Fa-Erklärung in Sydney

1996

Ich brauche mich nicht mehr vorstellen, ihr kennt mich ja schon, ich bin Li Hongzhi. Ich wollte euch schon immer treffen, aber aus verschiedenen Gründen gab es bisher keine Gelegenheit. Dieses Mal ging es von mir aus, dass wir uns heute sehen. Ich weiß, dass es früher nicht so viele Menschen in Australien gab wie heute, die diesen Dafa kennen; und außerdem achteten viele Lernende nicht auf das Lernen des Fa und ihre Erkenntnisse waren auch relativ oberflächlich. Ich finde, heute versteht ihr schon, was ich verbreite, deshalb bin ich gekommen, um euch zu treffen. Denn vieles, vieles, was du wissen willst, steht schon im Buch. Ich habe eben so eine Gewohnheit: Es freut mich, wenn andere mich danach fragen, was ihnen bei der Kultivierung nicht klar ist. Wenn jemand noch nicht einmal weiß, was dieses Fa ist, und mich fragt, was es ist, dann bin ich...... Wie soll ich sagen? Wenn ich von den sehr oberflächlichen Erkenntnissen rede, ist es dir auch nicht leicht, sie sofort zu verstehen. Wenn du das Buch lesen und dieses Fa lernen kannst, wenn du schon ein gewisses Verständnis dafür hast und mich dann etwas fragst, was für deine Erhöhung von Bedeutung ist, dann denke ich, dass es erst dann sowohl für dein Lernen als auch für deine Kultivierung nützlich ist. Ich finde, dass heute die Schicksalsgelegenheit herangereift ist, deshalb bin ich hierher gekommen.

Ich weiß, dass ein Teil der Anwesenden es noch nicht gelernt hat; ein Teil praktiziert nur die Übungen und hat nicht auf das Lernen des Fa geachtet; ein weiterer Teil hat das Fa verhältnismäßig besser gelernt. Warum fordere ich euch auf, unbedingt das Fa zu lernen? Weil es da einen Zusammenhang gibt. Ihr wisst, dass in China in der Gesellschaft der gewöhnlichen Menschen Qigong schon über zwanzig Jahre in großem Umfang popularisiert worden ist. Mitte und Ende der „Kulturrevolution“ war der Höhepunkt schon erreicht. Aber niemand hat erklärt, was Qigong eigentlich ist, ebenso wenig wie einige Kultivierungsfähigkeiten, die beim Qigong aufgetaucht sind; manche Erscheinungen, die aufgetaucht sind und mit der modernen Wissenschaft nicht zu erklären sind - was sie eigentlich sind, hat auch niemand erklärt. Also was ist der Zweck des Erscheinens des Qigong? Das wissen noch weniger Menschen. In der Geschichte ist Qigong niemals aufgetaucht, warum ist Qigong heute aufgetaucht? Und außerdem wird etwas von der Kultivierung in der Gesellschaft verbreitet. Warum ist das so? Ganz wenige Menschen wissen warum. Natürlich, als in China Qigong am Anfang popularisiert wurde, sind viele, viele gute Qigong-Meister hervorgetreten, sie wussten nur, dass das Ziel, diese Sache zu tun, darin lag, etwas Gutes für die Gesundheit des Volkes zu tun. Sie hatten nur diesen einfachen Gedanken und diese Erkenntnis.

Obwohl das Qigong schon sehr lange, Dutzende von Jahren popularisiert worden ist, kennt niemand die wahre Bedeutung des Qigong. Deshalb habe ich in dem Buch „Zhuan Falun“ manche Phänomene im Qigong-Kreis, den Grund der Verbreitung des Qigong in der Gesellschaft der gewöhnlichen Menschen und letztlich das Ziel des Qigong niedergeschrieben. Deshalb ist dieses Buch ein systematisches Werk, das den Menschen die Kultivierung ermöglichen kann. Durch wiederholtes Lesen dieses Buches können viele Menschen eine Besonderheit bemerken: Ganz gleich, wie oft du dieses Buch auch liest, du hast immer das Gefühl, als ob es etwas Neues sei; wie viele Male du es auch liest, du erfährst durch den gleichen Satz immer wieder unterschiedliche Erkenntnisse; wie viele Male du es auch liest, du hast immer das Gefühl, dass du vielen, vielen Inhalt darin nicht gesehen hattest. Warum ist das so? Weil ich die Dinge, womit die Menschen sich kultivieren können, wie sie sich kultivieren sollen, die Eigenschaften dieses Kosmos und so weiter, also viele, viele Dinge, die als Himmelsgeheimnisse betrachtet werden, systematisch und zusammenfassend in diesem Buch niedergeschrieben habe. Es kann die Kultivierenden zur Vollendung bringen. In der Geschichte hat es niemanden gegeben, der so etwas getan hatte. Viele Menschen haben dieses Buch gelesen und finden, dass vieles darin Himmelsgeheimnisse sind, vieles Geheimnis der Geheimnisse ist; vieles von dem man früher die Menschheit nie wissen ließ, und was die Menschheit nie wissen konnte, habe ich in diesem Buch offengelegt. Natürlich verfolge ich dabei meine Zwecke. Wenn jemand die Himmelsgeheimnisse leichtsinnig verrät, solche Dinge verantwortungslos tut und den normalen Menschen die Grundsätze auf sehr hohen Ebenen als gewöhnliche Theorien leichthin erzählt, dann bedeutet das, dass er die Himmelsgeheimnisse verrät und Schlechtes tut. Dann wird ihn sicherlich Vergeltung treffen.

Ich verfolge dabei meine Zwecke. Einer davon ist: Von sehr niedrigen Ebenen her betrachtet, habe ich gesehen, dass viele Menschen durch ihr jahrelanges Üben des Qigong erfahren haben, dass Qigong sehr tiefgründigen Inhalt hat, und sie wissen auch, dass es den Menschen ermöglichen kann, sich zu sehr hohen Ebenen zu kultivieren und sogar zur Vollendung zu kommen. Aber sie leiden darunter, dass sie keine solchen wahren Kultivierungswege finden können; die normalen Qigong dienen jedoch nur zur Krankheitsbeseitigung und Gesundheitserhaltung, und damit kann man sich nicht kultivieren. Deshalb gingen viele Menschen in den Tempel und sind Laien geworden, sie verehren die Mönche als ihre Meister. Wenn gerade davon die Rede ist, werde ich noch eins dazu sagen: Buddha Shakyamuni sagte, dass sein Fa in der End-Fa-Zeit keine Menschen erlösen kann. Das hat Buddha Shakyamuni gesagt, denn dafür gibt es viele Ursachen. Deshalb haben viele Menschen das Gefühl, dass sie nichts bekommen haben, sich nicht erhöht und keine wahre Erhöhung bekommen haben, ganz gleich, wie sie sich im Tempel oder durch Qigong auch kultivieren. Ich habe gesehen, dass ihr ein solches Herz habt, euch zu erhöhen, aber darunter leidet, keinen Ausweg finden zu können; ich finde, dass ihr sehr darunter leidet. Deshalb will ich diejenigen, die das Fa erhalten wollen, wirklich zu hohen Ebenen anleiten. Das ist einer der Hauptgründe.

Wenn ein orthodoxes Fa aber verbreitet wird, verlangt es, dass das Menschenherz, also die Moral wieder ansteigt und dass die Menschen sich dem Guten zuwenden. So sollen die Anforderungen an die Kultivierenden über den allgemeinen moralischen Standard der gewöhnlichen Menschen hinausgehen, deshalb ist es für die menschliche Gesellschaft von Vorteil. Natürlich können viele Menschen, nachdem sie dieses Buch gelesen haben, sich nicht wirklich kultivieren, aber dadurch haben sie wenigsten die Grundsätze, wie sich Menschen verhalten sollen, verstanden. Von da an wird er vielleicht ein guter Mensch; obwohl er sich nicht kultivieren kann, wird er ein guter Mensch, so ist es vorteilhaft für die Gesellschaft. Wenn ein orthodoxes Fa verbreitet wird, ist es mit Sicherheit so. In Wirklichkeit konnten alle orthodoxen Religionen, die in allen Zeitaltern auf der Welt aufgetaucht sind, wie zum Beispiel der Protestantismus, der Katholizismus, der Buddhismus, der Daoismus und auch das Judentum, dazu führen, dass sich das Menschenherz dem Guten zuwendet, gleichzeitig konnten sie ermöglichen, dass diejenigen, die sich wirklich nach oben kultivieren wollten, das Fa erhielten und zur Vollendung kamen; sie konnten ermöglichen, dass diejenigen, die sich momentan nicht nach oben kultivieren konnten, sehr gute Menschen in der Gesellschaft der gewöhnlichen Menschen wurden und die Schicksalsgelegenheit wurde geschaffen, damit sie sich in Zukunft weiter kultivieren. So wird es sein.

Wir hier sind zwar keine Religion, aber ich verbreite etwas vom Qigong auf hohen Ebenen, so ist das kein normales Qigong mehr. Ganz klar gesagt, ist Qigong auch nicht etwas unter den gewöhnlichen Menschen. Was ist Qigong dann? Qigong ist eben genau Kultivierung. Aber es ist etwas auf der niedrigsten Ebene der Kultivierung, dazu zählt auch Taiji Quan. Ihr wisst alle, dass Taiji Quan sehr gut ist. Schon in den 50er Jahren wurde es in China in großem Ausmaß verbreitet, es wurde von Zhang Sanfeng aus der Ming-Dynastie überliefert. Aber was überliefert wurde, waren nur die Handtechniken und Bewegungen, das Fa des Herzens wurde jedoch nicht überliefert. Das heißt, er hat nicht das Fa hinterlassen, das die Menschen bei der Kultivierung anleiten konnte, wie sie sich auf jeder Ebene erhöhen sollen. Deshalb kann sich Taiji Quan auch nur auf die Ebene der Krankheitsbeseitigung und Gesundheitserhaltung beschränken, und damit kann man sich auch nicht zu hohen Ebenen kultivieren. Es ist zwar etwas sehr Gutes, aber das Fa des Herzens ist nicht überliefert worden. Damals gab es das Fa des Herzens, aber es wurde nicht hinterlassen, es wurde den Nachfolgern nicht hinterlassen. Aber mit der heutigen Verbreitung des Fa haben wir diese Sache systematisch gemacht.

Natürlich haben wir hier viele neue Lernende, manche finden vielleicht, dass das, wovon ich spreche, sehr hoch ist. Ihr wisst, dass verschiedene Religionen die Menschen auffordern, sich dem Guten zuzuwenden; und sie sprechen zu den Menschen auch davon, ins Himmelreich zu kommen. Was den Buddhismus angeht, ist die Sukhavati-Welt natürlich auch ein Himmelreich. In der Geschichte hat jeder der großen Erleuchteten und jeder der Heiligen erklärt, wie man ein guter Mensch werden soll, und dass man nur ins Himmelreich kommen könne, wenn man den Maßstab einer noch höheren Ebene erreicht hat. Aber niemand von ihnen hat die Grundsätze dafür erklärt. Denn alle diese großen Erleuchteten wie Jesus, Buddha Shakyamuni, Laotse und so weiter erschienen in einer Zeit vor ungefähr 2000 Jahren. Also die Menschen von damals waren anders als die von heute. Die Gedanken der damaligen Menschen waren relativ einfach, relativ schlicht und gutherzig, ihre Gedanken waren nicht so kompliziert. Da die Verfassung der Gedanken der damaligen Menschen anders als die der heutigen Menschen war, hatte das Fa, das sie damals erklärten, zu jener Zeit Wirkungen; und die Dinge, die ausgesprochen wurden, konnten zu jener Zeit durchaus ermöglichen, dass die Menschen damit zur Vollendung kamen. Im Laufe der Zeit sind die Gedanken der heutigen Menschen immer komplizierter geworden, ihre Denkweise hat sich auch geändert. So können die heutigen Menschen die Dinge, die diese großen Erleuchteten früher verbreitet hatten, nicht begreifen. Deshalb, wenn sie diese Sutren lesen, finden sie, dass sie die wahre Bedeutung darin nicht verstehen können. Heute verbreite ich das Fa zwar in der Form des Qigong, aber alle wissen, dass ich Fofa verbreite. Manche denken: Bei deiner Verbreitung des Fofa sprichst du jedoch nicht so wie Buddha Shakyamuni? Wenn ich also die Worte von Buddha Shakyamuni verwenden würde, könnte mich keiner von den heutigen Menschen verstehen. Die Sprache von Buddha Shakyamuni war die Sprache der damaligen Menschheit, deshalb verstanden ihn die damaligen Menschen. Also wenn ich heute Fofa erkläre, muss ich die heutige Sprache verwenden, nur so kannst du das verstehen. Manche denken wiederum: Was du erklärst, sind aber auch nicht die Sutren des Buddhismus. War das Fa, das Buddha Shakyamuni erklärte, das Fa von den sechs Urbuddhas ? Würde Buddha Maitreya die Worte von Buddha Shakyamuni wiederholen, wenn er auf die Welt kommen würde? Alle Erleuchteten, die die Menschen erlösen, erklären das von ihnen selbst bezeugte und erkannte Fa, verbreiten es und erlösen die Menschen.

In diesem Buch habe ich vieles, vieles über die Kultivierung geschrieben. Bei der Kultivierung fängt ein Mensch als ein gewöhnlicher Mensch an und bis du schließlich zur Vollendung kommst, gibt es immer noch Fa, das dich bei der Kultivierung anleiten kann. Ich habe wirklich etwas getan, das vor mir niemand getan hat, ich habe einen noch größeren, den grundlegenden Dafa des Kosmos verbreitet. Auch wenn du alle Bücher von früher bis heute, vom Inland und Ausland durchblätterst, kannst du so etwas nicht finden. Die Grundsätze, die ich ausgesprochen habe, sind Eigenschaften des Kosmos, das Grundlegende des Fofa. Sie werden mit meinen Worten wahrheitsgetreu ausgedrückt. Viele Menschen haben einen Gedanken, nachdem sie das Buch gelesen haben, sagen manche: Wie groß ist denn das Wissen des Lehrers Li? Er hat Dinge von früher bis heute, vom Inland und Ausland, von Astronomie, Geografie, Geschichte, Chemie, Physik, Astrophysik, Hochenergiephysik, Philosophie - so, als ob Dinge vieler Kategorien umfasst werden. Man findet das Wissen des Lehrers sehr umfassend und tiefgründig. Wenn es also mit dem Wissen unter den gewöhnlichen Menschen verglichen wird, bin ich noch beschämt, dass ich dagegen nicht ankommen kann. Aber auch wenn du alle Bücher der Welt durchblätterst und alle Fachgebiete der Welt gelernt hast, kannst du diese Theorien nicht erlernen. Selbst wenn du alles Wissen der Welt gelernt hast, bleibst du immer noch ein gewöhnlicher Mensch. Denn du bist eben ein Mensch auf der Ebene der Menschen, nur beherrschst du ein bisschen mehr Wissen der gewöhnlichen Menschen, aber du bleibst immer noch ein gewöhnlicher Mensch. Aber die Grundsätze, die Dinge, die ich ausgesprochen habe, sind nicht Dinge auf der Ebene der gewöhnlichen Menschen, sie gehen über die Ebene der gewöhnlichen Menschen hinaus. Deshalb entspringen diese Grundsätze nicht dem Wissen der gewöhnlichen Menschen. Das Fa beinhaltet alles Wissen des Kosmos einschließlich dem der Gesellschaft der gewöhnlichen Menschen.

Mit einer sehr einfachen und leicht zu verstehenden Sprache der gewöhnlichen Menschen und mit dieser niedrigsten Kultivierungsform des Qigong habe ich alle Fa-Grundsätze des Kosmos von der niedrigsten Ebene bis auf die höchste Ebene ausgedrückt. Nachdem du dieses Buch zum ersten Mal gelesen hast, wirst du feststellen, dass es Grundsätze sind, die die Menschen lehren, wie sie gute Menschen werden sollen; wenn du es noch einmal liest, wirst du feststellen, dass das, was darin ausgeführt wird, keine Grundsätze der gewöhnlichen Menschen sind, sondern dass dies ein Buch ist, das über das Wissen der gewöhnlichen Menschen hinausgeht; wenn du es zum dritten Mal lesen kannst, wirst du feststellen, dass es ein Himmelsbuch ist; wenn du es noch weiter liest, kannst du es nicht mehr aus der Hand geben. Manche Menschen in China haben dieses Buch schon über hundertmal gelesen, dennoch lesen sie es immer wieder, außerdem können sie einfach nicht davon lassen. Der Inhalt darin ist viel zu groß, je mehr man es liest, desto mehr offenbart sich der Inhalt; je mehr man es liest, desto mehr erkennt man. Warum? Obwohl ich sehr viele Himmelsgeheimnisse verraten habe, können diejenigen, die sich nicht kultivieren, sie von der Oberfläche her nicht sehen. Nur wenn du als Kultivierender das Buch immer wieder liest, kannst du den Inhalt sehen. Denn ein Mensch erhöht sich ständig bei der Kultivierung. Warum stellst du zu Anfang fest, dass in diesem Buch von den Grundsätzen geredet wird, wie man ein guter Mensch wird? Warum ist es beim zweiten Mal nicht mehr so und hat sich erhöht? Weil ein Mensch sich zuerst vom Standpunkt der gewöhnlichen Menschen her kultivieren muss, wenn er sich kultivieren will. Allmählich erhöht er seine Xinxing und erreicht einen höheren Maßstab. Wenn du den Maßstab der ersten Ebene erreichst, muss es Fa dieser Ebene geben, das dich bei der Kultivierung anleiten kann; wenn du die zweite Ebene erreichst, muss es Fa der zweiten Ebene geben, das dich bei der Kultivierung auf diesem Horizont anleiten kann. Während du dich ständig erhöhst, muss dieses Fa immer noch in der Lage sein, dich bei der Kultivierung auf jenem Horizont anzuleiten. Das heißt, ganz gleich, zu welcher Ebene du dich auch kultiviert hast, es muss Fa jener Ebene geben, das dich bei der Kultivierung anleiten kann, nur so kannst du zum Schluss zur Vollendung kommen. Dieses mein Buch beinhaltet alle diese Dinge, deshalb kannst du diese Dinge sehen, wenn du dich wirklich kultivierst, und es kann dich anleiten, dich nach oben zu kultivieren. Dieses Buch hat einen sehr großen Inhalt. Auch wenn du es zehntausend Mal liest, kann es dich bei der Kultivierung immer noch anleiten, bis du zur Vollendung kommst.

Wenn von der Vollendung die Rede ist - Ihr wisst, dass Jesus sagte: Wenn du an mich glaubst, kannst du ins Himmelreich kommen; im Buddhismus wird gesagt: Durch die Kultivierung zum Buddha kann man in die Sukhavati-Welt kommen. Natürlich haben sie das sehr einfach ausgedrückt, sie haben nicht betont, dass man nur durch die tatsächliche Kultivierung dorthin kommen kann. Aber die Religion ist dem Wesen nach auch Kultivierung. Nur hat sowohl Buddha Shakyamuni als auch Jesus eine Tatsache gesehen - denn es gibt in unserem Kultivierungskreis einen Satz: Kultivierung hängt von einem selbst ab, Kultivierungsenergie hängt vom Meister ab. Das ist auch etwas, das die gewöhnlichen Menschen nicht wissen. Gewöhnliche Menschen glauben: Wenn ich die Übungen mal praktiziere, dann kann ich schon wer weiß wie hohe Kultivierungsenergie entwickeln. Wir finden das sehr lächerlich, das ist überhaupt nicht möglich. Natürlich, wenn du dich kultivieren willst, muss der Meister wirklich die Verantwortung für dich tragen; in deinen Körper werden viele, viele Mechanismen eingesetzt und viele, viele Dinge wie Samen in dich gesät, erst dann kannst du dich erfolgreich kultivieren. Außerdem muss sich der Meister bei der Kultivierung um dich kümmern, dich beschützen, dein Karma beseitigen und dir helfen, die Kultivierungsenergie zu entwickeln, erst dann kannst du dich nach oben kultivieren. In der Religion wird nicht von der Kultivierung gesprochen. Warum? Jesus wusste, dass du dich nach oben kultivieren kannst, solange du an ihn glaubst. Die Menschen können sich in den heutigen Religionen nicht mehr kultivieren und der Grund liegt eben darin, dass sie die wahre Bedeutung ihrer Worte nicht mehr verstehen können. Viele Menschen denken: Ich glaube an Jesus, dann kann ich nach dem Tod schon ins Himmelreich kommen. Überlegt mal, wie könnten wir ins Himmelreich kommen, nur weil wir dorthin wollen? Und das mit dem Herzen eines gewöhnlichen Menschen, mit all deinen Gefühlen und Begierden, allen deinen verschiedenen Arten von Eigensinn, Kampfgeist, Geltungssucht, die schlechten Gesinnungen eines gewöhnlichen Menschen sind einfach viel zu viele. Wenn man dich zu Buddha gehen lassen würde, würdest du vielleicht mit Buddha streiten und kämpfen, denn du hast das Herz eines gewöhnlichen Menschen nicht beseitigt. Wenn du siehst, dass die große Bodhisattva so schön ist, könntest du vielleicht auf einen häretischen Gedanken kommen, ist das erlaubt? Natürlich nicht. Also musst du in der Gesellschaft der gewöhnlichen Menschen diese eigensinnigen, schmutzigen und schlechten Gesinnungen beseitigen, erst dann kannst du dich zu jener Ebene erhöhen. Durch Kultivierung kannst du dorthin gehen, durch Glauben auch, aber nach der Beichte sollst du die Fehler nicht mehr wiederholen, so wirst du immer besser. Nur wenn du die Maßstäbe der Himmelsmenschen erreicht hast, kannst du ins Himmelreich kommen. In Wirklichkeit ist genau das Kultivierung.

Mancher sagt: Ich glaube an Jesus, und dann kann ich schon ins Himmelreich kommen. Ich sage, du kannst nicht. Warum nicht? Weil auch die heutigen Menschen den wahren Sinn der Worte von Jesus nicht verstehen. Jesus befindet sich auf der Ebene des Tathagatas und ist auch ein Erleuchteter auf der Ebene des Buddhas. Die gewöhnlichen Menschen können den Sinn seiner Worte nicht verstehen. Nur wenn du dich ständig nach seiner Methode kultivierst, kannst du den Sinn seiner Worte allmählich wahrnehmen. Zum Beispiel sagte Jesus: Glaube an mich, und du kannst schon ins Himmelreich kommen. In Wirklichkeit musst du nach den von mir gelehrten Grundsätzen handeln, ein guter Mensch zu sein, erst das bedeutet, dass du wirklich an mich glaubst, und erst dann kannst du ins Himmelreich kommen. Wozu hat er sonst so viel geredet?! Beim Beichten denkst du, dass du dich sehr gut verhältst und deine Gesinnung sehr gut ist. Aber sobald du aus der Tür der Kirche hinausgehst, tust du was du willst, unter den gewöhnlichen Menschen verhältst du dich sogar noch schlechter als gewöhnliche Menschen. Wie kannst du dann ins Himmelreich kommen? Dein Herz hat sich überhaupt nicht erhöht. Denn Jesus hat gesagt: Wenn du an mich glaubst, kannst du ins Himmelreich kommen. Das heißt, wenn du an ihn glaubst, musst du nach seinen Worten handeln, und das erst ist der wahre Glaube, nicht wahr? In den anderen Religionen ist es genauso.

Manche Worte von Shakyamuni wurden von den Nachfolgern zusammengefasst und daraus wurden Sutren geschrieben. Noch später haben die Menschen die Frage, wie viele Sutren man liest und wie viel Wissen man über den Buddhismus beherrscht, als Kultivierung betrachtet. In Wirklichkeit gab es zu Lebenszeiten Shakyamunis gar keine Sutren. Außerdem wurden die Sutren erst 500 Jahre später systematisch zusammengefasst und sie waren schon vollständig von den Worten, die Buddha Shakyamuni damals gesagt hatte, abgewichen. Aber damals durften die Menschen nur so viel wissen, es ging nicht, dass sie zu viel wussten, das war dann auch zwangsläufig so geworden. Am Ende, in seinen letzten Jahren hat Buddha Shakyamuni gesagt: Ich habe mein ganzes Leben lang kein Fa erklärt. Denn Buddha Shakyamuni hat das Fa dieses Kosmos, die Erscheinungen der Eigenschaften Zhen, Shan, Ren in der Gesellschaft der gewöhnlichen Menschen oder auf der Ebene des Tathagatas wirklich nicht erklärt. Er hat sie wirklich nicht erklärt! Was hat Tathagata-Buddha dann erklärt? Er hat von dem gesprochen, was er in seinen Vorleben durch Kultivierung bezeugt und erkannt hat, und auch von manchen Dingen und Geschichten bei der Kultivierung bei der Wiedergeburt in den Vorleben und von seinen Erkenntnissen über manche konkrete Erscheinungen des Fa. Die Sutren wurden allmählich und mit Unterbrechungen zusammengefasst, deshalb sind sie auch nicht systematisch. Also warum betrachten die Menschen von später die Worte des Buddha Shakyamuni als Fofa? Auf der einen Seite ist das eine Erkenntnis der Menschen; auf der anderen Seite, weil Shakyamuni ein Buddha ist, haben seine Worte Buddha-Natur an sich. Also Worte, die Buddha-Natur an sich haben, sind für die Menschen schon Grundsätze des Buddhas auf einer bestimmten Ebene, und sie sind Fofa. Aber er hat die Prinzipien der Kultivierung, die Eigenschaften des Kosmos und die Gründe, warum sich die Menschen erhöhen können und so weiter, tatsächlich und wirklich nicht systematisch ausgesprochen. Er hat sie wirklich nicht ausgesprochen! Deshalb sage ich: Ich habe etwas getan, was vor mir niemand getan hat; ich habe ein großes Tor geöffnet und etwas noch Größeres getan. Also ich habe alle Grundsätze der Kultivierung und alle Faktoren der Vollendung ausgesprochen, und das sehr systematisch. Das ist warum die sehr hohen Gottheiten sagen: Du hast den Menschen eine Leiter zum Himmel hinterlassen - „Zhuan Falun“.

Damit ist hier nicht gemeint, dass ich so oder so größer als Buddha Shakyamuni bin. Ich habe kein solches Herz, ich bin nicht in den Gefühlen der gewöhnlichen Menschen und habe keinen Eigensinn nach Ruhm und Reichtum in der irdischen Welt. Da ich so etwas verbreitet habe, muss ich die Verantwortung für dich tragen und dir die Grundsätze deutlich erklären. Ich verlange nichts von dir, ich werde keinen Cent von dir verlangen, ich lehre dich nur, dich dem Guten zuzuwenden. Mancher fragte mich: Lehrer, du hast uns so viel beigebracht und so viel gegeben, wonach strebst du? Ich sagte: Ich strebe nach nichts. Ich bin gekommen, dich zu erlösen, und ich verlange nur das Herz von dir, dich dem Guten zuzuwenden, und dass du dich erhöhen kannst. Denn wir sehen, der Zweck des Menschen ist nicht Mensch zu sein. Heutzutage verirren sich alle Menschen in den falschen Realitäten der Gesellschaft der gewöhnlichen Menschen und glauben: Ein Mensch muss sich eben so verhalten. Besonders heute rutschen die moralischen Anschauungen in der menschlichen Gesellschaft sehr rasch ab. Alle rutschen mit dieser großen Strömung ab, die ganze Gesellschaft rutscht ab. Und so weiß niemand mehr, dass er selbst abrutscht. Manche denken, dass sie ein bisschen besser als die anderen seien, und halten sich dann für gute Menschen. In Wirklichkeit beurteilst du dich mit dem verfallenen Maßstab, du bist nur ein bisschen besser unter den Schlechten. Wenn du dich kultivieren kannst und zu der früheren Ebene der menschlichen Gesellschaft zurückkehrst - du musst nicht auf eine sehr hohe Ebene kommen -, wenn du den Kopf wendest und auf die Menschen und die heutige menschliche Gesellschaft zurückschaust, wirst du feststellen, dass sie sehr schrecklich sind! Wirklich sehr schrecklich! Du wirst sehen, dass die heutige Menschheit wirklich voller übler Taten ist.

