Fa-Erklärung auf der Fa-Konferenz in Kanada

Li Hongzhi

(Letzte Änderung Mai 2010)

(23.05.1999 in Toronto)

Ich grüße euch alle! Die Zeit ist vielleicht ein bisschen knapp, manche haben vielleicht gerade eben gegessen, manche sind noch nicht in den Saal zurückgekommen. Ich habe gehört, dass manche Lernende schon um 16 Uhr gehen werden, deshalb fangen wir die Konferenz ein wenig früher an.

Bei uns ist anscheinend eine Gewohnheit entstanden. Jedes Mal, wenn die Konferenz zu Ende geht, wird der Meister darum gebeten, Fragen für euch zu beantworten. Heute sage ich es euch im Voraus: Es kann sein, dass solche Konferenzen oft und in verschiedenen Regionen veranstaltet werden, und es ist unmöglich, dass ich zu jeder Konferenz gehe. Das sage ich euch im Voraus. Wenn ihr mich manchmal darum bittet, zu kommen, kann ich vielleicht nicht kommen. Denn das Fa ist euch schon überliefert worden. Was die Fragen angeht, die ich euch beantworten werde, solange ihr euch kultiviert, könnt ihr euch in Wirklichkeit selbst darüber klar werden. Aber diejenigen, die Fragen stellen, sind normalerweise neue Lernende oder solche, die beim Überwinden der Pässe ständig auf einer Ebene hängen bleiben. Bei den meisten ist das so. Ich denke, solange du dich mit dem Herzen kultivierst, können alle Probleme gelöst werden. Alles, was du innerhalb eines bestimmten Zeitraumes nicht erkennen kannst, kannst du später erkennen. Heute veranstalten wir zusammen diese Konferenz. Alle solche Konferenzen werden von den Lernenden aus eigener Initiative organisiert. Denn bei der Kultivierung geht es um eure eigene Kultivierung. Ich greife nie in solche Formsachen ein. Ich sage euch, dass ihr das Fa als Meister betrachten sollt, vor allem deshalb, weil viele der Lernenden mich nicht sehen können, und ich auch die Verantwortung ihnen gegenüber tragen muss. Wenn ihr das Buch mehr lest, das Fa mehr lernt, können alle Probleme gelöst werden. (Beifall) Da ich nun schon hierher gekommen bin, werde ich eure Fragen doch beantworten.

Zuerst stelle ich eine Anforderung. Manche der hier Anwesenden sind neue Lernende, die zum ersten Mal an einer Fa-Konferenz teilnehmen. So hast du vielleicht sehr viele Fragen zu stellen. In Wirklichkeit stehen alle Antworten auf deine Fragen im Buch. Es ist nicht einfach, dass die Lernenden eine Fa-Konferenz veranstalten und dass ich mich mit den Lernenden treffe, die Zeit ist auch knapp. Die Fragen, die du stellst, sind sicherlich die eines Anfängers und oberflächlich. Bei manchen Fragen ist auch zu sehen, dass du noch nichts von Falun Dafa verstehst. Das alles kannst du durch das Lesen des Buches lösen. Weil die Zeit relativ wertvoll ist, kann ich euch hier nur die Fragen beantworten, auf die ihr bei der Kultivierung stoßt. Dazu noch eins: Es gibt noch welche, die sich etwas mehr für die Gesellschaft der gewöhnlichen Menschen interessieren. Sie werden vielleicht einige Fragen über die Gesellschaft der gewöhnlichen Menschen oder über andere Bereiche stellen. Ich denke, sie sollten solche Fragen nicht stellen. Denn ich kümmere mich gar nicht um die Gesellschaft der gewöhnlichen Menschen. Ihr habt auch klar gesehen, dass ich jetzt nur die Verantwortung den Kultivierenden gegenüber trage und mich um nichts außerhalb der Kultivierung kümmere. Ich werde dir solche Fragen auch nicht beantworten. Gut, jetzt fangen wir mit der Beantwortung der Fragen an.

 

Frage: Manche Lernende sind auf Schwierigkeiten gestoßen und können sie für eine längere Zeit nicht überwinden. Sollen die anderen ihnen das aufzeigen oder sollen sie das durch das Lernen des Fa selbst zu erkennen suchen?

Meister: Wenn ihr den Grund seht, warum er nicht weiterkommen kann, warum zeigt ihr ihm das nicht auf? Sagt ihm das mit guter Absicht, das ist kein Problem. Hast du etwa Angst, dass er sich ärgert? Kannst du dich nicht gerade durch seine Haltung kultivieren? Auch wenn er deine Worte nicht verstehen kann, macht das nichts. Sollen wir die Gefühle der gewöhnlichen Menschen etwa nicht loslassen? Wenn du Probleme siehst, sollst du ihm das unbedingt sagen. Manche bleiben auf einer Ebene hängen und können einfach nicht nach oben kommen. Je weniger sie nach oben kommen können, umso weniger lesen sie das Buch, und umso weniger wollen sie beständig vorankommen. So werden dieser Pass und diese Schwierigkeit immer größer, und er wird immer mehr ins Wanken geraten, so dass er sich zum Schluss nicht mehr kultivieren kann. Dieses Problem existiert von Anfang bis Ende. Kultivierung ist eine sehr ernsthafte Sache. Kein bisschen darf nachlässig behandelt werden. Wenn du jenen Maßstab nicht erreichen kannst, darfst du keinesfalls auf jene Ebene kommen. Ein ganz normaler gewöhnlicher Mensch will die Vollendung erlangen und so heilig wie ein Erleuchteter werden. Wie kann das gehen, wenn du diese Sache nicht mit klarem Kopf verstehst und nicht so großen Wert darauf legst?

 

Frage: Im „Hong Yin“ gibt es viele wunderschöne Abbildungen. In dem Buch steht, dass die Kreise um den Körper des Buddhas die Buddha-Position darstellen. Was stellen dann die Kreise um den Kopf des Buddhas dar? Warum gibt es nicht nur einen Kreis um den Kopf und den Körper des Buddhas?

Meister: Die Buddhagestalten, die ihr im Tempel oder auf den Wandmalereien aus alten Zeiten seht, sind normalerweise von gewöhnlichen Menschen gezeichnet worden. Aber manche Bilder sind wirklich sehr wahrheitsgetreu. Es ist wirklich so, dass sie die Gestalten der Buddhas und Gottheiten im Großen und Ganzen dargestellt haben. Warum ist es so? Ihr wisst, dass die meisten Menschen in der heutigen Gesellschaft wegen der Einflüsse der modernen Gedanken und Ideologien nicht an die Dinge glauben, die die Wissenschaft noch nicht erforscht hat. So geraten die Menschen in einen Zustand, in dem sie sich selbst verschlossen haben, so dass sie das Wahre, das die Wissenschaft nicht erkennen kann, immer weniger sehen können. Aber es ist nicht unbedingt so, dass solche außergewöhnlichen Phänomene sich nicht zeigen und nicht zum Vorschein kommen. Aber wenn sie sich zeigen und zum Vorschein kommen, halten die Menschen sie für unerklärbare Phänomene und Naturerscheinungen. Oder sie können sie nicht erklären, und so lassen sie sie einfach und wagen nicht, damit in Berührung zu kommen. Sie wagen noch nicht einmal, sie zu erforschen. Wenn jemand sie erforscht, werden diejenigen, die glauben, dass sie sogenannte orthodoxe Wissenschaft betreiben, hervortreten und gegen ihn sein. Das führt dazu, dass die Menschen noch weniger wagen, daran zu glauben.

Ihr wisst: sei es Katholizismus, Christentum oder Buddhismus, während ihrer Blütezeit glaubten fast alle Menschen daran. Weil jeder an die Existenz der Gottheiten glaubte, konnte zur gleichen Zeit die Anschauung der Menschen, nicht an Gottheiten zu glauben, beseitigt werden. So konnten die Menschen die wahren Erscheinungen des Kosmos und das Erscheinen der Gottheiten leicht sehen. Das ist ein Grundsatz des Kosmos: Zuerst glauben, dann sehen. Je weniger du daran glaubst, desto weniger lässt man dich sehen. In Wirklichkeit ist das darauf zurückzuführen, dass das Herz der Menschen nicht aufrichtig ist. In manchen alten Kirchen, vor allem in den Palästen von Paris, habe ich gesehen, dass die gemalten Welten der Himmelreiche und die Gottesgestalten wirklich sehr wahrheitsgetreu sind. Sie sind den echten wirklich sehr ähnlich. Vor allem auch die gemalten Buddhagestalten in den alten Tempeln in China. Wie konnten die Menschen sie malen? Woher wussten die Menschen, dass die Buddhas diese Gestalt haben? Eben in jener Zeit, in der alle an Gottheiten glaubten, konnten viele Menschen sie sehen. Unter ihnen waren Menschen aus verschiedenen Berufen, darunter auch Künstler.

Heute gibt es unter den hier Anwesenden, die Dafa lernen, Maler, Bildhauer und Menschen, die andere Berufe ausüben. Wenn die Künstler etwas sehen, können sie die Bilder malen, die sie in einem Augenblick gesehen haben. Während der Blütezeit der Religionen gab es viele Menschen, die sehr fromme Gläubige und gleichzeitig auch Künstler waren. So haben sie diese Bilder gemalt. Ihr kennt alle die als Bilder gezeichneten Buddhas bei uns im Osten. Woher wussten die Menschen, dass die Buddhas diese Gestalt haben, dass sie gelbe Kasayas tragen und blaue Haare haben. Manche konnten es nämlich sehen. Wenn du jene Ebene nicht erreicht hast, wird dir das Wahre nicht gezeigt. Die Gestalten, die ihr seht, sind normalerweise Gestalten, die ihr auf unterschiedlichen Ebenen seht. Das heißt auch, wenn jemand die Welten der Himmelreiche und die Gottheiten sieht und du auch die Gottheiten und die Welten der Himmelreiche siehst, seht ihr sehr wahrscheinlich nicht dieselben Bilder. Das heißt, keiner ist mit einem anderen auf derselben Ebene. Keiner der Gedanken von euch hier Anwesenden ist auf der gleichen Ebene wie der der anderen. Das wahre Antlitz des Kosmos ist sehr kompliziert. Die Größe der Teilchen bestimmt die unterschiedlichen Räume. Wenn es nur ein bisschen anders ist, ist es eine andere Schicht von Teilchen. Die Unterteilung der Horizonte und der Ebenen ist sehr kompliziert. Wenn es ein bisschen durchbrochen wird, ist es nicht mehr dieselbe Ebene. Deshalb, wenn du nicht auf der Ebene des Buddhas bist und einen Buddha siehst, zeigt er dir nur das, was du auf deiner Ebene sehen kannst.

Was stellen die Lichtkreise hinter dem Körper des Buddhas dar? In Wirklichkeit hat der Körper des Buddhas um sich herum ein sehr großes Feld. Als ich das Platzieren des Xuanguans erklärte, habe ich seine Entstehung schon erklärt. Anfangs hat es die Form des Xuanguans. Nachdem sich dieses Xuanguan später zurückplatziert hat, dehnt es sich im Körper allmählich gleichzeitig mit dem unvergänglichen Körper aus. Es wächst zusammen mit dem Körper. Wenn dieser Buddhakörper, also der Gotteskörper, den ihr herauskultiviert habt, schließlich so groß geworden ist, wie du selbst, wächst das Xuanguan über den Körper hinaus. Es bedeckt auch einen Bereich, der ein bisschen größer als der Körper ist. Ich nenne es die Welt des Buddhas, also seine eigene Welt. Diese Welt ist so reichhaltig, dass alles darin enthalten ist. Sie ist sehr reichhaltig. Der Buddha kann alles haben, was er haben will. Also überlegt mal, er kann alles haben, was er haben will, dann sind die Erscheinungen, die sich bei ihm zeigen, mit Sicherheit unbeschreiblich großartig, herrlich und prachtvoll. Vom Mikroskopischen bis hin zum Makroskopischen, alles ist darin enthalten. Deshalb strahlt es normalerweise in alle Richtungen und es ist voller glänzender Dinge, wenn ihr es sehen könnt. Es ist wunderschön. Manche von euch haben gesehen, dass oft hinter den Buddhastatuen etwas Schiffsähnliches gemalt ist (das, was hinter den stehenden Buddhastatuen ist, hat diese Form). In Wirklichkeit hat man das Bild der Buddha-Position gesehen. Aber diejenigen, die die Ebene des Tathagatas nicht erreicht haben, können das wahre Antlitz des Buddhas nicht vollständig sehen. Sie können nur so viel sehen.

Die wahre Existenzform solchen Feldes kann ein Mensch mit dem Pinsel nicht malen. Die Menschen haben auch nicht solche Farbe. Denn alle Farben dieser Welt sind aus molekularen Teilchen zusammengesetzt. Alles im Raum der Menschheit ist aus molekularen Teilchen zusammengesetzt. Auch die Farben der Farbstoffe dieser Welt sind aus molekularen Teilchen zusammengesetzt. Die Farben der Farbstoffe in ihrem Raum sind jedoch aus noch mikroskopischeren Teilchen zusammengesetzt, deshalb kann man sie ohne solche Farben nicht malen. Wenn es die Menschen sehen, finden sie: Oh! Es ist so wunderbar! Der Anblick ist so schön! Normalerweise hat man dieses Gefühl. Was stellen dann die Kreise um den Kopf des Buddhas dar? In Wirklichkeit symbolisieren sie die Weisheit des Buddhas und die Weisheit der Gottheit. Das strahlt aus ihren Gedanken und ihrer Weisheit. Die Gedanken, die ich meine, und das Gehirn, von dem die Menschen reden, sind zwei Begriffe. Denn die menschlichen Gedanken, die ich meine, beziehen sich auf die Gedanken deines wahren Körpers. Sie sind erst die wahren Quellen, die deine Gedanken und Motive bilden. Und dein menschliches Gehirn ist nur eine Hülle deines ganzen Lebens auf der menschlichen Ebene und etwas, was am oberflächlichsten ist. Es ist vollkommen anders als die Gedanken. Aber wenn die Menschen etwas ausdrücken, werden die Gedanken durch das Gehirn der Menschen ausgesendet. Natürlich gibt es noch sehr viele Erscheinungsformen des Buddhas, ziemlich viele.

 

Frage: Wenn ich sehe, dass die anderen Lernenden auf irgendetwas eigensinnig aus sind, denke ich normalerweise nur, dass sie es nach einiger Zeit erkennen und korrigieren würden. Wenn es lange geht, wird das dann eine negative Auswirkung auf die gemeinsame Erhöhung geben?

Meister: Das hat keine negative Auswirkung auf die Kultivierung anderer. Das ist nur sein eigener Zustand. Aber ich nenne ein Beispiel: Der Meister hat gesehen, dass dieser Mensch in einem Bereich einen Eigensinn hat, so zeigt er dir mit Absicht diesen Eigensinn, sodass du ihm das aufzeigen kannst. Er lässt dich das eben sehen. Sagst du es ihm oder nicht? Denn alle von euch kultivieren Zhen, Shan und Ren und verhalten sich überall als gute Menschen. Wenn du siehst, dass andere Schwachstellen haben und sich nicht erhöhen können, warum kannst du es ihnen nicht mit guter Absicht sagen? Natürlich gibt es unterschiedliche Zustände auf unterschiedlichen Kultivierungsebenen. Deshalb werden sich die Lernenden bei der Kultivierung auf unterschiedlichen Ebenen verschieden verhalten. Das Konkrete könnt ihr selbst entscheiden.

 

Frage: Ich träume sehr viel. Aber manchmal kann ich nicht unterscheiden, ob es ein Hinweis vom Lehrer ist oder ob ich die Vergangenheit, Zukunft oder die Bilder anderer Räume gesehen habe.

Meister: Die Frage über die Träume habe ich schon sehr klar erklärt. Früher gab es niemanden, der genau erklären konnte, was Träumen ist. Deshalb habe ich es euch extra auf diese Frage bezogen erklärt. Ein Mensch hat unterschiedliche Geister. In deinem Leben gibt es wiederum Lebewesen mit unterschiedlichen Gestalten. Das ist äußerst kompliziert. Deshalb hat niemand es erklärt. Aber wenn solche Bilder auftauchen, sind das dann keine Träume mehr: Wenn das Bewusstsein an der Oberfläche des fleischlichen Körpers sich in einem Zustand der Lähmung, des Ausruhens oder der Meditation befindet, und wirklich Kontakt zu den Bildern oder Lebewesen anderer Räume hat, wenn dieser Zustand sehr wahr ist und kein Traum ist, dann hat man wirklich Kontakt damit gehabt. Was das Gedankenkarma in den Gedanken oder die verschiedenen Anschauungen und die verschiedenen Dinge angeht, die sich während deines Schlafes widerspiegeln – das alles sind keine Taten des Hauptbewusstseins, kümmert euch nicht darum.

 

Frage: Wie können diejenigen, die keine Schule besucht haben, Falun Dafa tiefgehend verstehen? Können sie sich zur Vollendung kultivieren?

Meister: Natürlich können diejenigen, die keine Schule besucht haben, es verstehen. Dafür gibt es in China sehr viele Beispiele. In China gibt es viele ältere Menschen, deren Familien in ihrer Kindheit sehr arm waren. Sie konnten sich die Schule nicht leisten, viele Menschen haben keine Schulbildung. Ich habe bemerkt, dass diese Menschen bei der Kultivierung überhaupt nicht zurückgeblieben sind. Außerdem haben sie sich sehr gut kultiviert. Insbesondere durch ihr reines Herz während ihrer Kultivierung können Wunder geschehen, wenn sie die Dafa Bücher lesen. Ihr fester Glaube an das Fa wird auch von den Buddhas, Daos und Gottheiten, die im Inhalt hinter dem Dafa sind, für großartig gehalten. Dabei sind schon viele Wunder geschehen.

Zum Beispiel kann manch einer nicht lesen. So denkt er: Die anderen sind alle so fleißig und kommen beständig voran. Sie lesen die Bücher und lernen das Fa sogar auswendig. Ich aber kann noch nicht einmal lesen. Wie soll ich es lernen? Er ist sehr besorgt. Er hat im Herzen wirklich so einen wahren Gedanken. Viele Menschen lernen eben in diesem Zustand das Fa gewissenhaft und bemerken, dass sie die Schriftzeichen allmählich verstehen können. Dafür gibt es auch sehr viele Beispiele. Es gab noch einen Lernenden, der die Schriftzeichen nicht verstehen konnte und war darüber sehr besorgt. Er machte sich Gedanken darüber, was er machen sollte. So legte er sich auf das Buch und schlief ein. In einem Zustand des Halbschlafs bemerkte er, dass alle Schriftzeichen im Buch golden wurden und alle Schriftzeichen in sein Gehirn flogen. Als er wach wurde, konnte er das ganze Buch lesen. Aber er hat nie die Schule besucht. Früher konnte er nicht einmal seinen Namen schreiben, die Schriftzeichen im „Zhuan Falun“ jedoch kann er alle verstehen. Auch so etwas gibt es sehr oft. Man darf jedoch nicht danach trachten. Es darf nicht sein, dass du auch so etwas machst, wenn es schon so etwas gibt. In diesem Fall machst du es mit Absicht und Eigensinn. Er hat nicht daran gedacht, etwas zu bekommen. Er war wirklich besorgt darüber, dass er das Fa nicht erhalten konnte. Dieses Herz ist anders. Deshalb sage ich, wenn du wirklich Dafa kultivierst und ein aufrichtiges Herz hast, ist dieses standhafte Herz wirklich großartig. Wenn die Gottheiten es sehen, finden sie auch, dass du großartig bist. Dann können eben Wunder geschehen.

Natürlich hat das englische „Zhuan Falun“ auch denselben Effekt. Nicht nur im Englischen, bei den anderen Sprachen ist es jetzt genauso. Nur ist dieses Fa zurzeit bei anderen Völkern noch nicht so vielen Menschen bekannt. Deshalb ist dort solche Umgebung noch nicht entstanden, so wie in China. Wenn die Menschen ein recht tiefgehendes Verständnis für den Dafa haben würden, wenn eine Kultivierungsumgebung gebildet worden wäre, kann diese Umgebung die Menschen fördern, sich zu erhöhen.

 

Frage: Muss man die Religion, an die man glaubt, aufgeben, um Falun Dafa lernen zu können?

Meister: Über die Religion habe ich schon mehrmals gesprochen. Ich bin nicht dagegen, dass du irgendeine Religion lernst. Wir aber sind keine Religion. Deshalb sollst du uns nicht mit den Religionen in einen Topf werfen. Aber ich sage dir auch einen Grundsatz: Kultivierung ist eine sehr ernsthafte Angelegenheit. Religion ist Kultivierung, sie ist reine Kultivierung. Wenn du sowohl dieses als auch jenes kultivieren möchtest, was kultivierst du dann eigentlich? Weil du dich bei der Kultivierung nicht auf eine Schule konzentrieren kannst, kannst du in jener Schule nicht zur Vollendung kommen. Deshalb sage ich dir nur, dass du selbst wählst, was du kultivieren möchtest. Ich sage dir aber auch noch, dass man sich bei der Kultivierung auf jeden Fall auf eins konzentrieren soll. Nur wenn man sich auf eine Schule konzentriert, kann man zur Vollendung kommen. Wenn nicht, kann man keinesfalls zur Vollendung kommen. Darüber sage ich nur so viel.

Wenn wir auf die Frage der Religion zu sprechen kommen, sage ich nebenbei noch ein paar Sätze. Unter den Anwesenden gibt es vielleicht Journalisten, die sich schon immer für diese Frage interessierten. Ich sage, dass wir keine Religion sind. Diese Konferenz, die wir heute hier abhalten. Wird voll und ganz aus dem eigenen Antrieb der Lernenden organisiert. Denn sie machen die Übungen zusammen, sie sind alle Lernende aus dieser Region von Kanada. Sie möchten ihre Erfahrungen vom Lernen des Fa austauschen. In anderen Regionen wird das auch so gemacht. Jeder setzt dabei sein Können ein. Einer mietet die Halle, manche sind zuständig für die Materialien, manche machen dies und manche jenes. Auf diese Weise wird diese Konferenz veranstaltet. Beim Dafa gibt es keinerlei Formalitäten wie in den Religionen.

Bei den Religionen gibt es Kirchen. Oder wenn es keine Kirchen gibt, sollte es jedenfalls irgendeine Umgebung, einen Ort oder ein Büro geben. Das alles gibt es bei uns nicht. Jeder von uns ist einer in der Gesellschaft. Jeder hat seine Arbeit und macht, was er machen soll. Nur in der Freizeit lernt er es, kultiviert sich und macht die Übungen. Sie machen es alle so. Deshalb kann von Religion keine Rede sein. Dabei gibt es keine Form der Verehrung. Es gibt auch keine Gebote so wie im Buddhismus. In den anderen Religionen gibt es vielleicht auch einige Vorschriften. Es geht nicht, wenn du sie nicht einhältst. Bei uns hier gibt es nichts. Wenn du es lernen willst, kommst du. Wenn du es nicht lernst, gehst du. Keiner mischt sich bei dir ein oder schränkt dich ein. Dass ich bei der Kultivierung die Verantwortung gegenüber den Lernenden trage, zeigt sich jedoch nicht im Raum der gewöhnlichen Menschen. Wozu noch an der Form der gewöhnlichen Menschen festhalten? Dafa hat keinerlei Formalitäten. Wie kannst du ihn Religion nennen? Bei uns gibt es keinerlei Namensregister, auf denen steht, wie der und der heißt und wo der und der wohnt. So etwas gibt es nicht. Nur wollen manche Lernende von sich aus und unentgeltlich den anderen dienen. Er sagt zum Beispiel: Ich heiße so und so; wenn ihr die Übungen machen wollt, könnt ihr zu mir kommen; ich möchte etwas für die anderen machen. Sie machen das alles von sich aus. Also manche können das nicht verstehen. Sie sagen, dass das eine Religion sei. Und: „Außer den Religionen, die die Menschen von früher her schon kannten, sollten alle anderen „häretische Religionen“ sein“. Deshalb sagen sie, dass das eine „häretische Religion“ sei. Was bedeutet „häretische Religion“? Bei uns gibt es keine „Religion“, geschweige denn eine „häretische Religion“. Ihr wisst alle, dass es bei den häretischen Religionen nur solche Fälle gibt: Geld anhäufen, Menschen betrügen, die Menschen führen, um etwas Schlechtes zu machen. Sie sind eben nicht aufrichtig, dann sind sie häretisch. Bei uns aber lehrt man die Menschen, das Herz zu kultivieren und sich dem Guten zuzuwenden, und dass man an die anderen denken soll, wenn man etwas tut. In jeder Arbeitsumgebung sollst du deine Arbeit gut machen. Du sollst überall erreichen, dass die anderen sagen, dass du ein guter Mensch bist. Also, ist das häretisch, wenn ich euch so handeln lasse? Abgesehen davon gibt es nichts anderes, was ich euch machen lasse. Ich fordere nur von euch, es besser zu machen, ein guter Mensch und dann ein besserer Mensch zu werden. Ich fordere von dir, ein Mensch zu werden, der noch besser als die guten Menschen unter den gewöhnlichen Menschen ist, und um zum Schluss ein außergewöhnlicher Mensch zu werden und die Vollendung zu erlangen.

