Zhuan Falun

(Deutsche Version)

2012-2

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Li Hongzhi

 

 

 

 

 

 

 

Impressum

 

Zhuan Falun (Deutsche Version)
Korrigierte Version 2012 – 2. korrigierte Auflage

© 1995 by Li Hongzhi


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†ber Dafa

(Lunyu)

Dafa ist die Weisheit des Schšpfers. Es ist die Grundlage fŸr die Erschaffung des Himmels und der Erde und fŸr die Erschaffung des Universums. Es umfasst alles, vom Mikroskopischsten bis zum Makroskopischsten. Auf unterschiedlichen Ebenen der Himmelskšrper zeigt es sich unterschiedlich. Vom mikroskopischsten Bereich der Himmelskšrper bis zur Erscheinung der kleinsten Teilchen, Ÿber Schichten um Schichten von unzŠhligen Teilchen, von klein bis gro§, bis hin zu denen an der OberflŠche, die die Menschheit kennt – wie Atomen, MolekŸlen, Sternen und Sternensystemen – und noch grš§eren, haben Teilchen unterschiedlicher Grš§e Lebewesen unterschiedlicher Grš§e und Welten unterschiedlicher Grš§e gebildet, die Ÿber den ganzen kosmischen Kšrper verstreut sind. In den Augen der Lebewesen, die sich auf den eigentlichen Kšrpern der Teilchen auf unterschiedlichen Ebenen befinden, sind die Teilchen, die grš§er sind als die der eigenen Ebene, Sterne in ihrem Himmel. So ist es fŸr jede Ebene. FŸr die Lebewesen auf jeder kosmischen Ebene scheint es so unendlich weiterzugehen. Dafa hat auch Zeiten und RŠume erschaffen sowie die Vielzahl der Lebensformen und die gesamte Schšpfung, allumfassend – nichts wurde ausgelassen. Auf diese Weise zeigen sich Zhen, Shan, Ren, die Eigenschaften des Dafa, konkret auf unterschiedlichen Ebenen.

Wie weit entwickelt die Methoden auch sein mšgen, mit denen die Menschheit das Universum und das Leben erforscht, so beschrŠnken sich ihre Kenntnisse doch nur auf bestimmte Teile des Raums auf einer niedrigen kosmischen Ebene, auf der sich die Menschheit befindet. In vorgeschichtlichen Zivilisationsperioden hat die Menschheit mehrmals andere Gestirne erforscht.  Doch wie hoch und wie weit die Menschen auch geflogen sein mšgen, so haben sie den Raum, in dem sich die Menschheit befindet, doch nicht verlassen. Die Menschheit wird niemals in der Lage sein, sich ein wahres Bild vom Universum zu machen. Wenn ein Mensch das RŠtsel des Universums, der Zeit-RŠume und des menschlichen Kšrpers verstehen will, muss er sich nach einem aufrichtigen Gebot kultivieren, wahre Erkenntnisse gewinnen und die Ebene seines Lebens erhšhen. Durch die Kultivierung erhšht sich auch die moralische Ebene. Erst wenn er das wirklich Barmherzige vom wirklich Bšsen, das Gute vom Schlechten unterscheiden kann und Ÿber die menschliche Ebene hinausgeht, wird er das wahre Universum und die Lebewesen auf unterschiedlichen Ebenen und in unterschiedlichen RŠumen sehen und Kontakt mit ihnen aufnehmen kšnnen.

Die ForschungstŠtigkeiten der Menschen dienen dem technologischen Wettbewerb, laufen jedoch unter dem Vorwand ãdie Lebensbedingungen zu verbessernÒ. Sie basieren meistens auf der Verneinung der Existenz der Gottheiten und der Aufgabe der moralischen Selbstdisziplin der Menschheit. Aus diesem Grund wurden die menschlichen Zivilisationen in der Vergangenheit mehrmals vernichtet. Bei seinen Forschungen kann sich der Mensch auch nur auf die materielle Welt beschrŠnken. Seine Methode dabei ist, etwas erst dann zu erforschen, wenn es bereits erkannt worden ist. Da die Menschen die Existenz der Gottheiten leugnen, trauen sie sich nicht, die PhŠnomene anzutasten, die im Raum der Menschheit nicht anzufassen und nicht zu sehen sind, aber tatsŠchlich existieren und sich in der realen Welt der Menschheit widerspiegeln kšnnen – wie SpiritualitŠt, Glauben, Worte und Wunder der Gottheiten.

Erst wenn die Menschen ihr Wesen, ihr Verhalten und ihre Anschauungen auf der Grundlage der Moral erhšhen kšnnen, ist es mšglich, dass die Zivilisation der menschlichen Gesellschaft auf lange Zeit bestehen bleiben wird und dass gšttliche Wunder wieder in der menschlichen Gesellschaft erscheinen. In der Vergangenheit hat es in der menschlichen Gesellschaft bereits mehrmals halbgšttliche und halbmenschliche Kulturen gegeben. Sie haben den Menschen geholfen, zu weiteren wahren Erkenntnissen Ÿber das Leben und das Universum zu gelangen. Wenn die Menschheit gegenŸber der Manifestation des Dafa in der Menschenwelt die angemessene standhafte GlŠubigkeit und Respekt zeigt, werden die Menschen, ihre Rasse und ihre Nation mit GlŸck gesegnet und Ehre erlangen. Dafa hat die Himmelskšrper, die Universen, das Leben und die gesamte Schšpfung erschaffen. Wenn sich ein Lebewesen von ihm abwendet, dann ist es wirklich verdorben. Wenn sich ein irdischer Mensch nach ihm ausrichten kann, dann ist er ein wirklich guter Mensch und wird Segen und ein glŸckliches langes Leben erhalten. Wenn du dich als ein Kultivierender dem Dafa angleichen kannst, dann bist du einer, der Tao erhŠlt – eine Gottheit.

Li Hongzhi

24. Mai 2015


 

Inhaltsverzeichnis

Lektion 1  8

Menschen wirklich zu hohen Ebenen anleiten  8

Unterschiedliche Ebenen haben unterschiedliches Fa  13

Zhen, Shan, Ren ist der einzige Ma§stab zur Beurteilung von guten und schlechten Menschen  17

Qigong gehšrt zur vorgeschichtlichen Kultur 20

Qigong ist eben Kultivierung  25

Warum wŠchst die Kultivierungsenergie trotz Praktizierens nicht 28

Besonderheiten des Falun Dafa  36

Lektion 2  36

†ber das Himmelsauge  36

Die KultivierungsfŠhigkeit der Fernsicht 36

Die KultivierungsfŠhigkeit des Hellsehens  36

Nicht in den FŸnf-Elementen, aus den Drei‑Weltkreisen hinaus  36

†ber das Trachten  36

Lektion 3  36

Ich betrachte alle Lernenden als meine SchŸler 36

Buddhistische Kultivierungswege und Buddhismus  36

Bei der Kultivierung muss man sich auf eine Schule konzentrieren  36

KultivierungsfŠhigkeiten und Kultivierungskraft 36

RŸckwŠrtskultivierung und das Borgen der Kultivierungsenergie  36

Besessenheit 36

Kosmische Sprachen  36

Was hat der Lehrer den Lernenden gegeben  36

Energiefeld  36

Wie die Falun Dafa-Lernenden den Kultivierungsweg verbreiten  36

Lektion 4  36

Verlust und Gewinn  36

Die Umwandlung des Karmas  36

Die Xinxing erhšhen  36

Guanding  36

Das Platzieren von Xuanguan  36

Lektion 5  36

Das Falun-Bild  36

Sonderbare Kultivierungswege  36

†ben des hŠretischen Fa  36

Die Doppelkultivierung von Mann und Frau  36

Die Doppelkultivierung von Kšrper und Geist 36

Fashen  36

Licht-…ffnen  36

Zhuyouke  36

Lektion 6  36

Kultivierungswahnsinn  36

Beim Praktizieren DŠmonen herbeifŸhren  36

Das eigene Herz erzeugt DŠmonen  36

Das Hauptbewusstsein muss stark sein  36

Das Herz muss unbedingt aufrichtig sein  36

Kampfkunst-Qigong  36

Geltungssucht 36

Lektion 7  36

†ber das Tšten  36

†ber das Fleischessen  36

Neid  36

†ber Krankheitsheilung  36

Heilung im Krankenhaus und Qigong-Heilung  36

Lektion 8  36

Bigu  36

Stehlen von Qi 36

Sammeln von Qi 36

Wer praktiziert, der bekommt Kultivierungsenergie  36

Der Himmelskreis  36

Frohsinn  36

Den Mund kultivieren  36

Lektion 9  36

Qigong und Sport 36

Gedanken  36

Das reine Herz  36

Angeborene Grundlage  36

Erleuchtung  36

Menschen mit gro§er GrundbefŠhigung  36

 


 

Lektion 1

 

 

Menschen wirklich zu hohen Ebenen anleiten

 

WŠhrend des gesamten Verlaufs der Verbreitung des Fa und des Kultivierungsweges stehe ich in der Verantwortung fŸr die Gesellschaft, in der Verantwortung fŸr die Lernenden. Die dabei erzielten Wirkungen sind gut, der Einfluss auf die gesamte Gesellschaft ist auch recht gut. Vor einigen Jahren gab es viele Qigong-Meister, die Kultivierungswege verbreiteten. Alles, was sie erklŠrten, gehšrte zur Ebene der Krankheitsbeseitigung und Gesundheitserhaltung. NatŸrlich meine ich nicht, dass die Kultivierungswege der anderen nicht gut sind, ich sage nur, dass sie Dinge auf hohen Ebenen nicht verbreitet haben. Die Lage des Qigong[1] im ganzen Land kenne ich auch. Sowohl im Inland als auch im Ausland bin ich zurzeit der Einzige, der wirklich einen Kultivierungsweg zu hohen Ebenen verbreitet. Warum gibt es sonst niemanden, der einen Kultivierungsweg zu hohen Ebenen verbreitet? Weil es sehr gro§e Probleme, tiefgehende historische HintergrŸnde und einen sehr gro§en Bereich betrifft und die davon betroffenen Probleme auch sehr heikel sind. Es kann auch nicht von einem normalen Menschen verbreitet werden, weil Dinge vieler Kultivierungsschulen dabei berŸhrt werden mŸssen. Vor allem haben wir heute viele Praktizierende, die heute dieses, morgen jenes Qigong lernen und dadurch ihre Kšrper in arge Unordnung gebracht haben, sie kšnnen sich sicher nicht mehr nach oben kultivieren. WŠhrend sich die anderen auf einem gro§en Weg nach oben kultivieren, nimmt er nur Nebenwege. Wenn er dieses kultiviert, stšrt ihn jenes; wenn er jenes kultiviert, stšrt ihn dieses, alles stšrt ihn. Er kann sich nicht mehr weiterkultivieren.

 

All dies werden wir in Ordnung bringen, das Gute wird beibehalten, das Schlechte wird beseitigt, damit wird sichergestellt, dass du dich in Zukunft kultivieren kannst. Aber du musst wirklich gekommen sein, um Dafa[2] zu lernen. Wenn du verschiedene Eigensinne hegst, wenn du die Absicht hast, nach KultivierungsfŠhigkeiten zu trachten, Krankheiten zu heilen, eine Theorie anzuhšren oder irgendeine schlechte Absicht hast, dann geht all dies nicht. Denn ich habe gesagt, dass ich der Einzige bin, der diese Sache tut. FŸr solche Sachen gibt es nicht viele Gelegenheiten und ich werde es auch nicht immer so weiterverbreiten. Ich finde, diejenigen, die direkt hšren kšnnen, wie ich den Kultivierungsweg verbreite und das Fa erklŠre, ich sage, das ist wirklich ... SpŠter wirst du es wissen, du wirst diese Zeit fŸr sehr erfreulich halten. NatŸrlich sprechen wir von Schicksalsverbindungen. Dass ihr alle hier sitzt, ist Schicksalsverbindung.

 

Den Kultivierungsweg zu hohen Ebenen zu verbreiten, Ÿberlegt einmal, was das bedeutet? Bedeutet das nicht gerade, Menschen zu erlšsen? Werden also Menschen erlšst, so hei§t das, dass du bei der wirklichen Kultivierung bist, es geht dann nicht mehr nur um Krankheitsbeseitigung und Gesundheitserhaltung. Also bei der wirklichen Kultivierung werden dann auch hohe Anforderungen an die Xinxing[3] der Lernenden gestellt. Da wir alle gekommen sind, um Dafa zu lernen, musst du dich als einen wahren Kultivierenden betrachten und du musst auf deine Eigensinne verzichten. Wenn du mit verschiedenen bestimmten Absichten gekommen bist, um den Kultivierungsweg und Dafa zu lernen, kannst du nichts lernen. Lass mich dir eine Wahrheit sagen: Der gesamte Kultivierungsvorgang eines Menschen ist ein Vorgang, bei dem die Eigensinne des Menschen stŠndig beseitigt werden. In der Gesellschaft der alltŠglichen Menschen kŠmpfen die Menschen gegeneinander und hintergehen sich, wegen einiger persšnlicher Vorteile verletzen sie andere. Solch ein Herz muss abgelegt werden. Vor allem wir, die heute den Kultivierungsweg lernen, mŸssen solch ein Herz erst recht ablegen.

 

Ich rede hier nicht von Krankheitsheilung, wir heilen auch keine Krankheiten. Aber wenn du als wahrer Kultivierender einen kranken Kšrper hast, kannst du dich nicht kultivieren. Ich werde deinen Kšrper fŸr dich reinigen. Die Reinigung des Kšrpers beschrŠnkt sich nur auf diejenigen, die wirklich gekommen sind, um den Kultivierungsweg und das Fa zu lernen. Eins betonen wir: Wenn du jenes Herz nicht ablegen kannst, wenn du deine Krankheiten nicht loslassen kannst, kšnnen wir nichts tun und sind dir gegenŸber machtlos. Warum? Weil es in diesem Kosmos einen solchen Grundsatz gibt: Angelegenheiten unter den alltŠglichen Menschen haben nach der buddhistischen Lehre alle einen schicksalhaften Zusammenhang. Geburt, Altern, Kranksein und Sterben existieren nun einmal unter den alltŠglichen Menschen. Durch das Karma[4], das durch die schlechten Taten eines Menschen in der Vergangenheit erzeugt wurde, werden Krankheiten oder Schwierigkeiten verursacht. Leiden zu ertragen, ist nun einmal Karma-Schuld zu begleichen, deshalb darf das keiner nach Belieben Šndern. Das zu Šndern bedeutet, Schuld nicht begleichen zu mŸssen. Es darf auch nicht nach Belieben und willkŸrlich getan werden, sonst bedeutet das, Schlechtes zu tun.

 

Manche meinen, es sei eine Wohltat, andere zu behandeln, ihre Krankheiten zu beseitigen und ihre Gesundheit zu erhalten. Meiner Ansicht nach haben sie alle die Krankheiten nicht wirklich geheilt, sie alle haben die Krankheiten verschoben oder in andere Dinge umgewandelt, sie haben sie nicht entfernt. Um diese Schwierigkeiten wirklich zu beseitigen, muss das Karma beseitigt werden. Wenn jemand wirklich die Krankheiten heilen und das Karma grŸndlich beseitigen kann, wenn er dies wirklich erreichen kann, ist die Ebene dieses Menschen schon nicht mehr niedrig. Er hat schon einen Grundsatz erkannt, und zwar: Die GrundsŠtze unter den alltŠglichen Menschen dŸrfen nicht beliebig sabotiert werden. WŠhrend der Kultivierung tut ein Kultivierender aus Barmherzigkeit etwas Gutes, heilt andere, beseitigt ihre Krankheiten und erhŠlt sie gesund, das ist erlaubt, aber er kann andere auch nicht voll und ganz heilen. Kšnnten die Krankheiten eines alltŠglichen Menschen wirklich von der Wurzel her beseitigt werden – ein alltŠglicher Mensch, der sich nicht kultiviert, ginge hier hinaus, ohne noch irgendwelche Krankheiten zu haben; aus der TŸre hinaus bleibt er immer noch ein alltŠglicher Mensch und kŠmpft genauso wie die alltŠglichen Menschen fŸr seine persšnlichen Vorteile – wie kann sein Karma ohne Weiteres beseitigt werden? Das ist absolut nicht erlaubt.

 

Warum kann das dann fŸr die Kultivierenden getan werden? Weil ein Kultivierender am wertvollsten ist. Er will sich kultivieren, deshalb ist dieser von ihm ausgesendete Gedanke am wertvollsten. Im Buddhismus wird von der Buddha-Natur gesprochen; sobald die Buddha-Natur erscheint, kšnnen ihm die Erleuchteten helfen. Was bedeutet das? Wenn ich davon spreche – denn ich verbreite den Kultivierungsweg auf hohen Ebenen und es handelt sich um die GrundsŠtze auf hohen Ebenen, die davon betroffenen Probleme sind sehr gro§. In diesem Kosmos ist, wie wir sehen, das Leben des Menschen nicht in der Gesellschaft der alltŠglichen Menschen entstanden. Das wahre Leben des Menschen ist in den kosmischen RŠumen entstanden. Denn in diesem Kosmos gibt es sehr viele verschiedene Substanzen, die Leben erzeugen kšnnen. Diese Substanzen kšnnen Leben durch gegenseitige Bewegungen erzeugen, das hei§t also, das frŸheste Leben des Menschen stammte aus dem Kosmos. Die kosmischen RŠume sind ursprŸnglich schon barmherzig und besitzen die Eigenschaften Zhen, Shan, Ren, die Menschen sind mit den gleichen Eigenschaften wie der Kosmos geboren worden. Aber nachdem mehr Lebewesen entstanden sind, hat sich eine Art gesellschaftlicher Beziehung ergeben. Manche unter ihnen sind vielleicht egoistisch geworden, dadurch ist ihre Ebene allmŠhlich herabgesunken, sie kšnnen dann nicht mehr auf dieser Ebene bleiben und mŸssen nach unten fallen. Auf dieser anderen Ebene sind sie jedoch wieder schlechter geworden, hier kšnnen sie auch nicht mehr bleiben, dann fallen sie weiter nach unten. Zum Schluss sind sie auf die Ebene der Menschheit heruntergefallen.

 

Die gesamte menschliche Gesellschaft befindet sich auf einer Ebene. Bis hierhin gefallen, aus der Sicht der KultivierungsfŠhigkeiten oder in den Augen der gro§en Erleuchteten, sollten diese Lebewesen eigentlich vernichtet werden. Aber aus Barmherzigkeit haben ihnen die gro§en Erleuchteten noch eine Chance gegeben, daher ist so eine spezielle Umgebung und so ein spezieller Raum erschaffen worden. Aber die Lebewesen in diesem Raum unterscheiden sich von den Lebewesen in allen anderen kosmischen RŠumen. Lebewesen in diesem Raum kšnnen Lebewesen in anderen RŠumen nicht sehen, sie kšnnen das wahre Antlitz des Kosmos nicht sehen, deshalb sind diese Menschen wie in einen Nebel heruntergefallen. Wenn sie von Krankheiten befreit werden wollen, Schwierigkeiten vermeiden und Karma beseitigen wollen, mŸssen sich diese Menschen kultivieren, zum Ursprung, zum Wahren zurŸckkehren. So wird das in allen verschiedenen Kultivierungsarten betrachtet. Der Mensch soll zum Ursprung, zum Wahren zurŸckkehren, das erst ist der wahre Zweck des Menschseins. Deshalb, sobald sich der Mensch kultivieren will, wird das als Erscheinen der Buddha-Natur betrachtet. Dieser Gedanke ist am wertvollsten, weil er zum Ursprung, zum Wahren zurŸckkehren will; er will aus der Ebene der alltŠglichen Menschen herausspringen.

 

Vielleicht habt ihr diesen Satz aus dem Buddhismus gehšrt: ãSobald die Buddha-Natur erscheint, wird die Welt der Zehn-Himmelsrichtungen erschŸttert. Wer auch immer das sieht, wird ihm helfen, bedingungslos helfen.Ò Im buddhistischen System wird beim Erlšsen von Menschen nicht Ÿber Bedingungen geredet, es wird kein Entgelt verlangt, ihm kann bedingungslos geholfen werden. Deshalb kšnnen wir vieles fŸr die Lernenden tun. Aber fŸr einen alltŠglichen Menschen, der nur ein alltŠglicher Mensch bleiben und geheilt werden will, geht das nicht. Manche denken: ãWenn ich geheilt bin, dann kultiviere ich mich.Ò An die Kultivierung werden keine Bedingungen gestellt; will sich einer kultivieren, dann kultiviert er sich. Aber mit einem kranken Kšrper oder manche haben noch ziemlich wirre Informationen an sich, manche haben Ÿberhaupt kein Qigong praktiziert, manche haben zwar seit Jahrzehnten Qigong praktiziert, sie verweilen aber immer noch auf der Ebene des Qi und haben sich auch nicht nach oben kultiviert.

 

Was tun? Wir werden seinen Kšrper reinigen, damit er sich zu hohen Ebenen kultivieren kann. Bei der Kultivierung auf der niedrigsten Ebene gibt es einen Vorgang, in dem dein Kšrper grŸndlich gereinigt wird, alle schlechten Dinge in den Gedanken, das Karma-Feld rund um den Kšrper und die Faktoren, die den Kšrper krank machen, werden vollstŠndig weggerŠumt. Werden sie nicht weggerŠumt, wie kann man sich mit so einem trŸben, schwarzen Kšrper und so schmutzigen Gedanken zu hohen Ebenen kultivieren? Hier bei uns wird kein Qi geŸbt. Die Dinge auf den niedrigen Ebenen brauchst du nicht mehr zu Ÿben, wir schieben dich Ÿber sie hinweg und lassen deinen Kšrper den krankheits­freien Zustand erreichen. Gleichzeitig setzen wir fŸr dich eine Reihe von bereits fertigen Dingen ein, die auf niedrigen Ebenen als Fundamente gelegt werden mŸssen und so praktizieren wir schon auf sehr hohen Ebenen.

 

Von der Kultivierung her gesehen, wenn Qi dazugezŠhlt wird, gibt es drei Stufen. Aber bei der wahren Kultivierung (das †ben des Qi zŠhlt nicht dazu) gibt es insgesamt zwei gro§e Stufen: Die eine ist die Kultivierung des weltlichen Fa; die andere ist die Kultivierung des Ÿberweltlichen Fa. Dieses weltliche Fa und das Ÿberweltliche Fa sind anders als das im Tempel sogenannte ãaus dem Weltlichen herausÒ und ãin das Weltliche hineinÒ, die nur etwas Theoretisches sind. Bei uns beziehen sie sich auf die Umwandlung der zwei gro§en Stufen der wahren Kultivierung des menschlichen Kšrpers. Im Verlauf der Kultivierung des weltlichen Fa wird der Kšrper eines Menschen immer wieder und immer wieder gereinigt, deshalb ist sein Kšrper schon vollstŠndig durch hochenergetische Substanzen ersetzt worden, wenn er die hšchste Form des weltlichen Fa erreicht hat. Und die Kultivierung des Ÿberweltlichen Fa ist im Gro§en und Ganzen die Kultivierung eines Buddha-Kšrpers, eines Kšrpers, der aus hochenergetischen Substanzen zusammengesetzt ist; alle KultivierungsfŠhigkeiten werden erneut auftauchen. Das sind die zwei gro§en Stufen, die wir meinen.

 

Wir sprechen von Schicksalsverbindung, ihr alle seid jetzt hier und ich kann dieses fŸr euch tun. Hier sind wir jetzt nur ein wenig mehr als zweitausend Menschen, fŸr mehrere Tausende, sogar fŸr noch mehr, fŸr Zehntausende von Menschen kann ich dies auch tun, das hei§t: Auf niedrigen Ebenen brauchst du nicht mehr zu Ÿben. Nachdem dein Kšrper gereinigt worden ist, wirst du Ÿber sie hinweggeschoben und ich setze fŸr dich ein vollstŠndiges Kultivierungssystem ein, sodass du dich bereits von Anfang an auf hohen Ebenen kultivierst. Aber das beschrŠnkt sich nur auf die Lernenden, die wirklich zum Kultivieren gekommen sind. Nur hier zu sitzen, bedeutet noch nicht, dass du schon ein Kultivierender bist. Erst nach dem grundsŠtzlichen Wandel deiner Gedanken kšnnen wir dieses geben. Nicht nur das, spŠter werdet ihr begreifen, was ich euch eigentlich gegeben habe. Wir sprechen hier auch nicht von Heilung, aber wir sprechen von der ganzheitlichen Regulierung des Kšrpers der Lernenden, damit du praktizieren kannst. Wenn du einen kranken Kšrper hast, kann sich Ÿberhaupt keine Kultivierungsenergie bei dir entwickeln. Deshalb sollt ihr mich nicht aufsuchen, um euch heilen zu lassen, ich tue das auch nicht. Das Hauptziel meines Erscheinens ist, Menschen zu hohen Ebenen anzuleiten, Menschen wirklich zu hohen Ebenen anzuleiten.

 

 

Unterschiedliche Ebenen haben unterschiedliches Fa

 

FrŸher haben viele Qigong-Meister gesagt, dass es Grund-, Mittel- und Oberstufen des Qigong gŠbe. All dies ist Qi, es sind nur Dinge auf der Ebene des †bens des Qi und es wird noch in Grund-, Mittel- und Oberstufe untergliedert. Was wirklich auf hohen Ebenen liegt, das bleibt in den Kšpfen unserer zahlreichen Qigong-Kultivierenden ein wei§er Fleck, sie wissen das Ÿberhaupt nicht. Alles, was wir spŠter erklŠren, ist das Fa auf hohen Ebenen. Au§erdem will ich den Ruf der Kultivierung berichtigen. WŠhrend des Kurses werde ich manche negative Erscheinungen im Kultivierungskreis ansprechen. Wie wir sie betrachten und damit umgehen, werde ich erklŠren; au§erdem sind bei der Verbreitung des Kultivierungsweges und bei der ErklŠrung des Fa auf hohen Ebenen alle betroffenen Bereiche und betroffenen Probleme relativ gro§, sogar sehr heikel und all dies will ich auch zur Sprache bringen; manche aus anderen RŠumen stammende Stšrungen in unserer Gesellschaft der alltŠglichen Menschen, vor allem die Stšrungen im Kultivierungskreis, werde ich auch zur Sprache bringen, gleichzeitig werde ich diese Probleme fŸr unsere Lernenden lšsen. Wenn diese Probleme nicht gelšst werden, kannst du nicht praktizieren. Um diese Probleme von Grund auf zu lšsen, mŸssen wir euch als wahre Kultivierende betrachten, erst dann kšnnen wir dies tun. NatŸrlich ist es nicht leicht, deine Gedanken auf einmal umzuwandeln, im Laufe des Kurses wirst du allmŠhlich deine Gedanken umwandeln und ich hoffe auch, dass ihr alle aufmerksam zuhšrt. Ich verbreite den Kultivierungsweg anders als die anderen. Mancher verbreitet seinen Kultivierungsweg, indem er nur ganz kurz die Prinzipien seines Kultivierungsweges erklŠrt, danach die ãInformationenÒ empfangen lŠsst, eine Reihe von †bungen beibringt und das warÕs. An diese Art der Verbreitung des Kultivierungsweges sind die Menschen schon gewšhnt.

 

Bei der wirklichen Verbreitung des Kultivierungsweges muss das Fa, das Tao[5] erklŠrt werden. In dem zehnteiligen Kurs werde ich alle GrundsŠtze der hohen Ebenen ausfŸhrlich erklŠren, erst dann kannst du dich kultivieren; sonst kannst du dich Ÿberhaupt nicht kultivieren. Alles, was die anderen verbreitet haben, sind Dinge auf der Ebene der Krankheitsbeseitigung und Gesundheitserhaltung. Wenn du dich zu hohen Ebenen kultivieren willst, aber nicht vom Fa der hohen Ebenen angeleitet wirst, kannst du dich nicht kultivieren. Das ist wie in die Schule gehen: Wenn du mit den LehrbŸchern der Grundschule auf die UniversitŠt gehst, bleibst du immer noch ein GrundschŸler. Mancher meint, er habe viel Ÿber Qigong gelernt, dieses Qigong und jenes Qigong; er hat einen ganzen Stapel Abschlusszeugnisse, aber seine Kultivierungsenergie ist immer noch nicht gewachsen. Er glaubt, das sei schon das Wesen und das Ganze des Qigong. Nein, das ist nur die OberflŠche des Qigong, Dinge der niedrigsten Ebene. Qigong ist nicht nur so etwas, es ist Kultivierung, etwas Umfassendes und Tiefgehendes. Au§erdem gibt es auf unterschiedlichen Ebenen noch unterschiedliches Fa, deshalb gleicht es nicht den Dingen vom †ben des Qi, die wir jetzt kennen, wie viel du auch davon lernen magst, es ist immer dasselbe. Ein Beispiel: Du hast die LehrbŸcher der englischen Grundschule studiert, du hast die LehrbŸcher der amerikanischen Grundschule studiert, du hast die LehrbŸcher der japanischen Grundschule studiert, die LehrbŸcher der chinesischen Grundschule hast du auch studiert, aber du bleibst immer noch ein GrundschŸler. Je mehr du von dem Stoff der niedrigen Ebene des Qigong lernst und dich davon fŸllen lŠsst, umso schŠdlicher ist es fŸr dich, an deinem Kšrper ist schon alles durcheinander.

 

Eins will ich noch betonen, bei unserer Kultivierung wird der Kultivierungsweg verbreitet und das Fa erklŠrt. Manche Mšnche im Tempel, besonders diejenigen aus der Zen-Schule, denken sich vielleicht ihren Teil dazu. Sobald vom ErklŠren des Fa die Rede ist, hšren sie am liebsten weg. Warum? Die Zen-Schule meint: ãDas Fa kann nicht erklŠrt werden; sobald das Fa erklŠrt wird, ist es kein Fa mehr; es gibt kein Fa zu erklŠren, es kann nur vom Herzen erkannt und vom Geist begriffen werden.Ò Deshalb kann in der Zen-Schule bis heute noch kein Fa erklŠrt werden. Die Dinge, die Bodhidharma in der Zen‑Schule Ÿberliefert hat, sind auf einen Satz von Shakyamuni zurŸckzufŸhren. Shakyamuni hat gesagt: ãEs gibt kein festes Fa.Ò Nach diesem Satz von Shakyamuni hat er die Zen-Schule gegrŸndet. Wir sagen, dass diese Schule in ein BŸffelhorn hineingekrochen ist. Wieso hei§t es ãin das BŸffelhorn hineinkriechenÒ? Als Bodhidharma zuerst hineinkroch, kam es ihm noch gerŠumig vor; als der zweite Patriarch hineinkroch, war es nicht mehr so gerŠumig; beim dritten Patriarchen ging es noch; beim vierten Patriarchen war es schon sehr eng; fŸr den fŸnften Patriarchen gab es kaum noch Platz zum Hineinkriechen; beim sechsten Patriarchen, Huineng, war das Ende erreicht und weiter ging es dann nicht mehr. Wenn du heute das Fa in der Zen-Schule lernst, frag lieber nicht; wenn du eine Frage stellst, kriegst du im Handumdrehen eins mit dem Stock Ÿbergezogen, das nennt man ãStockschreiÒ. Das bedeutet: Du sollst nicht fragen, sondern es selbst erkennen. Du sagst: ãIch bin gekommen, weil ich nichts wei§, was soll ich erkennen? Und dann ziehst du mir eins mit dem Stock Ÿber?!Ò Das hei§t also, dass das Ende des BŸffelhorns schon erreicht ist, es gibt nichts mehr zu erklŠren. Bodhidharma hat auch gesagt, er kann es nur bis zum sechsten Patriarchen Ÿberliefern, danach geht es nicht mehr. Inzwischen sind bereits mehrere Jahrhunderte vergangen, heute gibt es jedoch immer noch Menschen, die sich an die Lehre der Zen-Schule klammern und sie nicht loslassen. Was ist die wahre Bedeutung der Worte Shakyamunis: ãEs gibt kein festes FaÒ? Shakyamuni befand sich auf der Ebene des Tathagatas[6], auch viele der spŠteren Mšnche haben die Herzensstimmung, die wahre Bedeutung des von Shakyamuni erklŠrten Fa sowie die wahre Bedeutung seiner Worte auf seiner Ebene, auf seinem geistigen Horizont nicht erkannt. Deshalb haben die Nachfolger es einmal so und einmal so ausgelegt, die Auslegungen waren ein einziges Durcheinander. Sie meinten, ães gibt kein festes FaÒ bedeute, dass man es nicht erklŠren soll; wenn es erklŠrt wird, sei es kein Fa mehr. In Wirklichkeit bedeutet es das nicht. Nachdem Shakyamuni unter dem Bodhi-Baum zur …ffnung der Kultivierungsenergie und zur Erleuchtung gekommen war, hatte er nicht sofort die Ebene des Tathagatas erreicht. WŠhrend der gesamten 49 Jahre der Verbreitung des Fa hatte er sich auch stŠndig erhšht. Jedes Mal, wenn er sich um eine Ebene erhšht hatte, blickte er zurŸck und bemerkte, dass das eben von ihm erklŠrte Fa schon nicht mehr stimmte. Nach einer weiteren Erhšhung bemerkte er, dass das von ihm erklŠrte Fa schon wieder nicht mehr stimmte. Als er sich dann noch weiter erhšht hatte, bemerkte er, dass das eben von ihm erklŠrte Fa schon wieder nicht mehr stimmte. In den gesamten 49 Jahren hatte er sich stŠndig auf diese Weise erhšht. Jedes Mal, nachdem er sich um eine Ebene erhšht hatte, bemerkte er, dass das von ihm vorher erklŠrte Fa auf einer sehr niedrigen Erkenntnisstufe lag. Er hatte auch noch bemerkt, dass das Fa jeder Ebene die Verkšrperung des Fa auf der jeweiligen Ebene ist, jede Ebene hat Fa, aber es ist nicht die absolute Wahrheit im Kosmos. Au§erdem ist das Fa einer hšheren Ebene im Vergleich zum Fa einer niedrigeren Ebene nŠher an den kosmischen Eigenschaften, deshalb sagte er: ãEs gibt kein festes Fa.Ò

 

Zum Schluss sagte Shakyamuni auch noch: ãIch habe in meinem ganzen Leben kein Fa erklŠrt.Ò Die Zen-Schule verstand das wieder so, dass es kein Fa zu erklŠren gŠbe. In den letzten Jahren seines Lebens erreichte Shakya­muni schon die Ebene des Tathagatas, warum sagte er, er habe kein Fa erklŠrt? Was meinte er eigentlich damit? Er meinte: ãObwohl ich die Ebene des Tathagatas schon erreicht habe, habe ich den endgŸltigen Grundsatz, das endgŸltige Fa des Kosmos noch nicht gesehen.Ò Deshalb lie§ er seine Nachfolger seine Worte nicht fŸr die absolute, unverŠnderbare Wahrheit halten, denn sonst wŸrden die Nachfolger auf der Ebene des Tathagatas oder unterhalb der Ebene des Tathagatas eingeschrŠnkt und kšnnten nicht zu hšheren Ebenen durchbrechen. Die Nachfolger konnten die wahre Bedeutung dieser Worte nicht verstehen, sie glaubten, das Fa sei kein Fa mehr, wenn es erklŠrt wird; so haben sie das verstanden. In Wirklichkeit meinte Shakyamuni damit: Unterschiedliche Ebenen haben unterschiedliches Fa, das Fa jeder Ebene ist nicht die absolute Wahrheit im Kosmos, jedoch hat das Fa von dieser Ebene Anleitungswirkung auf dieser Ebene. In Wirklichkeit hat er diesen Grundsatz erklŠrt.

 

FrŸher haben viele Menschen, vor allem in der Zen-Schule, immer ein solches Vorurteil und solch eine extrem falsche Erkenntnis beibehalten. Wenn man dir nichts beibringt, was kšnnte dich dann zum Praktizieren anleiten, wie kšnntest du dann praktizieren, wie solltest du dich kultivieren? Im Buddhismus gibt es viele buddhistische Geschichten, manche haben vielleicht gelesen: Jemand ist in den Himmel gekommen, im Himmelreich stellte er fest, dass jedes Wort vom ãVajrasutraÒ[7] da oben anders ist als das vom ãVajrasutraÒ da unten, die Bedeutungen sind auch anders. Warum ist dieses ãVajrasutraÒ anders geworden als das ãVajrasutraÒ unter den alltŠglichen Menschen? Manche sagen: ãDie Sutren in der Sukhavati-Welt[8] unterscheiden sich vollkommen von denen da unten, sie sind Ÿberhaupt nicht mehr gleich, nicht nur die Worte sind anders, sondern ihr Sinn und ihre Bedeutung sind auch anders geworden, alles hat sich geŠndert.Ò In Wirklichkeit bedeutet das: Dasselbe Fa hat auf unterschiedlichen Ebenen unterschiedliche VerŠnderungs- und Erscheinungsformen, es kann unterschiedliche Anleitungs­wirkungen fŸr die Kultivierenden auf unterschiedlichen Ebenen haben.

 

Ihr wisst, im Buddhismus gibt es ein kleines Heft, und zwar ãReisebericht Ÿber die westliche Sukhavati-WeltÒ, darin steht: Ein Mšnch praktizierte im Lotussitz, sein Urgeist ging in die Sukhavati-Welt und sah Erscheinungen, hielt sich dort einen Tag lang auf, kam dann zur Menschenwelt zurŸck, da waren schon sechs Jahre vergangen. Hat er gesehen oder nicht? Ja, aber was er gesehen hat, ist nicht das wahre Antlitz. Warum? Weil seine Ebene nicht ausreichte. Ihm konnte nur die Verkšrperung des Fofa, die er sehen sollte, auf seiner Ebene gezeigt werden. Denn jene Welt ist eben ein Gebilde und eine Verkšrperung des Fa und so konnte er das wahre Antlitz nicht sehen. Ich sage, dieses ães gibt kein festes FaÒ hat nun einmal diese Bedeutung.

 

 

Zhen, Shan, Ren ist der einzige Ma§stab zur Beurteilung von guten und schlechten Menschen

 

Im Buddhismus wurde schon immer diskutiert, was Fofa ist. Manche meinen, das im Buddhismus erklŠrte Fa sei das Ganze des Fofa. Aber eigentlich ist es das nicht. Das von Shakyamuni erklŠrte Fa wurde nur fŸr die alltŠglichen Menschen von vor 2.500 Jahren erklŠrt, die auf Šu§erst niedrigen Ebenen waren, also fŸr die Menschen, die gerade eben aus der primitiven Gesellschaft heraustraten und deren Gedanken relativ einfŠltig waren. Die End-Fa-Zeit, Ÿber die er redete, ist genau heute. Mit jenem Fa kšnnen sich die heutigen Menschen schon nicht mehr kultivieren. In der End-Fa-Zeit kšnnen sich die Mšnche im Tempel kaum noch selbst erlšsen, geschweige denn andere. Shakyamuni hat das Fa der damaligen Situation entsprechend Ÿberliefert, au§erdem hat er auch nicht alles vom Fofa, von dem er auf seiner Ebene wusste, erklŠrt. Es ist auch unmšglich, es ewig unverŠndert zu erhalten.

 

Die Gesellschaft entwickelt sich, die Gedanken der Menschheit sind auch immer komplizierter geworden, es ist nicht mehr so einfach fŸr die Menschen, sich auf diese Weise weiterzukultivieren. Das Fa im Buddhismus kann nicht das Ganze des Fofa umfassen, es ist nur ein winziger Teil des Fofa. Es gibt noch viele buddhistische gro§e Fa, die unter dem Volk oder Ÿber Generationen hinweg an einen einzigen Nachfolger Ÿberliefert wurden. Unterschiedliche Ebenen haben unterschiedliches Fa, unterschiedliche RŠume haben unterschiedliches Fa, all dies sind die unterschiedlichen Verkšrperungen des Fofa in den jeweiligen RŠumen und auf den jeweiligen Ebenen. Shakyamuni sagte auch, dass es 84.000 Schulen zur Kultivierung zum Buddha gibt. Im Buddhismus gibt es aber nur die Zen-Schule, die Jingtu-Schule[9], die Tiantai-Schule, die Huayan-Schule, den Tantrismus und so weiter, etwas mehr als zehn Schulen, sie kšnnen nicht das Ganze des Fofa umfassen. Shakyamuni selbst hat auch nicht das Ganze von seinem Fa Ÿberliefert, er hat nur entsprechend der AufnahmefŠhigkeit der damaligen Menschen einen Teil davon Ÿberliefert.

 

Also, was ist eigentlich Fofa? Die grundlegendsten Eigenschaften dieses Kosmos Zhen, Shan, Ren, sie sind die hšchste Verkšrperung des Fofa, sie sind das grundlegendste Fofa. Fofa hat auf unterschiedlichen Ebenen unterschiedliche Verkšrperungsformen, auf unterschiedlichen Ebenen hat es unterschiedliche Anleitungswirkungen; je niedriger die Ebenen sind, desto riesiger und vielfŠltiger sind die Erscheinungen. Teilchen der Luft, Stein, Holz, Erde, Stahl, menschliche Kšrper: In allen Substanzen existieren die Eigenschaften Zhen, Shan, Ren; in alten Zeiten wurde gesagt, dass alles im Kosmos aus den FŸnf-Elementen zusammengesetzt ist und alles hat auch die Eigenschaften Zhen, Shan, Ren. Die Kultivierenden kšnnen die konkrete Verkšrperung des Fofa nur auf der Ebene erkennen, die sie durch ihre Kultivierung erreicht haben, das ist die Fruchtposition, die Ebene ihrer Kultivierung. In der Breite erklŠrt, ist das Fa sehr gro§. Von einem Šu§erst hohen Punkt aus erklŠrt, ist es dann sehr einfach, denn das Fa ist wie eine Pyramide. Auf Šu§erst hohen Ebenen kann es schon in nur drei Worten zusammengefasst werden, diese sind Zhen, Shan, Ren. Wenn es auf der jeweiligen Ebene erscheint, ist es aber Šu§erst kompliziert. Nimm den Menschen als Beispiel, im taoistischen System wird der menschliche Kšrper als ein kleiner Kosmos betrachtet, der Mensch hat einen materiellen Kšrper, aus dem materiellen Kšrper allein kann jedoch kein vollstŠndiger Mensch gebildet werden, dazu mŸssen noch die Temperamente, das Naturell, die Eigenschaften und die Urgeiste existieren, erst dann kann ein vollstŠndiger, selbststŠndiger Mensch mit eigenem Charakter gebildet werden. Das gilt auch fŸr diesen unseren Kosmos, es gibt das Milchstra§ensystem, andere Galaxien, es gibt auch Leben und Wasser, alles in diesem Kosmos gehšrt zur materiellen Existenz; aber zugleich existieren auch die Eigenschaften Zhen, Shan, Ren. In den Teilchen jeder Substanz sind diese Eigenschaften enthalten, auch in den Šu§erst kleinen Teilchen sind diese Eigenschaften enthalten.

 

Diese Eigenschaften Zhen, Shan, Ren sind der Ma§stab, Gut und Schlecht im Kosmos zu beurteilen. Was ist gut, was ist schlecht? Es wird eben mit ihnen beurteilt. Mit der De, von der wir frŸher sprachen, ist es genauso. NatŸrlich haben sich die moralischen Normen der heutigen menschlichen Gesellschaft schon geŠndert, die moralischen Ma§stŠbe sind schon verdreht. Wer heute Lei Feng als Vorbild nimmt, wird wahrscheinlich als geisteskrank bezeichnet. Aber wer hŠtte ihn in den 50er-, 60er-Jahren fŸr geisteskrank gehalten? Die moralischen Normen der Menschheit rutschen schnell ab, die Sitten der Welt verschlechtern sich von Tag zu Tag, die Menschen sind nur auf Profit aus, wegen ein paar persšnlicher Vorteile wird anderen geschadet und gegeneinander gekŠmpft und dabei wird kein Mittel gescheut. †berlegt einmal, kann es erlaubt sein, dass das so weitergeht? Mancher tut Schlechtes, wenn du ihm sagst, dass er Schlechtes tut, glaubt er es noch nicht einmal, er glaubt wirklich nicht, dass er Schlechtes tut; mancher misst sich an den bereits verfallenen moralischen Normen und meint, dass er besser sei als andere, denn die Ma§stŠbe haben sich bereits geŠndert. Ganz gleich, wie sich die moralischen Ma§stŠbe der Menschheit auch verŠndern, die kosmischen Eigenschaften bleiben jedoch unverŠndert, sie sind der einzige Ma§stab zur Beurteilung von guten und schlechten Menschen. Ein Kultivierender muss sich also entsprechend den kosmischen Eigenschaften fordern und nicht dem Ma§stab der alltŠglichen Menschen entsprechen. Wenn du zum Ursprung, zum Wahren zurŸckkehren willst, wenn du dich nach oben kultivieren willst, musst du nach diesem Ma§stab handeln. Wenn ein Mensch den kosmischen Eigenschaften Zhen, Shan, Ren entsprechen kann, dann erst ist er ein guter Mensch; wenn ein Mensch diesen Eigenschaften zuwiderhandelt, ist er ein wirklich schlechter Mensch. Am Arbeitsplatz oder in der Gesellschaft sagen vielleicht manche, dass du schlecht bist, doch du bist nicht unbedingt wirklich schlecht; manche sagen, dass du gut bist, doch du bist nicht unbedingt wirklich gut. Wenn du dich als ein Kultivierender diesen Eigenschaften angleichst, dann bist du ein Mensch, der Tao erlangt hat. So einfach ist der Grundsatz.

 

Bei der Kultivierung von Zhen, Shan, Ren im taoistischen System liegt der Schwerpunkt auf Zhen[10]. Daher hei§t es im taoistischen System, das Wahre zu kultivieren, das Naturell zu vervollkommnen, Wahres zu sagen, Wahres zu tun, ein wahrer Mensch zu sein, zum Ursprung, zum Wahren zurŸckzukehren und zum Schluss wird man durch Kultivierung zu einem ãwahren MenschenÒ. Ren und Shan werden auch kultiviert, aber der Schwerpunkt der Kultivierung liegt auf Zhen. Im buddhistischen System liegt der Schwerpunkt der Kultivierung von Zhen, Shan, Ren auf Shan[11]. Durch die Kultivierung von Shan kann gro§e Barmherzigkeit herauskultiviert werden; wenn Barmherzigkeit bei jemandem auftaucht, sieht er, dass alle Wesen leiden, deshalb gelobt er, alle Wesen zu erlšsen. Zhen und Ren werden auch kultiviert, aber der Schwerpunkt der Kultivierung liegt auf Shan. Falun Dafa, unsere Schule, richtet sich nach dem hšchsten Ma§stab des Kosmos – Zhen, Shan, Ren[12] werden gleichzeitig kultiviert. Der Kultivierungsweg, den wir praktizieren, ist sehr gro§.

 

 

Qigong gehšrt zur vorgeschichtlichen Kultur

 

Was ist Qigong? Das wird von vielen Qigong-Meistern erklŠrt, ich erklŠre es jedoch anders als sie. Viele Qigong-Meister sprechen auf jener Ebene darŸber, ich spreche von den Kenntnissen Ÿber das Qigong auf noch hšheren Ebenen und das ist všllig anders als ihre Kenntnisse. Manche Qigong-Meister sagen, Qigong habe in China eine Geschichte von 2.000 Jahren; manche sagen, Qigong habe eine Geschichte von 3.000 Jahren; manche sagen, Qigong habe eine Geschichte von 5.000 Jahren und sei ungefŠhr so alt wie die Zivilisationsgeschichte des chinesischen Volkes; manche sagen, von den archŠologischen Funden her gesehen, habe Qigong eine Geschichte von 7.000 Jahren und sei viel Šlter als die Zivilisationsgeschichte des chinesischen Volkes. Ganz gleich, wie sie auch versuchen, das zu erkennen, sie meinen, sie sei nicht viel Šlter als die Zivilisationsgeschichte der Menschheit. Nach der Evolutionstheorie Darwins hŠtten sich die Wasserpflanzen zu Wassertieren entwickelt; dann seien sie aufs Land gekrochen; spŠter auf die BŠume geklettert; danach seien sie wieder auf die Erde gekommen und zu Affenmenschen geworden; schlie§lich hŠtten sie sich zur modernen Menschheit mit Kultur und Denken entwickelt. Nach dieser Theorie gerechnet, wŠre die wirkliche Zivilisation der Menschheit nicht Šlter als 10.000 Jahre. Noch frŸher gab es nicht einmal so etwas wie Knoten in SchnŸre zu schlingen zum Zweck der Aufzeichnung. Sie hŠtten sich noch mit BaumblŠttern bekleidet und rohes Fleisch gegessen; noch frŸher konnten sie vielleicht nicht einmal Feuer benutzen und seien všllig wilde, primitive Menschen gewesen.

 

Aber wir haben etwas entdeckt, das eine Frage aufwirft, nŠmlich an vielen Orten der Welt sind zahlreiche Spuren von Zivilisationen hinterlassen worden, die weit Ÿber die Zivilisationsgeschichte unserer Menschheit hinausgehen. Alle diese alten Funde haben technologisch gesehen ein sehr hohes Niveau erreicht; das kŸnstlerische Niveau betreffend sind sie hervorragend, es scheint so, als ob die modernen Menschen einfach die KŸnste der Menschen aus alten Zeiten nachahmen. Sie sind sehr bewundernswert. Aber sie sind aus der Zeit von vor Ÿber hunderttausend, mehreren Hunderttausend, mehreren Millionen, ja sogar mehreren Hundert Millionen Jahren hinterlassen worden. †berlegt einmal, treibt das nicht Scherze mit der heutigen Geschichte? Eigentlich ist das auch kein Scherz, denn die Menschheit vervollkommnet sich stŠndig weiter und lernt sich selbst immer wieder neu kennen. Genauso entwickelt sich die Gesellschaft, die Kenntnisse am Anfang mŸssen nicht unbedingt absolut richtig gewesen sein.

 

Wahrscheinlich haben viele von den ãvorgeschichtlichen KulturenÒ gehšrt, die auch ãvorgeschichtliche ZivilisationenÒ genannt werden, wir sprechen nun Ÿber diese vorgeschichtlichen Zivilisationen. Auf der Erde gibt es Asien, Europa, SŸdamerika, Nordamerika, Ozeanien, Afrika und die Antarktis, sie werden von den Geologen als ãKontinentalplattenÒ bezeichnet. Seit der Entstehung der Kontinentalplatten bis heute sind bereits mehrere Dutzend Millionen Jahre vergangen. Das hei§t, viele Landmassen sind aus dem Meer emporgestiegen, wŠhrend viele andere zum Meeresboden abgesunken sind; seitdem sie ihren jetzigen Zustand haben, sind schon mehrere Dutzend Millionen Jahre vergangen. Aber an vielen Stellen auf dem Boden des Ozeans wurden gro§e Bauwerke aus alten Zeiten gefunden, diese Bauwerke mit sehr feinen Bildhauereien sind kein Kulturerbe der heutigen Menschheit, also mŸssen sie vor dem Versinken zum Meeresboden erbaut worden sein. Wer hat denn diese Zivilisationen vor Dutzenden Millionen von Jahren erschaffen? Damals waren die Menschen noch nicht einmal Affen, wie konnten sie diese Dinge von solch hoher Intelligenz erschaffen? Die ArchŠologen in der Welt haben eine Art Lebewesen entdeckt, das ãTrilobitÒ genannt wird. Es lebte in der Zeit von vor 600 Millionen bis 260 Millionen Jahren, danach gab es diese Art Lebewesen nicht mehr. Ein amerikanischer Wissenschaftler hat das Fossil eines Trilobiten gefunden, darauf befindet sich auch noch der Fu§abdruck eines Menschen, es ist sehr deutlich zu erkennen, dass ein Mensch seinen Fu§ im Schuh darauf gesetzt hat. Treibt das nicht Scherze mit den Historikern? Wie kann es nach der Evolutionstheorie Darwins vor 260 Millionen Jahren Menschen gegeben haben?

 

Im Museum der staatlichen UniversitŠt von Peru gibt es einen Stein mit einer eingemei§elten Menschenfigur, laut Forschungsergebnissen wurde diese Menschenfigur vor 30.000 Jahren eingemei§elt. Diese Figur stellt aber einen bekleideten Menschen mit Hut, Schuhen und sogar mit einem Fernrohr in der Hand bei der Beobachtung von Himmelskšrpern dar. Wie konnten die Menschen vor 30.000 Jahren Stoff weben und sich bekleiden? Noch unvorstellbarer ist es, dass er die Himmelskšrper mit einem Fernrohr beobachtete und auch noch gewisse astronomische Kenntnisse hatte. Wir waren immer der Meinung, dass das Fernrohr von dem EuropŠer Galileo Galilei erfunden wurde und von da an bis heute sind nur mehr als 300 Jahre vergangen. Wer hat dann dieses Fernrohr vor 30.000 Jahren erfunden? Es gibt noch sehr viele ungelšste RŠtsel. Beispielsweise gibt es viele Felsmalereien in Berghšhlen in Frankreich, SŸdafrika und in den Alpen, die sehr lebensecht und naturgetreu sind. Diese eingemei§elten Menschenfiguren sind sehr fein und sogar mit einer Art Mineralfarbe bemalt. Diese Menschenfiguren sind aber wie moderne Menschen bekleidet, es sieht ein bisschen nach westlichen AnzŸgen aus, sie haben enge Hosen an. Manche haben pfeifenartige GegenstŠnde in der Hand, manche halten Gehstšcke und tragen HŸte. Wie hŠtten die Affen vor mehreren Hunderttausenden von Jahren so ein hohes kŸnstlerisches Niveau erreichen kšnnen?

 

Etwas aus noch frŸherer Zeit: Die afrikanische Republik Gabun hat Uranerz, dieses Land ist relativ rŸckstŠndig und kann das Uranerz nicht selbst anreichern, es wurde in die entwickelten LŠnder exportiert. 1972 hat eine franzšsische Firma dieses Uranerz importiert. Im Labortest wurde festgestellt, dass das Uranerz bereits verhŸttet und verwendet worden war. Sie haben sich sehr gewundert und Wissenschaftler und Techniker zur Untersuchung dorthin geschickt, Wissenschaftler vieler LŠnder sind zur Untersuchung dorthin gegangen. Am Ende wurde nachgewiesen, dass das Uranerz-Bergwerk ein gro§er Kernreaktor war, und zwar mit einer sehr rationellen Anordnung. Wir heutigen Menschen kšnnten ihn noch nicht einmal so bauen. Wann wurde er gebaut? Vor zwei Milliarden Jahren und 500.000 Jahre lang war er in Betrieb. Das sind einfach astronomische Zahlen und es lŠsst sich Ÿberhaupt nicht mit der Evolutionstheorie Darwins erklŠren, es gibt noch viele solcher Dinge. Was in Kreisen von Wissenschaft und Technik entdeckt wurde, reicht schon vollkommen aus, um die heutigen LehrbŸcher umzuschreiben. Nachdem die eigenen alten Anschauungen der Menschheit zu einer Reihe von Arbeits- und Denkweisen gefŸhrt haben, wird es sehr schwer, neue Erkenntnisse zu akzeptieren. Auch wenn die Wahrheit zutage tritt, wagen die Menschen nicht, sie zu akzeptieren, instinktiv verdrŠngen sie sie. Durch die EinflŸsse der traditionellen Anschauungen gibt es zurzeit niemanden, der diese Dinge systematisiert, daher halten die Anschauungen der Menschen mit der Entwicklung einfach nicht Schritt. Sobald du von solchen Dingen redest, die zwar nicht popularisiert, aber schon entdeckt worden sind, wird jemand einfach sagen, das sei Aberglaube und kann es nicht akzeptieren.

 

Viele mutige Wissenschaftler im Ausland haben bereits šffentlich anerkannt, dass dies eine Art vorgeschichtlicher Kultur ist, und zwar eine Zivilisation vor unserer diesmaligen menschlichen Zivilisation, das hei§t, vor unserer diesmaligen Zivilisation existierten auch schon Zivilisationsperioden und das mehr als nur einmal. Von den archŠologischen Funden her gesehen, sind sie keine Erzeugnisse aus einer Zivilisationsperiode. Deshalb wird geglaubt, dass – nachdem mehrere menschliche Zivilisationen vernichtende SchlŠge erlitten haben – nur wenige Menschen Ÿberlebten, sie lebten primitiv und vermehrten sich allmŠhlich wieder, und wieder entstand eine neue Menschheit, die in eine neue Zivilisation eintrat. Dann ging diese wieder der Vernichtung entgegen, danach vermehrte sie sich wieder und es entstand eine neue Menschheit; so durchliefen sie solche unterschiedlichen zyklischen VerŠnderungen. Die Physiker sagen, die Bewegungen der Materie seien gesetzmŠ§ig, die VerŠnderungen unseres gesamten Kosmos sind auch gesetzmŠ§ig.

 

Die Bewegung unseres Erdballs in diesem grandiosen Universum und wŠhrend der Rotation des Milchstra§ensystems kann nicht reibungslos sein, es ist gut mšglich, dass die Erde auf irgendein anderes Gestirn stš§t oder andere Probleme entstehen und dadurch sehr gro§e Katastrophen verursacht werden. Aus der Sicht unserer KultivierungsfŠhigkeiten ist das genauso eingerichtet worden. Ich habe das einmal genau nachgeprŸft und festgestellt, dass die Menschheit sich 81 Mal vollstŠndig in einem Vernichtungszustand befand, nur ganz wenige Menschen Ÿberlebten und ein kleines Erbe der vorgeschichtlichen Zivilisation wurde hinterlassen, sie traten in die nŠchste Periode ein und fŸhrten ein primitives Leben. Die Menschen vermehrten sich und schlie§lich entstand wiederum eine Zivilisation. †ber die VerŠnderungen in diesen 81 Zyklen hinaus bin ich noch nicht zum Ursprung gekommen. Die Chinesen reden von himmlischer Zeitkonstellation, irdischen Vorteilen und menschlicher Harmonie. Unterschiedliche VerŠnderungen der himmlischen Erscheinungen, unterschiedliche himmlische Zeitkonstellationen fŸhren zu unterschiedlichen gesellschaftlichen ZustŠnden in der Gesellschaft der alltŠglichen Menschen. Nach der Physik sind die Bewegungen der Materie gesetzmŠ§ig und bei den Bewegungen des Kosmos ist es genauso.

 

Mit der vorhin erklŠrten vorgeschichtlichen Kultur will ich euch vor allem sagen: Qigong ist auch nicht von unserer heutigen Menschheit erfunden worden, es ist auch Ÿber unzŠhlige Zeiten hinweg hinterlassen worden und es ist auch eine Art vorgeschichtlicher Kultur. In den heiligen Schriften kšnnen wir auch einige AusfŸhrungen darŸber finden. Shakyamuni hat seinerzeit gesagt, er habe sich vor mehreren Hundert Millionen von Jie[13] schon erfolgreich kultiviert und Tao erlangt. Wie viele Jahre hat ein Jie? Ein Jie ist gleich mehrere Hundert Millionen von Jahren, so eine riesengro§e Zahl, einfach unvorstellbar. Wenn das wahr ist, stimmt das dann nicht mit der Geschichte der Menschheit und mit den VerŠnderungen des gesamten Erdballs Ÿberein? Au§erdem sagte Shakyamuni noch, dass es vor ihm noch sechs Urbuddhas gab und dass er selbst noch Meister hatte und so weiter, sie alle hatten Tao vor vielen Hunderten von Millionen von Jie durch Kultivierung erreicht. Wenn das alles wahr ist, gibt es dann heute solche Kultivierungsmethoden unter den in der Gesellschaft verbreiteten wahrhaft orthodoxen Kultivierungswegen und wirklich Ÿberlieferten Kultivierungswegen? Wenn ich darauf antworte, werde ich sicherlich Ja sagen, aber sie sind selten zu finden. Die Anzahl von falschen Qigong, Pseudo-Qigong und die Anzahl der Menschen mit Besessenheit, die die Menschen mit selbst gebastelten Dingen betrŸgen, Ÿbertreffen heutzutage die Anzahl der wahren Qigong um ein Vielfaches, es ist schwierig, das Wahre vom Falschen zu unterscheiden. Wahre Qigong sind nicht einfach zu erkennen und lassen sich auch nicht einfach finden.

 

In Wirklichkeit wurde nicht nur Qigong Ÿber unzŠhlige Zeiten hinweg hinterlassen, Taiji, Hetu, Luoshu, I-Ging, Acht Trigramme und so weiter sind alle aus der vorgeschichtlichen Zeit hinterlassen worden. Deshalb, wenn wir sie heute aus der Sicht der alltŠglichen Menschen erforschen und zu erkennen suchen, kšnnen wir sie nicht begreifen, ganz gleich, wie sehr wir sie auch erforschen. Auf der Ebene der alltŠglichen Menschen, aus ihrer Sicht und von ihrem geistigen Horizont her kann das Wahre nicht verstanden werden.

 

 

Qigong ist eben Kultivierung

 

Wozu dient das Qigong eigentlich, wenn es bereits eine so lange Geschichte hat? Ich sage euch, bei uns ist es ein gro§es buddhistisches Fa zur Kultivierung, dabei wird man sich natŸrlich zum Buddha kultivieren; und im taoistischen System kultiviert man sich natŸrlich zum Tao, um Tao zu erreichen. Ich sage euch, das Wort ãBuddhaÒ ist nichts AberglŠubisches. Das Wort ãBuddhaÒ stammt aus dem Sanskrit, der altindischen Sprache. Damals, als es nach China Ÿberliefert wurde, hatte es zwei Schriftzeichen, es hie§ ãFo TuoÒ, manche haben das Wort auch als ãFu TuÒ Ÿbersetzt. Beim Hin- und HerŸberliefern haben wir Chinesen ein Schriftzeichen weggelassen und nannten es daher ãFoÒ. Was bedeutet es dann, ins Chinesische Ÿbersetzt? Es bedeutet Erleuchteter, ein durch Kultivierung erleuchteter Mensch. Wo ist da das AberglŠubische?

 

†berlegt einmal, durch Kultivierung kšnnen besondere KultivierungsfŠhigkeiten auftauchen. Zurzeit sind sechs Arten von KultivierungsfŠhigkeiten in der Welt šffentlich anerkannt, das sind aber noch nicht alle, ich sage, es gibt Ÿber zehntausend Arten von wahren KultivierungsfŠhigkeiten. Wenn jemand dort sitzt und seine HŠnde und FŸ§e nicht bewegt, kann er schon etwas tun, was andere nicht einmal mit HŠnden und FŸ§en tun kšnnen; er kann die wahren GrundsŠtze in verschiedenen RŠumen des Kosmos und das wahre Antlitz des Kosmos sehen; er kann sehen, was alltŠgliche Menschen nicht sehen kšnnen. Ist dieser Mensch dann nicht einer, der durch Kultivierung Tao erlangt hat? Ist er nicht ein gro§er Erleuchteter? Kann man sagen, dass er einem alltŠglichen Menschen gleicht? Ist er nicht schon ein durch Kultivierung erleuchteter Mensch? Ist es dann nicht richtig, ihn Erleuchteter zu nennen? †bersetzt in die altindische Sprache hei§t es Buddha. In Wirklichkeit ist es eben so, Qigong dient eben dazu.

 

Sobald von Qigong die Rede ist, sagen manche: ãWer Ÿbt schon Qigong, wenn er keine Krankheiten hat?Ò Das klingt, als diene Qigong nur zur Krankheitsbeseitigung, diese Erkenntnis ist sehr oberflŠchlich, sehr oberflŠchlich. Das liegt auch nicht an euch, weil viele Qigong-Meister die Dinge von Krankheitsbeseitigung und Gesundheitserhaltung betreiben, sie reden alle Ÿber Krankheitsbeseitigung und Gesundheitserhaltung, niemand hat es auf hohen Ebenen erklŠrt. Damit ist nicht gemeint, dass ihre Kultivierungswege nicht gut sind. Ihre Mission ist eben, Dinge auf der Ebene der Krankheitsbeseitigung und Gesundheitserhaltung zu verbreiten und Qigong zu popularisieren. Viele Menschen wollten sich zu hohen Ebenen kultivieren, sie hatten diesen Gedanken und diesen Wunsch, kultivierten sich aber ohne Fa, sodass sie zum Schluss auf gro§e Schwierigkeiten stie§en und noch viele Probleme entstanden. NatŸrlich, wenn ein Kultivierungsweg wirklich auf hohen Ebenen verbreitet wird, sind Fragen von sehr hohen Ebenen davon betroffen. Deshalb stehen wir in der Verantwortung fŸr die Gesellschaft, in der Verantwortung fŸr die Menschen, die gesamte Wirkung der Verbreitung des Kultivierungsweges ist gut. Manche Dinge sind wirklich sehr hoch. Wenn davon die Rede ist, hšrt es sich wie Aberglaube an, aber wir werden es nach Mšglichkeit mithilfe der modernen Wissenschaft erklŠren.

 

Sobald wir Ÿber manche Dinge reden, wird jemand sagen, das sei Aberglaube. Warum? Sein Ma§stab ist, dass das, was die Wissenschaft noch nicht erkannt hat oder womit er selbst noch nicht in BerŸhrung gekommen ist oder wovon er meint, dass es nicht existieren kann; er meint, all dies sei Aberglaube, sei idealistisch, er hat eben eine solche Anschauung. Ist diese Anschauung richtig? Was die Wissenschaft nicht erkennt oder was bis dahin noch nicht entwickelt worden ist, kann das als Aberglaube und idealistisch bezeichnet werden? Ist dieser Mensch etwa nicht selbst aberglŠubisch und idealistisch? Kšnnte sich die Wissenschaft nach dieser Anschauung noch weiterentwickeln und fortschreiten? Die menschliche Gesellschaft kann sich dann auch nicht mehr weiterentwickeln. Alles, was im Kreise der Wissenschaft und Technik erfunden wurde, hat es frŸher nicht gegeben. WŸrde all dies als Aberglaube betrachtet, brŠuchte es sich auch nicht mehr weiterzuentwickeln. Qigong ist auch nicht etwas Idealistisches, viele kennen Qigong nicht, deshalb halten sie Qigong immer fŸr etwas Idealistisches. Jetzt werden Infraschallwellen, Ultraschallwellen, elektromagnetische Wellen, Infrarotstrahlen, UV-Strahlen, Gammastrahlen, Neutronen, Atome und Metallspurenelemente und so weiter am Kšrper der Qigong-Meister durch MessgerŠte festgestellt, sind sie nicht alle etwas materiell Existierendes? Sie gehšren auch zur Materie. Sind nicht alle Dinge aus Materie zusammengesetzt? Sind nicht andere Zeit-RŠume auch aus Materie zusammengesetzt? Wie kann das als Aberglaube bezeichnet werden? Wenn Qigong dazu dient, sich zum Buddha zu kultivieren, dann betrifft das unvermeidlich viele hohe und tiefgehende Fragen, wir werden das alles erklŠren.

 

Wenn Qigong dazu dient, warum nennen wir es Qigong? In Wirklichkeit hei§t es nicht Qigong. Wie hei§t es denn? Es hei§t ãXiu LianÒ[14] (das Kultivieren und das Praktizieren), eben Xiu Lian. NatŸrlich gibt es noch andere konkrete Namen, das Ganze hei§t Kultivierung. Warum hei§t es denn nun Qigong? Ihr wisst, Qigong wird schon seit mehr als 20 Jahren in der Gesellschaft popularisiert, in der Mitte der Kulturrevolution hat es begonnen, gegen Ende der Kulturrevolution hat es seinen Hšhepunkt schon erreicht. †berlegt einmal, damals war die linksextremistische Stršmung noch sehr vorherrschend. Wir sagen nicht, wie Qigong in der vorgeschichtlichen Kultur hie§. Im Entwicklungsprozess unserer diesmaligen menschlichen Zivilisation hat es die feudalistische Gesellschaft durchlaufen, deshalb trug es normalerweise sehr feudalistisch gefŠrbte Namen. Wenn es mit Religionen verbunden war, trug es oft einen sehr religišs gefŠrbten Namen. Zum Beispiel: ãGro§er Weg der Kultivierung zum TaoÒ, ãDhyana von VajraÒ, ãArhat[15]-WegÒ, ãGro§er Weg der Kultivierung zum BuddhaÒ, ãGoldene Alchemie des neunfachen KreisesÒ und weitere, so war es. Wenn du wŠhrend der Kulturrevolution von ihnen gesprochen hŠttest, wŠrst du nicht kritisiert und bekŠmpft worden? Obwohl die Qigong-Meister bei der Popularisierung des Qigong die gute Absicht hatten, die Krankheiten der Bevšlkerung zu beseitigen, die Menschen gesund zu machen und ihre kšrperliche Verfassung zu verbessern, das war doch gut, aber es ging nicht. Die Menschen wagten nicht, es so zu nennen. Deshalb, um Qigong zu popularisieren, haben viele Qigong-Meister aus dem ãBuch des ElixiersÒ und den ãTaoistischen SchriftenÒ zwei Schriftzeichen genommen, und zwar ganz aus dem Zusammenhang gerissen und so hie§ es Qigong. Manche wollen noch den Fachausdruck Qigong erforschen, es gibt aber nichts zu forschen, frŸher hie§ es eben Kultivierung. Qigong ist nur ein neuer Fachausdruck, der erfunden wurde, um dem Denken der modernen Menschen zu entsprechen.

 

 

Warum wŠchst die Kultivierungsenergie trotz Praktizierens nicht

 

Warum wŠchst die Kultivierungsenergie trotz Praktizierens nicht? Viele Menschen haben diesen Gedanken: ãIch praktiziere, habe aber keine wahre †berlieferung bekommen, wenn mir ein Meister einige besondere Kunstgriffe oder einige Handtechniken von hohem Niveau beibringen wŸrde, dann wŸrde meine Kultivierungsenergie schon wachsen.Ò Jetzt denken 95 Prozent der Menschen so, ich finde das sehr lŠcherlich. Warum lŠcherlich? Weil Qigong keine Technik unter den alltŠglichen Menschen ist, es ist voll und ganz etwas Au§ergewšhnliches, also muss es mit den GrundsŠtzen der hohen Ebenen beurteilt werden. Ich sage euch, die grundlegende Ursache, warum die Kultivierungsenergie nicht wŠchst, ist: Bei den beiden Schriftzeichen ãXiu, LianÒ achten die Menschen nur auf das Lian – das Praktizieren und nicht auf das Xiu – das Kultivieren. Wenn du nach au§en strebst, kannst du Ÿberhaupt nichts bekommen, ganz gleich, wie du auch strebst. Willst du mit dem Kšrper eines alltŠglichen Menschen, HŠnden eines alltŠglichen Menschen und Gedanken eines alltŠglichen Menschen schon die hochenergetische Substanz in Kultivierungsenergie umwandeln? Kann sie dann schon wachsen? So einfach ist das nicht! Ich finde, das ist ein Witz. Das ist nichts anderes, als nach au§en zu streben und im Au§en zu suchen, du kannst es nie finden.

 

Es ist nicht wie eine Fertigkeit der alltŠglichen Menschen: Du gibst ein wenig Geld aus, lernst ein wenig Technik und dann hast du es schon gelernt. So ist das aber nicht. Das ist etwas, das Ÿber die Ebene der alltŠglichen Menschen hinausgeht, deshalb musst du entsprechend den au§ergewšhnlichen GrundsŠtzen gefordert werden. Wie gefordert werden? Du musst dich nach innen kultivieren und kannst nicht im Au§en suchen. Wie viele Menschen streben nach au§en, heute dieses, morgen jenes, au§erdem streben sie mit Eigensinn nach KultivierungsfŠhigkeiten, sie haben alle mšglichen Absichten. Manche wollen sogar Qigong-Meister werden und noch durch Heilungen reich werden! Bei der wahren Kultivierung muss dein Herz kultiviert werden, das hei§t, deine Xinxing zu kultivieren. Zum Beispiel sollen wir bei den zwischenmenschlichen Konflikten alle menschlichen GefŸhle, Begierden und alle GelŸste leicht nehmen. WŠhrend du noch wegen persšnlicher Vorteile kŠmpfst und streitest, willst du schon deine Kultivierungsenergie wachsen lassen, so einfach ist das nicht! Bist du dann nicht einem alltŠglichen Menschen gleich? Wie kann dann deine Kultivierungsenergie wachsen? Deshalb musst du auf die Kultivierung deiner Xinxing achten, erst dann kann deine Kultivierungsenergie wachsen und sich deine Ebene erhšhen.

 

Was ist Xinxing? Xinxing beinhaltet De[16] (De ist eine Art Substanz); Xinxing beinhaltet Nachsicht; beinhaltet Erkennen; beinhaltet Verzicht, Verzicht auf alle Begierden und auf alle Arten von Eigensinn eines alltŠglichen Menschen; und noch dazu Leiden ertragen kšnnen und so weiter, sie beinhaltet Dinge in vielen Bereichen. Die Xinxing der Menschen muss in allen Bereichen erhšht werden, erst dann kannst du dich wirklich erhšhen, das ist einer der entscheidenden Faktoren fŸr die Steigerung deiner Kultivierungsenergie.

 

Manche denken: ãDie Frage der Xinxing, die du ansprichst, ist doch etwas Ideologisches, etwas aus dem geistigen Bereich der Menschen, es ist nicht dasselbe wie die Kultivierungsenergie, die wir veredeln.Ò Wieso nicht dasselbe? Im Kreis der Denker gab es schon immer die Frage, ob die Materie oder der Geist das PrimŠre ist, diese Frage wurde schon immer diskutiert und debattiert. Ich sage euch, in Wirklichkeit sind Geist und Materie eins. Bei der Forschung in der Wissenschaft vom menschlichen Kšrper sind die heutigen Wissenschaftler der Meinung, dass die von dem menschlichen Gehirn ausgesendeten Gedanken Materie sind. Also sind sie etwas materiell Existierendes. Sind sie dann nicht Dinge im menschlichen Geist? Sind sie dann nicht eins? So wie der Kosmos, den ich erklŠrt habe, der seine materielle Existenz und auch zugleich seine Eigenschaften hat. Die Existenz der kosmischen Eigenschaften Zhen, Shan, Ren kšnnen die alltŠglichen Menschen nicht spŸren, weil sich alle alltŠglichen Menschen auf dieser Ebene befinden. Wenn du Ÿber diese Ebene der alltŠglichen Menschen hinausgehst, kannst du sie schon wahrnehmen. Wie wahrnehmen? Jede Substanz im Kosmos, einschlie§lich aller Substanzen, die Ÿberall den ganzen Kosmos erfŸllen, sind intelligente Wesen und haben Gedanken, sie alle sind Existenzformen des kosmischen Fa auf unterschiedlichen Ebenen. Sie lassen dich nicht erhšhen, du willst dich erhšhen, doch du kannst nicht, sie lassen dich einfach nicht nach oben kommen. Warum lassen sie dich nicht nach oben kommen? Weil sich deine Xinxing nicht erhšht hat. Jede Ebene hat unterschiedliche Ma§stŠbe; wenn du deine Ebene erhšhen willst, musst du auf deine schlechten Gedanken verzichten und all deinen Schmutz wegschŸtten, damit du dich den Anforderungen der Ma§stŠbe jener Ebene angleichst, erst dann kannst du nach oben kommen.

 

Wenn sich deine Xinxing erhšht, wird sich dein Kšrper sehr stark verŠndern; wenn sich deine Xinxing erhšht, werden sich die Substanzen an deinem Kšrper garantiert verŠndern. Und was fŸr VerŠnderungen? Die schlechten Dinge, nach denen du trachtest und an denen du festhŠltst, wirst du wegwerfen. Ein Beispiel: Eine Flasche ist mit Schmutz gefŸllt, wird ihr Deckel sehr fest verschlossen und wird sie ins Wasser geworfen, dann sinkt sie sofort bis zum Grund. SchŸttest du den Schmutz aus, je mehr du ausschŸttest, desto hšher schwimmt die Flasche; wenn du den Schmutz ganz ausschŸttest, schwimmt sie ganz nach oben. Bei der Kultivierung mŸssen wir alle verschiedenen schlechten Dinge am menschlichen Kšrper beseitigen, erst dann lassen sie dich erhšhen, die Eigenschaften dieses Kosmos haben eben so eine Wirkung. Wenn du deine Xinxing nicht kultivierst, deinen moralischen Ma§stab nicht erhšhst, deine schlechten Gedanken und schlechten Substanzen nicht beseitigst, dann lassen sie dich nicht erhšhen. Sag einmal, wieso sollten sie nicht eins sein? Sagen wir zum Scherz: Wenn jemand noch alle GefŸhle und Begierden eines alltŠglichen Menschen hat und man ihn schon so nach oben kommen und Buddha werden lŠsst, Ÿberlegt einmal, ist das mšglich? Wenn er sieht, dass jene gro§e Bodhisattwa so schšn ist, entsteht bei ihm vielleicht ein Ÿbler Gedanke. Weil der Neid nicht beseitigt ist, wird er mit Buddhas in Konflikt kommen. Kann es erlaubt sein, dass so etwas passiert? Also, was ist dann zu tun? Du musst unter den alltŠglichen Menschen alle verschiedenen schlechten Gedanken beseitigen, erst dann kannst du dich erhšhen.

 

Das hei§t also, du musst auf die Kultivierung deiner Xinxing achten, dich entsprechend den kosmischen Eigenschaften Zhen, Shan, Ren kultivieren, die Begierden eines alltŠglichen Menschen, die schlechten Gesinnungen und die Gedanken, Schlechtes tun zu wollen, beseitigen. Sobald sich dein geistiger Horizont ein bisschen erhšht, ist bereits ein bisschen Schlechtes an deinem Kšrper beseitigt. Gleichzeitig musst du noch einige Leiden ertragen, etwas Schweres erleiden, damit etwas von deinem Karma beseitigt wird, dann kannst du dich ein bisschen erhšhen; das bedeutet, die EinschrŠnkungen der kosmischen Eigenschaften sind fŸr dich nicht mehr so stark. Kultivierung hŠngt von einem selbst ab, Kultivierungsenergie hŠngt vom Meister ab. Der Meister gibt dir eine die Kultivierungsenergie fšrdernde Kultivierungsenergie und diese Kultivierungsenergie fŠngt dann an zu wirken, sie kann au§erhalb deines Kšrpers deine De-Substanz in Kultivierungsenergie umwandeln. Wenn du dich stŠndig erhšhst und stŠndig nach oben kultivierst, wird die SŠule deiner Kultivierungsenergie auch stŠndig nach oben durchbrechen. Ein Kultivierender muss sich in der Umgebung der alltŠglichen Menschen kultivieren, sich stŠhlen und allmŠhlich Eigensinn und verschiedene Begierden loslassen. Dinge, die die Menschheit normalerweise fŸr gut hŠlt, sind von hohen Ebenen aus gesehen aber oft schlecht. Was die Menschen fŸr gut halten: Je mehr persšnliche Vorteile einer unter den alltŠglichen Menschen gewinnt, desto besser ist das Leben; aus der Sicht der gro§en Erleuchteten ist dieser Mensch umso schlechter. Wo liegt das Schlechte? Je mehr er gewinnt, desto mehr schadet er anderen, er bekommt das, was er nicht bekommen soll, er wird auf Ruhm und Reichtum achten, dann wird er seine De verlieren. Wenn du Kultivierungsenergie wachsen lassen willst, aber nicht auf die Kultivierung deiner Xinxing achtest, kann sie Ÿberhaupt nicht wachsen.

 

In unserem Kultivierungskreis wird gesagt, dass der Urgeist des Menschen unsterblich ist. FrŸher wurde vom Urgeist des Menschen gesprochen, die Menschen sagen vielleicht, das sei Aberglaube. Ihr wisst, dass in der Physik unser menschlicher Kšrper erforscht wird, es gibt MolekŸle, Protonen, Elektronen und wenn weiter geforscht wird, gibt es noch Quarks, Neutrinos und so weiter. Bis dorthin kann man nicht mehr mit dem Mikroskop sehen. Aber das ist noch sehr weit entfernt vom Ursprung des Lebens und vom Ursprung der Materie. Ihr wisst, bei der Kernspaltung erfordert es einen beachtlich starken Energiesto§ und beachtlich gro§e WŠrmemengen zur Entstehung einer Kernverschmelzung und zur Spaltung eines Atomkerns. Wenn ein Mensch stirbt, wie kšnnen die Atomkerne des menschlichen Kšrpers ohne Weiteres absterben? Wir haben festgestellt, dass sich beim Sterben nur die Schicht der grš§ten molekularen Bestandteile in diesem unserem Raum auflšst; die Kšrper in den anderen RŠumen sind jedoch nicht zerstšrt worden. †berlegt einmal, wie sieht der menschliche Kšrper unter einem Mikroskop aus? Der ganze Kšrper eines Menschen bewegt sich, du sitzt zwar still da und bewegst dich nicht, aber der ganze Kšrper ist in Bewegung, die molekularen Zellen bewegen sich, der ganze Kšrper ist locker, so, als ob er aus Sandkšrnern zusammengesetzt wŠre. Unter dem Mikroskop gesehen, ist der menschliche Kšrper genauso, er ist ganz anders im Vergleich zu dem Kšrper, den unsere Augen sehen. Das kommt daher, dass dir dieses menschliche Augenpaar ein Trugbild erzeugen kann, es lŠsst dich solche Dinge nicht sehen. Wenn das Himmelsauge gešffnet ist, kann es die Dinge vergrš§ert sehen, das ist eigentlich ein Instinkt des Menschen und jetzt wird das besondere KultivierungsfŠhigkeit genannt. Wenn du besondere KultivierungsfŠhigkeiten bekommen willst, dann musst du zum Ursprung, zum Wahren zurŸckkehren und dich zurŸckkultivieren.

 

Nun sprechen wir Ÿber die De. Welche konkreten ZusammenhŠnge gibt es? Wir werden sie eingehend erklŠren. In vielen, vielen RŠumen haben wir Menschen einen Kšrper. Die grš§ten Bestandteile des menschlichen Kšrpers, die wir jetzt sehen, sind die Zellen, das ist unser fleischlicher Kšrper. Wenn du in den Raum zwischen Zellen und MolekŸlen, zwischen MolekŸlen und MolekŸlen eintrittst, dann wirst du erfahren, dass du schon in einem anderen Raum bist. Wie ist die Existenzform jenes Kšrpers? NatŸrlich kannst du ihn nicht mit den Begriffen dieses Raumes verstehen, dein Kšrper muss sich den Anforderungen der Existenzform jenes Raumes angleichen. Die Kšrper in den anderen RŠumen kšnnen sich vergrš§ern oder verkleinern, du wirst dann bemerken, dass jener Raum auch immens gro§ ist. Das bezieht sich auf eine einfache Existenzform der anderen RŠume, zur gleichen Zeit und an der gleichen Stelle existieren andere RŠume. In vielen anderen RŠumen hat der Mensch einen bestimmten Kšrper, in einem bestimmten Raum existiert ein Feld um den menschlichen Kšrper herum. Was fŸr ein Feld? Dieses Feld ist nŠmlich die De, von der wir sprechen. De ist eine Art wei§er Substanz, es ist jedoch nicht so, wie frŸher gemeint wurde, dass sie etwas Geistiges oder Ideologisches der Menschen sei, sie ist voll und ganz eine Art materieller Existenz, deshalb sprachen die Šlteren Menschen frŸher vom Ansammeln oder Verlust von De, das ist sehr zutreffend. Diese De befindet sich um den menschlichen Kšrper herum und bildet ein Feld. FrŸher hie§ es im taoistischen System, dass Meister nach SchŸlern suchen und nicht SchŸler nach Meistern. Was bedeutet das? Er wollte eben feststellen, ob der Anteil der De, den dieser SchŸler an sich trŠgt, gro§ ist oder nicht. Wenn er gro§ ist, dann kann er sich leicht kultivieren; wenn nicht, dann ist es nicht leicht, seine Kultivierungsenergie kann nur sehr schwer zu hohen Ebenen wachsen.

 

Gleichzeitig existiert noch eine Art schwarzer Substanz, hier nennen wir sie Karma, im Buddhismus wird sie bšses Karma genannt. Die wei§e und die schwarze Substanz existieren gleichzeitig. Wie verhŠlt es sich nun zwischen diesen beiden Substanzen? Die De-Substanz bekommen wir, wenn wir Leiden ertragen, Schweres erlitten oder Gutes getan haben; und die schwarze Substanz bekommt einer, wenn er etwas Schlechtes, etwas Bšses getan oder andere schikaniert hat. Jetzt sind manche Menschen nicht nur profitsŸchtig, sie begehen jede erdenkliche Untat, fŸr Geld tun sie alles Schlechte: Morden und Tšten, Menschenleben mit Geld erkaufen, HomosexualitŠt, DrogenabhŠngigkeit und so weiter, alles Mšgliche. Wenn einer etwas Schlechtes tut, verliert er De. Wie verliert er sie? Wenn er andere beschimpft, fŸhlt er sich im Vorteil, er meint, er habe sich Luft gemacht. In diesem Kosmos gibt es einen Grundsatz, der hei§t: Wer nichts verliert, gewinnt nichts; gewinnt einer etwas, dann muss er etwas verlieren; wenn du nichts verlierst, wirst du gezwungen etwas zu verlieren. Wer Ÿbt diese Wirkung aus? Es sind eben die kosmischen Eigenschaften, die diese Wirkung ausŸben, deshalb geht es nicht, wenn du nur gewinnen willst. Was tun? Wenn er den anderen beschimpft oder schikaniert, wirft er ihm seine De zu; dieser ist es, der gekrŠnkt wurde, etwas verloren und Leiden ertragen hat, deshalb wird ihm sein Schaden ersetzt. Er beschimpft ihn auf dieser Seite; wŠhrend er schimpft, fliegt ein StŸck De aus dem Bereich seines eigenen Raumfeldes weg und fŠllt dem anderen zu. Je stŠrker er schimpft, umso mehr De gibt er dem anderen. Andere zu schlagen oder zu schikanieren ist genauso. Er gibt ihm einen Faustschlag, einen Fu§tritt, entsprechend der StŠrke des Schlages fliegt ein StŸck De zu dem anderen. Ein alltŠglicher Mensch erkennt diesen Grundsatz nicht, er meint, dass er schikaniert wurde und er kann es nicht ertragen: ãDu schlŠgst mich, dann muss ich zurŸckschlagen: Peng!Ò ein Faustschlag zurŸck und die De ist wieder zurŸckgeschoben, beide nichts verloren, nichts gewonnen. Vielleicht denkt er: ãDu schlŠgst mich einmal, ich schlage dich zweimal, sonst kann ich mir nicht Luft machen.Ò Dann schlŠgt er noch einmal zu, wieder fliegt ein StŸck De von ihm weg zu dem anderen.

 

Warum wird die De fŸr so etwas Wichtiges gehalten? Welche Beziehungen gibt es bei der Umwandlung der De? In der Religion wird gesagt: Wenn einer diese De hat und er in diesem Leben etwas nicht bekommt, bekommt er es im nŠchsten. Was bekommt er? Ist seine De gro§, wird er vielleicht ein hoher Beamter, viel Geld haben; was immer er auch wŸnscht, bekommt er, das ist eben mit dieser De eingetauscht. In der Religion wird noch gesagt, wenn der Mensch keine De hat, dann werden Kšrper und Geist vollstŠndig vernichtet. Seine Urgeiste werden vernichtet, nach dem Tod stirbt er voll und ganz, es wird nichts mehr Ÿbrig bleiben. In unserem Kultivierungskreis wird jedoch gesagt, dass sich die De direkt in Kultivierungsenergie umwandeln kann.

 

Nun erklŠren wir, wie sich die De in Kultivierungsenergie umwandelt. Im Kultivierungskreis gibt es einen solchen Satz, der hei§t: ãKultivierung hŠngt von einem selbst ab, Kultivierungsenergie hŠngt vom Meister ab.Ò Mancher redet aber Ÿber ãSchmelztiegel auf den Ofen stellenÒ, ãKrŠuter sammeln und Elixier veredelnÒ und Ÿber GedankenaktivitŠten, das hŠlt er fŸr sehr wichtig. Ich sage dir, das ist Ÿberhaupt nicht wichtig; wenn du viel daran denkst, ist das Eigensinn. Wenn du sehr daran denkst, bist du dann nicht eigensinnig und trachtest danach? Kultivierung hŠngt von einem selbst ab, Kultivierungsenergie hŠngt vom Meister ab. Es genŸgt schon, wenn du diesen Wunsch hast. Es ist der Meister, der diese Sache wirklich tut, du kannst das Ÿberhaupt nicht schaffen. Mit dem Kšrper eines alltŠglichen Menschen, kannst du schon jene hohen Lebewesen aus diesen hochenergetischen Substanzen umwandeln? Absolut nicht mšglich, schon darŸber zu reden, ist ein Witz. Die Umwandlungsprozesse der menschlichen Kšrper in den anderen RŠumen sind ziemlich mystisch und kompliziert, du kannst diese Sachen Ÿberhaupt nicht schaffen.

 

Was wird dir der Meister geben? Er wird dir eine die Kultivierungsenergie fšrdernde Kultivierungsenergie geben. Die De befindet sich au§erhalb des menschlichen Kšrpers, die wirkliche Kultivierungsenergie eines Menschen entsteht eben aus der De. Wie hoch die Ebene und wie stark die Kultivierungsenergie eines Menschen sind, alles ist aus dieser De entstanden. Sie wandelt deine De in Kultivierungsenergie um, die dann spiralfšrmig nach oben wŠchst. Die Kultivierungsenergie, die wirklich die Ebene eines Menschen bestimmt, wŠchst au§erhalb des Kšrpers. Nachdem sie schlie§lich spiralfšrmig bis zum Scheitel gewachsen ist, bildet sich eine SŠule der Kultivierungsenergie. Wie hoch die Kultivierungsenergie dieses Menschen ist, mit einem Blick wird die Hšhe der SŠule seiner Kultivierungsenergie gesehen, das ist seine Ebene, die Fruchtposition, von der im Buddhismus gesprochen wird. Bei der Meditation im Lotussitz kann der Urgeist mancher Menschen den Kšrper verlassen; auf einmal steigt er bis zu einer gewissen Hšhe, noch hšher kann er nicht mehr, wagt er nicht mehr. Auf seiner eigenen SŠule der Kultivierungsenergie sitzend, steigt er nach oben und kann nur so hoch steigen. Weil die SŠule seiner Kultivierungsenergie nur so hoch ist, kommt er nicht mehr hšher, es ist die Frage der Fruchtposition, von der im Buddhismus gesprochen wird.

 

Um die Hšhe der Xinxing zu messen, gibt es noch einen Ma§stab. Der Ma§stab und die SŠule der Kultivierungsenergie befinden sich nicht im gleichen Raum, aber sie existieren gleichzeitig. Ist deine Xinxing hoch kultiviert – zum Beispiel unter den alltŠglichen Menschen beschimpft dich jemand, du sagst nichts und dein Herz bleibt ruhig; wenn du einen Faustschlag bekommst, sagst du wieder nichts und tust es mit einem LŠcheln ab, die Xinxing dieses Menschen ist schon sehr hoch. Also du bist ein Praktizierender, was sollst du dann bekommen? Bekommst du nicht die Kultivierungsenergie? Wenn sich deine Xinxing erhšht hat, ist deine Kultivierungsenergie auch gewachsen. Wie hoch die Xinxing, so hoch die Kultivierungsenergie, das ist eine absolute Wahrheit. FrŸher gab es Menschen, ganz gleich, ob sie im Park oder zu Hause praktizierten, sie waren sehr konzentriert und fromm, sie praktizierten auch nicht schlecht. Aber sobald sie aus der TŸre herauskamen, waren sie nicht mehr dieselben, sie machten was sie wollten, sie stritten und kŠmpften unter den alltŠglichen Menschen mit den anderen um Ruhm und Reichtum. Kann ihre Kultivierungsenergie dann wachsen? Nein, Ÿberhaupt nicht, ihre Krankheiten kšnnen auch nicht geheilt werden. Darin liegt der Grund. Warum kšnnen sich manche nicht von ihren Krankheiten befreien, obwohl sie Ÿber lŠngere Zeit Qigong geŸbt haben? Qigong ist Kultivierung, es ist etwas Au§ergewšhnliches und keine Gymnastik der alltŠglichen Menschen, man muss auf die Xinxing achten, erst dann kšnnen Krankheiten geheilt werden oder die Kultivierungsenergie wachsen.

 

Manche meinen, ãSchmelztiegel auf den Ofen stellenÒ, ãKrŠuter sammeln und Elixier veredelnÒ, dieses Elixier sei schon die Kultivierungsenergie. Nein. Dieses Elixier speichert nur einen Teil der Energie, jedoch nicht das Ganze der Energie. Was ist das Elixier[17]? Ihr wisst, bei uns gibt es noch einige andere Dinge, die den Kšrper kultivieren, am Kšrper werden noch KultivierungsfŠhigkeiten auftauchen, es gibt noch sehr viele Dinge der Techniken. Die meisten sind verschlossen, es ist dir nicht erlaubt, sie anzuwenden. Es gibt viele KultivierungsfŠhigkeiten, Ÿber zehntausend KultivierungsfŠhigkeiten. Sowie eine entsteht, wird sie verschlossen. Warum lŠsst man sie nicht auftauchen? Damit ist beabsichtigt, dass du sie nicht anwendest, um in der Gesellschaft der alltŠglichen Menschen beliebig etwas zu tun. Die Gesellschaft der alltŠglichen Menschen darf nicht beliebig gestšrt werden, du darfst deine FŠhigkeiten auch nicht in der Gesellschaft der alltŠglichen Menschen nach Belieben zeigen, weil der Zustand der Gesellschaft der alltŠglichen Menschen dadurch sabotiert werden kšnnte. Viele Menschen kultivieren sich durch Erkennen; wenn du ihnen alles zeigst, wird man sehen, dass es wahr ist, dann kommen alle und kultivieren sich, auch die sŸndhaftesten Menschen, die keine Gnade mehr verdienen, werden kommen und sich kultivieren, das geht nicht. Es ist dir nicht erlaubt, sie so zu zeigen; au§erdem wirst du noch leicht Schlechtes tun, weil du den schicksalhaften Zusammenhang, das Wesentliche nicht sehen kannst. Du meinst, du hŠttest etwas Gutes getan, aber es ist vielleicht etwas Schlechtes, deshalb ist es dir nicht erlaubt, sie anzuwenden. Denn sobald du etwas Schlechtes tust, wird deine Ebene fallen, so hast du dich umsonst kultiviert, deshalb sind viele KultivierungsfŠhigkeiten verschlossen. Was tun? Am Tage der …ffnung der Kultivierungsenergie und der Erleuchtung ist dieses Elixier eine Bombe, die alle KultivierungsfŠhigkeiten und alle Schlšsser und Qiao[18] des Kšrpers aufsprengen wird, peng, eine ErschŸtterung und alles wird aufgesprengt, dafŸr ist das Elixier da. Nach dem Tod der Mšnche gibt es bei der EinŠscherung Sarira[19], manche sagen, dass das Knochen oder ZŠhne seien. Warum haben die alltŠglichen Menschen das nicht? Das ist eben das Elixier, das aufgesprengt wurde, seine Energie wurde frei, es enthŠlt eine gro§e Menge Substanzen aus anderen RŠumen. Schlie§lich ist es auch etwas materiell Existierendes, hat aber keinen Nutzen. Die heutigen Menschen halten es fŸr sehr wertvoll, es hat Energie, Glanz und ist sehr hart, so ein Ding ist das.

 

Es gibt noch einen Grund, warum die Kultivierungsenergie nicht wŠchst und der ist: Ohne das Fa auf hohen Ebenen zu kennen, kann man sich nicht nach oben kultivieren. Was bedeutet das? Wie ich gerade gesagt habe, manche haben viele Kultivierungswege praktiziert, ich sage dir, wie viele du auch lernen magst, es nutzt nichts, du bist nur ein GrundschŸler, ein GrundschŸler bei der Kultivierung, das alles sind nur GrundsŠtze von niedrigen Ebenen. Es hat keine Anleitungswirkung, wenn du solche GrundsŠtze der niedrigen Ebenen nimmst, um dich zu hohen Ebenen zu kultivieren. Wenn du mit den LehrbŸchern der Grundschule an der UniversitŠt lernst, bleibst du immer noch ein GrundschŸler, wie viel du auch lernen magst, es nutzt nichts, sondern es macht die ganze Sache sogar noch schlimmer. Auf unterschiedlichen Ebenen gibt es unterschiedliches Fa. Auf unterschiedlichen Ebenen hat das Fa unterschiedliche Anleitungswirkungen, deshalb kšnnen dich die GrundsŠtze der niedrigen Ebenen nicht dazu anleiten, dich zu hohen Ebenen zu kultivieren. Was wir spŠter ausfŸhrlich erlŠutern, sind alles GrundsŠtze der Kultivierung auf hohen Ebenen, ich erklŠre es in Verbindung mit Dingen von unterschiedlichen Ebenen, deshalb hat es fŸr dich bei der zukŸnftigen Kultivierung immer Anleitungswirkung. Es gibt einige BŸcher von mir, es gibt auch Tonaufzeichnungen und Videoaufzeichnungen; du wirst feststellen: Nachdem du sie einmal gelesen oder gehšrt hast und nach einer gewissen Zeit wieder liest oder hšrst, gibt es garantiert noch Anleitungswirkungen fŸr dich. Du erhšhst dich ja auch stŠndig und sie haben fŸr dich stŠndig Anleitungswirkungen, das ist das Fa. Das sind die zwei GrŸnde, warum die Kultivierungsenergie trotz Praktizierens nicht wŠchst: Ohne das Fa auf hohen Ebenen zu kennen, kann man sich nicht kultivieren; ohne sich nach innen zu kultivieren, ohne die Xinxing zu kultivieren, wŠchst die Kultivierungsenergie nicht. Es gibt nur diese beiden GrŸnde.

 

 

Besonderheiten des Falun Dafa

 

Unser Falun Dafa ist eine von 84.000 buddhistischen Schulen, in den historischen Zeiten unserer diesmaligen menschlichen Zivilisation ist es noch nie šffentlich verbreitet worden, aber in einer der vorgeschichtlichen Zeiten hat es Menschen in gro§em Ausma§ erlšst. In der letzten Zeit des End-Jie[20] verbreite ich es wieder, deshalb ist es Šu§erst wertvoll. Ich habe die Form erklŠrt, in der sich die De direkt in Kultivierungsenergie umwandelt. Die Kultivierungsenergie entsteht in Wirklichkeit nicht durch das Praktizieren, sondern durch das Kultivieren. Viele Menschen streben nach dem Wachstum ihrer Kultivierungsenergie, sie achten nur auf das Praktizieren der †bungen und nicht auf die Kultivierung. In Wirklichkeit wird die Kultivierungsenergie voll und ganz durch die Kultivierung der Xinxing herauskultiviert. Warum bringen wir euch hier auch die †bungen bei? Ich erklŠre zuerst, warum die Mšnche keine †bungen machen. Vor allem meditieren sie, rezitieren die Sutren und kultivieren ihre Xinxing, dann wŠchst schon ihre Kultivierungsenergie, also die Kultivierungsenergie, die die Hšhe ihrer Ebene bestimmt. Weil Shakyamuni vom Verzicht auf alles Weltliche einschlie§lich des Benti[21] gesprochen hat, sind die kšrperlichen Bewegungen nicht notwendig. Im taoistischen System wird nicht von der umfassenden Erlšsung aller Wesen gesprochen; vor ihm stehen nicht Menschen mit verschiedenen HerzenszustŠnden und unterschiedlichen Ebenen, nicht alle mšglichen Menschen, manche mehr und manche weniger egoistisch. Er wŠhlt seine SchŸler aus. Hat er drei SchŸler gefunden, dann bekommt nur einer von ihnen die wahre †berlieferung. Es muss sicher sein, dass dieser SchŸler hohe De hat und gut ist und dass bei ihm keine Probleme auftauchen werden. Deshalb Ÿberliefert er hauptsŠchlich Dinge der Handtechniken, um den Kšrper zu kultivieren. Sie praktizieren so etwas wie gšttliche FŠhigkeiten und Techniken und dazu sind gewisse Bewegungen notwendig.

 

Falun Dafa ist auch ein Doppelkultivierungsweg von Kšrper und Geist, dazu sind die Bewegungen notwendig. Die Bewegungen dienen einerseits dazu, die KultivierungsfŠhigkeiten zu verstŠrken. Was hei§t verstŠrken? Mit deiner starken Kultivierungsenergie verstŠrkst du deine KultivierungsfŠhigkeiten, sie werden immer stŠrker; andererseits werden noch viele Lebewesen in deinem Kšrper entwickelt. Bei der Kultivierung auf hohen Ebenen wird im taoistischen System von der Geburt des Urkindes gesprochen, im buddhistischen System wird von dem unvergŠnglichen Vajra-Kšrper[22] gesprochen, dazu werden noch sehr viele Dinge der Techniken entwickelt. Alle diese Dinge werden durch Handtechniken entwickelt, dazu sind die Bewegungen da. Bei einem vollstŠndigen Doppelkultivierungsweg von Kšrper und Geist muss man sich sowohl kultivieren als auch die †bungen praktizieren. Ich denke, ihr habt verstanden, woher die Kultivierungsenergie kommt. Die Kultivierungsenergie, die wirklich die Hšhe deiner Ebene bestimmt, entsteht Ÿberhaupt nicht durch das Praktizieren, sondern durch das Kultivieren. Bei der Kultivierung hast du deine Xinxing unter den alltŠglichen Menschen erhšht und dich den kosmischen Eigenschaften angeglichen, die kosmischen Eigenschaften werden dich nicht mehr einschrŠnken, dann kannst du dich erhšhen. Die De beginnt dann, sich in Kultivierungsenergie umzuwandeln; wŠhrend sich der Ma§stab deiner Xinxing erhšht, wŠchst sie, so verhŠlt es sich nun einmal damit.

 

Unser Kultivierungsweg gehšrt wirklich zu den Doppelkultivierungswegen von Kšrper und Geist. Die Kultivierungsenergie, die wir veredeln, ist in jeder Zelle des Kšrpers gespeichert; bis zu den ursprŸnglichen Teilchen der Materie auf Šu§erst mikroskopischen Ebenen wird die Kultivierungsenergie aus hochenergetischer Substanz gespeichert. WŠhrend deine Kultivierungsenergie wŠchst, wird ihre Dichte immer grš§er, ihre Kraft wird auch immer stŠrker. Diese hochenergetische Substanz hat Intelligenz. Weil sie in jeder Zelle des menschlichen Kšrpers bis zur Urquelle des Lebens gespeichert ist, bekommt sie nach und nach die gleiche Gestalt wie deine Kšrperzellen, sie hat auch die gleiche Anordnung der MolekŸle und die gleiche Form wie alle Atomkerne. Aber das Wesen hat sich geŠndert, er ist nicht mehr der Kšrper, der ursprŸnglich aus den fleischlichen Zellen zusammengesetzt war. Ist das dann nicht so, dass du nicht mehr in den FŸnf-Elementen bist? NatŸrlich ist deine Kultivierung noch nicht zu Ende, du kultivierst dich noch unter den alltŠglichen Menschen, deshalb siehst du Šu§erlich aus wie ein alltŠglicher Mensch, der einzige Unterschied ist, dass du viel jŸnger aussiehst als Gleichaltrige. NatŸrlich muss zuerst das Schlechte deines Kšrpers einschlie§lich der Krankheiten beseitigt werden. Aber wir heilen hier keine Krankheiten, wir reinigen den Kšrper, es wird auch nicht Heilung genannt, bei uns hei§t es Reinigung des Kšrpers, den Kšrper fŸr die sich wirklich Kultivierenden zu reinigen. Manche sind nur gekommen, um sich heilen zu lassen. Wir lassen die Schwerkranken nicht an unserem Kurs teilnehmen, weil ein Schwerkranker die Gesinnung, sich heilen zu lassen und den Gedanken, dass er krank ist, nicht loslassen kann. Er ist schwer krank und fŸhlt sich sehr unwohl, kann er das loslassen? Er kann sich nicht kultivieren. Wir betonen immer wieder, dass wir keine Schwerkranken aufnehmen, hier geht es um Kultivierung, das ist sehr weit entfernt von dem, woran er denkt. DafŸr kann er sich an andere Qigong-Meister wenden. NatŸrlich haben viele Lernende Krankheiten; weil du ein wahrer Kultivierender bist, tun wir dies fŸr dich.