Die großen Erleuchteten im Himmel, egal ob Buddhas, Daos oder Gottheiten, sie halten die heutigen Menschen schon nicht mehr für Menschen. Das klingt wohl ein bisschen zu absolut, natürlich gibt es noch gute Menschen. Damit meinen sie die ganze Menschheit, in einem großen Ausmaß, es ist wirklich so. Als die Menschen früher im Tempel oder in der Kirche beichteten, hatten sie das Gefühl, dass ihnen Jesus oder die Menschen im Himmelreich wirklich zuhörten, außerdem bekamen sie in ihrem Kopf ein Echo, so als ob ihre Fragen beantwortet wurden. Aber die heutigen Menschen haben nicht mehr dieses Gefühl. Diejenigen, die Buddha anbeten, können die Existenz des Buddhas auch nicht sehen. Warum? Weil die Menschen in der menschlichen Gesellschaft es immer weniger erkennen und immer verdorbener sind. So kümmern sich die Gottheiten auch nicht mehr darum. Denn die modernen Menschen haben sehr großes Karma und erkennen es immer weniger. Wenn sie etwas Schlechtes getan haben und deswegen Vergeltung erleiden, halten sie es für zufällig. Ich habe gesehen: Die Maßstäbe der menschlichen Moral sind zwar sehr stark abgerutscht, aber die Menschen rutschen alle unbewusst mit dieser großen Strömung ab. Bei manchen ist die Buddha-Natur und die ursprüngliche Natur noch da. Durch meine Verbreitung des Kultivierungsweges in diesen Jahren haben sich viele Menschen nach oben kultiviert, und zwar bis zu sehr hohen Ebenen. Manche sind zur Erleuchtung gekommen, manche befinden sich in der allmählichen Erleuchtung, manche kultivieren sich schon in der Fruchtposition. Ich freue mich sehr darüber, ich habe diese Sache nicht umsonst getan. Ich habe die Verantwortung für die Menschen getragen, ich habe die Verantwortung für die Gesellschaft getragen. Ich habe die Himmelsgeheimnisse auch nicht umsonst verraten, die Menschen haben sich damit nach oben kultiviert.

Mit dem, was ich eben erklärt habe, will ich sagen, dass die Menschen nicht leben, um Mensch zu sein. Viele Menschen können das vielleicht noch nicht so gut verstehen. Sie glauben, dass die Menschen eben so leben sollen. Ja, wenn die Menschen aus dem Mutterleib herauskommen, ist es für alle gleich, sie können die Existenz der anderen Räume nicht sehen und so glauben sie auch nicht daran. Außerdem glauben die heutigen Menschen übermäßig an die moderne Wissenschaft, die moderne Wissenschaft ist jedoch weder perfekt noch vollständig. In diesem Kosmos sind ihre Erkenntnisse sehr oberflächlich, also sehr niedrig, so ist sie. Wenn die Menschen also übermäßig an sie glauben, stehen sie vor der größten Gefahr: Die Moral der Menschen wird völlig zerstört. Und so werden die in den Welten da oben die Menschen ohne moralische Anschauungen nicht mehr als Menschen betrachten! Denn nicht nur die Menschen haben eine Menschengestalt, auch Gespenster, Affen, Schimpansen haben alle ein Gehirn und vier Glieder. Die Menschen werden deshalb Menschen genannt, weil sie, wenn sie auf der Welt leben, die moralischen Normen, moralischen Maßstäbe der Menschen haben, sie haben die Lebens- und Existenzform der Menschen. Ohne dies betrachten die Gottheiten die Menschen nicht als Menschen. Jedoch haben die Menschen ihre Meinungen darüber, wie sie gut leben sollen, wie sie sich entwickeln sollen. Aber die menschliche Gesellschaft wird von den hohen Lebewesen kontrolliert, die Menschheit kann die Ebene des Buddhas nie durch Technik erreichen. Sonst würden wirklich Sternenkriege ausbrechen! Deshalb ist es nicht erlaubt, dass die Technik einer Menschheit voller Kampfgeist, Neid, voller Gefühle und Begierden einen höheren Stand erreicht.

Über siebzig Prozent des menschlichen Gehirns kann nicht genutzt werden, die moderne Medizin hat das inzwischen auch erkannt. Warum? Die Weisheit der Menschheit ist beschränkt. Warum hat der Buddha große Weisheit und machtvolle göttliche Fähigkeiten? Warum kann er alles wissen, sehr weise und hoch intelligent sein? Der Grund liegt gerade in den Grundsätzen, die ich eben erklärt habe. Manche sagen, dass dieses mein Buch sehr umfangreiche Bereiche des wissenschaftlichen Wissens behandelt! Hat der Lehrer sehr viel Wissen und hat er viele Universitäten besucht? Nein, habe ich nicht. Warum? Der Unterschied zwischen euch und mir ist, dass mein Gehirn ganz geöffnet ist, eures aber nicht. Denn auf dieser Welt, egal ob Philosophie, Astronomie, Physik, Chemie, Geschichte der Menschheit und so weiter, die Menschen halten das für sehr kompliziert, in Wirklichkeit ist es sehr einfach, sie sind nur das bisschen innerhalb des Bereiches des Fofa bei der niedrigsten Menschheit. Sie alle gehören zu einem Grundsatz und werden von den kosmischen Eigenschaften und der Existenzform der Materie auf dieser Ebene erzeugt, sie sind eben nur so ein bisschen. Jedoch reicht die Weisheit der Menschheit nicht aus um das aufzunehmen, weil das Gehirn des Menschen verschlossen ist und es nicht mehr aufnehmen kann. Was tun? Wenn man mehr wissen will, so kann das menschliche Gehirn dennoch nicht so viel aufnehmen. Also: Du studierst Physik, du studierst Chemie, du studierst Astronomie, du studierst Hochenergiephysik, du studierst Philosophie, du studierst Geschichte, du studierst dieses und jenes. Selbst wenn das so ist, kann ein Mensch in seinem einen Leben das Wissen von irgendeinem Fach auch nicht ganz beherrschen, deshalb ist das Wissen der Menschheit sehr beklagenswert.

Ich habe eben gesagt, ganz gleich, wie viel Wissen du auch hast, und auch wenn du ein Professor oder Doktorvater an der Universität bist und egal welch hohes Ansehen du auch hast, du bleibst immer noch ein gewöhnlicher Mensch. Denn dein Wissen geht nicht über die Ebene der gewöhnlichen Menschen hinaus, und außerdem ist diese experimentelle Wissenschaft der heutigen Menschheit nicht vollständig. So kann sie zum Beispiel die Existenz der Gottheiten nicht beweisen, sie kann die Existenz anderer Räume nicht beweisen. Sie kann die Existenzformen der Lebewesen und Substanzen in den anderen Räumen nicht sehen; sie weiß auch nicht, dass es bei der Menschheit Verkörperungen von der Substanz - der Moral - am menschlichen Körper gibt; sie weiß auch nicht, dass es bei der Menschheit noch Erscheinungen von der Substanz - des Karmas - rund um den Körper des Menschen gibt. Also alle Menschen glauben an die moderne Wissenschaft, doch die moderne Wissenschaft kann solches nicht beweisen. Außerdem, wenn von Moral, Gutem und Bösem und so weiter die Rede ist, was außerhalb der Wissenschaft ist, wird als Aberglaube bezeichnet. Ist es dem Wesen nach nicht so, dass dieser Stock der modernen Wissenschaft gehoben wird, um das Wesentlichste der Menschheit - die Moral der Menschheit - zu prügeln? Ist das nicht so? Da sie die Existenz des De nicht anerkennt und sie auch nicht beweisen kann, bezeichnet sie es als Aberglaube. Wenn durch die Prügel von den moralischen Anschauungen der Menschheit wirklich nichts mehr übrig bleibt, werden die Menschen nicht mehr vom Fa des Herzens gezügelt. Ohne moralische Regelungen wagen die Menschen alles zu tun, sie wagen alles Schlechte zu tun, und das führt dann dazu, dass die Moral der Menschheit ununterbrochen abrutscht. Das ist die Wirkung, die die unvollkommenste Seite der Wissenschaft ausgeübt hat.

Ich habe gesagt, ein vorzüglicher Wissenschaftler wird keine solche starrsinnigen Erkenntnisse haben wie viele Menschen, bei denen die Vernunft durch Gefühle ersetzt ist: Sie legen die moderne Wissenschaft in einen starren Rahmen fest und glauben, dass alles, was außerhalb der experimentellen Wissenschaft steht, keine Wissenschaft sei. Überlegt mal: Wenn wir Dinge, die die Menschheit noch nicht erkannt hat, durch wissenschaftliche Methoden erkennen, sind sie dann Wissenschaft oder nicht? Sie sind dann auch Wissenschaft. Die Menschheit vervollkommnet sich ständig und lernt sich ständig von Neuem kennen, deshalb kann sich die Wissenschaft entwickeln und schließlich den Kosmos wirklich erkennen. Die Art und Weise, wie sich die heutige experimentelle Wissenschaft entwickelt, ist sehr ungeschickt und sehr langsam. Es ist wirklich so, als wenn ein Blinder einen Elefanten ertastet. Sie kann die Existenzform der Materie vom ganzen Kosmos und die Existenz der kosmischen Eigenschaften nicht erkennen. Wenn sie also ein bisschen ertastet hat, glaubt sie schon, das wäre das Ganze. Sie hat nur ein Bein des Elefanten ertastet, dann sagt sie: Oh, die Wissenschaft ist so, das ist die Wissenschaft, die das Leben und die Materie wirklich erkennt. Sie kann nicht sehen, wie der ganze Elefant aussieht. Deshalb kann sie nicht erkennen, dass der Kosmos aus unzähligen unterschiedlichen Zeiträumen zusammengesetzt ist, sie kann die Existenz anderer Räume, anderer Formen des Lebens und der Substanzen nicht erkennen, und so wird all dies von den Menschen mit einem einfachen und starrsinnigen Kopf als Aberglaube bezeichnet. Das ist eine der entscheidendsten Ursachen, die dazu führt, dass die Moral der Menschheit abrutscht. Viele Menschen heben den Stock der Wissenschaft und prügeln damit die älteste und wesentlichste moralische Natur des Menschen. Gefährlich! Wenn die Menschen kein De mehr haben, werden die Gottheiten sie nicht mehr als Menschen betrachten. Wenn der Himmel die Menschen nicht mehr als Menschen betrachtet, werden die Menschen aussortiert und sich erneut entwickeln.

Mancher denkt: Wir Menschen haben Fortschritte gemacht, es ist schon sehr glanzvoll, uns von Affenmenschen bis heute entwickelt zu haben! Aber ich sage dir: In den vorgeschichtlichen Zeiten in der Geschichte, vor hunderttausend Jahren, oder noch früher, noch früher, bis vor über hundert Millionen Jahren gab es auf dieser Erde immer hohe Zivilisationen, nur wurden sie in unterschiedlichen Perioden vernichtet. Warum wurden sie vernichtet? Eben weil sie damals das Materielle und die Techniken sehr schnell entwickelt haben, aber ihre Moral damit nicht Schritt gehalten hat oder zerstört wurde. Dann war es ihnen nicht mehr erlaubt, weiter zu existieren, und so wurden sie vernichtet. Nach den Erkenntnissen der modernen Wissenschaft ist die Bewegung der Materie gesetzmäßig. Wenn die Bewegung eine bestimmte Form erreicht hat, wird zwangsläufig eine andere Form auftauchen. Während sich zum Beispiel die Erde in diesem Kosmos bewegt, ist es gut möglich, dass sie durch einen Zusammenstoß mit irgendeinem Gestirn kaputt geht. Ganz gleich, aus welchem Grund, die heutigen Wissenschaftler haben tatsächlich entdeckt, dass es auf unserem Planeten viele viele alte Zivilisationsüberreste gibt. Außerdem liegen diese Zivilisationsüberreste von heute aus gesehen sehr weit zurück, manche davon sind von vor einigen hunderttausenden von Jahren oder von vor einigen Millionen von Jahren, manche andere sind von vor Dutzenden Millionen von Jahren. Die Zivilisationen und die hinterlassenen Überreste von jeder Periode sind anders, sie stammen nicht aus einer Periode. Deshalb machen sich manche Wissenschaftler Gedanken darüber. Manche Wissenschaftler haben schon solch eine These aufgestellt: Es existierten vorgeschichtliche Zivilisationen, es gab vorgeschichtliche Kulturen. Das haben die Wissenschaftler gesagt. In unserem Kultivierungskreis sehen wir es also noch deutlicher: Tatsächlich existierten vor unserer diesmaligen menschlichen Zivilisation viele viele menschliche Zivilisationen. Weil ihre Moral verdorben war - natürlich haben wir es so gesehen -, existierten diese Zivilisationen später nicht mehr. Aus der vernichteten altgriechischen Kultur sind die Überreste von der Verdorbenheit und dem Verfall der damaligen Menschheit zu sehen.

Manche sagen: Wir Menschen haben uns aus Affenmenschen entwickelt. Ich sage euch, die Menschen haben sich in Wirklichkeit überhaupt nicht aus Affenmenschen entwickelt. In seiner Evolutionstheorie behauptete Darwin: Die Menschen entwickelten sich aus Affenmenschen. Als er damals diese Theorie vorbrachte, fühlte er sich ganz unsicher. Seine Theorie hat überall Lücken und ist nicht vollständig, dennoch wurde sie von den Menschen akzeptiert, und das bis auf den heutigen Tag. Überlegt mal, der Zwischenprozess, in dem sich der Affenmensch seiner Theorie nach zum Menschen entwickelte, also ein Prozess, der dutzende Millionen von Jahren dauerte, ist nicht zu finden, es gibt ihn nicht. Warum gibt es keine solche Art Menschen zwischen Menschen und Affenmenschen? Nicht nur bei den Menschen, sondern auch bei anderen Spezies, bei allen entwickelten Tieren, gibt es keinen Zwischenprozess, wie Darwin meinte. Und außerdem, warum sind denn die Spezies auf dem australischen Kontinent anders als die auf den anderen Kontinenten? Das alles konnte er nicht erklären. Jedoch wurde diese äußerst lückenhafte Evolutionstheorie von den Menschen akzeptiert. Das erst ist komisch!

Wir sehen, dass sich die Menschen in Wirklichkeit überhaupt nicht aus Affenmenschen entwickelt haben, nur dass es in jeder Periode bestimmte Arten von Lebewesen gab. Die Kontinentalplatten auf der Erde, auf der die Menschheit lebt, werden verschoben beziehungsweise gewechselt. Die Geologen nennen das Festland von Asien, Europa, Amerika, Südamerika und Nordamerika Kontinentalplatten. Die Kontinentalplatten werden häufig gewechselt, die Zivilisationen darauf werden zum Meeresboden sinken, und ein Festland wird vielleicht aus einem anderen Ozean hoch steigen. Auf diese Weise wechseln sie ständig. Heute haben die Menschen auch entdeckt, dass es auf dem Boden des Pazifischen Ozeans, des Atlantischen Ozeans, des Indischen Ozeans, also auf dem Boden vieler großer Ozeane große und hohe alte Bauten gibt und dass Zivilisationen existierten. Durch Untersuchungen wurde festgestellt, dass alle diese Dinge einige hunderttausend Jahre, einige Millionen von Jahren alt, oder noch älter sind. Zumindest weiß die heutige Menschheit, dass es bei den Kontinentalplatten in diesen einigen hunderttausend Jahren keine Veränderungen gegeben hat. Wann sind sie dann zum Meeresboden gesunken? Sie sind bestimmt sehr viel früher, vor einigen hunderttausend Jahren oder noch früher versunken. Deshalb waren die Spezies darauf unterschiedlich, als die unterschiedlichen Kontinentalplatten wechselten. Sie sind nicht durch Evolution entstanden. Es gibt Ähnlichkeiten, aber sie sind nicht die selben Spezies, absolut nicht!

Natürlich erkläre ich hier Fofa, deshalb ist er anders als die Theorien unter den gewöhnlichen Menschen. Bei uns sind die Erkenntnisse noch höher, es sind die wahren Erkenntnisse über die Menschheit. Ich sage euch, die Menschen haben sich nicht aus Affenmenschen entwickelt, sondern sie sind im Kosmos entstanden. Ihr wisst, dass es in China die daoistische Taiji-Lehre gibt. In dieser Taiji-Lehre wird vom Yin- und Yang-Qi gesprochen. Bevor das Yin- und Yang-Qi entstanden ist, war es ein Chaos, und hieß Wuji. Dann hat es das Taiji erzeugt, und das Yin- und Yang-Qi ist entstanden, danach hat das Taiji alle Dinge und alle Wesen erzeugt. Das ist die Theorie im daoistischen System. Ich finde das sehr wissenschaftlich. Tatsächlich habe ich eine Situation entdeckt, natürlich nicht nur ich habe sie entdeckt: Die riesengroßen Substanzen in diesem Kosmos können allein durch Bewegungen schon Lebewesen erzeugen. Wir können die Substanzen nicht sehen, aber das heißt nicht unbedingt, dass sie nicht existieren. Zum Beispiel können die Augen des Menschen die Luft nicht sehen, existiert sie dann nicht? Doch, sie existiert. Gibt es mikroskopischere Substanzen als die Luft? Einfach viele. Es gibt noch viele und abermals viele Substanzen, die noch mikroskopischer als die mikroskopischeren Substanzen sind. Warum können diese riesengroßen Substanzen auf diese Weise existieren? In Wirklichkeit haben sie alle Leben. Alle Gegenstände haben Leben, nur zeigen sie das nicht in diesem Raum der gewöhnlichen Menschen, deshalb kannst du die Existenz ihres Lebens nicht sehen. Später werde ich erklären warum. Alle Gegenstände haben Leben. Durch Bewegungen haben diese riesengroßen Substanzen Lebewesen erzeugt, und diese Arten Lebewesen haben auf noch höheren Ebenen meistens keine Form, wenige davon haben die Gestalt des Menschen oder die Gestalt des Tieres oder die Gestalt der Substanz oder die Gestalt der Pflanze.

Warum sind sie also auf die Ebene des Menschen gekommen? Denn am Anfang gab es diese Ebene des Menschen nicht. Die Lebewesen, die die kosmischen Substanzen durch Bewegungen erzeugen, sind den kosmischen Eigenschaften angeglichen. Das heißt, sie sind den Fa-Grundsätzen im Kosmos angeglichen, sie sind Zhen, Shan, Ren angeglichen, weil sie eben aus Zhen, Shan, Ren entstanden sind. Wenn also viele Lebewesen in den Räumen auf hohen Ebenen entstanden sind, wurde ihre Lebensumgebung kompliziert, bei ihnen ist eine gesellschaftliche Existenzform entstanden. Es ist so wie in unserer menschlichen Gesellschaft, wie die Menschen leben sollen, dafür gibt es eine gesellschaftliche Form. Da sie also ihre gesellschaftliche Form hatten, haben sich diese Lebewesen allmählich verändert und wurden kompliziert. Bei manchem sind egoistische Gedanken entstanden, es wurde von den Anforderungen abgewichen, die die kosmischen Eigenschaften an die Lebewesen auf jener Ebene stellen. So konnte es nicht mehr auf dieser Ebene bleiben, deshalb konnte es nur noch nach unten fallen, und zwar auf eine niedrigere Ebene. Wenn es also auf dieser niedrigeren Ebene wieder schlechter geworden ist, konnte es nur noch weiter nach unten fallen. Auf diese Weise ist dieses Lebewesen über einen langen Zeitraum hin immer schlechter geworden und es fiel allmählich von dem Raum einer Ebene zu dem einer anderen Ebene herunter, und so ist es in den Raum der Ebene der Menschheit heruntergefallen. Dann führt es ein primitives Leben und vermehrt sich auf primitive Weise.

Anfangs gab es jedoch diesen Raum der Ebene der Menschheit nicht. Die Erleuchteten und die hohen Lebewesen wollten also für die Menschen noch einen Raum, den verwirrendsten Raum erschaffen, um zu sehen, ob die Menschen dieses bisschen ursprüngliche Natur verlieren können, ob sie noch zurückkehren können. Und so wurde so ein Raum erschaffen. Damals wollten sie den Menschen und den Lebewesen nur eine letzte Chance geben und haben dabei vieles nicht bedacht. Aber später haben sie festgestellt, dass dieser Raum sehr besonders ist. Denn die Lebewesen in diesem Raum können die anderen Räume und die Lebewesen in anderen Räumen nicht sehen. In den anderen Räumen des Kosmos jedoch können die Erscheinungen anderer Räume gesehen werden. Der Körper der Lebewesen in jedem anderen Raum kann im Raum fliegen und hin- und herschweben, Lebewesen der Räume auf jeder Ebene können ihren Körper vergrößern oder verkleinern. Die heutigen Wissenschaftler meinen: Das Denken des Menschen ist etwas Materielles und der elektrischen Welle gleich. Eine elektrische Welle erkennst du natürlich als Materie an. Aber in den anderen Räumen wird festgestellt, dass das nicht so einfach ist. Das Denken des Menschen kann erzeugen, was der Mensch sich vorstellt; das, woran du denkst, kann Realität werden. Die Menschen haben keine Energie, deshalb löst es sich, nachdem es entstanden ist, schnell auf. Aber das, was sich die großen Erleuchteten, die Himmelsmenschen und die hohen Lebewesen, die Energie haben, vorstellen, wird tatsächlich existieren. Wenn du also etwas haben willst, kann es schon durch Denken entstehen. Deshalb sagten die Menschen früher: Alles, was der Buddha will, kann er haben, denn er ist doch ganz frei. Jene Lebewesen existieren alle auf diese Weise. Aber die Menschheit ist so geworden und seitdem sie zu diesem Raum geschoben worden ist, existiert sie auf diese Weise.

Alle sind aus dem Mutterleib herausgekommen und denken, dass es ihnen doch nicht schlecht geht. Manche machen gute Geschäfte; manche sind hohe Beamte; manche leben frei und sorglos, und dann denken sie schon, dass sie besser als andere seien. In Wirklichkeit leidest du auch sehr viel! Denn du weißt nicht, wie du früher lebtest. In der Religion wird zum Beispiel gesagt: Der Mensch leidet, solange er lebt. Warum? Als du aus dem Mutterleib herauskamst, hattest du schon diesen materiellen Körper, der aus Molekülen zusammengesetzt ist. In den anderen Räumen gibt es diese Schicht des Körpers, die aus Molekülen zusammengesetzt ist, nicht, dort ist der oberflächlichste Körper aus Atomen zusammengesetzt. Und die oberflächlichen Substanzen, die aus Molekülen zusammengesetzt sind, bilden diesen Raum. Auch der fleischliche Körper des Menschen ist aus Molekülen zusammengesetzt. Diesen Körper, der aus Substanzen dieser Schicht zusammengesetzt ist, also diesen fleischlichen Körper bekamst du, sobald du geboren wurdest; dir wurde dieses Augenpaar gegeben, das aus Molekülen zusammengesetzt ist, du kannst die anderen Räume nicht sehen, deshalb bist du im Nebel. Und so kannst du im Nebel das wahre Antlitz des Kosmos nicht sehen, was denkst du, lebst du nicht wie einer, der in einem Brunnen sitzt und zum Himmel schaut? Du lebst schon sehr beklagenswert. Dazu kommt noch, dass dieser Körper, nachdem du ihn bekommen hast, Angst vor Schmerzen hat, kalt ist nichts, heiß ist nichts, durstig ist nichts, müde beim Gehen ist auch nichts. Jedenfalls bringt er dir viele viele Unannehmlichkeiten und viel viel Leiden. Außerdem gibt es noch Geburt, Altern, Kranksein und Sterben, du wirst oft krank. Du denkst zwar, dass du sehr frei und sorglos lebst, aber in Wirklichkeit bist du nur im Leiden anscheinend ein bisschen besser als andere und erträgst ein bisschen weniger Leiden, und dann denkst du schon, dass du sehr frei und sorglos lebst. Die Menschen leben genau auf diese Weise, deshalb verlieren sie in dieser Lebensumgebung allmählich die ursprüngliche Natur des Menschen und glauben immer weniger an die Existenz der Gottheiten. Dazu kommt noch die Unvollständigkeit der experimentellen Wissenschaft, und so verlieren die Menschen ihre moralischen Maßstäbe, so dass sie in die gefährlichste Lage abgerutscht sind.

Die menschliche Gesellschaft hat aber wiederum auch einen sehr großen Vorteil: Weil der Mensch leidet, kann er sich kultivieren. Warum bleibt ein Buddha immer ein Buddha in jener Buddha-Welt? Warum kann er sich nicht noch höher erhöhen? Warum kann sich eine Bodhisattva nicht zum Buddha kultivieren? Auch wenn er ein bisschen Leiden ertragen will, kann er es nirgendwo finden. Denn nur wer im Nebel seine Buddha-Natur standhaft halten kann, kann sich kultivieren. Aber dort bei ihnen gibt es keinen Nebel, sie können alles sehen. Wenn einer alles sehen kann, dann zählt die Kultivierung nicht mehr. Deshalb, zuerst kultivieren, zuerst erkennen, dann sehen. Mancher sagt: Wenn ich es sehe, dann kultiviere ich mich; wenn ich es nicht sehe, dann kultiviere ich mich nicht. Wenn zugelassen würde, dass alle Menschen es sehen könnten, wäre die Gesellschaft der gewöhnlichen Menschen nicht mehr eine menschliche Gesellschaft, sondern eine göttliche Gesellschaft. Hundert Prozent der Menschen würden sich kultivieren, niemand würde ausgelassen, auch die sündhaftesten Menschen, die keine Gnade mehr verdienen, und die allerschlechtesten Menschen würden sich kultivieren. Überleg mal, ist das noch die menschliche Gesellschaft? Eben weil die Menschen schlecht geworden sind, sind sie in diese Umgebung heruntergefallen. Wenn du zurückkehren willst, musst du diese zwei Bedingungen erfüllen: Die eine ist Leiden ertragen, die andere ist Erkennen. Also Erkennen, Jesus sprach vom Glauben, im Osten wurde vom Erkennen gesprochen. Wenn das bei dir fehlt, kannst du dich nicht kultivieren. Aber warum haben die Menschen bei der Kultivierung normalerweise das Gefühl, dass die Kultivierung sehr schwierig ist? In Wirklichkeit ist die Kultivierung nicht schwierig, das Schwierige daran ist, dass das Herz eines gewöhnlichen Menschen nicht abgelegt werden kann. In der Geschichte wurde den Menschen noch nicht einmal gesagt, was Fofa ist. Die Menschen halten die Worte des Buddha Shakyamuni für den systematischen Fofa. Überlegt mal, dieser riesengroße Kosmos ist ziemlich vollständig und ziemlich intelligent. Buddha Shakyamuni hat nur einen kleinen Teil der Buddha-Grundsätze erklärt, außerdem hat Buddha Shakyamuni den Menschen auch nicht alles gesagt, was er wusste. Er hat den Menschen nur das gesagt, was die Menschen wissen sollten. Deshalb ist der Fofa, der der menschlichen Gesellschaft hinterlassen worden ist, nur ein winziges bisschen, ein winziges bisschen vom Fofa. Ich habe vorhin gesagt, dass ich der menschlichen Gesellschaft sehr viel hinterlasse und etwas getan habe, was vor mir niemand getan hat. Die Sprache in diesem meinem Buch „Zhuan Falun“ entspricht noch nicht einmal der Norm, weil die heutige standardisierte Sprache die noch höheren Ebenen und den noch größeren Inhalt nicht beinhalten kann. Deshalb habe ich es mit der Umgangssprache geschrieben.

