Fa-ErklŠrung auf der Fa-Konferenz der Betreuer in Changchun

(26. Juli 1998 in Changchun, China)

Ich habe euch lange nicht mehr gesehen. Viele unserer Anwesenden haben mich noch nie persšnlich gesehen, dieser Anteil ist sogar sehr gro§. Aber ihr kultiviert euch alle sehr gut, es kann gesagt werden, dass alle diejenigen, die sich wirklich kultivieren, Schritt gehalten haben. Es ist das Gleiche, ob du mich gesehen hast oder nicht. Auf dem Weg der Kultivierung gibt es, solange du dich kultivierst, keinesfalls zwei Arten Behandlungen. (Beifall.)

Die meisten unserer Anwesenden sind Betreuer und haben viele BeitrŠge fŸr das Dafa geleistet. Ihr denkt, dass das, was ihr macht, relativ einfach zu sein scheint, es gibt auch keine Belohnung wie bei den FŸhrungskrŠften unter den gewšhnlichen Menschen. Ihr macht das voll und ganz aus eigenem Engagement und den Erkenntnissen Ÿber das Dafa, es scheint sehr einfach und keine den Himmel und die Erde erschŸtternde Sache zu sein. Jedoch sage ich euch, je gewšhnlicher sich die Dinge unter den gewšhnlichen Menschen zeigen, so kann es aber sein, dass die Erscheinungen auf den Ebenen, die ihr nicht seht und auf denen ihr euch kultiviert, wirklich gewaltig sind. (Beifall.) Das hei§t, ihr sollt eure Arbeit nicht fŸr zu einfach halten. Da ihr diese Arbeit nun schon einmal macht, sollt ihr sie auch gut machen. Auch die hohen Lebewesen sagen mir oft, sie finden, dass ihr ein sehr gutes Fundament fŸr euer zukŸnftiges Leben in einer sehr langen geschichtlichen Periode dadurch gelegt habt, dass ihr hier einen Beitrag fŸr das Dafa leisten konntet. Das hei§t, auch sie beneiden euch, auch sie haben keine solche Chance, hierherzukommen und diese Sachen zu tun. Wenn alle kommen wŸrden, kšnnte sie die Erde auch nicht aufnehmen, deshalb ist diese Arbeit nicht so einfach. Jetzt werden sich nicht viele Dinge in der Gesellschaft der gewšhnlichen Menschen zeigen, die sehr auffallend sind und weit Ÿber die gewšhnlichen Menschen hinausgehen, sie sind eben ganz unauffŠllig und gewšhnlich. Normalerweise gibt es bei unserer Kultivierung auch nichts                   Aufsehenerregendes, wir stŠhlen unsere Xinxing in allerlei Konflikten der gewšhnlichen Menschen.

In Wirklichkeit wissen viele unserer langjŠhrig Lernenden aus Changchun, dass es gar nicht einfach war, diese Sache zu tun, als damals das Fa und der Kultivierungsweg gerade verbreitet wurden; wir haben allerlei schwierige Zeiten durchlebt und erst spŠter wurde dieses Fa weit verbreitet, sodass es mehr Menschen erkennen konnten, deshalb war es am Anfang wirklich nicht einfach. Aber wir haben es durchgestanden, au§erdem war der erste Schritt der Verbreitung dieses Fa bei uns in Changchun. Damals wurde es nicht so hoch und tiefgrŸndig erklŠrt wie heute, das, was erklŠrt wurde, war nur etwas in der †bergangsperiode zwischen Qigong und der Verbreitung des wahren Fa. Erst spŠter wurde dieses Fa wirklich allmŠhlich offenbart, damit es mehr Menschen erkennen konnten, diese Sache wurde sehr systematisch getan. Aber sie zeigt sich wiederum nicht in der Form, in der die gewšhnlichen Menschen sie in der Gesellschaft der gewšhnlichen Menschen arrangieren, wir haben keine Organisationsmethoden wie bei der Verwaltung der Gesellschaft der gewšhnlichen Menschen oder Formen aus anderen Bereichen verwendet. All dies scheint sehr natŸrlich zu sein, wird jedoch von der OberflŠche bis in die Tiefe hinein getan, weil es eine sehr ernsthafte Sache ist, so ein gro§es Fa zu verbreiten.

Viele unserer Anwesenden sind langjŠhrig Lernende, Ÿberlegt einmal, von Anfang der Verbreitung dieses Fa bis heute habt ihr euch schon so lange kultiviert und habt tiefe Erkenntnisse Ÿber das Fa erworben. Au§erdem gibt es viele Menschen, die sich kultivieren, darunter gibt es Menschen aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Schichten; je hšher das Bildungsniveau ist, desto schneller verstehen sie es, so etwas wird bei den normalen Qigong nicht vorkommen. Warum ist es so? Eben weil unser Fa ein wirklich orthodoxes Fa ist. Durch solch eine lange Zeit der Kultivierung haben wir auch erkannt, dass dieses Fa keinesfalls irgendeine Theorie der Gesellschaft der gewšhnlichen Menschen ist. Selbst wenn du alles menschliche Wissen von frŸher bis heute und vom Inland bis zum Ausland durchblŠtterst, kannst du so etwas nicht finden. Jedoch erklŠren wir es in Verbindung mit dem Denken und den Anschauungen der heutigen Menschen, damit ihr es so weit wie mšglich verstehen kšnnt. Denn jeder hat eine feste Anschauung, die im Verlauf einer langen Zeit in der Gesellschaft gebildet worden ist, sie hat auch mit seiner eigenen Arbeit oder dem Fachgebiet zu tun, mit dem er sich beschŠftigt. Zum Beispiel betreiben manche wissenschaftliche Forschungen, manche sind beim MilitŠr beschŠftigt, manche beschŠftigen sich mit Politik, manche mit GeschŠften und so weiter. Jeder hat eine feste Anschauung in Bezug auf seinen eigenen Erfolg oder seine eigenen Erkenntnisse Ÿber die Welt und so weiter gebildet. Du glaubst, dass die Wahrheit eben so sein soll, wŠhrend er glaubt, dass die Wahrheit eben so sein soll, jeder hat eine eigene feste Anschauung.

Viele von uns wurden von dieser festen Anschauung behindert, als sie gerade das Fa erhielten, deshalb gab es bei allen einen Erkennungsprozess. NatŸrlich ging es bei den Menschen, die in der spŠteren Zeit das Fa gelernt haben, relativ schnell, es schien, als ob es beim Erkennen keine Hindernisse gŠbe. In der Anfangszeit, also bis vor ein oder zwei Jahren, wurden viele von euch beim Erhalten des Fa von ihren eigenen erworbenen Anschauungen aufgehalten. Manche beurteilten dieses Fa mit der experimentellen Wissenschaft, manche benutzten die materialistische Dialektik, um zu beurteilen, ob dieses Fa der materialistischen Dialektik entspricht oder nicht; und manche andere beurteilten das Fa mit den Weltanschauungen, die sie in GeschŠftskreisen gebildet haben. Das hei§t, Menschen aus unterschiedlichen Schichten haben ihr jeweiliges Hindernis. Um dieses Hindernis zu beseitigen, erklŠre ich dieses Fa so weit wie mšglich dem Denken, den Anschauungen und der Denkweise der heutigen Menschen entsprechend. Gleichzeitig beseitige ich bei der ErklŠrung des Fa alle Faktoren, die dich am Erhalten des Fa hindern. Ihr wisst, wenn viele Menschen mein Buch zum ersten Mal lesen, haben sie den Eindruck, dass ich von Wissenschaft spreche. In Wirklichkeit ist es nicht so. Wir benutzen die Denkweise der heutigen Menschen, um deine Anschauungen zu beseitigen, damit du es erkennen kannst. Ich habe den Zustand der heutigen Menschheit gesehen, und so habe ich es auf diese Weise arrangiert. Nur um es zu ermšglichen, dass du bei der Verbreitung des Fa profitieren und das Fa erhalten kannst und nicht von den verschiedenen Anschauungen beeinflusst wirst, mache ich es so, deshalb konnten mehr Menschen das Fa wŠhrend seiner Verbreitung in diesen Jahren erhalten.

Ihr, die anwesenden Betreuer und langjŠhrig Lernenden, habt viel, viel gro§artige Arbeit gemacht, die ihr noch nicht erkennen kšnnt, es ist wirklich eine gro§artige Arbeit. In der Gesellschaft der gewšhnlichen Menschen zeigt sie sich jedoch ganz unscheinbar. Dieses Fa wird verbreitet und kann von noch mehr Menschen, von den Menschen aller gesellschaftlichen Schichten erkannt werden. Wenn es niemand lernen und sich niemand kultivieren wŸrde, dann wŠre es umsonst. Dieses unser Fa spricht die kosmische Wahrheit aus, die seit der Erschaffung des Himmels und der Erde niemand erklŠrt hat. Wir erklŠren es in der Form, indem wir die GrundsŠtze erklŠren und deine Hindernisse mit Hilfe der Anschauungen, die die Menschen verstehen kšnnen, beseitigen, damit du die kosmischen GrundsŠtze wirklich erkennen kannst. Deshalb wusste ich schon damals, als dieses Fa gerade verbreitet wurde, dass es fŸr die Menschen kein Problem sein wird, es zu lernen. Aber ob die Menschen sich wirklich und tatsŠchlich weiter kultivieren kšnnen, dabei gibt es noch eine andere Frage, nŠmlich, ob wir wirklich ein Umfeld fŸr die tatsŠchliche Kultivierung haben kšnnen, sodass die Lernenden sich wŠhrend des Erhaltens des Fa und der Kultivierung im Fa stetig erhšhen kšnnen. Das ist das Allerwichtigste.

Gestern sagte ich noch zu den ZustŠndigen der Changchun Betreuungsstelle: Eure                                   allerallerwichtigste Sache ist, ein stabiles Umfeld zur Kultivierung, das nicht gestšrt wird, fŸr unsere Lernenden zu schaffen; das ist eure grš§te Verantwortung. Bei euch hier Anwesenden ist es genauso. Dass eure Betreuungsstellen und Betreuungsorte nicht gestšrt werden und ihr die Menschen zur Kultivierung anleitet, ist eure grš§te Verantwortung. NatŸrlich habe ich am Anfang diese Sachen getan, jetzt macht ihr sie, weil ihr schon ein Element des Dafa geworden seid. Ich kann auch nicht persšnlich fŸr so viele Menschen Ÿberall hinfahren. Im ganzen Land gibt es Ÿber 2000 KreisstŠdte, in jeder Kreisstadt und in jeder Stadt gibt es wer wei§ wie viele †bungsgruppen, es ist unmšglich, dass mein fleischlicher Kšrper Ÿberall hingeht. Das Fa ist schon verbreitet, wir haben das Fa, ihr wisst alle, wie ihr das machen sollt, ihr macht das auch sehr gut. Wir haben keinerlei Regeln oder Vorschriften.

Ihr wisst, als Shakyamuni sein Fa verbreitete, legte er Ÿber hundert Gebote fest, um zu vermeiden, dass bei den SchŸlern wŠhrend der Kultivierung Probleme auftauchen. Das Ziel war, dass sie sich nach diesen Geboten kultivieren konnten und keine Probleme auftauchen wŸrden und um sicherzustellen, dass sie zur Vollendung kommen konnten. Wir aber haben heute keinerlei Regeln oder Vorschriften. Warum? Weil ich die Menschen nicht durch irgendeine Šu§erliche Form unter Kontrolle halten will. Denn keine einzige Šu§erliche Form, kein einziger Befehl und keinerlei Mittel kšnnen das Menschenherz verŠndern, das Menschenherz muss man selbst verŠndern. Wenn man es selbst nicht verŠndern will, kann es niemand verŠndern, alle Gesetze und Verordnungen kšnnen nur die OberflŠche heilen, nicht aber die Wurzel. Denn wenn sich das Menschenherz nicht von Grund auf bewegt und verŠndert, handelt er, wenn du ihn nicht siehst, immer noch nach seinen eigenen Anschauungen, soviel ist sicher. Also, nur die VerŠnderungen des Menschenherzens und die Wiedererhšhung des Menschenherzens sind am allerwichtigsten, nur so kšnnen die Menschen von der Wurzel her verŠndert werden, die Menschheit wieder aufsteigen und die Kultivierenden zur Vollendung kommen. Au§er dieser gibt es keine andere Methode.

Ihr habt fŸr diese Sache viel, hart und mŸhsam gearbeitet. Ich kann euch nicht wie bei den gewšhnlichen Menschen dafŸr danken, weil ihr Kultivierende seid. Ihr verbindet all eure Arbeit mit eurer eigenen Erhšhung, deine Arbeit und deine Kultivierung kšnnen keinesfalls getrennt werden. Die Probleme, die unterschiedlichen Meinungen, die dir bei der Arbeit begegnen, sowie das VerschŠrfen der Konflikte sind alle die besten Chancen fŸr die Erhšhung deiner Xinxing. Wenn solche Chancen nicht fŸr dich geschaffen wŸrden, kšnnten sich unsere Betreuer nicht erhšhen. Wenn alle auf dich hšren und das tun wŸrden, was du sagst, dann denke ich, dass du es nicht einmal bemerken kšnntest, wenn du die anderen auf einen hŠretischen Weg fŸhrst, nicht wahr? NatŸrlich wird niemand von uns das tun. Doch wirst du dich bei deiner Kultivierung und bei deiner Arbeit erhšhen, das hei§t, dass deine Arbeit mit deiner Kultivierung verbunden sein soll. Ich werde auch keine Dankesworte sagen, denn ihr alle seid meine SchŸler; so etwas gibt es nicht, dass der Meister den SchŸlern Dankesworte sagt, deshalb sage ich sie auch nicht. (Beifall.)

Ich freue mich sehr, euch zu sehen. Ich habe mit manchen Lernenden von Zeit zu Zeit Kontakte gehabt, ich habe gesehen, dass ihr euch stark verŠndert habt, auch diejenigen, die erst seit kurzer Zeit dabei sind, haben sich stark verŠndert, manche haben sich sehr stark verŠndert. Im Nu war Ÿber ein Jahr vorbei; seit dem letzten Mal, als ich in Changchun das Fa erklŠrte, bis heute sind schon einige Jahre vergangen, zwischendurch kam es nie vor, dass ich so viele von Euch sehen konnte. Dieses Mal bin ich in die Heimat zurŸckgekommen, denn ich wollte euch wirklich einmal sehen. FrŸher machten wir uns immer um ein Problem Sorgen, nŠmlich, sobald ich irgendwo erscheine, wollen viele Lernende zu jenem Ort kommen. Dann wurde in vielerlei Hinsicht Druck auf die Gesellschaft verursacht, vor allem gibt es einfach sehr viele Menschen, die dieses Dafa lernen; wenn sowohl das Inland als auch das Ausland mitgerechnet werden, gibt es um die 100 Millionen Menschen. Au§erdem lernen es die Menschen eifrig und solide, sobald sie damit in BerŸhrung kommen. Es ist nicht so wie bei dem †ben von anderen Sachen, heute Ÿbt er, morgen aber nicht mehr.

Bei uns hier ist es aber anders. Ihr seid hereingekommen, wir tragen die Verantwortung fŸr euch und lassen euch kultivieren, erhšhen, wieder aufsteigen und zur Vollendung kommen. Dies kšnnt ihr auch sehen. Au§erdem tragen wir die Verantwortung fŸr die Gesellschaft; ganz gleich in welcher Situation, wir verhalten uns aufrichtig. Das ist vorteilhaft fŸr die Gesellschaft, fŸr dich selbst, und auch fŸr deine Familie oder unterschiedliche Lebensumgebungen. DarŸber brauche ich nicht weiter zu erzŠhlen, das wisst ihr selbst. Deshalb kann dieses Fa in der Gesellschaft so einen gro§en Einfluss und so eine gro§e Wirkung haben, und erst so lernen es so viele Menschen. Sobald ich irgendwo erscheine, wollen viele Menschen kommen und der Druck in vielerlei Hinsicht wŸrde sehr gro§ sein. Manche Lernende fragten mich: Lehrer, kšnnten Sie zu uns kommen? Ich kann ihm nicht so leicht eine Antwort geben. Wenn ich ihm zusage, dann muss ich hingehen, deshalb kann ich ihm nicht so leicht antworten. Sobald ich zusage, also gut, dann werden es alle Lernenden dort weitererzŠhlen, und so werden viele Menschen dorthin gegangen sein, bevor ich dort bin, das ist mšglich. Vor allem, wenn die Anzahl der Menschen gro§ ist und manche Behšrden der Gesellschaft uns noch nicht kennen kšnnen oder uns noch nicht verstehen, werden wir manchen Schaden erleiden, sodass das Umfeld der Kultivierung fŸr die Lernenden sabotiert wird, deshalb will ich so etwas nicht machen.

Heute jedoch komme ich aus zwei GrŸnden: Der eine ist, dass wir uns Ÿber ein Jahr nicht gesehen haben, au§erdem ist hier meine Heimat, das kann ja als ein Sonderfall gelten, au§erdem treffen wir uns mit den Betreuern; zuvor konnte nur gesagt werden, dass die Betreuer sich treffen, weil es keinen Platz gibt, dessen Grš§e fŸr ein Treffen der Lernenden geeignet wŠre; in Changchun gibt es keinen Platz fŸr mehrere Zehntausend Menschen, es kann nur so sein. Der andere ist: Ich wohne Ÿberwiegend im Ausland, und so werden in dieser Hinsicht vielleicht Probleme vermieden. Das sind nun einmal die zwei GrŸnde dafŸr. Aber ganz gleich wo ich bin, ich wei§ von deinem Kultivierungszustand, ich wei§, wie sich jeder kultiviert. Solange du es lernst und dich kultivierst, werde ich mich um dich kŸmmern.

Es ist kein Problem, dass ihr die raubgedruckten BŸcher gekauft habt, das ist sicher. BŸcher haben nun einmal wei§e BlŠtter und schwarze Schriftzeichen, sie haben an sich keine Wirkung. Sei es unser "Zhuan Falun" oder auch andere BŸcher von uns, was wirklich Wirkung hat, sind der innere Sinn und die wahren wesentlichen Faktoren dahinter. So etwas gibt es in anderen BŸchern nicht. Au§erdem, ganz gleich, ob sie von Hand abgeschrieben oder raubgedruckt wurden, solange du sie lernst und dich kultivierst, ist ihr innerer Sinn schon von selbst da, denn der Fofa ist grenzenlos, die Macht, die er zeigt, ist sehr gro§. Au§erdem geht es dabei nicht um die Begriffe von Zeit und Raum der gewšhnlichen Menschen, es ist všllig anders. Aber die raubgedruckten BŸcher, deren Schriftzeichen neu gesetzt wurden, solltet ihr keinesfalls kaufen, au§erdem sollt ihr, nachdem ihr sie entdeckt habt, den entsprechenden Behšrden helfen, der Sache auf den Grund zu gehen. Bei den BŸchern, die mit Hilfe von Fotokopien aus dem originalen Buch gedruckt wurden, gibt es kein Problem, deren Inhalt wird nicht fehlerhaft sein.

Heute will ich mich hauptsŠchlich mit euch treffen, viele wollen mich auch sehen, deshalb setzte ich mich heute ein bisschen hšher. (Beifall.) Da ich nun einmal gekommen bin, erklŠre ich euch nebenbei noch einige Fragen. Es ist auch nicht leicht, uns einmal zu treffen; wenn es unsere Anwesenden fŸr notwendig halten, Fragen zu stellen, kšnnt ihr Zettel schreiben und sie mir hochreichen, ich beantworte sie dann fŸr euch. Aber es soll kurz und bŸndig sein, du sollst nicht sagen: Oh Lehrer, wie ich dich doch vermisse, oder wie gut das Fa doch ist; und danach stellst du erst die Fragen. So nicht. Du sollst es nur so schreiben: Ich habe diese oder jene Frage. Du sollst gleich zur Sache kommen, so kann ich schneller lesen und brauche weniger Zeit beim Antworten.

Zuerst spreche ich zwei Fragen an. Manche Fragen habe ich unter verschiedenen UmstŠnden schon erklŠrt, manchmal zeigen sie sich jedoch in einigen wenigen Regionen oder unter einigen wenigen UmstŠnden relativ auffallend, deshalb wŠre das nichts anderes als ein Wiederholen. Ich kann jedoch fŸr euch noch einmal genauer darauf eingehen.

Die erste Frage ist, warum die Grammatik unseres Dafa nicht den Normen entspricht. Diese Frage scheint unter den Intellektuellen, unter denjenigen mit einem relativ hohen Bildungsniveau, vor allem bei denjenigen, die sich mit Literatur beschŠftigen oder Chinesisch studieren und so weiter - also bei Menschen dieser Bereiche gibt es sehr gro§e Hindernisse. Warum kšnnen wir nicht mit der standardisierten Sprache der gewšhnlichen Menschen das Fa erklŠren? Ihr wisst, dass die standardisierten AusdrŸcke definiert werden, "dieses Wort hat genau diese Bedeutung"; au§erdem hat die standardisierte Sprache Grenzen und kann das riesengro§e Fa nicht ausdrŸcken. In diesem gigantischen Kosmos ist der Erdball der Menschheit noch nicht einmal ein Staubkorn im Staubkorn eines Staubkornes, so klein ist er. Wie kann er so ein gro§es Fa aufnehmen? Wie kann es sein, dass das kosmische Fa durch die Sprache der Menschheit eingeschrŠnkt wird? Wie kann es der standardisierten Sprache der Menschheit entsprechen? Das ist absolut unmšglich.

Dieses unser Fa verwendet nur die menschliche Sprache. Was das angeht, wie ich es mit dieser Sprache erklŠre, so genŸgt es schon, wenn du es verstehen kannst; so ist der Zweck, deshalb ist diese Sprache nicht standardisiert. FŸr die heutige Verbreitung des Fa gibt es in meinem Kopf keinerlei Dinge, die von festen Anschauungen gebildet sind.

Ich erklŠre noch eine Frage, nŠmlich warum gibt es in unserem Dafa AusdrŸcke aus dem daoistischen System? Einige wenige Menschen aus den Religionen greifen uns an und sagen: Er redet gemischt Ÿber die Dinge des buddhistischen und auch des daoistischen Systems, er redet auch noch Ÿber Wissenschaft. In Wirklichkeit, wie kšnnen sie das verstehen? Ganz gleich, ob es Wissenschaft, buddhistisch oder daoistisch ist, es ist nur ein kleines bisschen von einem winzigen bisschen auf der niedrigsten Ebene dieses Dafa. NatŸrlich muss ich das Fa, wenn ich es den modernen Menschen erklŠre, in Verbindung mit den Anschauungen der heutigen Menschen erklŠren; wenn ich es mit der Sprache und den AusdrŸcken im Himmel erklŠren wŸrde, wŸrdest du es nicht verstehen; oder wenn wir viele moderne, neue AusdrŸcke erschaffen wŸrden, kšnntest du es auch nicht verstehen, deshalb muss das Fa auf diese Weise erklŠrt werden. Also warum gibt es nun AusdrŸcke aus dem daoistischen System? Eigentlich habe ich diese Frage schon unter verschiedenen UmstŠnden erklŠrt. Dieser unser Dafa geht sehr, sehr weit Ÿber den Bereich des buddhistischen Systems hinaus, ich erklŠre das kosmische Fa auf dem Standpunkt des buddhistischen Systems. Ganz gleich wie gro§ dieses Fa auch sein mag, ich befinde mich nicht darin; all ihr Lebewesen befindet euch darin. Das hei§t also, alle Lebewesen sind vom Fa erschaffen worden, eure Lebensumgebung und eure Lebensart sind auch vom Fa erschaffen worden. In dem umfassenden Bereich dieses Dafa, also im ganzen Kosmos gibt es natŸrlich nicht nur das buddhistische System, dieses eine System. Es gibt natŸrlich Buddhas, Daos und auch noch allerlei Arten von Gottheiten, allerlei verschiedene Gottheiten, von denen ihr noch nicht wissen kšnnt.

So ein gro§er Kosmos, ich erklŠre so ein gro§es Fa, natŸrlich gibt es darin Dinge des daoistischen Systems und auch Dinge von Gottheiten. In Wirklichkeit habt ihr nicht erkannt, dass es darin auch noch Dinge der westlichen Religionen gibt. Denn heute stehe ich nicht nur vor den Chinesen, nicht nur vor einem Volk, sondern vor vielen, vielen Všlkern. Au§erdem muss ich alle Substanzen und alle Lebewesen, die abgewichen sind, zu dem ursprŸnglichsten, anfŠnglichsten und besten Zustand zurŸckfŸhren, deshalb habe ich es so getan. Das hei§t, obwohl ich sage, dass ich den Fofa erklŠre, erklŠre ich dem Wesen nach vom Standpunkt des Buddhas her das kosmische Fa. Ich erscheine in der Gestalt eines Buddhas, dann ist es auch nicht falsch, dass ich sage, dass es Fofa ist.

Ich muss Verantwortung fŸr euch tragen, ich kann euch nicht alle zu der Falun-Welt des buddhistischen Systems oder zu den anderen Buddha-Welten bringen. Denn ihr macht euch alle Ÿber eins Gedanken: Lehrer ich will nun mal in Ihre Welt kommen. Eure Gedanken sind nicht falsch, aber ich sage euch, ich schaue nur auf euer Herz. Wenn du mit den Anschauungen der gewšhnlichen Menschen Ÿber die Gottheiten nachdenkst oder versuchst, mit dem Denken der gewšhnlichen Menschen die Gottheiten zu verstehen, wirst du dir nie klar darŸber werden. Wenn du heute schon gšttliche Gedanken hŠttest, wŸrde sich deine ganze Anschauung Šndern. Wenn du frŸher deine Welt hattest, wenn du von unterschiedlichen Ebenen gekommen bist, um das Fa zu erhalten, wenn du ein Dao oder eine Gottheit warst, musst du zu deinem ursprŸnglichen Ort zurŸckkehren. Ich sage euch oft, dass ihr nicht einmal wisst, was eure Vergangenheit war und wie es war. Du brauchst dich nur zu kultivieren, du brauchst dich nur diesem Dafa anzugleichen, das hei§t, ganz gleich, ob du ein Buddha, ein Dao oder eine Gottheit warst, du musst dich diesem kosmischen Dafa angleichen, erst dann kannst du zurŸckkehren, mit den Dingen der Zukunft wirst du garantiert sehr zufrieden sein. Nicht nur, dass du sehr zufrieden damit sein wirst, sondern du wirst auch etwas bekommen, was du dir noch nicht einmal vorstellen kannst, ich gebe dir etwas noch Besseres und eine noch bessere Umgebung als die von frŸher, das alles kšnnt ihr euch nicht vorstellen. (Beifall.) Ich sage, das ist eben der Grund dafŸr, warum es bei uns auch AusdrŸcke aus anderen Religionen gibt.