 

Nachdem sich unsere Falun Dafa-Lernenden eine gewisse Zeit lang kultiviert haben, ist die VerŠnderung ihres Aussehens sehr gro§, ihre Haut wird fein, zart und rosarot, bei Šlteren Menschen kommt es auch vor, dass sich ihre Falten verringern, sogar sehr, sehr wenig werden, das ist eine Ÿbliche Erscheinung. Ich erzŠhle euch hier keine MŠrchen, viele der hier anwesenden langjŠhrig Lernenden kennen das. Au§erdem kommt es noch vor, dass Šltere Frauen ihre Periode wiederbekommen. Denn ein Doppelkultivierungsweg von Kšrper und Geist braucht das Qi[23] der Regelblutung, um den Kšrper zu kultivieren. Die Regelblutung wird jedoch nicht stark sein, ein bisschen genŸgt schon fŸr das jetzige Stadium, das reicht. Das ist auch eine verbreitete Erscheinung. Wie kannst du sonst deinen Kšrper kultivieren, wenn es dir fehlt? Bei den MŠnnern ist es auch so, die Šlteren und die jŸngeren werden sich alle am Kšrper leicht fŸhlen. Als ein wahrer Kultivierender wirst du diese VerŠnderungen spŸren.

 

In unserem Kultivierungsweg wird etwas sehr Gro§es praktiziert, er ist nicht so wie die vielen Kultivierungswege, bei denen man die Bewegungen von Tieren nachahmt. Was bei diesem Kultivierungsweg praktiziert wird, ist einfach sehr gro§. Die GrundsŠtze, die Shakyamuni oder Laotse zu ihrer Zeit erklŠrt haben, gehšren alle zu den GrundsŠtzen innerhalb des Bereiches unseres Milchstra§ensystems. Was wird bei unserem Falun Dafa praktiziert? Wir kultivieren uns nach den Entwicklungsprinzipien des Kosmos, angeleitet vom Ma§stab der hšchsten kosmischen Eigenschaften – Zhen, Shan, Ren. Wir haben so etwas Gro§es praktiziert, es ist, als ob man den Kosmos veredelt.

 

Unser Falun Dafa hat noch eine ganz gro§e Besonderheit, die ganz speziell ist und sich von allen anderen Kultivierungswegen unterscheidet. Die Qigong-Arten, die sich zurzeit in der Gesellschaft verbreiten, gehšren alle zu jenen, die einen alchemistischen Weg gehen, bei denen Elixier veredelt wird. Bei solchen Qigong-Arten ist es sehr schwierig, unter den alltŠglichen Menschen zur …ffnung der Kultivierungsenergie und zur Erleuchtung zu kommen. Unser Falun Dafa geht nicht den alchemistischen Weg, bei unserem Kultivierungsweg wird ein Falun[24] im Bereich des Unterbauchs kultiviert, wŠhrend des Kurses setze ich es den Lernenden persšnlich ein. WŠhrend ich Falun Dafa erklŠre, werden wir euch nacheinander das Falun einsetzen, manche werden es spŸren, manche nicht. Die meisten werden es spŸren, denn die kšrperliche Verfassung eines jeden Menschen ist unterschiedlich. Wir veredeln das Falun und nicht das Elixier. Das Falun ist eine Miniatur des Kosmos und hat alle Funktionen des Kosmos, es kann automatisch wirken und sich drehen. Es wird sich ewig im Bereich deines Unterbauchs drehen. Nachdem es fŸr dich eingesetzt worden ist, hšrt es nicht mehr auf, sich weiterhin zu drehen, und zwar fŸr immer. WŠhrend es sich im Uhrzeigersinn dreht, nimmt es automatisch Energie aus dem Kosmos auf, es kann selbst auch Energie umwandeln und versorgt alle verschiedenen Teile deines Kšrpers mit der fŸr die Umwandlung notwendigen Energie. Gleichzeitig gibt es Energie nach au§en ab, wenn es sich gegen den Uhrzeigersinn dreht. Nachdem die verbrauchten Substanzen von ihm abgesto§en wurden, lšsen sie sich um den Kšrper herum auf. Wenn es Energie abgibt, reicht sie sehr weit und danach nimmt es wieder neue Energie auf. Die Energie, die es abgibt, wird alle Menschen begŸnstigen, die sich in deiner NŠhe befinden. Im buddhistischen System wird von der Selbsterlšsung, von der Erlšsung anderer und von der Erlšsung aller Wesen gesprochen; nicht nur sich selbst zu kultivieren, sondern auch umfassend alle Wesen zu erlšsen, andere Menschen werden dabei begŸnstigt, indem ihre Kšrper ohne direkte Absicht in Ordnung gebracht und ihre Krankheiten geheilt werden und so weiter. NatŸrlich wird die Energie nicht verloren gehen; wenn sich das Falun im Uhrzeigersinn dreht, wird es sie von selbst zurŸckziehen, weil es sich unaufhšrlich dreht.

 

Manche denken: Warum dreht sich das Falun unaufhšrlich? Einige fragten mich: Warum kann es sich drehen? Was ist das fŸr ein Prinzip? Wenn viel Energie gesammelt wird, kann sich ein Elixier bilden, das ist einfach zu verstehen; das Drehen des Falun ist jedoch unvorstellbar. Ich nenne euch ein Beispiel: Der Kosmos bewegt sich, alle Galaxien, alle Sternsysteme im Kosmos bewegen sich, die neun Planeten kreisen um die Sonne, die Erde rotiert auch noch. †berlegt einmal, wer schiebt sie an? Wer hat ihnen die Antriebskraft gegeben? Du kannst das nicht mit den Begriffen der alltŠglichen Menschen zu erkennen suchen, das ist einfach eine Art Drehmechanismus. So ist auch unser Falun, es dreht sich einfach. Es lšst das Problem, wie ein alltŠglicher Mensch unter normalen LebensumstŠnden praktizieren kann und verlŠngert die Zeit des Praktizierens. Wie wird sie verlŠngert? Indem es sich unaufhšrlich dreht und ununterbrochen aus dem Kosmos Energie aufnimmt und sie umwandelt. Wenn du arbeitest, veredelt es dich. NatŸrlich nicht nur das Falun, wir werden auch noch sehr viele andere Mechanismen an deinen Kšrper setzen, die sich alle automatisch in Verbindung mit dem Falun drehen und entwickeln. Also bei diesem Kultivierungsweg wird der Mensch ganz automatisch veredelt und dadurch wird eine Art ãKultivierungsenergie veredelt MenschenÒ entstehen, es hei§t auch ãFa veredelt MenschenÒ. Wenn du nicht praktizierst, veredelt dich die Kultivierungsenergie; wenn du praktizierst, veredelt sie dich auch. Beim Essen, beim Schlafen oder bei der Arbeit wirst du stŠndig von ihr veredelt. Wozu praktizierst du? Du praktizierst, um das Falun zu verstŠrken und um alle diese Mechanismen und Qi-Mechanismen, die ich fŸr dich eingesetzt habe, zu verstŠrken. Bei der Kultivierung auf hohen Ebenen ist alles absichtslos, die Bewegungen folgen auch dem Lauf der Mechanismen, dabei gibt es keine einzige GedankenfŸhrung und es wird auch nicht Ÿber den Atem und so weiter geredet.

 

Wir reden auch nicht von Orten oder von der Zeit fŸr das Praktizieren. Manche fragen: Welche Zeit ist gut zum Praktizieren? Die Zeit Zi (Mitternacht), Chen (frŸhmorgens) oder Wu (mittags)? Wir reden nicht vom Zeitpunkt. Wenn du in der Zeit Zi nicht praktiziert hast, hat dich die Kultivierungsenergie veredelt; wenn du in der Zeit Chen nicht praktiziert hast, hat sie dich auch veredelt; wenn du schlŠfst, veredelt sie dich; wenn du gehst, veredelt sie dich; wenn du arbeitest, veredelt sie dich auch. Wird die Zeit des Praktizierens dadurch nicht wesentlich verkŸrzt? Viele von uns haben den Wunsch im Herzen, Tao wirklich zu erreichen, das ist natŸrlich das Ziel der Kultivierung, das endgŸltige Ziel der Kultivierung ist eben, Tao zu erreichen und zur Vollendung zu kommen. Aber bei manchem ist die verbliebene Lebenszeit sehr begrenzt und reicht vielleicht nicht mehr aus; unser Falun Dafa kann dieses Problem lšsen und den Vorgang des Praktizierens verkŸrzen. Gleichzeitig ist es ein Doppelkultivierungsweg von Kšrper und Geist, wenn du dich stŠndig kultivierst, wird dein Leben stŠndig verlŠngert; stŠndig kultivieren, stŠndig verlŠngern, fŸr Menschen mit einer guten angeborenen Grundlage, aber hohem Alter wird dann die Zeit des Praktizierens ausreichen. Aber dafŸr gibt es eine Voraussetzung: Die verlŠngerte Lebenszeit, die Ÿber deinen vorherbestimmten, ursprŸnglichen Lebensablauf hinausgeht, ist dir nur zur Kultivierung gegeben; sobald deine Gedanken ein kleines bisschen vom rechten Weg abkommen, gerŠtst du in Lebensgefahr, weil dein Leben schon lŠngst abgelaufen ist. Es sei denn, dass du aus der Kultivierung des weltlichen Fa herausgekommen bist, dann besteht diese EinschrŠnkung nicht mehr, dann ist es ein anderer Zustand.

 

Wir reden nicht von Himmelsrichtungen und auch nicht vom Wiedereinsammeln der Kultivierungsenergie. Denn das Falun dreht sich unaufhšrlich und es kann auch nicht anhalten. Wenn das Telefon klingelt oder jemand an der TŸr klopft, kannst du sofort hingehen und die Sache erledigen, ohne die Kultivierungsenergie wieder einsammeln zu mŸssen. Wenn du die Sache erledigst, wird sich das Falun sofort im Uhrzeigersinn drehen und auf einen Schlag wird es die verstreute Energie au§erhalb deines Kšrpers wieder zurŸckziehen. Wie viel MŸhe du dir auch gibst, um das Qi mit den HŠnden zu packen und in den Kopf zu gie§en, es kann verloren gehen. Das Falun ist ein intelligentes Wesen, es wei§ so etwas selbst zu erledigen. Es wird auch nicht von Himmelsrichtungen geredet, denn der ganze Kosmos bewegt sich, das Milchstra§ensystem bewegt sich, die neun Planeten kreisen um die Sonne und die Erde rotiert auch noch. Wir praktizieren nach solchen gro§en GrundsŠtzen des Kosmos, wo ist Norden, Osten, SŸden und Westen? Nirgends. Wie auch immer, in welche Richtung wir praktizieren, wir sind allen Richtungen zugewandt; wie auch immer, in welche Richtung wir praktizieren, es ist nichts anderes, als gleichzeitig nach Osten, Westen, SŸden und Norden zu praktizieren. Unser Falun Dafa kann die Lernenden vor Abweichungen schŸtzen. Wie schŸtzen? Wenn du ein wahrer Kultivierender bist, wird dich unser Falun beschŸtzen. Ich bin im Kosmos verwurzelt; wenn jemand dich bewegen kšnnte, kšnnte er auch mich bewegen, ganz deutlich ausgedrŸckt, er kšnnte auch diesen Kosmos bewegen. Meine Worte hšren sich zwar sehr mystisch an, wenn du aber weiterlernst, dann wirst du das verstehen. Es gibt noch etwas anderes. Was zu hoch ist, darf ich nicht sagen. Wir werden das Fa auf hohen Ebenen von der OberflŠche bis in die Tiefe systematisch erklŠren. Das geht jedoch nicht, wenn deine Xinxing nicht aufrichtig ist. Wenn du nach etwas strebst, dann kšnnen vielleicht Probleme auftauchen. Ich habe festgestellt, dass das Falun bei vielen langjŠhrig Lernenden doch verformt ist. Warum? Du hast beim Praktizieren etwas anderes hineingemischt, du hast Dinge von anderen angenommen. Warum hat dich das Falun nicht davor geschŸtzt? Was dir gegeben wurde, gehšrt dir und lŠsst sich von deinen Gedanken steuern. Niemand wird eingreifen, wenn du selbst etwas haben willst, das ist ein Grundsatz in diesem Kosmos. Wenn du dich nicht mehr kultivieren willst, kann dich niemand dazu zwingen, dich zu kultivieren, sonst bedeutet das, Schlechtes zu tun. Wer kann dich dazu zwingen, dein Herz zu Šndern? Du musst dich selbst fordern. Die Vorteile von allen verschiedenen Schulen nehmen: Du hast Dinge eines jeden genommen und Ÿbst heute dieses Qigong, morgen jenes, der Zweck ist, deine Krankheiten loszuwerden. Bist du die Krankheiten losgeworden? Nein, sie sind fŸr dich nur auf spŠter verschoben worden. Bei der Kultivierung auf hohen Ebenen wird von der Konzentration auf eine Schule gesprochen, man muss sich auf eine Schule konzentriert kultivieren, beim Kultivieren, gleich in welcher Schule, muss das Herz unbedingt dieser Schule hingegeben werden, bis zur …ffnung der Kultivierungsenergie und bis zur Erleuchtung in dieser Schule, erst dann kannst du dich in anderen Kultivierungswegen weiterkultivieren, dann geht es um eine andere Reihe von Dingen. Denn solche Reihen von Dingen, die richtig Ÿberliefert worden sind, wurden Ÿber unzŠhlbare Zeiten hinweg hinterlassen und sie alle haben einen ziemlich komplizierten Umwandlungsprozess. Manche praktizieren nach GefŸhl – was ist schon dein GefŸhl? Es ist nichts. Die wirklichen Umwandlungsprozesse finden in den anderen RŠumen statt, sie sind Šu§erst kompliziert, mystisch und wundervoll, es darf kein bisschen davon abgewichen werden. So wie bei PrŠzisionsgerŠten, wenn du andere Bauteile einsetzt, ist das GerŠt sofort kaputt. Alle deine Kšrper in den verschiedenen RŠumen verŠndern sich, sehr mystisch und wundervoll, es darf nicht im Geringsten davon abgewichen werden. Habe ich dir nicht erklŠrt: Kultivierung hŠngt von einem selbst ab, Kultivierungsenergie hŠngt vom Meister ab. Wenn du nach Belieben Dinge von anderen nimmst, hineinmischst und andere Informationen trŠgst, werden die Dinge von dieser Schule gestšrt, dann wirst du auf Abwege geraten. Au§erdem kann sich das in der Gesellschaft der alltŠglichen Menschen zeigen und Schwierigkeiten der alltŠglichen Menschen mit sich bringen. Du hast es selbst gewŸnscht und niemand kann eingreifen, es ist eine Frage des Erleuchtungsvermšgens. Au§erdem hat das, was du hineingemischt hast, deine Kultivierungsenergie bereits durcheinandergebracht und du kannst dich schon nicht mehr kultivieren, so ein Problem wird auftauchen. Ich verlange von euch jedoch nicht, unbedingt Falun Dafa zu lernen. Wenn du Falun Dafa nicht lernst, sondern die wahre †berlieferung in anderen Schulen bekommst, bin ich auch einverstanden. Aber ich sage dir: Wenn du dich wirklich zu hohen Ebenen kultivierst, dann musst du dich unbedingt auf eine Schule konzentrieren. Noch eins muss ich dir auch sagen: Zurzeit gibt es keinen Zweiten, der so wie ich den Kultivierungsweg wirklich zu hohen Ebenen verbreitet. Du wirst spŠter wissen, was ich fŸr dich getan habe. Deshalb hoffe ich, dass du kein zu niedriges Erleuchtungsvermšgen hast. Viele Menschen wollen sich auf hohe Ebenen kultivieren, dies ist dir schon vor Augen gefŸhrt worden und du kannst vielleicht noch nicht darauf reagieren. †berall betest du Meister an, gibst viel Geld aus und du kannst es nicht finden. Heute hat man es dir schon bis vor die HaustŸr gebracht und du kannst es vielleicht noch nicht erkennen! Das ist die Frage von Erkennen oder Nichterkennen und auch die Frage, ob du zu erlšsen bist oder nicht.

 


 

Lektion 2

 

 

†ber das Himmelsauge

 

Viele Qigong-Meister haben auch etwas Ÿber das Himmelsauge gesagt, doch das Fa hat unterschiedliche Erscheinungsformen auf unterschiedlichen Ebenen. Derjenige, der sich bis zu einer gewissen Ebene kultiviert hat, kann nur die Erscheinungen auf dieser Ebene sehen; das Wahre, das Ÿber diese Ebene hinausgeht, kann er dann nicht mehr sehen und er glaubt es auch nicht, deshalb hŠlt er nur das fŸr richtig, was er auf seiner Ebene gesehen hat. Wenn er die hšheren Ebenen noch nicht durch Kultivierung erreicht hat, hŠlt er jene Dinge fŸr nicht existent und unglaubwŸrdig. Das ist bedingt durch seine Kultivierungsebene und so kšnnen sich seine Gedanken auch nicht erhšhen. Das hei§t also, mancher hat Ÿber das Himmelsauge dieses, mancher jenes gesagt, die ErklŠrungen darŸber sind ein ziemliches Durcheinander, bis zum Ende hat es niemand genau erklŠrt. Eigentlich lŠsst sich das Himmelsauge auf niedrigen Ebenen auch nicht genau erklŠren. Da die Struktur des Himmelsauges zum Geheimnis der Geheimnisse gehšrt, war es den alltŠglichen Menschen von frŸher nicht erlaubt, davon zu erfahren, deshalb gab es von alters her niemanden, der es erklŠrt hat. Hier wollen wir auch nicht von den alten Theorien reden, wir werden es mithilfe der modernen Wissenschaft und mit der einfachsten modernen Sprache erklŠren und wir erklŠren das Wesentliche.

 

Das Himmelsauge, von dem wir sprechen, befindet sich dem Wesen nach etwas oberhalb der Stelle zwischen den Augenbrauen, wo sie mit der ZirbeldrŸse verbunden ist, das ist der Hauptkanal. Der Kšrper hat noch sehr viele Augen. Im taoistischen System wird gesagt, dass jedes Qiao ein Auge ist. Im taoistischen System werden die Akupunkturpunkte am Kšrper Qiao genannt, die chinesische Medizin nennt sie Akupunkturpunkte. Im buddhistischen System wird gesagt, dass jede Pore ein Auge ist. Deshalb gibt es Menschen, die mit den Ohren lesen oder mit den HŠnden, mit dem Hinterkopf, mit den FŸ§en, mit dem Bauch sehen kšnnen, das alles ist mšglich.

 

Wenn wir Ÿber das Himmelsauge sprechen, reden wir zuerst Ÿber unser menschliches, fleischliches Augenpaar. Heutzutage sind manche der Meinung, dass dieses Augenpaar alle Substanzen, alle GegenstŠnde in dieser unserer Welt sehen kann. Deshalb bildet sich bei manchen eine starre Anschauung, sie meinen, dass nur das, was sie mit den Augen sehen kšnnen, tatsŠchlich wahr sei; was sie nicht sehen kšnnen, glauben sie nicht. FrŸher war man schon immer der Meinung, dass das Erleuchtungsvermšgen solcher Menschen nicht gut sei. Manche kšnnen allerdings nicht genau erklŠren, warum das Erleuchtungsvermšgen nicht gut ist. Nicht sehen, nicht glauben, das klingt doch ganz plausibel. Wenn es aber von einer etwas hšheren Ebene aus betrachtet wird, ist es nicht mehr plausibel. Jeder Zeit-Raum setzt sich aus Materie zusammen, natŸrlich haben unterschiedliche Zeit-RŠume unterschiedliche materielle Strukturen und verschiedene Erscheinungsformen der unterschiedlichen Lebewesen.

 

Ich nenne euch ein Beispiel. Im Buddhismus hei§t es, alle Erscheinungen in der menschlichen Gesellschaft sind Illusionen und nicht wirklich. Wieso Illusionen? Wer kann behaupten, dass diese wirklich vorhandenen GegenstŠnde nicht real sind? Die Existenzformen der GegenstŠnde sind so, aber ihre Erscheinungsformen sind anders. Dennoch haben unsere Augen die Funktion, GegenstŠnde in unserem materiellen Raum in dem Zustand zu fixieren, den wir jetzt sehen. In Wirklichkeit sind sie nicht in diesem Zustand, auch in diesem unserem Raum sind sie nicht in diesem Zustand. Wie sieht zum Beispiel der Mensch unter einem Mikroskop aus? Der ganze Kšrper ist ein lockeres Gebilde aus kleinen MolekŸlen, wie Sandkšrner, kšrnig und sie bewegen sich, die Elektronen kreisen um die Atomkerne, der ganze Kšrper windet und bewegt sich. Die OberflŠche des Kšrpers ist nicht glatt, nicht regelmŠ§ig. Bei allen GegenstŠnden im Kosmos wie Stahl, Eisen und Steinen ist es das Gleiche, ihre inneren molekularen Bestandteile sind alle in Bewegung, du kannst ihre gesamte Form nicht sehen, in Wirklichkeit sind sie nicht fest. Dieser Tisch windet sich auch, aber die Augen kšnnen das wahre Antlitz nicht sehen, dieses Augenpaar kann dem Menschen eine TŠuschung erzeugen.

 

Es ist nicht so, dass wir die Dinge im Mikroskopischen nicht sehen kšnnen; es ist nicht so, dass der Mensch diese FŠhigkeit nicht hat, sondern er besitzt von Natur aus die FŠhigkeit, gewisse mikroskopische Dinge schon sehen zu kšnnen. Gerade weil wir Menschen dieses Augenpaar in diesem materiellen Raum haben, kann es dem Menschen ein Trugbild erzeugen: Sie lassen den Menschen nicht sehen. Deshalb wurde frŸher gesagt: Menschen erkennen nicht an, was sie nicht sehen kšnnen; schon von alters her wird im Kultivierungskreis gemeint, dass das Erleuchtungsvermšgen solcher Menschen nicht gut sei, sie sind getŠuscht durch die Trugbilder der alltŠglichen Menschen und irren unter den alltŠglichen Menschen umher. Das ist seit jeher die Meinung in der Religion und von uns aus ist das eigentlich auch Ÿberzeugend.

 

Dieses Augenpaar kann die Dinge in unserem jetzigen materiellen Raum in diesem Zustand fixieren, darŸber hinaus hat es keine grš§eren FŠhigkeiten mehr. Auch beim Sehen werden die Dinge nicht direkt auf den Augen abgebildet. Wie das Objektiv eines Fotoapparates dienen die Augen nur als Werkzeug. Beim Blick in die Ferne wird das Objektiv lŠnger gezogen und so funktionieren auch unsere Augen. Beim Blick ins Dunkel werden die Pupillen grš§er; wenn ein Fotoapparat an einer dunklen Stelle Bilder aufnimmt, muss auch die Blende vergrš§ert werden, ansonsten werden die Bilder unterbelichtet und schwarz. Wenn man nach drau§en geht, wo es sehr hell ist, verkleinert sich die Pupille sehr schnell, ansonsten werden die Augen geblendet und man kann kaum noch etwas sehen; der Fotoapparat funktioniert auch nach diesem Prinzip und die Blende muss auch verkleinert werden. Sie kšnnen nur Objekte aufnehmen und sind nur eine Art Werkzeug. In Wirklichkeit werden die Existenzformen eines Menschen oder die eines Gegenstandes, die wir sehen, im Gehirn des Menschen abgebildet. Das hei§t, das Bild wird durch die Augen gesehen, dann durch die Sehnerven an die ZirbeldrŸse, die sich im hinteren Teil des Gehirns befindet, weitergeleitet und in diesem Gebiet widergespiegelt. Das hei§t, das, was Dinge wirklich widerspiegelt und sieht, ist die ZirbeldrŸse im Gehirn. Dies hat die moderne Medizin auch schon erkannt.

 

Das …ffnen des Himmelsauges, von dem wir reden, bedeutet, dass ein Kanal zwischen den beiden Augenbrauen durchbohrt wird, damit die ZirbeldrŸse direkt nach au§en sehen kann, ohne dass die Sehnerven dabei gebraucht werden. Dies hei§t eben …ffnen des Himmelsauges. Manche denken: ãDas ist doch nicht realistisch, immerhin funktioniert dieses Augenpaar als Werkzeug, es kann GegenstŠnde aufnehmen; ohne Augen geht das doch nicht.Ò Durch die Anatomie in der modernen Medizin wurde bereits festgestellt, dass die vordere HŠlfte der ZirbeldrŸse die vollstŠndige organische Struktur eines menschlichen Auges besitzt. Da sie sich innerhalb des SchŠdels befindet, wird sie fŸr ein degeneriertes Auge gehalten. Ob es ein degeneriertes Auge ist, darŸber behalten wir uns im Kultivierungskreis noch die Meinung vor. Aber immerhin hat die moderne Medizin bereits erkannt, dass es an dieser Stelle mitten im Kopf des Menschen ein Auge gibt. Der Kanal, den wir durchbohren, fŸhrt gerade zu dieser Stelle; und das stimmt genau mit der Kenntnis der modernen Medizin Ÿberein. Dieses Auge wird dem Menschen kein Trugbild erzeugen wie das fleischliche Augenpaar, es kann das Wesen der Dinge, das Wesen der GegenstŠnde sehen. Deshalb kann einer mit dem Himmelsauge auf sehr hohen Ebenen durch unseren Raum hindurchblicken und andere Zeit-RŠume sehen; er kann Erscheinungen sehen, die alltŠgliche Menschen nicht sehen kšnnen; einer mit dem Himmelsauge auf niedrigen Ebenen kann Durchdringungskraft haben, Dinge durch Mauern sehen und menschliche Kšrper durchleuchten. Es besitzt diese Funktion.

 

Im buddhistischen System wird von den fŸnf Stufen gesprochen: Fleischliches Auge, himmlisches Auge, Weisheitsauge, Fa-Auge und Buddha-Auge. Das sind die fŸnf gro§en Ebenen des Himmelsauges. Jede Ebene ist noch in Ober-, Mittel- und Unterstufe unterteilt. Im taoistischen System wird von den neun mal neun, also den 81 Stufen des Auges des Fa gesprochen. Wir šffnen hier das Himmelsauge fŸr euch, allerdings wird es nicht unterhalb der Ebene des himmlischen Auges gešffnet. Warum? Du sitzt zwar hier und hast mit der Kultivierung angefangen, aber schlie§lich hast du unter den alltŠglichen Menschen nur den ersten Schritt getan und viele Eigensinne eines alltŠglichen Menschen hast du noch nicht losgelassen. Wenn wir dein Himmelsauge unterhalb der Ebene des himmlischen Auges šffnen wŸrden, wŸrdest du die FŠhigkeiten bekommen, die die alltŠglichen Menschen als besondere KultivierungsfŠhigkeiten bezeichnen; du wŸrdest Dinge durch Mauern sehen und menschliche Kšrper durchleuchten kšnnen. HŠtten wir diese KultivierungsfŠhigkeiten in einem gro§en Ausma§ verbreitet und das Himmelsauge fŸr jeden auf dieser Ebene gešffnet, dann wŸrde die Gesellschaft der alltŠglichen Menschen ernsthaft gestšrt werden, der Zustand der Gesellschaft der alltŠglichen Menschen wŸrde sabotiert werden. Die Geheimnisse des Staates kšnnten nicht mehr bewahrt werden; es wŠre doch gleich, ob sich einer ankleidet oder nicht; ein Mensch befindet sich im Zimmer und du wŸrdest ihn schon von drau§en sehen; es kšnnte passieren, dass du alle Lose fŸr die ersten Preise an den LotteriestŠnden ziehen wŸrdest, wenn du auf der Stra§e welche siehst. Das geht nicht! †berlegt einmal, wŠre das Himmelsauge jedes Menschen auf der Ebene des himmlischen Auges gešffnet, wŠre das noch eine menschliche Gesellschaft? Ereignisse, die die menschliche Gesellschaft ernsthaft stšren, sind absolut nicht erlaubt. HŠtte ich dein Himmelsauge tatsŠchlich auf dieser Ebene gešffnet, wŸrdest du vielleicht sofort Qigong-Meister werden. FrŸher wollten manche schon Qigong-Meister werden; wenn ihr Himmelsauge jetzt gešffnet wŠre, kšnnten sie jetzt also gut Kranke behandeln. HŠtte ich dich da nicht auf einen hŠretischen Weg gefŸhrt?

 

Also auf welcher Ebene šffne ich es fŸr dich? Ich šffne es dir direkt auf der Ebene des Weisheitsauges. FŸr noch hšhere Ebenen reicht deine Xinxing nicht aus; wenn es auf niedrigeren Ebenen gešffnet ist, wird der Zustand der Gesellschaft der alltŠglichen Menschen ernsthaft sabotiert. Auf der Ebene des Weisheitsauges besitzt du zwar nicht die FŠhigkeit, Dinge durch Mauern zu sehen und menschliche Kšrper zu durchleuchten, aber du kannst die Erscheinungen in den anderen RŠumen sehen. Was hat das fŸr Vorteile? Es kann deine Zuversicht fŸr das Praktizieren verstŠrken, du siehst tatsŠchlich Dinge, die alltŠgliche Menschen nicht sehen kšnnen, du wirst wahrnehmen, dass sie tatsŠchlich existieren. Ganz gleich, ob du jetzt deutlich oder nicht deutlich sehen kannst, dein Himmelsauge wird auf dieser Ebene gešffnet, das hat Vorteile fŸr dein Praktizieren. Bei denjenigen, die Dafa wirklich kultivieren und strenge Anforderungen an die Erhšhung ihrer Xinxing stellen, werden die gleichen Wirkungen auftreten, wenn sie dieses Buch lesen.

 

Was bestimmt die Ebene des Himmelsauges? Es ist nicht so, dass du schon alles sehen kannst, wenn dein Himmelsauge gešffnet ist; so ist es nicht, es gibt noch eine Unterteilung der Ebenen. Was bestimmt dann die Ebene des Himmelsauges? DafŸr gibt es drei Faktoren: Der erste Faktor ist, dass das Himmelsauge des Menschen von innen nach au§en ein Feld haben muss. Wir nennen es das essentielle Qi. Was fŸr eine Funktion hat es? So wie der Bildschirm eines Fernsehers ohne die Fluoreszenzschicht nach dem Einschalten nur eine Lampe ist, gibt es nur Licht, aber keine Bilder. Eben weil es die Fluoreszenzschicht gibt, kann er Bilder zeigen. NatŸrlich trifft es dieses Beispiel noch nicht ganz. Denn wir sehen die Bilder direkt, wŠhrend sie aber beim Fernseher auf dem Bildschirm gezeigt werden. So ungefŠhr meine ich das. Dieses bisschen essentielle Qi ist Šu§erst wertvoll, es besteht aus etwas noch Essentiellerem, das aus der De raffiniert wird. Normalerweise ist das essentielle Qi bei jedem Menschen anders, unter zehntausend Menschen lassen sich vielleicht zwei finden, die sich auf derselben Ebene befinden.

 

Die Ebene des Himmelsauges ist direkt die Verkšrperung des Fa in diesem unserem Kosmos. Sie ist etwas Au§ergewšhnliches und eng mit der Xinxing des Menschen verbunden; wenn die Xinxing eines Menschen niedrig ist, dann ist seine Ebene niedrig. Weil seine Xinxing niedrig ist, geht von diesem bisschen seines essentiellen Qi viel verloren. Aber ein anderer Mensch hat eine sehr hohe Xinxing, er nimmt in der Gesellschaft der alltŠglichen Menschen Ruhm, Reichtum, zwischenmenschliche Konflikte, persšnliche Vorteile sowie alle GefŸhle und Begierden schon von klein auf sehr leicht, sein essentielles Qi ist vielleicht relativ gut erhalten geblieben, deshalb kann er relativ deutlich sehen, wenn sein Himmelsauge gešffnet ist. Kinder unter sechs Jahren kšnnen sehr deutlich sehen, wenn es gešffnet ist; es ist auch einfach zu šffnen, mit einem Wort kann es schon gešffnet werden.

 

Beeinflusst durch die gro§e Stršmung und durch die negative FŠrbung der Gesellschaft der alltŠglichen Menschen sind viele Dinge, die die Menschen fŸr richtig halten, in Wirklichkeit falsch. Will nicht etwa jeder Mensch gut leben? Wenn einer gut leben will, dann wird er vielleicht die Interessen anderer Menschen verletzen, es kann vielleicht den Egoismus fšrdern und er wird vielleicht Vorteile anderer an sich rei§en, andere schikanieren oder verletzen. Wegen persšnlicher Vorteile wird er unter den alltŠglichen Menschen kŠmpfen und streiten. LŠuft das nicht den Eigenschaften des Kosmos zuwider? Deshalb ist das, was die Menschen fŸr richtig halten, nicht unbedingt richtig. Normalerweise versuchen die Erwachsenen, den Kindern bei der Erziehung von klein auf einzuprŠgen: ãLerne, schlauer zu seinÒ, damit sie spŠter in der Gesellschaft der alltŠglichen Menschen Fu§ fassen kšnnen. Von diesem unserem Kosmos aus gesehen, ist ãschlauÒ an sich schon falsch, weil wir davon reden, dem natŸrlichen Lauf zu folgen und persšnliche Vorteile leichtzunehmen. Er ist nur so schlau, weil er persšnliche Vorteile gewinnen will. ãWenn dich jemand schikaniert hat, sollst du dich bei seinem Lehrer oder bei seinen Eltern beschweren, wenn du Geld liegen siehst, nimm esÒ, so wird er erzogen. Wenn das Kind von klein auf vieles davon annimmt, wird es nach und nach immer egoistischer in der Gesellschaft der alltŠglichen Menschen, es wird die Vorteile anderer an sich rei§en, es wird De verlieren.

 

Die De-Substanz lšst sich nicht auf, nachdem sie verloren gegangen ist, wandert sie zu anderen Menschen, aber das essentielle Qi kann sich auflšsen. Wenn einer von klein auf ein Schlitzohr ist, seine persšnlichen Vorteile sehr wichtig nimmt und nur auf Profit aus ist, dann kann sein Himmelsauge normalerweise nicht deutlich sehen, wenn es gešffnet ist. Das hei§t aber auch wiederum nicht, dass er in Zukunft nie mehr deutlich sehen kann. Warum? Weil wir bei der Kultivierung eben zum Ursprung und zum Wahren zurŸckkehren wollen. Wenn man stŠndig praktiziert, wird es stŠndig zurŸckgewonnen und wieder ausgeglichen. Deshalb muss von der Xinxing geredet werden, wir reden von ganzheitlicher Erhšhung und ganzheitlicher Veredelung. Wenn die Xinxing erhšht ist, erhšht sich alles andere mit; wenn die Xinxing nicht erhšht ist, lŠsst sich das bisschen essentielle Qi des Himmelsauges auch nicht zurŸckgewinnen. So ist der Grundsatz.

 

Der zweite Faktor ist: Wenn jemand eine gute Grundlage hat, kann sich sein Himmelsauge auch šffnen, wŠhrend er alleine praktiziert. Wenn sich das Himmelsauge bei manchem zum ersten Mal šffnet, wird er hŠufig erschrecken. Warum? Normalerweise praktiziert man zur Mitternacht, wenn nŠchtliche Stille herrscht. WŠhrend er praktiziert und praktiziert, sieht er plštzlich ein gro§es Auge vor sich, das ihn erschreckt. Er erschrickt so sehr, dass er danach nicht mehr wagt, weiterzupraktizieren. Wie schrecklich! So ein gro§es Auge, das blinzelt und ganz deutlich zu sehen ist. Deshalb nennen es manche DŠmon-Auge, manche Buddha-Auge und so weiter, in Wirklichkeit ist es dein eigenes Auge. NatŸrlich, Kultivierung hŠngt von einem selbst ab, Kultivierungsenergie hŠngt vom Meister ab. Der gesamte Umwandlungsprozess der Kultivierungsenergie eines Kultivierenden in den anderen RŠumen ist ein sehr komplizierter Prozess, nicht nur in einem anderen Raum, sondern die Kšrper in allen RŠumen, in jedem Raum, verŠndern sich. Kannst du das alleine schaffen? Nein. All dies wird vom Meister arrangiert, der Meister erledigt das. Deshalb hei§t es, Kultivierung hŠngt von einem selbst ab, Kultivierungsenergie hŠngt vom Meister ab. Du selbst hast nur diesen Wunsch und denkst so, der Meister ist es, der dies wirklich tut.

 

Manche haben ihr Himmelsauge durch das Praktizieren selbst gešffnet. Wir sagen zwar, dass das dein Auge ist, aber du selbst kannst es nicht entwickeln. Mancher hat einen Meister; wenn der Meister sieht, dass dein Himmelsauge gešffnet ist, entwickelt er ein Auge fŸr dich, dieses hei§t ãdas wahre AugeÒ. NatŸrlich haben manche keinen Meister, es gibt aber einen Meister, der vorbeigeht. Im buddhistischen System wird gesagt: ã†berall gibt es Buddhas, sie sind Ÿberall. Es gibt derma§en viele.Ò Manche sagen auch: ãEinen Meter Ÿber dem Kopf gibt es bereits Gottheiten und intelligente Wesen.Ò Das hei§t, es gibt einfach sehr viele. Der vorbeigehende Meister sieht, dass du recht gut praktizierst und dein Himmelsauge bereits gešffnet ist und dir nur noch ein Auge fehlt, dann entwickelt er ein Auge fŸr dich, dieses zŠhlt auch als Auge, das du selbst herauspraktiziert hast. Denn bei der Erlšsung der Menschen wird nicht von Bedingungen und Kosten geredet, kein Entgelt verlangt und es wird auch kein Wert auf den eigenen Ruf gelegt. Das ist viel erhabener als die vorbildlichen Persšnlichkeiten unter den alltŠglichen Menschen, das alles entspringt der Barmherzigkeit.

 

Nachdem das Himmelsauge gešffnet ist, kann folgender Zustand auftreten: Das Licht blendet sehr stark und die Augen sind gereizt. In Wirklichkeit sind nicht deine Augen gereizt, sondern deine ZirbeldrŸse, aber du hast das GefŸhl, als ob es die Augen blendet. Denn du hast dieses Auge noch nicht; nachdem dir dieses Auge eingesetzt worden ist, wirst du nicht mehr das GefŸhl haben, dass es blendet. Manche von uns kšnnen dieses Auge spŸren oder sehen. Da es die gleichen Eigenschaften wie der Kosmos hat, ist es sehr unbefangen und neugierig, es blickt auch nach innen, um zu sehen, ob dein Himmelsauge schon offen ist und sehen kann, es blickt auch nach innen. In dem Moment ist dein Himmelsauge auch gešffnet und es schaut dich an; wenn du es plštzlich siehst, wirst du erschrecken. In Wirklichkeit ist es dein Auge. SpŠter wirst du durch dieses Auge sehen, ohne dieses Auge kannst du Ÿberhaupt nicht sehen; auch wenn es bereits gešffnet ist, kannst du nicht sehen.

 

Der dritte Faktor ist, dass die Ebenen durchbrochen werden und sich die Unterschiede verschiedener RŠume zeigen; das ist die Frage, die die Ebenen wirklich bestimmt. Um Dinge zu sehen, hat der Mensch neben dem Hauptkanal noch viele NebenkanŠle. Im buddhistischen System wird gesagt, dass jede Pore ein Auge ist; im taoistischen System wird gesagt, dass alle Qiao, nŠmlich alle Akupunkturpunkte, Augen sind. NatŸrlich ist das, was sie sagen, eine Form der Umwandlung des Fa am Kšrper, also es gibt keine Stelle, die nicht sehen kann.

 

Die Ebenen, von denen wir sprechen, sind jedoch anders als die oben genannten. Neben dem Hauptkanal gibt es noch einige wichtige NebenkanŠle, die sich auf den Augenbrauen, oberhalb und unterhalb der Augenlider und an der Nasenwurzel befinden. Sie bestimmen das Durchbrechen der Ebenen. NatŸrlich, wenn ein normaler Kultivierender mit all diesen Stellen sehen kann, hat er bereits sehr hohe Ebenen durchbrochen. Mancher kann auch mit den Augen sehen, er hat auch seine Augen mit Erfolg kultiviert, sodass sie auch verschiedene Formen der KultivierungsfŠhigkeiten besitzen. Aber wenn er diese Augen nicht gut beherrschen kann, sieht er oft nur diese Dinge, jene aber nicht. Das geht auch nicht. Deshalb sehen manche oft diese Seite mit dem einen Auge und jene Seite mit dem anderen. Und unter diesem Auge (dem rechten Auge) gibt es keinen Nebenkanal, denn das hŠngt direkt mit dem Fa zusammen. Wenn Menschen Schlechtes tun, benutzen sie eher das rechte Auge, deshalb gibt es keinen Nebenkanal unter dem rechten Auge. Das sind einige wichtige NebenkanŠle, die bei der Kultivierung des weltlichen Fa erscheinen.

 

Wenn einer aus der Kultivierung des weltlichen Fa herauskommt und sich auf einer Šu§erst hohen Ebene befindet, wird noch ein Auge wie das Netzauge erscheinen, nŠmlich an der oberen HŠlfte des ganzen Gesichtes wird ein gro§es Auge entstehen, in dem gibt es unzŠhlige kleine Augen. Manche sehr hohe gro§e Erleuchtete haben sehr viele Augen herauskultiviert, die sich auf dem ganzen Gesicht befinden. Alle diese Augen sehen durch das gro§e Auge, sie kšnnen alles sehen, was sie sehen wollen, mit einem Blick sehen sie alle Ebenen. Heutzutage erforschen Zoologen und Insektenforscher die Fliege. Die Augen der Fliege sind sehr gro§, durch das Mikroskop gesehen, gibt es darin unzŠhlige kleine Augen, man nennt es Netzauge. Auf Šu§erst hohen Ebenen kann dieser Zustand vielleicht erscheinen; erst wenn jemand sehr viel hšher ist als der Tathagata, kann so etwas erscheinen. Aber alltŠgliche Menschen kšnnen das nicht sehen, seine Existenz kann auch nicht von einem Menschen auf normalen Ebenen gesehen werden; man sieht nur, dass dieser wie ein normaler Mensch aussieht – denn es befindet sich im anderen Raum. Damit wurde das Durchbrechen der Ebenen erklŠrt, nŠmlich die Frage, den jeweiligen Raum durchbrechen zu kšnnen.

 

Ich habe euch die Struktur des Himmelsauges im Gro§en und Ganzen schon erklŠrt. Wenn wir dir mit Šu§erer Kraft das Himmelsauge šffnen, dann geht es relativ schnell und einfach. WŠhrend ich das Himmelsauge erklŠre, wird jeder hier spŸren, dass sich die Stirn strafft und dass sich die Muskeln zusammenziehen und nach innen bohren. Stimmt das? Das stimmt. Jeder, der hier anwesend ist, der wirklich Eigensinn ablegt und Falun Dafa lernt, kann das spŸren, die Kraft ist auch sehr stark und drŸckt nach innen. Wir geben die Kultivierungsenergie, die speziell das Himmelsauge šffnet, ab, um es dir zu šffnen, gleichzeitig senden wir Falun zum Korrigieren und ErgŠnzen aus. WŠhrend wir das Himmelsauge erklŠren, werden wir jedem, der Falun Dafa kultiviert, das Himmelsauge šffnen; aber nicht unbedingt jeder kann deutlich sehen, auch nicht unbedingt jeder kann sehen, es hŠngt direkt mit dir selbst zusammen. Es macht nichts, wenn du nicht sehen kannst, kultiviere dich in Ruhe weiter. Mit der stŠndigen Erhšhung deiner Ebene wirst du allmŠhlich sehen und das immer deutlicher. Solange du dich kultivierst, dich mit gro§er Entschlossenheit kultivierst, lŠsst sich alles, was du verloren hast, wieder zurŸckgewinnen.

 

Es ist relativ schwierig, das Himmelsauge selbst zu šffnen. Ich werde einige Formen erklŠren, wie man das Himmelsauge selbst šffnet. Wenn zum Beispiel jemand von uns die Stirn und das Himmelsauge bei der Meditation beobachtet, empfindet er nichts au§er Dunkelheit an der Stirn. Mit der Zeit bemerkt er, dass die Stirn allmŠhlich wei§ wird. Nachdem er sich eine Zeit lang kultiviert hat, bemerkt er, dass die Stirn allmŠhlich heller wird und danach rštlich. In diesem Moment blŸht es auf wie eine BlŸte, so wie im Film oder Fernsehen, die Knospe blŸht plštzlich auf, so etwas wird erscheinen. ZunŠchst war das Rštliche flach, auf einmal wšlbt es sich in der Mitte, dann blŸht es Blatt fŸr Blatt auf. Wenn du es selbst ganz aufblŸhen lassen willst, reichen auch acht oder zehn Jahre nicht aus, weil das ganze Himmelsauge verstopft ist.

 

Bei manchen Menschen ist das Himmelsauge nicht ganz verstopft, es besitzt einen Kanal, aber weil er nicht praktiziert, gibt es auch keine Energie. Deshalb wird es vorkommen, dass beim Praktizieren plštzlich ein schwarzes rundes Ding vor seinen Augen erscheint. Nach einiger Zeit des Praktizierens wird es langsam wei§ und danach heller, zum Schluss wird es immer heller und blendet ein bisschen. Dann sagt mancher: Ich habe die Sonne gesehen, ich habe den Mond gesehen. In Wirklichkeit hast du weder die Sonne noch den Mond gesehen. Was hast du dann gesehen? Eben diesen Kanal. Mancher durchbricht die Ebene relativ schnell; nachdem ihm dieses Auge eingesetzt worden ist, kann er damit sehen. Bei manchem ist es jedoch sehr schwierig; wenn er praktiziert, lŠuft er diesen Kanal entlang nach au§en, der wie ein Tunnel oder Brunnen erscheint. Sogar im Schlaf hat er das GefŸhl, dass er nach au§en lŠuft. Manche haben das GefŸhl, dass sie reiten, manche fliegen, manche rennen, manche rasen mit einem Fahrzeug nach au§en, sie haben aber immer das GefŸhl, dass sie das Ende nie erreichen kšnnen; denn es ist sehr schwer, das Himmelsauge selbst zu šffnen. Im taoistischen System wird der menschliche Kšrper als ein kleiner Kosmos betrachtet. †berlegt einmal, wenn er ein kleiner Kosmos ist, dann ist die Strecke von der Stirn bis zur ZirbeldrŸse lŠnger als einhundertundachttausend Li[25], deshalb hat er immer das GefŸhl, dass er pausenlos nach au§en stŸrmt und das Ende doch nie erreicht.

 

Im taoistischen System wird der menschliche Kšrper als ein kleiner Kosmos betrachtet, das macht viel Sinn. Damit ist nicht gemeint, dass seine Organstruktur der des Kosmos Šhnelt, es ist nicht die Existenzform des Kšrpers in diesem unserem materiellen Raum gemeint. Wir fragen: Was ist das fŸr ein Zustand unterhalb der Zellen des physischen Kšrpers, den die jetzige Wissenschaft erkennt? Das sind verschiedene molekulare Bestandteile, unterhalb der MolekŸle sind Atome, Protonen, Atomkerne, Elektronen und Quarks. Das kleinste Teilchen, das jetzt erforscht wird, ist das Neutrino. Was sind dann die allerkleinsten Teilchen? Das ist wirklich sehr schwer zu erforschen. In seinen letzten Jahren hat Shakyamuni solch einen Satz gesagt: ãNach au§en grenzenlos gro§, nach innen grenzenlos klein.Ò Was bedeutet das? Auf der Ebene des Tathagatas kann er im Bereich des Gro§en den Rand des Kosmos nicht sehen, im Bereich des Kleinen kann er die kleinsten Teilchen der Materie auch nicht sehen. Deshalb sagte er: ãNach au§en grenzenlos gro§, nach innen grenzenlos klein.Ò

 

Shakyamuni hat noch von der Lehre der dreitausend Gro§en Welten gesprochen. Er hat gesagt, dass es in diesem unserem Kosmos, in diesem unserem Milchstra§ensystem dreitausend Gestirne gibt, auf denen etwas uns Menschen €hnliches mit fleischlichen Kšrpern existiert. Er hat auch noch gesagt, dass es in einem Sandkorn noch einmal solche dreitausend Gro§e Welten gibt. Ein Sandkorn ist wie ein Kosmos, darin gibt es auch Menschen mit Intelligenz wie wir und es gibt ebenso solche Gestirne, Gebirge und FlŸsse. Das hšrt sich sehr mystisch an! Wenn das so ist, Ÿberlegt einmal, gibt es darin noch Sandkšrner oder nicht? Gibt es noch dreitausend Gro§e Welten in jenen Sandkšrnern? Gibt es dann noch Sandkšrner in jenen dreitausend Gro§en Welten? Und gibt es wiederum dreitausend Gro§e Welten in diesen Sandkšrnern? Also auf der Ebene des Tathagatas kann kein Ende gesehen werden.

 

Bei den molekularen Zellen des Menschen ist es genauso. Die Menschen fragen, wie gro§ der Kosmos ist. Ich sage euch, dieser Kosmos hat einen Rand. Aber auf der Ebene des Tathagatas wurde er sogar fŸr grenzenlos und unendlich gro§ gehalten. Das Innere des menschlichen Kšrpers jedoch ist von den MolekŸlen bis zu den Teilchen im Mikroskopischen genauso gro§ wie dieser Kosmos. Das klingt sehr mystisch. Bei der Schšpfung eines Menschen oder eines Lebens wurden im Šu§erst Mikroskopischen die fŸr ihn bestimmten Lebensbestandteile und sein Wesen bereits gebildet. Deshalb ist die Forschung unserer modernen Wissenschaft noch ziemlich weit davon entfernt. Im Vergleich zu den Lebewesen auf den Gestirnen im gesamten Kosmos, auf denen es hohe Intelligenz gibt, ist das wissenschaftlich-technische Niveau unserer Menschheit sehr niedrig. Wir kšnnen noch nicht einmal die anderen RŠume, die gleichzeitig und an der gleichen Stelle existieren, durchbrechen, wŠhrend sich die UFOs der Au§erirdischen schon direkt in anderen RŠumen bewegen; die Begriffe jener Zeit-RŠume sind bereits geŠndert, deshalb kšnnen sie plštzlich erscheinen, wenn sie kommen wollen und plštzlich wieder verschwinden, wenn sie gehen wollen; so schnell, dass die menschlichen Anschauungen das nicht akzeptieren kšnnen.

 

Als wir das Himmelsauge erklŠrten, haben wir diese Frage gestreift. WŠhrend du in dem Tunnel nach au§en rennst, wirst du das GefŸhl haben, dass er grenzenlos ist. Manche sehen vielleicht eine andere Situation: Er hat nicht das GefŸhl, dass er einen Tunnel entlanglŠuft, sondern eine endlos lange breite Stra§e, auf beiden Seiten der Stra§e gibt es Berge, FlŸsse und StŠdte, er rennt immer nach au§en. Das klingt noch mystischer. Ich erinnere mich daran, dass ein Qigong-Meister gesagt hat: ãAllein in einer einzigen Pore eines Menschen gibt es eine Stadt, in der ZŸge und Autos fahren.Ò Als die anderen das hšrten, wunderten sie sich und hielten das fŸr sehr unwahrscheinlich. Ihr wisst, dass es unter den Teilchen der Materie MolekŸle, Atome und Protonen gibt und so wird immer weiter geforscht; wenn du statt eines einzigen Punktes die FlŠche der jeweiligen Ebene, wie zum Beispiel die FlŠche der Ebene der MolekŸle, die FlŠche der Ebene der Atome, die FlŠche der Ebene der Protonen beziehungsweise die FlŠche der Ebene der Atomkerne sehen kannst, dann kannst du die Existenzformen in den unterschiedlichen RŠumen sehen. Alle GegenstŠnde, einschlie§lich des menschlichen Kšrpers, existieren gleichzeitig mit den Ebenen der RŠume des Kosmos und sind mit ihnen verbunden. Bei der Forschung Ÿber die Teilchen der Materie in der modernen Physik wird nur ein einziges Teilchen erforscht, wobei es analysiert und gespalten wird, nach der Spaltung eines Atomkerns werden seine Bestandteile erforscht. Wenn es ein solches GerŠt gŠbe, mit dem die gesamte Verkšrperung aller Bestandteile der Atome oder aller MolekŸle auf dieser Ebene beobachtet werden kann, wenn so ein Bild gesehen werden kann, dann hŠttest du diesen Raum durchbrochen und das wahre Antlitz der Existenz anderer RŠume gesehen. Der menschliche Kšrper entspricht den Šu§eren RŠumen, er hat all diese Existenzformen.

 

Wenn einer das Himmelsauge selbst šffnet, gibt es noch einige andere unterschiedliche ZustŠnde; vorhin haben wir hauptsŠchlich einige allgemeine Erscheinungen erklŠrt. Manche sehen noch, dass sich das Himmelsauge dreht; diejenigen, die taoistische Kultivierungswege praktizieren, sehen oft, dass sich etwas im Himmelsauge dreht, die Taiji-Platte spaltet sich mit einem ãPeng!Ò auf, danach sieht er Bilder. Aber es ist nicht so, dass es ein Taiji in deinem Kopf gibt, sondern der Meister hat dir zu Beginn schon eine Reihe von Dingen eingesetzt, eins davon ist das Taiji, der Meister hat dein Himmelsauge verschlossen; wenn es sich šffnet, spaltet sich das Taiji. Er hat es eigens fŸr dich arrangiert und es ist nicht schon immer in deinem Kopf gewesen.

 

Es gibt noch einige, die nach der …ffnung des Himmelsauges trachten, aber je mehr sie praktizieren, umso weniger šffnet es sich. Warum? Sie selbst sind sich auch nicht darŸber im Klaren. Der Hauptgrund liegt darin, dass man nicht nach dem Himmelsauge trachten darf; je mehr du danach trachtest, umso weniger wirst du es erhalten. Je grš§er das Streben, nicht nur, dass es sich nicht šffnet, es flie§t auch noch etwas aus dem Himmelsauge heraus, das weder schwarz noch wei§ ist, es wird dein Himmelsauge zudecken. Mit der Zeit bildet sich ein sehr gro§es Feld und es flie§t immer mehr heraus. Wenn das Himmelsauge immer noch nicht gešffnet ist, trachtet man noch mehr danach und dadurch flie§t noch mehr davon heraus, sodass es zum Schluss seinen ganzen Kšrper einhŸllt. Es kann auch sehr dick sein und hat ein gro§es Feld. Auch wenn das Himmelsauge dieses Menschen wirklich gešffnet ist, kann er trotzdem nicht sehen, weil er sich mit seinem Eigensinn blockiert hat. Es sei denn, dass er spŠter nicht mehr daran denkt und ganz auf diesen Eigensinn verzichtet, dann lšst es sich langsam auf. Allerdings lŠsst es sich erst nach einem sehr harten und sehr langen Kultivierungsvorgang beseitigen, das hŠtte wirklich nicht sein mŸssen. Mancher erkennt das nicht; obwohl ihm sein Meister immer wieder gesagt hat, dass er nicht danach trachten darf, glaubt er das nicht und trachtet immer wieder danach und erreicht zum Schluss das Gegenteil.

 

 

Die KultivierungsfŠhigkeit der Fernsicht

 

Eine KultivierungsfŠhigkeit, die direkt mit dem Himmelsauge verbunden ist, hei§t Fernsicht. Mancher sagt: Ich sitze hier, kann aber Geschehnisse in Peking oder in den USA sehen, ich kann die andere Seite des Erdballs sehen. Manche kšnnen das nicht verstehen, wissenschaftlich ist es auch nicht zu verstehen. Wie kann das sein? Manche erklŠren es so, manche so, aber es lŠsst sich immer noch nicht erklŠren, warum ein Mensch solch eine gro§e FŠhigkeit haben kann. Eigentlich ist das nicht so. Menschen, die sich auf der Ebene des weltlichen Fa kultivieren, haben diese FŠhigkeit nicht. Das, was er sieht, einschlie§lich seine Fernsicht und die vielen, vielen besonderen KultivierungsfŠhigkeiten, wirken alle innerhalb eines bestimmten Raumes, auch die grš§ten gehen nicht Ÿber diesen materiellen Raum hinaus, in dem unsere Menschheit lebt; normalerweise kšnnen sie nicht Ÿber das eigene Raumfeld hinausgehen.

 

In einem bestimmten Raum hat unser Kšrper ein Feld, dieses Feld ist aber nicht das gleiche Feld, in dem die De existiert; sie befinden sich nicht im gleichen Raum, aber der Umfang beider Felder ist gleich gro§. Dieses Feld hat eine entsprechende Verbindung zum Kosmos; alles, was es auf jener Seite des Kosmos gibt und das in seinem Feld widergespiegelt werden kann, kann widergespiegelt werden. Es ist eine Art Schattenbild und ist nicht wirklich. Beispielsweise gibt es Amerika und Washington auf der Erde; in seinem Feld werden auch ein Amerika und ein Washington widergespiegelt, aber sie sind Schatten. Dennoch sind Schatten auch eine Art materieller Existenz, sie stehen in entsprechenden Verbindungen zueinander und verŠndern sich entsprechend den VerŠnderungen auf der anderen Seite. Deshalb ist die sogenannte KultivierungsfŠhigkeit der Fernsicht so, dass er die Dinge im Bereich seines eigenen Raumfeldes sieht. Wenn er Ÿber die Kultivierung des weltlichen Fa hinausgegangen ist, sieht er nicht mehr auf diese Weise, sondern direkt, das hei§t ãgšttliche FŠhigkeiten des FofaÒ und sie sind unvergleichlich mŠchtig.

 

Wie funktioniert die KultivierungsfŠhigkeit der Fernsicht im weltlichen Fa? Ich werde es euch eingehend erklŠren: Im Raum dieses Feldes gibt es an der Stirn des Menschen einen Spiegel, bei denen, die nicht praktizieren, ist er weggedreht; bei den Praktizierenden dreht er sich um. Wenn die KultivierungsfŠhigkeit der Fernsicht eines Menschen gerade auftaucht, schwenkt er hin und her. Ihr wisst, dass bei den Filmen 24 Bilder pro Sekunde abgespielt werden, um kontinuierliche Bewegungen zu erzeugen; wenn weniger als 24 Bilder pro Sekunde abgespielt werden, springen die Bilder. Der Spiegel dreht sich schneller als 24-mal pro Sekunde, er druckt die reflektierten Dinge auf die SpiegelflŠche und dreht sich um, damit du die Bilder sehen kannst, dann dreht er sich wieder zurŸck und lšscht die Bilder. Er reflektiert wieder, dreht sich wieder um, lšscht die Bilder wieder, der Spiegel dreht sich stŠndig, sodass du sich bewegende Bilder siehst. Das hei§t, er reflektiert die Dinge in deinem Raumfeld und zeigt sie dir und die Dinge in diesem Raumfeld sind aus dem Makrokosmos widergespiegelt.

 

Wie kann man dann die Dinge hinter dem Kšrper sehen? So ein kleiner Spiegel, er kann doch nicht alles um den Kšrper herum reflektieren. Ihr wisst, wenn das Himmelsauge so weit gešffnet ist, dass es Ÿber die Ebene des himmlischen Auges hinausgeht und bald die Ebene des Weisheitsauges erreichen wird, dann wird dieser unser Raum durchbrochen. In diesem Moment, wenn der Durchbruch noch nicht ganz, aber fast erfolgt ist, wird eine VerŠnderung am Himmelsauge geschehen: Es sieht, dass keine GegenstŠnde mehr da sind, keine Menschen mehr, keine WŠnde mehr, nichts mehr, die Substanzen existieren nicht mehr. Das hei§t, wenn du in diesem bestimmten Raum in die Tiefe blickst, wirst du feststellen, dass die Menschen verschwunden sind und nur noch ein Spiegel im Bereich deines Raumfeldes steht. Dieser Spiegel in deinem Raumfeld ist so gro§ wie dein gesamtes Raumfeld, deshalb kann er von Ÿberall her reflektieren, wenn er sich darin hin- und herdreht. Er kann alles im Bereich deines Raumfeldes reflektieren, solange es aus dem Kosmos widergespiegelt ist. Das ist die KultivierungsfŠhigkeit der Fernsicht, von der wir sprechen.

 

Wenn Wissenschaftler, die den menschlichen Kšrper erforschen, diese KultivierungsfŠhigkeit testen, kommt es oft vor, dass sie sie bestreiten. Der Grund hierfŸr: Was macht zum Beispiel ein Verwandter gerade in Peking? Nachdem der Name und allgemeine Informationen dieses Verwandten genannt worden sind, sieht er es schon. Er beschreibt, wie das Haus aussieht, wie der Mensch durch die TŸr und ins Zimmer geht, wie das Zimmer ausgestattet ist. Alles ist richtig. Was macht denn der Mensch dort? Er sagt, dass der Mensch gerade schreibe. Um das zu ŸberprŸfen, wird dieser Verwandte angerufen: Was machst du gerade? Ich bin beim Essen. Also stimmt dann doch das, was er sieht, nicht damit Ÿberein? Deshalb wurde diese KultivierungsfŠhigkeit frŸher bestritten. Aber die Umgebung, die er gesehen hat, war ganz richtig. Denn es gibt einen zeitlichen Unterschied zwischen diesem unserem Raum und dieser Zeit, die wir Zeit-Raum nennen, und dem Zeit-Raum jenes Raumes, wo die KultivierungsfŠhigkeit existiert; die Zeitbegriffe auf beiden Seiten sind nicht gleich. Er hat eben geschrieben und jetzt ist er beim Essen, das ist der Zeitunterschied. Also, wenn die Wissenschaftler, die den menschlichen Kšrper erforschen, von den herkšmmlichen Theorien ausgehen und nach der heutigen Wissenschaft Hypothesen ableiten und es erforschen wŸrden, wŠre es umsonst, selbst wenn noch zehntausend Jahre vergingen. Weil dies im Grunde genommen etwas ist, das Ÿber die alltŠglichen Menschen hinausgeht, muss das Denken der Menschen geŠndert werden; man kann solche Dinge nicht mehr weiter auf diese Weise verstehen.

Die KultivierungsfŠhigkeit des Hellsehens

 

Es gibt noch eine KultivierungsfŠhigkeit, die direkt mit dem Himmelsauge verbunden ist, sie hei§t Hellsehen. Zurzeit gibt es sechs KultivierungsfŠhigkeiten, die in der Welt anerkannt sind, dazu gehšrt das Himmelsauge, die Fernsicht und auch das Hellsehen. Was hei§t Hellsehen? Das hei§t, dass jemand etwas Ÿber die Zukunft und Ÿber die Vergangenheit eines Menschen wissen kann; im Gro§en kann er vom Aufschwung und Niedergang der Gesellschaft erfahren; im noch Grš§eren die GesetzmŠ§igkeiten der VerŠnderung der gesamten Himmelskšrper. Das ist die KultivierungsfŠhigkeit des Hellsehens. Denn die Materie bewegt sich nach bestimmten GesetzmŠ§igkeiten. In speziellen RŠumen haben alle GegenstŠnde in vielen, vielen verschiedenen RŠumen ihre Existenzformen. Wenn sich zum Beispiel der Kšrper eines Menschen bewegt, bewegen sich alle Zellen im Kšrper mit; im Mikroskopischen werden sich alle MolekŸle, Protonen, Elektronen, die kleinsten, winzigsten, alle Bestandteile werden sich mitbewegen. Dennoch haben sie ihre unabhŠngigen Existenzformen, die Kšrperformen in den anderen RŠumen werden sich auch verŠndern.

 

Sagen wir nicht, dass die Materie nicht verschwindet? In einem bestimmten Raum ist alles, was auch immer die Menschen gemacht haben, etwas materiell Existierendes, wenn sie zum Beispiel irgendetwas mit einer Handbewegung gemacht haben, alles, was auch immer gemacht wurde, hinterlŠsst ein Schattenbild und Informationen. In den anderen RŠumen verschwinden sie nicht, sie werden dort fŸr immer existieren. Wenn Menschen mit KultivierungsfŠhigkeiten die dort existierenden Erscheinungen der Vergangenheit sehen, wissen sie schon Bescheid. Wenn du in Zukunft die KultivierungsfŠhigkeit des Hellsehens hast, kannst du die Form unseres heutigen Kurses sehen, sie wird noch weiter existieren, dort existiert sie bereits zur gleichen Zeit. Wenn ein Mensch auf die Welt kommt, existiert gleichzeitig sein ganzes Leben schon in einem speziellen Raum, in dem es keine Zeitbegriffe gibt; bei manchen existiert sogar nicht nur ein Leben.

 

Mancher denkt vielleicht: Ist unser persšnliches Streben, uns zu verŠndern, dann nicht mehr nštig? Er kann das nicht akzeptieren. In Wirklichkeit kann das persšnliche Streben Kleinigkeiten des Lebens verŠndern, einige Kleinigkeiten lassen sich durch persšnliches Streben ein wenig verŠndern. Aber gerade durch dein BemŸhen, es zu verŠndern, wirst du vielleicht Karma bekommen, sonst gŠbe es nicht mehr die Frage des Erzeugens von Karma und auch nicht die Frage, Gutes oder Schlechtes zu tun. Wenn jemand hartnŠckig damit fortfŠhrt, wird er Vorteile anderer an sich rei§en, dann hat er etwas Schlechtes getan. Deshalb wird bei der Kultivierung immer wieder von ãdem natŸrlichen Lauf folgenÒ gesprochen. So ist der Grundsatz. Denn durch deine BemŸhungen wirst du andere verletzen. Eigentlich gibt es diese Dinge in deinem Leben nicht, jedoch hast du diese Dinge bekommen, die ursprŸnglich jemand anderem in der Gesellschaft gehšrten, dann schuldest du das dem anderen.

 

Wenn er etwas Gro§es Šndern will – ein alltŠglicher Mensch kann das Ÿberhaupt nicht Šndern. Es gibt jedoch eine Methode, durch die das geŠndert werden kann: Dieser Mensch tut immer Schlechtes und verŸbt alle erdenklichen Untaten. Er kann sein Leben Šndern, aber dann steht ihm die vollstŠndige Vernichtung bevor. Auf hohen Ebenen sehen wir, dass der Urgeist eines Menschen nach dem Tod nicht gestorben ist. Inwiefern ist der Urgeist nicht gestorben? Wir haben gesehen, dass der tote Mensch in der Leichenhalle in Wirklichkeit nur die Zellen seines menschlichen Kšrpers in diesem unserem Raum ist. Alle Zellgewebe der inneren Organe und des Kšrpers, der ganze Kšrper, die Zellen in diesem Raum werden abgestreift und die Kšrper aus winzigen materiellen Teilchen, die noch kleiner sind als MolekŸle, Atome, Protonen und €hnliches, sind in den anderen RŠumen Ÿberhaupt nicht gestorben, sie existieren in den anderen RŠumen, in den RŠumen auf mikroskopischen Ebenen weiter. Menschen, die alle erdenklichen Untaten begehen, stehen vor der vollstŠndigen Auflšsung aller ihrer Zellen, im Buddhismus hei§t das: ãDie vollstŠndige Vernichtung von Kšrper und Geist.Ò

 

Es gibt noch eine Methode, mit der ein Mensch sein ganzes Leben Šndern kann und das ist die einzige Methode: Von nun an schlŠgt dieser Mensch den Weg der Kultivierung ein. Warum kann sein Leben also geŠndert werden, wenn er den Weg der Kultivierung einschlŠgt? Wer kann das ohne Weiteres Šndern? Denn wenn dieser Mensch den Weg der Kultivierung einschlagen will, sobald dieser Gedanke entsteht, glŠnzt er wie Gold und erschŸttert die Welt der Zehn-Himmelsrichtungen. Der Begriff des Kosmos im buddhistischen System bezeichnet die Lehre der Welt der Zehn-Himmelsrichtungen. Denn aus der Sicht der hohen Lebewesen lebt der Mensch nicht, um Mensch zu sein. Ihrer Ansicht nach ist das Leben des Menschen in kosmischen RŠumen entstanden und hat die gleichen Eigenschaften wie der Kosmos, es ist gutherzig und setzt sich aus den Substanzen Zhen, Shan, Ren zusammen. Jedoch haben sie auch Beziehungen miteinander; als sich in der Gemeinschaft gesellschaftliche Beziehungen ergeben haben, entwickelten sich einige zum Schlechten hin und sind daher heruntergefallen; auf dieser Ebene konnten sie wieder nicht mehr bleiben, sie sind noch schlechter geworden und wieder um eine Ebene heruntergefallen; herab, herab, herab, zum Schluss herab auf die Ebene der alltŠglichen Menschen.

 

Auf dieser Ebene sollte dieser Mensch eigentlich vernichtet, beseitigt werden. Aber aus ihrer gro§en Barmherzigkeit heraus haben die gro§en Erleuchteten eigens so einen Raum erschaffen, so wie diesen Raum unserer menschlichen Gesellschaft. In diesem Raum wird ihm ein menschlicher fleischlicher Kšrper und dieses Augenpaar dazu gegeben, das darauf begrenzt ist, die GegenstŠnde in diesem unserem materiellen Raum zu sehen, das hei§t, er ist in den Nebel heruntergefallen, man lŠsst ihn das wahre Antlitz des Kosmos nicht sehen, das aber in allen anderen RŠumen gesehen werden kann. In diesem Nebel, in diesem Zustand, wird ihm diese Chance gegeben. Denn im Nebel ist es am leidvollsten; dieser Kšrper ist ihm gegeben worden, um ihn leiden zu lassen. Wenn ein Mensch aus diesem Raum nach oben zurŸckkehren kann – beim Praktizieren im taoistischen System wird von ãzum Ursprung, zum Wahren zurŸckkehrenÒ gesprochen – wenn er ein Herz fŸr die Kultivierung hat, hei§t das, dass seine Buddha-Natur erscheint; dieses Herz wird fŸr das Wertvollste gehalten und ihm wird dann geholfen. In so einer leidvollen Umgebung hat sich der Mensch doch nicht verirrt, er will auch noch zurŸckkehren, deshalb wird ihm geholfen, bedingungslos geholfen, bei allem kann ihm geholfen werden. Warum kšnnen wir dies fŸr die Kultivierenden tun, aber nicht fŸr die alltŠglichen Menschen? So ist eben der Grundsatz.

 

Wenn du also als ein alltŠglicher Mensch geheilt werden willst, kann dir nichts helfen. AlltŠgliche Menschen bleiben eben alltŠgliche Menschen, alltŠgliche Menschen sollen eben genau im Zustand der Gesellschaft der alltŠglichen Menschen sein. Viele sagen: Buddha erlšst doch alle Wesen, im buddhistischen System wird doch von der umfassenden Erlšsung aller Wesen gesprochen. Ich sage dir, schlagÕ doch einmal in allen buddhistischen klassischen Werken nach, es steht nirgendwo, dass es schon zur umfassenden Erlšsung aller Wesen zŠhlt, die Krankheiten fŸr die alltŠglichen Menschen zu beseitigen. In den letzten Jahren haben gerade die falschen Qigong-Meister dies sabotiert und durcheinandergebracht. Die wahren Qigong-Meister, die den Weg gebahnt haben, redeten Ÿberhaupt nicht darŸber, wie du Krankheiten anderer heilst. Sie brachten dir nur bei, wie du selbst praktizierst, deine Krankheiten beseitigst und deine Gesundheit erhŠltst. Du bist ein alltŠglicher Mensch, wie kšnntest du schon heilen, nachdem du nur einige Tage gelernt hast? Ist das nicht Betrug? Wird dadurch nicht Eigensinn genŠhrt? Du strebst nach Ruhm und Reichtum, trachtest nach au§ergewšhnlichen Dingen, um damit unter den alltŠglichen Menschen zu prahlen! Das ist absolut nicht erlaubt. Deshalb, je mehr die Menschen nach etwas streben, desto weniger bekommen sie es. So etwas ist dir nicht erlaubt, dir ist es auch nicht erlaubt, den gesellschaftlichen Zustand der alltŠglichen Menschen auf diese Weise beliebig zu sabotieren.

 

In diesem Kosmos gibt es diesen Grundsatz: Wenn du zum Ursprung, zum Wahren zurŸckkehren willst, werden dir die anderen helfen. Ihrer Ansicht nach soll das Leben des Menschen eben genau zurŸckkehren und nicht unter den alltŠglichen Menschen bleiben. Wenn die Menschheit von Krankheiten befreit wŠre, ein sehr angenehmes Leben fŸhrte, wŸrdest du keine Gottheit mehr werden wollen, selbst wenn du darum gebeten wŸrdest. Keine Krankheiten, auch keine Leiden, was immer du auch wŸnschst, du bekommst es, wie schšn wŠre es, es wŠre wirklich eine Gštterwelt. Aber du bist da hinuntergefallen, weil du schlecht geworden bist, deshalb wird es dir nicht angenehm sein. Im Nebel tut der Mensch leicht Schlechtes, im Buddhismus wird das ãKreislauf der Karma-VergeltungÒ genannt. Wenn manche Menschen also Schwierigkeiten oder Schlechtes erleiden, begleichen sie normalerweise ihr Karma im Kreislauf der Karma-Vergeltung. Im Buddhismus wird auch noch gesagt, dass es Ÿberall Buddhas gibt. Wenn ein Buddha seine Hand schwenkt, wird die gesamte Menschheit von Krankheiten befreit, das ist garantiert mšglich. Warum tun die vielen Buddhas das nicht? Weil er es frŸher durch seine schlechten Taten verschuldet hat, ertrŠgt er diese Leiden. Wenn du ihn geheilt hŠttest, wŸrde das bedeuten, den Grundsatz des Kosmos zu zerstšren und dass dieser Mensch Schlechtes tun darf, ohne die Schulden begleichen zu mŸssen. Das ist nicht erlaubt. Deshalb erhŠlt jeder den Zustand der Gesellschaft der alltŠglichen Menschen aufrecht, niemand wird ihn sabotieren. Die einzige Mšglichkeit, um ein von Krankheiten befreites Wohlbefinden und die wirkliche Erlšsung zu erlangen, ist ausschlie§lich die Kultivierung! Die Menschen zur Kultivierung des orthodoxen Fa zu veranlassen, ist erst die wirkliche umfassende Erlšsung aller Wesen.

 

Wie kšnnen dann die vielen Qigong-Meister Krankheiten heilen? Warum reden sie von der Heilung? Manche sind vielleicht auf diese Frage gekommen. Die meisten von ihnen befinden sich nicht auf den orthodoxen Wegen. WŠhrend der Kultivierung hilft ein wahrer Qigong-Meister anderen aus Barmherzigkeit und MitgefŸhl, weil er alle Wesen leiden sieht, das ist erlaubt. Allerdings kann er sie nicht wirklich heilen, er kann die Krankheiten fŸr dich nur vorlŠufig unter Kontrolle bringen; oder er verschiebt sie in die Zukunft: Wenn du jetzt nicht krank bist, wirst du spŠter krank, die Krankheiten werden also aufgeschoben; oder er wandelt sie fŸr dich um, sodass sie auf deine Familienangehšrigen Ÿbertragen werden. Aber das Karma wirklich vollstŠndig fŸr dich zu beseitigen, das kann er nicht, es ist nicht erlaubt, dies beliebig fŸr die alltŠglichen Menschen zu tun, es kann nur fŸr die Kultivierenden getan werden. So ist der Grundsatz.

 

Die umfassende Erlšsung aller Wesen, von der im buddhistischen System gesprochen wird, bedeutet: Dich von dem leidvollsten Zustand der alltŠglichen Menschen zu hohen Ebenen zu bringen, damit du nie mehr Leiden ertragen musst und erlšst wirst. Das ist der Sinn dieser Worte. Hat Shakyamuni nicht darŸber gesprochen, durch das Nirwana[26] ins Jenseits zu gehen? Das ist die wahre Bedeutung von der umfassenden Erlšsung aller Wesen, von der er gesprochen hat. Wenn zugelassen wŸrde, dass du unter den alltŠglichen Menschen GlŸck genie§en kšnntest und genug Geld hŠttest – sogar dein Bett wŠre mit Geldscheinen gepolstert und du hŠttest keinerlei Leiden –, wŸrdest du keine Gottheit mehr werden wollen, selbst wenn du darum gebeten wŸrdest. FŸr dich als Kultivierenden kann dein Lebensweg geŠndert werden, und zwar nur durch Kultivierung kann er geŠndert werden.

 

Die KultivierungsfŠhigkeit des Hellsehens zeigt sich in der Form, dass es an der Stirn des Menschen einen kleinen Bildschirm gibt, wie der eines Fernsehers. Bei manchen an der Stirn; bei manchen nah an der Stirn; bei manchen innerhalb der Stirn. Manche kšnnen ihn mit geschlossenen Augen sehen; wenn sie sehr stark ist, kšnnen manche ihn mit offenen Augen sehen. Aber die anderen kšnnen ihn nicht sehen, denn das ist etwas im Bereich seines Raumfeldes. Das hei§t also, nachdem diese KultivierungsfŠhigkeit aufgetaucht ist, gibt es noch eine weitere KultivierungsfŠhigkeit als TrŠger, die die gesehenen Erscheinungen in den anderen RŠumen hier herŸber widerspiegelt und so werden sie im Himmelsauge gesehen. Sowohl die Zukunft als auch die Vergangenheit eines Menschen wird gesehen, und zwar sehr genau. Ganz gleich, wie genau das Wahrsagen auch sein mag, lassen sich Kleinigkeiten und Einzelheiten nicht durch Berechnungen erkennen. Er kann aber sehr deutlich sehen, sogar in welchem Jahr es ist, kann er daraus ersehen, auch die Einzelheiten der VerŠnderungen kann er erkennen, denn was er gesehen hat, ist genau die wahre Widerspiegelung der Menschen oder der GegenstŠnde aus unterschiedlichen RŠumen.

 

Allen, die Falun Dafa kultivieren, wird das Himmelsauge gešffnet. Aber die anderen KultivierungsfŠhigkeiten, von denen wir danach gesprochen haben, werden nicht aufgeschlossen. Mit der allmŠhlichen Erhšhung der Ebene wird die KultivierungsfŠhigkeit des Hellsehens von alleine auftauchen, in Zukunft werdet ihr bei der Kultivierung auf so etwas sto§en. Wenn diese KultivierungsfŠhigkeiten auftauchen, werdet ihr schon wissen, um was es geht, deshalb erklŠren wir all das Fa und alle diese GrundsŠtze.

 

 

Nicht in den FŸnf-Elementen, aus den Drei‑Weltkreisen hinaus

 

Was ist: ãNicht in den FŸnf-Elementen, aus den Drei-Weltkreisen hinausÒ? Das ist ein sehr heikles Thema. FrŸher haben viele Qigong-Meister Ÿber dieses Thema geredet und sie stie§en auf schroffe Widerrede derjenigen, die nicht an Qigong glaubten: ãWer von euch Qigong-Praktizierenden ist aus den FŸnf-Elementen hinausgegangen, wer von euch befindet sich nicht mehr in den Drei-Weltkreisen?Ò Manche sind keine Qigong-Meister, sie haben sich selbst zum Qigong-Meister ernannt. Wenn sie es nicht erklŠren kšnnen, sollten sie doch den Mund halten, dennoch wagen sie, darŸber zu reden, darum haben die anderen ihnen den Mund gestopft. Das hat fŸr den Kultivierungskreis sehr gro§en Schaden verursacht und ein sehr gro§es Durcheinander mit sich gebracht, die anderen nutzten das dann aus, um Qigong anzugreifen. ãNicht in den FŸnf-Elementen, aus den Drei-Weltkreisen hinausÒ ist ein Satz aus dem Kultivierungskreis, er stammt aus der Religion und ist in der Religion entstanden. Deshalb kšnnen wir dieses Thema nicht erklŠren, ohne den historischen Hintergrund und die damalige Situation zu berŸcksichtigen.

 

Was bedeutet ãNicht in den FŸnf-ElementenÒ? Sowohl die alte chinesische Physik als auch die heutige Physik sind der Meinung, dass die Lehre der FŸnf-Elemente aus China richtig ist. Metall, Holz, Wasser, Feuer und Erde, diese FŸnf-Elemente bilden alle Dinge in unserem Kosmos, das ist richtig, also sprechen wir von diesen FŸnf-Elementen. Dass ein Mensch aus den FŸnf-Elementen hinausgeht, hei§t in der heutigen Sprache, dass er aus dieser unserer materiellen Welt hinausgeht. Das klingt wirklich sehr unwahrscheinlich. †berlegt einmal, die Qigong-Meister haben Kultivierungsenergie. Ich wurde getestet, auch sehr viele Qigong-Meister wurden getestet, um ihre Energie zu messen. Denn die materiellen Bestandteile in der Kultivierungsenergie kšnnen durch viele unserer jetzigen MessgerŠte festgestellt werden, das hei§t, soweit es ein entsprechendes MessgerŠt fŸr die Bestandteile der Kultivierungsenergie eines Qigong-Meisters gibt, kann die Existenz der Kultivierungsenergie gemessen werden. Die heutigen GerŠte kšnnen Infrarotstrahlen, UV-Strahlen, Ultraschall, Infraschall, ElektrizitŠt, Magnetismus, Gammastrahlen, Atome und Neutronen durch Messungen feststellen. Die Qigong-Meister haben alle diese Substanzen; und die Substanzen, die manche Qigong-Meister abgeben, kšnnen nicht gemessen werden, denn es gibt kein MessgerŠt dafŸr. Solange es ein GerŠt dafŸr gibt, lŠsst sich alles durch Messungen feststellen; und dabei wurde festgestellt, dass die Substanzen, die Qigong-Meister abgeben, Šu§erst reichhaltig sind.

 

Unter der Wirkung eines bestimmten elektromagnetischen Feldes kšnnen Qigong-Meister einen starken und wunderschšnen Lichtglanz abgeben. Je hšher die Kultivierungsenergie, desto grš§er das Energiefeld. AlltŠgliche Menschen haben den Lichtglanz auch, aber sehr, sehr schwach. In der Forschung der Hochenergie-Physik ist man der Meinung, Energie sei so etwas wie Neutronen, Atome und solche Dinge. Viele Qigong-Meister wurden getestet, die etwas berŸhmten Qigong-Meister wurden alle getestet. Ich bin auch getestet worden, der Messwert der abgegebenen Gammastrahlen und thermischen Neutronen war 80- bis 170-fach grš§er als die StŠrke der RadioaktivitŠt bei den normalen Substanzen und dabei hatte der Zeiger des MessgerŠtes den Anschlag erreicht. Da der Zeiger den Anschlag erreicht hatte, wusste man zum Schluss gar nicht, wie viel es wirklich war. So starke Neutronen, einfach unvorstellbar! Wie kann ein Mensch so starke Neutronen abgeben? Das beweist auch, dass wir Qigong-Meister Kultivierungsenergie, also Energie haben, dies wurde im Kreis der Wissenschaft und Technik schon bestŠtigt.

 

Aus den FŸnf-Elementen hinauszugehen, bedarf es noch eines Doppelkultivierungsweges von Kšrper und Geist. Bei den Wegen, bei denen Kšrper und Geist nicht zugleich kultiviert werden, wŠchst nur die Kultivierungsenergie, die die Ebene bestimmt. Und bei den Wegen, bei denen der Kšrper nicht kultiviert wird, gibt es dieses Thema nicht; sie reden nicht von ãaus den FŸnf-Elementen hinausÒ. Durch die Doppelkultivierungswege von Kšrper und Geist wird die Energie in allen Zellen des Kšrpers gespeichert. Die Kšrner der abgegebenen Energie eines normalen Praktizierenden, bei dem die Kultivierungsenergie gerade entwickelt wird, sind sehr grob, haben ZwischenrŠume und keine gro§e Dichte, deshalb ist ihre Kraft sehr gering. WŠhrend sich seine Ebene stŠndig erhšht, wird die Dichte der Energie um das Hundert-, Tausend- ja sogar Hundertmillionenfache grš§er als die Dichte der normalen WassermolekŸle, das alles ist mšglich. Denn je hšher die Ebene ist, desto grš§er wird die Dichte, desto feiner die Kšrner und desto mŠchtiger die Kraft. Unter diesem Umstand wird die Energie in jeder Zelle des Kšrpers gespeichert, nicht nur in jeder Zelle des Kšrpers in diesem unserem materiellen Raum, sondern auch in den Zellen aller Kšrper in den anderen RŠumen, MolekŸle, Atome, Protonen, Elektronen, bis zum Šu§erst Mikroskopischen, alle Zellen sind von dieser Energie erfŸllt. Nach und nach wird der Kšrper des Menschen ganz von diesen hochenergetischen Substanzen ausgefŸllt.

 

Diese hochenergetischen Substanzen haben Intelligenz und FŠhigkeiten. Nachdem sie mehr und dichter geworden sind und alle Zellen des menschlichen Kšrpers ausgefŸllt haben, kšnnen sie die fleischlichen Zellen des Menschen, also die unfŠhigsten Zellen, hemmen. Sobald die Zellen gehemmt werden, findet kein Stoffwechsel mehr statt, zum Schluss werden sie die Zellen des fleischlichen Kšrpers des Menschen ganz ersetzen. NatŸrlich ist das einfach gesagt, dies zu erreichen, ist jedoch ein sehr langsamer Prozess. Wenn du dich so weit kultiviert hast, werden alle Zellen deines Kšrpers durch diese hochenergetischen Substanzen ersetzt. †berleg einmal, besteht dein Kšrper dann noch aus den FŸnf-Elementen? Sind es noch die Substanzen unseres Raumes? Er besteht bereits aus den hochenergetischen Substanzen, die aus anderen RŠumen eingesammelt sind. Auch die Bestandteile der De sind Substanzen, die in den anderen RŠumen existieren, auch sie werden nicht vom Zeitfeld dieses unseres Raumes beschrŠnkt.

 

Die heutige Wissenschaft meint, dass die Zeit ein Feld hat; und was sich nicht im Bereich des Zeitfeldes befindet, wird nicht von der Zeit beschrŠnkt. Die Begriffe des Zeit-Raumes in anderen RŠumen sind anders als die auf unserer Seite, wie kann sie dann Substanzen anderer RŠume beschrŠnken? Sie hat Ÿberhaupt keine Wirkung mehr. †berleg einmal, ist das dann nicht so, dass du nicht mehr in den FŸnf-Elementen bist? Ist dein Kšrper noch der Kšrper eines alltŠglichen Menschen? †berhaupt nicht mehr. Aber eins noch: Die alltŠglichen Menschen kšnnen das jedoch nicht erkennen. Obwohl sein Kšrper derart verŠndert ist, ist das noch nicht der Abschluss seiner Kultivierung, er muss noch die Ebenen durchbrechen und sich nach oben kultivieren, deshalb muss er sich noch unter den alltŠglichen Menschen kultivieren, es geht nicht, wenn die Menschen ihn nicht sehen kšnnen.

 

Was ist dann spŠter zu tun? WŠhrend der Kultivierung sind zwar alle seine molekularen Zellen durch hochenergetische Substanzen ersetzt worden, aber die Atome haben eine Reihenfolge in ihrer Anordnung und die Reihenfolge der Anordnung der MolekŸle und die der Atomkerne hat sich nicht geŠndert. Die Reihenfolge der Anordnung der MolekŸle der Zellen ist so, dass es sich weich anfŸhlt; die Reihenfolge der Anordnung der MolekŸle der Knochen ist dicht, es fŸhlt sich fest an; die Dichte der MolekŸle des Blutes ist sehr gering, dann ist es flŸssig. Die alltŠglichen Menschen kšnnen die VerŠnderungen an deinem €u§eren nicht erkennen, die molekularen Zellen behalten noch die frŸhere Struktur und Reihenfolge der Anordnung bei, die Struktur hat sich nicht geŠndert, aber die Energie im Innern hat sich geŠndert, deshalb wird dieser Mensch von nun an nicht mehr auf natŸrliche Weise altern, seine Zellen werden nicht absterben und so bleibt er immer jung. WŠhrend der Kultivierung wird der Mensch jung aussehen und letztendlich bleibt er so.

 

NatŸrlich werden die Knochen vielleicht auch noch brechen, wenn jener Kšrper mit einem Auto zusammenstš§t; bei einem Schnitt mit dem Messer wird es auch noch bluten. Denn die Reihenfolge der Anordnung der MolekŸle ist nicht geŠndert worden, nur wird er nicht auf natŸrliche Weise absterben oder altern, es findet kein Stoffwechsel mehr statt. Das ist das ãaus den FŸnf-Elementen hinausÒ, von dem wir sprechen. Wo ist da das AberglŠubische? Es lŠsst sich mit der Wissenschaft erklŠren. Manche kšnnen es nicht erklŠren, reden aber aufs Geratewohl, dann werden die anderen sagen, dass du Aberglaube betreibst. Dieser Satz stammt also aus der Religion und ist kein Ausdruck, der aus dem modernen Qigong stammt.

 

Was bedeutet ãaus den Drei-Weltkreisen hinausÒ? In diesen Tagen habe ich erklŠrt, dass das Entscheidende fŸr das Wachsen der Kultivierungsenergie die Kultivierung unserer Xinxing ist, mit der Angleichung an die kosmischen Eigenschaften wirst du nicht mehr von ihnen eingeschrŠnkt und wenn sich deine Xinxing erhšht, wandeln sich die Bestandteile der De in Kultivierungsenergie um. Sie wŠchst stŠndig nach oben, erhšht sich; wenn sie hohe Ebenen erreicht hat, bildet sich eine SŠule der Kultivierungsenergie. Wie hoch diese SŠule ist, so hoch ist deine Kultivierungsenergie. Es gibt einen Satz: Dafa ist grenzenlos, die Kultivierung hŠngt voll und ganz von deinem Herzen ab; wie hoch du dich kultivieren kannst, hŠngt voll und ganz von deiner Ausdauer und deinem Vermšgen zum Ertragen von Leid ab. Wenn deine eigene wei§e Substanz verbraucht ist, kann deine eigene schwarze Substanz durch Ertragen von Leid auch in die wei§e Substanz umgewandelt werden. Wenn das noch nicht ausreicht, dann die von Verwandten und Freunden; sie kultivieren sich nicht, du trŠgst die SŸnden fŸr sie, dadurch wird deine Kultivierungsenergie auch wachsen. Das bezieht sich auf diejenigen, die sich bis zu Šu§erst hohen Ebenen kultiviert haben. Du als ein alltŠglicher Mensch sollst bei der Kultivierung jedoch nicht den Gedanken haben, die SŸnden fŸr deine Verwandten zu tragen; mit solch gro§em Karma kann sich ein normaler Mensch nicht erfolgreich kultivieren. Was ich hier erklŠre, sind GrundsŠtze unterschiedlicher Ebenen.

 

Die Drei-Weltkreise, von denen in der Religion geredet wird, beziehen sich auf die neun oder auf die dreiunddrei§ig Stufen des Himmels; das hei§t, im Himmel, auf der Erde und unter der Erde werden alle Wesen in den Drei-Weltkreisen gebildet. Es hei§t, dass alle Wesen innerhalb der dreiunddrei§ig Stufen des Himmels der Sechs-Wege-Reinkarnation[27] unterliegen mŸssen. Die Sechs-Wege-Reinkarnation bedeutet, dass einer in diesem Leben ein Mensch ist, aber im nŠchsten Leben vielleicht ein Tier sein wird. Im Buddhismus hei§t es: Die Zeit des Lebens voll nutzen; wenn man sich jetzt nicht kultiviert, wann dann? Denn den Tieren ist es nicht erlaubt, sich zu kultivieren und das Fa anzuhšren; auch wenn sie sich kultivieren, kšnnen sie keine richtige Frucht erhalten; wenn sie hohe Kultivierungsenergie haben, werden sie sogar vom Himmel getštet. Du bekommst innerhalb von einigen hundert Jahren keinen menschlichen Kšrper, erst nach Ÿber tausend Jahren bekommst du einen menschlichen Kšrper, du bekommst einen menschlichen Kšrper, wei§t ihn aber nicht zu schŠtzen. Wenn du als Stein wiedergeboren wirst, kommst du nicht einmal in zehntausend Jahren heraus; wenn dieser Stein nicht zersplittert oder verwittert, wirst du nie herauskommen kšnnen. Wie schwierig ist es, einen menschlichen Kšrper zu bekommen! Wenn ein Mensch wirklich Dafa erhalten kann, kann er sich wirklich glŸcklich schŠtzen. Der menschliche Kšrper ist schwer zu bekommen, so ist der Grundsatz.

 

Beim Praktizieren reden wir Ÿber Ebenen. Die Ebenen hŠngen voll und ganz von deiner eigenen Kultivierung ab. Du willst Ÿber die Drei-Weltkreise hinausgehen; wenn die SŠule deiner Kultivierungsenergie sehr, sehr hoch kultiviert ist, hast du dann nicht die Drei-Weltkreise durchbrochen? Bei manchem hat sein Urgeist beim Meditieren den Kšrper verlassen und ist auf einmal ganz hochgestiegen. Manch ein SchŸler schrieb mir in seinem Erfahrungsbericht: Lehrer, ich habe soundso viele Stufen des Himmels bestiegen, ich habe diese und jene Erscheinungen gesehen. Ich sagte zu ihm: VersuchÕ doch einmal, noch hšher zu steigen. Er sagte: Ich kann nicht mehr, wage es nicht mehr, ich kann nicht mehr hšher steigen. Warum? Weil die SŠule seiner Kultivierungsenergie nur so hoch war; auf seiner SŠule sitzend, stieg er nach oben. Das ist die Fruchtposition, von der im Buddhismus geredet wird; bis zu jener Fruchtposition hat er sich kultiviert. FŸr einen Kultivierenden ist der Gipfel der Fruchtposition damit jedoch noch nicht erreicht. Er steigt stŠndig weiter nach oben, erhšht sich immer weiter und kommt immer hšher. Wenn die SŠule deiner Kultivierungsenergie die Grenze der Drei-Weltkreise durchbricht, bist du dann nicht aus den Drei‑Weltkreisen hinausgegangen? Wir haben einmal ŸberprŸft und festgestellt, dass sich die Drei-Weltkreise, von denen in der Religion geredet wird, nur innerhalb des Bereiches der neun gro§en Planeten befinden. Manche sprechen von zehn Planeten, ich sage, das gibt es Ÿberhaupt nicht. Ich habe gesehen, dass die SŠulen der Kultivierungsenergie von manchen frŸheren Qigong-Meistern Ÿber das Milchstra§ensystem hinausgeschossen waren, ziemlich hoch, sie sind lŠngst aus den Drei-Weltkreisen hinaus. Dieses ãaus den Drei-Weltkreisen hinausÒ, von dem ich eben gesprochen habe, ist in Wirklichkeit eine Frage der Ebenen.

 

 

†ber das Trachten

 

Viele Menschen sind mit einem strebenden Herzen zu unserem Kultivierungsfeld gekommen. Manche trachten nach KultivierungsfŠhigkeiten, manche wollen Theorien anhšren, manche wollen Krankheiten heilen, manche wollen ein Falun bekommen, es gibt alle mšglichen Gesinnungen. Dann gibt es noch andere, die sagen: Jemand von meiner Familie ist nicht zum Kurs gekommen, ich bezahle ein wenig KursgebŸhr, gib ihm bitte ein Falun. Durch wie viele Generationen, durch eine Šu§erst lange Zeit – wenn ich die Zahl sage, wird man erschrecken – Ÿber so eine lange Zeit haben wir dieses Falun entwickelt und dann willst du es schon fŸr einige Dutzend Yuan[28] kaufen? Warum kšnnen wir es euch bedingungslos geben? Eben weil du dich kultivieren willst. Dieses Herz lŠsst sich nicht mit Geld kaufen, wie viel es auch sein mag. Die Buddha-Natur ist erschienen, deshalb tun wir das.

 

Du hast ein strebendes Herz, bist du nur deswegen gekommen? Woran du denkst, wei§ mein Fashen[29] in anderen RŠumen ganz genau. Denn die Begriffe der beiden Zeit-RŠume sind nicht gleich; von den anderen RŠumen aus betrachtet, ist das Entstehen deiner Gedanken ein Šu§erst langsamer Prozess. Bevor du denkst, kann er das schon wissen, deshalb sollst du alle deine unrichtigen Gedanken aufgeben. Im buddhistischen System wird von der Schicksalsverbindung gesprochen, ihr alle seid durch Schicksalsverbindung hergekommen; wenn du etwas bekommst, dann sollst du es vielleicht eben bekommen, deshalb sollst du es zu schŠtzen wissen und nicht nach irgendetwas trachten.

 

Bei der frŸheren Kultivierung in den Religionen wurde im buddhistischen System von der Leere geredet, an nichts denken, in die Leere gehen; im taoistischen System wurde von der Nichtigkeit geredet, es gibt nichts, man will auch nichts, trachtet nach nichts. Die Praktizierenden sagen: Mit Herz praktizieren, ohne Herz Kultivierungsenergie bekommen. Sich in einem tatenlosen Zustand kultivieren, nur deine Xinxing kultivieren, dann wird deine Ebene schon durchbrochen; und was du bekommen sollst, wirst du von selbst bekommen. Ist das nicht Eigensinn, wenn du es nicht loslassen kannst? Wir verbreiten hier auf einmal so ein hohes Fa, natŸrlich werden auch hohe Anforderungen an deine Xinxing gestellt, deshalb sollst du nicht mit einem trachtenden Herzen das Fa lernen.

 

Um der Verantwortung allen gegenŸber nachzukommen, fŸhren wir euch auf einen orthodoxen Weg und wir mŸssen euch dieses Fa grŸndlich erklŠren. Wenn du nach dem Himmelsauge trachtest, wird sich das Himmelsauge von alleine verstopfen und dich einhŸllen. Au§erdem sage ich euch, dass alle KultivierungsfŠhigkeiten, die bei der Kultivierung des weltlichen Fa auftauchen, eine Art angeborener Instinkte sind, die der fleischliche Kšrper mit sich trŠgt und jetzt nennen wir sie ãbesondere KultivierungsfŠhigkeitenÒ. Sie kšnnen nur im jetzigen Raum, in diesem unserem Raum wirken und die alltŠglichen Menschen beeinflussen. Wozu trachtest du nach solchen kleinen FŠhigkeiten und Techniken? Du strebst und strebst; wenn du das Ÿberweltliche Fa erreicht hast, wirken diese in den anderen RŠumen nicht. Wenn du bei der Kultivierung des Ÿberweltlichen Fa bist, mŸssen alle diese KultivierungsfŠhigkeiten weggeworfen werden, sie werden in einen sehr tiefen Raum geschoben und dort gelagert; wŠhrend deines zukŸnftigen Kultivierungsvorgangs dienen sie zur Aufzeichnung und spielen dabei nur diese kleine Rolle.

 

Nachdem man aus dem weltlichen Fa herausgekommen ist, muss man sich erneut kultivieren. Jener Kšrper ist ein Kšrper, der aus den FŸnf-Elementen herausgekommen ist, von dem ich vorhin gesprochen habe; er ist ein Buddha-Kšrper. Hei§t jener Kšrper dann nicht Buddha-Kšrper? Dieser Buddha-Kšrper muss sich erneut kultivieren und die KultivierungsfŠhigkeiten werden erneut auftauchen; sie hei§en nicht KultivierungsfŠhigkeiten, sondern gšttliche FŠhigkeiten des Fofa. Sie sind grenzenlos mŠchtig und beeinflussen alle RŠume, sie sind Dinge, die wirklich wirken. Also was denkst du, wozu trachtest du noch nach KultivierungsfŠhigkeiten? Alle, die nach KultivierungsfŠhigkeiten trachten: Willst du sie nicht etwa unter den alltŠglichen Menschen einsetzen und damit prahlen? Wozu sonst brauchst du sie? Sie lassen sich weder sehen noch berŸhren; als DekorationsstŸck suchst du doch auch etwas Schšnes! In deinem Unterbewusstsein hast du garantiert die Absicht, sie anzuwenden. Sie dŸrfen nicht wie die Fertigkeiten der alltŠglichen Menschen erstrebt werden, sie sind etwas všllig Au§ergewšhnliches und es ist nicht erlaubt, dass du damit unter den alltŠglichen Menschen prahlst. Geltungssucht an sich ist schon ein sehr starker Eigensinn, ein sehr schlechtes Herz, das ein Kultivierender loswerden soll. Wenn du damit Geld verdienen und reich werden willst, mit persšnlichen Anstrengungen deine Ziele unter den alltŠglichen Menschen erreichen willst, dann geht das erst recht nicht. Das bedeutet, die Gesellschaft der alltŠglichen Menschen mit Dingen hoher Ebenen zu stšren, die Gesellschaft der alltŠglichen Menschen zu sabotieren; solche Gedanken sind noch schlimmer, deshalb ist es nicht erlaubt, sie nach Belieben anzuwenden.

 

Normalerweise tauchen die KultivierungsfŠhigkeiten hŠufiger bei zwei Gruppen von Menschen auf, bei Kindern und bei €lteren. Vor allem bei Šlteren Frauen, sie kšnnen ihre Xinxing normalerweise gut beherrschen, unter den alltŠglichen Menschen haben sie kaum Eigensinn. Wenn die KultivierungsfŠhigkeiten aufgetaucht sind, kšnnen sie sich leicht beherrschen und sie haben keine Geltungssucht. Warum tauchen die KultivierungsfŠhigkeiten bei den jŸngeren Menschen nicht so leicht auf? Vor allem die jŸngeren MŠnner, sie wollen in der Gesellschaft der alltŠglichen Menschen noch nach etwas streben und noch irgendwelche Ziele erreichen! Sobald die KultivierungsfŠhigkeiten auftauchen, werden sie sie anwenden, um ihre Ziele zu verwirklichen; sie werden diese als FŠhigkeiten benutzen, um Ziele zu erreichen. Das ist absolut nicht erlaubt, deshalb werden die KultivierungsfŠhigkeiten bei ihnen nicht auftauchen.

 

Kultivierung ist doch kein Kinderspiel und auch keine Fertigkeit der alltŠglichen Menschen, sie ist eine sehr ernsthafte Angelegenheit. Ob du dich kultivieren willst, ob du dich kultivieren kannst, hŠngt voll und ganz davon ab, wie du deine Xinxing erhšhst. Wenn ein Mensch tatsŠchlich die KultivierungsfŠhigkeiten durch Streben bekommen kšnnte, wŠre das schlimm. Schau einmal, ob er sich kultiviert oder nicht, er denkt Ÿberhaupt nicht mehr daran. Weil seine Xinxing auf der Hšhe der alltŠglichen Menschen ist und er seine KultivierungsfŠhigkeiten auch noch durch Trachten bekommen hat, wird er vielleicht alle erdenklichen schlechten Taten begehen. Auf der Bank gibt es genug Geld, etwas davon nehmen; auf der Stra§e gibt es genug Lotterien, dann das Los fŸr den ersten Preis ziehen. Warum wird so etwas nicht passieren? Manche Qigong-Meister sagen: Wenn man nicht auf De achtet und KultivierungsfŠhigkeiten bekommt, wird man leicht Schlechtes tun. Ich sage, das ist eine falsche Aussage, es ist Ÿberhaupt nicht so. Wenn du nicht auf deine De achtest und deine Xinxing nicht kultivierst, werden Ÿberhaupt keine KultivierungsfŠhigkeiten auftauchen. Mancher hatte eine gute Xinxing und bekam auf seiner Ebene KultivierungsfŠhigkeiten, spŠter konnte er sich nicht gut beherrschen und tat, was er nicht hŠtte tun sollen; so etwas gibt es auch. Aber sobald er etwas Schlechtes tut, werden seine KultivierungsfŠhigkeiten schwŠcher oder ganz verloren gehen. Wenn sie verloren gegangen sind, dann fŸr immer und was am schlimmsten ist, dadurch kann Eigensinn hervorgerufen werden.

 

Manche Qigong-Meister sagen, man kšnne bereits heilen, wenn man ihr Qigong drei oder fŸnf Tage lang gelernt habe; wie in der Werbung, sie sind Qigong-HŠndler. †berleg einmal, du bist ein alltŠglicher Mensch, kannst du die Krankheiten anderer schon heilen, indem du nur ein bisschen Qi abgibst? AlltŠgliche Menschen haben Qi am Kšrper, du hast auch Qi; du hast gerade angefangen zu praktizieren, nur dein Laogong-Punkt[30] ist gešffnet und kann Qi aufnehmen und abgeben. Wenn du die Krankheiten anderer heilen willst, wirst du vielleicht von ihnen geheilt! Denn es gibt auch Qi an ihrem Kšrper. Wie kann denn das Qi aufeinander wirken? Qi kann Ÿberhaupt nicht heilen. Au§erdem, wenn du ihn heilst, bildest du zusammen mit dem Kranken ein Feld und all das kranke Qi des Kranken geht komplett zu dir Ÿber, genauso viel; obwohl die Wurzel bei ihm liegt, wirst du auch krank, wenn es viel krankes Qi gibt. Sobald du spŸrst, dass du heilen kannst, wirst du die TŸre šffnen und Kranke behandeln. Wer auch immer kommt, er wird nicht abgelehnt, der Eigensinn wird bei dir entstehen. Du hast die anderen erfolgreich geheilt, wie glŸcklich du doch bist! Warum kannst du ihn heilen? DarŸber hast du nicht nachgedacht: Falsche Qigong-Meister haben alle Besessenheit an sich; damit du Ÿberzeugt bist, gibt er dir ein wenig ãInformationenÒ. Nachdem du drei, fŸnf, acht oder zehn Kranke behandelt hast, ist davon nichts mehr Ÿbrig. Das ist eine Art Energieverbrauch, danach gibt es dieses bisschen Energie nie mehr wieder. Du selbst hast keine Kultivierungsenergie, woher hast du sie? Wir Qigong-Meister haben jahrzehntelange Kultivierung hinter uns – und frŸher war die Kultivierung zum Tao wirklich nicht einfach. Es ist ziemlich schwierig, wenn man sich nicht in einer orthodoxen Schule, sondern in den Nebenschulen oder auf den kleinen Wegen kultiviert.