 

Frage: Ich bin ein Katholik. Ich habe immer Antworten während meiner Gebete gespürt. Kann ich Falun Dafa kultivieren, ohne auf die Gebete zu verzichten?

Meister: Ich sage immer noch diese Worte: Denn bei der Kultivierung muss man sich auf eins konzentrieren; was du kultivieren willst, darum kümmere ich mich nicht. Kultiviere das, was du kultivieren willst. Aber wenn du dich kultivieren willst, rate ich dir, eine Kultivierungsmethode zu wählen und dich darauf zu konzentrieren. Es geht nicht, wenn du sowohl dieses als auch jenes machst. Ich habe das gesagt, um die Verantwortung dir gegenüber zu tragen. Wenn du glaubst, dass du durch eine römisch-katholische Kirche ins Himmelreich kommen kannst, dann kultiviere dich dort. Ich habe nichts dagegen. Wenn du glaubst, dass du dich bei unserem Falun Dafa zur Vollendung kultivieren kannst, dann kultiviere dich hier. Ich bin nun einmal dieser Meinung. Keine Formalität kann die Menschen zwingen, unbedingt dieses oder jenes zu machen. Im Äußerlichen hält man dich dort fest und du musst unbedingt etwas machen, aber deine Gedanken möchten das nicht machen. Was nutzt das, wenn deine Gedanken nicht dabei sind? Deshalb lege ich eben keinen Wert auf die Form. Es geht nur, wenn du es selbst möchtest.

Nebenbei sage ich noch eins. Ein Journalist hat mich letztes Mal gefragt: „Findest du, dass die Sachen, die du machst, die aufrichtigsten auf der Welt sind?“ Ich sagte: die Sachen, die ich mache, halte ich für das Aufrichtigste! (Beifall) Ich nehme keinen Cent von euch, sondern ich gebe nur etwas für euch her. Natürlich sind die Sachen, die ich mache, am aufrichtigsten! Ich meine es auch gut mit euch. Ich sorge dafür, dass ihr die Vollendung wirklich erlangen könnt. Natürlich handle ich am aufrichtigsten! Nebenbei sage ich euch auch, dass ich nicht gegen irgendeine Religion bin, schon gar nicht gegen die orthodoxen Religionen, wie Katholizismus, Christentum und Judentum. Ich war nie gegen sie, einschließlich des Buddhismus. Aber kannst du in jener Religion zur Vollendung kommen? Wer in jener Religion kann dafür sorgen, dass du zur Vollendung kommst? Das ist ein großes Problem. Ich denke, es ist besser, dass man für die Ewigkeit des eigenen Lebens einmal darüber nachdenkt. Ich getraue mich zu sagen: wenn du dich wirklich nach Falun Dafa kultivierst, kann ich dafür sorgen, dass du zur Vollendung kommst. Wenn du in einer anderen Umgebung, in einer Religion bist und den Pfarrer oder den Bischof fragst: „Kannst du dafür sorgen, dass ich zur Vollendung komme?“, wenn er dich zur Vollendung bringen kann, dann kultiviere dich dort. So viel dazu.

 

Frage: Gibt es einen Zusammenhang zwischen Gefühlen und Schicksalsverbindungen? Man kann aus den Gefühlen herausspringen, und kann man aus den Schicksalsverbindungen herausspringen?

Meister: Gefühle und Schicksalsverbindungen sind zwei verschiedene Sachen. Sie gehören überhaupt nicht zu demselben Begriff. Gefühle haben wir schon deutlich erklärt. Wofür lebt ein Mensch? Eben für Gefühle. Ganz gleich was du heute auch magst, die Freude, Ärger, Trauer und Fröhlichkeit der Menschen, dass man dieses gerne macht und jenes nicht, welche Arbeit man gerne hat und welche nicht, dass man diesen Menschen mag und jenen nicht, dass man diesen Menschen liebt und jenen nicht, was du haben möchtest und was nicht, alle deine Wünsche entspringen diesen Gefühlen, deshalb leben die Menschen eben für Gefühle. Wenn du dich kultivieren willst, musst du aus diesen Gefühlen herausspringen. Wenn du nicht aus diesen Gefühlen herausspringen kannst, bleibst du eben in diesen Gefühlen. Diese Gefühle zeigen sich unter den gewöhnlichen Menschen in allen Bereichen. Woran du festhältst und was du gut findest, das sind alles Gesinnungen, die du nicht loslassen kannst.

Nun kommen wir zur „Schicksalsverbindung“. Zum Beispiel sind manche heute hierher gekommen. Egal wozu du hierher gekommen bist, ob du gekommen bist, um ein Interview zu machen, um das Fa zu lernen, um dich über etwas zu erkundigen oder um etwas herauszufinden, du bist nun einmal hierher gekommen, und ich betrachte dich als einen Menschen, nur hat jeder eine andere Arbeit. Auch wenn du ein Agent bist, hast du ein Menschenherz, und ich betrachte dich als einen normalen Menschen. Ich schaue nicht auf deine Arbeit. Alle Arbeiten in der menschlichen Gesellschaft sind lediglich Arbeiten der gewöhnlichen Menschen. Wenn du hierher kommen und mich hier das Fa erklären hören kannst, insbesondere du hast Fofa gehört, ist das dann nicht eine Schicksalsverbindung? Ich hoffe, dass ihr das schätzen werdet. Wenn man die Schicksalsverbindung im Detail erklärt, kann man natürlich in vieler Hinsicht sehr viel darüber erzählen. Denn diese Schicksalsverbindung ist eine Art von schicksalhaften Zusammenhängen. Ein Mensch hat zum Beispiel im letzten Leben jemand anderem etwas geschuldet oder etwas Schlechtes gemacht. Im nächsten Leben werden sich die beiden wieder treffen. Er muss das, was er geschuldet hat, zurückzahlen. Das ist eine Art Schicksalsverbindung des Ressentiments. Wenn du im letzten Leben jemandem etwas Gutes getan hast und er dann schwört, deine Wohltaten im nächsten Leben zu erwidern, auch wenn er nur eine Kuh oder ein Pferd wird, na gut, dann wird er im nächsten Leben vielleicht eine Kuh oder ein Pferd, oder er wird deine Frau oder dein Mann, oder jemand, der dir hilft. Das ist eine andere Art von Schicksalsverbindung. Das heißt Schicksalsverbindung des Guten. Die Schicksalsverbindungen mit dem Dafa sind sehr wahrscheinlich eine Art noch noblerer Schicksalsverbindung. Vielleicht waren wir unter den gewöhnlichen Menschen Verwandte oder gute Freunde. Das alles kann zu Schicksalsverbindung führen. Später wird diese Schicksalsverbindung eingelöst. So ist das. Aber ich hoffe, dass du den Dafa nicht sabotierst, sonst wirst du die übelste Schicksalsverbindung knüpfen, das kannst du nie alles zurückzahlen. Du musst es für ewig zurückzahlen.

 

Frage: Die großen Pässe kann ich besser überwinden, aber vor manchen kleinen Tieren, vor Kätzchen, Hündchen, sogar Schmetterlingen und Mücken habe ich Angst.

Meister: Also bist du ein bisschen kleinmütig, ein bisschen zaghaft. Das ist in Wirklichkeit auch eine Art Eigensinn. Diese Art Eigensinn wird durch Anschauungen gebildet. Zum Beispiel, schon als du klein warst, verabscheutest du Ungeziefer sehr, du verabscheutest so etwas. Du fandest es sogar schon schmutzig, als du es nur gesehen hast. Wenn diese Anschauung allmählich entstanden ist, willst du sie nicht einmal berühren und nicht einmal anfassen. Du wagst nicht, in ihrer Nähe zu sein. Allmählich wirst du vielleicht immer ängstlicher. Das wird von einer Art Anschauung verursacht, die ein Mensch nach der Geburt gebildet hat. Wenn das zum Vorschein kommt, ist das eigentlich eine Art Eigensinn. Und diese Art Eigensinn ist anders als andere Eigensinne, bei denen man sich darüber klar ist, was man machen will. Diese ist nur eine Manifestation der Anschauungen, die nach der Geburt gebildet worden sind.

 

Frage: Im Traum rette ich immer Menschen. Daraus habe ich erkannt, dass ich das Fa verbreiten soll, damit noch mehr Menschen das Fa erhalten können.

Meister: Das ist eben die Schicksalsverbindung, die ich eben erklärt habe. Das hat vielleicht mit deinem Leben und den Schicksalsverbindungen zu tun, die du in verschiedenen Räumen geknüpft hast. Aber das hat wiederum keinen direkten Zusammenhang mit deiner Kultivierung und Erhöhung. Kultiviere dich beharrlich im Dafa. Egal auf was du stößt, was du siehst oder träumst, du bleibst standhaft beim Dafa. Das alles ist nur ein Zustand, der sich während deiner Kultivierung zeigt. Es ist so wie bei den Menschen, bei denen sich die göttlichen Fähigkeiten voll entfalten. Doch sie wollen sie noch nicht einmal berühren und antasten, sie wollen sie noch nicht einmal verwenden. Sie finden, dass sie dieses Herz nicht haben.

 

Frage: Handeln die Buddhas, Daos und Gottheiten unterschiedlicher Ebenen auch nach gewissen Veränderungen der himmlischen Erscheinungen?

Meister: Der Wille der sehr hohen und sehr großen Gottheiten sind eben die himmlischen Erscheinungen. Die Taten aller Gottheiten sind auch konkrete Verkörperungen der himmlischen Erscheinungen. Alle Gottheiten sind auch dabei, den Willen des Himmels zu bewahren. Alles, was in der Gesellschaft der gewöhnlichen Menschen auftaucht, ist kein Zufall. Egal wie eigensinnig die Menschen sind, egal was die Menschen machen möchten – jeder hat es sich sehr schön ausgedacht, aber das kann einfach nicht verwirklicht werden. Jedes Volk, jedes Land und sogar jeder Präsident, sie haben sich vielleicht alles sehr gut ausgedacht, aber oft reichen die Kräfte nicht aus, auch wenn der Wille da ist. Egal wie du als Mensch denkst, was du haben willst oder wovor du Angst hast, du wirst das, was du haben sollst, mit Sicherheit bekommen, und das, was du nicht haben sollst, nicht bekommen. Wie ich sehe, ist das alles vorherbestimmt. Die Menschen erfüllen lediglich ihre Pflicht nach dem vorherbestimmten Plan. Aber dabei gibt es noch eine Frage. Wenn es vorherbestimmt ist, geht es schon, wenn wir es einfach so machen? Menschen sind nun einmal Menschen. Weil die Menschen im Nebel sind, werden sie das nicht glauben. So werden sie nach wie vor danach streben und kämpfen. Sie wollen dieses und jenes tun, dabei könnten sie Karma erzeugen.

Wer kann sagen, dass er das ganze Leben lang hoher Beamter bleiben und sogar im Jenseits noch hoher Beamter sein wird? Viele Menschen benutzen ihre Macht, um zu Lebzeiten viel Gutes zu tun. Denn das Leben existiert nicht, um Mensch zu sein. Dein Leben wird auch nicht sterben, nur weil dein Körper stirbt. Deshalb geht dein Leben noch weiter. Die relativ klaren, weisen Menschen und diejenigen mit wirklicher Weisheit werden ihre günstigen Bedingungen nutzen, um eine bessere Lebensumgebung für die Zukunft zu schaffen. Das heißt, dass sie viel Gutes tun werden. Es gibt aber auch Menschen, die ihre Macht nutzen, um Schlechtes zu tun. Das ist das Einzige, was die Menschen machen können. Das heißt, wenn eine Angelegenheit auftaucht, ist es deine eigene Sache, was du dabei machst und ob du es gut oder schlecht machst. Jedenfalls wird es diese Angelegenheit geben. Deshalb spielen die Menschen bei dieser Angelegenheit unterschiedliche Rollen.

 

Frage: Das Ausbessern bedeutet die Ursachen bei sich selbst zu suchen. Bessern sich das Entstehen, Bestehen und Verfallen automatisch aus?

Meister: Entstehen, Bestehen, Verfallen und Ausbessern, das hat nichts mit eurer eigenen Kultivierung zu tun. Bei der Kultivierung wird eben in sich selbst nachgeschaut. Ihr findet heraus, welche Schwachstellen ihr habt, welchen Eigensinn und schlechten Gedanken ihr habt, und wie ihr es noch besser machen und die schlechten Gedanken beseitigen könnt. Das ist nach innen kultivieren. Was Entstehen, Bestehen und Verfallen angeht, so sind das Gesetzmäßigkeiten des Kosmos. Wie es ausgebessert wird, wenn es schlecht geworden ist, das kommt auf das Fa an. Das ist nicht das Gleiche wie die eigene Kultivierung.

 

Frage: Wenn man sich fertig kultiviert hat, aber die Grundsätze der noch höheren Ebenen nicht kennt, wird man dann wieder Fehler machen und herunterfallen?

Meister: Alle lachen schon. Also, du denkst immer noch mit menschlichen Gedanken über Dinge der Gottheiten. Du kannst es nie nachvollziehen und es verstehen. Das ist unmöglich. Nachdem ein Mensch die Vollendung erlangt hat, sind seine Gedanken voll und ganz göttliche Gedanken, er hat keine menschlichen Gedanken mehr. Der Ausgangspunkt, wie er über Dinge denkt und überlegt bis hin zu seinen Denkweisen sind ganz anders als die der Menschen. Außerdem sind seine Umgebung und Ebene auch anders. Das sind absolut zwei verschiedene Dinge. Und so etwas gibt es auch nicht, dass du die Grundsätze nicht verstehst. Wenn du die Grundsätze nicht verstehst, kannst du jene Ebene nicht erreichen. Warum? Ihr wisst, warum ich sage, dass ihr bei eurer Kultivierung das Buch mehr lesen sollt. Also wenn du jene Ebene erreichst, musst du die Grundsätze jener Ebene kennen. Nur wenn du das Fa jener Ebene kennst, kannst du auf jener Ebene bleiben. Aber weil dein menschlicher Körper sich noch kultiviert, gibt es bei deinem menschlichen Körper mit Sicherheit noch menschliche Gedanken. Es wird nicht zugelassen, dass die menschlichen Gedanken zu viele Fa-Grundsätze erfahren. Deshalb ist es während der Kultivierung nicht erlaubt, dass die menschliche Seite zu viel über das Fa weiß.

Im „Zhuan Falun“ habe ich es euch auch zusammenfassend erklärt, um euer wahres Bewusstsein wachzurufen. Wie kann es denn sein, dass die Menschen das wahre Fa erfahren? Deshalb könnt ihr es während eurer Kultivierung nur spüren, ach! Plötzlich einen Zustand oder einen Grundsatz verstanden. Aber normalerweise kannst du es in menschlichen Sprachen nicht deutlich ausdrücken. Wenn du es aussprichst, ist es nicht mehr so, wie es ist. Allerdings, wenn du jenen Grundsatz verstehst, bist du in Wirklichkeit schon auf jener Ebene. Dir wird nur ermöglicht, ein kleines, allgemeines und bündiges bisschen des Fa zu verstehen. Wenn die konkreten und riesengroßen Grundsätze von den Menschen auf einmal vollständig verstanden würden, wäre dann die menschliche Seite nicht auch auf der Ebene des Buddhas? Wie kann das sein?! Das geht nicht. Denn ihr seid noch bei der Kultivierung und habt noch das Herz der gewöhnlichen Menschen, das beseitigt werden muss. Deshalb wird es nicht zugelassen, dass die Menschen es kennen. Ihr könnt nur so viel wissen. Jedoch ist das schon eine Erscheinungsform deiner Erhöhung. Deshalb wird man mit Sicherheit nur so hohe Grundsätze erkennen, so hoch wie man sich auch kultiviert hat. In dem Augenblick, in dem euer fertig kultivierter Teil abgetrennt wird, versteht er schon alle Fa-Grundsätze auf jener Ebene.

 

Frage: Beim Waschen des Sandes durch große Wellen und beim Überwinden der großen Pässe und Schwierigkeiten bleiben manche zurück und fallen aus der Reihe. Soll man ihnen nun helfen oder sie selbst versuchen lassen, sie zu überwinden?

Meister: Kultivierung ist so wie Sandwaschen durch große Wellen. Diejenigen, die es nicht durchhalten können, werden vielleicht ausgesiebt. Das, was übrig bleibt, glänzt, obwohl es nicht viel ist, das ist das echte Gold. Sie können die Vollendung wirklich erlangen. Kultivierung ist nun einmal ernsthaft. Deshalb darf man beim Überwinden der Pässe, bei der Erscheinung der Schwierigkeiten und im kritischen Moment auf keinen Fall schlampen. Es ist eben zu sehen, wie du diesen Schritt machst und wie du es erkennst. Das ist äußerst wichtig. Wenn du so etwas siehst und anderen helfen kannst, dann hilf ihnen halt. Du kannst es ihnen sagen, so dass sie erwachen. Natürlich wird es bei der Kultivierung festgelegt, wie jeder Pass, jede Schwierigkeit überwunden wird, wie jede Gesinnung beseitigt wird. Falls wir die Chancen verpassen, können wir sie normalerweise nur sehr schwer wieder bekommen. Insbesondere bei der kritischen Frage, geht es darum, ob du zur Vollendung kommen kannst. Wenn du bei den bedeutenden Angelegenheiten die Pässe nicht überwunden hast, hast du diese schicksalhafte Chance vielleicht wirklich verloren. Vielleicht wird es noch Chancen geben. Ich kann nur sagen vielleicht. Dass man einen Pass gut überwinden kann, ist darauf zurückzuführen, dass man das Fa sehr tiefgründig gelernt hat und eine feste Grundlage gelegt hat. Es ist nicht so, dass du es schon schaffen kannst, wenn du seelisch darauf vorbereitet bist oder wenn du es so oder so machen willst.

 

Frage: Wenn ich Sie sehe oder die Fa-Erklärungen von Ihnen lese oder anschaue, kommen mir die Tränen. Es kann sein, dass manche mich sehr merkwürdig finden. Wie soll ich ihnen das erklären?

Meister: Du brauchst ihnen das nicht zu erklären. Denn du brauchst den anderen deine Kultivierung nicht zu zeigen. Vom Kultivierungszustand her kultivierst du dich und erhöhst dich selbst. In Wirklichkeit haben viele von uns diesen Prozess des Tränenflusses erlebt. Die meisten von uns haben schon mal diesen Prozess gehabt. Also, nicht nur bei dir ist so etwas aufgetaucht. Manche haben Leben für Leben nur darauf gewartet, dass sie heute das Fa erhalten. Sie haben wirklich sehr viel gelitten und alle möglichen Schwierigkeiten durchlitten, und endlich dieses Fa gefunden. Überlegt mal, wie sie sich fühlen werden. Die Menschen haben eine Seite, die sich im Klaren ist, sie haben auch eine Seite, die sich nicht im Klaren ist. Die oberflächlichste Seite der Menschen ist im Nebel, sie ist sich nicht im Klaren. Aber die andere Seite der Menschen in anderen Räumen ist sich sehr im Klaren. Deshalb sind die Beurteilung und die Karma-Vergeltung dir gegenüber absolut gerecht, wenn du Gutes oder Schlechtes machst. Du sagst, dass du davon nichts weißt, es ist nur deine Oberfläche, die das nicht weiß. Weil du in das „Nicht-Wissen“ gefallen bist, weißt du es nicht. Aber es gibt noch die Seite, die davon weiß.

 

Frage: Manche sind aktiv bei der Fa-Verbreitung und manche nicht. Womit hat das zu tun?

Meister: Manch einer hat einfach nicht das warme Herz für solche Sache. Jedoch heißt das nicht, dass er sich nicht kultivieren kann. Vielleicht hat er sich sogar sehr gut kultiviert, nur hat er nicht das warme Herz, diese Sache zu machen. Davon gibt es auch viele.

Manche hingegen sind einfach warmherzig und wollen einfach etwas Gutes für andere tun. Solche Menschen sind auch nicht wenig. Das hat nichts mit deiner Kultivierung zu tun und auch nichts damit, ob du dich kultivieren kannst oder ob du zur Vollendung kommen kannst. Jedoch denke ich, wenn die Kultivierenden etwas tun, sollen sie an andere denken, deshalb wollt ihr normalerweise, wenn ihr das Beste bekommen habt, dieses den anderen erzählen, so dass noch mehr Menschen erlöst werden können. Normalerweise ist das so. Es kann auch sein, dass man dabei ist, irgendeinem Versprechen nachzukommen oder die Schicksalsverbindungen der Verwandtschaft und Freundschaft aus den letzten Leben zu finden, so dass diese das Fa bekommen.

 

Frage: Werden diejenigen, die nicht an das Fa glauben, eines Tages in der Zukunft bemerken, dass sie diese Chance verpasst haben?

Meister: Vielleicht gibt es diese Chance, vielleicht auch nicht. Denn die Geschichte legt nie Wert darauf, wie es den Aussortierten geht. Aber diejenigen, die es nicht gut gelernt haben, also diejenigen, die nicht stetig und fleißig vorangekommen waren aber später wieder stetig und fleißig vorankommen, werden wissen, dass das zu bereuen ist. Sie haben die Chancen zu bereuen.

 

Frage: Worauf ich so viele Jahre gewartet habe, ist eben dieser Dafa. Darauf hin fragte ich mich automatisch, warum es so arrangiert wurde, dass ich das Fa so spät bekommen habe?

Meister: Vielleicht wird das durch die allseitige Beurteilung eines Menschen festgelegt. Vielleicht gibt es irgendwelche anderen Gründe. Denn bei der Verbreitung dieses Fa wurden keine Medien und Propagandamittel eingesetzt. Ich bin nie diesen Weg gegangen und habe es nicht so gemacht. Denn ich habe gesehen, dass sich sehr viele falsche und häretische Dinge in den Werbungen hervor tun. So würde man die wahren Dinge auch keines Blickes würdigen. Man würde glauben, dass du Menschen betrügst. Das wäre dem Fa gegenüber sehr leichtfertig. Deshalb haben wir uns nie so gerühmt, wie die Werbung. Wir sind nie diesen Weg gegangen. Wir haben die Ernsthaftigkeit des Dafa so gut wie möglich beibehalten. Vielleicht haben manche deswegen das Fa spät bekommen. Egal wie es war, du hast es auf jeden Fall bekommen. Dann sollst du dir nicht so viele Gedanken darüber machen. Laß diese Gesinnung los und kultiviere dich.