Wenn von Religion die Rede ist, so ist sie meiner Ansicht nach die Erkenntnis der Menschen und ein Name, den die Menschen erfunden haben. Der BegriffReligion" ist sehr undeutlich, sie hat keine feste Definition. Als Shakyamuni sein Fa verbreitete, hat er nicht gesagt, dass er eine Religion sei; Jesus hat auch nicht gesagt, dass er das Christentum sei; die heilige Maria hat auch nicht gesagt, dass sie der Katholizismus sei. In Wirklichkeit haben sie ihre eigene Benennung, sie haben ihre eigene Benennung fŸr die SchŸler, sie ist keinesfalls jener Begriff, von dem die Menschen reden. Die Gottheiten erkennen die Religionen nicht an, deshalb kšnnen sich viele Menschen in den heutigen Religionen nicht erfolgreich kultivieren. In Wirklichkeit wollen sie sich nicht unbedingt wirklich kultivieren, sie haben nur ein solches Herz und finden es gut; was sie bewahren, sind die Religionen an sich und nicht Buddha. Der Buddha schaut nur auf das Menschenherz, die Gottheiten schauen nur auf das Menschenherz. Wenn du dich in den Religionen nicht wirklich kultivieren kannst, bedeutet das alles nichts. Es kann nur gesagt werden, dass du dich zur Religion bekehrt hast oder ein Mšnch oder eine Nonne geworden bist, aber das bedeutet nicht, dass du ein SchŸler des Buddhas bist. Der Buddha schaut nur auf das Menschenherz, Mšnch oder Nonne zu werden ist nur eine Formsache und zeigt das Herz, das sich dem Buddha zuwendet. Nur die wesentliche VerŠnderung bedeutet die wirkliche Bekehrung zum Buddha. Wenn dein Herz kein Mšnch oder keine Nonne geworden ist, wenn dein Herz sich nicht bekehrt hat, dann nutzt das alles nichts. NatŸrlich, du sagst: Mein Herz ist doch sehr fromm. Dass du fromm bist, bezieht sich nur auf die Religionen und ist eine Erscheinungsform deines tatenvollen Handelns, jedoch keine Kultivierung, das bedeutet, dass es keine Unterschiede dazwischen gibt. Mit dieser Frage will ich hauptsŠchlich sagen, dass dieses Fa einfach zu gro§ ist und alle Kultivierungsmethoden und alle Lebewesen im Kosmos umfasst. Ich habe eigentlich nur wenige daoistische AusdrŸcke verwendet; weil auf der Erde nicht viele orthodoxe Religionen Ÿberliefert worden sind, kann ich auch nur Ÿber diese wenigen Arten sprechen. In Wirklichkeit gibt es viel zu viele Kultivierungsmethoden im Kosmos, in der Gesellschaft der Menschheit jedoch gibt es nur einige davon.

Ich wollte mich nur mal mit euch treffen und nicht zu viel reden. Was die Sachen bei der Kultivierung angeht: Ganz gleich, ob du mich siehst oder nicht, du kannst dich gleichfalls kultivieren, das ist kein Problem. Aber ihr wolltet mich immer sehen, deshalb benutze ich diese Gelegenheit, um euch zu treffen. Denn mehr habe ich fŸr euch nicht vorbereitet, was ich euch erklŠren wollte, ich denke, es ist auch nicht so einfach, dass wir uns mal treffen. Vorhin habe ich gesagt, dass ihr mir Zettel zureichen kšnnt. Jetzt kšnnt ihr die Zettel abgeben; ich werde die Fragen beantworten, die zu beantworten notwendig sind.

 

Frage: FŸr die zwei Jingwen "Entwurzeln " und "FŸr wen existieren" gibt es bei unserer †bungsgruppe zwei Arten von VerstŠndnis: Eins ist, dass das richtig ist, was man tut, um das Fa zu bewahren; das andere ist, in Bezug auf die Kultivierung: wenn man sich nach oben kultiviert hat, ist das, das beste Bewahren vom Fa.

Meister: Ich sage euch, nachdem ich die zwei Artikel geschrieben habe, kšnnen sie manche mit dem Herzen des Kultivierenden lesen, manche jedoch mit dem Herzen der gewšhnlichen Menschen. Manche haben Fehler gemacht, geben es aber nicht zu. Auch wenn er meine Artikel sieht, will er es nicht zugeben und versucht sogar noch, sich mit dem Herzen des gewšhnlichen Menschen zu rechtfertigen. Wenn manche unter uns streiten, suchen sich die beiden meine Worte im Fa aus, um sich auseinander zu setzen. Ihr habt alle mit dem Herzen des gewšhnlichen Menschen das Dafa aus dem Zusammenhang gerissen. Ihr habt es alle nicht vom Standpunkt des Fa her erkannt. Wenn ihr versuchen kšnntet, es von einem anderen Standpunkt her zu erkennen, wŸrdet ihr nicht so handeln. Jeder Konflikt, der euch begegnet, hat etwas mit eurem eigenen Herzen zu tun. "Entwurzeln" ist wegen eines Ereignisses in Beijing geschrieben worden, viele von uns wissen vielleicht davon, ich will nicht davon reden, wie diese Sache an sich zu betrachten ist.

 

Frage: Shakyamuni ist von der sechsten Schicht des Kosmos gekommen, aber warum hat er den Rand des kleinen Kosmos nicht gesehen?

Meister: Das ist nicht mit eurem logischen Denken der gewšhnlichen Menschen zu begreifen. In Wirklichkeit ist Shakyamuni nicht nur von der sechsten Schicht des Kosmos gekommen, sondern von einer sehr hohen Ebene. Es war unmšglich, dass er mit so hohen Dingen in die Menschenwelt kommt, die damaligen Menschen konnten nur begrenzte Fa-GrundsŠtze akzeptieren, deshalb hat Shakyamuni das Fa des Arhats Ÿberliefert; was heutzutage hinterlassen worden ist, ist nichts weiter als das. Jedoch hat er damals tatsŠchlich auch viele noch hšhere Fa-GrundsŠtze erklŠrt, aber alle diese sind nicht hinterlassen worden. In den Ÿber 40 Jahren der Fa-ErklŠrung hat er auch tatsŠchlich das Fa innerhalb des "Vier Gro§en" erklŠrt. All dies hat nichts mit eurer Kultivierung zu tun. Ich sage dir, ganz gleich, wer von wo kommt, unter unseren Anwesenden gibt es auch manche, die von sehr hohen Ebenen gekommen sind, aber du kannst dennoch nichts sehen, noch nicht einmal die Dinge au§erhalb der Menschheit kannst du sehen. Die Menschen wŠhrend der Kultivierung oder bei der Verbreitung des Fa mŸssen eben so handeln und eingeschrŠnkt sein, damit sie auf der Erde bleiben kšnnen. Ich sage euch, wenn ich nicht die Gedanken eines gewšhnlichen Menschen hŠtte, kšnnte auch ich nicht hier bleiben. Ich habe mir die Gedanken eines Menschen zusammengebastelt, bevor ich diese Sache tat, deshalb kann ich unter den Menschen bleiben und euch das Fa auf diese Weise erklŠren. Viele Dinge kšnnt ihr nicht verstehen.

 

Frage: Beeinflussen sprachliche Hindernisse die Arbeit als Betreuer?

Meister: Manche sprachlichen Hindernisse sind gro§, manche klein; wenn wir nur ein bisschen stammeln oder nur ein bisschen Probleme mit der Zunge haben oder das Ausdrucksvermšgen ein bisschen schwach ist, dann hat das alles keinen Einfluss. Aber wŠhrend heute die Anzahl der Menschen, die unseren Dafa lernen, immer grš§er und die gesellschaftliche Schicht, mit der wir Kontakte haben, immer hšher wird, so denke ich, dass es nicht passend ist, wenn wir alle so ziellos daherplappern. Viele Menschen mit hohem Wissensniveau wŸrden in der anfŠnglichen Zeit des Lernens des Fa tatsŠchlich beeinflusst werden.. Deshalb schlage ich vor: Den Betreuern, die Sprachhindernisse haben, kann ein Assistent zur VerfŸgung gestellt werden, der hohe Erkenntnisse vom Fa hat und dessen Bildungsniveau hoch ist (hohes Bildungsniveau bedeutet nicht unbedingt hohe Erkenntnisse vom Fa), er muss sehr hohe Erkenntnisse vom Fa haben, er muss das Fa zumindest schon einige Zeit gelernt und manche PŠsse Ÿberwunden haben und nicht mehr hin und her schwanken, solch ein Mensch kann dir als ein Assistent zur VerfŸgung gestellt werden; oder man wechselt die Betreuer aus. Denn ihr macht die Arbeit des Betreuers nicht um der Sache wegen, sondern um euch zu kultivieren. Wenn jemand sagt: "Ich will eben Betreuer bleiben und darf nicht ausgewechselt werden", dann muss dieses Herz meiner Ansicht nach frŸher oder spŠter beseitigt werden, dies muss frŸher oder spŠter einmal vorkommen. Du bist nicht gekommen, um Betreuer zu werden, sondern um dich zu kultivieren, das sollst du dir merken. Ich denke, es ist kein Problem, wenn man ein wenig sprachliche Hindernisse hat.

 

Frage: Kšnnen wir die frŸheren Ebenen durchbrechen, wenn wir durch Kultivierung zurŸckkehren?

Meister: Du denkst immer noch mit den menschlichen Gedanken an die Sachen der Gottheiten. Wenn du dir in Zukunft darŸber im Klaren bist, wirst du wegen dieser Frage rot werden. KŸmmere dich nicht um solche Sachen. Dafa hat fŸr euch das Beste erschaffen, ihr braucht euch nur zu kultivieren. In Wirklichkeit ist das, was vielen von uns am Herzen liegt, das Heimkehren, und nicht, wie weit sie von Zuhause entfernt sind. Die Begriffe der Gottheiten dafŸr sind ganz anders als eure, es ist nicht so, wie ihr es euch vorstellt.

 

Frage: Wie viele Welten gibt es noch au§er der Falun- Welt auf noch hšheren Ebenen?

Meister: Deine Gedanken sollen sich der Kultivierung hingeben! Ich sage dir, es gibt unzŠhlig viele. Kannst du herausfinden, wie viele MolekŸle dein Kšrper hat? Die Kšrper innerhalb der Drei-Weltkreise werden alle menschliche Kšrper genannt. Im Kšrper eines Menschen ist es folgenderma§en: Die mikroskopischen Teilchen bilden die Schicht der grš§eren Teilchen, dann bildet die Schicht der grš§eren Teilchen wiederum die Schicht der noch grš§eren Teilchen; der sogenannte menschliche Kšrper ist ein zusammengefasster Name innerhalb der Drei-Weltkreise. Du wei§t noch nicht einmal, wie viele Teilchen es allein innerhalb der Drei-Weltkreise gibt! UnzŠhlige. Ganz gleich, wie weit ihr euch kultiviert, keiner von euch Anwesenden kann erfahren, wie viele Welten es im Kosmos gibt, und das ist absolut so.

 

Frage: Ich praktiziere schon einige Jahre und schlafe bei der Meditation oft ein, das verwirrt mich schon die ganze Zeit.

Meister: Ihr wisst alle, dass ihr Leiden ertragen sollt; aber hast du nicht mal daran gedacht, dass dein Einschlafen dich auch dŠmonisch quŠlt und dich nicht kultivieren lŠsst?! Soll nicht etwa dein Wille in diesem Moment wirken? Ich glaube nicht, dass du mit gešffneten Augen unbedingt schlafen wirst?! Wenn es nicht geht, dann praktiziere halt mit gešffneten Augen, du musst diesen Pass unbedingt Ÿberwinden.

 

 

Frage: Ich erziehe mein Kind, aber es hšrt nicht auf mich; wenn es weiter nicht auf mich hšrt, dann lasse ich es, ist das richtig?

Meister: Es ist nicht ganz so, die ZŸgellosigkeit gegenŸber den Kindern ist ein Verbrechen der Eltern. Man kann nicht sagen, dass das nichts mit euch, Generation fŸr Generation, zu tun hat, dass die heutige menschliche Gesellschaft schon derma§en verŠndert ist. Ich sage euch, die Kinder mŸssen unbedingt gezŸgelt werden. Ich habe bemerkt, dass die Gesetze in der amerikanischen Gesellschaft dazu gefŸhrt haben, dass man die Kinder nicht mehr zŸgeln darf. Kinder zu zŸgeln wŸrde wie ein Versto§ gegen die Gesetze sein, deshalb lŠsst man ihnen freien Lauf. Wir brauchen nicht von der Hšflichkeit zu sprechen, die Kinder kennen noch nicht einmal die elementarsten menschlichen Dinge; was fŸr eine Menschheit wird in der Zukunft gebildet?! Jedoch sage ich euch, wir haben in China die Tradition, dass du deine Kinder zŸgeln und sie erziehen musst, du darfst ihnen nicht freien Lauf lassen. Du darfst sie sowohl schlagen als auch beschimpfen, von was wir hier reden ist, dass die Kultivierenden sich nicht Šrgern sollen. Das Kind darf gezŸgelt werden; wenn du guter Laune bist und es schlŠgst, wenn du es lŠchelnd schlŠgst, tut es ihm auch weh, der Zweck ist, dem Kind eine Lektion zu erteilen, so dass es nichts Schlechtes tut. Es ist nicht falsch, das Kind zu erziehen, denke einmal so: Dabei geht es nicht um mich, sondern das ist eine gute Sache sowohl fŸr die Gesellschaft als auch fŸr die zukŸnftige Menschheit. Wenn du jedoch zu eigensinnig bist, dann bist du wiederum ins andere Extrem gegangen. Das hei§t, es ist kein Problem, das Kind zu zŸgeln, aber es sollte mit Vernunft erzogen werden.

 

Frage: Ist das so, dass wir fŸr den Fofa und die Wahrheit existieren?

Meister: Dieses Thema ist sehr hoch, manche Gedanken bei der Kultivierung sind richtig; genau gesagt, hat Fofa fŸr die Lebewesen die Lebensumgebung erschaffen und den Menschen das Leben gegeben, so ist das VerhŠltnis. Das Leben kann nur fŸr die Lebensart auf jener Ebene existieren. Wenn du ein gro§er Erleuchteter bist und dich um vieles da unten kŸmmern kannst, dann existierst du vielleicht fŸr mehr Lebewesen, so ist das VerhŠltnis.

 

Frage: Sobald ich "Zhuan Falun" lese, will ich schlafen......

Meister: Wenn ein Betreuer von uns diese Frage stellt, dann denke ich, dass du damit aufhšren und zuerst die anderen die Arbeit machen lŠsst, du sollst zuerst lernen, es wŠre besser, dass du sie dann weiter machst, nachdem du dich erhšht hast. Denn du willst schlafen, sobald du "Zhuan Falun" liest, vielleicht hast du "Zhuan Falun" noch nicht einmal durchgelesen, wie kannst du dann die Arbeit des Betreuers machen? Betreuen, betreuen, wie betreuen wir? Hier wird das Fa verbreitet, die †bungsbewegungen sind nur Hilfsmittel zur Vollendung; ganz gleich wie gut deine Bewegungen auch dem Standard entsprechen, du kannst dich ohne Fa nicht erfolgreich kultivieren. Das Fa ist am allerwichtigsten; dass man beim Lesen schlafen will, dabei geht es um den gleichen Grundsatz, wie wenn man bei der Meditation schlafen will, wovon ich eben gesprochen habe.

 

Frage: Warum haben manche immer gro§es Gedankenkarma und warum taucht es nach jeder Phase noch mal auf?

Meister: Das ist ein verbreitetes PhŠnomen. Ich sage euch, ich habe gesehen, dass ihr euch wirklich sehr gut kultiviert, vor allem die langjŠhrig Lernenden; ich freue mich wirklich, wenn ich euch sehe. Aber ihr werdet das gleiche Problem haben, nŠmlich dass sich die schlechten Dinge ab und zu in den Gedanken zeigen, gelegentlich tauchen sogar ziemlich schlechte Dinge auf, au§erdem werden die schlechten Dinge, die auftauchen, immer schlechter. Nun erklŠre ich euch einmal den Grundsatz dafŸr. Ihr wisst, dass ihr bei der Kultivierung vom Mikroskopischen her, von der Zusammensetzung eures Lebens her verŠndert werdet. Also, der Teil von dir, der verŠndert ist, entspricht schon dem Ma§stab, dann kann man nicht mehr sagen, dass dieser Teil noch Mensch ist. Wenn dein menschlicher Teil etwas machen will, darf jener Teil nicht mitmachen, sonst wŸrde das bedeuten, dass die Gottheit Schlechtes tut, dann bedeutet das, dass sie heruntergefallen ist, das ist absolut nicht erlaubt. Deshalb wird der Teil, der dem Fa entspricht, bei deiner ununterbrochenen Kultivierung stŠndig abgetrennt. Wie Jahresringe eines Baumes weitet es sich bei der Kultivierung Ring fŸr Ring nach au§en, die Baumrinde ist deine OberflŠche. Also er kultiviert sich auf die Art und Weise, dass der fertig kultivierte Teil sich von innen nach au§en ausbreitet, bis er zum Schluss die OberflŠche erreicht. Dein fertig kultivierter Teil ist eine Gottheit, der nicht fertig kultivierte Teil ist ein Mensch.

Was ich mache, ist, dich vom Mikroskopischen deines Lebens her, also vom Inneren deines Lebens her zu verŠndern, dann gibt es dementsprechend wenig VerŠnderungen im Au§en. Aber bei der Kultivierung soll man sich eben selbst zŸgeln, und das bis zum Ende. Bevor die Rinde nicht geŠndert wurde, werden Gedanken der gewšhnlichen Menschen in deinen Gedanken auftauchen, manchmal sind sie ziemlich schlecht, aber du kannst sie dennoch zŸgeln. Das kommt eben daher, dass du jenen Teil zŸgelst. FrŸher konntest du sie jedoch nicht kontrollieren, weil sie auch auf sehr tiefen Ebenen existierten; deshalb konntest du sie nicht kontrollieren. Heute kannst du zwar bemerken, dass sich die schlechten Gedanken im Kopf zeigen, aber du kannst sie zŸgeln, und so kannst du bei der Kultivierung dein eigenes Verhalten und deine Gedanken unter Kontrolle halten. Diesen Zustand gibt es nur bei der Kultivierung im Dafa.

Um sicherzustellen, dass ihr euch kultivieren kšnnt und nicht von so etwas gestšrt werdet, muss der fertig kultivierte Teil abgetrennt werden. Um jedoch sicherzustellen, dass du dich unter den gewšhnlichen Menschen kultivieren kannst, kšnnen die Dinge an der OberflŠche immer nur noch schwŠcher, immer schwŠcher werden. Zum Beispiel sind schon hundert Schichten fertig kultiviert worden, an deiner OberflŠche kann jedoch nur eine Schicht verŠndert werden. Damit ist gemeint, dass die Proportion sehr klein ist, der Zweck ist, dass du dich unter den gewšhnlichen Menschen kultivieren kannst. Wenn alles beseitigt wŸrde, wenn du keine einzige Anschauung und keine Gedanken der gewšhnlichen Menschen mehr hŠttest, dann wŠrst du auch an der OberflŠche kein gewšhnlicher Mensch mehr, und somit kšnntest du dich nicht mehr unter den gewšhnlichen Menschen kultivieren.

Ich sage euch, wenn du das Herz des gewšhnlichen Menschen nicht hŠttest, kšnntest du wissen, was die anderen im Herzen denken, du wŸrdest von allen Seiten gestšrt. Das, woran ein Mensch denkt, eine Bewegung, eine Mimik, ein sehr subtiles Verhalten, alles trŠgt ein Ziel in sich. Au§erdem haben manche sehr starke schlechte Gedanken und denken daran, wie sie anderen schaden kšnnen; manche denken an alles Mšgliche wie z.B. Banditentum und Hurerei, du kšnntest Ÿberhaupt nicht in dieser Welt bleiben, sie ist derma§en chaotisch geworden. Damit ihr euch hier kultivieren kšnnt, verwenden wir diese Kultivierungsform, sie ist am schnellsten, dein fertig kultivierter Teil bleibt unbewegt und wird abgetrennt. Wenn du dich stŠndig kultivierst, die BŸcher stŠndig liest, es stŠndig erkennst und verstehst, vergrš§ert sich dein Bereich auch stŠndig, das hei§t, dass er immer nŠher an deine OberflŠche herankommt. Wenn die OberflŠche auch verŠndert ist, bedeutet das die Vollendung. Deshalb sollt ihr euch nicht von euren schlechten Gedanken im Kopf abschrecken lassen. Aber eins noch: Der Lehrer hat es gesagt und ich habe das verstanden, es ist, um sicherzustellen, dass wir uns unter den gewšhnlichen Menschen kultivieren kšnnen, gut, dann kŸmmere ich mich nicht mehr darum. Deine ZŸgellosigkeit wŸrde bedeuten, dass du dich nicht kultivierst, so ist das VerhŠltnis.

 

Frage: Lehrer, bitte erklŠren Sie einmal, was "Techniken" sind.

Meister: Was die Techniken angeht: Unterschiedliche Religionen haben unterschiedliche Techniken, unterschiedliche Kultivierungsformen haben unterschiedliche Techniken, unterschiedliche Ebenen haben auch unterschiedliche Techniken. Zusammenfassend gesagt, sie sind die unterschiedlichen Handtechniken, die verwendet werden, um sich zu kultivieren oder um etwas darzustellen, so etwas sind sie. Dazu gehšren z.B. die Krankheitsheilung, das Bezwingen der DŠmonen und so weiter, wozu lernst du das? In den Dingen, die du gelernt hast, ist alles enthalten, nur kann dir das nicht gesagt werden, das Wichtigste im Moment fŸr dich ist, schnell wieder aufzusteigen.

 

Frage: Kann man unter den Drei-Weltkreisen den Kreis der Gottheiten, den Kreis der Menschen und den Kreis der Gespenster verstehen?

Meister: †ber die Drei-Weltkreise habe ich schon in verschiedenen Situationen gesprochen, in unseren BŸchern gibt es auch ErklŠrungen dafŸr. Die Drei-Weltkreise sind ein Bereich, der von den drei gro§en Teilen "Weltkreis der Begierden", "Weltkreis der Form" und "Weltkreis des Formlosen" gebildet wird. Die Lebewesen innerhalb der Drei-Weltkreise dŸrfen nicht beliebig hinausgehen; die Lebewesen au§erhalb der Drei-Weltkreise dŸrfen auch nicht beliebig hereinkommen, ganz gleich, wie fŠhig sie auch sind. Hier, wo alle Substanzen der Menschen existieren, gibt es natŸrlich auch die weltlichen Menschen, Gottheiten und Gespenster. Zwar gibt es so etwas, aber es ist nicht so, wie du dir das vorstellst. Drei-Weltkreise ist ein vom Himmel bestimmter Bereich, die Lebewesen, die in die Drei-Weltkreise hineingefallen sind, kšnnen nicht wieder in den Himmel zurŸckkehren, sie kšnnen nicht mehr aus den Drei-Weitkreisen hinausgehen, natŸrlich, es sei denn, dass man sich kultiviert. Nicht durch jede Art Kultivierung kann man hinausgehen, durch viele Arten von Kultivierung kann man nicht hinausgehen. Sie kšnnen nur auf der Erde oder auf unterschiedlichen Ebenen innerhalb der Drei-Weltkreise bleiben. Die Lebewesen au§erhalb der Drei-Weltkreise dŸrfen auch nicht beliebig hineinkommen, ein solcher Ort ist das, ein besonderer Ort, mit den Begriffen der Gottheiten betrachtet, ist hier der schmutzigste Ort.

 

Frage: Beim Lernen des Fa wollen manche immer schlafen.

Meister: Beim Lernen des Fa schlŠfst du, beim Lesen schlŠfst du, beim Praktizieren schlŠfst du auch, du hast also auf alle FŠlle dieses anfŠnglichste Ding noch nicht Ÿberwunden, das ist doch eine Willenssache! Ihr wisst, nicht nur alle Faktoren, die das Menschliche bilden, lassen dich bei der Kultivierung nicht von den Menschen loskommen, sondern auch die Dinge, die alle menschlichen Umgebungen bilden, erlauben dir nicht, diesen Ort zu verlassen; du musst das alles durchbrechen und alle dŠmonischen Schwierigkeiten Ÿberwinden. Sie zeigen sich meistens in der Form, dass sie dir Leiden erzeugen. Doch Leiden hat unterschiedliche Formen, das Schlafen ist auch eine davon. Diejenigen, die sich nicht kultivieren kšnnen oder nicht stetig vorankommen, wissen jedoch nicht, dass das Leiden ist. Du kannst das Fa nicht erhalten, sie lassen dich das Fa nicht lernen, dennoch bemerkst du nicht, dass das dŠmonische Schwierigkeiten sind. Es sei denn, dass sich dein Herz nicht dem Fa hingibt und du dich nicht kultivieren willst. Aber warum unterdrŸckst du sie nicht? StŠrke deinen Willen. Wenn die Menschen schon allein durch das UnterdrŸcken ihres Schlafens zu Buddha werden kšnnten, dann sage ich, dass das zu einfach wŠre. Wenn du noch nicht einmal so eine kleine HŸrde Ÿberwinden kannst, wie kannst du dich dann noch kultivieren?

 

Frage: Die Zeit der Kultivierung ist sehr begrenzt, kann ich noch mit Ihnen nach Hause gehen, wenn ich ab jetzt entschlossen vorankomme?

Meister: Du brauchst dir keine Sorgen darum zu machen, und brauchst auch nicht daran zu denken; kultiviere dich, solange du noch Zeit zur Kultivierung hast, komme mutig und bestŠndig voran. Was das angeht, ob du nach Hause kommen kannst oder nicht: Die Schicksalsgelegenheit ist schon da, zumindest sitzt du ja heute hier und hast mich gesehen. Nicht wahr? Es gibt also noch Chancen. (Starker Beifall.) Solange diese Sache im Ganzen noch nicht zu Ende gebracht ist, hast du noch Chancen. Nutz die Zeit aus; wie ihr die Zeit ausnutzt, ist das, worŸber ihr euch Gedanken machen sollt.