 

Du siehst zwar, dass manche gro§e Qigong-Meister sehr berŸhmt sind, sie haben sich aber jahrzehntelang ununterbrochen kultiviert, erst dann konnten sie ein kleines bisschen Kultivierungsenergie herauskultivieren. Du hast dich nicht kultiviert und Kultivierungsenergie schon nach einem Kurs bekommen? Wo gibt es denn so etwas? Von da an entsteht bei dir Eigensinn. Sobald Eigensinn entstanden ist, wirst du unruhig, wenn du die Krankheiten nicht heilen kannst. Was denkt mancher wŠhrend der Behandlung, um seinen Ruf zu wahren? Lass mich diese Krankheit bekommen, damit er geheilt wird. Das geschieht nicht aus Barmherzigkeit, sein nach Ruhm und Reichtum strebendes Herz ist Ÿberhaupt nicht beseitigt und die Barmherzigkeit kann Ÿberhaupt nicht entstehen. Er hat Angst vor dem Verlust seines eigenen Rufes, er will sogar selbst die Krankheit bekommen, damit er seinen Ruf nicht verliert, wie stark ist das nach Ruhm strebende Herz! Sobald er diesen Wunsch aussendet, also gut, die Krankheit geht sofort zu ihm Ÿber, es hat tatsŠchlich gewirkt. WŠhrend die anderen geheilt sind, geht er nach Hause und wird krank. Nachdem er die anderen behandelt hat, leidet er selbst zu Hause. Du glaubst, dass du die anderen geheilt hast; die anderen nennen dich nur einmal Qigong-Meister, schon wiegst du dich in Selbstzufriedenheit und bist ŸberglŸcklich. Ist das nicht Eigensinn? Wenn du Krankheiten nicht heilen kannst, lŠsst du den Kopf hŠngen, ist das dann nicht so, dass das nach Ruhm und Reichtum strebende Herz wirkt? Au§erdem geht all das kranke Qi der Kranken, die du behandelst, zu dir Ÿber. Jener falsche Qigong-Meister bringt dir bei, wie du es nach au§en ableitest; ich sage dir, du kannst es Ÿberhaupt nicht ableiten, kein bisschen davon kannst du ableiten, weil du selbst nicht die FŠhigkeit hast, das schlechte Qi vom guten Qi zu unterscheiden. Nach und nach wird es in deinem Kšrper ganz schwarz, das ist dann Karma.

 

Wenn du dich wirklich kultivierst, wird es dir schwerfallen. Was kannst du noch tun? Wie viele Leiden musst du ertragen, damit es zur wei§en Substanz umgewandelt wird? Sehr schwierig. Besonders bei denjenigen mit guter angeborener Grundlage, je besser die angeborene Grundlage ist, desto leichter entstehen bei ihm solche Probleme. Mancher trachtet immer nur danach, Krankheiten zu heilen. Wenn du danach trachtest, wird jenes Tier es sehen, dann will es sich an dich anheften, das ist eben die Besessenheit. Willst du nicht etwa heilen? Es lŠsst dich heilen. Jedoch lŠsst es dich nicht einfach so heilen, wer nichts verliert, gewinnt nichts, es ist sehr gefŠhrlich. Schlie§lich hast du es herbeigefŸhrt, also was kultivierst du noch? Es ist všllig aus.

 

Manche Menschen mit guter angeborener Grundlage tauschen ihre eigene Grundlage gegen das Karma der anderen ein. Jener Mensch hat Krankheiten und sein Karma ist gro§; wenn du einen Schwerkranken behandelt hast, wie schlecht wirst du dich nach der Behandlung zu Hause fŸhlen! Viele von uns, die frŸher Kranke behandelt haben, kennen dieses GefŸhl. Der Kranke ist geheilt, aber du bist schwerkrank. Nach und nach ist viel Karma eingetauscht worden, du tauschst deine De gegen das Karma anderer ein; ohne Verlust kein Gewinn. Obwohl das, was du bekommen willst, die Krankheiten sind, muss auch das Karma gegen De eingetauscht werden. In diesem Kosmos gibt es eben diesen Grundsatz: Wenn du selbst etwas haben willst, kann niemand eingreifen; man kann auch nicht sagen, dass du gut bist. Im Kosmos steht eine Sache fest: Wer viel Karma hat, der ist ein schlechter Mensch. Du hast deine eigene angeborene Grundlage gegen das Karma der anderen eingetauscht; was kultivierst du noch, wenn du viel Karma hast? Deine angeborene Grundlage wird von ihm všllig zerstšrt. Ist das nicht furchtbar? Der andere ist geheilt, nun fŸhlt er sich wohl, du aber gehst nach Hause und leidest. Wenn du zwei Krebskranke geheilt hast, dann musst du fŸr sie dahingehen. Ist das nicht gefŠhrlich? So ist das eben, viele kennen den dahinterstehenden Grundsatz nicht.

 

Manche falsche Qigong-Meister sind zwar sehr berŸhmt, aber BerŸhmtheit bedeutet nicht unbedingt Klarheit. Was wissen denn alltŠgliche Menschen? Wenn viele dafŸr schwŠrmen, glauben sie daran. Du siehst zwar, dass er jetzt so handelt, aber er schŠdigt nicht nur den anderen, sondern auch sich selbst. Nach ein oder zwei Jahren kannst du dann sehen, wie es ihm geht. Kultivierung darf nicht auf diese Weise sabotiert werden. Kultivierung kann heilen, aber sie ist nicht dazu da, um zu heilen. Sie ist etwas Au§ergewšhnliches und keine Fertigkeit der alltŠglichen Menschen; es ist absolut nicht erlaubt, dass du sie beliebig anwendest und sabotierst. Jetzt richten manche falsche Qigong-Meister wirklich genug Durcheinander an, sie benutzen Qigong als Mittel, um berŸhmt und reich zu werden, sie sind heimtŸckische Gruppierungen, die sich mit Machtausbau beschŠftigen, in ihrer Anzahl Ÿbertreffen sie die wahren Qigong-Meister um ein Vielfaches. Alle alltŠglichen Menschen sagen so, handeln so und dann glaubst du schon daran? Du glaubst, Qigong wŠre nichts anderes als dieses. Nein. Was ich aber gesagt habe, ist der wahre Grundsatz.

 

Wenn alltŠgliche Menschen in ihren verschiedenen gesellschaftlichen Beziehungen wegen persšnlicher Vorteile Schlechtes getan und etwas verschuldet haben, mŸssen sie es ertragen und dafŸr bŸ§en. Angenommen, du heilst nach Belieben; wŠre es erlaubt, auch wenn du wirklich heilen kšnntest? †berall gibt es Buddhas; warum tun die vielen Buddhas dies nicht? Wie gut wŠre es, wenn sie es der gesamten Menschheit angenehm einrichten wŸrden! Warum tun sie das nicht? Der Mensch muss das eigene Karma selbst begleichen; niemand wagt, diesen Grundsatz zu sabotieren. WŠhrend der Kultivierung hilft einer vielleicht aus Barmherzigkeit gelegentlich den anderen, allerdings hat er nur ihre Krankheiten auf spŠter verschoben. Du leidest nicht jetzt, aber spŠter; oder er wandelt es fŸr dich um, sodass du keine Krankheiten bekommst, sondern Geld verlierst oder UnglŸck erleidest, so kann es auch sein. Dies wirklich zu tun, das Karma fŸr dich auf einmal zu beseitigen, beschrŠnkt sich nur auf die Kultivierenden und es kann nicht fŸr die alltŠglichen Menschen getan werden. Hier erklŠre ich aber nicht nur die GrundsŠtze meiner Schule, sondern ich rede von der Wahrheit unseres gesamten Kosmos, ich rede von den tatsŠchlichen Gegebenheiten der Kultivierungskreise.

 

Hier bringen wir dir aber nicht bei, Krankheiten zu heilen. Wir fŸhren dich auf einen gro§en Weg, einen orthodoxen Weg und leiten dich nach oben an. Deshalb sage ich in jedem Kurs, dass Falun Dafa-SchŸler keine Kranken behandeln dŸrfen; wenn du Kranke behandelst, bist du kein SchŸler meines Falun Dafa. Denn wir fŸhren dich auf einen orthodoxen Weg und werden deinen Kšrper wŠhrend der Kultivierung des weltlichen Fa stŠndig reinigen und reinigen und reinigen, bis er vollstŠndig von den hochenergetischen Substanzen umgewandelt worden ist. Wie kannst du dich dann noch kultivieren, wenn du dir sogar selbst jenes schwarze Zeug verschaffst? Das ist Karma! Du kannst dich dann Ÿberhaupt nicht mehr kultivieren. Wenn du viel davon bekommst, kannst du es nicht ertragen; wenn du zu viel zu leiden hast, kannst du dich nicht mehr kultivieren. So ist der Grundsatz. Ich habe dieses Dafa verbreitet, vielleicht wei§t du noch nicht, was ich Ÿberhaupt verbreitet habe. Wenn dieses Dafa verbreitet werden kann, dann gibt es Mittel, es zu schŸtzen. Wenn du Kranke behandelst, wird mein Fashen alles zurŸcknehmen, was zur Kultivierung in deinen Kšrper eingesetzt worden ist. Es kann nicht erlaubt sein, dass du wegen Ruhm und Reichtum so etwas Wertvolles beliebig zerstšrst. Wenn du nicht nach den Anforderungen des Fa handelst, gehšrst du nicht zu unserem Falun Dafa; dein Kšrper wird wieder in die Position eines alltŠglichen Menschen zurŸckversetzt und die schlechten Dinge werden dir zurŸckgegeben, weil du ein alltŠglicher Mensch bleiben willst.

 

Seit dem Ende unseres gestrigen Kurses fŸhlen sich viele von uns ganz leicht am Kšrper. Aber ganz wenige Menschen mit schlimmen Krankheiten sind schon einen Schritt weiter und gestern hat es bei ihnen angefangen, dass sie sich unwohl fŸhlten. Nachdem ich gestern die schlechten Dinge von eurem Kšrper weggenommen habe, fŸhlten sich die meisten von uns ganz leicht am Kšrper und sehr wohl. Aber in diesem unserem Kosmos gibt es einen Grundsatz: Ohne Verlust kein Gewinn. Es kann nicht alles fŸr dich weggenommen werden, es ist keinesfalls erlaubt, dass du kein bisschen ertrŠgst. Das hei§t: Die grundlegenden Ursachen fŸr deine Krankheiten und fŸr deine schlechte Gesundheit haben wir fŸr dich schon weggenommen, aber du hast noch ein Krankheitsfeld. Wenn das Himmelsauge auf sehr niedriger Ebene gešffnet ist, sind in deinem Kšrper Massen von schwarzem Qi, dem trŸben kranken Qi, zu sehen. Es sind auch verdichtete Massen von schwarzem Qi mit gro§er Dichte; wenn sie sich auflšsen, werden sie deinen ganzen Kšrper erfŸllen.

 

Ab heute werden sich manche am ganzen Kšrper kalt fŸhlen, wie bei einer schweren Grippe, die Knochen werden vielleicht auch wehtun. Die meisten werden sich an gewissen Kšrperteilen unwohl fŸhlen, die Beine werden schmerzen, ihnen wird schwindlig sein. Du glaubst vielleicht, dass die Stellen, wo du frŸher Krankheiten hattest, durch das †ben von Qigong oder von irgendeinem Qigong-Meister geheilt worden sind; aber sie tauchen wieder auf. Denn er hat dich nicht geheilt, sondern hat sie fŸr dich nur auf spŠter verschoben, sie sind noch an den gleichen Stellen, er lŠsst dich heute nicht leiden, aber spŠter. Wir mŸssen sie alle herausholen, fŸr dich entfernen und alles von der Wurzel her beseitigen. So hast du vielleicht wieder das GefŸhl, dass du einen RŸckfall dieser Krankheit erleidest. Das Karma wird von Grund auf beseitigt, deshalb wirst du Reaktionen haben. Manche werden šrtliche Reaktionen haben, sich hier oder dort unwohl fŸhlen, verschiedenes Unwohlsein kann auftauchen, das alles ist normal. Ich sage euch, wie schlecht es euch auch gehen mag, ihr sollt unbedingt weiter zum Kurs kommen; sobald du hier in den Saal hereinkommst, werden alle Krankheitssymptome verschwinden, es wird keine einzige Gefahr auftauchen. Eins sage ich euch: Wie ãkrankÒ du dich auch fŸhlen magst, ich hoffe, dass du trotzdem weiter hierher kommst; das Fa ist schwer zu erhalten. Wenn du dich noch schlechter fŸhlst, hei§t das: Gipfel erreicht, die Wende folgt; dein ganzer Kšrper wird gereinigt, er muss vollstŠndig gereinigt werden. Die Wurzeln der Krankheiten sind bereits entfernt worden, nur dieses bisschen schwarze Qi bleibt, damit es von selbst herauskommt; es lŠsst dich das bisschen an Schwierigkeiten erleiden und ein bisschen Leiden ertragen. Es geht nicht, dass du gar nichts ertrŠgst.

 

In der Gesellschaft der alltŠglichen Menschen kannst du wegen Ruhm und Reichtum, wegen des Kampfes zwischen den Menschen, weder gut schlafen noch gut essen, du hast deinen Kšrper schon ziemlich ruiniert. Wenn man deine Kšrper in den anderen RŠumen sieht, sind die Knochen sogar schon StŸck fŸr StŸck schwarz. So ein Kšrper wird fŸr dich auf einmal gereinigt, es geht nicht, dass du dabei keinerlei Reaktionen hast; deshalb wirst du Reaktionen haben. Manche werden sich sogar Ÿbergeben und Durchfall bekommen. FrŸher haben Lernende aus vielen Regionen in den Erfahrungsberichten darŸber geschrieben: Lehrer, nach dem Kurs ging ich nach Hause, unterwegs suchte ich immer nach Toiletten, bis ich zu Hause ankam. Denn alle inneren Organe mŸssen gereinigt werden. Einige wenige Menschen werden auch noch schlafen; wenn der Kurs vorbei ist, wachen sie wieder auf. Warum? Weil er im Kopf Krankheiten hat und das muss fŸr ihn in Ordnung gebracht werden. Den Kopf in Ordnung zu bringen, kann er Ÿberhaupt nicht ertragen, deshalb muss er in einen BetŠubungszustand versetzt werden und er merkt das nicht. Aber manche haben kein Problem mit dem Hšren, sie sind zwar tief eingeschlafen, haben aber dennoch kein Wort verpasst und alles gehšrt. Danach sind sie munter geworden, selbst wenn sie zwei Tage lang nicht geschlafen haben, sind sie nicht mŸde. Das sind unterschiedliche ZustŠnde. Alles muss in Ordnung gebracht werden, der ganze Kšrper wird vollstŠndig fŸr dich gereinigt.

Wenn diejenigen, die wirklich Falun Dafa kultivieren, jenes Herz ablegen kšnnen, werden sie von nun an Reaktionen haben. Aus dem Mund derjenigen, die es nicht ablegen kšnnen, ist zwar zu hšren, dass sie es abgelegt hŠtten, in Wirklichkeit haben sie es aber Ÿberhaupt nicht abgelegt. Daher ist es sehr schwer, das zu erreichen. Mancher hat den Inhalt meines Kurses etwas spŠter verstanden, dann hat er es abgelegt und sein Kšrper wurde gereinigt; andere fŸhlen sich bereits ganz leicht, er aber fŠngt erst mit der Krankheitsbeseitigung an und fŸhlt sich schlecht. In jedem Kurs gibt es solche Menschen, die hinter den anderen zurŸckbleiben und ein etwas schwŠcheres Erleuchtungsvermšgen haben. Also ganz gleich, auf welchen Zustand du auch stš§t, das ist normal. Als ich woanders Kurse gab, tauchte šfter so etwas auf: Mancher fŸhlte sich sehr schlecht und lag auf dem Stuhl und ging nicht weg, er erwartete, dass ich vom Pult herunterkomme und ihn heile. Ich werde nicht anfangen, ihn zu behandeln. So eine HŸrde kannst du noch nicht einmal Ÿberwinden; wenn du dich spŠter kultivierst, werden dir noch viele gro§e Schwierigkeiten begegnen; was kultivierst du dich noch, wenn du so etwas noch nicht einmal Ÿberwinden kannst? So eine Kleinigkeit kannst du noch nicht einmal Ÿberwinden? Doch, du kannst alles Ÿberwinden. Deshalb sollt ihr nicht mehr zu mir kommen, um euch heilen zu lassen, ich heile auch keine Krankheiten. Wenn du auch nur das Wort ãkrankÒ sagst, hšre ich es schon ungern.

 

Menschen sind eben schwer zu erlšsen. In jedem Kurs gibt es immer fŸnf oder zehn Prozent, die nicht Schritt halten kšnnen. Es ist unmšglich, dass jeder Mensch Tao erlangt; auch wenn du beharrlich weiterpraktizieren kannst, kommt es noch darauf an, ob du dich erfolgreich herauskultivieren kannst, ob du fest entschlossen sein kannst, dich zu kultivieren; es ist unmšglich, dass jeder Buddha wird. Bei denjenigen, die Dafa wirklich kultivieren, werden auch die gleichen ZustŠnde auftreten, wenn sie das Buch lesen; sie werden auch alles bekommen, was sie bekommen sollen.

 


 

Lektion 3

 

 

Ich betrachte alle Lernenden als meine SchŸler

 

Wisst ihr, was ich getan habe? Ich leite alle Lernenden als meine SchŸler an, einschlie§lich denjenigen, die sich durch Selbststudium wirklich kultivieren kšnnen. Beim Verbreiten des Kultivierungsweges zu hohen Ebenen geht es nicht, wenn ich dich nicht auf diese Weise anleite, sonst hie§e das, unverantwortlich zu sein und willkŸrlich zu handeln. Wir haben dir so viele Dinge gegeben und dich so viele GrundsŠtze wissen lassen, die die alltŠglichen Menschen nicht wissen sollen, ich habe dieses Dafa an dich weitergegeben und ich werde dir noch viel mehr geben. Dein Kšrper wird gereinigt, au§erdem hŠngt es noch mit einigen anderen Fragen zusammen, deshalb geht es Ÿberhaupt nicht, wenn ich dich nicht als SchŸler anleite. Es ist nicht erlaubt, einem alltŠglichen Menschen so viele Himmelsgeheimnisse unbesonnen zu verraten. Aber eins sage ich euch: Die Zeiten haben sich geŠndert und wir verwenden auch keine FormalitŠten mehr wie Kotau[31] und Zuoyi[32]. Diese FormalitŠten sind nutzlos, das sieht wie Religion aus, das machen wir nicht. Denn auch wenn du Kotau gemacht und mich als Meister verehrt hast, kaum bist du zur TŸr hinaus, machst du wieder, was du willst; unter den alltŠglichen Menschen wirst du das tun, was du tun willst und weiterhin fŸr deinen Ruhm und Reichtum streiten und kŠmpfen, was bringt denn das? Du wirst vielleicht sogar in meinem Namen dem Ruf des Dafa schaden!

 

Die wirkliche Kultivierung hŠngt voll und ganz von deinem Herzen ab. Solange du dich kultivieren kannst, solange du dich solide und standhaft weiterkultivieren kannst, werden wir dich als SchŸler anleiten. Es geht nicht, dass wir anders handeln. Allerdings kšnnen sich manche nicht wirklich als Kultivierende betrachten und sich weiterkultivieren, bei manchen ist das unmšglich. Aber viele werden sich wirklich weiterkultivieren. Solange du dich weiterkultivierst, leiten wir dich als SchŸler an.

 

ZŠhlt einer schon zu den Falun Dafa-SchŸlern, wenn er jeden Tag nur diese †bungen macht? Nicht unbedingt. Denn bei der wirklichen Kultivierung muss man sich nach dem von uns erklŠrten Ma§stab der Xinxing richten und seine Xinxing wirklich erhšhen, erst dann ist das wirkliche Kultivierung. Wenn du nur die †bungen machst und deine Xinxing nicht erhšhen kannst, hast du keine starke Energie, um alles zu verstŠrken; dann kann von Kultivierung keine Rede sein und wir kšnnen dich auch nicht als Falun Dafa-SchŸler betrachten. Wenn du immer weiter so handelst, dich nicht nach den Anforderungen unseres Falun Dafa richtest und deine Xinxing nicht erhšhst, wenn du unter den alltŠglichen Menschen weiterhin tust, was du willst, wirst du vielleicht noch auf andere Probleme sto§en, auch wenn du praktizierst. Wenn es schief geht, wirst du vielleicht sogar sagen, dass du durchs Praktizieren von unserem Falun Dafa auf Abwege geraten bist. All das ist mšglich. Deshalb musst du dich wirklich nach dem Ma§stab der Xinxing richten, nur so bist du ein wahrer Kultivierender. Das habe ich euch ganz deutlich erklŠrt, deshalb sollt ihr nicht mehr zu mir kommen, um so etwas Formelles wie Meisterverehrung zu betreiben. Solange du dich wirklich kultivierst, werde ich dich so behandeln. Meine Fashen sind schon so zahlreich, dass man sie nicht mehr zŠhlen kann; nicht nur die Lernenden hier, auch wenn es noch viel mehr sind, kann ich mich um sie kŸmmern.

 

 

Buddhistische Kultivierungswege und Buddhismus

 

Buddhistische Kultivierungswege sind kein Buddhismus, das sage ich euch ganz deutlich; eigentlich sind taoistische Kultivierungswege auch kein Taoismus. Manche unter uns sind sich darŸber immer noch nicht im Klaren. Manche sind Mšnche im Tempel und manche sind LaienbrŸder. Er meint, er wisse etwas mehr Ÿber den Buddhismus, dann propagiert er rŸcksichtslos die Dinge des Buddhismus unter unseren Lernenden. Ich sage dir, tu das nicht, weil dies Dinge unterschiedlicher Schulen sind. Die Religionen haben religišse Formen, aber wir verbreiten hier einen Teil der Kultivierung unserer Schule; au§er bei den SchŸlern, die Falun Dafa beruflich kultivieren, wird nicht von religišsen Formen gesprochen, deshalb ist es kein Buddhismus in der End-Fa-Zeit.

 

Das Fa im Buddhismus ist nur ein kleiner Teil des Fofa, es gibt noch viele hohe und tiefgreifende gro§e Fa, unterschiedliche Ebenen haben auch noch unterschiedliches Fa. Shakyamuni sagte, dass es 84.000 Schulen zur Kultivierung gibt. Im Buddhismus gibt es nur einige Schulen, wie die Tiantai-Schule, die Huayan-Schule, die Zen-Schule, die Jingtu-Schule, den Tantrismus und so weiter, das ist noch nicht einmal ein Bruchteil davon! Deshalb kann er das ganze Fofa nicht umfassen, er ist nur ein kleiner Teil des Fofa. Unser Falun Dafa ist auch eine der 84.000 Schulen, es hat nichts mit dem Urbuddhismus und dem Buddhismus in der End-Fa-Zeit zu tun und auch nichts mit den jetzigen Religionen.

 

Der Buddhismus ist vor 2.500 Jahren von Shakyamuni in Altindien gegrŸndet worden. Als Shakyamuni damals zur …ffnung der Kultivierungsenergie und zur Erleuchtung gekommen war, erinnerte er sich an das, was er frŸher kultiviert hatte und verbreitete es, um Menschen zu erlšsen. Ganz gleich, wie viele Zehntausend BŠnde Sutren in seiner Schule auch herausgegeben wurden, es geht in Wirklichkeit nur um drei Worte. Die Besonderheiten seiner Schule hei§en: ãGebot, Meditation, Weisheit.Ò ãGebotÒ bedeutet, auf alle Begierden der alltŠglichen Menschen zu verzichten; du wirst gezwungen, das Trachten nach persšnlichen Vorteilen aufzugeben und dich von allen weltlichen Dingen zu trennen und so weiter. So wird das Herz leer und man denkt an nichts mehr, dann kann man meditieren, sie fšrdern und ergŠnzen sich gegenseitig. Nachdem man meditieren kann, muss man sich im Lotussitz wirklich kultivieren, mit Hilfe seines Meditationsvermšgens nach oben kultivieren, das ist der Teil der wirklichen Kultivierung jener Schule. Er redet nicht von Handtechniken und der Benti wird auch nicht verŠndert. Er kultiviert nur die Kultivierungsenergie, die die Hšhe seiner Ebene bestimmt, deshalb kultiviert er einfach nur seine Xinxing; der Kšrper wird nicht kultiviert, daher wird auch nicht von der Umwandlung der Kultivierungsenergie gesprochen. Zugleich stŠrkt er in der Meditation sein Meditationsvermšgen, ertrŠgt Leiden im Lotussitz und beseitigt sein Karma. ãWeisheitÒ bedeutet, dass einer zur Erleuchtung kommt und dadurch hohe Intelligenz und gro§e Weisheit erlangt. Er sieht die Wahrheit des Kosmos und das wahre Antlitz in allen kosmischen RŠumen, seine gšttlichen FŠhigkeiten kommen voll zur Geltung. …ffnung der Weisheit und …ffnung der Erleuchtung, das hei§t auch …ffnung der Kultivierungsenergie.

 

Als Shakyamuni damals diese Schule grŸndete, gab es in Indien acht Religionen, die gleichzeitig verbreitet waren. Es gab eine tief verwurzelte Religion, die Brahmanismus hie§. Zu seinen Lebzeiten fŸhrte Shakyamuni stŠndig einen ideologischen Kampf mit den anderen Religionen. Weil das, was Shakyamuni verbreitete, ein orthodoxes Fa war, wurde das von ihm verbreitete Fofa im ganzen Verlauf der Verbreitung immer stŠrker. Und die anderen Religionen sind immer schwŠcher geworden, selbst der tief verwurzelte Brahmanismus stand auch kurz vor dem Aussterben. Aber nach dem Nirwana Shakyamunis fingen andere Religionen wieder an aufzuleben, vor allem der Brahmanismus kam wieder auf. Was geschah aber im Buddhismus? Manche Mšnche sind auf unterschiedlichen Ebenen zur …ffnung der Kultivierungsenergie und zur Erleuchtung gekommen, aber sie befanden sich auf relativ niedrigen Ebenen. Shakyamuni hat die Ebene des Tathagatas erreicht, aber viele Mšnche haben diese Ebene nicht erreicht.

 

Auf unterschiedlichen Ebenen hat Fofa unterschiedliche Erscheinungen. Je hšher, desto nŠher sind sie an der Wahrheit; je niedriger, desto weiter sind sie von der Wahrheit entfernt. Jene Mšnche sind also auf niedrigen Ebenen zur …ffnung der Kultivierungsenergie und zur Erleuchtung gekommen und dann interpretierten sie die Worte Shakyamunis mit den Erscheinungen des Kosmos, die sie auf ihren Ebenen sahen und mit den Gegebenheiten, die sie erfassten und mit den GrundsŠtzen, die sie erkannten. Das hei§t, manche Mšnche haben das von Shakyamuni erklŠrte Fa einmal so und einmal so interpretiert. Es gab noch manche Mšnche, die Dinge ihrer eigenen Erleuchtung fŸr die Worte Shakyamunis hielten, die nicht mehr die ursprŸnglichen Worte Shakyamunis wiedergaben. Auf diese Weise bekam das Fofa ein ganz anderes Gesicht und war Ÿberhaupt nicht mehr das Fa, das Shakyamuni verbreitet hatte; zum Schluss hat es dazu gefŸhrt, dass das Fofa im Buddhismus in Indien verschwand. Das war eine wichtige historische Lektion, daher gab es spŠter in Indien keinen Buddhismus mehr. Bevor er verschwand, wurde er mehrmals reformiert, zuletzt wurde er mit Dingen aus dem Brahmanismus kombiniert und daraus entstand in Indien die jetzige Religion, der Hinduismus. Sie bringen den Buddhas keine Gaben mehr dar und verehren sie auch nicht mehr, sondern sie verehren etwas anderes, sie glauben auch nicht mehr an Shakyamuni. So war es.

 

Im Verlauf der Entwicklung des Buddhismus traten einige relativ gro§e Reformen auf. Eine davon ereignete sich kurz nachdem Shakyamuni die Welt verlassen hatte; nach den von Shakyamuni erklŠrten GrundsŠtzen hoher Ebenen haben manche Menschen den Mahayana-Buddhismus[33] gegrŸndet. Andere meinten, dass das von Shakyamuni in der …ffentlichkeit erklŠrte Fa fŸr normale Menschen gedacht sei, um sich selbst zu erlšsen und die Fruchtposition des Arhats zu erreichen, sie sprachen nicht von der umfassenden Erlšsung aller Wesen und so wurde er Hinayana-Buddhismus[34] genannt. Mšnche in den LŠndern SŸdostasiens haben die ursprŸngliche Kultivierungsmethode der Zeit Shakyamunis beibehalten, in unserem Han-Gebiet[35] nennt man das Hinayana-Buddhismus. NatŸrlich erkennen sie das nicht an, sie sind der Meinung, dass sie das UrsprŸngliche von Shakyamuni geerbt haben. Das ist wirklich so, im Gro§en und Ganzen haben sie die Kultivierungsmethode der Zeit Shakyamunis geerbt.

 

Nachdem dieser reformierte Mahayana-Buddhismus in China eingefŸhrt worden war, ist er in China so geblieben, das ist der heute in China verbreitete Buddhismus. In Wirklichkeit hat er schon ein ganz anderes Gesicht als der Buddhismus zur Zeit Shakyamunis, von der Kleidung bis zum ganzen Erleuchtungsstatus und Kultivierungsvorgang hat sich alles geŠndert. Im Urbuddhismus wurden nur Shakyamuni als Urmeister Gaben dargebracht und nur er wurde verehrt, wŠhrend im jetzigen Buddhismus zahlreiche Buddhas und gro§e Bodhisattwas erschienen sind; au§erdem ist es ein Mehr-Buddha-Glaube. Es entstand ein Glaube an viele Tathagata-Buddhas und es ist ein Mehr-Buddha-Buddhismus geworden, zum Beispiel Amitabha, Bhaisajyaguru, Mahavairocana und so weiter und es erschienen auch viele gro§e Bodhisattwas. Dadurch ist der gesamte Buddhismus vollkommen anders geworden als der Buddhismus, der damals von Shakyamuni gegrŸndet wurde.

 

WŠhrenddessen ereignete sich noch ein Reformprozess, Bodhisattwa Nargarjuna hatte eine geheime Kultivierungsmethode Ÿberliefert, sie wurde von Indien Ÿber Afghanistan und schlie§lich von unserer Xinjiang-Region ins Han-Gebiet Chinas eingefŸhrt. Es war gerade die Zeit der Tang-Dynastie, deshalb wurde sie Tang-Tantrismus genannt. Weil China relativ stark vom Konfuzianismus beeinflusst war, waren die moralischen Einstellungen der Chinesen anders als die der normalen Všlker. Im Kultivierungsweg des Tantrismus gibt es die Doppelkultivierung von Mann und Frau, die von der damaligen Gesellschaft nicht akzeptiert werden konnte, deshalb wurde er wŠhrend der Vernichtung des Buddhismus unter der Huichang-Herrschaft in der Tang-Dynastie ausgemerzt und so ist der Tang-Tantrismus in unserem Han-Gebiet verschwunden. In Japan gibt es jetzt den Ost-Tantrismus, den sie damals von China lernten, aber bei ihnen wurde kein Guanding[36] ausgefŸhrt. Dem Tantrismus zufolge gilt: Wenn jemand etwas aus dem Tantrismus ohne Guanding gelernt hat, gehšrt das zum Diebstahl des Fa und wird nicht als wahre †berlieferung anerkannt. Ein anderer Zweig wurde aus Indien Ÿber Nepal in Tibet eingefŸhrt, er hei§t tibetischer Tantrismus und ist bis heute weiterhin Ÿberliefert worden. Das ist im Gro§en und Ganzen die Situation des Buddhismus; ich habe seinen Entwicklungs- und Umwandlungsprozess sehr einfach und zusammenfassend erklŠrt. Im Entwicklungsprozess des ganzen Buddhismus ist noch die von Bodhidharma begrŸndete Zen-Schule aufgetaucht, ebenso noch die Jingtu-Schule, die Huayan-Schule und so weiter, sie alle sind nach den von Shakyamuni damals erklŠrten Dingen erleuchtet worden und gehšren auch zum reformierten Buddhismus. Im Buddhismus gibt es Ÿber zehn solcher Schulen, sie haben alle eine religišse Form angenommen, deshalb gehšren sie alle zum Buddhismus.

 

Religionen, die in diesem Jahrhundert entstanden sind – nicht nur in diesem Jahrhundert, auch in den letzten Jahrhunderten sind viele andere neue Religionen an verschiedenen Orten der Welt entstanden, diese zŠhlen meistens zu den falschen. Die gro§en Erleuchteten, die die Menschen erlšsen, haben alle ein eigenes Himmelreich. Shakyamuni, Amitabha, Mahavairocana und so weiter, diese Tathagata-Buddhas, die die Menschen erlšsen, haben alle eine von ihnen selbst verwaltete Welt. In diesem unserem Milchstra§ensystem gibt es etwas mehr als hundert solcher Welten, unser Falun Dafa hat auch eine Welt, die Falun-Welt.

 

Wohin erlšsen manche falsche Schulen die Menschen? Sie kšnnen Menschen nicht erlšsen; was sie erklŠren, ist kein Fa. NatŸrlich, manche haben Religionen gegrŸndet und sie wollten am Anfang keine DŠmonen werden, die die orthodoxen Religionen sabotieren. Sie sind auf unterschiedlichen Ebenen zur …ffnung der Kultivierungsenergie und zur Erleuchtung gekommen und haben einige wenige GrundsŠtze gesehen, blieben aber sehr weit entfernt von den Erleuchteten, die die Menschen erlšsen; sie sind sehr niedrig. Sie haben einige GrundsŠtze entdeckt und bemerkten, dass manches unter den alltŠglichen Menschen falsch ist, sie sagten den anderen auch, wie man Gutes tun soll. Anfangs waren sie also auch nicht gegen andere Religionen. Schlie§lich glaubten die anderen an sie und hielten ihre Worte fŸr Ÿberzeugend und glaubten dann immer mehr an sie, zum Schluss verehrten diese Menschen sie und nicht mehr die Religionen. Das nach Ruhm und Reichtum strebende Herz ist bei ihnen entstanden und sie lie§en sich von den Massen irgendwelche Titel verleihen und begrŸndeten seitdem neue Religionen. Ich sage euch, alle diese gehšren zu den hŠretischen Religionen; auch wenn sie Menschen nicht schaden, sind sie dennoch hŠretische Religionen. Denn sie haben die Menschen dabei gestšrt, an die orthodoxen Religionen zu glauben; die orthodoxen Religionen kšnnen Menschen erlšsen, sie jedoch nicht. Nach und nach entwickelten sie sich und taten insgeheim Schlechtes. Neuerdings sind viele davon auch in China eingefŸhrt worden, die sogenannte Guanyin-Schule ist zum Beispiel eine von ihnen. Deshalb mŸsst ihr unbedingt darauf achten. Angeblich gibt es in einem ostasiatischen Land Ÿber 2.000 solcher Schulen, in SŸdostasien und in anderen westlichen LŠndern wird an alles Mšgliche geglaubt, in einem Land gibt es sogar einfach Hexerei. All dies sind DŠmonen, die in der End-Fa-Zeit aufgetaucht sind. Die End-Fa-Zeit bezieht sich nicht nur auf den Buddhismus, sondern darauf, dass viele RŠume, die sich unterhalb einer sehr hohen Ebene befinden, verdorben sind. Das End-Fa bezieht sich nicht nur auf das End-Fa des Buddhismus, sondern darauf, dass die menschliche Gesellschaft nicht mehr vom Fa des Herzens, das die Moral erhŠlt, unter Kontrolle gehalten wird.

 

 

Bei der Kultivierung muss man sich auf eine Schule konzentrieren

 

Wir sagen, dass man sich bei der Kultivierung auf eine Schule konzentrieren soll. Ganz gleich, wie du dich kultivierst, du darfst keine anderen Dinge hineinmischen und dich willkŸrlich kultivieren. Manche LaienbrŸder kultivieren sowohl die Dinge im Buddhismus als auch die unseres Falun Dafa. Ich sage dir, du wirst zum Schluss gar nichts bekommen, niemand wird dir etwas geben. Wir gehšren zwar alle zum buddhistischen System, aber hierbei handelt es sich um eine Frage der Xinxing und zugleich um eine Frage der Konzentration auf eine Schule. Du hast nur einen Kšrper, aus welcher Schule entsteht die Kultivierungsenergie an deinem Kšrper? Wie wird sie fŸr dich umgewandelt? Wo willst du hin? Nach welcher Schule du dich kultivierst, dorthin wirst du gehen. Wenn du dich nach der Jingtu-Schule kultivierst, wirst du in die Sukhavati-Welt von Buddha Amitabha gehen; wenn du dich nach der Schule von Bhaisajyaguru kultivierst, wirst du in die Majolika-Welt gehen; so wird es eben in der Religion gesagt, das hei§t ãkeine zweite SchuleÒ.

 

Das Praktizieren, von dem wir hier reden, ist in Wirklichkeit auch der Umwandlungsprozess der gesamten Kultivierungsenergie; er lŠuft entsprechend der jeweiligen Kultivierungsschule ab. Was denkst du, wo du hingehen wirst? Wenn du deine FŸ§e in zwei Boote setzt, kannst du nichts bekommen. Nicht nur die Methoden des Praktizierens und die Kultivierung zum Buddha im Tempel dŸrfen nicht miteinander vermischt werden, sondern die verschiedenen Kultivierungsmethoden, die verschiedenen Qigong und die verschiedenen Religionen dŸrfen auch nicht miteinander vermischt werden. Noch nicht einmal die Schulen innerhalb derselben Religion dŸrfen miteinander vermischt kultiviert werden, nur eine von ihnen darf gewŠhlt werden. Wenn du dich nach der Jingtu-Schule kultivierst, dann eben Jingtu-Schule; wenn du dich nach der Tantrismus-Schule kultivierst, dann eben Tantrismus; wenn du dich nach der Zen-Schule kultivierst, dann eben Zen-Schule. Wenn du aber deine FŸ§e in zwei Boote setzt und sowohl dieses als auch jenes kultivierst, dann kannst du nichts bekommen. Das hei§t, im Buddhismus wird auch von ãkeine zweite SchuleÒ gesprochen, es ist auch nicht erlaubt, Mischmasch zu kultivieren. Er praktiziert auch, er kultiviert sich auch, der Entstehungsprozess seiner Kultivierungsenergie lŠuft nach dem Kultivierungs- und Umwandlungsprozess seiner Schule ab. In den anderen RŠumen gibt es auch einen Umwandlungsprozess der Kultivierungsenergie, er ist auch ein Šu§erst komplizierter und wundervoller Prozess, dabei dŸrfen auch keine anderen Dinge leichthin vermischt kultiviert werden.

 

Sobald manche LaienbrŸder gehšrt haben, dass hier ein buddhistischer Kultivierungsweg praktiziert wird, nštigen sie unsere Lernenden in den Tempel zu gehen, um sich zu bekehren. Ich sage dir, keiner unserer hier anwesenden Lernenden soll so etwas tun. Du sabotierst unser Dafa und auch die Gebote im Buddhismus, zugleich stšrst du auch die Lernenden, sodass sie nichts bekommen kšnnen. Das geht nicht. Kultivierung ist eine ernsthafte Angelegenheit, man muss sich unbedingt auf eine Schule konzentrieren. Der Teil, den wir unter den alltŠglichen Menschen verbreiten, ist zwar keine Religion, hat aber das gleiche Ziel der Kultivierung, zur …ffnung der Kultivierungsenergie, zur Erleuchtung, zum Erfolg und zur Vollendung zu kommen.

 

Shakyamuni sagte, dass sich die Mšnche im Tempel in der End-Fa-Zeit kaum noch selbst erlšsen kšnnen, geschweige denn die LaienbrŸder, um sie kŸmmert man sich dann noch weniger. Du hast zwar einen Meister verehrt, aber der sogenannte Meister ist auch ein Kultivierender. Wenn er sich nicht wirklich kultiviert, ist alles umsonst. Ohne das Herz zu kultivieren, kann niemand nach oben kommen. Sich zu bekehren, ist eine FormalitŠt der alltŠglichen Menschen; bist du schon einer der buddhistischen Schule, wenn du dich bekehrt hast? Wird sich dann der Buddha um dich kŸmmern? So etwas gibt es nicht. Auch wenn du tŠglich Kotau machst und dir dabei den Kopf wund stš§t oder wenn du bŸndelweise RŠucherstŠbchen verbrennst, es hilft nichts. Du musst wirklich dein Herz kultivieren, erst dann geht es. In der End-Fa-Zeit hat sich der Kosmos bereits sehr stark verŠndert, sogar die GlaubensstŠtten der Religionen sind nicht mehr in Ordnung. Das haben die Menschen mit KultivierungsfŠhigkeiten (einschlie§lich der Mšnche) auch bemerkt. Zurzeit bin ich der Einzige in der ganzen Welt, der ein orthodoxes Fa in der …ffentlichkeit verbreitet; ich habe etwas getan, was vor mir niemand getan hat, au§erdem habe ich in der End-Fa-Zeit so ein gro§es Tor gešffnet. TatsŠchlich kann man so etwas in tausend Jahren, in zehntausend Jahren nicht begegnen. Aber ob einer erlšst werden kann, also ob er sich kultivieren kann oder nicht, hŠngt von ihm selbst ab. Was ich erklŠrt habe, ist ein immens gro§er kosmischer Grundsatz.

 

Ich fordere von dir aber nicht, unbedingt diesen meinen Falun Dafa zu lernen; was ich erklŠrt habe, ist ein Grundsatz. Wenn du dich kultivieren willst, musst du dich auf eine Schule konzentrieren, sonst kannst du dich Ÿberhaupt nicht kultivieren. NatŸrlich, wenn du dich nicht kultivieren willst, werden wir uns auch nicht um dich kŸmmern; das Fa ist fŸr diejenigen erklŠrt worden, die sich wirklich kultivieren, deshalb muss man sich unbedingt auf eine Schule konzentrieren, selbst die Gedanken aus anderen Schulen dŸrfen nicht hineingemischt werden. Ich spreche hier nicht von GedankenaktivitŠten, unser Falun Dafa hat keinerlei GedankenaktivitŠten, deshalb sollt ihr keine Gedanken hineinbringen. Ihr mŸsst unbedingt darauf achten, im Gro§en und Ganzen gibt es keine GedankenaktivitŠten; im buddhistischen System wird von der Leere gesprochen, im taoistischen von der Nichtigkeit.

 

Einmal habe ich meine Gedanken mit vier, fŸnf gro§en Erleuchteten, gro§en Taos auf Šu§erst hohen Ebenen verbunden. Wenn von der Hšhe gesprochen wird, ist es fŸr die alltŠglichen Menschen einfach sensationell. Sie wollten wissen, was ich im Herzen dachte. Ich habe mich so viele Jahre kultiviert, es ist Ÿberhaupt nicht mšglich, dass die anderen etwas von meinen Gedanken erfahren; die KultivierungsfŠhigkeiten der anderen kšnnen Ÿberhaupt nicht eindringen. Keiner kann etwas Ÿber mich erfahren, er kann auch nicht wissen, was ich denke. Sie wollten meine GedankenaktivitŠten erfahren, deshalb haben sie sich mit meiner Zustimmung eine gewisse Zeit lang mit meinen Gedanken verbunden. Nach der Verbindung konnte ich es in gewissem Ma§e nicht ertragen. Ganz gleich, wie hoch oder wie niedrig meine Ebene ist, da ich mich unter den alltŠglichen Menschen befinde und noch mit Absicht Dinge tue, ich erlšse Menschen, mein Herz ist bei der Erlšsung. Aber wie ruhig waren ihre Herzen? Schrecklich ruhig. Wenn nur einer derma§en ruhig ist, geht es noch; aber da sa§en vier, fŸnf, alle derma§en ruhig, wie ein stiller Teich, nichts darin; ich wollte sie spŸren, konnte aber nicht. In jenen Tagen war mir im Herzen wirklich unwohl, so ein GefŸhl hatte ich. Normale Menschen kšnnen sich das nicht vorstellen und auch nicht spŸren, vollkommen tatenlos und leer.

 

Bei der Kultivierung auf sehr hohen Ebenen gibt es Ÿberhaupt keine GedankenaktivitŠten, weil die Fundamente hierfŸr schon gelegt wurden, als du dich auf der Ebene des Aufbaus der Fundamente unter den alltŠglichen Menschen befandest. Bei der Kultivierung auf hohen Ebenen, vor allem bei unserem Kultivierungsweg, lŠuft alles automatisch ab, alles lŠuft voll und ganz automatisch. Solange du deine Xinxing erhšhst, wŠchst schon deine Kultivierungsenergie, du brauchst nicht einmal mehr eine einzige Handtechnik zu verwenden. Unsere †bungen dienen dazu, den automatischen Mechanismus zu verstŠrken. Warum bewegt man sich Ÿberhaupt nicht bei der Meditation? Man ist vollkommen tatenlos. Im taoistischen System sieht man zwar, dass von dieser Handtechnik, jener Handtechnik, GedankenaktivitŠten und GedankenfŸhrung gesprochen wird. Aber ich sage dir, sobald man im taoistischen System etwas Ÿber die Ebene des Qi hinausgeht, gibt es Ÿberhaupt nichts mehr; es wird Ÿberhaupt nicht von diesem oder jenem Gedanken gesprochen. Manche, die andere Qigong praktiziert haben, kšnnen also so etwas wie die Atembewegungen, GedankenaktivitŠten und so weiter einfach nicht aufgeben. Ich bringe ihnen die Dinge der UniversitŠt bei, sie aber fragen mich immer wieder nach den Dingen der Grundschule, wie es fŸhren, wie GedankenaktivitŠten machen, sie sind es schon so gewohnt; sie glauben, dass Qigong eben so sei, in Wirklichkeit ist es aber nicht so.

 

 

KultivierungsfŠhigkeiten und Kultivierungskraft

 

Viele unter uns kennen sich mit den AusdrŸcken des Qigong nicht aus; es gibt auch manche, die dauernd alles verwechseln. Sie bezeichnen KultivierungsfŠhigkeiten als Kultivierungskraft und Kultivierungskraft als KultivierungsfŠhigkeiten. Die Kultivierungsenergie, die wir mit unserer Xinxing herauskultiviert haben, ist durch die Angleichung an die kosmischen Eigenschaften entstanden und aus der eigenen De entwickelt worden. Sie bestimmt die Hšhe der Ebene eines Menschen, die StŠrke seiner Kultivierungskraft und die Hšhe seiner Fruchtposition. Das ist die entscheidendste Kultivierungsenergie. Welcher Zustand wird wŠhrend der Kultivierung bei einem Menschen auftauchen? Es kšnnen manche besondere KultivierungsfŠhigkeiten auftauchen, die wir abgekŸrzt ãKultivierungsfŠhigkeitenÒ nennen. Die von mir eben erklŠrte Kultivierungsenergie, die die Ebene erhšht, wird Kultivierungskraft genannt. Je hšher die Ebene ist, umso grš§er ist die Kultivierungskraft und umso stŠrker sind die KultivierungsfŠhigkeiten.

 

Die KultivierungsfŠhigkeiten sind nur Nebenprodukte der Kultivierung, sie stellen nicht die Ebene dar, stellen nicht die Hšhe der Ebene eines Menschen beziehungsweise die StŠrke seiner Kultivierungskraft dar; bei manchen tauchen sie vielleicht mehr auf, bei manchen weniger. Au§erdem kann man die KultivierungsfŠhigkeiten nicht bekommen, wenn man sie bei der Kultivierung als Hauptziel anstrebt. Dieser Mensch muss sich dazu entschlie§en, sich wirklich zu kultivieren, erst dann kšnnen die KultivierungsfŠhigkeiten bei ihm auftauchen; sie dŸrfen nicht als Hauptziel kultiviert werden. Wozu praktizierst du so etwas? Willst du sie etwa unter den alltŠglichen Menschen einsetzen? Es ist dir absolut nicht erlaubt, sie einfach unter den alltŠglichen Menschen einzusetzen, deshalb erhŠltst du sie umso weniger, je mehr du danach trachtest. Denn du trachtest, das Trachten selbst ist Eigensinn und was bei der Kultivierung beseitigt wird, sind eben Eigensinne.

 

Viele haben sich bis zu sehr hohen Ebenen kultiviert, haben aber keine KultivierungsfŠhigkeiten. Der Meister hat sie verschlossen, um zu vermeiden, dass sie etwas Schlechtes tun, falls sie sich nicht gut beherrschen kšnnen; daher wird nicht zugelassen, dass sie ihre FŠhigkeiten einsetzen. Es gibt sehr viele solcher Menschen. Die KultivierungsfŠhigkeiten lassen sich vom Bewusstsein des Menschen steuern. Es kšnnte sein, dass sich einer im Schlaf nicht gut beherrschen kann, nach einem Traum kšnnte es schon geschehen, dass am nŠchsten Morgen der Himmel und die Erde auf dem Kopf stehen. Das ist nicht erlaubt. Weil man sich unter den alltŠglichen Menschen kultiviert, dŸrfen gro§e KultivierungsfŠhigkeiten normalerweise nicht angewendet werden; die meisten von ihnen sind verschlossen, aber das ist auch nicht absolut so. Viele, die sich gut kultiviert haben und sich gut beherrschen kšnnen, dŸrfen gewisse KultivierungsfŠhigkeiten haben. Wenn du einen solchen Menschen aufforderst, seine KultivierungsfŠhigkeiten einfach einmal zu zeigen, wird er es keinesfalls tun, er kann sich gut beherrschen.

 

 

RŸckwŠrtskultivierung und das Borgen der Kultivierungsenergie

 

Mancher hat noch nie Qigong praktiziert oder er hat nur etwas in irgendeinem Qigong-Kurs gelernt, aber das gehšrt alles zur Krankheitsbeseitigung und Gesundheitserhaltung und ist keine Kultivierung. Das hei§t, diese Menschen haben keine richtige †berlieferung erhalten, aber plštzlich Ÿber Nacht Kultivierungsenergie bekommen. Wir werden jetzt erklŠren, wo diese Art Kultivierungsenergie herkommt und wie viele Formen es davon gibt.

 

Eine Form gehšrt zur RŸckwŠrtskultivierung. Was ist RŸckwŠrtskultivierung? Das hei§t, manche Šltere Menschen wollen sich kultivieren, aber die Zeit reicht fŸr sie nicht mehr aus, um sich von Anfang an zu kultivieren. WŠhrend der Qigong-Welle wollten sie sich auch kultivieren; sie wussten, dass Qigong anderen etwas Gutes tun kann und dass sie sich dadurch zugleich auch erhšhen kšnnen; sie hatten den Wunsch, sich zu erhšhen, sich zu kultivieren. Aber wŠhrend der Qigong-Welle vor einigen Jahren haben alle Qigong-Meister nur Qigong popularisiert; keiner hat wirklich etwas von den hohen Ebenen verbreitet. Und auch bis heute bin ich der Einzige, der wirklich einen Kultivierungsweg auf hohen Ebenen in der …ffentlichkeit verbreitet, es gibt keinen Zweiten. Alle, die sich rŸckwŠrts kultivierten, waren Ÿber 50 Jahre alt, Menschen mit relativ hohem Alter, ihre angeborene Grundlage und die Dinge, die sie an ihren Kšrpern trugen, waren sehr gut. Sie gehšrten meistens zu denen, die von anderen als SchŸler und Nachfolger angenommen werden wŸrden. Aber diese Menschen waren schon alt, nun wollten sie sich kultivieren, doch so leicht ist das nicht! Wo kann man einen Meister finden? Aber sobald er sich kultivieren wollte, wenn er nur einmal so im Herzen dachte, glŠnzte es wie Gold und erschŸtterte die Welt der Zehn-Himmelsrichtungen. Die Menschen reden von Buddha-Natur; Buddha-Natur, das hei§t eben, diese Buddha-Natur ist erschienen.

 

Von hohen Ebenen aus gesehen, ist das Leben eines Menschen nicht dazu da, um Mensch zu sein. Weil das Leben eines Menschen im kosmischen Raum entstanden ist und an die kosmischen Eigenschaften Zhen, Shan, Ren angeglichen ist, ist es von Natur aus barmherzig und gutherzig. Aber nachdem die Anzahl der Lebewesen zunahm, entstand auch bei ihnen eine Art gesellschaftlicher Verbindung und so sind manche von ihnen egoistisch oder schlecht geworden, dann konnten sie nicht mehr auf den sehr hohen Ebenen bleiben und sie fielen nach unten, also auf eine andere Ebene. Auf dieser Ebene sind sie wieder schlechter geworden und sie fielen wieder nach unten, nach unten, zum Schluss sind sie auf die Ebene der alltŠglichen Menschen heruntergefallen. Wer auf diese Ebene gefallen ist, sollte vollstŠndig vernichtet werden, aber aus Barmherzigkeit haben sich die gro§en Erleuchteten entschlossen, dem Menschen noch eine Chance in der leidvollsten Umgebung zu geben, so haben sie diesen Raum erschaffen.

 

Menschen in den anderen RŠumen haben keinen solchen Kšrper, sie kšnnen schweben, sie kšnnen sich auch vergrš§ern und verkleinern. In diesem Raum aber wird dem Menschen solch ein Kšrper gegeben, dieser unser fleischlicher Kšrper. Nachdem du diesen Kšrper bekommen hast: Kalt ist nichts; hei§ ist nichts; mŸde ist nichts; hungrig ist nichts, egal was, es ist leidvoll. Wenn du krank bist, wirst du dich unwohl fŸhlen; Geburt, Altern, Kranksein, Sterben, man lŠsst dich eben in dieser Bitternis dein Karma begleichen, man schaut, ob du noch zurŸckkehren kannst oder nicht; dir wird noch eine Chance gegeben und so sind die Menschen in den Nebel heruntergefallen. Nachdem du hier hereingefallen bist, wird fŸr dich dieses Augenpaar geschaffen, damit du die anderen RŠume und das wahre Antlitz der Materie nicht sehen kannst. Wenn du zurŸckkehren kannst, so ist das Leidvollste eben auch am wertvollsten, es gibt sehr viel Leid. Wenn du dich im Nebel durch Erkennen zurŸckkultivierst, dann ist die RŸckkehr auch schneller. Wenn es mit dir noch weiter bergab geht, wird dein Leben vernichtet. Deshalb ist das Leben eines Menschen in ihren Augen nicht dazu da, um Mensch zu sein, sondern es lŠsst dich zum Ursprung und zum Wahren zurŸckkehren. AlltŠgliche Menschen kšnnen das nicht erkennen, in der Gesellschaft der alltŠglichen Menschen bleiben die alltŠglichen Menschen eben alltŠgliche Menschen, sie denken daran, wie sie sich weiterentwickeln und wie sie ein gutes Leben fŸhren kšnnen. Je besser einer lebt, desto egoistischer wird er und er will noch mehr fŸr sich haben; so entfernt er sich immer weiter von den kosmischen Eigenschaften und geht dann der Vernichtung entgegen.

 

Auf hohen Ebenen sieht man es eben so: Du glaubst, es geht vorwŠrts, aber in Wirklichkeit geht es rŸckwŠrts. Die Menschheit glaubt, dass sie sich entwickelt und die Wissenschaft voranschreitet, in Wirklichkeit ist es nichts anderes, als dass es nur nach den kosmischen GesetzmŠ§igkeiten ablŠuft. Zhang Guolao, einer von den ãAcht UnsterblichenÒ, sa§ rŸckwŠrts auf seinem Esel; nur sehr wenige Menschen wissen, warum er rŸckwŠrts auf seinem Esel sa§. Er hatte bemerkt, dass vorwŠrts eben rŸckwŠrts ist, so sa§ er rŸckwŠrts. Also, wenn manche sich kultivieren wollen, halten die Erleuchteten dieses Herz fŸr Šu§erst wertvoll und dann kšnnen sie ihnen bedingungslos helfen. So wie fŸr unsere Lernenden, die heute hier sind, wenn du dich kultivieren willst, kann ich dir bedingungslos helfen. Aber als ein alltŠglicher Mensch, wenn du geheilt werden oder nach diesem oder jenem trachten willst, geht es nicht und dir kann nicht geholfen werden. Warum? Weil du ein alltŠglicher Mensch bleiben willst; ein alltŠglicher Mensch soll eben geboren werden, altern, krank sein und sterben, so muss das sein, alles hat seinen schicksalhaften Zusammenhang und darf nicht durcheinandergebracht werden. UrsprŸnglich gab es in deinem Leben keine Kultivierung, jetzt willst du dich kultivieren, dann wird der zukŸnftige Weg fŸr dich erneut eingerichtet, dann kann dein Kšrper in Ordnung gebracht werden.

 

Also, wenn der Mensch sich kultivieren will, sobald dieser Wunsch entsteht, sehen die Erleuchteten, dass er einfach sehr wertvoll ist. Aber wie hilft man ihm? Wo gibt es Meister in der Welt, die ihn lehren? Au§erdem ist er schon Ÿber 50 Jahre alt. Die gro§en Erleuchteten kšnnen ihn nicht lehren, denn wenn sie sich offenbaren und dich lehren, dir das Fa erklŠren und die †bungen beibringen, bedeutet das, die Himmelsgeheimnisse zu verraten, dann werden sie auch herunterfallen. Die Menschen sind durch ihre eigenen schlechten Taten in den Nebel gefallen, daher mŸssen sie sich im Nebel durch Erkennen kultivieren, deshalb kšnnen die Erleuchteten sie nicht lehren. Wenn man sieht, dass ein lebender Buddha dir das Fa erklŠrt und dir auch die †bungen beibringt, wŸrden selbst die sŸndhaftesten Menschen, die keine Gnade mehr verdienen, kommen und es lernen; jeder wŸrde daran glauben, wo bleibt dann noch etwas zum Erkennen, dann gŠbe es die Frage des Erkennens nicht mehr. Die Menschen sind selbst in den Nebel gefallen und sollten vernichtet werden; dir wird in diesem Nebel eine Chance gegeben, zurŸckzukehren. Wenn du zurŸckkehren kannst, dann kehre zurŸck; wenn nicht, dann wirst du weiterhin der Reinkarnation unterliegen und vernichtet werden.

 

Den Weg muss man selbst gehen. Was tun, wenn du dich kultivieren willst? Sie denken sich eine Methode aus; also gab es damals eine Qigong-Welle, die auch der VerŠnderung einer himmlischen Erscheinung entsprach. Um mit dieser himmlischen Erscheinung zusammenzuwirken, hat man ihn dem Stand seiner Xinxing entsprechend mit Kultivierungsenergie versorgt; an ihn wurde eine Art weicher Schlauch angeschlossen, so wie mit einem Wasserhahn: Sie kommt, wenn er gešffnet ist. Wenn er Kultivierungsenergie abgeben wollte, kam sie; wenn er Kultivierungsenergie nicht abgab, hatte er selbst auch keine. So ein Zustand war das. Das hei§t RŸckwŠrtskultivierung, bei der man sich von oben nach unten bis zur Vollendung kultiviert.

 

Was die normale Kultivierung angeht, so kultiviert man sich von unten nach oben bis zur …ffnung der Kultivierungsenergie und zur Vollendung. Bei der eben genannten RŸckwŠrtskultivierung reicht die Zeit wegen des Alters nicht mehr aus, sich von unten nach oben zu kultivieren, daher ist es schneller, wenn man sich von oben nach unten kultiviert. Das war auch eine der damals hervorgebrachten Erscheinungen. Ein solcher Mensch muss eine sehr hohe Xinxing haben, entsprechend dem Stand seiner Xinxing wurde er mit Energie versorgt. Wozu das Ganze? Zum einen entsprach man damit den damaligen himmlischen Erscheinungen; wŠhrend dieser Mensch etwas Gutes tut, kann er Leiden ertragen. Weil du Umgang mit den alltŠglichen Menschen hast, wirst du von allerlei Gesinnungen der alltŠglichen Menschen gestšrt. Auch wenn du jemanden geheilt hast, wird er dich doch nicht verstehen; wie viele schlechte Dinge du fŸr ihn auch bei der Heilbehandlung abgetragen hast und in welchem Ma§e du ihn geheilt hast, die VerŠnderungen sind nicht unbedingt gleich deutlich zu sehen. Aber er ist unzufrieden und dankt dir nicht, vielleicht wird er dich sogar noch beschimpfen, dass du ihn betrŸgst! Durch solche Probleme wird dein Herz in dieser Umgebung gestŠhlt. Die Kultivierungsenergie ist ihm gegeben worden, damit er sich kultiviert und nach oben erhšht. WŠhrend er Gutes tut, erschlie§t er gleichzeitig seine eigenen KultivierungsfŠhigkeiten und entwickelt seine eigene Kultivierungsenergie; doch kennt mancher diesen Grundsatz nicht. Habe ich nicht gesagt, dass man ihm kein Fa erklŠren darf? Wenn er das erkennt, dann erkennt er das; das ist eine Frage des Erkennens. Wenn er das nicht erkennt, dann kann man nichts mehr machen.

 

Als bei manchem die Kultivierungsenergie kam, fŸhlte er sich eines Abends beim Schlafen plštzlich sehr hei§, sodass er sich nicht mehr zudecken konnte. Am nŠchsten Morgen stand er auf und alles, was er berŸhrte, war elektrisch geladen. Er wusste, dass die Kultivierungsenergie gekommen war. Wenn es jemandem irgendwo wehtat, strich er mit seiner Hand darŸber und der Effekt war doch nicht schlecht, sondern sehr gut. Er wusste, dass die Kultivierungsenergie von nun an kam, dann ist er Qigong-Meister geworden und hŠngte ein Schild heraus, er verlieh sich selbst den Titel eines Qigong-Meisters und arbeitete dann als solcher. Am Anfang, da dieser Mensch nicht schlecht war, nahm er Geld oder Geschenke, die ihm die anderen als Dank fŸr ihre Heilung geben wollten, vielleicht nicht an und lehnte es ab. Jedoch konnte er der Verschmutzung in diesem gro§en Farbtopf der alltŠglichen Menschen nicht standhalten, denn solche Menschen, die sich rŸckwŠrts kultivierten, hatten die richtige Kultivierung der Xinxing nicht durchlebt; es ist sehr schwer fŸr sie, ihre Xinxing zu beherrschen. AllmŠhlich fing er an, die kleinen Andenken anzunehmen, nach und nach nahm er auch gro§e Geschenke an, zum Schluss, wenn man ihm zu wenig gab, machte er nicht mehr mit. Schlie§lich sagte er: Wozu gebt ihr mir so viele Sachen? Gebt mir doch Geld! Wenn man ihm zu wenig Geld gab, machte er nicht mehr mit. Die Qigong-Meister der orthodoxen †berlieferung respektierte er auch nicht mehr. Alles, was ihm zu Ohren kam, waren Komplimente, wie tŸchtig er doch sei. Wenn jemand sagte, dass er nicht gut sei, war er nicht froh; das nach Ruhm und Reichtum strebende Herz ist entstanden. Er glaubte, dass er besser als die anderen und gro§artig sei. Er glaubte, dass ihm diese Kultivierungsenergie gegeben wurde, um als Qigong-Meister zu arbeiten und damit ein Vermšgen zu verdienen. In Wirklichkeit war sie zur Kultivierung gedacht. Sobald das nach Ruhm und Reichtum strebende Herz entstanden ist, ist seine Xinxing in Wirklichkeit schon heruntergefallen.

 

Ich habe gesagt, wie hoch die Xinxing ist, so hoch ist die Kultivierungsenergie. Ist seine Xinxing heruntergefallen, so konnte ihm auch nicht mehr so viel Kultivierungsenergie gegeben werden, sie musste auch entsprechend seiner Xinxing gegeben werden; wie hoch die Xinxing, so hoch die Kultivierungsenergie. Je stŠrker das nach Ruhm und Reichtum strebende Herz ist, desto tiefer fŠllt er unter die alltŠglichen Menschen, seine Kultivierungsenergie fŠllt auch mit herunter. Wenn er zum Schluss ganz unten ist, wird ihm auch keine Kultivierungsenergie mehr gegeben, es bleibt keine Kultivierungsenergie mehr Ÿbrig. Vor einigen Jahren sind nicht wenige solcher Menschen aufgetaucht, meistens Frauen Ÿber fŸnfzig. Du siehst jene Šltere Frau †bungen machen, aber sie hat keine wahre †berlieferung erhalten. Vielleicht hatte sie bei irgendeinem Qigong-Kurs einige Bewegungen zur Krankheitsbeseitigung und Gesundheitserhaltung gelernt, eines Tages hat sie plštzlich Kultivierungsenergie bekommen. Dann ist ihre Xinxing schlecht geworden, sobald das nach Ruhm und Reichtum strebende Herz entstanden war, fiel sie herunter, zum Schluss ist sie zu einem Nichts geworden und sie hat jetzt auch keine Kultivierungsenergie mehr. Von den RŸckwŠrtskultivierenden sind jetzt sehr viele heruntergefallen, nur ganz wenige sind noch Ÿbriggeblieben. Warum? Sie wusste nicht, dass sie sich damit kultivieren sollte. Sie glaubte, sie kšnnte dadurch unter den alltŠglichen Menschen ein Vermšgen machen, sich einen Namen machen und Qigong-Meisterin werden. In Wirklichkeit sollte sie sich damit kultivieren.

 

Was bedeutet Borgen der Kultivierungsenergie? Dabei gibt es keine Altersbegrenzung, aber es gibt eine Bedingung, nŠmlich dieser Mensch muss eine besonders gute Xinxing haben. Er wei§, dass Qigong zur Kultivierung dienen kann, er will sich auch kultivieren. Sein Herz hat den Wunsch, sich zu kultivieren, aber wo findet er einen Meister? Vor einigen Jahren gab es tatsŠchlich wahre Qigong-Meister, die Kultivierungswege verbreiteten, aber alles, was sie verbreiteten, waren Dinge der Krankheitsbeseitigung und Gesundheitserhaltung; niemand hat es zu hohen Ebenen verbreitet und sie lehrten es auch nicht.

 

Wenn jetzt gerade vom Borgen der Kultivierungsenergie die Rede ist, erklŠre ich dazu noch eins: Neben dem Haupt-Urgeist (Hauptbewusstsein) hat der Mensch noch Neben-Urgeiste (Nebenbewusstsein). Mancher hat einen, zwei, drei, vier, ja sogar fŸnf Neben-Urgeiste. Das Geschlecht der Neben-Urgeiste muss nicht unbedingt seinem Geschlecht entsprechen, manche sind mŠnnlich, manche weiblich, sie sind alle unterschiedlich. Eigentlich ist das Geschlecht des Haupt-Urgeistes auch nicht unbedingt dem des fleischlichen Kšrpers gleich. Wir haben festgestellt, dass jetzt sehr viele MŠnner weibliche Urgeiste und sehr viele Frauen mŠnnliche Urgeiste haben, das entspricht genau der himmlischen Erscheinung, von der jetzt im taoistischen System die Rede ist, nŠmlich, dass Yin und Yang[37] vertauscht sind, das Yin stark, das Yang schwach ist.

 

Normalerweise stammt der Neben-Urgeist des Menschen aus hšheren Ebenen als der Haupt-Urgeist und bei manchen stammt der Neben-Urgeist aus besonders hohen Ebenen. Der Neben-Urgeist ist jedoch keine Besessenheit, er wurde gleichzeitig mit dir aus dem Mutterleib geboren und hat den gleichen Namen wie du, er ist auch ein Teil deines Kšrpers. Normalerweise hat der Haupt-Urgeist das Sagen, wenn ein Mensch etwas denkt oder tut. Der Neben-Urgeist hat hauptsŠchlich die Wirkung, den Haupt-Urgeist des Menschen zu kontrollieren, sodass er mšglichst nichts Schlechtes tut. Aber wenn der Haupt-Urgeist sehr eigensinnig ist, bleibt der Neben-Urgeist machtlos. Der Neben-Urgeist lŠsst sich von der Gesellschaft der alltŠglichen Menschen nicht verwirren, wŠhrend sich der Haupt-Urgeist von der Gesellschaft der alltŠglichen Menschen leicht verwirren lŠsst.

 

Mancher Neben-Urgeist stammt aus sehr hohen Ebenen, er ist wahrscheinlich ganz nahe daran, die richtige Frucht zu erhalten. Der Neben-Urgeist will sich kultivieren, aber wenn sich der Haupt-Urgeist nicht kultivieren will, kann er auch nichts machen. Eines Tages wŠhrend der Qigong-Welle wollte der Haupt-Urgeist auch einen Kultivierungsweg lernen und sich zu hohen Ebenen kultivieren, natŸrlich war der Gedanke sehr schlicht, er wollte nicht nach Dingen wie Ruhm und Reichtum trachten. Da freute sich der Neben-Urgeist sehr: Ich will mich kultivieren, habe aber nicht das Sagen; du willst dich kultivieren, das passt mir gut. Aber wo einen Meister finden? Der Neben-Urgeist ist sehr fŠhig, er verlie§ den Kšrper und suchte den gro§en Erleuchteten auf, den er aus seinen Vorleben kannte. Da mancher Neben-Urgeist von sehr hoher Ebene stammt, kann er den Kšrper verlassen; der Neben-Urgeist ging dorthin und sagte, dass er sich kultivieren und Kultivierungsenergie borgen wollte. Der andere sah, dass dieser Mensch doch nicht schlecht war; wenn er sich kultivieren will, wird ihm natŸrlich geholfen. So hat der Neben-Urgeist Kultivierungsenergie geborgt. Normalerweise hat diese Kultivierungsenergie streuende Energie und wird mit Leitungen Ÿbertragen; es gibt auch geborgte, fertig geformte Dinge, normalerweise sind in fertig geformten Dingen auch KultivierungsfŠhigkeiten enthalten.

 

So hatte er vielleicht zugleich KultivierungsfŠhigkeiten. So wie ich vorhin schon sagte, fŸhlte sich auch dieser Mensch eines Abends beim Schlafen sehr hei§; als er am nŠchsten Morgen aufwachte, war die Kultivierungsenergie da. Was berŸhrt wurde, war elektrisch geladen, er konnte Krankheiten anderer heilen; er wusste auch, dass die Kultivierungsenergie gekommen war. Woher? Das war ihm unklar. Er wusste so ungefŠhr, dass sie aus kosmischen RŠumen kam, aber wo sie genau herkam, wusste er nicht. Der Neben-Urgeist sagte es ihm nicht, weil es der Neben-Urgeist war, der sich kultivierte. Er wusste nur, dass die Kultivierungsenergie gekommen war.

 

Normalerweise gibt es fŸr diejenigen, die Kultivierungsenergie borgen, keine AltersbeschrŠnkung. Es waren relativ viele junge Leute, vor einigen Jahren erschienen auch manche, die Ÿber 20, 30 oder 40 Jahre alt waren, es gab also auch einige €ltere. FŸr die jungen Leute ist es dann noch schwieriger, sich zu beherrschen. Du siehst zwar, dass er normalerweise ziemlich gut ist; wenn er in der Gesellschaft der alltŠglichen Menschen noch keine gro§en FŠhigkeiten hat, ist sein nach Ruhm und Reichtum strebendes Herz sehr schwach. Aber sobald er andere Ÿbertrifft, wird er normalerweise leicht von Ruhm und Reichtum beeinflusst; er denkt, er habe zu seinen Lebzeiten noch einen sehr langen Weg vor sich, er will sich noch anstrengen und kŠmpfen, um irgendein Ziel der alltŠglichen Menschen zu erreichen. Deshalb, sobald er die KultivierungsfŠhigkeiten bekommt, also wenn er gewisse FŠhigkeiten hat, benutzt er sie in der Gesellschaft der alltŠglichen Menschen hŠufig als ein Mittel, um nach persšnlichen Zielen zu streben. Das geht dann nicht mehr und sie dŸrfen auch nicht mehr auf diese Weise benutzt werden. Je mehr sie so benutzt werden, desto mehr nimmt die Kultivierungsenergie ab, zum Schluss ist auch bei ihnen nichts mehr Ÿbrig. Von diesen Menschen sind noch mehr heruntergefallen, wie ich sehe, ist jetzt keiner mehr Ÿbrig geblieben.

 

Beide FŠlle, die ich eben erklŠrt habe, gehšren zu den FŠllen, bei denen Menschen mit einer relativ guten Xinxing die Kultivierungsenergie bekommen haben. Die Kultivierungsenergie ist nicht durch eigenes Praktizieren entstanden, sie kommt von den Erleuchteten, deshalb ist die Kultivierungsenergie an sich gut.

 

 

Besessenheit

 

Vielleicht haben viele von uns im Kultivierungskreis gehšrt, dass sich Tiere, FŸchse, gelbe Wiesel, Gespenster, Schlangen und so weiter an den Kšrper anheften. Was ist das nun eigentlich? Manche sagen, dass das Praktizieren besondere KultivierungsfŠhigkeiten erschlie§t, in Wirklichkeit ist es kein Erschlie§en von besonderen KultivierungsfŠhigkeiten, die besonderen KultivierungsfŠhigkeiten sind eigentlich Instinkte des Menschen. Nur ist es so, dass sich die Menschen wŠhrend der Entwicklung der menschlichen Gesellschaft immer mehr auf die sichtbaren Dinge in diesem unserem materiellen Raum konzentrieren und sie sind immer mehr von unseren modernen Werkzeugen abhŠngig, deshalb degenerieren die Instinkte des Menschen immer mehr, zum Schluss verschwinden diese Instinkte ganz.

 

Wenn einer KultivierungsfŠhigkeiten haben will, muss er durch Kultivierung zum Ursprung, zum Wahren zurŸckkehren und sie herauskultivieren. Aber die Tiere haben nicht so komplizierte Gedanken, deshalb sind sie mit den kosmischen Eigenschaften verbunden, sie haben angeborene Instinkte. Manche sagen, Tiere kšnnten sich kultivieren, die FŸchse kšnnten Elixier veredeln, jene Schlangen und so weiter kšnnten sich kultivieren. Es ist nicht so, dass sie sich kultivieren kšnnen; zu Anfang verstehen sie Ÿberhaupt nicht, was Praktizieren oder Nichtpraktizieren bedeutet, sie haben einfach diesen angeborenen Instinkt. Unter bestimmten Bedingungen, in bestimmten Umgebungen wird er mit der Zeit vielleicht wirken, dann kšnnen sie Kultivierungsenergie bekommen und die KultivierungsfŠhigkeiten kšnnen auch auftauchen.

 

Und so haben sie FŠhigkeiten bekommen. FrŸher wurde gesagt, sie hŠtten Intelligenz und FŠhigkeiten bekommen. In den Augen der alltŠglichen Menschen sind die Tiere zu diesem und jenem fŠhig und kšnnen Menschen leicht steuern. Ich sage, in Wirklichkeit sind sie nicht so fŠhig; vor einem wahren Kultivierenden sind sie nichts. Obwohl sie sich schon an die tausend Jahre kultiviert haben, kšnnen sie noch nicht einmal den Druck des kleinen Fingers aushalten. Wir sagen, die Tiere haben diese angeborenen Instinkte, sie kšnnen FŠhigkeiten haben. Aber in diesem unserem Kosmos gibt es noch einen Grundsatz, nŠmlich, es ist den Tieren nicht erlaubt, zum Erfolg der Kultivierung zu kommen. Also ihr habt in den BŸchern aus alten Zeiten gelesen, dass die Tiere im Abstand von einigen hundert Jahren getštet werden mŸssen, mal durch gro§e Katastrophen, mal durch kleine Katastrophen. Nach einer gewissen Zeit wird die Kultivierungsenergie bei den Tieren wachsen, deshalb mŸssen sie vernichtet werden, durch Blitzschlag oder etwas anderes. Es ist ihnen nicht erlaubt, sich zu kultivieren. Weil sie keine menschliche Natur besitzen, kšnnen sie sich nicht wie ein Mensch kultivieren. Wenn sie ohne die Eigenschaften des Menschen zu besitzen zum Erfolg der Kultivierung kommen, werden sie garantiert zu DŠmonen. Daher ist es ihnen nicht erlaubt, zum Erfolg der Kultivierung zu kommen und so werden sie vom Himmel getštet. Dies wissen sie auch. Aber ich habe gesagt, die menschliche Gesellschaft rutscht jetzt sehr schnell ab, manche begehen alle erdenklichen Untaten; wenn solch ein Zustand erreicht ist, ist die menschliche Gesellschaft dann nicht in Gefahr?

 

Den Gipfel erreicht, die Wende folgt! Wir haben festgestellt, dass sich die Menschheit jedes Mal, wenn die menschliche Gesellschaft in den unterschiedlichen Zyklen der vorgeschichtlichen Zeiten vernichtet wurde, in einem Zustand befand, in dem die Moral Šu§erst verdorben war. Jetzt befinden sich der Raum, in dem die Menschheit lebt und viele andere RŠume in einer Šu§erst gefŠhrlichen Lage. In den anderen RŠumen auf dieser Ebene ist es genauso, sie wollen auch schnell fliehen, sie wollen auch zu hohen Ebenen kommen. Sie glauben, der Gefahr entfliehen zu kšnnen, wenn sie ihre Ebene erhšhen. Aber wie kann das so einfach sein? Wer sich kultivieren will, muss einen menschlichen Kšrper haben. Das ist einer der GrŸnde, weshalb es so etwas gibt, dass Qigong-†bende besessen werden.

 

Manche denken: Warum kŸmmern sich so viele gro§e Erleuchtete und so viele Meister mit gro§en FŠhigkeiten nicht darum? Es gibt einen weiteren Grundsatz in diesem unserem Kosmos: Wenn du selbst nach irgendetwas trachtest oder etwas haben willst, wollen die anderen nicht eingreifen. Hier bringen wir euch bei, einen orthodoxen Weg zu gehen, zugleich wird dir das Fa grŸndlich erklŠrt und es bleibt dir Ÿberlassen, es zu erkennen. Ob du es lernst oder nicht, ist schlie§lich deine eigene Angelegenheit. Der Meister fŸhrt durch die TŸr, Kultivierung hŠngt von einem selbst ab. Niemand setzt dich unter Druck und zwingt dich zur Kultivierung. Ob du dich kultivierst oder nicht, ist deine eigene Angelegenheit. Das hei§t: Welchen Weg du gehen willst, was du haben und bekommen willst, niemand wird eingreifen. Es kann nur zum Guten zugeredet werden.

 

Du siehst zwar, dass manche Leute Qigong Ÿben, aber in Wirklichkeit hat ihre Besessenheit alles bekommen. Warum wird Besessenheit herbeigefŸhrt? Wie viele der Qigong-†benden im ganzen Land haben Besessenheit an ihrem Kšrper? Wenn das ausgesprochen wird, werden viele nicht mehr wagen, zu praktizieren. Die Anzahl ist erschreckend! Aber warum ist dieser Zustand aufgetaucht? Diese Dinge sabotieren die Gesellschaft der alltŠglichen Menschen, wie kann so eine schlimme Situation auftauchen? Das wurde auch von der Menschheit selbst herbeigefŸhrt, denn die Menschheit verdirbt und es gibt Ÿberall DŠmonen. Vor allem haben die falschen Qigong-Meister alle Besessenheit an sich, bei der Verbreitung ihrer Qigong geben sie eben solche Dinge weiter. In der Geschichte der Menschheit war es nie erlaubt, dass sich Tiere an den menschlichen Kšrper anheften, sobald sie sich anhefteten, wurden sie getštet. Wer auch immer dies sah, erlaubte es nicht. Aber in unserer heutigen Gesellschaft gibt es manche, die nach ihnen trachten, sie haben wollen und sie anbeten. Manche denken: Ich habe doch nicht wirklich nach ihnen getrachtet! Du hast zwar nicht nach ihnen getrachtet, aber du trachtest nach KultivierungsfŠhigkeiten, kšnnten die Erleuchteten des orthodoxen Fa sie dir geben? Trachten ist Eigensinn des alltŠglichen Menschen, diese Gesinnung muss beseitigt werden. Wer kann sie dann geben? Nur die DŠmonen und verschiedene Tiere in den anderen RŠumen kšnnen sie geben, ist das nicht dasselbe, wie nach ihnen zu trachten? Schon kommen sie.

 

Wie viele Menschen Ÿben Qigong mit den richtigen Gedanken? Beim Praktizieren muss man auf De achten, Gutes tun und barmherzig sein, an jedem Ort und zu jeder Gelegenheit soll man sich auf diese Weise fordern. Egal, ob man in den Parks oder zu Hause praktiziert, wie viele Menschen denken so? Wer wei§, was fŸr ein Qigong mancher Ÿbt, wŠhrend er Ÿbt und hin- und herschaukelt, quatscht er auch noch: ãAch! Meine Schwiegertochter hat einfach keine Achtung vor mir; meine alte Schwiegermutter, wie schlecht ist sie doch!Ò Mancher quatscht von seiner Arbeitsstelle bis hin zu den gro§en staatlichen Angelegenheiten; es gibt nichts, worŸber er nicht redet, er ist sogar noch sehr verŠrgert, wenn etwas nicht mit seinen persšnlichen Einstellungen Ÿbereinstimmt. Was denkst du, ist das praktizieren? Mancher Ÿbt die Pfahlstellung, wobei seine Beine vor MŸdigkeit zittern, trotzdem bleibt sein Kopf nicht untŠtig: ãJetzt ist alles so teuer, die Preise sind gestiegen, bei meiner Arbeitsstelle kann das Gehalt auch nicht mehr bezahlt werden; wieso kann ich keine KultivierungsfŠhigkeiten durch das †ben bekommen? Wenn ich KultivierungsfŠhigkeiten bekomme, kann ich auch Qigong-Meister und reich werden, ich werde auch andere behandeln und damit Geld verdienen kšnnen.Ò Wenn er sieht, dass KultivierungsfŠhigkeiten bei anderen auftauchen, wird er noch unruhiger. Er strebt nur noch nach KultivierungsfŠhigkeiten, nach dem Himmelsauge und danach, Krankheiten heilen zu kšnnen. Denkt einmal nach, wie weit entfernt ist das von unseren kosmischen Eigenschaften Zhen, Shan, Ren! Es lŠuft ihnen všllig zuwider. Noch stŠrker ausgedrŸckt, er Ÿbt HŠresie! Aber er tut das unbewusst. Je mehr er so denkt, desto schlechter sind die von ihm ausgesendeten Gedanken. Dieser Mensch hat kein Fa erhalten, er wei§ nicht auf De zu achten; er denkt, die Kultivierungsenergie sei beim †ben von Qigong einfach durch Handtechniken zu bekommen und was er haben will, kšnne er durch Trachten bekommen; er glaubt, so wŠre das.

 

Eben weil der eigene Gedanke nicht aufrichtig ist, sind schlechte Dinge herbeigefŸhrt worden. Jenes Tier hat es aber gesehen: Dieser Mensch will durch Praktizieren reich werden; jener Mensch will berŸhmt werden und KultivierungsfŠhigkeiten bekommen. Fein, sein Kšrper ist doch nicht schlecht und die Dinge, die er an sich hat, sind auch ziemlich gut, aber seine Gedanken sind wirklich schlecht, er trachtet nach KultivierungsfŠhigkeiten! Vielleicht hat er einen Meister; selbst wenn er einen Meister hat, das macht mir auch keine Angst. Es wei§, wenn der Meister des orthodoxen Fa sieht, dass er so sehr nach KultivierungsfŠhigkeiten trachtet, je mehr er danach trachtet, desto weniger wird ihm gegeben; gerade das ist ein Eigensinn, der beseitigt werden muss. Je mehr er solche Gedanken hat, desto weniger werden ihm KultivierungsfŠhigkeiten gegeben und so erkennt er es noch weniger; je mehr er danach trachtet, umso schlechter werden seine Gedanken. Zum Schluss seufzt der Meister und sieht, dass es fŸr diesen Menschen vorbei ist, dann kŸmmert er sich nicht mehr um ihn. Mancher hat keinen Meister, vielleicht wird sich ein vorbeigehender Meister um ihn kŸmmern. Denn in den verschiedenen RŠumen gibt es einfach sehr viele Erleuchtete, jener Erleuchtete sieht diesen Menschen, wirft einen Blick auf ihn, folgt ihm fŸr einen Tag und sieht dann, dass er nichts taugt, dann geht er weg. Morgen kommt noch ein weiterer, wirft einen Blick auf diesen Menschen, taugt nichts und er geht wieder.

 

Das Tier wei§, dass ihm sein Meister die Dinge, nach denen er trachtet, nicht geben kann, egal ob er einen Meister oder einen vorbeigehenden Meister hat. Das Tier kann die RŠume, in denen sich die gro§en Erleuchteten befinden, nicht sehen, deshalb hat es auch keine Angst, es nutzt diese LŸcke aus. Es gibt einen Grundsatz in unserem Kosmos: Wenn einer selbst nach etwas trachtet, wenn einer selbst etwas haben will, kšnnen andere normalerweise nicht eingreifen. Diese LŸcke hat es fŸr sich ausgenutzt: Er will es haben, ich gebe es ihm, ich helfe ihm und das ist doch nicht falsch oder? Und so gibt das Tier es ihm. Am Anfang wagt es nicht, sich an ihn anzuheften, zuerst gibt es ihm ein bisschen Kultivierungsenergie zur Probe. Eines Tages hat er plštzlich Kultivierungsenergie tatsŠchlich durch Trachten bekommen, er kann sogar heilen. Es sieht, dass es geklappt hat, wie die OuvertŸre eines MusikstŸcks: Er will es haben, dann hefte ich mich doch an, sodass ich ihm mehr und direkter geben kann. Willst du etwa nicht das Himmelsauge haben? Dieses Mal gebe ich dir alles. So heftet es sich an.

 

Seine trachtenden Gedanken streben gerade nach diesen Dingen, schon ist sein Himmelsauge gešffnet, er kann sogar Kultivierungsenergie abgeben und dazu hat er auch noch einige kleine KultivierungsfŠhigkeiten. Da freut er sich au§erordentlich, er glaubt, er habe dieses Ding endlich durch Trachten und †ben bekommen; in Wirklichkeit hat er durch das †ben gar nichts bekommen. Er spŸrt, dass er den menschlichen Kšrper durchleuchten kann und sieht, wo einer Krankheiten hat. In Wirklichkeit ist sein Himmelsauge Ÿberhaupt nicht gešffnet, es ist das Tier, das sein Gehirn steuert; das Tier blickt mit eigenen Augen und es spiegelt sich in seinem Gehirn wider, dann glaubt er, dass sein Himmelsauge gešffnet sei. Kultivierungsenergie abgeben? Dann tu das. Sobald er seine Hand ausstreckt und Kultivierungsenergie abgibt, streckt sich die kleine Klaue jenes Tieres hinter seinem Kšrper auch aus; wenn er Kultivierungsenergie abgibt, streckt jene kleine Schlange ihre Zunge heraus und leckt damit die Stelle der Krankheit oder die der Pustel. So etwas gibt es ziemlich hŠufig, die Besessenheiten dieser Menschen sind alle durch ihr eigenes Trachten herbeigefŸhrt worden.

 

Also er trachtet nach etwas, er will reich werden, er will berŸhmt werden. Gut, die KultivierungsfŠhigkeiten hat er schon, er kann auch heilen, sein Himmelsauge kann sogar sehen, da freut er sich sehr. Das Tier sieht: Willst du nicht etwa reich werden? Gut, ich lasse dich reich werden. Das Gehirn eines alltŠglichen Menschen zu steuern, ist einfach zu leicht. Es kann viele Menschen steuern, sodass sie zu ihm kommen, um sich behandeln zu lassen; und es kommen viele und immer mehr. Also gut, auf dieser Seite behandelt er die Kranken, wŠhrend es auf jener Seite die Journalisten dazu anstiftet, in den Zeitungen fŸr ihn zu werben. Es steuert die alltŠglichen Menschen, das zu machen. Wer auch immer zur Behandlung kommt, es geht nicht, wenn er zu wenig bezahlt, es lŠsst ihn Kopfschmerzen bekommen; auf jeden Fall muss er viel bezahlen. Ruhm und Reichtum, beides bekommt er, reich ist er geworden, Ruhm hat er auch bekommen und Qigong-Meister ist er auch noch geworden. Normalerweise achten diese Menschen nicht auf ihre Xinxing, sie wagen alles zu sagen, der Himmel sei die Nummer Eins und er die Nummer Zwei. Er wagt zu sagen, er sei die in die Menschenwelt herabgestiegene Gšttin-Kšnigsmutter oder der Jadekaiser, er wagt sogar zu sagen, er sei Buddha. Weil er die Kultivierung der Xinxing nicht wirklich durchlebt hat, strebt er beim †ben nach KultivierungsfŠhigkeiten, zum Schluss hat er die Besessenheit durch das Tier herbeigefŸhrt.

 

Manche denken vielleicht: ãWas ist denn schon schlecht daran? Es reicht doch, Geld zu verdienen und reich werden zu kšnnen, au§erdem noch berŸhmt zu werden.Ò Nicht wenige Menschen denken so. Ich sage euch, in Wirklichkeit hat es Absichten, es gibt dir nicht grundlos etwas. In diesem Kosmos gibt es einen Grundsatz, der hei§t: Ohne Verlust kein Gewinn. Was bekommt es? Habe ich darŸber nicht gerade gesprochen? Es will das bisschen Essenz deines Kšrpers haben, um sich zu einer Menschengestalt zu kultivieren und so sammelt es die Essenz des Menschen von dessen menschlichem Kšrper. Aber die Essenz des menschlichen Kšrpers ist nur diese eine Portion, wer sich kultivieren will, hat nur diese eine Portion. LŠsst du es diese nehmen, so brauchst du nicht mehr an Kultivierung zu denken, was willst du noch kultivieren? Du hast gar nichts mehr, du kannst dich Ÿberhaupt nicht mehr kultivieren. Manche sagen vielleicht: ãIch will mich auch nicht kultivieren, ich will nur reich werden, es reicht schon, wenn ich Geld habe, alles andere ist mir egal!Ò Ich sage dir, du willst reich werden; wenn ich dir aber diesen Grundsatz erklŠre, wirst du nicht mehr so denken. Warum? Wenn es deinen Kšrper frŸher verlŠsst, wirst du keine Kraft mehr in deinen Gliedern haben. Von da an wird es dein ganzes Leben lang so sein, weil zu viel menschliche Essenz von dir weggenommen wurde; wenn es deinen Kšrper spŠter verlŠsst, wirst du dahinvegetieren, den Rest deines Lebens kannst du nur noch ršchelnd im Bett liegen. Du hast Geld, aber kannst du es ausgeben? Du bist berŸhmt, aber kannst du es genie§en? Ist das nicht schrecklich?

 

So etwas ist unter den heutigen Qigong-†benden besonders markant und kommt sehr hŠufig vor. Nicht nur, dass es sich an den Kšrper anheftet, sondern es tštet auch den Urgeist, es dringt in den Niwan-Palast[38] des Menschen ein und hockt dort. Von au§en gesehen ist er ein Mensch, aber er ist kein Mensch, jetzt taucht sogar so etwas auf. Denn die moralischen Werte der Menschheit haben sich schon geŠndert; wenn einer Schlechtes tut und du ihm sagst, dass er Schlechtes tut, glaubt er das noch nicht einmal. Er glaubt Geld zu verdienen, nach Geld zu trachten und reich zu werden, das sei des Himmels Regel und der Erde Gesetz, all dies sei richtig, deshalb verletzt er andere, fŸgt anderen Schaden zu; um Geld zu verdienen, begeht er alle erdenklichen Untaten und wagt es, alles zu tun. Wenn man nichts verliert, bekommt man nichts, kann es dir einfach so etwas geben? Es will die Dinge an deinem Kšrper haben. NatŸrlich sagen wir dann, dass die Menschen die Probleme herbeigefŸhrt haben, weil ihre eigene Einstellung nicht richtig, ihr Herz nicht aufrichtig ist.

 

Wir erklŠren Falun Dafa. Solange du bei der Kultivierung in unserer Schule deine Xinxing beherrschen kannst, wird dir nichts passieren, ein Orthodoxes besiegt hundert HŠretische. Wenn du aber deine Xinxing nicht beherrschen kannst und nach diesem oder jenem trachtest, werden sicherlich Probleme herbeigefŸhrt. Mancher kann die Dinge, die er frŸher geŸbt hat, einfach nicht loslassen. Wir sagen, beim Praktizieren muss man sich auf eine Schule konzentrieren, bei wirklicher Kultivierung muss man sich auf eine Schule konzentrieren. Du siehst, dass manche Qigong-Meister sogar BŸcher geschrieben haben, aber ich sage dir, in jenen BŸchern gibt es alles Mšgliche, es ist den Dingen gleich, die er Ÿbt, es ist Schlange, es ist Fuchs, es ist gelbes Wiesel. Wenn du jene BŸcher liest, springen solche Dinge aus den Schriftzeichen heraus. Ich habe gesagt, die Anzahl der falschen Qigong-Meister ist um ein Vielfaches hšher als die der wahren Qigong-Meister, du kannst das nicht erkennen, deshalb mŸsst ihr euch unbedingt gut beherrschen. Hier verlange ich auch nicht von euch, unbedingt Falun Dafa zu kultivieren. Du kannst irgendeine Schule kultivieren. Aber frŸher gab es einen Satz: In tausend Jahren das orthodoxe Fa nicht erhalten, dennoch keinen einzigen Tag die Dhyana[39] des wilden Fuchses kultivieren. Deshalb soll man sich unbedingt beherrschen, wirklich orthodoxes Fa kultivieren, nicht mit irgendwelchen anderen Dingen vermischt kultivieren, noch nicht einmal Gedanken dŸrfen hinzugefŸgt werden. Bei manchem ist das Falun schon verformt. Warum ist es verformt? Er sagt: Ich habe doch nicht jenes Qigong praktiziert? Aber sobald er praktiziert, fŸgen seine Gedanken seine frŸheren Dinge hinzu, sind sie dann nicht hineingemischt worden? So viel zur Frage der Besessenheit.

 

 

Kosmische Sprachen

 

Was sind kosmische Sprachen? Das hei§t, dieser Mensch kann plštzlich eine merkwŸrdige Sprache sprechen, dilidulu, dilidulu, was er sagt, wei§ er selbst auch nicht. Menschen mit der KultivierungsfŠhigkeit des Gedankenlesens kšnnen die Bedeutung ungefŠhr verstehen, aber sie kšnnen nicht wissen, was er konkret sagt. Manche kšnnen sogar mehrere verschiedene Sprachen sprechen. Manche halten es noch fŸr etwas Gro§artiges, sie glauben, dass es eine FŠhigkeit, eine KultivierungsfŠhigkeit, sei. Es ist keine KultivierungsfŠhigkeit, auch keine FŠhigkeit eines Kultivierenden, es kann auch nicht deine Ebene darstellen. Was ist es dann? Es ist so, dass deine Gedanken von einem fremden intelligenten Wesen gesteuert werden. Du findest das noch toll, du hast es gern und es freut dich, aber je mehr du dich freust, desto mehr steuert es dich. Wie kannst du dich als wahrer Kultivierender von ihm steuern lassen? Au§erdem kommt es von sehr niedrigen Ebenen, deshalb sollen wir als wahre Kultivierende solche Probleme nicht herbeifŸhren.

 

Der Mensch ist am wertvollsten, er ist der Geist aller Materie, wie kannst du dich von solchen Dingen steuern lassen? Du willst noch nicht einmal mehr deinen Kšrper haben, wie traurig! Manche dieser Dinge haften am Kšrper des Menschen; manche haften nicht, sie halten einen gewissen Abstand, aber sie haben dich gelenkt, sie steuern dich. Wenn du sprechen willst, lassen sie dich sprechen, dilidulu. Es kann sogar weitergegeben werden, jener Mensch will es lernen, er wagt es und macht den Mund auf, dann spricht er es auch aus. In Wirklichkeit leben jene Dinge auch in Rudeln; wenn du sprechen willst, dann heftet sich eins an und lŠsst dich sprechen.

 

Warum ist so etwas aufgetaucht? Es ist auch so, wie ich gesagt habe, es will seine eigene Ebene erhšhen, aber auf jener Seite gibt es keine Leiden zu ertragen, so kann es sich dort nicht kultivieren und nicht erhšhen. Also hat es sich eine Methode ausgedacht: Den Menschen zu helfen, Gutes zu tun, aber es wei§ nicht wie. Es wei§ jedoch, dass die von ihm ausgesendete Energie bei den Kranken gewisse hemmende Wirkungen ausŸben und sie momentan von Schmerzen erlšsen kann, aber sie kann sie nicht grŸndlich heilen. Es wei§, dass sie diese Wirkung haben kann, wenn sie durch den Mund des Menschen ausgesendet wird. So etwas ist das. Manche nennen sie himmlische Sprachen, manche nennen sie Buddha-Sprachen, das ist Buddha verleumden. Ich sage, das ist doch einfach Unfug!

 

Ihr wisst, die Buddhas šffnen ihren Mund nicht leichtfertig. Wenn er in diesem unserem Raum den Mund aufmachen und sprechen wŸrde, kšnnte er ein Erdbeben bei der Menschheit verursachen, wie kann das denn sein! So ein donnerndes Grollen. Mancher sagt: ãMein Himmelsauge hat ihn gesehen, er hat mit mir gesprochen.Ò Es ist nicht so, dass er mit dir gesprochen hat. Es ist ebenso, wenn manche meinen Fashen gesehen haben, er hat nicht mit dir gesprochen, der von ihm ausgesendete Gedanke hat einen rŠumlichen Klang. Wenn du es gehšrt hast, hšrt es sich so an, als ob er gesprochen hŠtte. Normalerweise kann er in seinem Raum sprechen, aber nachdem die Stimme hierher Ÿbertragen wurde, kannst du nicht deutlich hšren, was er gesagt hat. Denn die Begriffe des Zeit-Raumes in diesen zwei RŠumen sind anders, ein Shichen[40] im Raum auf unserer Seite entspricht heutzutage zwei Stunden, aber in jenem gro§en Raum ist ein Shichen von uns fŸr ihn ein Jahr, also vergeht unsere Zeit sogar langsamer als jene.

 

FrŸher wurde gesagt: ãIm Himmel nur ein Tag, auf der Erde schon tausend Jahre.Ò Das bezieht sich auf die Einheitswelten, die keine Begriffe fŸr Zeit und Raum haben, nŠmlich auf die Welten, in denen sich die gro§en Erleuchteten befinden, zum Beispiel Sukhavati-Welt, Majolika-Welt, Falun-Welt, Lotus-Welt und so weiter, diese Orte sind das. In jenem gro§en Raum vergeht die Zeit jedoch vergleichsweise schneller. Wenn du die Stimme empfangen und sie sprechen hšren kannst manche kšnnen mit ihrem Himmelsohr hšren –, wenn das Himmelsohr gešffnet ist und du sie sprechen hšren kannst, kannst du nichts deutlich verstehen. Alles, was du hšrst, klingt wie Vogelgezwitscher, wie beim Schnelllauf des Plattenspielers, es ist nichts zu verstehen. NatŸrlich kann manch einer Musik oder auch jemanden sprechen hšren. Aber er muss eine KultivierungsfŠhigkeit als TrŠger benutzen, um den Zeitunterschied auszugleichen; erst dann kannst du, wenn es in deine Ohren Ÿbertragen wird, etwas deutlich heraushšren. So ist das. Manche sagen, es sei die Sprache der Buddhas, das ist es aber Ÿberhaupt nicht.

 

Wenn sich Erleuchtete treffen, lŠcheln sie einander zu, dann verstehen sie schon alles. Denn es ist eine Art lautloser GedankenŸbertragung und was empfangen wird, hat einen rŠumlichen Klang. Sobald sie lŠcheln, haben sie schon ihre Meinungen ausgetauscht. Es wird nicht nur diese Form verwendet, manchmal wird auch eine andere Methode verwendet. Ihr wisst, im Tantrismus machen tibetische Lamas Handgesten, aber frag einmal den Lama, was die Handgesten bedeuten? Er sagt dir, sie seien das hšchste Yoga. Was ist es konkret? Das wei§ er auch nicht. In Wirklichkeit sind es die Sprachen der gro§en Erleuchteten. Wenn viele da sind, macht er die gro§en Handgesten, sie sind sehr schšn, verschiedene gro§e Handgesten; wenn wenige da sind, macht er die kleinen Handgesten, sie sind auch sehr schšn, kleine Handgesten in verschiedenen Formen, sie sind sehr kompliziert und sehr reichhaltig, denn es sind doch Sprachen. FrŸher waren das alles Himmelsgeheimnisse, wir haben sie alle ausgesprochen. Was in Tibet verwendet wird, sind nur so einige Bewegungen, die einzig und allein dem Praktizieren dienen, sie sind zusammengefasst und systematisiert. Es sind nur die einfachen Sprachen zum Praktizieren, und zwar Formen fŸr einige dieser Arten des Praktizierens, die wirklichen Handgesten sind sehr kompliziert.

 

 

Was hat der Lehrer den Lernenden gegeben

 

Wenn manche mich sehen, halten sie meine Hand und lassen sie nicht los. Ein anderer sieht, dass jemand meine Hand schŸttelt, dann schŸttelt er auch meine Hand. Ich wei§, was er in seinem Herzen denkt. Manche wollen die Hand des Lehrers schŸtteln und freuen sich darŸber; manche wollen gewisse ãInformationenÒ bekommen und sie lassen meine Hand nicht los. Wir sagen euch, die wahre Kultivierung ist deine eigene Sache; hier geht es aber nicht um Krankheitsbeseitigung und Gesundheitserhaltung, also dir ein bisschen ãInformationenÒ zu geben und dadurch deine Krankheiten zu beseitigen, davon reden wir nicht. Deine Krankheiten werden direkt von mir beseitigt, auf den †bungsplŠtzen werden sie von meinem Fashen beseitigt, beim Buchlesen und Selbststudium werden sie auch von meinem Fashen beseitigt. Glaubst du, dass deine Kultivierungsenergie schon wachsen kann, wenn du meine Hand nur einmal berŸhrst? Ist das nicht ein Witz?

 

Kultivierungsenergie entsteht durch die Kultivierung der eigenen Xinxing. Wenn du dich nicht wirklich kultivierst, kann deine Kultivierungsenergie nicht wachsen, weil es einen Ma§stab fŸr die Xinxing gibt. Wenn deine Kultivierungsenergie wŠchst, sehen diejenigen, die sich auf hohen Ebenen befinden, dass dein Eigensinn, jene Substanz, beseitigt ist und ein Ma§stab Ÿber deinem Kopf wŠchst. Au§erdem existiert dieser Ma§stab in Form einer SŠule der Kultivierungsenergie, wie hoch der Ma§stab ist, so hoch ist die SŠule der Kultivierungsenergie, er stellt deine Kultivierungsenergie dar, die du selbst herauskultiviert hast, er stellt auch die Hšhe deiner Xinxing dar. Ganz gleich, wie viel irgendein anderer fŸr dich auch hinzufŸgt, das geht nicht; kein bisschen davon kann bleiben, alles fŠllt wieder herunter. Ich kann dich auf einen Schlag ãDrei Blumen versammeln sich Ÿber dem KopfÒ erreichen lassen, aber sobald du aus dieser TŸr hinausgegangen bist, fŠllt die Kultivierungsenergie wieder herunter. Es ist nicht deine, sie ist nicht von dir herauskultiviert, sie kann dir nicht aufgesetzt werden, weil sich der Ma§stab deiner Xinxing nicht dort befindet, ganz gleich, wer dir etwas dazu gibt, es wird nicht dort bleiben, das herauszukultivieren hŠngt voll und ganz von dir selbst ab, indem du dein eigenes Herz kultivierst. Erst wenn deine Kultivierungsenergie solide wŠchst, wenn du dich stŠndig erhšhst und dich den kosmischen Eigenschaften angleichst, erst dann kannst du nach oben kommen. Manche kommen zu mir und wollen ein Autogramm, das mache ich nicht gern. Mancher sagt, der Lehrer habe ihm ein Autogramm gegeben, er will damit prahlen und durch die ãInformationenÒ des Lehrers geschŸtzt werden. Ist das nicht schon wieder Eigensinn? Kultivierung ist von einem selbst abhŠngig, wozu redest du von ãInformationenÒ? Kannst du bei der Kultivierung auf hohen Ebenen von so etwas sprechen? Was soll das denn? †ber so etwas wird nur bei Krankheitsbeseitigung und Gesundheitserhaltung geredet.