Ich habe schon so viel geredet. Da die Zeit heute ausreichend scheint, will ich euch mehr erklären. Aber manche Anwesende hier können es vielleicht nicht akzeptieren, weil ich es zu hoch erklärt habe. Zum Beispiel haben es manche überhaupt nicht gelernt, sie haben ein gutes Gefühl und sind gekommen, um es einmal anzuhören; manche wollen vielleicht etwas bekommen oder schauen, was ich vorführe. Sie sind mit verschiedenen Gesinnungen gekommen. Wenn ich dir heute hier etwas vorführen würde und du dann lachst, so wie bei Magie oder Zauberkunststücken, wirst du mich und das Fa für ein Nichts halten. Bei der Verbreitung des Fofa ist so etwas nicht erlaubt. Ich erkläre dir nur diesen Fofa. Ob du daran glaubst oder nicht, hängt von dir ab. Aber er ist sehr mächtig. Ich habe alles, was ich den Menschen geben will und was den Menschen die Kultivierung ermöglichen kann, in dieses Fa einbezogen. Solange du meine Videokassetten anschaust, meine Audiokassetten anhörst und dieses mein Buch liest, wirst du das spüren; solange du sie anschaust, anhörst oder liest, wird dein Körper gereinigt, so dass du den krankheitsfreien Zustand erreichst; solange du dich kultivierst, wirst du das sehen, was die gewöhnlichen Menschen nicht sehen können; solange du dich kultivierst, wirst du das wahrnehmen und erkennen, was die gewöhnlichen Menschen nicht wahrnehmen und erkennen können. Die Ebene wird immer höher, es wird immer schöner und wundervoller, und das alles ist in diesem Buch. Wenn du dich aber nicht kultivierst, wirst du es nicht sehen. Du sagst, dass du alles sehen willst, nachdem du es nur einmal gelesen hast, unmöglich! Du kannst nur Dinge deines Horizontes und deines Verständnisniveaus sehen. Die noch schöneren und wundervolleren Dinge kannst du erst dann wahrnehmen, erkennen, sehen und wissen, wenn du dich nach oben kultivierst, es ständig tief gehend lernst, dich tief gehend kultivierst und es tief gehend liest.

Wenn ich es zu hoch erkläre, können viele es vielleicht nicht verstehen. Ich denke so, in den letzten zwei Jahren habe ich das Fa nicht mehr systematisch erklärt. Denn das Fa, das ich den Menschen hinterlasse, ist schon vollständig hinterlassen. Ich erlaube noch nicht einmal, meine Kurse auf Tonband aufzunehmen. Warum? Viele streben nach Neuigkeiten. „Der Lehrer hat das und das an Neuem gesagt.“ Danach streben sie, kultivieren sich aber nicht wirklich. Was ich den Menschen für die Kultivierung gebe, ist „Zhuan Falun“, dieses Buch ist das systematische Fa. Alles andere, was ich erklärt habe, sind nur Erklärungen für „Zhuan Falun“, sie sind alle Hilfsmittel. Wenn es auf Tonband aufgenommen und in der Gesellschaft verbreitet wird, werden die sich wirklich Kultivierenden dadurch gestört. Dieses „Zhuan Falun“ ist von niedrigen bis zu hohen Ebenen systematisch, und das, was ich jetzt erkläre, ist nur auf die jetzigen Menschen gerichtet.

Ich möchte noch eins betonen: Wir Kultivierende legen Wert darauf, uns nur auf eine Schule zu konzentrieren. Ich sage euch, „die Vorteile von allen verschiedenen Schulen nehmen“ ist ein Spruch unter den gewöhnlichen Menschen aber nicht im Kultivierungskreis. Beim Lernen einer Technik lernt man von demjenigen, dessen Technik gut ist, das ist kein Problem. Aber von den Räumen der hohen Ebenen her gesehen ist es bei den Grundsätzen der Menschheit umgekehrt. Was die Menschheit für gut hält, ist vielleicht nicht gut, sondern genau umgekehrt. Du siehst, dass es bei uns auf dieser Seite Tag ist; aber auf jener Seite ist Nacht; was du für richtig hältst, ist vielleicht falsch. Warum? Ich erkläre euch einen einfachen Grundsatz. Ihr alle wisst, dass es für nicht gut gehalten wird, wenn man Leiden erträgt; oder es dir unangenehm ist und du es für schlecht hältst, wenn dich jemand schikaniert. Ich sage euch: Es ist eine gute Sache, dass ein Mensch etwas Leiden erträgt oder Bitternis erleidet! Siehst du, was ich dir sage, ist anders. Warum? Weil die Grundsätze in den Räumen auf hohen Ebenen alle umgekehrt sind. Sie meinen: Der Mensch lebt nicht um Mensch zu sein. Wenn du in der menschlichen Gesellschaft etwas Bitternis erleidest und das Karma, das du in deinen Vorleben verschuldet hast, begleichst, dann kannst du in die Räume auf höheren Ebenen zurückkehren, du kannst sogar zu dem Ort, wo dein Leben entstanden ist, also zu dem schönsten Ort zurückkehren. Selbst wenn du dich nicht erhöhen kannst, wirst du im nächsten Leben weniger Schwierigkeiten haben, weil du weniger Karma hast.

Wenn du aber das Karma, das du schuldest, nicht begleichst, kannst du nicht zu den Welten auf hohen Ebenen gehen. Das ist wie der Grundsatz, den ich erklärt habe: Wenn eine Flasche mit schmutzigen Dingen gefüllt ist und du sie ins Wasser wirfst, wird sie mit einem „Plumps“ sofort bis zum Boden sinken, ganz gleich, wie fest du ihren Deckel auch schließt. Wenn du etwas von den schmutzigen Dingen ausschüttest, wird sie ein bisschen nach oben schwimmen; wenn du ein bisschen davon ausschüttest, schwimmt sie ein bisschen nach oben; je mehr du davon ausschüttest - du schließt ihren Deckel zu und schau mal: Sie schwimmt von selbst nach oben und sinkt nicht nach unten, auch wenn du versuchst, sie nach unten zu drücken. Bei der Kultivierung des Menschen ist es genauso. An deinem Körper - in allen deinen Leben, das heißt, in jedem deiner Leben hast du vielleicht andere schikaniert, betrogen, verletzt oder etwas getötet und so weiter, es kann sein, dass du etwas noch Schlechteres getan hast. Dann musst du das Karma, das du verschuldet hast, begleichen. In diesem Kosmos gibt es einen Grundsatz: Ohne Verlust kein Gewinn; wenn man etwas gewinnt, muss man verlieren. Was man schuldet, muss man begleichen, wenn nicht in diesem Leben, dann im kommenden. Das ist mit Sicherheit so. Also die Menschen halten es für zufällig, wenn sie jetzt Bitternis erleiden; sie denken, die anderen behandeln sie ungerecht und die anderen sind schlecht. Ich sage euch: Das alles ist nicht zufällig, alles wird durch Karma verursacht, das früher verschuldet wurde. Wenn du kein Karma hättest, würden dir alle zulächeln, wenn du auf der Strasse gehst; sogar diejenigen, die dich nicht kennen, würden dich aus eigenem Antrieb bedienen, du wärest total frei und sorglos! Aber solch ein Mensch würde garantiert nicht mehr in dem Raum der Menschheit leben, er sollte in den Himmel zurückkehren. Die Menschen sind nun einmal so. Denn die Menschen haben Karma; wenn ihre Gedanken nicht gereinigt werden, können sie sich nie nach oben kultivieren. Es geht um genau diesen Grundsatz, von dem ich eben gesprochen habe.

Es ist keine schlechte Sache, wenn ein Mensch etwas Leiden erträgt und Bitternis erleidet. Wenn du ein bisschen Bitternis erleidest, wirst du dein Karma begleichen, du wirst dann wirklich zu dem schönen Ort gehen und nie mehr Leiden ertragen. Wie glücklich du dich auch in der menschlichen Gesellschaft fühlst, selbst wenn du in Milliarden schwimmst oder wie hoch dein Amt auch sein mag, das dauert nur Dutzende von Jahren und ist sehr schnell vorbei. Überlegt mal, bei der Wiedergeburt kommst du mit nichts zur Welt und gehst mit nichts weg. Was kannst du mitnehmen? Nichts. Wem gibst du es weiter? Du glaubst, dass du es deinen Nachkommen weitergegeben hast. Aber wenn du beim nächsten Mal wiedergeboren wirst, weiß er noch nicht einmal, wer du bist. Wenn du bei ihm jobbst, den Boden kehrst, wird er dir sehr wahrscheinlich kein freundliches Gesicht zeigen und keinen Cent mehr bezahlen. Es ist wirklich so! Die Menschen verirren sich nun einmal darin.

Hier erklären wir die wesentlichen Grundsätze des menschlichen Lebens. Vor allem wir Kultivierende, überlegt mal: Wenn du Leiden erträgst, dich andere schikanieren oder dir Umstände machen, oder wenn du etwas materielle Interessen verlierst, ist das in meinen Augen nicht unbedingt etwas Schlechtes. Denn es gibt in diesem Kosmos einen Grundsatz: Wer nichts verliert, gewinnt nichts; wer gewinnen will, muss verlieren. Es gibt noch eine Eigenschaft: Wenn du etwas gewinnst, aber nichts verlierst, wirst du zum Verlust gezwungen. Das ist die Eigenschaft des Kosmos. Alle Substanzen in dem riesengroßen Kosmos sind Lebewesen, alle Substanzen sind aus Zhen, Shan, Ren gebildet, deshalb ist das Mikroskopische aller Dinge wie Steine, Stahl, Luft und alle von Menschen hergestellten Produkte und Substanzen aus den Eigenschaften Zhen, Shan, Ren zusammengesetzt. Dieser riesengroße Kosmos ist eben aus Zhen, Shan, Ren zusammengesetzt, sie gleichen alles im Kosmos aus. Wenn jemand einen anderen schlägt, beschimpft, schikaniert oder einem anderen Schmerzen zufügt, freut er sich darüber, er ist es, der etwas gewinnt. Gewöhnliche Menschen sagen ihm: Du bist wirklich sehr tüchtig, gut! Du hast nicht den Kürzeren gezogen. Aber ich finde, dass er den Kürzeren gezogen hat, und das sehr. Warum? Wenn er etwas Schlechtes tut, ist er es, der etwas gewinnt. Er hat den anderen schikaniert und hat etwas gewonnen, dann muss er verlieren. Der andere hat Schmerzen bekommen, deshalb bedeutet das, dass er das Glück verloren hat, dann soll der andere etwas gewinnen. Wie gewinnen? Wenn du ihm einen Faustschlag gibst oder ihn beschimpfst, wird ein Stück weiße Substanz entsprechend der Stärke deines Schimpfens oder deines Schlages vom Umfang deines Körpers wegfliegen. Diese Substanz heißt: De. Sie fliegt zum anderen, zu dem Körper des anderen. Der andere ist jedoch auch ein Mensch, er versteht diesen Grundsatz vielleicht auch nicht. „Du hast mich geschlagen“, er ist sehr verärgert. Wenn er sich darüber ärgert, bedeutet das, dass er die De zurückschiebt. Wenn er dem anderen einen Faustschlag zurückgibt oder ihn wieder beschimpft, wirft er die De also wieder zurück. Die beiden haben nichts verloren und nichts gewonnen, keiner hat etwas bekommen. Die Fa-Grundsätze des Kosmos sind gerecht.

Wenn ein Kultivierender es im Herzen loslassen kann und sagt: Du schlägst mich und beschimpfst mich, aber ich bleibe im Herzen ganz gelassen und halte das für nichts, weil ich ein Kultivierender bin. Du bist ein gewöhnlicher Mensch, ich soll nicht so engstirnig sein wie du. Also überlegt mal, die moralischen Maßstäbe dieses Menschen haben sich schon so hoch erhöht, dass sie über die der normalen Menschen hinausgehen, oder? Wenn ein anderer ihn schlägt, gibt dieser ihm nicht De? Und diese De-Substanz kann sich in Kultivierungsenergie umwandeln. Woher kommt deine Kultivierungsenergie? Ich sage euch, es ist eben aus der De entwickelt; es benötigt noch manche Substanzen, die aus dem Kosmos gesammelt worden sind, und dazu kommt noch deine De, erst dann kann deine Kultivierungsenergie herausentwickelt werden. Wenn du keine De hast, kannst du keine Kultivierungsenergie herauskultivieren. Also wenn er dich schlägt, gibt er dir seine De; du hast nun mehr De und kannst dich noch höher kultivieren, ist das nicht dieser Grundsatz? Ist das, was du bekommst, nicht viel mehr als der Ausgleich, den dieser gewöhnliche Mensch dadurch bekommt, dass er dir Leiden bereitet? Also wenn er dich schlägt, beschimpft oder dir Umstände macht, erträgst du Leiden; beim Leiden wird sich das Karma an deinem Körper - die schwarze Substanz, die du in deinen Vorleben verschuldet hast und die Karma heißt - auch noch in De umwandeln, es wird dir entsprechend auch noch etwas De geben. Überleg mal, als ein gewöhnlicher Mensch hat man auf einen Schlag zwei bekommen. Du bereitest mir ein bisschen Leiden, aber ich bekomme zwei Portionen Schadensersatz.

Aber als ein Kultivierender wird man vier bekommen. Wenn du all dies erleidest, bist du nicht so engstirnig wie er und bleibst im Herzen ganz gelassen. Wenn er dich schlägt, schlägst du nicht zurück; wenn er dich beschimpft, schimpfst du nicht zurück, einfach so. Überleg mal, hast du deine Xinxing nicht nach oben kultiviert, wenn du im Herzen ganz gelassen bleibst? Wenn er dir keine Umstände gemacht und kein Leiden bereitet hätte, wie könntest du dich dann kultivieren? Du sitzt ganz bequem da, trinkst Tee und siehst fern, schon kannst du dich nach oben kultivieren, und das so hoch wie du willst - das ist überhaupt nicht möglich. Genau in dieser komplizierten Umgebung, beim Abhärten und in den Schwierigkeiten kannst du dein Herz erhöhen, hohe Maßstäbe und hohe Ebenen erreichen. Also, deine Xinxing war nicht wie seines, heißt das nicht, dass du deine Xinxing nach oben kultiviert hast? Du hast auf einen Schlag drei bekommen! Willst du als Praktizierender nicht deine Ebene erhöhen und so früh wie möglich zur Vollendung kommen? Du hast deine Xinxing nach oben kultiviert, ist deine Kultivierungsenergie nicht auch hoch geworden? Sicherlich! Es gibt so einen Grundsatz, der heißt: Wie hoch die Xinxing, so hoch die Kultivierungsenergie. Wenn die Xinxing eines Menschen nur so hoch ist, kann die Kultivierungsenergie einfach so wachsen? Das ist absolut nicht möglich! So etwas gibt es nicht, absolut nicht möglich. Mancher denkt: ie Xinxing von manchen Kultivierenden ist noch nicht einmal so gut wie meins, warum hat er Kultivierungsenergie? In dieser Hinsicht ist er nicht so gut wie du, aber in anderer Hinsicht ist er vielleicht besser als du. Denn die Gesinnungen des Menschen werden bei der Kultivierung eine nach der anderen beseitigt; wenn sich manche Gesinnungen zeigen, die noch nicht beseitigt sind, scheint er immer noch einem gewöhnlichen Menschen gleich. Aber die Gesinnungen, die schon beseitigt sind, zeigen sich natürlich nicht mehr, da sie nicht mehr da sind. Wenn du Leiden erträgst, bekommst du als Kultivierender auf einen Schlag vier. Im Scherz gesagt, wo sonst kannst du solche Vorteile finden?

„Jemand hat mich geschlagen oder beschimpft, ich ärgere mich sehr darüber und fühle mich im Herzen sehr ungerecht behandelt“; oder „jemand hat meine Vorteile weggenommen, mich um Geld betrogen, ich kann das einfach nicht ertragen!“ Der Mensch nimmt solche Dinge einfach sehr wichtig, er kann noch nicht einmal ertragen, einen kleinen winzigen Vorteil zu verlieren. Überlegt mal, wie beklagenswert dieser Mensch lebt! Wenn er einen kleinen Vorteil bekommt, freut er sich von Herzen darüber, über nur so einen kleinen winzigen Vorteil, so ist der Mensch heutzutage. Er weiß jedoch nicht, was er wirklich verliert. Das ist am schrecklichsten! Warum ist dieses De so wertvoll? Ihr wisst, dass die älteren Menschen im Osten sagen: Erst wenn man De hat, hat man ein glückliches Schicksal. Dieses glückliche Schicksal umfasst einige Aspekte: Hoher Beamter werden, viel Geld haben, ein Haus haben, Ackerland haben, Glück haben und so weiter. All dies ist gegen De ausgetauscht. Es bleibt beim Leben des Menschen; wenn der Mensch gestorben ist, bleibt es beim Urgeist; wenn du wiedergeboren wirst, bleibt es bei der Geburt auch noch bei dir. Nicht nur das De, sondern auch die schwarze Substanz, also das Karma, von dem ich eben gesprochen habe, bleibt auch beim Leben des Menschen. Diese beiden Substanzen bleiben beim Menschen. Früher sagten die älteren Menschen: Wenn man Schlechtes getan hat, wird man Vergeltung erleiden. Wer lässt dich Vergeltung erleiden? Wer zeichnet diese Schuld für dich auf? Wer kümmert sich um diese Dinge bei dir? Aber dieses De bleibt an deinem Körper, es klebt fest an dir, im kommenden Leben kommt es allein auf dieses De an. Wenn du viel Karma hast, hast du in diesem Leben viel Leiden, viele Krankheiten oder Unglück; wenn du viel De hast, hast du in diesem Leben viel Geld, viel Glück oder ein hohes Amt. All dies wird genau von diesen Dingen verursacht. Für einen Praktizierenden ist dieses De also noch wertvoller, es kann sich in Kultivierungsenergie umwandeln. So ist der Grundsatz.

Die moderne Wissenschaft kann das nicht sehen, weil sie den Raum dieser Schicht nicht durchbrechen kann. In welcher Form von Raum leben wir Menschen? Ich sage euch, diese Schicht des Raumes, worin wir Menschen leben, befindet sich zwischen zwei Arten materieller Teilchen. Was das Teilchen angeht: Diejenigen, die Physik gelernt haben, wissen, dass Moleküle, Atome, Atomkerne, Quarks, Neutrinos und so weiter jeweils eine Schicht von Teilchen bilden und materielle Elemente sind, die die größeren Teilchen bilden. Auf welcher Schicht der Teilchen leben wir Menschen? Das Größte, was wir mit Augen sehen können, sind die Gestirne, das Kleinste sind die Moleküle, die wir mit dem Mikroskop sehen können. In Wirklichkeit leben wir Menschen in dem Raum der Schicht zwischen Gestirnen und Molekülen. Wir finden ihn sehr ausgedehnt, weit und unvergleichlich groß. Ich sage, die moderne Wissenschaft ist nicht weit entwickelt; wie hoch die Raumschiffe auch fliegen können, sie können nicht aus diesem unserem materiellen Raum herausfliegen; wie weit der Computer auch entwickelt sein mag, er kann nicht mit dem menschlichen Gehirn verglichen werden, und das menschliche Gehirn bleibt bis auf den heutigen Tag immer noch ein Rätsel, deshalb ist die Wissenschaft der Menschheit immer noch sehr oberflächlich.

Stellt euch mal vor, wir Menschen leben zwischen den zwei Arten Teilchen, nämlich den Gestirnen und den Molekülen. Die Moleküle sind aus Atomen zusammengesetzt, wie sieht der Raum zwischen den Atomen und Molekülen aus? Die modernen Wissenschaftler kennen nur einen Punkt des Atoms, eine seiner kleinen Strukturen. In Wirklichkeit bilden die Atome dort, wo sie existieren, auch eine Fläche. Der materielle Raum, der aus dieser Fläche gebildet ist, ist auch riesengroß, nur ist das, was du entdeckt hast, ein Punkt. Wie groß ist dann dieser Raum auf dieser Schicht? Der Maßstab, mit dem wir die Entfernung messen, ist die moderne Wissenschaft der Menschheit, wir beurteilen alles immer vom Standpunkt der modernen Wissenschaft aus. Du musst aus den Einschränkungen und Begriffen der experimentellen Wissenschaft herausspringen. Wenn du in jenen Raum eintreten willst, musst du der Form jenes Raumes entsprechen, erst dann kannst du hineintreten. Was die Entfernung vom Atom zum Molekül angeht: Nach der Wissenschaft müssen ungefähr zwei Millionen Atome aneinandergereiht werden, dann erst kann das Atom das Molekül erreichen. Selbst die Entfernung, die die Wissenschaft erkennen kann, ist auch schon ziemlich groß, du kannst es nicht mit den Einschränkungen der vorhandenen experimentellen Wissenschaft der Menschheit versuchen, so etwas zu erkennen. Stellt euch mal vor: Ist der Raum zwischen dem Atom und dem Atomkern nicht eine Schicht von Räumen? Und wie groß ist die räumliche Entfernung zwischen dem Atomkern und dem Quark? Und wie ist es zwischen dem Quark und dem Neutrino? Natürlich kann die heutige Wissenschaft der Menschheit nur bis zur Größe der Neutrinos erkennen. Das Neutrino kann nicht gesehen werden, man kann es nur mit Geräten feststellen und so von seiner Existenzform erfahren. In Wirklichkeit ist das auch noch wer weiß wie weit von der ursprünglichen Materie der Substanzen entfernt!

Was ich erklärt habe, ist die einfachste Existenzform des Raumes. Alle Substanzen unserer Menschheit, einschließlich aller Substanzen, die in der Luft existieren und die du nicht sehen kannst, und auch die Substanzen, die wir sehen können, wie zum Beispiel Eisen, Zement, Tiere, Pflanzen, Substanzen, auch der menschliche Körper - sie alle sind aus Molekülen zusammengesetzt. Die Menschheit lebt eben genau auf der Fläche der Moleküle, so wie ein dreidimensionales Bild, du lebst nun einmal auf dieser Fläche und kannst nicht darüber hinausgehen. Die Wissenschaft der Menschheit beschränkt sich auch auf diesen kleinen Raum und kann ihn noch nicht einmal durchbrechen. Dennoch wird gesagt, dass die Wissenschaft so und so weit entwickelt ist; und sie verdrängt alle anderen Lehren. Mit der Technik der Menschheit können die noch höheren Erkenntnisse über den Kosmos nicht erreicht werden. Wenn sie den Raum dieser Schicht wirklich durchbrechen könnte, würden die Existenzformen der Lebewesen und der Substanzen in anderen Räumen und die Struktur des Zeit-Raumes darin gesehen werden. Aber wir Kultivierende können das sehen; die Buddhas erst sind die höchsten Wissenschaftler.

Als ich die Öffnung des Himmelsauges erklärte, habe ich darüber geredet. Wenn ein Mensch die Augen umgeht und Dinge mit dem Himmelsauge sieht - also ein Tunnel wird an der Stelle zwischen den Augenbrauen, die im daoistischen System „Shangen“ genannt wird, also an der Stelle des Nasenendes geöffnet; er führt direkt zur Zirbeldrüse. In der Medizin wird sie Zirbeldrüse genannt, die Praktizierenden im daoistischen System nennen sie Niwan-Palast, damit ist genau sie gemeint. Die Mediziner haben schon entdeckt, dass der Vorderteil der Zirbeldrüse alle organischen Strukturen eines menschlichen Auges besitzt. Die modernen Mediziner wundern sich sehr darüber: Warum gibt es darin ein Auge? Sie meinen, das sei ein degeneriertes Auge. Sie erklären so etwas immer noch mit der Evolutionstheorie. In Wirklichkeit existiert es einfach auf diese Weise, es ist überhaupt kein degeneriertes Auge. Wenn der Mensch die fleischlichen Augen umgeht und Dinge sieht - natürlich, wenn die fleischlichen Augen fertig kultiviert worden sind, können sie auch durchblicken und auch solche Kultivierungsfähigkeiten besitzen, der Fofa ist grenzenlos. Normalerweise wenn man die Augen, die aus Molekülen zusammengesetzt sind, umgeht und Dinge sieht, kann man diesen Raum durchblicken und die Erscheinungen anderer Räume sehen. So ist der Grundsatz. Deshalb können die Kultivierenden das sehen, was die gewöhnlichen Menschen nicht sehen können. Natürlich hat mancher gewöhnliche Mensch während seines ganzen Lebens gelegentlich in einem geistesabwesenden Zustand manche ungeklärte Phänomene gesehen, zum Beispiel hat er jemanden gesehen, der vor seinen Augen erschien und blitzschnell wieder verschwand, oder er hat etwas gesehen oder gehört. Das bedeutet, dass er in diesem geistesabwesenden Zustand vielleicht wirklich etwas aus anderen Räumen gesehen oder gehört hat. Denn wenn das Himmelsauge oder das Himmelsohr eines Menschen nicht fest verschlossen ist, kann er gelegentlich Stimmen anderer Räume hören oder manche Erscheinungen anderer Räume sehen.

Vorhin habe ich von dem Raum gesprochen, in dem die Menschheit lebt. In Wirklichkeit ist dieses Gestirn, auf dem wir Menschen leben, nicht das größte Teilchen, die größte Substanz. Über die Gestirne hinaus gibt es noch größere Substanzen! Die Augen des Buddha Shakyamuni konnten schon im äußerst Mikroskopischen die ziemlich mikroskopischen Substanzen sehen; im Makroskopischen konnten sie schon die ziemlich großen, makroskopischen Substanzen sehen. Aber Buddha Shakyamuni hat schließlich auch nicht gesehen, wie groß dieser Kosmos eigentlich ist, deshalb sagte er: Nach außen grenzenlos groß, nach innen grenzenlos klein. Wie gigantisch dieser Kosmos doch ist! Überlegt mal, wie kompliziert er ist. Es ist nicht so, wie die Menschheit es kennt, dass es nur diesen unseren Raum und diese Form gibt, er ist ziemlich kompliziert! Neben dieser Form des Raumes gibt es noch Formen von Räumen, die vertikal existieren, außerdem gibt es in den vertikalen Räumen noch viele, viele Einheitswelten, sehr kompliziert. Mit diesen Einheitswelten meine ich die Himmelreiche und so weiter. In jedem Raum existieren wiederum unterschiedliche Zeit-Räume. Überlegt mal, kann die Zeit des Raumes, der aus Atomen zusammengesetzt ist, gleich sein wie die Zeit unseres Raumes auf dieser Seite, der aus Molekülen zusammengesetzt ist? Ihre Begriffe des Raumes und der Entfernung sind auch anders als unsere, alles hat sich geändert. Warum können die UFOs der Außerirdischen spurlos kommen und gehen und so schnell fliegen? Sie bewegen sich eben in den anderen Räumen. So einfach ist das. Wenn die Menschheit versucht, die ungeklärten Erscheinungen im Kosmos vom Standpunkt der heutigen Wissenschaft her zu verstehen, oder mit dieser Methode die Kultivierung oder die Religion erforscht, wird sie sich darüber nie im Klaren sein. Sie muss ihre Denkweise verändern und von einem anderen Standpunkt her zu verstehen suchen. In der Geschichte der Menschheit gab es nicht nur die sogenannte experimentelle Wissenschaft, die von den Europäern entdeckt und erfunden wurde, es gab nicht nur diesen einen Weg, sondern auch noch andere Wege. Die Entwicklungsprozesse von allen alten Zivilisationen, die auf der Erde entdeckt wurden und einst in der Geschichte existierten, gingen einen anderen Weg, um das Leben, die Substanzen und den Kosmos zu erkennen. Die Wissenschaft in den alten Zeiten Chinas ging nun einmal einen anderen Weg. Natürlich, weil die chinesische Kultur sehr hohe Ebenen betraf und die Moral der Menschen schlecht geworden war, wurde sie auch gehemmt. Deshalb ist sie nicht überliefert worden, jedoch ist diese niedrigste Form der Wissenschaft des Westens den Menschen hinterlassen worden, deshalb ist sie ziemlich unvollständig.