 

Frage: Gibt es unter den SchŸlern, die den Benti nicht mitnehmen, welche, die zur Vollendung kommen?

Meister: Unter denjenigen, die den Benti nicht mitnehmen, gibt es natŸrlich welche, die zur Vollendung kommen. Ich habe vorhin gesagt, dass nicht alle zur Falun-Welt gehen werden, diejenigen, die zur Falun-Welt gehen, nehmen den Kšrper mit. In diesem Kosmos gab es frŸher viele, viele Kultivierungsformen und Himmelreiche in unterschiedlichen Himmelssystemen, 99,9 % davon wollen den Kšrper nicht haben. Es ist nicht so, dass alle den fleischlichen Kšrper fŸr so gut halten, in vielen Himmelreichen ist es Ÿberhaupt nicht erlaubt, dass du mit dem Kšrper zurŸckkehrst. Wenn ihr ihn zurŸckbringen wŸrdet, so wŸrde das bedeuten, dass ihr das Fa dort, also das Fa auf euren Ebenen, das ihr dort im kosmischen Dafa verstanden und erkannt habt, sabotiert. Wie zum Beispiel "Gebot, Meditation und Weisheit", von denen Shakyamuni gesprochen hat, sie sind auch eine Verkšrperung im kosmischen Dafa und sind auch ein selbst gebildetes System von "Gebot, Meditation und Weisheit", das er erkannt hat. Nicht alle wollen den fleischlichen Kšrper mitnehmen, nur diejenigen, die zur Falun-Welt gehen, nehmen ihn mit.

Noch eins: Mancher sagt, dass er den fleischlichen Kšrper mitnehmen will. In Wirklichkeit ist das nur ein Gedanke eines gewšhnlichen Menschen, er hat die Anschauung der gewšhnlichen Menschen, nŠmlich, die Angst vor dem Tod; er denkt: Wie gut wŠre es, wenn ich alles mitnehmen kšnnte und nicht sterben mŸsste! Ganz gleich, ob du den Kšrper mitnimmst oder nicht, wir werden letztendlich alle die herrliche Erscheinung deiner Vollendung sehen lassen. (Starker Beifall,) Wenn unser Dafa diese Sache zu Ende gebracht hat, kann sich keine BlŸtezeit jeglicher Religionen damit vergleichen. Aber wiege dich nicht nur in Freude, du musst dich zur Vollendung kultivieren.

 

Frage: Hat das etwas mit der Ebene des Xinxing zu tun, wenn einer den Doppellotus bei der Meditation nicht schaffen kann? Kann er zur Vollendung kommen?

Meister: Ich wei§, dass viele Menschen noch nicht einmal den Halblotus machen konnten und zum Schluss doch den Doppellotus geschafft haben. Aber das hei§t wiederum nicht, dass du heute sofort den Doppellotus schaffen musst. Es reicht schon, mit ganzem Herzen zu praktizieren. Es kann jedoch auch sein, dass das Karma in diesem Bereich ein bisschen grš§er ist, jedoch kann das auch alles beseitigt werden. Auf dieser Welt gibt es keine andere Sache, die noch ernsthafter als die Kultivierung ist. Um Geld zu verdienen, kannst du so viele Leiden ertragen, fŸr andere Sachen kannst du auch so viele Leiden ertragen, kannst du nicht fŸr deine Kultivierung auch ein bisschen Leiden ertragen? Du als ein Mensch voller Karma willst Buddha werden und dich zur Vollendung kultivieren, gibt es noch etwas Ernsthafteres? Mit welchem Herzen stehst du dieser Sache gegenŸber? Ist es nicht genau diese Frage? Was das angeht, wie es bei der Kultivierung zu erreichen ist: Wir verlangen von dir auch nicht, dass du es gleich am Anfang unbedingt erreichen musst. Du kannst es langsam Ÿben, das ist kein Problem.

 

Frage: †ber das Jingwen "Entwurzeln" sagen die Lernenden, es bedeute, Anschauungen zu entwurzeln; zum "FŸr wen existieren" sagen sie, dass man fŸr das Fa existiert, ist das richtig?

Meister: Ihr sollt keine Wortklauberei betreiben, das, was ich euch verstehen lasse, sind der innere Sinn und die Dinge, die ihr bei der Kultivierung erkennen kšnnt; ihr sollt keine Wortklauberei betreiben, indem ihr die wšrtliche Bedeutung an der OberflŠche erforscht. Vorhin habe ich noch gesagt, dass es keine Unterschiede zwischen diesem unserem Buch und anderen BŸchern gibt, wenn es nicht den inneren Sinn dahinter gŠbe; es wŠren nur wei§e BlŠtter und schwarze Schriftzeichen. Denn das Fa steht dahinter; wenn du das Herz ablegst und es ohne irgendeine Anschauung liest, sind deine Erkenntnisse garantiert richtig, ganz gleich, wie viel du auch erkennen kannst. Wenn du es mit irgendeiner Anschauung, die du nicht ablegen kannst, oder wenn du nach Ausreden und Argumenten suchst, um deine Fehler zu vertuschen, wenn du es mit diesen VorsŠtzen liest, kannst du nichts herauslesen. Wenn du alle absichtlichen Gesinnungen ablegst und es liest, kannst du alles verstehen, es wird nicht schief gehen, ganz gleich, wie viel du auch verstehst. Wenn du es mit irgendeinem Herz, das du nicht ablegen kannst, liest, kannst du kein bisschen sehen, du kannst nur Wortklauberei an der OberflŠche betreiben und dich mit anderen auseinandersetzen. Lies es einfach mit einem ruhigen Herzen, dann kannst du garantiert alles wissen, was du wissen sollst.

Was ich in der letzten Zeit geschrieben habe, habe ich eben undeutlich geschrieben, ich habe es mit Absicht undeutlich geschrieben, weil ich keine grš§eren Hindernisse fŸr eure Kultivierung verursachen will. Je deutlicher ich es erklŠre, desto gro§er mŸssen die Schwierigkeiten und Hindernisse sein, die euch begegnen, deshalb sind manche Dinge fŸr euch zum Erkennen da. Es wird absolut nicht so sein, dass der Weg eurer Kultivierung eben sein wird, nur weil ich es deutlich erklŠre. Wenn die Schwierigkeiten im Bereich deines Erkennens kleiner geworden sind, ist der Pass jedoch grš§er geworden, dem du begegnest und nicht Ÿberwinden kannst. Ihr sollt nicht glauben, dass es eine gute Sache ist, wenn ihr viel hšrt, in Wirklichkeit ist das Fa euch schon vollstŠndig hinterlassen worden, es kommt allein darauf an, mit welcher Gesinnung ihr euch kultiviert.

 

Frage: Was soll ich machen, damit die Betreuerstelle ein Umfeld der wahren Kultivierung wird?

Meister: DafŸr gibt es keine speziellen Vorschriften. Wir haben keinerlei Regeln und Vorschriften. Aber fŸr die Betreuerstellen habe ich in meinen kurzen Artikeln (ihr nennt sie Jingwen) manche Meinungen Ÿber die QualitŠt der Betreuer geŠu§ert, ihr kšnnt sie also lesen und zu Rate ziehen. Wenn ihr das Umfeld eurer Betreuerstelle verbessern und einen bestimmten Stand erreichen wollt, aber die Lernenden dabei nicht Schritt halten kšnnen, dann geht das auch nicht, au§erdem darf es keinerlei Regeln und Vorschriften geben, ihre Taten einzuschrŠnken, die Šu§erliche Kontrolle kann das Menschenherz nicht zŸgeln, all dies wŠre TŠuschung. Jeden Tag gibt es neue Lernende, die einsteigen, deshalb kann das gesamte Niveau nie den Zustand der Gottheiten erreichen. An eurer Betreuerstelle kultivieren sich fŸr immer Menschen, aber sie sind den Menschen wiederum nicht gleich. Denn euer fertig kultivierter Teil, also der Teil, der zur Gottheit werden kann, ist schon abgetrennt worden. Deshalb ist eure Arbeit sehr hart, und das Menschenherz, dem ihr gegenŸber steht, ist kompliziert; es ist garantiert so, erst so kšnnt ihr euch kultivieren. Handelt nach dem Fa; wenn Probleme auftauchen, sucht zuerst bei euch selbst, danach schaut nach den Ursachen der Probleme, so denke ich, dass die Sachen gut erledigt werden kšnnen.

 

Frage: Wie steigert man sich von der sinnlichen zur rationalen Erkenntnis?

Meister: Dabei gibt es keinerlei Erscheinungsformen unter den gewšhnlichen Menschen, es ist nicht so, wie wenn du irgendeine Theorie lernst. Sobald sie sich zur rationalen Erkenntnis erhšht hat, wirst du feststellen, dass es dir unbemerkt klar geworden ist. Aber sehr schnell bist du dir wieder nicht mehr im Klaren, weil der Teil von dir, der es verstanden hat, den Ma§stab bereits erreicht hat; nachdem du es klar verstanden hast, wird er abgetrennt, gleich danach bist du dir wieder nicht mehr im Klaren. Deshalb musst du dieses Fa šfters lernen, immer wieder lernen. Manche von uns kšnnen das Fa auswendig, warum vergessen sie es nach einiger Zeit wieder, obwohl sie es sehr gut auswendig konnten? Weil der Teil, der es sehr gut auswendig konnte, schon fertig kultiviert ist; was Ÿbrig bleibt, ist der Teil, der sich noch nicht im Klaren ist, daher musst du es noch weiter lesen.

 

Frage: MŸssen die Lernenden, die nicht so gut in Chinesisch sind, unbedingt "Zhuan Falun" auf Chinesisch lernen, damit sie sich erhšhen kšnnen?

Meister: Das ist kein Problem mehr, wir haben jetzt schon viele Versionen in verschiedenen Sprachen. Wenn es sich nur darauf beschrŠnken wŸrde, dass man sich nur durchs Chinesisch-Lernen erhšhen kšnnte, dann hŠtten wir es nicht ins Englische, Italienische, Russische oder Koreanische Ÿbersetzen mŸssen. Das hei§t, dass man sich mit anderen Sprachen auch erhšhen und gleichfalls zur Vollendung kommen kann. Au§erdem, wenn du dir die gleiche MŸhe gibst, dann wird es an nichts fehlen, es gibt keinen Unterschied. Was Ÿbersetzt wird, sind nur die Worte an der OberflŠche, was aber wirkt, ist der innere Sinn dahinter.

 

Frage: Ich will mich von ganzem Herzen erfolgreich kultivieren; zŠhlt das als Eigensinn?

Meister: Wenn du meinst: "Ich will mich zur Vollendung kultivieren", zŠhlt das nicht als Eigensinn, sondern bedeutet, dass deine beste Ursprungsnatur zum Vorschein gekommen ist. Wenn du aber jeden Tag daran denkst: Ich will zur Vollendung kommen; ganz gleich, was du machst, denkst du daran, zur Vollendung zu kommen - dann sage ich, dass das Eigensinn ist. Es genŸgt schon, wenn du diesen Wunsch hast, was Ÿbrig bleibt ist, sich zu kultivieren! Wenn du immer nur die Vollendung im Kopf hast, wie viel wird dann von deiner Kultivierung dadurch in Anspruch genommen? Ist das dann etwa kein Eigensinn?

 

Frage: In Bezug auf Ihr Jingwen "Ein Dialog mit der Zeit" halten manche Lernenden sehr eigensinnig an der Zeit fest, wie soll diese Tendenz betrachtet werden?

Meister: Aus den vorhin gestellten Fragen ist zu ersehen, dass manche unserer Lernenden wirklich mitgehen wŸrden, wenn sie wirklich jemanden sehen, der wie eine Gottheit aussieht und sie zur Kultivierung fŸhrt. Ist das dann nicht gefŠhrlich? Ist das ein kleines Problem? Ich sage dir, dass jede gigantische Substanz in den Himmelssystemen eine Gottheit ist. Die Menschheit hŠlt sie fŸr eine Art Begriff. Die Sonne geht auf, es wird hell, es wird dunkel, denn die Zeiger der Uhr drehen sich, die Substanzen verŠndern sich, das Obst verfault an hei§en Tagen sehr schnell, das Essen verdirbt, wenn es nicht gegessen wird, das Getreide reift, ein Jahr hat vier Jahreszeiten, all dies scheinen Zeiterscheinungen zu sein. Das wird fŸr eine Art Begriff gehalten. Ich sage euch, dass in Wirklichkeit das Zustandekommen von all diesem unter der Kontrolle der Zeit selbst liegt, sie ist eine Gottheit. Selbst der Sonnenauf- und untergang sowie die Umlaufgeschwindigkeit der Erde um die Sonne werden auch alle von der Zeit verursacht. Jedoch ist die Zeit Šu§erst kompliziert. Unterschiedliche RŠume haben unterschiedliche Zeiten, die grš§eren Umgebungen haben die Zeiten der grš§eren Umgebungen, in den noch grš§eren Umgebungen gibt es auch noch verschiedene selbstŠndige kleine Zeiten, es gibt also Šu§erst komplizierte Faktoren. Wir nennen sie normalerweise Zeit-RŠume, in unterschiedlichen RŠumen gibt es verschiedene Zeitbegriffe.

Die heutige Menschheit und die heutigen Wissenschaftler sprechen von einer Entfernung von     150 000 Lichtjahren zwischen uns und jenem Gestirn, dabei habe ich nur diese menschliche Denkweise und den menschlichen Begriff verwendet, um euch eine Sache zu erklŠren. In Wirklichkeit ist diese Aussage auch falsch. Unterschiedliche Gestirne haben ihre eigenen Felder um sich herum, sie haben ihre eigenen Zeiten. Bei unterschiedlichen Gestirnen, bei der Entfernung zu unserer Erde und zu dem Raum unserer Erde existieren auch unterschiedliche Umgebungen, es gibt auch Unterschiede zwischen den Zeiten in unterschiedlichen Umgebungen. Wenn mit der heutigen Geschwindigkeit in dem Raum, in dem die Erde und die anderen sichtbaren Gestirne existieren, gerechnet wird, ist dies Ÿberhaupt nicht korrekt. Die Geschwindigkeit von einem Gestirn zu einem anderen ist nicht dieselbe, sondern in unterschiedlichen Bereichen gibt es unterschiedliche Zeitfelder, die auch als Zeit-RŠume bezeichnet werden kšnnen. Die Geschwindigkeit der Strahlung ist am Anfang ziemlich gro§, "Schhhh--"; wenn sie zur Erde kommt, wird sie immer kleiner, so ist das. Wenn sie in unterschiedliche Raumfelder eindringt, wird sie auch noch manchmal schnell, manchmal langsam, mal schnell und mal langsam. Die heutige Wissenschaft kann viele Dinge nicht erkennen. Die Zeit beherrscht viele Dinge, ist sie nicht eine Gottheit?

 

Frage: Wenn manche Gruppen das Fa lernen, sagen manche Betreuer oder Lernende etwas, was anscheinend vom Thema abweicht.

Meister: Beim Lernen des Fa sollen wir eben das Fa lernen, du sollst nicht auf dieses Fa gerichtet dieses Fa erklŠren, ansonsten wŸrde es bedeuten, dass du die Lernenden das Fa definieren lŠsst. Wir kšnnen in bezug auf dieses Fa Ÿber unsere eigenen SchwŠchen sprechen; oder: Oh, ich habe begriffen, was ich hier oder da gut oder schlecht getan habe. Das ist in Ordnung. Aber noch eins: Ich bin nicht dafŸr, dass ihr so etwas zu oft und zu viel macht. Meine grš§te Hoffnung liegt darin, dass ihr "Zhuan Falun" oder irgendein anderes Dafa-Buch šfters durchlest. Lies sie durch; wenn es unbekannte Wšrter gibt, kannst du deren Bedeutung an der OberflŠche erklŠren. Den inneren Sinn dahinter kannst du jedoch nicht erklŠren. Jeder hat seine eigenen Erkenntnisse, du erkennst es so, und ich so, dann geratet ihr in Konflikte. So etwas sollt ihr auf keinen Fall machen.

Was ich geschrieben habe, enthŠlt normalerweise den inneren Sinn auf sehr vielen und gro§en Ebenen und in einem sehr gro§en Bereich, deshalb kannst du ihn Ÿberhaupt nicht deutlich erklŠren. Du kannst das klar erklŠren, was du erkannt hast, aber ein anderer muss nicht unbedingt damit einverstanden sein. Er kann das klar erklŠren, was er auf seiner Ebene erkannt hat, aber du musst auch nicht unbedingt damit einverstanden sein. Jeder hat seine eigenen Erkenntnisse, die sich von denen der anderen unterscheiden; das kommt daher, dass die Ebenen unterschiedlich sind. Wenn du es mit einem ruhigen Herzen und ohne irgendeine Anschauung liest und lernst, wirst du es garantiert nicht missverstehen, auch wenn es so scheint, als ob du es nicht verstanden hast. Wie viel man versteht, wie viel man begreift - in Wirklichkeit sollte das vielleicht auch so sein. Dass ein neuer SchŸler gleich am Anfang schon alles im Dafa verstehen soll, ist auch nicht realistisch.

 

Frage: Ist mit Ihrem Jingwen " FŸr wen existieren" gemeint, dass man fŸr die kosmische Wahrheit existiert, oder fŸr die ursprŸngliche Reinheit? . .

Meister: Du betreibst schon wieder Wortklauberei. Ich sage dir: Du sollst fŸr dich selbst existieren! (Beifall.) Wenn du dich nicht kultivieren und nicht zur Vollendung kommen willst, was nutzt es dann, fŸr wen du auch existieren magst? Dienen deine Kultivierung und deine Vollendung nicht dazu, dich selbst zu erlšsen? In Wirklichkeit will ich dir mit diesen Worten sagen: Wenn du bei der Kultivierung standhaft bleibst und dich nicht von irgendetwas ablenken lŠsst, bedeutet es dann nicht, dass du die Verantwortung fŸr dich selbst trŠgst? Du sollst die Verantwortung fŸr dich selbst tragen! Ihr sollt euch nicht von denjenigen, die euch stšren, aus der Ruhe bringen lassen oder fŸr sie existieren. So ist das gemeint.

 

Frage: Mancher macht die fŸnfte †bung, wŠhrend wir am †bungsplatz die ersten vier †bungen machen und dabei die Kassette der ersten vier †bungen vom Lehrer abspielen, ist das in Ordnung?

Meister: Ich denke, dass es am besten ist, wenn wir die †bungen einheitlich praktizieren. Da ihr schon mal zusammen Ÿbt, ist es am besten, dass ihr gemeinsam Ÿbt. Wenn jemand meint: "Ich will eben allein Ÿben, ich habe die ersten vier †bungen schon gemacht und will eben jetzt die fŸnfte †bung machen", dann dŸrfte das auch gehen. Wir schreiben es auch nicht streng vor, es unbedingt auf diese Weise zu tun. Aber, da ihr gemeinsam praktiziert, denke ich, dass es am besten ist, zusammen zu praktizieren. Schau mal, je einheitlicher die Bewegungen sind, desto grš§er ist das Feld und desto stŠrker ist die Kraft, deine HŠnde werden mitgefŸhrt, sodass sie schweben.

 

Frage: Sind die Effekte beim Lernen des Fa gleich, wenn man vorliest oder schweigend liest?

Meister: Es gibt keinen gro§en Unterschied, nur gibt es einen Unterschied zwischen den Gewohnheiten unterschiedlicher Menschen. Es scheint manchen, als ob sie sich nichts merken kšnnen, wenn sie vorlesen; manche sagen: ich muss es vorlesen, erst dann kann ich es mir gut merken. Das ist der Unterschied zwischen den Gewohnheiten. Handle nach deiner eigenen Situation, wie auch immer, es ist in Ordnung.

 

Frage: Manche meinen, Durchlesen bedeute eben, zusammen laut vorzulesen, ist dieses VerstŠndnis hinreichend?

Meister: Durchlesen oder nicht durchlesen bedeutet nicht, laut vorzulesen. Durchlesen bedeutet auch nicht, leise vorzulesen. Durchlesen bedeutet auch nicht, schweigend zu lesen. Ganz gleich, welche Methode du nach deiner Gewohnheit auch verwenden willst, sie ist in Ordnung. Lest nach eurer Gewohnheit.

 

Frage: Die gršbsten oberflŠchlichen Teilchen des Buddhas sind Atome?

Meister: Ich habe den Wortschatz der Menschheit genommen, um das Fa zu erklŠren. Sind es also absolut die Atome bei uns? Nein. Was er haben mšchte, sind nicht die oberflŠchlichen Substanzen der GegenstŠnde von irgendeiner Substanz aus diesem unserem Raum, sondern die entsprechenden Substanzen aus anderen RŠumen, deren Kraft noch stŠrker ist.

 

Frage: Nach dem Tod eines Menschen wird diese Schicht der grš§ten molekularen Bestandteile abgeschŸttelt, sind also die Kšrper in anderen RŠumen auch aus MolekŸlen, aber nicht den grš§ten?

Meister: Die Menschen reinkarnieren und werden innerhalb der Drei-Weltkreise wiedergeboren. Alle Kšrper innerhalb der Drei-Weltkreise werden als menschliche Kšrper bezeichnet; alle MolekŸle innerhalb der Drei-Weltkreise werden als MolekŸle bezeichnet. Nur ist ihre Grš§e unterschiedlich, so werden unterschiedliche RŠume gebildet. Aber das ist auch nicht ganz so.

 

Frage: Wenn es Buddhas gibt, so gibt es auch DŠmonen; gibt es sie auch noch auf Šu§erst hohen Ebenen?

Meister: Auf Šu§erst hohen Ebenen gibt es keine DŠmonen mehr, aber bei unterschiedlichen Lebewesen existiert RelativitŠt. Dieser Kosmos ist so gro§, dass ihr es euch nicht vorstellen kšnnt; er lŠsst sich nicht von euch mit dem menschlichen Denken erfassen.

 

Frage: Muss man die introvertierte MentalitŠt verŠndern, um den Neid zu beseitigen?

Meister: Die introvertierte MentalitŠt ist eine Sache des menschlichen Charakters. Was den Neid angeht, so steht er nicht im direkten Zusammenhang mit dem Charakter. "Ich bin eben introvertiert, ich mag nicht reden, ich beneide andere auch nicht." Gibt es nicht viele solcher Menschen?

 

Frage: Unter der Voraussetzung, dass die Kultivierung der Lernenden, die Verbreitung des Fa und das Lernen des Fa nicht gestšrt werden, veranstaltet man keine AktivitŠt - ist das dann Angst?

Meister: Es wŠre am besten, wenn sich alle unsere Lernenden solide und tatsŠchlich kultivieren kšnnten. Allerdings organisieren wir manchmal zusammen einige AktivitŠten, oder wir machen gemeinsame †bungen beziehungsweise veranstalten Fa-Konferenzen, das alles ist auch ein Teil, der bei eurer Kultivierung arrangiert wird. Es ist nicht falsch, wenn diese Sache vom Grund her gesehen dazu dient, dass dem Kultivierungsumfeld des Dafa nicht geschadet wird; wenn das, woran man denkt, wirklich Angst ist, dann ist das eine Sache der Xinxing.

 

Frage: Wird das Dafa beeinflusst, wenn ein Mensch mit nur einem Arm am †bungsplatz praktiziert?

Meister: Es hat keinen Einfluss. Das macht nichts.

 

Frage: Meine Kollegen streben alle nach einem akademischen Titel, das verschwendet zu viel Zeit, ich will keinen Doktor machen.

Meister: Ich denke, dass diese Gedanken ein bisschen zu radikal sind. Denn ich sage euch, dass ihr euch so weit wie mšglich den gewšhnlichen Menschen entsprechend kultivieren sollt. Dein akademischer Titel und auch die MŸhe, die du dir gibst, sind sehr wahrscheinlich vorteilhafter fŸr dich beim Erkennen des Fa; auch fŸr deine Verbreitung des Fa und dein Erkennen des Fa in der Zukunft sind sie vielleicht vorteilhaft, das hat auch etwas mit deinem eigenen zukŸnftigen Leben zu tun. Solange unsere Kultivierung noch nicht zu Ende ist, sollst du dich so weit wie mšglich den gewšhnlichen Menschen entsprechend kultivieren, das ist nicht dein Fehler. In Wirklichkeit wird die Arbeit an deiner Promotion und dein Studieren fŸr den akademischen Titel auf keinen Fall durch das Lernen des Fa beeinflusst. Das Lernen des Fa wird auf keinen Fall durch dein Studieren fŸr den akademischen Titel beeinflusst. Es kommt allein darauf an, wie du die VerhŠltnisse richtig stellst; es ist kein Problem. Viele von uns handeln so, viele SchŸler und Studenten handeln auch so. In Wirklichkeit verstehen diejenigen von uns mit hohem Wissensniveau das Fa sehr schnell, ihr Denken ist relativ offen und weit, denn ich erklŠre es in Verbindung mit dem Denken der modernen Menschen. Bei den Menschen mit ein wenig niedrigerem Bildungsniveau habe ich tatsŠchlich Unterschiede gesehen. Wenn wir alle keinen Doktor machen wŸrden, wŸrden andere sagen, dass dieses Falun Dafa die Talente in der Gesellschaft der gewšhnlichen Menschen nicht zur Geltung kommen lŠsst. Du willst auch nicht, dass unserem Fa geschadet wird, oder? Keiner mšchte das, es gibt vielerlei GrŸnde dafŸr. Tu das, was ich dir sage; solange du noch nicht zur Vollendung gekommen bist, machst du das, was du machen sollst.

 

Frage: Was ist mit der noch mikroskopischeren Substanz gemeint, von der Sie im Jingwen "Ein Dialog mit der Zeit" gesprochen haben?

Meister: Was ich meine, sind die Dinge, die du jetzt noch nicht wissen kannst, sie sind unterschiedliche noch grš§ere Gottheiten. Dieser Kosmos ist einfach zu gigantisch. Die gigantischen Substanzen kšnnen nicht mit den Begriffen und dem Denken der Menschen beschrieben werden. Auch wenn die menschliche Sprache voll ausgeschšpft wird, kann sie diese  nicht beschreiben; auch wenn du dich zur Vollendung kultiviert hast, kannst du von dem nichts wissen, was Ÿber deine Ebene hinausgeht. Wie hoch die Fruchtposition ist, die du bezeugt hast, so gro§ ist deine Weisheit. Das ist das, was du durch Kultivierung bekommen hast und was von der Ebene bestimmt wird.