 

Im Šu§erst Mikroskopischen ist zu sehen, dass die Teilchen der Kultivierungsenergie, die du selbst herauskultiviert hast, genau dein Aussehen haben. Wenn du aus dem weltlichen Fa herauskommst, bist du schon bei der Kultivierung eines Buddha-Kšrpers. Alle Kultivierungsenergie hat die Gestalt des Buddhas und ist sehr schšn, er sitzt auf der LotusblŸte, bei jedem kleinen Teilchen ist das so. Aber alle Kultivierungsenergie der Tiere sind solche Dinge wie kleine FŸchse und kleine Schlangen, im Šu§erst Mikroskopischen sind alle kleinen Teilchen solche Dinge. Dann noch die sogenannten ãInformationenÒ, Tee einmal umrŸhren und dann trinken, jedenfalls soll das schon Kultivierungsenergie sein. Die alltŠglichen Menschen wollen eben nur ihre Schmerzen vorŸbergehend los sein und ihre Krankheiten auf etwas spŠter verschieben, zurŸckdrŠngen. Ein alltŠglicher Mensch ist eben ein alltŠglicher Mensch, wie auch immer er seinen Kšrper kaputtmacht, darum kŸmmern wir uns nicht. Wir sind Praktizierende, daher erklŠre ich dir das. In Zukunft sollt ihr auf keinen Fall solche Sachen wie die sogenannten ãInformationenÒ, dieses und jenes, machen, lasst solche Sachen auf jeden Fall sein. Mancher Qigong-Meister sagt: ãIch sende euch die âInformationenÕ, ihr empfangt sie Ÿberall im ganzen Land.Ò Was denn empfangen? Ich sage dir, so etwas kann keine gro§en Wirkungen haben. Angenommen, sie wŠren von Vorteil, dann dienten sie auch nur der Krankheitsbeseitigung und Gesundheitserhaltung. Aber als Kultivierende kultivieren wir selbst die Kultivierungsenergie heraus, die sogenannte ãInformationskultivierungsenergieÒ, die andere abgeben, kann die Ebene nicht erhšhen, sondern nur die Krankheiten alltŠglicher Menschen beseitigen. Das Herz muss unbedingt aufrichtig sein, Kultivierung kann kein anderer fŸr dich tun, nur wenn du dich wirklich kultivierst, kannst du deine Ebene erhšhen.

 

Nun, was gebe ich euch denn? Ihr wisst, viele von uns haben nie praktiziert und ihre Kšrper haben Krankheiten; viele haben zwar seit vielen Jahren praktiziert, verweilen aber immer noch im Qi und haben auch keine Kultivierungsenergie. NatŸrlich haben manche andere geheilt – du wei§t nicht, wie du sie geheilt hast? WŠhrend ich die Frage der Besessenheit erklŠrte, habe ich die Besessenheit schon am Kšrper derjenigen, die wirklich Dafa kultivieren kšnnen, entfernt, alle diese schlechten Dinge habe ich von innen nach au§en von ihrem Kšrper vollstŠndig entfernt, ganz gleich, um was es sich handelt. Bei denjenigen, die sich im Selbststudium wirklich kultivieren, wird der Kšrper auch gereinigt, wenn sie dieses Dafa lesen. Au§erdem muss die Umgebung bei dir zu Hause auch gereinigt werden. Die AltŠre von jenem Fuchs oder gelben Wiesel, die du frŸher angebetet hast: Wirf sie schnell weg. Alles ist fŸr dich gereinigt worden, sie existieren nicht mehr. Weil du dich kultivieren willst, kšnnen wir dir die gŸnstigste TŸr šffnen und dies fŸr dich tun, aber das beschrŠnkt sich nur auf diejenigen, die sich wirklich kultivieren. NatŸrlich wollte sich mancher nicht kultivieren und bis jetzt ist es ihm immer noch nicht klar geworden, also um ihn kšnnen wir uns dann auch nicht kŸmmern, wir kŸmmern uns um diejenigen, die sich wirklich kultivieren.

 

Es gibt noch andere Menschen, frŸher sagten die anderen, dass er Besessenheit an sich hat, er selbst spŸrte das auch. Aber nachdem sie fŸr ihn weggenommen war, konnte er seine Besorgnis nicht loslassen, er spŸrte sie immer noch, so als ob jener Zustand noch existierte, er dachte, sie sei noch da. Das ist schon ein Eigensinn und der hei§t Argwohn. Wenn er es nicht gut macht, kann es sogar sein, dass sie nach und nach wieder herbeigefŸhrt wird. Du selbst musst dieses Herz ablegen, sie existiert Ÿberhaupt nicht mehr. FŸr manche haben wir sie schon in den frŸheren Kursen beseitigt, ich habe das schon getan und alle Besessenheiten weggenommen.

 

Im taoistischen System muss beim Praktizieren auf niedrigen Ebenen ein gewisses Fundament gelegt werden, der Himmelskreis wird gebildet, das Feld, also das Elixierfeld muss gebildet werden, einige Dinge in anderen Bereichen mŸssen auch gebildet werden. Bei uns werden Falun, Qi-Mechanismen, alle Mechanismen fŸr die Kultivierung gegeben und noch viel mehr, mehr als zehntausend, all dies muss dir gegeben, wie Samen in dich gesŠt werden. Nachdem deine Krankheiten beseitigt worden sind, wird alles gemacht, was gemacht werden soll; alles, was dir gegeben werden soll, wird in dich eingesetzt, erst dann kannst du dich wirklich in unserer Schule erfolgreich kultivieren. Andersherum, wenn dir nichts gegeben wird, dann ist es einfach nur Krankheitsbeseitigung und Gesundheitserhaltung. Ganz deutlich ausgedrŸckt, manche achten nicht auf ihre Xinxing, dann ist das noch nicht einmal so gut, wie Gymnastik zu machen.

 

Bei wirklicher Kultivierung muss man die Verantwortung fŸr dich tragen. Diejenigen, die sich im Selbststudium kultivieren, kšnnen das ebenfalls bekommen, aber sie mŸssen wahre Kultivierende sein, das alles geben wir den wahren Kultivierenden. Ich habe gesagt, ich muss dich wirklich als SchŸler anleiten. Au§erdem musst du das Fa auf hohen Ebenen unbedingt grŸndlich lernen, damit du wei§t, wie du dich kultivierst; die fŸnf †bungen sollst du auf einmal lernen. In Zukunft kannst du eine sehr hohe Ebene erreichen, so eine hohe Ebene, die du dir kaum vorstellen kannst; es ist kein Problem, die richtige Frucht zu erhalten. Dieses Fa erklŠre ich in Verbindung mit unterschiedlichen Ebenen; solange du dich kultivierst, wirst du spŠter bei der Kultivierung auf unterschiedlichen Ebenen bemerken, dass dieses Fa immer eine Anleitungswirkung fŸr dich hat.

 

FŸr einen Kultivierenden wird der zukŸnftige Lebensweg geŠndert, mein Fashen wird ihn fŸr dich erneut einrichten. Wie wird er eingerichtet? Wie lang ist der Lebensweg noch fŸr manchen? Er selbst wei§ das auch nicht; manche werden vielleicht nach einem Jahr oder nach einem halben Jahr schwer krank, die Krankheit wird vielleicht einige Jahre andauern; manche werden vielleicht einen Schlaganfall oder andere Krankheiten bekommen und kšnnen sich Ÿberhaupt nicht mehr bewegen. Wie kannst du dich dann in deinem weiteren Leben kultivieren? All das werden wir fŸr dich reinigen, damit so etwas nicht geschehen kann. Aber eins sagen wir zuvor: Das kann nur fŸr die wahren Kultivierenden getan werden, es geht nicht, es beliebig fŸr die alltŠglichen Menschen zu tun, das wŸrde bedeuten, Schlechtes zu tun. Geburt, Altern, Kranksein und Sterben der alltŠglichen Menschen, all das hat seinen schicksalhaften Zusammenhang, das darf nicht nach Belieben sabotiert werden.

 

Wir betrachten die Kultivierenden als am wertvollsten, deshalb kann er nur fŸr die Kultivierenden geŠndert werden. Wie wird er denn geŠndert? Wenn der Meister sehr gro§e mŠchtige Tugend hat, also die Kultivierungskraft des Meisters sehr hoch ist, kann er das Karma fŸr dich beseitigen. Ein Meister mit hoher Kultivierungsenergie kann sehr viel fŸr dich beseitigen, wŠhrend ein Meister mit niedriger Kultivierungsenergie nur ein bisschen davon beseitigen kann. Nehmen wir ein Beispiel: Es werden alle Arten von Karma auf deinem zukŸnftigen Lebensweg zusammengelegt und ein Teil davon, die HŠlfte davon, wird beseitigt. Die restliche HŠlfte kannst du jedoch immer noch nicht Ÿberwinden, sie ist noch hšher als ein Berg. Was tun? Wenn du in Zukunft Tao erlangst, werden wahrscheinlich viele Menschen dadurch begŸnstigt und so werden viele Menschen eine Portion fŸr dich tragen. NatŸrlich ist es fŸr sie nichts Gro§es. Du selbst hast auch noch viele Lebewesen, die du entwickelt und veredelt hast, au§erdem hast du neben dem Haupt- und Neben-Urgeist noch viele du, die alle eine Portion fŸr dich tragen werden. Wenn du Schwierigkeiten Ÿberwindest, dann ist nicht mehr viel Ÿbrig. Man sagt zwar, dass nicht viel Ÿbrig geblieben ist, aber es ist immer noch ziemlich gro§ und du kannst es immer noch nicht Ÿberwinden. Was tun? Es wird dann in unzŠhlige Portionen aufgeteilt, auf die verschiedenen Ebenen deiner Kultivierung gelegt, damit sich deine Xinxing erhšht, dein Karma umgewandelt wird und deine Kultivierungsenergie wŠchst.

 

Noch etwas: Wenn sich ein Mensch kultivieren will, ist es aber keine einfache Sache. Ich habe gesagt, dass es eine sehr ernsthafte Angelegenheit ist und au§erdem geht es Ÿber die alltŠglichen Menschen hinaus und ist schwieriger als alle anderen Angelegenheiten unter den alltŠglichen Menschen. Ist das nicht au§ergewšhnlich? Deshalb werden dabei auch hšhere Anforderungen an dich gestellt, als bei jeder anderen Angelegenheit unter den alltŠglichen Menschen. Wir Menschen haben Urgeiste, die Urgeiste sind unsterblich. Wenn die Urgeiste unsterblich sind, Ÿberlegt einmal, haben deine Urgeiste bei den gesellschaftlichen AktivitŠten in deinen Vorleben nicht etwas Schlechtes getan? Sehr wahrscheinlich. Lebewesen getštet, jemandem etwas geschuldet, jemanden schikaniert oder verletzt, so etwas kšnnte begangen worden sein. Wenn das so ist und du dich auf dieser Seite kultivierst, sieht er das auf jener Seite jedoch sehr deutlich. Wenn du etwas fŸr die Krankheitsbeseitigung oder Gesundheitserhaltung tust, kŸmmert er sich nicht darum, er wei§, dass du es auf spŠter verschiebst, du zahlst es nicht jetzt zurŸck, aber in Zukunft und die RŸckzahlung in der Zukunft wird noch schwerer. Deshalb kŸmmert er sich nicht darum, wenn du vorlŠufig nicht zurŸckzahlst.

 

Wenn du aber sagst, dass du dich kultivieren willst, dann macht er nicht mehr mit: Du willst dich kultivieren, du willst gehen; wenn deine Kultivierungsenergie wŠchst, kann ich dich nicht mehr erreichen und dich nicht mehr greifen. Dann macht er nicht mehr mit. Mit allen Mitteln behindert er dich und lŠsst dich nicht kultivieren, deshalb setzt er verschiedene Methoden ein, um dich zu stšren, er wird sogar kommen, um dich wirklich zu tšten. NatŸrlich wird dir bei der Meditation nicht der Kopf abgeschlagen, das ist unmšglich, weil es dem Zustand der Gesellschaft der alltŠglichen Menschen entsprechen muss. Vielleicht wirst du von einem Auto angefahren, sobald du aus der TŸre herauskommst oder du wirst von einem GebŠude herunterfallen oder anderen Gefahren begegnen, so etwas kann auftauchen, sehr gefŠhrlich. Die wahre Kultivierung ist aber nicht so leicht, wie du sie dir vorstellst. Kannst du dich schon nach oben kultivieren, wenn du dich kultivieren willst? Wenn du dich wirklich kultivierst, wirst du sofort Lebensgefahren begegnen, sofort in solche Probleme verwickelt sein. Viele Qigong-Meister wagen nicht, den Kultivierungsweg zu hohen Ebenen zu verbreiten und Menschen dazu anzuleiten. Warum? Eben das kann er nicht, er kann dich nicht beschŸtzen.

 

FrŸher gab es viele, die Tao Ÿberlieferten, sie konnten nur einen SchŸler lehren; es ging noch, wenn sie nur einen SchŸler beschŸtzten. Aber in so einem gro§en Ausma§ wagen es die normalen Menschen dann nicht mehr. Hier jedoch sagen wir euch, ich kann das tun, weil ich unzŠhlige Fashen habe, sie besitzen meine ungewšhnlich gro§en gšttlichen FŠhigkeiten und meine Kraft des Fa, sie kšnnen sehr gro§e gšttliche FŠhigkeiten und eine sehr starke Kraft des Fa ausŸben. Au§erdem ist das, was wir heute tun, nicht so einfach wie es oberflŠchlich gesehen erscheint, ich bin auch nicht aus einem plštzlichen Einfall heraus an die …ffentlichkeit getreten, um dies zu tun. Ich kann dir sagen, viele gro§e Erleuchtete beobachten diese Angelegenheit mit gro§er Aufmerksamkeit, das ist das letzte Mal, dass wir das orthodoxe Fa in der End-Fa-Zeit verbreiten. Was wir jetzt machen, darf nicht schief gehen. Wenn du dich wirklich auf dem orthodoxen Weg kultivierst, wird es niemand wagen, dich leichthin anzutasten, au§erdem stehst du unter dem Schutz von meinem Fashen, es wird keine Gefahr auftauchen.

 

Schuld muss beglichen werden, deshalb kann es einige gefŠhrliche Ereignisse auf dem Weg der Kultivierung geben. Aber wenn solche Dinge auftauchen, wirst du keine Angst haben, man wird fŸr dich auch nicht etwas wirklich GefŠhrliches auftauchen lassen. Ich kann euch einige Beispiele nennen. Als ich in Peking einen Kurs hielt, gab es eine Lernende, die die Stra§e mit einem Fahrrad Ÿberquerte, da kam ein Luxusauto um die Ecke gebogen und in einer scharfen Kurve fuhr er unsere Lernende an. Diese Lernende war eine Frau von Ÿber 50 Jahren. Das Auto hat sie plštzlich angefahren, wirklich heftig angefahren, mit einem ãBumsÒ stie§ ihr Kopf genau gegen das Dach des Autos. In diesem Moment war ihr Fu§ noch auf dem Fahrrad, ihr Kopf prallte auf, aber sie empfand keinen Schmerz. Nicht nur keinen Schmerz, sondern es hat auch nicht geblutet und es gab noch nicht einmal eine Beule. Der Fahrer aber war sehr erschrocken, er sprang aus dem Wagen und fragte sie hastig: Bist du verletzt, fahren wir ins Krankenhaus? Sie sagte: Es ist nichts passiert. NatŸrlich hat diese unsere Lernende eine sehr hohe Xinxing und wird anderen keine Schwierigkeiten bereiten. Sie sagte zwar, dass nichts passiert sei, aber durch den Zusammensto§ hatte das Auto eine gro§e Delle bekommen.

 

Das alles passiert, um dir das Leben zu nehmen, aber es wird keine Gefahr entstehen. Als wir letztes Mal einen Kurs in der Jilin-UniversitŠt gaben, ging ein Lernender durch den Haupteingang der Jilin-UniversitŠt hinaus, er schob ein Fahrrad; als er gerade in der Mitte war, wurde er plštzlich von zwei Autos eingeklemmt und beinahe angefahren, aber er hatte Ÿberhaupt keine Angst. Wenn wir solchen Sachen begegnen, haben wir normalerweise keine Angst, in dem Augenblick hielten die Autos an, nichts ist geschehen.

 

In Peking gab es noch so einen Fall. Im Winter wird es ziemlich frŸh dunkel, die Menschen gehen auch recht frŸh schlafen. Es war kein Mensch auf der Stra§e, es war sehr ruhig. Ein Lernender eilte mit seinem Fahrrad nach Hause, vor ihm fuhr nur ein Jeep; als er so weiterfuhr, bremste der Jeep plštzlich. Er bemerkte es nicht und fuhr mit gesenktem Kopf weiter. Aber plštzlich fing der Jeep an, rŸckwŠrts zu fahren, mit vollem Tempo rŸckwŠrts. Diese beiden KrŠfte zusammen sind auch dazu da, ihm das Leben zu nehmen. In dem Augenblick, kurz vor dem Zusammensto§, wurde sein Fahrrad plštzlich von einer Kraft einen halben Meter zurŸckgezogen und der Jeep bremste scharf und hielt dicht vor seinem Fahrrad an, wahrscheinlich hat der Fahrer gemerkt, dass jemand hinter ihm war. Dieser Lernende hatte in jenem Moment auch keine Angst; alle, denen so etwas begegnet, haben keine Angst, vielleicht werden sie spŠter Angst bekommen. Er dachte zuerst: Oh, wer hat mich denn da zurŸckgezogen, ich muss ihm danken. Er blickte zurŸck und wollte gerade Danke sagen, sah aber niemanden auf der Stra§e, es war ganz still. Da war ihm sofort klar: Es war der Lehrer, der mich beschŸtzt hat!

 

Noch ein Fall aus Changchun. Neben der Wohnung eines Lernenden wurde gerade gebaut, heutzutage werden die HŠuser wirklich hoch gebaut, die GerŸste sind alle aus fŸnf Zentimeter dicken und vier Meter langen Eisenrohren. Als dieser Lernende aus seiner Wohnung herauskam und noch nicht weit davon entfernt war, fiel ein Eisenrohr von dem Hochhaus senkrecht herunter, direkt auf seinen Kopf gerichtet, die Menschen auf der Stra§e waren starr vor Schreck. Er fragte: Wer hat da geklopft? Er dachte noch, jemand hŠtte auf seinen Kopf geklopft. In dem Augenblick, als er sich umdrehte, sah er ein gro§es sich drehendes Falun Ÿber seinem Kopf und das Eisenrohr rutschte an seinem Kopf vorbei nach unten. Danach blieb es senkrecht im Boden stecken. HŠtte es wirklich in seinem Kšrper gesteckt, Ÿberlegt einmal, so etwas Schweres, es wŠre wirklich wie ein Spie§ mit kandierten FrŸchten, auf einen Schlag wŠre er bis zur Erde aufgespie§t, sehr gefŠhrlich!

 

Es gibt sehr viele solcher FŠlle, unzŠhlig viele, aber es besteht keine Gefahr. So etwas begegnet nicht unbedingt jedem, nur einigen wenigen von uns wird das zusto§en. Egal, ob es dir zustš§t oder nicht, es wird garantiert keine Gefahr auftauchen, das kann ich garantieren. Mancher Lernende handelt nicht nach den Anforderungen der Xinxing, er praktiziert nur die †bungen und kultiviert seine Xinxing nicht, er kann nicht zu den Praktizierenden gezŠhlt werden.

 

Wenn davon die Rede ist, was der Lehrer gibt: Ich gebe euch eben diese Dinge. Mein Fashen wird dich so lange beschŸtzen, bis du dich selbst beschŸtzen kannst, dann wirst du aus der Kultivierung des weltlichen Fa herauskommen und hast Tao schon erreicht. Aber du musst dich als einen wahren Kultivierenden betrachten, erst dann kšnnen wir dies fŸr dich tun. Es gab einen Menschen, der mit meinem Buch in der Hand auf der Stra§e ging und dabei rief: Unter dem Schutz von Lehrer Li habe ich keine Angst, von einem Auto angefahren zu werden. Das ist Dafa sabotieren, solche Menschen werden nicht geschŸtzt, in Wirklichkeit werden sich wahre SchŸler nicht so verhalten.

 

 

Energiefeld

 

WŠhrend wir praktizieren, wird in unserer Umgebung ein Feld entstehen. Was fŸr ein Feld? Manche nennen es Qi-Feld, Magnetfeld oder elektrisches Feld. In Wirklichkeit ist das alles nicht richtig, egal wie du das Feld nennst, weil die Substanzen, die dieses Feld enthŠlt, Šu§erst reichhaltig sind. Die Substanzen, die alle RŠume unseres Kosmos bilden, sind fast alle in dieser Kultivierungsenergie zu finden. Es ist relativ zutreffend, wenn wir es Energiefeld nennen, deshalb nennen wir es normalerweise Energiefeld.

 

Welche Wirkung hat denn nun dieses Feld? Ihr wisst, dass wir als Kultivierende des orthodoxen Fa so ein GefŸhl haben werden: Weil man sich nach einem orthodoxen Fa kultiviert, wird von Barmherzigkeit gesprochen und es ist den kosmischen Eigenschaften Zhen, Shan, Ren angeglichen. Deshalb haben unsere Lernenden, die sich in diesem Feld befinden, alle das GefŸhl, dass es nichts Schlechtes in ihren Gedanken gibt, au§erdem denken viele unserer hier anwesenden Lernenden nicht einmal ans Rauchen, sie spŸren eine sehr harmonische AtmosphŠre und fŸhlen sich sehr wohl. Das ist die Auswirkung der Energie im Bereich dieses Feldes, die diejenigen um sich haben, die ein orthodoxes Fa kultivieren. Wenn ihr spŠter diesen Kurs verlasst, haben die meisten von uns schon Kultivierungsenergie, es wird wirklich Kultivierungsenergie entstehen. Denn ich habe dir Dinge der Kultivierung eines orthodoxen Fa Ÿberliefert und du forderst dich auch nach dem Ma§stab der Xinxing. WŠhrend du stŠndig praktizierst und dich nach unseren Anforderungen der Xinxing kultivierst, wird deine Energie allmŠhlich immer stŠrker.

 

Wir reden von Selbsterlšsung, von der Erlšsung anderer und von der umfassenden Erlšsung aller Wesen, daher dient das Falun zur Selbsterlšsung, wenn es sich nach innen dreht und zur Erlšsung anderer, wenn es sich nach au§en dreht. Bei der Drehung nach au§en gibt es Energie ab, damit andere begŸnstigt werden und so werden alle Menschen innerhalb des Einflussbereiches deines Energiefeldes begŸnstigt, sie kšnnen sich sehr wohlfŸhlen. Ganz gleich, ob du auf der Stra§e gehst, am Arbeitsplatz oder zu Hause bist, es kann diese Wirkung haben. Du hast vielleicht den Kšrper derjenigen, die sich im Bereich deines Feldes befinden, unbeabsichtigt in Ordnung gebracht, weil dieses Feld alle unrichtigen ZustŠnde korrigieren kann. Der Kšrper des Menschen sollte keine Krankheiten haben, Krankheiten zu haben, gehšrt zu den unrichtigen ZustŠnden und es kann eben diesen unrichtigen Zustand korrigieren. Wenn ein Mensch mit schlechten Gedanken an unrichtige Dinge denkt, kann er unter der starken Wirkung deines Feldes auch seine Gedanken Šndern, vielleicht denkt er in diesem Moment nicht mehr an das Schlechte. Vielleicht will jemand gerade schimpfen, auf einmal hat sich sein Gedanke geŠndert und er will nicht mehr schimpfen. Nur das Energiefeld bei der Kultivierung eines orthodoxen Fa kann diese Wirkung haben. Deshalb gab es frŸher im Buddhismus einen Satz, der hie§: ãBuddhas Licht strahlt weit; Schicklichkeit, Gerechtigkeit, harmonisch und klarÒ, so ist das gemeint.

 

 

Wie die Falun Dafa-Lernenden den Kultivierungsweg verbreiten

 

Nachdem viele unserer Lernenden nach Hause gegangen sind, finden sie den Kultivierungsweg sehr gut und wollen ihn an Verwandte und Freunde weitergeben. Das geht, du kannst ihn weitergeben, ganz gleich, an wen. Aber eins wollen wir euch deutlich sagen: Wir haben euch so viele Dinge gegeben und das kann man nicht mit Gold aufwiegen. Warum haben wir sie euch gegeben? Zu deiner Kultivierung, nur zur Kultivierung kšnnen dir diese Dinge gegeben werden. Das hei§t also, wenn ihr spŠter den Kultivierungsweg verbreitet, dŸrft ihr diese Dinge nicht benutzen, um nach Ruhm und Reichtum zu streben, deshalb darfst du nicht so wie ich Kurse geben und GebŸhren nehmen. Weil wir BŸcher und Materialien drucken mŸssen und Ÿberall hinfahren, um den Kultivierungsweg zu verbreiten, haben wir Unkosten. Unsere GebŸhren sind schon die niedrigsten im ganzen Land, aber wir geben am meisten, wir leiten die Menschen wirklich zu hohen Ebenen an, das habt ihr selbst erlebt. Wenn du als Falun Dafa-Lernender in Zukunft diesen Kultivierungsweg weitergibst, haben wir zwei Forderungen an dich:

 

Die erste Forderung ist, keine GebŸhren zu nehmen. Wir haben dir so viel gegeben, nicht damit du reich wirst und nach Ruhm trachtest, sondern um dich zu erlšsen und damit du dich kultivierst. Wenn du GebŸhren nimmst, wird mein Fashen alles von dir zurŸcknehmen, dann bist du auch nicht mehr einer von unserem Falun Dafa und was du weitergibst, ist auch nicht mehr unser Falun Dafa. Wenn ihr den Kultivierungsweg weitergebt, strebt ihr nicht nach Ruhm und Reichtum, sondern dient anderen unentgeltlich. Alle unsere Lernenden im ganzen Land machen das so, die Betreuer jeder Region gehen mit gutem Beispiel voran. Wenn du unseren Kultivierungsweg lernen willst, solange du lernen willst, kommst du und lernst, wir kšnnen die Verantwortung fŸr dich Ÿbernehmen und wir nehmen keinen Cent dafŸr.

 

Die zweite Forderung ist, keine persšnlichen Dinge in das Dafa hineinzumischen. Das hei§t: Bei der Verbreitung des Kultivierungsweges, ganz gleich, ob dein Himmelsauge gešffnet ist, ob du etwas gesehen hast oder ob irgendeine KultivierungsfŠhigkeit bei dir aufgetaucht ist, du darfst unser Falun Dafa nicht mit dem, was du gesehen hast, erklŠren. Das bisschen, das du auf jener Ebene gesehen hast, ist jedoch vom wahren Inhalt des Fa, das wir erklŠrt haben, sehr weit entfernt. Deshalb musst du unbedingt darauf achten, wenn du spŠter den Kultivierungsweg verbreitest, denn nur so ist sicherzustellen, dass die ursprŸnglichen Dinge unseres Falun Dafa nicht geŠndert werden.

 

Es ist auch nicht erlaubt, den Kultivierungsweg in dieser meiner Form zu verbreiten, ihr dŸrft das Fa nicht in Form eines gro§en Vortrags, so wie ich das mache, erklŠren, du kannst das Fa nicht erklŠren. Denn was ich erklŠre, hat sehr tiefe Bedeutung, ich erklŠre es in Verbindung mit Dingen auf hohen Ebenen. Du kultivierst dich auf unterschiedlichen Ebenen, wenn du dich spŠter erhšhst und dir diese Tonaufnahmen wieder anhšrst, wirst du dich stŠndig erhšhen; wenn du sie immer wieder anhšrst, wirst du immer wieder neue Erkenntnisse und neue Erfolge haben, dies gilt noch mehr beim Lesen. Meine Worte sind mit sehr hohen und tiefgreifenden Dingen verbunden, deshalb kannst du dieses Fa nicht erklŠren. Es ist nicht erlaubt, dass du meine ursprŸnglichen Worte als deine eigenen ausgibst, sonst bedeutet das Diebstahl des Fa. Du kannst nur mit meinen ursprŸnglichen Worten erklŠren und dazu noch sagen: Wie es der Lehrer erklŠrt hat, wie es im Buch geschrieben steht. Nur so darf es erklŠrt werden. Warum? Wenn du so sprichst, hat es die Kraft des Dafa. Du darfst nicht die Dinge, die du wei§t, als Falun Dafa weitergeben, sonst ist das, was du weitergibst, kein Falun Dafa; das bedeutet, unser Falun Dafa zu sabotieren. Wenn du es nach deinen Ansichten und deinen Gedanken erklŠrst, ist das kein Fa und kann Menschen nicht erlšsen, es kann auch keinerlei Wirkung haben, deshalb kann niemand dieses Fa erklŠren.

 

Eure Methode zur Verbreitung des Kultivierungsweges ist, den Lernenden bei den †bungsgruppen oder an Orten der Verbreitung die Tonaufnahmen beziehungsweise die Videoaufnahmen abzuspielen und danach bringen ihnen die Betreuer die †bungen bei. Ihr kšnnt in Form einer Diskussion miteinander Meinungen austauschen, diskutieren und besprechen, wir fordern euch auf, so zu handeln. Zugleich dŸrfen die SchŸler, die Falun Dafa verbreiten, nicht ãLehrerÒ oder ãgro§er MeisterÒ und so weiter genannt werden, es gibt nur einen Meister des Dafa. Ganz gleich, wann jemand damit angefangen hat, alle sind SchŸler.

 

Bei eurer Verbreitung denken vielleicht manche: Der Lehrer kann das Falun einsetzen und den Kšrper anderer in Ordnung bringen, wir jedoch nicht. Das macht nichts, ich habe euch schon gesagt, es gibt hinter jedem Lernenden meinen Fashen, nicht nur einen, meine Fashen werden das schon erledigen. WŠhrend du sie ihm beibringst und wenn er die Schicksalsverbindung hat, kann er sofort das Falun bekommen. Wenn er eine etwas schwŠchere Schicksalsverbindung hat, kann er es spŠter, nachdem sein Kšrper in Ordnung gebracht worden ist und er praktiziert hat, auch bekommen; mein Fashen wird ihm schon helfen, seinen Kšrper in Ordnung zu bringen. Nicht nur dies, ich sage dir, wenn du meine BŸcher liest, meine Videoaufnahmen anschaust oder meine Tonaufnahmen anhšrst, um das Fa und den Kultivierungsweg zu lernen, wenn du dich wirklich als einen Praktizierenden betrachtest, wirst du auch die Dinge bekommen, die du bekommen sollst.

 

Wir erlauben den Lernenden auch nicht, andere zu heilen, es ist den Falun Dafa-Lernenden strengstens verboten, andere zu heilen. Wir bringen dir bei, dich nach oben zu kultivieren, wir wollen keinen einzigen Eigensinn bei dir entstehen lassen und dich deinen Kšrper auch nicht kaputt machen lassen. Unser †bungsfeld ist besser als jegliches †bungsfeld aller anderen Kultivierungswege; solange du zu unserem Feld kommst und praktizierst, ist das viel besser als dich behandeln zu lassen. Meine Fashen sitzen in einem Kreis, Ÿber dem †bungsfeld gibt es noch einen Schutzschirm, darauf gibt es ein gro§es Falun, ein gro§er Fashen Ÿberwacht das Feld Ÿber dem Schirm. Jenes Feld ist kein gewšhnliches Feld, es ist kein gewšhnliches Feld wie beim gewšhnlichen Praktizieren, es ist ein Feld der Kultivierung. Viele unter uns mit KultivierungsfŠhigkeiten haben das Feld unseres Falun Dafa gesehen, es ist von rotem Licht umgeben, Ÿberall rot.

 

Mein Fashen kann das Falun auch direkt einsetzen, aber wir wollen keinen Eigensinn fšrdern. Wenn du ihm die †bungsbewegungen beibringst, sagt er: ãAber ja, ich habe das Falun bekommen.Ò Du glaubst, du hŠttest es eingesetzt; aber so ist das nicht. Ich habe euch das gesagt, damit ihr nicht diesen Eigensinn nŠhrt, alles wird von meinem Fashen erledigt. So verbreiten unsere Falun Dafa-SchŸler den Kultivierungsweg.

 

Wer die †bungen des Falun Dafa verfŠlscht, der sabotiert das Dafa und diese Kultivierungsschule. Manche haben die †bungen in Merkversen zusammengefasst, das ist keinesfalls erlaubt. Alle wahren Kultivierungsmethoden sind aus vorgeschichtlichen Zeiten hinterlassen und Ÿber eine lange Zeit hinweg Ÿberliefert worden, unzŠhlige gro§e Erleuchtete haben sich durch sie erfolgreich kultiviert. Niemand hat es gewagt, sie auch nur im Geringsten anzutasten; das ist auch etwas, das erst in dieser unserer End-Fa-Zeit vorkommt. In der Geschichte ist so etwas niemals vorgekommen, ihr mŸsst unbedingt darauf achten.

 


 

Lektion 4

 

 

Verlust und Gewinn

 

Im Kultivierungskreis wird oft Ÿber die Beziehung zwischen Verlust und Gewinn geredet, unter den alltŠglichen Menschen wird auch darŸber geredet. Wie sollen wir Praktizierenden mit Verlust und Gewinn umgehen? Das ist anders als bei den alltŠglichen Menschen. Was alltŠgliche Menschen gewinnen wollen, sind persšnliche Vorteile und wie sie gut und angenehm leben kšnnen. Wir Praktizierenden sind jedoch nicht so, ganz im Gegenteil, wir wollen nicht nach dem streben, was die alltŠglichen Menschen haben wollen; doch was wir bekommen, kšnnen alltŠgliche Menschen nicht bekommen, selbst wenn sie es haben wollen; es sei denn, sie kultivieren sich.

 

Der Verlust, den wir normalerweise meinen, bezieht sich auch nicht auf den Verlust in einem begrenzten Umfang. Wenn mancher Ÿber Verlust redet, denkt er, das bedeutet wohl, ein bisschen Geld zu spenden, jemandem in Not zu helfen oder Bettlern auf der Stra§e etwas zu geben. Das ist auch eine Art Verzicht und eine Art Verlust, aber das hei§t nur, dass man bezŸglich dieser einen Frage Geld oder Materielles leichtnimmt. NatŸrlich ist der Verzicht auf Reichtum auch eine Seite davon, und zwar eine relativ wichtige. Aber der Verlust, von dem wir reden, bezieht sich nicht auf so einen kleinen Bereich. WŠhrend der Kultivierung haben wir als Praktizierende einfach auf sehr viele Eigensinne zu verzichten: Geltungssucht, Neid, Kampfgeist, Frohsinn; viele verschiedene Arten von Eigensinn mŸssen beseitigt werden. Der Verlust, von dem wir reden, ist in einem weitreichenden Sinn gemeint, im gesamten Verlauf der Kultivierung soll auf alle Eigensinne und auf alle verschiedenen Begierden der alltŠglichen Menschen verzichtet werden.

 

Vielleicht denken manche: Wir kultivieren uns unter den alltŠglichen Menschen; wenn wir alles verlieren wŸrden, wŠren wir dann nicht den Mšnchen und Nonnen gleich? Alles zu verlieren, scheint unmšglich zu sein. Unsere Schule fordert, dass der Teil, bei dem man sich unter den alltŠglichen Menschen kultiviert, eben genau in der Gesellschaft der alltŠglichen Menschen kultiviert wird und die Form der alltŠglichen Menschen so weit wie mšglich beibehalten wird. Du wirst nicht dazu gebracht, wirklich etwas von den materiellen Vorteilen zu verlieren. Es kommt nicht darauf an, wie hoch dein Amt auch ist oder wie viel Vermšgen du auch hast, das Entscheidende ist, ob du jenes Herz ablegen kannst.

 

Unsere Kultivierungsschule ist direkt auf das Menschenherz gerichtet. Ob man solche Sachen bei den persšnlichen Vorteilen und bei den zwischenmenschlichen Konflikten leichtnehmen kann, ist die entscheidende Frage. Bei der Kultivierung im Tempel, in den tiefen Bergen und WŠldern wirst du ganz von der Gesellschaft der alltŠglichen Menschen isoliert sein, du wirst gezwungen, das Herz eines alltŠglichen Menschen zu verlieren, in Bezug auf die materiellen Interessen wirst du dazu gebracht, nichts zu gewinnen, damit du verlierst. Diejenigen, die sich unter den alltŠglichen Menschen kultivieren, gehen nicht einen solchen Weg; es wird gefordert, es eben unter den LebensumstŠnden der alltŠglichen Menschen leichtzunehmen. NatŸrlich ist das sehr schwierig und das ist auch das Entscheidendste unserer Kultivierungsschule. Deshalb ist der Verlust, von dem wir reden, nicht in einem engen Sinn, sondern in einem weitreichenden Sinn gemeint. Nehmen wir das Beispiel, etwas Gutes zu tun, Geld zu spenden, schau mal, manche der heutigen Stra§enbettler sind Berufsbettler, sie sind sogar reicher als du. Wir sollen auf das Gro§e, nicht auf das Kleine achten. Beim Kultivieren soll man sich ja offen und aufrichtig und auf Gro§es gerichtet kultivieren. Das, was wir im Verlauf des Verlierens wirklich verlieren, sind die schlechten Dinge.

 

Normalerweise glauben die Menschen, dass alles, wonach sie trachten, gut ist. Von hohen Ebenen aus gesehen, dient das alles in Wirklichkeit dazu, die paar persšnlichen Vorteile der alltŠglichen Menschen zu befriedigen. In der Religion wird gesagt: Wie viel Geld du auch haben magst und wie hoch dein Amt auch sein mag, das bleibt nur fŸr einige Dutzende von Jahren; es kann bei der Geburt nicht mitgebracht und beim Sterben nicht mitgenommen werden. Warum ist die Kultivierungsenergie so wertvoll? Eben weil sie direkt an deinem Urgeist anwŠchst, man kann sie bei der Geburt mitbringen und beim Sterben wieder mitnehmen; au§erdem bestimmt sie direkt deine Fruchtposition, deshalb ist die Kultivierung nicht einfach. Das hei§t, dass das, worauf du verzichtest, etwas Schlechtes ist und nur so kannst du zum Ursprung, zum Wahren zurŸckkehren. Was bekommst du dann? Die Erhšhung der Ebene, zum Schluss die richtige Frucht, den endgŸltigen Erfolg und die Vollendung, womit das grundlegende Problem gelšst wird. NatŸrlich ist es nicht einfach, dass wir auf einmal alle verschiedenen Begierden der alltŠglichen Menschen verlieren und dem Ma§stab eines wahren Kultivierenden entsprechen kšnnen; es wird langsam gemacht. Nun hast du von mir gehšrt, dass es langsam gemacht wird und so sagst du: Der Lehrer hat gesagt, langsam machen, dann mache ich es eben langsam. Das geht aber nicht! Du sollst strenge Anforderungen an dich stellen, aber wir erlauben dir, dich langsam zu erhšhen. Wenn du es heute auf einmal erreichen wŸrdest, wŠrst du heute schon ein Buddha, das ist auch unrealistisch. Mit der Zeit wirst du das schon erreichen.

 

Was wir verlieren, ist dem Wesen nach etwas Schlechtes. Was ist das? Das ist Karma, es hŠngt eng mit dem Herzen des Menschen zusammen und sie fšrdern und ergŠnzen sich gegenseitig. Zum Beispiel haben alltŠgliche Menschen verschiedene schlechte Gesinnungen, wegen persšnlicher Vorteile tut einer verschiedene schlechte Dinge, dadurch bekommt er diese schwarze Substanz – Karma. Das hŠngt direkt mit unserem eigenen Herzen zusammen; um diese schlechte Sache zu beseitigen, muss dein Herz zuerst von Grund auf verŠndert werden.

 

 

Die Umwandlung des Karmas

 

Zwischen der wei§en und der schwarzen Substanz gibt es einen Umwandlungsprozess. Nachdem Konflikte zwischen Menschen aufgetreten sind, gibt es einen Umwandlungsprozess. Nach einer guten Tat bekommt man wei§e Substanz – De; nach einer schlechten Tat bekommt man schwarze Substanz – Karma. Es gibt auch noch einen Prozess der Weitervererbung. Mancher fragt, ob man wohl in der ersten HŠlfte seines Lebens etwas Schlechtes getan hat? Das ist aber nicht unbedingt bei allen so, weil das Karma, das ein Mensch angesammelt hat, nicht nur aus einem Leben stammt. Im Kultivierungskreis wird gesagt, dass der Urgeist unsterblich ist. Wenn der Urgeist unsterblich ist, dann hatte er vielleicht gesellschaftliche AktivitŠten in seinen Vorleben, er hat vielleicht in den AktivitŠten in seinen Vorleben jemandem etwas geschuldet, jemanden schikaniert oder etwas anderes Schlechtes getan, getštet und so weiter, dann wurde Karma erzeugt. Diese Dinge sammeln sich in den anderen RŠumen immer weiter an und bleiben immer bei ihm; mit der wei§en Substanz ist es genauso. Es gibt nicht nur diese eine Quelle. Es gibt noch einen Fall, nŠmlich, es kann in der Sippe beziehungsweise von den Vorfahren weitergegeben werden. FrŸher sagten die Šlteren Menschen: De sammeln, De sammeln, die Vorfahren haben De gesammelt; dieser Mensch ist dabei, De zu verlieren, De zu verbrauchen. Diese Worte sind vollkommen zutreffend. Jetzt haben die alltŠglichen Menschen schon taube Ohren fŸr solche Worte. Wenn du den jŸngeren Leuten sagst: Es fehlt De, zu wenig De, nehmen sie sich das Ÿberhaupt nicht zu Herzen. TatsŠchlich hat das eine wirklich tiefe Bedeutung; sie ist nicht nur ein gedanklicher und geistiger Ma§stab der Menschen der neueren Zeit, sondern sie ist wirklich etwas materiell Existierendes; der Kšrper des Menschen hat diese beiden Substanzen.

 

Manche fragen: Bedeutet das, dass man sich nicht mehr zu hohen Ebenen kultivieren kann, wenn man viel schwarze Substanz hat? Man kann es so sagen, bei Menschen mit viel schwarzer Substanz kann diese das Erleuchtungsvermšgen beeinflussen. Denn sie bildet um deinen Kšrper herum ein Feld, das dich eben genau umschlie§t, dadurch wirst du von den kosmischen Eigenschaften Zhen, Shan, Ren isoliert und so haben solche Menschen vielleicht ein schlechtes Erleuchtungsvermšgen. Wenn andere Ÿber Kultivierung und Qigong reden, hŠlt er das alles fŸr Aberglaube und glaubt es Ÿberhaupt nicht, er findet es lŠcherlich. Normalerweise ist es so, aber auch nicht absolut. Bedeutet das, dass es dann sehr schwierig fŸr diesen Menschen ist und er keine hohe Kultivierungsenergie mehr entwickeln kann, wenn er sich kultivieren will? So ist das auch wieder nicht. Wir sagen, Dafa ist grenzenlos und die Kultivierung hŠngt voll und ganz von deinem Herzen ab. Der Meister fŸhrt durch die TŸr, die Kultivierung hŠngt von einem selbst ab. Es hŠngt vollkommen davon ab, wie du dich kultivierst. Ob du dich kultivieren kannst, hŠngt vollkommen davon ab, ob du aushalten kannst, hergeben kannst und Leiden ertragen kannst. Wenn du dich dazu entschlie§en kannst und dich keinerlei Schwierigkeiten daran hindern kšnnen, dann sage ich, dass es kein Problem gibt.

 

Derjenige mit viel schwarzer Substanz muss normalerweise mehr hergeben als derjenige mit viel wei§er Substanz. Weil die wei§e Substanz den kosmischen Eigenschaften Zhen, Shan, Ren direkt angeglichen ist und solange einer seine Xinxing erhšht und sich in den Konflikten erhšhen kann, wird seine Kultivierungsenergie schon wachsen, so einfach ist das. Einer mit viel De hat ein hohes Erleuchtungsvermšgen, er kann auch Leiden ertragen – Sehnen und Knochen strapazieren, das Herz leiden lassen –, auch wenn er das Kšrperliche etwas mehr ertrŠgt und das Geistige weniger, kann die Kultivierungsenergie wachsen. Bei einem Menschen mit viel schwarzer Substanz geht das jedoch nicht, er muss zuerst solch einen Vorgang durchmachen: Zuerst muss die schwarze Substanz in die wei§e Substanz umgewandelt werden. So ist der Vorgang und das ist auch Šu§erst schmerzhaft. Deshalb muss einer mit einem schlechten Erleuchtungsvermšgen normalerweise mehr Leiden ertragen; ist das Karma gro§, das Erleuchtungsvermšgen schlecht, dann ist es noch schwieriger fŸr ihn, sich zu kultivieren.

 

Ein konkretes Beispiel: Schau dir mal an, wie er sich kultiviert. Die Kultivierung bei der Meditation erfordert ein langes Verweilen im Lotussitz, im Lotussitz schmerzen die Beine und sie werden taub; mit der Zeit beginnt es am Herzen zu nagen und das sehr stark. Sehnen und Knochen strapazieren, das Herz leidet; der Kšrper fŸhlt sich nicht wohl und das Herz auch nicht. Manche haben Angst vor Schmerzen beim Lotussitz, nehmen die Beine herunter und wollen nicht durchhalten. Manche kšnnen es nicht ertragen, wenn sie nur ein bisschen lŠnger im Lotussitz sitzen. Die Beine heruntergenommen, umsonst praktiziert. Sobald es im Lotussitz wehtut, bewegen sie sich sofort ein bisschen, dann gehen sie wieder in den Lotussitz. Wir sehen, dass das keine Wirkung hat. Denn wenn ihm die Beine wehtun, sehen wir, dass sich die schwarze Substanz auf seine Beine stŸrzt. Die schwarze Substanz ist eben das Karma; beim Leiden kann das Karma beseitigt werden und dadurch wandelt es sich in De um. Sobald es wehtut, wird das Karma beseitigt, je stŠrker das Karma nach unten drŸckt, desto schmerzhafter ist es in seinen Beinen, daher tun ihm seine Beine nicht ohne Grund weh. Normalerweise kommt beim Lotussitz der Schmerz in den Beinen in SchŸben, es schmerzt eine Weile und ist besonders schwer zu ertragen, danach lŠsst es wieder nach und nach einer kurzen Weile fŠngt es wieder an zu schmerzen. Normalerweise ist es so.

 

Denn das Karma wird StŸck fŸr StŸck beseitigt. Wenn ein StŸck beseitigt ist, geht es den Beinen ein bisschen besser; nach einer kurzen Weile kommt ein weiteres StŸck, dann fŠngt es wieder an wehzutun. Nachdem die schwarze Substanz beseitigt ist, lšst sie sich nicht auf; auch diese Substanz geht nicht verloren. Nachdem sie beseitigt ist, wandelt sie sich direkt in wei§e Substanz um, diese wei§e Substanz ist nŠmlich die De. Warum kann sie auf diese Weise umgewandelt werden? Weil er Leiden ertragen, hergegeben und Schmerzen ausgehalten hat. Wir sagen, einer bekommt De, wenn er selbst Schmerzen ausgehalten, Leiden ertragen und Gutes getan hat. Deshalb wird so etwas bei der Meditation im Lotussitz auftauchen. Sobald manchem die Beine ein bisschen wehtun, springt er auf, bewegt sich ein bisschen, dann geht er wieder in den Lotussitz. Das hat Ÿberhaupt keine Wirkung. Mancher Ÿbt die Pfahlstellung, die Arme werden durch das Hochhalten mŸde, er kann es nicht aushalten und nimmt sie herunter. Das hat Ÿberhaupt keine Wirkung. Was zŠhlt denn schon dieses bisschen Leiden? Ich sage, wenn sich die Menschen einfach so durch das Hochhalten der Arme schon erfolgreich kultivieren kšnnten, wŠre es einfach zu leicht. Das ist ein Zustand, der bei der Kultivierung in der Meditation auftaucht.

 

Bei unserer Schule lŠuft es im Gro§en und Ganzen nicht so ab, aber es gibt auch einen Teil, der in diesem Bereich wirkt. Bei uns wird das Karma meistens durch zwischenmenschliche Reibereien in Bezug auf die Xinxing umgewandelt, normalerweise zeigt es sich auf diese Weise. Die Leiden, die man bei den Konflikten und bei den zwischenmenschlichen Reibereien ertrŠgt, sind sogar stŠrker als jene Schmerzen. Ich sage, die kšrperlichen Leiden sind am leichtesten zu ertragen, ZŠhne zusammenbei§en, dann vorbei. Bei den zwischenmenschlichen Intrigen und KŠmpfen ist es am schwierigsten, das Herz zu beherrschen.

 

Ein Beispiel: Ein Mensch kommt zur Arbeit und hšrt zwei Menschen etwas Schlechtes Ÿber ihn reden, und zwar sehr schlimm, €rger Ÿberkommt ihn. Aber wir haben gesagt, ein Praktizierender soll eben nicht zurŸckschlagen, wenn er geschlagen wird, nicht zurŸckschimpfen, wenn er beschimpft wird, er soll hohe Ma§stŠbe an sich selbst anlegen. So denkt er: ãDer Lehrer hat gesagt, wir Praktizierenden sind nicht wie die anderen, wir sollen eine gro§zŸgige Haltung einnehmen.Ò Er kommt mit den beiden nicht in Streit. Aber normalerweise, wenn der Konflikt kommt und das Herz eines Menschen nicht gereizt ist, zŠhlt es nicht und hat auch keine Wirkung, er kann sich dann nicht erhšhen. Deshalb kann er es im Herzen nicht lassen, es nagt am Herzen, es kann sein, dass irgendetwas an seinem Herzen zieht, sodass er den Kopf umdrehen will, um zu sehen, wie die beiden aussehen, die schlecht Ÿber ihn reden. Er wendet seinen Kopf fŸr einen Blick, die grimmigen Mienen dieser beiden sind sehr aggressiv, sie sind gerade dabei, sich heftig zu unterhalten. Auf einmal kann er es nicht mehr ertragen, die Wut steigt in ihm hoch, er wird vielleicht gleich mit den beiden loslegen. Bei zwischenmenschlichen Konflikten ist es sehr schwierig, sein Herz zu beherrschen. Ich sage, wenn alles beim Lotussitz vergehen wŸrde, wŠre es doch leicht; aber das wird nicht immer so sein.

 

Deshalb wirst du beim zukŸnftigen Praktizieren auf allerlei Schwierigkeiten sto§en. Wie kannst du dich ohne diese Schwierigkeiten kultivieren? Alle sind gut: Du bist gut, ich bin auch gut, kein Interessenskonflikt, keine Stšrung des menschlichen Herzens, du sitzt da und deine Xinxing wird sich schon erhšhen? Das geht aber nicht. Der Mensch muss sich in der Praxis wirklich stŠhlen, erst dann kann er sich erhšhen. Manche sagen: ãWarum sto§en wir beim Praktizieren immer auf Probleme?Ò Die Probleme unterscheiden sich nicht sehr von denen unter den alltŠglichen Menschen. Denn du kultivierst dich eben unter den alltŠglichen Menschen, du wirst nicht plštzlich auf den Kopf gestellt, irgendwo hingehŠngt oder in den Himmel gebracht und dort ein bisschen leiden gelassen. So etwas kann es nicht geben. Alles bleibt wie bei den alltŠglichen Menschen: Irgendeiner ist heute nicht gut zu dir, irgendeiner Šrgert dich, irgendeiner ist schlecht zu dir, plštzlich sagt einer etwas Beleidigendes zu dir. Dabei wird gesehen, wie du damit umgehst.

 

Warum stš§t du auf solche Probleme? All dies wird durch das Karma verursacht, das du selbst verschuldet hast. Wir haben schon unzŠhlige Portionen fŸr dich beseitigt. Es bleibt nur noch das bisschen, das auf verschiedene Ebenen verteilt wird, um deine Xinxing zu erhšhen; einige Schwierigkeiten sind eingerichtet worden, damit das Menschenherz gestŠhlt und allerlei Eigensinne beseitigt werden. All dies sind deine eigenen Schwierigkeiten; um deine Xinxing zu erhšhen, haben wir sie benutzt. Wir werden sicherstellen, dass du sie alle Ÿberwinden kannst. Solange du deine Xinxing erhšhst, kannst du sie schon Ÿberwinden; es ist nur zu befŸrchten, dass du selbst sie nicht Ÿberwinden willst. Wenn du willst, kannst du sie Ÿberwinden. Also, wenn du spŠter auf Konflikte stš§t, sollst du sie nicht fŸr zufŠllig halten. Denn wenn Konflikte entstehen, werden sie plštzlich auftauchen, aber sie sind nicht zufŠllig da, sie sind dazu da, um deine Xinxing erhšhen zu lassen. Solange du dich als einen Praktizierenden betrachtest, kannst du schon gut damit umgehen.

 

NatŸrlich wirst du nicht darŸber informiert, wann die Schwierigkeiten und Konflikte kommen. Was kultivierst du noch, wenn du Ÿber alles informiert wŠrst? Sie hŠtten auch keine Wirkung mehr. Normalerweise tauchen sie plštzlich auf, nur so kann die Xinxing eines Menschen geprŸft werden, nur so kann sich die Xinxing eines Menschen wirklich erhšhen. Ob man seine Xinxing beherrschen kann, lŠsst sich nur auf diese Weise sehen, deshalb tauchen die Konflikte nicht zufŠllig auf. WŠhrend des ganzen Verlaufs der Kultivierung werden solche Probleme bei der Umwandlung des Karmas auftauchen, sie sind viel schwerer zu ertragen als das Strapazieren der Sehnen und Knochen und als es sich die normalen Menschen vorstellen. Du praktizierst, du praktizierst ein bisschen lŠnger und hŠltst die HŠnde hoch bis zur ErmŸdung oder stehst bis die Beine ermŸdet sind, wŠchst so schon deine Kultivierungsenergie? Wenn du einige Stunden lŠnger praktizierst, kann dann deine Kultivierungsenergie schon wachsen? Das hat nur die Wirkung, den Benti umzuwandeln. Und es braucht noch Energie, um es zu verstŠrken. Das hat keine Wirkung auf die Erhšhung der Ebene. Das Leiden des Herzens ist erst der SchlŸssel zur wirklichen Erhšhung der Ebene. Wenn man sich allein durch das Strapazieren der Sehnen und Knochen schon erhšhen kšnnte, dann sage ich, die chinesischen Bauern leiden am meisten, sollten sie dann alle gro§e Qigong-Meister sein? Wie sehr du auch deine Sehnen und Knochen strapazierst, du kannst dich doch nicht mit ihnen vergleichen: Jeden Tag arbeiten sie unter der brennenden Sonne auf dem Feld, leidend und mŸde. Also so einfach ist das nicht. Deshalb sagen wir, sich wirklich erhšhen zu wollen, dann das Herz wirklich erhšhen lassen, nur so kann man sich wirklich erhšhen.

 

Damit wir uns bei der Umwandlung des Karmas gut beherrschen kšnnen und die Dinge nicht wie die alltŠglichen Menschen verderben, sollen wir im Alltag ein barmherziges Herz und einen harmonischen, ruhigen Herzenszustand bewahren. Wenn du dann plštzlich auf Probleme stš§t, kannst du gut damit umgehen. Wenn dein Herz immer so harmonisch und barmherzig ist, hast du eine Pufferzone, einen Spielraum zum Nachdenken, wenn die Probleme plštzlich auftauchen. Wenn du im Herzen immer an Streiten und KŠmpfen mit anderen denkst, dann sage ich, du wirst sofort mit anderen streiten, wenn du auf Probleme stš§t; das ist garantiert so. Deshalb sage ich, wenn du auf Konflikte stš§t, lŠsst man dich eben deine eigene schwarze Substanz in die wei§e Substanz, in De, umwandeln.

 

Unsere Menschheit hat sich bis zum heutigen Zustand entwickelt, fast jeder hat sich lange im Karma gewŠlzt und trŠgt ziemlich gro§es Karma an sich. Deshalb wird so etwas oft bei der Umwandlung des Karmas vorkommen. WŠhrend deine Kultivierungsenergie wŠchst und sich deine Xinxing erhšht, wird gleichzeitig dein Karma beseitigt und umgewandelt. Wenn du auf Konflikte stš§t, wird sich das vielleicht beim StŠhlen der Xinxing zwischen den Menschen zeigen. Wenn du das ertragen kannst, wird dein Karma beseitigt; deine Xinxing wird sich erhšhen und deine Kultivierungsenergie wird auch wachsen. Dann sind sie ineinander verschmolzen. Die frŸheren Menschen hatten viel De, ihre Xinxing war von Anfang an schon hoch, sie brauchten nur ein kleines bisschen Leiden zu ertragen, schon konnte ihre Kultivierungsenergie wachsen. Die heutigen Menschen sind aber nicht so, sobald sie leiden, wollen sie sich nicht mehr kultivieren, au§erdem ist es immer schwieriger fŸr sie zu erkennen, dann ist es noch schwieriger sich zu kultivieren.

 

Wenn du wŠhrend der Kultivierung auf konkrete Konflikte stš§t oder wenn dich andere schlecht behandeln, kann es zwei Mšglichkeiten geben: Erstens, du hast vielleicht in deinen Vorleben andere schlecht behandelt. Du fŸhlst dich im Herzen nicht ausgeglichen: ãWarum werde ich so behandelt?Ò Aber warum hast du andere frŸher so behandelt? Du wŸrdest sagen: ãDamals wusste ich das nicht, in diesem Leben kŸmmere ich mich nicht um die Dinge aus jenem Leben.Ò Das geht aber nicht. Es gibt noch eins: Bei den Konflikten ist die Frage der Umwandlung des Karmas betroffen. Wenn wir also konkret damit umgehen, sollen wir eine gro§zŸgige Haltung einnehmen und nicht so handeln wie alltŠgliche Menschen. Am Arbeitsplatz und in anderen Arbeitsumgebungen ist das genauso, bei SelbststŠndigen ist das ebenso, es gibt auch den Umgang mit Menschen, es ist unmšglich, keinen Kontakt mit der Gesellschaft zu haben, zumindest gibt es noch Beziehungen zwischen Nachbarn.

 

Im gesellschaftlichen Umgang wird man auf allerlei Konflikte sto§en. Bei dem Teil von uns, bei dem man sich unter den alltŠglichen Menschen kultiviert, ist es so: Ganz gleich, wie viel Geld du auch haben magst, wie hoch dein Amt auch sein mag, ob du ein SelbststŠndiger bist, eine Firma hast oder was fŸr GeschŠfte du auch machst, all das spielt keine Rolle. Man kann fair im GeschŠft sein und ein aufrichtiges Herz haben. Alle Berufe in der menschlichen Gesellschaft sollen existieren; es ist das Menschenherz, das nicht aufrichtig ist und das hat nichts damit zu tun, in welchem Beruf man tŠtig ist. FrŸher gab es einen Spruch: ãZehn HŠndler, neun tŸckisch.Ò Das sagen die alltŠglichen Menschen. Ich sage, das ist eine Frage des Menschenherzens. Wenn du ein aufrichtiges Herz hast und fair handelst, dann sollst du auch mehr Geld verdienen, nachdem du mehr hergegeben hast. Du hast das bekommen, weil du unter den alltŠglichen Menschen etwas hergegeben hast. Ohne Verlust kein Gewinn; Gewinn durch Arbeit. In jeder sozialen Schicht kann man ein guter Mensch sein, in unterschiedlichen Schichten gibt es unterschiedliche Konflikte. Hohe Schichten haben Konfliktformen der hohen Schichten, alle Konflikte kšnnen richtig behandelt werden. Ganz gleich, in welcher Schicht, man kann ein guter Mensch sein und all die verschiedenen Begierden und Eigensinne leichtnehmen. In unterschiedlichen Schichten kann man sich als ein guter Mensch zeigen, jeder kann sich in seiner Schicht kultivieren.

 

Zurzeit sind in China die zwischenmenschlichen Konflikte ziemlich eigenartig, ganz gleich, ob es in den staatlichen Unternehmen oder in anderen Unternehmen ist. Dieses PhŠnomen hat es in anderen LŠndern und in der Geschichte nie gegeben. Die Interessenskonflikte scheinen also besonders heftig zu sein, einander zu hintergehen und miteinander zu kŠmpfen wegen eines winzigen Vorteils, die ausgesendeten Gedanken und angewandten Tricks sind alle sehr schlecht, es ist sogar schwer, ein guter Mensch zu sein. Ein Mensch kommt zum Beispiel zur Arbeit, er spŸrt, irgendetwas liegt in der Luft. SpŠter wird ihm gesagt: ãJemand hat etwas sehr Schlechtes Ÿber dich gesagt und es an die gro§e Glocke gehŠngt, er hat sich bei der Leitung Ÿber dich beschwert, er hat dich in Misskredit gebracht.Ò Jeder schaut dich mit einem merkwŸrdigen Blick an. Kann ein normaler Mensch so etwas ertragen? Wie kann er das erdulden? Wie du mir, so ich dir. Er hat seine Leute, ich habe auch meine Leute, lass uns loslegen. Wenn du unter den alltŠglichen Menschen so handelst, werden die alltŠglichen Menschen sagen, dass du stark bist. Aber als ein Praktizierender bist du dann viel zu schlecht. Wenn du streitest und kŠmpfst wie ein alltŠglicher Mensch, dann bist du nun einmal ein alltŠglicher Mensch. Wenn du dich beim Kampf noch tŸchtiger zeigst als er, dann bist du noch nicht einmal so gut wie dieser alltŠgliche Mensch.

 

Wie sollen wir mit dieser Frage umgehen? Wenn wir auf diese Art Konflikt sto§en, sollen wir zuerst gefasst und ruhig bleiben und nicht so handeln wie er. NatŸrlich kšnnen wir es mit guter Absicht erklŠren und die Sache klarstellen, das ist in Ordnung; aber wenn du zu eigensinnig bist, so geht das auch nicht. Wenn wir auf solche Probleme sto§en, sollen wir nicht streiten und kŠmpfen wie die anderen. Er handelt so und du auch, bist du dann nicht doch ein alltŠglicher Mensch? Nicht nur, dass du nicht kŠmpfen und streiten sollst wie er, sondern du sollst ihn im Herzen auch nicht hassen, du sollst ihn wirklich nicht hassen. Hast du dich nicht geŠrgert, wenn du ihn hasst? Dann ist es dir nicht gelungen, nachsichtig zu sein. Wir sprechen von Zhen, Shan, Ren, von deiner Barmherzigkeit ist dann noch weniger zu sehen. Deshalb sollst du nicht so handeln wie er, du sollst dich wirklich nicht Ÿber ihn Šrgern, auch wenn er dich Ÿberall in Misskredit gebracht hat, sodass du deinen Kopf nicht mehr heben kannst. Nicht nur, dass du dich nicht Ÿber ihn Šrgern sollst, sondern du sollst ihm auch noch von Herzen danken, ihm wirklich danken. AlltŠgliche Menschen denken vielleicht: ãIst das dann nicht so wie bei Ah Q[41]?Ò Ich sage dir, so ist das nicht.

 

Denk einmal nach: Du bist ein Praktizierender, soll ein hoher Ma§stab an dich angelegt werden oder nicht? Du wirst dann nicht mehr nach den GrundsŠtzen der alltŠglichen Menschen gefordert, nicht wahr? Du bist ein Kultivierender, sind es dann nicht Dinge von hohen Ebenen, die du bekommst? Dann musst du nach den GrundsŠtzen der hohen Ebenen gefordert werden. Wenn du so handelst wie er, bist du dann nicht genauso wie er? Also, warum sollst du ihm dann auch noch danken? Denk mal nach, was du bekommen hast? In diesem Kosmos gibt es einen Grundsatz, der hei§t: Wer nichts verliert, gewinnt nichts; wenn einer etwas gewinnt, muss er etwas verlieren. Unter den alltŠglichen Menschen hat er dich in Misskredit gebracht, dann zŠhlt er zur Seite der Gewinner und er hat Vorteile bekommen. Je mehr er dich in Misskredit gebracht hat und je grš§eres Aufsehen er erregt, desto mehr ertrŠgst du und desto mehr De verliert er, all diese De wird dir gegeben. Zugleich, wŠhrend du das ertragen hast, hast du es vielleicht sehr leicht genommen und du hast es dir Ÿberhaupt nicht zu Herzen genommen.

 

In diesem Kosmos gibt es noch einen Grundsatz: Du hast sehr gro§es Leiden ertragen, so wird auch dein eigenes Karma umgewandelt. Denn du hast etwas hergegeben, wie viel du ertragen hast, so viel wird umgewandelt, alles wird zur De. Ist es nicht genau diese De, die die Praktizierenden haben wollen? Hast du dann nicht schon zwei Gewinne? Dein Karma ist auch beseitigt worden. Wo sonst kšnntest du deine Xinxing erhšhen, wenn er dir diese Umgebung nicht geschaffen hŠtte? Du bist gut, ich bin auch gut, gut sitzen alle beisammen und dann wŠchst schon die Kultivierungsenergie, wo gibt es denn so etwas? Gerade weil er so einen Konflikt fŸr dich geschaffen hat und damit eine Gelegenheit zur Erhšhung deiner Xinxing entstanden ist, kannst du deine Xinxing erhšhen. Hat sich deine Xinxing dann nicht erhšht? Der dritte Gewinn. Du bist ein Praktizierender; wenn sich deine Xinxing erhšht hat, ist deine Kultivierungsenergie nicht auch mitgewachsen? Vier Gewinne auf einen Schlag. Warum sollst du ihm nicht danken? Du sollst ihm wirklich von Herzen sehr dankbar sein, das ist wirklich so.

 

NatŸrlich waren die Gedanken, die er ausgesendet hat, nicht gut, sonst hŠtte er dir auch keine De gegeben. Aber er hat dir wirklich eine Gelegenheit zur Erhšhung deiner Xinxing geschaffen. Das hei§t, wir mŸssen unbedingt auf die Kultivierung der Xinxing achten; beim Kultivieren der Xinxing wird gleichzeitig Karma beseitigt und in De umgewandelt, erst dann kann sich deine Ebene erhšhen, sie fšrdern und ergŠnzen sich gegenseitig. Von hohen Ebenen aus gesehen, haben sich die GrundsŠtze schon geŠndert. AlltŠgliche Menschen kšnnen das jedoch nicht einsehen. Wenn du die GrundsŠtze hoher Ebenen betrachtest, wirst du sehen, dass sie všllig anders sind. Unter den alltŠglichen Menschen hŠltst du einen Grundsatz fŸr richtig, aber er ist nicht wirklich richtig. Erst von hohen Ebenen aus gesehen, ist etwas wirklich richtig, oft ist das so.

 

Die GrundsŠtze habe ich euch grŸndlich erklŠrt, ich hoffe, dass ihr euch bei der zukŸnftigen Kultivierung als Praktizierende betrachten und wirklich kultivieren kšnnt, denn die GrundsŠtze sind schon bekannt. Vielleicht findet mancher, weil er sich unter den alltŠglichen Menschen befindet, dass die greifbaren materiellen Vorteile der alltŠglichen Menschen direkt vor seinen Augen stehen und diese doch praktisch sind. In der starken Stršmung der alltŠglichen Menschen kann er sich doch nicht entsprechend den hohen Ma§stŠben fordern. In Wirklichkeit ist es so: Um ein guter Mensch unter den alltŠglichen Menschen zu sein, gibt es Helden und vorbildliche Menschen, sie sind Vorbilder unter den alltŠglichen Menschen. Willst du ein Kultivierender sein, hŠngt dies voll und ganz von deinem Herzen und deinem eigenen Erkennen ab, es gibt kein Vorbild. Zum GlŸck haben wir heute das Dafa schon erklŠrt; wenn du dich in der Vergangenheit kultivieren wolltest, gab es jedoch niemanden, der es erklŠrte. Wenn du also nach dem Dafa handelst, wirst du es vielleicht besser machen. Ob du dich kultivieren kannst, ob du es schaffen kannst und bis zu welcher Ebene du vorsto§en wirst, hŠngt voll und ganz von dir selbst ab.

 

NatŸrlich beschrŠnken sich die Umwandlungsformen des Karmas nicht nur auf das, was ich eben erklŠrt habe, in anderen Bereichen zeigen sie sich auch. In der Gesellschaft, in der Familie tauchen sie auch auf. Auf der Stra§e oder in anderen gesellschaftlichen Umgebungen kannst du auch auf Probleme sto§en. Du wirst dazu gebracht, das Herz, das du unter den alltŠglichen Menschen nicht loslassen kannst, loszulassen. Alle Eigensinne, solange du sie hast, werden in verschiedenen Umgebungen weggeschliffen. Man lŠsst dich auf die Nase fallen, damit du daraus Tao erkennst, so kultivierst du dich da hindurch.

 

Es gibt noch einen relativ typischen Fall. Viele unter uns haben so etwas bei der Kultivierung erlebt: Gerade wenn du praktizierst, ist dein Ehepartner besonders unglŸcklich; sobald du praktizierst, streitet er mit dir. Wenn du etwas anderes machst, kŸmmert er sich nicht darum. Wenn du zum Beispiel Mah-Jongg[42] spielst und viel Zeit damit verschwendest, ist er zwar auch nicht froh darŸber, findet es aber nicht so schlimm, als wenn du praktizierst. Dein Praktizieren macht ihm doch nichts aus; den Kšrper zu trainieren, das stšrt ihn auch nicht, das ist doch gut. Aber sobald du praktizierst, wird er heftig mit dir streiten. Wegen des Praktizierens haben sich manche Ehepaare beinahe scheiden lassen. Viele haben nicht darŸber nachgedacht, warum so etwas geschehen ist. Wenn du ihn spŠter fragst, warum er sich so sehr Ÿber das Praktizieren geŠrgert hat, kann er nichts sagen, wirklich nichts: ãJa, ich sollte mich auch nicht so sehr Šrgern, aber in dem Moment war ich einfach so aufgebracht.Ò Was ist das denn eigentlich? Beim Praktizieren wird das Karma umgewandelt, wer nichts verliert, gewinnt nichts; was du verlierst, ist doch etwas Schlechtes, dafŸr musst du etwas hergeben.

 

Wenn du vielleicht gerade durch die HaustŸr hereinkommst, geht dein Ehepartner ohne Grund auf dich los. Wenn du das erduldest, dann hast du heute nicht umsonst praktiziert. Manche wissen auch, dass man beim Praktizieren auf De achten muss, deshalb ist er normalerweise sehr lieb zu seiner Frau. Er denkt: ãSonst bin ich doch derjenige, der das Sagen hat, heute tanzt sie mir aber auf der Nase herum.Ò Er kann seine Wut nicht mehr zurŸckhalten und streitet mit ihr, schon hat er heute wieder umsonst praktiziert. Denn das Karma ist da, sie hilft dir, es zu beseitigen, aber du machst da nicht mit und streitest mit ihr, dann wird es nicht beseitigt. So etwas passiert sehr oft, vielen unter uns ist so etwas begegnet, sie haben aber nicht darŸber nachgedacht, warum das so ist. Wenn du etwas anderes machst, mischt sie sich normalerweise auch nicht ein; das ist eigentlich eine gute Sache, aber sie macht dir stŠndig Probleme. In Wirklichkeit hilft sie dir, das Karma zu beseitigen, aber das wei§ sie selbst nicht. Es ist aber nicht so, dass sie nur Šu§erlich mit dir streitet und innerlich doch ganz lieb zu dir ist, so ist das nicht, ihr €rger kommt wirklich aus dem Herzen. Denn auf wen das Karma fŠllt, der fŸhlt sich unwohl, das ist mit Sicherheit so.

 

 

Die Xinxing erhšhen

 

Weil frŸher viele Menschen ihre Xinxing nicht gut bewahren konnten, tauchten viele Probleme auf. Nachdem sie sich zu einer gewissen Ebene kultiviert hatten, konnten sie nicht mehr hšher kommen. Mancher hatte von Anfang an schon eine relativ hohe Xinxing, beim Praktizieren ist sein Himmelsauge plštzlich gešffnet worden und er hat eine gewisse Ebene erreicht. Weil dieser Mensch eine relativ gute angeborene Grundlage und eine sehr hohe Xinxing hatte, wuchs seine Kultivierungsenergie auch sehr schnell. Seine Kultivierungsenergie ist bis zu der Stelle gewachsen, wo sich seine Xinxing befand; wenn er dann seine Kultivierungsenergie weiter erhšhen will, wird sich der Konflikt auch zuspitzen, dann muss er seine Xinxing weiter erhšhen. Besonders diejenigen, die von Natur aus schon eine gute Grundlage haben, spŸren, dass es mit ihrer Kultivierungsenergie rasch bergauf geht und es mit dem Praktizieren auch ganz gut klappt. Wieso sind plštzlich so viele Probleme aufgetaucht? Wieso lŠuft alles schief? Andere sind nicht mehr gut zu ihm, die Leitung schŠtzt ihn auch nicht mehr, zu Hause gibt es Spannungen. Wieso sind auf einmal so viele Konflikte aufgetaucht? Er selbst kann das auch nicht erkennen. Aufgrund seiner guten angeborenen Grundlage hat er eine gewisse Ebene erreicht, ein solcher Zustand ist entstanden. Aber wie kann das der Ma§stab fŸr die endgŸltige Vollendung eines Kultivierenden sein? Auf dem Weg der Kultivierung nach oben stehst du noch ganz am Anfang! Du musst dich weiter erhšhen. Die Wirkung kam durch das bisschen an angeborener Grundlage, die du mitgebracht hast und so erst konntest du diesen Zustand erreichen. Bei weiterer Erhšhung muss der Ma§stab auch angehoben werden.

 

Manche sagen: ãIch werde mehr Geld verdienen und meine Familie absichern, danach brauche ich mich um nichts mehr zu kŸmmern und kann Tao kultivieren.Ò Ich sage, das ist ein unrealisierbarer Wunschtraum. Du kannst nicht in das Leben anderer eingreifen und das Schicksal anderer beeinflussen, einschlie§lich das Schicksal deiner Frau und deiner Kinder, deiner Eltern und Geschwister. Hast du darŸber das Sagen? Au§erdem, was kultivierst du noch, wenn du keine Sorgen und gar keine Probleme mehr hast? Ganz gemŸtlich praktizieren? Wo gibt es denn so etwas? Das denkst du aus der Sicht eines alltŠglichen Menschen.

 

Bei der Kultivierung musst du dich eben in diesen Schwierigkeiten kultivieren, um zu sehen, ob du auf alle deine GefŸhle und Begierden verzichten und sie leichtnehmen kannst. Wenn du doch noch an solchen Dingen festhŠltst, kannst du dich nicht erfolgreich kultivieren. Alles hat seinen schicksalhaften Zusammenhang. Warum kann ein Mensch Mensch sein? Eben weil es unter den Menschen GefŸhle gibt. Die Menschen leben eben fŸr GefŸhle: Bindungen zwischen den Verwandten, Bindungen zwischen Mann und Frau, Bindungen zu den Eltern, leidenschaftliche GefŸhle, Bindungen zu Freunden, beim Tun wird von GefŸhlen geredet, nirgendwo kann man sich von GefŸhlen trennen; etwas machen wollen oder nicht, sich freuen oder nicht, Liebe und Hass, alles in der gesamten menschlichen Gesellschaft entspringt den GefŸhlen. Wenn du dich nicht von diesen GefŸhlen trennst, kannst du dich nicht kultivieren. Wenn du aus diesen GefŸhlen herausspringst, wird dich niemand mehr bewegen kšnnen, das Herz eines alltŠglichen Menschen kann dich dann nicht mehr mitrei§en. An seine Stelle tritt Barmherzigkeit, etwas noch Erhabeneres. NatŸrlich ist es nicht einfach, sich auf einmal von ihnen zu trennen; Kultivierung ist ein sehr langwieriger Vorgang, ein Vorgang, in dem Eigensinne langsam beseitigt werden. Aber du musst strenge Anforderungen an dich stellen.

 

Bei uns Praktizierenden werden die Konflikte plštzlich auftauchen. Was tun? Wenn du im Alltag immer ein barmherziges Herz und einen harmonischen Herzenszustand bewahrst, wirst du gut mit den Problemen umgehen kšnnen, denn es gibt eine Pufferzone. Du bist immer barmherzig und gut zu allen, ganz gleich, was du tust, du denkst immer an andere. Jedes Mal, wenn du auf Probleme stš§t, denkst du zuerst, ob es andere ertragen kšnnen oder nicht und ob es anderen schadet, dann wird es keine Probleme mehr geben. Deshalb sollst du dich beim Praktizieren mit hohem Ma§stab, noch hšherem Ma§stab messen.

 

Oft wird das nicht erkannt. Bei manchem ist das Himmelsauge gešffnet, er hat den Buddha gesehen, zu Hause betet er den Buddha an und murmelt im Herzen: ãWieso kŸmmerst du dich nicht um mich? Hilf mir bitte dieses Problem zu lšsen!Ò NatŸrlich kŸmmert sich der Buddha nicht darum, diese Schwierigkeit hat er doch gerade arrangiert und der Zweck ist, deine Xinxing erhšhen zu lassen, erst in Konflikten kannst du dich erhšhen. Kann er das fŸr dich lšsen? †berhaupt nicht. WŠre es gelšst, wie kšnnte deine Kultivierungsenergie wachsen und sich deine Xinxing und deine Ebene erhšhen? Deine Kultivierungsenergie wachsen zu lassen, das erst ist das Entscheidende. Von den gro§en Erleuchteten her gesehen, ist Mensch zu sein nicht das Ziel; der Mensch lebt nicht, um Mensch zu sein, sondern man lŠsst dich eben zurŸckkehren. Wie viel Leiden der Mensch ertrŠgt – ihrer Ansicht nach ist es umso besser, je mehr der Mensch leidet, umso schneller wird die Schuld beglichen, genauso denken sie. Mancher erkennt das nicht, wenn ihm das Anbeten des Buddhas nichts gebracht hat, fŠngt er an, sich Ÿber Buddha zu beschweren: ãWieso hilfst du mir nicht? Jeden Tag verbrenne ich doch fŸr dich RŠucherstŠbchen und mache Kotau.Ò Wegen so etwas hat mancher sogar die Buddhastatuen zerschmettert und von da an beschimpft er den Buddha. Weil er geschimpft hat, fŠllt seine Xinxing herunter und seine Kultivierungsenergie ist auch nicht mehr da. Er wei§, dass er nichts mehr hat, dann hasst er den Buddha noch mehr, er meint, dass der Buddha ihm schadet. Er beurteilt die Xinxing des Buddhas mit den GrundsŠtzen der alltŠglichen Menschen, wie kann es so beurteilt werden? Er betrachtet die Dinge der hohen Ebenen mit dem Ma§stab der alltŠglichen Menschen, wie kann das gehen? Deshalb tauchen hŠufig solche Probleme auf, die Leiden im Leben werden als Ungerechtigkeit angesehen, viele Menschen stŸrzen ab und fallen nach unten.

 

Vor einigen Jahren gab es viele gro§e Qigong-Meister, auch einige sehr berŸhmte sind heruntergefallen. NatŸrlich sind alle wahren Qigong-Meister schon zurŸckgegangen; nachdem sie ihre historische Mission erfŸllt haben, sind sie zurŸckgegangen. Nur diejenigen, die sich unter den alltŠglichen Menschen verirrt haben und deren Xinxing gefallen ist, sind Ÿbrig geblieben und noch aktiv, sie haben schon keine Kultivierungsenergie mehr. Manche Qigong-Meister, die frŸher ein relativ hohes Ansehen hatten, sind in der Gesellschaft noch aktiv; sein Meister sieht, dass er unter die alltŠglichen Menschen gefallen und auf Ruhm und Reichtum hereingefallen ist, sodass er selbst nicht mehr herauskommen kann und es bei ihm schon nicht mehr geht, so hat sein Meister seinen Neben-Urgeist weggebracht, an dem all die Kultivierungsenergie angewachsen ist. Es gibt ziemlich viele solcher Beispiele.

 

In unserer Schule gibt es relativ wenige solcher Beispiele und wenn, so sind sie auch nicht so auffŠllig. Was die Erhšhung der Xinxing angeht, gibt es sehr viele auffŠllige Beispiele. Da gab es einen Lernenden aus einer Textilfabrik in einer Stadt in Shandong. Nachdem er Falun Dafa gelernt hatte, brachte er ihn auch anderen Kollegen bei, sodass die ganze Fabrik dadurch ein neues geistiges Antlitz bekam. FrŸher war es Ÿblich, dass die Mitarbeiter die HandtŸcher nach Hause mitgehen lie§en. Nachdem er den Kultivierungsweg gelernt hatte, nicht nur, dass er nichts mehr mitgehen lie§, er brachte auch noch das zurŸck, was er schon nach Hause mitgenommen hatte. Andere Kollegen sahen, dass er so handelte, dann lie§ keiner mehr etwas mitgehen; manche Mitarbeiter brachten auch das wieder zurŸck, was sie frŸher mitgenommen hatten. Das geschah in der ganzen Fabrik.

 

Einmal ging der Leiter einer Betreuungsstelle einer Stadt in eine Fabrik, um zu sehen, wie sich die dortigen Falun Dafa-Lernenden kultiviert hatten. Er wurde vom Direktor der Fabrik persšnlich empfangen: ãNachdem diese Mitarbeiter euer Falun Dafa gelernt haben, kommen sie frŸh und gehen spŠt, sie arbeiten gewissenhaft und flei§ig; wenn die Leitung die Arbeit an sie verteilt, sind sie gar nicht wŠhlerisch, sie kŠmpfen auch nicht mehr um eigene Vorteile. Seitdem sie so handeln, hat sich das geistige Antlitz der ganzen Fabrik verbessert, auch die wirtschaftliche Lage der Fabrik hat sich verbessert. Euer Kultivierungsweg ist wirklich kraftvoll. Wenn euer Lehrer kommt, werde ich auch an den Kursen teilnehmen.Ò Das Hauptziel der Kultivierung unseres Falun Dafa ist, Menschen zu hohen Ebenen anzuleiten; wir haben eigentlich nicht an so etwas gedacht, jedoch kann es die geistige Zivilisation der Gesellschaft krŠftig fšrdern. Wenn jeder im Inneren seines Herzens sucht und daran denkt, wie er sich gut verhalten soll, dann sage ich, dass die Gesellschaft stabil sein und das moralische Niveau der Menschheit wieder steigen wird.

 

Als ich in Taiyuan das Fa erklŠrte und den Kultivierungsweg verbreitete, gab es dort eine Lernende, die Ÿber 50 Jahre alt war. Sie kam mit ihrem Mann zum Kurs. Als sie mitten auf der Stra§e waren, raste ein Auto heran. Die Kleidung der Šlteren Dame wurde plštzlich vom Au§enspiegel des Autos erfasst. Danach wurde sie Ÿber zehn Meter mitgerissen, ãrumsÒ, sie stŸrzte zu Boden und nach etwa zwanzig Metern hielt das Auto an. Der Fahrer sprang aus dem Auto und war auch noch unfreundlich: ãHey, guckst du nicht, wo du hinlŠufst?!Ò So sind eben die Menschen heutzutage: Wenn etwas passiert, schieben sie zuerst die Verantwortung von sich; egal, ob es an ihnen liegt oder nicht, sie schieben sie von sich. Der im Auto Sitzende sagte: ãSchau doch einmal nach, wie schlimm sie verletzt ist, bringen wir sie ins Krankenhaus.Ò Der Fahrer kam wieder zur Besinnung und sagte schnell: ãWie geht es Ihnen, gnŠdige Frau? Sind Sie verletzt? Lassen Sie uns zur Untersuchung ins Krankenhaus fahren.Ò Die Lernende stand langsam vom Boden auf und sagte: ãNichts passiert, Sie kšnnen weiterfahren.Ò Sie klopfte sich den Staub ab, schnappte sich ihren Mann und ging mit ihm weg.

 

Im Kurs hat sie mir das erzŠhlt und da war ich auch sehr froh. Die Xinxing unserer Lernenden hat sich wirklich erhšht. Sie sagte zu mir: ãLehrer, ich habe heute Falun Dafa gelernt; wenn ich Falun Dafa nicht gelernt hŠtte, hŠtte ich heute nicht so gehandelt.Ò Denkt einmal nach: Sie ist schon Rentnerin, heutzutage sind die Preise so hoch und es gibt auch keine Sozialhilfe mehr. Sie als schon Ÿber 50-JŠhrige wurde von einem Auto so weit mitgerissen und fiel zu Boden. Wo verletzt? †berall verletzt; liegt auf dem Boden und steht nicht mehr auf. Ins Krankenhaus? Klar doch, bleibt im Krankenhaus und kommt nicht mehr heraus. Ein alltŠglicher Mensch verhŠlt sich sehr wahrscheinlich so. Aber sie ist eine Praktizierende und hat nicht so gehandelt. Wir sagen, Gutes oder Schlechtes entspringt einem einzigen Gedanken, der Unterschied in diesem einzigen Gedanken bringt auch unterschiedliche Folgen mit sich. In so hohem Alter, wenn sie ein alltŠglicher Mensch wŠre, kšnnte sie dann unverletzt bleiben? Aber sie hatte nicht einmal einen Kratzer. Gutes oder Schlechtes entspringt einem einzigen Gedanken; hŠtte sie dort gelegen und gesagt: ãOh weh, es geht nicht mehr, ich bin hier verletzt und dort verletzt.Ò Dann wŠren sehr wahrscheinlich ihre Sehnen gerissen und die Knochen gebrochen und sie wŠre gelŠhmt. Wie viel Geld dir auch gegeben wird, kann es angenehm sein, wenn du den Rest deines Lebens im Krankenhaus liegst und nicht mehr aufstehen kannst? Die Schaulustigen haben sich sogar gewundert, warum diese Šltere Dame kein Geld von dem Fahrer erpresste: ãVerlange doch Schmerzensgeld von ihm.Ò Die moralischen Normen der heutigen Menschen sind schon verdreht. Der Fahrer ist wohl zu schnell gefahren, aber kann es sein, dass er sie absichtlich angefahren hat? Hat er das nicht unabsichtlich getan? Aber die heutigen Menschen sind nun einmal so; wenn kein Geld erpresst wird, sind sogar die Schaulustigen im Herzen unausgeglichen. Ich sage: Heutzutage kann man Gutes und Schlechtes nicht mehr klar voneinander unterscheiden. Wenn du zu jemandem sagst: ãDu tust gerade etwas SchlechtesÒ, glaubt er es nicht. Denn die moralischen Normen der Menschen haben sich schon geŠndert; manche sind nur auf Profit aus, solange sie Geld herbeischaffen kšnnen, tun sie alles. ãVerzichtet einer auf Eigennutz, kommen Himmel und Erde Ÿber ihnÒ, so etwas ist sogar schon zum Motto geworden!

 

In Peking gab es einen Lernenden. Nach dem Abendessen ging er mit seinem Kind zum Qianmen spazieren, da sahen sie einen Werbewagen, der Werbung fŸr eine Lotterie machte. Das Kind hatte Lust mitzumachen und wollte ein Los ziehen. Also gut, dann zieh mal eins, er gab dem Kind einen Yuan fŸr ein Los und so hat das Kind gezogen: Zweiter Preis, ein hochwertiges Kinderfahrrad. Das Kind war ŸberglŸcklich. In seinem Kopf jedoch fiel ihm mit einem ãDongÒ ein: Ich bin ein Praktizierender, wie kann ich nach so etwas trachten? Ich bekomme ungerechtfertigt dieses Geld, wie viel De muss ich dafŸr hergeben? Er sagte zu dem Kind: Wir nehmen das nicht; wenn wir eins haben wollen, kaufen wir es uns selbst. DarŸber hat sich das Kind nicht gefreut: ãIch habe mir so gewŸnscht, dass du mir eins kaufst, aber du kaufst mir keins, jetzt habe ich selbst eins gewonnen und du lŠsst es mich nicht nehmen.Ò Es weinte und schrie und sagte Nein. Kein Ausweg, nur noch das Ding nach Hause schieben. Nachdem er zu Hause angekommen war, je mehr er daran dachte, umso weniger schmeckte es ihm: ãIch bringe ihnen doch einfach das Geld zurŸck.Ò Aber gleich darauf dachte er wieder: ãDas Los ist schon nicht mehr da; wenn ich ihnen Geld bringe, werden sie es nicht untereinander teilen? Ich spende das Geld einfach meiner Firma.Ò

Zum GlŸck gab es in seiner Firma viele Falun Dafa-Lernende und die Leitung verstand ihn auch. Wenn es eine normale Umgebung, eine normale Firma gewesen wŠre und du hŠttest dort gesagt, du bist ein Praktizierender, du hŠttest ein Fahrrad gewonnen, willst es aber nicht haben und willst das Geld der Firma spenden, dann wŸrde auch die Leitung denken, dass dieser Mensch geistig nicht mehr in Ordnung sei. Die anderen wŸrden auch viel tratschen: Bei ihm ist wohl etwas durch das Praktizieren schiefgegangen oder ist er kultivierungswahnsinnig geworden? Ich habe gesagt, die moralischen Normen sind schon verdreht. In den 50er- und 60er-Jahren wŠre das doch gar nichts und ganz normal gewesen, niemand hŠtte sich darŸber gewundert.

 

Wir sagen: Ganz gleich, wie sehr sich die moralischen Normen der Menschheit auch verŠndert haben, die Eigenschaften dieses Kosmos – Zhen, Shan, Ren – sie aber bleiben auf ewig unverŠndert. Wenn manche sagen, dass du gut bist, bist du nicht unbedingt wirklich gut; wenn manche sagen, dass du schlecht bist, bist du nicht unbedingt wirklich schlecht, weil die Ma§stŠbe, um gut und schlecht zu beurteilen, schon verdreht sind. Nur wer den kosmischen Eigenschaften entspricht, der ist ein guter Mensch, das ist der einzige Ma§stab zur Beurteilung von guten und schlechten Menschen. Das ist im Kosmos anerkannt. Obwohl sich die menschliche Gesellschaft sehr verŠndert hat, das moralische Niveau der Menschheit schnell abgerutscht ist, sich die Sitten in der Welt Tag fŸr Tag verschlechtert haben und die Menschen profitsŸchtig sind, folgt die VerŠnderung des Kosmos nicht der VerŠnderung der Menschheit. So soll sich ein Kultivierender nicht mehr nach den Ma§stŠben der alltŠglichen Menschen fordern. AlltŠgliche Menschen sagen, dass diese Sache korrekt sei und so handelst du danach, das geht aber nicht. Was die alltŠglichen Menschen fŸr gut halten, ist nicht unbedingt gut; was die alltŠglichen Menschen fŸr schlecht halten, ist auch nicht unbedingt schlecht. In einem Zeitalter, in dem die moralischen Ma§stŠbe verdreht sind, wird ein Mensch, wenn er Schlechtes tut und du ihm sagst, dass er gerade etwas Schlechtes tut, das noch nicht einmal glauben! Ein Kultivierender muss es eben mit den kosmischen Eigenschaften beurteilen, erst dann ist zu unterscheiden, was wirklich gut und was wirklich schlecht ist.

 

 

Guanding[43]

 

Im Kultivierungskreis gibt es etwas, das Guanding hei§t. Guanding ist ein religišses Ritual bei den Kultivierungsmethoden des buddhistischen Tantrismus. Sein Ziel ist, dass einer nach dem Guanding nicht mehr in andere Schulen eintreten darf, er wird dann als ein wahrer SchŸler dieser Schule anerkannt. Was ist jetzt daran merkwŸrdig? Beim †ben des Qigong ist dieses religišse Ritual auch aufgetaucht, bei den taoistischen Kultivierungswegen wird auch Guanding betrieben, also nicht nur im Tantrismus. Ich habe gesagt, alle, die tantrische Kultivierungswege unter dem Namen des Tantrismus in der Gesellschaft verbreiten, sind falsch. Warum sage ich das? Weil der Tang-Tantrismus schon seit Ÿber tausend Jahren in China verschwunden ist, existiert er Ÿberhaupt nicht mehr; der tibetische Tantrismus ist wegen der Sprachbarriere nie vollstŠndig in unser Han-Gebiet eingefŸhrt worden. Vor allem, weil er eine geheime Religion ist, muss man sich im Tempel im Geheimen kultivieren; au§erdem muss er von seinem Meister geheim unterwiesen werden, der Meister leitet ihn an, sich im Geheimen zu kultivieren. Wenn dies nicht erfŸllt werden kann, wird er keinesfalls Ÿberliefert.

 

Viele sind mit so einer Absicht nach Tibet gegangen, um die Kultivierungswege zu lernen: Sie wollen Meister aufsuchen und den tibetischen Tantrismus lernen, um spŠter Qigong-Meister und berŸhmt und reich zu werden. Denkt einmal nach, die lebenden Buddha-Lamas, die wirklich die wahren †berlieferungen erhalten haben, verfŸgen alle Ÿber sehr starke KultivierungsfŠhigkeiten, mit denen sie die Gedanken derer lesen kšnnen, die ihren Kultivierungsweg lernen wollen. Mit einem Blick in das Herz ist ihm schon klar, weswegen der Mensch gekommen ist: Er kommt hierher und will diese Dinge lernen, damit er drau§en Qigong-Meister werden, sich bereichern und berŸhmt werden kann; und dadurch werden die Kultivierungsmethoden zum Buddha dieser Schule sabotiert. Kann es erlaubt sein, dass du so eine ernsthafte Kultivierungsschule, mit der man sich zum Buddha kultiviert, beliebig sabotierst, nur weil du Qigong-Meister werden und nach Ruhm und Reichtum trachten willst? Was hast du denn fŸr eine Absicht? Deshalb wird es ihm Ÿberhaupt nicht Ÿberliefert, er kann keine wahre †berlieferung bekommen. NatŸrlich, es gibt ja viele Tempel und er kann vielleicht ein wenig von den oberflŠchlichen Dingen bekommen. Wenn das Herz nicht aufrichtig ist, wenn er Qigong-Meister werden und Schlechtes tun will, dann kann er Besessenheit herbeifŸhren. Das sich an Menschen anheftende Tier hat auch Kultivierungsenergie, aber das ist kein tibetischer Tantrismus. Diejenigen, die nach Tibet gegangen sind, um das Fa wirklich zu suchen, werden vielleicht dort bleiben und nicht mehr zurŸckkommen, diese sind wahre Kultivierende.

 

MerkwŸrdig, heute wird bei vielen taoistischen Kultivierungswegen auch von Guanding gesprochen. Im taoistischen System wird der Weg der Meridiane gegangen, wozu denn Guanding betreiben? Ich habe in SŸdchina Kurse gegeben und soweit ich wei§, gibt es dort, besonders in der Provinz Guangdong, relativ viele, ein Dutzend von wirren Wegen, die von Guanding reden. Was soll das hei§en? Er macht Guanding fŸr dich, dann bist du sein SchŸler und darfst kein anderes Qigong mehr lernen, sonst wird er dich bestrafen, so etwas wird gemacht. Ist das nicht Abwegiges und HŠretisches betreiben? Was er verbreitet, sind Dinge der Krankheitsbeseitigung und Gesundheitserhaltung; die Menschen lernen es und wollen eigentlich dadurch nur einen gesunden Kšrper haben. Wozu macht er dann so etwas? Manche sagen, wer sein Qigong Ÿbt, darf kein anderes mehr Ÿben. Kann er andere zur Vollendung erlšsen? Das ist SchŸler irreleiten! Viele Menschen machen das.

 

Im taoistischen System wird nicht darŸber geredet, dennoch ist so etwas wie Guanding auch aufgetaucht. Ich habe festgestellt, jener Qigong-Meister, der Guanding am stŠrksten betrieb: Wie hoch war die SŠule seiner Kultivierungsenergie? Nur so hoch wie zwei, drei Stockwerke. Ein recht berŸhmter gro§er Qigong-Meister, aber wie ich sehe, ist seine Kultivierungsenergie auch schon auf einen erbŠrmlichen Stand herabgesunken. Hunderte und Tausende von Menschen warteten in der Schlange und er machte Guanding fŸr sie. Seine Kultivierungsenergie war begrenzt und hatte nur diese Hšhe, nach einer Weile war sie schon gesunken, dann gab es nichts mehr, womit begoss er die anderen noch? War das nicht Betrug? In anderen RŠumen ist zu sehen, dass beim wirklichen Guanding die Knochen des Menschen von Kopf bis Fu§ wie wei§e Jade werden. Das hei§t, dass der Kšrper mit Kultivierungsenergie, der hochenergetischen Substanz, gereinigt wird, von Kopf bis Fu§ begossen wird. Konnte dieser Qigong-Meister dies erreichen? Nein. Was machte er denn? NatŸrlich betrieb er nicht unbedingt etwas Religišses; das Ziel ist, dass du einer der Seinen wirst, wenn du sein Qigong lernst, musst du an seinem Kurs teilnehmen und seine Dinge lernen. Der Zweck ist, dir das Geld aus der Tasche zu ziehen; wenn niemand von ihm lernt, kann er kein Geld mehr verdienen.

 

Wie die SchŸler anderer buddhistischer Kultivierungsschulen bekommen auch die Falun Dafa-SchŸler mehrmals Guanding vom Meister, aber man lŠsst dich nichts davon erfahren. Diejenigen, die KultivierungsfŠhigkeiten haben, kšnnen es vielleicht erfahren; diejenigen, die empfindsam sind, kšnnen vielleicht auch spŸren, dass beim Schlafen oder irgendwann plštzlich eine warme Stršmung vom Scheitel herunterkommt und durch den ganzen Kšrper hindurchflie§t. Das Guanding dient nicht dazu, deine Kultivierungsenergie aufzustocken; die Kultivierungsenergie wird von dir selbst herauskultiviert. Guanding ist eine VerstŠrkungsmethode, um deinen Kšrper fŸr dich zu reinigen und weiter zu sŠubern. Das Guanding wird mehrmals durchgefŸhrt, auf jeder Ebene wird dir geholfen, deinen Kšrper zu reinigen. Denn Kultivierung hŠngt von einem selbst ab, Kultivierungsenergie hŠngt vom Meister ab und so sprechen wir auch nicht von der FormalitŠt des Guandings.

 

Manche betreiben noch so etwas wie ãden Meister verehrenÒ. Wenn schon gerade davon die Rede ist, sage ich noch eins: Viele Menschen wollen mich als Meister verehren. Diese unsere heutige historische Periode ist anders als die der feudalen Gesellschaft Chinas. Auf Knien Kotau zu machen, bedeutet schon den Meister zu verehren? Solche Formsachen machen wir nicht. Viele von uns denken halt so: ãIch mache Kotau, verbrenne RŠucherstŠbchen, verehre Buddha, mein Herz bleibt fromm, dann wŠchst schon meine Kultivierungsenergie.Ò Ich sage, das ist einfach lŠcherlich. Wahres Praktizieren hŠngt voll und ganz von deiner eigenen Kultivierung ab, ganz gleich, was du auch anbetest, es hilft nichts. Du brauchst Buddha nicht anzubeten, keine RŠucherstŠbchen zu verbrennen; wenn du dich wirklich nach dem Ma§stab eines Kultivierenden kultivierst, wird er sich schon sehr freuen, wenn er dich nur sieht. Wenn du aber drau§en immer Schlechtes tust und dann RŠucherstŠbchen fŸr ihn verbrennst, Kotau vor ihm machst, wird er sich schon unwohl fŸhlen, wenn er dich nur anschaut; geht es nicht um diesen Grundsatz? Die wahre Kultivierung hŠngt von einem selbst ab. Heute hast du Kotau gemacht, den Meister verehrt, aber kaum bist du zur TŸr hinaus, machst du was du willst, was nutzt das? Wir reden Ÿberhaupt nicht von diesen Formsachen, es kann sogar sein, dass du meinen Ruf verdirbst!

 

Wir geben euch so viele Dinge. Alle, die sich wirklich kultivieren und sich streng Dafa entsprechend fordern, werde ich als SchŸler anleiten. Solange du Falun Dafa kultivierst, werden wir dich als SchŸler anleiten. Wenn du dich aber nicht kultivierst, dann kšnnen wir nichts machen. Wenn du dich nicht mehr kultivierst, wozu brauchst du dann noch die Titel? So etwas wie ãLernender des ersten KursesÒ, ãLernender des zweiten KursesÒ; bist du schon einer unserer SchŸler, wenn du nur die Bewegungen Ÿbst? Du musst dich wirklich nach unserem Ma§stab der Xinxing kultivieren, erst dann kannst du einen gesunden Kšrper bekommen und wirklich zu hohen Ebenen gelangen. Deshalb reden wir nicht Ÿber solche Formsachen. Solange du dich kultivierst, bist du einer von unserer Schule. Mein Fashen wei§ alles, er wei§ alles, was du denkst, er kann alles tun. Wenn du dich nicht kultivierst, kŸmmert er sich nicht um dich; wenn du dich kultivierst, hilft er dir bis zum Ende.

 

Bei manchen Kultivierungswegen haben die †benden noch nicht einmal ihren Meister gesehen. Es wird gesagt, dass es schon ausreicht, wenn man in irgendeine Richtung Kotau macht und ein paar hundert Yuan bezahlt. Ist das nicht, sich selbst und andere zu betrŸgen? Dieser Mensch macht das sogar sehr gerne und seitdem beginnt er, diesen Weg und diesen Meister zu verteidigen und sagt auch anderen, dass man keine anderen Wege mehr lernen darf. Ich finde das sehr lŠcherlich. Manche betreiben so etwas wie ãden Scheitel berŸhrenÒ, man wei§ gar nicht, was fŸr eine Wirkung es hat, wenn man den Scheitel anderer einmal berŸhrt.

 

Nicht nur diejenigen, die unter dem Namen des Tantrismus Kultivierungswege verbreiten, sind falsch, sondern auch alle, die unter dem Namen irgendeiner Schule des Buddhismus Kultivierungswege verbreiten, sind falsch. Denkt einmal nach, seit Tausenden von Jahren haben die Kultivierungsmethoden des Buddhismus jene Formen gehabt; wenn jemand etwas davon Šndert, ist das dann noch der Buddhismus? Die Kultivierungsmethoden dienen dazu, sich ernsthaft zum Buddha zu kultivieren, au§erdem sind sie Šu§erst mystisch und wundervoll; wenn man nur ein bisschen davon verŠndert, ist schon alles durcheinander. Denn die Umwandlungsprozesse der Kultivierungsenergie sind Šu§erst kompliziert, die menschlichen Empfindungen sind nichts, es geht nicht, sich nach Empfindungen zu kultivieren. Die religišsen Rituale der Mšnche sind nun einmal ihre Kultivierungsmethoden; sobald sie geŠndert werden, sind sie nicht mehr Dinge der jeweiligen Kultivierungsschule. Jede Schule wird von einem gro§en Erleuchteten gefŸhrt und in jeder Schule haben sich auch sehr viele gro§e Erleuchtete herauskultiviert, niemand hat es gewagt, die Kultivierungsmethoden der jeweiligen Schule leichthin zu Šndern. Was fŸr eine mŠchtige Tugend hat dann ein kleiner Qigong-Meister, sodass er wagt, seinen Herrn zu betrŸgen und die Kultivierungsschule zum Buddha zu Šndern? Wenn sie wirklich geŠndert werden kšnnte, wŠre sie noch jene Schule? Falsches Qigong lŠsst sich erkennen.

Das Platzieren von Xuanguan[44]

 

Das Platzieren von Xuanguan hei§t auch Xuanguan Yiqiao[45]. In den BŸchern ãDie Schriften des ElixiersÒ, ãTaoistische SchriftenÒ, ãWichtige Anleitung fŸr Kšrper und GeistÒ sind solche AusdrŸcke vielleicht zu finden. Was ist das eigentlich? Viele Qigong-Meister kšnnen das nicht genau erklŠren. Denn auf der Ebene eines normalen Qigong-Meisters kann man das Ÿberhaupt nicht sehen, es ist ihm auch nicht erlaubt, das zu sehen. Wenn ein Kultivierender das sehen will, muss sich sein Himmelsauge oberhalb der Oberstufe des Weisheitsauges befinden, erst dann kann er es sehen. Normale Qigong-Meister kšnnen diese Ebene nicht erreichen, deshalb kšnnen sie es nicht sehen. Im Kultivierungskreis wurde schon immer diskutiert, was Xuanguan ist, wo sich das Yiqiao befindet und wie es platziert wird. In ãDie Schriften des ElixiersÒ, ãTaoistische SchriftenÒ, ãWichtige Anleitung fŸr Kšrper und GeistÒ wurde nur um die Theorie herumgeredet und dabei wurde das Wesentliche Ÿberhaupt nicht deutlich erklŠrt, dadurch wirst du verwirrt. Sie kšnnen es nicht deutlich erklŠren, denn man lŠsst die alltŠglichen Menschen nichts von den wesentlichen Dingen erfahren.