Vorhin habe ich erklärt, dass die Menschen nicht in diesem unserem materiellen Raum entstanden sind und was das Ziel des Menschenlebens ist. Wenn die Menschen weiter abrutschen, steht ihnen die Vernichtung bevor, die vollständige Vernichtung, das heißt: Vollständige Vernichtung von Körper und Geist. Sehr furchtbar! Deshalb erlöst der Buddha Menschen, damit du eben nicht in diese hoffnungslose Lage gerätst; er erlöst dich aus dem Leiden des Menschen ins Himmelreich. Das ist die wirkliche und grundsätzliche Lösung der Frage des Leidens des Menschen. Der Ausgangspunkt des Glaubens der heutigen Menschen an Buddha ist anders als der des Glaubens der früheren Menschen. Die früheren Menschen glaubten an Buddha, wobei sie Buddha anbeteten, Buddha kultivierten und verehrten, dabei gab es keinerlei andere Gesinnungen. Die heutigen Menschen glauben an Buddha, um den Buddha um etwas zu bitten. Aber das Herz, um etwas zu bitten, ist für den Buddha am schmutzigsten, das ist das schmutzigste Herz. Überleg mal, der Buddha will dich erlösen, aber du strebst nach Behaglichkeit und Glück unter den gewöhnlichen Menschen. Wenn man dich unter den gewöhnlichen Menschen wirklich sehr glücklich und bequem leben lassen würde, würdest du wirklich kein Buddha mehr werden wollen - du wärst jetzt schon ein Buddha. Wie kann das sein? Wie kannst du das Glück erstreben, wenn du das Karma, das du Leben um Leben verschuldet hast, und das Schlechte, das du getan hast, nicht begleichst und nur nach Glück strebst? Du hast dafür nur eine Methode: Dich kultivieren, erst dann kann das Karma, das du schuldest, beseitigt werden. Wenn du also nicht zum Buddha werden willst, musst du ein guter Mensch sein, mehr Gutes und weniger Böses tun, erst dann kannst du in Zukunft glücklich sein, und das wahre Leben deines Selbst kann verlängert werden. Aber es kann auch sein, dass du, nachdem du nach der Gehirnwäsche bei der Wiedergeburt in einer schlechten Umgebung wiedergeboren wirst, dich von der Strömung treiben lässt und dann an der Grenze zur Vernichtung stehst.

Vorhin habe ich davon gesprochen, dass Buddha Shakyamuni sagte, dieser Kosmos sei nach außen grenzenlos groß und nach innen grenzenlos klein. Vielleicht haben manche diese Worte noch nicht ganz verstanden. Also was für eine Sache hat Buddha Shakyamuni gesehen? Er hat von der Lehre der dreitausend Großen Welten gesprochen. Buddha Shakyamuni sagte: Die Menschen, die so wie wir einen materiellen Körper haben - das bezieht sich nicht nur auf die Menschen, die in anderen Räumen leben - er sagte, es gäbe dreitausend Welten, die unserer menschlichen Gesellschaft gleich sind. In diesem Milchstraßensystem gibt es dreitausend solcher Gestirne. Außerdem sagte er: Ein Sandkorn enthält dreitausend Große Welten. Er sagte, dass es in einem Sandkorn allein dreitausend solcher Räume gibt, die dem Raum gleich sind, in dem wir Menschen leben. Aber du kannst nicht versuchen, das Größenverhältnis der Menschen dort mit den Erkenntnissen und Begriffen der heutigen Wissenschaft zu verstehen, sie leben in einer anderen Form des Zeit-Raumes.

Manche finden die Worte, die ich eben gesagt habe, vielleicht merkwürdig und können sie nicht verstehen. Stellt euch mal vor, der Erdball bewegt sich sehr gesetzmäßig. Welche Unterschiede gibt es dann zwischen dem Umkreisen des Elektrons um den Atomkern und dem Umkreisen der Erde um die Sonne? Die Formen sind gleich. Schau mal, ob es auf einem Elektron Lebewesen gibt und welche Substanzen darauf existieren, wenn du ein Elektron auf die Größe des Erdballs vergrößern könntest. Buddha Shakyamuni sagte: Nach innen grenzenlos klein. Inwieweit hat er das gesehen? Im Mikroskopischen hat er schon die sehr mikroskopischen Substanzen gesehen. Er sagte, in einem Sandkorn existieren dreitausend Große Welten, allein in einem kleinen Sandkorn gibt es dreitausend Große Welten. Also stellt euch mal vor, wenn das, was Buddha Shakyamuni sagte, wahr ist, gibt es dann in jenem Sandkorn, in jenen Welten auch Flüsse, Bäche, Seen und Meere? Gibt es dann an jenen Flüssen, Bächen, Seen und Meeren auch Sand? Und gibt es in jenem Sandkorn wiederum dreitausend Große Welten? Gibt es in dem Sandkorn in jenem Sandkorn wiederum dreitausend Große Welten? Als er noch weiter ging, stellte Buddha Shakyamuni fest, dass es kein Ende gibt. Deshalb sagte er: Nach innen grenzenlos klein. Er hat nicht gesehen, was das Ursprünglichste der Materie ist. Natürlich haben wir früher über das Ursprünglichste der Materie gesprochen, hier spreche ich nicht mehr darüber. Denn wenn ich es zu hoch, zu tiefgründig erkläre - vor allem können viele Menschen Chinesisch nicht so gut verstehen, deshalb erkläre ich nicht mehr viel über die Dinge in diesem Bereich. Ich denke, ich rede vorerst nur so viel darüber. Jetzt könnt ihr einige Fragen über die Kultivierung und das Lernen des Fa stellen, ich beantworte sie euch.

Frage: „Zhuan Falun“ Band I und II haben wir gelesen. Ein Satz darin ist für mich schwer zu verstehen, denn ich war früher ein Schüler im Tantrismus. Es wird darin anscheinend gesagt, dass die Ebenen der Bodhisattva und des Tathagata-Buddhas jetzt das Jie erleiden, stimmt das?

Antwort:Diese Frage ist sehr hoch. Nur wenn du dich noch höher kultiviert hast, kannst du es sehen und erkennen. Natürlich kann ich dir es nur einfach und zusammenfassend erklären. Das Fa auf der Ebene der Menschen hat keine Wirkung mehr, weil die Moral in der menschlichen Gesellschaft heruntergefallen ist und die moralischen Anschauungen im Menschenherzen verdorben sind. Dass es keine aufrichtigen Gedanken mehr gibt, bedeutet, dass das Fa keine Wirkung mehr hat. Wenn das Fa in der menschlichen Gesellschaft keine Wirkung mehr hat, rutscht die Menschheit ab. Wenn das Fa nicht in der menschlichen Gesellschaft angefangen hat, seine Wirkung zu verlieren, sondern in den Räumen auf sehr hohen Ebenen abgewichen ist, dann werden die Substanzen und die Lebewesen nach unten fallen; wenn sie schlecht geworden sind, fallen sie herunter. Wenn es also im großen Umfang Probleme gibt, dann sind sie nicht mehr nur Probleme der Menschheit. Zum Beispiel zieht sich der Dafa von oben nach unten durch; wenn er da oben ein bisschen abgewichen ist, bekommt er da unten schon ein ganz anderes Gesicht. So wie beim Schießen, wenn du ein wenig daneben zielst, weißt du nicht mehr, wohin die Kugel fliegt. Warum sind da unten so große Veränderungen geschehen? Die Veränderungen in der menschlichen Gesellschaft sind sehr schrecklich! So etwas wie Drogenabhängigkeit, Drogenhandel, die Menschen verüben alle erdenklichen Untaten, viele Menschen haben vieles Schlechtes getan; so etwas wie die Unterwelt, Homosexualität, willkürlicher Wechsel des Geschlechtspartners und so weiter, das alles entspricht nicht mehr den Maßstäben der Menschen. Wie betrachten die Buddhas solche Probleme? Die Regierung und die Gesetze erlauben das, aber das heißt nur, dass die Menschen selbst das erlauben; die Grundsätze des Himmels erlauben das nicht! Früher war das Schöne das, wonach die Menschen strebten. Aber schau mal die heutigen Spielzeuge, die verkauft werden, und die Bilder, die gemalt werden, sie alle sind nach Belieben gemacht und gemalt worden und dann sind sie schon Werke. Was das sein soll, kann keiner erklären. Alle Anschauungen der Menschen ändern sich in die Gegenrichtung. Ein Haufen Müll wird hingestellt und ist schon das Werk eines großen Meisters der Bildhauerei. Die Erscheinungen der ganzen Gesellschaft sind so. In den Läden werden sogar Spielzeuge in der Gestalt von Kot verkauft. Früher wurden Puppen sehr schön gemacht, erst dann wollten die Menschen sie gerne kaufen, heute werden Totenschädel, böse Menschengestalten, Dämonen und Gespenster als Spielzeug gemacht und sogar sehr gut verkauft, die Menschen ohne barmherzige Gedanken kaufen sie gerne. Was bedeutet das: Die Anschauungen der Menschen sind schon sehr stark nach unten gerutscht! Früher hatten die Sänger und die Sängerinnen eine schöne Stimme, sie haben an der Musikhochschule gelernt, es war gut, wenn deren Figur und Pose schön aussahen, denn die Musik soll den Menschen doch einen Genuss von Schönheit bieten. Heute schreit jemand wild herum, ah... ah..., mit sehr langen Haaren, der weder wie eine Frau noch wie ein Mann aussieht, schon wird er durch das Fernsehen zum Star erhoben. Alles ist am Verderben, alles bei der Menschheit ist am Abrutschen. Es gibt noch viele, viele Phänomene, äußerst schrecklich! Wenn du dich nicht kultivierst, kannst du sie nicht sehen. Die Erkenntnisse der Menschheit über die Religion sind auch anders geworden, sie betrachtet sie als Politik. Manche beschimpfen Buddha, sobald sie ihren Mund aufmachen, in der Speisekarte gibt es sogar so etwas wie „Buddha springt über die Mauer“. Das ist Buddha beleidigen! Was ist denn mit der heutigen Gesellschaft der Menschheit los? Wenn du dich nicht kultivierst, weißt du nichts davon; wenn du dich kultivierst und zurückblickst, bekommst du einen Schreck! Überleg mal, es ist nicht etwas Isoliertes, dass die Menschheit dermaßen verdorben ist; der Grund dafür ist, dass das Fa in bestimmten Räumen nicht mehr in Ordnung ist. Das ist dadurch verursacht, dass viele Substanzen und viele Lebewesen vom Fa abgewichen sind. Ich kann es dir nur auf diese Weise erklären. Denn wenn ich es zu tiefgründig erkläre, werden es viele Anwesende nicht verstehen. Ich denke, du solltest es schon verstehen, wenn ich es auf diese Weise erkläre.

Frage: Eigentlich schäme ich mich. Aber wenn ich diese Gelegenheit nicht nutze, habe ich wirklich Angst, sie zu verpassen. Viele Menschen haben mir diese Frage nicht beantwortet. Heute ist der Lehrer da, diese Gelegenheit ist wirklich sehr schwer zu bekommen. Also in einer Nacht vor ein paar Jahren meditierte ich nach 12 Uhr im Lotussitz nach der tantrischen Methode. Früher habe ich Tantrismus kultiviert. Ich drehte mich wie ein Flugzeugpropeller, es war so schnell, dass ich es nicht beschreiben kann, so bin ich hochgestiegen. Ich bin so hochgestiegen und kam aus dem Scheitel heraus. Als ich aus dem Scheitel herauskam, spürte ich starke Schmerzen. Als ich Schmerzen hatte und noch weiter hochstieg, bekam ich große Angst. Ich dachte, dass meine Seele vielleicht weggegangen sei; ich konnte auch meinen Körper nicht sehen. Am nächsten Tag geschah dann etwas Merkwürdiges. Als ich am Tag im Zimmer saß, sah ich silberne Lichtringe und silbernes Licht, nach fünf Minuten war es verschwunden. Am dritten Tag habe ich den Falun gesehen. Was war los?

Antwort:Du hast früher zwar Tantrismus praktiziert, aber es hat keine Wirkung gehabt. Warum konntest du den Falun sehen? Weil wir uns schon um dich kümmerten, bevor du dich kultiviertest. Es ist sehr einfach für einen Praktizierenden, hoch zu schweben. Die heutigen Wissenschaftler können das nicht erklären. In Wirklichkeit, wenn alle Meridiane des Körpers eines Menschen geöffnet sind, kann er schon hoch schweben. Auch wenn er nicht hoch schwebt, fühlt er sich beim Gehen ganz leicht und er wird nicht mehr müde, wenn er auf den Berg klettert oder die Treppe hinaufgeht. Das heißt, die Meridiane sind geöffnet, und so etwas wird passieren. Was das angeht, dass der Urgeist herausgekommen ist: Bei manchen verlässt der Urgeist den Körper ganz leicht, bei manchen nicht. Nachdem er den Körper verlassen hatte, wurde dein Körper, der hoch schwebte, vom Falun in Bewegung gebracht, deshalb drehte er sich sehr schnell. Was das angeht, dass du nicht mehr wagtest, höher zu steigen: Der Grund liegt darin, dass du damals nur so viel Energie hattest. Wenn du zum ersten Mal auf so etwas stößt, wirst du Angst haben, jeder wird Angst haben. In Wirklichkeit können viele unserer Falun Dafa-Praktizierenden schon hoch schweben, das ist ganz normal. Sobald ein Kultivierender mit der Kultivierung anfängt, beginnen sich die Meridiane zu öffnen. Wenn der große Himmelskreis geöffnet ist, kann er schon hoch schweben.

Ich habe das erklärt, aber ich will euch doch ermahnen, dass keiner von euch diesen Gedanken haben soll: Wenn ich doch hoch schweben könnte! Sobald der Gedanke bei dir auftaucht, danach zu trachten, kannst du nicht mehr hoch schweben, auch wenn du hoch schweben könntest. Denn beim Praktizieren wird von Tatenlosigkeit und Leere gesprochen. Mit Herz kultivieren, absichtslos etwas bekommen; mit Herz sich kultivieren, absichtslos Kultivierungsenergie bekommen. Alle kultivieren sich in diesem Zustand. Wenn man tagtäglich daran denkt, Buddha zu werden, dann ist das ein starker Eigensinn. Wenn diese Gesinnung nicht beseitigt ist, wird es nie gehen. Deshalb bedeutet die Kultivierung eben genau, den menschlichen Eigensinn zu beseitigen. Alles, woran du unter den gewöhnlichen Menschen festhältst, ist Eigensinn. Du trachtest nach diesem oder nach jenem, je mehr du danach trachtest, desto geringer ist die Chance. Nur wenn du auf dieses Herz verzichtest, kannst du es bekommen. Merkt euch auf jeden Fall diesen Grundsatz. Wenn du unter den gewöhnlichen Menschen etwas bekommen willst, kannst du danach trachten und es lernen, durch Bemühen kannst du es bekommen; aber die Dinge, die über die gewöhnlichen Menschen hinausgehen, kannst du erst bekommen, wenn du darauf verzichtest. Was heißt das? Das heißt: Ohne trachten kommt es von selbst.

Was die Angst angeht, von der du geredet hast, gibt es in Wirklichkeit nichts zu befürchten. Hoch geschwebt ist halt hoch geschwebt. Denn damals hat es dir niemand gesagt, es gab keinen Meister unter den gewöhnlichen Menschen, der dich lehrte. Hoch schweben ist eine ganz normale Erscheinung, das wird von den Gedanken des Menschen kontrolliert. Wenn du denkst: „Ich komme runter“, brauchst du nur einmal daran zu denken, schon kommst du runter; wenn du denkst: „Ich steige hoch“, schon steigst du hoch. Wenn du aber Angst bekommst, ist das wieder Eigensinn, du wirst dann leicht herunterfallen, deshalb sollst du auf keinen Fall Angst haben. Früher hatte sich ein Mensch zum Arhat kultiviert, er hatte sich darüber gefreut, dann ist er heruntergefallen. Warum? Die Freude, also diese Freude des Menschen ist auch eine Verkörperung von menschlichen Gefühlen, sie ist auch Eigensinn. Einer, der sich erfolgreich kultiviert hat, sagt: Ich werde nicht im geringsten gerührt, wenn du mich beschimpfst oder Schlechtes über mich redest; mein Herz bleibt auch unbewegt, wenn du gut über mich redest; ich nehme es mir auch nicht zu Herzen, wenn du schlecht über mich redest. Also er hat sich gefreut und ist dann heruntergefallen. Es ist auch nicht leicht, sich zum Arhat zu kultivieren. Danach kultivierte sich dieser Mensch weiter. Nach ein paar Jahren hatte er sich wieder zum Arhat kultiviert, dieses Mal dachte er: Ich darf mich aber nicht mehr freuen; wenn ich mich freue, werde ich wieder herunterfallen. Im Herzen hatte er Angst, sich darüber zu freuen. Aber sobald er Angst hatte, fiel er wieder herunter. Denn Angst ist auch Eigensinn. Buddha kultivieren ist eine sehr ernsthafte Angelegenheit, es ist kein Kinderspiel! Deshalb sollt ihr unbedingt darauf Acht geben.

Bevor ihr weitere Fragen stellt, sage ich noch eins: Beim Praktizieren müssen wir uns unbedingt auf eine Schule konzentrieren. Ich weiß, dass viele Anwesende früher Tantrismus gelernt haben; viele glaubten an den Buddhismus; und viele andere glaubten an den Protestantismus oder den Katholizismus. Meine Ansicht ist: Bei der Kultivierung muss sich auf eins konzentriert werden! Warum muss sich auf eins konzentriert werden? Das ist durchaus eine Wahrheit! Das ist einer der Hauptgründe dafür, warum sich die Menschen heute in der End-Fa-Zeit nicht mehr erfolgreich kultivieren können. Es gibt mehrere Gründe dafür: Das Fa kann nicht verstanden werden; ein anderer ist gemischt kultivieren. Gemischt kultivieren ist einer der Hauptgründe. Wenn du diesen Kultivierungsweg praktizierst, darfst du keine anderen Wege praktizieren. Warum sage ich dir das? Eben weil „die Vorteile von allen verschiedenen Schulen nehmen“ eine Auffassung von gewöhnlichen Menschen ist. Dieser Grundsatz gilt für das Streben nach den Techniken und Erkenntnissen der gewöhnlichen Menschen. Aber der Grundsatz bei der Kultivierung ist sich auf eins konzentrieren. Im Buddhismus heißt es „keine zweite Schule“. Wenn du meinst, sowohl Buddha als auch Dao zu kultivieren, wirst du dich bei keinem von den beiden erfolgreich kultivieren, keiner wird dir Kultivierungsenergie geben. Denn „Kultivierung hängt von einem selbst ab, Kultivierungsenergie hängt vom Meister ab“. Überlegt mal, kann man sich schon zum Buddha kultivieren, wenn man sich einfach mal durch Qigong trainiert? Kann man im Tantrismus schon Buddha werden, wenn man einfach eine Zauberformel rezitiert, einige Gedankenaktivitäten hineinmischt und einige Handgesten macht? Die Gedanken des Menschen sind nichts, sie sind nur Wünsche. Derjenige, der wirklich wirkt, ist der Meister! Manche denken: Sie gehören alle zum buddhistischen System; ist es nicht gut, wenn wir Sutren rezitieren und gleichzeitig Tantrismus lernen und auch noch buddhistische Qigong praktizieren? Das ist die Erkenntnis von Menschen, und nicht von Gottheiten. Überlegt mal: Wie haben sich Tathagata-Buddha und Buddha Amitabha erfolgreich kultiviert? Sie sind nach ihren eigenen Kultivierungsmethoden zur Vollendung gekommen, ihre Kultivierungsenergie hat auch nach ihren eigenen Umwandlungsformen ihre eigenen Welten vervollkommnet und sie haben sich damit erfolgreich kultiviert. Alles von ihnen ist während der Kultivierung durch die Faktoren ihrer eigenen Kultivierungsform verursacht worden.

Die Vollendungsmethode des Buddha Shakyamuni ist „Gebot, Meditation, Weisheit“. Man musste „Si Chan Ba Ding“ und so weiter kultivieren und seiner Kultivierungsmethode folgen. Wenn du dich in dieser Schule kultivierst, muss deine Kultivierungsenergie auch die Kultivierungsenergie sein, die Buddha Shakyamuni kultiviert hat, erst dann kannst du durch Kultivierung zu ihm kommen. Wenn du Tantrismus kultivieren willst, musst du den Anforderungen des Tantrismus „Körper, Mund, Gedanke“ folgen, erst dann kannst du durch Kultivierung in das von Tathagata Mahavairocana verwaltete Himmelreich kommen. Wenn du alles praktizierst, kannst du nichts bekommen. Wenn du dich in der Jingtu-Schule kultivierst, also „Buddha Amitabha“ rezitierst und nachher die Theorien der Zen-Schule lernst, kannst du auch nichts bekommen. Ein Mensch hat nur einen Körper. Ihr wisst, es ist gar nicht so einfach, den Körper zum Buddha-Körper, zu einem Körper des Buddhas zu verändern, das schaffst du nicht selbst. Das muss von einem Buddha getan werden; es ist sehr kompliziert, deinen Körper zum Buddha-Körper zu verändern, er ist noch komplizierter als das präziseste Instrument der Menschheit. Die Reihe von Dingen, die er in deinen Körper einsetzt, heißen Mechanismen; er muss auch noch viele viele Samen, die verschiedenen göttlichen Fähigkeiten des Fofa vervollkommnen, ins Feld deines Elixierfeldes einsetzen. All dies gehört zu seiner eigenen Schule, erst dann kannst du dich in seiner Schule kultivieren und durch Kultivierung zu seiner Buddha-Welt kommen. Wenn du dich nicht auf eins konzentrierst - du hast nur einen Körper, wie kann man dich zu einem Du in zwei Buddha-Welten kultivieren lassen? Wie könntest du zwei Du herauskultivieren? Wenn die Buddhas sehen, dass du so handelst, wird dir keiner etwas geben; sie meinen, dass du eine schlechte Xinxing hast. Offen gesagt: Du willst als Mensch den Fofa sabotieren. Wie schwer und hart war es für einen Tathagata Buddha, sich zum Tathagata Buddha zu kultivieren! Wie viel Leiden musste ein Tathagata Buddha ertragen, um sich zum Tathagata Buddha zu kultivieren! Du willst als gewöhnlicher Mensch sogar seine Dinge verändern, seine Dinge sabotieren, zwei Dinge vermischen und die von zwei Buddhas bezeugten und erkannten Dinge durcheinanderbringen, ist das nicht Fofa sabotieren?! So schlimm ist das! Aber die heutigen Mönche und die heutigen Menschen sabotieren den Fofa, ohne es zu wissen. Natürlich liegt das nicht ganz an dir, wenn du davon nichts weißt; es liegt zwar nicht an dir und du wirst nicht kritisiert, aber dir wird nichts gegeben. Es ist nicht erlaubt, dass ein Mensch den Fofa leichtsinnig sabotiert. Der Fofa in zwei Schulen, das Fa von zwei Tathagata Buddhas wird von dir sabotiert: Das ist absolut nicht möglich! Deshalb wirst du auf keinen Fall etwas bekommen, solange du dich gemischt kultivierst. Es ist nicht so, dass es dann kein Problem ist, wenn du dich nur im buddhistischen System und nicht im daoistischen System kultivierst. Wenn du dich im buddhistischen System sowohl in der Zen-Schule als auch im Tantrismus, und gleichzeitig auch noch in der Jingtu-Schule, Huayan-Schule und Tiantai-Schule kultivierst, dann bedeutet das, dass du willkürlich handelst und Unsinn treibst, und du kannst nichts bekommen. Du kannst wirklich nichts bekommen, deshalb musst du dich beharrlich in einer Schule kultivieren, erst dann kannst du zur Vollendung kommen.

Was ich hier erklärt habe, ist ein Grundsatz. Es ist nicht gemeint, dass du unbedingt diesen Falun Dafa von mir, Li Hongzhi lernen musst. In einer vorgeschichtlichen Periode hat unser Falun Dafa in der menschlichen Gesellschaft so wie der Buddhismus des Buddha Shakyamuni Menschen in großem Ausmaß erlöst, in der diesmaligen Zivilisationsperiode der Menschheit haben wir das noch nie getan. Nachdem die diesmalige Menschheit entstanden ist, haben wir ihn zum ersten Mal wieder in die Öffentlichkeit getragen, vielleicht ist es auch das letzte Mal, dass wir ihn an die Öffentlichkeit bringen und an die Menschen weitergeben. Aber er ist für ewig unvergänglich. Natürlich haben wir eine Falun-Welt, die Schüler, die zur Vollendung kommen, können in die Falun-Welt gehen. Das heißt aber nicht, dass du unbedingt mein Fa kultivieren musst. Du kannst irgendein Fa kultivieren. Solange es ein orthodoxes Fa ist, und du die wahre Überlieferung dieser Schule erhalten kannst und denkst, dass du in dieser Schule zur Vollendung kommen kannst, dann kultiviere dich. Aber ich rate dir, dich auf eins zu konzentrieren.

Ich sage euch auch, dass der Buddha dich nicht mit seinem wahren Antlitz direkt erlösen darf. Wenn der Buddha seine göttlichen Fähigkeiten machtvoll zeigen würde, sich da hinsetzen und dir das Fa erklären würde, wäre das kein Menschen erlösen, sondern Fa sabotieren. Die sündhaftesten Menschen, die keine Gnade mehr verdienen, würden auch kommen und es lernen; dann gäbe es keine Frage des Erkennens mehr. Wer würde es nicht lernen, wenn er sieht, dass der wahre Buddha da ist? Die gesamte Menschheit würde es lernen. Ist das nicht so? Deshalb können nur die Meister, die unter den gewöhnlichen Menschen wiedergeboren werden, es lehren und Menschen erlösen. Dabei gibt es die Frage des Erkennens. Ob du daran glaubst oder nicht, kommt allein auf dich an. Aber über das Fa kannst du dir selbst Gedanken machen. Jedenfalls habe ich diesen Grundsatz deshalb erklärt, weil ich die Verantwortung für dich tragen muss. Weil du dich kultivieren willst, sage ich dir das, ansonsten bedeutet das, dass ich keine Verantwortung für dich trage. Du hast die Schicksalsgelegenheit, hier zu sitzen, und so sage ich dir das. Heutzutage ist es in jeder Schule sehr schwer, sich erfolgreich zu kultivieren, niemand kümmert sich mehr darum, der entscheidende Grund dafür ist, dass alle sich willkürlich kultivieren. Natürlich, wenn du dich gut beherrschen kannst, dann kultiviere dich dort; wenn du denkst, dass du dich zur Vollendung kultivieren kannst, dann ist es gut, ganz gleich, in welcher Schule du dich auch kultivierst. So ist der Grundsatz. Denn der Buddha meint es eben gut mit den Menschen. Deshalb will ich dir sagen: Wenn du dich kultivieren willst, musst du dich auf eins konzentrieren. Du darfst nicht nur keine anderen Übungsbewegungen praktizieren, sondern auch keine Sutren anderer Schulen rezitieren und keine Dinge anderer Schulen in Gedanken auftauchen lassen, selbst diese Gedanken müssen auch beseitigt werden. Denn viele Dinge beim Praktizieren sind abhängig von den Gedanken. Sobald bei dir so ein Gedanke entsteht, ist das Streben, das bedeutet, dass du jenes Ding haben willst, dann wird es kommen. Und so wird die Kultivierungsenergie an deinem Körper durcheinandergebracht, und der Falun wird deformiert und verliert dadurch seine Wirkung, dann hast du dich umsonst kultiviert.