Früher gab es einen Satz: „Am Morgen hört man das Dao, am Abend kann man sterben.“ Du hast das Fa schon bekommen, wozu brauchst du noch Angst haben? Es bleibt nur die Frage, wie du dich kultivierst. In Wirklichkeit gibt es noch viele Menschen, die eine Schicksalsverbindung haben, aber das Fa noch nicht erhalten haben! Wenn die verantwortungslosen Medien, die unsere Situation nicht kennen, uns verleumden, werden solche Menschen sehr wahrscheinlich deswegen die schicksalhafte Gelegenheit verlieren. Das ist am bedauerlichsten! Die heutige menschliche Gesellschaft ist nun einmal so verdorben. Manche Journalisten produzieren willkürlich Kommentare und machen aufgrund ihrer eigenen Anschauungen und Fantasien mehr daraus. Sie versuchen nicht, dich wirklich kennen zu lernen. Sie glauben, dass das, was sie nach der Geburt gelernt und verstanden haben, die Wahrheit wäre. So wagen sie so etwas zu machen. Zurzeit gibt es wirklich viele Menschen, die eine Schicksalsverbindung oder sogar eine sehr starke Schicksalsverbindung haben, die das Fa noch nicht erhalten haben.

 

Frage: Bevor ich Dafa lernte, war ich ein Homosexueller. Ich habe das Problem des Erotik-Dämons nicht durchschaut. Ich weiß nicht, wie ich dieses Problem lösen soll.

Meister: Ich denke so. Wenn du den Dafa lernst, um dieses Problem zu lösen, dann kann es vielleicht nicht gelöst werden. Denn das Fa ist ernsthaft. Es ist dazu da, die Menschen zur Vollendung zu bringen. Es wird nicht verbreitet, um irgendein Problem der gewöhnlichen Menschen für einen gewöhnlichen Menschen nach Belieben zu lösen. Aber auf der anderen Seite, wenn du wirklich standhaft bei der Kultivierung des Dafa bist, wenn du dich von nun an nach den Maßstäben eines wahren Kultivierenden, eines Praktizierenden richtest, egal was du machst, und dich offen und aufrichtig kultivierst, dann denke ich, dass dieser Pass sofort vorbei sein wird. (Beifall) Wenn viele von uns die Pässe nicht überwinden können, liegt der Grund in Wirklichkeit darin, dass sie träge sind und die Sachen der Menschen nicht loslassen können, deshalb werden die Pässe ein ums andere Mal hinausgezögert. Wenn ihr euch wirklich von dem Eigensinn trennen könnt und den Weg geht, den ihr gehen wollt, wird sich alles ändern. Besonders die Dinge, die dich beim Lernen des Fa stören, werden sich sehr schnell ändern.

 

Frage: Die Ausdrucksformen des Respekts der Jünger gegenüber dem Meister sind anscheinend ein bisschen zu vermenschlicht und zu viel auf das Äußere bezogen.

Meister: Das habe ich auch schon gesehen. Aber früher habt ihr mich auch nach solchen Sachen gefragt. Ich habe euch schon eine Antwort gegeben. Ich achte nicht auf die Form. Jedoch, wenn ihr die Konferenzen in der heutigen Form und das gemeinsame Üben nicht habt, wenn es keine solche Form gibt, gibt es für euch kein solches harmonisches Feld, das dann entsteht, wenn die Kultivierenden zusammen sind, und keine Umgebung, in der die Kultivierenden miteinander über die edlen Erkenntnisse reden. Hingegen reden die Menschen der Gesellschaft der gewöhnlichen Menschen nur über die Dinge der persönlichen Interessen. Seit Tausenden von Jahren reden die Menschen ständig über die gleichen Sachen. Sie haben nur die modernen Worte hinzugefügt. Wenn die Umgebung, die ein Kultivierender haben soll, nicht vorhanden wäre, würde es für eure Kultivierung, eure Vollendung und euer stetiges Vorankommen sehr große Schwierigkeiten geben. Es ist so wie der Lernende, der heute einen Vortrag gehalten hat. Nachdem er es zu Hause zwei Monate lang gelernt hatte, fand er, dass er es schon sehr gut gelernt hat, denn er fand, dass er relativ intelligent war. Aber als er zu dieser Umgebung kam, bemerkte er, dass das nicht so ist. Denn in dieser Umgebung könnt ihr euch gegenseitig fördern und zusammen erhöhen. Das ist sehr gut! In der Menschenwelt kann man kein Stück von reinem Land finden. Wenn du zur Religion gehst, reden sie auch nur über das Geld und die Politik. Sogar die Erotik ist auch in die Religion eingedrungen. Nur bei unserem Falun Dafa ist ein reines Land, das absolut rein ist. (Beifall)

Manche Journalisten verstehen nicht, warum mehr als hundert Millionen Menschen diesen Kultivierungsweg lernen. Die Worte, die ich gerade eben sagte, ist meine Antwort an euch. Das ist das einzige, übriggebliebene reine Land in der Menschenwelt. Hier kann dem Menschen ermöglicht werden, wirklich moralisch edel zu werden und gut zu werden. Dem Menschen, der schon sehr schlecht geworden ist, kann ermöglicht werden, wieder zum besten Zustand zurückzukehren. Was, außer dem Dafa, kann dies heute erreichen? Hier bei uns kann das erreicht werden. Deshalb sind so viele Menschen gekommen.  

 

Frage: Muss ich ein künstliches Blutgefäß, welches bei der Chemotherapie in meinen Körper gelegt worden ist, herausholen lassen?

Meister: Ganz gleich, welche Operation oder was auch immer du gemacht hast, kümmere dich nicht mehr darum. Solange du ein wahrer Kultivierender bist, kann vielleicht alles geschehen. Früher gab es bei uns Kultivierende, in deren Beine Eisennägel oder Eisenplatten eingesetzt waren, oder die Knochen, ja sogar einige Teile wurden ausgewechselt. Später bemerkte er, dass das alles verschwunden war, und seine Glieder blieben heil und ohne Verletzungen. (Beifall) Aber anderseits, ich bin nicht gekommen, um solche Dinge für die gewöhnlichen Menschen zu machen. Ich mache das, damit die Kultivierenden zur Vollendung kommen können. Auch wenn man nur eine Gesinnung hat, nach etwas zu trachten, wird man nichts bekommen.

 

Frage: Seitdem ich Falun Dafa lerne, wird der Energiefluss in meinem Körper immer stärker. Jetzt kann ich mit Magnetkraft Gegenstände an mir anhaften lassen. Gleichzeitig habe ich einen großen Bedarf, in der Sonne zu sein, um Energie zu bekommen.

Meister: Ich sage dir: Anfangs war das eine gute Sache, später hast du begonnen, daran festzuhalten. Eigensinn ist bei dir entstanden. Du findest es recht gut, so eine Kultivierungsfähigkeit zu haben. Du hältst an dieser Kultivierungsfähigkeit fest. Und das Ziel der Kultivierung, also die Vollendung an sich, ist dir hingegen nicht mehr so wichtig, wie diese Kultivierungsfähigkeit zu bekommen. So wird sie ihre Wirkung verlieren. Du wirst sogar diese Fähigkeit verlieren. Du glaubst, dass du wieder aufgefüllt wirst, wenn du ein bisschen Sonnenlicht oder ein bisschen andere Energie sammelst. Aber du wirst merken, dass sie immer schwächer wird. Und diese Art von Auffüllen ist viel zu winzig.

Im „Zhuan Falun“ und im „Hong Yin“ habe ich euch schon deutlich erklärt, dass „Kultivierungsfähigkeiten kleine Techniken sind“. Sie sind Nebenprodukte bei der Kultivierung. Ihr sollt sie keinesfalls als Ziel der Kultivierung betrachten. Sonst könnt ihr nie zur Vollendung kommen. Wenn der Eigensinn auf diese Sache bei dir entstanden ist, hast du dir selbst eine Mauer auf den Weg zur Vollendung hingestellt, und du kannst nicht durchkommen. Du sollst auf allen Eigensinn der gewöhnlichen Menschen verzichten, erst dann kannst du durchkommen und die Vollendung erlangen. Viele von den Anwesenden könnten ihre Fähigkeiten schon grandios zeigen, sobald ich nur ein bisschen bei ihnen mache. Aber das darf ich nicht, weil ich sie zur Vollendung kommen lassen muss. Wenn aber die Kultivierungsfähigkeiten während eurer Kultivierung auf natürliche Weise auftauchen, dann nehmt sie lieber nicht so ernst und haltet sie nicht für so etwas Wichtiges. Sie sollen euch nicht am Herzen liegen. Wenn ihr sie habt, dann habt ihr sie einfach, es ist egal. Was ist daran so besonders im Vergleich zu Buddhas und Gottheiten? Das ist nicht das Ziel, das du erreichen sollst. Dein Ziel ist noch höher und noch größer, bis zur Vollendung. In diesem Moment hast du große göttliche Fähigkeiten und du bist zu allem fähig. Wenn du wirklich standhaft werden kannst und nach meinen Worte handelst, wird deine Fähigkeit vielleicht immer stärker, denn während der Kultivierung werden alle Kultivierungsfähigkeiten durch die Energie ständig verstärkt. Ich denke, dass du diese Beziehung zwischen dem Positiven und Negativen schon verstanden hast.

 

Frage: Können die ursprünglichen Substanzen verändert werden, wenn wir bei der Kultivierung die hohe Ebene unseres Ursprungs noch nicht erreicht haben?

Meister: Eigentlich hast du das Fa nicht aufmerksam gelernt. Ich habe es so gesagt: Du wirst von deinem Leben und dem Mikroskopischsten, wo dein Leben erschaffen wurde, aus verändert. Wo ist denn das Mikroskopischste deines Lebens? Das habe ich euch nicht erzählt. Es ist vielleicht äußerst mikroskopisch, oder vielleicht nicht so mikroskopisch. Die eigentliche Bedeutung meines Wortes ist: Deine äußerlichste Oberflächliche hat die Ebene deines Ursprungs noch nicht erreicht. Es ist nicht so, dass ihr alle die Ebene eures Ursprungs nicht erreicht habt, sondern ich habe euch umgekehrt kultivieren lassen.

Ihr wisst, dass die Menschen in vielen Regionen in China Dinge der Kultivierung verstehen konnten, wenn man davon redete. Bei der Kultivierung fing die Veränderung normalerweise bei der Oberfläche an. Von dem Körper, der aus der Schicht der molekularen Teilchen besteht, fing die Veränderung an, danach wird die nächste Schicht verändert, die kleiner ist als die der Moleküle. So geht die Veränderung ununterbrochen bis zu den mikroskopischen Teilchen. Die Veränderung geht auf diese Weise immer weiter. So war der Weg ihrer Kultivierung. Deshalb konnten sie, sobald sie sich kultivierten, ihre göttlichen Fähigkeiten in sehr kurzer Zeit grandios zeigen. Im Äußerlichen sind sie ganz anders geworden. Überlegt einmal, das Fa, das ich heute verbreite, verbreitet sich in der Gesellschaft der gewöhnlichen Menschen. Es soll so sein, dass in der Gesellschaft der gewöhnlichen Menschen die Kultivierenden die Gesellschaft der gewöhnlichen Menschen nicht stören, zugleich kann die Gesellschaft der gewöhnlichen Menschen euch eine Umgebung zur Kultivierung bieten. So dürfen wir diese Umgebung der Gesellschaft der gewöhnlichen Menschen nicht sabotieren. Deshalb zeigt ihr euch wie die gewöhnlichen Menschen. Du kannst deine Arbeit haben, du hast etwas in der Gesellschaft zu tun. Die Menschen in der Gesellschaft der gewöhnlichen Menschen werden dir Chancen zur Kultivierung bieten und dir Probleme und Leiden bereiten. Dadurch wirst du dich erhöhen und dein Karma beseitigen. Wenn du einen Pass gut überwunden hast, hast du dich dadurch erhöht. Deshalb darf unsere Umgebung nicht sabotiert werden.

Nur wenn wir diese Umgebung nicht zerstören, kann euch ermöglicht werden, euch hier zu kultivieren. So müsst ihr euch mit der Kultivierungsmethode kultivieren, die für diese Umgebung geeignet ist, sodass die Veränderung an eurer Oberfläche nicht so groß ist, wie die im Mikroskopischen. Früher begann die Veränderung der Menschen von der Oberfläche her, heute verändere ich dich vom Mikroskopischsten deines Lebens her. Allerdings sage ich dir, dass es früher keinen gab, der so etwas machte. Denn manche der heutigen Menschen kommen aus sehr hohen Ebenen, sogar derjenige, der dich erlösen will, ist nicht von so hoher Ebene wie du, wie kann er deinen Ursprung ändern? Vielleicht habt ihr das, was ich gesagt habe, verstanden. Das heißt, früher gab es niemanden, der so etwas machte. Heute mache ich es auf diese Weise. Das Du am Ursprung ist erst das wirkliche Du. Denn dort ist die Quelle deiner Einfälle, deiner Gedanken und deines Motivs, etwas zu machen. Das ist erst das wahre Du. Und die Sprache und Denkweise, die sich unter den gewöhnlichen Menschen zeigen, sind lediglich etwas, was Schicht um Schicht hierher übertragen worden sind. Sie haben unterschiedliche Ebenen durchlaufen und haben Anschauungen unterschiedlicher Ebenen und Horizonte aufgenommen. Am Ende zeigen sie sich hier bei den Menschen als Sprachen, Denkweisen und Handlungen.

Das, was im Mikroskopischsten ist, ist erst das wirkliche Du. Ich fing vom Mikroskopischsten an, dich zu verändern. Aber es kann wiederum auch nicht so sein, dass an der Oberfläche kein bisschen verändert wird. Immerhin bist du ein Kultivierender und unterscheidest dich von den gewöhnlichen Menschen. Deshalb muss ich die meisten schlechten Dinge, die deine Kultivierung beeinträchtigen, beseitigen, auch die Krankheiten, die deine Kultivierung beeinträchtigen. Manche sagen: „Falun Dafa ist wunderbar. Sobald man sich kultiviert, verschwinden die Krankheiten.“ Ja, bei den wahren Kultivierenden ändert es sich gleich am Anfang. Gleich am Anfang werden ihre Krankheiten schon beseitigt. Wenn man gekommen ist, nur um die Krankheiten zu beseitigen, dann können die Krankheiten nicht beseitigt werden. Denn ich bin nicht gekommen, um so etwas für gewöhnliche Menschen zu tun. Ich tue das, damit meine Kultivierenden zur Vollendung kommen können.

 

Frage: Kann die Energie der Sexualität zur geistigen Energie umgewandelt werden?

Meister: Ich sage euch, dabei gibt es keine Energie. Sie ist nur ein Gefühl und die Wärme der Menschen. Wenn du zu eigensinnig auf die Gefühle aus bist, wird das zusammen mit den Instinkten des menschlichen Körpers einen Reiz erzeugen. Diejenigen, die sich mit Medizin beschäftigen, wissen, dass es eine Substanz – die Wärme - erfordert, um diesen Reiz zu erzeugen. Wenn die Wärme verbraucht wird, ist man hinterher ruhig und müde. Schau doch manche Jugendliche an, sie haben Kraft, können sie aber nirgendwo verwenden. Auch beim Laufen wollen sie mal hüpfen. Eben, weil sie viel Wärme haben. Also das ist keine Energie. Haltet sie bloß nicht für Energie.

 

Frage: Wenn wir mit den kosmischen wahren Grundsätzen verschmolzen sind, in welcher Form werden wir dann existieren?

Meister: Ich habe dir so etwas nicht gesagt. Vielleicht kennst du einige solcher Sachen durch anderes Qigong, besonders durch daoistisches Qigong. Wenn man an jedem Ort und bei jeder Angelegenheit, ja sogar bei jedem Gedanken mit den Anforderungen des Fa übereinstimmen kann, dann ist man ein Lebewesen nach der Vollendung. Viele sagen, dass die Buddhas keine Gestalt haben. Das ist nämlich die Theorie der Zen-Schule im Buddhismus in China: Kein Buddha, keine Gestalt. Deshalb sagte Bodhidharma selbst, dass sein Fa nur über sechs Generationen hindurch überliefert werden könne. Sonst gäbe es nichts mehr zu erklären. Im Altertum Chinas, bis kurz vor der Kulturrevolution meinte man im Buddhismus, dass die Zen-Schule in ein Büffelhorn kriecht. Damals hatte man in den religiösen Kreisen schon immer mit der Zen-Schule debattiert. In Wirklichkeit existiert die Zen-Schule in China nach der Song-Dynastie, also vor über 1000 Jahren, schon nicht mehr. Aber später finden Menschen immer, dass die vom Bodhidharma erklärten Grundsätze der Philosophie der gewöhnlichen Menschen sehr nah sind. Deshalb halten manche Menschen sie für Philosophie, sie scheint ihnen die höchste Philosophie zu sein. Manche sind ganz durchgedreht und glauben, dass sie fast die Essenz der philosophischen Grundsätze erkannt hätten. In Wirklichkeit gehören sie zu sehr niedrigen Erkenntnissen. Gerade weil sie niedrig sind, können sie von den gewöhnlichen Menschen leicht aufgenommen werden.

Buddhas haben ihre Gestalt. Die Zusammensetzung ihres Körpers besteht aus noch mikroskopischeren Teilchen. Er besteht auch aus Substanzen, deshalb können die menschlichen Augen ihn nicht sehen. Aber was man nicht sehen kann, muss nicht unbedingt bedeuten, dass es nicht existiert. Die Menschen können nur das sichtbare Licht sehen. Von dem ganzen Lichtspektrum her gesehen, ist das, was die Menschen sehen können, nur ein winziger Teil. Und alles, was ein Mensch sieht, sieht man nur durch die Reflektion des Lichts. Was das sichtbare Licht nicht reflektieren kann, kannst du eben nicht sehen. Kannst du sagen, dass sie nicht existieren? Jetzt gibt es in den USA viele große astronomische Teleskope. Mit denen wurden viele Himmelskörper entdeckt, die nur mit dem Licht außerhalb des sichtbaren Lichts gesehen werden können. Wie z.B. Röntgenstrahlung, Gammastrahlung, Infrarot und Ultrastrahlung. Du kannst sie sogar nur unter diesem Umstand sehen. Kannst du sagen, dass sie nicht existieren? Wenn du, bevor solche Teleskope erfunden worden sind, gesagt hättest, dass sie existieren, hätten dich dann die starrköpfigen Menschen nicht für abergläubisch gehalten? So etwas, was wir heute gesagt haben, dass jemand die Buddhas und Welten der Buddhas gesehen hat, glauben manche Menschen einfach nicht. Weil deine Augen aus Molekülen und nicht aus Atomen zusammengesetzt sind, kannst du alles, was aus der Schicht der atomaren Teilchen zusammengesetzt ist, nicht sehen. Und der Körper eines Buddhas besteht aus Atomen. Wie kannst du ihn denn sehen? Sie befinden sich nämlich nicht im Bereich des sichtbaren Lichts.

 

Frage: Werden alle Lebewesen auf der Erde zu Ende gehen? Oder gibt es zu einem geeigneten Zeitpunkt eine Umwandlung?

Meister: Das ist ein Thema, über das ich nicht rede. Hier rede ich nicht darüber. Ob es sie gibt oder nicht, ich bin der Meinung, dass ihr euch nicht darum kümmern sollt. Warum? Überlegt einmal, nichts im Kosmos existiert durch Zufall. Nur glauben die Menschen nicht an die Existenz der Gottheiten. Allerdings gibt es sie überall, und im Kosmos sind sie auf Schritt und Tritt zu finden. Die Menschen wagen, alles Mögliche zu tun. Die menschliche Moral ist schon zum tiefsten Punkt verdorben. Überlegt einmal, die heutigen Menschen machen einfach alles, was sie wollen. Sie töten Menschen nach Belieben. Wenn sie Schusswaffen haben, wagen sie schon Menschen zu töten. Sie haben dabei in ihrem Denken überhaupt keinerlei Hemmungen. Die Verdorbenheit der menschlichen Moral führt dazu, dass die Menschen wagen, alles Mögliche zu tun. Viele Menschen sagen, dass die Menschheit schon derart verdorben ist. In verschiedenen Gebieten sind so viele Katastrophen passiert. Je schlechter die Menschen sind, desto mehr Katastrophen gibt es.

Auf der anderen Seite gibt es heute bei uns 100 Millionen Menschen, die das Dafa lernen. Egal wie viele Menschen zur Vollendung kommen können, diese Menschen werden zumindest gute Menschen sein. Wenn all dies zu Ende gehen würde, was wäre dann mit diesen guten Menschen? Insbesondere könnt ihr euch heute kultivieren und bei der Kultivierung standhaft bleiben, was wäre dann mit diesen offenen, aufrichtigen und guten Menschen? Deshalb sage ich dir, solange du dich kultivierst, brauchst du dich überhaupt nicht um andere Sachen zu kümmern. Ob es Katastrophen gibt oder nicht, auch wenn es sie gibt, hat das nichts mit dir zu tun. (Beifall) Aber die schlechten Menschen können ihnen nicht davonlaufen.

 

Frage: Der Meister hat gesagt: es gibt Menschen, dessen Dinge, die er an sich hat und dessen Durchhaltevermögen festgelegt sind. Solche Menschen können sich nicht hoch kultivieren.

Meister: In der menschlichen Gesellschaft sind die heutigen Menschen aus allen möglichen Ebenen gekommen. Es gibt auch welche, die aus niedrigen Ebenen kommen. Deshalb können sich solche Menschen vielleicht nicht hoch kultivieren. Allerdings ist es kein Problem, aus den Drei-Weltkreisen hinauszugehen und zur Vollendung zu kommen. Jedoch können sie sich nicht hoch kultivieren. Es ist auch nicht etwas Gewöhnliches, wenn ein Mensch sich im Fa kultiviert und das Fa erhält. Diesmal wird die Position der Lebewesen erneut bestimmt. Bei denjenigen, die nicht viel an sich haben, kann es ergänzt werden. Es gibt jedoch noch einen Teil Menschen, die nicht einmal würdig sind, das Fa zu bekommen. Es gibt auch manche, die das Fa überhaupt nicht bekommen können.

 

Frage: Ich finde, dass die Kraft des Dafa alles verändern kann, aber warum kann das Dafa solche Menschen nicht verändern?

Meister: Ich sage dir, wenn die normalen Buddhas, wie z.B. ein Tathagata, Amitabha, Buddha Shakyamuni, Jesus oder die Heilige Maria einmal die Hand schwenken, wird sich alles in der menschlichen Gesellschaft verändern. Wie kann es sein, dass es nicht verändert werden kann? Aber warum machen sie das nicht? Die Menschen haben selbst Schlechtes getan und sie dürfen es so nicht machen. Es sind die Menschen, die es von sich aus so machen wollen. Wenn ich durch eine Handbewegung dein Karma beseitigen würde und das Schlechte nicht mehr da wäre, würdest du später aber weiter Schlechtes tun und weiter Karma erzeugen. Warum soll ich das dann für dich machen? Wenn man Menschen retten will, kann man sie nicht auf diese Weise retten. Man muss die Menschen die Grundsätze verstehen lassen, er muss sich vom Herzen aus verändern wollen. Das erst ist die wahre Rettung der Menschen. Ein einziger Tathagata hat schon solch große Kraft. Es ist viel zu leicht für dieses kosmische Dafa, einen Menschen zu ändern. Einmal habe ich ein Beispiel genannt, also nur ein kleines Beispiel. Es ist so wie geschmolzener Stahl in einem Stahlofen. Wenn ein Holzsplitter hineinfällt, verschwindet er in einem Augenblick. Du kannst nicht einmal die Spuren von ihm finden. In diesem Dafa ist ein Mensch wie dieser Holzsplitter. Warum lasse ich dich selbst kultivieren? Wenn ich dich wirklich durch das Dafa neu erschaffen und dich nicht kultivieren lassen würde, würdest du in Zukunft vom Mikroskopischen bis hin zur Oberfläche des Lebens nie mehr du selbst sein. Alle deine Erinnerungen, alle deine Gedanken sowie deine Existenzart werden verändert. Du würdest nicht mehr wissen, wer du bist. Das heißt neue Erschaffung. Das wäre eine sehr schreckliche Sache. Dabei geht es dann nicht mehr um Menschen erlösen. Warum will man Menschen erlösen? Es ist nicht so, dass das Fa diese Kraft nicht hat. Es ist so, dass das Fa den Menschen eine Chance erschaffen hat.