 

Au§erdem sage ich euch – nur weil du unser Falun Dafa-SchŸler bist, sage ich dir das: Lies keinesfalls die verworrenen Qigong-BŸcher; damit meine ich nicht die oben genannten alten BŸcher, sondern die falschen Qigong-BŸcher, die die heutigen Menschen geschrieben haben, du sollst nicht einmal in ihnen blŠttern. Wenn dir blitzartig ein Gedanke durch den Kopf geht: ãAha, dieser Satz macht Sinn.Ò Sobald dieser Gedanke aufblitzt, wird sich die Besessenheit aus dem Buch an dich anheften. Viele BŸcher wurden durch das Kommandieren und Steuern der Besessenheit Ÿber das nach Ruhm und Reichtum strebende Herz des Menschen geschrieben. Es gibt viele falsche Qigong-BŸcher, ziemlich viele; viele Menschen sind verantwortungslos, manche mit Besessenheit, alles mšgliche wirre Zeug schreiben sie sogar. Selbst die oben genannten alten BŸcher und andere damit in Verbindung stehenden alten BŸcher solltest du lieber auch nicht lesen, da hier die Frage der Konzentration auf eine Schule betroffen ist und damit nichts durcheinander gerŠt.

 

Ein Leiter des chinesischen Qigong-Vereins hat mir etwas erzŠhlt, worŸber ich auch sehr gelacht habe. Er erzŠhlte: Es gab einen Menschen in Peking, der immer zu Qigong-VortrŠgen ging. Nachdem er eine Zeit lang VortrŠge angehšrt hatte, dachte er, dass das Qigong eben nur so ein Zeug sei. Denn alle waren auf derselben Ebene und alle redeten Ÿber solche Dinge. So wie die anderen falschen Qigong-Meister meinte er, dass Qigong nur so wenig beinhaltet! Also gut, er wollte auch Qigong-BŸcher schreiben. Denkt einmal nach, einer, der kein Qigong praktiziert, schreibt Qigong-BŸcher. Heutzutage sind die Qigong-BŸcher eben so entstanden, indem du von ihm abschreibst und er von dir. Er schrieb und schrieb, beim Xuanguan kam er nicht mehr weiter. Wer versteht schon Xuanguan? Auch unter den wahren Qigong-Meistern gibt es kaum jemanden, der sich darŸber im Klaren ist. Dann fragte er einen falschen Qigong-Meister. Er wusste nicht, dass dieser ein falscher war, denn er verstand eigentlich nichts von Qigong. Aber sollte dieser falsche Qigong-Meister seine Fragen nicht beantworten kšnnen, wŸrden andere dann nicht wissen, dass er ein falscher war? Deshalb wagte er Unsinn zu erzŠhlen, er sagte, dass sich das Xuanguan Yiqiao auf der Spitze des Penis befŠnde. Das klingt sehr witzig. Doch lacht nicht, das Buch ist sogar schon veršffentlicht worden. Also die jetzigen Qigong-BŸcher sind schon derma§en lŠcherlich und was denkst du, was es nŸtzt, wenn du so etwas liest? Es nŸtzt nichts, sie kšnnen den Menschen nur schaden.

 

Was hei§t ãdas Platzieren von XuanguanÒ? Wenn sich ein Mensch bei der Kultivierung des weltlichen Fa bis Ÿber die Mittelstufe hinaus kultiviert hat, das hei§t, wenn er sich auf hohen Ebenen des weltlichen Fa kultiviert, wird das Urkind bei ihm entstehen. Das Urkind ist anders als die Kindchen, von denen wir sprechen. Die Kindchen sind klein, lebhaft und lausbŸbisch. Das Urkind jedoch bewegt sich nicht; wenn der Urgeist es nicht steuert, sitzt es unbeweglich da, seine HŠnde bilden das Siegel, es sitzt im Lotussitz auf einer LotusblŸte. Das Urkind entsteht im Elixierfeld; im Šu§erst Mikroskopischen, wenn es noch kleiner ist als eine Nadelspitze, ist es schon zu sehen.

 

Dazu erklŠre ich noch eins: Es gibt nur ein echtes Elixierfeld und das befindet sich an der Stelle des Unterbauchs. Oberhalb des Akupunkturpunktes Huiyin[46], innerhalb des Kšrpers und unten am Unterbauch, genau dort ist dieses Feld. Viel Kultivierungsenergie, viele KultivierungsfŠhigkeiten, viele Dinge der Techniken, Fashen, Urkind, Kindchen, viele Lebewesen, alle entstehen aus diesem Feld.

 

FrŸher haben einige Menschen, die Tao kultivierten, von Ober-Elixierfeld, Mittel-Elixierfeld und Unter-Elixierfeld geredet. Ich sage, das ist falsch. Mancher sagt auch, dass seine Meister dies schon Ÿber wer wei§ wie viele Generationen hin weitergegeben hŠtten und in den BŸchern stehe es ebenso geschrieben. Ich sage euch, Unsinn gab es auch in alten Zeiten. Obwohl es schon Ÿber soundso viele Jahre weitergegeben wurde, muss es nicht unbedingt richtig sein. Die weltlichen kleinen Wege wurden auch schon immer unter den alltŠglichen Menschen Ÿberliefert, aber mit ihnen kann man sich nicht kultivieren, sie sind nichts. Sie nennen es Ober-Elixierfeld, Mittel-Elixierfeld und Unter-Elixierfeld, damit meinen sie, dass die Stelle, wo ein Elixier entstehen kann, eben ein Elixierfeld sei. Ist das nicht ein Witz? Wenn sich die Gedanken eines Menschen Ÿber lŠngere Zeit auf einen Punkt konzentrieren, kann schon eine Energiemasse, ein Elixier entstehen. Wenn du das nicht glaubst, dann versuch einmal, deine Gedanken lŠngere Zeit auf deine Arme zu konzentrieren und so zu bleiben, dann wird nach einiger Zeit ein Elixier gebildet. Mancher hat dies gesehen und sagt deshalb, dass es Ÿberall Elixierfelder gibt. Das klingt noch lŠcherlicher. Seinen Erkenntnissen zufolge sei die Stelle, wo sich ein Elixier bildet, eben ein Elixierfeld. In Wirklichkeit ist das ein Elixier, aber kein Feld. Wenn du sagst, es gibt Ÿberall ein ãElixierÒ oder oberes Elixier, mittleres Elixier, unteres Elixier, kann man das schon sagen. Aber es gibt nur ein Feld, aus dem wirklich unzŠhliges Fa entstehen kann, das ist eben jenes Feld an der Stelle des Unterbauchs. Deshalb ist die Aussage von Ober-Elixierfeld, Mittel-Elixierfeld und Unter-Elixierfeld falsch. Wo sich die Gedanken eines Menschen Ÿber lŠngere Zeit konzentrieren, wird sich schon Elixier bilden.

 

Das Urkind wŠchst eben aus diesem Elixierfeld an der Stelle des Unterbauchs, allmŠhlich wird es immer grš§er. Wenn es die Grš§e eines Tischtennisballes hat, ist seine gesamte Kšrperkontur schon deutlich zu erkennen, die Nase und die Augen sind bereits ausgewachsen. Wenn es so gro§ wie ein Tischtennisball ist, entsteht eine kleine runde Blase neben seinem Kšrper. Nachdem sie entstanden ist, wŠchst sie mit dem Urkind mit. Wenn das Urkind zehn Zentimeter gro§ ist, erscheint ein Blatt der LotusblŸte. Wenn es 12 bis 15 Zentimeter gro§ ist, sind die BlŠtter der LotusblŸte im Gro§en und Ganzen schon ausgewachsen, es erscheint ein Kranz von LotusblŸtenblŠttern, das goldglŠnzende Urkind sitzt auf dem goldenen Lotusthron, sehr schšn. Das ist der unvergŠngliche Vajra-Kšrper. Im buddhistischen System wird er Buddha-Kšrper genannt, im taoistischen System hei§t er Urkind.

 

In unserer Kultivierungsschule werden die beiden Kšrper kultiviert, beide sind erforderlich, der Benti wird auch umgewandelt. Ihr wisst, dass jener Buddha-Kšrper nicht unter den alltŠglichen Menschen erscheinen kann. Mit gro§er Kraft kann seine Gestalt gezeigt werden, die Augen eines alltŠglichen Menschen kšnnen seinen Lichtschatten sehen. Dieser Kšrper sieht jedoch nach der Umwandlung genauso aus wie der eines alltŠglichen Menschen, alltŠgliche Menschen kšnnen ihn nicht erkennen, doch er kann RŠume durchdringen. Wenn das Urkind die Grš§e von 10 bis 12 Zentimetern hat, ist die Luftblase auch so gro§ geworden, sie ist wie die Haut eines Luftballons und durchsichtig. Das Urkind sitzt regungslos im Lotussitz. Wenn die Luftblase so gro§ ist, wird sie das Elixierfeld verlassen, sie ist schon ausgewachsen – ist ein Apfel reif, fŠllt er von selbst ab –, so wird sie nach oben steigen. Dieses Steigen ist ein sehr langsamer Prozess, aber jeden Tag ist zu sehen, dass sie sich bewegt. Sie bewegt sich allmŠhlich nach oben, steigt nach oben. Wenn wir genau darauf achten, kšnnen wir ihre Existenz spŸren.

 

Wenn sie die Stelle des Tanzhong-Punktes[47] erreicht hat, wird sie hier fŸr einige Zeit bleiben. Denn essentielle Dinge des menschlichen Kšrpers, viele Dinge (das Herz befindet sich auch hier) mŸssen als eine Reihe von Dingen in dieser Luftblase gebildet werden. Die essentiellen Dinge werden in jene Luftblase gefŸllt. Nach einiger Zeit fŠngt sie wieder an nach oben zu steigen. Wenn sie sich durch den Hals des Menschen hindurchzwŠngt, fŸhlt es sich an, als ob man keine Luft bekommt, als ob die Adern eingeklemmt wŠren, eine sehr unangenehme Spannung; es dauert nur ein oder zwei Tage, dann ist es vorbei. Nun hat sie den Scheitel erreicht, wir nennen ihn Ober-Niwan. Es wird zwar gesagt, dass sie Niwan erreicht hat, aber in Wirklichkeit ist sie so gro§ wie dein ganzes Gehirn, du wirst einen Druck im Kopf spŸren. Weil der Niwan eine sehr entscheidende Stelle fŸr das Leben des Menschen ist, wird darin auch Essentielles gebildet. Danach dringt sie durch den Kanal des Himmelsauges nach au§en, das ist ein sehr unangenehmes GefŸhl. So angespannt, dass das Himmelsauge sehr weh tut, die SchlŠfen fŸhlen sich geschwollen an, die Augen drŸcken auch nach innen, bis die Luftblase herausdringt und auf einmal hŠngt sie an der Stelle der Stirn; das hei§t eben ãdas Platzieren von XuanguanÒ, hier hŠngt sie.

 

Diejenigen, deren Himmelsauge gešffnet ist, kšnnen jetzt nicht mehr sehen. Denn bei der Kultivierung im buddhistischen und taoistischen System werden die Tore nicht gešffnet, damit die Dinge im Xuanguan mšglichst schnell gebildet werden. Vorne gibt es zwei TorflŸgel, hinten gibt es zwei TorflŸgel, alle sind geschlossen, wie das Torgewšlbe am Platz des Himmlischen Friedens in Peking, an beiden Seiten gibt es zwei gro§e TorflŸgel. Damit es mšglichst schnell gebildet und gefŸllt wird, werden die Tore nicht gešffnet, hšchstens bei Šu§erst besonderen UmstŠnden. Auch diejenigen, die mit ihrem Himmelsauge sehen konnten, kšnnen jetzt nicht mehr sehen; man lŠsst sie nicht mehr sehen. Wozu hŠngt es hier? Weil Hunderte von Meridianen unseres Kšrpers an dieser Stelle zusammenlaufen und jetzt mŸssen sie alle einmal innerhalb des Xuanguans kreisen und dann wieder hinaus, alle mŸssen durch das Xuanguan, der Zweck ist, im Xuanguan noch einige Fundamente einzurichten und diese Reihe von Dingen zu bilden. Denn der menschliche Kšrper ist ein kleiner Kosmos, das Xuanguan wird eine kleine Welt bilden, sŠmtliche essentiellen Dinge des menschlichen Kšrpers werden darin gebildet. Aber dabei wird nur eine Reihe von Anlagen gebildet und es kann noch nicht vollstŠndig verwendet werden.

 

Bei der Kultivierung in den sonderbaren Schulen bleibt das Xuanguan offen. Wenn das Xuanguan herausgeschossen kommt, ist es ein gerades Rohr, aber es wird auch langsam rund, deshalb sind die Tore auf beiden Seiten offen. Denn bei den sonderbaren Schulen wird weder Buddha noch Tao kultiviert und man schŸtzt sich selbst. In den buddhistischen und taoistischen Systemen gibt es einfach viele Meister, die dich alle schŸtzen kšnnen, du brauchst nicht selbst zu sehen, es werden keine Probleme auftauchen. Bei den sonderbaren Schulen geht das aber nicht, sie mŸssen sich selbst schŸtzen, deshalb mŸssen sie weiterhin sehen kšnnen. Zu dieser Zeit sehen sie aber mit dem Himmelsauge so wie durch das gerade Rohr eines Fernglases. Nachdem diese Reihe von Dingen gebildet worden ist, fŠngt es nach etwa einem Monat an, wieder zurŸckzukehren. Wenn es sich wieder im Kopf befindet, hei§t das ãPlatzwechsel von XuanguanÒ.

 

Beim ZurŸckgehen schwillt es auch ganz stark an, sehr unangenehm, danach dringt es durch den Yuzhen-Punkt[48] des Menschen hinaus. Das ist auch sehr unangenehm, so, als ob sich der Kopf spalten wŸrde, auf einmal kommt es heraus; wenn es herauskommt, fŸhlt man sich sofort erleichtert. Nachdem es herausgekommen ist, hŠngt es in einem sehr tiefen Raum, es existiert in einer Kšrperform in einem sehr tiefen Raum, deshalb drŸckt es beim Schlafen nicht. Aber eins: Beim erstmaligen Platzieren von Xuanguan spŸrt man irgendetwas vor den Augen; obwohl sich das Xuanguan in einem anderen Raum befindet, hat man dennoch das GefŸhl, dass es vor den Augen verschwommen ist, so, als ob die Augen von irgendetwas abgedeckt wŠren; es ist nicht so angenehm. Weil der Yuzhen-Punkt ein sehr entscheidender gro§er Pass ist, muss hier hinten auch eine Reihe von Dingen gebildet werden, danach beginnt es wieder zurŸckzukehren. Dieses Xuanguan Yiqiao bezieht sich in Wirklichkeit nicht nur auf ein Qiao, es wird mehrmals den Platz wechseln. Nachdem es wieder im Niwan ist, fŠngt es an, im Kšrper bis zum Mingmen-Punkt[49] herabzusinken. Am Mingmen-Punkt schie§t es wieder heraus.

 

Der Mingmen-Punkt eines Menschen ist ein Šu§erst entscheidendes gro§es Qiao, im taoistischen System wird es Qiao genannt und bei uns Pass. Ein gro§er Hauptpass, das ist wirklich ein Eisentor, unzŠhlige Schichten von Eisentoren. Ihr wisst, dass der Kšrper Schicht um Schicht aufgebaut ist, die Zellen unseres jetzigen fleischlichen Kšrpers sind eine Schicht, die MolekŸle darin sind eine weitere Schicht, Atome, Protonen, Elektronen, unendlich klein, unendlich klein, unendlich klein, bis zu den Šu§erst winzigen Teilchen, auf jeder FlŠche ist eine Schicht von Toren eingerichtet. Und so sind sehr viele KultivierungsfŠhigkeiten und sehr viele Dinge der Techniken hinter den verschiedenen Schichten von Toren verschlossen. In anderen Kultivierungswegen werden Elixiere veredelt; wenn das Elixier explodiert, muss zuerst das Mingmen aufgesprengt werden; andernfalls kšnnen die KultivierungsfŠhigkeiten nicht freigelassen werden. Nachdem sich diese Reihe von Dingen im Xuanguan am Mingmen-Punkt gebildet hat, geht es wieder hinein. Danach beginnt es zum Unterbauch zurŸckzukehren, das hei§t ãdas ZurŸckplatzieren des XuanguanÒ.

 

Nach dem ZurŸckplatzieren kehrt es nicht zu seiner frŸheren Stelle zurŸck. Jetzt ist das Urkind bereits sehr gro§ geworden, die Luftblase deckt das Urkind zu und umschlie§t es. WŠhrend das Urkind wŠchst, wŠchst sie auch mit. Normalerweise ist dem Urkind im taoistischen System erlaubt, den Kšrper zu verlassen, wenn es so gro§ wie ein sechs- oder siebenjŠhriges Kind ist, das hei§t ãGeburt des UrkindesÒ. Gesteuert vom Urgeist des Menschen kann das Urkind herauskommen und sich bewegen. WŠhrend der Kšrper des Menschen dort meditiert ohne sich zu bewegen, kommt der Urgeist heraus. Im buddhistischen System besteht normalerweise fŸr das Urkind keine Gefahr mehr, wenn es durch die Kultivierung so gro§ wie der Mensch selbst ist. Unter normalen UmstŠnden ist es dem Urkind jetzt erlaubt, den Kšrper zu verlassen und herauszukommen. Jetzt ist das Urkind so gro§ geworden wie der Mensch selbst, die HŸlle ist auch gro§, sie dehnt sich bereits Ÿber den Kšrper hinaus aus und genau das ist das Xuanguan. Weil das Urkind bereits so gro§ ist, dehnt sie sich natŸrlich Ÿber den Kšrper hinaus aus.

 

Ihr habt vielleicht die Buddhastatuen im Tempel gesehen, bei denen sich die Buddhas immer innerhalb eines Kreises befinden, vor allem bei den gemalten Buddha-Abbildungen gibt es immer einen Kreis, in dem ein Buddha sitzt. So sehen sehr viele Buddhastatuen aus, vor allem die Buddha-Abbildungen in den alten Tempeln sind alle so. Warum sitzen die Buddhas innerhalb eines Kreises? Niemand kann das genau erklŠren. Ich sage euch, das ist eben das Xuanguan. Aber jetzt hei§t es nicht mehr ãXuanguanÒ, sondern ãWeltÒ, doch es kann noch nicht wirklich als ãWeltÒ bezeichnet werden. Es hat nur diese Reihe von Anlagen; so wie eine Fabrik, die nur eine Reihe von Anlagen hat, aber noch nicht produzieren kann, sie muss noch Energie und Rohstoffe haben, erst dann kann sie produzieren. Vor einigen Jahren haben viele Kultivierende gesagt: ãMeine Kultivierungsenergie ist hšher als die der Bodhisattwa, meine Kultivierungsenergie ist hšher als die eines Buddhas.Ò Es kam den anderen sehr unwahrscheinlich vor. In Wirklichkeit ist das, was sie gesagt haben, gar nicht so unwahrscheinlich, die Kultivierungsenergie muss in der menschlichen Welt wirklich sehr hoch kultiviert werden.

 

Wie kann es also dazu kommen, dass die Kultivierungsenergie hšher als die eines Buddhas wird? Das kann nicht so oberflŠchlich verstanden werden. Seine Kultivierungsenergie ist wirklich sehr hoch. Wenn er sich bis zu sehr hohen Ebenen kultiviert hat, wenn er die …ffnung der Kultivierungsenergie und die Erleuchtung erlangt, ist seine Kultivierungsenergie wirklich sehr hoch. In dem Augenblick kurz vor der …ffnung der Kultivierungsenergie und der Erleuchtung werden acht Zehntel von seiner eigenen Kultivierungsenergie abgebrochen, auch der Ma§stab seiner Xinxing muss abgebrochen werden. Mit dieser Energie wird diese seine Welt, seine eigene Welt, gefŸllt. Ihr wisst, die Kultivierungsenergie eines Kultivierenden, besonders unter BerŸcksichtigung des Ma§stabs seiner Xinxing, hat der Mensch in seinem ganzen Leben durch unzŠhliges Leiden und in schwierigen Umgebungen gestŠhlt und herauskultiviert, deshalb ist sie Šu§erst wertvoll. Mit acht Zehnteln dieser wertvollen Dinge wird seine Welt gefŸllt. Deshalb, wenn er sich spŠter erfolgreich kultiviert hat, kann er alles haben, was er sich wŸnscht, sobald er die HŠnde ausstreckt; wŸnscht er etwas, bekommt er etwas und er kann alles machen, was er machen will, in seiner Welt gibt es alles. Das ist seine mŠchtige Tugend, die er durch Leiden selbst herauskultiviert hat.

 

Diese seine Energie kann beliebig in alle Dinge umgewandelt werden. Deshalb kann ein Buddha alles bekommen, was er haben, was er essen und womit er spielen will, das hat er selbst herauskultiviert, das ist die Buddha-Position, ohne dies kann er sich nicht erfolgreich kultivieren. Jetzt kann es als eine eigene Welt bezeichnet werden, doch hat er jetzt nur noch zwei Zehntel seiner Kultivierungsenergie, um zur Vollendung zu kommen und Tao zu erreichen. Obwohl nur noch zwei Zehntel Ÿbrig geblieben sind, ist sein Kšrper aber nicht verschlossen; er hat entweder keinen Kšrper mehr oder er hat einen Kšrper, der jedoch schon von den hochenergetischen Substanzen umgewandelt worden ist. Jetzt kommen seine gšttlichen FŠhigkeiten voll zur Geltung und sie sind unvergleichlich mŠchtig. Wenn sich aber einer unter den alltŠglichen Menschen kultiviert, sind sie normalerweise verschlossen, er hat nicht so gro§e FŠhigkeiten; wie hoch seine Kultivierungsenergie auch sein mag, sie muss eingeschrŠnkt werden; jetzt ist es aber anders.

 


 

Lektion 5

 

 

Das Falun-Bild

 

Das Symbol unseres Falun Dafa ist das Falun. Diejenigen, die KultivierungsfŠhigkeiten haben, kšnnen sehen, dass sich dieses Falun dreht. Bei unserem kleinen Falun-Abzeichen ist es genauso, es dreht sich. Wir kultivieren uns unter der Anleitung der kosmischen Eigenschaften Zhen, Shan, Ren. Wir praktizieren nach den Umwandlungsprinzipien des Kosmos, deshalb praktizieren wir bei diesem Kultivierungsweg wirklich etwas Gro§es. In gewissem Sinne ist dieses Falun-Bild der Kosmos in Miniatur. Im buddhistischen System wird die Welt der Zehn-Himmelsrichtungen als ein Begriff des Kosmos betrachtet, mit vier Seiten und acht Himmelsrichtungen. Vielleicht kann mancher sehen, dass es unter und Ÿber dem Falun eine EnergiesŠule gibt; wenn also oben und unten mitgerechnet werden, ist das eine Welt mit genau zehn Himmelsrichtungen, aus denen dieser Kosmos gebildet ist; und das stellt im buddhistischen System eine Zusammenfassung des Kosmos dar.

 

NatŸrlich gibt es in diesem Kosmos unzŠhlige Galaxien, einschlie§lich unseres Milchstra§ensystems. Der ganze Kosmos bewegt sich, auch alle Galaxien im gesamten Kosmos bewegen sich, so drehen sich darin auch die kleinen Taiji und die kleinen Swastika-Zeichen; das ganze Falun dreht sich und das gro§e Swastika-Zeichen in der Mitte dreht sich auch. In gewissem Sinne symbolisiert das unser Milchstra§ensystem; zugleich, da wir zum buddhistischen System gehšren, befindet sich in der Mitte das Zeichen des buddhistischen Systems; so ist es von der OberflŠche her gesehen. Alle unterschiedlichen Substanzen haben ihre Existenzformen in den anderen RŠumen, in den anderen RŠumen haben sie Šu§erst reichhaltige und Šu§erst komplizierte Umwandlungsprozesse und Existenzformen. Dieses Bild des Falun ist der Kosmos in Miniatur; es hat in den anderen RŠumen auch seine Existenzformen und Umwandlungsprozesse, deshalb sage ich, dass es eine Welt ist.

 

Wenn sich das Falun im Uhrzeigersinn dreht, kann es von selbst die Energie aus dem Kosmos aufnehmen; wenn es sich gegen den Uhrzeigersinn dreht, kann es Energie abgeben. Beim Drehen nach innen (im Uhrzeigersinn) dient es zur Selbsterlšsung, beim Drehen nach au§en (gegen den Uhrzeigersinn) dient es zur Erlšsung anderer, das ist die Besonderheit unseres Kultivierungsweges. Mancher sagt: ãWir gehšren zum buddhistischen System, aber warum gibt es noch Taiji? Gehšrt dieses Taiji nicht zum taoistischen System?Ò Denn bei unserem Kultivierungsweg wird etwas sehr Gro§es praktiziert, es ist wie den ganzen Kosmos zu praktizieren. Also Ÿberlegt einmal, in diesem Kosmos gibt es zwei gro§e Systeme, das buddhistische und das taoistische, ohne eines von beiden kann kein vollstŠndiger Kosmos gebildet werden, es kann nicht als ein vollstŠndiger Kosmos bezeichnet werden, deshalb haben wir hier auch Dinge des taoistischen Systems. Mancher sagt: Es gibt doch nicht nur das taoistische System, sondern auch das Christentum, den Konfuzianismus und andere Religionen. Ich sage euch: Wenn man sich beim Konfuzianismus bis zu Šu§erst hohen Ebenen kultiviert hat, wird es dem taoistischen System zugeordnet; und wenn man sich bei vielen Religionen im Westen bis zu hohen Ebenen kultiviert hat, werden sie dem buddhistischen System zugeordnet, sie gehšren zu demselben System wie das buddhistische System. Es gibt nur diese zwei gro§en Systeme.

 

Warum sind dann hier bei den Taiji-Zeichen auch noch zwei mit oben Rot, unten Blau und noch zwei andere mit oben Rot und unten Schwarz? Nach unserer allgemeinen Kenntnis glauben wir, dass das Taiji aus der schwarzen und aus der wei§en Substanz besteht, nŠmlich aus den zwei Qi Yin und Yang. Das ist eine Erkenntnis auf einer sehr niedrigen Ebene; in unterschiedlichen RŠumen hat es unterschiedliche Erscheinungen. Auf der hšchsten Ebene zeigt es eben diese Farben. Das Tao, das wir normalerweise meinen, besteht eben aus diesen zwei Farben oben Rot und unten Schwarz. Nennen wir ein Beispiel: Bei manchen von uns ist das Himmelsauge gešffnet, sie haben bemerkt, dass etwas mit den Augen gesehen rot ist; aber in einem nur um eine Schicht davon entfernten anderen Raum ist es jedoch grŸn. Das Goldene ist in dem anderen Raum jedoch violett; es gibt diesen Kontrast, also in unterschiedlichen RŠumen verŠndern sich auch die Farben. Das Taiji mit oben Rot und unten Blau gehšrt zum uranfŠnglichen gro§en Tao, einschlie§lich der sonderbaren Kultivierungswege. Die kleinen Swastika-Zeichen an den vier Seiten sind buddhistisch, auch das in der Mitte, sie alle gehšren zum buddhistischen System. Dieses Falun ist relativ farbenprŠchtig, wir nehmen es als Symbol fŸr Falun Dafa.

 

Das Falun, das wir mit dem Himmelsauge sehen, hat nicht unbedingt diese Farben; die Hintergrundfarbe kann sich verŠndern, aber das Muster verŠndert sich nicht. Wenn sich das Falun dreht, das ich in deinen Unterbauch eingesetzt habe, ist es mit deinem Himmelsauge gesehen vielleicht rot, vielleicht violett, vielleicht grŸn und es kann auch farblos sein. Rot, Orange, Gelb, GrŸn, Indigoblau, Blau und Violett, seine Hintergrundfarbe verŠndert sich stŠndig, so siehst du vielleicht andere Farben, aber die Farbe sowie das Muster der Swastika-Zeichen und des Taiji werden sich nicht Šndern. Wir finden die Hintergrundfarbe dieses Musters schšn und so haben wir sie fixiert. Diejenigen, die KultivierungsfŠhigkeiten haben, kšnnen durch diesen Raum hindurch sehr viele Dinge sehen.

 

Mancher sagt: ãDieses Swastika-Zeichen sieht so aus wie das Ding von Hitler.Ò Ich sage euch, dieses Zeichen hat von sich aus keine Klassenbedeutung. Mancher sagt: ãWenn die Ecke nach dieser Seite gerichtet ist, dann ist es das Ding von Hitler.Ò Es kommt jedoch nicht darauf an, es dreht sich nach beiden Seiten. In unserer menschlichen Gesellschaft war dieses Zeichen vor 2.500 Jahren allgemein bekannt, zu Shakyamunis Zeit wurde es bekannt. Seit der Zeit Hitlers vom Zweiten Weltkrieg bis heute sind erst einige Dutzend Jahre vergangen, er hat dieses Ding gestohlen und missbraucht. Doch seine Farbe ist anders als die bei uns, es ist schwarz, au§erdem zeigt seine Spitze nach oben, es ist aufgerichtet, es wird aufgerichtet verwendet. So viel zu diesem Falun, wir haben nur seine oberflŠchliche Form erklŠrt.

 

Als was wird dann dieses Swastika-Zeichen in unserem buddhistischen System betrachtet? Mancher sagt, dass es GlŸck und WunscherfŸllung bedeute; das ist nur die ErklŠrung unter den alltŠglichen Menschen. Ich sage euch, das Swastika-Zeichen ist das Symbol fŸr die Ebene des Buddhas, nur diejenigen, die die Ebene des Buddhas erreichen, haben es. Die Bodhisattwas und Arhats haben es nicht, aber die gro§en Bodhisattwas, die vier gro§en Bodhisattwas haben es. Wir haben gesehen, dass diese gro§en Bodhisattwas schon weit Ÿber die Ebene normaler Buddhas hinausgegangen sind; sie sind sogar hšher als der Tathagata. Es gibt unzŠhlige Buddhas, die sich auf hšheren Ebenen als der des Tathagatas befinden. Der Tathagata hat nur ein Swastika-Zeichen, Ÿber der Ebene des Tathagatas gibt es dann mehr Swastika-Zeichen. Wenn die Ebene doppelt so hoch ist wie die des Tathagatas, gibt es zwei Swastika-Zeichen, noch hšher dann drei, vier, fŸnf, so viele, dass der ganze Kšrper davon bedeckt ist. Auf dem Kopf, auf den Schultern und an den Knien kšnnen sie erscheinen; wenn es keinen Platz mehr dafŸr gibt, kšnnen sie auch in der Handmitte, an der Vorderseite der Finger, in der Mitte der Fu§gewšlbe, an der Vorderseite der Zehen und so weiter erscheinen. Beim stŠndigen Erhšhen der Ebene werden es immer mehr Swastika-Zeichen; also das Swastika-Zeichen stellt die Ebene des Buddhas dar; je hšher die Ebene eines Buddhas ist, desto mehr Swastika-Zeichen hat er.

 

 

Sonderbare Kultivierungswege

 

Neben den buddhistischen und den taoistischen Kultivierungswegen gibt es noch sonderbare Kultivierungswege, sie nennen sich Kultivierung der sonderbaren Schulen. Normalerweise haben alltŠgliche Menschen Ÿber die Kultivierungswege diese Kenntnis: Seit den alten Zeiten Chinas bis heute hielten die Menschen die buddhistischen und die taoistischen Kultivierungswege fŸr orthodoxe Kultivierungswege und sie nannten sie auch Kultivierung der orthodoxen Schulen. Die sonderbaren Kultivierungswege wurden nie in der …ffentlichkeit bekannt, nur ganz wenige Menschen wissen von ihrer Existenz; sie sind nur in kŸnstlerischen Werken zu finden.

 

Gibt es sonderbare Kultivierungswege? Ja. Bei meiner Kultivierung, besonders in den spŠteren Jahren, habe ich drei hochkultivierte Menschen von sonderbaren Kultivierungswegen getroffen, sie haben mir das Essentielle ihrer Kultivierungsschulen weitergegeben, etwas sehr Eigenartiges, sehr Gutes. Eben weil ihre Dinge sehr einzigartig sind, ist das, was herauskultiviert wird, sehr seltsam und es kann nicht von normalen Menschen verstanden werden. Au§erdem sagen sie noch einen Satz: ãWeder buddhistisch noch taoistisch, weder Buddha noch Tao kultivieren.Ò Man hšrt, dass sie weder Buddha noch Tao kultivieren, so nennt man sie ãNebenschulen und linke WegeÒ; sie selbst nennen sich ãsonderbare KultivierungswegeÒ. Der Name ãNebenschulen und linke WegeÒ hat eine abwertende, aber keine negative Bedeutung, damit ist nicht gemeint, dass sie zum hŠretischen Fa gehšren, dies ist sicher. Wšrtlich verstanden, gibt es auch keine Bedeutung im Sinne von hŠretischem Fa. Von alters her werden die buddhistischen und taoistischen Kultivierungswege als Kultivierung der orthodoxen Schulen bezeichnet; als die Menschen noch keine Erkenntnisse Ÿber die sonderbaren Kultivierungswege hatten, wurden sie ãNebenschulenÒ genannt, also Schulen die daneben liegen und keine orthodoxen Schulen sind. Was bedeutet dann ãlinke WegeÒ? ãLinksÒ bedeutet ungeschickt, ungeschickte Wege. ãLinksÒ als altchinesischer Ausdruck hei§t oft ungeschickt; ãNebenschulen und linke WegeÒ haben diese Bedeutung.

 

Warum gehšren sie nicht zum hŠretischen Fa? Weil sie auch strenge Anforderungen an ihre Xinxing stellen und sich auch nach den kosmischen Eigenschaften kultivieren; sie handeln auch den kosmischen Eigenschaften und GesetzmŠ§igkeiten nicht zuwider und tun nichts Schlechtes, deshalb kšnnen sie nicht als hŠretisch bezeichnet werden. Die buddhistischen und taoistischen Kultivierungsmethoden gehšren zum orthodoxen Fa, nicht weil die Eigenschaften dieses unseres Kosmos ihnen entsprechen, sondern weil sie den kosmischen Eigenschaften entsprechen. Wenn die Kultivierung der sonderbaren Kultivierungswege den kosmischen Eigenschaften entspricht, dann gehšren sie nicht zum hŠretischen Fa, sondern auch zum orthodoxen, weil die Eigenschaften des Kosmos der Ma§stab sind, um gut und schlecht, Barmherzigkeit und Boshaftigkeit zu beurteilen. Sie kultivieren sich nach den kosmischen Eigenschaften, deshalb sind es auch orthodoxe Wege; nur ihre Anforderungen und Besonderheiten sind anders als die der buddhistischen und taoistischen Schulen. Sie lehren SchŸler auch nicht in Massen, es wird nur in einem kleinen Kreis Ÿberliefert. Bei der †berlieferung eines taoistischen Kultivierungsweges wird eine Menge von SchŸlern gelehrt, aber nur einer von ihnen erhŠlt die wahre †berlieferung; im buddhistischen System wird von der umfassenden Erlšsung aller Wesen gesprochen, wer sich kultivieren kann, kultiviert sich.

 

Bei der †berlieferung der sonderbaren Kultivierungswege dŸrfen noch nicht einmal zwei SchŸler ausgesucht werden, sondern nur einer wird in einer ziemlich langen geschichtlichen Zeit ausgewŠhlt und erhŠlt die †berlieferung, deshalb kšnnen ihre Dinge von alters her nicht von den alltŠglichen Menschen gesehen werden. NatŸrlich, wŠhrend der Qigong-Welle habe ich bemerkt, dass einige Menschen dieser Kultivierungsschulen auch aufgetreten sind, um ihre Kultivierungswege zu verbreiten. Bei der Verbreitung haben sie jedoch bemerkt, dass es nicht ging, weil ihre Meister ihnen Ÿberhaupt nicht erlaubten, gewisse Dinge zu verbreiten. Wenn du den Kultivierungsweg verbreiten willst, kannst du SchŸler nicht mehr auswŠhlen; die Xinxing der Menschen, die gekommen sind, befindet sich auf unterschiedlichen Ebenen. Sie kommen mit unterschiedlichen Anschauungen zum Lernen, es gibt allerlei verschiedene Menschen, deshalb kannst du bei der Verbreitung keine SchŸler auswŠhlen. Deshalb geht es nicht, die sonderbaren Kultivierungswege weit zu verbreiten; es kšnnen leicht Gefahren auftauchen, denn ihre Dinge sind sehr eigenartig.

 

Mancher denkt: ãIm buddhistischen System wird Buddha kultiviert, im taoistischen System wird der wahre Mensch kultiviert, was wird dann derjenige, der sich in sonderbaren Kultivierungswegen erfolgreich kultiviert hat?Ò Er wird zu einer Wandergottheit, die keinen bestimmten Weltbereich im Kosmos hat. Ihr wisst, der Tathagata-Buddha Shakyamuni hat die Saha-Welt, Amitabha hat die Sukhavati-Welt und Bhaisajyaguru hat die Majolika-Welt; alle Tathagatas und gro§en Buddhas haben ihre eigenen Welten. Jeder gro§e Erleuchtete hat ein von ihm organisiertes Himmelreich, in dem viele seiner SchŸler leben. Aber die sonderbaren Kultivierungswege haben keinen bestimmten kosmischen Bereich. Sie sind nur wie Wandergottheiten.

 

 

†ben des hŠretischen Fa

 

Was ist †ben des hŠretischen Fa? Es gibt folgende Formen: Es gibt solche Menschen, die speziell hŠretisches Fa Ÿben; denn es gibt von alters her auch Menschen, die diese Dinge weitergeben. Warum gibt er diese Dinge weiter? Weil er nach Ruhm, Vorteilen und Reichtum der alltŠglichen Menschen trachtet; darauf legt er Wert. NatŸrlich ist seine Xinxing nicht hoch und er kann keine Kultivierungsenergie bekommen. Was wird er denn bekommen? Karma. Wenn das Karma eines Menschen gro§ ist, wird dadurch auch eine Art Energie entstehen. Aber er hat keine Ebene, er kann sich nicht mit den Praktizierenden vergleichen, doch im Vergleich zu den alltŠglichen Menschen kann er die alltŠglichen Menschen beeinflussen. Denn dieses Ding ist auch eine Verkšrperung von Energie; wenn seine Dichte sehr gro§ ist, kann es auch die KultivierungsfŠhigkeiten des menschlichen Kšrpers verstŠrken, es kann auch diese Wirkung haben, deshalb gibt es von alters her auch manche, die diese Dinge weitergeben. Er sagt: ãIch tue Schlechtes, beschimpfe andere, dann kann meine Kultivierungsenergie schon wachsen.Ò Bei ihm wŠchst keine Kultivierungsenergie, in Wirklichkeit hat er die Dichte dieser schwarzen Substanz verstŠrkt, denn durch seine schlechten Taten kann er die schwarze Substanz – Karma – bekommen. Deshalb kšnnen die paar kleinen FŠhigkeiten, die sein Kšrper an sich hat, durch dieses Karma verstŠrkt werden und bei ihm kšnnen auch ein paar kleine FŠhigkeiten entstehen, aber er kann damit nichts Gro§es machen. Diese Menschen meinen, dass die Kultivierungsenergie auch wachsen kšnne, indem sie Schlechtes tun, so sagen sie.

 

Mancher sagt so etwas wie: ãWŠhrend der Tao um einen Fu§ steigt, steigt der DŠmon um zehn Fu§.Ò Das ist ein hŠretischer Spruch unter den alltŠglichen Menschen. Die DŠmonen kšnnen niemals hšher sein als die Taos. Es ist so, dass der Kosmos, den die Menschheit kennt, nur ein kleiner Kosmos unter den unzŠhligen Kosmen ist; wir nennen ihn abgekŸrzt Kosmos. Jedes Mal, nachdem dieser unser Kosmos eine sehr lange Periode durchlaufen hatte, ergab sich eine gro§e kosmische Katastrophe. Diese Katastrophe konnte alles im Kosmos, einschlie§lich der Gestirne vernichten, alle Lebewesen im Kosmos konnten vernichtet werden. Die Bewegungen des Kosmos sind auch gesetzmŠ§ig, in unserem diesmaligen Kosmos ist die Menschheit nicht das Einzige, das schlecht geworden ist, viele Wesen haben schon eine bestimmte Situation gesehen; zurzeit hat schon lŠngst eine gro§e Explosion in diesem kosmischen Raum stattgefunden. Jetzt kšnnen die Astronomen dies nicht sehen, weil das, was wir heute mit dem grš§ten Teleskop beobachten, nur Geschehnisse von vor 150.000 Lichtjahren sind. Wenn man die derzeitigen VerŠnderungen der Himmelskšrper sehen will, kann man sie erst nach 150.000 Lichtjahren sehen, das ist eine sehr lange Zeit.

 

Zurzeit hat der gesamte Kosmos eine sehr gro§e VerŠnderung erfahren; jedes Mal, wenn diese VerŠnderung stattfand, wurden alle Wesen im gesamten Kosmos vernichtet; sie befanden sich všllig in einem Zustand der Vernichtung. Jedes Mal, wenn diese Situation auftrat, wurden die Eigenschaften, die vorher im Kosmos existierten, und die Materie darin vollstŠndig weggesprengt; normalerweise starben alle bei der Explosion, aber jedes Mal wurde nicht alles restlos weggesprengt. Wenn der neue Kosmos von den Šu§erst hohen Erleuchteten von Neuem aufgebaut wurde, gab es darin jedoch einige, die nicht durch die Explosion getštet wurden. All die gro§en Erleuchteten bauten den Kosmos nach ihren eigenen Eigenschaften und ihren eigenen Ma§stŠben auf, deshalb unterschieden sich die Eigenschaften von denen des Kosmos der vorherigen Periode.

 

Diejenigen, die nicht durch die Explosion getštet wurden, handeln dann nach den vorhergehenden Eigenschaften und GrundsŠtzen in diesem Kosmos. Der neu aufgebaute Kosmos richtet sich nach den neuen kosmischen Eigenschaften und GrundsŠtzen. Deshalb werden diejenigen, die nicht durch die Explosion getštet wurden, zu DŠmonen, die die kosmischen GrundsŠtze stšren. Jedoch sind sie auch nicht so schlecht, sie handeln einfach nur nach den Eigenschaften des Kosmos aus dem vorherigen Zyklus, das sind die sogenannten himmlischen DŠmonen. Aber sie sind keine Bedrohung fŸr die alltŠglichen Menschen und schaden den Menschen Ÿberhaupt nicht, sie handeln nur nach ihren GrundsŠtzen. FrŸher durften die alltŠglichen Menschen dies nicht wissen, ich sage, es gibt einfach zahlreiche Buddhas, deren Ebenen viel hšher sind als die des Tathagatas, was sind schon jene DŠmonen? Sie sind im Vergleich zu ihnen sehr klein. Altern, Kranksein und Sterben sind auch eine Art DŠmon, aber sie sind auch entstanden, um die Eigenschaften des Kosmos zu bewahren.

 

Im Buddhismus wird von der Sechs-Wege-Reinkarnation gesprochen, darin wird die Frage des Weges der Asuras[50] angesprochen, in Wirklichkeit sind es Lebewesen aus unterschiedlichen RŠumen, aber sie besitzen keine menschliche Natur. Von den gro§en Erleuchteten aus gesehen, sind sie sehr niedrig und besonders unfŠhig, in den Augen der alltŠglichen Menschen sind sie jedoch sehr schrecklich. Sie haben eine gewisse Energie, sie betrachten die alltŠglichen Menschen als Tiere, deshalb fressen sie gerne Menschen. In diesen Jahren kommen sie auch heraus, um ihren Weg zu verbreiten. Was fŸr Gestalten sind sie denn? Kšnnen sie so aussehen wie Menschen? Sehr schrecklich. Wenn man ihre Dinge gelernt hat, muss man zu ihnen kommen und einer von ihnen werden. Mancher hat beim †ben des Qigong keine richtigen Gedanken; wenn deine Gedanken ihren Gedanken entsprechen, dann kommen sie und lehren dich. Ein Orthodoxes besiegt hundert HŠretische; wenn du nicht danach trachtest, wagt niemand, dich anzutasten. Wenn du hŠretische Gedanken hast und nach schlechten Dingen trachtest, dann kommen sie, um dir zu helfen, dann gerŠtst du bei der Kultivierung auf einen dŠmonischen Weg; dieses Problem kann auftauchen.

 

Es gibt noch einen anderen Fall, der ãunbewusst hŠretisches Fa ŸbenÒ hei§t. Was bedeutet ãunbewusst hŠretisches Fa ŸbenÒ? Das hei§t, dass man hŠretisches Fa Ÿbt, ohne es zu wissen. Dies kommt hŠufig vor, einfach zu hŠufig. Wie ich dieser Tage schon sagte, haben viele beim †ben keine richtigen Gedanken; du siehst, dass er die Pfahlstellung Ÿbt und seine HŠnde und FŸ§e vor MŸdigkeit zittern. Aber sein Kopf bleibt nicht untŠtig, er denkt: ãDie Preise werden steigen, ich muss einkaufen gehen, nach den †bungen gehe ich gleich einkaufen, nachher wird alles teurer.Ò Mancher denkt: ãAn meinem Arbeitsplatz werden gerade die Wohnungen verteilt, kann ich eine Wohnung bekommen? Der dafŸr ZustŠndige ist mir nicht wohlgesinnt.Ò Je mehr er daran denkt, desto mehr Šrgert er sich: ãEr wird mir bestimmt keine Wohnung zuteilen, ich muss mit ihm kŠmpfen, so und dann soÒ, allerlei Gedanken hat er. Wie ich gesagt habe, quatscht er von den Sachen seines Zuhauses bis hin zu den gro§en staatlichen Angelegenheiten und bei den Šrgerlichen Dingen wird er immer Šrgerlicher.

 

Beim Praktizieren muss man auf De achten. Bei unserem Praktizieren, selbst wenn du nicht an Gutes denkst, sollst du auch nicht an Schlechtes denken, am besten an gar nichts denken. Denn beim Praktizieren auf niedrigen Ebenen mŸssen einige Fundamente gelegt werden und diese Fundamente spielen jedoch eine sehr entscheidende Rolle, denn die GedankenaktivitŠten eines Menschen haben gewisse Wirkungen. †berleg einmal, was in deine Kultivierungsenergie eingemischt wird; kann das gut sein, was du durch das †ben bekommen hast? Kann es nicht sein, dass es ganz schwarz ist? Wie viele Menschen gibt es, die nicht mit solchen Gedanken Qigong Ÿben? Warum kšnnen deine Krankheiten trotz deines langen †bens nicht beseitigt werden? Auf dem †bungsplatz denken manche zwar nicht an jene schlechte Dinge, aber sie haben beim †ben immer die Absicht, nach KultivierungsfŠhigkeiten zu trachten, nach diesem und jenem zu trachten, sie haben alle mšglichen Gesinnungen und verschiedene starke Begierden. In Wirklichkeit Ÿben sie schon unbewusst hŠretisches Fa. Wenn du ihm sagst, dass er hŠretisches Fa Ÿbt, ist er schon verŠrgert: ãMir wurde das von jenem gro§en Qigong-Meister beigebracht.Ò Aber jener gro§e Qigong-Meister hat von dir gefordert, auf De zu achten, hast du darauf geachtet? Beim †ben hast du immer schlechte Gedanken hineingemischt; was denkst du, kannst du dann etwas Gutes durch dein †ben bekommen? Das ist nŠmlich das Problem. Das gehšrt zum unbewussten †ben des hŠretischen Fa und kommt sehr hŠufig vor.

 

 

Die Doppelkultivierung von Mann und Frau

 

Im Kultivierungskreis gibt es eine Kultivierungsmethode, die ãDoppelkultivierung von Mann und FrauÒ hei§t. Ihr habt vielleicht bei den Kultivierungsmethoden des tibetischen Tantrismus geschnitzte Buddha-Statuen oder Bilder gesehen, bei denen ein Mann wŠhrend des Kultivierens eine Frau in den Armen hŠlt. Der Mann zeigt sich manchmal als ein Buddha, der eine splitternackte Frau in den Armen hŠlt. Er kann auch das verwandelte Aussehen eines Buddhas haben, eine Vajra-Figur mit einem Ochsenkopf und / oder einem Pferdegesicht, er hŠlt eine Frau in den Armen, die auch splitternackt ist. Warum ist das so? Wir erklŠren euch zuerst eine Frage. Auf unserer Erde wird nicht nur China vom Konfuzianismus beeinflusst, in der gesamten Menschheit, in alten Zeiten vor einigen Jahrhunderten waren die moralischen Anschauungen der Menschheit sehr Šhnlich. Deshalb stammte diese Kultivierungsmethode in Wirklichkeit nicht von dieser Erde, sie ist von anderen Gestirnen gekommen, aber man kann sich tatsŠchlich mit dieser Methode kultivieren. Als diese Kultivierungsmethode damals in China eingefŸhrt wurde, konnte sie von den Chinesen nicht akzeptiert werden, gerade weil sie die Doppelkultivierung von Mann und Frau und einige Dinge des geheimen Praktizierens hatte. Deshalb wurde sie unter der Huichang-Herrschaft in der Tang-Dynastie vom Kaiser des Han-Gebietes abgeschafft. Es war nicht erlaubt, sie im Han-Gebiet zu verbreiten, damals wurde sie Tang-Tantrismus genannt. Aber in Tibet ist sie unter der dortigen besonderen Umgebung, in jenem besonderen Gebiet, Ÿberliefert worden. Warum kultiviert man sich auf diese Weise? Der Zweck der Doppelkultivierung von Mann und Frau ist, Yin zu sammeln, um Yang zu ergŠnzen oder Yang zu sammeln, um Yin zu ergŠnzen, sie ergŠnzen sich und kultivieren sich gegenseitig, damit sich Yin und Yang ausgleichen.

 

Ihr wisst, sowohl im buddhistischen als auch im taoistischen System, vor allem bei der taoistischen Yin-Yang-Lehre wird darŸber geredet, dass der menschliche Kšrper selbst Yin und Yang hat. Weil der menschliche Kšrper Yin und Yang hat, kšnnen in ihm verschiedene KultivierungsfŠhigkeiten, Urkind, Kindchen, Fashen und andere Lebewesen herauskultiviert werden. Weil Yin und Yang existieren, kšnnen sehr viele Lebewesen herauskultiviert werden. Das gilt sowohl fŸr den mŠnnlichen als auch fŸr den weiblichen Kšrper. Auf dem Feld, also auf dem Elixierfeld, kšnnen sie entstehen, diese Aussage macht viel Sinn. Im taoistischen System wird normalerweise der Oberkšrper als Yang und der Unterkšrper als Yin betrachtet; manche betrachten den RŸcken als Yang und die Vorderseite des Kšrpers als Yin; andere wiederum betrachten die linke Seite des menschlichen Kšrpers als Yang und die rechte Seite als Yin. Bei uns in China gibt es eine Redewendung: ãLinks mŠnnlich, rechts weiblich.Ò Sie stammt auch daher und macht viel Sinn. Weil der menschliche Kšrper selbst Yin und Yang hat, kann der Kšrper unter der wechselseitigen Wirkung von Yin und Yang selbst schon einen Ausgleich zwischen Yin und Yang erreichen und dadurch kšnnen sehr viele Lebewesen erzeugt werden.

 

Dadurch wird eines erklŠrt: Wir kšnnen uns auch ohne die Doppelkultivierungsmethode von Mann und Frau anzuwenden zu sehr hohen Ebenen kultivieren. Wenn einer die Doppelkultivierungsmethode von Mann und Frau anwendet und sich nicht gut beherrschen kann, wird er auf einen dŠmonischen Weg geraten, dann wird es zum HŠretischen. Wenn jemand im Tantrismus auf sehr hohen Ebenen die Doppelkultivierung von Mann und Frau anwenden will, muss sich dieser Mšnch, dieser Lama schon zu sehr hohen Ebenen kultiviert haben. Erst dann wird er von seinem Meister angeleitet, um sich auf diese Weise zu kultivieren. Weil seine Xinxing sehr hoch ist, kann er sich gut beherrschen und wird nicht ins HŠretische geraten. Aber einer mit einer sehr niedrigen Xinxing darf diese Methode absolut nicht anwenden. Wenn er sie anwendet, wird er ins HŠretische geraten und das mit Sicherheit. Weil seine Xinxing begrenzt ist, seine Begierden und seine erotische Lust auf der Ebene der alltŠglichen Menschen nicht beseitigt sind und der Ma§stab seiner Xinxing nur so hoch ist, wird er garantiert ins HŠretische geraten, sobald er diese Methode anwendet. Deshalb sagen wir, wenn jemand sie beliebig auf niedrigen Ebenen verbreitet, bedeutet das, hŠretisches Fa zu verbreiten.

 

In diesen Jahren gibt es auch nicht wenige Qigong-Meister, die die Doppelkultivierung von Mann und Frau verbreiten. Was ist daran aber merkwŸrdig? Auch im taoistischen System ist die Doppelkultivierungsmethode von Mann und Frau aufgetaucht und au§erdem ist sie nicht jetzt aufgetaucht, sondern schon zur Zeit der Tang-Dynastie. Wie konnte die Doppelkultivierung von Mann und Frau im taoistischen System auftauchen? Nach der Taiji-Theorie des taoistischen Systems ist der Kšrper ein kleiner Kosmos, der selbst Yin und Yang hat. Die wahren orthodoxen gro§en Fa sind alle Ÿber eine sehr lange Zeit Ÿberliefert worden, sie beliebig zu Šndern oder irgendetwas beliebig hineinzumischen, wird die Dinge jener Kultivierungsschule durcheinanderbringen, sodass das Ziel der Kultivierung, zur Vollendung zu kommen, nicht erreicht werden kann. Wenn jener Kultivierungsweg also nichts von der Doppelkultivierung von Mann und Frau hat, soll sie keinesfalls angewandt werden, sonst wird man auf Abwege geraten und Probleme bekommen. Vor allem in dieser unserer Falun Dafa-Kultivierungsschule gibt es keine Doppelkultivierung von Mann und Frau, wir reden auch nicht davon. Das ist unsere Ansicht zu dieser Frage.

 

 

Die Doppelkultivierung von Kšrper und Geist

 

Die Frage der Doppelkultivierung von Kšrper und Geist habe ich euch schon ausfŸhrlich erklŠrt. Die Doppelkultivierung von Kšrper und Geist bedeutet, neben der Kultivierung der Xinxing wird gleichzeitig der Kšrper kultiviert, das hei§t, den Benti zu verŠndern. Wenn die Zellen des Menschen im VerŠnderungsprozess allmŠhlich durch die hochenergetischen Substanzen ersetzt werden, wird das Altern verlangsamt. Der Kšrper sieht so aus, als ob er wieder jung wŠre, er wird allmŠhlich verjŸngt und umgewandelt. Wenn der Kšrper dieses Menschen zum Schluss vollstŠndig durch die hochenergetischen Substanzen ersetzt ist, dann ist er schon ganz in einen anderen materiellen Kšrper umgewandelt worden. Wie ich schon erklŠrt habe, ist jener Kšrper bereits aus den FŸnf-Elementen herausgekommen, er befindet sich nicht mehr in den FŸnf-Elementen und so ist sein Kšrper ein unvergŠnglicher Kšrper geworden.

 

Im Tempel wird nur die Xinxing kultiviert, deshalb wird nicht von Handtechniken und der Kultivierung des Kšrpers gesprochen, sie sprechen vom Nirwana. Bei den von Shakyamuni Ÿberlieferten Methoden wird eben vom Nirwana gesprochen; in Wirklichkeit hatte Shakyamuni selbst hohes und tiefgreifendes gro§es Fa, mit dem sein Benti vollstŠndig in hochenergetische Substanzen umgewandelt und mitgenommen werden konnte. Um diesen Kultivierungsweg zu hinterlassen, ging er selbst ins Nirwana. Warum hat er auf diese Weise gelehrt? Er wollte eben, dass die Menschen so weit wie mšglich auf Eigensinn verzichteten, auf alles und zum Schluss sogar auf den Kšrper, keinerlei Eigensinn mehr. Damit die Menschen dies so weit wie mšglich erreichen konnten, ging er den Weg des Nirwanas, deshalb gingen die Mšnche aller Zeitalter auch den Weg des Nirwanas. Nirwana bedeutet, ein Mšnch ist gestorben, er hat seinen fleischlichen Kšrper abgeschŸttelt und sein Urgeist ist mit der Kultivierungsenergie nach oben gestiegen.

 

Im taoistischen System liegt der Schwerpunkt auf der Kultivierung des Kšrpers, denn er wŠhlt SchŸler aus und redet nicht Ÿber die umfassende Erlšsung aller Wesen; vor ihm stehen sehr gute Menschen; deshalb erklŠrt er die Techniken und er erklŠrt, wie man den Kšrper kultivieren soll. Aber bei diesen speziellen Kultivierungsmethoden des buddhistischen Systems, besonders bei den Kultivierungsmethoden des Buddhismus, kann nicht von so etwas geredet werden. Das gilt jedoch nicht fŸr alle, bei vielen hohen und tiefgreifenden buddhistischen gro§en Fa wird auch davon gesprochen, bei dieser unserer Kultivierungsschule sprechen wir auch davon. Bei unserem Falun Dafa sind sowohl der Benti als auch das Urkind erforderlich, doch sind beide verschieden. Das Urkind ist auch eine Art Kšrper, der aus hochenergetischen Substanzen zusammengesetzt ist, jedoch kann er nicht nach Belieben in diesem unserem Raum erscheinen; und wenn man die Gestalt eines alltŠglichen Menschen in diesem Raum fŸr eine lange Zeit behalten will, muss man den Benti haben. Nachdem dieser Benti umgewandelt wurde, bleibt die Reihenfolge der Anordnung seiner MolekŸle unverŠndert, obwohl seine Zellen schon durch die hochenergetischen Substanzen ersetzt worden sind, deshalb sieht er fast so aus wie der Kšrper eines normalen Menschen. Aber es gibt doch Unterschiede, nŠmlich dieser Kšrper kann in die anderen RŠume eintreten.

 

Bei den Doppelkultivierungswegen von Kšrper und Geist sieht einer sehr jung aus, er sieht viel jŸnger aus als er tatsŠchlich ist. Dieser Tage hat mich jemand gefragt: Lehrer, kannst du raten, wie alt ich bin? TatsŠchlich war sie fast siebzig, aber sie sah nur aus wie eine etwas Ÿber 40-JŠhrige. Keine Falten, das Gesicht glatt, wei§ und rosarot, wer kann glauben, dass sie fast siebzig war? Bei unseren Falun Dafa-Praktizierenden kann so etwas auftauchen. Sagen wir zum Scherz: Die MŠdchen benutzen gerne Make-up und mšchten, dass ihre Haut heller und schšner wird. Ich sage, praktiziere wirklich den Doppelkultivierungsweg von Kšrper und Geist und dies wird schon auf eine natŸrliche Weise erreicht, du brauchst garantiert nicht zur Kosmetikerin zu gehen. Dazu nennen wir kein weiteres Beispiel mehr. FrŸher gab es in allen Berufen relativ viele Šltere Leute und so hielten mich die anderen fŸr einen jungen Mann. Nun ist es besser geworden, in allen Berufen gibt es jetzt relativ viele junge Leute. Eigentlich bin ich auch nicht mehr jung, ich gehe auf die FŸnfzig zu, ich bin jetzt schon 43 Jahre alt.

 

 

Fashen[51]

 

Warum gibt es an den Buddha-Statuen ein Feld? Viele kšnnen das nicht erklŠren, manche sagen: ãAn den Buddha-Statuen gibt es ein Feld, weil die Mšnche vor den Buddha-Statuen Sutren rezitiert haben und so ist es entstandenÒ, das hei§t, dass das Feld durch das Kultivieren der Mšnche vor ihnen entstanden ist. Ganz gleich, ob sich ein Mšnch oder irgendein anderer kultiviert, diese Art Energie ist aber streuend und hat keine bestimmte Richtung; und so sollte es auch ein gleichmŠ§iges Feld auf dem Boden, an der Decke und an den WŠnden im ganzen Raum geben. Warum ist das Feld ausgerechnet an den Buddha-Statuen so stark? Besonders an den Buddha-Statuen, die tief in den Bergen, in irgendeiner Berghšhle oder in Fels gehauen sind, existiert normalerweise ein Feld. Warum wird ein solches Feld entstehen? Es hat diese und jene ErklŠrungen gegeben, die aber nie ganz Ÿberzeugend waren. In Wirklichkeit gibt es an den Buddha-Statuen eben jenes Feld, weil es an den Buddha-Statuen einen Fashen eines Erleuchteten gibt. Der Fashen jenes Erleuchteten ist da, deshalb haben die Buddha-Statuen Energie.

 

Ganz gleich, ob Shakyamuni oder Bodhisattwa Avalokitesvara, wenn es diese Menschen in der Geschichte tatsŠchlich gegeben hat, Ÿberlegt einmal, ob sie auch Praktizierende waren, als sie sich kultivierten? Nachdem ein Mensch sich zu einer ziemlich hohen Ebene Ÿber das weltliche Fa hinaus kultiviert hat, werden Fashen entstehen. Fashen entstehen aus dem Elixierfeld des Menschen und setzen sich aus Fa und Kultivierungsenergie zusammen, ihre Kšrper zeigen sich in den anderen RŠumen. Fashen besitzen die gewaltigen KrŠfte der jeweiligen Person, aber das Bewusstsein und die Gedanken eines Fashen werden vom Hauptkšrper kontrolliert. Doch der Fashen selbst ist wiederum ein vollstŠndiges, unabhŠngiges, wirkliches und individuelles Wesen, deshalb kann er wiederum alles selbststŠndig erledigen. Was der Fashen tut, ist dasselbe, was das Hauptbewusstsein des Menschen tun will; es ist ein und dasselbe. Der Mensch selbst macht eine Sache so; wenn der Fashen sie macht, wird er sie genauso machen, das ist der Fashen, Ÿber den wir reden. Wenn ich etwas tun will, zum Beispiel die Kšrper fŸr die sich wirklich kultivierenden SchŸler in Ordnung zu bringen, wird all dies von meinem Fashen erledigt. Denn der Fashen hat nicht den Kšrper eines alltŠglichen Menschen, er verkšrpert sich in den anderen RŠumen. Jenes Lebewesen bleibt auch nicht unverŠndert, er kann sich vergrš§ern und verkleinern. Manchmal wird er sehr gro§, sodass der ganze Kopf des Fashen nicht gesehen werden kann; manchmal wird er sehr klein, sogar kleiner als eine Zelle.

 

 

Licht-…ffnen

 

Eine in der Fabrik hergestellte Buddha-Statue ist nur ein Kunstgegenstand. Licht-…ffnen bedeutet, dass ein Fashen eines Buddhas zu der Buddha-Statue herbeigebeten wird, dann werden der Buddha-Statue als einer sichtbaren Verkšrperung unter den alltŠglichen Menschen Gaben dargebracht und sie wird angebetet. Wenn ein Praktizierender solch ein ehrfŸrchtiges Herz hat, wird der Fashen auf der Buddha-Statue ihm bei seiner Kultivierung als WŠchter dienen, auf ihn aufpassen und ihn beschŸtzen, das ist der wahre Zweck des Licht-…ffnens. Nur wenn aufrichtige Gedanken bei einer offiziellen Licht-…ffnen-Zeremonie ausgesendet werden, kann dies erfolgen; oder es kann von den gro§en Erleuchteten auf sehr hohen Ebenen oder von einem sich auf sehr hohen Ebenen kultivierenden Menschen, der diese Kraft besitzt, getan werden.

 

Im Tempel wird gesagt, dass das Licht-…ffnen fŸr die Buddha-Statuen gemacht werden muss; und wenn bei einer Buddha-Statue kein Licht-…ffnen gemacht wurde, sagt man, dass diese keine Wirkung habe. Zu den jetzigen Mšnchen im Tempel: Die wahren gro§en Meister sind alle schon nicht mehr auf der Welt. Nach der Kulturrevolution sind manche kleine Mšnche, die keine wahre †berlieferung erhalten haben, €bte der Tempel geworden und viele Dinge sind bei der †berlieferung verloren gegangen. Wenn man ihn fragt, welchem Zweck das Licht-…ffnen dient, sagt er: ãNach dem Licht-…ffnen haben die Buddha-Statuen Wirkung.Ò Wie es genau wirkt, kann er aber nicht erklŠren. Deshalb fŸhrt er eigentlich nur die Zeremonie durch, wobei er ein kleines Sutra in eine Buddha-Statue hineinlegt und mit Papier zuklebt, danach rezitiert er Sutren vor ihr, dann sagt er, das sei schon das Licht-…ffnen gewesen. Aber kann das Licht wirklich gešffnet werden? Das hŠngt also davon ab, wie er die Sutren rezitiert. Shakyamuni redete von aufrichtigen Gedanken, man muss mit absolut konzentrierter Aufmerksamkeit die Sutren rezitieren, damit die Welt der Kultivierungsschule, die er kultiviert, wirklich erschŸttert wird, erst dann kann ein Erleuchteter herbeigebeten werden. Ein Fashen dieses Erleuchteten kommt zu der Statue, erst dann kann das Ziel des Licht-…ffnens erreicht werden.

 

Mancher Mšnch rezitiert Sutren, denkt dabei aber im Herzen: ãWie viel Geld kann ich nach dem Licht-…ffnen bekommen?Ò Oder beim Rezitieren denkt er: ãJener Mensch ist so schlecht zu mir.Ò Auch bei ihm gibt es Intrigen und KŠmpfe. Jetzt ist die End-Fa-Zeit und es geht nicht, sich so etwas nicht einzugestehen. Hier wollen wir den Buddhismus nicht kritisieren, in der End-Fa-Zeit ist es in manchen Tempeln wirklich nicht rein. Wenn er an solche Dinge denkt und so einen schlechten Gedanken aussendet, kšnnte dann jener Erleuchtete kommen? Der Zweck des Licht-…ffnens kann so Ÿberhaupt nicht erfŸllt werden. Aber das ist nicht absolut so, es gibt auch einzelne gute buddhistische Tempel und taoistische Klšster.

 

In einer Stadt habe ich einen Mšnch gesehen, dessen HŠnde pechschwarz waren. Er steckte ein Sutra in eine Buddha-Statue und klebte es ganz grob zu, dann murmelte er etwas und das soll schon als Licht-…ffnen gelten. Dann nahm er wieder eine Buddha-Statue und murmelte wieder etwas, fŸr das Licht-…ffnen verlangte er jeweils 40 Yuan. Jetzt betrachten die Mšnche dies auch als eine Ware und bereichern sich durch das Licht-…ffnen fŸr die Buddha-Statuen. Ich sah, dass das Licht gar nicht gešffnet war; das Licht konnte Ÿberhaupt nicht gešffnet werden, jetzt erlauben sich die Mšnche sogar so etwas zu machen. Was habe ich noch gesehen? In einem Tempel gab es einen Menschen, der ein Laienbruder zu sein schien; er sagte, dass er Licht fŸr die Buddha-Statue šffnen wŸrde. Er hielt einen Spiegel gegen die Sonne und blendete die Buddha-Statue mit dem Sonnenlicht, dann sagte er, dass das Licht gešffnet sei. Zu so einem lŠcherlichen Zustand ist es schon gekommen! Heute hat sich der Buddhismus bis zu dieser Stufe entwickelt, das kommt sogar sehr hŠufig vor.

 

In Nanjing wurde eine gro§e Buddha-Statue aus Bronze hergestellt, die auf der Insel Lantau in Hongkong aufgestellt wurde, eine sehr gro§e Buddha-Statue. Aus der ganzen Welt sind viele Mšnche gekommen, um das Licht fŸr diese Buddha-Statue zu šffnen. Einer von ihnen hielt einen Spiegel gegen die Sonne und blendete das Gesicht der Buddha-Statue mit dem Sonnenlicht, dann sagte er, dass das Licht gešffnet sei. Auf einer solch erhabenen Feier und in solch einer ernsten Situation wurde so etwas gemacht, ich finde das wirklich sehr traurig! Es ist kein Wunder, dass Shakyamuni sagte: ãIn der End-Fa-Zeit ist es fŸr die Mšnche schwer, sich selbst zu erlšsen und es ist noch schwieriger, dass sie andere erlšsen.Ò Au§erdem haben viele Mšnche die Sutren aus eigener Sicht interpretiert, so etwas wie die heiligen Schriften der Gšttin-Kšnigsmutter haben schon ihren Weg in die Tempel gefunden; Dinge, die nicht zu den buddhistischen klassischen Werken gehšren, finden auch den Weg in die Tempel, wodurch Ÿberall Chaos ausgelšst wird, jetzt ist alles ganz durcheinander. NatŸrlich gibt es noch Mšnche, die sich wirklich kultivieren und diese sind sehr gut. In Wirklichkeit bedeutet das Licht-…ffnen, dass der Fashen eines Erleuchteten zur Buddha-Statue herbeigebeten wird und dort bleibt, dann wird das Licht gešffnet.

 

Wenn das Licht fŸr eine Buddha-Statue nicht gešffnet werden kann, darf sie also nicht angebetet werden, sonst wird es sehr ernsthafte Folgen haben. Welche ernsthaften Folgen? Heute haben die Menschen, die sich mit der Wissenschaft des menschlichen Kšrpers beschŠftigen, entdeckt, dass die Gedanken eines Menschen, das Denken des menschlichen Gehirns, eine Art Substanz erzeugen kann. Auf sehr hohen Ebenen sehen wir, dass es wirklich eine Art Substanz ist; aber diese Substanz zeigt sich nicht in Form von elektrischen Gehirnwellen, wie wir jetzt bei der Forschung entdeckt haben, sondern in Form eines vollstŠndigen Gehirns. Eine gehirnfšrmige Substanz, die ein alltŠglicher Mensch im Alltag beim Denken aussendet, lšst sich kurz nach dem Aussenden auf, weil sie keine Energie hat; aber die Energie eines Praktizierenden wird viel lŠnger beibehalten. Es ist nicht so, dass eine Buddha-Statue schon Gedanken hat, nachdem sie in der Fabrik hergestellt wurde. Nein, sie hat keine. FŸr manche ist kein Licht-…ffnen durchgefŸhrt worden, auch im Tempel wurde das Ziel des Licht-…ffnens nicht erreicht. Wenn ein falscher Qigong-Meister oder irgendjemand aus hŠretischen Schulen das Licht-…ffnen fŸr sie durchfŸhrt, dann ist es noch gefŠhrlicher, dann werden sich FŸchse oder gelbe Wiesel anheften.

 

Es ist sehr gefŠhrlich, eine Buddha-Statue anzubeten, fŸr die kein Licht gešffnet wurde. Inwiefern ist das gefŠhrlich? Ich habe gesagt, dass sich die Menschheit bis zum heutigen Zustand entwickelt hat, bei dem alles verdirbt, die ganze Gesellschaft und alles im gesamten Kosmos verdirbt, eines nach dem anderen; alles unter den alltŠglichen Menschen hat man selbst verursacht. Es ist sogar sehr schwer, ein orthodoxes Fa zu finden und einen orthodoxen Weg zu gehen, auch wenn man es will; es wird von allen Seiten her gestšrt. Man will Buddha um Hilfe bitten, aber wer ist Buddha? Es ist sogar schwer, wenn man bitten will. Wenn ihr das nicht glaubt, sage ich euch Folgendes: Sobald jemand als erster eine Buddha-Statue anbetet, fŸr die kein Licht gešffnet worden ist, wird es sehr schlimm. Wie viele Menschen gibt es heutzutage, die Buddha anbeten und im Herzen daran denken, die richtige Frucht zu erhalten? Es gibt viel zu wenige solcher Menschen. Was bezwecken die meisten, die den Buddha anbeten? Unheil zu beseitigen, Schwierigkeiten zu lšsen und sich zu bereichern, nach so etwas trachten sie. Steht so etwas in den klassischen Werken des Buddhismus? So etwas steht dort Ÿberhaupt nicht drin.

 

Wenn sich einer beim Anbeten Geld wŸnscht und zu der Buddha-Statue – entweder zu der Statue der Bodhisattwa Avalokitesvara oder zu der Statue des Tathagata-Buddhas  – betet und sagt: ãHilf mir bitte reich zu werden.Ò Also gut, ein vollstŠndiger Gedanke ist dadurch entstanden. Er hat ihn zu der Buddha-Statue ausgesendet, deshalb geht der Gedanke sofort zu dieser Buddha-Statue. In den anderen RŠumen kann sich ein Objekt vergrš§ern und verkleinern; wenn der Gedanke zu diesem Objekt gekommen ist, bekommt diese Buddha-Statue ein Gehirn und Gedanken, aber sie hat keinen Kšrper. Andere beten auch zu ihr, nach und nach wird ihr eine gewisse Energie gegeben. Besonders wenn Praktizierende sie anbeten, wird es noch gefŠhrlicher, sie geben ihr beim Anbeten allmŠhlich Energie, dann entsteht bei der Statue ein Kšrper mit Gestalt, doch dieser Kšrper mit Gestalt entsteht in den anderen RŠumen. Nach der Entstehung befindet er sich in den anderen RŠumen und kann einige GrundsŠtze im Kosmos erfahren, deshalb kann er fŸr die Menschen etwas tun, sodass er auch ein bisschen Kultivierungsenergie entwickeln kann; aber er hilft Menschen mit Bedingungen und gegen Entgelt. In den anderen RŠumen kann er sich ganz frei bewegen und die alltŠglichen Menschen leicht steuern. Dieser Kšrper mit Gestalt sieht genauso aus wie die Buddha-Statue, so ist durch das Anbeten der Menschen eine falsche Bodhisattwa Avalokitesvara oder ein falscher Tathagata-Buddha entstanden, sie sehen genauso aus wie die Buddha-Statuen und haben die Gestalt des Buddhas. Die Gedanken der falschen Buddhas und der falschen Bodhisattwas sind jedoch Šu§erst schlecht, sie trachten nach Geld. Sie sind in den anderen RŠumen entstanden und haben Gedanken bekommen, sie kennen die GrundsŠtze ein wenig. Sie wagen keine gro§en schlechten Dinge zu tun, aber kleine schlechte Dinge. Manchmal helfen sie auch den Menschen; wenn sie den Menschen nicht helfen, dann sind sie ganz hŠretisch und werden getštet. Wie helfen sie? Jener Mensch sagt: ãBitte, bitte, Buddha hilf mir, jemand bei mir zu Hause ist krank.Ò Na gut, dir wird geholfen. Sie lassen dich in den Spendenkasten Geld werfen, sie wŸnschen sich Geld. Wenn du viel Geld in den Spendenkasten wirfst, dann lassen sie die Krankheiten schnell heilen. Denn sie haben eine gewisse Energie und kšnnen in den anderen RŠumen einen alltŠglichen Menschen steuern. Besonders wenn ein Mensch mit Kultivierungsenergie sie anbetet, wird es noch gefŠhrlicher. Was wŸnscht sich ein Praktizierender? Geld. Denkt einmal nach, wozu wŸnscht sich ein Praktizierender Geld? Auch die Bitte um die Beseitigung des Unheils und um die Heilung der Krankheiten fŸr die Familienangehšrigen ist ein Eigensinn der Bindung an die Familienangehšrigen. Das Schicksal anderer beeinflussen zu wollen, jeder hat sein eigenes Schicksal! Wenn du sie anbetest und murmelst: ãHilf mir bitte reich zu werden.Ò Na gut, sie helfen dir, ihnen ist noch viel lieber, wenn du dir mehr Geld wŸnschst und mehr WŸnsche hast, damit sie mehr von dir wegnehmen kšnnen, ein gleichwertiger Austausch. Sie haben genug Geld im Spendenkasten, das die anderen hineingeworfen haben, sie lassen es dich bekommen. Wie bekommst du es? Wenn du hinausgehst, wirst du eine Geldbšrse finden oder du bekommst an deinem Arbeitsplatz eine kleine PrŠmie, jedenfalls denken sie sich alle mšglichen Methoden aus, damit du Geld bekommst. Aber kann es sein, dass sie dir bedingungslos helfen? Ohne Verlust kein Gewinn, gib doch mal ein bisschen von deiner Kultivierungsenergie her, ihnen fehlt die Kultivierungsenergie oder sie nehmen das Elixier und €hnliches weg, das du herauspraktiziert hast; so etwas wollen sie haben.

 

Manchmal sind diese falschen Buddhas sehr gefŠhrlich. Viele von uns, deren Himmelsauge gešffnet ist, glauben, dass sie Buddhas gesehen haben. Manch einer sagt, heute sei eine Schar Buddhas in den Tempel gekommen und der Buddha hie§e soundso und habe eine Schar hierher gefŸhrt. Er erzŠhlt auch, wie die Schar aussah, die gestern kam und wie die Gruppe aussah, die heute kam, bald ging sie wieder weg und es kam noch eine Schar daher. Was sind sie denn? Sie gehšren genau zu dieser Art. Sie sind keine wahren Buddhas, sondern falsche. Von diesen gibt es ziemlich viele.

 

Wenn so etwas im Tempel auftaucht, dann ist es noch gefŠhrlicher. Wenn die Mšnche sie anbeten, dann kŸmmern sie sich um die Mšnche: ãBetest du nicht etwa zu mir? Du betest doch ganz klar und deutlich zu mir! Na gut, willst du dich etwa nicht kultivieren? Ich kŸmmere mich um dich, ich sage dir, wie du dich kultivieren sollst.Ò Sie arrangieren es fŸr dich. Wohin wirst du dann gehen, wenn du dich fertig kultiviert hast? Weil sie deine Kultivierung arrangiert haben, wird dich oben keine Schule aufnehmen. Sie haben es arrangiert, deshalb wirst du ihnen in Zukunft unterstehen. Hast du dich dann nicht umsonst kultiviert? Ich sage, jetzt ist es fŸr die Menschheit sehr schwer, wenn man durch die Kultivierung die richtige Frucht erhalten will. Solche Erscheinungen kommen sehr hŠufig vor. Das Buddha-Licht, das viele von uns in den berŸhmten Bergen oder an den gro§en FlŸssen gesehen haben, gehšrt meistens zu dieser Art. Sie haben Energie und kšnnen sich sichtbar machen. Die wahren gro§en Erleuchteten zeigen sich nicht so leichthin.

 

FrŸher wurden sie irdische Buddhas oder irdische Taos genannt und es gab relativ wenige, aber heute gibt es sehr viele. Wenn sie etwas Schlechtes tun, wollen die da oben sie auch tšten, aber dann fliehen sie zur Buddha-Statue. Die GrundsŠtze der alltŠglichen Menschen werden von den gro§en Erleuchteten normalerweise nicht berŸhrt; je hšher die Ebene eines Erleuchteten ist, desto weniger zerstšrt er die GrundsŠtze der alltŠglichen Menschen, kein bisschen davon wird berŸhrt. Er kann die Buddha-Statue doch nicht plštzlich mit einem Blitzschlag zerschlagen, das tut er nicht, deshalb kŸmmert sich der Erleuchtete nicht mehr darum, wenn sie zur Buddha-Statue geflohen sind. Sie wissen, dass sie getštet werden sollen und schon flŸchten sie. Also ist die Bodhisattwa Avalokitesvara, die du gesehen hast, wirklich Bodhisattwa Avalokitesvara? Ist der Buddha, den du gesehen hast, wirklich Buddha? Sehr schwer zu sagen.

 

Bei vielen von uns wird jetzt eine Frage auftauchen: ãWas machen wir denn mit der Buddha-Statue bei uns zu Hause?Ò Vielleicht haben viele an mich gedacht. Um den Lernenden bei der Kultivierung zu helfen, sage ich dir, dass du Folgendes tun kannst: Nimm mein Buch (weil es in den BŸchern ein Foto von mir gibt) oder mein Foto und halte die Buddha-Statue in der Hand, bilde die Gro§lotus-Handgeste; dann bittest du, so wie wenn du mich bitten wŸrdest, den Meister darum, Licht zu šffnen. In einer halben Minute ist das Problem gelšst. Ich sage euch, das beschrŠnkt sich nur auf unsere Kultivierenden, es hat keine Wirkung, Licht-…ffnen fŸr die Verwandten und Freunde durchzufŸhren, wir kŸmmern uns nur um die Kultivierenden. Mancher sagt, dass er das Bild des Lehrers bei Verwandten und Freunden lŠsst, um sie vor HŠretischem zu schŸtzen. Ich bin nicht dazu da, alltŠgliche Menschen vor HŠretischem zu schŸtzen. Das ist die grš§te Respektlosigkeit gegenŸber dem Lehrer.

 

Hier wird Ÿber die irdischen Buddhas und irdischen Taos geredet. Es gibt noch einen Fall: In den alten Zeiten Chinas gab es viele Menschen, die sich in den tiefen Bergen und UrwŠldern kultivierten. Warum gibt es heute keine mehr? In Wirklichkeit gibt es sie immer noch, nur lassen sie die alltŠglichen Menschen nichts davon erfahren, sie sind Ÿberhaupt nicht weniger geworden, alle diese Menschen haben KultivierungsfŠhigkeiten. Es ist nicht so, dass diese Menschen in diesen Jahren nicht mehr da sind, sondern sie sind alle noch da. Zurzeit gibt es in der Welt noch einige Tausend und in unserem Land gibt es vergleichsweise mehr. Besonders in all den berŸhmten Gebirgen und an den gro§en FlŸssen gibt es sie, auch in manchen hohen Bergen. Sie haben ihre Hšhle durch ihre KultivierungsfŠhigkeiten verschlossen, deshalb kannst du ihre Existenz nicht sehen. Sie kultivieren sich ziemlich langsam und ihre Methoden sind ziemlich ungeschickt, sie kšnnen den Kern der Kultivierung nicht erfassen. Bei uns jedoch ist es direkt auf das Menschenherz gerichtet und wir kultivieren uns nach den hšchsten kosmischen Eigenschaften, nach der Form des Kosmos, natŸrlich wŠchst die Kultivierungsenergie dann sehr schnell. Denn die Kultivierungsschulen sind pyramidenfšrmig aufgebaut und nur der Weg in der Mitte ist der gro§e Weg. Bei der Kultivierung auf jenen Seitenwegen ist die Xinxing nicht unbedingt hoch, vielleicht ist die Kultivierungsenergie eines solchen Menschen bereits gešffnet, auch wenn er sich nicht hoch kultiviert hat; aber im Vergleich zu dem gro§en Weg der wahren Kultivierung hat er es noch sehr weit.

 

Sie geben ihren Weg auch weiter und leiten SchŸler an, bei ihrer Schule kann man sich nur so hoch kultivieren und ihre Xinxing ist auch nur so hoch, deshalb kultivieren sich seine SchŸler auch nur so hoch. Je seitlicher die kleinen weltlichen Wege liegen, desto mehr Regeln gibt es und desto komplizierter sind die Kultivierungsmethoden; bei der Kultivierung kšnnen sie den Kern nicht erfassen. Bei der Kultivierung wird hauptsŠchlich die Xinxing kultiviert, aber sie begreifen dies noch nicht, sie glauben, durch das Ertragen der Leiden kšnnten sie sich schon kultivieren. Deshalb haben sie nach einer sehr langen Zeit, nachdem sie sich Hunderte von Jahren, Ÿber eintausend Jahre lang kultiviert haben, nur ein bisschen Kultivierungsenergie entwickelt. In Wirklichkeit haben sie sie nicht durch das Leiden herauskultiviert, wodurch haben sie sie dann herauskultiviert? So wie bei einem Menschen, der in der Jugendzeit viel Eigensinn hat; wenn er alt ist, wird mit dem Dahinflie§en der Zeit seine Zukunft aussichtslos, dann wird dieses Herz von selbst aufgegeben und weggeschliffen; so wenden diese kleinen Kultivierungswege auch diese Methode an. Wenn sie sich durch den Lotussitz, Meditationsvermšgen und Ertragen von Leiden nach oben kultivieren, bemerken sie, dass ihre Kultivierungsenergie auch wachsen kann. Sie wissen jedoch nicht, dass ihr Eigensinn des alltŠglichen Menschen in der langen und harten Zeit langsam abgeschliffen wurde und dass sich die Kultivierungsenergie durch das langsame Beseitigen jenes Herzens entwickelt hat.

 

Wir sind zielgerichtet, wir zielen wirklich auf jenes Herz und beseitigen jenen Eigensinn und so kultivieren wir uns sehr schnell. Ich bin an manchen Orten gewesen und habe oft solche Menschen getroffen, sie hatten sich viele Jahre kultiviert. Sie sagen auch: ãNiemand kann erfahren, dass wir hier sind; in deine Sache greifen wir nicht ein und stšren dich nicht.Ò Diese gehšren zu den relativ Guten.

 

Es gibt auch Schlechte, die Schlechten werden wir auch erledigen. Ich erzŠhle euch ein Beispiel. Als ich zum ersten Mal in Guizhou den Kultivierungsweg verbreitete und einen Kurs gab, kam jemand zu mir und sagte, dass mich sein Gro§meister sehen wolle; sein Gro§meister sei ein Herr Soundso, der sich sehr viele Jahre kultiviert habe. Ich sah, dass die negative Energie, die dieser Mensch an sich trug, sehr schlecht war; und er hatte ein wachsgelbes Gesicht. Ich sagte, ich werde mich nicht mit ihm treffen, ich habe keine Zeit. So habe ich es abgelehnt. Dann war der alte Mann sauer und begann, mich zu stšren, und zwar jeden Tag. Ich will nicht mit anderen kŠmpfen, es ist auch nicht der MŸhe wert, mit ihm zu kŠmpfen. Wenn er etwas Schlechtes herbeigeschafft hatte, rŠumte ich es weg, danach verbreitete ich mein Fa weiter.

 

FrŸher in der Ming-Dynastie gab es einen Tao-Kultivierenden, schon bei der Kultivierung hatte er Besessenheit an sich, eine Schlange; spŠter hat sich dieser Mensch nicht zu Ende kultiviert und ist gestorben, die Schlange hat seinen Kšrper besetzt und so hat sie eine Menschengestalt herauskultiviert. Der Gro§meister jenes Menschen war eben diese Menschengestalt, die jene Schlange herauskultiviert hatte. Weil er seine ursprŸngliche Natur nicht Šnderte, verwandelte er sich wieder in eine gro§e Schlange und stšrte mich. Ich sah, dass es zu weit gegangen war und so fasste ich sie mit der Hand und mit einer Art sehr starker KultivierungsfŠhigkeit – die ãFŠhigkeit des SchmelzensÒ genannt wird – habe ich ihren Unterkšrper geschmolzen, zu Wasser geschmolzen, und ihr Oberkšrper ist geflohen.

 

Eines Tages besuchte sein EnkelschŸler die Leiterin unserer Betreuerstelle in Guizhou und sagte, dass sich sein Gro§meister mit ihr treffen wolle. Die Leiterin ist mitgegangen, in der Hšhle war es sehr dunkel und man konnte nichts sehen, sie sah nur einen Schatten dort sitzen, dessen Augen grŸnes Licht ausstrahlten. Wenn er seine Augen šffnete, wurde es in der Hšhle hell; und wenn er seine Augen zumachte, war es ganz dunkel. Er sprach mit Dialekt: ãLi Hongzhi wird wiederkommen, dieses Mal wird keiner von uns jene Sache wieder tun; ich hatte unrecht, Li Hongzhi ist gekommen, um Menschen zu erlšsen.Ò Der EnkelschŸler fragte ihn: ãGro§meister, steh doch auf, was ist denn mit deinen Beinen los?Ò Er sagte: ãIch kann nicht mehr aufstehen, meine Beine sind verletzt.Ò Er wurde gefragt, wie es zu der Verletzung kam, dann begann er von der Geschichte seiner Stšrung zu erzŠhlen. Auf der Orient-Gesundheitsmesse Õ93 in Peking stšrte er mich wieder. Weil er immer Schlechtes tat und meine Verbreitung des Dafa sabotierte, habe ich ihn vollstŠndig vernichtet. Danach wollten alle seine Šlteren und jŸngeren MitschŸlerinnen und MitschŸler etwas unternehmen. Da habe ich ein paar Worte gesagt und dadurch waren sie erschrocken, vor lauter Angst wagte keiner mehr etwas zu machen und es wurde ihnen auch klar, was eigentlich los war. Manche von ihnen waren noch ganz alltŠgliche Menschen, die sich lange kultiviert haben. Das waren jetzt einige Beispiele, die ich zur Frage des Licht-…ffnens erzŠhlt habe.

 

 

Zhuyouke

 

Was ist Zhuyouke? Im Kultivierungskreis betrachten es viele Menschen bei der Verbreitung der Kultivierungswege auch als etwas, das zur Kategorie der Kultivierung gehšrt und geben es weiter. In Wirklichkeit gehšrt es nicht zur Kategorie der Kultivierung. Es ist so etwas wie eine †berlieferung von Geheimtipps, Zauberformeln und Techniken. Die Formen, die dabei verwendet werden, sind so etwas wie magische Zeichen aufmalen, RŠucherstŠbchen verbrennen, Papier verbrennen oder Zauberformeln rezitieren und so weiter. Es kann heilen, die Heilmethoden sind sehr eigenartig. Wenn jemand zum Beispiel eine Eiterbeule im Gesicht hat, so nimmt er einen Pinsel, taucht ihn in Zinnober und zeichnet einen Kreis mit einem Kreuz darin auf den Boden, danach lŠsst er diesen Menschen in der Mitte des Kreises stehen und beginnt Zauberformeln zu rezitieren. Dann nimmt er den Pinsel, taucht ihn in Zinnober und malt Kreise in das Gesicht jenes Menschen; wŠhrend er malt, rezitiert er die Zauberformeln. Er malt und malt und zum Schluss malt er einen Punkt auf die Eiterbeule, wobei die Zauberformeln auch zu Ende rezitiert sind, dann sagt er: schon fertig. Wenn du die Eiterbeule betastest, spŸrst du, dass sie tatsŠchlich kleiner geworden ist und nicht mehr wehtut; es hat gewirkt. Solche kleinen Krankheiten kann er heilen, gro§e Krankheiten jedoch nicht. Was ist zu tun, wenn jemandem zum Beispiel der Arm wehtut? Er beginnt Zauberformeln zu rezitieren, lŠsst dich den Arm ausstrecken, blŠst in den Hegu-Punkt[52] dieser Hand einmal Luft hinein und lŠsst sie aus dem Hegu-Punkt der anderen Hand hinaus, du spŸrst tatsŠchlich einen Windhauch und wenn du den Arm wieder betastest, tut er nicht mehr so weh. Zudem gibt es noch andere Methoden wie Papier verbrennen, magische Zeichen aufmalen, magische Zeichen aufkleben und so weiter, so etwas wird gemacht.

 

Bei den taoistischen kleinen weltlichen Wegen wird nicht von der Kultivierung des Kšrpers gesprochen, es geht nur um Wahrsagen, Fengshui betreiben, HŠretisches verjagen und Krankheiten heilen. Bei diesen kleinen weltlichen Wegen wird so etwas oft verwendet. Es kann heilen, aber die von ihnen verwendeten Methoden sind nicht gut. Wir erklŠren hier nicht mehr, womit es heilt, aber wir Dafa-Kultivierenden sollen es nicht verwenden, weil es sehr niedrige und sehr schlechte Informationen an sich hat. In den alten Zeiten Chinas wurden die Heilmethoden in FŠcher aufgeteilt: Zum Beispiel KnochenfŸgung, Akupunktur, Massage, Chiropraktik, Akupressur, Qigong-Therapie, KrŠutertherapie und so weiter, sie wurden in viele Arten aufgeteilt. Jede Heilmethode war ein Fach, dieses Zhuyouke wurde dem 13. Fach zugeordnet, deshalb war sein vollstŠndiger Name: Zhuyou – Dreizehntes Fach. Zhuyouke gehšrt nicht zur Kategorie unserer Kultivierung, es ist keine Kultivierungsenergie, die durch Kultivierung zu bekommen ist, sondern es ist eine Art Technik.

 


 

Lektion 6

 

 

Kultivierungswahnsinn

 

Im Kultivierungskreis gibt es einen Ausdruck, der hei§t ãKultivierungswahnsinnÒ, in der breiten Bevšlkerung hat das auch einen gro§en Einfluss ausgeŸbt. Vor allem haben das einige laut herumposaunt, sodass manche Menschen nicht mehr wagen, Qigong zu praktizieren. Wenn sie hšren, dass man beim Praktizieren auch noch kultivierungswahnsinnig werden kann, dann wagen sie aus Angst nicht mehr zu praktizieren. Ich sage euch, in Wirklichkeit existiert der ãKultivierungswahnsinnÒ Ÿberhaupt nicht.

 

Wegen ihres unaufrichtigen Herzens haben nicht wenige Menschen mancherlei Besessenheiten herbeigefŸhrt. Ihr Hauptbewusstsein kann sich nicht beherrschen, dennoch glauben sie, das sei schon Kultivierungsenergie. Ihr Kšrper wird von Besessenheit gesteuert, sie sind total durchgedreht und schreien herum. Wenn andere sehen, dass das †ben von Qigong auch so aussehen kann, wagen sie aus Angst nicht mehr zu Ÿben. Viele unter uns glauben, das sei schon Kultivierungsenergie. Wie kann so etwas †ben von Qigong sein? Das ist nur der niedrigste Zustand der Krankheitsbeseitigung und Gesundheitserhaltung, doch das ist sehr gefŠhrlich. Wenn du dich daran gewšhnt hast und dein Hauptbewusstsein dich einfach nicht kontrollieren kann, wird dein Kšrper vielleicht vom Nebenbewusstsein, den Informationen von au§en oder von Besessenheit und €hnlichem gesteuert, dann wirst du vielleicht etwas GefŠhrliches tun und der Kultivierungskreis wird dadurch auch sehr stark sabotiert. Das wird von dem unaufrichtigen Menschenherzen verursacht, eigensinnig zu prahlen, das ist kein ãKultivierungswahnsinnÒ. Wer wei§, wie manche sogenannte Qigong-Meister geworden sind, sie reden auch vom ãKultivierungswahnsinnÒ. In Wirklichkeit wird man beim Praktizieren nicht kultivierungswahnsinnig werden. Die meisten Menschen haben hauptsŠchlich durch literarische Werke davon gelesen; in Kung-Fu-Romanen und so weiter haben sie diesen Ausdruck gelesen. Wenn du das nicht glaubst, blŠttere einmal in den alten BŸchern oder in den BŸchern Ÿber Kultivierung, so etwas gibt es nicht. Wo gibt es denn ãKultivierungswahnsinnÒ? So etwas kann Ÿberhaupt nicht passieren.

 

Der ãKultivierungswahnsinnÒ, der gewšhnlich gemeint ist, zeigt sich in verschiedenen Formen. Was ich eben erklŠrt habe, ist auch eine Form davon. Wegen des unaufrichtigen Herzens ist die Besessenheit herbeigefŸhrt worden oder wegen des Trachtens nach dem sogenannten Qigong-Zustand, um zu prahlen und so weiter, es gibt verschiedene Gesinnungen. Mancher trachtet direkt nach KultivierungsfŠhigkeiten oder er hat falsches Qigong geŸbt, beim †ben hat er sich daran gewšhnt, sein Hauptbewusstsein immer zu entspannen, sodass er nichts mehr wei§ und seinen Kšrper anderen ŸberlŠsst. Er ist ganz durchgedreht, sein Kšrper wird vom Nebenbewusstsein oder von Informationen von au§en beherrscht und so tut er etwas Ungewšhnliches. Wird ihm gesagt, dass er von einem GebŠude herunterspringen soll, dann springt er herunter; wird ihm gesagt, dass er ins Wasser springen soll, dann springt er ins Wasser. Er selbst will nicht mehr leben und ŸberlŠsst seinen Kšrper anderen. Das gehšrt nicht zum ãKultivierungswahnsinnÒ, das gehšrt zum ãbeim †ben auf Abwege geratenÒ, zu Anfang entstand es dadurch, dass er es mit Absicht machte. Viele glauben, dass das Hin- und Herschwanken schon das †ben von Qigong sei. In Wirklichkeit kann das ernsthafte Folgen nach sich ziehen, wenn man wirklich in einem solchen Zustand Qigong Ÿbt. Das ist kein †ben von Qigong, das ist durch Eigensinn und Trachten der alltŠglichen Menschen hervorgerufen worden.

 

Ein anderer Fall: Beim Praktizieren staut sich das Qi an irgendeiner Stelle, es erreicht den Scheitel, kann aber nicht herunterkommen, dann bekommt man Angst. Der menschliche Kšrper ist ein kleiner Kosmos, vor allem bei den taoistischen Kultivierungswegen, wenn das Qi die EngpŠsse durchdringt, werden solche Probleme auftauchen. Wenn das Qi den Engpass nicht durchdringen kann, dann kreist es an dieser Stelle. Nicht nur am Scheitel, sondern an anderen Stellen ist es auch so, aber die empfindlichste Stelle des Menschen ist der Scheitel. Wenn das Qi den Scheitel erreicht und nach unten stŸrzt, aber den Engpass nicht durchdringen kann, dann fŸhlt man sich am Kopf schwer, drŸckend, als ob man eine sehr dicke MŸtze aus Qi aufhat und so weiter. Allerdings hat das Qi gar keine beeinflussende Wirkung und kann auch nicht dazu fŸhren, dass man Probleme bekommt, dadurch kšnnen auch Ÿberhaupt keine Krankheiten entstehen. Manche kennen das Wahre vom Qigong nicht und geben unverantwortlich mystische €u§erungen von sich, sodass ein wirres Durcheinander verursacht wurde. Dann glauben die Menschen, dass man kultivierungswahnsinnig werden oder auf Abwege geraten kann und so weiter, wenn das Qi den Scheitel erreicht und nicht herunterkommen kann. Allein schon deswegen haben viele Menschen Angst.

 

Dass das Qi nicht vom Scheitel herunterkommen kann, ist nur ein Zustand in einer bestimmten Phase, bei manchen Leuten dauert es sehr lange, das Qi kann auch nach einem halben Jahr noch nicht herunterkommen. Wenn er aber einen wahren Qigong-Meister aufsucht und sich helfen lŠsst, kann das Qi schon heruntergeleitet werden. Also, wenn wir beim Praktizieren den Engpass nicht durchdringen kšnnen oder das Qi nicht herunterkommen kann, sollen wir die Ursache dafŸr immer bei unserer Xinxing suchen, ob wir zu lange auf jener Ebene verweilt haben und unsere Xinxing erhšhen sollten! Wenn du wirklich deine Xinxing erhšhst, wirst du sehen, dass es schon herunterkommen kann. Du achtest immer nur auf die VerŠnderung deiner Kultivierungsenergie und nicht auf die VerŠnderung deiner Xinxing, aber es wartet doch auf die Erhšhung deiner Xinxing, erst dann ist eine ganzheitliche VerŠnderung mšglich. Es kann kein Problem entstehen, wenn sich das Qi bei einem wirklich staut; meistens ist das auf die Wirkung unserer eigenen Psyche zurŸckzufŸhren. Wenn einer dazu noch von manchen falschen Qigong-Meistern hšrt, dass es schieflaufen kann, wenn das Qi den Scheitel erreicht, dann bekommt er Angst. Wenn er Angst hat, kann es vielleicht wirklich zu Problemen kommen. Denn wenn du etwas befŸrchtest, ist das Angst. Ist das nicht Eigensinn? Wenn dein Eigensinn auftaucht, muss er nicht beseitigt werden? Je Šngstlicher du bist, desto mehr Šhnelt dies einer Krankheit. Dein Eigensinn muss unbedingt beseitigt werden, deshalb lŠsst man dich diese Lehre daraus ziehen, damit deine Angst beseitigt wird und du dich erhšhst.

 

Ein Praktizierender wird sich bei der zukŸnftigen Kultivierung auch nicht wohlfŸhlen, im Kšrper werden viele Arten von Kultivierungsenergie entstehen, sie sind alle etwas sehr Starkes und bewegen sich in deinem Kšrper hin und her, sodass du dich auf diese oder jene Weise nicht wohlfŸhlst. Der Grund fŸr dein Unwohlsein liegt hauptsŠchlich darin, dass du immer befŸrchtest, dass dein Kšrper irgendwie krank wird. In Wirklichkeit ist im Kšrper schon so etwas Starkes entstanden, alles ist Kultivierungsenergie, alles sind KultivierungsfŠhigkeiten und dazu gibt es noch viele Lebewesen. Wenn sie sich bewegen, wirst du das GefŸhl haben, dass es am Kšrper juckt, schmerzt oder unangenehm ist und so weiter, die Nervenenden sind auch sehr empfindlich, verschiedene ZustŠnde werden auftauchen. Solange dein Kšrper noch nicht durch die hochenergetischen Substanzen umgewandelt worden ist, wirst du immer solche Empfindungen haben, eigentlich ist das eine gute Sache. Du bist ein Kultivierender, wenn du dich aber immer fŸr einen alltŠglichen Menschen hŠltst und meinst, dass du Krankheiten hast, wie kannst du dich dann noch kultivieren? Wenn die Schwierigkeiten wŠhrend unseres Praktizierens kommen und du dich aber immer noch fŸr einen alltŠglichen Menschen hŠltst, so sage ich, dass deine Xinxing in diesem Moment schon auf die Ebene der alltŠglichen Menschen gefallen ist. Zumindest bei dieser Frage bist du auf die Ebene der alltŠglichen Menschen gefallen.

 

Als wahre Praktizierende sollen wir diese Sache auf sehr hohen Ebenen betrachten und nicht mit den Ansichten alltŠglicher Menschen. Wenn du dich fŸr krank hŠltst, kann das wohl schon zur Erkrankung fŸhren. Denn sobald du glaubst, dass du krank bist, schon ist deine Xinxing nur so hoch wie die der alltŠglichen Menschen. Bei einem Praktizierenden oder bei einem wahren Kultivierenden, vor allem in diesem Zustand, kann es zu keiner Erkrankung fŸhren. Ihr wisst, dass bei einem, der wirklich krank wird, die Krankheit zu 70 Prozent an seiner Psyche und zu 30 Prozent an der Krankheit selbst liegt. Oft ist ein Mensch zuerst psychisch angegriffen, psychisch geht es ihm nicht mehr gut, er steht unter einer sehr schweren Belastung, sodass sich seine Krankheit rapide verschlechtert; oft ist das so. Ich erzŠhle ein Beispiel: FrŸher gab es einmal einen Menschen, der an ein Bett gefesselt wurde. Man nahm seinen Arm in die Hand und sagte ihm, dass ihm das Blut abgelassen wŸrde. Dann deckte man ihm die Augen zu und ritzte ihn am Handgelenk (dabei wurde ihm gar kein Blut abgelassen), der Wasserhahn wurde aufgedreht und man lie§ ihn das Wasser tropfen hšren. Er glaubte, dass sein eigenes Blut tropfe und schon nach einer kurzen Weile war dieser Mensch bereits tot. In Wirklichkeit wurde ihm Ÿberhaupt kein Blut abgelassen, nur das Wasser floss aus dem Wasserhahn. Seine Psyche hat ihn in den Tod gefŸhrt. Wenn du immer glaubst, dass du krank bist, dann kann dich das wohl zur Erkrankung fŸhren. Denn deine Xinxing ist bereits auf die Ebene eines alltŠglichen Menschen gefallen und ein alltŠglicher Mensch wird natŸrlich krank.