Ich sage euch: Dieser Falun ist einfach sehr wertvoll; du siehst zwar, dass ich ihn dir gegeben habe, aber bevor ich ihn weitergab, konnten ihn diejenigen, die sich tausend Jahre kultiviert haben, nicht bekommen, auch wenn sie ihn haben wollten. Wenn einer ihn bekommen hat, kann man sagen, dass er sich schon zur Hälfte erfolgreich kultiviert hat. Die Kultivierungsenergie wird automatisch vom Falun umgewandelt. Solange du dein Herz kultivierst, wird deine Kultivierungsenergie wachsen und du wirst dich erhöhen. Er ist ein hohes Lebewesen, das heißt, dass er noch höher als dein Leben ist. Du siehst zwar, dass ich ihn dir gegeben habe, aber der Grund dafür ist, dass du dich kultivieren willst und dass die Buddha-Natur erscheint. Wenn dieser eine Gedanke auftaucht, erlösen wir dich und handeln auf diese Weise. Was du bekommen hast, ist sehr wertvoll. Buddha kultivieren ist eine sehr ernsthafte Angelegenheit. Wir werden es auch nicht zulassen, dass du ihn sabotierst und zerstörst. Wenn du andere Dinge hineinmischst und kultivierst, dann können wir ihn nur zurücknehmen; wir können es nicht erlauben, dass du dieses Lebewesen - dieses hohe Lebewesen zerstörst. Mancher denkt: Warum kümmert sich dann der Falun, der so mächtig ist, nicht darum, wenn ich andere Dinge lerne? Weil es in diesem Kosmos noch einen Grundsatz gibt: Über das, was du haben willst, hast du selbst das Sagen. Wenn du es selbst haben willst, wenn du das Häretische haben willst - das Häretische kann durch jede Ritze eindringen; auch wenn du es nicht haben willst, versucht es, einzudringen! - wenn du es haben willst, kommt es sofort, blitzschnell, schon ist es da. Aber warum kümmert sich der Falun nicht darum? Weil du es haben willst. Deshalb müsst ihr unbedingt darauf Acht geben. Wenn ein Mensch sich kultiviert, ist das sehr ernsthaft, eine sehr ernsthafte Angelegenheit.

Als ich in China den Kultivierungsweg verbreitete, gab es viele Menschen, deren Himmelsauge auf relativ hohen Ebenen geöffnet war. Es ist auch nicht leicht, sich mit geöffnetem Himmelsauge zu kultivieren. Wenn du jene sehr große Gottheit siehst - denn die Lebewesen in anderen Räumen können sich stark vergrößern, sie tragen auch gelbe Kleidung und sind sehr groß, die Menschen denken, dass sie mächtige göttliche Fähigkeiten haben - sie sagt zu dir: Ich nehme dich als Schüler, lerne doch von mir. Jenes Herz ist bei dir entstanden, und sogleich fängst du an, von ihm zu lernen, und sofort bist du ruiniert. Ganz gleich, wie groß er aussieht, er ist auch nicht aus den Drei-Weltkreisen herausgekommen, er ist ein Nichts, nur befindet er sich nicht in diesem Raum und kann seinen Körper verwandeln, deshalb müsst ihr unbedingt darauf Acht geben. Es gibt auch Dämonen, die dich stören: Lerne doch von mir, ich bringe dir etwas bei. Wenn manche sich da hinsetzen - besonders bei denjenigen, die andere Qigong üben, tauchen leicht spontane Bewegungen auf, die Handgesten scheinen sehr schön zu sein. Ich sage dir, die Dämonen können so etwas auch. Du weißt nicht, wer dir es beigebracht hat. Sobald du ihm folgst und so übst, mischt er Dinge in deinen Körper, dann wird dein Körper durcheinander. Ich habe manche Menschen gesehen, die anscheinend dieses oder jenes lernen, in ihrem Körper herrscht ein wirres Durcheinander, es gibt darin alles Mögliche, sie können sich überhaupt nicht mehr kultivieren. Wir sprechen von Schicksalsverbindungen. Dass du mich getroffen hast, ist eben deine Schicksalsverbindung. Wenn du dich wirklich kultivieren willst, dann reinigen wir es gründlich für dich. Das Gute behalten wir für dich bei, das Schlechte beseitigen wir. Dein Körper wird in Ordnung gebracht und gereinigt; nachdem er den Zustand des milchweißen Körpers erreicht hat, kann die Kultivierungsenergie erst wirklich bei dir entstehen und sich deine Ebene erhöhen.

Frage: Sie haben viele Fashen, die Menschen bei der Kultivierung anleiten können. Aber wir sind in Australien, wer leitet uns dazu an? Wen sollen wir als Meister betrachten?

Antwort:Da hat er eine sehr wichtige Frage gestellt. Ihr wisst, dass die Kultivierung eines Menschen eine sehr ernsthafte Angelegenheit ist. Denn der Mensch hat in allen seinen Leben Karma; wenn er in den Vorleben etwas Schlechtes getan hat, dann hat er Feinde und Gläubiger in den anderen Räumen. Wenn sie wissen, dass du dich kultivierst, werden sie kommen, um sich an dir zu rächen; so steht ein Anfänger bei der Kultivierung vor Lebensgefahren. Deshalb habe ich gesagt, wenn du keinen Meister hast, ist es für dich überhaupt nicht möglich, dich erfolgreich zu kultivieren, absolut nicht möglich. Nur wenn der Meister auf dich aufpasst und dich schützt, erst dann kannst du dich erfolgreich kultivieren. Wenn er keine großen Probleme bei dir auftauchen lässt, dann erst kannst du dich erfolgreich kultivieren. Früher gab es überall in der Welt Kultivierende; in China gab es relativ viele. Viele Dao-Kultivierende leiteten Schüler an; du siehst zwar, dass der Daoismus später entstanden ist und es sehr viele Schüler gab, aber nur einer davon erhielt von seinem Meister die wahre Überlieferung, nur so kann sichergestellt werden, dass keine Probleme bei diesem Schüler auftauchen. Er kann nur einen Schüler schützen, weil man im daoistischen System keinen Wunsch hat, umfassend alle Wesen zu erlösen.

Warum kann ich es an so viele Menschen weitergeben und sie erlösen? In China gibt es zur Zeit zehn Millionen Menschen, die es lernen, die im Ausland nicht mitgezählt. Warum hat keiner von euch Probleme gehabt? Unter den Anwesenden hier gibt es schon welche, die von einem Auto angefahren wurden. Das Auto ist kaputt gegangen, ihm aber ist tatsächlich nichts passiert, er hatte weder Schmerzen noch Angst, er war nirgendwo verletzt. Warum konnte das so sein? Die Gläubiger sind gekommen, um die Schuld von dir einzutreiben. Aber wir können nicht zulassen, dass du wirklich in Gefahr gerätst. Aber diese Schuld muss beglichen werden. Ohne Schutz des Meisters müsstest du gleich sterben. Wie kannst du dich kultivieren, wenn du gestorben bist? Ich habe unzählige Fashen, die genauso aussehen wie ich. Sie sind in den anderen Räumen und können sich natürlich vergrößern und verkleinern. Sie können sich sehr stark vergrößern beziehungsweise sehr stark verkleinern. Ihre Weisheit ist vollständig geöffnet, ihre Fa-Kraft ist wie die des Buddhas, der Hauptkörper ist bei mir. Sie haben die Fähigkeit, selbstständig etwas zu tun; sie werden auf dich aufpassen, dich schützen und dir helfen, die Kultivierungsenergie umzuwandeln, und manche andere Dinge zu tun. In Wirklichkeit sind sie Verkörperung meiner Weisheit, deshalb kann ich dich schützen. Ich bin zwar nicht persönlich in Australien, aber der Dafa ist schon an euch weitergegeben worden, ihr könnt das Fa als Meister betrachten.

Frage: Können uns die Fashen bei der Kultivierung anleiten und uns schützen?

Antwort:Wenn du als Kultivierender auf Schwierigkeiten stoßen wirst, wird mein Fashen sie für dich lösen, damit sie nicht mehr auftauchen; er wird dich auch darauf hinweisen. Wenn du es immer noch nicht erkennst, aber dich doch nicht schlecht kultiviert hast, wird er sich vielleicht vor deinen Augen zeigen und dir etwas sagen, oder er lässt dich vielleicht eine Stimme hören. Denn deine Kultivierungsebene ist nicht hoch genug, er wird nicht zulassen, dass du ihn siehst, aber er wird dich die Stimme hören lassen, aber meistens lässt er dich ihn im Schlaf sehen. Und so bist du so wie im Traum. Ob das wahr oder falsch ist, dafür gibt es noch das Erkennen. Deshalb kann er meistens im Traum gesehen werden. Wenn du ein sehr hohes Meditationsvermögen hast, kannst du ihn bei der Meditation auch sehen. Wenn du aber immer nur mich sehen willst, ist das auch Streben und Eigensinn. Deshalb wird nicht zugelassen, dass du ihn siehst. Wenn du dich nicht mehr darum kümmerst und dich weiter kultivierst, wirst du ihn in der Zukunft mit Sicherheit sehen können.

Frage: Der Meister schützt mich, aber ich habe sehr starke Karma-Hindernisse. Wie kann mich der Meister dann schützen?

Antwort:Da hat er auch eine sehr wichtige Frage gestellt. Denn alle Menschen in der heutigen Gesellschaft haben sich lange im Karma gewälzt und sind so weit gekommen, das Karma ist schon ziemlich groß geworden. Nicht nur die Menschen haben so großes Karma - denn das Leben des Menschen kann wiedergeboren werden, es kann als Tier, Substanz, Pflanze, Lebewesen in den hohen Räumen oder Lebewesen in den niedrigen Räumen wiedergeboren werden. Es gibt ja die Sechs-Wege-Reinkarnation, es kann als irgendetwas wiedergeboren werden. Der Mensch nimmt also das De und das Karma mit. Die heutigen Menschen haben weniger De und mehr Karma. Dann sieht es so aus, dass nicht nur Menschen, sondern Zement, Erde und so weiter auch Karma haben. Ihr wisst, wenn sich früher die Bauern in China bei der Arbeit im Feld in die Hand geschnitten hatten, streuten sie ein bisschen Erde auf die Wunde und schon konnte die Wunde heilen; mit ein bisschen Erde konnte die Wunde schon geheilt werden. Wagst du heute die Erde zu berühren? Auch wenn du sie nicht berührst, wirst du an Tetanus erkranken! Überall ist Karma. An Substanzen gibt es Karma, an Pflanzen gibt es Karma, an Tieren und Menschen auch, überall ist Karma. Deshalb wälzen sich von hohen Ebenen her betrachtet in der menschlichen Gesellschaft schwarze Wellen. Warum gibt es epidemische Krankheiten? Die sehr schlimmen epidemischen Krankheiten sind eben die schwarzen Wellen, also die Karma-Massen mit großer Dichte, die sich hin und her wälzen. Wohin sie sich wälzen, dort tauchen epidemische Krankheiten auf. Heute ist das Karma der Menschheit schon so groß geworden, was ist dann zu tun? Ich sage dir, wenn du dich kultivieren willst - ich habe eben gesagt, wenn du zuerst alle Leben zurückzahlst, die du schuldest, und danach dich kultivierst, dann ist es sehr wahrscheinlich, dass die Zeit schon vorbei, die Situation schon anders ist und du mich auch nicht mehr treffen könntest.

Was ist dann zu tun? In diesem Kosmos lebt der Mensch nicht um Mensch zu sein, sondern um sich zurück zu kultivieren, zu dem Ort zurückzukehren, wo du wirklich entstanden bist. Mancher sagt: Ich bin in der Gesellschaft der gewöhnlichen Menschen, ich kann die Gefühle der gewöhnlichen Menschen doch nicht loslassen. Was wird mit meiner Frau, meinen Kindern, meinen Eltern und meinen Geschwistern, wenn ich mich kultiviere? Das Leben wäre für mich dann langweilig. Das ist deine Erkenntnis auf dem Standpunkt des Menschen und die Meinung aufgrund deines jetzigen gedanklichen Fundaments. Wenn du dich zu einem neuen Fundament erhöht und deine Ebene erhöht hast, wirst du nicht so denken; von einem anderen Horizont her wirst du nicht so denken. Aber ich will dir einen Grundsatz sagen: Wer sind deine wahren Verwandten? - Ich will hier jedoch nicht die Beziehungen in deiner Familie stören - denn bei der Sechs-Wege-Reinkarnation bist du in diesem Leben ein Mensch, im nächsten Leben ein Tier oder eine Pflanze; Leben um Leben, wie viele Eltern, wie viele Frauen, wie viele Kinder und wie viele Geschwister hast du denn in allen deinen Vorleben gehabt? Im langen Fluss deines Lebens kannst du sie überhaupt nicht zählen. Manche davon waren Menschen, manche waren keine Menschen, wer sind die Wahren? Die Menschen haben sich zu tief verirrt! Deine wahren Eltern sind an dem Ort des Kosmos, wo du erzeugt wurdest, nur dort gibt es deine Eltern. Denn das Leben hat zwei Arten von Ursprung: Der erste sind die Lebewesen, die durch die Bewegungen der riesengroßen Substanzen erzeugt werden; der zweite sind die Lebewesen mit Gestalt, die durch die Bewegungen der Substanzen des Kosmos erzeugt werden, sie sind so wie die schwangeren Menschen und erzeugen Lebewesen. Solche Lebewesen haben dann Eltern. Also deine wahren Eltern schauen gerade dort zu dir und sehnen sich nach deiner Rückkehr, aber du kehrst nicht zurück und verirrst dich hier, du denkst auch noch, die hier seien deine Verwandten.

Der Mensch lebt nicht, um Mensch zu sein, sondern um zum Ursprung und zum Wahren zurückzukehren. Wenn der Gedanke, Buddha zu kultivieren, bei einem Menschen erscheint - obwohl er keine Schicksalsgelegenheit zur Kultivierung hat, hat er aber die gute Frucht der Kultivierung zum Buddha angepflanzt. Warum wird so gesagt? Weil dieser Gedanke, der bei ihm erscheint, viel zu wertvoll ist! Selbst in so einer leidvollen Umgebung, in so einer verwirrenden Umgebung hat er dennoch das Herz, zurückzukehren, das Herz, Buddha zu kultivieren und sich dem Guten zuzuwenden. Wenn du dich also kultivieren willst, werden dir alle helfen und dir grünes Licht geben. Wenn ein Mensch diesen Gedanken hat, wird die Welt der Zehn Himmelsrichtungen erschüttert. Er glänzt wie Gold, jeder kann ihn sehen. So ist das, wenn dieser Mensch sich kultivieren will. Was ist dann zu tun, wenn du so großes Karma hast? Man muss Methoden verwenden, um dein Karma zu beseitigen. Das Karma kann nicht ohne Bedingungen beseitigt werden, es kann auch nicht vollständig für dich beseitigt werden. Bis wie weit können die anderen das tun? Ich schaue nicht danach. Aber im Buddhismus wird gesagt, dass du dich in einem Leben nicht erfolgreich kultivieren kannst und mehrere Male reinkarniert werden musst, erst dann kannst du dich erfolgreich kultivieren. Das heißt, dass so viel Karma nicht auf einmal beseitigt werden kann. Aber wenn du dich wirklich kultivieren willst, werden wir es so einrichten, dass du dich in diesem einen Leben schon erfolgreich kultivieren kannst, dass du in diesem einen Leben schon zur Vollendung kommst. Wenn du wirklich sehr alt bist oder dein Leben sehr kurz ist, sodass die Zeit nicht mehr ausreicht, dann wirst du mit dem Falun deine vom Himmel bestimmten Jahre auf der Erde beenden und wiedergeboren werden. Sobald du geboren wirst, hast du ihn an dir, und deine Schicksalsverbindung wird fortgesetzt.

Wenn du das orthodoxe Fa kultivierst, werde ich so viel von deinem Karma beseitigen, dass du dich kultivieren und es ertragen kannst. So weit werde ich es beseitigen. Es geht nicht, alles zu beseitigen; es geht nicht, dass du nichts begleichst. Wie wird dann der Teil beglichen, den du begleichen musst? Wir stellen ihn auf deinen Weg der Kultivierung, das alles ist dein eigenes Karma, es wird auf die unterschiedlichen Ebenen gestellt, zu denen du dich bei der Kultivierung erhöhen sollst. Es wird ein Pass beziehungsweise eine Schwierigkeit sein, die bei der Erhöhung deiner Xinxing auftaucht. Wenn deine Ebene erhöht werden soll, wirst du auf gewisse Probleme stoßen, oder du wirst Schmerzen an irgendeiner Stelle des Körpers haben. Also all dies sollst du selbst erkennen, und so ist zu sehen, ob du dich in diesem Moment als Praktizierenden betrachten kannst, oder ob du diese Probleme wie ein gewöhnlicher Mensch behandelst, ob du sie loslassen und leicht nehmen kannst. Wenn du diesen Pass, diese Schwierigkeit als eine gute Gelegenheit zur Erhöhung betrachtest und sie loslässt, dann kannst du diesen Pass schon überwinden. Bei der Kultivierung hält mancher die Schwierigkeiten für sehr groß, in Wirklichkeit sind sie nicht so groß. Für je größer du sie hältst, desto größer werden sie und desto kleiner wirst du. Wenn du sie nicht beachtest und es dir nicht zu Herzen nimmst - „Solange die Berge grünen, habe ich keine Angst, kein Brennholz zu haben.“ Der Meister ist da, das Fa ist da, Angst wovor? Lass sie nur! - sobald du sie loslässt, wirst du feststellen, dass die Schwierigkeiten klein geworden sind und du groß geworden bist. Mit einem Schritt hast du sie schon überwunden, und die Schwierigkeiten sind zu Nichts geworden, das ist garantiert so. Wenn einer sie nicht überwinden kann, bedeutet das dem Wesen nach, dass er den Eigensinn nicht loslassen kann oder dem Fa nicht vertraut. Meistens kann er entweder diesen Eigensinn oder jenen Eigensinn nicht loslassen. Der Grund, warum er sie nicht überwinden kann, liegt nur darin, dass er irgendeinen Eigensinn nicht loslassen kann. Er kann jenen Schritt, von den Menschen zurückzutreten, nicht machen, deshalb kann er sie nicht überwinden.

Frage: Ich habe eine Frage. Ich habe den Falun Dafa schon lange kultiviert. Wie ein Durstiger nach Wasser lechzt, so lese ich die Bücher des Lehrers und sehe mir die Videos des Lehrers an. Aber einen Satz verstehe ich nicht. Der Lehrer hat gesagt: Der Falun kann nicht von euch selbst herauspraktiziert werden, der Lehrer muss persönlich einen Falun für euch einsetzen. So denke ich daran, nach China zu fahren, um den Lehrer zu bitten, einen Falun für mich einzusetzen. Das ist eine Frage. Die andere Frage ist: Wenn ich einen Falun habe, wie kann ich das dann beweisen? Ich habe nur diese zwei Fragen.

Antwort:Viele machen sich darüber Sorgen: Wir wollen dieses Fa lernen, haben aber deinen Kurs nicht besucht und dich nie gesehen, können wir den Falun dennoch haben? Manche haben nichts gespürt, hat sich der Lehrer vielleicht nicht um uns gekümmert? Viele werden diese Frage haben. In Wirklichkeit habe ich im Buch schon geschrieben, dass du einen Falun haben wirst. Denn ich bin gekommen, um alle Wesen umfassend zu erlösen. Du würdest in Gefahr geraten, wenn ich keine Verantwortung für dich tragen würde, nachdem du solche Dinge angesehen oder gelesen hast. Deshalb muss ich mich unbedingt um dich kümmern. Wenn du dich wirklich kultivierst, ich mich aber nicht um dich kümmere, dann bedeutet das, dass ich Menschen schädige und sie in eine tödliche Lage bringe, dann wird mich Vergeltung treffen; deshalb kann ich das nicht machen. Da ich das schon so gemacht habe, muss ich die Verantwortung für dich tragen. Viele Menschen mit einer sehr guten Grundlage können sehen, dass jedes Schriftzeichen in diesem Buch ein Falun ist. Denn die Räume sind verschieden; wenn man in die tiefen Räume schaut, ist jedes Schriftzeichen mein Fashen und hat die Gestalt des Buddhas, sogar jeder Bestandteil des Schriftzeichens ist ein Buddha. Überleg mal, die Kraft eines Buddhas ist schon sehr mächtig. Warum werden deine Krankheiten geheilt, wenn du dieses Buch liest? Deine Augen sind nicht gut, aber warum sind die Schriftzeichen immer größer und deine Augen auch nicht mehr müde, wenn du dieses Buch liest? Warum werden wunderbare Veränderungen geschehen, wenn du dieses Buch liest? Weil die Schriftzeichen vom Fa gebildet werden; es kann für dich alles tun, es kann schon den Falun in dich einsetzen. Ich habe noch Fashen, die sich um dich kümmern. Sie können dies alles machen, deshalb kannst du alles bekommen, auch wenn du mich nicht persönlich siehst.

Was das Gefühl angeht, sind manche vielleicht empfindlich, sie können spüren, dass es sich am Unterbauch dreht; nicht an einer Stelle, sondern überall am ganzen Körper dreht es sich. Mancher der hier Anwesenden hat etwas Falsches gesagt, gib später darauf Acht. Er sagte, dass in unserem Falun Dafa neun Falun veredelt werden. Ich sage dir, es gibt nur einen Falun, den ich wirklich für dich eingesetzt habe. Dieser eine Falun ist schon unvergleichlich mächtig, er kann sich unbegrenzt teilen. Um deinen Körper in Ordnung zu bringen, habe ich im Anfangsstadium deiner Kultivierung wer weiß wie viele, Hunderte von Falun außerhalb deines Körpers gesetzt, sie drehen sich überall. Mancher sagt: Hier dreht sich einer und dort dreht sich einer, ach ja, im ganzen Körper dreht es sich, sie drehen sich überall. Denn dein Körper muss gereinigt und angeglichen werden, ich bringe dich mit den Eigenschaften unserer Kultivierungsenergie in Ordnung, deshalb spürst du, dass es überall sich drehende Falun gibt, es sind so viele, dass du sie nicht zählen kannst. Du hast vielleicht neun davon gespürt, und so sagst du, dass es neun Falun gibt. Also ich werde viele Falun verwenden, die außen gesetzt werden, um deinen Körper in Ordnung zu bringen. Manche Menschen sind empfindlich, manche nicht. Diejenigen, die nicht empfindlich sind, können sie nicht spüren; und diejenigen, die empfindlich sind, können sie schon spüren. Aber ganz gleich, ob man sie spüren kann oder nicht, das sind nur Empfindungen im Anfangsstadium. Diejenigen, die sie spüren können, werden sie nicht mehr spüren, nachdem er sich angepasst hat und ein Teil deines Körpers geworden ist. Dein Herz schlägt, spürst du aber, dass es schlägt? Wenn du mit der Hand die Brust betastest, wirst du es spüren. Dein Magen windet sich, aber spürst du, dass er sich bewegt? Dein Blut zirkuliert, aber spürst du etwas davon? Wenn er ein Teil deines Körpers geworden ist, fühlst du ihn nicht mehr, du kannst ihn dann nicht mehr spüren. Im Anfangsstadium kann es auch sein, dass man manchmal nichts spürt, ein sehr großer Anteil von Menschen kann im Anfangsstadium nichts spüren, aber bei der späteren Kultivierung wirst du sehr viel wahrnehmen können. Solange du dich kultivierst, werde ich mich ganz sicher um dich kümmern.

Das Auffälligste ist, dass dein Körper sehr schnell gereinigt wird. Viele Menschen auf dem Festland Chinas wissen, dass es einfach wunderbar ist, Falun Dafa zu kultivieren! Sobald man praktiziert, werden Krankheiten beseitigt. Warum? Viele haben nicht danach getrachtet, sich heilen zu lassen; sie fanden Dafa gut, deshalb praktizieren sie! Schließlich sind ihre Krankheiten geheilt worden. Aber es gab auch manche, bei denen die Effekte nicht gut waren. Warum nicht? Sie haben gehört, dass Krankheiten durch Praktizieren des Falun Dafa geheilt werden können, so kamen sie zum Praktizieren mit dem Ziel, sich heilen zu lassen, deshalb konnten ihre Krankheiten nicht beseitigt werden. „Ohne zu trachten, kommt es von selbst.“ Denn es ist auch Trachten, wenn du deine Krankheiten beseitigen lassen willst. Der Körper des Menschen soll eben Karma begleichen, er soll eben Krankheiten haben. Du musst das Herz der Kultivierung haben und das Herz der Krankheitsheilung loslassen. Nur wenn du nicht an die Krankheitsbeseitigung denkst, dich nicht um so etwas kümmerst und einfach praktizierst, dann wirst du alles bekommen. Aber wenn du das Herz der Krankheitsheilung hast, wirst du nichts bekommen können. Den Geisteskranken und den Schwerkranken erlaubten wir noch nie, zu unserem Kurs zu kommen. Das heißt, ganz gleich, wie auch immer du dem Schwerkranken sagst, dass er es loslassen soll, er kann jenes Herz nicht loslassen. Sein Leben ist bald zu Ende, wie könnte er nicht an seine Krankheiten denken? Nachts kann er nicht einschlafen und denkt an seine Krankheiten, deshalb kann er sie nicht loslassen, ganz gleich, wie auch immer du ihm sagst, dass er sie lassen soll. Manchmal sagt er zwar, dass er sie loszulassen sucht, aber im Kopf denkt er immer noch sehr stark daran; deshalb können wir nichts tun. Warum können wir nichts tun? Weil es bei der Verbreitung des orthodoxen Fa und beim Menschen erlösen Anforderungen gibt, sehr strenge Anforderungen, sonst bedeutet das, dass wir häretisches Fa verbreiten. Du musst diesen Gedanken ändern, dann können wir das für dich tun; wenn du diesen Gedanken nicht änderst, dann können wir nichts tun. Wenn du diesen Gedanken änderst, bist du kein gewöhnlicher Mensch; wenn du diesen Gedanken nicht ändern kannst, dann bist du ein gewöhnlicher Mensch: Der Unterschied liegt eben genau darin. Deshalb kann das nur so sein: Ohne trachten kommt es von selbst. Manche sind gekommen, ohne irgendeinen Gedanken dabei zu haben; sie finden es gut, dann kommen sie und praktizieren. Sie sahen, dass alle anderen Qigong praktizierten, unerklärlicherweise kamen sie dann auch und praktizierten, deren Krankheiten wurden geheilt. Natürlich stellen wir nicht auf einen Schlag sehr hohe Anforderungen an andere, es gibt einen Erkennungsprozess, das ist in Ordnung. Aber man soll nicht mit irgendeinem trachtenden Herzen zur Kultivierung kommen.

Frage: Entschuldigen Sie bitte, Herr Lehrer, ich habe drei Fragen. Die erste Frage ist: Ich habe im „Zhuan Falun“ gelesen, dass die Kultivierungsenergie bei den sonderbaren Schulen nicht abgebrochen wird, während acht Zehntel von der Kultivierungsenergie bei manchen Kultivierungswegen abgebrochen wird, um jene Welt zu füllen. Wird also die Kultivierungsenergie bei unserem Dafa auch abgebrochen?

Antwort:Weil sich der Mensch unter den gewöhnlichen Menschen kultiviert, muss er alles herauspraktizieren, was er in Zukunft als Buddha besitzen wird. Ihr wisst, dass der Buddha alles haben kann, was er will, außerdem hat er mächtige göttliche Fähigkeiten und unvergleichlich viel Glück. Woher hat er all dies bekommen? Wie viel Leiden er ertragen hat, so viel Glück bekommt er. Dann muss seine Kultivierungsenergie ziemlich hoch wachsen, erst dann kann er sich zum Buddha kultivieren. Früher wurde davon nur unter den sich sehr hoch kultivierten Menschen in unserem Kultivierungskreis gesprochen, unter den gewöhnlichen Menschen wurde früher davon nicht gesprochen. Ein Kultivierender muss sich wirklich sehr hoch kultivieren, erst dann kann er zur Vollendung kommen. Warum? Du hast nur die Kultivierungsenergie und kommst nach oben, du bekommst nichts, wenn du etwas haben willst, du hast kein bisschen Glück: Das geht nicht. Während der Kultivierung musst du all dies herauskultivieren. Die Leiden, die du im ganzen Kultivierungsvorgang ertragen hast, ist deine mächtige Tugend. Wenn man Leiden erträgt, wächst die Kultivierungsenergie; wenn die Xinxing sich erhöht, wächst die Kultivierungsenergie. Deshalb, wenn du dich in Zukunft zu sehr hohen Ebenen kultiviert hast, werden noch acht Zehntel von deiner Kultivierungsenergie abgenommen, um das grenzenlose Glück deiner Fruchtposition zu vervollkommnen. Das wird in deine eigene kleine Welt gefüllt, und das hast du durch Leiden ertragen herauskultiviert. Auch der von dir herauskultivierte Maßstab der Xinxing wird abgebrochen und zugeführt, das erst ist dein Glück, das hast du durch Leiden ertragen bekommen. Und die zwei Zehntel, die übrig bleiben, sind nun deine Fruchtposition. Erreicht das den Maßstab der Bodhisattva, bist du eine Bodhisattva; erreicht das den Maßstab des Buddhas, bist du ein Buddha; erreicht das den Maßstab des Arhats, bist du ein Arhat; erreicht das eine noch höhere Ebene, dann bist du ein noch größerer Buddha. Bei den sonderbaren Kultivierungsmethoden ist es jedoch relativ kompliziert, aber auch sie müssen mit ihrer eigenen Kultivierungsenergie ihr Glück und ihre Tugend vervollkommnen.