 

 

Frage: Wie wird es mit einem Menschen in Zukunft aussehen, der kein Falun Fofa kultiviert, aber dessen Xinxing normalerweise sehr gut ist?

Meister: Er wird in Zukunft in der Sechs-Wege-Reinkarnation weiter reinkarnieren und wiedergeboren werden; was denkst du, wie es fŸr ihn wird? Ganz gleich wie gut seine Xinxing ist, ist das nicht ein Vergleich mit dem Ma§stab der gewšhnlichen Menschen? Wenn man ihn mit dem Ma§stab des Fa misst, dann ist er nicht unbedingt gut.

 

Frage: Das Himmelsauge sieht manchmal etwas Gutes oder etwas Schlechtes, ich kann nicht an dem Lernen des Fa und dem Praktizieren teilnehmen, ich kann diesen Pass nicht Ÿberwinden und leide sehr stark darunter.

Meister: Mach dir keine Gedanken darŸber, wenn du etwas siehst; du sollst dich nicht darum kŸmmern, ob es gut oder schlecht ist - du hast dir doch Gedanken darŸber gemacht. Wenn du etwas gesehen hast, dann hast duÕs halt gesehen, du sollst an nichts denken und dem auch nicht folgen. Es ist so, wie wenn du dir einen Film anschaust, kann dich das beim Praktizieren beeinflussen? Das glaube ich nicht. Dein Praktizieren wird beeinflusst, weil sich dein Herz bewegt und du unterscheidest, welche gut und welche schlecht sind, damit du dem Guten und nicht dem Schlechten folgst. Wem auch immer du folgst, es ist nicht gut; ganz gleich, wie gut er ist, es ist nicht gut, dass du ihm folgst, niemand kann dich zur Vollendung bringen. Ich sage euch, es gibt keine einzige Gottheit in der Welt, die hier Menschen erlšst. So ein gro§es Fa wird hier verbreitet; wer es stšrt, der muss herunterfallen. Das wŸrde bedeuten, dass er das kosmische Dafa stšrt; wie gro§artig diese Gottheit, dieser Buddha oder Dao auch sein mag, er muss herunterfallen.

Die Menschheit ist schon lŠngst entfremdet, das Verhalten der Menschheit, die Wissenschaft der Menschheit und alles bei der Menschheit von heute sollte bei den Menschen nicht sein. Wenn dieses Fa nicht verbreitet werden wŸrde, wŠren die heutigen Menschen vielleicht schon lŠngst nicht mehr da. Im Kosmos gibt es eben "Entstehen, Bestehen und Verderben". Du erkennst nicht an, dass es Katastrophen gibt; aber die Gestirne im Kosmos - jeder hat es gesehen, die heutigen Wissenschaftler haben gesehen, dass sehr viele Gestirne im Kosmos gesprengt wurden - die Erde etwa nicht? MŸssten etwa nur die anderen Gestirne gesprengt werden? NatŸrlich wird es so etwas auf unserer Erde auf keinen Fall mehr geben. Damit erklŠre ich nur diesen Grundsatz.

 

 

Frage: Bei der "Fa-ErklŠrung in den USA" und der Fa-ErklŠrung in Sydney" wurde von der Anordnung der Atome bis zur Anordnung der MolekŸlen gesprochen, was ist richtig, zweihunderttausend oder zwei Millionen?

Meister: Beides ist richtig, zwanzig Millionen ist auch nicht falsch. Das Denken des Menschen betrachtet gerne Dinge auf eine fixierte Art und Weise. Die MolekŸle haben viele Schichten. Denn die Erkenntnisse der modernen Wissenschaft sind ja sehr ungenau, ich habe ihre Worte genommen, um es zu erklŠren. Wenn du der Sache unbedingt auf den Grund gehen willst, sagen wir also mal zweihunderttausend, aber das ist nicht genau; allein die MolekŸle haben schon viele Schichten, die gro§en und die kleinen Teilchen sind unterschiedlich.

 

 

Frage: Ich habe eine Frage zur Verehrung der Buddha-Statue. Manche sagen, dass es der Fashen des Meisters sei, und manch andere sagen, dass es der Fashen der Buddha-Statue selbst sei.

Meister: Eben habe ich gesagt, dass kein einziger Buddha hier Menschen erlšst. Was gibt es hier? An manchen Buddha-Statuen hat man tatsŠchlich gesehen, dass es auf ihnen die ursprŸnglichen Buddhas gibt, aber das ist sehr selten, und es mŸssen noch die alten Tempel sein, auf den Buddha-Statuen gibt es sie. Denn ich habe zuerst mit denen da oben angefangen, diese Sache zu tun, danach zurŸck in den Raum der Menschheit, zurŸck in die Drei-Weltkreise. Wenn ich also diese Sache tue, kšnnen diejenigen, die hier eingesperrt sind, nicht mehr hinausgehen, und diejenigen, die nicht eingesperrt wurden, gibt es hier nicht mehr. Aber diejenigen, die hier eingesperrt sind, kŸmmern sich um nichts, sie tun auch nichts. Wenn sie sehen, dass du dich gut kultiviert hast, werden sie dir vielleicht etwas sagen, aber sie werden sich keinesfalls um irgendeine deiner Angelegenheiten kŸmmern.

 

 

Frage: Manche sagen, dass an der gro§en Buddha-Statue des Himmlischen Tempels der Fashen des Meisters, also der Meister sei.

Meister: Als ich zum ersten Mal in Hongkong war, habe ich festgestellt, dass es an der Buddha-Statue keinen Buddha gab, der Zweck des Licht-…ffnens wurde nicht erfŸllt. Jedoch haben sich manche chaotische Dinge daran geheftet, die habe ich weggerŠumt. Dass ich sie weggerŠumt habe bedeutet, dass sich mein Fashen darum gekŸmmert hat, so ist das. So viele Menschen beten davor, wie kann es sein, dass sie solche chaotischen Dinge anbeten?! Au§erdem ist es die Gestalt des Buddhas, deshalb habe ich mich darum gekŸmmert.

 

 

Frage: Gibt es am Kšrper im Ÿberweltlichen Fa Erscheinungen des Krankheitskarmas?

Meister: Nein. Aber das Innere der Kšrper unserer heutigen Kultivierenden ist sehr chaotisch, alles wird jedoch in Ordnung gebracht. Nachdem man bei irgendeiner Kultivierungsmethode des orthodoxen Fa Ÿber die Drei-Weltkreise hinausgegangen ist, taucht der Zustand des Krankheitskarmas an seinem Kšrper nicht mehr auf und das ist absolut so. Wenn er aber seine Fruchtposition noch nicht erreicht  hat, hat er immer noch zwischenmenschliche Konflikte und Reibereien in bezug auf die Xinxing in der Gesellschaft der gewšhnlichen Menschen, so etwas gibt es immer noch bis hin zur Vollendung.

 

Frage: Wie ist es mit denjenigen, die bei den Ereignissen in Beijing und Šhnlichen Ereignissen standhaft geblieben sind und sich solide kultiviert haben?

Meister: Wie ist es mit denjenigen, die standhaft geblieben sind und sich solide kultiviert haben", was meinst du damit? Es scheint, dass ihr das nicht verstanden habt, oder? Das hei§t, dass du nicht daran teilgenommen hast, sondern "standhaft geblieben bist und solide kultiviert hast", meinst du das etwa damit? Mit diesen Worten suchst du nach einer Rechtfertigung dafŸr, dass du die Chance zur Vollendung verloren hast; du bringst solche Gedanken sogar noch zu mir her. Die GrundsŠtze habe ich schon sehr deutlich erklŠrt. Jedes gro§e Ereignis, das auftaucht, ist die beste PrŸfung fŸr die Lernenden, den besten Schritt zur Vollendung machen zu kšnnen, das ist die beste Gelegenheit. Manche von uns kšnnen eben herauskommen, manche denken auch noch, dass sie wegen der soliden Kultivierung unbewegt bleiben sollen. Selbst zur Vollendung willst du dich nicht einmal bewegen, dann schaue ich mal, was mit dir wird - du willst auch nicht zur Vollendung kommen. Nur dich kultivieren - wozu kultivierst du dich? Nicht etwa fŸr die Vollendung? In der Tat suchst du dir eine Ausrede, eine Ausrede fŸr eine andere Gesinnung. Es ist nicht so, dass du dich solide kultivierst und unbewegt bleibst - zeigst du dich im Alltag wirklich so, dass du dich solide kultivierst und unbewegt bleibst?

 

 

Frage: Ich habe Sie im Park einmal gesehen. Sie waren sehr ernst. Jetzt kann ich das im Herzen immer noch nicht loslassen, ich habe Angst, Sie zu sehen, aber ich will Sie auch sehr gerne sehen.

Meister: Es scheint, dass ich selten so ernst aussehe. Vor allem habe ich in Deutschland, in Frankreich, also bei den europŠischen Fa-Veranstaltungen so einen Satz gesagt: Solange du lernen      und dich kultivieren kannst - ganz gleich, was fŸr Fehler du begangen hast -werde ich dich erlšsen. Ich sagte, dass ich ein gro§es Tor gešffnet habe, in Wirklichkeit habe ich es so weit gešffnet, dass es schon kein Tor mehr gibt; ich schaue nur auf das Menschenherz. Macht euch nicht so viele Gedanken darŸber, bei mir gibt es keinesfalls Dank und Groll mit den Menschen. Du meinst ich sei gut, du meinst ich sei schlecht, dies kann mein Herz nicht berŸhren, deshalb kann ich Ÿber euer Herz Bescheid wissen. Wenn du dich kultivieren willst, wenn du dich wirklich kultivieren kannst, werde ich die Verantwortung fŸr dich tragen.

 

 

Frage: Welche neuen Lernenden gehšren zu denjenigen, die eine Geisteskrankheit gehabt haben oder bei denen Erbgeisteskrankheit in der Familie vorkam?

Meister: Wurde das nicht schon im Krankenhaus beurteilt? Solche Menschen verhalten sich anormal, sind nicht klar im Kopf und kšnnen sich selbst nicht finden. Dieses unser Fa wird eben dem Menschen gegeben und erlšst den Haupt-Urgeist des Menschen. Wenn der Mensch sich selbst nicht mehr finden kann, wem gebe ich dann das Fa? Das ist eben der Grund, deshalb kšnnen sie nicht erlšst werden.

 

Frage: Beim Lernen des Fa und Praktizieren der †bungen gibt es in den Gedanken Dinge, die im Widerspruch zum Fa stehen; es sind die erworbenen Anschauungen. Welche EinflŸsse werden sie in Zukunft haben?

Meister: "Welche EinflŸsse werden sie in Zukunft haben" beeinflussen sie dich nicht jetzt schon? Du wei§t schon, dass sie  erworbene Anschauungen und nicht du sind. Du selbst findest das Fa gut; warum hast du in Gedanken keine Abneigungen ihnen gegenŸber? Du selbst willst die †bungen praktizieren und meditieren, sie aber lassen dich einfach nicht zur Ruhe kommen, sie lassen dich einfach nicht praktizieren, wie kannst du sie noch annehmen? Jeder Teil des menschlichen Kšrpers ist dein Selbst, weil er du ist. Dein Mund šffnet sich nach deinem Willen, er gibt Tšne nach deinem Willen ab, dieser Mund ist deiner. Deine HŠnde bewegen sich nach deinem Willen, sie sind du. Bei deinen Gliedern ist es genauso. Warum kommen also deine Gedanken bei der Meditation nicht zur Ruhe, wenn du sie zur Ruhe kommen lassen willst? Weil sie nicht du sind. Wenn du solche Dinge nicht unterscheiden kannst und sie fŸr dich selbst hŠltst, dann erlšsen wir dich nicht, nicht wahr? Wenn du diese schlechten Dinge als dich selbst anerkennst, dann kšnnen wir dich nicht mehr erlšsen. Was wir erlšsen, sind Menschen, nicht DŠmonen und nicht solche Dinge; sie sind noch nicht einmal DŠmonen, sie sind nur Wirrwarr und bilden kein einziges selbstŠndiges Lebewesen. Sie heften sich an deine Gedanken und wirken. Kšnnen wir sie als irgendetwas betrachten und zum Buddha erlšsen? Das ist ja unmšglich. Beseitige sie wŠhrend der Kultivierung, danach hat es dann keine Wirkung mehr.

 

 

Frage: Im Jingwen des Meisters "Himmelsgewšlbe" gibt es kein einziges Satzzeichen, was ist der innere Sinn?

Meister: Wenn ich etwas auf Altchinesisch schreibe, gibt es normalerweise keine Satzzeichen. Himmelsgewšlbe, also das "unermessliche Himmelsgewšlbe" bedeutet eben der Kosmos. Wenn dieser Kosmos nach eurem Begriff schon ein Bereich geworden ist, dann verŠndere ich den Ausdruck, um euren Bereich zu erweitern. Ich habe auch den Ausdruck "Himmelssystem" benutzt, die Sprache der Menschheit ist nur so etwas, mehr gibt es nicht. FŸr etwas noch Grš§eres gibt es keine AusdrŸcke mehr, es kann nicht mehr beschrieben werden.

 

Frage: Ich habe Angst bei der Kultivierung; auf welcher Ebene werde ich gelassen und unbewegt sein?

Meister: Wie ich sehe, gibt es mit deiner Angst ein gro§es Problem. Wenn du dich wirklich so hoch kultiviert hast, wirst du keine Angst mehr haben. Wie kann das sein, du kultivierst dich immer besser und hast immer mehr Angst? Manche von uns, die gerade angefangen haben, den Kultivierungsweg zu lernen, hatten frŸher Angst, auf nŠchtlichen Stra§en unterwegs zu sein; sie waren Šngstlich. Sobald sie aber den Kultivierungsweg gelernt hatten, waren sie mutig. Wenn du aber durch das Lernen Angst bekommst, dann such nach deinen Problemen; das ist keinesfalls eine Frage der Ebene. Das, was Angst bekommt, ist nicht du; nicht einmal du selbst wei§t, wie du Angst bekommen hast. Manche kultivieren sich schon lange im Dafa; es geht nicht, dass sich das Herz dem Fa nicht hingibt. Wenn er sich nicht wirklich kultiviert, bleibt das Wesentliche unverŠndert; wenn das Wesentliche des Menschen unverŠndert bleibt, hat er nichts bekommen, und alle mšglichen Probleme kšnnen auftauchen. Die Kultivierung zeigt sich durch die Erhšhung der Xinxing, nicht aber durch die LŠnge der Kultivierungszeit.  

 

Frage: Im Buch "Der Weg zur Vollendung" sind manche Stellen nicht identisch mit denen im †bungslehrfilm des Meisters; nach welchem soll man sich richten?

Meister: "Im Buch "Der Weg zur Vollendung" ist es nicht identisch mit dem †bungslehrfilm". Die †bungsbewegungen sind alle von mir gemacht worden, sie sind alle identisch. Bei dem Geschriebenen gibt es VerŠnderungen; hast du auf Kleinigkeiten geachtet? Beim Praktizieren soll man auf Gro§es achten, schau nicht so auf die Kleinigkeiten.

 

Frage: Die langjŠhrig Lernenden und die neuen Lernenden finden keine gemeinsamen Worte und kein gemeinsames Tun, sie kšnnen jedoch alle stetig vorankommen. Kšnnen die neuen und die langjŠhrig Lernenden unterschiedliche †bungsgruppen bilden?

Meister: Nein. Die Worte der langjŠhrig Lernenden helfen den neuen Lernenden vorwŠrts zu kommen. Das bleibt fŸr immer so. Wenn sich ein langjŠhrig Lernender wirklich sehr gut kultiviert hat, kann er die Worte der neuen Lernenden wirklich nicht aushalten. Denn viel davon, was die neuen Lernenden am Anfang sagen, sind Worte gewšhnlicher Menschen. Sie verstehen das Fa mit den Erkenntnissen der gewšhnlichen Menschen, all dies kann er nicht mit anhšren. Er soll jedoch deswegen nicht kritisiert werden. Deshalb bin ich auch nicht dagegen, dass manche langjŠhrig Lernende zu Hause praktizieren oder allein praktizieren. Wenn aber deine Erkenntnisse noch nicht so hoch sind - du kannst es nicht erzwingen. Manchen geht es nicht so, offensichtlich kšnnen sie so etwas mit anhšren, trotzdem behaupten sie, dass sie es nicht anhšren kšnnen und so wollen sie einfach nicht mehr mit den anderen zusammen sein. Ich sage, das ist Geltungssucht; denn das hat sich eben so ergeben.

 

Frage: "Die Substanzen auf jener Seite sind alle von dieser Seite hinŸbergegangen ", das verstehe ich nicht ganz,

Meister: Du kannst es eben nicht gut verstehen; es ist auch nicht die Vorstellung, wie du sie verstanden hast. Ihr wisst: Wenn du zu den Welten im Himmel kommen willst, musst du dich kultivieren und die schlechten Dinge an deinem Kšrper beseitigen. Wenn du diesen Kšrper mitnehmen willst, musst du ihn zu den Substanzen auf jener Seite, also zum Buddha-Kšrper hin angleichen, erst dann kannst du ihn mitnehmen. Dabei handelt es sich um einen Prozess der Veredlung. Wie kann es sein, dass solche schmutzigen Substanzen in die Buddha-Welten hineingestellt werden? Das ist absolut nicht erlaubt. - Es sind veredelte Substanzen. Alle Substanzen mŸssen einen Veredelungsprozess durchmachen, erst dann kšnnen sie zu jener Seite hinŸbergehen.

 

Frage: Was bedeutet "die Geistlichen?"

Meister: Die Geistlichen sind so etwas wie Pfarrer, religišse OberhŠupter, Mšnche und so weiter in den westlichen Religionen; sie werden alle als Geistliche bezeichnet. Bei den Menschen im Osten gibt es diesen Begriff nicht, es gibt auch keinen Ausdruck dafŸr.

 

Frage: Beim Lernen des Fa Ÿben manche Lernende den Lotussitz, wird das Lernen des Fa dadurch beeinflusst?

Meister: Praktiziere den Lotussitz, wenn du im Lotussitz meditierst. Du wei§t, dass du den Lotussitz nicht lange machen kannst; wenn du das Gesicht vor Schmerz verziehst, kannst du das Fa nicht gut lernen. Das Lernen des Fa ist am allerwichtigsten; du sollst nichts machen, was das Lernen des Fa beeintrŠchtigt. Wenn du sagst: Ich kann einfach lange sitzen. Dann ist das natŸrlich gut! Dann hšre es halt im Sitzen an, es ist besser, im Sitzen das Fa zu lernen. Manche kšnnen nicht lange sitzen; wenn du wirklich nicht mehr sitzen kannst, dann nimm deine Beine halt auseinander. Mach es nicht so, dass du sie erst dann auseinander nimmst, wenn sie eingeschlafen sind; so kannst du das Fa auch nicht mehr richtig anhšren, du denkst nur noch daran, dass dich blo§ keiner berŸhrt. Beim Lernen des Fa soll man aufmerksam sein.

 

Frage: Haben sich die Anschauungen in den GefŸhlen aufgelšst?

Meister: Es geht nicht um deinen Begriff. Jedes Lebewesen ist von GefŸhlen erfŸllt, solange es in der Umgebung der Drei-Weltkreise lebt. Diese Art erfŸllt sein, ist nicht so, wie wenn ein Mensch ins Wasser eintaucht, wobei nur die Haut Kontakt mit dem Wasser hat. Alles in den Zellen deines ganzen Kšrpers - solange etwas zur Schicht der MolekŸle gehšrt, ist es davon erfŸllt.

 

Frage: Gab es unter den gewšhnlichen Menschen zuerst GefŸhle oder Anschauungen?

Meister: Sobald du geboren wirst, bist du in den GefŸhlen; auch als du noch nicht geboren warst, warst du schon in den GefŸhlen. Denn du warst schon in den GefŸhlen, als du noch im Mutterleib warst; nur du wusstest das nicht, aber du wusstest, dass dir die Mutter vertraut ist. Die Anschauungen sind nach der Geburt entstanden, sie sind mit dem Alter nach und nach entstanden. Die vier- oder fŸnfjŠhrigen Kinder haben keine Anschauungen, sie haben keinerlei Anschauungen gebildet.

 

Frage: Die Arbeiten der Betreuungsstellen sollen den Anforderungen entsprechend gemacht werden. Aber manche sagen, dass sie auch Menschen bei der Kultivierung sind, und dass man das Fa als Meister betrachten und so handeln soll, wie man es selbst erkannt hat.

Meister: Ich sage euch, ganz gleich, was wir machen, wir sollen uns mit den Betreuungsstellen koordinieren, wir dŸrfen nicht etwas nach dem eigenen Willen machen, das ist ein Punkt; der Zweite: Ich sage euch auch, dass den Dingen, die die Betreuungsstellen gemacht haben, vom Forschungsverein in Beijing unter meiner Abwesenheit zugestimmt wurde. Viele unserer Betreuungsstellen haben vieles getan, und sie haben es auch relativ gut getan. Fehler sind unvermeidbar, sie sind auch Menschen bei der Kultivierung. In dieser Hinsicht habt ihr nichts Falsches gesagt. Die AktivitŠten, die sie organisieren, kšnnen auch nicht von ihrer eigenen Kultivierung getrennt werden. Dieser Sache schenke ich meine Aufmerksamkeit; es darf nicht so sein, dass jeder etwas nach seinem eigenen Willen tut. Deshalb sollt ihr eure Aufmerksamkeit nicht auf so etwas richten. Wenn sie wirklich Fehler machen, kšnnt ihr ihnen dies mit guter Absicht sagen. Ich denke, wenn ihr wirklich Recht habt, werden sie es akzeptieren.

Ihr seid alle Kultivierende. Ich habe oft gesagt: Wenn du Barmherzigkeit verwendest und keinerlei Egoismen dabei hast, wenn du kein bisschen an dich selbst denkst und es voll und ganz gut mit dem anderen meinst, wird er durch deine Worte zu TrŠnen gerŸhrt. Wenn aber der Ausgangspunkt und das Ziel deiner Worte bei dir selbst liegen - du bei jedem Wort noch hin und her Ÿberlegen musst: Oje, hoffentlich versteht er dieses nicht falsch, hoffentlich versteht er jenes nicht falsch; die anderen sollen doch keinen Anlass zur Kritik in meinen Worten finden kšnnen. Bei dir gibt es alles Mšgliche, so sind die Informationen der Worte die von deinem Gehirn ausgesendet werden, sehr schlecht. Wenn du dabei wirklich Barmherzigkeit und nichts von dir selbst hast, dann sind deine Worte rein und barmherzig.

FrŸher gingen die Menschen sehr schnell, sie gingen 50 km pro Tag; die Pferde schafften 500 km pro Tag, das ist keine LŸge. Das Denken des Menschen war relativ einfŠltig, er konzentrierte sich relativ gut, beim Tun ging er nur einen Weg entlang, er machte es auf alle FŠlle gut. Er hielt sein Wort; wenn er sagte, dass er etwas machen werde, dann machte er es bestimmt fŸr dich, so ist ein Mensch. Die heutigen Menschen halten ihr Wort nicht und wollen sich beim Tun allerlei Vorteile verschaffen. FrŸher war das Denken des Menschen, wenn es aus dem Gehirn herauskam, wie ein Weg; frŸher war es eine gerade Linie und ging sehr schnell. Heute denkt der Mensch hin und her, er hat diese oder jene Besorgnis; wenn das Denken herauskommt, geht es kreuz und quer hin und her. Deshalb reagieren die Gedanken sehr schnell aber er ist beim Tun sehr langsam. Manche šffnen den Mund und kšnnen erst nach einer halben Ewigkeit etwas aussprechen. Deshalb gehen die heutigen Menschen langsam; es wird schon dunkel, nachdem sie nur 10 km an einem Tag gegangen sind. Es geht nicht mehr wenn sich die Menschen weiter auf diese Weise entwickeln; je komplizierter, desto schlechter, das wei§ jeder.

Jedoch sagt mancher: Wenn ich nicht ein bisschen kompliziert bin, werden mich die anderen doch schikanieren. Aber ich sage dir noch: Wer nicht gut ist, der soll fŸr alles gerade stehen, was er getan hat. Eben weil die Menschen so sind - ihr Menschen wollt euch so alle selbst beschŸtzen. Erst so ist die menschliche Gesellschaft bis zu diesem Schritt hin getrieben worden, erst so rutscht sie ab. DafŸr ist jeder mitverantwortlich. Du hast nichts Schlechtes in diesem einen Leben getan, aber in deinen Vorleben; in Wirklichkeit entsprechen deine Worte und dein Verhalten der modernen Stršmung, und das bedeutet schon, dass du dich von der Stršmung treiben lŠsst.

 

Frage: Ich finde, dass die Zeit sehr knapp ist und ich mich nicht gut genug kultiviert habe. Ich habe Angst, dass die Zeit fŸr mich nicht ausreicht.

Meister: Es gibt allerlei Eigensinn, sogar diese Art Eigensinn. Wenn du an dem Tag, an dem du aus den Drei-Weltkreisen herauskommen sollst, Angst bekommst, musst du auch herunterfallen; deshalb sollst du keine Angst haben. Was soll denn das fŸr eine Angst sein, dass du dich nicht gut kultivieren kannst? Allein schon diese Angst kann dazu fŸhren, dass du dich nicht erfolgreich kultivierst. Leg dieses Herz ab und kultiviere dich nur, sorge dich um nichts anderes mehr. Du hast das Fa doch schon erhalten, wovor hast du dann noch Angst? FrŸher wurde gesagt: Am Morgen das Dao gehšrt, am Abend kann man sterben. Niemand versteht die wahre Bedeutung darin. Was bedeutet: "Am Morgen das Dao gehšrt, am Abend kann man sterben"? Bedeutet es wohl, dass ich am Morgen das Dao gehšrt habe und dann am Abend sterbe? Nein, es hat nicht diese Bedeutung. Es bedeutet: Wenn ich am Morgen das Dao gehšrt habe, dann habe ich keine Angst mehr, auch wenn ich am Abend sterbe. Das ist die wahre Bedeutung. †berlegt mal: "Das Dao gehšrt" - wer hat das Dao gehšrt? Du selbst hast das Dao gehšrt. Ist das, was in deinem Kopf aufgenommen wird, Fa oder nicht? Das, was in deinem Kopf aufgenommen wird, ist Fa! Das Fa, das in deinen Kopf eingefŸllt ist, hat sich in dein Denken aufgelšst, dies ist sicher, ansonsten kšnntest du es dir nicht merken. Du hast einen Teil, der das Fa erhalten hat -kannst du in die Hšlle fahren, wenn du wirklich stirbst? Kannst du der Sechs-Wege-Reinkarnation unterliegen? Dieser Teil hat das Fa erhalten und ist dem Fa angeglichen. Du hast heute schon so ein gro§es Fa gelernt und liest die BŸcher wiederholt, wozu denkst du noch an jene Fragen? Du brauchst dich nur zu kultivieren, jede Angst ist Eigensinn, jeder Eigensinn ein Hindernis.