 

Frage: Wie soll man die Schwierigkeiten bei der Kultivierung behandeln? Haben Sie auch die gleichen Schwierigkeiten erlebt, wie wir bei unserer Kultivierung?

Meister: Das ist eine Frage von einem neuen Lernenden. Ich habe nie gerne über meine persönlichen Sachen geredet. Aber eins sage ich euch: ihr seid Kultivierende, ich aber nicht. Ihr sollt euch alle nach den Anforderungen der Kultivierenden richten, keiner ist eine Ausnahme, jeder muss die Ebene und die Maßstäbe der Vollendung erreichen. Aber ich bin euch nicht gleich. Ich bin gekommen, um euch dieses Fa zu lehren. Die Trübsale, die ich ertrage, sind Trübsale der Lebewesen aller Weltkreise. Das, worauf ich stoße, darf ich keinem erzählen. Ihr könnt das nicht verstehen. Ihr findet, dass die Kultivierung sehr einfach ist. Ich habe euch nur gesagt, dass ich für euch die Hälfte des Karmas beseitigt habe, so dass ihr euch kultivieren könnt. In Wirklichkeit überlegt einmal, kannst du mit den schlechten Sachen, die du früher im Kosmos gemacht hast, wegen deiner Kultivierung einfach so Schluss machen? Ich habe dies gesagt: ich weiß, warum Jesus gekreuzigt wurde. Konnte sein Vater Jehova ihn etwa nicht befreien? Konnte seine eigene Kraft ihn selbst etwa nicht befreien, so dass er unbedingt gekreuzigt werden musste? Solche Sachen gehen über eure Vorstellung hinaus. Menschen zu erlösen ist eine sehr schwierige Angelegenheit. Manche haben Karma dadurch erzeugt, dass er unter den gewöhnlichen Menschen in den vielen Leben etwas Schlechtes getan hat. Diese Schuld ist immer mit ihm verbunden. Man kann sie nie loswerden. Manche aber haben auf unterschiedlichen Ebenen den Gottheiten etwas geschuldet, als sie Ebene für Ebene herabfielen. Wie können sie das zurückbezahlen? Deshalb ist Menschen erlösen keine einfache Sache. In der Religion sagen manche: “Wenn ich mich fertig kultiviert habe, werde ich Menschen erlösen.“ Ich sage, das ist ein Eigensinn. Wie löst man das riesige Netz des Grolls, das alles kreuz und quer durchzieht und viel höher als die Ebene des zu Erlösenden ist? Ist Menschen erlösen so einfach?! So viel zu dieser Frage.

 

Frage: Ich möchte den Lehrer einmal fragen, wie wir vermeiden können, Sie zum Idol zu machen.

Meister: Ich kann das Herz der Lernenden sehr gut verstehen. Ihr wisst, dass ich euch von einem gewöhnlichen Menschen, dessen Körper voller Karma ist, zu einem Kultivierenden gemacht habe, und was ich euch gegeben und für euch beseitigt habe. Das Herz der Dankbarkeit kann ich sehr gut verstehen. Deshalb möchten manche dem Meister ihren Respekt durch Formalitäten zeigen. Ich kann auch nicht sagen, du sollst mich nicht respektieren. Denn immerhin bin ich dein Meister, und du sollst mich respektieren. Anderseits lege ich keinen Wert auf die Formalitäten. Doch manche Lernende können es noch nicht so hoch verstehen, wie viele andere Lernende. Sie haben vielleicht kein gutes Gewissen, wenn sie dem Meister keinen Respekt erweisen. In Wirklichkeit ist das nicht falsch. Jedoch habe ich so einen Grundsatz erklärt: manch einer meint, dass er schon Buddha werden kann, wenn er den Buddha verehrt und so und so viele Tempel gebaut hat. Ich sage das ist lächerlich. Buddha Shakyamuni hatte gesagt: das Fa mit Absicht ist wie eine Seifenblase. Das sind Absichten und haben keine Bedeutung. Dabei sammelt man lediglich ein bisschen De der gewöhnlichen Menschen. Glaubst du, dass du diesen Tempel für den Buddha gebaut hast? Muss der Buddha schon dort hingehen, nur weil du den Tempel gebaut hast? Du meinst, du hast dort einen Tempel gebaut, dann muss der Buddha auch kommen. Muss der Buddha schon kommen, wenn du ihm befiehlst, zu kommen? So ist das nicht. Manche glauben: „Ich habe Kotau gemacht, ich habe vor dir Kotau gemacht, so musst du mir Sicherheit gewährleisten und mich zur Vollendung kommen lassen.“ Du respektierst mich, glaubst du, dass der Buddha die Gesinnungen der gewöhnlichen Menschen hat und sich freut, wenn du ein paar gute Worte zu ihm sagst! Werde ich dich fördern und dir mehr Gehalt geben, wenn du wie ein gewöhnlicher Mensch jeden Tag schöne Worte zu mir sagst? Die Menschen haben die Buddhas vermenschlicht und mit den menschlichen Gefühlen behandelt. Es ist überhaupt nicht der Fall. Deshalb habe ich euch nicht aufgefordert, mich so oder so zu behandeln. Aber wenn es in manchen Gebieten einige Lernenden gibt, die solche Gebräuche haben und das gut finden, so kann man auch nicht sagen, dass sie falsch handeln. Es ist nur so, dass wir im Dafa keinen Wert auf die Form legen.

Über diese Sache habe ich schon mehrmals gesprochen. Wie soll man handeln? Alle machen es dem eigenen Herzen entsprechend. Was die Konferenz angeht, wie diese, es geht nicht, wenn wir diese Form nicht verwenden. Alle kultivieren sich zusammen und finden, dass es sehr harmonisch ist, wenn man in dieses Feld eintritt. Keiner wird an Schlechtes denken. Was man ausstrahlt, ist alles barmherzige und sehr gute Energie. Das, was man bespricht, sind alles auf die Kultivierung bezogene Fragen, und wie man es besser machen kann. Diese Umgebung darf nicht fehlen. Durch den Austausch von Erfahrungen findet ihr die Abstände untereinander, sodass andere auch fleißig und stetig vorankommen können. Das ist eine sehr gute Form. Und bei dieser Form organisiert man alles von sich aus. „Ich gebe ein bisschen Geld aus, um ein Theater zu mieten“; „ich gebe ein bisschen Geld aus, um Materialien zu drucken.“ Ein anderer gibt ein bisschen Geld aus, um etwas anderes zu organisieren. Auf diese Weise hat man das gemacht. Bei der Betreuungsstelle wird kein Cent hinterlegt. Diejenigen, die das machen, erledigen das selbst und übergeben diese Sache den anderen als etwas Fertiges. Dann ist die Sache schon erledigt. Normalerweise ist das so.

Ich erinnere mich daran, dass eine Zeitung über mich schrieb: Li Hongzhi nimmt kein Geld an, aber seine Jünger veranstalteten eine Fa-Konferenz in New York und bezahlten auf einmal 35.000 Dollar Miete für die Räumlichkeit. Allerdings war das Herz gut. Das Herz ist natürlich gut, man hat das für das großartige Fa und für die heilige Fa-Konferenz getan. In seiner Vorstellung ist nur der beste Ort dem Dafa würdig. Die Menschheit kann mit ungeheueren Summen von Geld Unsinn treiben. Warum kann man für die heilige und großartige Fa-Konferenz nicht eine gute Räumlichkeit mieten? Aber ihr sollt auch auf diese Sache achten: in Zukunft mieten wir möglichst keinen teuren Raum, darauf sollen wir später achten. 35.000 Dollar scheinen in den USA nicht sehr viel zu sein, aber in China sind das schon ein paar hunderttausend Yuan. Allerdings habe ich keinen Cent von diesem Geld gesehen. Nicht die geringste Spur von diesem Geld habe ich gesehen. Es war nur so, dass ein Lernender einen Scheck von 35.000 Dollar ausgestellt und diesen Raum gemietet hat. Nachdem er den Raum gemietet hat, sagte er der Betreuungsstelle, dass dieser Raum schon von ihm gemietet worden sei und 35.000 Dollar kostet und man ihn an dem und dem Tag benutzen kann. Das war’s. Er hat tatsächlich über 30.000 Dollar dafür bezahlt. Das war das Herz des Lernenden. Das war das Herz, das dem Dafa gegenüber aufrichtig ist!

Nebenbei sage ich noch eins. Es sind einige Journalisten hier. Manche fragen, ob Li Hongzhi ein Millionär ist. Du kannst mich für einen Millionär, Milliardär ja sogar für einen Multimilliardär halten, das ist alles okay! Denn das was ich besitze, ist nicht gegen alles Geld der Menschheit einzutauschen! (langer Beifall)

Ich denke eigentlich, aus einer anderen Sicht betrachtet, was ist denn daran so wichtig, ob ich Geld habe oder nicht? Auch wenn ich Geld hätte, würde ich das als nichts betrachten. Ich nehme ein Beispiel: ich habe 100 Millionen Jünger, die das Fa lernen. Wenn ich jetzt sagen würde, dass jeder mir einen Yuan geben sollte, überlegt euch einmal, wenn jeder mir ein Yuan geben würde, wäre ich schon ein Milliardär. Außerdem würdet ihr es mir jederzeit geben. Du kannst mich ruhig für einen Milliardär halten! Manche gehen auch noch überall hin, um sich über mich zu erkundigen. Sie fragen, wie viel ich durch das Verkaufen der Bücher verdient habe. Ich sage euch, für die Bücher, die in China von offiziellen Verlagen herausgegeben wurden, hatte ich jedes Mal ein paar Tausend Yuan Autorenhonorar bekommen. Insgesamt habe ich über 20.000 Yuan bekommen, umgerechnet sind das ein paar Tausend US-Dollar. Nur so viel war das. Denn diese Verlage werden von der Regierung betrieben. Sie bezahlen das Honorar nicht so, wie die Verlage anderer Länder. So ist das. Wenn die Bücher in anderen Gebieten herausgegeben würden, sobald man den Vertrag unterschrieben hat, bekommt man als Autor 5, 6 oder 7 Prozent als Honorar, höchstens 8 Prozent. Aber was ich bekommen habe, ist sehr wenig. Im Grunde genommen lebe ich vom Autorenhonorar. Ich sage euch, ihr braucht nicht eigensinnig auf diese Sache zu sein. Es nutzt auch nichts, wenn du es untersuchst. Wozu gebe ich mir so viel Mühe, Geld zu verdienen? Wenn ich nur ein Mal sagen würde, dass jeder mir zehn Yuan geben sollte, wäre ich ein Milliardär! Wie einfach und wie schnell würde es gehen! Und jeder würde mir das mit Freude geben und ich hätte es auch auf aufrichtige und ehrliche Weise bekommen. Wozu sollte ich mir diese Mühe geben? Deshalb finde ich, dass die Motive der Menschen manchmal unrein sind. Er denkt auf sehr engstirnige und sehr dumme Weise über diese Sache.

 

Frage: Wo geht unser Karma hin, nachdem Sie es weggeschafft haben?

Meister: Ich habe es für euch beseitigt. (Beifall) Menschen erlösen ist sehr schwierig. Ich erinnere mich daran, dass ich euch auf einer Fa-Konferenz Folgendes erzählt habe: es gibt einen Menschen, bei dem vorher bestimmt ist, dass er in seinem Leben an einem bestimmten Tag einen Gefäßverschluss im Gehirn bekommen würde. Das ist seine Karmavergeltung und er würde sie mit Sicherheit bekommen. Aber nachdem er das Dafa gelernt hat (es ist nicht so, dass du kein Karma mehr zurückzahlen brauchst, wenn du das Dafa gelernt hast. Das geht nicht), habe ich für ihn sehr, sehr viel davon beseitigt, sodass er es sehr leicht ertragen konnte. Aber dieser Zustand musste auftauchen. Eines Tages fiel er plötzlich auf den Boden. Er hatte die Symptome eines Gefäßverschlusses im Gehirn. Aber er hat sich nicht als Praktizierenden betrachtet. Immerhin wurde das Karma schon beseitigt, so war es nicht mehr so schlimm gewesen. Wenn er sich selbst als Praktizierenden hätte betrachten können und wäre mit Mühe aufgestanden, wäre alles gleich wieder in Ordnung gewesen. So ein Pass war das. Aber er hat ihn nicht überwunden. Obwohl er kleiner geworden war, konnte er ihn nicht überwinden. Immerhin ist er kleiner geworden. Drei Tage später kam er wieder auf die Beine. Eine Woche später konnte er laufen. Einen Monat später sah er schon so aus, als wäre nichts passiert. Ihr wisst, wenn ein Gefäßverschluss im Gehirn im Krankenhaus behandelt wird, wird man nicht so schnell geheilt. Er sagte das Gegenteil: Ich habe Falun Gong gelernt, wieso habe ich dann trotzdem ein Gefäßverschluss im Gehirn bekommen? Damals hatte ich gerade mit der Verbreitung des Fa angefangen. Da dachte ich, es ist wirklich sehr schwer, Menschen zu erlösen. Er wusste nicht, als ich in diesem Moment diese Schwierigkeit für ihn ertrug, wurde mir eine Schüssel Gift eingeflösst. (Beifall)

 

Frage: Gefühle wirken durch die Anschauungen. Die entfremdeten modernen Menschen missbrauchen die Gefühle wegen entfremdeter Anschauungen.

Meister: Es ist nicht so, dass die entfremdeten Anschauungen die Gefühle missbrauchen, sondern die Menschen glauben an nichts mehr und werden von keinerlei Moral mehr gezügelt. Ihr wisst, dass es früher Religionen gab. Zumindest wussten die Menschen, dass man bestraft wird, wenn man Schlechtes macht. Aber die heutigen Menschen, besonders die jüngeren Menschen finden das lächerlich. Was für Strafen? Wo gibt es Gottheiten? Er glaubt das nicht. Er glaubt nicht an die Existenz der Gottheiten. Überlegt euch einmal, er weiß nicht, dass die Gottheiten es sehen können, wenn er Schlechtes tut. Er weiß nicht, dass ihm seine schlechten Taten in der Zukunft vergolten werden. Wagt er nicht, alles zu tun, wenn es solche Zügel nicht mehr gibt? Menschen töten, brandstiften, alle erdenklichen Übeltaten begehen sie.

Warum hatten die Menschen des Altertums, also die früheren Menschen edle Moral? In Wirklichkeit ist ein Mensch sehr unfähig. Es ist nicht so, dass seine Moral wirklich so und so edel war, sondern er glaubte, er wusste, dass er Vergeltung bekommen würde, wenn er Schlechtes tut, und es mit Gutem vergolten würde, wenn er Gutes tut, und dass ein Mensch gutherzig leben sollte. Jetzt gibt es diese Zügel nicht mehr. In die Kirche zu gehen, wird von den Menschen als zivilisiertes Benehmen betrachtet. Zum Tempel zu gehen, wird als ein Akt angesehen, um dort um Geld zu bitten, um einen Sohn zu bekommen, um geschützt zu werden und um Unheil und Schwierigkeiten zu beseitigen. Er glaubt nicht wirklich. Überlegt einmal, von den moralischen Zügeln her gesehen, ist die heutige Gesellschaft völlig außer Kontrolle geraten. Wagt er dann nicht alles Mögliche zu tun? Er unterstreicht in absoluter Weise seine Individualität: Ich möchte das und dies machen. Du machst, was du willst, und du findest es recht gut. Aber die Gottheiten finden das nicht gut. So vergiss nicht, dass du von Gottheiten erschaffen worden bist. Wenn die Gottheiten dich für schlecht halten, wollen sie dich nicht mehr haben. Dann werden sie dich zerstören!

 

Frage: Früher kannten die Lebewesen im Kosmos nicht das kosmische Fa. Können alle Lebewesen des zukünftigen Kosmos, einschließlich der zur Vollendung kultivierten Jünger über alle Fa-Grundsätze der jeweiligen Ebene des Kosmos wissen, auf der sie sich befinden?

Meister: Was ihr wisst und was ihr versteht, ich sage euch, es ist so wie wenn ihr beim Lesen der Bücher etwas vom Fa her versteht. Ihr könnt nur den Teil erfahren, den das kosmische Dafa euch durch Erkennen bestätigen lässt. Und das wahre Fa hingegen kann man euch nicht erfahren lassen. Nicht nur der Menschheit, sondern allen Wesen im Kosmos ist es nicht erlaubt, die konkreten Existenzformen dieses Fa zu erkennen. Ich habe euch diesen Grundsatz nur durch die Sprache und die Denkweisen der gewöhnlichen Menschen zusammenfassend erklärt. Seine wahre Existenzform hingegen dürft ihr nicht wissen. Vielleicht werdet ihr in Zukunft im Kopf darüber bewusst sein und wisst, dass es im Kosmos ein Fa gibt, aber wie es konkret ist, könnt ihr nicht wissen. Denn auf unterschiedlichen Ebenen haben die Lebewesen unterschiedlicher Ebenen die Zustände verschiedener Horizonte. Auf jener Ebene ist er eine Gottheit. Wenn die Gottheiten, die um sehr viele Ebenen höher als er sind, auf ihn schauen, ist er für sie auch ein gewöhnlicher Mensch. Je weiter oben, umso höher sind die Maßstäbe.

 

Frage: Wenn man mit einem reinen Herzen „Zhuan Falun“ durchliest, bei Konflikten nach innen schaut und sich offen und aufrichtig kultiviert, erreicht man dann schon den Maßstab des fleißigen und beständigen Vorankommens?

Meister: Das ist schon ein Zeichen von fleißigem und beständigem Vorankommen. Wenn man diesen Punkt erreichen kann, kommt man schon beständig voran. Wenn ihr zur Vollendung kommen wollt, gibt es vielleicht noch Pässe zu überwinden. Ich weiß, dass die Lernenden das Fa schon sehr tief verstanden haben. Ich habe mir eure Vorträge durch das Fernsehen angehört. Ich sagte, dass die Lernenden schon sehr gereift sind, es ist so. Die Lernenden in China sind schon sehr gereift, denn sie haben schon vor ein paar Jahren angefangen, fleißig und beständig voranzukommen. Heute wird auch eine große Menge von Lernenden außerhalb Chinas immer reifer. Ihr könnt im Fa über das Fa reden. Das ist sehr gut.

 

Frage: Wir sind keine Religion. Später wird die Menschheit uns für eine Religion halten. Wie sollen wir darauf achten, dass wir diesen Eindruck bei anderen möglichst nicht hinterlassen?

Meister: Weil die Umstände in den verschiedenen Gebieten unterschiedlich sind, sollt ihr bei der Fa-Verbreitung wirklich auf diesen Punkt achten. Du willst, dass andere das Fa bekommen und dass diejenigen, die eine Schicksalsverbindung haben, aber das Fa noch nicht bekommen haben, das Fa bekommen. In der Gesellschaft sollt ihr besonders darauf achten, den anderen nicht den Eindruck zu hinterlassen, wir seien wie eine Religion. Allerdings habe ich auch bemerkt, dass die Weißen der Neuzeit es einfach als Religion bezeichnen, wenn manche irgendetwas praktizieren oder machen. Sie haben keinen Maßstab für den Begriff der Religion.

 

Frage: Die Ebene der Vollendung durch die Kultivierung hat in Wirklichkeit direkt mit dem Pass von Leben und Tod zu tun, den man überwindet.

Meister: Darüber habe ich neulich auf der Fa-Konferenz in Australien gesprochen. In Wirklichkeit ist es bei eurer Kultivierung nicht so, dass bei dir als Kultivierender erst beim letzten Schritt geprüft wird, ob du zur Vollendung kommen kannst oder nicht. Sondern, wenn man sieht, dass ein Mensch im Laufe der Kultivierung es so in etwa schaffen kann, fängt man an, ihn zu prüfen, ob er den Pass der Vollendung überwinden kann oder nicht. Deshalb ist das ausschlaggebend. Solange man ein Kultivierender ist, wird man darauf stoßen. Und dieser Pass ist für einen nichts anderes als eine Prüfung auf Leben und Tod. Natürlich wird es nicht jedem passieren, dass ihn jemand töten oder irgendetwas anderes antun will. Es muss nicht unbedingt so sein. So wie das Beispiel, das ich genannt habe, dass manch einer von uns im kritischen Moment seine Zukunft, seine Arbeit und Karriere loslassen kann. Hat er dann nicht diesen Pass überwunden? Wofür lebt man? Doch nicht dafür, dass man unter den gewöhnlichen Menschen eine gute Aussicht, eine zufriedenstellende Karriere und bestimmte Ziele, die man so oder so erreichen will, bekommt. Wenn das alles vor seine Augen geführt wird und wenn es wirklich um diese Sachen geht, kann er herauskommen? Wenn er wirklich herauskommen kann, hat er dann nicht den Pass von Leben und Tod überwunden? Leben die Menschen nicht gerade dafür? Wenn er sogar das alles loslassen kann, kann er dann nicht Leben und Tod loslassen?

Ist das nicht ein arrangierter Pass für dich, ob du im kritischen Moment Leben und Tod loslassen und das sogenannte Glück, das du Angst hast zu verlieren, loslassen kannst, und ob du diesen Schritt machen und dieses Herz loslassen kannst? Ich habe hin und wieder gesagt, dass es keinen Zufall gibt. Warum können die anderen diesen Schritt machen, du aber nicht? Du glaubst sogar noch, dass du Recht hast und willst andere noch überreden.

 

Frage: Kann man sagen, dass die Anschauungen durch das Karma existieren und dass das Karma nicht mehr da ist, wenn die Anschauungen weg sind?

Meister: Zwischen den beiden besteht folgende Beziehung: wenn ein Mensch geboren ist, hat er reine Gedanken. Man hat keinerlei feste erworbene Anschauungen. Die Menschen halten dies für gut, jenes nicht, diese Sache sollte so gemacht werden, langsam bilden sich die menschlichen Anschauungen. Insbesondere gibt es noch Menschen, die ihren Kindern beibringen, wie sie sich selbst schützen können und ihre Interessen wahren und andere bestrafen. Sie lehren ihre Kinder mit Absicht schlechte Menschen zu werden und betrachten das auch noch als gute Erfahrungen. Wenn du als ein normaler Erwachsener keine solchen Anschauungen hast, dann bist du am vernünftigsten. Du bist dir über alles im Klaren und weißt alles. Wenn du etwas beurteilst, gerätst du in keinerlei Anschauung. Über alles, was dir begegnet, auf was du stößt oder was du siehst, bist du dir im Klaren, sobald du nur einen Blick darauf wirfst. Das erst ist dein wahres Selbst. Das erst ist Weisheit.