Frage: Meine zweite Frage ist: Unsere Xinxing ist nicht hoch genug; wenn andere mich also beschimpfen oder schikanieren, bin ich im Herzen sehr verärgert. Nach den Worten des Lehrers heißt es, dass andere dir De geben, wenn sie dich schlagen, beschimpfen oder schikanieren; man soll sich also im Herzen auch nicht darüber ärgern. Ist es so, dass die Kultivierungsenergie nicht wächst, wenn man sich darüber ärgert?

Antwort:Wenn du dich als Praktizierender über einen gewöhnlichen Menschen ärgerst, bist du schon dem gewöhnlichen Menschen gleich. Wenn du dich ärgerst, schiebst du es nach außen, nur hast du es nicht zurückgeschoben. Der Grund, dass du es nicht zurückschieben konntest, liegt darin, dass du immerhin etwas verloren hast; wenn du dich genauso wie er verhältst, kannst du es zurückschieben. Mancher denkt: Dieser Kerl hat mich schrecklich schikaniert und mich um viel Geld betrogen, dennoch muss ich mich darüber freuen und ihm danken; er hat mich verprügelt und auch noch beschimpft, ich aber darf nicht nur nicht schimpfen, sondern muss ihm auch noch danken; werden die anderen mich nicht für Ah Q halten? Zu feige, oder? Nein. Überleg mal, wenn du keine so hohe Xinxing hast, kannst du dich doch nicht so verhalten. Das ist eine Verkörperung des starken Willens eines Kultivierenden. Kann ein gewöhnlicher Mensch das schaffen? Ohne einen solchen starken Willen kann er das nicht schaffen, das ist keine Feigheit. Natürlich sollst du dich darüber freuen. Überleg mal, wenn er dich nicht schikaniert hätte, hättest du auch kein Stück De mehr bekommen. Wenn du ein Stück De mehr bekommst, wirst du ein Stück Kultivierungsenergie herauskultivieren. Während er dich schikaniert, wird dein Karma auch beseitigt! Könntest du mit deinem Karma Buddha werden? Du musst es restlos beseitigen. Er schikaniert dich und gibt dir De, gleichzeitig wird dein Karma beseitigt; du verhältst dich nicht wie er und fühlst dich sehr ruhig im Herzen, der Maßstab deiner Xinxing ist höher geworden. Es gibt einen Maßstab für die Xinxing über dem Kopf, wie hoch dieser Maßstab ist, so hoch ist die Kultivierungsenergie. Deine Xinxing ist also erhöht worden, deine Kultivierungsenergie ist auch gewachsen, dein Karma ist auch in De umgewandelt worden, und er hat dir auch noch De gegeben: Auf einen Schlag bekommst du vier Vorteile. Sollst du ihm dann nicht danken? Du sollst ihm wirklich von Herzen danken. Denn ich habe eben gesagt, dass die Grundsätze für die Beurteilung des Guten und des Schlechten in der menschlichen Gesellschaft umgekehrt sind. Von den hohen Ebenen her gesehen ist alles schlecht, woran die Menschen festhalten.

Frage: Also, die dritte Frage ist: Im Buch wird über das Töten gesprochen. Töten ist eine sehr große Sünde, ist der Selbstmord auch eine Sünde?

Antwort:Ja, er ist eine Sünde. Die heutige menschliche Gesellschaft ist schlecht geworden, viel Merkwürdiges ist aufgetaucht. Es wird von so etwas, wie aktiver Sterbehilfe geredet, man lässt einen Menschen durch eine Spritze sterben. Wisst ihr, warum man ihn durch eine Spritze sterben lässt? Man denkt, dass er leidet. Wir sind der Ansicht, dass sein Karma, wenn er leidet, beseitigt wird; bei seiner Wiedergeburt im nächsten Leben wird er einen leichten Körper ohne Karma haben und viel Glück erwartet ihn. Während er im Leiden sein Karma beseitigt, fühlt er sich natürlich nicht wohl. Du lässt ihn kein Karma beseitigen und hast ihn getötet, ist das nicht Menschen töten? Er ist mit seinem Karma fortgegangen, in seinem nächsten Leben muss er sein Karma weiter begleichen. Was denkst du also, was richtig ist? Beim Selbstmord gibt es noch eine weitere Sünde. Denn das Leben eines Menschen ist arrangiert worden; wenn du aber die gesamten Anordnungen von den Gottheiten sabotierst - durch deine Tätigkeiten erfüllst du deine Pflichten gegenüber der Gesellschaft, zwischen den Menschen gibt es solche Beziehungen, die sie miteinander verbinden - nun ist einer tot, sind die gesamten Anordnungen, die von den Gottheiten eingerichtet wurden, dadurch also nicht durcheinandergebracht worden? Du hast sie durcheinandergebracht und sie werden dich nicht einfach so davonkommen lassen, deshalb ist der Selbstmord eine Sünde.

Frage: Der Buddha tut, was er will. Hat der Buddha nicht ein reines Herz und keine Begierde? Wird er noch etwas genießen?

Antwort:Mancher sagt, dass der Buddha keine Speisen isst und auch keinen menschlichen Körper hat. Wenn die Menschen diese Worte hören, glauben sie, dass der Buddha eben so sei. Ich sage dir, die Worte von den Menschen im Kultivierungskreis können nicht mit dem Denken der gewöhnlichen Menschen verstanden werden. Dass der Buddha keinen menschlichen Körper hat, bedeutet, dass er keinen diesen menschlichen schmutzigen Körper hat, der aus der Teilchensubstanz der molekularen Schicht zusammengesetzt ist. Die Oberfläche von den gröbsten Körnchen seines Körpers sind Atome, und seine mikroskopischsten Körnchen sind die noch mikroskopischeren Substanzen im Kosmos. Je mikroskopischer seine Substanzen sind, desto stärker ist seine radioaktive Energie; „Buddhas Licht strahlt weit“. Mancher sagt, dass der Buddha keine Speisen isst. Der Buddha isst keine Speisen der Menschen, aber er isst die Substanzen auf seiner Ebene. Er nennt sie auch nicht „Speisen“, was ein Ausdruck der Sprache der Menschheit ist. Deshalb kannst du die Bedeutung der Sprache auf der Ebene des Buddhas nicht begreifen. Du kannst sie nicht verstehen, die Menschen haben nun einmal menschliche Gedanken.

Manche gewöhnliche Menschen sagen, es sei doch langweilig, Buddha zu sein, er habe nichts mehr und setze sich dort hin wie ein Stück Holz. Ich sage dir, der Buddha ist der König des Fa seines Himmelreiches. Wir nennen ihn Tathagata, das ist nur eine Benennung, die sich auf den Maßstab seines Xinxing und die Verkörperung seiner Ebene bezieht. In Wirklichkeit ist er der König des Fa seines Himmelreiches. In jener Welt hat er unzählige Lebewesen zu verwalten. Natürlich verwaltet er nicht mit Gesetzen und Zwang wie bei uns gewöhnlichen Menschen, sondern vollständig mit der Barmherzigkeit und Gutherzigkeit, alle entsprechen dem Maßstab jener Ebene, unvergleichlich schön. Er hat keine Gefühle des gewöhnlichen Menschen, aber die Barmherzigkeit, etwas, was noch höher und noch reiner ist. Alles, was ein gewöhnlicher Mensch besitzt, hat er nicht mehr. Er besitzt entsprechend der höheren Ebene etwas noch Schöneres, so sind die hohen Lebewesen, es gibt noch höhere und noch höhere und noch höhere. Wenn alles sinnlos, wozu noch leben? Also bei ihnen ist es noch schöner, nur in jener Welt weiß man erst, was Glück ist. Bei ihnen ist es also noch schöner, aber wenn du die Dinge der gewöhnlichen Menschen nicht loslässt und nicht beseitigen kannst, kannst du es nicht bekommen.

Frage: Warum wird die Kultivierungsenergie bei den sonderbaren Schulen nicht abgebrochen?

Antwort:Die Kultivierungsenergie wird bei den sonderbaren Schulen nicht abgebrochen: Wer hat das gesagt? Jeder muss seine Fruchtposition mit der Kultivierungsenergie, die er herauskultiviert hat, vervollkommnen. Es gibt ja nicht nur einen sonderbaren Kultivierungsweg. Sie sind verschiedenartig und merkwürdig, sehr eigenartig. Während der Kultivierung vervollkommnen manche schon diese Dinge; das, was sie hergeben, ist genauso viel. Bei ihnen wächst es nicht auf diese Weise, deshalb wird es nicht abgebrochen. Bei denjenigen, deren Kultivierungsenergie abgebrochen wird, wächst die Kultivierungsenergie schnell. Bei ihnen wird die Kultivierungsenergie nicht abgebrochen, sondern sie vervollkommnen ihr Glück und ihre Tugend während der Kultivierung, deshalb wächst die Kultivierungsenergie sehr langsam. Das, was sie hergeben, ist genauso viel.

Frage: Zwei Fragen. Die erste Frage: Als ich anfangs am ersten Tag im Lotussitz meditierte, sah ich neben mir an meiner linken Seite den Fashen des Meisters. Aber er trug schwarze Kleidung und lächelte über das ganze Gesicht; später habe ich das in den Materialien gelesen. Da ich ihn zum ersten Mal gesehen habe, wollte ich Sie heute noch mal danach fragen; es war nicht die Farbe wie auf dem Video.

Antwort:Der Grund liegt auch darin, dass es einen Kontrast zwischen unterschiedlichen Räumen gibt. Welche Farbe mögen die Daoisten zum Beispiel? Violett. Deshalb sprechen sie davon: „Das violette Qi kommt von Osten“, und sie halten violett für das Höchste. Die buddhistischen Schulen mögen gelb, goldgelb. Aber sie sind ein und dieselbe Farbe. Sie ist in diesem Raum violett, aber in jenem Raum goldgelb. Das, was in unserem Raum schwarz aussieht, ist in einem anderen Raum weiß; das, was auf dieser Seite ganz weiß aussieht, ist auf jener Seite ganz schwarz; das, was auf dieser Seite grün ist, ist auf jener Seite rot. Alle Farben haben in unterschiedlichen Räumen unterschiedliche Erscheinungen. Du befandest dich also gerade in jenem Zustand, deshalb hast du jene Farbe gesehen. Ihr sollt auf eins Acht geben - denn die Dämonen stören manchmal sehr stark - meistens trägt mein Fashen das Kasaya des Buddhas und hat blaue Haare, lockige blaue Haare, sehr sehr blau, jadeblau. Manchmal, bei extremen Sonderfällen kann man meinen Fashen sehen, der so eine Kleidung anhat, nur bei äußerst extremen Sonderfällen, das ist sehr selten zu sehen, deshalb sollt ihr diese Sache richtig unterscheiden. Wenn er ich ist, wirst du im Herzen das Gefühl haben, dass er ich ist, du fühlst dich sehr sicher; wenn er nicht ich ist, wirst du im Herzen ein Fragezeichen haben.

Frage: Ich habe dieses Fa schon zwei Monate gelernt. In diesen zwei Monaten habe ich bemerkt, dass die Krankheiten, unter denen ich Dutzende von Jahren gelitten hatte, nicht mehr da waren. Weil das Ziel, warum ich Dafa lerne, eben darin liegt, meine Karma-Hindernisse zu beseitigen. In diesen zwei Monaten fühlte ich mich wirklich sehr wohl und habe kein einziges Medikament eingenommen. Das ist das Erste. Das Zweite ist, dass ich den Meister bitte fragen will, ob das, was ich beim Lotussitz gesehen habe, ein Falun war. Ich sah etwas, das sich spiralförmig drehte und drehte. Aber es war erdfarbig, eine Farbe wie die Erde. Es drehte sich einfach sehr mystisch und wundervoll, aber ich konnte die innere Struktur nicht sehen.

Antwort:Weil außer den Zeichen im Falun sich die Grundfarbe verändern kann. Rot, orange, gelb, grün, indigoblau, blau, violett, mit oder ohne Farbe, es kann sich verändern, deshalb hat der Falun nicht immer dieselbe Farbe. Außerdem, wenn der Falun euren Körper in Ordnung bringt, dreht er sich sehr schnell, er sieht so wie ein Ventilator oder wie ein Tornado aus. Manchmal dreht er sich sehr langsam, dann kann man die innere Struktur deutlich sehen. Beim schnellen Drehen kann man sie dann nicht so leicht sehen. Wenn er im Anfangsstadium den Körper in Ordnung bringt, weiß er von selbst, ob er sich langsam oder schnell drehen soll und wie er sich drehen soll. All dies ist in Ordnung, alles ist normal.

Frage: Darf man die Großlotus-Handgeste machen?

Antwort:Die Großlotus-Handgeste ist ein fixiertes „Yin“, nämlich eine fixierte Handgeste, das ist die Großlotus-Handgeste (Meister Li zeigt die Handgeste). Beim Praktizieren brauchen wir sie nicht zu machen. Wenn du den Meister bittest, Licht für die Buddha-Statuen zu Hause zu öffnen, kannst du sie machen, oder für Laotse, den Ur-Himmelsherrn im daoistischen System oder für andere Buddha-Statuen; du nimmst am besten das Buch von mir in die Hand, gibt es nicht mein Foto im Buch? Sage zu dem Foto wie zu mir persönlich: „Lehrer, ich bitte Sie, Licht zu öffnen.“ Dabei machst du die Großlotus-Handgeste mit dem Buch darauf, in drei Sekunden ist es erledigt. Mein Fashen wird einen Fashen von der Gottheit, die die Buddha-Statue darstellt, herbeten. Wenn du Licht für Buddha Amitabha öffnen willst, wird mein Fashen einen Fashen des Buddha Amitabha an die Buddha-Statue herbitten, das ist das wirkliche Licht-Öffnen. Die Mönche in den heutigen Religionen, die sich nicht wirklich kultivieren, und auch die vielen falschen Qigong-Meister können nicht Licht öffnen. Sie haben keine solche mächtige Tugend, um einen Buddha herzubitten. Das ist doch Buddha und kann nicht von irgendjemandem herbeigerufen werden. Natürlich halten manche, mit einem Spiegel die Buddha-Statue zu blenden, schon für Licht-Öffnen, manche andere betupfen die Augen der Buddha-Statue mit Zinnober, die Augen sind ganz rot, sie sagen, das sei auch Licht-Öffnen. All das ist Unfug!

Frage: Sie haben vorhin gesagt, dass die Menschen von unterschiedlichen Himmelreichen, von unterschiedlichen Ebenen heruntergefallen sind. Grundsätzlich soll also ein Mensch natürlicherweise zu dem Himmelreich zurückkehren, von dem er ursprünglich heruntergefallen ist. Aber auf der Ebene der Menschen weiß der Mensch anscheinend nicht, in welchem Himmelreich er sich befand und von welchem er heruntergefallen ist. Dann wird er bei der Kultivierung vielleicht verschiedene Methoden wählen, zum Beispiel hat er vielleicht die Schicksalsverbindung, den Falun Dafa zu lernen.

Antwort:Du willst wieder zu deiner ursprünglichen Welt zurückkehren, zu dem Ort, wo dein Leben erzeugt wurde, dieser Wunsch ist gut. Jetzt ist das Problem, welches du zuerst zu lösen hast, wie du zurückkehren und dich zurückkultivieren kannst, das ist das Entscheidendste. Es gibt keinen Spielraum, etwas anderes zu wählen. Das gibt es nicht mehr. Es ist nicht so, dass alles hingestellt wird, alle Buddhas da sitzen und dir der gegeben wird, den du haben willst. Was das angeht, dass du dich nach oben kultiviert hast: Wenn du dich wirklich sehr hoch kultiviert hast, zu dem ursprünglichen Ort zurückkehren kannst und dich in jener Welt befindest, kannst du deine Verwandten in jener Welt besuchen, zu ihnen hingehen und sie mal besuchen. Es spielt keine Rolle, in welcher Welt du auch bist. Es spielt keine Rolle, ob du in Sydney oder in Brisbane wohnst.

Frage: Wie ist das mit dem „Tian Dao (Himmelsweg)“, der in Südostasien sehr weit verbreitet ist?­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­

Antwort:Ich sage euch, heute ist die End-Jie-Zeit. Buddha Shakyamuni sagte, dass alle Dämonen in der End-Fa-Zeit auf die Welt kommen würden. Als Buddha Shakyamuni damals auf der Welt war, sagte der Dämon zu ihm: Jetzt kann ich dein Fa nicht sabotieren; wenn dein Fa aber in die End-Fa-Zeit eintritt, schicke ich meine Schüler und Enkelschüler als Mönche in deine Tempel, ich werde dann sehen, was du dann machst! Sofort kamen Buddha Shakyamuni die Tränen. Buddha Shakyamuni konnte natürlich nichts machen. In der End-Fa-Zeit ist schon alles durcheinander. Die End-Fa-Zeit, von der er redete, bezieht sich nicht nur auf die Menschen, nicht nur auf die Tempel, sondern in der menschlichen Gesellschaft gibt es überall Dinge und Menschen, die die Dinge der Menschheit sabotieren. Die häretischen Religionen greifen sehr schnell um sich! An der Oberfläche sagen sie den Menschen auch, dass sie sich dem Guten zuwenden sollen, aber sie sind bis in die Knochen anders. Ihr Ziel ist entweder Ruhm oder Geld; wenn nicht, dann eine schwarze Macht, alle sind so. Schau mal, wonach sie trachten! Fofa wird verbreitet, um Menschen zu erlösen. Wenn man aber damit Geld verdient, ist das die größte Sünde! Natürlich achten die Dämonen nicht darauf. Im Namen der Religion oder, dass man sich dem Guten zuwenden soll, sabotieren sie die Menschheit, das Menschenherz und das Fa des Herzens der Menschen: Das ist das Allerübelste. Ich denke also - natürlich will ich manche Worte nicht aus meinem Mund kommen lassen. Den Orthodoxen kannst du vom Häretischen unterscheiden, unterscheide sie also selbst. Ich will nicht sagen, wer häretisch ist und wer nicht.

Aber ich kann dir nur sagen, es ist eine sehr große Angelegenheit, wenn jemand in die Gesellschaft der gewöhnlichen Menschen kommen und Menschen erlösen will; alle Gottheiten des ganzen Kosmos müssen damit einverstanden sein. Denn es bezieht sich auf alle Dinge in allen Hinsichten und auf jedes Volk in der menschlichen Gesellschaft, das dem da oben entspricht, es bezieht sich auf viele viele Probleme. Es ist nicht so, dass irgendjemand das durch einen plötzlichen Einfall schaffen kann. Ich weiß, warum Jesus gekreuzigt wurde - warum ist Buddha Shakyamuni ins Nirwana gegangen?! Es ist nicht leicht, ein orthodoxes Fa zu verbreiten; aber niemand greift ein, wenn man ein häretisches Fa verbreitet. Es ist aber auch nicht so, dass niemand eingreift; normalerweise wenn ein orthodoxes Fa verbreitet wird, gibt es viele häretische Fa. Es kommt nur darauf an, in welche Türe du eintrittst. Wenn es nur eine Schule gäbe und alle orthodoxes Fa verbreiteten, wenn es in der Welt keine häretischen Fa gäbe und sie alle beseitigt worden wären, dann wäre es zu leicht für die Menschen, sich zu kultivieren. Wie hätten sie dann das Fa erhalten? Alle würden sich in deiner Schule kultivieren, es gäbe nur diese deine Schule, wie könnte dann geprüft werden, ob die Schüler standhaft bei deinem Fa bleiben oder nicht? Deshalb werden normalerweise häretische Fa auch verbreitet, wenn ein orthodoxes Fa verbreitet wird. Es kommt nur darauf an, in welche Türe man eintritt. Das Erleuchtungsvermögen des Menschen wird dadurch beurteilt, dass es während deiner Kultivierung immer Menschen geben wird, die zu dir kommen: Komm mit mir und übe dieses, komm mit mir und übe jenes; ah! Ich habe jetzt gutes Qigong gelernt und so weiter. Man wird dich nötigen und prüfen, so etwas wird garantiert auftauchen. Während deiner Kultivierung wird es so etwas von Anfang bis Ende geben, um dich abzubringen. Warum kümmern wir uns nicht um solche Sachen? Der Fashen kann sich um alles kümmern. Warum kümmert er sich nicht darum? Eben weil die Dämonen ausgenutzt werden, um das Herz des Menschen zu prüfen, um zu sehen, ob du bei diesem Fa von der Wurzel her standhaft bleibst oder nicht. Buddha zu kultivieren ist eben ernsthaft, deshalb wird es so etwas geben.

Ich habe also schon sowohl das Gute als auch das Schlechte erklärt. Selbst die orthodoxen Religionen können jetzt die Menschen nur sehr schwer erlösen, geschweige denn die häretischen! Manch eine putzt sich wie ein Model heraus und wird von Menschen getragen; sie wird überallhin getragen, um Geld zu verlangen, und die Menschen glauben sogar an sie, Menschen sind doch wirrköpfig! Wenn einer das Fa nicht erhalten hat, wird er leicht betrogen.

Frage: Wie ist das mit dem Gedankenkarma?

Antwort:Bei manchen werden unbewusst schlechte Gedanken im Kopf entstehen. Wir kultivieren ein orthodoxes Fa. Ich tue diese Sache, wobei ich dem Prinzip folge, die Verantwortung für die Gesellschaft, für die Menschheit und für die Menschen zu tragen. Er weiß auch, dass es gut ist; aber im Kopf schimpft er auf mich, ihm wird auch noch gesagt, er solle es nicht glauben, all dies sei falsch. Warum ist das so? Denn der Mensch hat neben dem Karma an seinem eigenen Körper auch noch das Gedankenkarma. Alle Gegenstände haben Leben, das Gedankenkarma auch. Wenn du praktizieren willst, müssen deine Gedanken gereinigt werden; die schlechten Gedanken, die Menschen beschimpfen wollen, die gebildeten Anschauungen und alle verschiedenen Arten Karma, die Leben um Leben entstanden sind, werden beseitigt. Wenn sie beseitigt sind, dann erst kann deine ursprüngliche Natur auftauchen. Sobald du dich kultivierst, musst du sie, also diese Gedanken, die Menschen beschimpfen wollen, beseitigen, sie machen da aber nicht mit. Wie könnten sie zulassen, dass sie sterben müssen? Dann reagieren sie in deinem Kopf: All dies ist falsch, beschimpfe ihn, schimpf doch. Je mehr du praktizierst, desto schlimmer schimpfen sie; so entstehen im Kopf Schimpfworte, sehr schmutzige Worte. Ich sage dir: Dem Wesen nach sind sie nicht du, sie sind Karma, sie sind Gedankenkarma. Du musst es unbedingt verdrängen. Bei unserem Kultivierungsweg kultivierst du dich selbst; wenn du dir selbst in deinem Bewusstsein nicht im Klaren bist, sobald die Schimpfworte entstehen und du im Herzen nicht standhaft bleibst, wird dein Hauptbewusstsein ihnen folgen, du praktizierst dann nicht mehr weiter und bleibst auch nicht mehr standhaft. So kümmern wir uns auch nicht mehr um dich. Denn wir erlösen eben dich; wenn es für dich keine Hoffnung mehr gibt, erlösen wir dich auch nicht mehr.

Früher gab es so etwas sehr oft. In China traten diese Gedanken bei manchem sehr heftig auf. Sie schimpften sehr heftig, und er konnte sie einfach nicht verdrängen. Am Ende sagte er: Ich fühle mich dem Lehrer gegenüber schuldig! Ich beschimpfe auch noch den Lehrer, mein Karma ist zu groß, ich will nicht mehr leben. Er wollte seine Kehle mit einem Messer durchschneiden. Natürlich sollst du das nicht versuchen. Das Messer konnte einfach nicht ins Fleisch schneiden, es tat nicht weh und hat auch nicht geblutet. Er hat sich darüber geärgert und ging zum Betreuer und fragte ihn. Er sagte: Im Kopf beschimpfe ich dauernd den Lehrer, was soll ich tun? Als der Betreuer sah, dass er so war, las er ihm das Fa vor, und er fand es sehr gut. Später fragte er mich danach, ich sagte ihm: Eigentlich schimpfte dein Karma, nicht du, du sollst keine einzige gedankliche Belastung haben, weil nicht du es warst, der mich beschimpfte, sondern das Karma. Aber dein Hauptbewusstsein muss sich darüber im Klaren sein und es verdrängen, du musst es so gut wie möglich verdrängen und es nicht schimpfen lassen. Wenn du es zu verdrängen und zu unterdrücken versuchst, kann mein Fashen das schon wissen. Denn er weiß alles, was du machst; bevor du schimpfst, weiß er es schon. Das ist auch eine Prüfung für dich, eine Prüfung, ob dein Hauptbewusstsein standhaft bleiben kann oder nicht. Wenn du standhaft bleibst, wird mein Fashen dieses Karma nach einer gewissen Zeit für dich beseitigen. Da dieses Gedankenkarma deine Kultivierung unmittelbar stört und dein Erleuchtungsvermögen unmittelbar beeinflusst, werden wir es beseitigen. Merkt euch das. Wenn dieses Problem auftaucht, sollt ihr es erkennen.

Frage: Ich habe eine Frage über das Praktizieren und den Zusammenhang zwischen den Übungen und dem Xinxing. Ist es so, dass das Xinxing dadurch erhöht werden kann, wenn die Übungen mehr praktiziert werden?

Antwort:Dazwischen gibt es keinen direkten Zusammenhang, aber die Übungen sind auch ein entscheidender Aspekt für die Vollendung, sie sind auch sehr wichtig. Bei unserem Kultivierungsweg veredelt das Fa die Menschen. Wenn du nicht praktizierst - wenn du schläfst, arbeitest oder isst, veredelt dich das Fa, vierundzwanzig Stunden lang veredelt es dich ununterbrochen, dadurch wird die Zeit des Praktizierens zu deinen Lebzeiten verkürzt und es wird ermöglicht, dass du so schnell wie möglich zur Vollendung kommst. Warum wurde sonst vorhin gesagt, dass man dich in diesem Leben zur Vollendung kommen lässt? Es muss so gemacht werden. Was die Bewegungen unseres Praktizierens angeht, ist es in Wirklichkeit nicht so wie bei anderen Kultivierungswegen, bei denen die Kultivierungsenergie wächst, wenn man praktiziert, und die Kultivierungsenergie nicht wächst, wenn man nicht praktiziert. Wenn du praktizierst, werden alle Mechanismen, die Mechanismen sowohl im Körper als auch außerhalb des Körpers verstärkt, die ich für dich eingesetzt habe. Du verstärkst dabei diese Mechanismen. Warum sage ich, dass die Hände sich nicht so wie beim Begießen des Qi in den Scheitel oder beim Abgeben und Aussenden des Qi bewegen, sondern die Handflächen beim Bewegen immer zum Körper zeigen sollen? Denn ich habe außerhalb deines Körpers Qi-Mechanismen gesetzt; wenn sich deine Hände den Qi-Mechanismen entlang bewegen, haben deine Hände beim Praktizieren starke Energie und verstärken die Qi-Mechanismen, das heißt, du verstärkst die Mechanismen. Beim Überkreuzen der Hände vor dem Unterbauch werden die Mechanismen am Elixierfeld verstärkt; und wenn du dich streckst, werden die bewegenden Mechanismen verstärkt. Bei unserem Praktizieren werden also die Mechanismen verstärkt, die dir ermöglichen, für längere Zeit und vierundzwanzig Stunden lang unaufhörlich zu praktizieren. Sie werden dabei verstärkt. Das Praktizieren ist ein Mittel zur Vollendung. Aber es ist nicht absolut, es ist ein Hilfsmittel zur Vollendung. Aber das Praktizieren ist auch sehr wichtig. Dass die Dinge, die in dieser Schule herauskultiviert werden, keine Abweichungen erleiden, hat auch unmittelbar etwas mit dieser Reihe von Dingen und diesen Übungsbewegungen zu tun. Denn wir haben auch noch Dinge der Techniken und Dinge, die das Leben umwandeln und den Menschen ermöglichen, lange zu leben und den Körper zu kultivieren, und auch noch die Verstärkung der Kultivierungsfähigkeiten und so weiter. Dafür haben die Übungsbewegungen gewisse Wirkungen. Zuerst sich kultivieren, dann praktizieren; die Kultivierung steht an erster Stelle, das Praktizieren an zweiter. Aber wenn du in dieser Schule zur Vollendung kommen willst, musst du sowohl dich kultivieren als auch praktizieren.