 

Frage: Nachdem wir das Jingwen "Ein Dialog mit der Zeit" gelernt haben, ist das VerstŠndnis der Lernenden fŸr die Zeit verschieden.  

Meister: Verschieden ist halt verschieden. Wenn ihr etwas Neuartiges hšren werdet, wird wieder ein Eigensinn entstehen. Ich sage euch, viele, viele Dinge, auf die ihr nicht einmal in Gedanken kommen kšnnt, sind Gottheiten; manche davon befinden sich sogar oft am Mund, aber ihr kšnnt nicht darauf kommen. Dieser Kosmos ist einfach zu gigantisch, viele Dinge dŸrfen die Menschen nicht wissen. Hast du nicht gemeint, dass du schlummerst? Sobald du das Buch liest, willst du schlafen; sobald du das Fa lernst, bist du dšsig? Ich sage dir, es ist eben eine Gottheit in der Schicht des Raumes der Menschheit. Wenn du sie nicht durchbrechen kannst, dann bist du eben ein Mensch. Sie tut jedoch nicht absichtlich etwas gegen dich, sie ist zu allen so, deshalb wird der Mensch mŸde und schlŠfrig. Wenn du dich von den Menschen trennen willst, musst du alles durchbrechen, erst dann kannst du es schaffen. Wenn du ihr nachgibst, dann denkt sie, dass du eben ein Mensch bist.

 

Frage: Der Lehrer hat im Buch " Fa-ErklŠrung in Sydney" und " Fa-ErklŠrung in den USA" Ÿber die Zusammensetzung der kosmischen RŠume und den Ursprung des Lebens gesprochen; was hat das mit unserer Kultivierung zu tun?

Meister: Die Zusammensetzung des Kosmos und der Ursprung des Lebens stehen in engem Zusammenhang mit eurer Kultivierung, au§erdem habe ich es zielgerichtet erklŠrt. Wenn du noch nicht bis dahin gelernt und jene Ebene noch nicht erreicht hast, wirst du denken, dass das mit dir nichts zu tun hat. Aber bei der "Fa-ErklŠrung in den USA" habe ich es auf Ÿber 3000 Hochintellektuelle gerichtet erklŠrt. Die HŠlfte dieser Lernenden haben akademische Titel, manche sind Doktor, manche Master. Manche haben schon drei oder fŸnf akademische Titel bekommen, sie sind die Elite unter den Chinesen, die dorthin gegangen sind; ich habe es auf sie gerichtet erklŠrt. Diese Lernenden beschŠftigen sich mit allen mšglichen Fachrichtungen, ihr Denken ist sehr offen. Beim Lernen des Fa hat jeder einen Knoten; wenn der Knoten nicht gelšst werden kann, ist er ein Hindernis. Ich musste es ihrer Situation entsprechend erklŠren, um ihren Knoten zu beseitigen. Das ist ein Zweck. NatŸrlich gibt es auch noch einen tieferen Sinn.

 

Frage: Kann man bei der †bung "Falun-Pfahlstellung" auch nur eine Einzelstellung Ÿben? Bei der †bung "die beiden kosmischen Pole verbinden" fŸhrt der Oberarm den Unterarm, oder der Unterarm den Oberarm?

Meister: Bei unseren †bungen ist es sehr frei, du kannst auch irgendeine einzelne †bungsbewegung machen. Damit sie zu den Menschen, die Arbeit haben, passen kšnnen und du dich bei den vielbeschŠftigten sozialen AktivitŠten kultivieren kannst, ist es eben so praktisch; wir haben so ein praktisches Tor gešffnet. Du kannst dich unter allen UmstŠnden kultivieren; wenn du viel Zeit hast, kannst du mehr praktizieren; wenn du weniger Zeit hast, kannst du weniger praktizieren (wenn du wieder Zeit hast, kannst du aufholen). Aber es ist am besten, alles zu praktizieren. So ist das VerhŠltnis. Bei der †bung "die beiden kosmischen Pole verbinden" ist es nicht so, das der Unterarm den Oberarm fŸhrt, und auch nicht so, dass der Oberarm den Unterarm fŸhrt; meiner Meinung nach ist der ganze Arm in Bewegung. Aber bei der fŸnften †bung fŸhrt der Unterarm den Oberarm. Wenn du die Kraft bei der †bung "die beiden kosmischen Pole verbinden" in den Unterarm lenkst, sieht es wohl ein bisschen schšner aus. Mit dieser Frage will ich euch sagen, dass ihr euch nicht in Kleinigkeiten vergraben sollt; ihr sollt auf Gro§es achten, lernt das Fa!

 

Frage: Ich habe jemanden daran gehindert, raubgedruckte BŸcher zu verkaufen, deshalb habe ich mir seine Feindschaft zugezogen; er hat manche Lernende zu sich gezogen und eine neue †bungsgruppe aufgebaut, wie soll ich mich ihm gegenŸber verhalten?

Meister: Wenn er raubgedruckte BŸcher verkauft, um Geld zu verdienen, dann sage ich dir hier eindeutig: Er ist nicht mein SchŸler: wenn er raubgedruckte BŸcher gekauft hat und zum Selbstkostenpreis an die Lernenden weiterverkauft, dann bedeutet das, dass er sie fŸr die anderen gekauft hat; und man kann nicht sagen, dass er das Fa sabotiert. Wenn der Inhalt in den BŸchern geŠndert ist und er nichts davon wei§, dann sollen wir ihm sagen, dass er so etwas nicht mehr machen soll. So ist es mit dieser Frage. Die Konflikte sollten nicht derart verschŠrft werden. Wenn er aber spŠter eine Clique um sich bildet, dann ist dies auf keinen Fall ein Verhalten unserer Dafa-SchŸler.

 

Frage: Ich sto§e im Traum oft auf etwas, was Gespenstern Šhnelt und meinen Kšrper kontrolliert, ich denke sofort daran, dass ich ein SchŸler der Kultivierung des orthodoxen Fa bin.

Meister: Hab keine Angst, wenn du etwas Schlechtes siehst. Diejenigen, die gerade mit der Kultivierung anfangen oder diejenigen die schon einige Zeit dabei sind, aber nicht stetig vorankommen und sich nur sehr langsam kultivieren, so  dass sie fŸr eine lange Zeit in diesem Zustand verweilen, diese Menschen werden also auch oft solche schrecklichen Erscheinungen sehen. Warum? Weil die Lebewesen im anderen Raum, den die gewšhnlichen Menschen als Unterwelt bezeichnen, genauso zahlreich sind wie die Lebewesen auf dieser unserer Seite. In der Nacht schlafen wir, aber auf jener Seite ist es Tag; bei uns auf dieser Seite ist es Nacht, und bei ihnen ist es Tag; bei uns Tag, und bei ihnen auf jener Seite Nacht. WŠhrend du in der Nacht schlŠfst, kommen sie gerade in dieser Zeit heraus und bewegen sich. FrŸher sagten die Šlteren Menschen: Geh nicht aus in der Nacht! Das macht auch Sinn. Also, in der Nacht gibt es relativ viele, am Tag ruhen sie sich aus.

Wenn du gerade mit der Kultivierung anfŠngst (du fingst als ein gewšhnlicher Mensch an), wenn du dich auf dieser Ebene befindest und dein Himmelsauge gešffnet ist, dann wirst du sie sehen. Denn du fŠngst auf einer sehr niedrigen Ebene unter den gewšhnlichen Menschen an, sie wissen, dass du sie sehen kannst, so haben sie Kontakte mit dir; oder es tauchen manche Erscheinungen auf, die dich beim Praktizieren stšren, das alles ist mšglich. Aber du sollst dich gut beherrschen, kŸmmere dich nicht darum, lerne und kultiviere dich nur, und so wirst du diese Ebene sehr schnell durchbrechen; wenn du dich erhšht hast, wirst du sie nicht mehr sehen. Denn deine Ebene ist erhšht, und sie kšnnen dich nicht mehr erreichen. Du kultivierst dich zwar noch immer unter den Menschen, aber das Feld, das du au§erhalb des Kšrpers trŠgst, hat schon Unterschiede in bezug auf Raum und Zeit. Sie sind schon sehr klein geworden, deshalb kannst du sie nicht mehr sehen, und sie kšnnen dich auch nicht mehr stšren. Solche Sachen habe ich sowohl im Buch "Fa-ErlŠuterung des Zhuan Falun" als auch im Buch "ErlŠuterung von Bedeutungen des Falun Dafa" schon erklŠrt.

 

Frage: Ist mit dem Jingwen "FŸr wen existieren" gemeint, dass wir die menschliche Seite vollstŠndig beseitigen und die menschliche HŸlle abwerfen sollen?

Meister: So ist das. Viele von uns fanden das Fa am Anfang gut, weil sie meinten, dass das Fa vorteilhaft fŸr die Menschheit sei. "Die Kultivierenden stšren nicht die Gesellschaft der gewšhnlichen Menschen und sind doch recht vorteilhaft fŸr sie, ich soll es lernen." Sein Ausgangspunkt liegt bei den Menschen. Mancher beurteilt alles von unserem Dafa fŸr eine lŠngere Zeit mit dem Ma§stab der Menschen; wenn es seiner Meinung nach von den Anschauungen der heutigen Menschen und der Art und Weise der menschlichen Gesellschaft ein kleines bisschen abweicht, dann macht er nicht mit und kann es nicht mehr akzeptieren. In Wirklichkeit bewahrt er das Menschliche, er will sich nicht von den Menschen trennen. So ist das. Das Endziel fŸr euch Kultivierende ist die Vollendung und das Menschliche hinter sich zu lassen; es ist keinesfalls erlaubt, dass du an den menschlichen Anschauungen festhŠltst und sie nicht loslŠsst.

 

Frage: Normale emotionale Sachen kann ich verkraften, aber wenn ich hšre, dass jemand schlecht Ÿber mich redet, kann ich keine Nachsicht mehr Ÿben.

Meister: In Wirklichkeit hast du noch nicht einmal die normale Nachsicht erreicht. Wenn du da sitzt und denkst, dass du Nachsicht Ÿben kannst, dann ist das nichts und nur leere TrŠumerei. Nur wenn du in wirklichen Konflikten Nachsicht Ÿben kannst, bedeutet das erst, dass du wirklich Nachsicht Ÿben kannst. Ich denke, wenn du das Fa durchs Lesen verstanden hast, kannst du das schon erreichen. Wenn du auf Konflikte stš§t oder die Konflikte plštzlich auftauchen, dann ist es am allerwichtigsten, wie viel du in diesem Augenblick umsetzen kannst. Wenn jemand Ÿberhaupt keine Nachsicht Ÿben kann - auch wenn er sich darŸber im Klaren ist, kann er keine Nachsicht Ÿben -, dann kann das nicht als Nachsicht gelten. Manche meinen, dass sie Nachsicht Ÿben kšnnten; wenn aber die Konflikte plštzlich auftauchen, kšnnen sie sich doch nicht gut beherrschen, und das bedeutet, dass sie noch nicht ganz so weit sind; wenn die Konflikte plštzlich auftauchen und du trotzdem Nachsicht Ÿben kannst, dich sogar im Traum beherrschen kannst, dann ist das solide. Der Traum ist an sich keine Kultivierung, aber er kann tatsŠchlich ŸberprŸfen, ob deine Xinxing solide ist oder nicht. Diejenigen, die schlecht Ÿber dich reden, sind gewšhnliche Menschen, keine Buddhas oder Gottheiten. Wie kann das Herz eines Kultivierenden bewegt werden?

 

Frage: Wenn ich manchmal versuche, die Fa-GrundsŠtze zu erkennen oder die PŠsse der Xinxing zu Ÿberwinden, spreche ich im Herzen zum Meister. Ist das Eigensinn?

Meister: Das ist kein Eigensinn, man kann nicht sagen, dass das ein Eigensinn ist. Du sprichst zwar, sollst aber nicht daran denken, dass du irgendeine Antwort bekommen kšnntest; denk auch nicht daran, dass du irgendeine Belohnung bekommen kšnntest; oder dass ich dir ein paar Vorteile geben und dir verzeihen wŸrde, nachdem du zu mir gesprochen hast. Das alles geht nicht. Wenn du gesprochen hast, dann hast du halt gesprochen. Es ist dir schon erlaubt, zu mir zu sprechen. Der Sprechende redet mit Absicht, ich als Zuhšrer mache mir aber dabei keine Gedanken; ohne Trachten kommt es von selbst: jegliche absichtsvolle Tat bringt nichts. Du darfst mit keinerlei Absicht zu mir sprechen. Mancher sagt: "Ich will nun mal den Lehrer anschauen. Der Lehrer hat gesagt: Durch die Miene des Meisters kann man wissen, ob etwas gut oder schlecht ist. Dann schaue ich jeden Tag nach dem Aufstehen, ob es mir heute gut oder schlecht gehen wird; ich muss halt das Bild des Lehrers anschauen, egal was ich mache, ich schaue es jeden Tag an." Schon hŠltst du an deinem Eigensinn fest. Manche Kultivierende sind sich wirklich nicht sicher; nachdem sie etwas gemacht haben, wissen sie wirklich nicht, ob es richtig oder falsch war, so schauen sie einmal und kšnnen somit wirklich Andeutungen bekommen. Bei der Kultivierung wird das Herz des Menschen kultiviert; ihr beseitigt jenes Herz nicht und wendet euch damit auch noch an mich.

Ich sage euch - warum kann man sich im heutigen Buddhismus nicht mehr kultivieren? Der allerschwerwiegendste Punkt ist, dass sie sich nicht kultivieren sondern trachten. Jedoch ist fŸr sie diese Art Trachten unbewusst. An was denken sie, wenn sie zu Buddha beten? "Jemand in meiner Familie ist krank, bitte, bitte, ehrwŸrdiger Buddha, segnen Sie ihn, denn ich glaube doch an Buddha." Er meint: Ich glaube doch an Buddha, ich verbrenne doch RŠucherstŠbchen. Er feilscht mit dem Buddha. Mancher andere betet zu Buddha und denkt - er hat kein klares Ziel im Herzen oder in den Gedanken, wŠhrend er zu Buddha betet und RŠucherstŠbchen verbrennt -, wenn er das jedoch jeden Tag so macht, meint er: So verehre ich schon Buddha, somit kultiviere ich mich schon zum Buddha. Buddha, schau doch mal, wie fromm ich dir gegenŸber bin. Er denkt bei sich: Wie fromm ich doch gegenŸber dem Buddha bin, der Buddha wird das bestimmt sehen. Wenn dieser Gedanke dem Buddha gegenŸber vorgebracht wird, kann ihn der Buddha auch nicht annehmen; er meint, dieser Mensch sei zu schlecht.

Ich sage oft, dass die Menschen im Buddhismus nicht mehr wissen wie sie sich kultivieren sollen. Das eben ist die Bedeutung. Er kann das gar nicht mehr bemerken, seine Gedanken sind sehr tief versteckt. Die heutigen Menschen sind sehr hinterlistig geworden. Das Herz der heutigen Menschen: Sie verbergen sich; sie kšnnen sogar mit diesem Verbergen ihr Herz verbergen. Ich sehe das und finde, dass diese Art Mensch wirklich sehr schwer zu erlšsen ist. Selbst wenn du ihm einen Hinweis gibst, kann er nicht einmal das vor ihm verborgene Verdeckte und jene verborgenen Dinge bemerken. Au§erdem, wenn du ihn genau auf die Sache hinweist, wenn mein Fashen ihn genau auf die Sache hinweist, betrŸgt er meinen Fashen, genau in der Art, wie er die gewšhnlichen Menschen behandelt; er tŠuscht etwas vor: Ah, ich habe was falsch gemacht. Dann verwendet er ein anderes VerhŸllen, um sein VerhŸllen an sich zu verschleiern, er verwendet ein anderes VerhŸllen. Wie kšnnten die Menschen noch erlšst werden, wenn es mit ihnen schon so weit ist! Jetzt unterrichtet noch der Meister, der die SchŸler anleitet was denkst du, wie kultiviert man sich in einem Tempel, in dem sich niemand mehr darum kŸmmert? Die Menschen sind schon so weit gegangen, was denkt ihr, was kann man noch tun?!

 

Frage: Ich habe gesehen, dass sich viele Lernende Notizen machen; Kšnnten Sie etwas dazu sagen?

Meister: Alle, die ihr euch Notizen macht, tut dies am besten nicht. Warum? Ich sage dir, du kannst meine Worte nicht vollstŠndig aufnehmen, deine Aufmerksamkeit richtet sich darauf, soviel wie mšglich mitzuschreiben; deshalb kannst du nicht alles mitschreiben, egal wie du auch mitschreibst. Wenn du nicht alles mitgeschrieben hast und es herausgibst, dann bedeutet das, den Inhalt aus dem Zusammenhang gerissen zu haben; au§erdem hast du selbst auch nicht gut zugehšrt, so gro§ ist die Stšrung. Obwohl du dir es nicht merken kannst, erhšhst und gleichst du dich schon an, wenn du nur ein bisschen von meinen Worten verstanden hast; das ist wahre Erhšhung. Wenn ihr von hier hinausgegangen seid, wird jeder VerŠnderungen erfahren haben. Aber diejenigen, die sich Notizen gemacht haben, werden vielleicht keinerlei VerŠnderungen erfahren; so gro§ ist die Stšrung. FrŸher haben wir bereits Ÿber diese Sache gesprochen. Man soll sich keine Notizen machen.

 

Frage: Bitte erklŠren Sie den inneren Sinn des Jingwen "Fa erlŠutern " noch ein wenig deutlicher.

Meister: Wenn ich es euch deutlicher hŠtte erklŠren wollen, dann hŠtte ich es euch direkt deutlicher aufgeschrieben; das sollst du eben selbst erkennen. Wie viel du erkennen kannst, soviel erkennst du; erkenne es ohne jegliche Anschauungen; egal wie wenig du auch erkennst, es wird nicht schief gehen; nur erkennst du wenig und wei§t wenig, aber es wird auf keinen Fall schief gehen. Wenn ich es dir sehr deutlich hŠtte sagen kšnnen, dann hŠtte ich nicht so geschrieben.

 

Frage: Wie ist die Beziehung zwischen Anschauungen und Eigensinn?

Meister: Das, was du fŸr gut hŠltst, woran du immer festhŠltst und nicht loslassen willst, ist Eigensinn. Ganz klar gesagt ist alles Eigensinn, was du nicht loslassen kannst, das ist sehr einfach. Viele von euch haben das Fa nicht genug gelernt. Der Grund, warum ihr das Fa nicht genug gelernt habt, liegt nicht darin, dass ihr das Fa nicht oder wenig lernt, sondern darin, dass ihr es mit den Anschauungen der gewšhnlichen Menschen lernt. Du wŠhlst das aus, was den WŸnschen deiner Gesinnung entspricht; du findest einen Abschnitt gut, dann wŠhlst du ihn aus und liest ihn. Wenn du denkst, dass es deinen WŸnschen nicht entsprŠche, mit dir nichts zu tun hŠtte oder sogar nicht deinen Anschauungen entsprŠche, dann liest du es nicht und springst beim Lesen, so kannst du dich nie nach oben kultivieren. Obwohl die Dinge, die ich im "Zhuan Falun" erklŠrt habe, anscheinend nichts mit deiner Kultivierung und der Xinxing zu tun hat, enthalten sie doch Dinge unterschiedlicher Ebenen und unterschiedlicher Formen. Ich erklŠre zwar die Kultivierungsenergie, aber ich sage dir, dass es darin auch die Dinge der Xinxing gibt. Es ist systematisch. Es geht nicht, ganz gleich, welchen Abschnitt du auch weglŠsst. Wenn ihr diese Einstellung nicht Šndern kšnnt, wird eure Kultivierung und Vollendung wirklich beeintrŠchtigt.

 

Frage: Jedes Mal nach einer gewissen Zeit scheint es, als ob etwas auf meinem Scheitel nach unten drŸckt, ich wei§ aber nicht, woher das kommt.

Meister: Dann kŸmmere dich nicht darum, kŸmmere dich um nichts. Solange du ein SchŸler bei der Kultivierung bist, sollst du alle ZustŠnde, die bei dir auftauchen, fŸr gut halten. Ich habe von "Drei Blumen versammeln sich auf dem Kopf" gesprochen. "Drei Blumen versammeln sich auf dem Kopf" ist nur eine kleine, kleine Ebene, es ist eine Erscheinung im weltlichen Fa; wenn die Ebene erhšht ist, gibt es hšhere Erscheinungen, viele Formen der VerŠnderung zeigen sich auf dem Kopf. Dann spŸrt man, dass der Druck auf dem Scheitel sehr gro§ ist. Sobald ich die konkreten Erscheinungen aussprechen wŸrde, wŸrden leicht Eigensinn und Frohsinn bei dir entstehen. Ihr habt ja gesehen, dass jene Buddhafigur verŠnderte Kšrper hat, manche haben vier Kšpfe, manche haben Kopf Ÿber Kopf, Kopf Ÿber Kopf, Kopf Ÿber Kopf, all dies muss bei eurer Kultivierung auftauchen. Das ist die EhrwŸrdigkeit des Fofa, das ist ein Teil der Verkšrperung der EhrwŸrdigkeit des Fofa, au§erdem ist das nur eine Erscheinung. Tausend, Zehntausend und hundert Millionen ZustŠnde der Kultivierungsenergie und des Fa werden auftauchen, kannst du da das GefŸhl haben, dass es nichts auf dem Kopf gibt? Wenn die SŠule der Kultivierungsenergie hoch gewachsen ist, drŸckt sie auch nach unten, du wirst das GefŸhl haben, dass sie den Kopf nach unten drŸckt, all dies wird auftauchen. Wenn du so eine gute Sache fŸr nicht gut hŠltst, was denkst du, wo ist denn dann deine Xinxing? Kann es zu deiner Ebene passen? Deshalb sage ich dir oft, dass es kein Problem ist, dass du es nicht sehen kannst, halte es auf jeden Fall fŸr eine gute Sache. Es ist unmšglich, dass ich jedem die Erscheinungen auf allen Ebenen komplett erklŠre; du wŸrdest dich furchtbar freuen. Wenn du jeden Tag das Augenmerk auf solche VerŠnderungen richtest, dann kannst du dich nicht mehr kultivieren. Deshalb erklŠre ich euch so etwas nicht, legt nur Wert auf das Herz, die wahre Erhšhung hŠngt voll und ganz von diesem Herzen ab. Wenn das Menschenherz nicht veredelt wird, nutzt alles nichts.

 

Frage: Wenn ich irgendeinen Pass nicht Ÿberwunden habe, spreche ich vor dem Bild des Lehrers Reueworte, geht das?

Meister: Ausgesprochen ist halt ausgesprochen, das ist auch kein Fehler. Aber du sollst dich verŠndern, nachdem du sie gesagt hast. Heute hast du dies gesagt; nachdem du aus der TŸr herausgekommen bist, verhŠltst du dich so wie frŸher, danach sagst du es abermals - was bringt das? Wenn du dem Lehrer die Reueworte gesagt hast, sollst du dich mit Entschlossenheit verŠndern.

 

Frage: Bitte erklŠren Sie die Bedeutung von den Worten "die gro§e Bedrohung" im Jingwen "Kultivieren innen, friedvoll au§en ".

Meister: Der Grund, warum ich dieses Jingwen geschrieben habe, liegt darin, dass manche Lernende solche Fragen gestellt haben. Sie meinten: Wir kultivieren jetzt Falun Gong, es ist freilich gut und kann die menschliche Moral in der Gesellschaft wieder steigen lassen; - aber, wenn wir alle so gutherzig sind - wenn also die AuslŠnder uns angreifen, was sollen wir dann tun? Was ist zu tun, wenn es Kriege gibt? Auf diese Fragen gerichtet, habe ich es geschrieben. Es ist nicht so, dass die Kriege schon ausgelšst werden kšnnen, wenn die Menschen sie auslšsen wollen, alles taucht unter der Wirkung des Himmels auf, unter der Wirkung der himmlischen Erscheinungen auf. Ganz gleich, wie die Menschen planen, sich darŸber Gedanken machen und was sie tun, sie kšnnen es manchmal einfach nicht umsetzen. Manchmal kšnnen sie es umsetzen, dann denken sie, das sei das Ergebnis ihrer BemŸhungen. In Wirklichkeit sind ihre BemŸhungen und die AktivitŠten ihres Lebens auch ZwangslŠufigkeiten, so ist das. Deshalb, wenn die Menschen sich nicht bewegen, wird auch kein Pfannkuchen vom Himmel herabfallen, denn die Menschen leben eben auf diese Weise, sie werden auf keinen Fall wie die Gottheiten sein. Auch wenn du es ihm sagst, glaubt er das nicht, er kŠmpft und streitet nach wie vor, so ist nun mal der Mensch. Deshalb sind Kampf und Streit zur ZwangslŠufigkeit der Taten geworden, des menschlichen Verhaltens geworden, und so sind die Menschen! Also ist der Zustand, der in der menschlichen Gesellschaft auftaucht, eben der Zustand der Menschen.

 

Frage: WŠhrend wir die Xinxing erhšhen, wird unser Karma beseitigt. Wird es umgewandelt und zu demjenigen Ÿbergehen, der uns geholfen hat, die Xinxing zu erhšhen?