 

Wenn du es als ein Praktizierender immer fŸr Krankheiten hŠltst, so trachtest du in Wirklichkeit schon danach. Du trachtest nach Krankheiten, dann kšnnen die Krankheiten in dich eindringen. Als Praktizierender sollst du eben eine hohe Xinxing haben. Du sollst nicht dauernd Angst davor haben, dass es Krankheiten sind, die Angst vor Krankheiten ist auch ein Eigensinn und kann dir gleichfalls Probleme bereiten. Bei der Kultivierung wird Karma beseitigt und die Beseitigung des Karmas ist eben leidvoll, wo gibt es denn so etwas, dass die Kultivierungsenergie ganz bequem und angenehm wŠchst! Wie kšnnte denn sonst dein Eigensinn beseitigt werden? Ich erzŠhle euch eine Geschichte aus dem Buddhismus: FrŸher gab es einen Menschen, der sich mit gro§er MŸhe zum Arhat kultiviert hatte. Er wŸrde die richtige Frucht erhalten; wieso sollte er sich denn nicht freuen, wenn er sich zum Arhat kultiviert hatte? Aus den Drei-Weltkreisen herausgesprungen! Diese Freude ist dann Eigensinn, Frohsinn. Ein Arhat soll tatenlos sein und sein Herz soll unbewegt bleiben. Da ist er heruntergefallen, umsonst kultiviert. Wenn man sich also umsonst kultiviert hat, muss man sich eben erneut kultivieren; und so fing er wieder an, sich nach oben zu kultivieren, mit gro§er MŸhe hat er sich wieder nach oben kultiviert. Dieses Mal hat er Angst gehabt und sagte in seinem Herzen: ãIch darf doch nicht wieder froh sein, sonst werde ich wieder herunterfallen.Ò Kaum bekam er Angst, schon fiel er wieder herunter. Angst ist auch ein Eigensinn.

 

Ein weiterer Fall: Jemand ist geisteskrank, dann wird gesagt, dass er kultivierungswahnsinnig geworden ist. Mancher erwartet noch, dass ich seine Geisteskrankheiten heile! Ich sage, die Geisteskrankheiten sind keine Krankheiten. Ich habe auch keine Zeit, mich um so etwas zu kŸmmern. Warum? Weil es bei den Geisteskranken keine Viren, keine pathologischen VerŠnderungen und auch keine GeschwŸre im Kšrper gibt. Wie ich sehe, sind das keine Krankheiten. Geisteskrank zu sein bedeutet, dass das Hauptbewusstsein dieses Menschen zu schwach ist. Wie schwach? So wie ein Mensch, der einfach nicht Herr seiner selbst sein kann, so ist der Haupt-Urgeist eines Geisteskranken. Er will nicht mehr das Kommando Ÿber seinen Kšrper Ÿbernehmen, er ist einfach nicht bei klarem Verstand und kann nicht richtig wach werden. Dann werden ihn das Nebenbewusstsein und die Informationen von au§en stšren. Es gibt so viele Ebenen von verschiedenen RŠumen, alle verschiedenen Informationen werden ihn stšren. Au§erdem hat der Haupt-Urgeist eines Menschen in seinen Vorleben vielleicht etwas Schlechtes getan und es gibt noch GlŠubiger, die sich an ihm rŠchen wollen, es kann alles Mšgliche passieren. Wir sagen, dass die Geisteskrankheiten eben so etwas sind. Also wie kšnnte ich ihn dann heilen? Ich sage, die wirklichen Geisteskrankheiten sind nun einmal auf diese Weise entstanden. Was ist dann zu tun? Ihn erziehen und wach machen, aber das ist sehr schwer zu erreichen. Schau einmal, wenn der Arzt im Irrenhaus einen Elektrostab in die Hand nimmt, dann hšrt er vor lauter Angst sofort mit dem irrsinnigen Gerede auf. Warum? In diesem Moment ist sein Haupt-Urgeist wach geworden und er hat Angst vor dem elektrischen Schlag.

 

Normalerweise, wenn einer durch die TŸr der Kultivierung eingetreten ist, praktiziert er gerne weiter. Jeder hat Buddha-Natur und jeder hat den Wunsch, Tao zu kultivieren, deshalb werden sich viele Menschen lebenslang kultivieren, wenn sie einen Kultivierungsweg gelernt haben. Ganz gleich, ob er sich nach oben kultivieren kann oder nicht oder ob er das Fa erhalten kann oder nicht, er hat einfach das Herz, Tao zu finden und er praktiziert immer weiter. Alle anderen wissen, dass dieser Mensch Qigong praktiziert, die Menschen in seinem BŸro, in seinem Wohngebiet und seine Nachbarn wissen alle, dass er Qigong praktiziert. Aber Ÿberlegt einmal, sich wirklich zu kultivieren, wer hat dies in den letzten Jahren getan? Niemand. Nur wenn einer sich wirklich kultiviert, erst dann kann sein Lebensweg geŠndert werden. Aber er ist ein alltŠglicher Mensch und Ÿbt Qigong nur fŸr die Krankheitsbeseitigung und Gesundheitserhaltung, wer Šndert dann den Lebensweg fŸr ihn? Ein alltŠglicher Mensch wird ja doch eines Tages krank werden oder eines Tages auf irgendwelche Probleme sto§en, eines Tages wird er vielleicht geisteskrank oder dahingehen. So ist eben das Leben eines alltŠglichen Menschen. Du siehst zwar, dass er im Park Qigong Ÿbt, aber er betreibt in Wirklichkeit keine wahre Kultivierung. Er will sich zu hohen Ebenen kultivieren, erhŠlt aber kein orthodoxes Fa und so kann er sich auch nicht nach oben kultivieren. Er hat nur den Wunsch, sich zu hohen Ebenen zu kultivieren, aber er bleibt doch nur ein Qigong-†bender auf niedrigen Ebenen, der sich um die Krankheitsbeseitigung und Gesundheitserhaltung kŸmmert. Keiner wird seinen Lebensweg Šndern, dann wird er Krankheiten bekommen. Wenn er nicht auf De achtet, kšnnen noch nicht einmal die Krankheiten geheilt werden. Es ist jedoch nicht so, dass man nicht mehr krank wird, wenn man Qigong praktiziert hat.

 

Er muss sich wirklich kultivieren und auf seine Xinxing achten, nur bei der wahren Kultivierung kšnnen Krankheiten beseitigt werden. Denn das Praktizieren ist keine Gymnastik, sondern etwas, das Ÿber die alltŠglichen Menschen hinausgeht und so mŸssen noch hšhere GrundsŠtze und Ma§stŠbe an die Praktizierenden gestellt werden; dies muss erfŸllt sein, erst dann kann das Ziel erreicht werden. Aber viele haben nicht danach gehandelt. Er bleibt immer noch ein alltŠglicher Mensch, deshalb wird er auch noch Krankheiten bekommen, wenn die Zeit kommt. Eines Tages bekommt er plštzlich eine Gehirnblutung, plštzlich diese oder jene Krankheit oder er ist eines Tages geisteskrank geworden. Dass er Qigong praktiziert, wei§ doch jeder. Sobald er geisteskrank ist, werden die Menschen sagen, dass er durch das Praktizieren kultivierungswahnsinnig geworden sei. Dann wird das dem Qigong zur Last gelegt. †berlegt einmal, ist das gerechtfertigt? Die Laien wissen das nicht, auch wir Fachleute, viele Praktizierende kšnnen die wahren GrundsŠtze dahinter nur schwer erkennen. Wenn dieser Mensch zu Hause geisteskrank geworden ist, ist es noch nicht so schlimm, aber trotzdem werden andere dem Praktizieren die Schuld zuschreiben; wenn er aber gerade am †bungsplatz geisteskrank wird, dann ist es viel schlimmer. Es wird dem Qigong schwer zur Last gelegt und das ist nicht mehr abzuschŸtteln. ãDurch das Praktizieren kultivierungswahnsinnig gewordenÒ, das wird auch in der Zeitung stehen. Mancher stellt sich einfach blindlings gegen Qigong: ãSchau einmal, eben hat er dort noch gut praktiziert, jetzt ist er aber so geworden.Ò Als einem alltŠglichen Menschen wird ihm das zusto§en, was ihm zusto§en soll. Er wird vielleicht noch andere Krankheiten oder andere Probleme bekommen. Ist es gerecht, alle Schuld dem Praktizieren zu geben? So wie der Arzt im Krankenhaus: Er ist Arzt geworden, soll er dann das ganze Leben lang nicht mehr krank werden? Kann das so verstanden werden?

 

Deshalb sage ich, viele kennen das Wahre des Qigong nicht und sie kennen auch die GrundsŠtze davon nicht, dennoch reden sie diesen Unsinn. Sobald irgendwelche Probleme auftauchen, wird alles dem Qigong angelastet. Qigong ist erst seit kurzer Zeit in der Gesellschaft šffentlich verbreitet worden, viele Menschen haben eine verbohrte Einstellung, sie erkennen es einfach nicht an, verleumden es und lehnen es ab. Wer wei§, in welch einem Herzenszustand sie sind; sie haben eine derartige Abneigung gegen Qigong, so, als ob es irgendetwas mit ihnen zu tun hŠtte. Sobald von Qigong die Rede ist, sagen sie, dass es idealistisch sei. Qigong ist Wissenschaft, eine noch hšhere Wissenschaft. Ihre Abneigung ist nur entstanden, weil diese Menschen eine zu verbohrte Einstellung haben und ihr Wissen zu begrenzt ist.

 

Es gibt noch eine andere Situation. Im Kultivierungskreis gibt es einen sogenannten Qigong-Zustand. Ein solcher Mensch ist geistesabwesend, aber er ist auch nicht kultivierungswahnsinnig geworden, er ist sehr vernŸnftig. Ich erklŠre zuerst, was der Qigong-Zustand ist. Ihr wisst, beim Praktizieren sprechen wir von der angeborenen Grundlage. In allen LŠndern auf der ganzen Welt gibt es Menschen, die an Religionen glauben und in China gibt es seit Tausenden von Jahren Menschen, die an den Buddhismus oder an den Taoismus glauben; sie glauben, dass Gutes mit Gutem, Bšses mit Bšsem vergolten wird. Aber manche glauben das nicht. Vor allem in der Kulturrevolution wurde das kritisiert und als Aberglaube abgestempelt. Mancher hŠlt einfach alles, was er nicht verstehen kann, was er nicht aus den BŸchern gelernt hat, was die moderne Wissenschaft bei der Entwicklung noch nicht erreicht oder erkannt hat, fŸr Aberglaube. In den letzten Jahren gab es viele solcher Menschen, jetzt sind es vergleichsweise weniger geworden. Denn manche PhŠnomene, die du nicht anerkennst, haben sich in diesem unserem Raum tatsŠchlich schon widergespiegelt. Du wagst nicht, ihnen ins Auge zu sehen, aber jetzt trauen sich die Menschen schon, darŸber zu sprechen. Durch Hšren und Sehen haben die Menschen auch schon etwas Ÿber das Praktizieren von Qigong erfahren.

 

Mancher ist derma§en verbohrt: Sobald du von Qigong redest, lacht er von Herzen Ÿber dich. Er meint, dass du aberglŠubisch und sehr lŠcherlich bist. Sobald du von den PhŠnomenen des Qigong redest, hŠlt er dich fŸr dumm. Ein solcher Mensch ist zwar sehr verbohrt, muss aber nicht unbedingt eine schlechte angeborene Grundlage haben. Wenn dieser Mensch eine gute angeborene Grundlage hat und Qigong praktiziert, wird sein Himmelsauge vielleicht auf einer sehr hohen Ebene gešffnet und er kann auch KultivierungsfŠhigkeiten bekommen. Er glaubt nicht an Qigong, er kann jedoch nicht sicher sein, keine Krankheiten zu bekommen. Wenn er krank ist, geht er ins Krankenhaus; die westliche Medizin hat nicht geholfen, dann wendet er sich der chinesischen Medizin zu; die chinesische Medizin und alle Volksrezepte kšnnen auch nicht mehr helfen, dann fŠllt ihm Qigong ein. Er denkt: ãIch versuche einmal mein GlŸck, mal sehen, ob Qigong wirklich meine Krankheit heilen kann.Ò Ganz unwillig ist er gekommen. Kaum praktiziert er Qigong, da er eine sehr gute angeborene Grundlage hat, kann er schon sehr gut praktizieren. Vielleicht wirft ein Meister ein Auge auf ihn, jenes hohe Lebewesen in den anderen RŠumen hat ihm geholfen. Auf einmal ist sein Himmelsauge gešffnet oder er befindet sich im halben Erleuchtungszustand. Sein Himmelsauge ist auf sehr hohen Ebenen gešffnet, plštzlich sieht er einige wahre Erscheinungen im Kosmos, au§erdem hat er noch KultivierungsfŠhigkeiten bekommen. Was denkst du, kann das Gehirn dieses Menschen das ertragen, wenn er so etwas sieht? Stell dir einmal vor, was fŸr ein GefŸhl er dann hat. Dinge, die er schon immer fŸr Aberglaube und fŸr absolut unmšglich gehalten hat und Ÿber die er lachte, wenn ein anderer davon redete, erscheinen nun tatsŠchlich vor seinen Augen und er ist auch tatsŠchlich mit ihnen in BerŸhrung gekommen. Dann kann sein Gehirn das nicht mehr ertragen, der psychische Druck ist einfach zu gro§. Was er sagt, kšnnen die anderen nicht akzeptieren, aber seine Denklogik ist nicht durcheinander, nur kann er kein richtiges VerhŠltnis zwischen den beiden Seiten herstellen. Er merkt, dass das, was die Menschheit tut, falsch ist; aber auf jener Seite ist es oft richtig. Wenn er jener Seite folgt, dann sagen andere, dass er falsch handelt. Die Menschen kšnnen ihn nicht verstehen, deshalb sagen sie, dass dieser Mensch durch das Praktizieren kultivierungswahnsinnig geworden sei.

 

In Wirklichkeit ist er nicht kultivierungswahnsinnig geworden, bei den meisten von uns wird so etwas beim Praktizieren Ÿberhaupt nicht auftauchen, nur bei denjenigen, die besonders verbohrt sind, wird dieser Qigong-Zustand auftauchen. Bei uns gibt es unter den Anwesenden ziemlich viele, deren Himmelsauge gešffnet ist. Sie haben tatsŠchlich Dinge aus anderen RŠumen gesehen, sie sind aber nicht erstaunt und finden es sehr gut, ihr Gehirn ist nicht irritiert und der Qigong-Zustand wird auch nicht auftauchen. Nachdem der Qigong-Zustand bei einem aufgetaucht ist, ist er sehr vernŸnftig; was er sagt, klingt sehr philosophisch und hat eine gute Logik. Nur was er sagt, glauben die alltŠglichen Menschen nicht. Mal sagt er dir, dass er einen Verstorbenen gesehen habe und was ihm dieser erzŠhlt habe. Kann ein alltŠglicher Mensch das glauben? SpŠter wird ihm klar, dass er solche Dinge im Herzen behalten und keinem anderen erzŠhlen soll. Nachdem er die Beziehung zwischen den beiden Seiten richtig behandeln kann, wird es wieder gut. Normalerweise haben solche Menschen dabei KultivierungsfŠhigkeiten, das ist auch kein ãKultivierungswahnsinnÒ.

 

Noch eine weitere Situation, sie hei§t ãwahres VerrŸcktseinÒ, das ist jedoch Šu§erst selten zu sehen. Das ãwahre VerrŸcktseinÒ, von dem wir reden, hei§t nicht, dass einer wirklich verrŸckt ist, nicht in diesem Sinne, sondern in dem Sinne von ãdas Wahre zu kultivierenÒ. Wie ist ãwahres VerrŸcktseinÒ? Ich sage, es gibt unter hunderttausend Kultivierenden wahrscheinlich nur einen solchen Menschen, Šu§erst selten. Deshalb hat das keine AllgemeingŸltigkeit und auch keinen Einfluss auf die Gesellschaft.

 

Beim ãwahren VerrŸcktseinÒ gibt es normalerweise eine Vorbedingung, nŠmlich, dass dieser Mensch eine sehr gute angeborene Grundlage hat; dazu muss er noch ein hohes Alter haben. Wegen des hohen Alters reicht ihm die Zeit nicht mehr aus, um sich zu kultivieren. Einer mit einer sehr guten angeborenen Grundlage kommt normalerweise mit einer Mission, er ist von hohen Ebenen gekommen. Jeder hat Angst, in die Gesellschaft der alltŠglichen Menschen zu kommen, nach dem Lšschen des GedŠchtnisses kennt man niemanden mehr. Wenn jemand in die Gesellschaft der alltŠglichen Menschen kommt, wird er in dieser Umgebung von den Menschen gestšrt und es wird dazu fŸhren, dass er auf Ruhm und Reichtum achtet, schlie§lich wird er herunterfallen und nie mehr wieder hochkommen kšnnen. Deshalb wagt niemand hierherzukommen, jeder hat Angst davor. Es gibt solch einen Menschen, der hierher gekommen ist; danach geht es mit ihm unter den alltŠglichen Menschen tatsŠchlich nicht mehr und er wird tatsŠchlich herunterfallen, im ganzen Leben hat er viel Schlechtes getan. Wenn ein Mensch im Leben fŸr seine persšnlichen Vorteile kŠmpft, wird er viel Schlechtes tun und vieles verschulden. Sein Meister sieht, dass dieser Mensch herunterfallen wird. Aber er ist doch einer, der eine Fruchtposition hat; man kann ihn doch nicht so einfach herunterfallen lassen! Was tun? Sein Meister ist auch sehr besorgt, es gibt keine andere Methode, ihn zur Kultivierung zu veranlassen, wo ist zu jener Zeit ein Meister zu finden? Er muss wieder zurŸckkehren und sich zurŸckkultivieren. Aber wie kann das so einfach gehen? Er ist schon sehr alt und die Zeit reicht auch nicht mehr aus fŸr die Kultivierung, wo kann er einen Doppelkultivierungsweg von Kšrper und Geist finden?

 

Nur bei einem Menschen mit einer sehr guten angeborenen Grundlage und unter diesen Šu§erst besonderen UmstŠnden kann die Methode angewandt werden, ihn verrŸckt zu machen. Das hei§t: Es gibt absolut keine Hoffnung mehr und unter dem Umstand, dass er selbst nicht mehr zurŸckkehren kann, wird vielleicht diese Methode angewendet, nŠmlich ihn verrŸckt zu machen, indem ein bestimmter Teil seines Gehirns verschlossen wird. Wir Menschen fŸrchten zum Beispiel KŠlte und Schmutz. Die Teile des Gehirns, die Furcht vor KŠlte und Schmutz empfinden, werden fŸr ihn verschlossen. Nachdem einige Teile fŸr ihn verschlossen worden sind, ist er geistig nicht mehr in Ordnung und wirklich verrŸckt. Aber normalerweise tut ein solcher Mensch nichts Schlechtes, weder beschimpft noch schlŠgt er andere, dagegen tut er oft noch etwas Gutes. Aber er ist sich selbst gegenŸber sehr grausam. Weil er keine KŠlte spŸrt, wird er im Winter barfu§ im Schnee laufen und nur dŸnne Kleidung tragen, seine FŸ§e sind vor KŠlte aufgeplatzt und bluten; weil er keinen Schmutz kennt, wagt er sogar, Kot zu essen und Urin zu trinken. FrŸher kannte ich einen solchen Menschen, er kaute an einem hart gefrorenen Pferdeapfel und fand das sehr appetitlich. Er konnte das Leiden ertragen, das ein alltŠglicher Mensch bei klarem Verstand nicht ertragen kann. Stell dir einmal vor, wie viel Leiden er durch das VerrŸcktsein ertragen muss. NatŸrlich hat er dabei normalerweise KultivierungsfŠhigkeiten. Die meisten unter ihnen sind Šltere Frauen. FrŸher hatten die Šlteren Frauen gebundene FŸ§e, eine Ÿber zwei Meter hohe Mauer konnte sie nun mit einem Schwung Ÿberspringen. Als die Familienangehšrigen sahen, dass sie verrŸckt geworden war und immer aus dem Haus rannte, schlossen sie sie im Zimmer ein. Nachdem die Familienangehšrigen weg waren, deutete sie mit dem Finger auf das Schloss, dann ging das Schloss auf und sie rannte hinaus. Also dann mit einer eisernen Kette anbinden. Als die Familienangehšrigen wieder weg waren, schŸttelte sie sich einmal, dadurch ging die eiserne Kette auf. Sie konnte nicht gebremst werden, so hat sie viele Leiden ertragen. Weil sie sehr viele Leiden ertragen hat und alles so heftig war, konnte sie die schlechten Dinge, die sie verschuldet hatte, sehr schnell zurŸckzahlen. Hšchstens drei Jahre, normalerweise ging es innerhalb von ein, zwei Jahren schon vorbei. Die Leiden, die sie ertrug, waren sehr gro§. Danach wurde ihr sofort alles klar. Weil das dazu zŠhlt, dass sie sich schon fertig kultiviert hat, wird ihre Kultivierungsenergie sofort gešffnet und verschiedene gšttliche FŠhigkeiten werden hervortreten. Das ist Šu§erst selten, Šu§erst selten. In der Geschichte hat es einige solcher Menschen gegeben, aber bei einem Menschen mit einer normalen angeborenen Grundlage kann so etwas doch nicht angewandt werden. Ihr wisst, dass es verrŸckte Mšnche und verrŸckte Taoisten gab. In der Geschichte hat es sie wirklich gegeben, darŸber gibt es Aufzeichnungen. Wie zum Beispiel ãder verrŸckte Mšnch fegte Qin Hui mit einem BesenÒ oder andere verrŸckte Taoisten. Es gibt viele solcher †berlieferungen.

 

Wir sagen, der ãKultivierungswahnsinnÒ existiert mit Sicherheit nicht. Wenn jemand wirklich ãZouhuoÒ[53] machen kšnnte, wŸrde ich sagen, dass er doch bewundernswert ist. Wenn er Feuer aus dem Mund spucken oder Feuer erzeugen kšnnte, sobald er die Hand ausstreckt – beim Rauchen brŠuchte er nur seinen Finger auszustrecken und das Feuer kŠme schon – dann wŸrde ich sagen, das ist eine KultivierungsfŠhigkeit!

 

 

Beim Praktizieren DŠmonen herbeifŸhren

 

Was bedeutet: ãBeim Praktizieren DŠmonen herbeifŸhrenÒ? Das hei§t, dass wir beim Praktizieren normalerweise leicht von irgendetwas gestšrt werden. Wie kšnnen DŠmonen beim Praktizieren herbeigefŸhrt werden? Denn es ist wirklich sehr schwer, wenn sich einer kultivieren will. Wenn du dich wirklich kultivierst, ohne den Schutz meines Fashen kannst du dich aber Ÿberhaupt nicht erfolgreich kultivieren. Sobald du aus der TŸr gehst, kannst du schon auf lebensgefŠhrliche Probleme sto§en. Der Urgeist des Menschen ist unsterblich, so hast du bei den gesellschaftlichen AktivitŠten in deinen Vorleben vielleicht jemandem etwas geschuldet, jemanden schikaniert oder etwas Schlechtes getan und der GlŠubiger wird nach dir suchen. Im Buddhismus wird gesagt: ãDie Menschen leben im Kreislauf der Karma-Vergeltung.Ò Wenn du ihm etwas geschuldet hast, wird er dich zur RŸckzahlung drŠngen; wenn er von dir zu viel genommen hat, wird er es dir das nŠchste Mal wieder zurŸckgeben. Wenn der Sohn nicht gut zu seinen Eltern ist, wird das beim nŠchsten Mal umgekehrt sein und auf diese Weise wechselt sich das ab. Aber wir haben tatsŠchlich gesehen, dass es DŠmonen gibt, die dich stšren und dich nicht praktizieren lassen. All dies hat schicksalhaften Zusammenhang und geschieht nicht ohne Grund, ansonsten wird es ihnen auch nicht erlaubt, das zu tun.

 

Die Ÿblichste Form des HerbeifŸhrens von DŠmonen beim Praktizieren ist: Wenn du nicht praktizierst, ist es noch relativ ruhig in der Umgebung. Da du einen Kultivierungsweg gelernt hast, willst du ihn immer und gern praktizieren. Aber sobald du meditierst, merkst du, dass es drau§en plštzlich nicht mehr ruhig ist. Die Autos fangen an zu hupen, im Korridor sind laute Schritte, GesprŠche und TŸrknallen, die Radios drau§en sind auch eingeschaltet, sofort ist es nicht mehr ruhig. Wenn du nicht praktizierst, ist die Umgebung noch ganz gut; wenn du aber mit dem Praktizieren anfŠngst, kommt so etwas vor. Viele von uns haben nicht genau nachgedacht, was eigentlich los ist; sie finden es sehr merkwŸrdig und sind missmutig, sodass sie nicht mehr weiterpraktizieren kšnnen. Mit einem ãmerkwŸrdigÒ sind sie blockiert worden. Das sind eben Stšrungen von DŠmonen, sie steuern die Menschen, dich zu stšren. Das ist eine der einfachsten Stšrungsformen, damit wird erreicht, dass du nicht mehr praktizieren kannst. Du praktizierst, du erreichst Tao, willst aber die vielen Dinge, die du schuldest, nicht mehr zurŸckzahlen? Da machen sie aber nicht mit, sie werden dich nicht praktizieren lassen. Aber das ist nur die Verkšrperung auf einer Ebene, nach einiger Zeit wird es dieser Erscheinung nicht mehr erlaubt, noch weiter zu existieren; das hei§t, nachdem diese Schuld beglichen ist, wird es ihnen nicht mehr erlaubt, dich weiterhin zu stšren. Denn bei unserem Falun Dafa kultiviert man sich relativ schnell und der Durchbruch der Ebenen erfolgt auch ziemlich schnell.

 

Es gibt noch eine andere Form dŠmonischer Stšrung. Ihr wisst, dass das Himmelsauge durch das Praktizieren gešffnet werden kann. Nachdem das Himmelsauge bei manchen gešffnet ist, kšnnen sie beim Praktizieren zu Hause einige schreckliche Erscheinungen und schreckliche Gesichter sehen. Manche haben zerzauste Haare, manche wollen mit dir kŠmpfen, machen sogar alle mšglichen Bewegungen, sehr schrecklich. Manchmal sieht man beim Praktizieren, dass so etwas Ÿberall drau§en vor dem Fenster hockt, sehr schrecklich. Warum geschieht das? All dies sind Stšrungsformen von DŠmonen. Aber in unserer Falun Dafa-Schule kommt so etwas nur ganz selten vor, ungefŠhr zu einem Prozent, den meisten wird so etwas nicht begegnen. Weil das unserem Praktizieren keine Vorteile bringt, ist es ihnen nicht erlaubt, dich auf diese Weise zu stšren. Bei der Kultivierung der normalen Wege ist das jedoch sehr Ÿblich und dauert noch dazu sehr lange. Eben deswegen kann mancher nicht praktizieren, er ist sehr erschrocken. Beim Praktizieren am Abend wŠhlt man immer einen sehr ruhigen Ort, plštzlich sieht man vor sich eine Gestalt, die weder einem Menschen noch einem Gespenst gleicht, dann wagt man aus Angst nicht mehr zu praktizieren. Bei unserem Falun Dafa kommt so etwas normalerweise nicht vor, aber es gibt auch SonderfŠlle, bei manchem ist die Situation sehr speziell.

 

Bei einer anderen Form geht es um diejenigen, die die Kultivierungswege sowohl fŸr das Innere als auch fŸr das €u§ere praktizieren. Er praktiziert Kampfkunst und gleichzeitig kultiviert er sich innerlich. Solche Kultivierungswege sind im taoistischen System relativ hŠufig zu sehen. Wenn ein Mensch einen solchen Weg lernt, wird er oft auf eine Art DŠmon sto§en. Bei den normalen Kultivierungswegen kommt das nicht vor, nur bei den Wegen, bei denen sowohl das Innere als auch das €u§ere kultiviert wird, also bei denen, die die Kampfkunst praktizieren, gibt es so etwas. Das hei§t, dass jemand ihn aufsucht, um sich mit ihm im Kampf zu messen. Denn es gibt viele Menschen auf der Welt, die Tao kultivieren und viele von ihnen praktizieren Kampfkunst, wobei sowohl das Innere als auch das €u§ere kultiviert werden. Bei denen, die Kampfkunst praktizieren, kann die Kultivierungsenergie auch wachsen. Warum? Nachdem er anderen Eigensinn sowie das nach Ruhm und Reichtum strebende Herz beseitigt hat, wird seine Kultivierungsenergie auch wachsen. Aber sein Kampfgeist ist immer noch nicht beseitigt oder er wird relativ spŠt beseitigt, deshalb wird er leicht so etwas machen – und es wird auf bestimmten Ebenen wieder vorkommen: WŠhrend der Meditation kommt er in Trance und wei§, dass irgendjemand gerade praktiziert, dann verlŠsst sein Urgeist seinen Kšrper und sucht den anderen auf, um sich mit ihm im Kampf zu messen; er will sehen, wer von ihnen hšhere FŠhigkeiten hat und so kommt es zum Kampf. In den anderen RŠumen geschieht so etwas auch, es gibt auch manche, die ihn zum Kampf herausfordern; wenn er aber nicht kŠmpft, wollen ihn die anderen wirklich tšten; so kŠmpfen sie miteinander und das immer so weiter. Sobald er schlŠft, sucht ihn jemand auf, um sich mit ihm im Kampf zu messen, sodass er die ganze Nacht nicht ausruhen kann. Eigentlich ist es jetzt an der Zeit, dass sein Kampfgeist beseitigt werden soll. Wenn dieser Kampfgeist nicht beseitigt wird, passiert ihm immer wieder das Gleiche. Wenn es lŠnger dauert, bleibt er Ÿber mehrere Jahre immer auf dieser einen Ebene und kann nicht darŸber hinausgehen. Das fŸhrt dann dazu, dass dieser Mensch nicht mehr praktizieren und sein physischer Kšrper das auch nicht mehr aushalten kann, seine Energie wird auch arg verbraucht sein; es kšnnte gut sein, dass er ruiniert wird. Also bei den Kultivierungswegen, bei denen sowohl das Innere als auch das €u§ere kultiviert wird, wird so etwas vorkommen, au§erdem ist das auch ganz Ÿblich. Bei unserem Kultivierungsweg, bei dem das Innere kultiviert wird, gibt es so etwas nicht; es ist nicht erlaubt, dass so etwas vorkommt. Die Formen, die ich gerade erklŠrt habe, sind allgemein verbreitet.

 

Es gibt noch eine Form dŠmonischer Stšrung, die jedem begegnen wird, in unserer Schule wird auch jeder darauf sto§en, auf den Erotik-DŠmon. Das ist eine sehr ernsthafte Sache. In der Gesellschaft der alltŠglichen Menschen gibt es das Eheleben, so kann sich die Menschheit vermehren. Die Menschheit entwickelt sich eben auf diese Weise, in der Gesellschaft der Menschheit existieren nun einmal die GefŸhle, deshalb ist so etwas fŸr die alltŠglichen Menschen des Himmels Regel und der Erde Gesetz. Denn die Menschen haben GefŸhle: Den €rger und die Freude, die Liebe und den Hass; wenn man etwas gern macht, geht es um die GefŸhle; wenn man etwas ungern macht, geht es auch um die GefŸhle; Zuneigung fŸr jemanden, Abneigung gegen jemanden, etwas gerne tun, etwas nicht gerne tun, alles sind GefŸhle. AlltŠgliche Menschen leben nun einmal fŸr die GefŸhle. Aber als ein Praktizierender, als ein au§ergewšhnlicher Mensch, kannst du nicht mehr nach diesen GrundsŠtzen beurteilt werden; du sollst sie durchbrechen. Daher sollen wir viele Arten von Eigensinn, die aus den GefŸhlen abgeleitet sind, leichtnehmen, bis wir sie schlie§lich ganz loslassen kšnnen. Solche Dinge wie die Begierden und die Erotik gehšren alle zum menschlichen Eigensinn und sollen beseitigt werden.

 

In dem Teil unserer Kultivierungsschule, in dem man sich unter den alltŠglichen Menschen kultiviert, wird von dir jedoch nicht verlangt, Mšnch oder Nonne zu werden; unsere Jugendlichen werden noch Familien grŸnden. Wie sollen wir dann damit umgehen? Ich habe erklŠrt, dass unsere Schule direkt auf das Menschenherz gerichtet ist; es ist nicht so, dass du wirklich etwas von den materiellen Interessen verlieren sollst. Im Gegenteil, deine Xinxing wird gerade bei den materiellen Interessen der alltŠglichen Menschen gestŠhlt; was wirklich erhšht wird, ist deine Xinxing. Wenn du dieses Herz ablegen kannst, dann kannst du alles loslassen; wenn du materielle Interessen loslassen sollst, kannst du sie natŸrlich loslassen. Wenn du dieses Herz nicht ablegen kannst, dann kannst du nichts loslassen. Deshalb besteht der wahre Zweck der Kultivierung darin, das Herz zu kultivieren. Bei der Kultivierung im Tempel wirst du gezwungen, solche Dinge zu verlieren, das dient auch dazu, dass du dieses Herz beseitigst. Du wirst gezwungen, dich ganz von ihnen zu trennen, nicht daran zu denken, das ist ihre Methode. Wir fordern dich aber nicht auf, diesen Weg zu gehen; wir fordern dich auf, dass du genau diese materiellen Interessen leichtnimmst, wenn du ihnen begegnest. Deshalb ist das, was in unserer Schule herauskultiviert wird, am solidesten. Dass ihr alle Mšnche oder Nonnen werden sollt, ist nicht gemeint. Wir kultivieren uns unter den alltŠglichen Menschen, in Zukunft wird unser Kultivierungsweg immer weiter verbreitet; wenn sich aber jeder wie ein Mšnch verhŠlt, der doch kein Mšnch ist, und wenn sich alle Falun Dafa-Praktizierenden so verhalten wŸrden, so geht das nicht. Beim Praktizieren stellen wir folgende Forderung an euch: Du praktizierst, aber es kann sein, dass dein Ehepartner nicht praktiziert, dann soll es aber nicht vorkommen, dass ihr euch aufgrund des Praktizierens scheiden lasst. Das hei§t, wir sollen diese Sache leichtnehmen, du sollst sie nicht so wichtig nehmen wie die alltŠglichen Menschen. Besonders heutzutage gibt es in der Gesellschaft so etwas wie sexuelle Befreiung, solche erotischen Dinge stšren die Menschen. Manche nehmen sie sehr wichtig, aber als Praktizierende mŸssen wir sie sehr leichtnehmen.

 

Von hohen Ebenen aus gesehen, wŸhlen die alltŠglichen Menschen in der Gesellschaft einfach im Schlamm herum; ohne Abscheu vor dem Dreck zu haben, spielen sie mit dem Schlamm auf der Erde. Wir sagen, dass du wegen dieser Sache keine Disharmonie in der Familie verursachen darfst. Deshalb reicht es schon, wenn du diese Sache in der jetzigen Phase leichtnimmst und ein normales harmonisches Eheleben beibehŠltst. Wenn du in Zukunft gewisse Ebenen erreichst, wird der Zustand jener Ebenen erscheinen. Jetzt bleibt es so und es geht schon, wenn du so handelst. NatŸrlich darfst du nicht dem folgen, was jetzt in der Gesellschaft vor sich geht, wie kann das denn erlaubt sein!

 

Hierbei geht es noch um eine weitere Frage. Ihr wisst, dass der Kšrper unserer Praktizierenden Energie hat. Achtzig oder neunzig Prozent von uns werden nach diesem Kurs nicht nur von Krankheiten befreit, sondern die Kultivierungsenergie wird auch bei ihnen entstehen; deshalb hat dein Kšrper sehr starke Energie an sich. Die Kultivierungsenergie, die du an dir hast, steht nicht im richtigen VerhŠltnis zu deiner jetzigen Xinxing. Jetzt ist deine Kultivierungsenergie vorŸbergehend hoch, sie ist auf einmal erhšht worden. Jetzt wird deine Xinxing erhšht. AllmŠhlich wirst du damit Schritt halten, du wirst mit Sicherheit nach einer gewissen Zeit damit Schritt halten, deshalb haben wir es im Voraus getan, das hei§t, du hast eine gewisse Energie. Weil die Energie, die durch die Kultivierung des orthodoxen Fa entsteht, rein und barmherzig ist, spŸren alle hier Anwesenden ein harmonisches und barmherziges Feld. Ich habe mich auf diese Weise kultiviert und habe so etwas an mir. Alle hier Anwesenden spŸren eine harmonische AtmosphŠre, es gibt keine Ÿblen Gedanken im Kopf und man denkt nicht einmal ans Rauchen. Wenn du in Zukunft auch nach den Anforderungen unseres Dafa handelst, wird die Kultivierungsenergie, die du herauskultivierst, auch so sein. WŠhrend deine Kultivierungskraft stŠndig wŠchst, wird die streuende Energie der Kultivierungsenergie an deinem Kšrper auch sehr stark sein. Auch wenn sie nicht so stark ist, werden die normalen Menschen, die sich im Bereich deines Feldes befinden, oder die Menschen deines Zuhauses von dir beeinflusst. Auch die Familienangehšrigen bei dir zu Hause kšnnen von dir beeinflusst werden. Warum? DarŸber brauchst du dir keine Gedanken zu machen, denn dieses Feld ist rein, harmonisch und barmherzig, es ist ein Feld der aufrichtigen Gedanken, deshalb denkt und tut man nicht so leicht Schlechtes. Es kann diese Wirkung haben.

 

Dieser Tage habe ich Ÿber ãBuddhas Licht strahlt weit; Schicklichkeit, Gerechtigkeit, harmonisch und klarÒ gesprochen. Das hei§t, dass die streuende Energie, die unser Kšrper ausstrahlt, alle unrichtigen ZustŠnde berichtigen kann. Also unter der Wirkung dieses Feldes, wenn du nicht an diese Sachen denkst, wird dein Ehepartner auch unbemerkt von dir beeinflusst. Du kommst nicht auf solche Gedanken, du wirst auch nicht auf solche Gedanken kommen und so wird er auch nicht daran denken. Aber das ist nicht absolut so, in der heutigen Umgebung, wenn man das Fernsehen anmacht, gibt es alles Mšgliche zu sehen, was die Begierden des Menschen leicht erregen kann. Aber unter normalen UmstŠnden kannst du so eine hemmende Wirkung haben. Wenn du dich in Zukunft auf hohen Ebenen kultivierst, wirst du schon von selbst wissen, was zu tun ist, ohne dass ich es dir sagen muss. Dann wird ein anderer Zustand vorkommen. Bewahre einfach ein harmonisches Leben. Deshalb sollst du diese Sachen nicht so wichtig nehmen; wenn du dir zu viele Sorgen darum machst, ist das auch wieder Eigensinn. Bei Ehepaaren gibt es die Frage der Erotik nicht, aber es gibt die Begierde. Es genŸgt schon, wenn du sie leichtnimmst und innerlich ausgeglichen bist.

 

Also was fŸr ein Erotik-DŠmon wird dir dann begegnen? Wenn dein Meditationsvermšgen nicht ausreicht, wird er dir in deinen TrŠumen erscheinen. WŠhrend du schlŠfst oder im Lotussitz meditierst, wird er plštzlich auftauchen: Wenn du ein Mann bist, wird eine schšne Frau erscheinen; wenn du eine Frau bist, wird ein Mann erscheinen, den du im Herzen lieb hast, allerdings ist er splitternackt. Wenn dir ein Gedanke durch den Kopf geht, kann es dazu fŸhren, dass du ejakulierst und dass es RealitŠt wird. †berlegt einmal, bei unserem Praktizieren dient die Essenz des menschlichen Kšrpers zur Kultivierung des Kšrpers, du kannst doch nicht immer so ejakulieren. Gleichzeitig hast du den Pass der erotischen Lust und der Begierde nicht Ÿberwunden, wie kann das dann gehen? Deshalb sage ich euch, jeder wird diesem Problem begegnen und das garantiert. WŠhrend ich das Fa erklŠre, prŠge ich es mit starker Energie in dein Gehirn ein. Wenn du aus dieser TŸr hinausgehst, kannst du dich vielleicht nicht mehr erinnern, was ich konkret gesagt habe. Wenn du aber wirklich auf Probleme stš§t, wirst du dich an meine Worte erinnern. Solange du dich als Praktizierenden betrachtest, wird es dir in dem Moment einfallen und du wirst dich beherrschen kšnnen, dann kannst du diesen Pass schon Ÿberwinden. Wenn du den ersten Pass nicht Ÿberwunden hast, wird es dir beim zweiten Pass sehr schwerfallen, dich zu beherrschen. Doch es gibt auch diesen Fall: Beim ersten Mal hast du den Pass nicht Ÿberwunden und nachdem du aufgewacht bist, bereust du es sehr. Dieser psychische Zustand wird vielleicht die EinprŠgung in deinen Gedanken verstŠrken. Wenn du dann wieder auf das Problem stš§t, kannst du dich beherrschen und den Pass Ÿberwinden. Wenn jemand den Pass nicht Ÿberwunden hat und auch nicht darauf achtet, wird es spŠter noch schwieriger fŸr ihn, sich zu beherrschen, das ist garantiert so.

 

Bei dieser Form handelt es sich entweder um die Stšrung durch DŠmonen oder darum, dass der Meister Dinge verwandelt, um dich zu prŸfen. Es gibt sowohl die eine als auch die andere Form, weil jeder diesen Pass Ÿberwinden muss. Wir fangen bei der Kultivierung als alltŠgliche Menschen an, dieser Pass ist der erste Schritt, den wir gehen und jeder wird ihm begegnen. Ich erzŠhle euch ein Beispiel: Als ich in Wuhan einen Kurs gab, war dort ein junger Lernender, der um die drei§ig Jahre alt war. Nachdem ich diese Lektion unterrichtet hatte, meditierte er zu Hause und versank gleich in die Meditation. Danach sah er plštzlich, dass auf der einen Seite Buddha Amitabha und auf der anderen Seite Laotse erschienen. Das hat er in seinem Erfahrungsbericht geschrieben. Nachdem die beiden erschienen waren, schauten sie ihm zu und sagten nichts, dann verschwanden sie. Danach erschien Bodhisattwa Avalokitesvara mit einer Blumenvase in der Hand, aus der wei§er Rauch emporstieg. Er meditierte im Lotussitz und sah alles ganz deutlich, da freute er sich. Plštzlich verwandelte sich der Rauch in einige Schšnheiten, sie waren fliegende Apsaras[54], wie schšn sie doch waren! Sie tanzten fŸr ihn und die Bewegungen waren doch wunderschšn! Er dachte bei sich: ãIch praktiziere hier, Bodhisattwa Avalokitesvara mšchte mich belohnen und zaubert einige Schšnheiten fŸr mich herbei, die fliegenden Apsaras tanzen fŸr mich.Ò In dem Augenblick, als er dies gerade voller Freude dachte, wurden die Schšnheiten plštzlich splitternackt, sie machten verschiedene Bewegungen und warfen sich ihm an den Hals. Die Xinxing unserer Lernenden erhšht sich sehr schnell, sofort wurde dieser junge Mann wachsam. Sein erster Gedanke war: ãIch bin kein normaler Mensch, ich bin ein Praktizierender, ihr sollt mich nicht so behandeln, ich bin ein Falun Dafa-Kultivierender.Ò Sobald dieser Gedanke auftauchte, ãhuschÒ war plštzlich alles wieder weg, eigentlich war all das herbeigezaubert. Danach erschienen Buddha Amitabha und Laotse wieder. Laotse deutete mit dem Finger auf den jungen Mann, lŠchelte Buddha Amitabha zu und sagte: ãDer JŸngling ist zu belehren.Ò Das hei§t, dieser Junge ist gut und man kann ihn belehren.

 

In der Geschichte oder von RŠumen der hohen Ebenen aus gesehen, sind solche Dinge wie die menschlichen Begierden und die Erotik sehr wichtig, um zu beurteilen, ob einer sich kultivieren kann oder nicht, deshalb mŸssen wir diese Sachen wirklich leichtnehmen. Allerdings kultivieren wir uns unter den alltŠglichen Menschen und wir verlangen von dir auch nicht, dass du všllig darauf verzichtest. Zumindest im jetzigen Stadium sollst du sie leichtnehmen, du kannst nicht mehr so handeln wie frŸher. Als Praktizierender soll man sich nun einmal so verhalten. Jedes Mal, wenn beim Praktizieren diese oder jene Stšrungen auftauchen, sollst du in dir selbst nach den Ursachen suchen, ob es etwas gibt, das du noch nicht losgelassen hast.

 

 

Das eigene Herz erzeugt DŠmonen

 

Was bedeutet ãDas eigene Herz erzeugt DŠmonenÒ? Der Kšrper eines Menschen hat in den RŠumen verschiedener Ebenen ein materielles Feld. In einem besonderen Feld werden alle Dinge im Kosmos wie Schatten in deinem Raumfeld widergespiegelt. Obwohl sie Schatten sind, sind sie auch etwas materiell Existierendes. Alles in deinem Raumfeld wird von dem Bewusstsein deines Gehirns gesteuert, das hei§t: Wenn du mit dem Himmelsauge schaust, ohne einen Gedanken zu bewegen ruhig schaust, dann stimmt das, was du siehst; sobald du einen winzigen Gedanken hast, ist alles, was du siehst, falsch. Das ist ãDas eigene Herz erzeugt DŠmonenÒ, es hei§t auch ãWandlung nach dem HerzenÒ. Eben weil manche Praktizierende sich nicht als Kultivierende betrachten und sich selbst nicht beherrschen kšnnen – sie trachten nach KultivierungsfŠhigkeiten und halten an den kleinen FŠhigkeiten und Techniken fest, sie halten sogar das fest, was sie aus den anderen RŠumen gehšrt haben, eigensinnig trachten sie nach solchen Dingen – bei diesen Menschen geschieht es am leichtesten, dass ihr eigenes Herz DŠmonen erzeugt und dass sie herunterfallen. Ganz gleich, wie hoch sich einer auch kultiviert hat, sobald dieses Problem auftaucht, wird er mit einem Mal ganz nach unten fallen und vollstŠndig zerstšrt. Das ist ein Šu§erst ernsthaftes Problem. Das ist nicht wie in anderen Bereichen, in denen sich einer wieder aufrichten und weiterkultivieren kann, wenn er die PrŸfung der Xinxing dieses Mal nicht besteht und darŸber stolpert. Aber wenn das Problem ãDas eigene Herz erzeugt DŠmonenÒ auftaucht, geht das nicht mehr, dann ist sein Leben fŸr dieses Mal zerstšrt. Besonders bei denjenigen, deren Himmelsauge beim Praktizieren auf einer gewissen Ebene gešffnet ist, taucht dieses Problem leicht auf. Es gibt auch manche, die ihr eigenes Bewusstsein stŠndig von fremden Informationen stšren lassen. Ganz gleich, was die fremden Informationen ihnen sagen, sie glauben daran, dieses Problem kann dabei auch auftauchen. Deshalb werden manche von uns, nachdem ihr Himmelsauge gešffnet ist, von Informationen von allen Seiten gestšrt.

 

Wir erzŠhlen ein Beispiel. Es ist sehr schwer, dass man sein Herz bei der Kultivierung auf niedrigen Ebenen nicht bewegen lŠsst. Du kannst vielleicht nicht deutlich sehen, wie der Lehrer aussieht. Eines Tages siehst du plštzlich, dass eine riesengro§e Gottheit gekommen ist. Diese gro§e Gottheit lobt dich mit ein paar Worten und bringt dir dann etwas bei, das du auch annimmst, dann wird deine Kultivierungsenergie durcheinandergebracht. Du freust dich in deinem Herzen, betrachtest ihn als deinen Meister und lernst von ihm, aber er ist auch einer, der keine richtige Frucht erhalten hat, in jenem Raum kann er sich wohl vergrš§ern und verkleinern. So etwas erscheint vor deinen Augen, du siehst diese gro§e Gottheit und bist so aufgeregt! Wenn der Frohsinn bei dir entsteht, wirst du dann nicht von ihm lernen? Wenn die Kultivierenden sich nicht beherrschen kšnnen, ist es sehr schwer, sie zu erlšsen, sie werden sich leicht selbst zerstšren. Alle himmlischen Menschen sind Gottheiten, aber sie haben auch keine richtige Frucht erhalten und mŸssen auch der Sechs-Wege-Reinkarnation unterliegen. Wenn du leichtsinnig jemanden als Meister anerkennst und ihm folgst, wo wird er dich hinfŸhren? Er selbst kann auch keine richtige Frucht erhalten, hast du dich dann nicht etwa umsonst kultiviert? Am Ende ist deine eigene Kultivierungsenergie schon ganz durcheinander. Die Menschen kšnnen ihre Herzen nur sehr schwer unbewegt lassen. Ich sage euch, das ist ein sehr ernsthaftes Problem, in Zukunft wird dieses Problem bei vielen von uns auftauchen. Das Fa habe ich dir erklŠrt, ob du dich selbst beherrschen kannst oder nicht, hŠngt vollkommen von dir selbst ab. Was ich erklŠrt habe, ist eine Erscheinungsform davon. Lass dein Herz unbewegt, ganz gleich, welche Erleuchtete aus welchen anderen Kultivierungsschulen auch immer du siehst, kultiviere dich nur in einer Schule. Ganz gleich, welcher Buddha, welcher Tao, welche Gottheit, welcher DŠmon es auch sein mag: ãVersuch nicht, mein Herz zu bewegenÒ. Auf diese Weise ist der Erfolg in Sicht.

 

ãDas eigene Herz erzeugt DŠmonenÒ zeigt sich auch in anderen Formen: Du siehst die verstorbenen Verwandten und sie stšren dich, unter TrŠnen bitten sie dich, dieses oder jenes zu tun, alles Mšgliche kann auftauchen. Kannst du dein Herz unbewegt lassen? Du liebst nun einmal dein Kind abgšttisch, du liebtest deine Eltern. Aber deine Eltern sind gestorben, sie sagen dir, dass du das und das tun solltest, was du eigentlich nicht tun darfst; es wŠre schlimm, wenn du es tun wŸrdest, so schwer ist das fŸr einen Praktizierenden. Es wird gesagt, dass der Buddhismus schon durcheinandergebracht worden ist, Dinge des Konfuzianismus sind auch in den Buddhismus aufgenommen worden, so etwas wie Achtung und Gehorsam den Eltern gegenŸber und Liebe zu den Kindern sind auch schon aufgenommen worden, das gehšrt nicht zum Buddhismus. Was bedeutet das? Das wahre Leben eines Menschen ist der Urgeist und die Mutter, die deinen Urgeist geboren hat, ist deine wahre Mutter. In der Sechs-Wege-Reinkarnation waren deine MŸtter Menschen und auch nicht Menschen, unzŠhlige. Wie viele Kinder du in all deinen Leben hattest, auch unzŠhlige. Wer ist deine Mutter und wer sind deine Kinder? Nach dem Tod kennt keiner mehr den anderen; wie auch immer, das Karma, das du schuldest, musst du zurŸckzahlen. Im Nebel kšnnen die Menschen so etwas einfach nicht loslassen. Mancher kann seine Kinder nicht loslassen, er sagt, wie gut sie waren, sie sind gestorben; oder wie gut seine Mutter war, sie ist auch gestorben; er ist so niedergeschlagen, dass er fast nicht mehr leben will. Hast du nicht Ÿberlegt, dass das so gekommen ist, um dich zu quŠlen? Auf diese Weise machen sie dir das Leben schwer.

 

AlltŠgliche Menschen kšnnen das vielleicht nicht verstehen. Wenn du an solchen Dingen festhŠltst, kannst du dich Ÿberhaupt nicht kultivieren; deshalb gibt es im Buddhismus so etwas nicht. Wenn du dich kultivieren willst, musst du die menschlichen GefŸhle loslassen. NatŸrlich, wir kultivieren uns in der Gesellschaft der alltŠglichen Menschen und sollen die Eltern achten und die Kinder erziehen. Unter allen UmstŠnden sollen wir gut zu den anderen sein und gutherzig mit anderen Menschen umgehen, erst recht mit den Verwandten. Wer auch immer sie sind, ob sie Eltern oder Kinder sind, jeden sollst du gut behandeln, in jeder Situation an die anderen denken, dieses Herz ist dann nicht mehr egoistisch, sondern barmherzig, das ist Barmherzigkeit. GefŸhle sind etwas unter den alltŠglichen Menschen, die alltŠglichen Menschen leben eben fŸr die GefŸhle.

 

Viele kšnnen sich nicht gut beherrschen und verursachen dadurch Schwierigkeiten bei ihrer Kultivierung. Mancher sagt, dass ihm der Buddha etwas gesagt habe. Alle, die dir sagen, dass du heute eine Schwierigkeit haben wirst oder dir irgendetwas zusto§en wird und wie du dem ausweichen kannst; oder jemand, der dir die Nummer des ersten Preises der Lotterie von heute verrŠt und dich das Los ziehen lŠsst; alle – au§er wenn dir gesagt wird, wie du einer Lebensgefahr ausweichen kannst – alle, die dir in der Gesellschaft der alltŠglichen Menschen Vorteile zukommen lassen, sind DŠmonen. Wenn du unter den alltŠglichen Menschen Vorteile bekommst und diese Schwierigkeit nicht Ÿberwinden kannst, dann kannst du dich nicht erhšhen. Wie kannst du dich kultivieren, wenn du unter den alltŠglichen Menschen ein ganz bequemes Leben fŸhrst? Wie kann dann dein Karma umgewandelt werden? Wo gibt es dann die Umgebung, in der deine Xinxing erhšht und dein Karma umgewandelt wird? Das mŸsst ihr euch unbedingt merken. Der DŠmon wird dich noch loben und sagen, wie hoch du schon bist und was fŸr ein gro§er Buddha oder gro§er Tao du schon bist, er hŠlt dich fŸr gro§artig: All dies ist falsch. Als Kultivierender, der sich wirklich zu hohen Ebenen kultiviert, musst du all den verschiedenen Eigensinn ablegen. Wenn ihr solchen Problemen begegnet, mŸsst ihr unbedingt wachsam sein!

 

Beim Praktizieren ist unser Himmelsauge gešffnet. Es gibt Schwieriges bei der Kultivierung, wenn das Himmelsauge gešffnet ist; es gibt auch Schwieriges bei der Kultivierung, wenn das Himmelsauge nicht gešffnet ist. In beiden FŠllen ist es nicht leicht, sich zu kultivieren. Wenn das Himmelsauge gešffnet ist und dich verschiedene Informationen stšren, ist es fŸr dich wirklich sehr schwer, dich zu beherrschen. In den anderen RŠumen glŠnzt es Ÿberall, alles ist sehr schšn und sehr gut, alles kann dein Herz bewegen. Wenn sich dein Herz bewegt, kannst du schon davon gestšrt werden und deine Kultivierungsenergie wird durcheinandergebracht, das ist oft so. Wenn einer, dessen eigenes Herz DŠmonen erzeugt, sich nicht beherrschen kann, kann so eine Situation vorkommen: Es ist zum Beispiel sehr gefŠhrlich, wenn ein unaufrichtiger Gedanke bei ihm auftaucht. Eines Tages ist sein Himmelsauge gešffnet und er kann sogar sehr deutlich sehen. Er denkt: ãAlso hier am †bungsplatz ist nur mein Himmelsauge gut gešffnet, bin ich dann vielleicht kein normaler Mensch? Ich habe Falun Dafa vom Lehrer Li lernen kšnnen, ich kann es so gut lernen, ich bin stŠrker als alle anderen, ich bin vielleicht auch gar kein normaler Mensch.Ò Dieser Gedanke ist schon falsch. Er denkt: ãVielleicht bin ich auch ein Buddha, ah, ich schau mich mal selbst an.Ò Dann sieht er, dass er wirklich ein Buddha ist. Warum? Weil sich alle Substanzen im Bereich des Raumfeldes rund um seinen Kšrper nach seinen Gedanken umwandeln, das hei§t auch ãWandlung nach dem HerzenÒ.

 

Alle Dinge, die denen im Kosmos entsprechen, wandeln sich nach seinen Gedanken um. Denn die Dinge im Bereich seines Raumfeldes werden alle von ihm gesteuert, die Schatten sind auch etwas materiell Existierendes, da ist es genauso. Er denkt: ãBin ich wohl ein Buddha? Vielleicht bin ich auch wie ein Buddha gekleidet.Ò Dann sieht er, dass er genau wie ein Buddha gekleidet ist. ãAber ja, ich bin wirklich ein Buddha.Ò DarŸber ist er hocherfreut. ãIch bin vielleicht auch gar kein kleiner Buddha.Ò Dann sieht er, dass er doch ein gro§er Buddha ist. ãVielleicht bin ich sogar noch hšher als Li Hongzhi! Ich gucke mal, aber ja, ich bin wirklich hšher als Li Hongzhi.Ò Mancher hat es mit den Ohren gehšrt, jener DŠmon stšrt ihn und sagt zu ihm: ãDu bist doch hšher als Li Hongzhi, du bist soundso viel hšher als Li Hongzhi.Ò Das glaubt er auch. Hast du nicht Ÿberlegt, wie du dich dann spŠter kultivieren sollst? Hast du dich jemals kultiviert? Wer hat dir die Kultivierung beigebracht? Auch ein wahrer Buddha, der heruntergekommen ist, um etwas zu erledigen, muss sich erneut kultivieren, seine ursprŸngliche Kultivierungsenergie wird ihm auch nicht mehr gegeben, nur kultiviert er sich jetzt etwas schneller. Also, sobald bei diesem Menschen dieses Problem auftaucht, kann er sich kaum noch selbst daraus befreien; sofort entsteht dieser Eigensinn. Danach wagt er alles zu sagen: ãIch bin schon ein Buddha, ihr braucht nicht mehr von anderen zu lernen, ich bin schon ein Buddha, ich sage euch, wie ihr alles machen sollt.Ò So etwas macht er.

 

Gab es bei uns in Changchun nicht auch einen solchen Menschen? Am Anfang war er ganz gut, spŠter machte er aber solche Sachen. Er dachte, er wŠre schon Buddha und schlie§lich meinte er, hšher als alle anderen zu sein. Das kommt eben daher, weil sich der Mensch nicht beherrschen konnte und Eigensinn entstanden ist. Warum kommt so etwas vor? Im Buddhismus wird gesagt: ãGanz gleich, was du gesehen hast, kŸmmere dich nicht darum, das sind alles dŠmonische Illusionen, du sollst nur in die Meditation eintreten und dich nach oben kultivieren.Ò Warum wird bei ihnen nicht zugelassen, solches zu sehen und daran festzuhalten? Es wird eben befŸrchtet, dass dieses Problem auftaucht. Bei der Kultivierung im Buddhismus gibt es keine intensive Kultivierungsmethode, in den Sutren gibt es auch keine Hinweise, wie du diese Sache loswirst. Shakyamuni hat damals diesen Teil des Fa nicht erklŠrt. Um das Problem ãDas eigene Herz erzeugt DŠmonenÒ und ãWandlung nach dem HerzenÒ zu vermeiden, bezeichnete er alle Erscheinungen, die man bei der Kultivierung sieht, als dŠmonische Illusionen. Sobald jemand Eigensinn hat, werden bei ihm dŠmonische Illusionen entstehen und es fŠllt ihm sehr schwer, sich von ihnen loszurei§en. Es kann sogar sein, dass dieser Mensch ruiniert und ins DŠmonische geraten ist. Weil er sich Buddha nennt, ist er schon ins DŠmonische geraten. Zum Schluss wird er vielleicht noch Besessenheit oder andere Dinge herbeifŸhren, dann ist er všllig ruiniert. Sein Herz ist auch schlecht geworden und er fŠllt ganz herunter, es gibt viele solcher Menschen. In diesem Kurs gibt es jetzt auch schon Menschen, die selbstgefŠllig sind, die Art und Weise, wie sie reden, ist schon anders als die der anderen. Was mit einem Menschen eigentlich los ist – auch im Buddhismus ist das ein Tabu. Eben habe ich wieder einen Fall erklŠrt, der ãDas eigene Herz erzeugt DŠmonenÒ oder ãWandlung nach dem HerzenÒ hei§t. In Peking gibt es solche Lernenden, in anderen Regionen sind auch solche Menschen aufgetaucht, au§erdem sind die Stšrungen bei den Praktizierenden sehr stark.

 

Jemand hat mich gefragt: ãLehrer, wieso beseitigst du das nicht?Ò †berleg einmal, wie kšnntest du dich kultivieren, wenn wir alle Hindernisse auf dem Weg der Kultivierung fŸr dich beseitigen wŸrden? Es ist eben erst unter den dŠmonischen Stšrungen zu sehen, ob du dich weiterkultivieren kannst, ob du Tao wirklich erkennen kannst, ob du dich stšren lŠsst und ob du standhaft in dieser Schule bleiben kannst. Gro§e Wellen spŸlen den Sand, so ist es bei der Kultivierung; was Ÿbrig bleibt, das erst ist echtes Gold. Wenn du solche Formen von Stšrungen nicht hŠttest, sage ich, dass es zu leicht fŸr die Menschen wŠre, sich zu kultivieren. Auch in meinen Augen wŠre deine Kultivierung viel zu leicht. Die gro§en Erleuchteten auf hohen Ebenen sehen das und sind im Herzen noch unausgeglichen: ãWas machst du denn da? Ist das Menschen erlšsen? Auf dem Weg gibt es gar keine Hindernisse mehr und man kann sich reibungslos bis zum Ende kultivieren, ist das Kultivierung? Je weiter man sich kultiviert, desto bequemer wird es, es gibt gar keine Stšrungen, kann das denn sein?Ò Genau das ist die Frage, darŸber mache ich mir auch Gedanken. Anfangs habe ich viele solcher DŠmonen erledigt. Wenn das immer so weitergeht, denke ich, dass es auch nicht in Ordnung ist. Die anderen sagen auch zu mir: ãDu hast ihnen die Kultivierung viel zu leicht gemacht. Die Menschen haben nur diese wenigen eigenen Schwierigkeiten, zwischen den Menschen gibt es nur so ein paar Dinge und es gibt noch viele Gesinnungen, die sie noch nicht beseitigen kšnnen! Es bleibt noch die Frage, ob sie im Wirrwarr dein Dafa erkennen kšnnen!Ò Es gibt diese Frage, deshalb wird es Stšrungen und PrŸfungen geben. Eben habe ich erklŠrt, dass das eine Form der DŠmonen ist. Es ist sehr schwer, einen Menschen wirklich zu erlšsen; aber es ist Šu§erst leicht, einen Menschen zu ruinieren. Sobald dein Herz nicht aufrichtig ist, ist es aus und vorbei.

 

 

Das Hauptbewusstsein muss stark sein

 

Das Schlechte, das ein Mensch in all seinen Leben getan hat, verursacht Unheil fŸr ihn und fŸr einen Kultivierenden verursacht es Karma-Widerstand, daher gibt es Geburt, Altern, Kranksein und Sterben. Das ist normales Karma. Es gibt noch ein starkes Karma, das die Kultivierenden sehr stark stšrt, das hei§t Gedankenkarma. Solange der Mensch lebt, muss er denken. Weil der Mensch unter den alltŠglichen Menschen umherirrt, erzeugt er in seinen Gedanken oft Gesinnungen in Hinsicht auf Ruhm, Reichtum, Erotik, €rger und so weiter. Mit der Zeit entsteht daraus ein starkes Gedankenkarma. Denn in anderen RŠumen hat alles Leben, so ist es auch beim Karma. Wenn ein Mensch ein orthodoxes Fa kultiviert, wird das Karma beseitigt. Die Beseitigung des Karmas bedeutet, dass das Karma vernichtet und umgewandelt wird. NatŸrlich macht das Karma da nicht mit, daher wird der Mensch Schwierigkeiten und Hindernisse haben. Allerdings kann das Gedankenkarma direkt das Gehirn des Menschen stšren und so werden manche in Gedanken auf den Lehrer und das Dafa schimpfen, in ihrem Kopf tauchen einige hŠretische Gedanken und Schimpfworte auf. So wei§ mancher Kultivierende nicht mehr, was eigentlich los ist, er glaubt sogar, dass er selbst es ist, der so denkt. Mancher meint, das sei Besessenheit. Das ist aber keine Besessenheit, sondern es wird durch die Widerspiegelung des Gedankenkarmas auf das Gehirn verursacht. Mancher hat kein starkes Hauptbewusstsein, er folgt dem Gedankenkarma und tut Schlechtes, dann ist er ruiniert und fŠllt herunter. Aber die meisten kšnnen es mit ihren starken subjektiven Gedanken (einem starken Hauptbewusstsein) verdrŠngen und ihm entgegenwirken. Das bedeutet, dass dieser Mensch zu erlšsen ist und Gutes von Schlechtem unterscheiden kann, das hei§t auch, dass er ein gutes Erleuchtungsvermšgen hat. Mein Fashen wird ihm dann helfen, den grš§ten Teil dieses Gedankenkarmas zu beseitigen. So etwas kommt oft vor. Wenn das auftaucht, hŠngt es davon ab, ob man selbst diese schlechten Gedanken besiegen kann. Bei denjenigen, die standhaft bleiben kšnnen, kann das Karma beseitigt werden.

 

 

Das Herz muss unbedingt aufrichtig sein

 

Was bedeutet, dass das Herz nicht aufrichtig ist? Das hei§t, dass man sich immer wieder nicht als Praktizierenden betrachtet. Den Praktizierenden werden bei der Kultivierung Schwierigkeiten begegnen. Wenn die Schwierigkeiten kommen, werden sie sich vielleicht in den zwischenmenschlichen Reibereien zeigen, dadurch wird so etwas wie gegeneinander intrigieren und kŠmpfen und so weiter vorkommen, was eine unmittelbare Wirkung auf deine Xinxing hat. In diesem Bereich gibt es sie relativ hŠufig. Worauf werden wir noch sto§en? Unsere Kšrper werden sich plštzlich unwohl fŸhlen; wegen der Begleichung des Karmas kann sich das in allen verschiedenen Bereichen zeigen. Zu einer bestimmten Zeit wirst du noch dazu gebracht, nicht mehr zu wissen, ob es wahr oder unwahr, falsch oder nicht falsch ist; dir wird das GefŸhl vermittelt, ob die Kultivierungsenergie existiert oder nicht, ob du dich kultivieren und wirklich nach oben kultivieren kannst oder nicht, ob es Buddhas gibt und ob sie wahr oder falsch sind. In Zukunft wirst du noch solchen Situationen begegnen, dir wird dieser falsche Eindruck erzeugt, sodass du meinst, sie wŸrden nicht existieren und alles wŠre falsch: Genau daraus ist zu ersehen, ob du standhaft bleiben kannst oder nicht. Wenn du sagst, dass du unbedingt standhaft bleiben musst, mit so einem Herzen kannst du dann wirklich standhaft bleiben und wirst natŸrlich gut handeln, weil sich deine Xinxing schon erhšht hat. Aber jetzt bist du noch so schwankend. Wenn man diese Schwierigkeit jetzt bei dir auftauchen lŠsst, wirst du sie Ÿberhaupt nicht erkennen und dich Ÿberhaupt nicht mehr kultivieren kšnnen. In allen verschiedenen Bereichen kšnnen Schwierigkeiten auftauchen.

 

WŠhrend der Kultivierung muss sich der Mensch eben auf diese Weise nach oben kultivieren. Wenn mancher unter uns sich irgendwo an seinem Kšrper unwohl fŸhlt, glaubt er, dass er krank sei. Er kann sich einfach nicht als Praktizierenden betrachten. Wenn er auf so etwas stš§t, betrachtet er es auch als eine Krankheit: ãWarum tauchen so viele Unannehmlichkeiten auf?Ò Ich sage dir, vieles davon ist schon beseitigt worden, deine Unannehmlichkeiten sind schon viel weniger geworden. Wenn es nicht fŸr dich beseitigt worden wŠre, hŠtte dich diese Unannehmlichkeit vielleicht dein Leben gekostet oder du lŠgest da und wŸrdest nicht mehr aufstehen kšnnen. Wenn du also einer kleinen Unannehmlichkeit begegnest, fŸhlst du dich schon unwohl, wo gibt es denn so etwas GemŸtliches? Ich erzŠhle ein Beispiel: Als ich in Changchun einen Kurs hielt, gab es einen Menschen, der eine sehr gute angeborene Grundlage hatte; er war wirklich aus gutem Holz und ich hatte ihn auch ins Auge gefasst. Ich wollte seine Schwierigkeiten etwas vergrš§ern, damit er die Schulden schneller begleichen und zur …ffnung der Kultivierungsenergie kommen konnte. Das hatte ich vor. Eines Tages schien es ihm plštzlich so, als ob er einen Schlaganfall bekommen hŠtte, auf einmal stŸrzte er zu Boden und spŸrte, dass er sich nicht mehr bewegen konnte, so, als ob ihm die Glieder den Dienst versagen wŸrden. Er wurde dann in die Notaufnahme eines Krankenhauses gebracht. Danach konnte er aufstehen und wieder gehen. †berlegt einmal, wie kann einer so schnell wieder aufstehen und die Glieder so schnell wieder bewegen, wenn er einen Schlaganfall hatte? SpŠter sagte er aber, dass das Lernen des Falun Dafa daran schuld sei und es ihn auf Abwege geraten lie§. Er hat aber nicht darŸber nachgedacht, wie er so schnell von dem Schlaganfall genesen konnte? HŠtte er heute nicht Falun Dafa gelernt, wŠre er bei diesem Sturz vielleicht schon gestorben oder er wŠre fŸr immer durch den Schlaganfall gelŠhmt.

 

Menschen sind nun einmal so schwer zu erlšsen. FŸr ihn wurde so viel getan, dennoch konnte er es nicht erkennen und sagte noch so etwas. Manch langjŠhrig Lernender sagte: ãLehrer, wieso fŸhle ich mich Ÿberall unwohl, ich bin immer wieder ins Krankenhaus gegangen, aber die Spritzen haben nicht geholfen und die Tabletten hatten auch keine Wirkung.Ò Er schŠmte sich nicht einmal, mir so etwas zu erzŠhlen! NatŸrlich kšnnen sie nicht wirken. Das ist doch keine Krankheit, wie kšnnen sie denn wirken? Lass dich doch mal untersuchen, alles ist in Ordnung und du fŸhlst dich einfach unwohl. Einer unserer Lernenden war ins Krankenhaus gegangen, einige KanŸlen der Spritzen verbogen sich beim Einstechen, zum Schluss spritzte das Medikament aus der KanŸle heraus und sie konnte auch nicht eingestochen werden. Da wurde ihm klar: ãAber ja, ich bin doch ein Praktizierender, ich lasse mir keine Spritzen mehr geben.Ò Erst jetzt kam er darauf, sich keine Spritzen mehr geben zu lassen. Deshalb mŸssen wir unbedingt darauf achtgeben, wenn wir auf Schwierigkeiten sto§en. Mancher denkt, dass ich ihm einfach nicht erlaube, sich im Krankenhaus behandeln zu lassen. Dann denkt er: ãDu erlaubst mir nicht, mich im Krankenhaus behandeln zu lassen, dann gehe ich zu einem Qigong-Meister.Ò Er hŠlt es immer noch fŸr eine Krankheit und geht zu einem Qigong-Meister zur Behandlung. Wo kann er einen wahren Qigong-Meister finden? Wenn man einen falschen findet, wird man an Ort und Stelle ruiniert.

 

Wir sagen, wie kannst du klar unterscheiden, ob das ein wahrer oder ein falscher Qigong-Meister ist? Viele Qigong-Meister haben sich selbst ernannt. Ich wurde getestet und habe die Testunterlagen der wissenschaftlichen Forschungsinstitutionen bei mir. Viele Qigong-Meister sind falsch, sie haben sich selbst ernannt, es gibt genŸgend, die Lug und Trug betreiben. Diese falschen Qigong-Meister kšnnen auch Kranke behandeln. Warum? Sie haben Besessenheit, ohne Besessenheit kšnnen sie doch keinen betrŸgen! Die Besessenheit kann auch Energie abgeben und Krankheiten heilen, sie ist auch eine Art energetischer Existenz und kann sehr leicht auf die alltŠglichen Menschen wirken. Aber ich habe erklŠrt: Was gibt die Besessenheit an deinen Kšrper ab, wenn sie deine Krankheiten heilt? Auch im Šu§erst Mikroskopischen sieht alles wie die Besessenheit aus. Sie gibt es an deinen Kšrper ab, so sag doch einmal, was du machen kannst? ãEs ist leicht, einen Geist herzubitten, aber es ist schwer, ihn wieder wegzuschicken.Ò Von einem alltŠglichen Menschen reden wir hier nicht mehr, er will nur ein alltŠglicher Mensch bleiben, er will sich nur vorŸbergehend wohlfŸhlen. Aber du bist ein Praktizierender, willst du nicht etwa deinen Kšrper stŠndig reinigen? Wenn diese Dinge an deinen Kšrper abgegeben worden sind, wann kannst du sie wieder loswerden? Au§erdem haben sie auch eine gewisse Energie. Mancher denkt: ãWie kann das Falun denn erlauben, dass sie in den Kšrper eindringen? SchŸtzt uns nicht etwa der Fashen des Lehrers?Ò In diesem Kosmos gibt es einen Grundsatz: Wenn du selbst nach etwas trachtest, kŸmmert sich keiner darum; du selbst willst es haben, keiner kŸmmert sich darum. Mein Fashen wird dich daran hindern und dir Hinweise geben. Wenn er aber sieht, dass du immer weiter so handelst, kŸmmert er sich nicht mehr um dich. Wo gibt es denn so etwas, den anderen zur Kultivierung zu zwingen? Man darf dich nicht zur Kultivierung zwingen oder drŠngen. Du musst dich wirklich selbst erhšhen. Wenn du dich nicht erhšhen willst, kann niemand etwas tun. Die GrundsŠtze sind dir erklŠrt worden, das Fa ist dir auch erklŠrt worden, wenn du dich noch nicht erhšhen willst, Ÿber wen kannst du dich beschweren? Du selbst willst es haben, darum kŸmmert sich das Falun nicht, mein Fashen auch nicht, das ist garantiert so. Manche besuchen die VortrŠge anderer Qigong-Meister und fŸhlen sich sehr unwohl, wenn sie nach Hause kommen. NatŸrlich ist das so. Aber warum hat dich der Fashen nicht davor geschŸtzt? Wozu bist du denn dort hingegangen? Du gingst dorthin und hšrtest zu, hast du dann nicht etwa schon danach getrachtet? Kann es hereinkommen, wenn du es nicht in die Ohren hereinlŠsst? Mancher hat sein Falun sogar schon deformiert. Ich sage dir, das Falun ist wertvoller als dein Leben, es ist eine Art hohes Lebewesen und darf nicht so einfach zerstšrt werden. Jetzt gibt es viele falsche Qigong-Meister und manche von ihnen sind sehr berŸhmt. Ich habe den Leitern des chinesischen Forschungsinstituts fŸr Qigong-Wissenschaft gesagt: ãIn alter Zeit geschah es, dass Daji Unheil am Kaiserhof stiftete, jene FŸchsin war ganz schlimm; trotzdem war sie noch nicht so schlimm wie jenes falsche Qigong von heute, das hat das ganze Land ins Chaos gestŸrzt, wie viele Menschen leiden darunter!Ò Du siehst, dass es Šu§erlich scheinbar ganz gut ist, aber wie viele Menschen haben jenes Ding am Kšrper? Wenn er es abgibt, heftet es sich sofort an dich, einfach zu wild. Deshalb ist es fŸr die alltŠglichen Menschen sehr schwer, es am Aussehen zu erkennen.

 

Mancher denkt vielleicht: ãHeute habe ich an diesem Qigong-Vortrag teilgenommen und nachdem ich die ErklŠrung von Li Hongzhi gehšrt habe, wei§ ich, dass das Qigong doch eigentlich so umfassend und tiefgreifend ist! NŠchstes Mal, wenn es andere Qigong-VortrŠge gibt, werde ich auch hingehen.Ò Ich sage dir: Geh auf keinen Fall hin. Wenn du dir etwas Schlechtes anhšrst, wird es durch deine Ohren hineingefŸllt. Es ist sehr schwer, einen Menschen zu erlšsen und es ist auch sehr schwer, deine Gedanken zu Šndern und deinen Kšrper in Ordnung zu bringen. Es gibt genŸgend falsche Qigong-Meister. Auch wenn er ein wahrer Qigong-Meister einer orthodoxen Schule ist, ist er wirklich rein? Manche Tiere sind sehr aggressiv, sie kšnnen sich zwar nicht an ihn anheften, aber er kann sie auch nicht vertreiben. Er schafft es nicht, solche Dinge in gro§em Umfang herauszufordern, besonders bei seinen Lernenden; wenn er dort Kultivierungsenergie abgibt, sind alle mšglichen Dinge darin hineingemischt. Er selbst ist zwar sehr aufrichtig, aber seine Lernenden nicht, sie haben verschiedene Besessenheiten und alles Mšgliche an sich.

 

Wenn du wirklich Falun Dafa kultivierst, geh nicht dorthin. NatŸrlich, wenn du nicht Falun Dafa kultivieren und einfach alles praktizieren willst, dann geh halt hin. Ich kŸmmere mich auch nicht um dich und du bist auch kein Falun Dafa-SchŸler. Wenn Probleme auftauchen, sage auch nicht, dass das Praktizieren des Falun Dafa daran schuld ist. Wenn du nach dem Ma§stab der Xinxing handelst und dich nach dem Dafa kultivierst, erst dann bist du wirklich einer vom Falun Dafa. Mancher fragt: ãKann ich mit Menschen in BerŸhrung kommen, die andere Qigong praktizieren?Ò Ich sage dir, er ist nur ein Qigong-†bender, du aber bist ein Dafa-Kultivierender, nach diesem Kurs wird ein enorm gro§er Abstand zwischen deiner Ebene und seiner Ebene bestehen. Dieses Falun ist durch die Kultivierung von wer wei§ wie vielen Generationen gebildet worden und es ist sehr mŠchtig. NatŸrlich, wenn du bei den Kontakten mit ihnen sicher sein kannst, dass du nichts von ihnen annimmst, auch nichts von ihnen haben willst und ihr nur normale Freunde bleibt, so ist das kein gro§es Problem. Wenn er aber wirklich etwas an seinem Kšrper hat, dann ist das sehr schlecht; komm am besten nicht mit ihm in BerŸhrung. Wenn ein Ehepartner ein anderes Qigong praktiziert, denke ich, dass es auch kein gro§es Problem ist. Aber eins: Denn du praktizierst ein orthodoxes Fa; wenn einer praktiziert, werden die anderen davon begŸnstigt. Er praktiziert etwas HŠretisches oder Abwegiges und hat vielleicht etwas HŠretisches oder Abwegiges an seinem Kšrper, wegen deiner Sicherheit muss es auch fŸr ihn gereinigt werden. In den anderen RŠumen wird alles fŸr dich gereinigt, auch die Umgebung bei dir zu Hause wird gereinigt. Wenn die Umgebung nicht gereinigt wird und dich alle verschiedenen Dinge stšren, wie kannst du dann praktizieren?

 

Aber es gibt einen Fall, bei dem mein Fashen es nicht reinigen kann. Eines Tages hat einer meiner Lernenden gesehen, dass mein Fashen kam; er hat sich riesig gefreut: Der Fashen des Lehrers ist da, Herr Lehrer, bitte kommen Sie herein. Mein Fashen sagte: ãDein Zimmer ist viel zu unordentlich, es gibt hier zu viele Dinge.Ò Und so ging er weg. Normalerweise, wenn es zu viele Geister in anderen RŠumen gibt, wird mein Fashen sie bereinigen. Aber Ÿberall in seinem Zimmer gab es alle mšglichen wirren Qigong-BŸcher. Er hat das verstanden und die BŸcher weggerŠumt, manche davon hat er verbrannt, manche verkauft, danach kam mein Fashen wieder. Das hat mir der Lernende erzŠhlt.

 

Es gibt auch welche, die zum Wahrsagen gehen. Mancher fragt mich: ãLehrer, ich habe angefangen Falun Dafa zu praktizieren und ich interessiere mich doch fŸr solche Dinge wie âI-GingÕ oder Wahrsagen, darf ich das noch verwenden?Ò Ich sage es dir so: Wenn du eine gewisse Energie an dir hast, werden deine Worte Wirkung haben. Auch wenn es nicht so ist, wird es wegen deiner Worte so sein, dann hast du vielleicht etwas Schlechtes getan. Ein alltŠglicher Mensch ist sehr schwach, alle Informationen, die er trŠgt, sind instabil und werden sich sehr wahrscheinlich in gewissem Ma§e verŠndern. Wenn du es fŸr ihn ausgesprochen hast, wird jene Schwierigkeit vielleicht zur RealitŠt. Angenommen, er hat gro§es Karma und muss es begleichen, du sagst aber immer wieder, dass ihm Gutes widerfahren wird; kann das gehen, wenn er sein Karma nicht begleicht? Schadest du ihm dann nicht etwa? Manche kšnnen solche Dinge einfach nicht loslassen und halten eigensinnig daran fest, als ob sie irgendwelche FŠhigkeiten hŠtten. Ist das nicht Eigensinn? Au§erdem, wenn du es auch wirklich wei§t, sollst du als Praktizierender deine Xinxing bewahren und du darfst auch nicht leichthin die Himmelsgeheimnisse an einen alltŠglichen Menschen verraten, so ist der Grundsatz. Wie man auch anhand des ãI-GingÒ berechnen mag, stimmen viele Dinge sowieso schon nicht mehr, man berechnet so oder so, wahr oder unwahr, in der Gesellschaft der alltŠglichen Menschen dŸrfen Dinge wie Wahrsagen existieren. Du bist jedoch einer, der wirklich Kultivierungsenergie hat und ich sage, ein wahrer Praktizierender soll sich dann den hohen Ma§stŠben entsprechend fordern. Aber mancher bittet andere um Wahrsagen, er sagt: ãOrakle einmal fŸr mich, wie es um mich steht und wie gut ich praktiziert habe? Oder werde ich irgendwelche Schwierigkeiten haben?Ò Er lŠsst andere Ÿber so etwas wahrsagen. Wenn dir jene Schwierigkeiten vorausgesagt wŸrden, wie kšnntest du dich dann erhšhen? Das Leben eines Praktizierenden ist schon geŠndert worden, seine Handlinien, Physiognomie, seine Achtwort-Geburtsdaten und andere Informationen, die sein Kšrper trŠgt, sind bereits anders, sie sind geŠndert worden. Wenn du zu jemandem zum Wahrsagen gehst, glaubst du an ihn, denn wozu sonst lŠsst du dir wahrsagen? Was er sagt, ist nur etwas OberflŠchliches und sind Dinge deiner Vergangenheit, aber das hat sich dem Wesen nach schon geŠndert. Denk doch einmal nach, wenn du dir wahrsagen lŠsst, hast du ihm nicht etwa zugehšrt und geglaubt? Ist deine Psyche dadurch nicht belastet? Eine Belastung ist entstanden und du denkst daran, ist das nicht Eigensinn? Wie beseitigst du dann diesen Eigensinn? Hast du dir nicht etwa selbst eine zusŠtzliche Schwierigkeit bereitet? Musst du nicht etwa mehr Leiden ertragen, um diesen dadurch entstandenen Eigensinn zu beseitigen? FŸr jeden Pass und fŸr jede Schwierigkeit besteht die Frage, ob du dich nach oben kultivierst oder herunterfŠllst. Es ist eigentlich schon schwer und du bereitest dir noch selbst diese zusŠtzliche Schwierigkeit, wie kannst du sie dann Ÿberwinden? Du wirst vielleicht deswegen auf Schwierigkeiten und Unannehmlichkeiten sto§en. Deinen geŠnderten Lebensweg dŸrfen andere nicht sehen. Wenn andere ihn sehen und dir sagen kšnnen, bei welchem Schritt du Schwierigkeiten haben wirst, wie kannst du dich noch kultivieren? Deshalb ist es anderen Ÿberhaupt nicht erlaubt, ihn zu sehen. Keiner aus anderen Schulen darf ihn sehen, auch die SchŸler aus derselben Schule dŸrfen ihn nicht sehen, niemand kann es richtig sagen, weil das Leben schon geŠndert worden ist, es ist ein Leben fŸr die Kultivierung.

 

Mancher fragte mich: Kann ich BŸcher aus anderen Religionen und Qigong-BŸcher lesen? Wir sagen, BŸcher aus Religionen, besonders BŸcher aus dem Buddhismus, sie alle lehren die Menschen, wie sie ihre Xinxing kultivieren. Wir gehšren auch zum buddhistischen System und das sollte kein Problem sein. Aber eins: Bei der †bersetzung vieler Sutren wurden schon viele Fehler gemacht, dazu kommen noch die Auslegungen der Sutren, die von unterschiedlichen Ebenen aus gemacht worden sind, sie machten nach Belieben Definitionen, das ist Fa durcheinanderbringen. Manche Menschen, die die Sutren willkŸrlich interpretierten, waren von der Ebene des Buddhas viel zu weit entfernt, sie verstanden deren wahren Inhalt Ÿberhaupt nicht, deshalb waren ihre Erkenntnisse auch anders. Es ist auch nicht leicht fŸr dich, sie ganz zu verstehen, du selbst kannst sie nicht erkennen. Aber du sagst: ãWir sind einfach an den Sutren interessiert.Ò Wenn du immer die Sutren studierst, kultivierst du dich schon in jener Schule, denn in den Sutren werden die Kultivierungsenergie und das Fa jener Schule zusammengefasst. Wenn du sie lernst, lernst du schon jene Schule; dieses Problem besteht. Wenn du dich darin vertiefst und danach kultivierst, folgst du vielleicht schon jener Kultivierungsschule und nicht mehr unserer Schule. Bei der Kultivierung wurde schon immer von ãkeine zweite SchuleÒ gesprochen; wenn du dich wirklich in dieser Schule kultivieren willst, dann lies nur die BŸcher dieser Schule.

 

Das noch zu den Qigong-BŸchern: Wenn du dich kultivieren willst, lies sie nicht; vor allem die jetzt herausgegebenen BŸcher, lies sie nicht. Was die BŸcher ãInnere Alchemie des gelben KaisersÒ, ãWichtige Anleitung fŸr Kšrper und GeistÒ oder ãTaoistische SchriftenÒ und Šhnliche angeht, so geht es um dasselbe; sie haben zwar nicht so viele schlechte Dinge, tragen aber auch Informationen unterschiedlicher Ebenen. Sie sind an sich schon Kultivierungsmethoden; wenn du sie liest, werden sie auch in dich hineingemischt und du wirst gestšrt. Du hŠltst diesen Satz fŸr richtig, also gut, sofort kommen sie. Wenn sie in deine Kultivierungsenergie hineingemischt werden – sie sind zwar nichts Schlechtes – aber wenn plštzlich etwas anderes in dich hineingemischt wird, was denkst du, wie kultivierst du dich dann? Wird es nicht auch zu Problemen fŸhren? Was wird aus dem Fernseher, wenn du den elektronischen Bauteilen eines Fernsehers ein anderes Bauteil hinzufŸgst? Er geht sofort kaputt. Das ist der Grundsatz. Au§erdem sind viele Qigong-BŸcher von heute falsch, sie tragen allerlei Informationen an sich. Einer unserer Lernenden hat in einem Qigong-Buch geblŠttert und es sprang eine gro§e Schlange aus dem Buch heraus. NatŸrlich mšchte ich nicht darauf eingehen. Eben habe ich einige Probleme erklŠrt, die wir Praktizierenden wegen unrichtiger Einstellungen uns selbst gegenŸber verursachen. Das hei§t, die Probleme werden verursacht, weil das Herz nicht aufrichtig ist. Es ist vorteilhaft fŸr euch, wenn wir das aussprechen, so wisst ihr, wie ihr damit umgehen und wie ihr sie unterscheiden sollt, damit in Zukunft keine Probleme auftauchen. Diese Worte habe ich zwar nicht stark betont, ihr mŸsst aber unbedingt darauf achten, hŠufig tauchen die Probleme gerade in diesem Punkt auf, oft tauchen die Probleme hier auf. Kultivierung ist aber Šu§erst hart und sehr ernsthaft; wenn du nur ein bisschen nachlŠssig bist, kannst du schon herunterfallen und sofort ruiniert sein, deshalb muss das Herz unbedingt aufrichtig sein.

 

 

Kampfkunst-Qigong

 

Neben den Wegen der inneren Kultivierung gibt es noch Kampfkunst-Qigong. Wenn ich auf Kampfkunst-Qigong zu sprechen komme, will ich noch eins betonen, und zwar, dass es jetzt im Kultivierungskreis verschiedenste Behauptungen Ÿber Qigong gibt.

 

Jetzt taucht noch so etwas wie Mal-Qigong, Musik-Qigong, Kalligrafie-Qigong und Tanz-Qigong auf, alles Mšgliche, ist das alles Qigong? Ich finde das merkwŸrdig. Ich sage, das ist Qigong verderben und nicht nur Qigong verderben, sondern geradezu Qigong beleidigen. Was ist die theoretische BegrŸndung dafŸr? Ist das schon Qigong, wenn einer beim Malen, Singen, Tanzen oder Schreiben in einen Trance-Zustand, in den sogenannten Qigong-Zustand eintritt? So kann das nicht verstanden werden. Ich sage, ist das nicht Qigong beleidigen? Qigong ist ein umfassendes und tiefgreifendes Wissen Ÿber die Kultivierung des menschlichen Kšrpers. Oh, in Trance zu sein, soll das schon Qigong hei§en? Wie hei§t es denn dann, wenn wir in Trance auf die Toilette gehen? Ist das nicht Qigong beleidigen? Ich sage, das ist nun einmal Qigong beleidigen. Auf der Orient-Gesundheitsmesse im vorletzten Jahr gab es ein sogenanntes Kalligrafie-Qigong. Was hei§t denn Kalligrafie-Qigong? Ich ging zum Kalligrafie-Qigong-Stand und sah, dass ein Mensch mit einem Pinsel schrieb; nachdem er fertig geschrieben hatte, gab er jedem Schriftzeichen mit der Hand Qi ab. Was er abgab, war alles schwarzes Qi. Sein Kopf war angefŸllt mit Geld und Ruhm, was denkst du, kann er dann Kultivierungsenergie haben? Das Qi konnte auch kein gutes Qi sein. Die Kalligrafien wurden aufgehŠngt und waren sogar sehr teuer, jedoch wurden sie nur von AuslŠndern gekauft. Ich sage, wer sie gekauft und mit nach Hause genommen hat, der hat Pech gehabt. Kann das schwarze Qi gut sein? Das Gesicht jenes Menschen war sogar schwarz, er war nur auf das Geld aus und dachte nur ans Geld, kann er Kultivierungsenergie haben? Auf seiner Visitenkarte hatte er einen Haufen Titel wie Internationales Kalligrafie-Qigong und so weiter. Ich sage, zŠhlt solches Zeug schon zu Qigong?

 

†berlegt einmal, achtzig oder neunzig Prozent von denen, die meinen Kurs besucht haben, werden nicht nur von Krankheiten befreit, sondern sie werden auch Kultivierungsenergie bekommen, die wahre Kultivierungsenergie. Was dein Kšrper an sich trŠgt, ist schon ziemlich au§ergewšhnlich. Wenn du selbst praktizierst, wirst du das auch in einem ganzen Leben nicht herauspraktizieren kšnnen. Wenn junge Leute jetzt anfangen zu praktizieren, werden sie das auch nicht wŠhrend eines ganzen Lebens herauspraktizieren kšnnen, was ich fŸr dich eingesetzt habe und du musst noch von einem richtig weisen Meister unterwiesen werden. Durch wer wei§ wie viele Generationen von uns sind dieses Falun und diese Mechanismen erst gebildet worden, alle diese Dinge sind fŸr dich auf einmal eingesetzt worden. Deshalb sage ich euch, dass ihr sie nicht so leichtfertig verlieren sollt, nur weil ihr sie leicht bekommen habt. Sie sind Šu§erst wertvoll und nicht mit Gold aufzuwiegen. Was du nach diesem Kurs an dir trŠgst, ist die wahre Kultivierungsenergie, die hochenergetische Substanz. Auch wenn du zu Hause ein paar Zeichen schreibst, ganz gleich, ob deine Handschrift gut oder schlecht ist, sie haben Kultivierungsenergie! Deshalb soll jeder nach unserem Kurs schon den ãMeisterÒ-Titel bekommen und alle sollen schon Kalligrafie-Qigong-Meister sein? Ich sage, so kann das doch nicht verstanden werden. Denn als ein Mensch, der wirklich Kultivierungsenergie und Energie hat, brauchst du sie nicht mit Absicht abzugeben; auf allen Dingen, die du berŸhrt hast, wird Energie hinterlassen, sie glŠnzen alle.

 

Ich habe noch in einer Zeitschrift gelesen in der stand, dass ein Kalligrafie-Qigongkurs gegeben wird. Ich habe sie einmal durchgeblŠttert, um zu sehen, wie es gelehrt wird. Darin stand: ãZuerst die Atmung regulieren, einatmen und ausatmen, dann eine Viertelstunde oder bis zu einer halben Stunde meditieren, wobei sich die Gedanken auf das Qi im Elixierfeld konzentrieren sollen. Danach das Qi vom Elixierfeld mit den Gedanken bis zum Unterarm leiten, den Pinsel in die Hand nehmen und in die Tinte eintauchen, dann das Qi bis zur Pinselspitze bewegen. Wenn der Gedanke dort angekommen ist, kann einer mit dem Schreiben beginnen.Ò Ist das nicht Betrug? Wie, wenn das Qi bis zu einer bestimmten Stelle bewegt wird, so ist das schon Qigong? Wenn wir also beim Essen zuerst ein bisschen meditieren und danach die EssstŠbchen nehmen, das Qi zu den Spitzen der EssstŠbchen bringen und essen, hei§t das dann Ess-Qigong, ist das so? Was gegessen wird, ist sogar Energie. Wir sagen es einmal so: Ich sage, das ist eben Qigong beleidigen, sie haben Qigong fŸr so etwas OberflŠchliches gehalten, das kann also nicht so verstanden werden.

 

Aber Kampfkunst-Qigong kann schon zu einem eigenstŠndigen Qigong gezŠhlt werden. Warum? Es hat einen †berlieferungsprozess von einigen tausend Jahren, es hat eine vollstŠndige Reihe von Kultivierungstheorien und eine komplette Reihe von Kultivierungsmethoden, deshalb kann es als eine vollstŠndige Reihe von Dingen betrachtet werden. Trotzdem ist das Kampfkunst-Qigong nur etwas auf der niedrigsten Ebene unserer Wege der inneren Kultivierung. Das Hart-Qigong ist eine Art materieller Energiemasse, die allein dem Schlagen dient. Ich erzŠhle euch ein Beispiel: In Peking gab es einen Lernenden, der, nachdem er unseren Falun Dafa-Kurs besucht hatte, nichts mit der Hand drŸcken durfte. Als er in einem Laden ein Kinderfahrrad kaufen wollte, testete er die Festigkeit des Fahrrads mit seiner Hand, er drŸckte darauf und mit einem Knall fiel das Fahrrad auseinander, er fand das sehr merkwŸrdig. Als er sich zu Hause auf einen Stuhl setzte, durfte er auch nicht mit der Hand darauf drŸcken; als er mit der Hand auf den Stuhl drŸckte, fiel der Stuhl mit einem Knall auseinander. Er fragte mich, was los sei. Ich habe es ihm nicht erklŠrt, weil ich mir Sorgen darŸber machte, dass Eigensinn bei ihm entstehen wŸrde. Ich sagte ihm, das alles ist ein natŸrlicher Zustand, man soll dem natŸrlichen Lauf folgen und braucht sich nicht darum zu kŸmmern, das ist alles etwas Gutes. Wenn man die KultivierungsfŠhigkeiten richtig einsetzt, lŠsst sich sogar ein Stein mit der Hand zerdrŸcken. Ist das nicht gerade das Hart-Qigong? Allerdings hat er auch kein Hart-Qigong praktiziert. Bei den Wegen der inneren Kultivierung tauchen normalerweise alle diese KultivierungsfŠhigkeiten auf, aber weil du deine Xinxing nicht beherrschen kannst, lŠsst man dich die KultivierungsfŠhigkeiten nicht anwenden, auch wenn sie aufgetaucht sind. Vor allem bei der Kultivierung auf niedrigen Ebenen ist deine Xinxing noch nicht erhšht, die KultivierungsfŠhigkeiten, die auf niedrigen Ebenen auftauchen, werden Ÿberhaupt nicht hervorgebracht. WŠhrend sich deine Ebene nach und nach erhšht, sind diese Dinge auch nicht mehr nŸtzlich, dann werden sie auch nicht mehr hervorgebracht.

 

Wie wird das Kampfkunst-Qigong konkret praktiziert? Beim Praktizieren des Kampfkunst-Qigong wird vom Bewegen des Qi gesprochen. Am Anfang ist es jedoch auch nicht leicht, das Qi zu bewegen. Es ist nicht so, dass sich das Qi schon bewegen lŠsst, nur wenn man das Qi bewegen will, so kann es nicht bewegt werden. Was ist dann zu tun? Man muss seine Hand stŠhlen, seine Rippen, FŸ§e, Beine, Ober- und Unterarme und seinen Kopf muss man auch stŠhlen. Wie denn? Mancher schlŠgt mit der Hand, mit der HandflŠche gegen BŠume. Mancher schlŠgt mit den HŠnden krŠftig gegen Steinplatten. Du kannst dir vorstellen, wie schmerzhaft es ist, wenn die Knochen darauf sto§en. Wenn man das etwas krŠftiger macht, wird es bluten. Aber das Qi lŠsst sich immer noch nicht bewegen. Was tun? Man fŠngt an, seine Arme zu schwenken, damit das Blut in die Arme flie§t, dann werden die Arme und HŠnde dicker, in Wirklichkeit sind sie geschwollen. Danach schlŠgt man gegen den Stein, die Knochen sind jetzt gepolstert und kšnnen nicht direkt auf den Stein sto§en, daher tut es auch nicht mehr so weh. WŠhrend man praktiziert, wird ihn sein Meister lehren und nach und nach kann man das Qi schon bewegen. Aber es reicht nicht, das Qi zu bewegen. Beim wirklichen KŠmpfen wird der andere aber nicht auf dich warten. NatŸrlich, wenn einer das Qi bewegen kann, kann er SchlŠgen anderer schon widerstehen. Es wird ihm wahrscheinlich nicht wehtun, auch wenn er mit einem dicken Stock geschlagen wird. Nachdem man das Qi bewegt hat, kann es dort dicker werden. Aber das Qi ist nur etwas ganz Primitives im Anfangsstadium; wŠhrend man weiter praktiziert, wandelt sich das Qi in hochenergetische Substanz um. WŠhrend es sich in hochenergetische Substanz umwandelt, wird allmŠhlich eine Art Energiemasse mit gro§er Dichte gebildet. Diese Energiemasse hat jedoch schon Intelligenz, deshalb ist sie auch eine KultivierungsfŠhigkeitsmasse, also eine Art KultivierungsfŠhigkeit geworden. Allerdings dient diese Art KultivierungsfŠhigkeit speziell dem Schlagen und Verteidigen; es hat jedoch keine Wirkung, wenn sie zum Heilen verwendet wird. Weil sich jene hochenergetische Substanz in einem anderen Raum befindet und sich nicht in diesem unserem Raum bewegt, ist ihre Zeit schneller als unsere. Wenn du einen anderen schlagen willst, brauchst du nicht mehr das Qi zu bewegen und nicht mehr daran zu denken, die Kultivierungsenergie ist schon da. Wenn andere dich schlagen und du dich mit dem Arm davor schŸtzt, ist die Kultivierungsenergie auch schon da. Wie schnell du auch schlagen kannst, sie ist schneller als du, die Zeitbegriffe auf beiden Seiten sind unterschiedlich. Beim Praktizieren des Kampfkunst-Qigong kann so etwas wie Eisensand-Hand, Zinnober-Hand, Vajra-Bein, Arhat-Fu§ herauspraktiziert werden, dies sind FŠhigkeiten unter den alltŠglichen Menschen. Durch das Praktizieren kšnnen alltŠgliche Menschen diese schon erreichen.

 

Der grš§te Unterschied zwischen Kampfkunst-Qigong und den Wegen der inneren Kultivierung ist: Beim Kampfkunst-Qigong wird gefordert, in Bewegung zu praktizieren, deshalb bewegt sich das Qi unter der Haut. Weil man in Bewegung praktiziert, kann man nicht zur Ruhe kommen und das Qi flie§t nicht ins Elixierfeld, sondern unter der Haut und durch die Muskeln hindurch. Deshalb kann der Kšrper nicht kultiviert werden, es kšnnen auch keine hohen FŠhigkeiten herauskultiviert werden. Bei unseren Wegen der inneren Kultivierung wird gefordert, in Ruhe zu praktizieren. Bei den normalen Kultivierungswegen wird davon gesprochen, dass das Qi ins Elixierfeld und in den Unterbauch flie§t und dass man sich in Ruhe kultiviert und der Benti umgewandelt wird. Der Kšrper kann kultiviert werden und man kann sich zu noch hšheren Ebenen kultivieren.

 

Ihr habt vielleicht von solchen FŠhigkeiten gehšrt, von denen in Romanen geschrieben wird, wie: Schutzschirm der goldenen Glocke, Hemd aus eisernem Stoff, Durchschie§en einer Pappel aus einer Entfernung von hundert Schritten. Mit der FŠhigkeit der Leichtigkeit kann sich mancher in der Hšhe hin- und herbewegen; mancher kann sogar in andere RŠume verschwinden. Gibt es Ÿberhaupt solche FŠhigkeiten? Ja, das ist sicher, aber unter den alltŠglichen Menschen gibt es sie nicht. Derjenige, der wirklich solche hohen FŠhigkeiten herauspraktiziert hat, darf sie nicht zeigen und auch nicht damit prahlen. Denn er praktiziert nicht nur Kampfkunst, sondern es geht schon všllig Ÿber die Ebene der alltŠglichen Menschen hinaus, so muss sich dieser Mensch den Forderungen des Weges der inneren Kultivierung entsprechend kultivieren. Er muss Wert auf die Xinxing legen, seine Xinxing erhšhen und die materiellen Interessen leichtnehmen. Obwohl er solche FŠhigkeiten hat herauskultivieren kšnnen, darf er sie aber danach nicht mehr nach Belieben unter den alltŠglichen Menschen einsetzen; es geht noch, dass er sie fŸr sich selbst anwendet, wenn es niemand sieht. Ihr habt sicher in den Romanen gelesen, dass jemand wegen so etwas wie Schwert-Diagrammen, wegen SchŠtzen oder wegen Frauen andere Menschen tštet und mit anderen kŠmpft, alle haben gro§e FŠhigkeiten, mystisch wie Gottheiten. Denkt einmal nach, hat derjenige, der wirklich solche FŠhigkeiten hat, sie etwa nicht durch die innere Kultivierung bekommen? Er hat sie erst herauskultiviert, indem er auf seine Xinxing geachtet hat, er hat Ruhm, Reichtum und alle verschiedenen Begierden schon lŠngst leichtgenommen, kann er also andere tšten? Kann er Geld und Reichtum so wichtig nehmen? Das ist Ÿberhaupt nicht mšglich. Das ist nur kŸnstlerische †bertreibung. Die Menschen trachten nur nach Sinnesreizen und sie machen das, was ihren Durst stillen kann. Jener Autor hat dies auch erfasst und gibt sich MŸhe, so zu schreiben, dass dein Durst gestillt wird und du dich erfreust. Je unwahrscheinlicher er schreibt, desto lieber willst du es lesen, aber das ist nur kŸnstlerische †bertreibung. Einer, der wirklich solche FŠhigkeiten hat, wird nicht so handeln, noch weniger darf er sie hervorbringen, um sie vorzufŸhren.

 

 

Geltungssucht

 

Weil wir uns unter den alltŠglichen Menschen kultivieren, kšnnen viele unserer Lernenden vieles von ihrem Eigensinn nicht loslassen, mancher Eigensinn ist ihnen schon zur zweiten Natur geworden und sie bemerken ihn auch nicht. Die Geltungssucht kann sich Ÿberall zeigen, auch bei guten Taten kann sie sich zeigen. Wenn einer im Alltag einige Vorteile bekommt, bei denen es um Ruhm oder Reichtum geht, posaunt er das heraus und hŠngt es an die gro§e Glocke: Ich bin tŸchtig, ein Starker. So etwas gibt es auch bei uns. Wenn jemand ein bisschen besser praktiziert, sein Himmelsauge klarer sieht oder seine Bewegungen bei den †bungen schšner aussehen, prahlt er schon damit.

 

Mancher sagt: ãIch habe etwas vom Lehrer Li gehšrtÒ, schon stehen alle um ihn herum und hšren zu, er redet und verbreitet nach eigenem GutdŸnken Klatsch, wobei er seine ErzŠhlung noch ausschmŸckt. Wozu macht er das? Er will sich wichtig machen. Mancher verbreitet Klatsch, er erzŠhlt ihm, sie erzŠhlt ihr, mit gro§er Begeisterung redet er, als ob er auf dem Laufenden wŠre, so viele unserer Lernenden hŠtten es nicht so gut verstanden wie er, die anderen wŸssten nicht so viel wie er. Das ist bei ihm schon zur zweiten Natur geworden, vielleicht macht er das auch unbewusst. Er hat in seinem Unterbewusstsein eben eine solche Geltungssucht, wozu sonst verbreitet er solchen Klatsch? Mancher verbreitet noch, dass der Lehrer dann und dann in die Berge zurŸckgehen werde. Ich bin doch nicht aus den Bergen gekommen, warum soll ich in die Berge zurŸck? Es gibt noch andere die sagen, dass der Lehrer jemandem an diesem und jenem Tag etwas gesagt habe oder jemandem eine Extrawurst gebraten habe. Wozu ist das gut, so etwas zu verbreiten? Zu nichts. Wir haben aber gesehen, dass das sein Eigensinn ist, eine Art Geltungssucht.

