halten k�nnt, dann ist es erst solide. Ich hoffe, dass ihr weiter mit Kraft vorankommt. Schaut nicht nur zu, dass die anderen zur Vollendung kommen; ihr sollt euch auch selbst darum bem�hen, so fr�h wie m�glich zur Vollendung zu kommen.

 

 

 

 

 

Anmerk. der Redaktion: Aktualisiert August 2014