Meister: Nein, so ist es nicht. Es scheint, dass du ziemlich eigensinnig bist und Angst hast, dieses Ding zu verlieren. (Lachen.) Ich sage euch, es ist Ÿberhaupt nicht so, wie ihr es euch vorstellt. Viele, viele eurer Dinge habe ich fŸr euch beseitigt, in Wirklichkeit ertrage ich sie fŸr euch. Es ist niemandem erlaubt, dass er SŸnden oder Fehler begangen hat und dies nicht zurŸckzahlt; das ist absolut nicht erlaubt, dies ist ein himmlischer Grundsatz. Dass die Dinge fŸr euch beseitigt werden, dient gerade dazu, dass ihr euch kultivieren kšnnt; was Ÿbrig bleibt, entspricht eurer Xinxing, ihr kšnnt es ertragen; ein bisschen zu viel und ihr wŸrdet herunterfallen, kšnntet euch nicht mehr kultivieren. Es ist auch nicht so, dass ich eure Sachen haben will, weil ich etwas fŸr euch ertragen habe; alles gehšrt mir, und ich brauche auch nichts. Manche schlechten Dinge werden direkt vernichtet, das kann sonst niemand tun, ich jedoch kann das tun.

Wisst ihr, warum Jesus gekreuzigt wurde? Wisst ihr, warum Shakyamuni unbedingt ins Nirwana gehen musste? Viele Menschen gingen zum Famen-Tempel, um die Fingerknochen des Shakyamuni anzuschauen es sind wirklich die Fingerknochen des Shakyamuni. Selbst die Fingerknochen sind noch so gut erhalten, wie kšnnte sein Kšrper verfaulen? Konnte sein Kšrper denn nicht mitgenommen werden? Er war vollstŠndig in hochenergetische Substanz umgewandelt worden und war schon nicht mehr aus Fleisch, warum dann noch Nirwana? Ihr wisst nicht, dass ihr wŠhrend der Kultivierung nicht nur bei den Menschen SŸnden verschuldet habt, sondern auch in unterschiedlichen Himmelssystemen, auf verschiedenen Ebenen und unter verschiedenen Umgebungen - ihr habt viel zu viel verschuldet. So etwas kšnnen die Menschen Ÿberhaupt nicht lšsen, auch die Gottheiten auf niedrigen Ebenen kšnnen das nicht lšsen. Wenn jemand diesen Menschen erlšsen will - er will sich doch kultivieren, kannst du ihm gegenŸber dann etwa nicht barmherzig sein? Der Buddha ist eben barmherzig, er erlšst ihn, aber was ist mit den Dingen, die er schuldet? Du hast sie fŸr ihn gelšst - in Wirklichkeit bedeutet das, dass dieser Knoten an den Buddha geknŸpft wird. Denn der Buddha muss einen fleischlichen Kšrper haben, wenn er kommt, um Menschen zu erlšsen - woran wird der Knoten dann geknŸpft? Alles wird an seinen fleischlichen Kšrper geknŸpft. Zum Schluss konnten sowohl der Buddha als auch Jesus den fleischlichen Kšrper nicht mehr befreien; die Karma-Schuld, die die SchŸler, die erlšst wurden, verschuldet haben, ist Karma-Schuld unterschiedlicher Ebenen, unterschiedlicher Zeiten und unterschiedlicher Arten; au§erdem handelt es sich dabei um viele, viele Dinge verschiedener Bereiche des Kosmos. Sie konnten sich Ÿberhaupt nicht mehr davon befreien, deshalb haben sie so einen Weg ausgewŠhlt - den Kšrper zu verbrennen, zu beseitigen; ein fŸr alle Mal, alles war gelšst. Das gilt auch als ZurŸckzahlung ihrer Schulden.

Um so viel Schulden wie mšglich zurŸckzuzahlen, und um den Groll unterschiedlicher Ebenen ihm gegenŸber zu beseitigen, war Jesus damit einverstanden, dass er gekreuzigt wurde und solche Leiden ertrug. Ihr Menschen - mancher schreibt mir sogar noch solche Zettel: Lehrer, du sollst mich auf diese Weise erlšsen, du sollst mich auf jene Weise erlšsen. Ich sage: Meinst du, dass dich der Buddha unbedingt erlšsen muss? Hat er etwa nichts zu tun? Muss er dich unbedingt erlšsen? Kommen bei ihm etwa SuchtgefŸhle auf, wenn er dich nicht erlšst? Shakyamuni hat gesagt, dass die Buddhas, die Tathagatas so zahlreich sind wie die Sandkšrner des Ganges. Wie viele Sandkšrner gibt es dann zu beiden Ufern des Ganges? Er sagte, dass die Tathagatas so zahlreich sind wie die Sandkšrner des Ganges; es gibt so viele Tathagatas. Das hat Shakyamuni auf seiner damaligen Ebene gesagt. Warum kommen nicht so viele Buddhas, um sich um die Sachen der Menschen zu kŸmmern? In Wirklichkeit braucht ein Buddha da oben nicht herunterzukommen; wenn er nur einmal die Hand schwenken wŸrde, wŠren die Krankheiten der ganzen Menschheit weg; wenn er beim Menschenerlšsen und beim Karmabeseitigen einmal die Hand schwenken wŸrde, dann wŠre das Karma der ganzen Menschheit weg. Aber niemand darf das machen.

Alles, was der Mensch selbst verschuldet hat, muss er zurŸckzahlen; au§erdem hat er nicht nur etwas auf der Ebene der Menschheit verschuldet. Wenn man ihn erlšsen will, muss man sein Herz von innen Šndern, erst das bedeutet wirkliche Erlšsung. Du hast fŸr ihn die Schuld zurŸckgezahlt und ihn rein gemacht, aber seine geistige Ebene hat sich nicht erhšht, er glŠnzt an der OberflŠche, das ist nur eine TŠuschung! Warum sage ich, dass die Tiefe eures Denkens geŠndert werden muss? Manche sagen: Weil ich krank war, bin ich erst gekommen, um das Fa zu lernen. Am Anfang hatte er es nicht erkannt, spŠter hat er es so verstanden: "Der Lehrer hat gesagt, dass er keine Krankheiten heilt." So wollte er sich auch nicht mehr behandeln lassen. "Na gut, dann lasse ich mich nicht mehr behandeln." Er denkt bei sich: "Ich verlange nicht mehr danach, meine Krankheiten heilen zu lassen, ich lese nur die BŸcher und mache die †bungen. Zum Schluss wird der Lehrer bestimmt meine Krankheiten beseitigen." Er denkt noch immer daran. Er glŠnzt an der OberflŠche, sein Wesen jedoch hat sich nicht geŠndert. Das bedeutet, Menschen zu betrŸgen, er will selbst den Meister betrŸgen. Wie kann das gehen? In Wirklichkeit ist der, den er betrŸgt, er selbst.

Damit ist gemeint, dass ihr euch von der Tiefe des Wesens her Šndern mŸsst, wenn ihr euch Šndern wollt, das erst ist wahre Veredelung und wahre VerŠnderung. Wenn das Wesen der Xinxing nicht verŠndert ist, wird es bei Konflikten zum Ausbruch kommen, sich ausdehnen und zum Vorschein kommen. Wie kšnnte es sein, dass der Buddha so ist? Das alles sind wesentliche VerŠnderungen, deshalb sage ich, dass die Kultivierung eine ernsthafte Sache ist; wenn ihr euch nicht wirklich vom Wesen her Šndert, nutzt alles nichts. Ein guter Mensch unter den gewšhnlichen Menschen zu sein - ein Vorbild oder ein Held -, ganz gleich, was fŸr eine Gesinnung ihn dazu veranlasst - vielleicht eine gute Gesinnung -, jedoch hat er immer noch einen Gedanken, er hat immer noch ein Ziel, deshalb kann er nicht lange so bleiben und er wird spŠter wieder Fehler machen. Wurde frŸher nicht gesagt, dass die Verstorbenen zum Vorbild gemacht werden sollen, nicht aber die Lebenden? Eben weil die Menschen dies auch selbst gesehen haben. Gut mšglich, dass er eines Tages wieder Fehler macht - was dann? SŠmtliche Gesetze oder Verordnungen, ja sogar die Kampagnen kšnnen das Wesen des Menschen und das Menschenherz nie Šndern, das Herz des Menschen muss wirklich berŸhrt werden, dann erst kann der Mensch geŠndert werden.

Gerade wurde gesagt, dass Shakyamuni ins Nirwana gegangen ist und Jesus gekreuzigt wurde, sie haben fŸr die Menschen so viele Leiden ertragen, sie haben fŸr die Menschen so viel Bitternis erlitten! Wie sollen sich die Menschen zu sich selbst verhalten, fŸr wen tragen sie die Verantwortung, fŸr wen leben sie? Du trŠgst fŸr dich selbst Verantwortung, bedeutet das nicht, dass du mit klarem Kopf fŸr dich selbst lebst? Wenn jeder seine eigenen Fehler in seinem Herzen suchen kann, kann die Zivilisation der menschlichen Gesellschaft wirklich Erhšhung erfahren. Unser Dafa kann dies erreichen, aber das Dafa wird auf keinen Fall fŸr solche Sachen der Gesellschaft der gewšhnlichen Menschen verbreitet, wir tun das, damit sich die Kultivierenden erhšhen kšnnen. Wenn es jedoch mehr Menschen lernen, wird sich ein Umfeld bilden und dazu fŸhren, dass sich die gesamte menschliche Gesellschaft erhšht, so verhŠlt sich's damit. Allerdings sage ich euch, es ist absolut nicht so, dass ich fŸr die Gesellschaft, fŸr irgendjemanden oder fŸr die menschliche Gesellschaft irgendetwas tun will, ich tue es fŸr eure Vollendung.

 

Frage: Wenn ich irgendwo Fehler gemacht habe und zu jener Zeit Karma am Kšrper beseitigt wird, ist das dann die Vergeltung im gleichen Leben, von der, der Lehrer gesprochen hat?

Meister: Dinge der Vergeltung im gleichen Leben gab es frŸher schon, in Zukunft wird es sie auch geben. Bei Kleinigkeiten wird man Vergeltung im gleichen Leben erfahren. Mancher hat etwas Schlechtes getan, gerade aus der TŸr heraus fŠllt er mit einem "Rums" direkt auf die Nase, oder er wird von irgendetwas angesto§en; obwohl es unterschiedlich stark war, ist er jedoch bestraft worden. Normalerweise glauben die Menschen nicht, dass in anderen RŠumen hohe Lebewesen existieren, dann meinen sie, dass diese Sachen zufŠllig seien; sie erkennen nur an, dass Menschen die einzigen Lebewesen mit Intelligenz seien, wie lŠcherlich sind die Menschen schon geworden! In diesem Kosmos gibt es Ÿberall Lebewesen. Er tut nach wie vor Schlechtes und macht, was er will. Wenn der Mensch schon so geworden ist, gibt es weniger Vergeltung im gleichen Leben. Was ist dann zu tun? Er wird Karma ansammeln, und das immer mehr. Wenn das Karma zu viel wird, wird sein Leben verkŸrzt; je mehr, desto kŸrzer wird das Leben; je mehr, desto kŸrzer wird das Leben. So wie jemand, der zuviel Schlechtes getan hat und derma§en sŸndhaft ist, dass er keine Gnade mehr verdient; obwohl er auf dieser Seite schon gestorben ist, wird er auf jener Seite weiter vernichtet. Er wird so lange vernichtet, bis er alles Karma zurŸckgezahlt hat. - Nun, es gibt sehr viele Methoden zur Vernichtung. Das hei§t also, dass er alles zurŸckzahlen muss, das ist sehr furchtbar. Bei unseren Kultivierenden ist es nicht so wie bei den gewšhnlichen Menschen, meistens wird das Karma bei der Erhšhung beseitigt und ihr werdet darauf hingewiesen.

 

Frage: Wenn man Zuhause Ÿbt, ist dann die Umwandlung der Kultivierungsenergie durch den Meister schlechter als auf dem †bungsplatz?

Meister: Wenn du dich zu Hause kultivierst, dich selbst wirklich als Praktizierenden betrachtest und dich solide kultivierst, dann ist das nicht schlechter als sich drau§en zu kultivieren. Aber die Menschen haben normalerweise TrŠgheit, es geht nicht, wenn du dir das nicht eingestehst. Der Grund ist, dass sich dein Denken noch nicht so hoch erhšht hat. Wenn du das Umfeld des gemeinsamen Praktizierens verlŠsst, scheint es so, als ob es nichts mehr gŠbe, was dich dazu bringt; es gŠbe keine Šu§erliche Bedingung mehr, dich zur Kultivierung zu veranlassen. Zum Beispiel praktizieren wir im Lotussitz, alle haben gro§e Schmerzen, aber niemand nimmt die Beine herunter, und so ist es dir auch peinlich, die Beine herunterzunehmen; das fŸhrt dazu, dass du die Zeit des Praktizierens verlŠngerst. Es gibt also in vielerlei Hinsicht so ein Umfeld, das dich anspornt. Wenn du dieses Umfeld verlŠsst und dich nicht gut beherrschen kannst, wenn dieser Šu§erliche Faktor nicht mehr da ist, der dich anspornt, wirst du vielleicht nachlŠssig und kannst nicht stetig vorankommen. Du kultivierst dich zwar auch, aber die Geschwindigkeit wird viel langsamer sein, so verhŠlt es sich damit. Wenn du dich wirklich beherrschen kannst, ist es egal, wo du dich auch kultivierst. Es ist nur zu befŸrchten, dass du dich nicht gut beherrschen kannst. Manche sagen: Ich kann mich gut beherrschen. Bei manchen glaube ich das, bei manchen jedoch nicht. Denn ich sehe klar und deutlich, dass du jene Ebene noch nicht durchbrochen hast.

 

Frage: Jemand, der das Fa sabotiert, hat viele Verleumdungsworte in das "Zhuan Falun Band II" geschrieben, was sollen wir mit diesem Buch machen?

Meister: Ihr kšnnt es verbrennen. Dieser Mensch ist schon derart schlecht geworden, es gibt alle mšglichen Typen von Menschen, sie wagen sogar den Buddha zu beschimpfen. Wenn er schimpft, ist sein Urgeist schon heruntergefallen. Nur lebt dieser Mensch, der halb tot, halb lebendig ist, mit diesem Kšrper noch unter den Menschen und ist aktiv. An so einen Menschen heftet sich das Futi am leichtesten, das Futi heftet sich sofort an. Sein Urgeist ist nicht mehr da, nur eine leere HŸlle ist Ÿbrig geblieben, so heftet es sich an. Solche FŠlle kommen besonders oft vor, sehr oft gibt es sie unter den falschen Qigong-Meistern. In Wirklichkeit sind sie Šu§erst schlechte Menschen.

 

Frage: Die meisten der gutherzigen Russen lernen das Christentum, wie kšnnen wir es ermšglichen, dass diese Menschen das Fa erhalten?

Meister: Wenn du gŸnstige UmstŠnde hast und sie kennst, kannst du mit ihnen darŸber sprechen. Wenn sie es lernen wollen, dann lernen sie es; wenn nicht, dann lass es. Dafa ist auch eine ernsthafte Sache, wir zwingen niemanden, es zu lernen, ganz gleich, aus welchem Land man kommt. Unsere Verbreitung dient nur dazu, dass diejenigen, die nichts vom Fa wissen, vom Fa erfahren kšnnen, sodass sie nicht zurŸckgelassen werden. Ob sie es lernen wollen oder nicht, ist ihre eigene Sache. Es ist ganz gleich, ob sie AuslŠnder oder Chinesen sind. Ob man gutherzig ist oder nicht, wird nun vom Ma§stab der heutigen Menschen beurteilt. Menschen haben alle eine barmherzige und eine bšse Seite, au§erdem rutscht die gesamte menschliche Gesellschaft ab. VerhŠltnismŠ§ig gesehen gibt es manche gute Menschen, diese haben noch den guten Gedanken, sich wieder erhšhen zu wollen, genau dies ist am wertvollsten. Was das angeht, dass jemand unter den gewšhnlichen Menschen ein guter Mensch ist, so denke ich, dass das nichts Besonders ist. Nur der Gedanke, zurŸcksteigen zu wollen, ist am wertvollsten; wenn er diesen Gedanken nicht hat, ist er nur sehr schwer zu retten.

 

Frage: Mancher gewšhnliche Mensch wollte Dafa-BŸcher zerstšren; um diese Dafa-BŸcher zu beschŸtzen, hat ein Lernender mit ihm gekŠmpft; ist das dann so, dass er nicht genug Nachsicht geŸbt hat? Hat er Karma erzeugt?

Meister: Es kann nicht gesagt werden, dass dieser unser Lernender falsch gehandelt hat. Aber, wenn wir auf Probleme sto§en, sollen wir auch Ÿberlegen, warum er dieses Buch vor deinem Gesicht zerstšren wollte. Haben wir irgendeinen Eigensinn oder haben wir irgendwo etwas falsch gemacht? Wenn wir zu jenem Zeitpunkt den Gedanken einmal geŠndert hŠtten, hŠtte er vielleicht sofort damit aufgehšrt, dieses Buch zu zerstšren, es wŠre sehr wahrscheinlich so gewesen. Ich sage oft, dass du, wenn du auf irgendein Problem stš§t, dir Ÿber dich selbst Gedanken machen sollst; auch wenn dieses Problem nichts mit dir zu tun hat, sollst du, wenn du es siehst, dir Ÿber dich selbst Gedanken machen; ich sage, so kann dich nichts auf dem Weg des Fortschritts hindern.

 

Frage: Ich lerne Falun Dafa, mein Ehepartner erforscht I-Ging, ich verbrenne im Geheimen seine BŸcher, bedeutet das Schlechtes zu tun?

Meister: Das bedeutet nicht, Schlechtes getan zu haben. Hinter unserem Fa gibt es einen inneren Sinn. Jedoch haben auch die BŸcher der falschen Qigong-Meister etwas dahinter, sie haben keinen gro§en inneren Sinn, sondern das bisschen, das sehr oberflŠchlich ist und nicht Ÿber die Drei-Weltkreise hinausgehen kann, doch ist das sehr hŠretisch und bšse. Es hat die Gestalt von solchem Wirrwarr wie Tiere, FŸchse, DŠmonen und Gespenstern, sie alle sind schwarze Dinge und schaden den Menschen, sie sind Dinge des Yin, dann ist es wirklich nicht gut, sie ins Zimmer zu stellen. Dein Ehepartner hat solche Dinge akzeptiert, ohne davon zu wissen, damit wird er auch geschŠdigt, du hast sie fŸr ihn verbrannt, dann hast du sie halt verbrannt. Wenn er nicht mitmacht und unbedingt mit dir streitet, kŠmpft und zetert, dann sollst du dich nicht mehr darum kŸmmern. Wenn er sich nicht darum kŸmmert und du sie verbrannt hast, dann hast du sie halt verbrannt. Such mal bei dir selbst, ob du irgendeinen Eigensinn hast. Ich denke, dass viele Dinge vielleicht auch ihre GrŸnde haben. Er kann dich jedoch nicht stšren, weil du bei der Kultivierung bist und es au§erhalb des Kšrpers einen Schutzschirm gibt, ein Schutzschirm ist eingesetzt worden. Ansonsten wŸrden dich nicht nur die anderen stšren, sondern du stšrtest auch die anderen.

 

Frage: Was ist die Umwandlung des Kosmos?

Meister: Ihr wisst, dass der Kosmos von den Menschen selbst definiert worden ist. Wie gro§ ist er eigentlich? Die Menschen kšnnen das auch nicht deutlich erklŠren. Der Kosmos, den wir gewšhnlich meinen, bezieht sich auf den Bereich der Himmelssysteme, die wir sehen. Der grš§te Bereich, den die heutigen Wissenschaftler mit dem Fernrohr erkannt haben, geht nicht Ÿber diesen unseren kleinen Kosmos hinaus; also eigentlich meinen sie das. Dieser unser kleine Kosmos befindet sich auf einem kleinen winzigen Horizont, der noch kleiner ist als eintausend Milliardstel, eintausend Milliarden Milliardstel des gro§en Kosmos, er ist ein Staubkorn der Staubkšrner, ein Staubkorn der Staubkšrner, so klein ist er. Der gesamte gro§e Kosmos bewegt sich, die Himmelssysteme im gro§en Bereich bewegen sich; was denkst du, bedeutet das, dass sich der Kosmos bewegt, oder nicht? Diese Art Bewegung bringt VitalitŠt und erzeugt Spezies. Die Kultivierenden nennen diese Art Bewegung Umwandlung. Das Gehirn des Menschen kann es auch nicht so hoch erkennen. Dieser Kosmos ist viel zu gigantisch; er ist so gigantisch, dass du, auch wenn du dich zur hšchsten Ebene, zur Vollendung kultiviert hast, ihn immer noch unbeschreiblich gigantisch finden wirst, und du wirst sehr erstaunt Ÿber ihn sein.

 

Frage: Der Meister sagte: " Ruhm ist das gro§e Hindernis auf dem Weg zur Vollendung." Manche halten nicht mehr am Ruhm unter den gewšhnlichen Menschen fest, aber bei der Arbeit fŸr das Dafa streben sie immer noch nach dem Wachsen der Kultivierungsenergie oder nach BerŸhmtheit.

Meister: Das bedeutet, dass der Eigensinn zum Vorschein gekommen ist, dann muss er beseitigt werden. Jenes Herz, das manche Lernende unter uns, einschlie§lich der langjŠhrig Lernenden, manchmal aufzeigen, ist sehr schlecht, es ist ganz und gar kein Verhalten eines Kultivierenden. Aber man kann nicht sagen, dass dieser Mensch nicht gut sei. Denn den Eigensinn, den er beseitigt hat, kannst du nicht mehr sehen, nur der Eigensinn, den er noch nicht beseitigt hat, kann sich zeigen. Das hei§t, viele Gesinnungen zeigen sich nicht mehr bei ihm, und das liegt daran, dass er sich schon sehr gut kultiviert hat. Nur die Gesinnungen, die er noch nicht beseitigt hat, kšnnen erscheinen; vielleicht zeigt sich jene Gesinnung, die noch nicht beseitigt wurde. Ihr kšnnt nicht sagen, dass dieser Mensch nicht gut ist, sondern nur, dass diese Gesinnung nicht gut ist.

Ganz gleich, wie er sich auch kultiviert, er kann die Gesinnungen, die er noch nicht beseitigt hat, nicht verhŸllen; ganz gleich, wie er sich auch kultiviert, ich werde allerlei Methoden verwenden - auch wenn er denkt, dass er die heiligste Arbeit macht -, sodass jene Gesinnung von ihm zum Vorschein kommt, die er am schwersten loslassen kann. Selbst wenn ihr fŸr Dafa arbeitet, werde ich sie auftauchen lassen. Es geht nicht, dass er sich durch die Arbeit nicht erhšhen kann; die Erhšhung seiner Xinxing steht an altererster Stelle, seine Veredlung steht an erster Stelle. Nur wenn sein Herz rein ist, wenn er die Probleme erkennen kann und dann die Arbeit macht, erst dann ist die Arbeit noch heiliger. Deshalb kšnnen manche von uns die Arbeit nicht schaffen, gerade weil sie viele, viele Gesinnungen beim Tun haben und dieses oder jenes Herz nicht loslassen kšnnen. Ganz gleich, ob er an seinen eigenen Sachen festhŠlt oder Eigensinn wegen der Sachen des Dafa entstanden ist, solange er diesen Eigensinn hat, wird er auf alle FŠlle dazu gebracht, dass dieser sich bei der Arbeit zeigt. Besonders, wenn diese Gesinnung nicht gut ist, werden ihm noch weniger Chancen gegeben, die Sachen zu schaffen; deshalb hat er gro§e Hindernisse, weil es nicht erlaubt ist, dass er die heiligen Sachen mit einem unreinen Herzen tut. Nur wenn die heiligen Sachen mit reinem Herzen getan werden kšnnen, erst dann ist das wirklich heilig.

 

Frage: Manchem zittern die Beine im Lotussitz und er erbricht, er kann das auch nicht unter Kontrolle bringen, bitte erklŠren Sie das.

Meister: Bei jedem ist die Situation anders. Da ich es unter diesen UmstŠnden erklŠre, muss ich es allgemeingŸltig erklŠren. Wenn man nicht sauber praktizieren kann, andere Dinge gleichzeitig praktiziert oder er sich nicht auf eine Schule konzentrieren kann, oder wenn er in den Gedanken Dinge anderer Kultivierungswege hat, dann werden allerlei ZustŠnde, die diesem Šhneln, auftauchen. Noch eins: Wenn das Karma gro§ ist, ist die Reaktion bei der Karma-Beseitigung relativ stark, so kann dieser Zustand auch entstehen.

 

Frage: Wenn man etwas erkannt hat, so muss man es auch umsetzen, oder?

Meister: So soll es sein. Man kann sich nicht voll und ganz gut beherrschen; es ist schwierig, alles gut zu beherrschen und umzusetzen. Aber die Kultivierenden sollen sich nun mal auf diese Weise fordern.

 

Frage: Ist es so, dass man sich umso hšher kultiviert hat, je mehr abgetrennt ist?

Meister: Es ist nicht so, dass man sich umso hšher kultiviert hat, je mehr abgetrennt ist. Nur der Teil, der dem Ma§stab entspricht, kann erst abgetrennt werden.

 

Frage: Der Meister spricht vom "trennen", hei§t das, dass wir alle mit Ihnen mitgehen kšnnen? Also es ist umso besser, je mehr man mitbringt?

Meister: In Wirklichkeit wisst ihr nicht: Das Fa schon erhalten; solange euer Herz standhaft bleibt, werdet ihr zur Vollendung kommen, dies ist sicher.

 

Frage: Ist es so, dass man um so mehr ertragen kann, je grš§er die Barmherzigkeit ist?

Meister: So ist das nicht. Die Barmherzigkeit entsteht, wenn ein Teil der GefŸhle schon beseitigt ist. Das Vermšgen zu ertragen wird aus Kombinationen mehrerer Ursachen gebildet.

 

Frage: Bitte vergrš§ern Sie ein wenig die Schwierigkelten, damit wir frŸher das Karma zurŸckzahlen und frŸher zum Ursprung und zum Wahren zurŸckkehren kšnnen, geht das?

Meister: Nein. Egal was ihr mit Absicht machen wollt, das geht alles nicht. Ihr sollt noch weniger selbst mit Absicht nach Leiden suchen, das alles ist falsch. In Wirklichkeit ist alles planmŠ§ig arrangiert, in dieser Hinsicht braucht ihr euch keine Sorgen zu machen.

 

Frage: Ich denke, dass ich eben nach "Zhen, Shan, Ren" handeln soll; ist dieser Gedanke richtig?