Frage: Beim Praktizieren kann ich außer weißem Licht keine anderen Erscheinungen sehen. Wenn ich das Bild vom Lehrer sehen will, kann ich es schon sehen. Ist das eine Illusion?

Antwort:Diese Frage werde ich in zwei Punkten beantworten. Bei denjenigen, deren Himmelsauge nichts sehen kann, könnte es auch sein, dass sie zu noch höheren Ebenen durchbrechen. Denn diejenigen, die ein sehr hohes Erleuchtungsvermögen haben und sich sehr hoch kultivieren können, lässt man noch weniger sehen, und so können sie sich schneller kultivieren. Er verirrt sich im Leiden und erkennt es im Nebel, deshalb wird er sich doppelt erhöhen, wenn er genauso viel Leiden ertragen hat. Das ist etwas anderes. Es kann sein, dass er sich noch höher kultivieren wird.

Der andere ist: Du sagst, dass du nichts gesehen hast; in Wirklichkeit hast du schon gesehen. Du hast unbewusst gesehen, dass das weiße Licht deinen Körper anstrahlt. Außerdem kannst du schon sehen, wenn du manchmal sehen willst. Eigentlich hast du es wirklich gesehen, aber du hältst es für Illusion. Viele Menschen halten es für eine Vorstellung, wenn sie etwas sehen können. Ich sage euch, wenn die Augen des Menschen etwas sehen - du bist schon daran gewöhnt und denkst, dass die Augen es sehen. Aber hast du darüber nachgedacht, dass das, was du siehst, durch die Sehnerven an dein Gehirn geleitet und dass die Bilder dort abgebildet werden, es wird im Gehirn abgebildet, welche Gegenstände du siehst. Und deine Augen sind nur so etwas wie das Objektiv eines Fotoapparates, sie selbst können Dinge nicht analysieren und abbilden, sondern das Gehirn bildet die Bilder ab. Da das Gehirn die Bilder abbildet, werden die Dinge, die wir mit dem Himmelsauge sehen, und die gedanklichen Vorstellungen des Menschen alle im Gehirn abgebildet. Beim Denken denkst du mit dem Gehirn; wenn du etwas siehst, bildet es sich auch im Gehirn ab. So glauben manche, es wären Vorstellungen, wenn sie etwas sehen können. Aber das ist nicht dasselbe. Denn das, was du durch Vorstellungen siehst, kann nicht so wahr und klar aussehen, es kann sich nicht bewegen, es ist ein festes Bild. Aber das, was du wirklich siehst, bewegt sich. Wenn du langsam daran gewöhnt bist und es auf diese Weise weiter siehst, wenn du für eine längere Zeit langsam daran gewöhnt bist, wirst du allmählich feststellen, dass du es wirklich siehst; und du kannst es vielleicht besser nutzen.

Als früher manche Daoisten ihre Schüler trainierten, ließen sie sie mit Absicht sich etwas vorstellen, denn sie kannten diesen Zusammenhang, ihre Kultivierungsfähigkeiten wurden ja trainiert. Vor seinen Augen gab es keinen Apfel, ihm wurde aber gesagt, dass ein Apfel vor seinen Augen läge und wie der Apfel aussähe. Der Meister sagte das zu ihm. In Wirklichkeit gab es keinen Apfel, er wurde trainiert, den Apfel riechen zu können. Daraufhin würde er das Gefühl haben, dass er den Apfel sähe und wie er aussähe, auf diese Weise wurde er trainiert, denn all dies bildet sich im Gehirn ab. Manche können diese Frage nicht erklären. Also, was du dir vorstellst, bewegt sich nicht; und das, was du siehst, bewegt sich.

Frage: Einmal nachts im Traum habe ich etwas sehr Furchtbares gesehen, ich habe nicht an Sie gedacht, sondern an die Dinge des Tantrismus. Aber ich kultiviere Falun Dafa sehr fromm. Wenn mir also eines Tages etwas passiert und mein Ende da ist, würde ich dann den Urgeist auch nicht mehr haben?

Antwort:Der Grund ist, dass du das Buch kaum gelesen hast. Obwohl du jetzt Falun Dafa kultivierst, gibt es in deinen Gedanken die Dinge des Tantrismus immer noch, deshalb hast du im Traum an den Tantrismus und nicht an den Dafa gedacht. Jemand hat mich gefragt, was zu tun ist, wenn er auf etwas Lebensgefährliches stoßen würde. Ich sagte: Man lässt dich nicht auf das stoßen, was mit deiner Kultivierung nichts zu tun hat, , du wirst garantiert nicht auf so etwas stoßen. Auf das, was mit deiner Kultivierung zu tun hat, wirst du also stoßen. Wenn du heute dein Leben wirklich verloren hättest, dann hieße das, dass sich keine Kultivierungsschule um dich gekümmert hat und du dich überhaupt nicht kultiviert hast. Die Religionen vertreten aber die Meinung, dass Leben mit Leben gesühnt werden müsste; sie meinen, wenn man sich in einem Leben nicht erfolgreich kultivieren kann, wird man sich im nächsten Leben weiter kultivieren, nachdem Leben mit Leben gesühnt ist; so reden sie davon. Aber wir reden hier nicht davon, wir reden davon, dass wir solche Probleme bei dir nicht auftauchen lassen können. Wenn du wirklich mein Schüler bist, lässt man dich keinesfalls auf Lebensgefahr stoßen.

Frage: Damals wusste ich nicht, dass es ein Traum war.

Antwort:Du übtest damals den Tantrismus und hast dich auch nicht wirklich kultiviert, also hat es keine Wirkungen gegeben, deshalb kümmerte sich niemand um dich. Mancher sagte, dass er im Traum Geld auf dem Boden liegen gesehen und es in seine Tasche gesteckt habe. In Wirklichkeit sind solche Träume Prüfungen für die Menschen, um zu sehen, ob dein Xinxing solide kultiviert ist oder nicht. Mancher Kultivierende sagt, dass er es am Tage gut machen kann, im Traum aber nicht. Der Grund dafür ist, dass er in der Tiefe seines Denkens noch nicht solide kultiviert ist. Im Traum wird geprüft, ob er sich solide kultiviert hat oder nicht, deshalb wird so etwas auftauchen. Sei auch nicht so traurig, wenn so etwas aufgetaucht ist und du es nicht gut gemacht hast; wenn du darauf achtgibst, dann musst du es unbedingt gut machen, in Zukunft wird es gut sein.

Frage: Lehrer Li, als du in China Kurse gabst, hast du für sie den Falun eingesetzt. Hast du für uns den Falun auch eingesetzt, wenn wir heute deinen Kurs hören? Eine weitere Frage, die Geisteskranken werden nicht zur Kultivierung angenommen; gibt es aber Methoden für diejenigen, die nur leichte Probleme im Gehirn haben?

Antwort:Ich beantworte zuerst die erste Frage. Denn ich habe gesagt, in diesem Buch gibt es bei jedem Schriftzeichen meinen Fashen, jedes Schriftzeichen hat die Gestalt meines Fashen. Jedes Schriftzeichen hat die Gestalt des Buddhas. Ich habe unzählige Fashen, meine Fashen sind nicht in Zahlen zu rechnen. Ihr wisst, Buddha Shakyamuni hat gesagt, dass Buddha Amitabha zwei Millionen Fashen haben soll. Meine Fashen sind so viele, dass sie nicht in Zahlen zu rechnen sind, unzählig. Ganz gleich, wie viele Menschen es auch sein mögen, ich kann mich darum kümmern; auch um die gesamte Menschheit kann ich mich kümmern. Wir haben natürlich nur auf die Kultivierenden Wirkung. Um diejenigen, die sich nicht kultivieren, und um die Dinge der Gesellschaft kümmern wir uns nicht. Deshalb weiß mein Fashen, wenn du dich kultivieren willst, sobald dein Gedanke erscheint. Noch eins: Du siehst zwar, dass mein jetziger Körper der fleischliche Körper eines gewöhnlichen Menschen und nur so groß ist, aber in einem anderen Raum nebenan wirst du schon sehen, dass mein Körper viel größer als ich ist. In jedem Raum, Raum für Raum ist mein Körper größer, jeder ist größer als der andere, jeder ist größer als der andere. Der größte Körper von mir ist also unbeschreiblich groß. Viele Lernende haben für Sekundenbruchteile einen meiner sehr großen Körper gesehen. Sie sagten: Lehrer, ich stand vor deiner Zehe und konnte die obere Seite der Zehe nicht sehen. Also so ein großer Körper, überleg mal, der gesamte Erdball befindet sich auch hier; wo auch immer du sein magst, ich kann mich um dich kümmern. Muss ich unbedingt vor dir sein, damit der Falun eingesetzt werden kann? Auch wenn ich nicht vor dir bin, kann er eingesetzt werden. Auch wenn ich nicht bei dir bin, bin ich bei dir.

Bei deiner zweiten Frage handelt es sich um die Schizophrenie. Ganz gleich, ob es leicht oder schwer ist, wir haben eindeutig festgelegt: Wir sind dagegen, dass sie praktizieren. Unser Kultivierungsweg ist anders als die anderen, wir erlösen nur die Menschen selbst. Wenn der Mensch selbst nicht zu erlösen ist, geben wir es keinem anderen. Wir setzen die Kultivierungsenergie direkt in dir selbst ein, wir erlösen nur deinen Haupt-Urgeist, wir erlösen nur dich selbst. In der Geschichte hat es so etwas noch nie gegeben. In der Geschichte wurde dein Neben-Urgeist erlöst, ganz gleich, ob es im Tantrismus oder in den anderen Religionen war. Hier habe ich ein uraltes Rätsel offengelegt. Als ich damals das Rätsel enthüllen wollte, stieß ich auf sehr großen Widerstand. Aber nachdem die Welt in Zukunft wieder schön geworden ist, werden viele Buddhas wieder auf die Welt kommen, um Menschen zu erlösen. Nicht nur ich, sondern auch sie werden den Haupt-Urgeist der Menschen erlösen. Diese Sache ist von mir geändert und umgedreht worden. Denn wenn der Haupt-Urgeist des Menschen erlöst wird, ist das für die Stabilität der Moral der menschlichen Gesellschaft unmittelbar von Vorteil. Wenn der Neben-Urgeist erlöst wird, kann man sich selbst nicht kultivieren, man ist nicht in der Lage, sich zu kultivieren. Selbst wenn du in die Religion eintrittst, bleibt die Gesellschaft so wie sie ist; das hat keine große Wirkung auf die Gesellschaft. Wenn der Haupt-Urgeist des Menschen also erlöst wird, wird er in der Gesellschaft ein guter Mensch sein, ganz gleich, ob er sich kultiviert oder nicht; und das ist vorteilhaft für die Gesellschaft. Die Geisteskranken haben ein unklares Bewusstsein, wir können sie nicht erlösen. Wir erlösen diejenigen, die ein klares Bewusstsein haben. Bei denjenigen, die ein unklares Bewusstsein haben, werden die Dinge, die wir ihnen gegeben haben, morgen von anderen genommen. Ob er praktiziert oder nicht - er kann noch weniger unsere Vorschriften einhalten, keine zweite Schule, wobei dieses und jenes nicht geübt werden soll. Denn die Kultivierung zum Buddha ist eine sehr ernsthafte Angelegenheit, er kann all dies nicht erreichen, deshalb können wir ihn nicht erlösen. Mancher will unbedingt, dass er es lernt, dann muss dieser die Verantwortung tragen, wenn Probleme auftauchen. Wenn er beim Praktizieren Probleme bekommt, wird er sagen, dass er durchs Praktizieren des Falun Dafa sie bekommen habe. Wir lehren die Geisteskranken überhaupt nicht, das ist sicher. Er ist ein gewöhnlicher Mensch, deshalb wird er Krankheiten und Probleme bekommen. Vielleicht tauchen bei ihm Probleme auf, wenn er am Übungsplatz ist und praktizieren will. Das ist aber nicht wegen des Praktizierens, sondern zu dieser Zeit sollte er einen Rückfall bekommen.

Frage: Die Menschen der ganzen Menschheit sind gleich. Im Osten wurde der Buddhismus popularisiert, im Westen das Christentum, zwischen ihnen gibt es so einen großen Unterschied. Der Buddhismus ist im Westen sehr schwach. Sind sie etwa zwei Systeme?

Antwort:Warum ist es im Westen das Christentum, und im Osten der Buddhismus? Warum sind die östlichen Religionen und die Westlichen anders und warum gibt es sehr große Unterschiede dazwischen? In Wirklichkeit gehört das Christentum auch zum Bereich des buddhistischen Systems. Nur die Unterschiede zwischen den Menschen, den Kulturen und den Himmelskörper-Kulturen führen dazu, dass das Aussehen und die Gestalt der Menschen unterschiedlich sind, die Denkweisen unterschiedlich sind, das heißt, die Maßstäbe und die Eigenschaften der Menschen sind unterschiedlich. Das führt dazu, dass die Kultivierungsmethoden zum Buddha, die Auffassung der Erkenntnisse und das Verständnis für die Gottheiten auf hohen Ebenen unterschiedlich sind. Dem Wesen nach sind sie gleich, dem Wesen nach befinden sie sich alle auf der Ebene des Buddhas. Jesus befindet sich dem Wesen nach auf der Ebene des Tathagatas. Aber wegen der Unterschiede der Kulturen, der Denkweisen und der Gestalt wurde er nicht Buddha genannt, im Osten werden sie Buddhas genannt. Natürlich, die Unterschiede an der Gestalt, die Verschiedenheit an der Gestalt - die Menschen im Himmelreich von Jesus tragen Gewänder aus weißem Stoff, während die Menschen in den Welten der Buddhas Gewänder aus gelbem Stoff tragen. Die Haare sind auch anders, der größte Unterschied besteht bei den Haaren. Die Daoisten wickeln und binden ihre Haare auf den Kopf; die Arhats im buddhistischen System haben einen kahlen Kopf; die Bodhisattvas haben den Haarschnitt, wie ihn die Frauen in den alten Zeiten Chinas hatten. Warum? Die Anzüge in den alten Zeiten Chinas waren denen der Himmelsmenschen gleich. In Wirklichkeit waren ihre Aufmachungen denen der Menschen in den Himmelreichen, in den himmlischen Welten gleich. Im Westen war es genauso, ihre Aufmachungen waren denen der Menschen in ihren Welten der Himmelreiche gleich. So waren die Menschen. Natürlich, die heutigen modischen Kleidungen haben neue Gestalten, in Wirklichkeit sind die Kleidungen, die die modernen Menschen tragen, am schlechtesten und hässlichsten.

Warum gibt es in der Welt der Weißen keinen Buddhismus? Und warum gibt es in der Welt der östlichen Menschen kein Christentum? Streng genommen, gibt es sie nicht. Ich erinnere mich daran, dass in der „Bibel“ oder in ähnlichen Büchern sowohl Jehova als auch Jesus damals gesagt hatten: Geht nicht nach Osten. Es gab noch andere Worte, ich erinnere mich nur an diesen einen Satz: Geht nicht nach Osten. Sie sagten ihren Schülern, dass sie es im Osten nicht verbreiten sollten. Ihre Schüler hatten nicht auf sie gehört und kamen mit den Eroberungsarmeen nach Osten. Dadurch war ein Problem entstanden. Die Rassen - die Menschenrassen in der Welt dürfen nicht gemischt werden. Heute sind die Menschenrassen gemischt, und das hat ein sehr ernstes Problem mit sich gebracht. Nachdem sie vermischt worden sind, haben sie keine entsprechenden Beziehungen mehr mit denen da oben, sie haben ihre Wurzel verloren. Die gemischten Rassen haben ihre Wurzel verloren, das ist so, als ob sich in den Himmelreichen keiner mehr um sie kümmert, sie gehören nirgendwo mehr hin und werden nirgendwo mehr aufgenommen. Also du siehst, dass früher Wüsten, also Niemandsland zwischen den europäischen und asiatischen Kontinenten waren. Als die Verkehrsmittel noch nicht entwickelt waren, war es sehr schwer, herüber zu kommen. Mit dem Fortschritt der modernen Mittel ist all dies durchbrochen, deshalb vermischen sich die Menschenrassen immer mehr und sind chaotisch, das wird ernsthafte Folgen mit sich bringen. Natürlich rede ich nicht mehr über so etwas. Das heißt, die da oben erkennen diese gemischten Rassen nicht an.

Was ich eben erklärt habe heißt, dass die Menschenrassen die entsprechenden Beziehungen zu denen da oben haben. Die weißen Menschen da oben nehmen in dieser Welt, in diesem Kosmos einen kleinen Anteil ein, einen sehr kleinen Anteil. Dort ist ihr Himmelreich. Und die gelbe Rasse, die Welten der Buddhas und die Welten der Daos sind sehr zahlreich, sie füllen fast den ganzen Kosmos aus. Die Tathagata-Buddhas sind so zahlreich wie die Sandkörner im Ganges, sehr viel, sehr groß. Von den Menschen, die die Gestalt der gelben Menschen haben, gibt es in diesem Kosmos dann besonders viele, also die Menschenrassen da oben entsprechen denen da unten. Die Worte von Jesus „Geht nicht nach Osten“ bedeutete eigentlich: „Sie gehören nicht zu uns.“ Jesus sagte ihnen, dass sie es nicht im Osten verbreiten sollten; ich habe auch festgestellt, dass es im Himmelreich von Jesus keine östlichen Menschen gibt. Sehr traurig! In den Neuzeiten hörten die Menschen nicht mehr auf ihren Herrn, die östlichen Menschen hörten auch nicht mehr auf den Buddha, deshalb haben die Menschen diese Dinge durcheinandergebracht. Ich habe auch festgestellt, dass es in den Welten der Buddhas früher keine Weißen gab. Aber warum verbreite ich dieses heute an die westlichen Menschen? Weil das, was ich verbreite, die Grundsätze des Kosmos sind, die Grundsätze des ganzen Kosmos sind. Jeder der Weißen, der sich in diesem meinem Dafa erfolgreich kultiviert hat, hat die gleiche Gestalt und die gleiche Kultivierungsform wie die der Menschen im Himmelreich von Jesus; so sieht er aus, nachdem er sich erfolgreich kultiviert hat. Und nachdem die gelben Menschen sich erfolgreich kultiviert haben, haben sie die Gestalt der Buddhas. Deshalb kann ich beide Arten Menschen erlösen. Denn das Fa, das verbreitet wird, ist schon sehr groß, ich sage euch auch..., so ein großes Tor wurde noch nie geöffnet, aber das hat auch seine Gründe.

Frage: Lehrer, wie ist das mit den Mischlingen, von denen Sie gesprochen haben?

Antwort:Eben habe ich die Sache der Mischlinge erklärt, dabei habe ich der Menschheit ein Himmelsgeheimnis gesagt. Das heißt aber nicht, dass wir irgendetwas machen wollen. Ich sage, dass ich eine noch größere Sache getan habe; die Mischlinge kann ich auch erlösen, aber nur in dieser einen Periode kann ich sie erlösen. Obwohl die östlichen und die westlichen Menschen alle auf der Erde leben, gibt es zwischen dem Osten und dem Westen ein Ding als Trennung, und die Menschen wissen nichts davon. Ihr wisst, dass die östlichen Menschen sagen, der Laut von „Jiu“ (neun) sei gut, also „Chi Jiu“ (dauerhaft); und das „Ba“ (acht) klingt ähnlich wie „Fa“, also „Fa Cai“ (reich werden). Tatsächlich kann das ein bisschen Wirkung haben. Also so etwas wie Feng Shui und die geographischen Begebenheiten lesen und so weiter, was im Osten verwendet wird, funktioniert im Westen nicht, sie haben keine Wirkung, auf die Weißen haben sie keine Wirkung. Und die Sterndeutungen und gewisse Phänomene, von denen die Weißen reden, haben auch keine Wirkung auf die östlichen Menschen. Mancher findet, dass sie Wirkung haben, aber das ist nur sein Gefühl, in Wirklichkeit haben sie keine Wirkung. Warum? Weil es in der Biosphäre der Weißen besondere materielle Faktoren bei der Zusammensetzung ihres eigenen Raumes gibt, während es in der Biosphäre der östlichen Menschen besondere Substanzen bei der Zusammensetzung ihres Lebens gibt. Die Zusammensetzung des menschlichen Lebens ist von diesen Dingen durchzogen, deshalb ist es auf den beiden Seiten unterschiedlich. Nachdem sich die Menschen vermischt haben, siehst du, dass das geborene Kind ein Mischling ist; aber im Leben dieses Kindes gibt es eine Trennung. Wenn es getrennt wäre, wäre es sowohl vom Körper her als auch vom Verstand her nicht mehr vollständig, es wäre ein körperlich unvollständiger Mensch. Die moderne Wissenschaft weiß, dass die Folgegeneration schlechter als die vorhergehende ist. Dieser Zustand wird also verursacht. Natürlich, wenn sich dieser Mensch kultivieren will, kann ich das tun; ich kann das erledigen. Für einen gewöhnlichen Menschen aber, der sich nicht kultiviert, darf das nicht beliebig getan werden.

Frage: Wenn ich beim Praktizieren das Qi abstoße (Übungsanweisung „Chong“ bei der dritten Übung), spüre ich, dass meine Handflächen warm werden. Ich finde, dass es so etwas bei keinem anderen Kultivierungsweg gibt. Wenn ich praktiziere, scheint es mir, als ob ich eine Bodhisattva wäre, und als ob ich allein zwischen Himmel und Erde stünde. Ist das richtig?

Antwort:Beim Praktizieren sollst du keinen einzigen Gedanken hineinmischen. Beim Tantrismus kultiviert man sich so: Ich bin ein Buddha. Er ist es eigentlich nicht, hat sich sein fleischlicher Körper geändert? Nein. Wer wird denn geändert, wenn er sich in Zukunft erfolgreich kultiviert hat? Der Neben-Urgeist. Bei der Verbreitung dieses Fa habe ich dir schon gesagt, dass ich den Haupt-Urgeist erlöse. Wenn sich dein Neben-Urgeist also erfolgreich kultiviert hat, musst du nach wie vor der Sechs-Wege-Reinkarnation unterliegen. Wenn sich die beiden Leben trennen, weißt du gar nichts davon. Es ist normal, dass die Handflächen warm werden.

Frage: Darf man überhaupt keinen Gedanken bei der Kultivierung des Dafa hineinmischen?

Antwort:Es gibt keine einzige Gedankenaktivität, jeder Gedanke ist Eigensinn.

Frage: Zwei Fragen: Bei der ersten handelt es sich um die Frage über die östlichen und die westlichen Menschen, die der Lehrer eben erklärt hat. Angenommen, viele Menschen, die früher eigentlich östliche Menschen waren, werden aber bei der Reinkarnation als Westliche wiedergeboren. Was ist dann zu tun?

Antwort:Macht nichts. Dabei gibt es zwei Situationen: Wenn dieser Mensch ohne bestimmtes Ziel gekommen ist, ändert er sich mit diesem seinem Körper, und wir ändern eben diesen Menschen; wenn er mit einem bestimmten Ziel gekommen ist, dann ist das eine andere Sache; das ist eine andere Situation.

Außerdem sage ich euch, ihr solltet bei der Verbreitung dieses Fa auch einmal auf die Methoden achten. Wenn er daran interessiert ist und zum Lernen kommt, dann hast du auch Kultivierungsenergie und De gesammelt. Das ist auch eine Sache mit grenzenloser Kultivierungsenergie und De. Aber eins noch: Wenn er es nicht lernen will, du ihn aber unbedingt zum Lernen überreden willst und ihn zum Lernen herschleppst, dann sage ich, dass das nicht gut ist. Denn wenn er Buddha nicht kultivieren will, kann der Buddha auch nichts machen. Was die Menschen haben wollen und sich wünschen, da haben sie selbst das Sagen. Zum Guten zureden, zum Guten zureden, du kannst ihm das sagen, aber du sollst ihn nicht dazu zwingen. Ich sage euch, wir zwingen niemanden zum Lernen. Außerdem sollen unsere zukünftigen Betreuer oder Zuständigen bei der Arbeit keine administrativen Mittel verwenden. Alle sind Kultivierende, deshalb sollen wir andere mit dem Fa überzeugen. Alle lernen das Fa. Wenn ein Betreuer irgendetwas nicht gut oder falsch gemacht hat und die Lernenden das sehen, dann sagen sie, dass etwas bei seinem Xinxing nicht in Ordnung ist. Deshalb werden die anderen nicht mitmachen, wenn er etwas falsch macht. Warum? Weil alle das Fa lernen und nicht nach den eigenen Anschauungen von irgendjemandem handeln, sondern nach den Anforderungen des Fa. Natürlich werden wir dich genau so behandeln; wenn du es lernen willst, lernst du es; wenn du es nicht mehr lernen willst, dann gehst du. Wir werden niemandem schaden. Wenn du sagst, dass du es nicht mehr lernen willst, dann lernst du es halt nicht mehr. Wenn du es lernen und dich kultivieren willst, tragen wir die Verantwortung für dich, das können wir garantieren. Von der Form her ist es locker, aber Buddha kultivieren ist eine ernsthafte Angelegenheit. Denn wir können nicht zulassen, dass so ein großes und ernsthaftes Fa eine einzige Abweichung erleidet. In der Geschichte wurde an die Menschen noch nie so etwas Großes weitergegeben. Du sitzt nun hier und denkst, dass du auf natürliche Weise so gekommen bist; es scheint, als ob du gekommen bist, sobald jemand dir das sagte. Ich sage dir, du hast sehr wahrscheinlich eine Schicksalsverbindung. Irgendwann wurde diese Schicksalsverbindung verursacht. Es gibt sehr wenige Menschen, die ohne Schicksalsverbindung und ohne Grund hierher gekommen sind. Ich denke, es gibt kaum noch etwas zu fragen, auch wenn ihr weitere Fragen stellt. Alle Antworten auf eure Fragen könnt ihr im Fa finden.

Frage: Es geht um die Frage von „keine zweite Schule“ bei der Kultivierung. Ich denke, dass manche beim Lernen des Falun Dafa vielleicht andere Dinge hineinmischen, überdies gibt es auch noch Dinge mancher anderer traditioneller Techniken......

Antwort:Buddha kultivieren ist eine ernsthafte Angelegenheit. Es heißt nicht, dass du das I-Ging oder die „Acht Trigramme“ nicht erforschen darfst. Ich denke, die Zeit für die Kultivierung ist begrenzt; wenn du mit deiner Zeit den Falun deutlich erforschen kannst, einfach großartig, nichts ist größer als er. Die Grundsätze der „Acht Trigramme“ und viele Dinge der Techniken, die man in der Gesellschaft der gewöhnlichen Menschen kennt, gehen nicht über das Milchstrassensystem hinaus. Aber dieser Kosmos ist so groß, dass du noch nicht einmal wissen kannst, wie groß er ist. Dreitausend Kosmen, die diesem unserem Kosmos gleich sind, bilden einen größeren Kosmos. Dreitausend Kosmen mit größerem Umfang bilden einen Kosmos mit einem noch größeren Umfang; die Gottheiten und Buddhas darin sind so zahlreich, dass sie nicht gezählt werden können. Was zählt dann das Milchstrassensystem? Sehr klein. Überleg mal, als einer, der Dafa lernt: So ein großes Fa wird an dich weitergegeben, und ich denke, dass ein Kultivierender die Energie für so etwas nicht zu verschwenden braucht. Aber wenn so etwas dein Fachgebiet ist, bin ich auch nicht dagegen, weil das das Wissen unter den gewöhnlichen Menschen ist; und du kannst sie weiter lernen. Wenn du aber sagst, dass das dein Hobby ist, denke ich, dass du dieses Herz am besten loslässt! Ich muss die Verantwortung für dich tragen. Buddha kultivieren ist eine ernsthafte Angelegenheit. Setze also am besten deine Energie ein, dieses Fa zu erforschen, daraus kannst du unendlich viel Nutzen ziehen. Kein anderes Wissen kann damit verglichen werden.