Wenn ein Mensch auf Probleme stößt und weiß, wie er sie lösen und wie er seinen Kopf anstrengen soll, ist das die Klugheit, von der die gewöhnlichen Menschen sprechen. Das ist keine Weisheit. Das kommt daher, dass die verschiedenen erworbenen Anschauungen dich dazu führen, noch aalglatter zu werden und deine eigenen Interessen zu wahren. Allein dadurch kannst du schon Schlechtes tun, sodass du Karma erzeugst. Weil du deine eigenen Vorteile bewahren willst, sind diese Anschauungen entstanden. Wenn diese Anschauungen etwas Schlechtes tun, wird Karma erzeugt. Diese Anschauungen führen zu deinen Taten. Wenn du etwas machst, kann das Karma erzeugt werden. Aber Karma ist keine Anschauung. Manche finden, dass sie nicht schlecht leben, manche glauben, dass sie sehr klug sind und wirklich etwas in sich haben. Sie kämpften mühsam mit anderen und gewinnen ein paar Vorteile. Ich sehe, dass er eigentlich sehr mühsam lebt. Er weiß nicht, wozu er lebt. Er glaubt, dass er sehr klug ist. Wenn er manchmal etwas tun will, glaubt er, dass seine eigenen Gedanken es tun. In Wirklichkeit wird er von seinen Anschauungen beeinflusst und kontrolliert. Er hat seine eigene Natur nicht mehr. Die meisten Menschen, die in der heutigen Gesellschaft leben, sind in diesem Zustand. Wo gibt es denn Menschen, deren Selbst wirklich lebt? Die Menschen sind eben so. Sie können nicht davon loskommen, deshalb werden mit Sicherheit Anschauungen gebildet, nur die Menge ist unterschiedlich.

 

Frage: Die Natur und der Ursprung der Menschen auf der gleichen Ebene sind sehr unterschiedlich. Ist es so, dass die Menschen, die aus einer niedrigen Ebene heruntergefallen sind, die ursprünglichen Substanzen des Lebens von den Menschen nicht haben, die aus höheren Ebenen gekommen sind.

Meister: Die Menschen sind alle auf der Ebene der Menschen, aber ihr Ursprung ist unterschiedlich. Deshalb haben manche die noch mikroskopischeren Teilchen nicht, die auf höheren Ebenen den Ursprung des Lebens zusammensetzen. Also die grundlegendsten Teilchen, die das Leben bilden, sind unterschiedlich. Manche Leben haben nicht so eine hohe Ebene und sind nicht so mikroskopisch. So ist das gemeint. Also das ist ein Unterschied.

Aber die hier Anwesenden brauchen sich darüber überhaupt keine Gedanken zu machen. Meinst du, dass du dich nicht so hoch kultivieren kannst, weil dein Leben nicht so mikroskopisch ist, wie das eines anderen? In Wirklichkeit stellst du dir das mit menschlichen Gedanken vor. Die erste Frage ist, ob du zurückkehren und zur Vollendung kommen kannst. Wenn du zur Vollendung kommen kannst, wenn du wirklich zurückkehren kannst, wirst du finden, dass du jenen Gedanken überhaupt nicht hast. Dieser Kosmos ist unheimlich groß und ist nicht so, wie du es dir vorstellst, sodass du immer höher gehen willst. Es ist überhaupt nicht so. Ich nehme ein Beispiel: Manche finden immer, dass ihr Heim gut ist und wollen nach Hause gehen, egal wo sie hingehen. Dieses Gleichnis trifft es noch nicht ganz. Das heißt, wenn du keine menschlichen Gedanken hast, wirst du finden, dass dein eigener Ort am besten ist und es nirgendwo besser ist, als dort. Egal wie hoch ein Ort ist, er ist nicht so gut, wie ein eigener. Das ist eine ganz andere Denkweise.

 

Frage: Wie unterscheidet man die Erscheinung des Zurückkehrens zum Ursprung und zum Wahren von der Erscheinung, dass man wegen Eigensinn etwas Neues erfinden und zeigen will?

Meister: Vernünftig bleiben und sich mit dem Fa vergleichen. Was dem Fa nicht entspricht und die Taten in der Dafa-Arbeit, den Taten der gewöhnlichen Menschen gleichen, das soll alles beseitigt werden. Wenn man bei einer konkreten Arbeit, zum Beispiel bei der Fa-Verbreitung eine gute Methode hat, die die Menschen veranlassen kann, das Fa zu erhalten, die weder dem Ruf des Dafa schadet, noch Menschen zum Fa-Lernen zwingt, dann ist das alles normal und angemessen. Dabei gibt es keine Frage von Eigensinn und dass man etwas Neues erfindet und zeigt. Wenn man versucht, die anderen das Fa erhalten zu lassen, ist man wirklich dabei, das Leben der Menschen zu retten. Das und der Wunsch, zum ursprünglichen Ort des Lebens zurückzukehren, gehören nicht zum Eigensinn. Ich sage euch, alle hier Anwesenden sind bei der Kultivierung. Jeder ist dabei, sich zu kultivieren. Das heißt auch, dass ihr alle noch das Herz der gewöhnlichen Menschen habt. Die Fragen, die du stellst, die Dinge, woran du denkst, und wenn du über andere Menschen redest, ihr unter euch, einschließlich dir selbst – in allen diesen Fällen habt ihr vielleicht Eigensinn. Denn ihr habt alle das Herz der gewöhnlichen Menschen. Wenn einer die Arbeit des Dafa macht, um nach Ruhm und Reichtum zu trachten, dann sage ich, dass er nicht zur Vollendung kommen kann, wenn dieses Herz nicht abgelegt wird. Anders gesagt, auch wenn du wirklich etwas für Dafa machen willst, sollst du vor allem vom Standpunkt des Dafa ausgehen und als nächstes von deinen Gedanken aus. Wenn man den Dafa außer Acht lässt und immer nur sich selbst wichtig nimmt, dann sage ich, dass das nicht richtig ist. Der Dafa steht an erster Stelle.

 

Frage: Zhen, Shan und Ren bleiben ewig unverändert. Wenn die Lebewesen immer unreiner werden, werden sich dann Zhen, Shan und Ren auch entfremden?

Meister: Egal ob die Lebewesen rein sind oder nicht, das Fa ändert sich nicht. Ich sage es so: Egal wann, die drei Wörter Zhen, Shan, Ren bleiben für immer Zhen, Shan, Ren. Du kannst sie nicht anders lesen, stimmt´s? Was das angeht, wie weit die Lebewesen von ihrem Maßstab entfernt sind: Das ist das Problem der Lebewesen. Deshalb werden wir nach dem Fa, dem unveränderlichen Fa die Lebewesen, die dem Fa zuwiderlaufen, ständig korrigieren. Das heißt eben harmonisieren.

 

Frage: Mein Sohn ist 15. Weil ich ihn nicht mehr kontrollieren kann, kann ich ihn nur ins Erziehungsheim schicken. Ich liebe meinen Sohn und will alles tun, um ihm zu helfen. Ist das ein Eigensinn?

Meister: Während eures Kultivierungsprozesses kann man in dieser Zeit diese Art Liebe der Eltern nicht als Eigensinn bezeichnen. Aber ich sage meinen kultivierenden Jüngern: Eigentlich hat jeder sein eigenes Schicksal. Wenn du deine Pflicht als Eltern schon erfüllt hast und das Kind seine Anschauungen schon gebildet hat und schon aufgewachsen ist, dann ist es sehr schwer, es zu ändern. Natürlich ist die Erziehung von ihm etwas, was du tun sollst. Wenn du ihn wirklich nicht mehr erziehen kannst und er unbedingt etwas machen will, kannst du auch nichts machen. Solange er keine Straftaten begeht, kannst du wirklich nichts machen. Natürlich, wenn er Straftaten begangen hat, kannst du ihn mit Hilfe des Rechtsmittels bremsen. Wenn er keine Straftaten begeht, aber was er tut, ist schlecht, und wenn er nicht auf dich hört, egal wie du ihn erziehst, kannst du wirklich nichts machen, es sei denn, er lernt das Dafa.

Jeder hat sein eigenes Schicksal. Niemand kann andere lenken, auch wenn er dein Kind ist, und du sagst, ich will eben, dass er in der Zukunft so und so wird. Ich sage dir, auch wenn du ihm hundert Millionen Dollar Vermögen hinterlassen würdest, er aber nicht dieses Glück hat, könnte das alles in einem Brandfall vernichtet werden oder er verschwendet alles in sehr kurzer Zeit. Um zu erben, muss er das Glück haben. Das heißt, er muss dieses Schicksal haben. Eigentlich denken manche: Ich will, dass meine Kinder hier oder dort zur Schule gehen. Durch meine Bemühung habe ich das erreicht. In Wirklichkeit steht das in seinem Schicksal. Deine Anstrengungen, die du eigensinnig unternommen hattest, sind auch eine zwangsläufige Tat der gewöhnlichen Menschen, denn die Menschen werden sich auf keinen Fall ins Bett legen und darauf warten, bis die Kuchen vom Himmel fallen. Auch wenn den Menschen gesagt wird, wie es in einer bestimmten Zeit sein wird, glauben sie das nicht. Deshalb werden die Menschen nach wie vor von Pontius zu Pilatus rennen und sich Sorgen machen. Menschen sind nun einmal nur Menschen. Deshalb sind ihre Sorgen auch zwangsläufig. Wenn die Kinder noch nicht erwachsen sind, können wir sie weiter erziehen. Wenn sie schon erwachsen und wirklich schwer zu erziehen sind, ist das auch nicht dein Fehler.

 

Frage: Gibt es Methoden, um den Haupt-Urgeist derjenigen zu verstärken, die von ihrem Neben-Urgeist gesteuert sind?

Meister: Ich habe euch schon gesagt, dass ich nur den Kultivierenden gegenüber verantwortlich bin. Bei einem Kultivierenden, gibt es dieses Problem nicht. Früher gab es das bei dir und du warst noch kein Kultivierender. Jetzt kultivierst du dich und du sollst dich offen und aufrichtig kultivieren und alles ablegen. Du brauchst dich nur zu kultivieren und alle Probleme können gelöst werden, denn du bist ein Kultivierender. Wenn du praktizierst, nur um diese Sache zu lösen, dann geht das nicht. Dann bist du nicht voll und ganz ein Praktizierender, ein Kultivierender. Bei dir gibt es noch so etwas, dass du praktizierst, um diese Sache zu lösen. Auch wenn du nur wenig davon hast, hast du dich nicht voll und ganz als einen Kultivierenden betrachtet.

Was kann man denn dagegen tun? Ihr wisst, dass es über hundert Millionen Lernende gibt. Unter diesen hundert Millionen Menschen gibt es wer weiß wie viele Menschen, die noch schlimmere Probleme haben als dieses. Aber alle wurden gelöst. Außerdem ist es bei dem Menschen, den du meintest, nicht unbedingt das Problem des Neben-Urgeistes. Du kennst seine wahre Situation noch nicht. Deshalb sage ich, wenn man sich wirklich kultivieren will, musst man es wirklich aufgeben und sich keine Gedanken machen. Aber das ist sehr schwer zu erreichen. Denn für jede Sache gibt es eine Schicksalsverbindung und es ist kein Zufall. Vielleicht hat er sich früher mit irgendjemandem über eine Dankbarkeit oder einen Groll verknüpft. Deshalb soll man sich wirklich als einen Kultivierenden betrachten. Aber man wird vielleicht auch noch auf solche Schwierigkeiten stoßen und es wird noch einige Zeit dauern. Ich muss auch sehen, wie er mit dieser Sache umgeht und ob sein Herz standhaft ist oder nicht. Wenn er sich wirklich nicht mehr darum kümmert und standhaft geworden ist, wenn er wirklich den Herzenszustand eines Kultivierenden hat, wird vielleicht alles unbemerkt verschwinden, vielleicht wird alles für dich in Ordnung gebracht. Deshalb ist die Kultivierung äußerst ernsthaft und keinesfalls ein Kinderspiel. Es ist keinesfalls so wie unter den gewöhnlichen Menschen, dass man irgendjemandem etwas Geld gibt, so dass er irgendwelche Probleme löst. Dies ist nicht mit Geld einzutauschen.

 

Frage: Haben diejenigen, die unter den gewöhnlichen Menschen verirrt sind und keine schlechte Grundlage haben, noch Chancen, erneut Menschen zu werden, nachdem das wahre Antlitz ganz erschienen ist?

Meister: Du denkst zu viel an solche Sachen. Das ist alles etwas für die Zukunft. Wenn alle Lebewesen im Kosmos vom kosmischen Fa abgewichen sind und im Kosmos das Fa berichtigt wird, werden alle Lebewesen, die den unterschiedlichen Ebenen nicht mehr entsprechen, von diesen Ebenen herabfallen. Wenn sie den nächsten Ebenen wieder nicht entsprechen, fallen sie weiter herab, wenn das weiter so geht, fallen sie noch weiter herunter. Manche fallen auf niedrigere Ebene und manche sind zu den Menschen herabgesunken. Manche können nicht mehr Menschen werden. Das heißt, alle Lebewesen sind dabei, ihre verschiedenen Positionen zu bestimmen. Das kommt von der wahren Verkörperung ihres Verhaltens und ihrer Ebenen. Für alle Taten der heutigen menschlichen Gesellschaft gibt es Maßstäbe. Das heißt, die Menschen sind auch dabei, ihre zukünftigen verschiedenen Positionen zu bestimmen. Die menschliche Gesellschaft darf nicht ewig auf diese Weise verderben. Manche Lebewesen werden vielleicht vernichtet. Manche werden sich nach oben kultivieren. Manche werden vielleicht Menschen oder etwas anderes. Das heißt, durch die Haltung aller Wesen gegenüber dem Dafa werden ihre Positionen festgelegt.

 

Frage: Oft finde ich, dass ich vom Grundsatz her weiß, wie ich es machen soll, aber ich mache es nicht von der Tiefe des Herzens, so dass ich das Herz anderer nicht berühre.

Meister: Während des Kultivierungsprozesses zeigt ihr manchmal, dass euer Herz gegenüber den Sachen der gewöhnlichen Menschen und der Menschenwelt unbewegt bleibt. Weil auch die Lernenden das Herz der gewöhnlichen Menschen haben, finden die Lernenden es manchmal auch langweilig, wenn sie untereinander über manche Sachen reden. Dieser Zustand kann sich auch zeigen. Aber wenn das Herz beim Fa-Lernen unbewegt bleibt, dann ist das ein Problem. Wenn bei der Dafa-Arbeit die Worte dem Fa entsprechen, können sie das Menschenherz berühren. Wenn nicht, können sie das Menschenherz nicht berühren.

 

Frage: Ein westlicher Lernender studiert jetzt chinesische Medizin und liest das Buch „Die innere Alchemie des gelben Kaisers“. Das ist ein Pflichtfach. Er möchte fragen, ob das einen Einfluss hat.

Meister: Nein. Warum nicht? Denn wir betrachten alle solche Situationen als eine Arbeit und etwas in der Gesellschaft der gewöhnlichen Menschen. Deshalb lernst du nur Techniken der gewöhnlichen Menschen. Wir haben andere Mittel, um dieses Problem zu lösen. Das hat keinen Einfluss.

 

Frage: Wenn man den Doppellotus nur sehr schwer hinkriegt, ist es dann trotzdem möglich, den großen Himmelskreis zu öffnen?

Meister: Du fragst, ob der Himmelskreis geöffnet werden kann, wenn du dich beim Lotussitz sehr schlecht fühlst, meinst du das? Bei der Kultivierung gibt es kein absolut gleiches Arrangement. Egal wie schlecht du dich bei der Kultivierung fühlst, du darfst das nicht als ein eigenständiges Phänomen betrachten. Während du Schmerzen hast, ist das eine Erscheinung der Karma-Beseitigung. Zur gleichen Zeit ändert sich beim Praktizieren auch dein Körper. Das fördert und ergänzt sich gegenseitig. Aber ihr wollt manchmal die Beine dehnen und den Lotussitz machen, ohne die Übungen zu praktizieren. Ihr seid Kultivierende, es werden zu jeder Zeit Gelegenheiten genutzt, damit du dich erhöhen kannst.

 

Frage: Wenn der Jünger eines Tages Opfer der Sabotage werden würde, wie soll er das Fa lernen?

Meister: Es genügt schon, wenn man sich in jeder Situation nach dem Dafa standhaft kultiviert. Warum denkst du daran, dass du von anderen sabotiert wirst? Als ein Kultivierender, egal was um dich herum oder später geschieht, wenn du es genau analysierst, gibt es dafür Gründe.

 

Frage: Was ist der Sinn, sich mehrmals über das weltliche Fa hinaus zu kultivieren?

Meister: Meinst du damit sich wiederholt zu kultivieren? In Wirklichkeit ist es so, dass man sich solange kultivieren muss, bis man die Ebene der Vollendung erreicht. Die Gottheiten im Himmel werden dir keine Schwierigkeiten bereiten, das heißt, du musst dich immer hier unter den Menschen kultivieren. Um eine sehr hohe Ebene zu erreichen, muss du dich nochmals kultivieren, nachdem du dich schon einmal kultiviert hast, bis du den Maßstab erreichst, den du erreichen sollst. Die Kultivierungsenergie da oben wächst, sie durchbricht die Ebene. Aber du kultivierst dich immer noch hier unter den Menschen. So ist das gemeint. Es gibt solche Fälle, aber es ist nicht bei allen so.

 

Frage: Manche Lernende beobachten mit Absicht die Kreise, die vor der Stirn wachsen. Hat das etwas mit dem mehrmaligen Hinauskultivieren über das weltliche Fa zu tun?

Meister: So ist das nicht. In Wirklichkeit haben die Veränderungen des Körpers während der Kultivierung auf unterschiedlichen Ebenen den Zustand der jeweiligen Ebene. Die Veränderungen sind alle verschieden. Wenn ihr selbst die Bilder eurer Kultivierung sehen würdet, würdet ihr zuerst einen Schreck bekommen, dann könnte es euer Herz nicht mehr ertragen. Die großartigen und grandiosen Erscheinungen der Gottheiten und Buddhas, und auch noch der komplizierte Zustand, der mit der menschlichen Sprache nicht zu beschreiben ist, und die konkreten Erscheinungen der Zustände, die sich auf unterschiedlichen Ebenen im Äußeren zeigen – das kann ein Mensch nicht ertragen. Ihr wisst, dass es auf jeder Ebene verschiedene Erscheinungsformen gibt. Von Kopf bis Fuß, einschließlich dem Feld um deinen Körper herum, alles ändert sich. Deshalb ist es jeden Tag anders, wenn manche die Ebene sehr schnell durchbrechen und ihre Ebene sich sehr schnell erhöht. Ihr habt vielleicht solches Buddhabildnis gesehen, bei denen vier Köpfe auf dem Kopf des Buddhas sind, auf diesen vier Köpfen sind wieder drei Köpfe, darauf sind wieder zwei Köpfe und darauf noch einmal ein Kopf. Das ist wie eine Pyramide. Das sind auch eine wahre Gestalt des Buddhas und eine Erscheinungsform verschiedener Ebenen, würdevoll und großartig. Mit menschlichen Gedanken ist das nicht vorstellbar.

 

Frage: Ich weiß, dass man bei der Kultivierung viel Leiden ertragen muss. Aber ich liebe das Leben und wünsche mir schöne Sachen. Ich will die Sachen gut machen. Ist das Eigensinn?

Meister: Während deines Kultivierungsprozesses zählt das alles nicht zum Eigensinn. Ich habe nicht gefordert, dass du auf das schöne Leben verzichten, keine Wünsche mehr haben und die Arbeit nicht gut machen sollst. Ganz im Gegenteil habe ich gesagt, dass du deine Arbeit gut machen sollst. Wenn du deine Arbeit nicht gut machst, wie kannst du ein guter Mensch sein? Egal wo du bist, musst du ein guter Mensch sein, dann bist du erst ein wahrer Kultivierender. Deshalb sage ich euch nur, während der Kultivierung, also solange du das Buch viel liest, das Fa viel lernst, ihr euch kultiviert, beim Überwinden der Pässe und bei den Schwierigkeiten nach strengen Anforderungen handelt, wenn du bei Konflikten in deinem Inneren nachsuchst, solange du so handelst, wird sich deine Ebene allmählich erhöhen. Was immer du auch vorbringst, enthält dann neue Ideen und neue Erkenntnisse. Allerdings kommt das nicht daher, dass du selbst mit Absicht etwas so oder so machen willst. Das ist eine Erscheinung durch die Erhöhung und neuen Erkenntnisse, die während deiner Kultivierung auf natürliche Weise entstanden sind.

 

Frage: Ich bin ein zehnjähriger Jünger von Ihnen. Wenn ich die Übungen praktiziere, bewegen sich meine Beine immer. Sobald ich versuche, sie unter Kontrolle zu halten, höre ich mit den Übungsbewegungen auf.

Meister: Das ist ein vorläufiger Zustand. Denn bei den Kindern ist es nicht so, wie bei den Erwachsenen, dass man dich im Lotussitz halbtot Schmerzen ertragen lässt. Jedoch wird es auch die Erscheinung der Karma-Beseitigung geben. Vielleicht wirst du nicht so viele Schmerzen haben. Das ist die Erscheinung eines Zustandes. Später wird es besser.

 

Frage: Der Lehrer hat vom Begriff der Ultramaterie geredet. Sie sagten, dass sie noch materieller ist, als die unseres Raumes.

Meister: Du interessierst dich schon wieder für solche Sachen. Der Meister gibt aber keinen Physikunterricht. Nur wenn es sich auf die Struktur des Kosmos bezieht und wenn so etwas mit dem Zustand der Steigerung, die ihr jetzt zeigt, zu tun hat, spreche ich über die Struktur des Kosmos. Deshalb haltet nicht daran fest. Es geht nicht, euch jetzt die ganze Struktur des Kosmos zu erklären und über euch alles auszuschütten. Außerdem ist der Kosmos auch äußerst kompliziert. Die menschliche Sprache kann ihn auch nicht beschreiben. Als ich in der Schweiz das Fa erklärte, habe ich diesen Kosmos beschrieben. Als ich das erklärte, fiel es mir sehr schwer, es genau zu erklären. Bevor das Buch herausgegeben wurde, habe ich es noch einmal sorgfältig korrigiert. Wenn ihr das Buch einmal lest, wird es euch vielleicht etwas klarer. In Wirklichkeit kann man es nur bis zu diesem Maß erklären. Denn es gibt keine Sprache mehr, die es genau ausdrücken kann. Außerdem, wenn man es mit der Sprache der gewöhnlichen Menschen ausspricht, ist es nicht mehr so, wie es ist.

 

Frage: Ich höre immer wieder die Falun Gong-Musik. Manchmal taucht sie auch beim Schlafen auf.

Meister: Das ist eine gute Sache. Denn die Dafa-Musik zeigt bei der Kultivierung schon die Seite des Fa. Hinter ihr gibt es auch den Inhalt des Fa.

 

Frage: Auf der Fa-Konferenz in Kalifornien Anfang des Jahres hat der Meister „Vier Große“ erwähnt. Können Sie das noch einmal erklären?

Meister: Eigentlich wurden diese „Vier Große“ zuerst von Buddha Shakyamuni erwähnt, nämlich Erde, Wasser, Feuer und Wind. Sie sind die Erscheinungen vom Grund der Existenz des Kosmos auf jener Ebene. Aber sie sind nicht der letztendliche Grund. Deshalb sind sie für euch so wie ein Kosmos. Wenn du den ganzen Kosmos siehst, glaubst du, dass das der ganze Kosmos ist. In Wirklichkeit ist er nur der Bereich eines kleinen Kosmos. Es gibt noch unzählige gleichartige Kosmen, sie sind in einem noch größeren Bereich des Kosmos auf Schritt und Tritt zu finden. Es ist wie bei den Molekülen, die sich überall in diesem Raum befinden. Alles hier wird von Molekülen zusammengesetzt. So ist der Begriff. Das ist eine Form des Kosmos, der sich auf einer gewissen Ebene zeigt. Aber auf jener Ebene gibt es das Fa, das der Dafa auf jener Ebene zeigt. Denn wenn er auf jener Ebene den Maßstäben des Fa nicht entspricht, ist das ganze System unterhalb seiner Ebene nicht mehr in Ordnung. Deshalb habe ich festgestellt, dass die „Vier Großen“ während der unermesslich langen Zeit wegen ihrer Abweichung vom Fa schon verwittern und es so aussieht, dass sie sich auflösen werden. Jedoch war das vor der Erneuerung.