 

Manche bitten mich noch um ein Autogramm. Wozu denn das? Wieder nur das Klischee der alltŠglichen Menschen: Sich ein Autogramm geben zu lassen und als Andenken zu bewahren. Wenn du dich nicht kultivierst, nŸtzt es Ÿberhaupt nichts, auch wenn ich dir ein Autogramm gŠbe. Jedes Schriftzeichen in meinen BŸchern ist meine Gestalt und ein Falun, jeder Satz stammt von mir, wozu brauchst du da noch ein Autogramm? Mancher denkt: Wenn ich das Autogramm habe, werden mich die ãInformationenÒ des Lehrers schŸtzen. Er legt immer noch Wert auf so etwas wie ãInformationenÒ. Wir legen jedoch keinen Wert auf ãInformationenÒ. Allein schon dieses Buch ist nicht mit Gold aufzuwiegen. Wonach trachtest du denn noch? All dies ist eine Widerspiegelung jener Eigensinne. Manche sehen die Lernenden, die um mich herum sind, und machen die Art ihres Redens und Verhaltens nach, ohne zu wissen, ob es gut oder schlecht ist. Egal wer sich wie verhŠlt, es gibt in Wirklichkeit nur ein Fa; nur wenn man nach diesem Dafa handelt, das erst ist der wahre Ma§stab. Diejenigen, die um mich herum sind, haben keine Extrawurst bekommen und sind euch allen gleich. Sie sind nur Mitarbeiter des Forschungsvereins. Lasst ein solches Herz nicht entstehen. Wenn dieses Herz bei dir entstanden ist, hast du normalerweise schon unbeabsichtigt eine Dafa sabotierende Wirkung verursacht. Du hast Sensationshascherei betrieben, was sogar zu Konflikten fŸhren und den Eigensinn der Lernenden wecken kann, sodass sie auch nŠher zum Lehrer zu kommen suchen, um etwas mehr zu hšren und so weiter. Geht es nicht um dieses Problem?

 

Was kann diese Geltungssucht noch leicht hervorrufen? Ich habe schon zwei Jahre lang den Kultivierungsweg verbreitet, ein Teil der langjŠhrig Falun Dafa-Lernenden wird wahrscheinlich bald zur …ffnung der Kultivierungsenergie kommen; ein anderer Teil wird in den Zustand der allmŠhlichen Erleuchtung eintreten, plštzlich in die allmŠhliche Erleuchtung eintreten. Warum sind anfangs solche KultivierungsfŠhigkeiten nicht aufgetaucht? Weil es nicht geht, dass ich dich auf einmal so hoch schiebe und du die Eigensinne eines alltŠglichen Menschen noch nicht losgelassen hast. NatŸrlich ist deine Xinxing schon sehr erhšht, doch du hast noch viele Eigensinne, die du noch nicht beseitigt hast, deshalb lŠsst man solche KultivierungsfŠhigkeiten bei dir nicht auftauchen. Nachdem diese Phase bei dir vorbei ist und du dich gefangen hast, wirst du auf einmal in den Zustand der allmŠhlichen Erleuchtung gebracht. Bei dem Zustand der allmŠhlichen Erleuchtung wird dein Himmelsauge auf einer sehr hohen Stufe gešffnet und viele KultivierungsfŠhigkeiten werden bei dir auftauchen. Ich sage euch, in Wirklichkeit werden schon am Anfang der wahren Kultivierung viele KultivierungsfŠhigkeiten auftauchen, du hast bereits so eine hohe Ebene erreicht, deshalb hast du ziemlich viele KultivierungsfŠhigkeiten. Bald wird vielleicht bei vielen von uns ein solcher Zustand auftauchen. Es gibt noch manche, die sich nicht hoch kultivieren kšnnen, die Dinge, die sie bei sich tragen, stehen fest in Verbindung mit ihrem Durchhaltevermšgen, deshalb werden manche auf sehr niedrigen Ebenen schon zur …ffnung der Kultivierungsenergie und zur Erleuchtung kommen, endgŸltig zur Erleuchtung kommen. Solche Menschen werden auftauchen.

 

Das habe ich erklŠrt, weil ich euch eben sagen wollte: Wenn solche Menschen auftauchen, sollt ihr sie auf keinen Fall als gro§artige Erleuchtete betrachten. Das ist eine sehr ernste Frage bei der Kultivierung. Nur nach dem Dafa zu handeln, das erst ist richtig. Du sollst demjenigen nicht zuhšren und nicht folgen, wenn du seine KultivierungsfŠhigkeiten oder gšttlichen FŠhigkeiten oder etwas anderes siehst. Du wirst ihm dadurch auch schaden, weil bei ihm der Frohsinn entstehen wird, sodass zum Schluss alle seine Dinge verloren gehen und verschlossen werden und zuletzt wird er herunterfallen. Derjenige, dessen Kultivierungsenergie gešffnet ist, kann auch herunterfallen. Wenn sich einer nicht gut beherrschen kann, wird er herunterfallen, selbst wenn er bereits zur Erleuchtung gekommen ist. Sogar ein Buddha fŠllt auch herunter, wenn er sich nicht gut beherrscht, dann du erst recht, der du ein Mensch bist, der sich unter den alltŠglichen Menschen kultiviert! Deshalb ist es ganz gleich, wie viele KultivierungsfŠhigkeiten auch auftauchen mšgen, wie machtvoll die KultivierungsfŠhigkeiten auch sind oder wie machtvoll sich die gšttlichen FŠhigkeiten zeigen mšgen, du musst dich unbedingt gut beherrschen. Neuerdings gibt es bei uns manche, die hier sitzen, bald verschwinden und bald wieder erscheinen, so ist das; noch grš§ere gšttliche FŠhigkeiten werden auch noch auftauchen. Was ist dann in Zukunft zu tun? Ganz gleich, ob so etwas in Zukunft bei dir oder bei anderen auftaucht, du als unser Lernender und SchŸler sollst sie nicht verehren und danach trachten. Sobald sich dein Herz Šndert, ist alles aus und du wirst herunterfallen. Vielleicht bist du noch hšher als er, nur sind die gšttlichen FŠhigkeiten bei dir nicht aufgetaucht. Zumindest bist du bei dieser Frage heruntergefallen, deshalb mŸsst ihr unbedingt darauf achtgeben. Dies ist schon an eine sehr wichtige Stelle gelegt worden, weil so etwas bald auftauchen wird. Es geht nicht, dass du dich nicht beherrschen kannst, wenn es auftaucht.

 

Wenn ein Kultivierender Kultivierungsenergie bekommt, zur …ffnung der Kultivierungsenergie gekommen ist oder wirklich zur Erleuchtung gekommen ist, darf er sich auch nicht fŸr etwas Besonderes halten. Was er sieht, ist nur das, was er auf seiner Ebene sieht. Er hat sich bis hierhin kultiviert, das bedeutet, dass sein Erleuchtungsvermšgen, sein Ma§stab der Xinxing und auch seine Weisheit bis hierhin reichen. Deshalb wird er vielleicht die Dinge von noch hšheren Ebenen nicht glauben. Gerade weil er sie nicht glaubt, wird er meinen, dass das, was er sieht, das Absolute und alles ist. Das ist aber noch sehr weit davon entfernt, denn seine Ebene ist nur so hoch.

 

Ein Teil der Lernenden wird auf dieser Ebene zur …ffnung der Kultivierungsenergie kommen, sie kšnnen sich auch nicht mehr hšher kultivieren, deshalb kšnnen sie nur auf dieser Ebene zur …ffnung der Kultivierungsenergie und zur Erleuchtung kommen. Unter denen von uns, die sich spŠter erfolgreich kultivieren, werden manche auf den weltlichen kleinen Wegen zur Erleuchtung kommen, manche auf unterschiedlichen Ebenen und manche nach dem Erhalten der richtigen Frucht. Bei der Erleuchtung die richtige Frucht zu erhalten, ist erst das Hšchste, auf verschiedenen Ebenen kšnnen sie Dinge sehen und sich zeigen. Selbst diejenigen, die auf den weltlichen kleinen Wegen, auf der niedrigsten Ebene zur …ffnung der Kultivierungsenergie und zur Erleuchtung kommen, kšnnen auch manche RŠume und manche Erleuchtete sehen und mit ihnen kommunizieren. Dann sollst du nicht selbstgefŠllig sein; es ist sicher, dass einer die richtige Frucht nicht erhalten kann, wenn er auf den weltlichen kleinen Wegen, auf den niedrigen Ebenen zur …ffnung der Kultivierungsenergie kommt. Was ist dann zu tun? Er kann nur auf dieser Ebene bleiben; dass er sich spŠter weiter zu hšheren Ebenen kultiviert, ist eine Sache der Zukunft. Aber was macht er sonst, au§er zur …ffnung der Kultivierungsenergie zu kommen, wenn er sich nur so hoch kultivieren kann? Auch wenn er sich weiter so kultiviert, kommt er nicht mehr hšher, deshalb wird seine Kultivierungsenergie gešffnet. Seine Kultivierung hat das Ende schon erreicht und es werden viele solcher Menschen auftauchen. Ganz gleich, was auch geschehen mag, du musst deine Xinxing unbedingt beherrschen. Nach dem Dafa zu handeln, nur das ist erst wirklich richtig. Sowohl deine KultivierungsfŠhigkeiten als auch die …ffnung deiner Kultivierungsenergie hast du bei der Kultivierung im Dafa bekommen. Wenn du Dafa auf den zweiten Platz und deine gšttlichen FŠhigkeiten auf den ersten stellst oder wenn du zur Erleuchtung gekommen bist und diese oder jene Erkenntnisse von dir fŸr richtig hŠltst oder sogar dich selbst als gro§artig betrachtest und meinst, dass du Dafa Ÿbertriffst, dann sage ich, du bist schon dabei herunterzufallen; das wird dann sehr gefŠhrlich und mit dir wird es immer mehr bergab gehen. In jenem Moment wird es wirklich problematisch fŸr dich, du wirst dich umsonst kultiviert haben; es kann sogar sein, dass du herunterfŠllst, umsonst kultiviert.

 

Ich sage dir noch: Der Inhalt dieses Buches ist eine Zusammenfassung des Fa, das ich in einigen Kursen erklŠrt habe. Alles stammt von mir, jeder Satz stammt von mir, alles ist Wort fŸr Wort von TonbŠndern abgehšrt und Wort fŸr Wort aufgeschrieben worden; meine SchŸler, die Lernenden, haben mir geholfen, alles von den TonbŠndern niederzuschreiben, danach habe ich es ein ums andere Mal korrigiert. All dies ist mein Fa. Was ich erklŠrt habe, ist genau dieses eine Fa.

 


 

Lektion 7

 

 

†ber das Tšten

 

Das Tšten ist ein sehr heikles Thema. Wir stellen an die Praktizierenden auch relativ strenge Anforderungen, Praktizierende dŸrfen nicht tšten. Ganz gleich, ob im buddhistischen oder taoistischen System oder bei den sonderbaren Schulen und auch ganz gleich, in welcher Schule oder Richtung, solange dabei ein orthodoxes Fa kultiviert wird, betrachten sie es als absolut, dass man nicht tšten darf, dies ist sicher. Weil das Tšten sehr gro§e Probleme verursachen kann, mŸssen wir euch das genau erklŠren. Im Urbuddhismus bezog sich das Tšten hauptsŠchlich auf das Tšten von Menschen, das war am schlimmsten. SpŠter wurde das auch in Bezug auf gro§e Lebewesen, gro§e Tiere oder etwas grš§ere Lebewesen sehr ernst genommen. Warum wird das Tšten im Kultivierungskreis schon immer so ernst genommen? Im Buddhismus wurde frŸher gesagt, diejenigen, die nicht sterben sollten, aber getštet worden sind, werden zu einsamen Seelen und heimatlosen Gespenstern. Die Errettungszeremonie, von der frŸher geredet wurde, bezog sich auf diese Menschen. Wenn keine Errettungszeremonie fŸr sie durchgefŸhrt wurde, hatten diese Lebewesen nichts zu essen und zu trinken und befanden sich in einer sehr leidvollen Lage. So sagte man frŸher im Buddhismus.

 

Wir sagen, wenn einer einem anderen etwas Schlechtes angetan hat, muss er diesem ziemlich viel De als Ausgleich geben. Damit meinen wir normalerweise, dass er Dinge des anderen in Besitz nimmt und so weiter. Aber wenn einer einem anderen plštzlich das Leben nimmt, ganz gleich, ob einem Tier oder einem anderen Lebewesen, dann wird ziemlich gro§es Karma erzeugt. Mit Tšten wurde frŸher hauptsŠchlich das Tšten von Menschen gemeint, wodurch relativ gro§es Karma erzeugt wird. Aber die Folgen beim Tšten eines normalen Lebewesens sind auch nicht klein und es wird dabei unmittelbar sehr gro§es Karma erzeugt. Besonders dir als einem Praktizierenden werden wŠhrend deiner Kultivierung auf verschiedenen Ebenen einige Schwierigkeiten eingerichtet, die eigentlich dein eigenes Karma, deine eigenen Schwierigkeiten sind, sie werden dir auf unterschiedlichen Ebenen gestellt, um dich erhšhen zu lassen. Sobald du deine Xinxing erhšhst, kannst du sie schon Ÿberwinden. Aber wenn plštzlich so gro§es Karma kommt, wie kannst du sie dann noch Ÿberwinden? Mit deiner Xinxing kannst du sie Ÿberhaupt nicht Ÿberwinden. Es kann dazu fŸhren, dass du dich Ÿberhaupt nicht mehr kultivieren kannst.

 

Wir haben festgestellt, dass bei der Geburt eines Menschen sehr viele ãErÒ in einem bestimmten Bereich in diesen kosmischen RŠumen gleichzeitig geboren werden, sie sehen genauso aus wie er und haben denselben Namen und was sie tun, ist im Gro§en und Ganzen auch das Gleiche, deshalb kšnnen sie als ein Teil seiner Gesamtheit betrachtet werden. Es geht dann um dieses Problem: Wenn ein Lebewesen (das gilt genauso fŸr das Leben anderer gro§er Tiere) plštzlich stirbt, wŠhrend die vielen ãErÒ in den verschiedenen anderen RŠumen ihre vorherbestimmten Lebenswege noch nicht beendet haben und noch fŸr viele Jahre weiterleben mŸssen, gerŠt der Verstorbene in die Lage eines Heimatlosen und schwebt im kosmischen Raum. FrŸher wurde von der einsamen Seele, dem heimatlosen Gespenst gesprochen, das nichts zu essen und zu trinken hat und sich in einer sehr leidvollen Lage befindet, vielleicht ist es so. TatsŠchlich haben wir aber gesehen, dass er sich in einer sehr furchtbaren Lage befindet, er muss so lange warten, bis die ãErÒ in allen anderen RŠumen ihre Lebenswege beendet haben, erst dann kann er zusammen mit ihnen seine HeimstŠtte aufsuchen. Je lŠnger es dauert, desto mehr leidet er. Je grš§er sein Leiden, desto mehr wird das Karma, das durch sein Leiden verursacht wird, dem TŠter stŠndig zugefŸgt, Ÿberleg einmal, wie viel Karma wird ihm zugefŸgt? Das haben wir durch KultivierungsfŠhigkeiten gesehen.

 

Wir haben noch so etwas gesehen: Wenn ein Mensch geboren wird, gibt es in einem bestimmten Raum schon die Existenzform seines ganzen Lebens, das hei§t, bis zu welchem Abschnitt sein Leben geht und was er tun soll, das steht schon alles darin. Wer hat ihm das ganze Leben arrangiert? Es ist ganz klar, dass ein noch hšheres Lebewesen dies tut. Zum Beispiel in der Gesellschaft der alltŠglichen Menschen: Nachdem einer geboren wird, gibt es ihn in seiner Familie, in seiner Schule oder wenn er gro§ geworden ist, an seinem Arbeitsplatz; durch seine Arbeit steht er in allerlei Beziehungen zur Gesellschaft, das hei§t, das Arrangement der gesamten Gesellschaft ist schon so festgelegt worden. Aber weil dieses Lebewesen plštzlich gestorben ist, lŠuft es nicht mehr nach dem vorher festgelegten Plan, es hat sich geŠndert. Wer dies also durcheinandergebracht hat, dem wird jenes hohe Lebewesen auch nicht verzeihen. Denkt einmal nach, als Kultivierende wollen wir uns zu hohen Ebenen kultivieren; wenn ihm das Lebewesen auf hohen Ebenen noch nicht einmal verzeiht, was denkst du, kann er sich dann noch kultivieren? Die Ebene von manchen Meistern ist noch nicht einmal so hoch wie die des hohen Lebewesens, das dies arrangiert hat, deshalb wird sein Meister auch davon betroffen und heruntergesto§en. †berleg einmal, ist das ein normales Problem? Deshalb kann man sich kaum noch kultivieren, wenn man so etwas getan hat.

 

Unter den Lernenden, die Falun Dafa kultivieren, gibt es vielleicht welche, die in den Jahren des Krieges gekŠmpft haben. Der Krieg ist ein Zustand, der durch die gesamten gro§en VerŠnderungen der himmlischen Erscheinungen verursacht wird, du bist nur ein Element in jenem Zustand gewesen. Wenn sich niemand bei den VerŠnderungen der himmlischen Erscheinungen bewegen wŸrde, kšnnten bestimmte ZustŠnde auch nicht in der Gesellschaft der alltŠglichen Menschen hervorgerufen werden, dann kšnnte das auch nicht als VerŠnderungen der himmlischen Erscheinungen bezeichnet werden. Jene Angelegenheiten Šndern sich nach den gro§en VerŠnderungen und jene Sache kann nicht dir alleine zugeschrieben werden. Was wir hier meinen, ist das Karma, das dadurch erzeugt wird, dass einer unbedingt Schlechtes tun will, um etwas Persšnliches zu gewinnen; oder um seine persšnlichen Interessen zu befriedigen; oder um das zu beseitigen, was seine Dinge beeintrŠchtigt. Alles, was die VerŠnderungen der gro§en RŠume insgesamt und die VerŠnderungen der allgemeinen Lage der Gesellschaft betrifft, zŠhlt nicht zu deinen Problemen.

 

Tšten kann sehr gro§es Karma erzeugen. Mancher denkt dann: Man darf nicht mehr tšten, aber ich muss zu Hause kochen; wenn ich nicht mehr tšte, was isst meine Familie dann? Um diese konkrete Frage kŸmmere ich mich nicht, ich erklŠre das Fa fŸr die Praktizierenden und bin nicht dazu da, leichthin den alltŠglichen Menschen zu erklŠren, wie sie leben sollen. Wie du mit den konkreten Problemen umgehst, sollst du mit dem Dafa beurteilen; mach es so, wie du es gut findest. Ein alltŠglicher Mensch tut, was er will, das ist Sache der alltŠglichen Menschen. Es ist unmšglich, dass sich jeder wirklich kultiviert. Aber an Praktizierende sollen hohe Anforderungen gestellt werden, deshalb ist das eine Bedingung, die an die Praktizierenden gestellt wird.

 

Nicht nur Menschen, Tiere und Pflanzen haben Leben, sondern das Leben kann sich auch bei allen Substanzen in den anderen RŠumen zeigen. Wenn dein Himmelsauge auf der Stufe des Fa-Auges gešffnet ist, wirst du bemerken, dass Steine, Mauern und alle Dinge dich ansprechen und begrŸ§en. Mancher denkt vielleicht: Also das Getreide und das GemŸse, das wir essen, all das hat Leben; und was tun, wenn es zu Hause Fliegen und MŸcken gibt? Im Sommer ist es sehr unangenehm, wenn man gestochen wird, man sieht die MŸcken stechen und bleibt unbewegt, die Fliegen kommen auf das Essen und es ist sehr schmutzig, aber man darf sie nicht totschlagen. Ich sage euch, wir dŸrfen Lebewesen nicht beliebig und grundlos tšten, aber wir sollen auch nicht Ÿbervorsichtige Gentlemen sein, die nur auf solche Kleinigkeiten achten und sogar Angst haben, beim Laufen Ameisen zu zertreten, sodass wir beim Laufen hŸpfen. Ich sage, dass das Leben dann zu mŸhsam fŸr dich wŠre, ist das nicht schon wieder Eigensinn? Beim Laufen hŸpfst du und hast keine Ameisen zertreten, doch du hast viele Mikroben zertreten. Im Mikroskopischen gibt es viele noch kleinere Lebewesen, wie Pilze und Bakterien, vielleicht hast du davon auch nicht wenige zertreten, dann sollten wir nicht mehr leben. Wir wollen keine solchen Menschen werden, auf diese Weise kann man sich nicht kultivieren. Wir sollen auf Gro§es achten und uns offen und aufrichtig kultivieren.

 

Wir Menschen leben und haben das Recht, das menschliche Leben zu bewahren, deshalb muss die Lebensumgebung auch den BedŸrfnissen des menschlichen Lebens entsprechen. Wir dŸrfen Lebewesen nicht absichtlich schaden oder tšten, aber wir sollen auch nicht zu sehr an solchen Kleinigkeiten haften. Zum Beispiel haben GemŸse und Getreide auch Leben, aber wir kšnnen nicht auf das Essen und Trinken verzichten, nur weil sie Leben haben; wie kšnnten wir dann noch praktizieren? Wir sollen gro§zŸgig sein. Beim Gehen zum Beispiel laufen Ameisen oder Ungeziefer unter deine FŸ§e und werden von dir zertreten, dann sollen sie vielleicht jetzt sterben, denn du hast sie nicht absichtlich getštet. In der BiosphŠre oder unter anderen Mikroben gibt es auch die Frage des škologischen Gleichgewichts. Wenn es davon zu viele gibt, dann werden sie auch Ÿberhandnehmen. Deshalb sagen wir: Sich offen und aufrichtig kultivieren. Wenn es zu Hause Fliegen und MŸcken gibt, kšnnen wir sie verscheuchen und Fliegengitter anbringen, damit sie nicht hereinkommen kšnnen. Wenn sie sich manchmal nicht verscheuchen lassen und dann totgeschlagen werden, ist das auch nicht schlimm. Wenn sie in dem Raum, in dem Menschen leben, Menschen stechen und schaden wollen, mŸssen sie natŸrlich verjagt werden. Wenn sie sich nicht verjagen lassen, sollen wir auch nicht einfach nur zusehen, dass sie Menschen stechen. Du bist ein Praktizierender und es macht dir nichts aus, denn du hast AbwehrkrŠfte, aber deine Familienangehšrigen praktizieren nicht, sie sind alltŠgliche Menschen, fŸr sie gibt es noch das Problem der ansteckenden Krankheiten, wir kšnnen auch nicht einfach nur zusehen, dass sie dem Kind ins Gesicht stechen.

 

Ich erzŠhle euch ein Beispiel: Es gab einmal eine Geschichte Ÿber Shakyamuni in seinen frŸhen Jahren. Eines Tages wollte Shakyamuni baden, im Wald lie§ er seinen SchŸler die Badewanne fŸr sich sauber machen. Sein SchŸler ging hin und sah, dass die Badewanne voller Ungeziefer war; wenn er die Badewanne sauber machen wŸrde, mŸsste er das Ungeziefer tšten. Der SchŸler kam zurŸck und sagte zu Shakyamuni: ãDie Badewanne ist voller Ungeziefer.Ò Ohne ihn anzublicken, sagte Shakyamuni: ãGeh nur die Badewanne sauber machen.Ò Der SchŸler ging wieder zur Badewanne, wusste aber nicht, wo er anfangen sollte. Wenn er mit dem Saubermachen beginnen wŸrde, mŸsste das Ungeziefer sterben. Er drehte eine Runde, kam wieder zurŸck und fragte Shakyamuni: ãVerehrter Meister, die Badewanne ist voller Ungeziefer; wenn ich anfange, wird das Ungeziefer getštet.Ò Shakyamuni warf ihm einen Blick zu und sagte: ãWas ich dir gesagt habe, ist, die Badewanne zu reinigen.Ò Plštzlich erkannte es der SchŸler und hat dann sofort die Badewanne sauber gemacht. Das hei§t, dass wir nicht aufs Baden verzichten sollen, weil es Ungeziefer gibt; wir mŸssen auch nicht drau§en einen Platz zum Wohnen suchen, weil es im Zimmer MŸcken gibt; wir sollen uns auch wiederum nicht den Hals zubinden und auf das Essen und Trinken verzichten, weil Getreide und GemŸse auch Leben haben. So ist das nicht, wir sollen diese Beziehungen richtig behandeln und uns offen und aufrichtig kultivieren; es geht schon, wenn wir Lebewesen nicht absichtlich schaden oder tšten. Menschen mŸssen Lebensraum und Bedingungen fŸr ihre Existenz haben, die auch erhalten werden mŸssen, Menschen sollen ihr Leben und die normale Lebensart beibehalten.

 

FrŸher sagten manche falsche Qigong-Meister: ãAm 1. und am 15. des Monats darf man tšten.Ò Manche sagten noch: ãZweibeinige dŸrfen getštet werden.Ò Das klingt, als ob Zweibeinige keine Lebewesen wŠren. Am 1. und am 15. des Monats zu tšten, wŸrde dann wohl nicht mehr als Tšten zŠhlen, sondern wŠre eine Belanglosigkeit oder wie? Manche sind falsche Qigong-Meister, sie sind bei ihrem Reden und Verhalten einfach daran zu erkennen, worŸber sie reden und wonach sie streben; die Qigong-Meister, die so reden, sind meistens voller Besessenheit. Schau einmal, wie jener mit einem Fuchs behaftete Qigong-Meister HŸhnerfleisch isst, er frisst wie ein Wolf und will noch nicht einmal die Knochen ausspucken.

 

Tšten kann nicht nur riesiges Karma verursachen, sondern es berŸhrt auch die Frage der Barmherzigkeit. Sollen wir Kultivierenden etwa nicht Barmherzigkeit haben? Wenn die Barmherzigkeit bei uns erscheint, werden wir vielleicht bemerken, dass alle Wesen leiden und dass jeder leidet. Das wird auftauchen.

 

 

†ber das Fleischessen

 

Fleischessen ist auch ein sehr heikles Thema, aber Fleischessen ist nicht Tšten. Ihr habt das Fa schon so lange gelernt und wir haben euch nicht aufgefordert, kein Fleisch zu essen. Wenn du bei manchem Qigong-Meister in den Kurs kommst, sagt er dir gleich: ãVon nun an darf kein Fleisch mehr gegessen werden.Ò Du denkst vielleicht: ãPlštzlich darf man kein Fleisch mehr essen, darauf bin ich noch nicht eingestellt. Heute gibt es zu Hause vielleicht geschmortes Huhn oder gekochten Fisch, es riecht so gut, aber ich darf es nicht essen.Ò Bei der Kultivierung in der Religion ist es genauso, man wird gezwungen, kein Fleisch zu essen. Bei den normalen buddhistischen Kultivierungswegen und bei manchen taoistischen Wegen wird auch davon geredet, dass kein Fleisch gegessen werden darf. Hier fordern wir euch jedoch nicht auf, so zu handeln, aber wir sprechen auch davon. Wie denn? Weil unser Kultivierungsweg ein Weg ist, bei dem das Fa den Menschen veredelt, das hei§t, dass sich manche ZustŠnde durch die Kultivierungsenergie und im Fa zeigen werden. Beim Praktizieren werden unterschiedliche ZustŠnde auf unterschiedlichen Ebenen auftauchen. Eines Tages oder vielleicht heute nach dem Kurs werden manche in diesen Zustand eintreten: Er kann kein Fleisch mehr essen, es riecht sehr Ÿbel und wenn er es isst, wird er sich Ÿbergeben wollen. Es ist nicht so, dass du gezwungen wirst oder dich selbst zwingst, es nicht zu essen, sondern es kommt von deinem eigenen Herzen. Wenn du diese Ebene erreichst, wird von der Kultivierungsenergie widergespiegelt, dass du kein Fleisch mehr essen kannst; wenn du es trotzdem hinunterschluckst, wirst du es sogar wirklich erbrechen.

 

Alle unsere langjŠhrig Lernenden wissen, dass dieser Zustand bei der Kultivierung des Falun Dafa auftauchen wird und sich unterschiedliche ZustŠnde auf unterschiedlichen Ebenen zeigen werden. Mancher Lernende hat recht starke Begierden, sein Eigensinn fŸrs Fleischessen ist sehr stark und er kann normalerweise sehr viel Fleisch essen. WŠhrend andere das Fleisch Ÿbel finden, findet er das nicht und er kann es weiterhin essen. Was ist zu tun, damit er diesen Eigensinn loslŠsst? Wenn er Fleisch isst, wird er Bauchschmerzen bekommen; wenn er kein Fleisch isst, hat er keine Bauchschmerzen. Dieser Zustand wird bei ihm auftauchen, das bedeutet, dass er kein Fleisch mehr essen kann. Bedeutet das, dass unsere Schule ab heute nichts mehr mit Fleisch zu tun hat? Nein. Wie sollen wir mit dieser Frage umgehen? Dass er kein Fleisch essen kann, kommt wirklich aus seinem Herzen. Was wird damit bezweckt? Das zwangsweise Verbot des Fleischessens bei der Kultivierung im Tempel und die widergespiegelte UnfŠhigkeit zum Fleischessen bei uns haben beide zum Ziel, die Gier und den Eigensinn des Menschen nach Fleisch zu beseitigen.

 

Manche kšnnen sogar Ÿberhaupt nichts hinunterkriegen, wenn sie kein Fleisch in ihrer Essschale haben, das ist die Begierde der alltŠglichen Menschen. Eines Morgens bin ich am hinteren Ausgang des Triumph-Parks in Changchun vorbeigegangen. Laut lŠrmend kamen drei Personen durch den Ausgang, einer von ihnen sagte: ãWozu Qigong praktizieren, wenn ich kein Fleisch essen darf; auch wenn ich dafŸr zehn Jahre weniger leben wŸrde, muss ich weiterhin Fleisch essen!Ò So eine starke Begierde. †berlegt einmal, soll diese Begierde nicht beseitigt werden? Ja, sicher. Bei der Kultivierung werden eben alle verschiedenen Begierden und Eigensinne der Menschen beseitigt. Ganz deutlich gesagt, wenn die Begierde nach Fleisch nicht beseitigt ist, bedeutet das nicht, dass der Eigensinn nicht beseitigt ist? Kann sich dann einer zur Vollendung kultivieren? Deshalb muss es beseitigt werden, solange es Eigensinn ist. Das bedeutet aber wiederum nicht, dass du von nun an nie wieder Fleisch isst. Das Ziel ist nicht, das Fleischessen zu verbieten, sondern dass du diesen Eigensinn nicht mehr hast. Wenn du in der Zeit, in der du kein Fleisch essen kannst, diesen Eigensinn beseitigt hast, kannst du spŠter vielleicht wieder Fleisch essen, es riecht nicht mehr so Ÿbel und schmeckt auch nicht mehr so schlecht, jetzt kannst du ruhig wieder Fleisch essen, das ist dann kein Problem.

 

Wenn du es wieder essen kannst, hast du diesen Eigensinn nicht mehr und auch keine Begierde mehr nach Fleisch. Es wird aber eine gro§e VerŠnderung geben: Wenn du spŠter Fleisch isst, schmeckt es dir nicht mehr; wenn es zu Hause gekocht wird, isst du einfach mit; wenn nicht, denkst du auch nicht daran, beim Essen schmeckt es dir nicht mehr. Dieser Zustand wird auftauchen. Aber die Kultivierung unter den alltŠglichen Menschen ist sehr kompliziert. Wenn zu Hause immer wieder Fleisch gekocht wird, schmeckt es dir mit der Zeit wieder gut, spŠter wird das wiederholt, im ganzen Verlauf der Kultivierung wird das mehrmals wiederholt. Plštzlich kannst du wieder kein Fleisch mehr essen. Wenn du es nicht essen kannst, dann iss es nicht, du kannst es wirklich nicht essen. Wenn du es isst, musst du es erbrechen. Wenn du es essen kannst, dann iss es, folge dem natŸrlichen Lauf. Ob du Fleisch isst oder nicht, darum geht es nicht, das Entscheidende ist, diesen Eigensinn zu beseitigen.

 

Bei unserem Falun Dafa geht es relativ schnell. Solange du deine Xinxing erhšhst, wird jede Ebene sehr schnell durchbrochen. Manche sind schon von Anfang an nicht so eigensinnig auf das Fleisch, es ist ihnen egal, ob es Fleisch gibt oder nicht. Bei solchen Menschen dauert es nur ein bis zwei Wochen und schon ist dieser Eigensinn abgeschliffen. Bei manchen muss es einen Monat, zwei Monate, drei Monate, vielleicht ein halbes Jahr dauern. Wenn es kein besonderer Fall ist, wird es nicht lŠnger als ein Jahr dauern, dann kšnnen sie wieder Fleisch essen. Denn das Fleisch ist schon ein Hauptbestandteil der menschlichen Nahrung. Aber diejenigen, die sich beruflich im Tempel kultivieren, dŸrfen kein Fleisch essen.

 

Jetzt erklŠren wir die Kenntnisse Ÿber das Fleischessen im Buddhismus. Im frŸhesten Urbuddhismus war das Fleisch nicht verboten. Als Shakyamuni damals seine SchŸler mitnahm, um sich in den WŠldern hart zu kultivieren, gab es Ÿberhaupt kein Verbot von Fleisch. Warum? Weil die menschliche Gesellschaft zu der Zeit, als Shakyamuni vor 2.500 Jahren das Fa verbreitete, sehr rŸckstŠndig war, gab es in vielen Gebieten Agrarwirtschaft, in vielen Gebieten aber noch nicht, die AnbauflŠche war sehr gering und Ÿberall waren WŠlder. Getreide war sehr knapp und ganz selten. Die Menschen, die gerade eben aus der primitiven Gesellschaft heraustraten, lebten hauptsŠchlich von der Jagd und in vielen Gebieten war Fleisch die Hauptnahrung. Um im grš§tmšglichen Ausma§ auf den Eigensinn des Menschen zu verzichten, erlaubte Shakyamuni seinen SchŸlern nicht, mit Geld und irgendwelchen GegenstŠnden in BerŸhrung zu kommen; er nahm seine SchŸler mit, bettelte und bat um Almosen. Was auch immer ihnen gegeben wurde, wurde gegessen, als Kultivierender darf man beim Essen auch nicht wŠhlerisch sein; unter den Speisen, die ihnen gegeben wurden, konnte vielleicht Fleisch sein.

 

Im Urbuddhismus gab es jedoch das Verbot von Hun[55]. Das Verbot von Hun stammt eben aus dem Urbuddhismus, jetzt wird aber das Fleisch als Hun bezeichnet. In Wirklichkeit bezog sich damals das Hun nicht auf Fleisch, sondern auf Lauch, Ingwer, Knoblauch und €hnliches. Warum wurden sie als Hun betrachtet? Jetzt kšnnen viele Mšnche das auch nicht erklŠren, weil sich viele von ihnen nicht wirklich kultivieren und viele Dinge nicht wissen. Was Shakyamuni verbreitet hat, hei§t ãGebot, Meditation, WeisheitÒ. Gebot bedeutet, auf alle Begierden der alltŠglichen Menschen zu verzichten; Meditation bedeutet, dass sich die Kultivierenden voll und ganz in der Meditation im Lotussitz kultivieren und sich všllig in die Meditation versenken sollten. Alles, was dabei stšrte, sodass die Menschen sich nicht in die Meditation versenken und sich kultivieren konnten, wurde als ernsthafte Stšrung betrachtet. Wenn jemand Lauch, Ingwer oder Knoblauch gegessen hatte, hatte das einen sehr starken Geruch. Damals sa§en die Mšnche im Wald oder in Berghšhlen zu siebt oder zu acht im Kreis, Kreis fŸr Kreis meditierten sie. Wenn jemand so etwas gegessen hatte, entstand ein sehr starker, sehr aufreizender Geruch, was andere bei der Meditation, beim sich Versenken in die Meditation und beim Praktizieren ernsthaft stšrte. Deshalb gab es das Gebot, dass solche Dinge als Hun betrachtet und nicht gegessen werden durften. Viele Lebewesen, die am menschlichen Kšrper herauskultiviert werden, verabscheuen solche Ÿblen GerŸche. Lauch, Ingwer und Knoblauch kšnnen auch die Begierden des Menschen erregen. Wenn man viel davon isst, wird man auch danach sŸchtig, deshalb wurden sie als Hun betrachtet.

 

Nachdem sich frŸher viele Mšnche bis zu sehr hohen Ebenen kultiviert hatten, befanden sie sich im Zustand der …ffnung oder der halben …ffnung der Kultivierungsenergie, sie wussten auch, dass die Gebote wŠhrend der Kultivierung unwichtig sind. Wenn jenes Herz losgelassen werden kann, hat die Substanz selbst keine Wirkung. Was die Menschen wirklich stšrt, ist jenes Herz. Daher haben viele Mšnche aller Zeitalter, die sich hoch kultiviert haben, auch gesehen, dass das Fleischessen keine Hauptsache ist, die Hauptsache ist, ob jenes Herz losgelassen werden kann oder nicht; ohne Eigensinn ist es ganz egal, was man auch isst, um satt zu werden. Weil man sich im Tempel eben auf diese Weise kultiviert, haben sich viele Menschen schon daran gewšhnt. Au§erdem geht es schon nicht mehr nur um eine Frage des Gebots, sondern es ist bereits zu einer Vorschrift und Regel im Tempel geworden, also durfte es Ÿberhaupt nicht gegessen werden, man gewšhnte sich dann auch daran, sich auf diese Weise zu kultivieren. Jetzt sprechen wir Ÿber den Mšnch Jigong. In den literarischen Werken wurde er sehr hervorgehoben; die Mšnche sollten kein Fleisch essen, er aber a§ Fleisch und so hob man ihn hervor. Aber Tatsache ist: Nachdem Jigong aus dem Lingyin-Tempel vertrieben worden war, wurde fŸr ihn das Essen natŸrlich ein sehr ernsthaftes Problem, das brachte sein Leben in eine kritische Situation. Um satt zu werden, a§ er alles, was er in die Finger bekam. Wenn man keinen Eigensinn auf irgendeine Speise hat, ist es egal, womit man sich satt isst. Er hat sich bis dahin kultiviert und verstand diesen Grundsatz. In Wirklichkeit hat Jigong nur ganz selten, vielleicht ein- oder zweimal, Fleisch gegessen. Als der Autor hšrte, dass ein Mšnch Fleisch isst, interessierte ihn das sehr, denn je spannender das Thema ist, desto lieber wird das Buch gelesen. ãKunstwerke sollten ja aus dem Leben gegriffen sein und Ÿber das Leben hinausgehenÒ, und so hat man ihn gro§ herausgebracht. Eigentlich ist es egal, womit man sich satt isst, wenn der Eigensinn wirklich beseitigt ist.

 

In SŸdostasien, in SŸdchina, in den Provinzen Guangdong und Guangxi sagen manche LaienbrŸder nicht, dass sie sich zum Buddha kultivieren, als ob dieser Ausdruck zu altmodisch wŠre; sie sagen, sie leben vegetarisch, also sie sind Vegetarier. Damit meinen sie, dass sie Buddha kultivieren, indem sie sich vegetarisch ernŠhren. Sie haben die Kultivierung zum Buddha fŸr so etwas Simples gehalten. Kann sich einer schon dadurch, dass er vegetarisch lebt, zum Buddha kultivieren? Ihr wisst, das ist nur ein Eigensinn, eine Begierde des Menschen, das ist lediglich ein solches Herz, dabei wird nur dieses eine Herz beseitigt. Es gibt noch Neid, Kampfgeist, Frohsinn, Geltungssucht, verschiedene Eigensinne, der Mensch hat einfach viele Eigensinne, alle Eigensinne und alle Begierden mŸssen beseitigt werden, erst dann kann man sich zur Vollendung kultivieren. Wenn einer nur diesen Eigensinn nach Fleisch beseitigt, kann er sich dann schon zum Buddha kultivieren? Diese Aussage ist falsch.

 

Bei der Frage, was der Mensch isst, handelt es sich nicht nur um das Fleischessen, sondern es geht auch nicht, wenn man an irgendwelchen Speisen festhŠlt, bei anderen Dingen ist das genauso. Mancher sagt: ãDas esse ich besonders gern.Ò Das ist auch eine Begierde. Wenn ein Kultivierender einen gewissen Stand erreicht hat, hat er diesen Eigensinn nicht. NatŸrlich haben wir das Fa auf sehr hohen Ebenen erklŠrt und das in Verbindung mit unterschiedlichen Ebenen, es ist unmšglich, dies auf einmal zu erreichen. Du sagst, dass du jenes gerne essen willst, aber wenn du dich bis dahin kultivierst, dass jenes Herz beseitigt werden soll, kannst du es einfach nicht essen. Wenn du es trotzdem isst, schmeckt es dir nicht mehr, es wird ganz anders schmecken. Als ich frŸher arbeitete, machte die Kantine in meiner Firma immer Verluste, spŠter wurde sie aufgelšst. Dann mussten wir das Essen mitbringen. Es ist sehr mŸhsam, morgens etwas zu kochen und dann zur Arbeit zu eilen. Manchmal kaufte ich zwei Dampfbrote und ein StŸck in Sojaso§e eingelegten Tofu. So etwas Leichtes sollte doch kein Problem sein, aber es ging auch nicht, immer nur das zu essen; dieser Eigensinn musste auch beseitigt werden. Sobald man den Tofu anschauen wollte, kam einem die MagensŠure hoch und man konnte ihn nicht mehr essen, es war auch zu befŸrchten, dass Eigensinn bei einem entstehen wŸrde. NatŸrlich kommt das erst vor, wenn sich einer bis zu einem gewissen Grad kultiviert hat, ganz am Anfang kann das nicht so sein.

 

Im buddhistischen System wird davon gesprochen, keinen Alkohol zu trinken. Hast du schon mal einen Buddha gesehen, der einen Schnapskrug in der Hand hŠlt? Nein. Ich habe gesagt, kein Fleisch zu essen; es ist jedoch kein Problem, es spŠter wieder zu essen, nachdem der Eigensinn bei der Kultivierung unter den alltŠglichen Menschen beseitigt worden ist. Aber wenn man auf Alkohol verzichtet hat, darf man ihn nicht mehr trinken. Haben die Praktizierenden nicht etwa Kultivierungsenergie am Kšrper? Es gibt Kultivierungsenergie in verschiedenen Formen und manche KultivierungsfŠhigkeiten erscheinen an der OberflŠche deines Kšrpers, sie sind alle rein. Sobald du Alkohol trinkst, ãhusch!Ò verlassen sie alle auf einmal deinen Kšrper, in diesem Augenblick hast du an deinem Kšrper nichts mehr, alle verabscheuen diesen Geruch. Es ist sehr Ÿbel, wenn du dir diese Gewohnheit angeeignet hast; der Alkohol verwirrt deinen Geist. Warum musste mancher, der Gro§es Tao kultivierte, Alkohol trinken? Weil er nicht seinen Haupt‑Urgeist kultivierte, er trank, um den Haupt-Urgeist zu betŠuben.

 

Manche sind so sŸchtig nach Alkohol, als ob er ihr Leben wŠre; manchen macht der Alkohol den Mund wŠssrig; manche haben schon so viel getrunken, dass sie durch Alkohol bereits vergiftet sind, ohne Alkohol wollen sie noch nicht einmal die Essschale in die Hand nehmen, ohne Alkohol geht es einfach nicht. Wir Praktizierenden sollen jedoch nicht so sein. Beim Trinken wird man mit Sicherheit sŸchtig, denn es ist eine Begierde und reizt das Suchtzentrum, je mehr einer trinkt, desto sŸchtiger wird er. †berlegt einmal: Sollen wir als Praktizierende diesen Eigensinn nicht beseitigen? Dieser Eigensinn muss auch beseitigt werden. Mancher denkt: ãDas geht aber nicht, ich bin doch fŸr den Empfang und fŸr die Verabschiedung zustŠndig oder ich bin im Au§endienst, ohne Alkohol zu trinken, lassen sich die Dinge nur sehr schwer erledigen.Ò Ich sage, das ist nicht unbedingt so; bei normalen GeschŠften, vor allem bei GeschŠften im Umgang mit AuslŠndern, kannst du einen Saft bestellen, wŠhrend er ein Mineralwasser und der andere ein Bier bestellt. Niemand wird dich zwingen, Alkohol zu trinken, du trinkst, was du willst und so viel, wie du kannst. Vor allem unter den Intellektuellen kommt so etwas noch weniger vor. Normalerweise ist das so.

 

Rauchen ist auch ein Eigensinn. Mancher sagt, dass das Rauchen einen erfrischen kann. Ich sage, dass er sich selbst und andere betrŸgt. Manche sind von der Arbeit oder vom Schreiben mŸde, sie rauchen eine Zigarette, wenn sie sich einmal ausruhen wollen; sie denken, dass sie nach dem Rauchen erfrischt sind. In Wirklichkeit ist das nicht so; sie fŸhlen sich erfrischt, weil sie sich eine Weile ausgeruht haben. Der Gedanke des Menschen kann eine TŠuschung erzeugen, er kann auch eine Illusion verursachen. Danach ist wirklich eine Einstellung oder ein falscher Eindruck entstanden und du denkst, dass dich das Rauchen erfrischte. Das stimmt aber Ÿberhaupt nicht, das Rauchen hat keine solche Wirkung. Das Rauchen hat keinerlei Vorteile fŸr den menschlichen Kšrper. Wenn ein Mensch lange Zeit geraucht hat, wird der Arzt bei der Sektion sehen, dass seine Luftršhre und seine Lungen schwarz sind.

 

Reden wir Praktizierenden nicht von der Reinigung des Kšrpers? Der Kšrper wird stŠndig gereinigt und du entwickelst dich stŠndig zu hohen Ebenen. Aber du schaffst dies noch in deinen Kšrper hinein, stehst du dann nicht im Widerspruch zu uns? Au§erdem ist es auch eine starke Begierde. Mancher wei§ auch, dass es nicht gut ist, aber er kann es sich einfach nicht abgewšhnen. Ich sage euch, in Wirklichkeit liegt der Grund darin, dass er keinen richtigen Gedanken als Anleitung hat. Es ist nicht leicht, sich das Rauchen einfach so abzugewšhnen. Du als ein Kultivierender, versuch heute mal, das als einen Eigensinn zu betrachten und zu beseitigen und schau mal, ob du darauf verzichten kannst. Ich schlage vor: Wenn du dich wirklich kultivieren willst, verzichte ab jetzt auf das Rauchen, du kannst garantiert darauf verzichten. Im Feld dieses Kurses denkt niemand an das Rauchen. Wenn du es aufgeben willst, kannst du das mit Sicherheit aufgeben. Wenn du wieder rauchst, schmeckt dir die Zigarette nicht mehr. Wenn du diese Lektion im Buch liest, wird es die gleiche Wirkung haben. NatŸrlich, wenn du dich nicht kultivieren willst, kŸmmern wir uns auch nicht mehr darum. Ich denke, als ein Kultivierender sollst du darauf verzichten. Ich habe einmal so ein Beispiel gesagt: Hast du schon mal einen Buddha oder Tao mit einer Zigarette im Mund gesehen? Wo gibt es denn so etwas? Was ist dein Ziel als Kultivierender? Sollst du nicht darauf verzichten? Deshalb sage ich, wenn du dich kultivieren willst, dann verzichte darauf. Es schadet deinem Kšrper und es ist auch eine Begierde, es lŠuft den Anforderungen an uns Kultivierende geradezu zuwider.

 

 

Neid

 

Bei der ErklŠrung des Fa spreche ich oft vom Neid. Warum? Weil sich der Neid in China Šu§erst stark zeigt, und zwar so stark, dass er schon zur zweiten Natur geworden und nicht mehr zu spŸren ist. Warum ist der Neid bei den Chinesen so stark? Das hat auch seine Wurzeln. FrŸher wurden die Chinesen vom Konfuzianismus relativ stark beeinflusst und sie waren recht introvertiert. Wenn sie verŠrgert waren, zeigten sie das nicht; wenn sie sich freuten, zeigten sie das auch nicht. Sie sprachen von Selbstbeherrschung und von ZurŸckhaltung. Weil sie schon daran gewšhnt waren, entwickelte sich bei unserer ganzen Nation eine sehr introvertierte MentalitŠt. Das hat natŸrlich seine Vorteile: Die innere QualitŠt wird nicht preisgegeben. Aber es gibt auch Nachteile, die vielleicht schlechte ZustŠnde mit sich bringen. Besonders in der End-Fa-Zeit zeigt sich der schlechte Teil noch auffallender, denn dadurch kann der Neid des Menschen gefšrdert werden. Wenn jemand etwas Gutes bekommen hat und das bekannt wird, ruft das bei anderen sofort gro§en Neid hervor; wenn jemand am Arbeitsplatz oder au§erhalb seines Arbeitsplatzes Belohnungen oder einige Vorteile bekommen hat, wagt er nicht, darŸber zu sprechen; wenn andere davon erfahren, werden sie sich innerlich unausgeglichen fŸhlen. Die westlichen Menschen nennen das orientalischen Neid oder asiatischen Neid. Ganz Asien wird mehr oder weniger vom chinesischen Konfuzianismus beeinflusst, aber nur bei uns in China zeigt sich der Neid besonders stark.

 

Das hat etwas mit der absoluten Gleichmacherei zu tun, die wir frŸher betrieben haben. StŸrzte der Himmel ein, wŸrden sowieso alle sterben; wenn es irgendwelche Vorteile gibt, sollen sie gleichmŠ§ig verteilt werden; bei der Gehaltserhšhung darf auch nicht Ÿber den Prozentsatz geredet werden, jeder soll den gleichen Betrag bekommen. Diese Gedanken scheinen richtig zu sein, alle seien doch gleich. Aber wie kšnnen denn in Wirklichkeit alle gleich sein? Jeder macht eine andere Arbeit und auch nicht jeder erfŸllt in gleichem Ma§e seine Pflichten. In diesem unserem Kosmos gibt es einen Grundsatz: Ohne Verlust kein Gewinn; wer etwas gewinnt, muss etwas verlieren. Unter den alltŠglichen Menschen hei§t es: Wer nicht arbeitet, bekommt nichts; wer mehr arbeitet, bekommt mehr; wer weniger arbeitet, bekommt weniger; wenn einer mehr hergibt, soll er auch mehr bekommen. Bei der frŸheren absoluten Gleichmacherei wurde gesagt, alle seien ganz gleich geboren und das nach der Geburt Erworbene habe die Menschen verŠndert. Ich sage, das ist zu absolut; wenn etwas zu absolut ist, dann stimmt es nicht mehr. Warum gibt es nach der Geburt MŠnner und Frauen? Warum haben die Menschen verschiedenes Aussehen? Manche sind von Geburt an krank oder missgebildet, sie sind nicht gleich. Auf hohen Ebenen sehen wir, dass das Leben eines Menschen schon in anderen RŠumen existiert. Kšnnen alle gleich sein? Alle wollen gleich behandelt werden, aber wie kann einer gleich behandelt werden, wenn er das in seinem Leben nicht hat? Sie sind nicht gleich.

 

Menschen in den westlichen LŠndern haben eine relativ extravertierte[56] MentalitŠt. Wenn sie sich freuen, kann man es erkennen; wenn sie verŠrgert sind, kann man es auch erkennen. Es hat seine Vorteile, aber auch seine Nachteile, sie haben keine Geduld. Der Unterschied zwischen den MentalitŠten und den Anschauungen fŸhrt zu unterschiedlichen Auswirkungen in ihren Handlungsweisen. Wenn ein Chinese von seinem Vorgesetzten gelobt oder irgendwie bevorzugt wurde, fŸhlen sich die anderen im Herzen unausgeglichen. Wenn einer etwas hšhere PrŠmien bekommen hat, steckt er sie heimlich in seine Tasche, er darf die anderen nichts davon wissen lassen. Jetzt ist es sogar schwer, ein vorbildlicher Arbeiter zu sein: ãDu bist ein vorbildlicher Arbeiter und bist tŸchtig, du musst also frŸher kommen und spŠter gehen, mach du doch all diese Arbeit, du kannst es, wir aber nicht.Ò Bittere Ironie und Štzenden Spott kriegt er zu hšren, es ist sogar schwer, ein guter Mensch zu sein.

 

Im Ausland ist das aber ganz anders. Wenn der Chef sieht, dass einer heute gut gearbeitet hat, gibt er ihm eine hšhere PrŠmie. Freudig zŠhlt er vor den Kollegen einen Schein nach dem anderen vor: ãHey, so viel Geld hat mir der Chef heute gegeben.Ò Voller Freude sagt er ihnen, wie viel er bekommen hat, es hat keinerlei Folgen. Wenn du aber in China eine Extra-PrŠmie bekommen hast, wird dir sogar der Chef sagen, dass du das Geld schnell in die Tasche stecken sollst, damit die anderen es nicht sehen. Wenn im Ausland ein Kind in der Schule 100 Punkte bekommen hat, rennt es voller Freude nach Hause und ruft dabei: ãIch habe 100 Punkte bekommen, ich habe 100 Punkte bekommen!Ò So rennt es von der Schule nach Hause. Der Nachbar wird die TŸr šffnen und rufen: ãHey, Tom, gut gemacht, guter Junge!Ò Ein anderer šffnet das Fenster: ãHey, Jack, super!Ò Wenn das aber in China passiert, dann wird es ganz fŸrchterlich sein: ãIch habe 100 Punkte bekommen, ich habe 100 Punkte bekommen!Ò Das Kind rennt von der Schule nach Hause, die TŸr noch nicht aufgemacht, schimpft schon jemand im Zimmer: ãWas ist denn schon Besonderes daran, 100 Punkte zu bekommen? Was gibt es denn da anzugeben! Wer hat denn nicht schon einmal 100 Punkte bekommen!Ò Diese beiden unterschiedlichen Anschauungen kšnnen unterschiedliche Auswirkungen haben. Es kann den Neid der Menschen hervorrufen. Wenn einem anderen etwas Gutes widerfŠhrt, freut sich dieser nicht fŸr ihn, sondern er fŸhlt sich im Inneren unausgeglichen. So etwas wird vorkommen.

 

Vor einigen Jahren wurde die absolute Gleichmacherei betrieben, die die Gedanken der Menschen einfach durcheinandergebracht hat. Ein konkretes Beispiel: Ein Mensch glaubt, dass niemand in seinem GeschŠft so tŸchtig sei wie er und dass er alles schaffen kšnne und einfach gro§artig sei. Er denkt bei sich: ãIch bin in der Lage, die Position des Fabrikleiters oder des Direktors auszufŸllen; ich werde es auch schaffen, wenn ich eine noch hšhere Position bekomme; sogar die des Premierministers geht in Ordnung.Ò Die Leitung sagt vielleicht auch, dass dieser Mensch wirklich tŸchtig ist und zu allem taugt. Die Kollegen sagen vielleicht auch, dass er wirklich tŸchtig und talentiert ist. Aber es gibt in ihrer Gruppe oder in ihrem BŸro einen anderen, der zu nichts taugt und was immer er auch macht, es geht schief. Eines Tages wird der UnfŠhige zum Leiter befšrdert, er aber nicht und jener ist sogar sein Chef geworden. Dann fŸhlt er sich im Inneren unausgeglichen und lŠsst Ÿberall von oben nach unten seine Beziehungen spielen, er ist voller Groll und sehr neidisch.

 

Ich erklŠre euch diesen Grundsatz, den die alltŠglichen Menschen nicht begreifen kšnnen: Du glaubst zwar, dass du alles kannst, aber das ist in deinem Schicksal nicht enthalten; er kann zwar nichts, aber in seinem Schicksal ist es enthalten und so ist er Leiter geworden. Ganz gleich, wie die alltŠglichen Menschen auch denken mšgen, es sind nur die Gedanken alltŠglicher Menschen. Aus der Sicht der hšheren Lebewesen entwickelt sich die Gesellschaft der Menschheit nur nach bestimmten GesetzmŠ§igkeiten, deshalb ist das, was du in deinem Leben machst, nicht nach deinen FŠhigkeiten eingerichtet worden. Im Buddhismus wird vom Kreislauf der Karma-Vergeltung gesprochen und es wird nach deinem Karma eingerichtet. Ganz gleich, wie tŸchtig du auch sein magst, wenn du aber keine De hast, hast du vielleicht nichts in deinem Leben. Du siehst zwar, dass er zu nichts taugt, aber er hat viel De, deshalb wird er ein hoher Beamter beziehungsweise sehr reich sein. Ein alltŠglicher Mensch kann das nicht einsehen, er glaubt immer, dass er das tun soll, was seinen FŠhigkeiten entspricht. Deshalb kŠmpft und streitet er sein ganzes Leben lang und sein Herz nimmt gro§en Schaden. Er findet es sehr bitter und mŸhsam und er fŸhlt sich im Herzen stŠndig unausgeglichen. Er kann weder gut essen noch gut schlafen und ist sehr deprimiert. Wenn er alt geworden ist, ist sein Kšrper schon ruiniert und er bekommt allerlei Krankheiten.

 

Wir Kultivierenden sollen uns aber erst recht nicht so verhalten, wir Kultivierenden reden davon, dem natŸrlichen Lauf zu folgen. Was deins ist, wird nicht verloren gehen; was nicht deins ist, kannst du auch nicht erkŠmpfen. NatŸrlich ist das auch nicht absolut. Wenn es absolut wŠre, dann gŠbe es auch nicht mehr die Frage, ob man Schlechtes tut. Das hei§t, dass auch gewisse instabile Faktoren existieren kšnnen. Aber um uns als Praktizierende kŸmmert sich in der Regel der Fashen des Lehrers; wenn andere deine Sachen wegnehmen wollen, kšnnen sie das nicht. Deshalb sagen wir, dem natŸrlichen Lauf folgen. Manchmal glaubst du, dass etwas deins sei und andere sagen dir auch, dass dieses Ding deins sei, in Wirklichkeit ist es aber nicht deins. Du wirst vielleicht glauben, dass es deins sei, am Ende ist es aber nicht deins. Auf diese Weise ist zu sehen, ob du das loslassen kannst. Wenn du das nicht loslassen kannst, so ist es Eigensinn und genau auf diese Weise wird dein Eigensinn an deinen eigenen Vorteilen beseitigt, so ist das. Weil die alltŠglichen Menschen diesen Grundsatz nicht erkennen kšnnen, kŠmpfen und streiten sie immer um ihre eigenen Vorteile.

 

Der Neid zeigt sich unter den alltŠglichen Menschen einfach zu stark, auch im Kultivierungskreis zeigte er sich schon immer recht auffallend. Die verschiedenen Kultivierungsschulen haben keinen Respekt voreinander, dein Weg ist gut oder sein Weg ist gut, es gibt allerlei Beurteilungen. Wie ich sehe, befinden sie sich alle auf der Ebene der Krankheitsbeseitigung und Gesundheitserhaltung. Die Wege, die miteinander kŠmpfen, sind meistens die von Besessenheit mitgebrachten chaotischen Wege, sie reden auch nicht von der Xinxing. Mancher hat zwar Ÿber 20 Jahre lang praktiziert, aber keine KultivierungsfŠhigkeiten bekommen, wŠhrend ein anderer zu Beginn des Praktizierens schon KultivierungsfŠhigkeiten bekommt, dann fŸhlt er sich im Herzen unausgeglichen: ãIch habe schon Ÿber 20 Jahre lang praktiziert und keine KultivierungsfŠhigkeiten bekommen; er hat aber KultivierungsfŠhigkeiten bekommen, was fŸr KultivierungsfŠhigkeiten hat er denn bekommen?Ò Er Šrgert sich sehr: ãEr hat Besessenheit, er ist kultivierungswahnsinnig geworden!Ò Qigong-Meister geben Kurse, mancher sitzt da voller GeringschŠtzung: ãHey, was fŸr ein Qigong-Meister ist das denn, diesen Kinderkram, von dem er redet, will ich mir nicht mal anhšren.Ò Jener Qigong-Meister redet vielleicht wirklich nicht so gut wie er, aber der Qigong-Meister spricht doch Ÿber die Dinge seiner Schule. Dieser Mensch hat alles Mšgliche gelernt und einen Stapel Abschlusszeugnisse erhalten, ganz gleich, welcher Qigong-Meister Kurse gibt, er nimmt daran teil; und er wei§ wirklich sehr viel, sogar mehr als jener Qigong-Meister. Aber was nutzt das? Alles sind nur Dinge der Krankheitsbeseitigung und Gesundheitserhaltung, je mehr er sich damit anfŸllt, desto chaotischer sind die Informationen und umso komplizierter ist das und umso schwieriger ist es, sich zu kultivieren, alles ist bereits durcheinandergebracht worden. Bei der wahren Kultivierung wird von der Konzentration auf eine Schule gesprochen, damit nichts schiefgeht. Unter den wahren Tao-Kultivierenden zeigt es sich auch, sie haben keine Achtung voreinander. Wenn der Kampfgeist nicht beseitigt ist, kann der Neid auch leicht entstehen.

 

ErzŠhlen wir eine Geschichte: In den Augen von Shen Gongbao in dem Roman ãRomanze der GštterernennungÒ war Jiang Ziya sowohl alt als auch unfŠhig, aber der Ur-Himmelsherr hie§ Jiang Ziya, den Gottheiten Titel zu verleihen. Shen Gongbao fŸhlte sich dann im Herzen unausgeglichen: ãWarum wird er gehei§en, den Gottheiten Titel zu verleihen? Schau mal, wie tŸchtig ich, Shen Gongbao, doch bin: Auch wenn mir der Kopf abgehackt wird, kann ich ihn wieder anbringen, wieso wurde nicht ich gehei§en, den Gottheiten Titel zu verleihen?Ò Er war sehr neidisch und stšrte Jiang Ziya stŠndig.

 

In der Zeit von Shakyamuni wurde im Urbuddhismus Ÿber KultivierungsfŠhigkeiten geredet, jetzt aber wagt im Buddhismus keiner mehr, Ÿber KultivierungsfŠhigkeiten zu sprechen. Wenn du Ÿber KultivierungsfŠhigkeiten sprichst, wird gesagt, dass du ins DŠmonische geraten bist. Was fŸr KultivierungsfŠhigkeiten? Man erkennt das Ÿberhaupt nicht an. Warum? Die heutigen Mšnche haben Ÿberhaupt keine Ahnung, was das ist. Shakyamuni hatte zehn gro§e SchŸler, Mujianlian[57] wurde als erster von denen mit KultivierungsfŠhigkeiten bezeichnet. Shakyamuni hatte noch SchŸlerinnen, eine von ihnen hie§ Lianhuase[58], sie war auch die Erste unter denen mit KultivierungsfŠhigkeiten. So war es auch, als der Buddhismus in China eingefŸhrt wurde. Es gab in allen Zeitaltern viele hochkultivierte Mšnche. Als Bodhidharma nach China kam, Ÿberquerte er den gro§en Fluss auf einem Schilfrohr. Aber die KultivierungsfŠhigkeiten wurden bei der Entwicklung der Geschichte immer mehr abgelehnt. Der Hauptgrund liegt darin, dass die gro§en Mšnche, die Senior-Mšnche und die €bte nicht unbedingt gute angeborene Grundlagen hatten. Obwohl er ein Abt oder ein gro§er Mšnch war, war dies nur ein Amt unter den alltŠglichen Menschen, er war auch einer bei der Kultivierung, nur war er von Beruf her Kultivierender, wŠhrend du dich zu Hause in deiner Freizeit kultivierst. Ob sich einer erfolgreich kultivieren kann oder nicht, hŠngt voll und ganz vom Herzen ab, das ist bei jedem so und es darf kein bisschen fehlen. Jener kleine Mšnch, der Feuer machte und kochte, hatte jedoch nicht unbedingt eine schlechte angeborene Grundlage. Je mehr Leiden der kleine Mšnch ertrug, desto leichter war es fŸr ihn, zur …ffnung der Kultivierungsenergie zu kommen. Je bequemer der gro§e Mšnch lebte, umso schwerer war es fŸr ihn, zur …ffnung der Kultivierungsenergie zu gelangen, weil es die Frage der Umwandlung des Karmas gibt. Der kleine Mšnch arbeitete hart und ertrug viele Leiden, daher konnte er sein Karma schnell begleichen und schnell zur Erleuchtung kommen, eines Tages ist er vielleicht plštzlich zur …ffnung der Kultivierungsenergie gekommen. Als er zur …ffnung der Kultivierungsenergie, zur Erleuchtung oder zur halben Erleuchtung gekommen war, tauchten seine gšttlichen FŠhigkeiten auf, dann kamen alle Mšnche des Tempels, um ihn danach zu fragen und erwiesen ihm Respekt. Das konnte der Abt aber nicht mehr aushalten: ãWie kann ich denn noch als Abt arbeiten? Was hei§t hier, zur Erleuchtung gekommen? Er ist ins DŠmonische geraten, jagt ihn hinaus!Ò Dann wurde er aus dem Tempel verjagt. Nach und nach wagte keiner im Buddhismus unseres Han-Gebietes mehr, Ÿber KultivierungsfŠhigkeiten zu reden. Du wei§t wie tŸchtig Jigong war. Er hat BaumstŠmme vom Emei-Gebirge hergetragen und einen nach dem anderen aus einem Brunnen herausgeworfen, aber zum Schluss wurde er trotzdem aus dem Lingyin-Tempel verjagt.

 

Der Neid ist ein sehr ernsthaftes Problem, weil es sich direkt um die Frage handelt, ob wir uns zur Vollendung kultivieren kšnnen oder nicht. Wenn der Neid nicht beseitigt wird, werden alle Gesinnungen, die man kultiviert, sehr schwach und zerbrechlich. Hier gibt es eine Regel: Wenn einer bei der Kultivierung nicht auf seinen Neid verzichtet, kann er keine richtige Frucht erhalten, er kann keinesfalls die richtige Frucht erhalten. FrŸher habt ihr vielleicht gehšrt, dass Buddha Amitabha vom ãmit Karma ins Paradies kommenÒ geredet hat; aber das geht nicht, wenn der Neid nicht beseitigt ist. Wenn in anderen Bereichen etwas fehlt, was nicht ins Gewicht fŠllt, kommt einer mit Karma ins Paradies und kultiviert sich dort weiter, das geht vielleicht; wenn aber der Neid nicht beseitigt ist, dann geht es absolut nicht. Ich sage den Praktizierenden heute: Verharre nicht so eigensinnig im Nebel. Das Ziel, das du erreichen willst, ist, dich zu noch hšheren Ebenen zu kultivieren und dafŸr muss der Neid beseitigt werden. Deshalb haben wir ihn ausgewŠhlt und gesondert erklŠrt.

 

 

†ber Krankheitsheilung

 

Wenn von Heilung die Rede ist, hei§t das nicht, dass wir dir beibringen, Krankheiten zu heilen. Keiner der wahren Falun Dafa-SchŸler darf Krankheiten anderer heilen. Sobald du heilst, wird mein Fashen alles, was zum Falun Dafa gehšrt, von deinem Kšrper zurŸcknehmen. Warum nehmen wir diese Frage so ernst? Weil das eine Dafa sabotierende Erscheinung ist. Abgesehen davon, dass dem eigenen Kšrper geschadet wird, juckt es manchen in den Fingern, wenn sie einmal geheilt haben und sie ziehen jeden zu sich heran, um ihn zu behandeln und um damit zu prahlen. Ist das nicht Eigensinn? Das beeintrŠchtigt die Kultivierung des Menschen sehr stark.

 

Viele falsche Qigong-Meister packen die alltŠglichen Menschen bei ihren Gesinnungen, nŠmlich mit dem gelernten Qigong andere heilen zu wollen, und bringen dir dieses Ding bei. Sie sagen, dass durch das Abgeben von Qi Krankheiten geheilt werden kšnnen. Ist das nicht ein Scherz? Du hast Qi und er hat auch Qi, wenn du Qi abgibst, kannst du ihn schon heilen? Vielleicht hat sein Qi dich geheilt! Qi und Qi kšnnen nicht aufeinander wirken. Wenn die Kultivierungsenergie bei der Kultivierung auf hohen Ebenen bei einem entsteht, dann ist das, was er abgibt, hochenergetische Substanz, mit der er wirklich Krankheiten heilen oder beeinflussen kann, sie hat eine hemmende Wirkung, allerdings kann er die Krankheiten nicht von der Wurzel her beseitigen. Deshalb braucht man noch KultivierungsfŠhigkeiten, um Krankheiten wirklich heilen zu kšnnen, erst dann kšnnen die Krankheiten grŸndlich geheilt werden. FŸr jede Krankheit gibt es je eine KultivierungsfŠhigkeit, die genau diese heilen kann. Ich sage, allein fŸr die Krankheitsheilung gibt es schon Ÿber tausend KultivierungsfŠhigkeiten; so viele Krankheiten es gibt, so viele KultivierungsfŠhigkeiten gibt es auch, die genau diese heilen kšnnen. Ohne diese KultivierungsfŠhigkeiten zu haben, wird es nicht wirken, auch wenn du aus der Hand Blumen hervorzaubern kšnntest.

 

Mancher hat in diesen Jahren den Kultivierungskreis sehr durcheinandergebracht. Wer von den wahren Qigong-Meistern, die Krankheitsbeseitigung und Gesundheitserhaltung verbreitet und am Anfang den Weg gebahnt haben, hat andere gelehrt, Krankheiten zu heilen? Entweder heilte er deine Krankheiten oder er brachte dir bei, wie du dich kultivieren und deinen Kšrper stŠhlen sollst, er brachte dir eine Reihe von †bungen bei und dann hast du deine Krankheiten durch das Praktizieren selbst geheilt. SpŠter sind die falschen Qigong-Meister aufgetreten, die gro§e Verwirrung und ein Durcheinander angerichtet haben. Wer heilen will, fŸhrt Besessenheit herbei, das ist mit Sicherheit so. Unter den damaligen UmstŠnden gab es auch manche Qigong-Meister, die Krankheiten heilten, das geschah aber, um den damaligen himmlischen Erscheinungen zu entsprechen. Allerdings ist das keine Fertigkeit der alltŠglichen Menschen und kann nicht fŸr immer beibehalten werden, das ist durch die damaligen VerŠnderungen der himmlischen Erscheinungen entstanden und war ein Erzeugnis jener Zeit. SpŠter wurde den Menschen speziell beigebracht, Krankheiten zu heilen, das war aber Unsinn. Kann ein alltŠglicher Mensch schon heilen, wenn er nur drei oder fŸnf Tage lang Qigong gelernt hat? Mancher sagt: Ich kann diese oder jene Krankheit heilen. Ich sage dir, alle diese Menschen haben Besessenheit an sich. Wei§t du, was fŸr ein Ding hinter deinem Kšrper hockt? Du hast Besessenheit, aber du selbst spŸrst sie nicht und wei§t nichts davon, du findest es noch gut und denkst, dass du FŠhigkeiten hast.

 

Ein wahrer Qigong-Meister muss sich erst wer wei§ wie viele Jahre lang hart kultivieren, erst dann kann er dieses Ziel erreichen. Wenn du andere behandelst, denk einmal darŸber nach, ob du diese Art starker KultivierungsfŠhigkeit hast, um das Karma fŸr sie zu beseitigen? Hast du die wahre †berlieferung erhalten? Kannst du schon Krankheiten heilen, nachdem du nur zwei oder drei Tage Qigong gelernt hast? Kannst du mit den HŠnden eines alltŠglichen Menschen heilen? Aber die falschen Qigong-Meister haben dich bei deiner SchwŠche, dem menschlichen Eigensinn, gepackt. Strebst du etwa nicht nach Heilung? Na gut, er gibt einen Kurs Ÿber das Heilen und bringt dir speziell die Handtechniken des Heilens bei. So etwas wie Qi-Nadeln, Lichtbehandlung, Ableiten, ErgŠnzen, Akupressur oder ãmit einem Handgriff packenÒ, es gibt vielerlei Namen und das Ziel ist, dir dein Geld aus der Tasche zu ziehen.

 

Sprechen wir einmal Ÿber ãmit einem Handgriff packenÒ. Was wir gesehen haben, ist Folgendes: Warum hat der Mensch Krankheiten? Die grundlegende Ursache fŸr seine Krankheiten und all sein UnglŸck ist das Karma, das Karma-Feld jener schwarzen Substanz. Es gehšrt zu den Dingen des Yin, zum Schlechten. Und die schlechten intelligenten Wesen sind auch Dinge des Yin und gehšren zum Schwarzen, deshalb kšnnen sie sich anheften, denn diese Umgebung ist fŸr sie geeignet. Sie sind die grundlegende Ursache fŸr die Krankheiten des Menschen, das ist die hauptsŠchlichste Quelle der Krankheiten. NatŸrlich gibt es dabei noch zwei Formen: Bei der einen gibt es sehr kleine intelligente Wesen mit sehr gro§er Dichte, so wie die Karma-Masse; bei der anderen wird es wie durch eine Leitung befšrdert, das ist relativ selten zu sehen, es wurde von Vorfahren gesammelt und weitergegeben, so etwas gibt es auch.

 

Wir sprechen nur Ÿber das ganz Allgemeine. Zum Beispiel hat jemand irgendwo einen Tumor, eine EntzŸndung, eine Knochenwucherung oder etwas anderes; in einem anderen Raum ist zu sehen, dass an jener Stelle ein intelligentes Wesen hockt; in einem sehr tiefen Raum gibt es dort ein intelligentes Wesen. Die normalen Qigong-Meister kšnnen das nicht sehen, mit normalen besonderen KultivierungsfŠhigkeiten ist es auch nicht zu sehen, sie kšnnen nur schwarzes Qi am Kšrper sehen. Wo es schwarzes Qi gibt, da ist Krankheit, das ist richtig. Aber das schwarze Qi ist nicht die grundlegende Ursache fŸr die Krankheit, sondern das intelligente Wesen, das in einem noch tieferen Raum existiert und genau das gibt dieses Feld ab. Mancher redet von Ableiten und Ausscheiden. Dann versuch doch mal es abzuleiten! Nach einer kurzen Weile ist es wieder entstanden. Manches davon ist sehr krŠftig, nachdem es gerade abgeleitet worden ist, schon wird es wieder zurŸckgezogen, es kann das selbst zurŸckziehen. Es hilft nicht, es einfach so zu behandeln.

 

Mit besonderen KultivierungsfŠhigkeiten sieht man, dass es dort schwarzes Qi gibt und das wird fŸr krankes Qi gehalten; aus der Sicht der chinesischen Medizin ist der Meridian, das Qi und das Blut an jener Stelle gestaut, die Meridiane sind blockiert; aus der Sicht der westlichen Medizin gibt es dort ein GeschwŸr, einen Tumor, eine Knochenwucherung, eine EntzŸndung oder etwas anderes, das sind eben die Erscheinungsformen, wenn es in diesem Raum widergespiegelt wird. Wenn du jenes Ding wegnimmst, wirst du feststellen, dass es am Kšrper an dieser Seite nichts mehr gibt. Sei es Bandscheibenvorfall, sei es Knochenwucherung, wenn du jenes Ding weggenommen und das Feld ausgesto§en hast, wirst du feststellen, dass es sofort wieder in Ordnung ist. Wenn du dich noch einmal ršntgen lŠsst, gibt es Ÿberhaupt keine Knochenwucherung mehr. Die grundlegende Ursache dafŸr ist, dass die Wirkung von jenem intelligenten Wesen ausgeht.

 

Manche sagen, dass einer schon heilen kšnne, nachdem er drei oder fŸnf Tage gelernt habe und sie bringen dir ãmit einem Handgriff packenÒ bei. Zeig mir doch mal, wie du es packst! Der Mensch ist am schwŠchsten, jenes intelligente Wesen ist aber sehr stark. Es steuert dein Gehirn und du bist fŸr das Wesen wie ein Spielzeug, es ist ihm auch ein Leichtes, dir das Leben zu nehmen. Du sagst, dass du es packst, aber wie? Du mit den HŠnden eines alltŠglichen Menschen kannst es nicht erreichen oder berŸhren. Wenn du da mit den HŠnden herumfuchtelst, kŸmmert es sich auch nicht darum und lacht dich noch aus, du fuchtelst da einfach herum, sehr lŠcherlich; wenn du es aber wirklich erreichen und berŸhren kannst, wird es deine HŠnde sofort verletzen, das ist dann aber eine wirkliche Verletzung! FrŸher habe ich manche behandelt, deren beide HŠnde doch in Ordnung waren, egal durch welche Untersuchung, es konnten auch keine Krankheiten an ihrem Kšrper und an ihren HŠnden festgestellt werden, ihre HŠnde lie§en sich einfach nicht heben und hingen nur so herum. Solchen Kranken bin ich auch begegnet. Sein Kšrper im anderen Raum ist verletzt, dann ist er wirklich verkrŸppelt. Bist du nicht verkrŸppelt, wenn jener Kšrper von dir verletzt ist? Manche fragten mich: ãLehrer, kann ich praktizieren? Ich habe mich sterilisieren lassen oder irgendetwas ist entfernt worden.Ò Ich sage, das hat keinen Einfluss, denn dein Kšrper im anderen Raum ist nicht operiert worden und beim Praktizieren geht von jenem Kšrper die Wirkung aus. Deshalb habe ich eben gesagt: Wenn du es greifst und nicht berŸhren kannst, kŸmmert es sich nicht darum; wenn du es aber berŸhrst, kann es deine HŠnde schon verletzen.

 

Um die gro§ angelegten Qigong-AktivitŠten des Staates zu unterstŸtzen, habe ich in Peking mit einigen SchŸlern an den Orient-Gesundheitsmessen teilgenommen. Auf beiden Messen waren wir diejenigen, die am meisten herausragten. Auf der ersten Messe wurde unser Falun Dafa als eine Star-Qigong-Schule bezeichnet; auf der zweiten Messe waren einfach zu viele Menschen da. WŠhrend es an anderen StŠnden nur ganz wenige Menschen gab, wurde unser Stand eingerannt. Drei Reihen standen davor, die erste Reihe hatte schon am frŸhen Morgen alle PlŠtze fŸr den Vormittag gebucht, die zweite Reihe wartete, um sich fŸr den Nachmittag anzumelden und die dritte Reihe wartete auf ein Autogramm von mir. Wir heilen keine Krankheiten, aber warum haben wir das getan? Weil das eine UnterstŸtzung fŸr die gro§ angelegten Qigong-AktivitŠten des Staates war und um unseren Beitrag dafŸr zu leisten, haben wir daran teilgenommen.

 

Ich habe meine Kultivierungsenergie an die SchŸler, die ich mitgebracht habe, verteilt. Jeder bekam eine Portion, eine Energiemasse, die aus mehr als hundert KultivierungsfŠhigkeiten zusammengesetzt war. Ich habe ihre HŠnde versiegelt, trotzdem wurden manche HŠnde zerbissen, dadurch bekamen die HŠnde Blasen oder bluteten, so etwas kam sogar oft vor. Jenes Ding ist so stark, Ÿberleg einmal, wagst du, es mit den HŠnden eines alltŠglichen Menschen zu berŸhren? Au§erdem kannst du es auch nicht fassen, ohne die bestimmte KultivierungsfŠhigkeit wirkt es auch nicht. Denn in dem anderen Raum kann es wissen, was du tun willst, wenn du nur einmal daran denkst. Wenn du es fassen willst, ist es schon lŠngst davongelaufen. Wenn der Kranke aus der TŸr ist, heftet es sich sofort wieder an und die Krankheit ist wieder da. Um das zu erledigen, braucht man so eine KultivierungsfŠhigkeit: Kaum hat er seine Hand ausgestreckt, zack, schon kann es sich nicht mehr bewegen. Es ist fixiert, dann haben wir noch eine andere KultivierungsfŠhigkeit, die frŸher ãgro§e Methode zur Wegnahme der SeeleÒ hie§, diese KultivierungsfŠhigkeit ist noch stŠrker, damit kann der ganze Urgeist des Menschen herausgezogen werden und sofort kann sich der Mensch nicht mehr bewegen. Diese KultivierungsfŠhigkeit wird gezielt eingesetzt, auf dieses Ding zielend haben wir es gepackt. Ihr wisst, als Tathagata-Buddha seine Schale auf Sun Wukong richtete, war Sun Wukong[59], der zwar so gro§ war, auf einmal ganz winzig klein geworden. Diese KultivierungsfŠhigkeit kann genau diese Wirkung haben. Ganz gleich, wie gro§ oder wie klein das intelligente Wesen auch sein mag, wenn es auf einmal mit der Hand gepackt wird, wird es im Nu sehr klein.

 

Au§erdem geht es nicht, dass einer die Hand in den fleischlichen Kšrper des Kranken hineinsteckt und wieder herauszieht. Dadurch wird die menschliche Denkweise in der Gesellschaft der alltŠglichen Menschen durcheinandergebracht, es ist Ÿberhaupt nicht erlaubt, das zu tun; auch wenn einer das tun kann, darf er das nicht. Was er hineingesteckt hat, ist die Hand in einem anderen Raum. Zum Beispiel hat jemand eine Krankheit am Herzen; wenn die Hand auf die Stelle des Herzens zielt und greift, geht die Hand im anderen Raum hinein. Nachdem es augenblicklich, also sehr schnell, gepackt wird, packt die Hand drau§en auch zu, die beiden HŠnde schlie§en sich gleichzeitig und so wird es mit den HŠnden gepackt. Es ist sehr stark, manchmal bewegt es sich in der Hand und wŸhlt darin, manchmal bei§t es, manchmal schreit es sogar. Es sieht zwar sehr klein aus, wenn es in der Hand gefangen ist; aber wenn die Hand es loslŠsst, wird es sehr gro§. Das ist etwas, was nicht jeder antasten kann, ohne jene KultivierungsfŠhigkeit ist es Ÿberhaupt nicht mšglich, es anzutasten. Es ist gar nicht so einfach, wie wir es uns vorgestellt haben.

 

NatŸrlich kann es in Zukunft auch erlaubt sein, dass die Form des Heilens durch Qigong existiert. FrŸher existierte sie auch schon immer. Aber dafŸr muss es Vorbedingungen geben: Dieser Mensch muss ein Kultivierender sein, wŠhrend der Kultivierung tut er fŸr einige wenige gute Menschen aus Barmherzigkeit solche Dinge, das ist erlaubt. Allerdings kann er das Karma anderer nicht grŸndlich beseitigen, denn seine De reicht nicht aus, deshalb sind die Schwierigkeiten noch da, nur die konkreten Krankheiten sind geheilt worden. Ein normaler kleiner Qigong-Meister ist nicht einer, der durch die Kultivierung Tao erlangt hat, er kann sie fŸr andere nur auf spŠter verschieben; es kann auch sein, dass er sie umwandelt oder er wandelt sie in ein anderes UnglŸck um. Aber von dem Vorgang des Verschiebens wei§ er selbst vielleicht auch nichts. Wenn bei seinem Kultivierungsweg das Nebenbewusstsein kultiviert wird, dann hat sein Nebenbewusstsein das getan. Die Praktizierenden mancher Kultivierungswege scheinen sehr berŸhmt zu sein, viele der weit und breit bekannten gro§en Qigong-Meister haben keine Kultivierungsenergie, all die Kultivierungsenergie ist bei ihrem Neben-Urgeist. Das hei§t, es ist erlaubt, so etwas wŠhrend der Kultivierung zu tun, denn mancher verweilt auf dieser Ebene, er praktiziert Ÿber zehn Jahre oder einige Jahrzehnte lang und kann nicht aus dieser Ebene herauskommen, deshalb heilt er sein ganzes Leben lang immer Krankheiten. Weil er sich auf dieser Ebene befindet, ist es ihm erlaubt, das zu tun. Die SchŸler, die Falun Dafa kultivieren, dŸrfen keinesfalls andere heilen. Ihr kšnnt dem Kranken dieses Buch vorlesen; wenn der Kranke das akzeptieren kann, kšnnen seine Krankheiten geheilt werden. Allerdings sind die Wirkungen bei Menschen mit unterschiedlicher Karma-Menge auch verschieden.

 

 

Heilung im Krankenhaus und Qigong-Heilung

 

Reden wir nun Ÿber die Beziehung zwischen Heilung im Krankenhaus und Qigong-Heilung. Manche €rzte der westlichen Medizin erkennen Qigong nicht an, man kann sagen, dass das die Mehrheit ist. Ihre Meinung ist: ãWenn Qigong heilen kann, wozu braucht man dann unsere KrankenhŠuser? Dann ersetzt doch mal unsere KrankenhŠuser! Bei eurem Qigong muss man nur einmal die Hand ausstrecken und schon ist die Krankheit geheilt, man braucht noch nicht einmal Spritzen zu geben, Medikamente zu nehmen oder ins Krankenhaus zu gehen, wie gut wŠre es, wenn ihr unsere KrankenhŠuser ersetzen wŸrdet!Ò Diese Aussage macht Ÿberhaupt keinen Sinn und ist ziemlich unbegrŸndet. Manche kennen Qigong nicht, dem Wesen nach kann die Qigong-Heilung den medizinischen Methoden der alltŠglichen Menschen nicht gleich sein, es ist keine Fertigkeit der alltŠglichen Menschen, sondern etwas Au§ergewšhnliches. Wenn etwas Au§ergewšhnliches die Gesellschaft der alltŠglichen Menschen in gro§em Ausma§ stšrt, kann das denn erlaubt sein? Wie fŠhig die Buddhas doch sind, wenn ein Buddha seine Hand schwenkt, werden die Krankheiten der gesamten Menschheit nicht mehr existieren. Warum tut er das nicht? Au§erdem gibt es so viele Buddhas, warum zeigen sie ihre Barmherzigkeit nicht und heilen deine Krankheiten? Denn die Gesellschaft der alltŠglichen Menschen existiert eben auf diese Weise, Geburt, Altern, Kranksein und Sterben, so ist das eben, all dies hat schicksalhaften Zusammenhang und gehšrt zur Karma-Vergeltung. Was du schuldest, musst du begleichen.

 

Wenn du ihn geheilt hast, bedeutet das, dass du diesen Grundsatz zerstšrst hast und jeder Schlechtes tun darf, ohne zurŸckzahlen zu mŸssen. Darf das sein? Es ist dir als Kultivierendem erlaubt, aus Barmherzigkeit Krankheiten zu heilen, wenn du noch nicht so gro§e KrŠfte hast, dieses Problem grŸndlich zu lšsen. Weil die Barmherzigkeit bei dir auftaucht, ist es dir erlaubt, das zu tun. Wenn du aber solche Probleme wirklich lšsen kannst, dann geht es nicht mehr, sie in gro§em Ausma§ zu lšsen. Sonst wirst du den Zustand der Gesellschaft der alltŠglichen Menschen ernsthaft stšren, also ist das nicht mehr erlaubt. Deshalb geht es Ÿberhaupt nicht, die KrankenhŠuser der alltŠglichen Menschen durch Qigong zu ersetzen, da es ein au§ergewšhnliches Fa ist.

 

Angenommen, es wŠre erlaubt, Qigong-KrankenhŠuser in China zu errichten und alle gro§en Qigong-Meister wŸrden hervortreten und mitmachen, dann schau mal, wie das aussehen wŸrde. Das ist nicht erlaubt, denn alle erhalten den Zustand der Gesellschaft der alltŠglichen Menschen aufrecht. Sobald Qigong-KrankenhŠuser, Qigong-Ambulanzen, Reha-Kliniken oder Kurorte eingerichtet werden, wird es mit der Heilkraft des Qigong-Meisters rasch bergab gehen und sofort ist der Heileffekt nicht mehr gut. Warum? Weil er Dinge der alltŠglichen Menschen betrieben hat, muss es so hoch wie das Fa der alltŠglichen Menschen sein, es befindet sich auf der gleichen Ebene wie der Zustand der alltŠglichen Menschen und seine Heileffekte mŸssen auch so sein wie die im Krankenhaus. Deshalb wird die Heilung nicht mehr erfolgreich sein, er spricht dann auch davon, dass Heilung in einige Heilphasen unterteilt wird. Meistens ist das so.

 

Ganz gleich, ob Qigong-KrankenhŠuser eingerichtet werden oder nicht, niemand kann leugnen, dass Qigong heilen kann. Qigong ist in der Gesellschaft schon so lange popularisiert worden, viele Menschen haben durch Qigong das Ziel der Krankheitsbeseitigung und Gesundheitserhaltung wirklich erreicht. Ganz gleich, ob ihre Krankheiten von Qigong-Meistern verschoben wurden oder wie auch immer, jedenfalls sind jene Krankheiten jetzt nicht mehr da, das hei§t, niemand kann leugnen, dass Qigong heilen kann. Die meisten von denen, die Qigong-Meister aufsuchten und sich heilen lie§en, gehšrten zu den schwierigen KrankheitsfŠllen. Ihre Krankheiten konnten im Krankenhaus nicht geheilt werden, so gingen sie zum Qigong-Meister, um ihr GlŸck zu versuchen, zum Schluss sind sie geheilt worden. Diejenigen, die im Krankenhaus geheilt werden kšnnen, gehen nicht zu Qigong-Meistern, besonders am Anfang waren alle dieser Meinung. Qigong kann also heilen. Nur kann man es nicht so einsetzen wie andere Dinge in der Gesellschaft der alltŠglichen Menschen. In gro§em Ausma§ einzugreifen, ist absolut nicht erlaubt. Wenn es in kleinem Ausma§ geschieht oder wenn es keine gro§e Auswirkung hat, darf es im Stillen durchgefŸhrt werden, aber dabei kšnnen die Krankheiten nicht grŸndlich geheilt werden, das ist auch sicher. Es ist am besten, wenn man seine Krankheiten selbst durch Praktizieren von Qigong beseitigt.

 

Es gibt auch manche Qigong-Meister, die sagen: Im Krankenhaus kann nicht geheilt werden, jetzt sind die Heileffekte im Krankenhaus soundso. Was sollen wir dazu sagen? NatŸrlich gibt es dafŸr verschiedene GrŸnde. Wie ich sehe, ist der Wesentlichste, dass das moralische Niveau der Menschheit sehr niedrig ist, dadurch sind allerlei merkwŸrdige Krankheiten verursacht worden, im Krankenhaus kšnnen sie nicht geheilt werden und Medikamente helfen auch nicht, au§erdem gibt es viele falsche Medikamente; die Gesellschaft ist von den Menschen bis zu diesem Grad verdorben worden. Niemand soll sich Ÿber die anderen beschweren, jeder hat dazu beigetragen, die schlechte Lage weiter zu verschlimmern, deshalb wird jeder bei der Kultivierung auf Leiden und Schwierigkeiten sto§en.

 

Manche Krankheiten sind im Krankenhaus durch Untersuchungen nicht festzustellen, aber die Krankheiten sind wirklich da. Bei manchen ist zwar festgestellt worden, dass sie Krankheiten haben, aber niemand wei§, wie sie hei§en, keiner kennt sie, im Krankenhaus werden sie alle ãmoderne KrankheitenÒ genannt. Kšnnen die Krankheiten im Krankenhaus geheilt werden? Ja, natŸrlich. Wie kšnnen die Menschen daran glauben und warum gehen sie alle ins Krankenhaus, um sich behandeln zu lassen, wenn die Krankheiten nicht im Krankenhaus geheilt werden kšnnten? Im Krankenhaus kann also geheilt werden, nur befinden sich die Heilmethoden auf der Ebene der alltŠglichen Menschen, wŠhrend jene Krankheiten jedoch au§ergewšhnlich und manche sogar sehr schwerwiegend sind. Deshalb sagen die €rzte im Krankenhaus, dass die Krankheiten frŸh behandelt werden sollen. Wenn sie schwerwiegend geworden sind, kšnnen sie sie nicht mehr heilen, wenn die Dosis zu hoch ist, wird der Kranke auch vergiftet. Das jetzige Niveau der medizinischen Behandlung ist so hoch wie das der Wissenschaft und Technik, beide befinden sich auf der Ebene der alltŠglichen Menschen, deshalb haben sie eben nur diese Heileffekte. Eine Frage muss erklŠrt werden: Bei der normalen Qigong-Heilung und bei der Heilung im Krankenhaus werden die Schwierigkeiten, die die grundlegenden Ursachen fŸr die Krankheiten sind, auf spŠter verschoben, auf das spŠtere Leben oder in die Zukunft verschoben, das Karma wird davon jedoch Ÿberhaupt nicht berŸhrt.

 

Lasst uns jetzt noch einmal auf die chinesische Medizin eingehen. Die Heilung durch die chinesische Medizin kommt der Heilung durch Qigong sehr nahe. In China hatten in alten Zeiten fast alle €rzte der chinesischen Medizin besondere KultivierungsfŠhigkeiten, die gro§en Mediziner wie Sun Simiao, Hua Tuo, Li Shizhen, Bian Que und andere hatten alle besondere KultivierungsfŠhigkeiten, darŸber sind Aufzeichnungen in medizinischen BŸchern vorhanden. Aber normalerweise ist gerade dieses Essentielle das, was jetzt kritisiert wird. Was bei der chinesischen Medizin Ÿberliefert wurde, sind nur die Rezepte oder der Erfahrungsschatz. Die chinesische Medizin in den alten Zeiten Chinas war sehr weit entwickelt und der Stand ihrer Entwicklung Ÿbertrifft die moderne Medizin. Mancher denkt, die jetzige Medizin ist doch sehr weit entwickelt, mit Computer-Tomografie ist das Innere des menschlichen Kšrpers zu sehen, es gibt au§erdem Ultraschalltests, Foto- und Ršntgenaufnahmen. Die moderne Ausstattung ist zwar ziemlich fortgeschritten, aber wie ich sehe, kommt sie auch nicht an die Medizin in den alten Zeiten Chinas heran.

 

Hua Tuo[60] hat gesehen, dass Cao Cao[61] einen Tumor im Kopf hatte und er wollte seine SchŠdeldecke šffnen, um den Tumor zu entfernen. Als Cao Cao das hšrte, dachte er, dass Hua Tuo ihn tšten wollte, so sperrte er Hua Tuo ein, schlie§lich starb Hua Tuo im GefŠngnis. Als Cao Cao einen RŸckfall bekam, erinnerte er sich an Hua Tuo und lie§ nach ihm suchen, aber Hua Tuo war schon tot. SpŠter starb Cao Cao wirklich an dieser Krankheit. Woher wusste Hua Tuo das? Er hat es ja gesehen. Das ist eine besondere KultivierungsfŠhigkeit des Menschen, alle gro§en Mediziner der Vergangenheit besa§en diese FŠhigkeit. Nachdem das Himmelsauge gešffnet ist, kšnnen von einer Seite gleichzeitig die vier Seiten eines Menschen gesehen werden, von der Vorderseite aus kann er die Hinterseite, die linke und die rechte Seite sehen; er kann ihn auch Schicht fŸr Schicht im Schnittbild sehen; er kann auch diesen Raum durchbrechen und die grundlegende Ursache der Krankheiten sehen. Kšnnen die modernen Heilmethoden das erreichen? Bei Weitem nicht, in tausend Jahren vielleicht! Mit Computer-Tomografie, Ultraschall oder Ršntgenstrahlen ist das Innere des Menschen zwar auch zu sehen, aber die GerŠte sind ziemlich gro§, so ein gro§es Ding lŠsst sich nicht einfach herumtragen und ohne Strom funktioniert es auch nicht. Aber das Himmelsauge hast du bei dir, wohin du auch gehst, und es braucht auch keine Energie, wie kann man sie Ÿberhaupt vergleichen!

 

Mancher sagt, dass die heutigen Medikamente soundso wirken. Ich sage, das ist nicht unbedingt so. Die HeilkrŠuter aus den alten Zeiten Chinas kšnnen die Krankheiten wirklich sofort beseitigen. Vieles davon ist verloren gegangen, vieles nicht und es wird im Volk weitergegeben. Als ich in Qiqihar[62] einen Kurs gab, habe ich auf der Stra§e einen Stand gesehen, an dem jemand anderen die ZŠhne zog. Auf den ersten Blick war schon zu erkennen, dass dieser Mensch aus dem SŸden kam, er war nicht so gekleidet wie die Nordostchinesen. Egal wer auch kam, er lehnte keinen ab und zog ihnen die ZŠhne. Da lag ein Haufen von gezogenen ZŠhnen. Es war nicht sein Ziel, ZŠhne zu ziehen, sondern seine Arzneilšsung zu verkaufen. Diese Arzneilšsung gab starken gelben Dunst ab. Beim Ziehen der ZŠhne šffnete er den Deckel der Flasche und von der Au§enseite der Backe auf den faulen Zahn gerichtet, lie§ er den Patienten ein paarmal den Dunst der gelben Arznei einziehen. Die Arznei wurde dabei kaum verbraucht, dann verschloss er die Flasche wieder und stellte sie weg. Er fummelte ein Streichholz aus seiner Tasche. WŠhrend er Ÿber seine Arznei sprach, berŸhrte er den Zahn ganz leicht mit dem Streichholz, schon war der Zahn drau§en. Es tat nicht weh, es gab eine kleine Blutspur, aber es blutete nicht. Denkt mal nach, wenn ein Streichholz mit gro§er Kraft gedrŸckt wird, bricht es doch ab. Aber er hat den Zahn durch eine leichte BerŸhrung mit einem Streichholz herausgeholt.

 

Ich sage, in China werden manche Dinge im Volk weitergegeben, an die die PrŠzisionsgerŠte der westlichen Medizin nicht heranreichen; schau einmal, wessen Effekt besser ist. Er zog den Zahn mit einem Streichholz. Beim Zahnziehen in der westlichen Medizin muss aber zuerst das BetŠubungsmittel eingespritzt werden, von dieser und von jener Seite, das Stechen mit der Nadel tut auch sehr weh. Wenn das BetŠubungsmittel wirkt, wird der Zahn mit einer Zange gezogen. Das Ziehen dauert eine halbe Ewigkeit, es kann sogar sein, dass die Zahnwurzel auch noch abbricht. Dann wird sie mit Hammer und Mei§el herausgemei§elt, wobei einem der Hammerschlag durch Mark und Bein geht, danach wird mit den PrŠzisionsgerŠten gebohrt. Mancher springt auf, es tut sehr weh und blutet stark, man spuckt viel Blut. Also was denkst du, was von beidem ist besser? Was ist fortschrittlicher? Wir sollen nicht die Werkzeuge an der OberflŠche betrachten, sondern den tatsŠchlichen Effekt. Die chinesische Medizin in den alten Zeiten war sehr weit entwickelt. Auch wenn sich die jetzige westliche Medizin noch wer wei§ wie viele Jahre lang entwickelt, sie kann sie nicht einholen.

 

Die Wissenschaft in den alten Zeiten Chinas war anders als die Wissenschaft, die wir in der Neuzeit aus dem Westen gelernt haben, sie ging einen anderen Weg und konnte einen anderen Zustand hervorbringen. Deshalb sollen wir nicht versuchen, mit unseren jetzigen Erkenntnismethoden die Wissenschaft und Technik in den alten Zeiten Chinas zu verstehen. Weil die Forschung der Wissenschaft in den alten Zeiten Chinas auf den menschlichen Kšrper, das Leben und den Kosmos gerichtet, weil sie direkt auf so etwas ausgelegt war, ging sie einen anderen Weg. Diejenigen, die damals in die Schule gingen, mussten Wert auf die Meditation legen, beim Sitzen wurde Wert auf die Kšrperhaltung gelegt, beim Pinsel in die Hand nehmen wurde auf das Bewegen des Qi und auf das Atmen geachtet, bei allen Berufen wurde darauf geachtet, das Herz zu reinigen und den Atem zu regulieren, die ganze Gesellschaft befand sich in so einem Zustand.

 

Mancher sagt: ãKšnnte es die heutigen Autos und ZŸge geben, wenn man den Weg der altchinesischen Wissenschaft weitergegangen wŠre? Kšnnte es die heutige Modernisierung geben?Ò Ich sage, du kannst die anderen ZustŠnde von dieser Umgebung ausgehend nicht verstehen, deine Gedanken und Anschauungen mŸssen revolutioniert werden. Wenn es keinen Fernseher gibt, kšnnen die Menschen einen vor ihrer Stirn tragen, sie kšnnen alles sehen, was sie sehen wollen, sie haben auch KultivierungsfŠhigkeiten. Wenn es keine ZŸge und Autos gibt, kann einer dennoch hochschweben, wenn er nur so dasitzt, er braucht noch nicht einmal einen Fahrstuhl. Es wird andere gesellschaftliche EntwicklungszustŠnde mit sich bringen, es beschrŠnkt sich nicht unbedingt auf diesen Rahmen. Die UFOs der Au§erirdischen kommen und gehen blitzschnell und kšnnen sich vergrš§ern und verkleinern. Sie gehen einen noch anderen Entwicklungsweg und das ist eine andere wissenschaftliche Methode.

 

 

 

Lektion 8

 

 

Bigu[63]

 

Manche haben die Frage des Bigu angesprochen. Das PhŠnomen Bigu existiert, so etwas gibt es nicht nur im Kultivierungskreis, sondern das kommt auch bei nicht wenigen Menschen in der gesamten Gesellschaft der Menschheit vor. Manche essen und trinken fŸr einige Jahre lang oder sogar mehr als zehn Jahre lang nichts, leben aber sehr gut. Manche halten Bigu fŸr die Verkšrperung einer bestimmten Ebene; manche betrachten Bigu als eine Erscheinung zur Reinigung des Kšrpers; andere wiederum halten es fŸr einen Kultivierungsvorgang auf hohen Ebenen.

In Wirklichkeit stimmt das alles nicht. Was ist es denn dann? Bigu ist in der Tat eine spezielle Kultivierungsmethode, die in einer bestimmten Situation angewandt wird. In welcher Situation wird es angewandt? In den alten Zeiten Chinas, vor allem vor der GrŸndung der Religionen, haben viele Kultivierende eine Form geheimer oder einsamer Kultivierung angewandt, sie gingen in die tiefen Berge oder in Berghšhlen zur Kultivierung und hielten sich von den Menschen fern. Wenn sie das taten, so tauchte das Problem der Versorgung mit Nahrungsmitteln auf. Ohne die Methode von Bigu anzuwenden, hŠtten sie sich Ÿberhaupt nicht kultivieren kšnnen und sie hŠtten darin verhungern und verdursten mŸssen. Als ich zur ErklŠrung des Fa von Chongqing[64] mit dem Schiff nach Wuhan den Jangtse-Fluss entlang nach Osten fuhr, sah ich bei den Drei-Schluchten an den BerghŠngen zu beiden Seiten einige Berghšhlen; in vielen berŸhmten Gebirgen gibt es sie auch. Nachdem die Kultivierenden damals mit dem Seil hineingeklettert waren, schnitten sie das Seil ab und kultivierten sich in der Hšhle. Wenn sie sich nicht erfolgreich kultivieren konnten, mussten sie darin sterben. Kein Wasser, keine Nahrungsmittel, das ist eben eine spezielle Kultivierungsmethode, die in dieser ganz besonderen Situation angewandt wird.

 

Viele Kultivierungswege haben solch einen †berlieferungsprozess durchgemacht, deshalb haben sie Bigu; viele Kultivierungswege haben kein Bigu, die meisten Kultivierungswege, die heute in der Gesellschaft verbreitet werden, haben das nicht. Wir sagen, beim Praktizieren auf eine Schule konzentrieren, du kannst nicht einfach etwas von dir aus so machen, wie du es willst. Du findest das gut und willst auch Bigu machen, aber wozu machst du Bigu? Manche finden das gut und sind neugierig darauf oder sie meinen, dass sie schon hohe FŠhigkeiten haben und damit prahlen kšnnen, es gibt eben Menschen mit allerlei verschiedenen Auffassungen. Auch wenn jemand diese Kultivierungsmethode anwendet, muss seine eigene Energie verbraucht werden, um den Mangel im Kšrper auszugleichen, deshalb deckt der Gewinn nicht den Verlust. Ihr wisst, vor allem nachdem die Religionen gegrŸndet worden waren, war es so, dass dir Tee und Speise dargebracht wurden, wenn du im Tempel meditiertest oder dich in Klausur begabst, dabei wurde dieses Problem nicht berŸhrt. Vor allem kultivieren wir uns in der Gesellschaft der alltŠglichen Menschen und du brauchst diese Methode Ÿberhaupt nicht anzuwenden. Au§erdem, wenn es so etwas in deiner Schule nicht gibt, so darfst du auch nicht willkŸrlich handeln. Aber wenn du wirklich Bigu machen willst, dann mach es eben. Soweit ich wei§, taucht dieses PhŠnomen normalerweise auf, wenn ein Meister seinen Weg zu hohen Ebenen Ÿberliefert, die Menschen wirklich anleitet und es in seiner Schule Bigu gibt. Aber er kann das nicht popularisieren, normalerweise leitet er seine SchŸler an, sich geheim oder einsam zu kultivieren.