Meister: Ja. Solange das Herz standhaft ist, tue es auf diese Weise, tue es nach den Anforderungen. Aber du sollst das Fa mehr lernen, ansonsten kennst du den inneren Sinn von Zhen, Shan, Ren auf unterschiedlichen Ebenen nicht, du kannst dann Zhen, Shan und Ren nicht wirklich umsetzen.

 

Frage: Manche Stellen kann ich nicht verstehen; warum scheint es so, dass ich es nicht ganz verstehen kann?

Meister: Es macht nichts, wenn du es nicht verstehst. Es hei§t auch nicht, dass ihr alles, was ich geschrieben habe, nach einer kurzen Zeit verstehen mŸsst. Mit dem Vertiefen des Lernens des Fa wirst du es verstehen kšnnen.

 

Frage: Manchmal habe ich Angst, sobald ich Ihr Bild betrachte; ich wei§ nicht, was los ist.

Meister: Es bist nicht du, der Angst hat, sondern das Gedankenkarma.

 

Frage: Unsere Lerngruppe will einen Raum mieten und dort gemeinsam das Fa lernen, geht das?

Meister: Wenn die Bedingungen also gut sind und es zu bequem ist, dann denke ich, dass man sich zu bequem kultiviert; das ist nicht so gut. Wenn es diese Voraussetzung gibt, also wenn es uns kein Geld kostet und es einen Raum gibt - wenn jemand uns einen Raum anbietet, dann bin ich nicht dagegen. Zumindest kšnnen wir bei Regen oder Schnee im Winter dorthin gehen. Wenn wir Geld verwenden, um uns eine bessere Umgebung zu schaffen, dann ist das nicht gut; es kommt nicht darauf an, ob es sich um viel oder wenig Geld handelt.

 

Frage: Die SchŸler auf dem Land verstehen die AusdrŸcke der modernen Wissenschaft in Ihren BŸchern nicht.

Meister: Das kann man erklŠren; erklŠre sie nach der ursprŸnglichen Bedeutung der AusdrŸcke. ErklŠre also die ursprŸnglichen Worte, den Sinn an der OberflŠche der Worte. Wenn du aber das Fa liest, sollst du es kontinuierlich lesen.

 

Frage: Von der OberflŠche her versteht man manche Worte nicht, kann man sie im Wšrterbuch nachschlagen?

Meister: Ja, das ist kein Problem. Nach dem Wšrterbuch kann man nur den Sinn an der OberflŠche der Worte erklŠren. Jedoch benutze ich hŠufig AusdrŸcke, die nicht im Wšrterbuch zu finden sind.

 

Frage: Neben uns wohnt ein Christ, er lŠsst mich immer fŸr ihn Kalligraphien zeichnen. Mir fŠllt es schwer, es nicht fŸr ihn zu zeichnen; wenn ich aber fŸr ihn dies tue, habe ich Angst, davon gestšrt zu werden.

Meister: Getan ist halt getan. Wir kšnnen fŸr die anderen nur vorteilhaft sein, jedenfalls kšnnen sie uns nicht stšren. In Wirklichkeit betrachte ich sowohl den Protestantismus als auch den Katholizismus als eine Arbeit, ich betrachte sie nicht als Kultivierung, sie sind eigentlich nur eine Arbeit.

 

Frage: Manche Dinge will ich loslassen, warum kann ich sie nicht loslassen?

Meister: Das bedeutet, dass sie schon zu Anschauungen geworden sind. Auch wenn du solche Dinge nicht vergessen kannst, musst du dir Methoden ausdenken, um sie zur Seite zu schieben; sie werden immer schwŠcher, zum Schluss werden sie beseitigt.

 

Frage: Ist es so, dass es relativ gut ist, wenn alle die †bungsbewegung der vierten †bung "dem Mechanismus folgend nach unten " einheitlich machen? Denn manchmal sind die Bewegungen zu unterschiedlich.

Meister: Richtig, je einheitlicher die Bewegungen sind, desto besser ist das GefŸhl. Denn wŠhrend wir die †bungen praktizieren, verstŠrken wir die Mechanismen, die au§erhalb des Kšrpers sind. Dein Praktizieren besteht darin, dass sich diese Mechanismen alltŠglich drehen; das Gong wird automatisch veredelt, und zwar zu jeder Zeit; wenn du die †bungen praktizierst, verstŠrkst du die Mechanismen. Deshalb, wenn es alle sehr einheitlich machen und zusammen praktizieren, ist die Energie gro§ und es ist fŸr das VerstŠrken der Mechanismen relativ gut.

 

Frage: Wenn wir im Winter bei ca. -30 Grad die †bungen im Zimmer praktizieren wollen - geht das?

Meister: Jedenfalls sollt ihr soweit wie mšglich drau§en praktizieren. Denn wir haben doch seit vielen Jahren praktiziert, die Lernenden in Changchun und Haerbin praktizieren alle drau§en. Es macht nichts, ein bisschen mehr anzuziehen. Wenn es aber wirklich zu kalt ist, dann praktiziert halt drinnen; wenn es nicht mehr so kalt ist, dann geht wieder raus zum Praktizieren.

 

Frage: Bedeutet es mit Geld in BerŸhrung gekommen zu sein, wenn ein Lernender mit Geld einen Unterrichtsraum mietet?

Meister: Das bedeutet nicht, dass eure Betreuungsstelle das macht, das bedeutet auch nicht, dass eure †bungsgruppe das macht, sondern dieser Lernende will das machen, das ist seine persšnliche Handlung. "Ich tue etwas Gutes, um euch zu unterstŸtzen", so verhŠlt sichÕs damit. Das bedeutet nur, dass er etwas Gutes tut. Aber wir sollen dabei auch noch eins berŸcksichtigen: Wie viel kann dieser SchŸler verkraften? Hat er solch einen finanziellen Spielraum? Das ist Punkt eins; zum Zweiten, hat sich dieser Lernende schon lange kultiviert? Wenn er in Gedanken schwankt, wird er denken, dass es sich nicht gelohnt hat, dann werden Probleme auftauchen, all dies muss berŸcksichtigt werden. Aber ich denke, dass es am besten ist, wenn wir nach Mšglichkeit drau§en praktizieren.

 

Frage: Um unseren †bungsplatz herum gibt es viele Menschen, die andere Arten Qigong praktizieren. Manche Lernende haben Angst, gestšrt und beeinflusst zu werden.

Meister: Das hat keinen Einfluss, sie kšnnen uns keinesfalls stšren. Aber du sollst dir keine Gedanken darŸber machen, ob sie dich stšren kšnnten oder nicht. Du selbst sollst unbewegt bleiben und darfst dich im Herzen nicht daran klammern.

 

Frage: In der letzten Zeit ist mein Gedankenkarma besonders stark, ich habe sogar Angst, dass ich ein DŠmon bin, der gezielt geschickt wurde. Ist das nicht etwa das Gedankenkarma und nicht ich selbst?

Meister: Das macht nichts, es bist nicht du selbst, sondern das Karma. Jedoch sage ich dir, dass die Menge, die jeder bei sich trŠgt, unterschiedlich gro§ ist; wenn sie vielleicht ein wenig grš§er ist, dann zeigt es sich etwas stŠrker. Wenn es also ein wenig grš§er ist, sollen wir vielleicht ein bisschen mehr ertragen. Vielleicht hast du frŸher in diesem Bereich mehr Falsches getan, dann unterdrŸcken wir es und widerstehen ihm. Solange du klar unterscheiden kannst, dass es nicht du selbst bist, dann ist alles einfach zu erledigen.

 

Frage: Ich habe das GefŸhl, dass ich mich nicht gut kultiviert und zu viele schmutzige Dinge habe, zu Hause wage ich noch nicht einmal mehr, den Meister anzuschauen.

Meister: Das macht nichts, der Meister wei§, was los ist. Ich wei§, dass du frŸher etwas falsch gemacht hast und jetzt erneut anfŠngst, kultiviere dich also ruhig weiter.

 

Frage: Die Auffassungsgabe meiner Tochter ist begrenzt, seit drei Jahren schon lernt sie das Fa und praktiziert, kann jedoch das Dafa nicht gut verstehen, kann sie zur Vollendung kommen?

Meister: Ich denke, dass die begrenzte Auffassungsgabe beim Lernen des Fa kein Problem ist. Sie lernt schon seit drei Jahren, und hat es auf keinen Fall umsonst gelernt, machst du dir etwa zu viele Sorgen darŸber? Sie ist nicht unbedingt so begrenzt. Oft haben manche Kinder unter uns eine besondere Herkunft. Denn wann sie in ihrem Leben das Fa erhalten kann, wann und was sie macht, kann sie da oben (die da oben sind hohe Lebewesen) sehr klar sehen. Wenn sie sieht, dass diese Familie in Zukunft das Fa erhalten kann, dann wird sie in dieser Familie wiedergeboren. Solche FŠlle gibt es sehr oft, deshalb sind manche Kinder unter uns wirklich gšttliche Kinder. Bei manchen fehlt vielleicht ein bisschen; du sollst dir nicht zu viele Gedanken darŸber machen.

 

Frage: Wie sollen die Unterschiede zwischen den Ebenen in bezug auf das Lernen des Fa und die Kultivierung in unterschiedlichen Regionen betrachtet werden?

Meister: Dabei gibt es doch keine Unterschiede; in jeder Region gibt es welche, die stetig vorankommen, und in jeder Region gibt es auch welche, die nicht stetig vorankommen; die edlen, durchschnittlichen und unedlen Menschen - es gibt sie alle. Die Geschwindigkeit in manchen Regionen, die das Fa spŠter erhalten haben, ist vielleicht langsamer, dies ist sicher, aber es gibt auch manche, die spŠter gekommen sind und doch die frŸher Gekommenen Ÿbertreffen. Viele Menschen unter uns, die das Fa spŠter erhalten haben, haben mich nie gesehen, ihr VerstŠndnis und ihre Erkenntnis vom Fa sind sehr hoch, au§erdem erkennen sie es sehr schnell, dabei gibt es keine Hindernisse. FrŸher gab es einen Erkennensprozess bei den neuen Lernenden. Als ich damals in Guangzhou die ersten zwei Kurse gab, wussten die Lernenden anscheinend nicht, wovon ich sprach, die Lernenden wussten nur, dass es gut ist, wussten aber nicht, wovon ich sprach. Denn die Anschauungen der Menschen, vor allem die Gedanken der Menschen in Guangzhou nach der Reform und …ffnung konzentrierten sich alle aufs Geldverdienen. Erst beim dritten und vierten Kurs fiel der Groschen und es war den Menschen plštzlich klar, wovon ich eigentlich geredet habe, zu dieser Zeit kam dann erst eine gro§e Menge Lernende dazu. Diejenigen, die das Fa spŠter erhalten haben, erhšhen sich jetzt oft sehr schnell, vielleicht ist dieses Umfeld schon gebildet, und die Gelegenheiten in allerlei Bereichen sind schon herangereift. Es gibt nun mal Šu§erliche Bedingungen.

 

Frage: Beim gemeinsamen Lernen des Fa meinen manche, dass das Durchlesen wiederholtes Lesen bedeute, man brŠuchte nicht zu diskutieren und solle es selbst erkennen. Ist es vorteilhaft fŸr das Lernen des Fa, wenn man jeden Tag eine Lektion liest?

Meister: Durchlesen ist eben Durchlesen, da gibt es nichts weiter zu sagen, das bedeutet eben wiederholtes Lesen und Durchlesen. Immerhin lernen wir doch das Fa zusammen, nach dem Lesen diskutiert ihr miteinander und sprecht darŸber. "Ich habe plštzlich erkannt, dass es in den Worten des Meisters diese Bedeutung gibt, in dieser Hinsicht habe ich es noch nicht gut genug gemacht." Beim Lesen zu Hause gibt es vielleicht in dieser Hinsicht diesen Mangel, das sollen wir in Zukunft korrigieren. Miteinander diskutieren ist also notwendig. Aber Durchlesen ist die Hauptsache. Wir sollen es nicht so machen, dass wir, nachdem wir einen Absatz gelesen haben, anhalten, und dann darŸber diskutieren, danach lesen wir noch einen Absatz und diskutieren noch mal, das ist nicht gut. Ihr sollt viel durchlesen. Die Zeit, in der ihr Ÿber euch selbst und Ÿber eure Erkenntnisse redet, soll nicht lŠnger sein als die Zeit zum Lernen des Fa, das Lernen des Fa ist am wichtigsten.

 

Frage: Kšnnen Sie uns den Ursprung des kosmischen Dafa einmal erklŠren, nŠmlich "Zhen, Shan, Ren"?

Meister: Ich sage euch, ihr werdet nie wissen, wie gro§ dieser Kosmos ist, dann kann jener Ursprung noch weniger erklŠrt werden. Au§erdem gibt es auch keine solche Sprache. In diesem Kosmos kann das Grundlegendste des Kosmos nicht einmal mit der Sprache der Gottheiten auf sehr hohen Ebenen erklŠrt werden, geschweige denn mit der menschlichen Sprache. Der Kosmos bleibt fŸr immer ein unlšsbares RŠtsel fŸr die Menschen, die Menschen werden es nie erfahren. Verwendet euren Eigensinn lieber fŸr das Lernen des Fa!

 

Frage: Sind die Anschauungen die grundlegendsten Dinge der Menschen? Wie ist der Zustand, wenn ein Mensch keinerlei Anschauungen hat?

Meister: Wenn ein Mensch keinerlei Anschauungen hat, ist er sehr rein und gutherzig, aber das gleicht auf keinen Fall dem Zustand eines Kindes. Du bist ein Erwachsener und vernŸnftig. Die Kinder haben keine Anschauungen, sie sind unbefangen und gutherzig, sie verfolgen beim Tun kein Ziel. Aber die Erwachsenen sind nicht so. Selbst wenn diese Anschauungen nicht mehr vorhanden sind, werdet ihr auch nicht so sein. Denn wenn du gar keine solcher Anschauungen hast, bist du schon bei der Veredlung, du hast dich schon lŠngst erhšht. Deshalb werden die Anschauungen bei der Kultivierung allmŠhlich weniger und schwŠcher, so ist der Zustand, zum Schluss sind sie gar nicht mehr da.

 

Frage: Beim gemeinsamen Lernen des Fa ist der Effekt manchmal gut, manchmal schlecht, wie soll ich diesen wechselhaften Herzenszustand verstehen?

Meister: All dies ist dein eigener Kultivierungszustand. Niemand kann es erreichen, dass er bei der Kultivierung unter unterschiedlichen UmstŠnden gut durchhalten kann, ohne von verschiedenen Gedanken gestšrt zu werden, und dass er es sofort gut lernen kann. Aber ich sage euch auch noch: Ob ihr jeden Pass gut oder nicht so gut Ÿberwunden habt, beziehungsweise den Pass Ÿberwinden konntet oder nicht - das eben ist Kultivierung. Wenn du jeden Pass Ÿberwinden kšnntest, dann wŠrest du eine Gottheit! Du brŠuchtest dich nicht mehr zu kultivieren, nicht wahr? Aber, du darfst nicht nachlŠssig gegenŸber dir selbst sein, bei der Kultivierung muss man stetig vorankommen.

 

Frage: Nachdem der Leiter einer Betreuungsstelle ausgewechselt wurde, hat er einige Lernende zusammengezogen und eine Gruppe zum Lernen des Fa gebildet.

Meister: Wenn es bei diesem Leiter wirklich Probleme gibt und er daher ausgewechselt wurde, so denke ich, dass das so sein soll. Diejenigen, die damit Geld verdienen, oder die Lernenden zu Unsinn anleiten, oder sich nicht gut beherrschen kšnnen, oder bei denen Probleme auftauchen..., ich denke, das hat nicht nur einen negativen Einfluss auf unser Fa, sondern schadet auch der Gesellschaft. Solche sollen ausgewechselt werden, sie sollen schon ausgewechselt werden.

Sowohl die Lernenden als auch jener Leiter selbst werden langsam ihre Fehler erkennen. Jedoch darf man den betroffenen Leiter in diesem Zeitraum keinesfalls als einen gewšhnlichen Menschen betrachten, das geht nicht. Es gibt bei ihm Dinge, die er nicht Ÿberwinden kann, aber er ist vielleicht immer noch ein Kultivierender. Wenn er aber von der Form her wirklich das Fa sabotiert, dann ist das etwas anderes. Wenn er das Fa attackiert, sabotiert oder sein Verhalten dem Fa Ÿberhaupt nicht mehr entspricht, dann bedeutet das, dass sein eigenes Herz DŠmonen erzeugt. Er lŠuft schon voll und ganz diesem Fa zuwider und treibt Unsinn, dann erkennen wir ihn keinesfalls mehr an. So ist das nun mal, wenn dieses Problem auftaucht; ich erkenne ihn nicht mehr an. Was die Leute angeht, die ihm gefolgt sind - Ÿberlegt einmal, das ist auch nicht zufŠllig. Die Kultivierung ist wie wenn gro§e Wellen Sand waschen; manche lernen das Dafa nicht wirklich vom Herzen her, es kann sein, dass sie auf diese Weise weggegangen sind. Hier wollen wir jedoch keine haben, die alle mšglichen Absichten verfolgen und nur MitlŠufer sind. Es kann auch aus diesem Grund sein. Die Lernenden haben es nur vorŸbergehend falsch erkannt und sind zeitweilig wirrkšpfig gewesen; wenn sie sich wieder im Klaren sind, werden sie zurŸckkommen. Manche sind jedoch einfach wirrkšpfig; warum denkst du nicht einmal darŸber nach: Bist du gekommen, um das Fa zu lernen oder um irgend jemandem zu folgen?

 

Frage: Der Meister sagte: Jetzt ist die Zeit gekommen, einen klaren Kopf zu haben, damit sie selbst wahre Gottheiten werden. viele Lernende finden, dass das schwer verstŠndlich ist.

Meister: Jetzt wird diese Sache gerade allmŠhlich getan. Dazu dient auch das, was ich heute erklŠrt habe; vieles erklŠre ich auf diese Sache bezogen, damit ihr allmŠhlich einen klaren Kopf haben kšnnt.

 

Frage: Gibt es die PrŸfungen, mit den Menschen zu brechen, sehr oft, oder nur einmal?

Meister: Solche Chancen wird es keinesfalls oft geben. Vielleicht wird es spŠter andere Formen geben, vielleicht wird es sie geben, vielleicht auch nicht. Alles ist unbestimmt. Wenn man sich jedoch nicht von Grund auf Šndert, kann man es nie schaffen, egal wie viele Male es sie auch geben mag. Bei der Kultivierung ist es eben so. Es wird keinesfalls passieren, dass dir gesagt wird, was dir noch in den Weg gestellt wird. Entweder es gibt sie oder auch nicht. Wenn dir alles gesagt wŸrde, wŸrdest du auch alles Ÿberwinden kšnnen, dann ist das alles nur eine TŠuschung. Es ist eben genau im kritischen Moment, in dem du von nichts wei§t, zu sehen, ob du dich solide kultiviert hast und ob du jenen Schritt machen kannst; oder wie du es beurteilst und was du machst. So ist das halt.

 

Frage: Wenn wir einen Abschnitt aus "Zhuan Falun" lernen, lernen wir den entsprechenden Inhalt in "Zhuan Falun Band II" oder in anderen Dafa-BŸchern gleichzeitig; ist diese Methode gut?

Meister: Nein. Lerne es einfach weiter. Wenn du ein Buch liest, dann liest du eben dieses Buch. Lies es einfach weiter, der Reihe nach. Du sollst nicht absichtlich nach etwas suchen oder absichtlich etwas machen wollen, das geht alles nicht. Ich sag's dir schon so weit: Wenn du dich erhšhen sollst, wird es dir ermšglicht dich zu erhšhen.  Wenn du die Fa-GrundsŠtze auf irgendeiner Ebene verstehen sollst, wird dir ermšglicht, die Fa-GrundsŠtze auf dieser Ebene zu verstehen. Zum Beispiel hast du heute etwas getan, wei§t aber nicht, ob es richtig oder falsch war. So nimm das "Zhuan Falun", schlag es einfach auf, ohne dabei irgendeinen Gedanken zu haben, eine bestimmte Stelle finden zu wollen, schlag es einfach auf, garantiert ist der Inhalt auf das gerichtet, was du heute gemacht hast. (Beifall.) NatŸrlich, wenn du es spŠter mal probieren willst und dieses Herz hegst, kannst du nichts finden. Kultivierung ist eine ernsthafte Sache. Es ist keinesfalls erlaubt, dass du es gleich einem Kinderspiel mal ausprobierst; das geht nicht. Das hei§t, du sollst nicht absichtlich etwas machen.

Dieses Buch des Dafa, das Buch "Zhuan Falun" ist etwas zur systematischen Kultivierung, lies es einfach. Was die anderen BŸcher wie "ErlŠuterung von Bedeutungen des Falun Dafa" und "Zhuan Falun Band II" angeht, so sind sie nur Hilfsmittel, die du zu Rate ziehst. Der Zweck des "Essenziellen fŸr weitere Fortschritte" liegt darin, die im ganzen Verlauf unserer Kultivierung allgemein auftauchenden Probleme und unrichtigen ZustŠnde zu korrigieren.

 

Frage: Manche sagen, die Kraft des Dafa sei grenzenlos, und die Dafa-SchŸler mŸssten das Fa nicht beschŸtzen. Ist das richtig?

Meister: Nein. Die Kraft des Dafa ist grenzenlos. Wir kultivieren uns heute alle in der Umgebung der Gesellschaft der gewšhnlichen Menschen. Wenn die verdorbenen Lebewesen von hohen Ebenen kommen, um etwas Schlechtes zu tun, wird das Fa von selbst unsere Gottheiten, die WŠchter des Fa sind, oder andere hohe Lebewesen einsetzen, um sie zu vernichten. Wenn aber unsere SchŸler etwas Schlechtes tun wŸrden und die Gottheiten kŠmen und tšteten die Menschen, dann wŸrde jeder zugeben, dass die Macht dieses Fa wirklich gro§ ist; niemand wŸrde es mehr wagen, dem Fa Probleme zu bereiten, dann kšnntet ihr euch auch nicht mehr kultivieren. Die Gottheiten dŸrfen auch nicht so leichtfertig kommen und die gewšhnlichen Menschen tšten, sie dŸrfen eure jetzige Kultivierungsumgebung auch nicht sabotieren. WŠhrend unserer Kultivierung werden uns Probleme in vielerlei Bereichen von der Gesellschaft und von verschiedenen Menschen bereitet, wenn wir das Dafa unter verschiedenen UmstŠnden gut bewahren kšnnen, bedeutet das dann nicht das Fa zu beschŸtzen?

Was diese schlechten Menschen sowie die Menschen, die Schlechtes tun, angeht: Wenn sie noch zu retten sind, reden wir ihnen zu; vielleicht kšnnen sie sogar noch erlšst werden. Wenn sie hartnŠckig ihren Weg weitergehen und einfach so hysterisch weitermachen, werden wir sie zu einem bestimmten Zeitpunkt erledigen. Es kann auch sein, dass wir sie nur vorŸbergehend mal ausnutzen, um die Lernenden zu prŸfen. Wenn unsere Kultivierung zu Ende gegangen sein wird, mŸssen sie alles zurŸckzahlen, was sie auch getan haben. Das ist sicher.

 

Frage: Warum kšnnen diejenigen, die keine Gottheiten werden kšnnen, schlie§lich nicht einmal mehr Menschen bleiben?

Meister: Der ganze Kosmos wird erneuert. Bei den Menschen ist also diese Umgebung dann nicht mehr nštig, wenn die Kultivierung zu Ende gegangen ist. Dann sind die †briggebliebenen der Abschaum der Menschheit, die noch verdorbener und noch schlechter sind. Wenn die Menschen verdorben sind, werden sie aussortiert. †berlegt mal, dŸrften sie auf diese Weise weiter existieren? Menschen wurden wirklich von Gottheiten erschaffen. Diese Frage habe ich letztes Mal schon erklŠrt, nun erklŠre ich sie noch einmal etwas genauer. Ihr wisst, dass wir Menschen in dem Raum leben, der aus MolekŸlen zusammengesetzt ist. Aber wisst ihr, dass jeder Gegenstand um uns herum, selbst die Luft, aus MolekŸlen zusammengesetzt ist? Alles, was du isst, was du trinkst, womit du in BerŸhrung kommst, alles um dich herum und alles, was du nicht sehen kannst, ist aus MolekŸlen zusammengesetzt. Wenn es also von au§en her betrachtet wird, wenn die Drei-Weltkreise von der Umgebung unseres Kosmos her betrachtet werden - befinden sich dann die Menschen im MolekŸlhaufen, oder nicht? Du lebst eben in diesem MolekŸlhaufen, selbst die Luft, die du einatmest, besteht auch aus MolekŸlen. Wenn also die hohen Lebewesen au§erhalb der Drei-Weltkreise den menschlichen Raum betrachten - was sind dann die MolekŸle? Die Gottheiten bezeichnen die MolekŸle allgemein als "Erde", als "Schlamm". Du bist eben im Schlamm, die Menschen kriechen eben im Schlamm hin und her, so sehen es die Gottheiten. Die Gottheiten sehen es eben so, alles ist so. Au§erdem gibt es auf unterschiedlichen Ebenen noch hšhere Substanzen. Wenn ich es so erklŠre, sind die Worte von Jesus wohl nicht mehr so schwer zu verstehen, dass Jehova die Menschen aus Erde erschaffen hat! Es sind nicht die "Erde" oder der "Schlamm", die du siehst; alles hier ist Erde. Auch dein Fleisch betrachten sie als Erde, als Schlamm. Denn die Gottheiten halten die Schicht der MolekŸle, vor allem die Schicht der gršbsten MolekŸle, fŸr die schmutzigste und schlechteste Erde, so sehen sie das.

 

Frage: Bei den †bungen sind bei manchen beide Seiten des Kšrpers nicht ausbalanciert, die anderen sehen, dass es ein wenig schrŠg ist.