 

Frage: Die Lebewesen vermehren sich nicht, noch verringern sie sich. Existieren sie auf gewissen Ebenen der kosmischen Himmelskörper...?

Meister: Es ist sicher, dass die Lebewesen sich nicht vermehren und nicht verringern. Wenn ein Lebewesen auf jener Ebene vernichtet worden ist, wird ein neues Leben auf derselben Ebene entstehen. In Wirklichkeit hat es auf der Erde in der Vergangenheit nie einen Menschen mehr oder einen Menschen weniger gegeben. Aber wenn man jetzt darüber redet, glauben die Menschen das auch nicht. In China wird immer noch die Ein-Kind-Politik durchgeführt. Weil das viele politische Angelegenheiten in China betrifft, sprechen wir nicht über solche Sachen. Heute gibt es in der westlichen Gesellschaft sehr wenig Menschen. Vielleicht sind sie dort wiedergeboren, um das Fa zu bekommen. (Beifall)

In Wirklichkeit, egal ob du jetzt aus Europa, Amerika, Afrika, Australien oder Asien kommst, du bist nicht unbedingt ein echter gelbhäutiger Mensch, du bist auch nicht unbedingt ein echter hellhäutiger Mensch. Deshalb gibt es viele hellhäutige Menschen in der amerikanischen Gesellschaft, die von Schwarzen oder Indianern wiedergeboren wurden. Es gibt auch viele Schwarze, die von Weißen wiedergeboren wurden. Das ist der Grund, warum viele Menschen unter den Weißen die Interessen der Schwarzen verteidigen.

 

Frage: Der Lehrer hat gesagt: Die menschlichen Anschauungen werden das ganze Leben eines Menschen steuern. Wenn man sie nicht ändert, wird man immer weiter von ihnen gesteuert.

Meister: So ist das. Ich habe einst so gesagt, ich sagte, wenn ein Weißer das Fa bekommen hat, wenn du ihm die Grundsätze sagst, schaut er sie einmal an: Oh, ich verstehe, das ist die Wahrheit. Nämlich durch die Grundsätze wird seine erworbene Anschauung auf einmal durchbrochen. Die Hülle, die die Wahrheit blockiert, so dass er die Wahrheit nicht sieht, öffnet sich auf einmal. Bei den Chinesen ist es anders. Die Chinesen haben ihre uralten Anschauungen. Die Zivilisationsgeschichte von fünf- oder sechstausend Jahren, von den „Hundert Gedankenrichtungen“ im Altertum, bis hin zu den heutigen verschiedenen Lehren und auch noch der Glaube an verschiedene Dinge vor den „Hundert Gedankenrichtungen“, haben Anschauungen zu verschiedenen Dingen gebildet. Diese Dinge, die in den vielen Vorleben gebildet worden sind, werden in deinem ganzen Leben gespeichert. Dein Leben wird nicht sterben. Nur dieser fleischliche Körper wird Leben für Leben gewechselt, so wie ein Kleidungsstück. Der Zustand und die Erinnerung aus den Vorleben werden sich dann zeigen. Natürlich können die gewöhnlichen Menschen das nicht so leicht merken.

Die Kultur der Chinesen ist auch uralt. Sie enthält Dinge von wer weiß wie vielen Generationen. Diese Dinge führen dazu, dass die Chinesen viel zu viel erlebt haben. Es ist eben sehr schwer, diese Anschauungen zu durchbrechen. Wenn du ihm sagst, dass das ein wahrer Grundsatz ist, ist es ihm klar geworden: Oh, so ist das, aber warum ist es so? Dann sagst du ihm, dass dieses so ist, weil jenes so und so ist. „Oh, ich verstehe.“ Er denkt wieder: Aber warum ist dieses denn so, weil jenes so und so ist? Du musst für ihn eine Schicht nach der anderen bis zum Ende durchbrechen. Dann versteht er alles und hat keine Frage mehr. Deshalb merke ich manchmal, dass die Menschen eines Volkes mit einem tiefen kulturellen Inhalt klug sind, weil sie viel zu viel erlebt haben. Aber wenn du sie die wahren Grundsätze erkennen lassen willst, haben diese Dinge auch eine Nebenwirkung. So sind zum Beispiel die Gedanken der Weißen in der westlichen Gesellschaft sehr einfach. Sie haben nicht so einen tiefen Inhalt und nicht so viele Hindernisse. Wenn sie die wahren Grundsätze haben, verstehen sie die sofort.

 

Frage: Oft taucht in meinem Kopf das „Lun Yu“ von Konfuzius auf. Ich verdränge es so gut ich kann. Habe ich das richtig gemacht?

Meister: Als Kultivierender hast du es natürlich richtig gemacht. Konfuzius sprach nur über die Grundsätze des Menschseins. In Wirklichkeit sind die Anschauungen des Konfuzianismus bei den Chinesen sehr stark. Vielleicht wird gerade alles erneuert. Schließlich sind das menschliche Dinge. Wenn man sie verdrängt, ist das vorteilhaft für die Kultivierung. Denn was du bekommen willst, sind die reinsten und höheren Grundsätze. Egal wie gut sie sind, sie sind menschlich. So ist das gemeint. Wenn sie deine Kultivierung stören, immer wieder in deinem Kopf auftauchen und deine Kultivierung beeinflussen, dann widerstehe und verdränge sie. Ich sage euch, es ist nicht so, dass ihr die Ideologie irgendeiner Schule verdrängt. Ich sage den sich kultivierenden Menschen, wie sie sich kultivieren sollen. Die meisten hier Anwesenden kultivieren sich. Ich erkläre meinen sich kultivierenden Jüngern das Fa und nicht den gewöhnlichen Menschen. Das sollt ihr klar unterscheiden!

 

Frage: Mein Mann ist ein Qigong-Meister einer anderen Qigong-Schule. Jedes Mal, wenn ich Karma beseitige, verwendet er seine Methoden meine Krankheiten zu heilen.

Meister: Ihr wisst, dass ich auf das Herz achte. Wenn du sagst: Ich bleibe einfach standhaft bei der Dafa-Kultivierung, deine Dinge nehme ich nicht an, wir können ein Ehepaar sein, aber die Kultivierung ist ernsthaft. Von der Form her kannst du nicht davonkommen, wenn er das unbedingt machen will. Er ist ein Mann, hat dicke Arme und hat mehr Kraft. Es geht nicht, wenn du nicht mitmachst. Aber wenn dein Herz wirklich standhaft bleibt, denke ich, dass die Sache sich ändern wird. Auch wenn er es wirklich für dich machen wird, hat das überhaupt keine Wirkung. Der Meister passt auf alles auf. Alles wird sehr leicht für dich abgehalten, und er sieht das nicht einmal.

 

Frage: Beim Üben habe ich diverse Gedanken im Kopf. Kann das zum unbewussten Praktizieren der häretischen Wege  führen?

Meister: Dass man diverse Gedanken im Kopf hat, ist eine Erscheinung, die jeder in seinem Kultivierungsprozess hat. Das hat keinen Einfluss. Aber was ich gesagt habe, dass man nicht gut praktizieren oder auf Abwege geraten wird, kommt daher, dass man beim Praktizieren mit Absicht sich in Gedanken in Dinge einer anderen Kultivierungschule einmischt oder vom anderen Bewusstsein gesteuert ist. Abgesehen davon können andere Dinge, die nichts mit der Kultivierung zu tun haben, nichts bilden. Aber man soll alle diversen Gedanken verdrängen.

 

Frage: Taucht bei der Meditation das Gefühl, als ob man in einer Eierschale säße, erst dann auf, wenn die Beine nicht mehr schmerzen?

Meister: Das ist nicht unbedingt so. Wenn du nur eine halbe Stunde sitzen kannst und deine Beine innerhalb dieser halben Stunde nicht schmerzen, dann kann dieser Zustand innerhalb einer halben Stunde auftauchen. Wenn du eines Tages so tief in die Ruhe gehst und dich so weit entspannst, wirst du vielleicht in diesen Zustand eintreten. Aber er dauert nicht unbedingt lange. Vielleicht dauert er nur einige Sekunden, einige Minuten, danach kommst du aus der Meditation heraus. So kann das auch sein.

 

Frage: Oft handele ich unbemerkt Zhen, Shan und Ren zuwider. Viele tief versteckte Eigensinne werden vom äußerlichen Eigensinn überdeckt.

Meister: Das macht nichts. Sei unbesorgt. Solange du dich standhaft kultivierst und so etwas zu beseitigen weißt. Wenn du diese schlechten Gedanken erkennen und verdrängen kannst, bist du schon bei der Kultivierung. Es ist nur zu befürchten, dass man am Eigensinn festhält und ihn nicht loslässt. Was andere Sachen angeht: Deswegen wird nicht dieses oder jenes auftauchen. Du bist bei der Kultivierung, du bist wirklich dabei, dich zu kultivieren.

 

Frage: Können alle schlechten Gesinnungen der Jünger offenbart werden?

Meister: Das ist sicher. Ich lasse sie dir mit Sicherheit offenbaren. Es ist nur zu befürchten, dass du nicht durchkommen kannst, wenn die Zeit kommt. Wenn die schlechten Gedanken offenbart sind und du sie entdeckt hast und weißt, dass sie schlecht sind, dann sollst du sie nicht verdecken. Du sollst sie unbedingt beseitigen. Wenn Konflikte auftauchen, bedeutet das, dass ich dir sage, jene Gesinnung ist aufgetaucht. Aber ihr schaut alle nicht in euch selbst nach und sucht normalerweise bei anderen, wie sie dich schlecht oder falsch behandelt haben und wie sie zu deiner Meinung, deinen Gedanken nicht passen. Wenn du aber in diesem Moment dich selbst anschaust, kannst du sie sehen.

 

Frage: Nachdem der moralische Standard bei der zukünftigen Menschheit wieder hergestellt wird, werden dann die Stufen der Lebewesen erneut verkörpert?

Meister: Die Lebewesen auf unterschiedlichen Ebenen der Himmelssysteme haben unterschiedliche Fähigkeiten. Die Stufen der Menschen werden von ihrem eigenen Guten und Bösen, von der Menge ihres De und Karma bestimmt. Auf der Erde ist das Leben der Menschen höher als das aller Tiere und Pflanzen. Ich habe auch eins festgestellt: Die Anschauungen über die Familie und Sippe der Chinesen sind sehr stark, besonders von den Chinesen außerhalb des Festlands Chinas. Sie sind stärker als das Fa. Ich finde, dass das wirklich ein sehr ernsthaftes Hindernis für das Erhalten des Fa ist. Trotzdem sind viele Leute bei der Kultivierungspraxis wirklich durchgekommen. Ich habe aber gemerkt, dass das ein großes Hindernis ist. Wenn die Menschen keine Richtlinien für das Menschsein haben, können sie nicht als Menschen bezeichnet werden. Warum nennt man die Affen nicht Menschen? Weil Menschen eben die menschlichen Richtlinien, die Anschauungen für das menschliche Verhalten und moralische Maßstäbe haben. Erst dann sind sie Menschen. Aber, wenn diese Sache ins Extrem getrieben wird, dann geht das auch nicht.

 

Frage: Ist die menschliche Geschichte eben die Reinkarnation von diesen mehr als sieben Milliarden Menschen unter den Menschen?

Meister: Vielleicht ist es so. Ihr seid alle an dieser Frage interessiert. In Wirklichkeit hat es in der Vergangenheit nie eine Gesellschaft wie die heutige gegeben. Ihr habt vielleicht die Zeitung gelesen. Manch einer sagte, dass ich über die Außerirdischen gesprochen habe. Er fand das auch noch witzig. Überlegt einmal, in der Vergangenheit hat es nie so eine Menschheit gegeben. Jedoch gab es in der Vergangenheit Perioden, in denen die Wissenschaft der Menschheit noch höher, als die von heute war. Sie war viel entwickelter, als die von heute. Die heutigen Menschen können nicht einmal einen Mond herstellen und in den Himmel schicken, aber die Menschheit in der Vergangenheit konnte das. Die Wissenschaft, die die heutige Menschheit entwickelt hat, und dieser Zustand ist nicht der einzige Weg bei dem ganzen Entwicklungsprozess der Menschheit. Es gibt auch andere Entwicklungswege. Die Wissenschaft der heutigen Menschheit ist in Wirklichkeit von Außerirdischen mitgebracht worden. Manche erforschen auch noch die Außerirdischen. Sie suchen irgendwelche Informationen über die Außerirdischen. In Wirklichkeit sind sie einfach bei dir. Nur nehmen sie keinen Kontakt mit dir auf. Außerdem machen sie sehr systematisch das, was sie machen wollen.

Überlegt einmal, ich habe einmal gesagt, dass die Wissenschaft eine Religion ist. Ihr habt das auf einmal verstanden. In der Religion gibt es Bischöfe und Pfarrer. In der Wissenschaft gibt es auch diesen oder jenen Titel, wie Schuldirektor, Doktor, Diplom, Bachelor, Professor, Assistent usw. Außerdem ist sie eine sehr vollkommene, systematische und allgegenwärtige, religiöse Form. Der Glaube der Menschen an sie übertrifft euren Glauben an alle Religionen. Außerdem ist das nicht zu bemerken. Wenn du sie nicht gut lernst, wirst du von dieser Gesellschaft ausgegrenzt, du findest keinen guten Job, du hast keine guten Aussichten. Ihr wisst, in den gewöhnlichen Religionen lässt man dich im Geist daran glauben, erst danach wirst du die Existenz der wahren Gottheiten sehen, hören und spüren. Die Religion der Wissenschaft jedoch lässt dich vom Materiellen her Erkenntnisse gewinnen und im Materiellen entwickeln, so dass du geistig von ihr abhängig bist. Bei ihr ist es andersrum.

Allerdings bin ich nicht gegen Wissenschaft. Denn sie ist auch ein Produkt des Kosmos. Ich habe euch lediglich erklärt, was Wissenschaft ist. Aber die Wissenschaft ist nicht wissenschaftlich. Sie hat der Menschheit viele Katastrophen gebracht, die nie zu lösen sind. Ihr kennt die Luftverschmutzung, die Luft ist durch die Industrie verschmutzt worden, sodass sie nie wieder zu ihrem reinsten Zustand zurückehren kann. Das Wasser ist durch die Industrie verschmutzt worden, sodass du es nie wieder zu seinem reinsten Zustand bringen kannst, egal welche guten Methoden auch eingesetzt werden. Die Menschen atmen solche Luft und trinken solches Wasser. Wenn sich die Menschheit (ausschließlich der Dafa-Jünger) weiter auf diese Weise entwickelt, werden sie sich verformen. Die Struktur der Glieder wird sich verformen und das wird immer schlimmer. Das ist eine Katastrophe durch das Materielle. Was das Geistige angeht: Wenn sich diese Wissenschaft noch nicht so weit entwickelt hat, und wenn du darüber sprichst, was die Wissenschaft noch nicht erkannt hat, wird sie sagen, dass du abergläubig nicht wissenschaftlich bist, oder wenn du über die Existenz der Gottheiten oder darüber sprichst, dass gute Menschen mit Gutem und böse Menschen mit Bösem vergolten werden. Sie wird dich mit dem Stock der Wissenschaft schlagen. Aber was wird weggeschlagen? Was weggeschlagen ist, ist der Glaube der Menschen an die Gottheiten, die Anschauungen, die die menschliche Moral bewahren. Wenn das weggeschlagen ist, werden die moralischen Maßstäbe, die die Menschheit bewahren, vollständig ruiniert. Deshalb wagen die heutigen Menschen alles Schlechte zu machen. Ist das nicht auf diese noch nicht so weit entwickelte Wissenschaft zurückzuführen?

Ich erkläre euch lediglich, wie es wirklich ist. Ich habe nicht gesagt, dass ich gegen die Wissenschaft bin. Nur weil die Menschen zu sehr an sie glauben, bringt das der Menschheit Gefahren. Diese Wissenschaft wurde gerade von Außerirdischen mitgebracht. Was ist ihr Zweck? Sie bringen der Menschheit systematisch die Fachkenntnisse wie Mathematik, Physik, Chemie. Danach entstehen in deinen Gedanken und in deinem Körper die Gedanken, die sie haben wollen. Die Denkweisen und alle Verhaltensweisen der Menschen, die die von der Wissenschaft mitgebrachten Arbeitswerkzeuge, Arbeitsweisen, alltäglichen Bedarfsartikel und Lebensweisen geformt haben, bilden voll und ganz die Gedanken einer modernen, entfremdeten Menschheit. Fast jeder Mensch von heute ist so, jeder hat die Gedanken, die die Außerirdischen für die Menschen geschaffen haben. Keiner kann sie loswerden. Denn alles, mit dem du in Berührung kommst, kommt von der modernen Wissenschaft. Weil sie allgegenwärtig ist, kann sich nichts in deinem Leben von dieser Wissenschaft trennen.

Also ist in deinen Gedanken ein Gedanke gebildet worden, der aus der Denkweise und den Anschauungen zusammengesetzt ist, die aus den Erkenntnissen über die aus der von der modernen Wissenschaft erschaffenen äußerlichen Welt bestehenden materiellen Umgebung, gebildet sind. Das ist auch eine Zusammenfügung einer Ebene von Teilchen. Dein Verhalten wird von Gedanken gesteuert, und das was du steuerst, das Auto, das du fährst, alles was du machst, hat diese Wissenschaft mit sich gebracht. So wurde in den menschlichen Körpern und Gedanken eine Schicht von Teilchen gebildet. Die Wissenschaft, die die Außerirdischen den Menschen gebracht haben, hat eine Schicht der Teilchen der außerirdischen Wissenschaft gebildet. Das ist gerade ein systematisches Arrangement der Außerirdischen, um den menschlichen Körper zu bekommen.

Und dann, wie ihr ja wisst, nutzt die Wissenschaft die Begierden der Menschen aus. Die Menschen entwickeln sich durch ihre eigenen Begierden. Wenn Menschen Fragen über die heutige Wissenschaft stellen, ruft das oft bei manchen Wissenschaftlern Opposition hervor. Die Menschen wissen nicht, dass der Gedanke, Fragen zu stellen, nicht zu tolerieren und auf die Wirkung der Wissenschaft zurückzuführen ist. Es ist zu sehen, dass die sogenannten Wissenschaftler, die keine Toleranz haben, sich von Gefühlen leiten lassen und nicht von der Vernunft. Ich sage euch, dass die Dinge, die die Wissenschaftler erfinden und bis zum heutigen Stand haben schaffen können, in Wirklichkeit überhaupt nicht von Menschen geschaffen wurden. Wer hat sie geschaffen? Es ist die, von Außerirdischen gesteuerte und im menschlichen Gehirn erzeugte Struktur, die sie erzeugt. Gerade diese Struktur haben die Außerirdischen fest in ihrer Hand. Sie gibt dir Inspirationen, sie lässt dich etwas erfinden. Sie hat angefangen, die Menschheit systematisch zu besetzen.

Und dann können, wie ihr wisst, die Begierden der Menschen dazu führen, dass sich die Menschen ständig weiter entwickeln. Zu Beginn will man Roboter herstellen. Jetzt wollen sie nicht nur Roboter herstellen, sondern wollen Menschen herstellen, nämlich Menschen klonen. Wenn die Menschen wirklich geklont werden würden, überlegt einmal, die Menschen werden von Gottheiten arrangiert. Wenn ein Mensch geboren wird, aber der Urgeist des Menschen nicht da ist, dann ist das eine Leiche. Warum wird ein Mensch sterben, obwohl er nirgendwo beschädigt ist? Warum kann er plötzlich sterben? Weil der Urgeist des Menschen ihn verlassen hat. Wenn der Urgeist nicht da ist, ist er ein Stück Fleisch. Wenn er einen Urgeist hat, lebt er. Der menschliche Körper ist wie ein Kleidungsstück. Wenn die Menschen ihn anziehen, kann er sich bewegen. Wenn nicht, dann bewegt er sich nicht. Überlegt einmal, wenn die Gottheiten in die geklonten Menschen keinen Urgeist der Menschen einführen – denn diese Menschen würden von Menschen hergestellt werden, die Gottheiten werden das mit Sicherheit nicht anerkennen. – was ist dann zu tun? Dieser Außerirdische nutzt dann diese Lücke aus und geht hinein, er würde der Urgeist dieses Menschen sein. So hätte er einen menschlichen Körper und hätte diesen Menschen besetzt. Solche Menschen werden immer zahlreicher. Die Begierden der Menschen veranlassen die Menschen, sie herzustellen. Wenn immer mehr davon hergestellt werden würden, würden sie die Mehrheit bilden. Er wird auch einer unter den Menschen sein, er ist noch klüger als die Menschen. Die Gedanken der Menschen hätten auch eine Schicht seines Teilchens und würden auch von ihm gesteuert werden. Er würde Gesetze verabschieden: von nun an dürfen sich Menschen nicht mehr vermehren, sondern nur geklont werden. Auf diese Weise würden sie auf die Erde in großer Menge eindringen. An der Oberfläche haben sie die menschliche Gestalt. Aber sie wären schon außerirdische Kreaturen und keine Menschen mehr. Überlegt einmal, ich bin nicht dabei, den Menschen Märchen zu erzählen! (Beifall)

Natürlich, angesichts dieser heutigen Situation sind die Menschen absolut machtlos und können das, was die Wissenschaft den Menschen gebracht hat, nicht mehr loswerden, denn deine Wissenschaft ist unter ihrer Kontrolle. Die Menschen können sie überhaupt nicht finden. Die Menschen wollen noch Außerirdische kontaktieren. Fast alles in der heutigen Menschheit wurde von ihnen erfunden. Die Menschen glauben, dass sie sie nicht kontaktieren. In Wirklichkeit sind die Menschen jederzeit im Kontakt mit außerirdischen Kreaturen. Brauchst du sie noch zu suchen? Deshalb ist die Menschheit all dem gegenüber machtlos und kann es nicht lösen. Das ist eins der größten Probleme, das ich bei der heutigen Menschheit gesehen haben. Das habe ich ausgesprochen und es der Menschheit vermittelt.

Ich habe gesagt, dass ich nicht gegen die Wissenschaft sein will. Allerdings habe ich den wahren Umstand der Menschheit gesehen. Denn ich erlöse euch auch in dieser Umgebung, so muss ich hier leben. Ich muss auch mit dem Auto und mit dem Flugzeug hierher kommen. Die Wissenschaft und die Außerirdischen sind auch Produkte des Kosmos. Allerdings gibt es bei der Entwicklung der Menschheit einen Anfang und einen Tag, an dem ihr die Vernichtung bevorsteht. Das ist die Gesetzmäßigkeit. Ich habe euch nur ein heutiges Phänomen erzählt, sodass die Lernenden bei der Kultivierung etwas über den Kosmos wissen. Wenn ich über etwas Konkretes reden würde, würden viele gewöhnliche Menschen das nicht glauben, deshalb rede ich nicht darüber. In Wirklichkeit ist die Entwicklung des Computers für die Menschen sehr schrecklich. Auch wenn sie sich selbst zerstört hätten, hätten sie nicht gewusst, wie sie zerstört wurden. Heute benutzen die Menschen den Computer, um Materialien zu speichern und dann die Ergebnisse mit dem Computer zu analysieren, wenn es sich weiter entwickelt, trifft man mit dem Computer Entscheidungen. Da fängt es an, dass die Menschen auf den Computer hören. Und dann werden die Menschen voll und ganz vom Computer gesteuert. Der Computer wird immer intelligenter und fähiger. Die Menschen sind auch immer mehr auf den Computer angewiesen, am Ende werden sie vollständig vom Computer ersetzt. Das ist nämlich, dass die eigenen Begierden der Menschen ausgenutzt werden, sodass die Menschen sich selbst zerstören lassen.