 

Jetzt gibt es auch Qigong-Meister, die anderen Bigu beibringen. Haben sie Bigu hingekriegt? Sie haben es zum Schluss nicht hingekriegt. Wer hat Bigu hingekriegt? Wie ich sehe, sind nicht wenige im Krankenhaus gelandet und viele sind in Lebensgefahr geraten. Wie ist es dazu gekommen? Gibt es das PhŠnomen Bigu etwa nicht? Doch, das gibt es. Aber eins dazu: Es ist niemandem erlaubt, den Zustand der Gesellschaft der alltŠglichen Menschen leichthin zu zerstšren, das ist nicht erlaubt. Wir brauchen noch nicht einmal zu sagen, dass durch das Praktizieren viele Menschen im ganzen Land nichts mehr essen und trinken wŸrden; es reicht schon, wenn in Changchun niemand mehr essen und trinken wŸrde; ich sage, dass dann viel MŸhe gespart werden kšnnte! Man brŠuchte sich auch keine Sorgen mehr ums Kochen zu machen. Die Bauern arbeiten doch mŸhsam auf dem Feld, wenn niemand mehr essen wŸrde, dann wŠre es viel einfacher: Nur arbeiten, ohne zu essen. Kann das sein? Ist das noch eine menschliche Gesellschaft? Mit Sicherheit nicht. Es ist nicht erlaubt, die Gesellschaft der alltŠglichen Menschen mit solchen Dingen in gro§em Ausma§ zu stšren.

 

Als manche Qigong-Meister Bigu verbreiteten, tauchten viele Gefahren auf. Mancher strebt einfach eigensinnig nach Bigu, aber jenes Herz und sehr viele Gesinnungen der alltŠglichen Menschen sind nicht beseitigt worden; wenn er etwas Leckeres sieht, es aber nicht isst, lŠuft ihm das Wasser im Mund zusammen. Sobald dieses Herz entsteht, dann funktioniert es nicht mehr. Er wird unruhig und will es essen. Wenn das Verlangen danach hochkommt, will er es essen, sonst bekommt er das GefŸhl, er habe Hunger. Aber wenn er isst, muss er sich Ÿbergeben, er bekommt es nicht hinunter, dann wird er nervšs und bekommt gro§e Angst. Viele sind im Krankenhaus gelandet und viele von ihnen befanden sich tatsŠchlich in Lebensgefahr. Manche sind zu mir gekommen und haben mich gebeten, solchen Wirrwarr in Ordnung zu bringen, um so etwas wollte ich mich aber nicht kŸmmern. Manche Qigong-Meister treiben einfach Unsinn, wer will schon solche wirren Sachen fŸr sie aufrŠumen.

 

Au§erdem: Wenn du beim Bigu Probleme bekommst, hast du es nicht etwa selbst erstrebt? Wir sagen, dass so etwas existiert, aber das ist weder ein Zustand auf hohen Ebenen noch eine besondere Widerspiegelung, das ist nur eine Form des Praktizierens in einer besonderen Situation, aber es kann nicht popularisiert werden. Nicht wenige Menschen trachten nach Bigu und haben es noch Bigu und Halb-Bigu genannt, es wird sogar in Stufen unterteilt. Mancher sagt, dass er Wasser trinkt, mancher sagt, dass er Obst isst, all das ist falsches Bigu; wenn das lange andauert, geht es garantiert nicht. Diejenigen, die sich wirklich kultivieren, bleiben in der Berghšhle, ohne zu essen und zu trinken, das ist wahres Bigu.

 

 

Stehlen von Qi

 

Wenn vom Stehlen des Qi die Rede ist, erblassen manche schon und aus Angst wagen sie nicht mehr Qigong zu praktizieren. Viele wagen nicht zu praktizieren oder mit Qigong in BerŸhrung zu kommen, gerade weil manche Leute im Kultivierungskreis Ÿber Erscheinungen von ãKultivierungswahnsinnÒ, ãStehlen von QiÒ und so weiter reden und das weitersagen. Wenn es solches Gerede nicht gŠbe, wŸrden vielleicht noch mehr Menschen praktizieren. Es gibt auch manche Qigong-Meister mit schlechter Xinxing, die speziell solche Dinge lehren, wodurch gro§e Verwirrung und Chaos im Kultivierungskreis verursacht wurden. In Wirklichkeit ist es nicht so furchtbar, wie sie gesagt haben. Wir sagen, Qi bleibt eben Qi, ganz egal, ob du es das uranfŠngliche Qi, dieses Qi oder jenes Qi nennst. Solange der Kšrper eines Menschen noch Qi hat, befindet er sich auf der Ebene der Krankheitsbeseitigung und Gesundheitserhaltung, deshalb zŠhlt er noch nicht zu den Praktizierenden. Solange ein Mensch noch Qi hat, hei§t das, dass der Kšrper dieses Menschen noch keine hohe Reinheit erreicht und krankes Qi hat, das ist sicher. Diejenigen, die das Qi stehlen, befinden sich auch auf der Ebene des Qi. Wer von uns Praktizierenden will schon trŸbes Qi haben? Das Qi am Kšrper desjenigen, der nicht praktiziert, ist sehr trŸbe; nachdem er praktiziert, kann es klarer und heller werden. An der Stelle der Krankheit kann sich eine Masse schwarzer Substanz mit gro§er Dichte zeigen. Wenn er weiterpraktiziert, bis er wirklich den Zustand der Krankheitsbeseitigung und Gesundheitserhaltung erreicht hat, dann wird sein Qi allmŠhlich leicht gelb. Wenn er noch weiter praktiziert, werden seine Krankheiten wirklich beseitigt, er hat auch kein Qi mehr und er ist in den Zustand des milchwei§en Kšrpers eingetreten.

 

Das bedeutet also: Wenn es Qi gibt, gibt es Krankheiten. Wir sind Praktizierende, wozu will ein Praktizierender das Qi haben? Der eigene Kšrper soll gereinigt werden, wie kann man noch das trŸbe Qi haben wollen! Mit Sicherheit will man das nicht. Derjenige, der das Qi haben will, befindet sich auch auf der Ebene des Qi. Auf der Ebene des Qi kann er zwischen dem guten und dem schlechten Qi nicht unterscheiden, er hat diese FŠhigkeit nicht. Das wahre Qi im Elixierfeld deines Kšrpers kann er nicht antasten, das Ur-Qi kann nur von einem Menschen mit hohen FŠhigkeiten bewegt werden. Das trŸbe Qi im Kšrper kannst du ihn ruhig stehlen lassen, das macht doch nichts. Wenn ich mich beim Praktizieren mit Qi fŸllen will, brauche ich nur einmal daran zu denken und schon nach einer kurzen Weile wšlbt sich der Bauch.

 

Im taoistischen System wird von der Tianzi[65]-Pfahlstellung gesprochen und im buddhistischen System wird vom Packen und Gie§en des Qi durch den Scheitel gesprochen. Es gibt im Kosmos genug Qi und du kannst dich tagelang damit fŸllen. Laogong-Punkt[66] und Baihui-Punkt[67] šffnen, das Qi hineingie§en, sich auf das Elixierfeld konzentrieren, das Qi mit den HŠnden hineinpacken, nach einer kurzen Weile ist es voll. Was nutzt das, auch wenn du damit angefŸllt bist? Wenn mancher durch das †ben viel Qi bekommt, fŸhlt er, dass seine Fingerkuppen und sein Kšrper geschwollen sind. Andere kommen an ihm vorbei und spŸren ein Feld um ihn herum. Hey, du hast wirklich gut geŸbt. Ich sage, das ist nichts. Wo gibt es denn Kultivierungsenergie? Er hat doch nur Qi geŸbt. Wie viel Qi einer auch haben mag, es kann die Kultivierungsenergie nicht ersetzen. Der Zweck vom †ben des Qi ist, das Qi im Kšrper durch das gute Qi von au§en zu ersetzen und den Kšrper dadurch zu reinigen. Wozu speicherst du das Qi? Wenn du auf dieser Ebene bleibst und keine wesentlichen VerŠnderungen erfahren hast, ist das auch keine Kultivierungsenergie. Wie viel du auch gestohlen haben magst, du bist doch nur ein gro§er Qi-Sack, was nutzt denn das? Es hat sich auch nicht in hochenergetische Substanz umgewandelt. Also wovor hast du Angst? Lass ihn ruhig stehlen, wenn er das Qi wirklich stiehlt.

†berleg einmal, wenn dein Kšrper Qi hat, hast du Krankheiten. Wenn er es also stiehlt, wird dein krankes Qi nicht etwa auch gestohlen? Er kann das Ÿberhaupt nicht unterscheiden, weil derjenige, der Qi haben will, sich auch auf der Ebene des Qi befindet, er hat gar keine FŠhigkeiten. Einer mit Kultivierungsenergie will kein Qi haben, das ist sicher. Wenn du das nicht glaubst, kšnnen wir einen Test machen. Wenn jemand wirklich das Qi stehlen will, dann steh einfach da und lass es ihn stehlen. Du gie§t mit den Gedanken das Qi aus dem Kosmos hinein, wŠhrend er hinter dir steht und es stiehlt. Schau mal, wie gut das ist: Er hat die Reinigung deines Kšrpers beschleunigt, dadurch sparst du dir noch das Absto§en und Eingie§en von Qi. Er hat eine schlechte Gesinnung ausgesendet und er hat Dinge von anderen gestohlen. Obwohl er etwas Schlechtes genommen hat, so hat er dennoch etwas getan, wodurch er seine De verliert, deshalb muss er dir De geben. Dadurch entsteht ein Austausch: Auf dieser Seite nimmt er dein Qi, auf jener Seite gibt er dir De. Derjenige, der das Qi stiehlt, wei§ das nicht. Wenn er das wŸsste, wŸrde er doch nicht mehr wagen, das zu tun!

 

Alle, die Qi stehlen, werden fahl im Gesicht, alle sind so. Viele Menschen Ÿben Qigong im Park und wollen nur ihre Krankheiten loswerden, sie haben alle mšglichen Krankheiten. Wenn andere Menschen Krankheiten heilen, mŸssen sie das Qi noch ausscheiden, aber derjenige, der Qi stiehlt, scheidet es noch nicht einmal aus, stattdessen fŸllt er seinen Kšrper noch damit an. Er hat allerlei krankes Qi, sodass das Innere seines Kšrpers auch pechschwarz ist. Er verliert stŠndig seine De und ist auch Šu§erlich schwarz; wenn sein Karma-Feld gro§ wird und viel von seiner De verloren geht, dann ist sowohl sein Inneres als auch sein €u§eres schwarz. Wenn derjenige, der Qi stiehlt, wŸsste, dass diese VerŠnderung bei ihm stattgefunden hat und dass er anderen De gibt und so eine Dummheit macht, wŸrde er das bestimmt nicht tun.

Mancher hat das Qi als etwas sehr Mystisches dargestellt: ãDu kannst das von mir abgegebene Qi empfangen, auch wenn du in Amerika bist; warte auf der anderen Seite der Mauer: Wenn ich Qi abgebe, kannst du es empfangen.Ò Manche sind sehr sensibel und haben das Qi wirklich empfangen, wenn es abgegeben wurde. Aber das Qi bewegt sich nicht in diesem Raum, sondern in einem anderen Raum, in dem anderen Raum gibt es hier keine Mauer. Warum kannst du es also nicht spŸren, wenn mancher Qigong-Meister das Qi auf einem ebenen Platz abgibt? In dem anderen Raum gibt es hier eine Trennung. Deshalb hat das Qi nicht so gro§e Durchdringungskraft, wie wir angenommen haben.

 

Was tatsŠchlich wirken kann, ist die Kultivierungsenergie. Wenn ein Praktizierender Kultivierungsenergie abgeben kann, hat er schon kein Qi mehr. Was er abgibt, ist eine Art hochenergetischer Substanz, die mit dem Himmelsauge gesehen eine Art Licht ist. Wenn es an die Kšrper anderer abgegeben wird, ist ein glŸhend hei§es GefŸhl wahrzunehmen, es kann direkt auf alltŠgliche Menschen einwirken. Allerdings kann das Ziel der vollstŠndigen Heilung damit nicht erreicht werden, es kann nur eine hemmende Wirkung haben. Wenn man Krankheiten wirklich heilen will, muss man noch KultivierungsfŠhigkeiten haben, fŸr verschiedene Krankheiten gibt es verschiedene KultivierungsfŠhigkeiten. Im Šu§erst Mikroskopischen ist jedes Teilchen der Kultivierungsenergie deiner eigenen Gestalt gleich. Es kann Menschen erkennen und hat Intelligenz, es ist hochenergetische Substanz; wenn ein anderer es stiehlt, kann es dann bei ihm bleiben? Es wird nicht dort bleiben, es lŠsst sich auch nicht aufsetzen, denn es gehšrt ihm nicht. Um alle, die wirklich praktizieren und bei denen die Kultivierungsenergie entstanden ist, kŸmmert sich ein Meister. Der Meister beobachtet, was du tust. Wenn du Dinge eines anderen nimmst, wird dessen Meister es auch nicht erlauben.

 

 

Sammeln von Qi

 

Weder das Stehlen von Qi noch das Sammeln von Qi sind Probleme, die wir bei der Verbreitung des Kultivierungsweges auf hohen Ebenen fŸr euch lšsen wollen. Denn ich habe noch dieses Ziel: Den Ruf der Kultivierung zu berichtigen, etwas Gutes zu tun und solche negativen PhŠnomene zur Sprache zu bringen, die vorher niemand erklŠrt hat. Wir wollen euch damit bekannt machen und vermeiden, dass manche Menschen immer Schlechtes tun und dass manche Leute, die das Wahre von Qigong nicht kennen, schon erblassen, wenn nur davon die Rede ist.

 

Es gibt genŸgend kosmisches Qi, manche sprechen vom himmlischen Yang-Qi und irdischen Yin-Qi. Du bist auch ein Teil im Kosmos und kannst es ruhig sammeln. Aber mancher sammelt nicht das Qi aus dem Kosmos, sondern er bringt anderen ausschlie§lich bei, das Qi von Pflanzen zu sammeln, wobei er dafŸr sogar Erfahrungen zusammengefasst hat: Das Qi der Pappel ist wei§, das Qi der Kiefer ist gelb und wie und zu welcher Zeit man das sammeln soll. Mancher sagt: Vor meiner HaustŸr stand ein Baum und ich habe sein Qi gesammelt, sodass er starb. Was fŸr eine FŠhigkeit soll das denn sein? Tut man damit nicht etwas Schlechtes? Ihr wisst, bei der wahren Kultivierung legen wir Wert auf positive Informationen und auf die Angleichung an die kosmischen Eigenschaften; musst du nicht auf die Frage der Barmherzigkeit achten? Zhen, Shan, Ren, sich den kosmischen Eigenschaften angleichen, es muss auf Barmherzigkeit geachtet werden. Kann deine Kultivierungsenergie wachsen, wenn du immerzu Schlechtes tust? Kšnnen deine Krankheiten beseitigt werden? Steht das nicht geradezu im Widerspruch zu uns Kultivierenden? Das zŠhlt auch zum Tšten, zum Schlechtes tun! Manche sagen vielleicht: Du redest immer mystischer, Tiere zu tšten bedeutet Tšten und Pflanzen totzumachen, zŠhlt auch zum Tšten. Das ist tatsŠchlich so. Im Buddhismus wird von der Sechs-Wege-Reinkarnation gesprochen, bei der Sechs-Wege-Reinkarnation wirst du vielleicht zu einer Pflanze werden, im Buddhismus hei§t es genauso. Bei uns hei§t es nicht so. Aber wir sagen euch, die BŠume haben auch Leben, sie haben nicht nur Leben, sondern sie haben auch sehr hohe GedankenaktivitŠten.

 

Ein Beispiel: In den USA gab es einen Menschen, der sich speziell mit der Forschung in der Elektrotechnik beschŠftigte und anderen beibrachte, LŸgendetektoren zu benutzen. Eines Tages hatte er eine Idee und legte die beiden Pole des LŸgendetektors an eine Agave an, dann begoss er die Wurzeln der Pflanze mit Wasser und kurz darauf bemerkte er, dass die Nadel des LŸgendetektors ganz rasch eine Kurve zeichnete. Diese Kurve entsprach genau der Kurve, die entsteht, wenn im menschlichen Gehirn in einem sehr kurzen Moment Begeisterung und Freude aufkommen. Da war er sehr erstaunt: Wie kšnnen Pflanzen GefŸhle haben! Er wollte fast schon auf die Stra§e rennen und rufen: Pflanzen haben GefŸhle! Angeregt von diesem Ereignis hat er gleich weitere Forschungen in diesem Bereich betrieben und viele Experimente durchgefŸhrt.

 

Einmal stellte er zwei Pflanzen nebeneinander und lie§ einen seiner Studenten eine Pflanze vor der anderen zertreten und tšten. Danach stellte er die andere Pflanze ins Zimmer und legte einen LŸgendetektor an sie an. Er lie§ fŸnf Studenten von drau§en hintereinander hereinkommen. Als die ersten vier Studenten hereinkamen, erfolgte keine Reaktion. Als der fŸnfte Student, der die Pflanze zertreten hatte, hereinkam und sich noch nicht in der NŠhe der Pflanze befand, da zeichnete die Nadel schon rasch eine Kurve, die nur in so einem Moment gezeichnet werden kann, in dem ein Mensch Angst bekommt. Er war sehr erstaunt! Dieses Experiment warf eine wichtige Frage auf: Von alters her sind wir der Meinung, dass die Menschen hohe Lebewesen sind und die FŠhigkeiten der Sinnesorgane haben, mit denen sie Dinge erkennen kšnnen und dass sie ein Gehirn haben, mit dem sie analysieren kšnnen. Wie kšnnen die Pflanzen also Dinge erkennen? Bedeutet das dann nicht, dass sie Sinnesorgane haben? Wenn frŸher jemand gesagt hat, dass die Pflanzen Sinnesorgane, Gedanken und GefŸhle haben und Menschen erkennen kšnnen, wurde das als Aberglaube bezeichnet. Aber das ist noch nicht alles, in manchen Aspekten Ÿbertreffen die Pflanzen anscheinend unsere heutigen Menschen.

 

Eines Tages legte er den LŸgendetektor an eine Pflanze an, dann dachte er: Was fŸr ein Experiment mache ich jetzt? Ich nehme Feuer und verbrenne ihre BlŠtter, mal sehen, welche Reaktionen das gibt. Er dachte nur einmal so. Noch bevor er die Pflanze verbrannte, zeichnete die Nadel rasch eine Kurve, die nur in dem Moment gezeichnet werden kann, in dem ein Mensch in gro§er Not um Hilfe ruft. Diese Ÿbersinnliche KultivierungsfŠhigkeit wurde frŸher ãGedankenlesenÒ genannt und ist eine latente FŠhigkeit, ein Instinkt des Menschen. Aber die heutige Menschheit ist schon degeneriert, du musst dich erneut kultivieren, zum Ursprung, zum Wahren und zu deiner ursprŸnglichen Natur zurŸckkehren, erst dann kannst du sie wieder besitzen. Aber sie besitzt sie schon, sie wei§, was du denkst. Das klingt sehr geheimnisvoll, aber das war ein wirkliches wissenschaftliches Experiment. Er hat verschiedene Experimente durchgefŸhrt, einschlie§lich der KultivierungsfŠhigkeit der Fernsteuerung. Nach der Veršffentlichung seiner wissenschaftlichen Abhandlungen wurde gro§es Aufsehen in der ganzen Welt erregt.

 

Botaniker aller LŠnder betreiben auf diesem Gebiet Forschungen, in unserem Land wird das auch gemacht und das zŠhlt schon nicht mehr zum Aberglauben. Dieser Tage habe ich gesagt, dass die Dinge, die sich heutzutage in der Menschheit ereignen, die erfunden und entdeckt wurden, schon ausreichen, um unsere heutigen LehrbŸcher umzuschreiben. Aber von der traditionellen Anschauung beeinflusst, wollen die Menschen das nicht anerkennen, es gibt auch niemanden, der solche Dinge systematisch ordnet.

 

In einem Park in Nordost-China habe ich gesehen, dass eine Gruppe von Kiefern gestorben war. Wer wei§, was manche Menschen dort Ÿbten, sie wŠlzten sich Ÿberall auf dem Boden herum, danach sammelten sie das Qi mit den FŸ§en auf diese Weise und mit den HŠnden auf jene Weise. Es hat nicht lange gedauert, bis die Kiefern gelb wurden und starben. Also hast du dann dadurch etwas Gutes oder etwas Schlechtes getan? Aus der Sicht von uns Praktizierenden ist das nun einmal Tšten. Du bist ein Praktizierender und so musst du ein guter Mensch sein, dich allmŠhlich den Eigenschaften des Kosmos angleichen und auf deine schlechten Seiten verzichten. Aus der Sicht der alltŠglichen Menschen ist das auch kein gutes Handeln, sondern es bedeutet Zerstšrung šffentlichen Eigentums, der GrŸnanlagen und des škologischen Gleichgewichts. Ganz gleich, aus welcher Sicht das beurteilt wird, es ist kein gutes Handeln. Im Kosmos gibt es genŸgend Qi, das kannst du ruhig sammeln. Mancher hat viel Energie, nachdem er durch das †ben eine gewisse Ebene erreicht hat, kann er wirklich das Qi einer gro§en Gruppe von Pflanzen mit einem Schwenken der Hand einsammeln. Doch das ist nichts anderes als nur Qi, was nutzt es, egal wie viel Qi er auch sammelt? Mancher geht in den Park und macht dort nichts anderes. Er sagt: Ich brauche keine †bungen zu machen, es reicht schon, wenn ich beim Gehen die HŠnde so schwenke, dann habe ich schon fertig geŸbt. Es reicht schon, Qi zu bekommen; seiner Meinung nach ist das Qi schon die Kultivierungsenergie. Wenn andere in seine NŠhe kommen, spŸren sie, dass sein Kšrper ganz kŸhl ist. Gehšrt das Qi der Pflanzen etwa nicht zum Yin? Praktizierende reden vom Ausgleich zwischen Yin und Yang, aber sein Kšrper riecht nach dem Harz der Kiefer und er denkt auch noch, er habe gut geŸbt.

 

 

Wer praktiziert, der bekommt Kultivierungsenergie

 

Die Frage ãWer praktiziert, der bekommt KultivierungsenergieÒ ist eine Šu§erst entscheidende Frage. Wenn andere mich fragen, welche Vorteile Falun Dafa hat, dann sage ich, Falun Dafa ermšglicht es, dass Menschen von der Kultivierungsenergie veredelt werden, wodurch die Zeit zum Praktizieren verkŸrzt wird; es kann das Problem lšsen, dass man trotzdem stŠndig von der Kultivierungsenergie veredelt wird, wenn man keine Zeit zum Praktizieren hat. Zugleich ist es wirklich ein Doppelkultivierungsweg von Kšrper und Geist und dieser unser materieller Kšrper wird sich sehr stark verŠndern. Den grš§ten Vorteil des Falun Dafa habe ich frŸher noch nie erklŠrt, erst heute bringen wir ihn zur Sprache, weil davon eine sehr gro§e Frage mit geschichtlichem Hintergrund betroffen ist und die betroffenen Bereiche im Kultivierungskreis auch ziemlich gro§ sind. In der Geschichte wagte niemand, das offenzulegen, ihnen war es auch nicht erlaubt, das offenzulegen. Aber es geht wiederum nicht, wenn ich das nicht erklŠre.

 

Manche SchŸler sagen: ãAlle Worte des gro§en Meisters Li Hongzhi sind Himmelsgeheimnisse, er verrŠt Himmelsgeheimnisse.Ò Aber wir leiten Menschen wirklich zu hohen Ebenen an und so bedeutet das, Menschen zu erlšsen. Wir werden die Verantwortung fŸr euch tragen und kšnnen diese Verantwortung auch Ÿbernehmen, deshalb ist das kein Verraten von Himmelsgeheimnissen. Dies aber verantwortungslos leichthin zu erzŠhlen, bedeutet Verraten von Himmelsgeheimnissen. Heute bringen wir diese Frage zur Sprache: Wer praktiziert, der bekommt Kultivierungsenergie. Wie ich sehe, wird bei allen heutigen Kultivierungswegen, einschlie§lich denen des buddhistischen und des taoistischen Systems und denen der sonderbaren Schulen jeden Zeitalters, der Neben-Urgeist (das Nebenbewusstsein) des Menschen kultiviert, der Neben-Urgeist bekommt die Kultivierungsenergie. Der Haupt-Urgeist, von dem wir hier sprechen, bezieht sich auf das eigene Denken; du musst dir darŸber im Klaren sein, was du denkst und tust, das ist dein wahres Selbst. Was der Neben-Urgeist tut, wei§t du aber Ÿberhaupt nicht. Obwohl er zur gleichen Zeit geboren wurde wie du, denselben Namen hat, denselben Kšrper beherrscht und das gleiche Aussehen hat, ist er aber streng genommen nicht du.

 

In diesem Kosmos gibt es einen Grundsatz: Wer etwas verliert, der gewinnt etwas; wer sich kultiviert, der bekommt Kultivierungsenergie. Bei allen Kultivierungswegen jeden Zeitalters wurde den Menschen beigebracht, beim Praktizieren in Trance zu gehen, an nichts zu denken, sich dann in tiefe Meditation zu versenken, sodass sie selbst zum Schluss von nichts mehr wissen. Manchem kommt eine dreistŸndige Meditation wie ein Augenblick vor und andere bewundern noch sein Meditationsvermšgen. Hat er wirklich praktiziert oder nicht? Er selbst wei§ das Ÿberhaupt nicht. Vor allem bei den taoistischen Kultivierungswegen wird gesagt: Der bewusste Geist stirbt, der Urgeist wird geboren. Den bewussten Geist, von dem sie sprachen, nennen wir Haupt-Urgeist; den Urgeist, von dem sie sprachen, nennen wir Neben-Urgeist. Wenn dein bewusster Geist wirklich stirbt, dann bist du wirklich tot und es gibt den Haupt-Urgeist tatsŠchlich nicht mehr. Mancher von anderen Kultivierungswegen sagte zu mir: Lehrer, beim Praktizieren kenne ich meine Familie nicht mehr. Mancher sagte zu mir: ãIch bin doch nicht wie die anderen, die schon am frŸhen Morgen oder am spŠten Abend flei§ig praktizieren, ich komme nach Hause und lege mich auf das Sofa, dann geht mein Selbst aus und praktiziert, im Liegen schaue ich zu, wie es praktiziert.Ò Ich finde das sehr traurig, aber es ist auch wiederum nicht traurig!

 

Warum erlšsen die anderen den Neben-Urgeist? LŸ Dongbin hat gesagt: Eher die Tiere erlšsen als die Menschen. Es ist fŸr die Menschen wirklich zu schwer zu erkennen, weil die alltŠglichen Menschen durch die Gesellschaft der alltŠglichen Menschen verwirrt sind und das Herz bei den greifbaren Vorteilen nicht ablegen kšnnen. Wenn du das nicht glaubst, wirst du sehen, dass mancher wieder ein alltŠglicher Mensch wird, wenn er nach dem Kurs aus der Halle hinausgeht; wenn jemand ihn krŠnkt oder vor den Kopf stš§t, gibt er nicht nach. Nach einiger Zeit betrachtet er sich Ÿberhaupt nicht mehr als Praktizierenden. In der Geschichte haben viele Tao-Kultivierende gesehen, dass der Mensch sehr schwer zu erlšsen ist, eben weil der Haupt-Urgeist des Menschen zu verwirrt ist. Mancher hat ein gutes Erleuchtungsvermšgen und kann es schon erkennen, wenn er nur einmal darauf hingewiesen wird. Mancher glaubt jedoch nicht daran, ganz gleich, wie du es ihm auch erklŠrst, er meint, dass du gro§e Worte machst. Wir haben schon so oft betont, dass er seine Xinxing kultivieren soll; aber zurŸck unter den alltŠglichen Menschen macht er wieder alles, was er will. Er meint, dass die wenigen konkreten, handfesten und greifbaren Vorteile unter den alltŠglichen Menschen doch praktisch sind und dass er das doch haben muss. Das Fa, das der Lehrer erklŠrt hat, hšrt sich auch sinnvoll an, ist aber nicht zu realisieren. Der Haupt-Urgeist des Menschen ist am schwierigsten zu erlšsen, der Neben-Urgeist jedoch kann Erscheinungen in den anderen RŠumen sehen. Deshalb denken die anderen: Warum soll ich unbedingt deinen Haupt-Urgeist erlšsen? Er ist auch du, ist es nicht dasselbe, wenn ich ihn erlšse? Beide sind du, es ist doch gleich, wer das bekommt, auf jeden Fall bist du es, der es bekommt.

 

Jetzt erklŠre ich ihre konkrete Kultivierungsmethode. Wenn einer die KultivierungsfŠhigkeit der Fernsicht hat, kann er vielleicht Folgendes sehen: Wenn du meditierst, wirst du sehen, dass ein Du, das genauso aussieht wie du, in dem Augenblick, in dem du dich in die Meditation versenkst, ãhuschÒ, auf einmal aus deinem Kšrper herauskommt. Aber versuch einmal herauszufinden, wo dein Selbst ist? Du sitzt doch hier. Du siehst: Nachdem es ausgegangen ist, kultiviert es sich unter der Anleitung seines Meisters in einem Raum, den sein Meister erschaffen hat. Es kann eine Gesellschaftsform der Vergangenheit sein, es kann eine Gesellschaftsform der Gegenwart sein, es kann auch eine Gesellschaftsform in den anderen RŠumen sein. Ihm wird das Praktizieren beigebracht, es hat viele Leiden ertragen, jeden Tag ein, zwei Stunden. Wenn es nach dem Praktizieren zurŸckkommt, kommst du auch aus der Meditation heraus. Das trifft auf diejenigen zu, die das sehen kšnnen.

 

Wenn einer das aber nicht sehen kann, dann ist das noch trauriger. Ohne irgendetwas davon zu wissen, hat er mit verwirrtem Kopf zwei Stunden lang meditiert, dann kommt er aus der Meditation heraus. Mancher schlŠft, er schlŠft zwei, drei Stunden hintereinander, dann wird auch gesagt, dass er fertig praktiziert habe, er ŸberlŠsst sich voll und ganz anderen. Auf diese Weise wird das mit Unterbrechungen erledigt, wobei er jeden Tag eine gewisse Zeit lang meditiert. Es gab auch manche, die das auf einmal erledigt haben. Ihr habt vielleicht davon gehšrt, dass Bodhidharma neun Jahre lang vor einer Wand gesessen hat. FrŸher gab es viele Mšnche, die jahrzehntelang ohne Unterbrechung gesessen haben, laut geschichtlicher Aufzeichnungen betrug die lŠngste Zeit mehr als 90 Jahre, manche sa§en noch lŠnger, der Staub auf ihren Augenlidern war schon sehr dick und es wuchs schon Gras auf ihrem Kšrper, aber sie sa§en immer noch da. Im taoistischen System sprechen manche auch davon, besonders bei manchen sonderbaren Schulen ist vom Schlafen die Rede, einer schlŠft jahrzehntelang ohne Unterbrechung, ohne aus der Meditation herauszukommen und ohne aufzuwachen. Aber wer hat praktiziert? Sein Neben-Urgeist ist ausgegangen und hat praktiziert. Wenn er sehen kann, kann er sehen, dass sein Neben-Urgeist unter der Anleitung des Meisters praktiziert. Der Neben-Urgeist kann auch sehr gro§es Karma verschuldet haben und der Meister hat nicht die FŠhigkeit, das Karma vollstŠndig zu beseitigen. Deshalb sagt er zu ihm: ãPraktiziere jetzt hier gut, ich gehe mal eben weg und komme bald wieder, warte hier auf mich.Ò

 

Der Meister wei§ ganz genau, was passieren wird, trotzdem muss er so handeln. Schlie§lich kommen die DŠmonen, um ihn zu erschrecken; oder sie verwandeln sich in schšne Frauen, um ihn zu verfŸhren, es gibt alles Mšgliche. Sie sehen, dass sein Herz wirklich unbewegt bleibt, weil es dem Neben-Urgeist relativ leichtfŠllt, sich zu kultivieren. Er kann das Wahre wissen. Dadurch sind die DŠmonen sehr gereizt und wollen ihn tšten. Um sich zu rŠchen, haben sie ihn wirklich getštet, auf einen Schlag ist alle Schuld beglichen. Nachdem der Neben-Urgeist getštet worden ist, schwebt er wie Rauch heraus. Er wird in einer sehr armen Familie wiedergeboren. Von klein auf hat er viele Leiden ertragen. Wenn die Zeit gekommen ist, dass er die Dinge verstehen kann, kommt der Meister. NatŸrlich erkennt er ihn nicht. Mit KultivierungsfŠhigkeiten šffnet der Meister seinen GedŠchtnisspeicher, auf einmal erinnert er sich: ãIst das nicht etwa der Meister?Ò Der Meister sagt zu ihm: ãJetzt geht es, jetzt kannst du praktizieren.Ò So hat der Meister nach vielen Jahren die Dinge an ihn weitergegeben.

 

Danach sagt der Meister zu ihm: ãDu hast viele Eigensinne zu beseitigen, geh nun und wandere.Ò Das Wandern ist sehr leidvoll, in der Gesellschaft umherzuwandern, um Essen zu betteln, allerlei Menschen zu begegnen, die einen auslachen, beschimpfen und schikanieren, alles Mšgliche kann einem zusto§en. Er betrachtet sich als Praktizierenden und behandelt die Beziehungen zu den Menschen richtig, bewahrt seine Xinxing und erhšht seine Xinxing stŠndig, bei den VerfŸhrungen durch all die verschiedenen Interessen der alltŠglichen Menschen bleibt sein Herz unbewegt, nach vielen Jahren des Wanderns kommt er zurŸck. Der Meister sagt zu ihm: ãDu hast Tao schon erreicht und bist zur Vollendung gekommen. Es gibt nichts mehr zu tun, geh zurŸck, um aufzurŠumen und sei bereit wegzugehen; wenn noch irgend-etwas ist, dann erledige die Dinge unter den alltŠglichen Menschen.Ò So kommt das Nebenbewusstsein nach vielen Jahren zurŸck. Bei seiner RŸckkehr kommt der Haupt-Urgeist auf dieser Seite auch aus der Meditation heraus, das Hauptbewusstsein wacht auf.

 

Aber er hat sich wirklich nicht kultiviert, sondern der Neben-Urgeist hat sich kultiviert, deshalb bekommt der Neben-Urgeist die Kultivierungsenergie. Aber es war fŸr den Haupt-Urgeist auch bitter, immerhin hat er seine ganze Jugendzeit dagesessen, seine Zeit als alltŠglicher Mensch war ganz und gar vorbei. Was ist dann zu tun? Er spŸrt, nachdem er aus der Meditation herausgekommen ist, dass er Kultivierungsenergie herauspraktiziert und KultivierungsfŠhigkeiten bekommen hat. Wenn er Krankheiten heilen oder irgendetwas tun will, kann er es tun, der Neben-Urgeist erfŸllt seine WŸnsche. Denn immerhin ist er der Haupt-Urgeist, der Haupt-Urgeist beherrscht den Kšrper und hat das Sagen. Au§erdem hat er dort so viele Jahre gesessen, sein ganzes Leben ist schon vorbei. Nach dem Tod geht der Neben-Urgeist weg, jeder geht seiner Wege. Nach dem Buddhismus muss er wieder in die Sechs-Wege-Reinkarnation eingehen. Weil aus seinem Kšrper ein gro§er Erleuchteter herauskultiviert worden ist, hat er auch gro§e De gesammelt. Was ist dann zu tun? Vielleicht kann er im nŠchsten Leben ein hoher Beamter werden oder viel Geld haben. Es kann nur so sein, hat er sich dann nicht umsonst kultiviert?

 

Es hat uns viel MŸhe gekostet, das EinverstŠndnis zu bekommen, um diese Sache zu offenbaren. Ich habe ein uraltes RŠtsel offengelegt, ein Geheimnis der Geheimnisse, das keinesfalls offenbart werden durfte. Ich habe die Wurzel aller verschiedener Kultivierungsmethoden aus jedem Zeitalter offengelegt. Habe ich nicht gesagt, dass dies sehr tiefe geschichtliche HintergrŸnde betrifft? Das sind die GrŸnde. Denk einmal nach, in welchen Kultivierungssystemen, in welchen Schulen kultiviert man sich nicht auf diese Weise? Du kultivierst dich hin und her, bekommst aber keine Kultivierungsenergie, bist du nicht bedauernswert! Aber Ÿber wen kannst du dich beschweren? Die Menschen sind nun einmal so verwirrt und erkennen es einfach nicht. Ganz gleich, wie sie auch darauf hingewiesen werden, es nutzt nichts. Wird es hoch erklŠrt, klingt es ihnen mystisch; wird es niedrig erklŠrt, geht es mit ihrer Erkenntnis nicht aufwŠrts. Obwohl ich es schon so erklŠrt habe, will mich mancher trotzdem immer noch seine Krankheiten heilen lassen, Ÿber ihn kann ich wirklich nichts mehr sagen. Wir sprechen von Kultivierung, nur wenn sich einer zu hohen Ebenen kultiviert, erst dann kšnnen wir uns um ihn kŸmmern.

 

In unserer Kultivierungsschule bekommt das Hauptbewusstsein die Kultivierungsenergie. Aber wenn du sagst, dass das Hauptbewusstsein die Kultivierungsenergie bekommt, bekommt dann schon das Hauptbewusstsein die Kultivierungsenergie? Wer erlaubt das? So ist das nicht, dafŸr gibt es besondere Voraussetzungen. Ihr wisst, bei der Kultivierung in unserer Schule weicht man der Gesellschaft der alltŠglichen Menschen und den Konflikten nicht aus, man flieht vor keinem Konflikt; in dieser komplizierten Umgebung der alltŠglichen Menschen bist du klar und wach, bei klarem Verstand ziehst du bei der Frage der Interessen den KŸrzeren; wenn andere deine Vorteile an sich rei§en, kŠmpfst und streitest du nicht darum wie die anderen; bei allen verschiedenen Stšrungen der Xinxing ziehst du den KŸrzeren; in dieser schwierigen und leidvollen Umgebung stŠhlst du deinen Willen, erhšhst deine Xinxing und unter dem Einfluss all der verschiedenen schlechten Gedanken der alltŠglichen Menschen kannst du herausragen.

 

†berleg einmal, bist nicht du es, der bei klarem Verstand Leiden ertrŠgt, ist es nicht dein Haupt-Urgeist, der etwas hergibt? Die Dinge, die du unter den alltŠglichen Menschen verloren hast, hast du sie nicht mit klarem Verstand verloren? Dann sollst eben du die Kultivierungsenergie bekommen; wer etwas verliert, der gewinnt etwas. Das ist eben der Grund, warum wir uns bei der Kultivierung in unserer Schule nicht von dieser komplizierten Umgebung der alltŠglichen Menschen trennen. Warum sollen wir uns in den Konflikten der alltŠglichen Menschen kultivieren? Eben weil wir selbst die Kultivierungsenergie bekommen wollen. In Zukunft mŸssen die SchŸler, die sich beruflich im Tempel kultivieren, unter den alltŠglichen Menschen umherwandern.

 

Manche sagen: ãKultivieren sich derzeit nicht auch andere Kultivierungswege unter den alltŠglichen Menschen?Ò Aber sie alle dienen nur dazu, Krankheitsbeseitigung und Gesundheitserhaltung zu popularisieren. Die Kultivierung zu hohen Ebenen wird von niemandem šffentlich verbreitet, au§er bei den Wegen, bei denen es an einen Einzelnen weitergegeben wird. Diejenigen, die wirklich SchŸler anleiten, haben ihre SchŸler schon weggebracht, um es ihnen im Geheimen weiterzugeben. Es sind so viele Jahre vergangen und wer hat dieses schon in der …ffentlichkeit erklŠrt? Niemand hat das erklŠrt. In unserer Schule wird das so erklŠrt, weil das eben unsere Kultivierungsmethode ist und wir eben auf diese Weise die Kultivierungsenergie bekommen. Gleichzeitig werden in unserer Schule Tausende und Abertausende von Dingen – alles wird deinem Haupt-Urgeist gegeben, damit du selbst wirklich die Kultivierungsenergie bekommst. Ich sage, dass ich etwas getan habe, was vorher kein anderer getan hat, ich habe das grš§te Tor gešffnet. Manche haben meine Worte verstanden, ich habe wirklich nichts Mystisches gesagt. Ich habe eine Gewohnheit: Wenn ich zehn habe, sage ich nur eins. Und du kannst sogar sagen, ich prahle. In Wirklichkeit habe ich nur ein bisschen davon ausgesprochen. Von dem noch hšheren und tiefgreifenderen Dafa kann ich dir wegen der riesigen Unterschiede der Ebenen kein bisschen erklŠren.

 

Bei unserer Schule kultiviert man sich eben auf diese Weise, damit du selbst wirklich die Kultivierungsenergie bekommst; das ist das erste Mal seit der Erschaffung des Himmels und der Erde, du kannst in der Geschichte nachsuchen. Das Gute liegt eben darin, dass du selbst die Kultivierungsenergie bekommst, aber das ist auch sehr schwierig. Dass du aus der komplizierten Umgebung der alltŠglichen Menschen und aus den zwischenmenschlichen Reibereien in Bezug auf die Xinxing herausragen kannst, das ist am schwierigsten. Das Schwierige liegt eben darin, dass du bei den Interessen der alltŠglichen Menschen mit klarem Verstand den KŸrzeren ziehst; ob dein Herz angesichts der persšnlichen Vorteile unbewegt bleibt oder nicht; ob dein Herz beim zwischenmenschlichen KŠmpfen und Intrigieren unbewegt bleibt oder nicht; ob dein Herz unbewegt bleibt, wenn deine Familienangehšrigen, deine Verwandten und deine guten Freunde Leid ertragen und wie du das beurteilst; fŸr einen Praktizierenden ist es eben so schwer! Jemand hat mir gesagt: ãLehrer, es reicht schon, ein guter Mensch unter den alltŠglichen Menschen zu sein, wer kann sich schon nach oben kultivieren?Ò Als ich das hšrte, war ich wirklich traurig! Und ich habe nichts zu ihm gesagt. Es gibt alle mšglichen Xinxing. Wie hoch er es erkennen kann, so hoch erkennt er es. Wer erkennt, der bekommt.

 

Laotse sagte: ãTao, das gesagt werden kann, ist kein allgemeines Tao.Ò Wenn es Ÿberall herumliegen wŸrde, man es nur einmal aufzulesen brŠuchte und sich einer damit schon zum Erfolg kultivieren kšnnte, dann wŠre es auch nicht mehr wertvoll. In unserer Schule lassen wir dich selbst die Kultivierungsenergie durch Konflikte bekommen, deshalb sollen wir so weit wie mšglich den alltŠglichen Menschen entsprechen und du musst nicht wirklich etwas Materielles verlieren. Aber du musst in dieser materiellen Umgebung deine Xinxing erhšhen. Das ist genau das Praktische daran. Unsere Schule ist am praktischsten, man kann sich unter den alltŠglichen Menschen kultivieren, ohne ins Kloster gehen zu mŸssen. Und das Schwierigste liegt eben auch genau darin, dass man sich in dieser kompliziertesten Umgebung der alltŠglichen Menschen kultiviert. Jedoch eben darin liegt auch das Beste, denn man lŠsst dich selbst die Kultivierungsenergie bekommen. Das ist das Entscheidendste unserer Schule, heute habe ich euch das gesagt. Wenn der Haupt-Urgeist Kultivierungsenergie bekommt, bekommt der Neben-Urgeist natŸrlich auch Kultivierungsenergie. Warum? Bei allen Informationen, bei allen intelligenten Wesen deiner Kšrper und bei deinen Zellen wŠchst die Kultivierungsenergie, natŸrlich wŠchst die Kultivierungsenergie auch beim Neben-Urgeist. Allerdings wird er niemals hšher sein als du, du bist das Haupt und er ist der WŠchter des Fa.

 

Wenn wir auf diesen Punkt zu sprechen kommen, will ich noch etwas sagen. Es gibt in unserem Kultivierungskreis nicht wenige Menschen, die sich schon immer zu hohen Ebenen kultivieren wollten. Sie gingen Ÿberallhin, um nach dem Fa zu suchen, sie haben viel Geld ausgegeben und sind Ÿberall herumgereist, um nach einem berŸhmten Meister zu suchen, fanden aber keinen. BerŸhmtheit bedeutet nicht unbedingt wirkliche Klarheit. Zum Schluss waren sie umsonst hin- und hergereist und haben Kraft und Geld investiert, ohne irgendetwas bekommen zu haben. Heute haben wir dir so einen guten Kultivierungsweg vorgestellt, ich habe ihn dir schon hingehalten und bis zu deiner HaustŸr gebracht. Und nun hŠngt es allein davon ab, ob du dich kultivieren kannst und ob du es schaffen kannst. Wenn du das verwirklichen kannst, kultiviere dich weiter; wenn du es aber nicht schaffen und dich nicht kultivieren kannst, dann brauchst du von nun an nie mehr an Kultivierung zu denken. Au§er den DŠmonen, die dich betrŸgen, wird dich niemand mehr unterrichten; in Zukunft brauchst du dich nicht mehr zu kultivieren. Wenn ich dich nicht erlšsen kann, dann kann dich niemand erlšsen. Wenn du heutzutage einen wahren Meister des orthodoxen Fa finden und dich unterrichten lassen willst, ist das in Wirklichkeit noch schwieriger, als in den Himmel zu steigen, es gibt Ÿberhaupt niemanden mehr, der sich darum kŸmmert. In der End-Fa-Zeit befinden sich diejenigen auf sehr hohen Ebenen auch im End-Jie und kšnnen sich erst recht nicht um die alltŠglichen Menschen kŸmmern. Das hier ist die gŸnstigste Kultivierungsschule, au§erdem praktiziert man direkt nach den Eigenschaften des Kosmos, hier kultiviert man sich am schnellsten und auf dem kŸrzesten Weg, sie ist direkt auf das Menschenherz gerichtet.

 

 

Der Himmelskreis

 

Im taoistischen System wird von dem gro§en und dem kleinen Himmelskreis gesprochen, nun erklŠren wir, was der Himmelskreis ist. Der Himmelskreis, von dem normalerweise die Rede ist, bezieht sich auf die Verbindung der Ren- und Du-Meridiane[68], dieser Himmelskreis ist ein oberflŠchlicher Himmelskreis und bedeutet nichts, er gehšrt nur zu den Dingen der Krankheitsbeseitigung und Gesundheitserhaltung und hei§t kleiner Himmelskreis. Es gibt noch eine Art Himmelskreis, der weder kleiner Himmelskreis noch gro§er Himmelskreis hei§t, er ist eine Form des Himmelskreises bei der Kultivierung in der Meditation. Er beginnt im Inneren des Kšrpers, kreist einmal um den Niwan-Palast herum und kommt herunter, im Inneren des Kšrpers geht er bis zum Elixierfeld und kreist einmal, dann kommt er wieder nach oben. Das ist ein innerer Kreislauf und ein wirklicher Himmelskreis bei der Kultivierung in der Meditation. Nachdem dieser Himmelskreis gebildet worden ist, wird sich auch ein sehr starker Energiefluss bilden, dann werden Hunderte Meridiane durch einen Meridian mitgezogen, wodurch alle anderen Meridiane gešffnet werden. Im taoistischen System wird vom Himmelskreis gesprochen, im Buddhismus jedoch nicht. Wovon spricht man im Buddhismus? Als Shakyamuni seine Reihe von Fa verbreitete, hat er nicht Ÿber Kultivierungsenergie geredet. Zwar hat er nicht Ÿber Kultivierungsenergie geredet, aber bei seinem Kultivierungsweg gibt es auch Umwandlungsformen durch die Kultivierung. Wie verlaufen die Meridiane im Buddhismus? Sie fangen am Baihui-Punkt[69] an und entwickeln sich dann spiralfšrmig vom Scheitel nach unten, zum Schluss werden alle Meridiane auf diese Weise gešffnet.

 

Der Mittelmeridian im Tantrismus dient dem gleichen Zweck. Manche sagen, dass es keinen Mittelmeridian gŠbe. Aber wieso kann dann der Mittelmeridian beim Tantrismus herauskultiviert werden? In Wirklichkeit sind die Meridiane des Kšrpers eines Menschen, wenn man sie zusammenzŠhlt, mehr als zehntausend, sie liegen kreuz und quer wie die BlutgefŠ§e, sie sind zahlreicher als die BlutgefŠ§e. In den ZwischenrŠumen der inneren Organe gibt es keine BlutgefŠ§e, aber Meridiane. Vom Scheitel bis zu allen Teilen des Kšrpers gibt es kreuz und querliegende Meridiane. Wenn sie miteinander verbunden werden, sind sie am Anfang vielleicht nicht gerade. Sie werden miteinander verbunden und gešffnet. Danach werden sie immer breiter und mit der Zeit bildet sich ein gerader Meridian. Dieser Meridian rotiert um die eigene Achse und bringt einige sich horizontal drehende gedachte RŠder in Bewegung; das Ziel ist auch, alle Meridiane des Kšrpers vollstŠndig zu šffnen.

 

Unser Falun Dafa umgeht bei der Kultivierung die Form, bei der ein Meridian Hunderte Meridiane mit sich zieht; schon zu Anfang wird gefordert, dass Hunderte Meridiane gleichzeitig gešffnet werden und gleichzeitig kreisen. Wir praktizieren sofort auf sehr hohen Ebenen und umgehen die niedrigen Dinge. Ein Meridian zieht Hunderte Meridiane mit sich; um sie alle zu šffnen, reicht es bei manchen nicht, auch wenn sie ein ganzes Leben lang praktizieren; manche mŸssen sich dafŸr jahrzehntelang kultivieren, das ist sehr schwer. Bei vielen Kultivierungswegen wird gesagt, dass man sich in einem Leben nicht erfolgreich kultivieren kann; bei vielen hohen und tiefgehenden gro§en Fa kann das Leben der Kultivierenden verlŠngert werden, wird nicht etwa von der Kultivierung des Kšrpers gesprochen? Das Leben kann verlŠngert werden, um sich zu kultivieren; die Kultivierung dauert sehr lange.

 

Im Gro§en und Ganzen dient der kleine Himmelskreis der Krankheitsbeseitigung und Gesundheitserhaltung, wŠhrend man mit dem gro§en Himmelskreis schon bei der Veredelung der Kultivierungsenergie ist, das hei§t, dass man sich schon wirklich kultiviert. Der gro§e Himmelskreis, von dem im taoistischen System gesprochen wird, kommt nicht so ungestŸm daher wie unserer, bei dem alle Meridiane vollstŠndig gešffnet werden. Bei ihnen bewegen sich einige bestimmte Meridiane – so wie die drei Yin- und drei Yang-Meridiane der HŠnde – sie laufen unter den Fu§sohlen und an den Beinen entlang bis hinauf zu den Haaren, einmal rund um den ganzen Kšrper, das zŠhlt schon zum Kreislauf des gro§en Himmelskreises. Der gro§e Himmelskreis bedeutet schon wirkliche Veredelung der Kultivierungsenergie, deshalb verbreiten manche Qigong-Meister den gro§en Himmelskreis nicht. Was sie weitergeben, gehšrt zur Krankheitsbeseitigung und Gesundheitserhaltung. Manche haben zwar den gro§en Himmelskreis erklŠrt, aber sie haben dir nichts eingesetzt und du selbst kannst ihn auch nicht šffnen. Ohne etwas eingesetzt zu bekommen, die Meridiane selbst mit den Gedanken šffnen zu wollen, das ist leicht gesagt! Das ist wie Gymnastik, kšnnen sie dadurch gešffnet werden? Kultivierung hŠngt von einem selbst ab, Kultivierungsenergie hŠngt vom Meister ab, erst wenn dir der innere ãMechanismusÒ vollstŠndig eingesetzt worden ist, kann es so eine Wirkung haben.

 

Im taoistischen System wird der menschliche Kšrper seit jeher als ein kleiner Kosmos betrachtet, sie sind der Meinung, so gro§ der Kosmos im €u§eren ist, so gro§ ist er im Inneren; wie er im €u§eren aussieht, so sieht er auch im Inneren aus. Das scheint unvorstellbar zu sein und lŠsst sich nicht so leicht verstehen. Der Kosmos ist so gro§, wie kann man ihn mit dem menschlichen Kšrper vergleichen? Wir erklŠren nun diesen Grundsatz: In unserer heutigen Physik werden die Bestandteile der Materie erforscht; von MolekŸlen, Atomen, Elektronen, Protonen, Quarks bis hin zu den Neutrinos, wie gro§ ist es denn, wenn es noch weitergeht? Das kann man mit dem Mikroskop schon nicht mehr erkennen. Was ist das Šu§erst winzigste Teilchen, wenn es noch weitergeht? Keine Ahnung. In Wirklichkeit ist das bisschen, das wir in der heutigen Physik erkannt haben, einfach sehr weit entfernt von den winzigsten Teilchen dieses Kosmos. Wenn der Mensch keinen fleischlichen Kšrper hat, kšnnen seine Augen Dinge beim Sehen vergrš§ern und das Mikroskopische sehen. Je hšher die Ebene ist, desto grš§er ist das Mikroskopische, das er sieht.

 

Auf jener Ebene hat Shakyamuni von der Lehre der dreitausend Gro§en Welten gesprochen, das hei§t, dass es in diesem Milchstra§ensystem noch Menschen mit fleischlichen Kšrpern gibt, so wie bei unserer Menschheit. Er hat auch gesagt, dass ein Sandkorn dreitausend Gro§e Welten enthŠlt. Das stimmt mit den Erkenntnissen der modernen Physik Ÿberein. Gibt es einen Unterschied zwischen der Form, wie das Elektron um den Atomkern kreist und der Form, wie die Erde um die Sonne kreist? Deshalb sagte Shakyamuni, dass es im Mikroskopischen in einem Sandkorn dreitausend Gro§e Welten gibt, es ist so wie ein Kosmos, in dem es Leben und Materie gibt. Wenn das wahr ist, Ÿberlegt einmal, gibt es in den Welten in jenem Sandkorn noch Sandkšrner? Und gibt es in dem Sandkorn in jenem Sandkorn wiederum dreitausend Gro§e Welten? Gibt es in den dreitausend Gro§en Welten in dem Sandkorn in jenem Sandkorn noch Sandkšrner? Diese Frage geht ohne Ende so weiter. Deshalb hat Shakyamuni, obwohl er die Ebene des Tathagatas erreicht hat, diese Worte gesagt: ãNach au§en grenzenlos gro§, nach innen grenzenlos klein.Ò Im Bereich des Gro§en konnte er den Rand des Kosmos nicht sehen; im Bereich des Kleinen konnte er das Winzigste der ursprŸnglichen Materie nicht sehen.

 

Mancher Qigong-Meister sagt: In einer Pore gibt es StŠdte, in denen ZŸge und Autos fahren. Das klingt sehr mystisch. Aber wenn wir es aus der Sicht der Wissenschaft wirklich verstehen und erforschen, werden wir feststellen, dass diese Worte Ÿberhaupt nicht mystisch sind. Als ich dieser Tage die …ffnung des Himmelsauges erklŠrte, konnten viele diese Erscheinung bei der …ffnung des Himmelsauges sehen: Er bemerkte, dass er durch den Tunnel an seiner Stirn nach au§en lŠuft und es scheint so, als kšnnte er das Ende nie erreichen. Jeden Tag lŠuft er beim Praktizieren diesen gro§en Weg entlang nach au§en, auf beiden Seiten gibt es Berge und FlŸsse, er lŠuft auch durch StŠdte und sieht sehr viele Menschen. Er hŠlt das fŸr eine Illusion. Was ist es denn? Er sah sehr deutlich und es war keine Illusion. Ich sage, wenn der menschliche Kšrper im Mikroskopischen wirklich so riesig ist, dann ist das keine Illusion. Beim Praktizieren im taoistischen System wurde der menschliche Kšrper seit jeher als ein Kosmos betrachtet. Wenn er wirklich ein Kosmos ist, ist die Entfernung von der Stirn bis zur ZirbeldrŸse grš§er als einhundertachttausend Li. Renn doch mal nach au§en, es ist sehr weit.

 

Wenn der gro§e Himmelskreis bei der Kultivierung ganz gešffnet ist, wird bei dem Kultivierenden eine KultivierungsfŠhigkeit entstehen. Was fŸr eine KultivierungsfŠhigkeit? Ihr wisst, der gro§e Himmelskreis hei§t auch Ziwu-Himmelskreis[70], er hei§t auch Himmel-Erde-Kreislauf oder Heche-Kreislauf[71]. Schon auf sehr niedrigen Ebenen bildet sich beim Kreislauf des gro§en Himmelskreises ein Energiefluss, er wird allmŠhlich dichter und wird sich zu hšheren Ebenen umwandeln, er wird zu einem Energiestreifen mit sehr gro§er Dichte. Dieser Energiestreifen kreist. WŠhrend er kreist, sehen wir mit dem Himmelsauge auf sehr niedrigen Ebenen, dass er das Qi im Kšrper umstellen kann: Das Qi des Herzens geht zu den DŠrmen; das Qi der Leber zum Magen. Im Mikroskopischen kšnnen wir sehen, dass er etwas sehr Gro§es transportiert. Wenn dieser Energiestreifen aus dem Kšrper abgegeben wird, dann ist das die KultivierungsfŠhigkeit des Transportes. Derjenige mit starker Kultivierungsenergie kann gro§e Dinge transportieren, das ist die FŠhigkeit des gro§en Transportes. Derjenige mit schwacher Kultivierungsenergie kann kleine Dinge transportieren, das ist die FŠhigkeit des kleinen Transportes. Das ist die Form der KultivierungsfŠhigkeit des Transportes und deren Entstehung.

 

Mit dem gro§en Himmelskreis ist man schon direkt bei der Veredelung der Kultivierungsenergie, deshalb wird er verschiedene ZustŠnde und Formen der Kultivierungsenergie hervorbringen, er kann bei uns auch einen ganz besonderen Zustand hervorbringen. Was fŸr einen Zustand? Ihr habt vielleicht in den alten BŸchern wie ãDie Biographien der GottheitenÒ, ãDie Schriften des ElixiersÒ, ãTaoistische SchriftenÒ oder ãWichtige Anleitung fŸr Kšrper und GeistÒ einen Satz gelesen: ãAm helllichten Tage zum Himmel emporsteigenÒ. Das hei§t, dass ein Mensch am helllichten Tage fliegt. Ich sage euch, ein Mensch kann in Wirklichkeit schon in die Luft emporsteigen, sobald sein gro§er Himmelskreis gešffnet ist, so einfach ist das. Mancher denkt, in diesen vielen Jahren gibt es doch nicht wenige Menschen, deren gro§er Himmelskreis durch das Praktizieren gešffnet wurde. Ich sage, dass es nicht unwahrscheinlich ist, dass einige zehntausend Menschen diesen Grad schon erreichen konnten, denn der gro§e Himmelskreis bedeutet schlie§lich den Anfang der Veredelung der Kultivierungsenergie.

 

Aber warum kšnnen wir nicht sehen, dass diese Menschen hochschweben oder in die Luft steigen? Der Zustand der Gesellschaft der alltŠglichen Menschen darf nicht sabotiert werden, es ist nicht erlaubt, die gesellschaftliche Form der alltŠglichen Menschen beliebig zu sabotieren oder zu verŠndern. Kann das sein, dass alle in die Luft fliegen? Ist das dann noch die Gesellschaft der alltŠglichen Menschen? Das ist der Hauptaspekt; der andere Aspekt ist: Unter den alltŠglichen Menschen sind die Menschen nicht dazu da, um Mensch zu sein, sondern um zum Ursprung und zum Wahren zurŸckzukehren, deshalb gibt es noch die Frage des Erleuchtungsvermšgens. Wenn einer sieht, dass viele Menschen tatsŠchlich fliegen kšnnen, wird er sich auch kultivieren, dann gibt es nicht mehr die Frage des Erleuchtungsvermšgens. Deshalb, wenn du das durch Kultivierung erlangt hast, darfst du es andere auch nicht sehen lassen, du darfst es anderen nicht beliebig zeigen, denn andere mŸssen sich auch noch kultivieren. Nachdem der gro§e Himmelskreis gešffnet ist, wenn auch nur eine Fingerspitze, eine Zehenspitze oder irgendeine Stelle verschlossen ist, schon kannst du nicht mehr hochschweben.

 

Wenn der gro§e Himmelskreis kurz vor der …ffnung steht, tritt oft ein solcher Zustand ein, nŠmlich dass sich der Kšrper mancher Menschen beim Lotussitz dauernd nach vorne neigt. Weil der RŸcken besser gešffnet ist, spŸren sie, dass der RŸcken besonders leicht und die vordere Seite schwer ist; manche neigen sich nach hinten, das hei§t dann, dass sich der RŸcken schwer und die vordere Seite leicht anfŸhlt. Wenn dein ganzer Kšrper gut gešffnet ist, wirst du nach oben hŸpfen und das GefŸhl haben, dass du dich erhebst und den Boden verlŠsst. Sobald du wirklich aufsteigen kannst, wird das nicht zugelassen. Aber das ist auch nicht unbedingt so. Die KultivierungsfŠhigkeiten tauchen bei Kindern und Šlteren Menschen auf, Kinder haben keinen Eigensinn, Šltere Menschen, vor allem Šltere Frauen, haben keinen Eigensinn, bei ihnen tauchen die KultivierungsfŠhigkeiten leicht auf und sie kšnnen sie leicht beibehalten. Wenn die MŠnner, vor allem die jungen MŠnner, KultivierungsfŠhigkeiten bekommen, kšnnen sie das Herz der Geltungssucht nicht vermeiden, gleichzeitig werden sie sie vielleicht als Konkurrenzmittel unter den alltŠglichen Menschen verwenden. Daher dŸrfen sie nicht existieren; auch wenn sie herauspraktiziert worden sind, mŸssen sie verschlossen werden. Ist eine Stelle verschlossen, schon kann dieser Mensch nicht mehr hochschweben. Das hei§t jedoch nicht, dass man diesen Zustand bei dir absolut nicht auftauchen lassen wird, es ist dir vielleicht erlaubt, es einmal zu probieren, manche kšnnen das weiterhin beibehalten.

 

An verschiedenen Orten ist so etwas bei Kursen vorgekommen. Als ich in Shandong einen Kurs gab, waren Lernende aus Jinan und Peking dabei. Mancher fragte mich: ãLehrer, was ist denn mit mir los? Beim Gehen will ich immer den Boden verlassen, zu Hause beim Schlafen im Bett schwebe ich hoch, sogar die Bettdecke schwebt auch mit nach oben, ich schwebe immer hoch wie ein Luftballon.Ò Als ich in Guiyang einen Kurs gab, war eine Šltere langjŠhrig Lernende aus Guizhou dabei. In ihrem Zimmer gab es zwei Betten, auf beiden Seiten stand eins. Sie sa§ meditierend auf dem Bett und spŸrte, dass sie hochschwebte. Sie machte die Augen auf und sah, dass sie zu dem anderen Bett hinŸbergeschwebt war; sie dachte: ãIch muss doch zurŸck.Ò Dann schwebte sie wieder zurŸck.

 

Ein Lernender aus Qingdao meditierte wŠhrend der Mittagspause auf dem Bett, wobei niemand im Zimmer war. Sobald er meditierte, stieg er auf, er hŸpfte sehr stark nach oben, Ÿber einen Meter hoch. Nachdem er hochschwebte, fiel er wieder herunter. Plumps, plumps, hŸpfte und fiel wieder herunter, sodass die Bettdecke auf den Boden fiel. Er war ein bisschen begeistert und hatte auch ein bisschen Angst, den ganzen Mittag lang hŸpfte er so auf und ab. Schlie§lich klingelte es zum Arbeitsbeginn, er dachte: Ich soll das doch niemanden sehen lassen, was mache ich denn jetzt? Schnell Schluss damit. Dann hšrte er auf. So kšnnen sich die Šlteren Menschen beherrschen. Wenn es ein junger Mensch wŠre und es klingelt zur Arbeit: Kommt doch mal gucken, ich fliege. Das kommt eben daher, dass man die Geltungssucht nicht so leicht unter Kontrolle halten kann: Guck mal, wie gut ich doch praktiziert habe, ich kann fliegen. Sobald er damit prahlt, wird es verschwinden, es darf nicht so existieren. Es gibt sehr viele solcher Beispiele, an verschiedenen Orten ist so etwas bei Lernenden aufgetaucht.

 

Bei uns werden schon am Anfang Hunderte Meridiane gešffnet. Bis heute haben achtzig oder neunzig Prozent von uns diesen Zustand erreicht, in dem sie sich am Kšrper ganz leicht fŸhlen und keine Krankheiten haben. Gleichzeitig haben wir gesagt, du wirst in diesem Kurs nicht nur in diesen Zustand gebracht, in dem dein Kšrper ganz gereinigt wird, sondern es werden auch viele Dinge in deinen Kšrper eingesetzt, damit die Kultivierungsenergie schon wŠhrend des Kurses bei dir entsteht. Das bedeutet, dass ich dich nach oben hebe und au§erdem nach vorne bringe. Im Kurs erklŠre ich euch stŠndig das Fa und eure Xinxing verŠndert sich auch stŠndig. Nachdem viele von uns aus diesem Saal hinausgegangen sind, werden sie das GefŸhl haben, sie seien schon ein anderer Mensch geworden. Deine Weltanschauung hat sich sicher schon geŠndert, du wei§t schon, wie du dich in Zukunft als Mensch verhalten sollst und dass du nicht mehr so durcheinander sein kannst, das ist sicher so, unsere Xinxing hat also damit Schritt gehalten.

 

Wenn wir vom gro§en Himmelskreis reden: Bei dir wird zwar nicht zugelassen, dass du schwebst, aber du wirst dich am ganzen Kšrper leichtfŸhlen, beim Gehen begleitet dich der Wind. FrŸher warst du schon nach ein paar Schritten mŸde, jetzt fŸhlst du dich jedoch sehr leicht, egal wie weit du auch lŠufst; beim Radfahren scheint es dir so, als ob dich jemand nach vorne schiebt; und egal wie viele Treppen du auch hochsteigst, du wirst nicht mŸde, das ist garantiert so. Diejenigen, die dieses Buch lesen und sich im Selbststudium kultivieren, kšnnen diesen Zustand ebenso erreichen, den sie erreichen sollen. Ich bin solch ein Mensch: Was ich nicht sagen will, muss ich nicht sagen, aber was ich sage, muss wahr sein. Vor allem, wenn ich wŠhrend der Fa-ErklŠrung nicht die Wahrheit sagen, sondern nur etwas Mystisches daherreden wŸrde, beliebig Ÿber etwas reden wŸrde, das nicht Hand und Fu§ hat, dann wŠre das die Verbreitung von hŠretischem Fa. Es ist auch nicht leicht fŸr mich, diese Sache zu tun, im Kosmos sehen doch alle zu; es geht nicht, wenn es schief lŠuft.

 

Wenn die normalen Menschen wissen, dass es einen solchen Himmelskreis gibt, reicht ihnen das schon, in Wirklichkeit reicht das noch nicht. Damit der Kšrper mšglichst schnell ganz durch hochenergetische Substanz ersetzt und umgewandelt wird, muss es noch eine andere Bewegungsrichtung des Himmelskreises geben, die alle Meridiane deines Kšrpers in Bewegung bringt, er hei§t Maoyou-Himmelskreis und davon wei§ vielleicht kaum jemand etwas. In den BŸchern ist dieser Begriff manchmal zu lesen, aber niemand hat ihn erklŠrt, dir wird nichts gesagt. Alle reden nur um die Theorie herum, es ist ja das Geheimnis der Geheimnisse. Hier werden wir dir dies alles sagen: Er kann am Baihui-Punkt anfangen (er kann auch am Huiyin-Punkt anfangen), er kommt heraus und lŠuft dann die Grenzlinie der Yin- und Yang-Seiten entlang, am Ohrrand entlang nach unten, dann die Schulter entlang nach unten, er durchlŠuft eine Fingerspalte nach der anderen. Danach lŠuft er an der Seite des Kšrpers entlang, unter der Fu§sohle und an der Innenseite des Oberschenkels nach oben. Danach lŠuft er an der Seite des anderen Oberschenkels nach unten, wieder unter der Fu§sohle und an der Seite des Kšrpers entlang nach oben. Er durchlŠuft wieder eine Fingerspalte nach der anderen, so macht er einen Kreislauf bis zum Scheitel, das ist der Maoyou-Himmelskreis. Andere kšnnen darŸber ein Buch schreiben, ich jedoch habe ihn mit ein paar Worten erklŠrt. Ich finde, dass das auch nicht zu den himmlischen Geheimnissen zŠhlt, aber andere finden solche Dinge sehr wertvoll und erklŠren das Ÿberhaupt nicht. Nur wenn sie SchŸler wirklich anleiten, erklŠren sie den Maoyou-Himmelskreis. Obwohl ich ihn erklŠrt habe, soll ihn jedoch niemand beim Praktizieren mit Gedanken fŸhren oder lenken; wenn du so praktizierst, ist das nicht mehr unser Falun Dafa. Wenn du dich wirklich zu hohen Ebenen kultivierst, bleibst du tatenlos und hast keinerlei GedankenaktivitŠten, alles ist gebrauchsfertig in dich eingesetzt worden. All dies bildet sich von selbst, solche inneren Mechanismen veredeln dich, sie kšnnen von selbst kreisen, wenn es soweit ist. Eines Tages wird sich dein Kopf beim Praktizieren zur Seite neigen. Wenn sich der Kopf zu dieser Seite neigt, kreisen sie in diese Richtung; wenn sich der Kopf zu jener Seite neigt, kreisen sie in jene Richtung, sie werden in beide Richtungen kreisen.

 

Nachdem der gro§e und der kleine Himmelskreis gešffnet sind, wirst du bei der Meditation nicken, so zeigt sich, wie die Energie durchflie§t. Bei uns ist es beim Praktizieren des Falun-Himmelskreises genauso, wir praktizieren zwar so, aber in Wirklichkeit kreist er von selbst, auch wenn du nicht praktizierst. Er kreist fŸr immer, beim Praktizieren verstŠrkst du lediglich diesen Mechanismus. Haben wir nicht gesagt, dass das Fa den Menschen veredelt? Du kannst bemerken, dass dein Himmelskreis stŠndig zirkuliert. Du praktizierst zwar nicht, aber der Qi-Mechanismus, der im Au§en eingesetzt worden ist, also der gro§e Meridian im Au§en, bringt deinen Kšrper zum Praktizieren, alles kommt von selbst. Er kann auch in der Gegenrichtung kreisen, er kreist in beide Richtungen und šffnet zu jeder Zeit deine Meridiane.

 

Was ist der Zweck der …ffnung des Himmelskreises? Den Himmelskreis zu šffnen, ist an sich nicht der Zweck des Praktizierens. Auch wenn dein Himmelskreis gešffnet ist, sage ich, das ist nichts. Du sollst dich weiterkultivieren und der Zweck liegt darin, Hunderte Meridiane durch die Form des Himmelskreises, durch diesen einen Meridian mitzuziehen und alle Meridiane des Kšrpers zu šffnen. Wir sind schon dabei, dies zu machen. WŠhrend man weiterpraktiziert, kann mancher beim Kreislauf des gro§en Himmelskreises bemerken, dass die Meridiane durch das Praktizieren sehr breit werden, wie ein Finger, das Innere ist sehr breit. Weil die Energie auch schon sehr stark geworden ist und nachdem der Energiefluss entstanden ist, werden sie sehr breit und auch sehr hell. Doch das ist immer noch nichts. Bis zu welchem Grad muss man dann praktizieren? Alle Meridiane des Kšrpers werden allmŠhlich breiter, die Energie immer stŠrker und sie werden immer heller. Zum Schluss werden die Ÿber zehntausend Meridiane zu einem Ganzen miteinander verbunden, sodass der Zustand ohne Meridiane und ohne Akupunkturpunkte erreicht wird, sie werden im ganzen Kšrper zu einer Gesamtheit verbunden, das ist das endgŸltige Ziel des …ffnens der Meridiane. Das Ziel ist, den ganzen Kšrper des Menschen vollstŠndig in hochenergetische Substanz umzuwandeln.

 

Wenn einer bis dahin praktiziert hat, ist sein Kšrper im Gro§en und Ganzen schon in hochenergetische Substanz umgewandelt worden, das hei§t, dass er die hšchste Ebene der Kultivierung des weltlichen Fa bereits erreicht hat. Der fleischliche Kšrper des Menschen hat durch die Kultivierung schon seinen Gipfel erreicht. Dann wird er in einen bestimmten Zustand gebracht. In was fŸr einen Zustand? Es ist schon sehr reichhaltige Kultivierungsenergie bei ihm entstanden. Alle besonderen KultivierungsfŠhigkeiten (latente FŠhigkeiten) des Menschen bei der Kultivierung des Kšrpers eines alltŠglichen Menschen, also wŠhrend der Kultivierung des weltlichen Fa, sind entstanden, alles ist entstanden, aber bei der Kultivierung unter den alltŠglichen Menschen sind die meisten von ihnen verschlossen. Au§erdem ist die SŠule seiner Kultivierungsenergie schon ziemlich hoch gewachsen, alle Formen der Kultivierungsenergie sind durch die starke Kultivierungsenergie sehr verstŠrkt worden. Aber sie kšnnen nur in diesem unserem vorhandenen Raum wirken und andere RŠume nicht beeinflussen, weil es nur die KultivierungsfŠhigkeiten sind, die durch die Kultivierung des fleischlichen Kšrpers eines alltŠglichen Menschen entstanden sind. Dennoch sind sie schon sehr reichhaltig in verschiedenen RŠumen, verschiedene Existenzformen des Kšrpers in unterschiedlichen RŠumen haben sehr starke VerŠnderungen erfahren. Die Dinge, die jener Kšrper an sich hat, die die Kšrper in jedem Raum an sich haben, sind schon sehr reichhaltig, sie sehen sehr furchterregend aus. Mancher hat Ÿberall Augen am Kšrper, alle Poren sind Augen, im ganzen Bereich seines Raumfeldes kann es Augen geben. Weil das ein buddhistischer Kultivierungsweg ist, haben manche Ÿberall Gestalten der Bodhisattwa oder des Buddhas am Kšrper. Die Formen verschiedener Arten von Kultivierungsenergie sind schon Šu§erst reichhaltig geworden, au§erdem erscheinen noch sehr viele Lebewesen.

 

Zu dieser Zeit wird noch ein Zustand auftauchen, er hei§t ãDrei Blumen versammeln sich auf dem KopfÒ. Das ist ein sehr deutlicher Zustand und auch sehr auffŠllig. Einer mit dem Himmelsauge auf niedrigen Ebenen kann das schon sehen. Auf dem Kopf gibt es drei BlŸten, eine von ihnen ist die LotusblŸte, aber nicht die LotusblŸte in unserem materiellen Raum, die anderen zwei sind auch BlŸten aus anderen RŠumen, sehr schšn und wundervoll. Die drei Blumen drehen sich auf dem Kopf der Reihe nach im Uhrzeigersinn oder gegen den Uhrzeigersinn und sie rotieren noch. Jede BlŸte hat eine gro§e SŠule, die so dick ist wie der Durchmesser der BlŸte. Die drei gro§en SŠulen ragen bis zum Gewšlbe des Himmels hoch, sie sind aber keine SŠulen der Kultivierungsenergie, sie haben einfach diese Form, sehr mystisch und wundervoll. Du wirst auch erschrecken, wenn du sie siehst. Wenn sich einer bis dahin kultiviert hat, ist sein Kšrper wei§ und rein und seine Haut ist auch fein geworden. Dann ist die hšchste Form der Kultivierung im weltlichen Fa erreicht. Aber das ist noch nicht der Gipfel, du sollst dich noch weiterkultivieren und weiter nach vorne gehen.

 

Wenn einer noch weiter nach vorne geht, tritt er in die †bergangsebene zwischen dem weltlichen Fa und dem Ÿberweltlichen Fa ein, das wird dann Zustand des reinwei§en Kšrpers (oder auch kristallwei§er Kšrper) genannt. Wenn der Kšrper bis zur hšchsten Form des weltlichen Fa kultiviert worden ist, bedeutet das auch nichts anderes, als dass der fleischliche Kšrper des Menschen in die hšchste Form umgewandelt worden ist. Wenn einer wirklich in diese Form eingetreten ist, ist sein ganzer Kšrper vollstŠndig aus hochenergetischer Substanz zusammengesetzt. Warum hei§t er reinwei§er Kšrper? Weil er die absolute hochgradige Reinheit schon erreicht hat. Mit dem Himmelsauge gesehen, ist sein ganzer Kšrper durchsichtig, wie durchsichtiges Glas; wenn einer hinschaut, kann er nichts sehen. Dieser Zustand wird auftauchen. Ganz klar gesagt, ist er schon ein Buddha-Kšrper, denn ein Kšrper aus hochenergetischer Substanz ist schon anders als unser eigener Kšrper. Dann werden alle KultivierungsfŠhigkeiten und Techniken, die am Kšrper aufgetaucht sind, auf einmal weggeworfen und in einen sehr tiefen Raum abgeladen, sie werden nicht mehr benutzt, von da an nŸtzen sie gar nichts mehr. Sie dienen nur dazu, dass du an dem Tag, an dem du dich erfolgreich kultiviert und Tao erlangt hast, auf deinen Kultivierungsvorgang zurŸckschauen kannst, sie herausholst und dir noch einmal ansiehst. Jetzt sind nur noch zwei Dinge da: Die SŠule der Kultivierungsenergie bleibt noch und das kultivierte Urkind ist schon sehr gro§ geworden. Aber diese beiden Dinge befinden sich in einem sehr tiefen Raum, ein normaler Mensch mit dem Himmelsauge auf einer niedrigen Ebene kann sie nicht sehen, er kann nur sehen, dass der Kšrper dieses Menschen durchsichtig ist.

 

Der Zustand des reinwei§en Kšrpers ist eine †bergangsebene. Wenn man sich weiterkultiviert, tritt er wirklich in die Kultivierung des Ÿberweltlichen Fa ein, die auch Kultivierung des Buddha-Kšrpers hei§t. Der ganze Kšrper ist aus Kultivierungsenergie zusammengesetzt, jetzt ist die Xinxing dieses Menschen schon stabil. Er fŠngt erneut mit dem Praktizieren an und seine KultivierungsfŠhigkeiten werden erneut auftauchen, aber sie hei§en nicht mehr KultivierungsfŠhigkeiten, sondern ãgšttliche FŠhigkeiten des FofaÒ, sie kšnnen ihren Einfluss in allen RŠumen ausŸben und sie sind unendlich machtvoll. WŠhrend du dich in Zukunft stŠndig kultivierst, wirst du schon von selbst wissen, wie du Dinge auf noch hšheren Ebenen kultivierst und wie die Existenzformen der Kultivierung sind.

 

 

Frohsinn

 

Nun sprechen wir Ÿber eine Sache, die auch zum Frohsinn gehšrt. Viele Menschen haben lange Qigong praktiziert und es gibt auch manche, die zwar kein Qigong praktiziert haben, aber in ihrem ganzen Leben streben sie nach der Wahrheit, nach dem wahren Sinn des Lebens und denken viel darŸber nach. Sobald er unser Falun Dafa gelernt hat, hat er plštzlich sehr viele Fragen verstanden, die er in seinem Leben verstehen wollte, aber keine Antwort dafŸr gefunden hatte. Dabei wird vielleicht eine gro§e Erhšhung in seinen Gedanken geschehen und er wird auch innerlich sehr stark bewegt sein, das ist sicher. Ich wei§, dass ein wahrer Kultivierender versteht, wie bedeutsam es ist, er wei§ es hoch zu schŠtzen. Oft taucht aber wieder ein solches Problem auf: Aus seiner Freude heraus entsteht bei ihm ein unnštiger Frohsinn, der dazu fŸhrt, dass er sich bei seinem Benehmen, im Umgang mit den Menschen in der Gesellschaft der alltŠglichen Menschen und in der Umgebung der Gesellschaft der alltŠglichen Menschen anormal verhŠlt. Ich sage, das geht nicht.

 

Bei dem grš§ten Teil unseres Kultivierungsweges kultiviert man sich in der Gesellschaft der alltŠglichen Menschen, du kannst dich nicht von der Gesellschaft der alltŠglichen Menschen trennen, du musst dich mit klarem Kopf kultivieren. Die Beziehungen zwischen den Menschen sollen noch normal bleiben. NatŸrlich ist deine Xinxing sehr hoch und dein Herzenszustand sehr aufrichtig, du erhšhst deine Xinxing, erhšhst deine Ebene, tust nichts Schlechtes, sondern Gutes, so zeigt sich das. Manche erscheinen so, als ob sie geistig nicht mehr in Ordnung wŠren und alles Irdische durchschaut hŠtten und was sie sagen, kann von anderen auch nicht verstanden werden. Die anderen sagen dann: Wieso ist dieser Mensch nach dem Lernen des Falun Dafa so geworden? Anscheinend ist er geistig nicht mehr in Ordnung. In Wirklichkeit ist das nicht so, nur ist er zu aufgeregt, unvernŸnftig und entspricht nicht den normalen GrundsŠtzen. †berleg einmal: Wenn du das so machst, ist es auch nicht richtig, du bist dann in ein anderes Extrem gegangen und das ist wiederum Eigensinn. Du sollst darauf verzichten und ganz normal wie andere unter den alltŠglichen Menschen leben und dich kultivieren. Unter den alltŠglichen Menschen halten dich alle fŸr geistig verwirrt, wollen nichts mit dir zu tun haben und bleiben dir fern, niemand gibt dir Gelegenheit, deine Xinxing zu erhšhen, niemand betrachtet dich als einen normalen Menschen, ich sage, so geht das nicht! Deshalb mŸsst ihr unbedingt auf diese Frage achten und euch auf jeden Fall gut beherrschen.

 

Unser Kultivierungsweg ist anders als die gewšhnlichen Kultivierungswege, bei denen die Menschen in Trance, durcheinander und ganz verwirrt sind. Unser Kultivierungsweg verlangt von dir, dass du dich selbst bei klarem Verstand kultivierst. Manche sagen immerzu: ãLehrer, ich schwanke, sobald ich die Augen schlie§e.Ò Ich sage, das ist nicht unbedingt so, du hast dich schon daran gewšhnt, auf dein Hauptbewusstsein zu verzichten. Sobald du deine Augen schlie§t, lŠsst dein Hauptbewusstsein nach und es ist nicht mehr da, du hast dir diese Gewohnheit schon zu eigen gemacht. Warum schwankst du nicht, wŠhrend du hier sitzt? Bleibe mit offenen Augen in diesem Zustand, dann mach deine Augen leicht zu, schwankst du? Absolut nicht. Du glaubst, dass das Qigong eben so praktiziert werden sollte, du hast bei dir die Vorstellung gebildet, dass du nicht mehr da bist, sobald du die Augen schlie§t, und nicht mehr wei§t, wo du bist. Wir sagen, dass dein Hauptbewusstsein unbedingt klar bleiben muss, weil du bei diesem Kultivierungsweg dich selbst kultivierst. Du musst dich bei klarem Verstand erhšhen. Bei uns gibt es auch die ruhige MeditationsŸbung. Wie wird diese †bung praktiziert? Wir fordern von dir: Ganz gleich, wie tief du auch in die Meditation versinkst, du musst wissen, dass du selbst hier praktizierst, es ist keinesfalls erlaubt, in den Zustand einzutreten, in dem du von nichts mehr wei§t. Aber welche konkreten ZustŠnde werden dabei auftauchen? Es wird vorkommen, dass du ein wunderschšnes GefŸhl hast, wenn du dich hinsetzt, so als ob du in einer Eierschale sŠ§est, ein sehr angenehmes GefŸhl, du wei§t, dass du praktizierst, aber du hast das GefŸhl, dass sich der ganze Kšrper nicht bewegen kann. All das muss bei unserem Kultivierungsweg vorkommen. Es gibt noch einen anderen Zustand: Beim langen Sitzen spŸrst du, dass deine Beine nicht mehr da sind, du kannst dich nicht mehr daran erinnern, wo deine Beine sind; dein Kšrper ist nicht mehr da, deine Arme sind nicht mehr da und deine HŠnde sind auch nicht mehr da, nur der Kopf bleibt noch Ÿbrig. Wenn du weiterpraktizierst, wirst du bemerken, dass der Kopf auch nicht mehr da ist; nur noch dein Denken, ein kleiner Gedanke wei§, dass du hier praktizierst. Es genŸgt schon, wenn wir diesen Zustand erreichen. Warum? Beim Praktizieren in diesem Zustand befindet sich der Kšrper in einem optimalen Umwandlungszustand und das ist der beste Zustand, deshalb fordern wir dich auf, bei der ruhigen Meditation in einen solchen Zustand einzutreten. Aber du darfst nicht einschlafen oder dšsig werden, sonst kann das Gute von anderen praktiziert und weggenommen werden.

 

Alle unsere Praktizierenden sollen unbedingt darauf achten, dass sie sich unter den alltŠglichen Menschen nicht anormal verhalten. Wenn du unter den alltŠglichen Menschen keine gute Wirkung ausŸbst und die anderen sagen: ãWieso sind sie nach dem Lernen des Falun Dafa so geworden.Ò Dann bedeutet das nichts anderes, als dem Ruf des Falun Dafa zu schaden. Achtet unbedingt darauf. Auch in anderen Bereichen oder VorgŠngen der Kultivierung sollt ihr darauf achten, dass kein Frohsinn entsteht, dieses Herz lŠsst sich sehr leicht von DŠmonen ausnutzen.

 

 

Den Mund kultivieren

 

Vom ãMund kultivierenÒ wurde frŸher auch in der Religion gesprochen. Aber jenes ãMund kultivierenÒ, das sie meinten, bezog sich hauptsŠchlich auf diejenigen, die sich beruflich kultivierten, wie Mšnche und Taoisten, sie schlossen ihren Mund und sagten nichts. Weil sie beruflich Kultivierende waren, lag ihr Ziel darin, den Eigensinn des Menschen in noch grš§erem Ausma§ zu beseitigen. Sie meinten, dass Karma entstehe, sobald der Mensch denkt. In der Religion wird das Karma in gutes und bšses Karma unterteilt. Ganz gleich, ob es gutes oder bšses Karma ist, entsprechend der Leere des buddhistischen Systems und der Nichtigkeit des taoistischen Systems soll es nicht getan werden, deshalb sagten sie, dass sie nichts mehr tun. Denn sie kšnnen den schicksalhaften Zusammenhang der Dinge nicht sehen, also ob diese Sache in Wirklichkeit gut oder schlecht ist und welche schicksalhaften ZusammenhŠnge bestehen. Ein normaler Kultivierender hat nicht so eine hohe Ebene und kann solche Dinge nicht sehen, deshalb befŸrchtet er, dass eine Sache oberflŠchlich gesehen gut, aber dann vielleicht doch schlecht ist, wenn er sie tut. Deshalb bleibt er mšglichst tatenlos und tut nichts, um zu vermeiden, dass er weiterhin Karma erzeugt. Denn ist das Karma erzeugt worden, so muss es beseitigt werden, dann muss er Leiden ertragen. FŸr einen Kultivierenden steht zum Beispiel schon fest, bei welchem Schritt seine Kultivierungsenergie gešffnet wird; wenn du dir aber unnštigerweise Dinge in den Weg legst, werden fŸr die gesamte Kultivierung Schwierigkeiten verursacht. Deshalb spricht er von Tatenlosigkeit.

 

Das ãMund kultivierenÒ, von dem im buddhistischen System die Rede ist, bedeutet: Das Reden eines Menschen wird vom Denken und Bewusstsein des Menschen gesteuert, dieses Denken und Bewusstsein ist also nicht tatenlos. Wenn das Denken und Bewusstsein eines Menschen etwas denkt, etwas sagen oder etwas tun will, die Sinnesorgane und die Glieder des Menschen lenkt, kann das unter den alltŠglichen Menschen schon Eigensinn sein. Es gibt zum Beispiel Konflikte zwischen den Menschen: Du bist gut, er ist schlecht oder du hast dich gut kultiviert und er nicht. All dies sind an sich schon Konflikte. Reden wir nun vom Allgemeinen, wie zum Beispiel: Ich will das und das machen, jetzt soll diese Sache so oder so gemacht werden, schon kann jemand unabsichtlich verletzt worden sein. Denn die Konflikte zwischen den Menschen sind sehr kompliziert, vielleicht wird dadurch schon unabsichtlich Karma erzeugt. So kam es, dass sie davon redeten, absolut den Mund zu halten und nichts zu sagen. FrŸher wurde das ãMund kultivierenÒ in der Religion schon immer sehr ernst genommen. So hei§t es in der Religion.

 

Die Ÿberwiegende Mehrheit unserer Falun Dafa-Kultivierenden kultiviert sich unter den alltŠglichen Menschen (au§er den sich beruflich kultivierenden SchŸlern), so ist es nicht zu vermeiden, in der Gesellschaft der alltŠglichen Menschen das normale Leben eines alltŠglichen Menschen zu fŸhren und Umgang mit der Gesellschaft zu haben. Jeder hat seine Arbeit und man soll seine Arbeit gut machen; manche arbeiten eben durchs Reden, also steht das dann nicht im Widerspruch zueinander? Nein. Wieso nicht? Das ãMund kultivierenÒ, von dem wir sprechen, ist ganz anders als das bei ihnen. Weil die Kultivierungsschulen unterschiedlich sind, sind die Anforderungen auch unterschiedlich. Wenn wir den Mund aufmachen und reden, reden wir entsprechend der Xinxing eines Praktizierenden und sagen nichts, was Zwietracht bringen kšnnte und sagen nichts Schlechtes. Als Kultivierende mŸssen wir uns mit dem Ma§stab des Fa beurteilen und entscheiden, ob wir etwas sagen sollen oder nicht. Wenn etwas gesagt werden soll, das hei§t, wenn es mit dem Fa beurteilt wird und dem Ma§stab der Xinxing eines Praktizierenden entspricht, dann ist es kein Problem. Au§erdem mŸssen wir noch das Fa erklŠren und verbreiten, deshalb geht es nicht, wenn wir nicht reden. Also wenn wir vom ãMund kultivierenÒ reden, dann bezieht sich das auf den Ruhm und Reichtum der alltŠglichen Menschen, der nicht losgelassen werden kann, und auf das, mit dem die Kultivierenden bei der praktischen Arbeit in der Gesellschaft nichts zu tun haben; oder darauf, dass die SchŸler der gleichen Schule miteinander Sinnloses reden; oder dass jemand aus Eigensinn prahlt; oder dass jemand Klatsch verbreitet, den er Ÿber Hšrensagen erfahren hat; oder dass jemand Ÿber manche andere Sachen der Gesellschaft begeistert ist und sehr gerne darŸber redet. Ich denke, all dies ist Eigensinn der alltŠglichen Menschen. Und ich denke, dass wir in diesen Bereichen den Mund kultivieren sollen. Das ist das ãMund kultivierenÒ, von dem wir sprechen. FrŸher nahmen die Mšnche so etwas sehr ernst, weil Karma erzeugt wird, sobald sich die Gedanken nur einmal bewegen. Deshalb redeten sie von ãKšrper, Mund und GedankenÒ. Den Kšrper zu kultivieren, so wie sie es meinten, bedeutet, nichts Schlechtes zu tun; den Mund zu kultivieren bedeutet, nichts zu sagen; die Gedanken zu kultivieren bedeutet, nicht einmal zu denken. FrŸher wurden in diesen Bereichen sehr strenge Anforderungen an die berufliche Kultivierung im Tempel gestellt. Es genŸgt schon, wenn wir uns nach dem Ma§stab der Xinxing der Praktizierenden richten und uns gut beherrschen kšnnen bei dem, was wir sagen sollen und was nicht.

 


 

Lektion 9

 

 

Qigong und Sport

 

Auf normalen Ebenen neigen Menschen leicht dazu zu glauben, dass Qigong direkt etwas mit Sport zu tun hat. NatŸrlich, wenn es darum geht, einen gesunden Kšrper zu bekommen, stimmen Qigong und Sport von niedrigen Ebenen aus gesehen Ÿberein. Aber seine konkreten †bungsmethoden und die angewandten Mittel unterscheiden sich sehr stark von denen des Sports. Wenn jemand beim Sport einen gesunden Kšrper bekommen will, muss er die Menge der Bewegungen erhšhen und seinen Kšrper intensiv trainieren; bei der Qigong-Kultivierung ist es jedoch gerade umgekehrt, man soll sich nicht bewegen; und wenn man sich bewegt, sollen die Bewegungen sanft, langsam und rund sein oder man soll sich Ÿberhaupt nicht bewegen und zur Ruhe kommen. Das unterscheidet sich sehr stark von der Form des Sports. Also von hohen Ebenen her gesehen, dient Qigong nicht nur zur Krankheitsbeseitigung und Gesundheitserhaltung, sondern es beinhaltet Dinge auf noch hšheren Ebenen und hat tieferen Inhalt. Beim Qigong geht es nicht nur um das bisschen auf der Ebene der alltŠglichen Menschen, sondern es ist au§ergewšhnlich, au§erdem hat es auf unterschiedlichen Ebenen unterschiedliche Erscheinungen; es ist etwas, das sehr weit Ÿber die alltŠglichen Menschen hinausgeht.

 

Dem Wesen nach gibt es zwischen ihnen beim †ben auch einen gro§en Unterschied. FŸr die Sportler ist es erforderlich, die Menge der Bewegungen zu steigern, besonders die heutigen Sportler mŸssen ihren Kšrper immer in bester Kondition halten, damit ihr Kšrper dem modernen Leistungsniveau entspricht und den erforderlichen Standard erreichen kann. Um dieses Ziel zu erreichen, muss die Menge der Bewegungen erhšht werden, damit der Blutkreislauf im Kšrper gefšrdert wird, sodass die Stoffwechselfunktion verstŠrkt wird und der Kšrper immer nach oben tendiert. Warum muss die Stoffwechselfunktion verstŠrkt werden? Weil sich der Kšrper eines Sportlers immer in steigender, in bester Kondition befinden muss. Der Kšrper des Menschen besteht aus unzŠhligen Zellen und alle diese Zellen haben solch einen Verlauf: Die durch Teilung neu entstandene Zelle hat eine sehr starke Lebenskraft und ihre Tendenz zeigt nach oben. Wenn sie ihr Hšchstma§ erreicht hat, kann sie sich nicht mehr weiterentwickeln, sondern nur noch nach unten fallen; wenn sie ihren tiefsten Punkt erreicht hat, wird sie durch eine neue Zelle ersetzt. Nehmen wir zum Vergleich als Beispiel einen Zwšlfstundentag: Um sechs Uhr morgens entsteht durch die Teilung eine neue Zelle, die stŠndig eine Tendenz nach oben zeigt, nach oben, um acht, neun Uhr bis gegen zehn Uhr ist fŸr sie eine sehr gute Zeit. Um zwšlf kann sie nicht mehr weiter nach oben steigen, sondern nur noch nach unten fallen. Zu dieser Zeit hat die Zelle nur noch die halbe Lebenskraft und diese halbe Lebenskraft ist dann fŸr die Kondition eines Sportlers nicht mehr ausreichend.

 

Was ist dann zu tun? Sie intensivieren das Training und verstŠrken den Blutkreislauf, so entstehen neue Zellen, die die alten ersetzen, das ist ihr Weg. Das hei§t, dass eine Zelle, die ihren ganzen Lebenslauf noch nicht abgeschlossen hat, schon auf halbem Wege ihres Lebens ausgeschieden wird, deshalb bleibt der Kšrper immer leistungsfŠhig und tendiert nach oben. Aber die menschlichen Zellen kšnnen sich nicht endlos so teilen, die Anzahl der Zellteilungen ist begrenzt. Angenommen, die Zellen eines Menschen kšnnten sich in seinem ganzen Leben hundertmal teilen – in Wirklichkeit ist es mehr als eine Million Mal –, angenommen, die Zellen teilen sich hundertmal, so kšnnte ein normaler Mensch hundert Jahre leben. Aber jetzt haben die Zellen nur ein halbes Leben durchlaufen, so kann er nur fŸnfzig Jahre leben. Allerdings haben wir nicht gesehen, dass irgendein Sportler gro§e Probleme damit hat, denn die heutigen Sportler scheiden schon mit knapp drei§ig Jahren aus. Vor allem ist das heutige Niveau der WettkŠmpfe sehr hoch und die Sportler scheiden in gro§er Anzahl aus, danach fŸhren sie wieder ein normales Leben und deshalb scheint es keinen gro§en Einfluss zu haben. Theoretisch gesehen, ist es dem Wesen nach so, dass sein Kšrper dadurch gesund bleiben kann, aber sein Leben wird dadurch verkŸrzt. €u§erlich sieht ein Ÿber zehnjŠhriger Sportler schon wie ein Ÿber ZwanzigjŠhriger aus und ein Ÿber ZwanzigjŠhriger wie ein Ÿber Drei§igjŠhriger. Normalerweise machen die Sportler auf andere den Eindruck, als ob sie frŸhreif und vorzeitig gealtert seien. Wo es Vorteile gibt, gibt es auch Nachteile, es sollte ja von beiden Seiten betrachtet werden. In Wirklichkeit nehmen sie diesen Weg.

 

Die Qigong-Kultivierung steht geradezu im Gegensatz zum Sport, die Bewegungen sollen nicht heftig sein. Auch wenn es Bewegungen gibt, sind sie sanft, langsam und rund – sehr langsam; oder es gibt sogar Ÿberhaupt keine Bewegungen, man verharrt in Ruhe. Ihr kennt die Kultivierungsmethode der Meditation, bei der man sich in einem Ruhezustand befindet und die Frequenz des Herzschlags, die Blutzirkulation und alles Weitere verlangsamt wird. In Indien gibt es viele Yoga-Meister, die wer wei§ wie viele Tage lang unter Wasser sitzen oder in der Erde eingegraben bleiben kšnnen, sie kšnnen zur vollstŠndigen Ruhe kommen und sogar ihren Herzschlag unter Kontrolle halten. Angenommen, die Zellen eines Menschen teilen sich tŠglich einmal, so teilen sich die Zellen eines Kultivierenden alle zwei Tage einmal, jede Woche oder jeden halben Monat oder sogar nach einer noch lŠngeren Zeit, also hat er sein Leben schon verlŠngert. Das bezieht sich auf die Kultivierungswege, bei denen nur die Xinxing und nicht der Kšrper kultiviert wird. Bei ihnen kann dies auch erreicht werden und das Leben kann dadurch auch verlŠngert werden. Manche denken dann: ãIst das Leben, der ganze Lebensweg eines Menschen nicht etwa schon vorherbestimmt? Wie kann denn einer lŠnger leben, wenn er seinen Kšrper nicht kultiviert?Ò Das stimmt, denn das Leben eines Kultivierenden kann schon verlŠngert werden, wenn seine Ebene die Drei-Weltkreise durchbrochen hat, aber Šu§erlich sieht er sehr alt aus.

 

Bei einem Kultivierungsweg, bei dem der Kšrper wirklich kultiviert wird, werden die gesammelten hochenergetischen Substanzen stŠndig in den Zellen des menschlichen Kšrpers gespeichert. Wenn ihre Dichte stŠndig erhšht wird, kšnnen sie die Zellen des alltŠglichen Menschen allmŠhlich hemmen und nach und nach ersetzen. Dann wird eine qualitative VerŠnderung eintreten und dieser Mensch wird fŸr immer jung bleiben. NatŸrlich ist der Kultivierungsvorgang ein sehr langsamer Vorgang und es muss ziemlich viel hergegeben werden. Sehnen und Knochen strapazieren und das Herz leiden lassen, es ist gar nicht einfach. Kann das Herz bei den zwischenmenschlichen Reibereien der Xinxing unbewegt bleiben? Kann das Herz in Bezug auf die persšnlichen Vorteile unbewegt bleiben? Es ist sehr schwer, all das zu schaffen. Deshalb ist es nicht so, dass einer dieses Ziel schon erreichen kann, nur weil er diesen Wunsch hat. Nur wenn sich die Xinxing und die De eines Menschen durch die Kultivierung erhšht haben, kann dieses Ziel erreicht werden.

 

Schon immer haben viele Menschen Qigong und normalen Sport in einen Topf geworfen, in Wirklichkeit ist der Unterschied einfach zu gro§ und sie sind ganz und gar nicht das Gleiche. Nur auf der niedrigsten Ebene, auf der Qi geŸbt wird und von Krankheitsbeseitigung und Gesundheitserhaltung die Rede ist, also wenn man einen gesunden Kšrper bekommen will, haben Qigong und Sport ein gemeinsames Ziel. Aber von hohen Ebenen aus gesehen, ist das Ÿberhaupt nicht so. Die Kšrperreinigung durch Qigong hat auch ihren Zweck, au§erdem sollen sich die Praktizierenden an au§ergewšhnliche GrundsŠtze halten und nicht an die GrundsŠtze der alltŠglichen Menschen. Und der Sport ist nur eine Sache unter den alltŠglichen Menschen.

 

 

Gedanken

 

Wenn von Gedanken die Rede ist, sind damit die DenkaktivitŠten des Menschen gemeint. Wie werden die DenkaktivitŠten der Gedanken im Gehirn des Menschen im Kultivierungskreis betrachtet? Wie werden die unterschiedlichen Formen des Denkens – der Gedanken – des Menschen betrachtet? Und wie zeigen sie sich? In der modernen Medizin gibt es bei der Forschung Ÿber das menschliche Gehirn viele Fragen, die noch immer sehr schwer zu erklŠren sind, denn das ist nicht so einfach wie die Dinge auf der OberflŠche unseres Kšrpers. In den tiefen Schichten gibt es in unterschiedlichen RŠumen unterschiedliche Formen. Aber es ist auch nicht so, wie manche Qigong-Meister gesagt haben. Manche Qigong-Meister wissen selbst nicht, was das eigentlich ist, sie kšnnen es nicht richtig erklŠren. Sie glauben, wenn ihr Gehirn aktiv wird und ein Gedanke entsteht, kann schon etwas getan werden. Sie sagen dann, dass ihr Denken, ihre Gedanken das bewirkt haben. In Wirklichkeit ist es Ÿberhaupt nicht von ihren Gedanken bewirkt worden.

 

Wir erklŠren zuerst den Ursprung des menschlichen Denkens. In den alten Zeiten Chinas gab es einen Ausdruck: ãDas Herz denktÒ. Warum hie§ es, ãDas Herz denktÒ? In alten Zeiten war die Wissenschaft in China sehr weit entwickelt, weil die Forschung direkt auf den menschlichen Kšrper, das Leben und den Kosmos ausgerichtet war. Manche spŸren tatsŠchlich, dass das Herz denkt und manche spŸren, dass das Gehirn denkt. Warum ist das so? ãDas Herz denktÒ macht auch Sinn, denn wir haben gesehen, dass der Urgeist eines alltŠglichen Menschen sehr klein ist und die wirklichen Informationen, die vom Gehirn eines Menschen ausgesendet werden, sind nicht auf die Wirkung des menschlichen Gehirns zurŸckzufŸhren, sie werden nicht vom Gehirn, sondern vom Urgeist des Menschen ausgesendet. Der Urgeist des Menschen bleibt nicht nur im Niwan-Palast. Der Niwan-Palast, von dem im taoistischen System gesprochen wird, ist eben die ZirbeldrŸse, die die moderne Medizin erkannt hat. Wenn sich der Urgeist im Niwan-Palast befindet, dann spŸren wir tatsŠchlich, dass das Gehirn denkt und Informationen aussendet; wenn er sich aber im Herzen befindet, dann spŸren wir tatsŠchlich, dass das Herz denkt.

 

Der menschliche Kšrper ist ein kleiner Kosmos, es kann sein, dass sehr viele Lebewesen eines Praktizierenden ihre PlŠtze wechseln. Wenn der Urgeist seinen Platz wechselt und zum Bauch wandert, dann ist tatsŠchlich zu spŸren, dass der Bauch denkt; wenn der Urgeist zur Wade oder zu