Meister: Jeder hat seine eigene Beschaffenheit, bei manchen hat der Kšrper auf dieser Seite mehr Substanzen, auf jener jedoch weniger, so etwas gibt es. Das hast du selbst in der Geschichte in unterschiedlichen Situationen und unter unterschiedlichen UmstŠnden verursacht. Allerdings brauchst du nur zu praktizieren, all dies werde ich fŸr dich in Ordnung bringen, du selbst, kannst das nicht schaffen. Deshalb brauchst du nur zu praktizieren; es nutzt auch nichts, wenn du nur einen Gedanken daran verschwendest. Wenn du immer nur daran denkst, ist das eine Belastung, ein Hindernis und ein Eigensinn. Habe ich nicht vorhin gesagt, ich habe das Tor schon so weit gešffnet, dass es kein Tor mehr gibt; ich schaue nur auf das Menschenherz. Wenn du dich nicht mal kultivierst und ich noch nicht einmal mehr auf das Herz schauen wŸrde, wie kšnnte ich dich dann noch erlšsen? Nicht wahr?

 

Frage: Wie kšnnen wir alle erworbenen Anschauungen so schnell wie mšglich beseitigen?

Meister: Du kannst nur standhaft das Dafa lernen; wenn die schlechten Gedanken und Gesinnungen auftauchen, sollst du darauf kommen, dass du ein Kultivierender bist; und du sollst sie mit orthodoxen Gedanken unterdrŸcken. Mein Fashen sieht ganz deutlich deine GedankenaktivitŠten. Wenn du sie erkennen kannst und nicht fŸr dich selbst hŠltst, sind sie natŸrlich nicht du, dann werden sie beseitigt. Aber sie werden nicht auf einmal fŸr dich beseitigt, sie werden in Stufen aufgeteilt und allmŠhlich verkleinert, denn es muss noch etwas Ÿbrigbleiben, damit du das Fa erkennst und dich kultivierst. Einzelne sehr schlechte Gedanken werden also auf einmal beseitigt. So ist das.

 

Frage: Beim Lernen des Fa schlafen manche Lernende. Wenn ihm das aufgezeigt wird, ist er beleidigt und kommt nicht mehr zum Lernen.

Meister: Dann bitte ihn halt nicht mehr zum Lernen zu kommen. Er ist nicht zum Lernen des Fa gekommen, sondern zum Schlafen. Wozu lassen wir ihn noch kommen, nicht wahr? Er kommt um zu schlafen. Wir vermissen auch keinen, der schlafen will. Mach dir keine Sorgen, dass es zu wenige Leute gibt. Auch wenn es an unserem †bungsort nur einen wahren Kultivierenden gibt, so sage ich, dass das gut ist. Du sollst dir keine Sorgen machen, dass es zu wenige Leute gibt. Wenn ein Haufen Leute gekommen wŠre, eintausend Menschen, es aber dabei keinen einzigen wahren Kultivierenden gŠbe - was nutzt das dann? Sie wŸrden sogar noch das Fa sabotieren.

 

Frage: Manchmal trifft unsere Betreuung nicht den richtigen Punkt, weil wir befŸrchten, den Fehler zu machen, Fa zu interpretieren.

Meister: Ich habe schon mehrmals Ÿber die Frage der Betreuung gesprochen. Wir kšnnen es zum Beispiel so sagen: Ich habe auf dieser meiner Ebene erkannt, dass das Fa einen solchen inneren Sinn hat; das habe ich auf dieser meiner Ebene erkannt, natŸrlich hat das Fa noch einen tieferen Sinn! In welcher Hinsicht bin ich vom Fa abgewichen, oder ich denke, dass dieses Fa auf irgendeiner Ebene von irgendetwas gesprochen hat. Das alles ist in Ordnung. Jedoch hat das Fa auch noch anderen Sinn, das wird sehr klar gesagt. Das hei§t, dass du dich nicht selbst einschrŠnken sollst.

 

Frage: Praktizierende haben auch noch gesellschaftliche Arbeiten, sollen sie Probleme mit den GrundsŠtzen der Gesellschaft der gewšhnlichen Menschen behandeln?

Meister: Arbeit ist Arbeit, Kultivierung ist Kultivierung. Jedoch wird sich die Erhšhung der Xinxing wŠhrend der Kultivierung bei konkreten Dingen der Arbeit zeigen. Au§erdem kannst du ein bisschen nachgiebig sein, wenn der Vorgesetzte darauf besteht, dass du etwas machen sollst. Denn es bist nicht du, der das machen will; wenn du das nicht machst, wird er dich nicht verstehen; jedoch wirst du keine gro§en Fehler machen. Wenn es Fehler gibt, kannst du sie durch deine Handlungsweise berichtigen. Es hŠngt allein davon ab, wie du sie behandelst. Ich denke, dass du alles gut machen kannst; ich denke, es ist kein Problem. Es gibt noch eins: Manche von uns wollen ihr Gesicht wahren, sie lassen die anderen nicht wissen, dass sie Dafa praktizieren, sie lassen die anderen nicht wissen, dass sie so gut sind. Ich denke, dass viele solcher FŠlle auf eigene Ursachen zurŸckzufŸhren sind. Ich sage dir, es gibt zurzeit 100 Millionen Menschen, die Dafa lernen; es ist nicht so, dass es zu wenige Leute gibt; du bist kein Einzelfall, du wirst nicht verspottet. Vor allem in Changchun, in dieser Umgebung, wenn von den Falun Dafa Praktizierenden die Rede ist, wissen alle, dass sie gute Menschen sind.

In vielen Regionen ist so etwas passiert: Als die, die ihre ArbeitsplŠtze verloren hatten, wieder Arbeit suchten, sagten die anderen: Die Falun Dafa Praktizierenden nehmen wir. Denk nicht, dass du alleine bist, dass du auffŠllig bist. Das ist nicht so. Wir haben schon dieses Umfeld, au§erdem hat sich dieses Umfeld schon im ganzen Land gebildet.

 

Frage: Neben uns praktizieren welche zur gleichen Zeit andere Arten von Qigong, sie spielen dabei laut ihre Kassetten ab, sollen wir......

Meister: Das macht nichts. Ist das nicht auch eine PrŸfung, ob sich unser Herz bewegt oder nicht? Wird euer Herz nicht gerade berŸhrt, wenn sie das abspielen? In diesem Moment ist zu sehen, ob du dich davon stšren lŠsst oder nicht, ob du dich Šrgerst oder nicht. Deshalb mŸssen wir die Ursachen unbedingt bei uns selbst suchen, wir sollen unerschŸttert bleiben, "Spiele es nur ab" - wenn du wirklich unerschŸttert bleibst, werden sie natŸrlich sang- und klanglos verschwinden; garantiert ist es so. Wenn sie das aber absichtlich machen, oder wenn du es tatsŠchlich nicht gut in den Griff kriegen kannst und es relativ viele neue Lernende gibt, dann kšnnen wir den Ort wechseln. Wenn sie finden, dass es hier gut ist, dann lassen wir sie hier. Ganz gleich, wo wir Falun Gong praktizieren, es wird dort besser; wir gestalten die Umgebung, und es ist nicht so, dass wir die Umgebung auswŠhlen.

 

Frage: Wie sollen Kultivierende gute FŸhrungskrŠfte sein?

Meister: Nun gibt es bei der Arbeit der FŸhrungskrŠfte zu viele umstŠndliche Dinge. Wenn alle Menschen in der Gesellschaft Falun Gong praktizieren wŸrden, so denke ich, dass du dich nicht so viel darum zu kŸmmern brŠuchtest, und sie es schon gut machen wŸrden. Alle sind fŸr šffentliche Interessen, keiner fŸr die persšnlichen, niemand strebt nach eigenen Interessen und jeder meint es gut mit anderen - was denkst du, wie wŸrde dann diese Gesellschaft aussehen? NatŸrlich meinen wir nicht, dass ihr gewšhnliche Menschen werden solltet, nachdem ihr das Fa gelernt habt. Ich meine es nur so. Was die Handlungsweise angeht, so ist das deine eigene konkrete Sache; du sollst selbst abwŠgen, wie du einem Praktizierenden entsprechen kannst. Bei manchen Dingen sollte man ein bisschen nachgiebig und tolerant sein. Sich selbst gegenŸber sollte man ein bisschen strenger sein.

 

Frage: Wie sollen wir uns bei der Arbeit gegenŸber der schlechten Moral der Gesellschaft verhalten?

Meister: †ber Dinge, die du nicht Šndern kannst, sollst du dir nicht so viele Gedanken machen. Wenn du eine FŸhrungskraft bist und die Moral in deiner Firma nicht gut ist, dann bist du dafŸr verantwortlich. Wenn die Dinge nichts mit deiner Firma zu tun haben, oder wenn du nicht zustŠndig bist, dann sollst du dich nicht darum kŸmmern; kŸmmere dich nur darum, wie du dich selbst gut verhŠltst. Wir sprechen eben davon, dass man bei sich selbst anfangen soll, seine Sachen gut zu machen; wenn sich jeder selbst zŸgelt, dann wird die Gesellschaft auch gut. Wenn sich aber jeder in die Dinge anderer einmischen wŸrde, wŸrde es umso schlimmer werden; und die Konflikte werden immer mehr. Wenn man sich selbst nicht gut verhŠlt und jeder auf die anderen schaut - zwischen den Menschen gibt es so etwas wie: Du bist nicht gut, ich bin nicht gut, er ist nicht gut -, so werden die Konflikte immer schŠrfer. Das ist garantiert so.

 

Frage: Warum gibt es Menschen, deren Erkenntnisse immer abweichen oder ins Extrem gehen?

Meister: In Wirklichkeit ist das sehr einfach, es handelt sich um kein anderes Problem, als dass er eine gedankliche Basis hat. Das hei§t, wo ist dein gedanklicher Ausgangspunkt und auf welchem Standpunkt stehst du, wenn du es zu erkennen versuchst. Wenn du Eigensinn hast und ihn nicht loslŠsst, wenn du nach einer Antwort suchen willst und nach dem suchst, was das Ding bewahrt, das du nicht loslassen kannst, dann werden deine Erkenntnisse natŸrlich abweichen. Du sollst an nichts denken, lies das Fa, was das Fa sagt, ist richtig. Such nicht im Fa nach dem, was du fŸr richtig hŠltst; such nicht im Fa nach dem, mit dem du dich rechtfertigen kannst und rei§ es nicht aus dem Zusammenhang, um deine eigenen Dinge zu beschŸtzen. Das geht nicht; je mehr du es liest, desto verwirrter wirst du. Es hŠngt also allein davon ab, wo dein Ausgangspunkt ist.

 

Frage: Was ist jetzt der schnellste Weg zur Vollendung?

Meister: Ich habe fŸr die Menschen die schnellste und beste Kultivierungsform erschaffen. Wir befinden uns unter den kompliziertesten Menschenmassen, und diese komplizierte Umgebung ermšglicht den Menschen auch, sich schnell zu erhšhen. Zugleich verbreiten wir heute so ein gro§es Fa, dieses Fa lŠsst die Menschen sich auch schnell erhšhen. Was willst du noch Schnelleres haben? Bei der Erlšsung der Menschen kann es nichts Schnelleres als Dafa geben. Menschen voller Karma sollen zuerst daran denken, wie sie das Karma zurŸckzahlen; es bleibt dir keine andere Wahl.

 

Frage: Ich bin immer der Meinung, es sei Zeitverschwendung, das Buch abzuschreiben.

Meister: Dann bist du ein bisschen zu extrem.

 

Frage: Gibt es noch andere gute Methoden, um das Gedankenkarma zu besiegen, au§er der Methode, es mit sehr starkem Bewusstsein zu verdrŠngen?

Meister: Nein. Auch wenn du es mit deinen HŠnden greifen willst, kannst du es doch nicht wegnehmen. Es gibt keine anderen Methoden. Deine Erhšhung, die Beseitigung deines Gedankenkarmas - es wird mit der Erhšhung deiner Ebene weniger. Kultivierung ist eine ernsthafte Sache, es ist nicht so, dass es so wird, wie du es dir vorstellst und wie du es willst. In allen Aspekten wird es wohl durchdacht fŸr dich eingerichtet. Es geht nicht, sich Fantastereien hinzugeben.

 

Frage: Wie ist die Existenzform der Kšrper in anderen RŠumen, nachdem die Schicht der grš§ten Zellen des Kšrpers abgestreift wurde?

Meister: Ich habe gesagt, dass der Mensch nicht sterben wird, wenn sein Leben zu Ende geht. Ich habe Ÿber diese Frage schon im Fa gesprochen und das sehr deutlich. Beim Sterben ist nur die Schicht der grš§ten MolekŸle von dir, also die HŸlle des Menschen, die Schicht der MolekŸle an der OberflŠche in diesem Raum gestorben und wird abgestreift; wie kšnnten deine wahren Kšrper, die aus mikroskopischen Substanzen zusammengesetzt sind, sterben? Das Feuer des Krematoriums kann deine noch mikroskopischeren Substanzen doch nicht verbrennen, es kann sie doch nicht erreichen. Ich sage euch, es ist nicht so, dass das Feuer der Menschen sie nicht verbrennen kann, es ist nicht so, dass das Feuer der Menschen die Atomkerne nicht bewegen kšnnte, also es nicht hei§ genug wŠre, sondern es ist so, weil das Feuer auf dieser Seite einen rŠumlichen Abstand zu ihnen hat, so kann es sie nicht verbrennen.

 

Frage: Im Abschnitt "HŠretisches Fa Ÿben" wird davon gesprochen, dass die gro§en Erleuchteten nach ihren eigenen Eigenschaften den neuen Kosmos aufbauen, also die frŸheren Eigenschaften und der neue Kosmos...

Meister: Der Kosmos ist einfach zu gigantisch. In den Kosmen auf unterschiedlichen Ebenen hat es dieses Problem gegeben. Jedoch bezieht sich das, von dem im Buch die Rede war, nicht auf die Gegebenheiten von so gro§en Himmelssystemen; so ist das nicht gemeint.

Innerhalb der Himmelssysteme gibt es viele Kosmen, von den gigantischen Himmelssystemen her betrachtet, sind sie alle wie Staubkšrner. Auf unterschiedlichen Ebenen des Fa da drinnen -unterschiedliche Kosmen haben unterschiedliche Ebenen vom VerstŠndnis des Fa. Das wahre Fa des Fa auf einer Ebene lŠsst sich zum Beispiel nicht von den Lebewesen erfahren. Aber die Eigenschaften, die dieses Fa zeigt, kšnnen von den Lebewesen erfahren werden. Einschlie§lich dem, was ich euch heute erklŠrt habe, dabei wird auch nur zusammenfassend Ÿber die Erkenntnisse gesprochen, die der Ebene eurer Erhšhung entspricht. Niemand wird von den wahren Verkšrperungen auf jener Ebene wissen. Wenn ein Lebewesen auf dieser Ebene durch Kultivierung von unten nach oben gekommen ist (au§er den Dafa-Kultivierenden), wird es dem Fa dieser Ebene entsprechen, wŠhrend es sich bei der Kultivierung immer weiter erhšht; es hat seine eigenen Dinge der Kultivierung. Shakyamuni hat zum Beispiel "Gebot, Meditation und Weisheit". Seine "Gebot, Meditation und Weisheit" entsprechen auch den Fa-GrundsŠtzen auf seiner Ebene und dem kosmischen Fa auf jener Ebene, so hat er sich bis dorthin erhšht. Das Gebilde des ganzen Kosmos ist sein Fa-Grundsatz, es ist von "Gebot, Meditation und Weisheit" gebildet, gleichzeitig sind es auch die Umwandlungsprinzipien seiner richtigen Frucht; die Materie und die Form, das alles Šndert sich mit diesen seinen Dingen. Das hei§t, er wei§ nichts von den wahren Verkšrperungen des grundlegenden Fa darin. Jedoch kann er von seinen Erscheinungen wissen; er hat die Dinge auf dieser Ebene erkannt, so kann er auf dieser Ebene leben, und so hat er sein eigenes Ding - die Fruchtposition der orthodoxen Erleuchtung.

Auf dieser Ebene gibt es also andere Buddhas und andere Gottheiten, sie haben wiederum andere Erkenntnisse Ÿber die Fa-GrundsŠtze dieser Ebene gewonnen und diese entsprechen auch den Fa-GrundsŠtzen auf dieser Ebene, und so haben auch sie ihre eigene Fruchtposition durch die orthodoxe Erleuchtung erhalten. Bei den anderen Buddhas ist es genauso, auch sie haben hier Welten aufgebaut, auch sie haben im kosmischen Dafa dieser Ebene ihre eigene Frucht der orthodoxen Erleuchtung erkannt, jedoch sind sie alle unterschiedlich, und doch entsprechen sie alle wiederum dem Ma§stab dieser Ebene. Ihr habt doch meine Worte verstanden, oder? Also, in den gigantischen Kosmen gibt es solche Erscheinungen, solche Erscheinungen auf unterschiedlichen Ebenen sehr viele. In solchen Kosmen gibt es also oft den Wechsel von "Entstehen, Bestehen und Verfallen". Aber dieses Fa in unseren ganzen Himmelssystemen wird sich niemals Šndern, es bleibt fŸr immer dieses Fa, es wird sich nie Šndern und es hat sich auch nie geŠndert.

 

Frage: Gibt es au§er dem Unterschied der Schicksalsverbindung mit dem Meister noch andere Unterschiede zwischen denjenigen Lernenden, die an den Kursen des Meisters teilgenommen haben, und den Lernenden, die nicht an den Kursen des Meisters teilgenommen haben?

Meister: Ich sage euch, bei eurer Kultivierung gibt es in Wirklichkeit Ÿberhaupt keinen Unterschied. Viele Menschen, die sehr starke Schicksalsverbindung mit mir haben, haben damals nicht an den Kursen teilgenommen, das wurde durch ihre eigenen UmstŠnde, ZustŠnde und viele andere Faktoren verursacht.

Die Fragen sind nun alle beantwortet; die Fragen, die aussortiert wurden, sind die sich wiederholenden. Auch die Fragen, die gewšhnliche Menschen gestellt haben und nicht beantwortet zu werden brauchen, wurden aussortiert. Ich habe schon fŸnf Stunden lang geredet. Da ihr das Fa hšrt, hšrt ihr es gerne; auch wenn noch weitere fŸnf Stunden dazu kŠmen, wŸrdest du vielleicht nicht merken, dass es lange gedauert hat. Wie viel ich auch immer geredet habe, es dient nur dazu, dass du dich so schnell wie mšglich erhšhen und so schnell wie mšglich nach oben kultivieren kannst. Die meisten unserer hier Anwesenden sind Betreuer; macht eure Arbeit gut, das ist der Zweck. Was das angeht, dass ihr viele Fragen habt: Wenn alle UmstŠnde bei eurer Kultivierung von mir beantwortet wŸrden, dann kšnntet ihr euch nicht mehr kultivieren. Auch wenn ihr es kultiviert hŠttet, gelte es sehr wahrscheinlich nichts. Deshalb sollt ihr viele Fragen selbst erkennen und selbst kultivieren, das erst ist Kultivierung. Ich sage oft dieses Beispiel: Wenn du zur Vollendung kommst, siehst du da oben, dass der ehrwŸrdige Buddha da sitzt - der Aufbau der mŠchtigen Tugend jedes Buddhas ist gro§artig. Wie bist du denn nach oben gekommen? Du wirst merken, dass du dich unsicher und zaghaft fŸhlst; du wei§t selbst schon, dass du nicht hier bleiben sollst; du gehst von selbst schon hinunter. Du merkst, dass du nicht wŸrdig bist! Deshalb muss jeder von euch bei der Kultivierung die eigene Ebene erreichen kšnnen, jede Ebene muss solide kultiviert werden, denn die Kultivierung ist eben eine ernsthafte Sache! Wenn ihr heute heimgeht, sollt ihr meine Worte nicht an andere richten, denn ich habe es auf eure Situationen gerichtet gesagt. Ihr sollt meine Worte auch nicht aus dem Zusammenhang rei§en, ihr sollt auch nicht mit Frohsinn den anderen erzŠhlen: Ich habe den Lehrer Li dieses oder jenes sagen hšren. Sobald sich dein Herz bewegt, bist du schon ein gewšhnlicher Mensch. Damit ihr euch ruhig und ungestšrt kultivieren kšnnt, will ich nicht zulassen, dass die Probleme, die frŸher aufgetaucht sind, nochmals auftauchen. Dieses Umfeld von heute - mit seinen vielen Stšrungen - ich habe das gesamte Kultivierungsumfeld berichtigen kšnnen, damit keine Probleme auftauchten und es so aufrichtig verlaufen konnte - das war wirklich nicht einfach. In Wirklichkeit kann ich das machen, wir haben keinerlei feste Organisationsform und bewahren weder Geld noch GegenstŠnde auf. Das Gute, das ihr seht, ist, dass wir uns keinen Machtbereich in der Gesellschaft der gewšhnlichen Menschen angeeignet haben, wir stšren weder die Gesellschaft noch die Regierung. Was ihr seht, ist solches. Ich sage euch: Die Ursache liegt in Wirklichkeit darin, dass wir das Fa haben; wir haben so ein gro§es Fa, erst somit kann ich der Sache freien Lauf lassen. Ob du es lernst oder nicht, ist deine eigene Sache. Wir haben keinerlei Namenslisten und fŸhren auch keine persšnlichen Daten von irgendeinem MŸller oder Mayer. Solange du dich kultivierst, kann ich die Verantwortung fŸr dich tragen, jedoch zeigt sich diese Art Verantwortung nicht in der Gesellschaft der gewšhnlichen Menschen. Solange du dich kultivierst, kannst du dich erhšhen; solange du dich weiter kultivierst, kannst du zur Vollendung kommen; all dies zeigt sich nicht in der Gesellschaft der gewšhnlichen Menschen.

Wir tun es deshalb so, weil es mit diesem Fa Ÿbereinstimmt. Dieses Fa ist so gro§, es stellt auch eine hohe Anforderung an die Verbreitungsform in der Gesellschaft der gewšhnlichen Menschen. Das hei§t, die Form unter den gewšhnlichen Menschen muss auch den Anforderungen dieses Dafas entsprechen. Welche Form kann dann bei seiner Verbreitung in der Gesellschaft der gewšhnlichen Menschen den Anforderungen von so einem gro§en Fa entsprechen und es gleichzeitig nicht beschmutzen? Es gibt nur eine, nŠmlich "der gro§e Weg ohne Form"; wir haben dies also wirklich erreicht. Ohne Form, wir haben keinerlei Formen der Gesellschaft der gewšhnlichen Menschen. Jedoch kšnnen wir es ermšglichen, dass sich die Menschen wirklich kultivieren und wirklich erhšhen kšnnen. Wir gehen eben diesen Weg und tun es eben auf diese Weise, das ist auch am besten. Niemand kann Fehler bei uns finden. Auch wenn mancher in einem Ei Knochen finden will, kann er doch nichts finden, denn wir haben das Fa. Ich lege auch keinerlei Regelungen oder Vorschriften fest, ihr wisst von selbst, was zu tun ist.

Was euch Betreuer angeht, ihr seid die sogenannten Betreuer und wir arbeiten nur aus dem eigenen Engagement heraus. Wir selbst wollen dabei keinen Ruhm keine Vorteile, also nichts haben, sondern man bringt aus Engagement den Kassettenrecorder dorthin und betreut die anderen. Ihr alle macht es so, das ist engagiertes und persšnliches Verhalten. Die Praxis beweist, dass dieses Umfeld fŸr unsere Kultivierung am besten ist. Keiner von denjenigen, die frŸher Menschen erlšsten, wagte es so zu tun, weil sie kein so gro§es Fa hatten. Sie mussten alle ihre SchŸler zusammenziehen, damit sie sich nach den Vorschriften und Geboten kultivierten. Wir haben heute so ein gro§es Fa, deshalb lassen wir der Sache freien Lauf; wir brauchen so etwas nicht vorzuschreiben. Keine Dinge mit Form sind diesem Dafa wŸrdig, keine Regelung und Vorschrift kann das Menschenherz Šndern, nur das Fa kann dies. Deshalb haben wir so einen Weg eingeschlagen.

Die Form unserer Betreuungsstellen ist auch notwendig. Diese Art der Betreuungsstellen hat keinerlei Form gleich der eines Unternehmens. Ich bin nun mal zu Hause, im Alltag schaue ich, welche Fragen die Lernenden haben, wir diskutieren zusammen darŸber, das ist voll und ganz eine Form unter den Massen. Ich finde das sehr gut. "Was wollen wir tun?" Ihr diskutiert darŸber, verbreitet das Fa oder macht irgendetwas, das alles ist sehr gut.

Die Fa-Konferenzen sind auch etwas Besonderes in unserem Dafa; wenn es einen gewissen Stand erreicht hat, versammeln wir uns. Manche haben es gut gelernt, dann veranstalten wir eine Fa-Konferenz und man redet von seinen Erfahrungen, das kann andere anspornen, sich zu erhšhen, das ist sehr gut. Das ist auch etwas Besonderes bei uns.

Im Gro§en und Ganzen habt ihr alle viel zu diesem Fa beigetragen. NatŸrlich werde ich auch keine Hšflichkeitsfloskeln reden, um euch zu loben; was ihr wollt, ist auch nicht so etwas. Was ihr haben wollt, ist Kultivierungsenergie und De, die Erhšhung des Horizontes und die Erhšhung der Ebene, deshalb brauche ich so etwas auch nicht zu sagen. Dass du etwas fŸr Dafa machst, bedeutet auch, dass du es fŸr dich selbst machst, denn du bist ein Element im Dafa. Ob du die Verantwortung fŸr das Dafa trŠgst bedeutet eben, ob du die Verantwortung fŸr dich selbst trŠgst. Deshalb brauche ich auch nicht so viel zu reden. Nur bei der Kultivierung und bei der Erhšhung eurer Ebene kŸmmere ich mich um euch.

Was das angeht, wie ihr euch unter den gewšhnlichen Menschen verhalten sollt, so denke ich, dass ihr das schon wisst. Ich hoffe auch, dass ihr von nun an einen noch besseren Start haben werdet und eure Arbeit noch besser machen kšnnt. Gleichzeitig kšnnt ihr durch die heutige - es darf ja als eine Fa-Konferenz gelten - gro§e Erhšhung bekommen und stark angespornt werden. Ich habe dich vielleicht nach vorne geschoben, aber du selbst sollst schnell das Fa lernen, die Zeit voll ausnutzen, um das Fa zu lernen, damit ihr Schritt halten kšnnt, dann ist es erst solide. Ich hoffe, dass ihr weiter mit Kraft vorankommt. Schaut nicht nur zu, dass die anderen zur Vollendung kommen; ihr sollt euch auch selbst darum bemŸhen, so frŸh wie mšglich zur Vollendung zu kommen.

 

 

 

 

 

Anmerk. der Redaktion: Aktualisiert August 2014