 

Frage: Die Jingwens vom Meister sind normalerweise auf entsprechende Hintergründe ausgerichtet. Wird dies das Verständnis vom Fa die Jünger außerhalb Chinas beeinflussen?

Meister: Nein. Sie sind gleich. Das „Essentielles für weitere Fortschritte“, das ich geschrieben habe, dient hauptsächlich dazu, bei der Kultivierung die Probleme, die bei eurer Kultivierung auftreten, ständig zu berichtigen. Was die Kultivierung angeht, bleiben wir bei der Kultivierung fest beim „Zhuan Falun“. Das hat keinen Einfluss.

 

Frage: Wenn ich beim gemeinsamen Lesen an einer bestimmten Stelle etwas erkannt habe und wenn ich es mir klar gemacht habe, haben die anderen schon ein, zwei Absätze weiter gelesen.

Meister: Das macht nichts. Das Ziel des Fa-Lernens liegt eben darin, es euch verstehen zu lassen. Dass ihr es versteht, steht an erster Stelle. Beim Lesen des Fa, sollt ihr auf jeden Fall wissen, welche Bedeutung diese Zeile hat, die ihr gerade lest. Zumindestens sollst du die oberflächliche Bedeutung wissen. Was das angeht, dass du es wieder vergisst, nachdem du es gelesen hast, kümmere dich nicht darum. Das macht nichts. Du brauchst nur zu lesen. Wenn du aber noch nicht einmal weißt, was das für ein Schriftzeichen ist und einfach so liest und liest, wenn der Mund es vorliest und die Augen lesen, aber der Gedanke nicht dabei ist, dann geht das nicht. So kann man das Ziel der Kultivierung nicht erreichen. 

 

Frage: Warum wird in der buddhistischen Schule besonders über Schicksalsverbindung geredet?

Meister: In Wirklichkeit reden alle über Schicksalsverbindung. Viele wahre Antlitze des Kosmos kann ich euch nicht erzählen, denn sie sind Gottheiten, ich will nicht, dass ihr mit menschlichen Gedanken über sie denkt. Die Menschen glauben, dass sie durch Kultivierung in den Religionen schon ins Himmelreich kommen können. Die Menschen glauben: „Wenn ich ihn verehre und nach seinen Worten handle, kann er sich schon um mich kümmern.“ In Wirklichkeit wisst ihr gar nicht, dass es in der Geschichte einfach zu schwer für die Menschen war, sich nach oben zu kultivieren. Wenn du herunter gefallen bist, kann es dir überhaupt nicht erlaubt sein, nach oben zu kommen. Dir ist einfach nicht erlaubt, zurückzugehen. Denn sie denken, egal wie du dich kultivierst, wirst du sie verschmutzen und du bist nicht so sauber wie sie. Aber heute ist es anders. Ihr wisst, dass wir es vom Ursprung aus nicht nur besser machen, sondern wir werden noch alles Alte von ihnen übertreffen und den besten Zustand der Periode der kosmischen Geschichte ereichen und überholen. (Beifall)

 

Frage: Viele Jünger haben noch nicht das Gefühl, aus dem weltlichen Fa hinausgegangen zu sein. Reicht die Zeit für sie noch, um sich zur Vollendung zu kultivieren?

Meister: Das Fa haben sie schon bekommen. Sie brauchen sich nur ruhig zu kultivieren. Wenn die Zeit nicht ausreichen würde, würde ich keinen mehr erlösen. In Wirklichkeit mache ich mir am meisten Sorgen darum, ob du dich im Dafa zu Ende kultivieren kannst und nicht um das Problem der Zeit. Was das Gefühl angeht, manche von uns haben sich schon ziemlich hoch kultiviert, aber sie haben keinerlei Gefühl davon. Du kannst es nicht mit dem Gefühl beurteilen, wie hoch du dich kultiviert hast. Was ist denn das Gefühl? Manchen lässt man eben nichts verspüren, denn er kommt aus einer hohen Ebene. Auch wenn er ein bisschen Gefühl hat, wird ein bisschen Nebel geklärt und Erkenntnis erscheint. Dann kann er vielleicht nicht mehr zu seiner ursprünglichen Position zurückkehren, denn die Anforderungen an ihn sind eben hoch. Die anderen können sehen und können auch zurückkehren. Er kann nicht nur nichts sehen, sondern er darf nicht einmal etwas fühlen. Auch wenn nur ein bisschen fehlt, kann er nicht zu seiner ursprünglichen Position zurückkehren. Ist das nicht so ein Grundsatz?

 

Frage: Beim Lesen das „Hongyin“ vom Meister, wurde ich von den großartigen Taten des Meisters zu Tränen gerührt. Ich habe sehr stark eine Art unaussprechliche und riesengroße Barmherzigkeit gespürt. (Beifall) Wenn der Jünger dem Meister dies nicht erwidern kann, wird er es sein ganzes Leben lang bedauern.

Meister: Eigentlich gibt es nichts zu bedauern. Ihr habt es auch nicht leicht bekommen. Was ihr wisst ist, dass es so scheint, dass jemand es dir zufällig gesagt hat und du das Fa bekommen hast. Das liegt schon tief in deinem Herzen. Es ist so wie ein Stromstecker, der es auf einmal berührt und dann geht der Strom durch. Aber bei manchen ist der Stecker schon von Staub und schmutziger Erde überzogen, sodass er nicht mehr funktioniert. Auch wenn der Stecker hineingesteckt ist, geht der Strom nicht durch. Viele Menschen haben in der Geschichte ihren Kopf verloren, um das Fa zu erhalten. Sie haben sich in der Geschichte auch kultiviert. Außerdem haben sie bei der Kultivierung auch viel gelitten.

 

Frage: Wenn sich die Kinder nicht kultivieren, wie wird es für sie arrangiert, nachdem die Eltern sich zur Vollendung kultiviert haben?

Meister: Angesichts deiner jetzigen Situation, kann ich nicht sagen, dass du eigensinnig bist. Denn du bist jetzt eben auf dieser Ebene. Aber wenn ihr euch auf hohen Ebenen Gedanken über diese Sache macht, ist das Eigensinn. Ihr wisst noch nicht einmal, ob ihr selbst zur Vollendung kommen könnt, wieso habt ihr noch so viele Sorgen um die Dinge der Zukunft?

Hast du aber darüber nachgedacht? Wie kann es gehen, dass du als ein Mensch dich zur Vollendung kultiviert hast und die Schuld, die du Leben für Leben verschuldet hast, die Verbindungen der Dankbarkeit und des Grolls zu anderen mit einer Handbewegung schon erledigt werden und du einfach so weggehst? Hier hast du nur die Schuld zurückgezahlt, die du anderen seelisch verschuldet hast. Die Dinge, die du wirklich verschuldet hast, hast du jedoch nicht zurückgezahlt. Wie kannst du dann zur Vollendung kommen? Das alles werde ich für dich lösen. Ich muss vieles für dich tun! Überlegt einmal, sowohl die Dankbarkeits- als auch deine Groll-Verbindungen zu anderen müssen gelöst werden. Wie werden sie denn gelöst? Die Voraussetzung ist, dass du dich wirklich zur Vollendung kultivieren kannst, so darf deine Welt nicht leer sein. Reden die Buddhas etwa nicht von der Erlösung aller Wesen? Auch in deiner Welt gibt es Lebewesen, sehr wahrscheinlich sind sie die Lebewesen, die du früher getötet hast, bei denen du etwas verschuldet hast oder mit denen du befreundet bist. Sowohl deine Dankbarkeits- als auch deine Groll-Verbindungen zu anderen müssen für dich gelöst werden. Dann werden vielleicht viele Lebewesen zu deiner Welt gehen und dein Volk werden.

Die Dankbarkeits- und Groll-Verbindungen in der Geschichte müssen gelöst werden. Müssen deine jetzigen Schicksalsverbindungen etwa nicht auch für dich gelöst werden? Viele Damen sind ihren Kindern gegenüber..., das beeinträchtigt wirklich deine Kultivierung. Lass dieses Herz los und kultivier dich einfach. Auch wenn du einen Menschen sehr ungern verlässt, musst du ihn nach deinem Tod verlassen, ob du willst oder nicht. Vielleicht wird das Leben von manchen von euch nicht mehr so lang sein, an irgendeinem Tag ist es nicht mehr da. Dann geht es auch nicht, wenn du es nicht loslassen willst. Wenn du dich zur Vollendung kultivieren kannst, weiß der Meister, wen du erlösen willst. Aber du sollst das nicht zu einem Eigensinn umwandeln und in einer getarnten Form eigensinnig daran festhalten.

 

Frage: Einer, der sich sehr gut kultiviert hat, hat gesagt: auch die tatenvolle Handlung gehört zur Tatenlosigkeit. Ich bin ein bisschen irritiert.

Meister: Wurdest du nicht schon davon gestört? Wenn es nicht meine Worte aus dem Dafa sind, sollst du dir keine Gedanken darüber machen. Auch wenn sie von einem sich im Dafa kultivierenden Jünger gesagt worden sind, hat er das vielleicht in seinen verschiedenen Zuständen und auf verschiedenen Ebenen erkannt, vielleicht ist es richtig, vielleicht auch nicht. Kümmere dich nicht darum. Macht es so, wie ich es gesagt habe. Konzentriere dich auf das Fa, sei nicht eigensinnig auf das, was die anderen sagen.

Ihr sollt euch darüber im Klaren sein, dass das Fa zu verbreiten und Menschen zu erlösen nicht zu der Frage der tatenvollen Handlung oder der Tatenlosigkeit gehört. Das ist etwas, was die normalen Lebewesen nicht verstehen können. Außerdem verkörpern sich die Taten nicht bei den Menschen hier. Ich habe euch eins gesagt, dass auch die Welten der Buddhas äußerlich inhaltsreich und bunt sind, außerdem sind sie noch herrlicher. Wer möchte denn sonst dorthin gehen? Es ist nicht so, wie die Menschen sich das vorstellen. In den Augen der Buddhas, Daos und Gottheiten sind viele Sachen, die die Menschen machen, ernsthafte Hindernisse für sie, um in die Buddha-Welt zu gehen. Deshalb ist das alles der Eigensinn der tatenvollen Handlung. Allerdings ist die Erlösung der Menschen etwas anderes. Außerdem sage ich euch, ich sage, dass ich in Wirklichkeit nicht nur Menschen erlöse. Menschen erlösen ist nur ein Teil von dem, was ich machen will. Deshalb gibt es noch andere Gründe. Ich nenne ein Beispiel: wenn dieser Kosmos sich bald auflösen würde und es eine Gottheit gibt, die das Problem lösen kann, aber bei der Auflösung nur zu schaut und sich nicht darum kümmert, was meinst du - ist er tatenvoll, wenn er sich darum kümmert oder ist er tatenlos, wenn er sich nicht darum kümmert? Hier erkläre ich mit menschlicher Sprache die Sachen auf so hohen Ebenen. Aber auf so hohen Ebenen ist das etwas ganz anderes. Es ist so, dass der menschliche Begriff von „tatenvoll“ die Ebene des Buddhas und die noch höheren Ebenen einschließen kann.

 

Frage: Der Tai-Berg hat mit mir eine nicht zu lösende Schicksalsverbindung. In meinem Herzen habe ich darüber unzählige Rätsel. Kann der Meister für den Jünger ein bisschen von den Rätseln klären?

Meister: Nein. Ich kann nur den Kultivierenden etwas über die Kultivierung erklären und die Verantwortung gegenüber deiner Vollendung tragen. Wenn du eigensinnig auf die Dinge aus den vielen Leben bist, kannst du nicht zur Vollendung kommen. Wenn ich dir das sagen würde, dann wäre es nichts anderes, als wenn ich dich daran festhalten lasse.

 

Frage: Manchmal möchte ich von Herzen ein Betreuer oder Leiter einer Betreuerstelle werden. Ist das ein starker Eigensinn oder bin ich sehr tatenvoll?

Meister: In Wirklichkeit wurden viele unserer Betreuer von niemandem gewählt. Es war einfach so, dass er das Fa erhalten hat und dass es dort noch keinen gab, der praktiziert. So haben sich andere Menschen zusammengefunden, um es zu lernen. Er ist auf natürliche Weise Leiter der Betreuerstelle oder Betreuer geworden. Und diese „Betreuer“ gibt es nicht nur bei unserem Dafa. Das ist nur eine Terminologie der gewöhnlichen Menschen. Früher wurden die Zweigstellen des Qigong-Forschungsinstituts Stelle genannt, sie wurden alle als Betreuungsstellen bezeichnet.

Es ist eine gute Sache, dass man etwas für andere tun will. Aber es ist nicht gut, wenn man es macht, weil man Betreuer werden will. Denn hier gibt es kein Amt, es gibt auch nicht so etwas, wie Gehalt für einen Beamten auszuzahlen. Es gibt nichts. Ich weiß, dass du etwas für andere machen willst. Das geht, wenn die Bedingungen da sind. Ohne ein Amt zu haben, kann man mit seinem Engagement auch etwas Gutes für andere machen. Zurzeit lernen in vielen Gebieten viele Menschen. Das ist das Ergebnis der vielen Arbeit der Lernenden für die Fa-Verbreitung.

 

Frage: Hier hören wir Sie das Fa erklären. Sind unsere Körper in den verschiedenen Räumen auch dabei?

Meister: Verändere ich deinen Körper nicht vom Ursprünglichsten her? Wozu machst du dir noch Sorgen? (Beifall) Auf dieser Seite hörst du nur und die Veränderungen sind sehr klein. Aber jene Seite verändert sich wirklich.

 

Frage: Jedes Mal, bevor ich an einer Fa-Konferenz teilnehme, stoße ich auf Hindernisse und Schwierigkeiten. Ich weiß nicht, ob das von meinem eigenen Karma verursacht wird oder ob ich etwas falsch gemacht habe.

Meister: Wenn du auf Probleme stößt, suche die Ursachen bei dir selbst. Die Schwierigkeiten können auch kein Zufall sein. Es ist mit Sicherheit so, dass irgendein Eigensinn von dir beseitigt werden soll, damit du dich dann erhöhen kannst.

 

Frage: Nachdem ich das Fa gelernt habe, finde ich, dass man die Sachen unter den gewöhnlichen Menschen machen kann, aber nicht machen muss. Wie kann ich unterscheiden, ob ich für bestimmte Tätigkeiten Eigensinn habe?

Meister: Ich erkläre es euch ein bisschen näher. Ihr kultiviert euch unter den gewöhnlichen Menschen und sollt euch möglichst dem Zustand der gewöhnlichen Menschen angepasst kultivieren. Die Bedeutung dieses Satzes ist sehr umfassend. Dein Essen, Wohnen, Fahren, Leben, Arbeiten, Studieren – bei allen Sachen sollst du dich im größten Ausmaß den gewöhnlichen Menschen angepasst kultivieren. Seid nicht so wie die früheren Kultivierenden: sobald sie sich kultivierten, hatten sie alles Irdische durchschaut: „Ich möchte Mönch werden.“ Ich lasse dich unter den gewöhnlichen Menschen kultivieren. Außerdem sage ich dir, du sollst alles, was du machst, noch besser machen als früher. Denn als dieses Fa verbreitet wurde, wurde schon reichlich berücksichtigt, wie sich die Menschen von heute kultivieren, die eine Arbeit haben und sehr beschäftigt sind. Deshalb wirst du garantiert nicht zurückbleiben und nichts versäumen, wenn du dich neben deiner Arbeit kultivierst und das Fa lernst. Ich möchte deinen Eigensinn beseitigen und nicht etwas Materielles. Wenn das so wäre, dann wären alle Bettler auf der Straße hochkultivierte Menschen. So ist das nicht. Das, was beseitigt wird, ist die menschliche Gesinnung, nämlich das Herz, das eigensinnig an etwas festhält

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Ich habe gesagt, auch wenn dein Haus mit Goldbarren gebaut wäre, du betrachtest es innerlich als nichts, du hältst das Geld nicht für so wichtig, wie dein Leben und hast nicht so große Begierden. Wenn du es hast, hast du es einfach, du sollst es in deinem Leben haben, es ist egal. Wenn wir das schaffen können, nämlich, wenn du diesen Eigensinn beseitigen kannst, dann ist es egal, was du besitzt. Wenn du den Eigensinn der gewöhnlichen Menschen nicht hast und die anderen dich einfach gut behandeln und dich unbedingt zum Chef haben wollen, dann werde eben Chef, das macht nichts. Wenn du große Geschäfte machst und einfach viel Geld verdienst, dann verdiene eben Geld. Das ist kein Problem. Egal in welcher Sozialschicht du bist, du kannst dich kultivieren. Geh auf keinen Fall ins Extrem. Früher waren manche Menschen so, dass sie nichts mehr machten, sobald sie sich kultivierten und das wahre Fa bekommen hatten. Das geht nicht. Denn ich habe dir so eine Kultivierungsmethode vermittelt. Bei der Kultivierung im Dafa, so lange man noch nicht zur Vollendung gekommen ist, hat man sicherlich noch die Gesinnungen der gewöhnlichen Menschen. Deshalb kann man die Arbeit der gewöhnlichen Menschen machen. Dann hat man auch mit Sicherheit gewisse menschliche Gefühle.

 

Frage: Wenn ich einen eventuellen Eigensinn erkannt habe und ihn immer noch nicht loslassen kann, ist das so wie beim Fleischessen, dass der Eigensinn durch das Gong beseitigt wird?

Meister: Du hast schon erkannt, dass es Eigensinn ist, wieso beseitigst du ihn nicht? Natürlich kannst du ihn nicht auf einmal beseitigen. Bei jedem ist das so. Wenn du dich allmählich zügelst und Anforderung an dich stellst, es besser zu machen, schaffst du es dann nicht allmählich? Du sagst: der Lehrer hat gesagt, es allmählich zu schaffen, dann machen wir es doch langsam. Dann bist du nicht fleißig und machst keine Fortschritte, kommst nicht stetig voran, dann bist du deiner eigenen Kultivierung gegenüber unverantwortlich. Das heißt, wie du dich selbst bei der Kultivierung als Praktizierenden betrachten sollst. Ich denke, wenn du diesen Schritt wirklich erreichen kannst, gibt es nichts Schweres zu verstehen.

 

Frage: Auf dieser Fa-Konferenz hat mancher Lernende davon gesprochen, nach körperlichem Leiden zu suchen, um Karma zu beseitigen.

Meister: Das ist falsch. Das ist nicht richtig. Du kannst nicht selbst die Methode zur Kultivierung und der Karma-Beseitigung arrangieren. Es geht nicht, dass man selbst nach Leiden sucht. Ansonsten bringst du das von mir arrangierte Kultivierungssystem durcheinander. Deshalb brauchst du nur die Bücher zu lesen, das Fa zu lesen, dich zu kultivieren und wenn du Probleme hast, die Ursachen bei dir selbst suchen. Mache deine Arbeit besser und studiere besser, das reicht. (Beifall)

 

Frage: Je länger ich mich kultiviere, desto stärker habe ich das Gefühl, dass die Anschauungen der gewöhnlichen Menschen immer stärker werden. Ich weiß noch nicht einmal ob ich ein Kultivierender bin.

Meister: Ich sage euch, wenn ihr bei der Kultivierung eure Eigensinne immer deutlicher spüren könnt, ist das kein Rückschritt, sondern ein Fortschritt. Die gewöhnlichen Menschen können es nicht merken, ihr hingegen könnt es deutlich merken. Man kann wirklich sagen, dass ihr euch recht gut kultiviert habt. Aber warum gibt es denn noch solche Eigensinne, die im Moment nur sehr schwer beseitigt werden können? Eben weil die Kultivierungsweise, die ich euch gegeben habe, bestimmt, dass du nicht auf einmal alle deine Eigensinne beseitigen kannst. Sie werden Schicht für Schicht beseitigt. So habt ihr noch gewisse Gesinnungen der gewöhnlichen Menschen, damit ihr unter den gewöhnlichen Menschen leben könnt. Ihr kultiviert und erhöht euch dann noch weiter. Ansonsten, wenn ihr diese Gesinnungen nicht mehr hättet, könntet ihr euch nicht mehr erhöhen. Dann wäre die Kultivierung schon zu Ende und ihr könntet auch nicht mehr unter den gewöhnlichen Menschen bleiben. Deshalb wird im Dafa auf diese Weise kultiviert.

 

Frage: Während ich das „Zhuan Falun“ lese, nachdem ich ein Kapitel durchgelesen habe, wiederhole ich manche Sätze in diesem Kapitel, um sie mir zu merken. Ist das richtig?

Meister: Das geht auch. Jedoch sage ich euch, lest es einfach immer wieder durch. Das ist am besten.

 

Frage: Unter dem rechten Auge gibt es keinen Nebenkanal. Hat das mit dem Fa zu tun?

Meister: Das Fa hat die Existenzform für die Lebewesen dieser Ebene erschaffen. Das ist auch eine Erscheinung auf dieser Ebene. Wenn die Ebene sehr hoch ist, ist das wieder anders. Ein Auge auf einer sehr hohen Ebene kann viele Schichten von Räumen durchblicken, durchdringen. Es blickt vom Makroskopischen hindurch bis ins Mikroskopische, und durch die Existenzformen der noch komplizierteren Lebewesen und Räume. Die in den Räumen der hohen Ebenen werden nicht so etwas Schlechtes machen, wie die Menschen. Die Augen jener Form funktionieren nicht mehr. Deshalb verändern sich die Augen jeder Ebene. Habe ich vorhin nicht gesagt, dass jede Schicht des menschlichen Körpers ihre Erscheinungsform hat und sich alle äußeren Erscheinungsformen verändern? Der Körper eines Menschen hat auf jeder Ebene seine Erscheinungsform, die äußerlichen Erscheinungsformen verändern sich. Wenn es so eine Ebene gibt, kann es sein, dass ein Auge, wie das einer Libelle auftaucht und das ganze Gesicht bedeckt, worin unzählige Augen sind. Das kann passieren. Seine Erscheinungsformen sind bei der Kultivierung auf verschiedenen Ebenen sehr kompliziert. Ich möchte euch das nicht erzählen. Das heißt, dass ihr darauf nicht eigensinnig aus sein sollt. Wenn ihr die Erscheinungen jeder Ebene sehen würdet, würdet ihr das ganze Leben lang darauf eigensinnig sein, und könntet euch nicht nach oben kultivieren. Ihr würdet ständig eigensinnig darauf aus sein und würdet ständig denken: Das ist so gut! Deshalb geht das nicht. Der Grund, warum es hier bei der Kultivierung auf niedrigen Ebenen keinen Kanal gibt, liegt daran, dass man beim Schießen auf Menschen dieses Auge benutzt, beim Bogenschiessen auch. So oder so, man benutzt immer dieses Auge, um Schlechtes zu tun. Natürlich gibt es auch andere Gründe. Deshalb entsteht kein wahres Auge der Weisheit.

 

Frage: Sobald ich meditiere, schüttele ich den Kopf oder nicke.