Was das angeht, dass du etwas Mystisches und Geheimnisvolles unter den gewöhnlichen Menschen zeigen willst, sage ich, dass du so etwas noch weniger machen sollst. Denn all die niedrigen Wesen sind Gespenster. Wenn du nach so etwas trachtest, ist das einfach zu weit von diesem unserem Fofa entfernt! Außerdem ist das alles etwas Häretisches, sie sind doch Gespenster. Das noch zum Wahrsagen, das habe ich im Buch schon eingehend erklärt. Wenn du dich kultivieren willst, ist das eine ernsthafte Sache. Wenn ein Mensch Energie hat, können seine Worte eine Sache festlegen. Denn die Dinge der gewöhnlichen Menschen sind instabil; es ist vielleicht nicht so, aber du hast es so gesehen; wenn du es so sagst, wird es zur Tatsache, dann hast du etwas Schlechtes getan. Ein Kultivierender soll also mit noch höheren Maßstäben gefordert werden. Wenn du etwas Schlechtes tust, dann ist das keine normale Sache mehr. Ich reinige deinen Körper für dich; nur weil du dich kultivieren willst, tun wir das. Wenn du dich kultivieren willst, dann lege solche Dinge ab. Es ist am besten, sich in einem reinen und sauberen Zustand zu kultivieren.

Frage: Ich habe eine Besorgnis. Ich habe jetzt so eine gute Schicksalsverbindung, so dass ich Falun Dafa lernen konnte. Ich habe im „Band II“ gelesen, dass man ein Gelübde ablegen kann, um sich im nächsten Leben weiter zu kultivieren, wenn man sich in diesem Leben nicht erfolgreich kultiviert hat. Mein wahres Ziel ist, mich zur Vollendung zu kultivieren. Aber ich bin schon alt, was soll ich tun?

Antwort:Bei den älteren Menschen gibt es dieses Problem. Reicht seine Lebenszeit für die Kultivierung aus, obwohl sich einer bei unserem Kultivierungsweg sehr schnell kultivieren kann? Streng genommen, reicht sie für alle, ganz gleich, wie alt sie auch sind. Aber eins: Die normalen Menschen können sich nicht gut beherrschen; du sagst zwar, dass du dich gut beherrschen kannst, aber dem Wesen nach kannst du dich nicht gut beherrschen. Du hast dich nicht so hoch kultiviert und dein Herz hat so hohe Maßstäbe noch nicht erreicht, deshalb kannst du dich nicht gut beherrschen. Unser Kultivierungsweg ist ein Doppelkultivierungsweg von Körper und Geist. Während der Kultivierung wird dein Körper verändert und dein Leben verlängert. Bei einem Doppelkultivierungsweg von Körper und Geist wird das Leben während des Praktizierens verlängert, es wird während des Praktizierens verlängert. Theoretisch gesehen und streng genommen, reicht die Zeit für alle, ganz gleich, wie alt sie auch sind. Aber eins: Das Leben, das man durch Verlängerung bekommt, muss hundertprozentig für die Kultivierung eingesetzt werden, es ist nicht für das Leben unter den gewöhnlichen Menschen gedacht. Aber er weiß nicht, dass sein Leben verlängert worden ist; er kann sich nicht gut beherrschen und sich nicht hundertprozentig nach den Anforderungen an die Praktizierenden richten, und so ist er jederzeit in Gefahr, die Welt zu verlassen. Das ist das Problem, das den Menschen, die sehr alt sind, bevorsteht.

Aber, wenn er sich wirklich nicht erfolgreich kultiviert hat, nicht stetig vorangekommen ist, dann hat er nur drei Wege vor sich: Der erste ist, er kultiviert sich im kommenden Leben weiter. Mein Fashen wird sich um ihn kümmern, er kümmert sich auch um die Wiedergeburt; in welcher Familie er wiedergeboren werden soll, damit er das Fa erhalten kann, das wird auch arrangiert. Der zweite ist, du willst dich nicht mehr kultivieren, bei der Menschheit ist es zu leidvoll, dann gehst du zu der Ebene, zu der du dich kultiviert hast. Wenn du aus den Drei-Weltkreisen hinausgegangen bist, wirst du einer unter dem normalen Volk in einer Schicht des Himmels außerhalb der Drei-Weltkreise; wenn du nicht aus den Drei-Weltkreisen hinausgegangen bist, wirst du ein Himmelsmensch in einer Schicht des Himmels innerhalb der Drei-Weltkreise. Aber innerhalb der Drei-Weltkreise musst du in fünfhundert oder dreihundert Jahren wieder herunterkommen und reinkarniert werden; nur du genießt dort einige hundert Jahre Glück. Das ist ein Weg. Und der dritte ist, manche haben sich wirklich nicht schlecht kultiviert, aber den Maßstab trotzdem nicht erreicht; wegen ihres Verständnisses des Fa oder ihrer besonderen Beiträge können sie in die Falun-Welt gehen und einer unter dem normalen Volk in der Falun-Welt werden. Sie befinden sich auch außerhalb der Drei-Weltkreise und brauchen nicht reinkarniert werden. Das ist natürlich gut. Natürlich sind solche Menschen relativ selten, und die Anforderungen an sie sind relativ streng. Aber sie sind weder Buddhas noch Arhats oder Bodhisattvas, sie sind nur das normale Volk der Falun-Welt. So ist das. In Wirklichkeit hast du das Fa schon erhalten und deine Schicksalsverbindung, Buddha zu kultivieren, ist schon gesät worden.

Frage: Ich habe eine Frage, wie sind die Ebenen der Menschen zu unterscheiden?

Antwort:Ich habe das so gesagt, ich habe gesagt: „Hört ein edler Mensch das Dao, handelt er danach mit Fleiß.“ Hier habe ich die Worte von Laotse genommen. „Hört ein Durchschnittsmensch das Dao, nimmt er es halb an, halb zweifelt er; hört ein unedler Mensch das Dao, lacht er lauthals darüber.“ Was bedeutet das? „Hört ein edler Mensch das Dao“ bedeutet, dass dieser Mensch sich sofort kultivieren will, sobald er von der Kultivierung hört. Er glaubt auch daran. Es ist sehr schwer, einen solchen Menschen zu finden. Mit einem Satz springt er auf und kultiviert sich ohne Unterbrechung bis zum Ende. Das ist ein edler Mensch. „Hört ein edler Mensch das Dao, handelt er danach mit Fleiß.“ „Hört ein Durchschnittsmensch das Dao, nimmt er es halb an, halb zweifelt er.“ Was bedeutet das? Wenn er also sieht, dass alle es lernen, dann lernt er auch mit, er findet es dann auch gut. Wenn er aber beschäftigt ist, oder auf die umständlichen Dinge der gewöhnlichen Menschen stößt, dann vergisst er es. „Die anderen lernen es nicht mehr, dann lerne ich auch nicht mehr.“ Es ist ihm egal, ob er es lernt oder nicht. Das heißt „hört ein Durchschnittsmensch das Dao, nimmt er es halb an, halb zweifelt er.“ Er kann sich vielleicht erfolgreich kultivieren, vielleicht auch nicht. Ob einer sich erfolgreich kultivieren kann, hängt allein von ihm selbst ab. „Hört ein unedler Mensch das Dao, lacht er lauthals darüber.“ Wenn ein unedler Mensch das Dao hört: „Was kultivieren?“; lacht er darüber: „All dies ist Aberglaube, ich glaube nicht daran.“ Natürlich kann er sich noch weniger kultivieren, so ist das. Was das angeht, wie hoch sich einer kultivieren kann, denke ich, dass es allein davon abhängig ist, wieviel sein Herz ertragen kann. Wenn du aus dieser Türe hinausgehst und auf ein kleines Problem stößt, kannst du es schon nicht mehr ertragen. Ich erkläre es hier, und ihr alle findet es gut. Denn die Energie, die durch die Kultivierung des orthodoxen Fa entstanden ist, ist barmherzig und harmonisierend. Ihr fühlt euch hier also sehr wohl und hört mich gerne an. In Zukunft ist es bei eurer Kultivierung genauso, bei der orthodoxen Kultivierung ist es genauso. Aber sobald du aus der Türe hinausgehst, bist du ganz anders; in deinem Kopf tauchen wieder die Dinge auf, an denen die gewöhnlichen Menschen festhalten, und das sehr stark; ob kultivieren oder nicht, das hast du schon wieder vergessen - ich denke, das geht nicht.

Frage: Könnten Sie noch mal die Situation der Mischlinge erklären?

Antwort:Ich habe schon erklärt, wie das mit den Mischlingen ist. Ich habe nur von einer Erscheinung gesprochen, die in der End-Fa-Zeit aufgetaucht ist. Wenn du ein Mischling bist, liegt das natürlich nicht an dir, das liegt auch nicht an deinen Eltern. Die Menschheit hat ja diese chaotische Erscheinung verursacht, und so ein Zustand ist aufgetaucht. Die Gelben, die Weißen und auch die Schwarzen haben im Himmel ihre entsprechenden Nationen. Also um diejenigen, die nicht zu ihrer Nation, nicht zu ihnen gehören, kümmern sie sich tatsächlich nicht. Das ist eine Tatsache; es ist nicht so, dass ich hier irgendetwas erzähle, ich sage euch die Himmelsgeheimnisse. Die Mischlinge tauchen alle in der End-Fa-Zeit auf, das liegt auch nicht an den Menschen. Alle lassen sich von der Strömung treiben, niemand kennt das wahre Antlitz, und so sind sie heute bis dahin gekommen. Wenn du dich kultivieren willst, habe ich Methoden. Was das angeht, in welches Himmelreich du gehst, dafür müssen wir deine Situation anschauen. Von welchem Teil bei dir mehr übrigbleibt, zu dem werde ich dich mehr angleichen. Jedenfalls brauchst du dich nur kultivieren, kümmere dich nicht mehr darum. Wovor hast du denn noch Angst, wenn du das Fa schon erhalten hast? Früher habe ich das bei der Erklärung des Fa noch nie erklärt. Aber diese Sache soll den Menschen früher oder später gesagt werden.

Frage: Ist es nicht gut, wenn die ganze Menschheit vegetarisch lebt?

Antwort:Das geht nicht, das hast du dir ausgedacht. Der Himmel hat die Maßstäbe für das Leben der Menschen festgelegt, nur so sind sie Menschen. Das Fleisch übertrifft das Gemüse beim Kompensieren der Wärmeenergie für den menschlichen Körper, das ist sicher. Aber wenn man sich kultiviert, ist das anders.

Frage: Ich habe eine Frage: Gibt es einen konkreten Maßstab für die Ruhe, wenn wir die ruhige Meditationsübung praktizieren? Wenn der Haupt-Urgeist eines Dafa-Kultivierenden immer an sich selbst denkt, beeinflusst das das Versenken in die Meditation?

Antwort:Der Haupt-Urgeist und sich in die Meditation zu versenken sind zweierlei. Am Anfang kannst du unmöglich zur Ruhe kommen. Warum kann der Mensch nicht zur Ruhe kommen? Weil der Mensch zu viel Eigensinn hat; deine Geschäfte, dein Studium, deine Arbeit, die Konflikte zwischen den Menschen, dein Kind ist krank, oder niemand kümmert sich mehr um deine Eltern, es gibt keine Dinge in der Welt, an die du nicht denkst, in deinem Kopf hat alles ein großes Gewicht. Überleg mal, kannst du dann zur Ruhe kommen? Du setzt dich da hin und sagst zwar, dass du nicht an so etwas denkst, aber es kommt von selbst, deshalb gibt es keine Methode, mit der du zur Ruhe kommen kannst. So, wie ich im Buch geschrieben habe: Du sagst, dass du zur Ruhe kommen kannst, indem du den Namen des Buddhas rezitierst, das Herz beobachtest oder die Zahlen zählst - mit all diesem kannst du nicht zur Ruhe kommen. Sie sind Methoden, haben aber keine absolute Wirkung. Es sei denn, dass du den Eigensinn des gewöhnlichen Menschen allmählich leicht nimmst. Wenn du ihn leicht nimmst, kannst du auf eine natürliche Weise zur Ruhe kommen. Wenn du wirklich zur Ruhe kommen kannst, befindest du dich schon auf einer sehr hohen Ebene. Aber eins noch: Ist es so, dass diejenigen, die Falun Dafa kultivieren, den Mönchen gleich sind, die nichts mehr wollen und nichts Materielles mehr haben? Nein. Wir entsprechen bei der Kultivierung so gut wie möglich den gewöhnlichen Menschen, denn du bist in der Gesellschaft der gewöhnlichen Menschen, du sollst dich nicht eigentümlich verhalten; äußerlich bist du ein normaler Mensch, du sollst bei der Kultivierung also so gut wie möglich den gewöhnlichen Menschen entsprechen. Wenn die jungen Leute heiraten sollen, sollen sie heiraten; wenn du Geschäfte machen oder Beamter werden sollst, wird das alles nicht beeinflusst. Wir reden von einem Grundsatz: In jeder Schicht der Gesellschaft der gewöhnlichen Menschen haben die Menschen ihre Konflikte. Wir lassen die von den Religionen festgelegten Rahmen beiseite, das daoistische System kann nicht über sein Taiji hinausgehen, der Buddhismus kann auch nicht über seine Grundsätze hinausgehen, deshalb lassen wir die Meinungen der Religionen los, wir erklären die Grundsätze des ganzen Kosmos.

Wir haben festgestellt, dass du dich kultivieren kannst, ganz gleich, zu welcher Schicht du gehörst, was auch immer du machst, welchen Beruf du hast. Warum? Bei einem ganz normalen Arbeiter - um sich warm anzuziehen und satt zu werden, wird er auf Konflikte zwischen den Menschen und zwischen ihm und seiner Arbeit stoßen. Bei diesen Konflikten gibt es also die Frage, wie er ein guter Mensch sein soll. Bei einem normalen Arbeiter mit weißem Kragen, also bei einem Angestellten gibt es auch die Frage, wie er in seiner Schicht ein guter Mensch sein soll, zwischen den Menschen gibt es auch Kämpfe um Vorteile. In allen Gebieten gibt es die Frage, wie er bei den Konflikten ein guter Mensch sein soll. Und ein Chef steht vor der Frage, wie er in seiner Schicht Geschäfte macht, wie er in den Beziehungen zwischen den Chefs und bei den Reibereien zwischen Menschen ein guter Mensch sein soll. Er hat auch seine Konflikte. Bei einem Staatspräsidenten ist es genauso, er ist ein Präsident und kümmert sich um den Staat; manche Dinge gehen nach seinem Wunsch, manche nicht; manche Dinge schafft er, manche nicht; zwischen den Staaten gibt es auch noch Konflikte, er hat also auch Dinge, um die er sich kümmert. So ist das Leben der Menschen. Du kannst also in allen Situationen nicht von der irdischen Welt, nicht von den Menschen und nicht von der Gesellschaft loskommen, deshalb hast du immer Konflikte. Es stellt sich die Frage, wie du in diesen Konflikten ein guter Mensch sein sollst. Wenn du ein guter Mensch sein kannst, dann übertriffst du schon die gewöhnlichen Menschen.

Wir erklären diesen Grundsatz; vom Materiellen her wird nichts von dir weggenommen, sondern jenes Herz des Menschen. Wie groß dein Geschäft auch sein mag, das macht nichts, das beeinflusst deine Kultivierung nicht. Wenn du große Geschäfte machst, verdienst du natürlich viel Geld, aber im Herzen ist dir das Geld nicht so wichtig wie dein Leben. An einem kleinen winzigen Vorteil arg festhalten - so bist du nicht. Wenn dein Haus aus Gold gebaut wäre, doch du hast es im Herzen nicht, du nimmst es sehr leicht. Das sind die Maßstäbe der Anforderungen an unsere Kultivierenden. Ganz gleich, wie hoch dein Amt auch sein mag, du kannst Gutes für das Volk tun: Das sind die Maßstäbe der Anforderungen, die wir an die Kultivierenden stellen. Ist das nicht so? Wir gehen über die Religionen hinaus und erklären es, wir erklären das Wesentliche davon. Man kann sich in jeder Umgebung kultivieren. Aber eins, bei der Kultivierung unter den gewöhnlichen Menschen wird das Menschenherz unmittelbar gestählt. Warum sage ich also, dass ich dich wirklich erlöse? Eben weil du dich selbst wirklich erhöhst und den gesellschaftlichen Druck wirklich erträgst; du erhöhst dich wirklich, deshalb soll dir die Kultivierungsenergie gegeben werden und wir erlösen dich.

Der Neben-Urgeist kann auch Kultivierungsenergie bekommen, aber ganz gleich wann, er ist nur dein Wächter des Fa. Er kann sich auch erfolgreich kultivieren und dir folgen. Obwohl ich heute diese Sache offenbart habe, könnt ihr das noch nicht so hoch erkennen. Ich sage euch, mancher spricht immer noch von anderen Kultivierungsmethoden, dieser Kultivierungsweg ist so, jener so und so, du kannst die Bedeutung der Worte, die ich eben gesagt habe, noch nicht erkennen! Bei allen Kultivierungsmethoden in der Geschichte wurde dein Neben-Urgeist, aber nicht du erlöst; du wurdest nicht erlöst! Ich habe ein uraltes Rätsel offengelegt! Ich habe große Schwierigkeiten überwunden, so dass ich diese Sache offenbaren kann. Früher wurdest du nicht erlöst, ganz gleich, wie du dich auch kultiviertest. Wen hast du kultiviert? Du hast dich dein ganzes Leben lang kultiviert, musstest aber noch der Sechs-Wege-Reinkarnation unterliegen; du wusstest nicht, als was du im nächsten Leben wiedergeboren wurdest. Was denkst du, bist du nicht jämmerlich! Warum? Sowohl in den früheren Religionen als auch bei den anderen Kultivierungsmethoden wurde der Haupt-Urgeist nicht erlöst. Weil sie finden, dass der Haupt-Urgeist zu schwer zu erlösen ist, er hat sich zutiefst verirrt. Jetzt rede ich so, und ihr findet vielleicht, dass ihr euch jetzt darüber im Klaren seid. Aber aus der Türe hinaus wird mancher wieder alles tun, was er will; er setzt sich wieder für die realen Interessen der gewöhnlichen Menschen ein und kämpft und streitet mit anderen. Er wird garantiert so sein. Deshalb haben die Gottheiten gesehen, dass die Menschen einfach zu schwer zu erlösen sind. Aber ich erlöse dich, dein Neben-Urgeist hat auch denselben Namen wie du, er ist gleichzeitig mit dir aus dem Mutterleib herausgekommen und beherrscht denselben Körper, nur du weißt nichts von seiner Existenz. Die anderen erlösen ihn; es scheint, dass sie zu dir sprechen, aber in Wirklichkeit sprechen sie zu ihm. Manchmal sagst du bewusst oder unbewusst etwas, aber es ist nicht dein Gehirn, das spricht. Viele Menschen meditieren im Lotussitz; sobald sie sich hinsetzen, wissen sie von nichts mehr, sie sitzen ein paar Stunden am Stück da. Sie freuen sich auch noch sehr, wenn sie aus der Meditation herauskommen: Wie gut ich doch praktiziere! Ich kann einige Stunden lang sitzen, ich kann in der Meditation bleiben. Wie jämmerlich! Hast du praktiziert? Weißt du das? Nur ein anderer hat praktiziert.

Um dein Hauptbewusstsein zu betäuben und deinem Neben-Urgeist die Kultivierung zu ermöglichen, ließ man dich früher in manchen daoistischen Schulen Alkohol trinken. Es gab viele Menschen im daoistischen System, die Alkohol tranken, so dass sie sich durchs Trinken betäubt haben, von nichts mehr wussten und einschliefen, und man leitete den Neben-Urgeist zum Praktizieren an. Was ich sage, ist ein uraltes Rätsel, du siehst zwar, dass ich es einfach so erklärt habe - was ist denn diese Methode oder jene Methode - denn sie haben gesehen, dass die Menschen sich nicht erfolgreich kultivieren können. Sie tun das vielleicht aus Gutherzigkeit und einer hat sich aus deinem Körper herauskultiviert, das zählt auch dazu, dass du De gesammelt und Leiden ertragen hast; immerhin hast du deine Jugendzeit für die Religion eingesetzt. Was tun? Man lässt dich im kommenden Leben auch zur Wiedergeburt kommen, als Neben-Urgeist, das kann auch sein. Wie ich sehe, ist diese Chance sehr gering. Danach lässt man dich weiter kultivieren, so etwas gibt es auch sehr selten. Aber manche werden eine gute Belohnung bekommen. Wie? Hoher Beamter werden, viel Geld haben oder große Geschäfte machen, im kommenden Leben wird so etwas vorkommen. Denn immerhin hat er in seinem ganzen Leben De und Glück gesammelt. Ich denke, keiner der hier Anwesenden will so sein. Jedes Mal, nachdem ich diese Sache erklärt hatte und mir wieder jemand sagte, wie dieses und jenes Qigong sei, oder wie diese und jene Religion sei, fand ich, dass sein Erleuchtungsvermögen zu niedrig war. Ihr könnt die Besonderheiten unseres Falun Dafa lesen, alles steht darin, aber man achtet nicht darauf und betrachtet es als einen normalen Satz und überliest es. Das ist eine Regel des Kosmos, früher war es eben so.

Wenn du aus diesem Feld herauskommst, wirst du dich am Körper vielleicht sehr wohl fühlen. Aber eins: Während der Kultivierung wird sich dein Körper wieder nicht wohl fühlen. Warum? Weil du Leben für Leben Karma hast. All dies kann nicht auf einmal nach außen geschoben werden, sonst würdest du sofort sterben. Deshalb lassen wir das Karma allmählich nach außen ausscheiden, aus dem Körper ausscheiden, deshalb wirst du dich am Körper nach gewisser Zeit sehr unwohl fühlen und denken: Ob ich wohl krank bin?! Ich sage euch, das ist keine Krankheit. Aber es zeigt sich in der Form, in der du dich sehr unwohl fühlst; manchmal ist es sehr schlimm, es zeigt sich sehr schlimm. Aber mancher weiß es, er freut sich, wenn er sich unwohl fühlt, und sagt: Der Lehrer kümmert sich um mich, er beseitigt meine Krankheiten, er beseitigt für mich dieses Karma. Und mancher macht sich wiederum große Sorgen, wenn er sich nicht unwohl fühlt und keine Reaktionen am Körper hat: Der Lehrer kümmert sich wohl nicht um mich, warum wird mein Karma nicht beseitigt? Allerdings, sobald sich manche neue Lernende am Körper unwohl fühlen, denken sie normalerweise, dass sie krank seien, „nimm doch mal Medikamente“, sie denken, es wäre besser, dass sie gleichzeitig während des Praktizierens Medikamente einnehmen. Wir haben einen Grundsatz gesehen, das Karma kann im Krankenhaus nicht beseitigt werden. Ein Arzt ist kein Kultivierender, deshalb hat er keine mächtige Tugend dafür; er ist ein Techniker unter den gewöhnlichen Menschen, er kann für dich nur die Schmerzen an der Oberfläche beseitigen und belässt die Krankheiten in der Tiefe. Das Einnehmen der Medikamente dient dazu, sie in den Körper hineinzudrücken, das ist so, wie sie einzulagern und zu speichern. An der Oberfläche hat man keine Schmerzen mehr, aber sie sind in der Tiefe des Körpers gelagert und dort gespeichert worden. Bei den Operationen ist es genauso, zum Beispiel ist ein Tumor entstanden und er wird herausgeschnitten, dabei sind nur die Substanzen an der Oberfläche entfernt worden, und die wirkliche Ursache für die Krankheit befindet sich in anderen Räumen, sie aber bleibt unverändert. Deshalb wird es bei den schweren Karma-Krankheiten zu Rückfällen kommen, manche scheinen geheilt worden zu sein und es kommt in diesem Leben zu keinem Rückfall mehr, dann werden sie im kommenden Leben wieder auftauchen; denn sie sind in die Tiefe des Körpers gedrückt worden und müssen irgendwann wieder herauskommen. Irgendwann muss das Karma eines Menschen beglichen werden, so ist der Grundsatz. Was wir hier tun, ist, dass wir alle deine schmutzigen Dinge vom Ursprung deines Lebens her nach außen schieben. Doch niemand tut das, es sei denn, dass du dich kultivierst; wir tun es für dich. Aber ihr müsst unbedingt euer Xinxing gut beherrschen. Wenn dein Körper sich unwohl fühlt, soll es so nicht sein: Oh weh, ich bin wieder krank. Wenn du also krank bist, dann nimm Medikamente; darum kümmern wir uns nicht, denn bei der Kultivierung kommt es auf das Erleuchtungsvermögen an, es gibt keine strengen Regelungen, wie irgendetwas zu machen ist. Wir haben nicht gesagt, dass du keine Medikamente einnehmen darfst, wenn du dich unwohl fühlst. Das haben wir nicht gesagt.

Mancher kann sich nicht als Praktizierenden betrachten, er praktiziert nur die Übungen und lernt das Fa nicht, er tut alles Mögliche. Du siehst zwar, dass er die Übungen praktiziert, aber mein Fashen kümmert sich nicht um ihn. Dann ist er ein gewöhnlicher Mensch und wird Krankheiten bekommen. Wenn wir festlegen würden, dass du keine Medikamente einnehmen darfst, und du dich nicht nach den Maßstäben des Kultivierenden richten kannst und immer noch ein gewöhnlicher Mensch bleibst; wenn du dann irgendwann krank bist, sagst du: Li Hongzhi hat mir nicht erlaubt, Medikamente einzunehmen. Deshalb sage ich nicht, ob man Medikamente einnehmen soll oder nicht; du entscheidest selbst. Eigentlich ist das eine Prüfung für dich. Wenn du dich nicht als Kultivierenden betrachten kannst, hast du immer noch Krankheiten, so ist der Grundsatz. Wir erklären nur den Grundsatz, also sage ich euch: Wenn du dich von nun an kultivieren willst und dich am Körper unwohl fühlst, ist es sehr wahrscheinlich, dass Karma aus deinen Vorleben nach außen geschoben wird. Ich habe gesehen, dass manche wiedergeboren wurden, einige Dutzende Male, manche sogar über hundertmal, in jedem ihrer Leben gab es viele viele Krankheiten. All dies müssen wir für dich ableiten, jedenfalls müssen wir sie für dich beseitigen. In einem anderen Raum nehmen wir für dich noch mehr weg, wir müssen für dich einen Teil davon wegnehmen. Aber es geht nicht, dass wir im anderen Raum alles wegnehmen. Denn man muss dich ein bisschen Leiden ertragen lassen. Ansonsten hieße das, dass dieser Mensch, nachdem er Schlechtes getan hat, es nicht begleicht. Wenn du dich eines Tages erfolgreich kultiviert hast und an den Platz eines Buddhas hingesetzt werden würdest, würdest du finden, dass du nicht würdig bist, dort zu bleiben. Die anderen würden sich auch fragen, wie ist denn dieser nach oben gekommen? Nicht wahr? Also musst du einen Teil des Leidens ertragen. Während du Leiden erträgst, wird sich dein Erleuchtungsvermögen erhöhen. Betrachtest du es als eine Krankheit oder als die Karma-Beseitigung eines Kultivierenden?

(Anm. der Redaktion: Aktualisiert Mai 2015)