Meister: Das ist eine sehr natürliche Erscheinung. Viele von uns wissen, wenn der Ziwu-Himmelskreis geöffnet ist, ob es der große oder der kleine Himmelskreis ist, sobald der Ziwu-Himmelskreis in dieser Form geöffnet ist, wird man nicken. Wenn er sich in die Gegenrichtung dreht, wird sich der Kopf ständig nach hinten neigen. Es ist so stark, dass der Kopf nickt. Wenn der Maoyou-Himmelskreis geöffnet ist, wird man den Kopf schütteln. Wenn es in diese Richtung strömt, wird man den Kopf in diese Richtung schütteln. Wenn es in jene Richtung strömt, wird man den Kopf in jene Richtung schütteln. Aber du sollst der Bewegung des Kopfes nicht folgen, sonst ist es ein Eigensinn - Frohsinn. Deshalb sollst du möglichst unbewegt bleiben. Es gibt keinen Buddha oder Dao, der so nickt, oder? So was gibt es nicht. In der Anfangsphase eures Praktizierens wird es einen solchen Zustand geben. Aber du sollst möglichst dieser Bewegung nicht folgen.

 

Frage: Ich möchte einer Zeitung empfehlen, eine kurze Biografie des Meisters zu veröffentlichen. Ich möchte bitte fragen, ob das passt.

Meister: Nein. Ich möchte nicht über meine eigenen Sachen sprechen. Ihr sollt auch nicht darüber sprechen. Denn viele wollten etwas über mich wissen, so gab es im „Zhuan Falun“ eine sehr, sehr einfache kurze Biografie. Nun habe ich ihnen auch gesagt, dass sie sie rausnehmen sollen. Das, was ich euch vermittele, ist nur das Fa. Ihr lernt nur dieses Fa. Ihr sollt euch nicht für meine Sachen interessieren. Lerne einfach dieses Fa und du kannst schon zur Vollendung kommen. (Beifall).

 

Frage: Ein Lernender arbeitet in einer Firma. Wenn sein Chef von ihm verlangt, wegen der Arbeit zu lügen, was soll er machen?

Meister: Über diese konkrete Sache habe ich schon gesprochen, wie immer ihr es macht, seid ihr dabei, euch zu kultivieren. Das alles ist sehr einfach. Wenn du solchen Sachen wirklich nicht ausweichen kannst, kann das auch nicht so betrachtet werden, dass du das gemacht hast. Jedoch werden bei euch als wahre Kultivierende solche Sachen immer weniger. Außerdem musst du das richtige Maß beachten, wenn du sie konkret durchführst. Bei manchen konkreten Sachen sollst du selbst entscheiden. Ich kann dir nicht sagen, wie du bei jeder konkreten Sache handeln sollst, sonst gibt es für dich nichts mehr zum Kultivieren.

 

Frage: Bei manchen Raubkopien von Büchern in China hat man beim Binden das Falun-Symbol vor Ihr Foto gesetzt. Sind solche Bücher in Ordnung?

Meister: Die Raubkopien sind jetzt auch sehr verbreitet. In meinen Dafa-Büchern werden die außergewöhnlichen Fa-Grundsätze erklärt. Aber ich habe darüber möglichst aus wissenschaftlichem Aspekt erklärt. In der Gesellschaft gibt es einen Haufen pornographischen Zeugs, es ist so pornographisch, bis zum geht nicht mehr. Es gibt auch Bücher, die Menschen lehren, Schlechtes zu tun. Es ist ganz verworren. Es gibt alles Mögliche. Solche Bücher dürfen veröffentlich werden. Unsere Bücher, die Menschen lehren, gute Menschen zu werden, dürfen aber nicht veröffentlicht werden. Was ist denn im Kopf schon wieder schief gelaufen? Überlegt einmal: Es gibt 100 Millionen Menschen, die das Dafa lernen. Der Staat hätte durch die Steuer sehr großen Gewinn haben können. Solche Bücher gibt er nicht heraus, und deshalb gibt es sehr viele Raubkopien. Bei Raubkopien werden natürlich keine Steuern abgeführt, so hat er davon auch keine Steuerneinnahmen. Was stimmt denn im Kopf schon wieder nicht?

Was die Raubkopien angeht, so sehe ich das, ich kann nicht zu den Herausgebern gehen. Was sollen wir tun? Ihr sollt all die Raubkopien nicht kaufen, bei denen die Schriftzeichen neu gesetzt worden sind, denn es gibt sicherlich Fehler. Ihr wisst, dass das Korrekturlesen vor der Herausgabe sehr schwierig ist. Denn es ist das Fa, es gibt noch Störungen durch die Dämonen, auch das Karma in den Gedanken eines Menschen stört, deshalb ist das sehr schwierig. Sie sind auch keine Lernenden, wenn sie diese Arbeit machen, können sie es sehr wahrscheinlich nicht richtig machen. Früher, als die Bücher in China durch die legalen Verlage veröffentlicht wurden, wurde das Korrekturlesen nur von den Lernenden gemacht. Deshalb kann es bei den Raubkopien Fehler geben. Manche Schriftzeichen fehlen, manchmal fehlen sogar Seiten oder die Reihenfolge der Seiten stimmt nicht. Solche Bücher sollt ihr nicht kaufen. Die Bücher, die durch Laser gesetzt sind, nämlich durch Fotographie gesetzt sind, könnt ihr kaufen, denn der Inhalt des Dafa ist nicht geändert.

 

Frage: Die Wissenschaftler haben entdeckt, dass die Geschwindigkeit der Ausdehnung des Kosmos, die bisher immer langsamer wurde, sich plötzlich wieder erhöht. Sie wird immer schneller. Die Wissenschaftler raten, wer ihr den Antrieb gegeben hat.

Meister: Dieser Kosmos, den die Menschen kennen und den man mit dem Teleskop sieht, ist auch etwas in dem Raum, der aus Teilchen dieser oberflächlichen Schicht, die aus Molekülen bestehen, zusammengesetzt ist. Deshalb ist er immer noch nicht über diesen Raum hinausgegangen. Was die Bewegung dieses Kosmos angeht: ihr wisst natürlich, dass sich die Erde um die Sonne dreht und dass sich das Elektron um den Atomkern dreht. Die Materie bewegt sich. In Wirklichkeit gibt es noch größere Bewegungsarten. Schon vor ein paar Jahren haben die Wissenschaftler entdeckt, dass die Erde sich einmal ausdehnt und einmal zusammenzieht, so wie beim Atmen. Unsere Erde besteht aus Molekülen. Und jenes noch mikroskopischere, noch kleiner zusammengesetzte lebende Gebilde, das innerhalb der Erde existiert, wenn es die Erde betrachtet, ist sie nicht ein Kosmos? Sind alle Moleküle, die das Innere der Erde bilden, etwa keine Gestirne? Sie sind auch eine Schicht des Kosmos. Überlegt einmal, was ist diese Bewegung? Ist das nicht dem gleich, was sie heute im Kosmos sehen? Dafür, dass es plötzlich schneller oder langsamer geworden ist, gibt es andere Gründe. Natürlich habe ich euch auch gesagt, die Sache der Fa-Berichtigung geht über die Zeiten hinaus. Gleichzeitig werden alle Räume überschritten. Ansonsten, könnte man es nicht schaffen, auch wenn man sich ein ganzes Leben lang damit beschäftigen würde. 

 

Frage: Manchmal tauchen im Kopf Gedanken auf, die ich früher bei schlechten Taten hatte. Ich finde, dass ich sehr unwürdig bin, Dafa zu praktizieren.

Meister: Du sollst nicht wirklich das Lernen aufgeben. Es ist gerade eine gute Sache, wenn du dir über die Störungen solcher Sachen bewusst bist. Das heißt, du kannst merken, dass solche Sachen nicht zu dir gehören. Wenn du versuchst, sie zu überwinden und zu unterdrücken, dann bist du schon dabei, sie zu beseitigen. Wenn du dir im Kopf keinen Gedanken machst, aber ein schlechter Gedanke im Kopf entsteht und zwar auf natürliche Weise entsteht, dann ist das für dich eine Störung durch das Karma. Es lässt dich nicht praktizieren. Es erzeugt das Gefühl bei dir, dass du für das Praktizieren nicht würdig bist. Denn alle Substanzen sind lebendig, zumal jenes Karma in deinen Gedanken entstanden ist, so hat es eine direkte Verbindung mit deinen Gedanken, es spiegelt sich in deinem Kopf wieder. So glaubst du, dass das deine Gedanken sind. Das sind nicht deine Gedanken.

 

Frage: Wir sind Lernende aus Australien. Wir sind nach Kanada gekommen, um an der Fa-Konferenz teilzunehmen. Ist das falsch?

Meister: Nein. Ist es falsch, wenn man gekommen ist, um das Fa zu suchen? Der Meister macht sich Sorge darum, dass ihr zu wenig Zeit für die solide Kultivierung habt.

 

Frage: Wenn ich auf manche Pässe zurückblicke, die ich erlebt habe, merke ich, dass ich es nur an der Oberfläche geschafft habe, aber nicht wirklich vom Herzen her.

Meister: Ihr könnt auf diesen Punkt kommen, euch vom Wesen her verändern, wenn ihr auf die Pässe zurückblickt, die ihr erlebt habt, könnt ihr die Mängel finden, ich sage euch, das ist eben Kultivierung! Genau gesagt, es ist sehr gut, wenn du merkst, dass du dich nicht gut genug kultiviert hast und dir Gedanken darüber machst, wie du weiter fleißig und stetig vorankommst.

 

Frage: Ich habe gesehen, das sich die Betreuungsstellen verschiedener Orte die Embleme des Falun Gong untereinander verschenken, und dass sie den einheitlichen gelben Übungsanzug anhaben. Das erinnert mich an vieles aus der Zeit der Kulturrevolution.

Meister: Vielleicht hat dir die Kulturrevolution einen sehr tiefen Eindruck hinterlassen. In der Kulturrevolution war es so, dass man der Rebellion Recht gibt. Bei uns wird die Rebellion aber nicht unterstützt, bei uns wird gefordert, gutherzig mit Menschen umzugehen, und gute Menschen zu sein.

Was die Kleidung angeht, habe ich ihnen eigentlich schon gesagt, wenn ihr bei den gemeinsamen Aktivitäten unbedingt einheitliche Anzüge tragen müsst, dann zieht sie an, wenn ihr wollt. Allerdings weiß ich auch nicht, wo solche Anzüge hergestellt wurden. Anscheinend haben sie sie aus verschiedenen Gebieten selbst gemacht. Man lässt einfach ein paar Anzüge aus Freude einheitlich machen, so wie Sportanzüge. Aber ich denke, ihr sollt sie beim Praktizieren im Alltag nicht tragen. Erstens, für die anderen scheint das wie in einer Religion zu sein. Zweitens, wenn du beim Üben diesen Anzug trägst, würden diejenigen, die keinen solchen Anzug tragen, aber die Übungen lernen wollen, nicht hereinkommen können. Deshalb zieht ihn im Alltag nicht an. Zieht ihn am besten nur bei gemeinsamen Aktivitäten an, wenn es nötig ist. 

 

Frage: Der verehrte Meister hat gesagt: Wenn du deine Feinde nicht lieben kannst, kannst du nicht zur Vollendung kommen. Ein Jahr ist vergangen, aber ich kann immer noch nicht die Anforderung des Meisters erfüllen, den Egoismus und die Heuchelei der anderen zu verzeihen.

Meister: So ist das nicht. Überlegt einmal, beim Egoismus und der Heuchelei der Menschen sind die Menschen dabei, sich zu zerstören. Ist das nicht erbärmlich? Wenn er egoistisch und heuchlerisch ist und wenn seine Taten immer schlechter werden, steht ihm die Vernichtung bevor. Ihr könnt dagegen immer besser werden, ihr erhöht euch ständig. Findest du ihn nicht erbärmlich, wenn du ihn siehst? Aber den Egoismus und die Heuchelei an sich soll man nicht als erbärmlich empfinden. Allerdings sind sie nicht die wahren Menschen. Deshalb sollst du ihnen verzeihen. Außerdem sind diejenigen, die von Menschen als Feinde eingestuft werden, Feinde der Menschen. Überlegt einmal, sie sind keine Feinde der Kultivierenden. Ihr sollt die gewöhnlichen Menschen übertreffen. Werden Gottheiten die Menschen als Feinde betrachten? Diejenigen, die auf höheren Ebenen sind, als auf denen der gewöhnlichen Menschen, können die gewöhnlichen Menschen nicht als Feinde betrachten. Deshalb sage ich euch: Wenn du deine Feinde nicht lieben kannst, kannst du nicht zur Vollendung kommen (Beifall). Ausgenommen sind die Dämonen, die das Dafa sabotieren.

 

Frage: Dafa-Jünger aus 48 Gebieten von 25 Provinzen und Städten aus China vertreten die Dafa-Jünger dort und grüßen den Meister.

Meister: Ich danke euch allen! (Beifall)

 

Frage: Dafa-Jünger aus 16 Ländern vertreten die Dafa-Jünger in den entsprechenden Ländern und grüßen den Meister.

Meister: Ich danke euch allen! (Beifall)

 

Frage: Kann der Meister bitte nach der Fa-Erklärung einen Satz von großen Handgesten machen?

Meister: Große Handgesten machen? Es ist nicht so, dass ich sie nicht machen darf. Ich kann sie für euch machen. Aber ich denke, an anderen Orten sollt ihr später solche Zettel nicht mehr einreichen. Denn es ist für viele Lernende von uns sehr schwierig, den wahren Inhalt der großen Handgesten zu verstehen. Betrachtet das nicht als eine Vorführung des Meisters, sonst bin ich sehr traurig. Wenn die Menschen die großartige Bedeutung darin nicht verstehen können, mache ich es eben nicht. Deshalb sollt ihr auf solche Sachen achten.

Gut, jetzt mache ich euch einen Satz von großen Handgesten.

Schlusswort des Meisters:

Unsere Fa-Konferenz geht bald zu Ende, denn ich erkläre das Fa zum Schluss.

Ich weiß, dass die langjährigen Lernenden reifer geworden sind. Das habe ich gesehen, darüber bin ich wirklich sehr froh. Ihr könnt das Fa vom Fa her verstehen und euch wirklich als Kultivierende betrachten. Allein das stabilisiert mit Kraft und Standhaftigkeit die Form des Dafa in der Welt unter den gewöhnlichen Menschen. Nichts kann das sabotieren. Selbst Blitz und Donner kann dem nichts anhaben. (Beifall)

Wenn man in seinem Herzen etwas vorhat, kann nichts Äußerliches dem etwas anhaben. Natürlich lasse ich es die Menschen gut machen. Ihr seid alle bei der Kultivierung. Ich habe aus der standhaften und felsenfesten Kraft der Lernenden die Wirkung gesehen. Aber manche, die hier anwesend sind, gehören zu denen, die das Dafa noch nicht sehr gut kennen. Es gibt auch manche, die aus anderen Gründen in diese Halle gekommen sind. Aber egal ob du Journalist oder Spitzel bist, oder ob du eine andere Arbeit machst, ich denke, solche Sachen hast du in deinem ganzen Leben vielleicht noch nie erlebt. Das, was ich erklärt habe, kann kein gewöhnlicher Mensch erklären. Auch die hochrangigsten Professoren und die besten Wissenschaftler unter den gewöhnlichen Menschen können das nicht erklären, weil das alles nicht dem menschlichen Wissen entspringt. Auch wenn du alle Bücher des Altertums, von heute, in China und außerhalb Chinas durchliest, kannst du es nicht finden. Es gibt zwar einige Bücher über die Kultivierung, aber die Inhalte bleiben verborgen. Niemand sagt die wahren Geheimnisse. Sie können nicht zur Kultivierung dienen. In der diesmaligen menschlichen Zivilisation gibt es kaum Menschen, die das ganze Wahre über die Kultivierung wirklich erklären können. Jedoch meine ich nicht, dass ich mich mit ihnen messen will, das will ich auch nicht. Aber du wirst das, was ich dir gesagt habe, wirklich nie mehr hören können! (langer Beifall)

Das Leben der Menschen ist nicht lang. Der Weg wird von Menschen gegangen. Wie du deinen Lebensweg gehen willst, darüber hast du selbst das Sagen. Keiner zwingt andere. Die Anwesenden hier finden es gut. Eben weil sie es gut finden, kultivieren sie sich hier. Deshalb soll jeder sich wirklich Gedanken machen, wozu er lebt und für wen. Vielleicht geht die Schicksalsverbindung gerade so vorbei. Das wären ein ewiger Schmerz und eine ewige Reue, die nie wieder gut gemacht werden kann. Egal, wie du heute hier herein gekommen bist, das ist vielleicht ein Wegweiser für dich, um das Fa zu erhalten (Beifall).

Ich, Li Hongzhi, während ich diese Sache mache, habe ich gründlich darüber nachgedacht, dass ich den Menschen und der Gesellschaft gegenüber die Verantwortung übernehmen muss. Erst dann mache ich diese Sache. Wenn ich ein schlechtes Gewissen gegenüber der Gesellschaft und den Menschen haben würde, würde ich diese Sache auf keinen Fall machen und heute wären auch nicht so viele Menschen gekommen, um es zu lernen. Die Praxis hat bestätigt, dass ich der Gesellschaft keine Umstände gemacht habe, im Gegenteil es haben viele aufrichtige Dinge von mir und dem Dafa ihre Unaufrichtigkeit offengelegt. So wollen sie eben etwas unternehmen, um gegen mich und das Dafa zu handeln. Das ist nicht meine Schuld. Ich lasse die Menschen sich dem Guten zuwenden, das ist auf keinen Fall falsch. Es ist auch nicht falsch, die Menschen es noch besser machen zu lassen. Aber gerade weil meine Lernenden und ich einfach ganz aufrichtig handeln, fühlen sich alle, die unaufrichtig oder nicht aufrichtig genug sind, innerlich unausgeglichen.

Ich habe gesagt, dass es sehr schwierig ist, einen Menschen zu veranlassen, ein guter Mensch zu sein! Es ist nicht so, dass sich ein Mensch an der Oberfläche verändern wird, sondern nur wenn das Herz eines Menschen wirklich berührt wird, kann er sich ändern. Und diese Veränderung kann nie wieder von irgendeiner Kraft rückgängig gemacht werden (Beifall). Ich habe auch gesehen, dass die Menschen Buddha-Natur haben. Egal wie verdorben die menschliche Gesellschaft ist, die Menschen haben gütige Gedanken. Deshalb mache ich diese Sache.

Die Praxis hat bewiesen, dass ich das geschafft habe. Ich habe gesehen, dass die Dafa-Jünger heute im Fa fleißig und stetig vorankommen können und ihre Ebene ständig erhöhen. Das ist für mich am erfreulichsten. Was das angeht, wie mich die Gesellschaft betrachtet, ich denke, solange ich und das Dafa den aufrichtigen Weg gehen und meine Lernenden es gut machen, egal wie viele Vorurteile es gibt, so denke ich, das alles kann ausgeräumt werden (Beifall). Alle, die uns nicht verstehen und angreifen, sagen die gleichen Worte: „Macht ihr es denn gut? Das ist unmöglich.“ Das heißt, sie glauben nicht, dass es bei der Menschheit noch gute Menschen geben kann. Dann machen wir es gut und zeigen es ihnen!!! (Beifall)

Ich denke, der Hauptgrund, warum manche Menschen, die die wahren Umstände nicht kennen, gegen uns handeln, liegt darin, dass sie uns nicht gut genug kennen. Wir können ihnen Chancen geben, uns kennen zu lernen und zu verstehen, egal auf welche Art und Weise. Sei es über einen normalen Weg, sei es über einen anormalen Weg, über den du gekommen bist, wir lassen die Tür ganz offen. Egal was er wissen will, lassen wir es ihn wissen; egal was er sehen will, lassen wir es ihn sehen. Wenn du etwas wissen willst, kannst du ruhig kommen und dich schlau machen, sofern du nicht mit Absicht Sabotage betreiben willst. Wenn es hier wirklich Probleme gäbe, wäre hier bei uns auf keinen Fall ein reines Land. Ich traue mich, es uns so machen zu lassen, ich traue mich, es euch so machen zu lassen. Das heißt, dass wir dies erreichen können. Hier bei uns ist ein wirklich reines Land!!! (Beifall)

Wir sind keine Religion und noch weniger eine Sekte. Die Lernenden kultivieren sich nur. Diejenigen, die nicht zur Vollendung kommen können, werden auch gute Menschen in der Gesellschaft der gewöhnlichen Menschen werden. So viele Menschen wirken in der Gesellschaft. Egal in welchem Land, es ist für jedes Land vorteilhaft. Das kann die Gesellschaft auf solide Weise stabilisieren und das Menschenherz sich dem Guten zuwenden lassen. Ich denke, in der Zukunft werden es alle Länder willkommen heißen. Ich und die Lernenden, wir haben natürlich nicht die Absicht, etwas für die Gesellschaft der gewöhnlichen Menschen zu machen. Ich, Li Hongzhi, habe schon längst gesagt, dass ich nicht vorhabe, etwas für die Gesellschaft der gewöhnlichen Menschen zu machen. Aber das, was ich mache, muss für die Gesellschaft der gewöhnlichen Menschen vorteilhaft sein. Ich habe nicht vor, etwas für die Gesellschaft der gewöhnlichen Menschen zu machen, ich möchte lediglich die Verantwortung gegenüber diesen Kultivierenden übernehmen. Natürlich werden noch mehr Menschen das Dafa lernen. Die Wirkung, die sie in der Gesellschaft erzielen, ist sicherlich vorteilhaft für die Gesellschaft. Sie werden ein sehr großes Feld und eine sehr große Menschenmenge bilden. Sie werden bewirken, dass die Moral der ganzen Gesellschaft wieder steigt (Beifall).

Viele Journalisten und viele Menschen sind verwirrt: Warum kommen so viele Menschen, um dieses Fa zu lernen? Ihr, die ihr heute anwesend seid, habt es vielleicht schon gesehen. Warum? Weil man hier die Menschen den aufrichtigen Weg gehen lässt, außerdem werden sie wirklich gute Menschen werden. Hier gibt es nichts Verworrenes wie in der Gesellschaft. Hier wird alles Unrichtige bereinigt. Man wird zu einem Menschen, der für andere und für die Gesellschaft förderlich ist und schließlich zu einem, der den Maßstab der Vollendung erlangt. Bei uns hier wird kein Geld genommen. Man wird nicht dazu gebracht, Schlechtes zu tun. Man mischt sich nicht in die Politik ein. Deshalb gibt es so viele Menschen bei uns. Diejenigen, die nicht mehr glauben, dass es bei der Menschheit noch gute Menschen gibt, haben das alles unterschätzt!!! (Beifall)

Ich möchte keine Propaganda für mich persönlich machen. Deshalb lasse ich mich bei den Medien so wenig wie möglich sehen. Für diejenigen, die uns nicht kennen und Interviews machen wollen, gibt es hier viele Lernende, die es euch erzählen können. Wenn du mich unbedingt aufsuchen willst, unser Fa aber zu wenig kennst und mich fragen willst, was Falun Gong ist, dann werde ich dich auch nicht empfangen. Du kannst erst einmal meine Bücher lesen und lernst erst diese Menschen bei uns kennen, dann werde ich dich erst empfangen (Beifall).

Wir alle wissen, dass diese Sache nicht mit ein paar Worten gründlich erklärt werden kann. Sie ist keine Angelegenheit unter den gewöhnlichen Menschen, deshalb können die Journalisten, die uns nicht verstehen, die Worte aus dem Zusammenhang reißen und es nach ihren eigenen Anschauungen darstellen, phantasieren und kommentieren. Ich möchte, dass so etwas nicht wieder geschieht. Denn sie alle sind dabei, gute Menschen zu werden, ihr sagt aber, dass sie sektiererisch seien. Das ist einfach zu ungerecht, das verletzt ihr Herz sehr (Beifall). Eure Berichte sind einfach zu weit entfernt von den Tatsachen. Hier möchte ich nicht zu viel darüber reden. Ich hoffe, dass meine Dafa-Jünger so schnell wie möglich stetig vorankommen und so früh wie möglich zur Vollendung kommen (langer Beifall).

Ich danke euch!